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Oktober 2017
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Sonntag, 23. Juli
Programmwoche 30/2017
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
5:55

Im Pamir - Auf dem Dach der Welt

Film von Annette Pöschel

Ganzen Text anzeigenTourismus-Experte Matthias Poeschel arbeitet im Pamirgebirge in Zentralasien. Es ist noch nicht lange her, da wusste der Mann aus Sachsen-Anhalt nicht einmal, wo das liegt.

Nun arbeitet Poeschel dort im Auftrag der Aga-Chan-Foundation und reitet auf Yaks durch die ...

Text zuklappenTourismus-Experte Matthias Poeschel arbeitet im Pamirgebirge in Zentralasien. Es ist noch nicht lange her, da wusste der Mann aus Sachsen-Anhalt nicht einmal, wo das liegt.

Nun arbeitet Poeschel dort im Auftrag der Aga-Chan-Foundation und reitet auf Yaks durch die Berge von Tadschikistan. Er soll den Pamiri helfen, sich eine Zukunft im Reisegeschäft aufzubauen. Für den Deutschen ist das ein Traumjob.

Viele Tadschiken können es sich nicht vorstellen, dass Fremde kommen, um sich ihr Land anzusehen. Einige haben bereits die Chance erkannt, sich damit ein gutes Geschäft aufzubauen: ein Lehrer etwa, der aus seinem Haus ein Homestay gemacht hat, oder eine Ärztin, die lieber in einem Steinhaus wohnt und dafür ihre traditionelle Jurte an Übernachtungsgäste vermietet. Reisende sollen sich in Zukunft wie zuhause fühlen im Pamir - eine Aufgabe, die Matthias Poeschel noch eine ganze Weile in Anspruch nehmen wird.


6:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: Afrika digital

Internetboom im Silicon Savannah

Film von Jörg Brase

Ganzen Text anzeigenAfrika digitalisiert sich mit rasender Geschwindigkeit. Das erregt das Interesse der Investoren. Bis 2020 sollen 60 Prozent des Kontinents ans digitale Breitbandnetz angeschlossen sein.

Dann soll sich der Datentransfer verfünfzehnfachen. In Nigeria gehen pro Minute 16 ...

Text zuklappenAfrika digitalisiert sich mit rasender Geschwindigkeit. Das erregt das Interesse der Investoren. Bis 2020 sollen 60 Prozent des Kontinents ans digitale Breitbandnetz angeschlossen sein.

Dann soll sich der Datentransfer verfünfzehnfachen. In Nigeria gehen pro Minute 16 Smartphones über den Ladentisch. In vier Jahren sollen afrikaweit über 700 Millionen Smartphones online sein.

Dieser Boom, so urteilt die Weltbank, biete erstmals die Chance, dass sich der Kontinent aus eigener Kraft substanziell weiterentwickelt. In Kenias "Silicon Savannah" arbeiten junge Nerds im sogenannten "iHub" an Mobilfunk-Applikationen, die auch auf einfachen, billigen Handys funktionieren und so auch von der armen Landbevölkerung genutzt werden können. Mit Hilfe solcher Apps sollen Kinder besser lernen, Bauern Aussaat-Tipps bekommen und Marktpreise für ihre Ernte bestimmen können, sollen Krankenpfleger auf dem Land ausgebildet und per Ferndiagnose Augenoperationen organisiert werden.

Auch schnelles und sicheres Bezahlen mit dem Mobiltelefon, das Abwickeln von Bankgeschäften per SMS, all das ist in Ländern wie Kenia bereits Realität. Afrika-Korrespondent Jörg Brase stellt sie vor, die M-Apps wie M-Pesa (Mobiles Geld), M-Health, M-Farm, M-Kopa und wie sie alle heißen. Und er zeigt, welches Potenzial in dieser digitalen Revolution in Afrika steckt.


6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Prof. Dr. Walter Möbius: Empathie im

medizinischen Alltag

Ganzen Text anzeigenEinfühlungsvermögen gegenüber dem kranken oder leidenden Menschen ist für den Patienten von größter Bedeutung. Professor Dr. Walter Möbius spricht über Empathie im medizinischen Alltag.

Die moderne Medizin ist heute ohne hoch entwickeltes Hightech und die ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenEinfühlungsvermögen gegenüber dem kranken oder leidenden Menschen ist für den Patienten von größter Bedeutung. Professor Dr. Walter Möbius spricht über Empathie im medizinischen Alltag.

Die moderne Medizin ist heute ohne hoch entwickeltes Hightech und die Fortschritte in der Arzneimittelforschung nicht mehr vorstellbar. Viele Krankheiten wurden und werden erfolgreich behandelt. Doch genügt das?

Es ist kein Geheimnis, dass Medizintechnologie für die Diagnostik sehr wichtig ist. Doch das allein macht die Menschen noch nicht gesund. Vieles von den alten Wertevorstellungen ist auf der Strecke geblieben. Das Gespräch zwischen Patient und Arzt muss wieder als Wert erkannt und auch entsprechend honoriert werden. Der Aufbau von Vertrauen ist für den Patienten enorm wichtig, das Mittel hierfür ist das einfühlsame Gespräch.

Walter Möbius war bis 2002 Chefarzt der Inneren Abteilung des Johanniter Krankenhauses im Regierungsviertel in Bonn. Danach machte er sich selbstständig als Betreuer, Berater und Mittler zwischen Patienten und Einrichtungen im Gesundheitswesen.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Viggo Johansen: Kücheninterieur

Dokumentarserie über berühmte Gemälde der Malerei.

In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:17
VPS 09:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Yuval Harari: Ein Historiker erzählt die

Geschichte von morgen

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigenIn seinem neuen Buch "Homo Deus" sagt Yuval Harari, wir stehen kurz vor dem Ende der Menschheit, wie wir sie kannten. Was die neuen Menschen wollen, diskutiert er mit Barbara Bleisch.

Nach seinem Bestseller "Eine kurze Geschichte der Menschheit" blickt der ...

Text zuklappenIn seinem neuen Buch "Homo Deus" sagt Yuval Harari, wir stehen kurz vor dem Ende der Menschheit, wie wir sie kannten. Was die neuen Menschen wollen, diskutiert er mit Barbara Bleisch.

Nach seinem Bestseller "Eine kurze Geschichte der Menschheit" blickt der scharfsinnige Historiker Yuval Harari in die Zukunft. Was wird aus dem Menschen, der zu Beginn des 21. Jahrhunderts kein Mensch mehr sein will?

Nachdem der moderne Mensch seinen Glauben an Gott durch den Glauben an sich selbst ersetzt hat, ist er drauf und dran, die Schranken zum Übermenschlichen zu durchbrechen und sich gottähnlich zu machen. Die Menschen werden nicht nur immer älter, im Silicon Valley tüftelt man bereits am Rezept für die Unsterblichkeit und arbeitet an der Verschmelzung von Mensch und Maschine zu superintelligenten Cyborgs. Doch machen uns diese Upgrades auch glücklicher? Oder führt die Kluft zwischen dem gottähnlichen "Homo Deus" und dem herkömmlichen "Homo sapiens" zu tiefen Verwerfungen und neuen Formen von Glaubenskriegen? Und haben wir Menschen (noch) die Wahl? Barbara Bleisch fühlt Yuval Harari auf den Zahn.


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10:17
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Duft der Marille -

Die sonnige Frucht der Wachau

Film von Marietheres van Veen

Ganzen Text anzeigenEtwa 100 000 Marillenbäume prägen die Kulturlandschaft des österreichischen Weltkulturerbes Wachau - nicht nur zur Zeit der Marillenblüte im April, die immer zehntausende Besucher anlockt.

Die Dokumentation zeichnet ein Porträt dieser "frühreifen Früchtchen". ...
(ORF)

Text zuklappenEtwa 100 000 Marillenbäume prägen die Kulturlandschaft des österreichischen Weltkulturerbes Wachau - nicht nur zur Zeit der Marillenblüte im April, die immer zehntausende Besucher anlockt.

Die Dokumentation zeichnet ein Porträt dieser "frühreifen Früchtchen". Denn "Aprikose", wie die Marille außerhalb Österreichs, Bayerns und Südtirols genannt wird, leitet sich vom lateinischen "Praecos" ab - und das bedeutet so viel wie "frühreif".

Die Früchte sind ein Markenzeichen für die Region, der Name "Wachauer Marille" ist eine durch die Europäische Union geschützte Ursprungsbezeichnung. Er darf nur für Marillen verwendet werden, die aus einem exakt definierten Anbaugebiet beiderseits der Donau stammen.


(ORF)


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10:31
VPS 10:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Liederabend Juan Diego Flórez & Vincenzo Scalera

Salzburger Festspiele 2015

Mit Juan Diego Flórez (Tenor) und Vincenzo Scalera (Klavier)
Programm:
- Ruggero Leoncavallo ("Aprile", "Vieni, amor mio", "Mattinata")
- Francesco Paolo Tosti ("Malìa", "L'alba separa dalla
luce l'ombra", "Marechiare")
- Gioachino Rossini ("Intesi, ah tutto intesi ... Tu seconda",
Rezitativ und Arie des Don Narciso aus der Oper
"Il Turco in Italia")
- Gaetano Donizetti ("Partir deggio ... T'amo qual s'ama",
Rezitativ und Arie des Gennaro aus der Oper "Lucrezia Borgia")
- Henri Duparc ("Chanson triste", "Phidylé",
"L'invitation au voyage", "Le Manoir de Rosemonde")
- Charles Gounod ("Salut, demeure chaste et pure",
Arie des Faust aus der Oper "Faust")

Ganzen Text anzeigenSie sind ein außergewöhnliches Duett der Klassik: der peruanisch-österreichische Startenor Juan Diego Flórez und der italienisch-amerikanische Pianist Vincenzo Scalera.

3sat zeigt den umjubelten Liederabend, den die beiden bei den Salzburger Festspielen 2015 im ...
(ORF)

Text zuklappenSie sind ein außergewöhnliches Duett der Klassik: der peruanisch-österreichische Startenor Juan Diego Flórez und der italienisch-amerikanische Pianist Vincenzo Scalera.

3sat zeigt den umjubelten Liederabend, den die beiden bei den Salzburger Festspielen 2015 im Großen Festspielhaus gaben. Auf dem Programm standen Stücke von Leoncavallo, Duparc, Donizetti, Gounod und Rossini. Ein Musikgenuss der Extraklasse.

Juan Diego Flórez hat es – als derzeit führender Vertreter der ebenso seltenen wie schwierigen Stimmlage "Tenore di Grazia" – bereits an die bedeutendsten Bühnen der Welt geschafft, und der Klaviervirtuose Vincenzo Scalera begleitete schon so grandiose Stimmen wie José Carreras, Montserrat Caballé, Andrea Bocelli und Raina Kabaivanska.


(ORF)


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11:59
VPS 12:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Sonntag 23. Juli

Die Nibelungen - Zwischen Seminarraum und großer Bühne

Film von Ina Fister

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDie Nibelungen sind ein deutscher Mythos, der das Selbstbild der Deutschen prägt wie kaum ein anderer. Der Film folgt zwei zeitgenössischen Nibelungen-Adaptionen.

Thomas Schadt, der Direktor der Filmakademie Baden-Württemberg, und eine Gruppe von Studierenden der ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappenDie Nibelungen sind ein deutscher Mythos, der das Selbstbild der Deutschen prägt wie kaum ein anderer. Der Film folgt zwei zeitgenössischen Nibelungen-Adaptionen.

Thomas Schadt, der Direktor der Filmakademie Baden-Württemberg, und eine Gruppe von Studierenden der Ludwigsburger Kreativschulen hatten es sich zur Aufgabe gemacht, die Nibelungen für die Wormser Festspiele 2015 ein weiteres Mal in die Gegenwart zu transportieren.

Für Thomas Schadt hing die Messlatte hoch: Nach 13 Jahren Festspielleitung unter Dieter Wedel sollte ein frischer Wind in die Wormser Festspieltradition gebracht werden. Mit Intendant Nico Hofmann und dem Erfolgsautor Albert Ostermaier übernahm er in einem Fünfjahresvertrag die künstlerische Leitung der Nibelungenfestspiele. Zur Eröffnung der neuen Ära 2015 führte Schadt selbst Regie bei der großen Inszenierung vor dem Wormser Dom. Gespielt wurde das Stück "Gemetzel". Die Dokumentation "Die Nibelungen - Zwischen Seminarraum und großer Bühne" begleitet Thomas Schadt hinter der Bühne, bei Proben und Presseterminen bis hin zur Premiere und ermöglicht einen Blick in das Innenleben des rheinland-pfälzischen Festspielbetriebs.

Parallel dazu begleitet der Film die Studierenden der Ludwigsburger Theater- und Filmakademie Annika Schäfer, Wilke Weermann, Lara Scherpinski und Paula Schwabe, die im Rahmen eines interdisziplinären Adaptionen-Seminars unter der Leitung von Film- und Theaterregisseur Andres Veiel ihre eigenen Nibelungen-Adaptionen entwickelten. Die Studierenden wurden von Thomas Schadt eingeladen, ihr Stück im Rahmenprogramm der Nibelungenfestspiele zu präsentieren. Der Film zeigt die Studierenden beim Tüfteln und Ausprobieren, bei kleinen Krisen und Erfolgen, beim Entwickeln von Visionen auf der heimischen Terrasse bis zu dem großen Tag der Premiere in Worms. Dabei gibt der Film der Dynamik Raum, die der kreative Schaffensprozess mit sich bringt.

Während die Studierenden in Ludwigsburg mit ihren Low-Budget-Produktionen von ihrem kreativen Freiraum profitieren, gerät Thomas Schadt in Worms immer stärker unter den Druck der Öffentlichkeit. In offenen situativen Interviews spricht er über seine Visionen und Ängste, die er mit dem Mammut-Projekt vor dem Wormser Dom verbindet. Werden Thomas Schadt und die Studierenden es schaffen, das Publikum bei der Premiere mit ihren Neu-Interpretationen zu erreichen?


(ARD/SWR/3sat)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:09
VPS 13:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mythos Heidi

Film von Raphaela Stefandl

(aus der ORF-Reihe "Unterwegs beim Nachbarn")

Ganzen Text anzeigenDie Schweizer Kinderbuch-Figur "Heidi" ist auf der ganzen Welt bekannt und auch als Werbeträger beliebt und erfolgreich. Was steckt hinter dem Mythos des Waisenmädchens aus den Alpen?

Welche Rolle spielt die Autorin Johanna Spyri, und was erinnert heute in der Region ...
(ORF)

Text zuklappenDie Schweizer Kinderbuch-Figur "Heidi" ist auf der ganzen Welt bekannt und auch als Werbeträger beliebt und erfolgreich. Was steckt hinter dem Mythos des Waisenmädchens aus den Alpen?

Welche Rolle spielt die Autorin Johanna Spyri, und was erinnert heute in der Region an die Zeit, in der die Geschichte spielt?


(ORF)


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13:34
VPS 13:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Unentdeckte Mosel - Römer, Wein und Wandern

Film von Monika Birk

Ganzen Text anzeigenDie Mosel - das sind mindestens 25 spektakuläre Schleifen, verteilt auf 545 Kilometer Wasserstraße. Und jede Menge Burgen. Der Film lädt zu einer Entdeckungsreise entlang der Mosel ein.

Filmautorin Monika Birk ist unterwegs zwischen Trier und Cochem, entdeckt Winzer ...
(ARD/HR)

Text zuklappenDie Mosel - das sind mindestens 25 spektakuläre Schleifen, verteilt auf 545 Kilometer Wasserstraße. Und jede Menge Burgen. Der Film lädt zu einer Entdeckungsreise entlang der Mosel ein.

Filmautorin Monika Birk ist unterwegs zwischen Trier und Cochem, entdeckt Winzer und ihre Weine, wandelt auf den Spuren der Römer, testet die leckere Küche der Region und genießt vor allem die sanft-liebliche Landschaft - vom Land und auch mal vom Schiff aus.

Wie auch immer man die Region bereist, neben einzigartigen Weinlagen, einer vielfältigen Kultur und bezaubernder Natur trifft man immer auch auf sehr herzliche Gastgeber. Damit gehört die Moselregion längst zu den beliebtesten Urlaubsgebieten Deutschlands.


(ARD/HR)


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14:19
VPS 14:20

Videotext Untertitel

Wildnisse im Herzen Europas - Österreichs Nationalparks

Film von Barbara Fally-Puskás

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenVom Gletscher bis zum Steppensee beherbergt Österreich Landschaften, die unterschiedlicher nicht sein können. Sechs einzigartige Nationalparks behüten dieses Naturerbe.

Die Hohen Tauern, die Wälder der Kalkalpen, die Auenlandschaften der Donau, die salzhaltigen ...
(ORF)

Text zuklappenVom Gletscher bis zum Steppensee beherbergt Österreich Landschaften, die unterschiedlicher nicht sein können. Sechs einzigartige Nationalparks behüten dieses Naturerbe.

Die Hohen Tauern, die Wälder der Kalkalpen, die Auenlandschaften der Donau, die salzhaltigen Lacken des Neusiedler Sees, die senkrechten Felswände im Gesäuse und die Mäander des Thayatals sind sechs einzigartige Lebensräume, sechs Paradiese der Artenvielfalt.

Der Film stellt diese Nationalparks vor. Durch die Sendung führt der Tierarzt und frühere Direktor des Tiergartens Schönbrunn in Wien Helmut Pechlaner, der sich ein Leben lang für den Schutz bedrohter Tierarten und den Erhalt ihrer Lebensräume eingesetzt hat.


(ORF)


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15:53
VPS 15:50

Die vier Alpen

Film von Michael Schlamberger und Jeremy Hogarth

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDie europäischen Alpen sind eines der bekanntesten Gebirge der Welt, doch sie sind nicht die einzigen "Alpen". Es gibt drei weitere Gebirgsmassive, die diesen Namen tragen.

Diese Alpen liegen auf der japanischen Insel Honshu, in Neuseeland und in ...
(ORF)

Text zuklappenDie europäischen Alpen sind eines der bekanntesten Gebirge der Welt, doch sie sind nicht die einzigen "Alpen". Es gibt drei weitere Gebirgsmassive, die diesen Namen tragen.

Diese Alpen liegen auf der japanischen Insel Honshu, in Neuseeland und in Australien.

Angesichts der Alpen auf Honshu kann man leicht vergessen, dass man sich im Land der aufgehenden Sonne befindet. Selbst die Tiere - wie etwa der dort heimische Braunbär - sehen ihren europäischen Verwandten zum Verwechseln ähnlich.

Die australischen und neuseeländischen Alpen könnten allerdings kaum unterschiedlicher sein. In Australiens Alpen leben seltsame Beuteltiere und Insekten und in den neuseeländischen Alpen kuriose flugunfähige Vögel. Während die Südalpen Neuseelands ebenso zerklüftet und bizarr sind wie ihr europäischer Namensvetter, sind Australiens Alpen nur mehr ein Schatten ihrer einstigen Größe.


(ORF)


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16:46
VPS 16:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Unterwegs in den Hohen Tauern

Film von Gernot Stadler

Bearbeitung: Margarita Pribyl

Ganzen Text anzeigenDer Ankogel im Grenzgebiet zwischen Kärnten und Salzburg gilt als Wiege des Alpinismus. Zum ersten Mal wurde dort 1762 ein vergletscherter Alpengipfel mit über 3000 Metern Höhe bezwungen.

Mit dieser alpinistischen Leistung hatte ein neues Zeitalter begonnen. Nach ...
(ORF)

Text zuklappenDer Ankogel im Grenzgebiet zwischen Kärnten und Salzburg gilt als Wiege des Alpinismus. Zum ersten Mal wurde dort 1762 ein vergletscherter Alpengipfel mit über 3000 Metern Höhe bezwungen.

Mit dieser alpinistischen Leistung hatte ein neues Zeitalter begonnen. Nach und nach gerieten die mächtigen Gipfel der Ost- und Zentralalpen ins Visier der Pioniere des Alpinismus. Zunächst ging es ihnen aber nicht um sportliche Höchstleistungen und Rekorde.

Vielmehr standen die Vermessung der Berge und die Gewinnung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse im Vordergrund. Waren es die Pioniere des Alpenvereins, denen die Erschließung der heimischen Bergwelt zu verdanken ist, so sind es auch heute noch viele freiwillige Helfer dieser alpinen Vereinigung, die das weit verzweigte Wegenetz in den Alpen instand halten und neue, sichere Wege anlegen.


(ORF)


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17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tobias Moretti

Ein Hund kam in die Küche

Fernsehfilm, Österreich 2001

Darsteller:
Senta BlumAndrea Eckert
KochTobias Moretti
Inspektor LudwigKarl Merkatz
Dagmar PaarNicole Marischka
K. J.Nino Kratzer
u.a.
Buch: Gerhard Roth
Regie: Xaver Schwarzenberger
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenLehrerin Senta sucht nach einer gescheiterten Beziehung für die Ferien Einsamkeit in einem romantischen Winzerhaus in der Südsteiermark. Doch die Ruhe wird von Unerwarteten gestört.

Xaver Schwarzenberger und Autor Gerhard Roth haben schwarzen Humor, Haute Cuisine ...
(ORF)

Text zuklappenLehrerin Senta sucht nach einer gescheiterten Beziehung für die Ferien Einsamkeit in einem romantischen Winzerhaus in der Südsteiermark. Doch die Ruhe wird von Unerwarteten gestört.

Xaver Schwarzenberger und Autor Gerhard Roth haben schwarzen Humor, Haute Cuisine und Elemente des klassischen Thrillers zu einem raffinierten Sittenbild verknüpft. Tobias Moretti brilliert als kreativer Haubenkoch, Andrea Eckert als seine kongeniale Partnerin.

Senta will ein mathematisches Lehrbuch schreiben. Doch zuerst erscheint der alkoholselige Wolkenbetrachter Ludwig, der sich schon bald als der pensionsreife Gendarmerieinspektor des Dorfes entpuppt. Und dann taucht entgegen jeder Vereinbarung auch noch der Vermieter des Winzerhauses, Koch Stefan, auf, der ein Haubenrestaurant in Salzburg führt. Sentas Missbilligung seiner Anwesenheit schwindet angesichts seines beträchtlichen Charmes rasch dahin. Auch der einsilbige Nachbarbauer und dessen schwarzer Hund suchen die Bekanntschaft der Mieterin aus der Stadt. Von Senta unbemerkt, hält Inspektor Ludwig das Winzerhaus unter Beobachtung.

Stefans nächster Besuch ist Senta nicht mehr unwillkommen. Die Erzählung seiner beiden tragisch gescheiterten Ehen führt über ein von Stefan perfekt zubereitetes Haubenmenü in eine leidenschaftliche Liebesnacht. Zwischen Lehrerin und Koch entwickelt sich sehr bald eine vertraute Nähe. Durch einen Zufall entdeckt Senta eines Tages in einem Kochbuch versteckte Zeitungsausschnitte, die Stefan als möglichen Frauenmörder ausweisen. Senta bekommt es mit der Angst zu tun.

Aus der unverhofften romantischen Beziehung einer Mathematiklehrerin mit einem unter Mordverdacht stehenden Koch entwickelt sich ein lebensgefährliches Spiel der Verdächtigungen und Wahrscheinlichkeiten.

In "Ein Hund kam in die Küche" zeigen Regisseur und Kameramann Xaver Schwarzenberger sowie Autor Gerhard Roth ein Sittenbild aus tot geglaubter Vergangenheit und schrecklicher Gegenwart. Dies war nach 19 Jahren die erste Zusammenarbeit seit ihrem gemeinsamen Erfolgsfilm "Der Stille Ozean" - Schwarzenbergers Regiedebüt, der 1983 bei den Berliner Filmfestspielen mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde.


(ORF)


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Museums-Check mit Markus Brock

Kunstmuseum Basel

Ganzen Text anzeigenDas Kunstmuseum Basel zählt zur Weltspitze der Museen und hat nun noch mehr Platz für die Kunst. Im April 2016 wurde der Neubau für Sonderausstellungen eingeweiht.

Markus Brock besucht Alt- und Neubau und begrüßt als Gast den Musiker Balthasar Streiff. Der Basler ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDas Kunstmuseum Basel zählt zur Weltspitze der Museen und hat nun noch mehr Platz für die Kunst. Im April 2016 wurde der Neubau für Sonderausstellungen eingeweiht.

Markus Brock besucht Alt- und Neubau und begrüßt als Gast den Musiker Balthasar Streiff. Der Basler ist nicht nur ausgebildeter Jazztrompeter, er hat auch Bildhauerei studiert.

Mit eigens gebauten Instrumenten wie einem verknoteten Alphorn oder dem "Wippkordeon" schafft er ungewöhnliche Klänge zwischen Avantgarde und Tradition und ist damit international erfolgreich.

Auf eine lange Tradition blickt auch das Kunstmuseum Basel zurück. Die herausragende Sammlung reicht vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart, von Hans Holbein dem Jüngeren über Paul Cézanne bis Rosemarie Trockel. Auf drei Häuser verteilt sich heute die Fülle der Meisterwerke: das Haupthaus von 1936, das Museum für Gegenwartskunst am Rheinufer und den neu eröffneten Erweiterungsbau. Die hermetische Architektur, in der Carrara-Marmor, Kratzputz und Stahl aufeinandertreffen, wird kontrovers diskutiert. Die einen bezeichnen den beinahe fensterlosen Bau als "kraftvoll", drie anderen als "luxuriöse Grabkammer". Aber wie soll ein Kunstmuseum heute überhaupt aussehen? Markus Brock fragt nach.

Die Basler Architekten Christoph Gantenbein und Emanuel Christ hatten ganz klare Vorstellungen. Sie wollten bewusst kein gläsernes Museum. Auch auf flexible Wände haben sie verzichtet. Aber taugt die statische Raumfolge für ein zeitgemäßes Museum? Den Praxis-Test macht Markus Brock in der aktuellen Ausstellung "Der figurative Pollock". Sie zeigt weltweit zum ersten Mal das figurative Werk von Jackson Pollock. Berühmt ist der Amerikaner vor allem für seine abstrakten Gemälde. Markus Brock spricht mit Kuratorin Nina Zimmer über Pollocks wenig bekannte Seite.

Seit Anfang September 2016 hat das Kunstmuseum Basel einen neuen Direktor: Josef Helfenstein. "Ein Museum ist ein Organismus, keine Maschine", sagt er. "Echte kuratorische Arbeit bedeutet für mich, die Besucher zu verzaubern." Viele Jahre war der Kunsthistoriker und gebürtige Luzerner als Museumsleiter in Houston, Texas tätig. Markus Brock spricht mit ihm über seine Ideen und Zukunftsvisionen.


(ARD/SWR)


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19:00
Dolby-Digital 5.1 Audio

Festspielsommer live

Mozart-Requiem

Von den Salzburger Festspielen 2017

Mit Teodor Currentzis und MusicAeterna

Mit Anna Prohaska (Sopran), Katharina Magiera (Alt),
Mauro Peter (Tenor) und Tareq Nazmi (Bass)

Musikalische Leitung: Teodor Currentzis

Ganzen Text anzeigenTeodor Currentzis, der griechische Dirigent mit russischem Pass, ist mit seinem Orchester "MusicAeterna" zu Gast bei den Salzburger Festspielen 2017.

In der Felsenreitschule in Salzburg bringt er Mozarts Requiem zur Aufführung. Die Einspielung mit ihrer packenden ...

Text zuklappenTeodor Currentzis, der griechische Dirigent mit russischem Pass, ist mit seinem Orchester "MusicAeterna" zu Gast bei den Salzburger Festspielen 2017.

In der Felsenreitschule in Salzburg bringt er Mozarts Requiem zur Aufführung. Die Einspielung mit ihrer packenden Dramatik und gesanglichen Perfektion hat weltweit größte Beachtung gefunden.

Currentzis gründete "MusicAeterna" in seiner Zeit als Generalmusikdirektor im sibirischen Nowosibirsk. Heute sind der Dirigent und sein Orchester 1100 Kilometer nordöstlich von Moskau zuhause: In Perm, Europas östlichster Millionenstadt, dem „Tor zum Ural“, ist Currentzis seit 2011 Musikalischer Leiter des Staatsopernhauses.

„MusicAeterna“ verwendet historische Instrumente und ermöglicht es dem leidenschaftlichen Visionär Currentzis, bekannt geglaubter Musik ein völlig neues Leben einzuhauchen. Die musikalische Arbeit mit seinem Ensemble legt er nicht darauf an, Meisterwerke der Musik mit seiner persönlichen Handschrift zu versehen. Vielmehr sucht er gemeinsam mit seinem Ensemble nach gänzlich neuen interpretatorischen Ansätzen.

„Die unbekanntesten Dinge in unserem Leben sind die, von denen wir glauben, sie komplett zu kennen“ sagt Teodor Currentzis. Das frenetische Arbeiten an einem neuen Verständnis gängiger Werke und nach neuen interpretatorischen Lösungen hat dem 44-Jährigen den Ruf eines Proben-Maniacs und Besessenen eingebracht: Tagelanges Feilen an einem einzigen Takt ist für ihn keine Ausnahme. Das Ergebnis spricht immer wieder für sich.


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:14

Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Alfred Dorfer: bisjetzt

Mit Alfred Dorfer, Günther Paal, Lothar Scherpe
und Peter Hermann

Ganzen Text anzeigenAlfred Dorfer blickt auf vier Solo- und etwa ein Dutzend weiterer Programme zurück, die er mit Kollegen wie Düringer, Hader, Händler und so weiter zusammen auf die Bühne gestellt hat.

Eine Fülle an Nummern und Pointen also, aus denen sich leicht ein "Best of" ...
(ORF)

Text zuklappenAlfred Dorfer blickt auf vier Solo- und etwa ein Dutzend weiterer Programme zurück, die er mit Kollegen wie Düringer, Hader, Händler und so weiter zusammen auf die Bühne gestellt hat.

Eine Fülle an Nummern und Pointen also, aus denen sich leicht ein "Best of" machen ließe. Aber Dorfer macht mehr daraus: Er setzte in "bisjetzt" Sketche und Ideen aus alten Programmen so zusammen, dass der Eindruck eines neuen entstand.

Herausgekommen ist eine Art Lebensgeschichte von den "Freuden" der Kindheit bis zur "Lust" des Älterwerdens. Ein ebenso reifes wie witziges Programm, das die Hallen zum Bersten bringt.
Mit dabei: Günther Paal, Lothar Scherpe und Peter Hermann.


(ORF)


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21:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Luise Kinseher live auf der Bühne!

Ruhe bewahren

Ganzen Text anzeigenUnterhalten, saumäßig lustig sein, Klimawandel stoppen, Mama anrufen, Mann finden, fürs Alter vorsorgen - und das alles sofort: "Ruhe bewahren", rät Luise Kinseher in ihrem neuen Programm.

Doch ihre Bühnenfiguren machen ihr einen Strich durch die Rechnung und ...
(ARD/BR)

Text zuklappenUnterhalten, saumäßig lustig sein, Klimawandel stoppen, Mama anrufen, Mann finden, fürs Alter vorsorgen - und das alles sofort: "Ruhe bewahren", rät Luise Kinseher in ihrem neuen Programm.

Doch ihre Bühnenfiguren machen ihr einen Strich durch die Rechnung und denken gar nicht daran, sich einfach so abarbeiten zu lassen: Helga Frese zieht das Ganze unnötig in die Länge, weil sich ihr Gatte Heinz mit seinem Alzheimer zeitlich nicht mehr verorten lässt.

Mary from Bavary sorgt mit einer hochprozentigen Achtsamkeitsmeditation für absoluten Stillstand, und eine neue Figur wartet noch ungeduldig auf ihre Erfindung.

In einem fulminanten Figurenszenario spielt sich die vielfach preisgekrönte Kabarettistin und Nockherberg-Bavaria Luise Kinseher in die Herzen des Publikums. Und zwar exakt so lange, bis die Zeit tatsächlich stehen bleibt, wenigstens für einen Augenblick.


(ARD/BR)


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22:14
VPS 22:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

My One and Only - Auf der Suche nach Mr. Right

Spielfilm, USA 2009

Darsteller:
Dan DevereauxKevin Bacon
Ann DevereauxRenée Zellweger
GeorgeLogan Lerman
RobbieMark Rendall
Harlan WilliamsChris Noth
u.a.
Regie: Richard Loncraine
Länge: 100 Minuten

Ganzen Text anzeigenMit ihren beiden Söhnen tingelt die mittellose Südstaaten-Schönheit Ann Devereaux durchs Land, überzeugt, für sich und die Kinder den richtigen Mann zu finden. Ein schwieriges Unterfangen.

Produzent George Hamilton hat mit "My One and Only - Auf der Suche nach Mr. ...
(ARD)

Text zuklappenMit ihren beiden Söhnen tingelt die mittellose Südstaaten-Schönheit Ann Devereaux durchs Land, überzeugt, für sich und die Kinder den richtigen Mann zu finden. Ein schwieriges Unterfangen.

Produzent George Hamilton hat mit "My One and Only - Auf der Suche nach Mr. Right" seine eigene Jugend fürs Kino aufgearbeitet: Auch er reiste einst mit Mutter und Bruder durch die USA. Renée Zellweger gelingt in der Hauptrolle ein eindrucksvoller Balanceakt.

New York, 1953: Nachdem Ann Devereaux ihren selbstgefälligen Gatten, den Bandleader Dan, einmal mehr mit einer anderen Frau erwischt hat, platzt ihr endgültig der Kragen. Sie verlässt den unverbesserlichen Schwerenöter und nimmt die beiden Söhne George und Robbie mit sich. Ann hat zwar kaum Geld und keine Aussicht auf einen Job, doch sie ist sicher, binnen kurzer Zeit den richtigen Mann für sich und ihre Jungs zu finden. In einem blauen Cadillac starten sie frohgemut in eine vermeintlich bessere Zukunft. Aber was als hoffnungsvolles Abenteuer beginnt, gerät immer mehr zu einer rastlosen Suche.

Das Trio tingelt von einer Provinzmetropole zur nächsten. Schon bald muss Ann erkennen, dass ihr mädchenhafter Charme vor allem Schürzenjäger und schräge Vögel anlockt. Trotzdem denkt sie gar nicht daran, aufzugeben oder gar zu Dan zurückzukehren. Mit schlecht bezahlten Jobs hält sie sich und ihre Söhne über Wasser. Robbie, der große Bruder mit sarkastischer Veranlagung und Schauspielambitionen, und der kleine George haben zunehmend genug vom unsteten Leben an wechselnden Wohnorten. Zudem sucht die glamouröse Ann zwar einen passenden Ersatzvater, scheint sich aber nicht wirklich für die Wünsche und Sorgen ihrer Söhne zu interessieren. Erst allmählich gelingt es George, hinter ihrer narzisstischen Fassade eine Frau zu erblicken, die auf ihre ganz eigene Art eine wunderbare Mutter ist.

Schauspielerin Renée Zellweger verkörpert Ann einerseits als oberflächliche Provinz-Diva, andererseits als mutige Frau, die sich in der amerikanischen Männergesellschaft der 1950er-Jahre traut, ihren eigenen Weg zu gehen. Regisseur Richard Loncraine, gefeiert für seine Shakespeare-Adaption "Richard III." (1995), lässt die Geschichte elegant und finessenreich zwischen Roadmovie, Komödie und Familiendrama changieren. Bei der Berlinale 2009 lief "My One and Only - Auf der Suche nach Mr. Right" im Wettbewerb.


(ARD)


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23:53
VPS 23:55

Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Der Selbstbetrug

Fernsehfilm, DDR 1983

Darsteller:
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
Hauptmann StrahlWolfgang Dehler
Abschnittsbevollmächtigter (ABV)Werner Godemann
Karl-Heinz SchreinerGünter Grabbert
Inge SchreinerAnnemone Haase
u.a.
Buch: Hans-Werner Honert
Regie: Hans-Werner Honert
Länge: 78 Minuten

Ganzen Text anzeigenNach einem Brand wird die Leiche von Jürgen Schreiner unter den Trümmern einer ausgebrannten Lagerhalle gefunden. Für den Vater des Toten steht fest, dass sein Sohn ermordet wurde.

Die gerichtsmedizinische Untersuchung ergibt, dass Jürgen Schreiner schon tot war, ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenNach einem Brand wird die Leiche von Jürgen Schreiner unter den Trümmern einer ausgebrannten Lagerhalle gefunden. Für den Vater des Toten steht fest, dass sein Sohn ermordet wurde.

Die gerichtsmedizinische Untersuchung ergibt, dass Jürgen Schreiner schon tot war, ehe er in der Lagerhalle verbrannt ist. Nur mühsam und gegen den Willen vieler Dorfbewohner findet Oberleutnant Hübner die Wahrheit heraus.


(ARD/MDR)


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1:11
VPS 01:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Unter Beschuss

(Les insoumis)

Spielfilm, Frankreich 2008

Darsteller:
Vincent DrieuRichard Berry
Jean-BaPascal Elbé
Kommissarin VasseurZabou Breitman
u.a.
Regie: Claude-Michel Rome
Länge: 92 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin Kriminalpolizist lässt sich in die französische Provinz versetzen. Die Kollegen auf dem kleinen Revier sind frustriert, doch der energische Beamte schafft es, neue Motivation zu wecken.

Packender Polizeithriller in bester französischer Tradition, der mit ...

Text zuklappenEin Kriminalpolizist lässt sich in die französische Provinz versetzen. Die Kollegen auf dem kleinen Revier sind frustriert, doch der energische Beamte schafft es, neue Motivation zu wecken.

Packender Polizeithriller in bester französischer Tradition, der mit glaubwürdigen Figuren, einer spannenden Story und aufwendigen Actionszenen bestens unterhält.

Der desillusionierte und ausgebrannte Polizist Vincent Drieu wird auf eigenen Wunsch in ein neues Polizeirevier versetzt, fernab von Paris, um über einen tragischen Dienstunfall hinwegzukommen. Schon bald merkt er, dass dort nicht alles so läuft, wie es laufen soll: Seine Chefin hat die Polizeistation bereits innerlich abgeschrieben, seine Kollegen wirken korrupt, bestenfalls gleichgültig, und auch die Aufklärungsquote der Verbrechen könnte besser sein.

Als Drieu sich eines Drogenfalls annimmt, gerät er nicht nur ins Visier der Gangster, sondern stößt auch bei seinen Kollegen auf zähen Widerstand, den er sich nur schwer erklären kann. Doch Drieu lässt nicht locker. Bei so viel Engagement bleibt schließlich doch die Anerkennung nicht aus, und seine Kollegen beginnen selbst wieder Freude an ihrem Job zu haben. Mit großer Sorgfalt arbeiten sie sich nun in den Drogenfall ein. Doch dann wird Drieu selbst von Killern angegriffen.

"Unter Beschuss" ist ein Krimi mit aus dem Leben gegriffenen Figuren, einem spielfreudigen Darsteller-Ensemble und einem fulminanten Showdown. Hauptdarsteller Richard Berry hat in zahlreichen Kriminalfilmen mitgewirkt und begeisterte 2013 in dem Filmdrama "Bevor der Winter kommt". 2010 führte Berry zum ersten Mal Regie und inszenierte mit "22 Bullets" einen hervorragenden Thriller mit seinem Schauspielerkollegen Jean Reno.


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2:43
VPS 02:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf der Todesliste

(La Liste)

Spielfilm, Frankreich 2009

Darsteller:
Michael LombardiEric Cantona
Romain LombardiStéphan Guérin-Tillié
Florence AramianClaire Borotra
Paul SaxDaniel Russo
Martha LombardiEva Darlan
u.a.
Regie: Christian Faure
Länge: 99 Minuten

Ganzen Text anzeigen25 Jahre nach der Ermordung seiner Eltern gerät ein früherer Polizist selbst in Mordverdacht - und ins Visier eines unbekannten Killers, der offensichtlich eine Todesliste abarbeitet.

Ex-Fußballstar Eric Cantona beweist in diesem rasant erzählten französischen ...

Text zuklappen25 Jahre nach der Ermordung seiner Eltern gerät ein früherer Polizist selbst in Mordverdacht - und ins Visier eines unbekannten Killers, der offensichtlich eine Todesliste abarbeitet.

Ex-Fußballstar Eric Cantona beweist in diesem rasant erzählten französischen Thriller die Kaltblütigkeit des geborenen Actionhelden.

Als Kinder mussten die beiden Polizisten Mica (Eric Cantona) und Romain Lombardi (Stéphan Guérin-Tillié) mit ansehen, wie ihre Eltern zusammen mit etlichen anderen Gästen einer Geburtstagsfeier von unbekannten Killern hingerichtet wurden.

Dieses niemals aufgeklärte "Massaker von Brecht", benannt nach dem Ort, an dem es stattfand, erhält neue Aktualität, als 25 Jahre später der inzwischen aus dem Polizeidienst ausgeschiedene Mica eine anonyme Mail bekommt, in der der Bankier Hochet (Jean-Georges Brunet) als einer der damaligen Mörder genannt wird. Kurz darauf wird Hochet erschossen in seiner Wohnung aufgefunden, die Überwachungskamera zeigt Mica im Aufzug des Hauses.

Von nun an ist Mica auf der Flucht, nimmt aber Kontakt zu seinem Bruder auf, der daraufhin zwischen den Stühlen sitzt: Einerseits muss er wie ein Polizist handeln, dem die ermittelnden Kollegen vertrauen können, andererseits muss er die Ermittler aushorchen, um Micas Unschuld zu beweisen.

In regelmäßigen Abständen gibt es neue Mails mit weiteren Namen, deren Träger kurz darauf ermordet werden. Verzweifelt versuchen Mica und Romain, einen der früheren Täter vor dem - offensichtlich eine Liste abarbeitenden - Killer zu finden, um endlich an den Drahtzieher der Morde zu kommen.


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4:22
VPS 04:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Redacted

Spielfilm, USA/Kanada 2007

Darsteller:
Master Sergeant SweetTy Jones
FarahZahra Zubaidi
Gabe BlixKel O'Neill
B.B. RushDaniel Sherman
u.a.
Regie: Brian De Palma
Länge: 88 Minuten

Ganzen Text anzeigenUS-Soldaten im Irak vergewaltigen eine Schülerin und ermorden sie und ihre Familie.

Der nach einer wahren Begebenheit inszenierte Film mischt die Spielhandlung mit (fiktiven) Fernseh- und Dokumentaraufnahmen. Brian De Palma prangert nicht nur ein Kriegsverbrechen an, ...

Text zuklappenUS-Soldaten im Irak vergewaltigen eine Schülerin und ermorden sie und ihre Familie.

Der nach einer wahren Begebenheit inszenierte Film mischt die Spielhandlung mit (fiktiven) Fernseh- und Dokumentaraufnahmen. Brian De Palma prangert nicht nur ein Kriegsverbrechen an, sondern fragt auch nach der Wahrheit der Bilder.

Der Alltag einer amerikanischen Einheit im stark umkämpften Samara gleicht einer zermürbenden Geduldsprobe. Lange passiert nichts, aber der Feind kann überall lauern. Auf die Einheimischen wird keine Rücksicht genommen. Die Situation eskaliert, als eine Gruppe von US-Soldaten auf einem Kontrollgang in ein Wohnhaus eindringt, ein 14-jähriges Mädchen vergewaltigt und in der Folge die ganze Familie tötet.

Brian De Palmas verstörender Spielfilm, zu dem er nach dem wahren Massaker von Mahmudija selbst das Drehbuch schrieb, konfrontiert den Zuschauer mit schonungslosen, knallharten Bildern, die sowohl die Rolle des US-Militärs als auch die moderne Kriegsberichterstattung mehr als in Frage stellen. Den Film, der Web-Videos, Blogs und Chats zu einem Media-Mix verbindet, drehte De Palma in Jordanien.

"FAZ"-Filmkritiker Michael Althen schrieb am 1. September 2007 in seinem Bericht über die Filmfestspiele von Venedig: "Lust und Schuld des Voyeurismus war immer schon Thema der Thriller De Palmas, und diesmal trifft seine obsessive Methode, mit unseren Blicken zu spielen, auf ein Thema, dessen Schrecken sich jedem Genre entziehen. Wenn man so will, ist 'Redacted' die radikalste Antwort des Kinos auf Abu Ghraib, weil es der Faszination der Bilder einen Spiegel auf eine Weise vorhält, wie das außer De Palma keiner wagen würde. Man darf gespannt sein, wie die ausschließlich aus Regisseuren zusammengesetzte Jury auf diesen Film am Ende reagieren wird."

Das Ergebnis: Die Jury in Venedig vergab an Brian De Palma für seine Regie den Silbernen Löwen. Und die französische Filmzeitschrift "Cahiers du cinéma" wählte "Redacted" 2008 zum besten Film des Jahres.


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5:50

Johannesburg - Wiedergeburt einer Metropole

Film von Timm Kröger

Ganzen Text anzeigenIn Johannesburg prallen harte Gegensätze aufeinander: bittere Not und extremer Reichtum. Vielen gilt die Stadt als das gefährlichste Pflaster der Welt. Doch seit einiger Zeit tut sich etwas.

Das Viertel Braamfontein ist typisch für die Metamorphose der Innenstadt: ...

Text zuklappenIn Johannesburg prallen harte Gegensätze aufeinander: bittere Not und extremer Reichtum. Vielen gilt die Stadt als das gefährlichste Pflaster der Welt. Doch seit einiger Zeit tut sich etwas.

Das Viertel Braamfontein ist typisch für die Metamorphose der Innenstadt: Schicke Galerien, Ateliers, Cafés, Clubs und Restaurants entstehen. Auf dem "Neighbourgoods Market" trifft sich die Szene am Samstag, am Sonntag auf dem "Market on Arts on Main".

Straßenpoeten, Künstler, Musiker, Geschäftsleute und Touristen - ein buntes Gemisch aus Menschen, die einem das Gefühl geben, hier habe sich Nelson Mandelas Traum der Regenbogen-Nation Südafrika verwirklicht.