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Dezember 2017
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Donnerstag, 8. Dezember
Programmwoche 49/2016
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Ganzen Text anzeigenBuch: "Die Abstiegsgesellschaft"
Der Soziologe Oliver Nachtwey über das Aufbegehren in der regressiven Moderne

Ausstellung in Dresden: "Scham"
100 Gründe, rot zu werden

"Echte deutsch"
Der Autor von "Broken German" Tomer Gardi zu Gast im ...

Text zuklappenBuch: "Die Abstiegsgesellschaft"
Der Soziologe Oliver Nachtwey über das Aufbegehren in der regressiven Moderne

Ausstellung in Dresden: "Scham"
100 Gründe, rot zu werden

"Echte deutsch"
Der Autor von "Broken German" Tomer Gardi zu Gast im Kulturzeit-Studio

Mythos Gotthard-Tunnel
Zweiteiler "Gotthard" im SRF

Georgia O'Keeffe im Kunstforum Wien
Unbeschreiblich sinnlich


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenKlinik-Sterben
Immer mehr Krankenhäuser schließen ihren Kreißsaal

Dänemark: Ressourcen bündeln
Weniger Kliniken, dafür aber hochmodern und effizient

Gesprächsgast:
Reinhard Busse, Professor für Management im Gesundheitswesen an der TU ...

Text zuklappenKlinik-Sterben
Immer mehr Krankenhäuser schließen ihren Kreißsaal

Dänemark: Ressourcen bündeln
Weniger Kliniken, dafür aber hochmodern und effizient

Gesprächsgast:
Reinhard Busse, Professor für Management im Gesundheitswesen an der TU Berlin

China: Boom bei E-Autos
Chinesische Regierung treibt Elektromobilität voran

Natur als Wirtschaftsfaktor
Geld wächst doch auf Bäumen


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:06
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Ganzen Text anzeigenBuch: "Die Abstiegsgesellschaft"
Der Soziologe Oliver Nachtwey über das Aufbegehren in der regressiven Moderne

Ausstellung in Dresden: "Scham"
100 Gründe, rot zu werden

"Echte deutsch"
Der Autor von "Broken German" Tomer Gardi zu Gast im ...

Text zuklappenBuch: "Die Abstiegsgesellschaft"
Der Soziologe Oliver Nachtwey über das Aufbegehren in der regressiven Moderne

Ausstellung in Dresden: "Scham"
100 Gründe, rot zu werden

"Echte deutsch"
Der Autor von "Broken German" Tomer Gardi zu Gast im Kulturzeit-Studio

Mythos Gotthard-Tunnel
Zweiteiler "Gotthard" im SRF

Georgia O'Keeffe im Kunstforum Wien
Unbeschreiblich sinnlich


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenKlinik-Sterben
Immer mehr Krankenhäuser schließen ihren Kreißsaal

Dänemark: Ressourcen bündeln
Weniger Kliniken, dafür aber hochmodern und effizient

Gesprächsgast:
Reinhard Busse, Professor für Management im Gesundheitswesen an der TU ...

Text zuklappenKlinik-Sterben
Immer mehr Krankenhäuser schließen ihren Kreißsaal

Dänemark: Ressourcen bündeln
Weniger Kliniken, dafür aber hochmodern und effizient

Gesprächsgast:
Reinhard Busse, Professor für Management im Gesundheitswesen an der TU Berlin

China: Boom bei E-Autos
Chinesische Regierung treibt Elektromobilität voran

Natur als Wirtschaftsfaktor
Geld wächst doch auf Bäumen


10:14
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der wilde Wald der Kaiserin

Film von Thomas Rilk

Bearbeitung: Margarita Pribyl

Ganzen Text anzeigenDer Lainzer Tiergarten ist das letzte Stück des urtümlichen Wienerwaldes am Rande von Wien. Seit Jahrzehnten ist das ehemalige Jagdrevier des Kaiserhauses ein beliebtes Ausflugsziel.

Dank der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft, der Vielfalt an Tieren und ...
(ORF)

Text zuklappenDer Lainzer Tiergarten ist das letzte Stück des urtümlichen Wienerwaldes am Rande von Wien. Seit Jahrzehnten ist das ehemalige Jagdrevier des Kaiserhauses ein beliebtes Ausflugsziel.

Dank der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft, der Vielfalt an Tieren und Pflanzen und der kulturhistorischen Hermesvilla der Kaiserin Sisi aus dem 19. Jahrhundert sind Erholung, Naturerlebnis und Bildung optimal verbunden.


(ORF)


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10:28
VPS 10:25

Videotext Untertitel

Spiel im Morgengrauen

Fernsehfilm, Österreich 2001

Darsteller:
SteffiBirgit Minichmayr
Wilhelm KasdaFritz Karl
Wilhelm Kasda (Kind)Aron Karl
Konsul SchnabelKarlheinz Hackl
Mutter KasdaBrigitte Karner
u.a.
Literarische Vorlage: Arthur Schnitzler
Buch: Götz Spielmann
Regie: Götz Spielmann
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenÖsterreich in den letzten Jahren der Monarchie: Wilhelm Kasda, Leutnant der Infanterie, lebt das Leben eines jungen Offiziers. Dazu gehören kleine, belanglose Affären wie die mit Steffi.

Regisseur Götz Spielmann verfilmte erstmals einen literarischen Stoff mit ...
(ORF)

Text zuklappenÖsterreich in den letzten Jahren der Monarchie: Wilhelm Kasda, Leutnant der Infanterie, lebt das Leben eines jungen Offiziers. Dazu gehören kleine, belanglose Affären wie die mit Steffi.

Regisseur Götz Spielmann verfilmte erstmals einen literarischen Stoff mit historischem Rahmen und schrieb selbst das Drehbuch. Die große Fülle spannender Charaktere, die Arthur Schnitzlers Novelle bietet, ist bis in die Nebenrollen hochkarätig besetzt.

Steffi ist eine einfache junge Frau. Kasda bemerkt nicht, dass deren Hingabe wirkliche Liebe ist. Nach einer gemeinsamen Nacht im Hotel legt Kasda ihr einen Geldschein hin und verschwindet. Ein paar Jahre später, im Juni 1914, wird Kasda von einem ehemaligen Kameraden, Oberleutnant von Bogner, aufgesucht. Er musste vor Jahren wegen Spielschulden seinen Abschied nehmen, ist nun verheiratet, arbeitet als Kassier in einem Büro und hat Geld veruntreut. Vor der bevorstehenden Geschäftsinventur benötigt er dringend 1000 Kronen. Kasda scheint seine letzte Rettung zu sein. Der aber ist selbst fast ohne Mittel, nimmt sich jedoch vor, am Abend beim Kartenspiel sein Glück zu versuchen. Doch als der Morgen dämmert, hat er 11 000 Kronen Schulden. Kasdas Existenz steht auf dem Spiel. Seine einzige Hoffnung ist sein reicher Onkel Robert. Doch der Onkel hat sein gesamtes Vermögen seiner jungen Frau überschrieben: Steffi. Sie ist nun die einzige, die Kasda noch retten kann. Doch Steffi nutzt die Chance, sich für Kasdas schmachvolles Verhalten zu rächen.


(ORF)


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11:57
VPS 11:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der letzte große Kaiser - Franz Joseph I.

zwischen Macht und Ohnmacht

Film von Ronald und Roswitha Vaughan

Ganzen Text anzeigenMit 18 Jahren hat er den Thron bestiegen und 68 Jahre lang regiert: Franz Joseph I. war der längst dienende Herrscher der Habsburger-Dynastie und bereits zu Lebzeiten eine Legende.

In die Ära Franz Joseph fallen militärische Konflikte und persönliche ...
(ORF)

Text zuklappenMit 18 Jahren hat er den Thron bestiegen und 68 Jahre lang regiert: Franz Joseph I. war der längst dienende Herrscher der Habsburger-Dynastie und bereits zu Lebzeiten eine Legende.

In die Ära Franz Joseph fallen militärische Konflikte und persönliche Schicksalsschläge wie die Ermordung seiner Frau Sisi. Andererseits erlebte die Donaumonarchie einen wirtschaftlichen Aufschwung und eine kulturelle Hochblüte.

Im Herbst 1848 tobte in Wien die Revolution und der amtierende Kaiser "Ferdinand der Gütige" war gesundheitlich angeschlagen. Am 2. Dezember übergab der kinderlose Monarch seinem 18-jährigen Neffen Krone und Amtsgeschäfte. Ohne bombastische Krönung in einer Kathedrale, sondern in einer vergleichsweise schlichten, familiären Zeremonie wurde aus dem blutjungen Erzherzog ein Kaiser von Gottes Gnaden. Franz erhielt den Beinamen Joseph, um an den beliebten Joseph II. zu erinnern. Doch ganz im Gegensatz zu seinem reformfreudigen Vorfahren, verstand sich der neue Kaiser von Österreich und König von Ungarn nicht als Neugestalter, sondern als Bewahrer, als oberster Beamter. Zu seinen ersten Amtshandlungen zählten auch die Unterschriften unter den Todesurteilen von Aufständischen der 1848er-Revolution und ungarischen Unabhängigkeitskämpfern.

In seine lange Regierungszeit fallen Kriege und militärische Niederlagen sowie persönliche Schicksalsschläge wie die Hinrichtung seines Bruders Maximilian in Mexiko, der Selbstmord seines Sohnes, Kronprinz Rudolf, sowie die Ermordung seiner Frau und später die des Thronfolgers Franz Ferdinand. Andererseits erlebte die Donaumonarchie in der Ära Franz Joseph einen wirtschaftlichen Aufschwung und eine kulturelle Hochblüte. Die Prachtbauten der Wiener Ringstraße sind Zeugen dieser Epoche. Schon zu Lebzeiten wurde der Kaiser nostalgisch verklärt, nicht zuletzt wegen der Beziehung zu seiner Frau, der ebenfalls sagenumwobenen und äußerst beliebten Kaiserin Sisi. Die offensichtlich problematische Ehe tat der Glorifizierung des Kaiserpaares durch das Volk keinen Abbruch. Im Winter 1916 starb Franz Joseph an einer Lungenerkrankung.

Roswitha und Ronald P. Vaughan suchen in ihrer Dokumentation den Menschen hinter der würdigen Fassade des Kaisers. Briefe des Monarchen an seine Frau und seine Kinder zeigen einen sensiblen, liebevollen Menschen, der unter seiner Macht leidet und darauf mit Ohnmacht reagiert und diesen Umstand mit amtlicher Würde überdeckt. Gegen Ende seines Lebens entwickelt sich der gestrenge Kaiser zu einem liebevollen, verspielten Opa für seine Enkelkinder im Schloss Wallsee an der Donau in Niederösterreich.


(ORF)


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12:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Maximilian von Mexiko - Der Traum vom Herrschen

Film von Franz Leopold Schmelzer

(aus der ORF-Reihe "Universum History")

Ganzen Text anzeigenErzherzog Maximilian, der Bruder Kaiser Franz Josephs I., wünscht sich seit seiner Kindheit, nicht immer der ewig Zweite zu sein. Und sein Traum erfüllt sich, als er Kaiser von Mexiko wird.

Doch unerwartet rasch verwandelt er sich in einen Alptraum: Maximilian ...
(ORF)

Text zuklappenErzherzog Maximilian, der Bruder Kaiser Franz Josephs I., wünscht sich seit seiner Kindheit, nicht immer der ewig Zweite zu sein. Und sein Traum erfüllt sich, als er Kaiser von Mexiko wird.

Doch unerwartet rasch verwandelt er sich in einen Alptraum: Maximilian glaubt, in Mexiko willkommen zu sein - doch das Gegenteil ist der Fall. Zuletzt wird er von seinem Gegenspieler Benito Juarez gefangen genommen und zum Tode verurteilt.

So endet Maximilians Wunschphantasie von sich selbst als gloriosem Herrscher vor einem Erschießungskommando.

2014 anlässlich des 150. Jahrestages der Thronbesteigung entstanden, illustriert die Dokumentation das Schicksal dieses widersprüchlichen Habsburgers und beleuchtet die Umstände seines tragischen Scheiterns aus unterschiedlichen Blickwinkeln.


(ORF)


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13:43
VPS 13:40

Tonsignal in monoFormat 4:3

Gräfin Mariza

Spielfilm, BRD 1958

Darsteller:
MichaelRudolf Schock
MarizaChristine Görner
LisaRenate Ewert
Koloman ZupanGunther Philipp
FerdinandHans Moser
u.a.
Regie: Rudolf Schündler
Länge: 104 Minuten

Ganzen Text anzeigenUm ihren Verehrern in Budapest zu entkommen, besucht die schöne Gräfin Mariza nach langer Zeit ihr Stammgut. Dort bringt der neue Verwalter Michael den maroden Besitz wieder in Schwung.

"Gräfin Mariza" ist die Verfilmung der gleichnamigen Operette von Emmerich ...
(ORF)

Text zuklappenUm ihren Verehrern in Budapest zu entkommen, besucht die schöne Gräfin Mariza nach langer Zeit ihr Stammgut. Dort bringt der neue Verwalter Michael den maroden Besitz wieder in Schwung.

"Gräfin Mariza" ist die Verfilmung der gleichnamigen Operette von Emmerich Kálmán. Die Stars des Films sind Rudolf Schock und Christine Görner. Für Humor und Späße sorgen Gunther Philipp und Hans Moser.

Gräfin Mariza ärgert, wie selbstständig Michael agiert. Als Gutsnachbar Dragomir ihr einen Heiratsantrag macht, verbreitet sie in Wien das Gerücht, sie habe sich mit einem gewissen Koloman Zupan verlobt. Sie glaubt, diesen Namen gäbe es nur in der Operette "Der Zigeunerbaron". Tatsächlich ist Zupan ein Schnorrerkönig in Wien und stiftet als "Verlobter" der Gräfin einige Verwirrung. Als Michaels Schwester Lisa auftaucht, glaubt Mariza, sie sei seine Geliebte. Aus Eifersucht lässt sie Zupan seine Rolle als Verlobten spielen, und Michael kündigt. Doch dann entdeckt Mariza ihren Irrtum.


(ORF)


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15:27
VPS 15:25

Videotext Untertitel

Wiener Wälder - Grüne Juwele

Film von Georg Riha

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDie Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht. Kaum eine andere europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien.

Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der ...
(ORF)

Text zuklappenDie Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht. Kaum eine andere europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien.

Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet.

Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32 000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern, die vor allem im Dienst der Lebensqualität tätig sind.


(ORF)


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16:11
VPS 16:10

Wiener Gstettn

Film von Thomas Rilk

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigen"Gstettn" nennt man in Österreich ungenutzte und verwilderte Grünflächen. Der Film präsentiert die Vielfalt der "Wiener Gstettn", einer kaum bekannten Wildnis in der Großstadt.

In den Städten, zwischen Beton und Einheitsgrün, verlieren immer mehr Tiere ihre ...
(ORF)

Text zuklappen"Gstettn" nennt man in Österreich ungenutzte und verwilderte Grünflächen. Der Film präsentiert die Vielfalt der "Wiener Gstettn", einer kaum bekannten Wildnis in der Großstadt.

In den Städten, zwischen Beton und Einheitsgrün, verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Doch wo der Mensch seine ordnende Hand zurückzieht, dringt die Natur aus allen noch so winzigen Asphalt- und Betonritzen und erobert sich ihr Recht zurück.

Für viele frei lebende Tiere sind solche "Gstettn" oft die letzten Rückzugsmöglichkeiten in der Stadt.


(ORF)


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17:02
VPS 17:00

Ein Märchenwald am Inn

Film von Jan Haft

Ganzen Text anzeigenEs gibt sie noch: kleine Naturparadiese, von keinem Gesetz geschützt und vom Menschen unbeachtet. Am Inn, einem der großen bayerischen Flüsse, liegt ein solches Paradies im Kleinformat.

Und zwar dort, wo sich der Fluss durch sein tiefes Tal windet. An einem kleinen ...
(ORF)

Text zuklappenEs gibt sie noch: kleine Naturparadiese, von keinem Gesetz geschützt und vom Menschen unbeachtet. Am Inn, einem der großen bayerischen Flüsse, liegt ein solches Paradies im Kleinformat.

Und zwar dort, wo sich der Fluss durch sein tiefes Tal windet. An einem kleinen Bach, der in den Strom mündet, leben Tiere und Pflanzen wie in einem Märchen. Manche, wie Fuchs und Dachs, verbringen das ganze Jahr hier, andere geben nur ein kurzes Gastspiel.

Allen voran die Nase, ein merkwürdiger Fisch mit knubbeliger Schnauze. Reich ist auch die Natur abseits vom Bachufer. An steilen Hängen entspringen kleine Quellen. Hier gedeiht der Nachwuchs von Grasfrosch und Feuersalamander. Wie eine Armee von Regenschirmen beschattet die Pestwurz die meisten der Miniaturgewässer. Überall plätschert und tropft es, Äste und Laub sind mit Kalktuff überzogen. Die Landschaft ist eingepackt in Moose und Flechten. Fast meint man Feen, Zwerge und Waldgeister zu sehen - oder zumindest zu hören.


(ORF)


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17:45

Wildes Allgäu - Hohe Berge, tiefe Schluchten

Film von Jan Haft

Ganzen Text anzeigenEine überbordende Vielfalt macht das Allgäu reizvoll und wertvoll: Ausgedehnte Laub- und Nadelwälder, bunte Blumenwiesen, blühende Alpweiden, Bauerngärten und flaschengrüne Bergseen.

Das Filmteam begleitet eine Herde Allgäuer Kühe durchs Jahr und hält die ...
(ORF)

Text zuklappenEine überbordende Vielfalt macht das Allgäu reizvoll und wertvoll: Ausgedehnte Laub- und Nadelwälder, bunte Blumenwiesen, blühende Alpweiden, Bauerngärten und flaschengrüne Bergseen.

Das Filmteam begleitet eine Herde Allgäuer Kühe durchs Jahr und hält die Jahreszeiten in ihren buntesten Farben fest. Die Dokumentation beginnt im tiefen Winter, wenn die eingeschneite Landschaft einem Wintermärchen gleicht.

Die scheinbar so gezähmte Landschaft im westlichen Bayern hat aber auch noch eine ganz andere, wilde Seite: In tiefen Wäldern liegen riesige, haushohe Steinblöcke, wo einst die Kelten Gericht hielten. Wie graue versteinerte Gletscher liegen ebenso riesige wie öde Karstfelder zwischen den verschneiten Berggipfeln. Wasserfälle stürzen über steile Felsen. In Jahrtausenden haben sich hier und da Bäche in das Gestein hinein gegraben und tiefe Schluchten geschaffen - die "Klammen", für die das Allgäu berühmt ist.

Zu Füßen der Berge entstanden vor langer Zeit auch weite Moore voller Raritäten aus der Tier- und Pflanzenwelt. Behäbige Bauernhöfe und schmucke Dörfer scheinen in die Landschaft eingestreut. Berühmte Kirchenbauten und Schlösser machen diesen Landstrich zu einem Besuchermagneten.


(ORF)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenDas ist doch Wurst
Aber: Was ist drin in der Wurst, das ist hier die Frage

Meinungsmache im Netz
Ein "Gefällt mir" auf Facebook verrät viel mehr als wir denken

Filterblase
In sozialen Medien verfestigt sich die Meinung

Überfordert im ...

Text zuklappenDas ist doch Wurst
Aber: Was ist drin in der Wurst, das ist hier die Frage

Meinungsmache im Netz
Ein "Gefällt mir" auf Facebook verrät viel mehr als wir denken

Filterblase
In sozialen Medien verfestigt sich die Meinung

Überfordert im Leben
Behindertenwerkstatt als Rettungsanker vor Langzeitarbeitslosigkeit


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Weltpolitik in Hamburg
OSZE-Staaten beraten über Krisenherde

EU-Verfahren wegen Abgas-Skandal
Deutschlands Behörden am Pranger

Giraffen vom Aussterben bedroht
Bestand stark zurückgegangen


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Ganzen Text anzeigenDas autoritäre Jahrhundert
– droht ein neuer Faschismus?

Die Ära Dominique Meyer in Wien
Wie geht es weiter an der Wiener Staatsoper?

Tom Ford: "Nocturnal Animals"
Die Literaturverfilmung ist ein düsterer, elegant inszenierter ...

Text zuklappenDas autoritäre Jahrhundert
– droht ein neuer Faschismus?

Die Ära Dominique Meyer in Wien
Wie geht es weiter an der Wiener Staatsoper?

Tom Ford: "Nocturnal Animals"
Die Literaturverfilmung ist ein düsterer, elegant inszenierter Thriller

"Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU"
Fotografin Regina Schmeken hat die Tatorte des rechten Terrors in beklemmenden Schwarz-Weiß-Bildern festgehalten.


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mensch, Hund!

Der Rasse-Wahn und seine Folgen

Film von Klaus Kastenholz

Ganzen Text anzeigenEin zweijähriger Mops-Rüde liegt auf dem OP-Tisch einer Hamburger Kleintierklinik. Die Ärzte verkürzen sein Gaumensegel, das für den kleinen Schädel des Hundes schlicht zu groß ist.

Drei bis vier solcher Eingriffe musste Tierarzt Dirk Schrader früher pro Jahr ...

Text zuklappenEin zweijähriger Mops-Rüde liegt auf dem OP-Tisch einer Hamburger Kleintierklinik. Die Ärzte verkürzen sein Gaumensegel, das für den kleinen Schädel des Hundes schlicht zu groß ist.

Drei bis vier solcher Eingriffe musste Tierarzt Dirk Schrader früher pro Jahr vornehmen - heute sind es fast 400. Ein Tierschutz-Skandal - so prangert der Psychologe Christoph Jung seit Jahren ein Übel an, das viele Facetten aufweist.

Hier die Käufer, die einen Rassehund nach Vorbild eines bestimmten, gerade modernen Schönheitsideals wünschen. Dort die Züchter, die der enormen Nachfrage nachkommen und bei der Übertypisierung bestimmter Körpermerkmale nur allzu häufig die gesundheitlichen - oft tödlichen - Folgen für das Tier ignorieren. Dazwischen eine Industrie, die von der schieren Masse an Hunden lebt, von der Versicherungswirtschaft bis zum Futtermittelkonzern. Neben den ultramodernen Designerhunden gibt es aber auch eine Variante, die sich eher der Vergangenheit verschrieben hat: die sogenannte Rückzucht, die domestizierte Hunde mit ihrem wilden Vorfahren kreuzt. Rassen wie der Saarlooswolfhund werden als Trend für Individualisten immer beliebter, weil sie dem mystischen Wolf so sehr ähneln. Je höher der Anteil an Wolfsblut, desto gefragter die Exemplare.

Die Dokumentation "Mensch, Hund!" taucht in die komplexe Welt des deutschen Rassehundewesens ein und forscht nach den Konsequenzen eines Schönheitswahns, der die Gesundheit beliebter Arten bedroht. Welche Rolle spielen dabei die großen Zuchtschauen, deren Sieger ihrem Besitzer enorme Summen einbringen können? Und warum greift der Gesetzgeber nicht ein?

Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel über ein verwandtes Thema.


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

scobel - Der Zauber der Schönheit

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenGutes Aussehen schafft Anerkennung und Bewunderung, aber auch Neid und Eifersucht. Gemeinsam mit seinen Gästen durchleuchtet Gert Scobel den Schönheitskult.

Zu Gast in der Gesprächssendung sind Lisa Schmalzried, Philosophin an der Universität Luzern und ...

Text zuklappenGutes Aussehen schafft Anerkennung und Bewunderung, aber auch Neid und Eifersucht. Gemeinsam mit seinen Gästen durchleuchtet Gert Scobel den Schönheitskult.

Zu Gast in der Gesprächssendung sind Lisa Schmalzried, Philosophin an der Universität Luzern und Schönheitsforscher Winfried Menninghaus, Literaturwissenschaftler am Frankfurter Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik.

Schönheit sei subjektiv, behaupten viele und verweisen auf den guten und schlechten Geschmack. Aber ist es wirklich so? Vieles deutet darauf hin, dass Schönheit nicht nur das Hässliche, sondern vor allem das Mittelmaß braucht, um sich besonders abzuheben.

Die Differenz des Aussehens schafft Anerkennung und Bewunderung, aber auch Neid. Schöne Menschen werden einerseits umworben und begehrt, was ihnen Privilegien und Macht verschafft, stehen andererseits aber auch am Rande einer Gemeinschaft und müssen gegen Eifersucht und die daraus resultierenden hinterlistigen und heimtückischen Machenschaften kämpfen. Es ist also kein Wunder, dass sich viele Menschen mit einem eher durchschnittlichen Erscheinungsbild zufrieden geben wollen, auch wenn sie Schönheit anzieht.

Von dieser Anziehung profitieren vor allem die Werbeindustrie, die Kosmetikbranche, Fitnesscenter, Designer oder Schönheitschirurgen. Sie alle bieten kommerzielle Dienste für eine Optimierung des äußeren Erscheinungsbildes. Auf dem Markt der Schönheit herrscht großer Andrang, weil fast jeder beachtet und bestätigt werden möchte. Doch was ist "schön" überhaupt? Lassen sich Kriterien und Normen definieren, die helfen klar zu entscheiden, wer oder was schön ist?
Gemeinsam mit Winfried Menninghaus, dem Gründungsdirektor des Frankfurter Max-Planck-Instituts für Empirische Ästhetik, durchleuchtet Gert Scobel den menschlichen Schönheitskult. Wie hoch ist der Preis der Schönheit wirklich? Ist Schönheit universell? Oder entwickeln unterschiedliche Kulturkreise verschiedene Schönheitsideale? Haben sich die Vorstellungen von Schönheit im Laufe der Geschichte tatsächlich verändert? Und wo stehen wir heute im Umgang mit Schönheit?


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22:00
Tonsignal in mono

Kirk Douglas

Der letzte Zug von Gun Hill

(Last Train from Gun Hill)

Spielfilm, USA 1958

Darsteller:
Sheriff Matt MorganKirk Douglas
Craig BeldenAnthony Quinn
LindaCarolyn Jones
Rick BeldenEarl Holliman
BeeroBrad Dexter
u.a.
Regie: John Sturges
Länge: 91 Minuten

Ganzen Text anzeigenSheriff Matt Morgan will die Mörder seiner indianischen Frau dem Gericht zuführen. In Gun Hill erkennt er in einem der mutmaßlichen Täter den Sohn seines alten Freundes Craig Belden.

Klassischer, hervorragend besetzter und gespielter Starwestern, mit Spannung und ...

Text zuklappenSheriff Matt Morgan will die Mörder seiner indianischen Frau dem Gericht zuführen. In Gun Hill erkennt er in einem der mutmaßlichen Täter den Sohn seines alten Freundes Craig Belden.

Klassischer, hervorragend besetzter und gespielter Starwestern, mit Spannung und Dramatik. Die psychologisch vertiefte Inszenierung von John Sturges gehört bis heute zu den besten Filmen dieses Genres.

Die Cowboys Rick Belden und Lee Smithers vergewaltigen und töten im Rausch die junge indianische Frau des Sheriffs Matt Morgan. Den silberbeschlagenen Sattel des Pferdes, mit dem sein kleiner Sohn den Mördern entkommen konnte, erkennt Morgan als Eigentum seines Freundes Craig Belden, den er seit mehr als zehn Jahren nicht mehr gesehen hat. Mit dem Sattel als Beweisstück besteigt er den Zug nach Gun Hill, wo Belden der mächtigste Viehbaron der Region geworden ist, dessen Wort mehr gilt als das Gesetz.

Morgan liefert den Sattel bei seinem Freund ab und erklärt ihm, dass er auf der Suche nach einem Mann mit einer tiefen Schramme auf der rechten Wange sei, die, wie sein Junge ihm berichtete, von einem Peitschenhieb seiner Frau stammt. Erschüttert bittet Belden seinen alten Freund, das Leben seines einzigen Sohnes zu schonen. Morgan lehnt kategorisch ab und begibt sich auf die Suche nach dem Mörder. Er spürt ihn in einer Bar auf, schlägt ihn nieder und fesselt ihn in einem Hotelzimmer mit Handschellen ans Bett.

Belden reitet mit seinen Leuten in die Stadt und fordert die Herausgabe seines Sohnes. Morgan weigert sich, worauf es zu einer Schießerei kommt, die allerdings lediglich Beldens Männer dezimiert. Die Zeit der Abfahrt des letzten Zuges von Gun Hill naht. Rick Belden an sich gekettet und den Lauf seines Gewehrs unter dessen Kinn, verlässt Morgan das Hotel und bewegt sich in Richtung Bahnhof, wo sich ihnen Lee Smithers entgegenstellt, um Rick zu befreien. Lee zieht, erschießt aber, von Morgan tödlich getroffen, seinen Freund. Auf dem Bahnsteig von Gun Hill kommt es nun zum tödlichen Showdown zwischen zwei alten Freunden.

"Hier wird niemand eingesperrt, wenn er 'nen Indianer totschlägt. Wir geben ihm sogar 'ne Belohnung." Dies sagt ein Bürger Gun Hills zu Sheriff Matt Morgan, worauf dieser den Mann kommentarlos niederschlägt. Eine der sympathischsten Sequenzen in einem der schönsten Filme des Genres.

Das Anprangern von Indianerfeindlichkeit ist jedoch nur ein Randthema. Ein Hauptthema ist das Durchsetzen von Gerechtigkeit um jeden Preis - auch um des Verlustes einer bewährten Freundschaft und des eigenen Lebens, ein weiteres das Zerbrechen dieser Freundschaft durch widrige Umstände. Und dieser Antagonismus ist unausweichlich; Ähnlichkeiten mit einer griechischen Tragödie sind unübersehbar.

Nicht zuletzt das Spannungsfeld dieser beiden starken Charaktere, das Sturges sehr differenziert aufarbeitet, erzeugt die sich bis zum Showdown steigernde Dramatik des Films. Ein psychologischer Western also; und dies ist ein filmisches Terrain, dessen Klaviatur kaum einer so virtuos beherrscht wie Sturges. Als zwei berühmte Beispiele seien nur "Zwei rechnen ab" (Gunfight at the O. K. Corral", 1957) und "Die glorreichen Sieben" (The Magnificent Seven", 1960) genannt.

Ungeachtet der filigranen Auslotung der Psychogramme seiner Protagonisten und des sequenzweise bedeutungsschweren Dialogs vernachlässigt Sturges nicht den Unterhaltungswert des Genres. Auch "Der letzte Zug von Gun Hill" wartet mit perfekt und spannungsreich inszenierten Actionpassagen auf. In der vorletzten Sequenz arbeitet der Regisseur allerdings rigoros gegen die Klischees: Auf einem Pferdewagen stehend und den Mörder seiner Frau mit dem Gewehr bedrohend, fährt Morgan, verfolgt von einer Übermacht von Gegnern, fast im Zeitlupentempo zum Bahnhof. Gerade aus dieser Statik resultiert die enorme Spannung dieses Filmabschnitts, der den folgenden finalen Showdown fast entspannend wirken lässt.

Fazit: ein herrlicher Western, der sich durch vehemente Wucht, beklemmende Stringenz und starke Dynamik auszeichnet. In den Hollywood-Monumenten Kirk Douglas und Anthony Quinn hatte Sturges zwei geniale Darsteller, die die Konfliktgeschichte perfekt rüberbringen.


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23:31
VPS 23:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in mono

Kirk Douglas

Der schnellste Weg zum Jenseits

(A Lovely Way to Die)

Spielfilm, USA 1968

Darsteller:
Jim SchuylerKirk Douglas
Rena WestabrookSylva Koscina
MelodyAli MacGraw
Tennessee FredericksEli Wallach
u.a.
Regie: David Lowell Rich
Länge: 100 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin Privatdetektiv soll eine Frau entlasten, die beschuldigt wird, ihren Mann getötet zu haben. Dann verliebt er sich in seine Klientin.

Die spannende Krimikomödie begeistert mit viel Humor und Sechziger-Jahre-Flair, wobei Hollywoodlegende Kirk Douglas als Haudegen ...

Text zuklappenEin Privatdetektiv soll eine Frau entlasten, die beschuldigt wird, ihren Mann getötet zu haben. Dann verliebt er sich in seine Klientin.

Die spannende Krimikomödie begeistert mit viel Humor und Sechziger-Jahre-Flair, wobei Hollywoodlegende Kirk Douglas als Haudegen und Frauenheld überzeugt.

Um einem Disziplinarverfahren zu entgehen, quittiert der draufgängerische Polizist und Frauenheld Jim Schuyler seinen Dienst bei den New Yorker Behörden. Schnell erhält er von Anwalt Fredericks eine neue Anstellung: Er soll der schönen Witwe Rena Westabrook Personenschutz geben und in ihrem Fall ermitteln. Sie wird des Mordes an ihrem reichen Ehemann verdächtigt, und ihr droht eine lange Haftstrafe.

Auch Jim glaubt nicht an ihre Unschuld und nimmt nur widerwillig seine Nachforschungen auf. Doch das ändert sich bald, als nach weiteren Todesfällen auch Jim selbst in Gefahr gerät. Zudem findet er mehr und mehr Gefallen an Rena, und die beiden kommen sich langsam näher.

Leinwandlegende Kirk Douglas kann auf eine der größten und längsten Karrieren Hollywoods zurückblicken, denn er wirkte in über 80 Filmen mit und feiert im Dezember 2016 seinen 100. Geburtstag. Im Lauf seines Lebens war er dreimal für einen Academy Award nominiert, erhielt die begehrte Auszeichnung jedoch erst 1996 in Form des Ehren-Oscars für sein Lebenswerk.

Neben Douglas beweist die italienische Schauspielerin Sylva Koscina ihr Talent in der Rolle der zwielichtigen Witwe Rena. Koscina, die 1994 an Brustkrebs starb, war eine der bekanntesten Filmschauspielerinnen Italiens, die auch in Hollywood Karriere machte. "Der schnellste Weg zum Jenseits" war einer ihrer ersten Auftritte in einer amerikanischen Produktion.

Zudem kann der Film mit dem Spielfilmdebüt von Ali MacGraw aufwarten, die das Zimmermädchen Melody verkörpert. MacGraw gelangte 1970 in ihrer Rolle als todkranke Jennifer in der Kult-Romanze "Love Story" zu Weltruhm und war im Anschluss in etlichen Blockbustern, darunter dem Actionhit "Getaway" (1972) an der Seite von Steve McQueen, zu sehen.


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1:11
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:40

So liebt die Welt

10vor10 extra

Ganzen Text anzeigenAndere Länder, andere Sitten - auch in der Liebe. Eine Reise um den Erdball zeigt, wie sich Mann und Frau in verschiedenen Ländern begegnen.

Politische, gesellschaftliche und historische Hintergründe prägen nicht nur Land und Leute, sondern auch die Liebe.
"So ...

Text zuklappenAndere Länder, andere Sitten - auch in der Liebe. Eine Reise um den Erdball zeigt, wie sich Mann und Frau in verschiedenen Ländern begegnen.

Politische, gesellschaftliche und historische Hintergründe prägen nicht nur Land und Leute, sondern auch die Liebe.
"So liebt die Welt" ist eine "10 vor 10" extra Ausgabe.


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2:26
VPS 02:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Selbstmitleid ist Zeitverschwendung

Mit Bestsellerautor Claude Cueni auf der Script Avenue

Reportage von Michael Perricone

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenBuchautor Claude Cueni war an Leukämie erkrankt und wartete schreibend auf den Tod. Doch der Basler starb nicht, sondern schrieb weitere Romane.

"Reporter" erzählt die Geschichte eines Mannes, der mit Fantasie ein Leben meistert, das andere schon längst weggeworfen ...

Text zuklappenBuchautor Claude Cueni war an Leukämie erkrankt und wartete schreibend auf den Tod. Doch der Basler starb nicht, sondern schrieb weitere Romane.

"Reporter" erzählt die Geschichte eines Mannes, der mit Fantasie ein Leben meistert, das andere schon längst weggeworfen hätten.

"Was dich nicht umbringt, macht dich stärker" - gießt man diese Lebensweisheit in einen Charakter, kommt Claude Cueni heraus. Der Basler Schriftsteller musste mit ansehen, wie sein gesunder Sohn zum Spastiker wurde, wie seine große Liebe über Jahre dahinstarb und er selbst tödlich erkrankte. All diese Schicksalsschläge verarbeitete Cueni in einer Autobiografie, die zum Bestseller wurde.

Reporter Michael Perricone begleitet den Atheisten Claude Cueni bei seiner erstmaligen Rückkehr in jene Kirche, in der er als Kind zum Schriftsteller wurde. Deutlich wird, weshalb der inzwischen 60-Jährige hauptsächlich historische Romane verfasst. Auch Sohn Clovis, der Claude Cuenis erster Lektor geworden ist, kommt zu Wort.

Das filmische Porträt zeigt den Alltag eines Mannes, der schwer krank tausende Pillen schlucken muss und dennoch von sich sagt: "Ich habe Glück gehabt."


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2:49
VPS 02:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Hessenreporter: Schlittenfahrt in ein neues Leben

Film von Babette Hnup und Matthias Sdun

Ganzen Text anzeigenFünf hessische Kinder und Jugendliche begeben sich auf eine Reise an den Polarkreis. Dieses Abenteuer soll ihnen neuen Lebensmut geben. Denn sie hatten alle mit dem Krebs zu kämpfen.

Der Verein krebskranker Kinder in Kassel organisiert und ermöglicht die Reise nach ...
(ARD/HR)

Text zuklappenFünf hessische Kinder und Jugendliche begeben sich auf eine Reise an den Polarkreis. Dieses Abenteuer soll ihnen neuen Lebensmut geben. Denn sie hatten alle mit dem Krebs zu kämpfen.

Der Verein krebskranker Kinder in Kassel organisiert und ermöglicht die Reise nach Schweden. Für die Teilnehmer ist es die Chance, mehr Selbstbewusstsein aufzubauen, zu lernen, dass das Leben auch schöne Seiten hat und man etwas leisten kann.


(ARD/HR)


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3:19
VPS 03:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der letzte große Kaiser - Franz Joseph I.

zwischen Macht und Ohnmacht

Film von Ronald und Roswitha Vaughan

Ganzen Text anzeigenMit 18 Jahren hat er den Thron bestiegen und 68 Jahre lang regiert: Franz Joseph I. war der längst dienende Herrscher der Habsburger-Dynastie und bereits zu Lebzeiten eine Legende.

In die Ära Franz Joseph fallen militärische Konflikte und persönliche ...
(ORF)

Text zuklappenMit 18 Jahren hat er den Thron bestiegen und 68 Jahre lang regiert: Franz Joseph I. war der längst dienende Herrscher der Habsburger-Dynastie und bereits zu Lebzeiten eine Legende.

In die Ära Franz Joseph fallen militärische Konflikte und persönliche Schicksalsschläge wie die Ermordung seiner Frau Sisi. Andererseits erlebte die Donaumonarchie einen wirtschaftlichen Aufschwung und eine kulturelle Hochblüte.

Im Herbst 1848 tobte in Wien die Revolution und der amtierende Kaiser "Ferdinand der Gütige" war gesundheitlich angeschlagen. Am 2. Dezember übergab der kinderlose Monarch seinem 18-jährigen Neffen Krone und Amtsgeschäfte. Ohne bombastische Krönung in einer Kathedrale, sondern in einer vergleichsweise schlichten, familiären Zeremonie wurde aus dem blutjungen Erzherzog ein Kaiser von Gottes Gnaden. Franz erhielt den Beinamen Joseph, um an den beliebten Joseph II. zu erinnern. Doch ganz im Gegensatz zu seinem reformfreudigen Vorfahren, verstand sich der neue Kaiser von Österreich und König von Ungarn nicht als Neugestalter, sondern als Bewahrer, als oberster Beamter. Zu seinen ersten Amtshandlungen zählten auch die Unterschriften unter den Todesurteilen von Aufständischen der 1848er-Revolution und ungarischen Unabhängigkeitskämpfern.

In seine lange Regierungszeit fallen Kriege und militärische Niederlagen sowie persönliche Schicksalsschläge wie die Hinrichtung seines Bruders Maximilian in Mexiko, der Selbstmord seines Sohnes, Kronprinz Rudolf, sowie die Ermordung seiner Frau und später die des Thronfolgers Franz Ferdinand. Andererseits erlebte die Donaumonarchie in der Ära Franz Joseph einen wirtschaftlichen Aufschwung und eine kulturelle Hochblüte. Die Prachtbauten der Wiener Ringstraße sind Zeugen dieser Epoche. Schon zu Lebzeiten wurde der Kaiser nostalgisch verklärt, nicht zuletzt wegen der Beziehung zu seiner Frau, der ebenfalls sagenumwobenen und äußerst beliebten Kaiserin Sisi. Die offensichtlich problematische Ehe tat der Glorifizierung des Kaiserpaares durch das Volk keinen Abbruch. Im Winter 1916 starb Franz Joseph an einer Lungenerkrankung.

Roswitha und Ronald P. Vaughan suchen in ihrer Dokumentation den Menschen hinter der würdigen Fassade des Kaisers. Briefe des Monarchen an seine Frau und seine Kinder zeigen einen sensiblen, liebevollen Menschen, der unter seiner Macht leidet und darauf mit Ohnmacht reagiert und diesen Umstand mit amtlicher Würde überdeckt. Gegen Ende seines Lebens entwickelt sich der gestrenge Kaiser zu einem liebevollen, verspielten Opa für seine Enkelkinder im Schloss Wallsee an der Donau in Niederösterreich.


(ORF)


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4:11
VPS 04:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Maximilian von Mexiko - Der Traum vom Herrschen

Film von Franz Leopold Schmelzer

(aus der ORF-Reihe "Universum History")

Ganzen Text anzeigenErzherzog Maximilian, der Bruder Kaiser Franz Josephs I., wünscht sich seit seiner Kindheit, nicht immer der ewig Zweite zu sein. Und sein Traum erfüllt sich, als er Kaiser von Mexiko wird.

Doch unerwartet rasch verwandelt er sich in einen Alptraum: Maximilian ...
(ORF)

Text zuklappenErzherzog Maximilian, der Bruder Kaiser Franz Josephs I., wünscht sich seit seiner Kindheit, nicht immer der ewig Zweite zu sein. Und sein Traum erfüllt sich, als er Kaiser von Mexiko wird.

Doch unerwartet rasch verwandelt er sich in einen Alptraum: Maximilian glaubt, in Mexiko willkommen zu sein - doch das Gegenteil ist der Fall. Zuletzt wird er von seinem Gegenspieler Benito Juarez gefangen genommen und zum Tode verurteilt.

So endet Maximilians Wunschphantasie von sich selbst als gloriosem Herrscher vor einem Erschießungskommando.

2014 anlässlich des 150. Jahrestages der Thronbesteigung entstanden, illustriert die Dokumentation das Schicksal dieses widersprüchlichen Habsburgers und beleuchtet die Umstände seines tragischen Scheiterns aus unterschiedlichen Blickwinkeln.


(ORF)


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5:04
VPS 05:00

Ein Märchenwald am Inn

Film von Jan Haft

Ganzen Text anzeigenEs gibt sie noch: kleine Naturparadiese, von keinem Gesetz geschützt und vom Menschen unbeachtet. Am Inn, einem der großen bayerischen Flüsse, liegt ein solches Paradies im Kleinformat.

Und zwar dort, wo sich der Fluss durch sein tiefes Tal windet. An einem kleinen ...
(ORF)

Text zuklappenEs gibt sie noch: kleine Naturparadiese, von keinem Gesetz geschützt und vom Menschen unbeachtet. Am Inn, einem der großen bayerischen Flüsse, liegt ein solches Paradies im Kleinformat.

Und zwar dort, wo sich der Fluss durch sein tiefes Tal windet. An einem kleinen Bach, der in den Strom mündet, leben Tiere und Pflanzen wie in einem Märchen. Manche, wie Fuchs und Dachs, verbringen das ganze Jahr hier, andere geben nur ein kurzes Gastspiel.

Allen voran die Nase, ein merkwürdiger Fisch mit knubbeliger Schnauze. Reich ist auch die Natur abseits vom Bachufer. An steilen Hängen entspringen kleine Quellen. Hier gedeiht der Nachwuchs von Grasfrosch und Feuersalamander. Wie eine Armee von Regenschirmen beschattet die Pestwurz die meisten der Miniaturgewässer. Überall plätschert und tropft es, Äste und Laub sind mit Kalktuff überzogen. Die Landschaft ist eingepackt in Moose und Flechten. Fast meint man Feen, Zwerge und Waldgeister zu sehen - oder zumindest zu hören.


(ORF)


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5:47
VPS 05:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf nostalgischen Spuren

Eine Entdeckungsreise entlang des Reblaus Express

Film von Michael Ranocha

Ganzen Text anzeigenReisen wie in den 1950er-Jahren: Der "Reblaus Express" mit seinen Spantenwagen und dem Heurigenwaggon entführt den Besucher in eine andere Zeit. Reisen kann man von Mai bis Ende Oktober.

Die Nostalgie-Garnitur der Niederösterreichischen ...
(ORF)

Text zuklappenReisen wie in den 1950er-Jahren: Der "Reblaus Express" mit seinen Spantenwagen und dem Heurigenwaggon entführt den Besucher in eine andere Zeit. Reisen kann man von Mai bis Ende Oktober.

Die Nostalgie-Garnitur der Niederösterreichischen Verkehrsorganisationsgesellschaft Növog zeigt, dass Reisen mehr sein kann, als bloße Beförderung von A nach B: nämlich purer Genuss.

Ob man auf der offenen Plattform zwischen den Waggons in gemächlichem Tempo die beeindruckende Landschaft des Wein- und Waldviertels vorbeiziehen lässt, oder von einem Winzer aus der Gegend im Heurigenwaggon mit einem Achterl Wein und den Schmankerln der Region verwöhnt wird, hier erlebt man vor allem eines: Entschleunigung.

Die Fahrt hat aber noch mehr zu bieten. Auf der 40 Kilometer langen Strecke von Retz nach Drosendorf macht Filmautor Michael Ranocha an einigen sehenswerten Orten Station. In Retz besucht er die bis zu 20 Meter tiefen Keller der Stadt, die in prähistorischen Sand gegraben wurden, im Nationalpark Thayatal einen "Europäischen Urwald" inklusive der bereits als ausgestorben geltenden Waldwildkatze.

Außerdem lernt er einen Weinkutscher in Weitersfeld kennen, der hervorragende vegane Bio-Weine erzeugt. In Hessendorf erkundet er das Anglerparadies und er steigt auf Wasserski in Langau. Eine Besichtigung des Stifts Geras beschert ihm die Bekanntschaft des Kräuterpfarrers Felsinger, der in der Abgeschiedenheit des Klosterlebens sein Wissen um Heilkräuter kultiviert. Um schließlich in der einzigen Stadt mit einer vollkommen erhaltenen Stadtmauer, nämlich Drosendorf, zu landen, wo er sich im "Goldenen Lamm" kulinarisch verwöhnen lässt.

Die Lokalbahn Retz-Drosendorf nahm 1910 ihren Betrieb auf und hat eine kurze aber wechselvolle Geschichte hinter sich. 2001 wurde der Personenverkehr eingestellt. Im darauffolgenden Jahr wurde der "Reblaus Express" ins Leben gerufen. Auf 40 Kilometern kann man von den Retzer Weingärten bis hoch ins Waldviertel fahren, an zehn Bahnstationen ein- und aussteigen und das Umfeld erkunden. Der Fahrradtransport im Zug ist im eigenen Radlwaggon gratis.


(ORF)