Programm-Übersicht
Kalender
Dezember 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Dienstag, 21. März
Programmwoche 12/2017
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:21
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Peter Schneeberger

Ganzen Text anzeigenKünstler in der Türkei
Kunstschaffende im Ausnahmezustand

Nachruf Chuck Berry
"Der König ist tot"

Da der Woche: Neue CD "Room 29"
von Chilly Gonzales und Jarvis Cocker

Die Generation der "Millenials"
Die umworbene ...

Text zuklappenKünstler in der Türkei
Kunstschaffende im Ausnahmezustand

Nachruf Chuck Berry
"Der König ist tot"

Da der Woche: Neue CD "Room 29"
von Chilly Gonzales und Jarvis Cocker

Die Generation der "Millenials"
Die umworbene Generation

Linksruck
Gespräch mit Thomas Seibert


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenImplantatversagen und die Folgen
Neue Regeln für Medizinprodukte

Hannover: IT-Messe CeBIT startet
Drohnen, Roboter und KI im Kommen

Wie gefährlich wird El Niño?
Umkehr normaler Klimaverhältnisse

135 Muskeln lachen mit
Der ganze ...

Text zuklappenImplantatversagen und die Folgen
Neue Regeln für Medizinprodukte

Hannover: IT-Messe CeBIT startet
Drohnen, Roboter und KI im Kommen

Wie gefährlich wird El Niño?
Umkehr normaler Klimaverhältnisse

135 Muskeln lachen mit
Der ganze Körper teilt die gute Laune

Lachende Papageien
Emotional ansteckende Töne der Keas


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Peter Schneeberger

Ganzen Text anzeigenKünstler in der Türkei
Kunstschaffende im Ausnahmezustand

Nachruf Chuck Berry
"Der König ist tot"

Da der Woche: Neue CD "Room 29"
von Chilly Gonzales und Jarvis Cocker

Die Generation der "Millenials"
Die umworbene ...

Text zuklappenKünstler in der Türkei
Kunstschaffende im Ausnahmezustand

Nachruf Chuck Berry
"Der König ist tot"

Da der Woche: Neue CD "Room 29"
von Chilly Gonzales und Jarvis Cocker

Die Generation der "Millenials"
Die umworbene Generation

Linksruck
Gespräch mit Thomas Seibert


9:46
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenImplantatversagen und die Folgen
Neue Regeln für Medizinprodukte

Hannover: IT-Messe CeBIT startet
Drohnen, Roboter und KI im Kommen

Wie gefährlich wird El Niño?
Umkehr normaler Klimaverhältnisse

135 Muskeln lachen mit
Der ganze ...

Text zuklappenImplantatversagen und die Folgen
Neue Regeln für Medizinprodukte

Hannover: IT-Messe CeBIT startet
Drohnen, Roboter und KI im Kommen

Wie gefährlich wird El Niño?
Umkehr normaler Klimaverhältnisse

135 Muskeln lachen mit
Der ganze Körper teilt die gute Laune

Lachende Papageien
Emotional ansteckende Töne der Keas


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Hart aber fair

Alles erreicht, dann noch ein Baby - Kinderwunsch

ohne Altersgrenze?

Moderation: Frank Plasberg

Ganzen Text anzeigenCaroline Beil
Moderatorin und Schauspielerin

Ina Borrmann
Autorin, Regisseurin

Dr. Jörg Puchta
Reproduktionsmediziner

Michaela Freifrau Heereman
katholische Theologin, Publizistin und Mutter

Prof. Dr. Giovanni ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenCaroline Beil
Moderatorin und Schauspielerin

Ina Borrmann
Autorin, Regisseurin

Dr. Jörg Puchta
Reproduktionsmediziner

Michaela Freifrau Heereman
katholische Theologin, Publizistin und Mutter

Prof. Dr. Giovanni Maio
Medizinethiker

Karina Schönberger
hat Eizellen einfrieren lassen, um sich später den Kinderwunsch erfüllen zu können


(ARD/WDR)


Seitenanfang
11:31
VPS 11:30

South Dakota



(ARD)


Seitenanfang
11:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Geschmack Europas

Die Südoststeiermark

Film von Martin Traxl

Moderation: Lojze Wieser

Ganzen Text anzeigenDiesmal erkundet Lojze Wieser auf seinem Streifzug durch Europa gemeinsam mit Martin Traxl die Südoststeiermark, wo sie einen einzigartigen Reichtum an Natur- und Kulturlandschaften finden.

Der fruchtbare Vulkanboden bietet optimale Bedingungen für den Weinbau, ...
(ORF)

Text zuklappenDiesmal erkundet Lojze Wieser auf seinem Streifzug durch Europa gemeinsam mit Martin Traxl die Südoststeiermark, wo sie einen einzigartigen Reichtum an Natur- und Kulturlandschaften finden.

Der fruchtbare Vulkanboden bietet optimale Bedingungen für den Weinbau, Holunder-Plantagen und für die beinahe in Vergessenheit geratenen Streuobstwiesen, auf denen alte Apfelsorten kultiviert werden.

Neben dem "grünen Gold", dem Kürbiskernöl und dem Kren, besser bekannt als Meerrettich, der bei keinem Snack fehlen darf, hat die Kulinarik hier auf relativ kleinem Raum viele Spezialitäten zu bieten: Von der Käferbohne, über Breinwurst und Bluttommerl, hin zu Klachl-Suppe und Schinken.

Auf ihrer Reise finden sie die Geschmäcker der durch die Jahrhunderte vermengten Kulturen und begegnen Menschen, die die alten Rezepte ins Heute übertragen können.


(ORF)


Seitenanfang
12:11
VPS 12:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Alt und arm?

Reportage von Robert Gordon

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

Moderation: Peter Resetarits

Ganzen Text anzeigenVor allem jüngere Menschen rechnen oft nicht damit, dass sie im Alter über ein ausreichendes Einkommen werden verfügen können. Demoskopen sagen ein immer größeres Finanzierungsloch voraus.

Das öffentliche Pensionssystem sei kurz vor dem Zusammenbruch. Robert ...
(ORF)

Text zuklappenVor allem jüngere Menschen rechnen oft nicht damit, dass sie im Alter über ein ausreichendes Einkommen werden verfügen können. Demoskopen sagen ein immer größeres Finanzierungsloch voraus.

Das öffentliche Pensionssystem sei kurz vor dem Zusammenbruch. Robert Gordon hat versucht herauszufinden, was an den düsteren Prognosen dran ist, wie lange die Jungen für ihre Altersvorsorge arbeiten müssen und was Alternativen zur staatlichen Pensionsversicherung sind.

Einzelne Lebensgeschichten scheinen dieser Sicht der Dinge Recht zu geben. Etwa der ehemalige Industriearbeiter, der mit 53 Jahren in Pension geschickt wurde und bereits 33 Jahre seine Rente kassiert. Die Menschen werden immer älter und damit eine nicht mehr bewältigbare Last für das österreichische Pensionssystem. Wovon also künftig leben im Alter und wofür muss die Pension überhaupt reichen?


(ORF)


Seitenanfang
13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


Seitenanfang
13:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Gold des Himalaja

Nomadenleben in Ladakh

Film von Thomas Wartmann

Ganzen Text anzeigenDer Changtang im Himalaja ist die höchste von Menschen bewohnte Gegend der Welt. Er beherbergt einen besonderen Schatz, den die Changpa-Nomaden hüten: die Kaschmir-Wolle.

Im kurzen Gebirgssommer besuchten Regisseur Thomas Wartmann und ein Filmteam die abgeschiedene ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDer Changtang im Himalaja ist die höchste von Menschen bewohnte Gegend der Welt. Er beherbergt einen besonderen Schatz, den die Changpa-Nomaden hüten: die Kaschmir-Wolle.

Im kurzen Gebirgssommer besuchten Regisseur Thomas Wartmann und ein Filmteam die abgeschiedene Region. Drei Wochen lang waren sie mit den Changpa unterwegs - in einer Höhe von über 4000 Metern. Sogar ein verfrühter Wintereinbruch hat sie überrascht.

Die Changpa-Nomaden leben im äußersten Norden Indiens, in Ladakh, an der Grenze zu Tibet. Mit Yaks, Schafen und Ziegen wandern sie über Hochebenen, die so einsam sind, dass sie von den anderen Ladakhis nur "irgendwo da draußen" genannt werden. Daher der Name, Changtang. Eine Landschaft, in der die Luft dünn und der Wind eisig ist, wo das Vieh weit ziehen muss, um dem Boden zum Fressen etwas abzugewinnen.

Doch nur in großen Höhen und extrem kalten Wintern wächst den Ziegen im Fell eine Art wärmendes Unterkleid. Sobald der Sommer kommt, werden diese allerfeinsten Haare von den Nomaden herausgekämmt, gesäubert, gesammelt und an Großhändler verkauft. In der Hauptstadt Leh wird das wertvolle Ziegenhaar dann zu Paschmina-Wolle gesponnen und von hier in die ganze Welt exportiert. Auch wenn die Bergnomaden das Endprodukt - die teuren Kaschmirpullover und Schals westlicher Luxus-Labels - nie selbst zu Gesicht bekommen, ist Paschmina für sie das "Gold" des Changtang. "Es ist das, was uns satt macht, das einzige, was uns ernährt", sagt der alte Nomade Tarchen. "Woanders gibt es Äcker und Felder, bei uns wächst nichts. Wir bauen sozusagen Ziegenhaar an."

Tharchens Sohn Norbu ist kein bedingungsloser Freund der Tradition. Der 19-jährige hat in der Hauptstadt Leh die Schule besucht, sie jedoch ohne Abschluss verlassen, weil er von einem Job als Taxi- oder LKW-Fahrer träumt. Er möchte ein besseres Leben als das seiner Eltern. Das Nomadenhandwerk scheint ihm zu mühsam und kräftezehrend. Die Heimat seiner Eltern, den Changtang, besucht er nur, weil er aus Leh flüchten musste. Norbu hat nämlich Brautraub begangen; er hat eine 17-jährige entführt. Mit der Ankunft Norbus und der Entführten, die sich offenbar bereitwillig in ihr Schicksal einfügt, beginnt der Film.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
14:04
VPS 14:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Im Schatten des Himalaya

Chinas weiter Westen

Film von Ariane Reimers

Ganzen Text anzeigenAm Fuße der höchsten Berge der Welt, im Schatten der Gebirge des Karakorum und des Tianshan liegt die chinesische Provinz Xinjiang. - Der Film stellt Chinas weiten Westen vor.

Das majestätische Hochgebirge wird gesäumt von wogendem Grasland, hier liegt aber auch ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenAm Fuße der höchsten Berge der Welt, im Schatten der Gebirge des Karakorum und des Tianshan liegt die chinesische Provinz Xinjiang. - Der Film stellt Chinas weiten Westen vor.

Das majestätische Hochgebirge wird gesäumt von wogendem Grasland, hier liegt aber auch die zweitgrößte Sandwüste der Welt. Durch die beeindruckende Landschaft führen die Wege der alten Seidenstraße. Seit jeher leben hier die unterschiedlichsten Völker.

Dazu zählen mongolische Nomaden, Kirgisen, Tadschiken, Uiguren mit ihren prachtvollen Trachten und uralten Traditionen.

Die Reise beginnt fast direkt an Chinas Grenze zu Pakistan: in der Stadt Tashkurgan am Karakorum-Highway, die landschaftlich wunderschön gelegen ist: saftig grünes Grasland, eingerahmt von den Siebentausendern der Gebirge des Karakorum, Kunlun und Pamir. Tashkurgan ist die Heimat der Tadschiken, ursprünglich ein persisches Volk. Einst war die Stadt wichtiger Karawanenstützpunkt. Eine Festungsruine zeugt von der strategischen Bedeutung Tashkurgans. Heute ist der Verkehr weniger dicht. Den Karakorum-Highway als asphaltierte Straße gibt es seit den 1980er Jahren, aber der Handel mit Pakistan läuft schleppend, auf der pakistanischen Seite ist die Straße in schlechtem Zustand. Das will China in naher Zukunft ändern.

Die Tadschiken sind weitgehend Nomaden, hüten ihre Schafe und Ziegen oder pflegen eine kleine Landwirtschaft. Vor allem sind sie exzellente Reiter, Pferde sind immer noch das Fortbewegungsmittel Nummer Eins. Ihr Lieblingssport: "Lammpolo", nur für exzellente Reiter. Eine Ziege wird geschlachtet, ausgenommen und wieder vernäht. Die Reiter versuchen, sich das Tier gegenseitig abzujagen. Alle Tricks sind erlaubt. Am Ende wird das Fleisch gegessen. Urwüchsige Bilder einer rauen Gesellschaft.
Weiter nördlich führt der Karakorum-Highway in die Oase von Kashgar. Ein historisch berühmter Ort mit einer arabisch anmutenden Altstadt. Lehmhäuser, innen reich verziert - aber bedroht von dem chinesischen Modernisierungswillen. Nach viel Ringen gibt es nun einen Kompromiss. Die alten Lehmhäuser werden abgerissen, aber im gleichen Stil neu aufgebaut - mit Betonträgern, erdbebensicher. Die Straßen der Altstadt: ein orientalischer Basar. Die Frauen sind verschleiert - von "modisch schick" bis hin zum braunen Vollschleier. In Kashgar leben überwiegend Uiguren, ein Turkvolk. Traditionen werden hier ernst genommen und gepflegt. Das zeigt der Steinmetz, der mit alter Kunst die neuen alten Häuser ausstattet.

Von Kashgar geht es weiter entlang der südlichen Seidenstraße durch die Taklamakan-Wüste zu den Oasen der nördlichen Seidenstraße. Die Taklamakan ist die zweitgrößte Sandwüste der Erde - und sie dehnt sich immer weiter aus. Aber die Berge und Gletscher des Karakorum im Süden und des Tianshan im Norden sorgen dafür, dass es immer wieder Wasser gibt - ganz unverhofft.

Kucha - an der nördlichen Seidenstraße - erlaubt einen Blick auf die vor-islamische Geschichte der Region. Ruinen buddhistischer Städte aus dem siebten Jahrhundert und Höhlen mit Buddha-Malereien. Sie haben eine sehr wechselvolle Geschichte erlebt - nach der Islamisierung der Region vergessen, wiederentdeckt von europäischen Forschungsreisenden im 19. und 20. Jahrhundert. Vieles wurde zerstört, doch was noch existiert, wird heute wieder geschätzt und restauriert.


(ARD/NDR)


Seitenanfang
14:49
VPS 14:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Mit dem Rad durch China

An den Grenzen Tibets

Film von Ariane Reimers

Ganzen Text anzeigenGroßartige Natur, unendliche Weiten, schneebedeckte Berge und eine Vielzahl faszinierender Kulturen. Chinas Himalajaregion lädt zum Entdecken vom Fahrradsattel aus ein.

Ariane Reimers und Kameramann Ronald Schütze stellen sich der Herausforderung. Die anstrengende ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenGroßartige Natur, unendliche Weiten, schneebedeckte Berge und eine Vielzahl faszinierender Kulturen. Chinas Himalajaregion lädt zum Entdecken vom Fahrradsattel aus ein.

Ariane Reimers und Kameramann Ronald Schütze stellen sich der Herausforderung. Die anstrengende Tour soll sie vom Qinghai-See bis hinauf zum Animaqing führen, einem heiligen Berg der Tibeter. Doch auf dem Weg gibt es Komplikationen.

Bereits nach einigen Tagen wird das Filmteam gestoppt; nicht vom drohenden Wintereinbruch, sondern von den lokalen Behörden. Die Gesetze Pekings, die die Fahrt gestatten, gelten hier am Rande des Riesenreichs nicht viel. Die Provinzfürsten fürchten mögliche Berichte über die Freiheitsbestrebungen der Tibeter. Und so müssen sie die Unterkunft in den Bergen noch in der Nacht verlassen: mit Polizeieskorte.

Was jetzt? Den Dreh abbrechen? Für Ariane Reimers keine Frage: jetzt erst recht! Und so setzen sich die beiden ein neues Ziel: Chengdu, die lebendige Millionenstadt in Sichuan. Auf dem Weg dorthin liegen Gebirgszüge, Passstraßen in 4000 Metern Höhe und jeden Tag über 100 Kilometer Strecke mit dem Rad. Eigentlich ist das kaum zu schaffen, es sei denn, man ist Extremsportler. Und dabei ist das Wesentliche ja das Drehen und Berichten.

Die neu gewählte Strecke führt nicht nur durch grandiose Landschaften, sondern auch durch das Gebiet misstrauischer Muslime und Tibeter, die sich voneinander abschotten. "Grenzerfahrungen" im wahrsten Sinne des Wortes. Mit der Möglichkeit zu scheitern: Werden sie diese neue, noch einmal über 1000 Kilometer lange Strecke schaffen?


(ARD/NDR)


Seitenanfang
15:33
VPS 15:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Große Himalaya Trail

Film von Carsten Heider

Ganzen Text anzeigenHöher geht nicht. Länger gibt's nicht: Einmal quer über den Himalaya erstreckt sich die längste, schwerste und höchstgelegene Trecking-Tour der Welt. Es ist der Superlativ für Wanderer.

Auf einem abgelegenen und einem viel begangenen Teilstück erfährt das ...
(ARD/SR)

Text zuklappenHöher geht nicht. Länger gibt's nicht: Einmal quer über den Himalaya erstreckt sich die längste, schwerste und höchstgelegene Trecking-Tour der Welt. Es ist der Superlativ für Wanderer.

Auf einem abgelegenen und einem viel begangenen Teilstück erfährt das Film-Team am eigenen Leib, was die meisten Wanderer in extremer Höhe suchen, finden und nicht selten sofort wieder verlieren.

Größer als die Berge sind hier nur die Erwartungen, die viele Wanderer an ihren Urlaub stellen. Wer extreme körperliche Erfahrungen sucht, wird sicher nicht enttäuscht. Der Große Himalaya Trail besteht aus einem Wegenetz von mehr als 10 000 Kilometern Länge und ist damit das größte hochalpine Wegenetz der Erde. Aber wieso ist eigentlich die Zahl der Nervenzusammenbrüche im Urlaub nirgends so hoch wie im Himalaya?


(ARD/SR)


Seitenanfang
16:17
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mit dem Fahrrad über die Anden - weitweitweg

Film von Andreas Morell

Ganzen Text anzeigenChristian hat einen Traum: Zusammen mit seiner Freundin Britta will er mit dem Fahrrad die "gefährlichste Straße der Welt" bezwingen, den "Camino de la Muerte", hoch in den Anden Boliviens.

Christian ist kein Draufgänger. Aber seit einer Ferienreise nach Südamerika ...
(ARD/SR)

Text zuklappenChristian hat einen Traum: Zusammen mit seiner Freundin Britta will er mit dem Fahrrad die "gefährlichste Straße der Welt" bezwingen, den "Camino de la Muerte", hoch in den Anden Boliviens.

Christian ist kein Draufgänger. Aber seit einer Ferienreise nach Südamerika lässt ihn der Gedanke nicht mehr los: Einmal möchte er etwas total Verrücktes machen - mit dem Rad die steilen Abgründe der Anden hinab rasen.

"Straße des Todes", der Name kommt nicht von ungefähr. Dutzende Kreuze säumen die enge Straße, Wagenwracks liegen in den Tälern der Yungas, über 250 Tote gab es früher dort Jahr für Jahr. Doch seit 2009 ist die Straße sicherer geworden. Heute fahren nur noch wenige Autos dort entlang. Mittlerweile ist sie ein Paradies für Zweiradfahrer.

Die Dokumentation "Mit dem Fahrrad über die Anden - weitweitweg" begleitet Christian und Britta über den "Camino de la Muerte".


(ARD/SR)


Seitenanfang
17:01
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Abenteuer Alpen (1/2)

Matterhorn und Schützengraben

Mit Reinhold Messner auf historischer Bergtour

Film von Philipp Engel

Ganzen Text anzeigenReinhold Messner kennt die Alpen wie kein anderer. In der historischen Bergtour blickt er zurück auf 150 Jahre Alpengeschichte - eine dramatische Zeitreise, lebendig und fesselnd erzählt.

Im ersten Teil erzählt Reinhold Messner von der legendären Erstbesteigung des ...
(ARD/HR)

Text zuklappenReinhold Messner kennt die Alpen wie kein anderer. In der historischen Bergtour blickt er zurück auf 150 Jahre Alpengeschichte - eine dramatische Zeitreise, lebendig und fesselnd erzählt.

Im ersten Teil erzählt Reinhold Messner von der legendären Erstbesteigung des Matterhorns vor 150 Jahren. Warum wurden aus Freunden Gegner, warum stürzten vier der Erstbesteiger 1000 Meter in den Tod? Wie wurde aus sportlichem Ehrgeiz nationalistischer Wahn?

Wie kein zweiter kann Messner von Gipfelglück und tragischem Scheitern erzählen. Er trifft Menschen, die ihm ähnlich sind, die genau wie er an Grenzen gehen. Mit Alexander Huber, einem der besten Freeclimber der Welt, folgt Messner den Spuren eines legendären Bergsteigers, dessen Leistungen in den 1930er Jahren aus den Gipfelbüchern getilgt wurden, weil er Jude war. Huber steigt eine historische Route von Paul Preuß nach - wie der damals ohne jede Sicherung. Atemberaubende Bergbilder in der Wand und aus der Luft machen die schwierigsten Kletterabenteuer von Preuß wieder lebendig.

100 Jahre ist es her, dass der Erste Weltkrieg die Alpen erreichte. Wie konnte aus dem Bergführer und Hüttenwirt Sepp Innerkofler ein Soldat werden, der 1915 mit nur zwei, drei Leuten einen Frontabschnitt in den Alpen hielt? Noch heute sind die Wunden zu sehen, die dieser Krieg den Bergen schlug. Der Blick in die Felskavernen, wo die Alpensoldaten den Winter überstehen mussten, lässt noch immer frösteln. Lawinen, Eiseskälte und Steinschlag raubten Tausenden das Leben.

Messner führt die Zuschauer zu grandiosen Schauplätzen von Dramen und Heldentaten, Verbrechen und Mutproben. Er trifft Zeitzeugen und Fachleute, zeigt historische Ausrüstungen und führt auf Gipfel und in Täler, zu Hütten und durch Felswände, zu Orten, an denen Alpen- und Zeitgeschichte geschrieben wurde.


(ARD/HR)


Seitenanfang
17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Abenteuer Alpen (2/2)

Falsche Kameraden und starke Frauen

Mit Reinhold Messner auf historischer Bergtour

Film von Philipp Engel

Ganzen Text anzeigenIm zweiten Teil der historischen Tour nimmt Reinhold Messner die Zuschauer mit in die Eiger Nordwand. Was haben Menschen hier verloren?

Zahlreiche Versuche endeten tödlich, ehe Heinrich Harrer 1938 die Durchsteigung der eisigen Wetterseite des Eiger gelingt. Er ist ...
(ARD/HR)

Text zuklappenIm zweiten Teil der historischen Tour nimmt Reinhold Messner die Zuschauer mit in die Eiger Nordwand. Was haben Menschen hier verloren?

Zahlreiche Versuche endeten tödlich, ehe Heinrich Harrer 1938 die Durchsteigung der eisigen Wetterseite des Eiger gelingt. Er ist ein Held, und er lässt sich von den Nationalsozialisten feiern - einer, der den Tod nicht fürchtet, ein Vorbild für den geplanten Krieg.

Wie kein zweiter kann Messner von Gipfelglück und tragischem Scheitern erzählen, von Menschen, die genau wie er an Grenzen gehen. Einer, der das ohne Eispickel und Hanfseil tat, war der Ingenieur Guyer-Zeller. Der Visionär eroberte den Eiger von innen, seither können Touristen das Jungfraujoch durch einen Tunnel mit der Bahn erreichen.

Auch dem Wanderer erschließen sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Berge immer mehr. Tonnen von Steinen werden hinauf geschleppt und Hütten gebaut. Wie die Wege angelegt wurden und welch grandiose Landschaften sich dem Wanderer dadurch eröffneten, zeigen eindrucksvolle Bilder aus der Luft.

Aber Messner erzählt die Geschichte der Alpenhütten auch als eine von Ausgrenzung und Intoleranz. Der Antisemitismus nistet sich früher als anderswo in den Alpen ein. Die Schutzhütten, die sie selbst mit gebaut hatten, dürfen Juden nicht mehr betreten. Dennoch können einige gerade in den Alpen ihr Leben retten. Messner trifft im Jamtal den Sohn des Hüttenwirtes Albert Lorenz. Der erinnert sich noch, wie sein Vater in der NS-Zeit für 1000 Reichsmark jüdische Flüchtlinge auf steilen Bergpfaden in die Schweiz brachte. Messner führt die Zuschauer zu grandiosen Schauplätzen von Dramen und Heldentaten, Verbrechen und Mutproben, er trifft Zeitzeugen und Fachleute.

In Zermatt findet Messner Zeugnisse für eine bisher eher unbekannte Eroberung. Schon sechs Jahre nach der Erstbesteigung steht 1871 eine Frau auf dem Gipfel des Matterhorns: Lucy Walker. Im Flanellrock. Heute ist das Matterhorn "in Ketten gelegt", wie Messner es nennt. Aber trotz der Fixseile ist der Aufstieg noch immer lebensgefährlich. Die Kamera begleitet zwei junge Bergsteigerinnen bis auf den Gipfel.


(ARD/HR)


Seitenanfang
18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenWunderwerk Wald
Umweltschützer fordern mehr Artenvielfalt für deutsche Wälder

Kinder mit Downsyndrom
Kritik an Pränataltest

Lungenkrankheit COPD
Neue Behandlungsmethode lässt Patienten wieder durchatmen

Drohnen für den Mars
Eine ...

Text zuklappenWunderwerk Wald
Umweltschützer fordern mehr Artenvielfalt für deutsche Wälder

Kinder mit Downsyndrom
Kritik an Pränataltest

Lungenkrankheit COPD
Neue Behandlungsmethode lässt Patienten wieder durchatmen

Drohnen für den Mars
Eine Drohne findet sich auch ohne Navigationssystem zurecht


Seitenanfang
19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Union ringt um Wahlkampf-Strategie
Ruhig bleiben oder Schulz angreifen?

Hitziges TV-Duell in Frankreich
Macron überzeugt die meisten Wähler

Podolski: Tschüss, Nationalmannschaft
Letztes Spiel morgen gegen England


Seitenanfang
19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Peter Schneeberger

Ganzen Text anzeigenLeipziger Buchmesse: Litauen
Kulturschaffende aus dem Gastland der Buchmesse im Gespräch

Diplomatie in der Krise
Der Jurist und Autor Matthias Schranner im Gespräch

Der Choreograf Kader Attou
Leiter eines der wichtigsten Tanzzentren ...

Text zuklappenLeipziger Buchmesse: Litauen
Kulturschaffende aus dem Gastland der Buchmesse im Gespräch

Diplomatie in der Krise
Der Jurist und Autor Matthias Schranner im Gespräch

Der Choreograf Kader Attou
Leiter eines der wichtigsten Tanzzentren Frankreichs

Flamenco-Report
Flamenco-Fest Wien mit Auftritten wahrer Flamenco-Größen


Seitenanfang
20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


Seitenanfang
20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Clarissas Geheimnis

Fernsehfilm, Deutschland/Österreich 2012

Darsteller:
Charlotte/ClaraKatja Riemann
StellaPaula Kalenberg
AlbertFriedrich von Thun
DodoKrista Stadler
CarloFritz Karl
u.a.
Drehbuch: Annette Simon, Melanie Brügel
Regie: Xaver Schwarzenberger
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenStella ist sorglos in der afrikanischen Savanne aufgewachsen. Nach dem Tod ihrer Mutter wird sie mit ihrer Familiengeschichte konfrontiert, die sie zu einer Reise in die Vergangenheit bewegt.

Aus dem Nachlass ihrer Mutter erfährt Stella, dass ihr Vater nicht gestorben ...
(ORF)

Text zuklappenStella ist sorglos in der afrikanischen Savanne aufgewachsen. Nach dem Tod ihrer Mutter wird sie mit ihrer Familiengeschichte konfrontiert, die sie zu einer Reise in die Vergangenheit bewegt.

Aus dem Nachlass ihrer Mutter erfährt Stella, dass ihr Vater nicht gestorben ist, als sie zwei Jahre alt war, und ihr Name nicht Wagner ist. Sie gehört in Wahrheit zum milliardenschweren Familienclan der Löwentals, die aus Österreich stammen.

Ihre Mutter war die verschollene Lieblingstochter des Familienpatriarchen. Stella macht sich auf die lange Reise nach Österreich, um der Identität ihres Vaters und den Geheimnissen ihrer Mutter auf die Spur zu kommen. Was sie dort findet, wird ihr Leben für immer verändern.


(ORF)


Seitenanfang
21:44
VPS 21:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

kinokino

Das Filmmagazin

Ganzen Text anzeigenDie Schöne und das Biest
Der animierte Disneyklassiker von 1991 jetzt mit Realfiguren im Kino.

Die letzten Männer von Aleppo
Der Film zeigt die menschliche Katastrophe in nie gesehenen Bildern.

Borderland Blues
Ein Dokumentarfilm über das ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDie Schöne und das Biest
Der animierte Disneyklassiker von 1991 jetzt mit Realfiguren im Kino.

Die letzten Männer von Aleppo
Der Film zeigt die menschliche Katastrophe in nie gesehenen Bildern.

Borderland Blues
Ein Dokumentarfilm über das Grenzgebiet zwischen Amerika und Mexiko.


(ARD/BR)


Seitenanfang
22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


Seitenanfang
22:27
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Zum Beispiel Neftenbach

Die Flüchtlinge und wir

Film von Karin Bauer

Ganzen Text anzeigenKein Tag ohne neue Schlagzeile: "Flüchtlinge als Terroristen!" - "Die Asylkosten treiben die Gemeinden in den Bankrott". Wie aber sieht der Alltag wirklich aus?

Lassen sich die neuen Nachbarinnen und Nachbarn in die Schweizer Gesellschaft und Arbeitsmarkt integrieren? ...

Text zuklappenKein Tag ohne neue Schlagzeile: "Flüchtlinge als Terroristen!" - "Die Asylkosten treiben die Gemeinden in den Bankrott". Wie aber sieht der Alltag wirklich aus?

Lassen sich die neuen Nachbarinnen und Nachbarn in die Schweizer Gesellschaft und Arbeitsmarkt integrieren? Und wie viel kostet das?

Zum Beispiel Siamand, 17 Jahre alt, aus Syrien: Er lebt seit drei Jahren als anerkannter Flüchtling in der Schweiz. Eigentlich spricht er gut Deutsch, aber er stottert. Das hat auch mit der Flucht aus seiner zerbombten Heimat Aleppo zu tun. In der Schule bemüht er sich nach Meinung der Lehrerschaft zu wenig. Plötzlich ändert Siamand sein Profilbild auf WhatsApp. Er postet die Zeichnung eines Mannes mit einem blutigen Messer und einem bedrohlichen Text. Was tun?

Zum Beispiel Semhar, 24 Jahre alt, aus Eritrea: Auch sie ist eine anerkannte Flüchtlingsfrau, in der Schweiz seit eineinhalb Jahren. Semhar aber spricht kein Wort Deutsch. Deutschkurse will sie nicht besuchen, weil sie ihr Baby allein erziehen muss. Zwar befindet sich der eritreische Vater des Kindes in der Schweiz, aber er sitzt in Ausschaffungshaft. Auf sein Asylgesuch ist die Schweiz gar nicht erst eingegangen. Was ist mit den Schweizer Gesetzen los?

Urs Wuffli: 62 Jahre alt, Asylchef von Neftenbach Zürich: Der pensionierte Fluglotse ist erst seit zwei Jahren im Amt. In seiner 5500-köpfigen Gemeinde heißt der FDP-Mann Flüchtlinge willkommen, aber er fordert sie auch. Und gefordert ist er selbst: von den kulturellen Unterschieden und der Bürokratie der Schweiz. Schafft es der Asylchef, die 55 neuen Nachbarinnen und Nachbarn zu integrieren? Und wenn ja: zu welchem Preis?

Karin Bauer ist in den Mikrokosmos von Neftenbach getaucht und hat den Puls des Landes gespürt: Die einen wollen helfen, die andern die Grenzen schließen. Das Thema Asyl ist verpolitisiert, entweder ist man ein sogenannter Gutmensch oder ein Hardliner. Karin Bauer will mit ihrem Film mit Kategorisierungen brechen. "Zum Beispiel Neftenbach" zeigt ein ungeschminktes Bild des Umgangs mit den neuen Flüchtlingen, die zum großen Teil in der Schweiz bleiben werden. Er zeigt die Probleme auf, diskutiert aber auch Lösungsansätze. Nichts wird geschönt, nichts dramatisiert.


Seitenanfang
23:17
VPS 23:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Willkommen in Losone

Das Bundesasylzentrum im Tessin

Film von Patrik Soergel

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDas Tessin hatte große Pläne mit der stillgelegten Kaserne in Losone. Ein Museum oder eine Sportarena waren unter anderem angedacht. Nun wohnen dort Asylbewerber. Das sorgte für Konflikte.

Als die Pläne für das Bundesasylzentrum bekannt wurden, regte sich ...

Text zuklappenDas Tessin hatte große Pläne mit der stillgelegten Kaserne in Losone. Ein Museum oder eine Sportarena waren unter anderem angedacht. Nun wohnen dort Asylbewerber. Das sorgte für Konflikte.

Als die Pläne für das Bundesasylzentrum bekannt wurden, regte sich Widerstand: Unterschriften wurden gesammelt, Drohungen geäußert. 2014 zogen die ersten Asylsuchenden ein und Dokumentarfilmer Patrik Soergel begann zu filmen – bei den Asylbewerbern und im Dorf.

Die Eröffnung 2014 war auf vorerst drei Jahre beschränkt und fiel in eine Zeit, in der im Tessin in Sachen Migration eine Notsituation herrschte. Nun besteht das Zentrum bereits seit über zwei Jahren und hat bisher 4500 Asylsuchende vorübergehend beherbergt. Losone zählt 6500 Einwohner. Der anfängliche Protest hat sich gelegt, doch nicht alle sehen die Asylsuchenden ohne Argwohn. Die Dokumentation taucht ein in den Alltag des Dorfes und des Asylzentrum.


Seitenanfang
0:10
VPS 00:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Erhan, der Schweizermacher

Wie ein gebürtiger Türke Schweizer Tugenden lehrt

Reportage von Kathrin Winzenried

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenErhan Erman ist der Chef des Quartierladens in der Zürcher Grünau, einem einst berüchtigten Viertel in der Stadt Zürich mit hohem Ausländeranteil.

Hier lebt der eingebürgerte Schweizer vor, wie man erfolgreiche Integrationsarbeit leistet.

"Ich sage ...

Text zuklappenErhan Erman ist der Chef des Quartierladens in der Zürcher Grünau, einem einst berüchtigten Viertel in der Stadt Zürich mit hohem Ausländeranteil.

Hier lebt der eingebürgerte Schweizer vor, wie man erfolgreiche Integrationsarbeit leistet.

"Ich sage meinen Verkäuferinnen im Laden immer: Die Kunden dürfen in ihrer Muttersprache mit euch reden, ihr aber gebt ihnen auf Deutsch Auskunft." Das ist einer der Grundsätze von Erhan. Und es gibt deren viele, die dem Secondo wichtig sind, damit das Zusammenleben verschiedenster Kulturen auf engstem Raum funktioniert.

Erhan Erman wuchs im Glarnerland als Kind in einer türkisch-bulgarischen Fabrikarbeiterfamilie auf. Der heute 35-Jährige hat einen weiten Weg hinter sich. Eigentlich wollte er Banker werden, doch bekam er keine Lehrstelle. Also entschied er sich für den Detailhandel. "Eidgenössisch diplomierter 'Büchsenbeiger' wollte ich nie werden - und jetzt bin ich glücklich dabei", meint er.

Seit ein paar Jahren ist er Geschäftsführer eines Quartierladens in der Grünau in Zürich. Als wäre dieses multikulturelle Umfeld nicht schon Herausforderung genug, setzt er auf Lehrlinge, bei denen meist schon einiges im Leben schief gelaufen ist. "Wer gibt diesen jungen Menschen sonst eine Chance?" Das sei sein Beitrag zur Integration, sagt der SVP-Sympathisant Erman. Und so lernen sie bei ihm, wie so banale Dinge wie Pünktlichkeit, Ordnung und Sauberkeit zum Erfolg führen können.

Reporterin Kathrin Winzenried hat Erhan Erman und zwei seiner Schützlinge auf dem Weg zum Lehrabschluss begleitet.


Seitenanfang
0:33
VPS 00:29

Videotext Untertitel

Taxi für eine Leiche

Fernsehkrimi, Österreich 2002

Darsteller:
HermineGertraud Jesserer
SchorschKarlheinz Hackl
LotteBrigitte Kren
WurliKarl Fischer
GabrielLars Rudolph
u.a.
Literarische Vorlage: Edith Kneifl
Drehbuch: Wolfgang Murnberger
Regie: Wolfgang Murnberger
Länge: 84 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin mysteriöser Krawattenmörder, der schon seit längerem sein Unwesen treibt, schlägt eines Abends auch in einem heruntergekommenen Wiener Vorstadtkino zu.

Die Kinobesitzerin Hermine entdeckt nach Ende der Vorstellung die Leiche eines alten Mannes. Gemeinsam mit ...
(ORF)

Text zuklappenEin mysteriöser Krawattenmörder, der schon seit längerem sein Unwesen treibt, schlägt eines Abends auch in einem heruntergekommenen Wiener Vorstadtkino zu.

Die Kinobesitzerin Hermine entdeckt nach Ende der Vorstellung die Leiche eines alten Mannes. Gemeinsam mit ihrem Freund Schorsch, dem Oberkellner ihres Stammlokals, will sie die Leiche unauffällig loswerden.

Sie vermutet, dass der Vorfall ihrem Kino und auch ihr persönlich schaden könnte. Schließlich kannte sie den Ermordeten und hatte Schulden bei ihm. Doch als die beiden zur Tat schreiten wollen, ist der Tote plötzlich verschwunden.


(ORF)


Seitenanfang
1:57
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


Seitenanfang
2:26
VPS 02:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Clarissas Geheimnis

Fernsehfilm, Deutschland/Österreich 2012

Darsteller:
Charlotte/ClaraKatja Riemann
StellaPaula Kalenberg
AlbertFriedrich von Thun
DodoKrista Stadler
CarloFritz Karl
u.a.
Drehbuch: Annette Simon, Melanie Brügel
Regie: Xaver Schwarzenberger
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenStella ist sorglos in der afrikanischen Savanne aufgewachsen. Nach dem Tod ihrer Mutter wird sie mit ihrer Familiengeschichte konfrontiert, die sie zu einer Reise in die Vergangenheit bewegt.

Aus dem Nachlass ihrer Mutter erfährt Stella, dass ihr Vater nicht gestorben ...
(ORF)

Text zuklappenStella ist sorglos in der afrikanischen Savanne aufgewachsen. Nach dem Tod ihrer Mutter wird sie mit ihrer Familiengeschichte konfrontiert, die sie zu einer Reise in die Vergangenheit bewegt.

Aus dem Nachlass ihrer Mutter erfährt Stella, dass ihr Vater nicht gestorben ist, als sie zwei Jahre alt war, und ihr Name nicht Wagner ist. Sie gehört in Wahrheit zum milliardenschweren Familienclan der Löwentals, die aus Österreich stammen.

Ihre Mutter war die verschollene Lieblingstochter des Familienpatriarchen. Stella macht sich auf die lange Reise nach Österreich, um der Identität ihres Vaters und den Geheimnissen ihrer Mutter auf die Spur zu kommen. Was sie dort findet, wird ihr Leben für immer verändern.


(ORF)


Seitenanfang
3:54
VPS 03:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Abenteuer Alpen (1/2)

Matterhorn und Schützengraben

Mit Reinhold Messner auf historischer Bergtour

Film von Philipp Engel

Ganzen Text anzeigenReinhold Messner kennt die Alpen wie kein anderer. In der historischen Bergtour blickt er zurück auf 150 Jahre Alpengeschichte - eine dramatische Zeitreise, lebendig und fesselnd erzählt.

Im ersten Teil erzählt Reinhold Messner von der legendären Erstbesteigung des ...
(ARD/HR)

Text zuklappenReinhold Messner kennt die Alpen wie kein anderer. In der historischen Bergtour blickt er zurück auf 150 Jahre Alpengeschichte - eine dramatische Zeitreise, lebendig und fesselnd erzählt.

Im ersten Teil erzählt Reinhold Messner von der legendären Erstbesteigung des Matterhorns vor 150 Jahren. Warum wurden aus Freunden Gegner, warum stürzten vier der Erstbesteiger 1000 Meter in den Tod? Wie wurde aus sportlichem Ehrgeiz nationalistischer Wahn?

Wie kein zweiter kann Messner von Gipfelglück und tragischem Scheitern erzählen. Er trifft Menschen, die ihm ähnlich sind, die genau wie er an Grenzen gehen. Mit Alexander Huber, einem der besten Freeclimber der Welt, folgt Messner den Spuren eines legendären Bergsteigers, dessen Leistungen in den 1930er Jahren aus den Gipfelbüchern getilgt wurden, weil er Jude war. Huber steigt eine historische Route von Paul Preuß nach - wie der damals ohne jede Sicherung. Atemberaubende Bergbilder in der Wand und aus der Luft machen die schwierigsten Kletterabenteuer von Preuß wieder lebendig.

100 Jahre ist es her, dass der Erste Weltkrieg die Alpen erreichte. Wie konnte aus dem Bergführer und Hüttenwirt Sepp Innerkofler ein Soldat werden, der 1915 mit nur zwei, drei Leuten einen Frontabschnitt in den Alpen hielt? Noch heute sind die Wunden zu sehen, die dieser Krieg den Bergen schlug. Der Blick in die Felskavernen, wo die Alpensoldaten den Winter überstehen mussten, lässt noch immer frösteln. Lawinen, Eiseskälte und Steinschlag raubten Tausenden das Leben.

Messner führt die Zuschauer zu grandiosen Schauplätzen von Dramen und Heldentaten, Verbrechen und Mutproben. Er trifft Zeitzeugen und Fachleute, zeigt historische Ausrüstungen und führt auf Gipfel und in Täler, zu Hütten und durch Felswände, zu Orten, an denen Alpen- und Zeitgeschichte geschrieben wurde.


(ARD/HR)


Seitenanfang
4:38
VPS 04:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Abenteuer Alpen (2/2)

Falsche Kameraden und starke Frauen

Mit Reinhold Messner auf historischer Bergtour

Film von Philipp Engel

Ganzen Text anzeigenIm zweiten Teil der historischen Tour nimmt Reinhold Messner die Zuschauer mit in die Eiger Nordwand. Was haben Menschen hier verloren?

Zahlreiche Versuche endeten tödlich, ehe Heinrich Harrer 1938 die Durchsteigung der eisigen Wetterseite des Eiger gelingt. Er ist ...
(ARD/HR)

Text zuklappenIm zweiten Teil der historischen Tour nimmt Reinhold Messner die Zuschauer mit in die Eiger Nordwand. Was haben Menschen hier verloren?

Zahlreiche Versuche endeten tödlich, ehe Heinrich Harrer 1938 die Durchsteigung der eisigen Wetterseite des Eiger gelingt. Er ist ein Held, und er lässt sich von den Nationalsozialisten feiern - einer, der den Tod nicht fürchtet, ein Vorbild für den geplanten Krieg.

Wie kein zweiter kann Messner von Gipfelglück und tragischem Scheitern erzählen, von Menschen, die genau wie er an Grenzen gehen. Einer, der das ohne Eispickel und Hanfseil tat, war der Ingenieur Guyer-Zeller. Der Visionär eroberte den Eiger von innen, seither können Touristen das Jungfraujoch durch einen Tunnel mit der Bahn erreichen.

Auch dem Wanderer erschließen sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Berge immer mehr. Tonnen von Steinen werden hinauf geschleppt und Hütten gebaut. Wie die Wege angelegt wurden und welch grandiose Landschaften sich dem Wanderer dadurch eröffneten, zeigen eindrucksvolle Bilder aus der Luft.

Aber Messner erzählt die Geschichte der Alpenhütten auch als eine von Ausgrenzung und Intoleranz. Der Antisemitismus nistet sich früher als anderswo in den Alpen ein. Die Schutzhütten, die sie selbst mit gebaut hatten, dürfen Juden nicht mehr betreten. Dennoch können einige gerade in den Alpen ihr Leben retten. Messner trifft im Jamtal den Sohn des Hüttenwirtes Albert Lorenz. Der erinnert sich noch, wie sein Vater in der NS-Zeit für 1000 Reichsmark jüdische Flüchtlinge auf steilen Bergpfaden in die Schweiz brachte. Messner führt die Zuschauer zu grandiosen Schauplätzen von Dramen und Heldentaten, Verbrechen und Mutproben, er trifft Zeitzeugen und Fachleute.

In Zermatt findet Messner Zeugnisse für eine bisher eher unbekannte Eroberung. Schon sechs Jahre nach der Erstbesteigung steht 1871 eine Frau auf dem Gipfel des Matterhorns: Lucy Walker. Im Flanellrock. Heute ist das Matterhorn "in Ketten gelegt", wie Messner es nennt. Aber trotz der Fixseile ist der Aufstieg noch immer lebensgefährlich. Die Kamera begleitet zwei junge Bergsteigerinnen bis auf den Gipfel.


(ARD/HR)


Seitenanfang
5:22
VPS 05:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mit dem Fahrrad über die Anden - weitweitweg

Film von Andreas Morell

Ganzen Text anzeigenChristian hat einen Traum: Zusammen mit seiner Freundin Britta will er mit dem Fahrrad die "gefährlichste Straße der Welt" bezwingen, den "Camino de la Muerte", hoch in den Anden Boliviens.

Christian ist kein Draufgänger. Aber seit einer Ferienreise nach Südamerika ...
(ARD/SR)

Text zuklappenChristian hat einen Traum: Zusammen mit seiner Freundin Britta will er mit dem Fahrrad die "gefährlichste Straße der Welt" bezwingen, den "Camino de la Muerte", hoch in den Anden Boliviens.

Christian ist kein Draufgänger. Aber seit einer Ferienreise nach Südamerika lässt ihn der Gedanke nicht mehr los: Einmal möchte er etwas total Verrücktes machen - mit dem Rad die steilen Abgründe der Anden hinab rasen.

"Straße des Todes", der Name kommt nicht von ungefähr. Dutzende Kreuze säumen die enge Straße, Wagenwracks liegen in den Tälern der Yungas, über 250 Tote gab es früher dort Jahr für Jahr. Doch seit 2009 ist die Straße sicherer geworden. Heute fahren nur noch wenige Autos dort entlang. Mittlerweile ist sie ein Paradies für Zweiradfahrer.

Die Dokumentation "Mit dem Fahrrad über die Anden - weitweitweg" begleitet Christian und Britta über den "Camino de la Muerte".


(ARD/SR)