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Sonntag, 12. März
Programmwoche 11/2017
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6:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: Ehe-Bonus vor dem Aus?

Film von Sabine Jainski

Ganzen Text anzeigenDas Ehegattensplitting steht auf dem Prüfstand: Deutschland hält im Steuerrecht an alten Rollenbildern fest. Sollen Hausfrauenehe und Gutverdiener tatsächlich weiter bevorzugt werden?

Offiziell werden in Deutschland Gleichberechtigung und Vereinbarkeit von Familie ...

Text zuklappenDas Ehegattensplitting steht auf dem Prüfstand: Deutschland hält im Steuerrecht an alten Rollenbildern fest. Sollen Hausfrauenehe und Gutverdiener tatsächlich weiter bevorzugt werden?

Offiziell werden in Deutschland Gleichberechtigung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt. Doch im Steuerrecht herrscht noch immer „die besondere Anerkennung der Aufgabe der Ehefrau als Hausfrau und Mutter“.

Jetzt steht das Thema wieder auf der Wahlkampfagenda. Doch wird es jemals eine Reform geben? Schließlich waren 81 Prozent der Deutschen noch im Jahre 2013 der Meinung, das Ehegattensplitting sei „eine wichtige familienpolitische Förderung“. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall, wie auch das Bundesverfassungsgericht bestätigte: Den größten Vorteil haben ältere Alleinverdiener mit gutem Gehalt, wenn die Kinder längst aus dem Haus sind. Die meisten anderen Länder sind hier schon weiter, selbst Entwicklungs- und Schwellenländer sind in den letzten 15 Jahren an Deutschland vorbeigezogen.

"makro" blickt zum Vergleich nach Österreich, wo bereits seit den 1970er Jahren die Individualbesteuerung eingeführt wurde: Hier ist „jedes Kind gleich viel wert“, und die Frauen-Beschäftigungsquote zählt zu den höchsten in Europa. Kann es sich Deutschland angesichts des demografischen Wandels wirklich leisten, die Qualifikationen von Frauen nicht zu nutzen?

Die Dokumentation zeigt im Gespräch mit Experten und betroffenen Protagonisten, wie bis heute die Rollenbilder der 1950er-Jahre nachwirken, obwohl die meisten Menschen längst anders denken. Viele Paare wollen sich Arbeit und Kinderbetreuung teilen, die Hausfrauenehe empfinden die meisten als unzeitgemäß, das Splitting bringt ihnen kaum Vorteile. Eine Frau, die gerade für ihre Kinder zuhause bleibt, will auf jeden Fall weiterarbeiten – für sie ist das nur eine Phase. Ein älteres Paar empfindet die Förderung als ungerecht, weil die Kinder längst aus dem Haus sind – und unverheiratete Kollegen nichts bekommen. Eine Alleinerziehende beklagt, dass sie viel weniger Förderung genießt als zur Zeit ihrer Ehe, und Betreuung nur geringfügig absetzen kann.

Experten wie Stefan Bach (DIW), Margit Schratzenstaller (WIFO), Maria Wersig und Miriam Beblo erläutern die Wirkungsweise und die Folgen des Ehegattensplittings – und die Reformmöglichkeiten. Eine erfolgreiche Reform, so sind sich die meisten einig, müsste das Existenzminimum des Ehepartners steuerfrei belassen – und es müsste Übergangsfristen geben, ähnlich wie bei der Rentenreform. Denn wir brauchen die Milliarden, die der Staat derzeit für das Splitting ausgibt, für qualitativ und quantitativ bessere Kinderbetreuung für alle – nur so kann die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für alle Frauen und Männer gelingen.


6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Barbara Unmüßig: Zivilgesellschaft weltweit in Gefahr

Ganzen Text anzeigenWeltweit gehen Regierungen immer häufiger gegen zivile Aktivisten vor. Sie nutzen einschränkende Gesetze, Diskreditierung und Zensur bis hin zu Hetzkampagnen oder Einschüchterung.

Barbara Unmüßigs Vortrag beschreibt, wie politische und ökonomische Eliten diese ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenWeltweit gehen Regierungen immer häufiger gegen zivile Aktivisten vor. Sie nutzen einschränkende Gesetze, Diskreditierung und Zensur bis hin zu Hetzkampagnen oder Einschüchterung.

Barbara Unmüßigs Vortrag beschreibt, wie politische und ökonomische Eliten diese Repression rechtfertigen und wie zivilgesellschaftlichen Akteuren zunehmend die demokratische Teilhabe und fundamentale Rechte verwehrt werden.

Insgesamt sind in mehr als 60 Ländern in den letzten Jahren Gesetze auf den Weg gebracht worden, die die Organisationsfreiheit in Frage stellen und darauf angelegt sind, heimische Organisationen von internationalen Netzwerken abzuschneiden und ihnen den ausländischen Geldhahn abzudrehen.

Barbara Unmüßig ist Mitbegründerin des Deutschen Instituts für Menschenrechte und Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wie dürfen wir Kinder machen?

Der philosophische Stammtisch

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigenAm philosophischen Stammtisch streiten sich vier Philosophen über Fragen unserer Zeit. Diesmal zum Thema "Kinder machen":

Dürfen Frauen mit 60 schwanger werden? Haben Embryonen Rechte? Was spricht gegen Designerbabys? Und warum sollen wir Menschen uns nicht ...

Text zuklappenAm philosophischen Stammtisch streiten sich vier Philosophen über Fragen unserer Zeit. Diesmal zum Thema "Kinder machen":

Dürfen Frauen mit 60 schwanger werden? Haben Embryonen Rechte? Was spricht gegen Designerbabys? Und warum sollen wir Menschen uns nicht verbessern, wenn es technisch machbar ist?

Barbara Bleisch diskutiert mit ihren Gästen darüber, "wie wir Kinder machen dürfen": Haben Embryonen Rechte? Ist die Abtreibung philosophisch gesehen ein Problem? Kann man Frauen verbieten, sich nach der Menopause ihren Kinderwunsch zu erfüllen? Welche genetischen Tests sollen werdenden Eltern zur Verfügung gestellt werden - und gibt es sogar eine Pflicht, diese zu nutzen? Und warum fürchten sich viele vor Designerbabys, wenn sie für sich selber doch alles daran setzen, fitter, schöner, klüger zu werden?

Es diskutieren die Stammgäste Konrad Paul Liessmann, Philosophieprofessor an der Universität Wien, Catherine Newmark, Philosophin und Kulturjournalistin aus Berlin, zusammen mit Bettina-Schöne Seifert, Professorin für Medizinethik in Münster unter der Leitung von Barbara Bleisch.


10:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Appassionata - mit Worten kann

man lügen, mit Tönen nicht

Dokumentarfilm von Christian Labhart, Schweiz 2012

Länge: 81 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie Pianistin Alena Cherny lebt seit 15 Jahren in der Schweiz. Sie hat einen Traum: Sie möchte der Musikschule ihres Heimatdorfes in der Ukraine einen Flügel schenken.

Die Reise des Flügels wird zur berührenden Spurensuche an Orten ihrer Kindheit und Jugend. Alena ...

Text zuklappenDie Pianistin Alena Cherny lebt seit 15 Jahren in der Schweiz. Sie hat einen Traum: Sie möchte der Musikschule ihres Heimatdorfes in der Ukraine einen Flügel schenken.

Die Reise des Flügels wird zur berührenden Spurensuche an Orten ihrer Kindheit und Jugend. Alena Cherny lässt uns teilhaben an den vielen Abschieden und neuen Anläufen, die sie nehmen musste, an den Katastrophen und Kontrasten, die sie erlebte.

"Appassionata" von Christian Labhart ist ein Dokumentarfilm über die Emigration einer starken Frau voller Trauer, Wut, Enthusiasmus und Liebe.


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11:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Format 4:3

Der müde Tod

Stummfilm, Deutschland 1921

Darsteller:
junges MädchenLil Dagover
junger MannWalter Janssen
Der TodBernhard Goetzke
BürgermeisterHans Sternberg
ApothekerKarl Platen
u.a.
Regie: Fritz Lang
Länge: 95 Minuten

Ganzen Text anzeigenEine junge Frau hat gerade ihren Bräutigam verloren. Sie trifft den Tod und bittet ihn um das Leben ihres Geliebten. Der Tod, seines Amts müde, macht ihr ein Angebot.

Wenn es ihr gelingt, eines von drei Lebenslichtern vor dem Verlöschen zu bewahren, will er ihren ...

Text zuklappenEine junge Frau hat gerade ihren Bräutigam verloren. Sie trifft den Tod und bittet ihn um das Leben ihres Geliebten. Der Tod, seines Amts müde, macht ihr ein Angebot.

Wenn es ihr gelingt, eines von drei Lebenslichtern vor dem Verlöschen zu bewahren, will er ihren Bräutigam aus dem Reich der Toten zurückholen. - Fritz Langs Stummfilm-Klassiker nach dem Märchen der Brüder Grimm.

"Der müde Tod - ein deutsches Volkslied in 6 Versen" ist eine freie Adaption des deutschen Märchens vom Gevatter Tod, der einem jungen Mann die Chance gibt, den Tod zu besiegen. Fritz Lang erweiterte dieses Motiv um ein weiteres, kinotaugliches: Ist Liebe stärker als der Tod? Er spielt dieses Motiv in drei Episoden durch, in denen eine junge Frau ihren Geliebten vor dem Tod zu retten versucht.

Der Film entstand nach dem Ersten Weltkrieg und gilt als Reflexion auf die Traumata des Kriegsgeschehens. Er verbindet romantische Motive in der Rahmengeschichte mit stupenden Trickaufnahmen in den Episoden. Heute zählt "Der müde Tod" zur Liste der filmhistorisch wertvollen und förderungswürdigen Filme des Deutschen Kinemathekenverbunds.

Grundlage für die digitale 2K-Restaurierung des Films ist ein Negativ des Museum of Modern Art in New York, das mit Material verschiedener Archivkopien ergänzt wurde. Die verlorenen Einfärbungen der Szenen wurden anhand zeitgenössischer Verleihkopien anderer Decla-Produktionen der gleichen Periode simuliert.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rosen, Tulpen, Nelken - Gartenlust am Bodensee

Film von Ingrid Bertel

(aus der ORF-Reihe "Unterwegs beim Nachbarn")

Ganzen Text anzeigenWie ein grünes Band ziehen sie sich entlang des Bodenseeufers: mittelalterliche Kräutergärten, barocke Rosen-Anlagen und herrschaftliche Parks - für jeden Geschmack etwas Passendes.

Im Jahr 840 schrieb auf der Bodensee-Insel Reichenau der Mönch Walahfried Strabo ...
(ORF)

Text zuklappenWie ein grünes Band ziehen sie sich entlang des Bodenseeufers: mittelalterliche Kräutergärten, barocke Rosen-Anlagen und herrschaftliche Parks - für jeden Geschmack etwas Passendes.

Im Jahr 840 schrieb auf der Bodensee-Insel Reichenau der Mönch Walahfried Strabo das vermutlich erste Buch übers Gärtnern, den "Hortulus". Das dazugehörige, 23 Pflanzen umfassende Gärtlein, entfaltete eine nachhaltige Wirkung weit über den Bodenseeraum hinaus.

Doch gerade in der sanften Hügellandschaft rund um das Schwäbische Meer begab man sich gerne in die Schule des gelehrten Geistlichen. Davon zeugen etwa die einzigartige Anlage der Kartause Ittingen oder das Barockstädtchen Bischofszell, wo man Blütenduft als Heilmittel gegen den Pesthauch einsetzte.

In den ausgedehnten Parkanlagen von Schloss Arenenberg widmete sich Hortense Bonaparte dem Gärtnern, wenn sie nicht gerade ihren Sohn zum künftigen König der Franzosen erzog. Die Familie Habsburg tröstete sich auf Schloss Wartegg mit dem Pflanzen exotischer Bäume über den Verlust der Monarchie hinweg. Und auf der Blumeninsel Mainau feiert nach wie vor die schwedische Grafenfamilie mit vielen Kindern ein heiteres Mittsommerfest.


(ORF)


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13:30

Im Pamir - Auf dem Dach der Welt

Film von Annette Pöschel

Ganzen Text anzeigenTourismus-Experte Matthias Poeschel arbeitet im Pamirgebirge in Zentralasien. Es ist noch nicht lange her, da wusste der Mann aus Sachsen-Anhalt nicht einmal, wo das liegt.

Nun arbeitet Poeschel dort im Auftrag der Aga-Chan-Foundation und reitet auf Yaks durch die ...

Text zuklappenTourismus-Experte Matthias Poeschel arbeitet im Pamirgebirge in Zentralasien. Es ist noch nicht lange her, da wusste der Mann aus Sachsen-Anhalt nicht einmal, wo das liegt.

Nun arbeitet Poeschel dort im Auftrag der Aga-Chan-Foundation und reitet auf Yaks durch die Berge von Tadschikistan. Er soll den Pamiri helfen, sich eine Zukunft im Reisegeschäft aufzubauen. Für den Deutschen ist das ein Traumjob.

Viele Tadschiken können es sich nicht vorstellen, dass Fremde kommen, um sich ihr Land anzusehen. Einige haben bereits die Chance erkannt, sich damit ein gutes Geschäft aufzubauen: ein Lehrer etwa, der aus seinem Haus ein Homestay gemacht hat, oder eine Ärztin, die lieber in einem Steinhaus wohnt und dafür ihre traditionelle Jurte an Übernachtungsgäste vermietet. Reisende sollen sich in Zukunft wie zuhause fühlen im Pamir - eine Aufgabe, die Matthias Poeschel noch eine ganze Weile in Anspruch nehmen wird.


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13:50

Hüttengeschichten (1/4)

Gastgeber in luftiger Höhe

Ganzen Text anzeigenMan nennt sie auch "Gastgeber unter dem Himmel", die Hüttenwarte des Schweizer Alpen Clubs (SAC). So romantisch einem das auch erscheinen mag, die Hüttenwarte erledigen einen Knochenjob.

Die vierteilige Reihe begleitet eine Saison lang auf drei SAC-Hütten den Alltag ...

Text zuklappenMan nennt sie auch "Gastgeber unter dem Himmel", die Hüttenwarte des Schweizer Alpen Clubs (SAC). So romantisch einem das auch erscheinen mag, die Hüttenwarte erledigen einen Knochenjob.

Die vierteilige Reihe begleitet eine Saison lang auf drei SAC-Hütten den Alltag der Hüttenwarte und ihrer Familien.

Tanja Pfammatter, 34, und Jeanne Richenberger, 35, verlegen ihren Wohnsitz von Zürich auf die Rotondohütte im Kanton Uri. Die Juristin und die Wirtschaftsjournalistin krempeln mit diesem Schritt ihr Leben komplett um. Seit über 20 Jahren ist Gabi Aschwanden, 42, auf der Fridolinshütte im Kanton Glarus Hüttenwartin. Sie möchte vermehrt als Wanderleiterin unterwegs sein oder spezielle Hüttenwochen für Menschen mit einem Handicap anbieten. Peter und Debi Schwitter, 50 und 33, sowie ihre zweijährige Tochter Joline leben von Frühling bis Herbst auf der Oberaletschhütte im Wallis. Debi ist schwanger. Können sie die Hütte mit zwei kleinen Kindern noch weiterführen?


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14:35

Hüttengeschichten (2/4)

Gastgeber in luftiger Höhe

Ganzen Text anzeigenAuf der Oberaletschhütte im Wallis hat sich die Hüttenwartfamilie Schwitter für den Sommer eingerichtet.

Debi, im neunten Monat schwanger, kümmert sich um Küche und Gäste, während ihr Mann Peter den Hüttenweg freisprengen muss. Als sich das Wetter ...

Text zuklappenAuf der Oberaletschhütte im Wallis hat sich die Hüttenwartfamilie Schwitter für den Sommer eingerichtet.

Debi, im neunten Monat schwanger, kümmert sich um Küche und Gäste, während ihr Mann Peter den Hüttenweg freisprengen muss. Als sich das Wetter verschlechtert, verzögern sich die Arbeiten.

Die Rotondohütte im Kanton Uri präsentiert sich vor der Saisoneröffnung noch nicht so, wie es sich die beiden neuen Hüttenwartinnen Tanja Pfammatter und Jeanne Richenberger vorstellen. Eine größere Gästeschar ist jedoch angemeldet: die SAC-Sektion Lägern.

Gabi Aschwanden, Hüttenwartin auf der Fridolinshütte im Kanton Glarus, bereitet sich ebenfalls auf die Sommersaison vor. Sie hat sich als Wanderleiterin ausbilden lassen und wird darum nicht mehr ausschließlich auf der Hütte anzutreffen sein.

Redaktionshinweis: Den dritten und vierten Teil der "Hüttengeschichten" zeigt 3sat am Sonntag, 19. März, ab 14.05 Uhr.


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15:22
VPS 15:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Leergut

(Vratné lahve)

Spielfilm, Großbritannien/Tschechien 2007

Darsteller:
Josef Weberknecht "Beppo"Zdenek Sverák
Eliska WeberknechtDaniela Kolárová
HelenkaTatiana Vilhelmová
TomíkRobin Soudek
Robert LandaJirí Machácek
u.a.
Regie: Jan Sverák
Länge: 98 Minuten

Ganzen Text anzeigenIn verträumter Langsamkeit, aber fesselnd erzählt „Leergut“ die Geschichte vom wiedererwachenden Lebenshunger des pensionierten Lehrers Josef "Beppo" Weberknecht.

Die bittersüße Rentnerkomödie beschließt die "Trilogie der Lebensalter“ von Jan Sverák, für ...
(ARD)

Text zuklappenIn verträumter Langsamkeit, aber fesselnd erzählt „Leergut“ die Geschichte vom wiedererwachenden Lebenshunger des pensionierten Lehrers Josef "Beppo" Weberknecht.

Die bittersüße Rentnerkomödie beschließt die "Trilogie der Lebensalter“ von Jan Sverák, für die sein Vater und Hauptdarsteller Zdenek Sverák die Drehbücher schrieb. Wie schon die beiden ersten Teile wurde „Leergut“ mehrfach ausgezeichnet.

Josef "Beppo" Weberknecht ist ein liebenswürdiger Schwerenöter, der sich mit dem Alter nicht abfinden mag. Während sich seine ihn durchschauende Frau Elika beklagt, er würde sie nicht mehr wahrnehmen, frönt Josef erotischen Tagträumen mit verführerischen Geschöpfen in Strapsen und Mieder, die er in einem imaginären Zugabteil trifft. Nebenher bändelt er heimlich mit einer ehemaligen Kollegin an. Auch beruflich möchte Josef es auf seine alten Tage noch einmal wissen. Sein Versuch als Fahrradkurier scheitert kläglich und endet mit einem Gipsbein. Dafür klappt es im zweiten Anlauf. In der Leergutannahme des örtlichen Supermarktes findet er nicht nur einen Job, sondern seine neue Berufung. Bis man die Stelle durch einen schnöden Pfandautomaten wegrationalisiert, wirkt der Alltagsphilosoph hier als Sinnstifter und heimlicher Wohltäter in unterschiedlichen Lebenslagen: Alten Damen besorgt er den Einkauf, doch noch lieber wirkt er als begnadeter Kuppler. Selbst seine Frau weiß er wieder zu überraschen: mit einer Ballonfahrt zum 40. Hochzeitstag, die jedoch unerwartete Turbulenzen mit sich bringt. Zum eigenen Erstaunen muss er - im Angesicht des Todes - feststellen, dass sie seit Langem heimlich raucht. Ihre schelmisch entwaffnende Erklärung charakterisiert den subtil-tragikomischen Humor des Films: "Ich rauche, weil ich vor dir sterben will."

"Leergut“ avancierte mit mehr als einer Million Zuschauern zur erfolgreichsten tschechischen Produktion: Jeder achte Bewohner unseres Nachbarlandes hat sie im Kino gesehen. Damit überflügelte das familiäre Gemeinschaftswerk dort die zeitgleich gestartete, übermächtige Hollywood-Konkurrenz von "Shrek der Dritte", "Die Simpsons - Der Film" und Johnny Depps "Fluch der Karibik - Am Ende der Welt".


(ARD)


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17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Die Kinder des Monsieur Mathieu

(Les choristes)

Spielfilm, Frankreich/Schweiz 2004

Darsteller:
Clément MathieuGérard Jugnot
RachinFrançois Berléand
Pierre Morhange als KindJean-Baptiste Maunier
Pierre MorhangeJacques Perrin
ChabertKad Merad
u.a.
Regie: Christophe Barratier
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenIn einem Internat für schwer erziehbare Jungen gründet der arbeitslose Musiker Clément Mathieu gegen den Widerstand des Direktors einen Chor und lehrt die Schüler Disziplin und Zusammenhalt.

Der emotional anrührende Film von Christophe Barratier ist mit über acht ...
(ARD)

Text zuklappenIn einem Internat für schwer erziehbare Jungen gründet der arbeitslose Musiker Clément Mathieu gegen den Widerstand des Direktors einen Chor und lehrt die Schüler Disziplin und Zusammenhalt.

Der emotional anrührende Film von Christophe Barratier ist mit über acht Millionen französischen und einer Million deutschen Zuschauern völlig unerwartet zum Blockbuster aufgestiegen.

Anlässlich des Todes seiner Mutter kehrt der berühmte Dirigent Pierre Morhange nach Jahrzehnten erstmals in sein französisches Heimatdorf zurück. Ein Schulfreund überreicht ihm das Tagebuch seines früheren Musiklehrers, und als Pierre darin zu lesen beginnt, erwachen die Erinnerungen an seine Schulzeit wieder zum Leben: Im Jahr 1949 findet der arbeitslose Musiker Clément Mathieu eine Anstellung als Aufseher in einem Internat für schwer erziehbare Jungen. Dessen hartherziger Direktor Rachin hat die Kinder, meist Kriegswaisen oder Söhne lediger Mütter, längst abgeschrieben. Gnadenlos traktiert er seine Schützlinge mit Prügel und Arrest.

Mathieu aber hat eine andere Idee: Als die wilden Jungs mal wieder außer Rand und Band sind, lässt er sie vorsingen und motiviert sie dazu, einen gemeinsamen Chor zu gründen. Getrieben von dem Wunsch, seine eigenen Kompositionen vertonen zu können, scheint für Mathieu der erzieherische Mehrwert der Gesangsstunden zunächst eher unwichtig. Doch instinktiv vermittelt der rundliche, flinke Mann bei seinem Bemühen um einen wohlklingenden Chor auch Disziplin und Zusammenhalt. Mit besonderer Hingabe widmet Mathieu sich dem jungen Pierre Morhange, dessen großes Talent er erkennt und mit viel Umsicht fördert. So ermutigt er auch Pierres alleinerziehende Mutter, den Sohn aufs Konservatorium zu schicken. Direktor Rachin indes sieht die zart erblühende Lebensfreude der Schüler und ihre beachtliche Kunstfertigkeit nur mit kritischen Augen. Als ein besonders schwer erziehbarer Junge, der fälschlich des Diebstahls bezichtigt und somit der Schule verwiesen wurde, sich rächt, indem er das Haus anzündet, sieht sich der Zyniker Rachin in seinen rückständigen Methoden bestätigt und entlässt Mathieu. Traurig packt Mathieu seine Sachen, doch beim Verlassen des Internats erwartet ihn eine wunderbare Überraschung.

Das bewegende Drama über die Schattenseiten von Schule und Kindheit verzichtet auf pädagogische Zeigefinger und lässt die Lieder sprechen, deren lyrische Metaphern für Ferne, Frühling und Freiheit Sänger und Zuhörer in eine imaginäre glücklichere Welt entführen: Eine Million Mal wurde bis jetzt allein der Soundtrack verkauft. In Anlehnung an den französischen Film "La Cage Aux Rossignols" von 1945 schreibt dieser anrührende Musikfilm die Erfolgsgeschichte des Produzenten Arthur Cohn fort, der bereits sechs Oscars erhielt und für seine Produktion "Die Kinder des Monsieur Mathieu", die allein in den USA fünf Millionen Zuschauer erreichte, mit einer Oscar-Nominierung geehrt wurde.


(ARD)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Museums-Check mit Markus Brock

Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenAls "Louvre des Nordens" wird das Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig bezeichnet. Nach siebenjährigem "Dornröschenschlaf" öffnete es im Oktober 2016 wieder seine Pforten.

Wie der Louvre - wenn auch in geringerer Zahl - kann es mit den ganz großen Meistern ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappenAls "Louvre des Nordens" wird das Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig bezeichnet. Nach siebenjährigem "Dornröschenschlaf" öffnete es im Oktober 2016 wieder seine Pforten.

Wie der Louvre - wenn auch in geringerer Zahl - kann es mit den ganz großen Meistern aufwarten: Rubens, van Dyck, Tintoretto, Veronese, Picasso. Das Universalmuseum beherbergt Kunst verschiedener Gattungen aus drei Jahrtausenden.

Darunter sind einmalige Schätze wie Vermeers "Mädchen mit dem Weinglas" oder Giorgiones "Selbstporträt als David".

Bei seinem Streifzug durch das Museum wird Markus Brock von Peter Prange begleitet.
Der Historiker und Bestsellerautor verarbeitet in seinen Romanen bevorzugt historische Stoffe. In "Die Principessa" (2003), das im barocken Rom spielt, sind die Künstler Bernini und Borromini die Hauptfiguren.


(ARD/SWR/3sat)


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

"Preis für ihr Verhalten zahlen"
Erdogan droht den Niederlanden

Wirrwarr um die DVBT-Umstellung
Was sich Ende März alles ändert

Dahlmeier/Rees auf dem Podest
Erfolg in der Single-Mixed-Staffel


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19:11
VPS 19:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Ahnenforschung: die Suche nach den Wurzeln

Film von Katharina Deuber

(aus der Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigenDie Suche nach den eigenen Wurzeln beginnt oft mit einem Zufallsfund: Fotos, Briefe, Andenken. Doch wie geht es dann weiter, welche Wege gibt es heute, seine Familiengeschichte zu ergründen?

Viele Hobbygenealogen recherchieren in Kirchenbüchern, scheitern aber an der ...

Text zuklappenDie Suche nach den eigenen Wurzeln beginnt oft mit einem Zufallsfund: Fotos, Briefe, Andenken. Doch wie geht es dann weiter, welche Wege gibt es heute, seine Familiengeschichte zu ergründen?

Viele Hobbygenealogen recherchieren in Kirchenbüchern, scheitern aber an der alten Schrift. Heute gibt es Kirchenbücher auch im Internet. Die größte Datenbank mit acht Milliarden Einträgen betreiben die Mormonen im amerikanischen Salt Lake City.

Die USA sind ein Land von Immigranten. Spuren der Vorfahren finden viele auf der Einwanderer-Insel Ellis Island vor New York. Genealogie ist aber auch ein Geschäft. Historiker erforschen Familiengeschichten, erstellen Chroniken und Stammbäume. Noch weiter zurück blickt die DNA-Analyse. Sie zeigt, woher die eigenen Urväter und -mütter stammten.


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19:41
VPS 19:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Moskau, Russland

Kreml und Roter Platz

Film von Christian Romanowski

Ganzen Text anzeigenSeit dem 14. Jahrhundert war Moskau das Zentrum des russischen Reiches, und der Kreml die Residenz der Zaren - und später der kommunistischen Herrscher.

Er wurde zum Sinnbild des ungeheuren Reichtums und der Macht des Zarenreichs. "Über der Stadt ist der Kreml, über ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenSeit dem 14. Jahrhundert war Moskau das Zentrum des russischen Reiches, und der Kreml die Residenz der Zaren - und später der kommunistischen Herrscher.

Er wurde zum Sinnbild des ungeheuren Reichtums und der Macht des Zarenreichs. "Über der Stadt ist der Kreml, über dem Kreml ist nur Gott", so ein Sprichwort. Der Film erzählt die wechselvolle Geschichte des UNESCO-Welterbes Kreml und Roter Platz.

Die Selbstherrscher, wie sich die Zaren nannten, vergrößerten den Kreml und ließen die Paläste immer glanzvoller ausstatten. Auch nach der Revolution, als kein Gott mehr über ihm war und die Glocken der vielen Kathedralen innerhalb und außerhalb der Kremlmauern schweigen mussten, blieb die Festung über der Moskwa Machtzentrale. Wo einst Iwan der Schreckliche von seinem Elfenbeinthron das russische Reich beherrschte und später eine deutsche Prinzessin in prächtiger Robe zur Krönung schritt, um als Zarin Katharina II. neue Länder zu erobern, da herrschten 70 Jahre lang die "roten Zaren". In dieser Zeit schien die über zwei Kilometer lange "Rote Mauer" noch höher geworden zu sein. Über den "Roten Platz" rollten die Panzer der Sowjetarmee.

Wie die Zarenmacht, so verging auch die Macht der Kommunisten, ein neuer Präsident zog als Hausherr in den Kreml ein. Heute können die Kirchen auf dem Kremlgelände von Touristen besichtigt werden. Vor den Ikonenwänden der Krönungskirche drängen sich Gläubige und Ungläubige, ebenso wie in der "Maria Verkündigungskathedrale", der kaiserlichen Hauskirche und der "Erzengelkathedrale", in der die Sarkophage der Zaren aufgestellt sind. Für Besucher unzugänglich ist der große Kremlpalast. Die Renovierung dieser prachtvollen Säle war stets von Schmiergeldgerüchten umwittert.


(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Verleihung Deutscher Kleinkunstpreis 2017

Mainzer Forum-Theater unterhaus, März 2017

Moderation: Urban Priol

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDer Deutsche Kleinkunstpreis ehrt herausragende Künstler des Jahres in verschiedenen Kategorien. 3sat zeigt die Preisverleihung aus dem Mainzer „unterhaus“, moderiert von Urban Priol.

Die Preisträger 2017: Tobias Mann (Kabarett), die feisten (Musik), Nico ...

Text zuklappenDer Deutsche Kleinkunstpreis ehrt herausragende Künstler des Jahres in verschiedenen Kategorien. 3sat zeigt die Preisverleihung aus dem Mainzer „unterhaus“, moderiert von Urban Priol.

Die Preisträger 2017: Tobias Mann (Kabarett), die feisten (Musik), Nico Semsrott (Kleinkunst), Hazel Brugger (Förderpreis der Stadt Mainz) und Konstantin Wecker (Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz ).

Der Musiker und Kabarettist Tobias Mann ist seit vielen Jahren nicht wegzudenken aus der Champions League der bissigen Unterhaltungskunst. Kürzlich noch glänzte er als Gastgeber der Kabarettgala "30 Jahre 3satfestival", jetzt würdigt ihn die Fachjury als "wichtige Stimme seiner Generation".

Mathias "C." Zeh und Rainer Schacht beweisen ebenfalls schon seit vielen Jahren, wie elegant man selbst die deutsche Sprache zum Klingen bringen kann. Nun ehrt die Jury ihre Lieder, die sie "mit Parodie, heiterem Sport und paradoxem Weltverständnis singen und sich dabei immer auch selbst zur Disposition stellen".

Mit Nico Semsrott wird ein Künstler ausgezeichnet, der mit seiner "Standup-Tragedy" gleich ein eigenes Genre erfunden hat. Als staatlich nicht anerkannter Demotivationstrainer lautet sein Motto: "Freude ist nur ein Mangel an Information". Die Jury aber erkennt: "Unter seiner dunklen Kapuze steckt ein heller politischer Kopf".

Die Slam-Poetin Hazel Brugger aus der Schweiz hat sich innerhalb kürzester Zeit einen festen Platz in der Kleinkunstszene geschaffen. Oder, wie die Fachjury feststellt: In ihren Texten "katapultiert sie sich mit bösem, schwarzem und oft auch absurdem Humor in ihr ureigenes Hazel-Universum. Ihre Schlagfertigkeit und ihre Gabe, tief in die Psyche der Zuschauer einzudringen, begeistern." Dem ist nichts hinzuzufügen.

Konstantin Wecker würdigt die Jury als "streitbaren Liedermacher und unbeugsamen Moralisten". Seit nahezu 50 Jahren mischt er sich überall ein, wo eine starke Stimme gebraucht wird. Er singt, so die Jury, "mit Herz, Hirn und Haltung, mit Wut und Zärtlichkeit für eine friedliche und gerechte Welt".


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21:29
VPS 21:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Anstalt

Politsatire mit Max Uthoff und Claus von Wagner

Regie: Frank Hof

Ganzen Text anzeigenWortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe: Max Uthoff und Claus von Wagner klären über die Themen auf, die die Nation bewegen. Live aus der "Anstalt".

Gemeinsam mit ihren Gästen Caroline Ebner, Rolf Miller und Till Reiners wollen sie "Stimme ...

Text zuklappenWortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe: Max Uthoff und Claus von Wagner klären über die Themen auf, die die Nation bewegen. Live aus der "Anstalt".

Gemeinsam mit ihren Gästen Caroline Ebner, Rolf Miller und Till Reiners wollen sie "Stimme sein für Ungehörtes und Unerhörtes".


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22:24
VPS 22:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Anwältinnen küsst man nicht

(What Rats Won't Do)

Spielfilm, Großbritannien 1998

Darsteller:
JackJames Frain
KateNatascha McElhone
GeraldCharles Dance
MirellaParker Posey
JaneSamantha Bond
u.a.
Regie: Alasteir Reed
Länge: 84 Minuten

Ganzen Text anzeigenZwei Londoner Anwälte streiten sich in und außerhalb des Gerichts in einem Fall, in dem es um missbrauchte Gefühle und sehr viel Geld geht. Doch dann trifft Amors Pfeil die Streithähne.

Anwältin Kate vertritt Gerald, der scheinbar gezwungen ist, sein ...

Text zuklappenZwei Londoner Anwälte streiten sich in und außerhalb des Gerichts in einem Fall, in dem es um missbrauchte Gefühle und sehr viel Geld geht. Doch dann trifft Amors Pfeil die Streithähne.

Anwältin Kate vertritt Gerald, der scheinbar gezwungen ist, sein rechtmäßiges Erbe vor Gericht zu erstreiten. Auf der Gegenseite: Geralds attraktive Stiefmutter Mirella mit ihrem Anwalt Jack, der Kate kurz zuvor privat kennengelernt hatte.

Die clevere Kate (Natascha McElhone) hat endlich einen großen Fall an Land gezogen: Gerald (Charles Dance), Mitglied der Londoner Upper Class, klagt auf sein Erbe, um das er sich durch die junge Amerikanerin Mirella (Parker Posey), letzte Ehefrau seines vergreist verstorbenen Vaters, betrogen sieht.

Kates Gegner vor Gericht ist Jack (James Frain), Anwalt Mirellas und einer der letzten One-Night-Stands von Kates lebenslustiger Schwester Ellen (Amy Phillips). Kate steht kurz vor der Hochzeit mit ihrem Verlobten Graham (Valentine Pelka).

Immer wieder, nicht nur vor Gericht, kreuzen sich Kates und Jacks Wege. Auch ihre Lebensentwürfe sind diametral entgegengesetzt: Kate ist ernst und setzt auf Sicherheit, Jack ist keine treue Seele und liebt die Improvisation - in seinem Liebesleben, aber auch in seinem Appartement.

Doch Kates Anziehungskraft kann sich auch Jack nicht entziehen. Sie muss lernen, dass das Leben nicht komplett unter Sachaspekten regelbar ist. Besonders klar wird ihr das, als ihr Mandant Gerald mehr oder weniger unbekleidet vor ihr steht und Kate aus seiner Wohnung flüchten muss - nicht, ohne ein Bündel Briefe mitgehen zu lassen, die Geralds Vater an Mirella geschrieben hat. Es sind Liebesbriefe, die von einem echten Gefühl zwischen zwei ganz verschiedenen, auch altersmäßig weit auseinander liegenden Menschen zeugen.

Kate muss ihr Weltbild revidieren, Jack sein Bild von Kate, und selbst Gerichtsprozesse können überraschend romantisch sein.

Gedreht wurde an Originalschauplätzen in London, unter anderem in den Londoner Docklands, in Rotherhithe (Jacks Wohnung), in der Chesterton Road (Kates und Ellens Wohnung) sowie dem zwischen Themseufer und der Straße "The Strand" liegenden Justizviertel, zu dem auch die berühmte Templer-Kirche gehört.


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23:47
VPS 23:45

Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Auftrag per Post

Fernsehfilm, DDR 1981

Darsteller:
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
Leutnant BerghoffBettina Mahr
Leutnant KretschmarKlaus Nietz
Heinz SiebertHerbert Köfer
Renate SiebertMarita Böhme
u.a.
Buch: Hans-Joachim Hildebrandt
Regie: Hans-Joachim Hildebrandt
Länge: 81 Minuten

Ganzen Text anzeigenInnerhalb von 50 Sekunden wurden die Lohngelder eines Betriebes aus dem Wagen des Hauptbuchhalters Heinz Siebert gestohlen – ohne Spuren von Gewaltanwendung. War Siebert der Täter?

Oberleutnant Hübner und Leutnant Berghoff stehen vor einem Rätsel. Das Verbrechen ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenInnerhalb von 50 Sekunden wurden die Lohngelder eines Betriebes aus dem Wagen des Hauptbuchhalters Heinz Siebert gestohlen – ohne Spuren von Gewaltanwendung. War Siebert der Täter?

Oberleutnant Hübner und Leutnant Berghoff stehen vor einem Rätsel. Das Verbrechen geschah blitzschnell. Alles spricht dafür, dass der Hauptbuchhalter den Diebstahl vorgetäuscht hat. Doch der bestreitet hartnäckig seine Täter- oder Mittäterschaft.

Und auch Oberleutnant Hübner beginnt an der Schuld Sieberts zu zweifeln, als allzu deutliche Spuren den Verdacht noch verstärken sollen.


(ARD/MDR)


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1:08
VPS 01:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Double Identity - Zur falschen Zeit am falschen Ort

(Fake Identity)

Spielfilm, USA 2009

Darsteller:
Dr. Nicholas PinterVal Kilmer
KatrineIzabella Miko
SterlingJulian Wadham
Serik DoulovaHristo Shopov
Mr. JacobMichael Cronin
u.a.
Regie: Dennis Dimster-Denk
Länge: 86 Minuten

Ganzen Text anzeigenBei einem Kongressbesuch in Bulgarien 1992 wird der amerikanische Arzt Nicholas Pinter verwechselt und gerät zwischen die Fronten von Mafia, Geheimdiensten und korrupten Politikern.

Action-Spezialist Dennis Dimster-Denk verbeugt sich mit diesem Film respektvoll vor ...
(ARD)

Text zuklappenBei einem Kongressbesuch in Bulgarien 1992 wird der amerikanische Arzt Nicholas Pinter verwechselt und gerät zwischen die Fronten von Mafia, Geheimdiensten und korrupten Politikern.

Action-Spezialist Dennis Dimster-Denk verbeugt sich mit diesem Film respektvoll vor Alfred Hitchcocks Klassiker "Der unsichtbare Dritte". Im melancholisch anmutenden Ambiente des postsozialistischen Sofia spielt Val Kilmer den Spion wider Willen.

Bulgarien, 1992: Das Land hat die jahrzehntelange kommunistische Herrschaft endlich überwunden, doch der ersehnte gesellschaftliche Umbruch leistet vor allem dem organisierten Verbrechen Vorschub. Diese Erfahrung macht auch Dr. Nicholas Pinter, der als Vertreter der Organisation "Ärzte ohne Grenzen" an einem internationalen Kongress in Sofia teilnimmt. Unterweltboss Serik Doulova verwechselt den Arzt mit einem US-Agenten namens John Charter, worauf Nicholas erst einmal den Eindruck hat, im falschen Film gelandet zu sein: Zunächst wird sein bester Freund ermordet, dann entführen ihn zwei bewaffnete Männer in ein abgelegenes Waldstück, wo er eine tiefe Grube ausheben muss.

Buchstäblich mit einem Bein im Grab, gelingt ihm die Flucht, doch die Killer bleiben ihm auf den Fersen. In seiner Not schlüpft Nicholas in die Rolle des ominösen Geheimagenten Charter, ein Schachzug, der ihm einen Vorsprung verschafft. Bei einem riskanten Einbruch in das schwer bewachte Haus des Gangsters Serik erhält er unerwartet Hilfe von dessen Geliebter Katrine. Die attraktive Blondine gerät dadurch selbst in Gefahr. Sie ist eine Agentin des britischen Secret Service mit dem Auftrag, Seriks Hintermänner auszukundschaften. Ehe Nicholas sich versieht, hat er sich in ein mörderisches Komplott zwischen der osteuropäischen Mafia, einem Diamantenkartell, Geheimdiensten und korrupten Politikern verstrickt.


(ARD)


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2:34
VPS 02:30

Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Agathe kann's nicht lassen

Mord im Kloster

Krimikomödie, Österreich/Deutschland 2005

Darsteller:
Agathe HeilandRuth Drexel
Cornelius StingermannHans Peter Korff
Kommissar KrefeldMaximilian Krückl
AbtMichael Mendl
Beatrice SchillingAndrea Eckert
u.a.
Regie: Helmut Metzger
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenKommissar Krefeld ist verzweifelt: Immer, wenn er einen besonders kniffligen Fall lösen will, kommt Agathe Heiland vorbei. Die unermüdliche Hobbydetektivin treibt ihn in den Wahnsinn.

Als in einem Kloster ein Mord passiert, schlüpft sie in ein Nonnenkostüm und ...
(ORF)

Text zuklappenKommissar Krefeld ist verzweifelt: Immer, wenn er einen besonders kniffligen Fall lösen will, kommt Agathe Heiland vorbei. Die unermüdliche Hobbydetektivin treibt ihn in den Wahnsinn.

Als in einem Kloster ein Mord passiert, schlüpft sie in ein Nonnenkostüm und stellt auf eigene Faust Nachforschungen an. Tatkräftig unterstützt wird die spitzfindige Ermittlerin dabei von ihrem treuen Freund und überängstlichen Gehilfen Stingermann.


(ORF)


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4:03
VPS 04:00

Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Agathe kann's nicht lassen

Alles oder nichts

Krimikomödie, Deutschland 2005

Darsteller:
Agathe HeilandRuth Drexel
Cornelius StingermannHans Peter Korff
Kommissar KrefeldMaximilian Krückl
Conrad von KlierMiguel Herz-Kestranek
Marion von KlierSonja Kirchberger
Bernd TeubnerGunther Gillian
u.a.
Regie: Helmut Metzger
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin Streit mit einem Hotelgast endet für die attraktive Kasinoangestellte Viola tödlich. Kurz darauf entdeckt Hobbydetektivin Agathe in der Tiroler Nobelherberge eine weitere Leiche.

Es ist Violas Ex-Geliebter Conrad. Während Kommissar Krefeld von einem Mord aus ...
(ORF)

Text zuklappenEin Streit mit einem Hotelgast endet für die attraktive Kasinoangestellte Viola tödlich. Kurz darauf entdeckt Hobbydetektivin Agathe in der Tiroler Nobelherberge eine weitere Leiche.

Es ist Violas Ex-Geliebter Conrad. Während Kommissar Krefeld von einem Mord aus Eifersucht ausgeht, sind für Agathe alle Gäste verdächtig. Auf einer Hüttenfeier von Direktor Mühlheim stellt sie dem Täter eine raffinierte Falle, gerät aber selbst in große Gefahr.


(ORF)


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5:32
VPS 05:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rosen, Tulpen, Nelken - Gartenlust am Bodensee

Film von Ingrid Bertel

(aus der ORF-Reihe "Unterwegs beim Nachbarn")

Ganzen Text anzeigenWie ein grünes Band ziehen sie sich entlang des Bodenseeufers: mittelalterliche Kräutergärten, barocke Rosen-Anlagen und herrschaftliche Parks - für jeden Geschmack etwas Passendes.

Im Jahr 840 schrieb auf der Bodensee-Insel Reichenau der Mönch Walahfried Strabo ...
(ORF)

Text zuklappenWie ein grünes Band ziehen sie sich entlang des Bodenseeufers: mittelalterliche Kräutergärten, barocke Rosen-Anlagen und herrschaftliche Parks - für jeden Geschmack etwas Passendes.

Im Jahr 840 schrieb auf der Bodensee-Insel Reichenau der Mönch Walahfried Strabo das vermutlich erste Buch übers Gärtnern, den "Hortulus". Das dazugehörige, 23 Pflanzen umfassende Gärtlein, entfaltete eine nachhaltige Wirkung weit über den Bodenseeraum hinaus.

Doch gerade in der sanften Hügellandschaft rund um das Schwäbische Meer begab man sich gerne in die Schule des gelehrten Geistlichen. Davon zeugen etwa die einzigartige Anlage der Kartause Ittingen oder das Barockstädtchen Bischofszell, wo man Blütenduft als Heilmittel gegen den Pesthauch einsetzte.

In den ausgedehnten Parkanlagen von Schloss Arenenberg widmete sich Hortense Bonaparte dem Gärtnern, wenn sie nicht gerade ihren Sohn zum künftigen König der Franzosen erzog. Die Familie Habsburg tröstete sich auf Schloss Wartegg mit dem Pflanzen exotischer Bäume über den Verlust der Monarchie hinweg. Und auf der Blumeninsel Mainau feiert nach wie vor die schwedische Grafenfamilie mit vielen Kindern ein heiteres Mittsommerfest.


(ORF)