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Mittwoch, 3. August
Programmwoche 31/2016
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6:22
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit kompakt


Ganzen Text anzeigenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kurzversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, ...

Text zuklappenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kurzversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


6:29
VPS 06:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Museums-Check mit Markus Brock

Museumsmeile Bonn: Kunstmuseum und Haus der Geschichte

Ganzen Text anzeigenAuf der Museumsmeile Bonn im ehemaligen Regierungsviertel reihen sich fünf unterschiedliche Museen aneinander. Markus Brock und sein Gast, Wetter-Moderator Sven Plöger, "checken" drei davon.

In der Bundeskunsthalle Bonn, der wohl größten Ausstellungshalle ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenAuf der Museumsmeile Bonn im ehemaligen Regierungsviertel reihen sich fünf unterschiedliche Museen aneinander. Markus Brock und sein Gast, Wetter-Moderator Sven Plöger, "checken" drei davon.

In der Bundeskunsthalle Bonn, der wohl größten Ausstellungshalle Deutschlands, versammelt die Sonderausstellung "Japans Liebe zum Impressionismus. Von Monet bis Renoir" unbekannte Meisterwerke aus japanischen Sammlungen - erstmals in Deutschland.

Im Haus der Geschichte informiert eine Sonderschau über den atemberaubenden Wandel der Sexualmoral. Von den prüden 1950er Jahren über die sexuelle Revolution bis zum öffentlichen Outing Homosexueller. Wie "schamlos"- so der Titel der aktuellen Sonderschau - sind wir Deutschen heute? Und wie war das noch vor 60 Jahren? In der Dauerausstellung im Haus der Geschichte wird deutsche Zeitgeschichte lebendig, vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis heute. Eine spannende Zeitreise, die als roten Faden das geteilte Deutschland bis zur Wiedervereinigung in vielen Originalexponaten zeigt. Im begehbaren Rosinenbomber, der Eisdiele aus den 1950er Jahren oder auf den Klappsesseln des alten Bonner Plenarsaals lässt sich deutsche Geschichte regelrecht begreifen. Jährlich kommen Objekte und Dokumente hinzu, die das gegenwärtige Deutschland dokumentieren. Was wird wohl aus dem Jahr 2015 ins Museum wandern? Welche Rolle wird das Thema Migration spielen? Moderator Markus Brock fragt nach.

Das benachbarte Kunstmuseum Bonn ist vor allem für seine einzigartige Gemäldesammlung von August Macke bekannt. Der expressionistische Maler hat in Bonn den größten und produktivsten Teil seines kurzen Lebens verbracht. Im Kunstmuseum Bonn ist auch die Deutsche Kunst nach 1945 bestens vertreten - mit Werken von Joseph Beuys, Rosemarie Trockel oder Sigmar Polke.

Die Sonderausstellung "TELE-GEN. Kunst und Fernsehen" widmet sich dem beliebtesten Massenmedium. Wie haben sich Künstler seit den 1960er Jahren mit der Flimmerkiste auseinandergesetzt? Günther Uecker etwa macht den Fernseher zum skulpturalen Objekt, Andy Warhol zitiert die emotionale Macht der medialen Bilder in seinen Werken und der Videokünstler Nam June Paik verfremdet das Fernsehprogramm bis zur Unkenntlichkeit.


(ARD/SWR)


6:59
VPS 07:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Apothekenhelfer - Rowa in Kelberg

Film von Margit Kehry

Ganzen Text anzeigenDie Firma Rowa ist ein junges Unternehmen und wurde 1996 gegründet. Die Firma hat sich auf automatische Warenlager für Apotheken spezialisiert - eine Erfolgsgeschichte.

1996 kommt der Maschinenbauer Rudolf Wagner aus Kelberg in der Eifel auf einer Zugfahrt mit einem ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Firma Rowa ist ein junges Unternehmen und wurde 1996 gegründet. Die Firma hat sich auf automatische Warenlager für Apotheken spezialisiert - eine Erfolgsgeschichte.

1996 kommt der Maschinenbauer Rudolf Wagner aus Kelberg in der Eifel auf einer Zugfahrt mit einem Apothekerehepaar ins Gespräch. Man diskutiert über die langwierigen Arbeitsprozesse in Apotheken. Das Gespräch inspiriert Wagner zu einem neuen Produkt und seiner Firma.

Er gründet die Rowa GmbH und schon ein Jahr später verkauft er das erste automatische Warenlager an eine Apotheke in Dresden.

Heute ist das Unternehmen Marktführer in Sachen Automatisierungssysteme für Apotheker und beschäftigt rund 400 Mitarbeiter. Um die 5.000 Apotheken arbeiten mittlerweile mit dem Rowa-Roboter, der Medikamente schnell und sicher einlagern und ausgeben kann. Tochterunternehmen gibt es in fast ganz Europa.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:07
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit kompakt


Ganzen Text anzeigenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kurzversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, ...

Text zuklappenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kurzversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


9:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Museums-Check mit Markus Brock

Museumsmeile Bonn: Kunstmuseum und Haus der Geschichte

Ganzen Text anzeigenAuf der Museumsmeile Bonn im ehemaligen Regierungsviertel reihen sich fünf unterschiedliche Museen aneinander. Markus Brock und sein Gast, Wetter-Moderator Sven Plöger, "checken" drei davon.

In der Bundeskunsthalle Bonn, der wohl größten Ausstellungshalle ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenAuf der Museumsmeile Bonn im ehemaligen Regierungsviertel reihen sich fünf unterschiedliche Museen aneinander. Markus Brock und sein Gast, Wetter-Moderator Sven Plöger, "checken" drei davon.

In der Bundeskunsthalle Bonn, der wohl größten Ausstellungshalle Deutschlands, versammelt die Sonderausstellung "Japans Liebe zum Impressionismus. Von Monet bis Renoir" unbekannte Meisterwerke aus japanischen Sammlungen - erstmals in Deutschland.

Im Haus der Geschichte informiert eine Sonderschau über den atemberaubenden Wandel der Sexualmoral. Von den prüden 1950er Jahren über die sexuelle Revolution bis zum öffentlichen Outing Homosexueller. Wie "schamlos"- so der Titel der aktuellen Sonderschau - sind wir Deutschen heute? Und wie war das noch vor 60 Jahren? In der Dauerausstellung im Haus der Geschichte wird deutsche Zeitgeschichte lebendig, vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis heute. Eine spannende Zeitreise, die als roten Faden das geteilte Deutschland bis zur Wiedervereinigung in vielen Originalexponaten zeigt. Im begehbaren Rosinenbomber, der Eisdiele aus den 1950er Jahren oder auf den Klappsesseln des alten Bonner Plenarsaals lässt sich deutsche Geschichte regelrecht begreifen. Jährlich kommen Objekte und Dokumente hinzu, die das gegenwärtige Deutschland dokumentieren. Was wird wohl aus dem Jahr 2015 ins Museum wandern? Welche Rolle wird das Thema Migration spielen? Moderator Markus Brock fragt nach.

Das benachbarte Kunstmuseum Bonn ist vor allem für seine einzigartige Gemäldesammlung von August Macke bekannt. Der expressionistische Maler hat in Bonn den größten und produktivsten Teil seines kurzen Lebens verbracht. Im Kunstmuseum Bonn ist auch die Deutsche Kunst nach 1945 bestens vertreten - mit Werken von Joseph Beuys, Rosemarie Trockel oder Sigmar Polke.

Die Sonderausstellung "TELE-GEN. Kunst und Fernsehen" widmet sich dem beliebtesten Massenmedium. Wie haben sich Künstler seit den 1960er Jahren mit der Flimmerkiste auseinandergesetzt? Günther Uecker etwa macht den Fernseher zum skulpturalen Objekt, Andy Warhol zitiert die emotionale Macht der medialen Bilder in seinen Werken und der Videokünstler Nam June Paik verfremdet das Fernsehprogramm bis zur Unkenntlichkeit.


(ARD/SWR)


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Apothekenhelfer - Rowa in Kelberg

Film von Margit Kehry

Ganzen Text anzeigenDie Firma Rowa ist ein junges Unternehmen und wurde 1996 gegründet. Die Firma hat sich auf automatische Warenlager für Apotheken spezialisiert - eine Erfolgsgeschichte.

1996 kommt der Maschinenbauer Rudolf Wagner aus Kelberg in der Eifel auf einer Zugfahrt mit einem ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Firma Rowa ist ein junges Unternehmen und wurde 1996 gegründet. Die Firma hat sich auf automatische Warenlager für Apotheken spezialisiert - eine Erfolgsgeschichte.

1996 kommt der Maschinenbauer Rudolf Wagner aus Kelberg in der Eifel auf einer Zugfahrt mit einem Apothekerehepaar ins Gespräch. Man diskutiert über die langwierigen Arbeitsprozesse in Apotheken. Das Gespräch inspiriert Wagner zu einem neuen Produkt und seiner Firma.

Er gründet die Rowa GmbH und schon ein Jahr später verkauft er das erste automatische Warenlager an eine Apotheke in Dresden.

Heute ist das Unternehmen Marktführer in Sachen Automatisierungssysteme für Apotheker und beschäftigt rund 400 Mitarbeiter. Um die 5.000 Apotheken arbeiten mittlerweile mit dem Rowa-Roboter, der Medikamente schnell und sicher einlagern und ausgeben kann. Tochterunternehmen gibt es in fast ganz Europa.


(ARD/SWR)


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

NDR Talk Show classics (7/12)


Ganzen Text anzeigenEin Wiedersehen mit interessanten und spannenden Gästen aus früheren Sendungen der "NDR Talk Show". Erinnerungen an besonders aufschlussreiche, witzige, liebenswürdige und offene Gespräche.

Zu Gast sind diesmal der Comedian Django Asül, der Politiker Hans-Dietrich ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenEin Wiedersehen mit interessanten und spannenden Gästen aus früheren Sendungen der "NDR Talk Show". Erinnerungen an besonders aufschlussreiche, witzige, liebenswürdige und offene Gespräche.

Zu Gast sind diesmal der Comedian Django Asül, der Politiker Hans-Dietrich Genscher, das Promi-Paar Boris und Lilly Becker, die britische Politikerin Gisela Stuart, die Komödianten Volker Heißmann und Martin Rassau, der Moderator Axel Bulthaupt sowie Sänger Milow.

Comedian Django Asül sprach am 1. Oktober 2004 mit Jörg Pilawa über seine Probleme bei der Geburt und das Leben eines Türken in Niederbayern.

Die Sendung erinnert an den kürzlich verstorbenen Hans-Dietrich Genscher. Er ging selten in Talkshows, machte aber für das 20-jährige Jubiläum der "NDR Talk Show" eine Ausnahme. Am 26. Februar 1999 sprach er mit Hubertus Meyer-Burckhardt über Verantwortung, Grundsätzliches zur Politik und seine persönliche Verbindung zu Hamburg.

Boris und Lilly Becker zählen zu den schillerndsten Promi-Paaren Deutschlands. In der "NDR Talk Show" am 22. November 2013 verrieten sie Barbara Schöneberger unter anderem Interessantes über Siege in Wimbledon, das Leben in London und wie Boris Lilly nach Startschwierigkeiten schließlich doch noch für sich gewinnen konnte.

Gisela Stuart ist als Abgeordnete der Labour Party für den Brexit, daher schreiben im Moment alle Medien über sie. Bei ihrem Besuch am 18. März 2005 in der "NDR Talk Show" erzählte sie Jörg Pilawa charmant, wie eine in Bayern geborene Frau Mitglied des britischen Unterhauses wurde und was sie über die Monarchie in Großbritannien denkt.

Von Bayern nach Franken: Die Komödianten Volker Heißmann und Martin Rassau unterhielten sich am 7. August 2009 mit Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt über fränkischen Humor, familiäre Vorbilder und lustige Erlebnisse im Alltag der beiden.

Axel Bulthaupt berichtete Julia Westlake am 27. Juli 2007 nicht nur von seinen Hunden und seiner Leidenschaft für Italien, sondern überraschte Jean Pütz auch mit einem schlagfertigen Outing.

Musikalisch endet diese Sendung mit Milow und seinem Titel "You And Me" vom 29. Juli 2011.


(ARD/NDR)


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11:16
VPS 11:15

Mit Milbergs im Museum (10/14)

Arnold Böcklins "Villa am Meer"

Film von Andreas Ammer

Ganzen Text anzeigenDie erste Doku-Soap über Spitzweg und Picasso, oder, wie in diesem Fall, den geheimnisvollen Arnold Böcklin - präsentiert von dem Ehepaar Judith und Axel Milberg.

Was ist Kunst? Wie redet man darüber? Was darf man fragen? Welche Antworten gibt es? Das muss manchmal ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDie erste Doku-Soap über Spitzweg und Picasso, oder, wie in diesem Fall, den geheimnisvollen Arnold Böcklin - präsentiert von dem Ehepaar Judith und Axel Milberg.

Was ist Kunst? Wie redet man darüber? Was darf man fragen? Welche Antworten gibt es? Das muss manchmal einfach ausprobiert werden. Und zwar so, dass jeder neugierig wird und Spaß daran hat. Und vielleicht bekommt man auch Lust, mal wieder ins Museum zu gehen.

Eine schlaue Kunsthistorikerin und ein beliebter Schauspieler besuchen das eine oder andere Museum, um dort über Bilder zu reden - lebendig, nachvollziehbar und charmant.


(ARD/BR)


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11:31
VPS 11:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

37 Grad: Dorf des Vergessens

Selbstbestimmt leben mit Demenz

Film von Jana Matthes und Andrea Schramm

Ganzen Text anzeigen"37°" begleitet Bewohner des ersten sogenannten Demenzdorfes in Deutschland über ein halbes Jahr, erzählt ihre persönlichen Geschichten und die ihrer Angehörigen.

Die Menschen, die in Tönebön leben, verstehen die Welt nicht mehr. Zur Philosophie des Hauses ...

Text zuklappen"37°" begleitet Bewohner des ersten sogenannten Demenzdorfes in Deutschland über ein halbes Jahr, erzählt ihre persönlichen Geschichten und die ihrer Angehörigen.

Die Menschen, die in Tönebön leben, verstehen die Welt nicht mehr. Zur Philosophie des Hauses gehört, sie nicht andauernd mit dem Verlust ihrer Erinnerung und des Denkvermögens zu konfrontieren, sondern sie zu Selbständigkeit zu motivieren.

Es begann schleichend: Sie verlegte Kreditkarten, ließ Essen auf dem Herd anbrennen und vergaß, wo sie ihr Fahrrad abgestellt hatte. Mit 50 Jahren bekam Barbara Thiede dann die Diagnose: Alzheimer. Irgendwann konnte sie den Alltag mit ihrer gerade erwachsen gewordenen Tochter nicht mehr bewältigen; selbstbestimmt leben wollte sie trotzdem. So fand sie Tönebön am See – eine in Deutschland einmalige Einrichtung für Demenzkranke.

Hier soll so viel wie möglich an zu Hause erinnern. Die Bewohner stehen auf, wann sie wollen und entscheiden selbst, wie sie den Tag verbringen. Sie kaufen in "Töneböns Minimarkt" ein und kochen gemeinsam in ihrer Wohngruppe. Die Bedürfnisse der Bewohner haben Vorrang vor dem Zeitplan der Pfleger.

Wilma Dohmeyer, die 82-Jährige, wird in der Gesangsstunde plötzlich unruhig und strebt mit ihrem Rollator zum Ausgang. Sie müsse nun dringend nach Hause, ihre Kinder kämen von der Schule, und die Kleinste bräuchte ihr Fläschchen. Nur widerstrebend lässt sie sich beruhigen. Die Betreuer sagen ihr nicht, dass ihre fünf Kinder längst erwachsen sind. Sie lenken sie ab, der Bus käme erst in einer halben Stunde, und sie habe noch Zeit für einige Lieder.

Dieter Jorek läuft jeden Tag 50 Runden im großen Garten des Innenhofs. Schon immer ist er gerne gewandert, und er glaubt, er sei zur Kur hier. Tatsächlich wirken die Flachbauten am Rande Hamelns wie eine freundliche Ferienanlage.
Rund 50 Demenzkranke wohnen in Tönebön. Es gibt ein Haupthaus mit Rezeption, einen Supermarkt, einen Friseur und ein Café. Die vier Wohnhäuser tragen Namen wie "Villa am Reiterhof" und "Villa am See". Im Demenzdorf sind alle Türen unverschlossen, die Bewohner können einander besuchen und im Garten spazieren gehen. Alle Wege führen auf den runden Dorfplatz, so dass niemand in einer Sackgasse landet. Die Einrichtung war anfangs nicht unumstritten. Es gab auch Stimmen, die kritisierten, dass ein Zaun die Abgrenzung der Kranken vom Rest der Gesellschaft fördere. Frau Dohmeyers Tochter ist glücklich, dass ihre Mutter hier betreut wird. Aus dem Pflegeheim, in dem sie zuvor wohnte, ist sie oft weggelaufen. Angst hat die Tochter nur vor dem Moment, wenn ihre Mutter sie eines Tages nicht mehr erkennt.

Es ist die Geschichte eines ungewöhnlichen Projekts, eines noch jungen Experiments im Umgang mit Demenzkranken.


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12:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

37 Grad: Schuften bis zum Schluss

Arme Rentner im reichen Deutschland

Film von Angelika Wörthmüller und Enrico Demurray

Ganzen Text anzeigenDie Schere zwischen Arm und Reich geht in Deutschland immer mehr auseinander - auch bei Rentnern. Seit 2003 hat sich die Zahl der Menschen, die Altersgrundsicherung beziehen, fast verdoppelt.

Konkret heißt das: Wer als Alleinstehender weniger als 979 Euro netto im ...

Text zuklappenDie Schere zwischen Arm und Reich geht in Deutschland immer mehr auseinander - auch bei Rentnern. Seit 2003 hat sich die Zahl der Menschen, die Altersgrundsicherung beziehen, fast verdoppelt.

Konkret heißt das: Wer als Alleinstehender weniger als 979 Euro netto im Monat hat, ist arm. "37 Grad" begleitet Rentner, die ums tägliche Überleben kämpfen. Solange sie bei stabiler Gesundheit sind, geht das ganz gut - aber was, wenn sie krank werden?

Heidi Steenbock lebt in einem Hochhaus an einer der verkehrsreichsten Kreuzungen Berlins. Sie wohnt dort schon seit 33 Jahren und hat sich an den Lärm gewöhnt. Die 66-jährige gelernte Bäckereiverkäuferin hat ihre Freundinnen hier und will auf keinen Fall aus ihrer kleinen Eineinhalb-Zimmerwohnung ausziehen. Doch die Wohnung ist mit 557 Euro zu teuer, zumindest zu teuer, um noch Grundsicherung zu erhalten. Dafür müsste sie in eine günstigere Wohnung ziehen, was in Berlin mit weniger als zwei Prozent Leerstand kaum möglich ist; außerdem würde sie ihr gewachsenes soziales Umfeld verlieren.

Heidi hat 821 Euro Rente. Sie hat seit ihrer Jugend gearbeitet, aber wenn sie ihre Miete bezahlt hat, dann bleiben noch 264 Euro übrig. Davon muss sie dann noch Strom, Telefon, die Monatskarte für Bus und Bahn, die Rundfunk- und Fernsehgebühren bezahlen. Zum Leben bleibt kaum etwas. Ohne zu arbeiten, geht es nicht. 50 Stunden im Monat arbeitet sie in einer Bäckerei für den Mindestlohn von 8,50 Euro die Stunde. Manchmal beginnt ihre Schicht um 6:30 Uhr, manchmal am Nachmittag. Und wenn große Feste in der Stadt anstehen, steht sie am Grill und brät Würstchen an einer Imbissbude. Wenn sie noch Zeit und Kraft findet, dann kocht sie für ihre Freundin Marga, die auf die 70 zugeht. Auch sie arbeitet, weil die Rente zum Leben nicht reicht.

Hans-Jürgen Baciulis ist fast 70. Er lebt auf dem Land bei Hamburg und hat früher als Fachangestellter bei einem Steuerberater gearbeitet. Eigentlich hatte er gedacht, er könnte einen sorglosen Lebensabend verbringen, doch es kam anders. Eine Ehekrise warf ihn aus der Bahn als er 55 Jahre alt war. Er wurde geschieden, verlor seine Arbeitsstelle und blieb lange arbeitslos. Als er 60 wurde, drängte ihn die Jobagentur, die Rente zu beantragen. Hans-Jürgen Baciulis willigte ein, doch musste er empfindliche Rentenabschläge hinnehmen. Jetzt hat er eine Rente von 800 Euro. Jeden Sonntag fährt er Zeitungen aus. Dafür steht er um 3:00 Uhr auf, um 7:00 Uhr ist er fertig und hat 39 Euro verdient. Im Dorf macht er alle Arbeiten, die anfallen. Der Bürgermeister hat ihm eine 450 Euro-Job besorgt. Hans-Jürgen nimmt, was er bekommen kann. Mit dem, was er verdient, kommt er hin. "Ich habe keine großen Ansprüche. Ich trage ohnehin nur Arbeitskleidung." Er ist froh, dass er arbeiten kann, aber was wird sein, wenn er das alles eines Tages gesundheitlich nicht mehr schafft? Daran will er gar nicht denken.

Wolfgang Hergt, 65 Jahre, hat in der DDR studiert und 1978 in Zwickau ein Diplom für Maschinenbau gemacht. Bis zur Wende arbeitet er als Ingenieur und Abteilungsleiter bei der GISAG, eine Gießerei mit 8500 Angestellten. Nach der Wende wird sein Betrieb abgewickelt. Hergt startet noch einmal neu durch. Er wird Versicherungsberater, arbeitet für AXA und Barmenia. Da er als Selbständiger tätig ist, schließt er eine private Zusatzrentenversicherung ab. Eine Zeit lang läuft es beruflich gut, er übersteht zwei Scheidungen, sorgt für seine drei Kinder, die heute erwachsen sind und an verschiedenen Orten der Republik leben.

2003 wird seine Mutter zum Pflegefall. Er kommt zusammen mit seiner Schwester für das teure Heim der Mutter auf. Das übersteigt aber schon nach kurzer Zeit seine finanziellen Möglichkeiten. Er löst seine private Rentenversicherung auf, um die Zahlungen leisten zu können. Als auch das nicht mehr zu stemmen ist, holt er seine Mutter zu sich nach Hause und pflegt sie zwei Jahre lang. 2008 stirbt die Mutter, Wolfgang Hergt wird selbst krank und muss eine Auszeit nehmen. Danach nimmt er wieder einen Anlauf, will wieder ins Versicherungsgeschäft einsteigen, doch es läuft nur schleppend an. Es folgen zwei Unfälle, erst stürzt er von der Treppe und bricht sich die Kniescheibe, dann rutscht er mit dem Akkuschrauber aus und verliert fast seinen Finger.

2012 macht er eine Umschulung zum Energieberater. Seither versucht er, Kunden zu finden, die Strom- oder Gasverträge abschließen - ein mühsames Geschäft.
Letztes Jahr ging er in Rente. Er bekommt 799 Euro im Monat. Seine Miete beträgt 495 Euro im Monat. Zum Leben bleibt nicht viel. Die Arbeit als Energieberater bringt im Monat rund 100 Euro ein, er kommt kaum über die Runden. Wolfgang Hergt ist auf die Lebensmittel der Berliner Tafel angewiesen.

"37 Grad" begleitet Rentner, die sich im Alter plötzlich mit Armut konfrontiert sehen. Wie lange halten sie noch durch - körperlich und seelisch? Reicht das Geld noch für die nächste Woche? Können Sie den Strom noch bezahlen? Quälende Fragen, die sich die Rentner immer wieder stellen, die aber trotzdem ihrem Lebensmut und Optimismus nichts anhaben können.


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12:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Eremit

Christoph Trummers Anleitung zum Glücklich sein

Reportage von Simon Christen

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenChristoph Trummer ist bald 60 und lebt seit rund 20 Jahren ohne Besitz, dafür - wie er sagt - in größtmöglicher Freiheit: Im Sommer in einer Hütte, winters in einer bescheidenen Behausung.

Christoph Trummer zog es mit Anfang 20 aus der Enge des Berner Oberlandes ...

Text zuklappenChristoph Trummer ist bald 60 und lebt seit rund 20 Jahren ohne Besitz, dafür - wie er sagt - in größtmöglicher Freiheit: Im Sommer in einer Hütte, winters in einer bescheidenen Behausung.

Christoph Trummer zog es mit Anfang 20 aus der Enge des Berner Oberlandes in die Welt hinaus, um nichts weniger als den Sinn des Lebens zu finden. Kurz nachdem er in Indien angekommen war, wurden ihm alle Sachen gestohlen.

Er entschied, sich nicht bei der Schweizer Botschaft zu melden, sondern lebte monatelang auf der Straße - und war danach ein anderer. Als er alles Materielle verloren hatte, merkte er, dass er dadurch etwas gewonnen hatte: Freiheit.

Als Trummer nach Frutigen zurückkehrte, entschloss er sich, so weiterzuleben: besitzlos, dafür frei und glücklich. Er verweigert sich der Leistungsgesellschaft seither konsequent und arbeitet nur so viel, dass er seine Fixkosten von rund 700 Franken pro Monat decken kann. So bleibt ihm viel Zeit, um das Leben zu studieren - und es zu genießen.

Reporter Simon Christen hat den bald 60-jährigen Trummer im Bachbett der Engstligen besucht, wo er die Sommermonate als Eremit verbringt.


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12:59
VPS 13:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:15

Notizen aus dem Ausland

Abu Dhabi: Emirates Palace


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13:21
VPS 13:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Traumorte - Quebec


Quebec wurde von britischen Kolonialherren gegründet und von deutschen Auswanderern besiedelt, die es als Fischer und Schiffsbauer zu einigem Wohlstand brachten. Das sieht man noch heute.

Der Film aus der Reihe "Traumorte" stellt die kanadische Hafenstadt vor.


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14:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Traumorte - Die Französische Riviera

Film von Eric Bacos

Ganzen Text anzeigenDie Côte d'Azur steht für einen exotischen Kosmos mitten in Europa. Für eine Welt der teuren Jachten und Designervillen, der kostspieligen Kunst und Leidenschaften.

Die Perlen der französischen Riviera tragen klangvolle Namen wie Saint Tropez und Monte Carlo: ...

Text zuklappenDie Côte d'Azur steht für einen exotischen Kosmos mitten in Europa. Für eine Welt der teuren Jachten und Designervillen, der kostspieligen Kunst und Leidenschaften.

Die Perlen der französischen Riviera tragen klangvolle Namen wie Saint Tropez und Monte Carlo: Spielplätze des internationalen Jetset. Doch die Côte d'Azur ist an vielen Stellen sie selbst geblieben, ein romantischer Flecken Erde am französischen Mittelmeer.


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14:49
VPS 14:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf der Suche nach dem alten Russland (1/5)

St. Petersburg, das Vermächtnis der Zaren

Film von Heike Nikolaus

Ganzen Text anzeigenIn atemberaubenden Luftbildern zeigt die Reihe die Städte des vergangenen Zarenreiches. Ein visuelles Fest zu Ehren einer Lebensweise, die noch stark von den Jahreszeiten geprägt ist.

Teil eins beleuchtet St. Petersburg im Winter. Nirgendwo sonst lässt sich der ...

Text zuklappenIn atemberaubenden Luftbildern zeigt die Reihe die Städte des vergangenen Zarenreiches. Ein visuelles Fest zu Ehren einer Lebensweise, die noch stark von den Jahreszeiten geprägt ist.

Teil eins beleuchtet St. Petersburg im Winter. Nirgendwo sonst lässt sich der Glanz des vergangenen Zarenreiches besser bestaunen als dort - gerade in den dunklen Monaten, wenn die selbstbewussten St. Petersburger fröhlich der Kälte trotzen.

Wer könnte besser darüber berichten als Kapitän Alexey Krilov, der täglich mit seinem Eisbrecher gegen die zugefrorene Newa kämpft. Oder das junge Sportlerpaar Kamilla und Iwan, das auf dem Eis für die Olympische Goldmedaille trainiert. Den Uhrmacher Mihail Gurjev begleitet die Kamera hingegen in die wohlig warmen und pompösen Innenräume der Eremitage, in denen er über 3.000 Uhren am Laufen halten muss.


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15:33
VPS 15:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf der Suche nach dem alten Russland (2/5)

St. Petersburg - Der Zauber der weißen Nächte

Film von Anna-Lena Maul und Peter Moers

Ganzen Text anzeigenBesonders in der Zeit der Weißen Nächte, der langen Tage im Frühsommer, ist das pulsierende Leben überall auf den Straßen, den Kanälen und in den Parks von St. Petersburg zu spüren.

In der Millionenmetropole herrscht Ausnahmezustand. Eine feste Institution in ...

Text zuklappenBesonders in der Zeit der Weißen Nächte, der langen Tage im Frühsommer, ist das pulsierende Leben überall auf den Straßen, den Kanälen und in den Parks von St. Petersburg zu spüren.

In der Millionenmetropole herrscht Ausnahmezustand. Eine feste Institution in den Weißen Nächten ist DJ Shahash, der täglich auf dem berüchtigten Partyboot "Purga" auflegt. Die Lebenshungrigen lieben seine Musik, die alte russische Lieder mit neuen Klängen mischt.

Auch die junge Opernsängerin Alina lässt sich bis in den Morgen von DJ Shahash verzaubern. Tradition und Moderne liegen selbst im jungen St. Petersburg immer ganz dicht beisammen.


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16:17
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf der Suche nach dem alten Russland (3/5)

Nowgorod, glorreiche Handelsstadt

Film von Peter Moers und Anna-Lena Maul

Ganzen Text anzeigenAn den Ufern des Flusses Wolchow entstand die älteste aller russischen Städte: Nowgorod. Die mittelalterliche Handelsmetropole gilt als die Wiege Russlands.

Die Wolchow war Hauptverkehrsader zwischen Ostsee und Mittelmeer. An der wichtigen Handelsroute entwickelten ...

Text zuklappenAn den Ufern des Flusses Wolchow entstand die älteste aller russischen Städte: Nowgorod. Die mittelalterliche Handelsmetropole gilt als die Wiege Russlands.

Die Wolchow war Hauptverkehrsader zwischen Ostsee und Mittelmeer. An der wichtigen Handelsroute entwickelten sich Wohlstand und Bildung, bürgerliche Freiheit und Kunst in einem deutlich höheren Maße als in anderen Regionen Russlands.

Nicht nur Angehörige des Adels und des Klerus', sondern auch das einfache Volk konnte lesen und schreiben. In dieser blühenden Stadt unterhielt auch die deutsche Hanse mehrere Kontore. Doch auch im Hier und Jetzt spielt das große kulturelle Erbe eine Rolle für die Bewohner. Die Nowgoroder pflegen mit Stolz ihre Traditionen, in die uns beispielsweise der Birkenrindenexperte Vladimir Jarisch und der Messerschmied Sergej Sasonow einführen.


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17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf der Suche nach dem alten Russland (4/5)

Kiew, Mutter aller russischen Städte

Film von Klaus Kastenholz

Ganzen Text anzeigenKiew, die "Mutter aller russischen Städte" war im Mittelalter das Machtzentrum des ersten russischen Reiches - der Kiewer Rus, dem Vorläuferstaat des späteren Russland.

Seit 1991 ist Kiew Hauptstadt der nun unabhängigen Ukraine. Ein neuer Anfang für eine alte ...

Text zuklappenKiew, die "Mutter aller russischen Städte" war im Mittelalter das Machtzentrum des ersten russischen Reiches - der Kiewer Rus, dem Vorläuferstaat des späteren Russland.

Seit 1991 ist Kiew Hauptstadt der nun unabhängigen Ukraine. Ein neuer Anfang für eine alte Metropole, die in fast jedem Winkel ein Kapitel der religiösen, politischen und kulturellen Geschichte Osteuropas erzählt.

Der Stolz Kiews und sein prachtvolles Wahrzeichen ist das Höhlenkloster, in dessen verzweigtem Kellergeschoss die Hydrogeologin Irina Tscherewko die faszinierende Welt eines der ältesten russisch-orthodoxen Klöster erkundet.

Von der modernen Zeit nach der Unabhängigkeit erzählt der Andreassteig, der auch "Montmartre" von Kiew genannt wird. Der Galerist Alexander Milovsorov kennt das Viertel wie seine Westentasche, er gilt als Gründervater dieser Künstlerhochburg.
Mit Milovsorov und anderen Protagonisten fangen die Filmemacher nicht nur die Geschichte, sondern auch das mediterrane Flair der Stadt am Dnjepr ein.


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17:44
VPS 17:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf der Suche nach dem alten Russland (5/5)

Der Goldene Ring

Film von Markus Reher

Ganzen Text anzeigenDer Goldene Ring nordöstlich von Moskau ist vermutlich das Prachtvollste, was das alte Russland der Nachwelt hinterlassen hat. Besonders in der weiten Winterlandschaft.

Dann stechen die farbenprächtigen und goldglänzenden Zwiebeltürmchen der unzähligen Kirchen und ...

Text zuklappenDer Goldene Ring nordöstlich von Moskau ist vermutlich das Prachtvollste, was das alte Russland der Nachwelt hinterlassen hat. Besonders in der weiten Winterlandschaft.

Dann stechen die farbenprächtigen und goldglänzenden Zwiebeltürmchen der unzähligen Kirchen und Klöster besonders hervor. Sie lassen erahnen, welche bedeutende Rolle die orthodoxe Kirche und der Glaube schon immer in Russland spielten.

Der junge Sergej Krasnikow macht die Zuschauer mit der bis heute hoch geachteten, mittelalterlichen Ikonenmalerei vertraut, und er nimmt sie auch mit auf eine Reise in die wichtigsten Städte des Goldenen Rings. Sie lernen unter anderem die Glöcknerin Oksana Surina, den Restaurator und Kachelbrenner Jewgenij Tarabin sowie die Prosphoren-Bäckerin Mutter Sergija kennen. Jeder von ihnen eröffnet einen Blick auf das Heilige Russland mit seinen uralten Traditionen und Ritualen.


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18:28
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Antrieb für die Welt

Die ZF Friedrichshafen am Bodensee

Film von Willy Meyer

Ganzen Text anzeigenDie ZF Friedrichshafen AG ist einer der heimlichen Wirtschaftsriesen im Land: ZF-Technologie steckt in nahezu allem was fährt, fliegt oder schwimmt. Mobilität und Antrieb sind ihr Geschäft.

Der Film dokumentiert die bewegte Geschichte des Konzerns und stellt ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie ZF Friedrichshafen AG ist einer der heimlichen Wirtschaftsriesen im Land: ZF-Technologie steckt in nahezu allem was fährt, fliegt oder schwimmt. Mobilität und Antrieb sind ihr Geschäft.

Der Film dokumentiert die bewegte Geschichte des Konzerns und stellt Menschen vor, die in der Produktion, in der Getriebemontage, bei der Qualitätssicherung und in der Entwicklung arbeiten und damit an den kleinen und großen Rädern des Technologie-Konzerns drehen.

1915 gegründet, arbeiten heute 134.000 Mitarbeiter weltweit für das Unternehmen, 10.000 davon am Stammsitz in Friedrichshafen. Dort werden Getriebe für Nutzfahrzeuge und Schiffe produziert - und es wird vor allem geforscht.

Dass der Weltkonzern vom Bodensee aus gesteuert wird, hängt eng mit Graf Ferdinand von Zeppelin und seinen Luftschiffen zusammen. Als 1908 sein Zeppelin LZ 4 in Echterdingen verunglückt, kommen sechs Millionen Goldmark an Volksspenden zum Bau neuer Luftschiffe zusammen. Das Kapital der Stiftung ermöglicht die Gründung einer Fabrik zur "Herstellung von Zahnrädern und Getrieben für Luftfahrzeuge, Motorwagen und Motorboote". In der "Zackenbude", wie die Friedrichshafener das ZF-Werk nennen, werden Zahnräder von bisher unerreichter Präzision hergestellt. Dies revolutioniert den Getriebebau und damit den Antrieb von Fahrzeugen.

Heute ist die Stadt Friedrichshafen Eigentümerin der Zeppelin-Stiftung und besitzt 93,6 Prozent der Anteile an ZF. Eine weltweit einzigartige Konstellation, die Friedrichshafen zusätzliche Mittel für soziale und kulturelle Aufgaben bringt - 2014 an die 47 Millionen Euro. Aber nicht nur die Stadt profitiert: Da die ZF nicht börsennotiert ist, bestimmen keine kurzfristigen Gewinnerwartungen die Konzernpolitik. So gehen gut fünf Prozent des Umsatzes in Forschung und Innovation, vor allem auf dem Gebiet moderner Mobilität. Da wird an Riesen-LKW geforscht, die sich per Finger auf dem Tablet steuern lassen. Oder an Elektromobilen, die dank Elektronik und einer besonders mobilen Achse selbstständig in jede noch so kleine Lücke parken.


(ARD/SWR)


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Von der Leyen lässt nicht locker
Bundeswehr-Einsatz auch im Inland

Flixbus schluckt Postbus
Umkämpfter Markt

Ein olympischer Traum
Erstmals startet ein Flüchtlingsteam


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19:21
VPS 19:20

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Kulturzeit kompakt


Ganzen Text anzeigenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kurzversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, ...

Text zuklappenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kurzversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


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19:29
VPS 19:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Museums-Check mit Markus Brock

Buchheim Museum am Starnberger See

Ganzen Text anzeigenAls "Museum der Phantasie" hat Lothar-Günther Buchheim 2001 das Buchheim Museum in idyllischer See-Lage in Bernried eröffnet. - Markus Brock und Marianne Sägebrecht "checken" das Museum.

Seine bedeutende Expressionisten-Sammlung setzte Günther Buchheim in Dialog ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenAls "Museum der Phantasie" hat Lothar-Günther Buchheim 2001 das Buchheim Museum in idyllischer See-Lage in Bernried eröffnet. - Markus Brock und Marianne Sägebrecht "checken" das Museum.

Seine bedeutende Expressionisten-Sammlung setzte Günther Buchheim in Dialog mit Volkskunst, außereuropäischen Kultgegenständen und eigenen Arbeiten. Kann diese eigenwillige Mischung funktionieren?

Markus Brock interviewt dazu den neuen Leiter des Museums Daniel J. Schreiber, der frischen Wind ins Museum bringen will. Das beweist er gerade auch mit der Sommerausstellung "Grosz.Krieg.Grotesk".

Auf den Spuren des "Blauen Reiters" und der Expressionisten reisen Markus Brock und Marianne Sägebrecht weiter durch das bayrische Voralpenland und besuchen auch das Franz Marc Museum und das Schlossmuseum Murnau.


(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
VPS 20:14

Videotext Untertitel

Daniel Käfer: Die Villen der Frau Hürsch

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland 2005

Darsteller:
Daniel KäferPeter Simonischek
Eustach SchillerUdo Samel
SabineSuzanne von Borsody
Frau HürschLouise Martini
Hubert SchlömmerKarl Markovics
AnnaBernadette Heerwagen
u.a.
Literarische Vorlage: Alfred Komarek
Buch: Julian Roman Pölsler
Regie: Julian Roman Pölsler
Länge: 91 Minuten

Ganzen Text anzeigenDaniel Käfers erfolgreiches Leben als Chefredakteur ist Vergangenheit. Im Ausseerland, wo er früher schöne Sommerferien verbracht hat, will er über seine Zukunft nachdenken.

Doch bald ist er heillos in die Geheimnisse der Ausseer verstrickt, hat drei Freundinnen ...
(ORF)

Text zuklappenDaniel Käfers erfolgreiches Leben als Chefredakteur ist Vergangenheit. Im Ausseerland, wo er früher schöne Sommerferien verbracht hat, will er über seine Zukunft nachdenken.

Doch bald ist er heillos in die Geheimnisse der Ausseer verstrickt, hat drei Freundinnen und ist so ratlos wie zuvor.
Fernsehfilm mit Peter Simonischek, Udo Samel, Suzanne von Borsody und anderen.

In dem österreichisch-deutschen Fernsehfilm ist an der Seite von Peter Simonischek und Udo Samel eine ganze Reihe hochkarätiger deutschsprachiger Schauspieler zu sehen: Bernadette Heerwagen, Suzanne von Borsody, Ingrid Burkhard, Birgit Minichmayr, Karl Markovics, Louise Martini, Branko Samarovski und viele andere spielten unter der Regie von "Gerhard-Polt-Filmer" Julian R. Pölsler, der auch das Drehbuch zum Film verfasste.


(ORF)


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21:46
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Daniel Käfer - Die Schattenuhr

Fernsehfilm, Österreich 2006

Darsteller:
Daniel KäferPeter Simonischek
Eustach SchillerUdo Samel
Frau GamsjägerBirgit Doll
Max MoserNicholas Ofczarek
SabineSuzanne von Borsody
Mirz SchlömmerBirgit Minichmayr
u.a.
Literarische Vorlage: Alfred Komarek
Drehbuch: Julian Roman Pölsler
Regie: Julian Roman Pölsler
Länge: 93 Minuten

Ganzen Text anzeigenDaniel Käfers Auszeit im Ausseerland neigt sich dem Ende zu. Er muss sich seinem beruflichen Neuanfang widmen. Doch schon in Hallstatt ist die Reise nach München zu Ende.

Die Bekanntschaft mit dem jungen Gerd Gamsjäger und seiner Mutter führt zu dramatischen ...
(ORF)

Text zuklappenDaniel Käfers Auszeit im Ausseerland neigt sich dem Ende zu. Er muss sich seinem beruflichen Neuanfang widmen. Doch schon in Hallstatt ist die Reise nach München zu Ende.

Die Bekanntschaft mit dem jungen Gerd Gamsjäger und seiner Mutter führt zu dramatischen Ereignissen, Käfer verschuldet einen schweren Unfall. Gelingt ihm dennoch ein neuer Anfang? - Fernsehfilm mit Peter Simonischek nach dem gleichnamigen Roman von Alfred Komarek.


(ORF)


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23:18
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Krimisommer

Mankells Wallander - Das Gespenst

(Vålnaden)

Spielfilm, Schweden/Deutschland 2010

Darsteller:
Kurt WallanderKrister Henriksson
Katarina AhlsellLena Endre
Karin LinderStina Ekblad
NybergMats Bergman
MartinssonDouglas Johansson
u.a.
Regie: Mikael Marcimain
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenIn der 23. Folge der Krimireihe ermittelt der schwedische Kommissar Wallander in der mondänen Upperclass von Ystad, in der längst nicht alles so Hochglanz ist wie es scheint.

Ein Liebespaar zieht sich in eine lauschige Strandhütte zurück. Kurz darauf zerreißt eine ...
(ARD)

Text zuklappenIn der 23. Folge der Krimireihe ermittelt der schwedische Kommissar Wallander in der mondänen Upperclass von Ystad, in der längst nicht alles so Hochglanz ist wie es scheint.

Ein Liebespaar zieht sich in eine lauschige Strandhütte zurück. Kurz darauf zerreißt eine Detonation das Holzhaus. Die Polizei entdeckt zwei verkohlte, kaum zu identifizierende Leichen. In einem in der Nähe geparkten Sportwagen findet sich jedoch ein Führerschein.

Peter Adler, ein wohlhabender Geschäftsmann aus Ystad, identifiziert die Tote aus dem Strandhaus als seine Frau Nina. Die Identität der männlichen Leiche bleibt zunächst ungeklärt. Erst nach einer zahntechnischen Untersuchung steht fest, dass es sich bei dem Toten um Martin Rittner handelt - Adlers Nachbar und Geschäftspartner.

Wallander bleibt nicht verborgen, dass Adler eine Affäre mit Rittners attraktiver Lebenspartnerin Kim Kristensen hat. Ein Stapel Akten aus dem Wirtschaftsdezernat belegt zudem, dass Adler und Rittner in illegale Geschäfte verwickelt waren, die ihnen aber nie nachgewiesen werden konnten. Wallander ist überzeugt, dass Adler seinen Teilhaber ermordete, doch dieser Verdacht bestätigt sich nicht.

In den Fokus der Ermittlungen gerät stattdessen der obdachlose Alkoholiker Oscar, der am Tatort gesehen wurde. Als dieser ermordet aufgefunden wird, steht der Kommissar vor dem Nichts. Es ist, als jage er ein Gespenst - nur durch puren Zufall ergibt sich eine neue Spur: Jörgen, der autistische Sohn einer Nachbarin des Strandhauses, hat eine besondere Marotte: Penibel notiert er alle Kennzeichen vorbeifahrender Autos. Ein Indiz auf der endlosen Liste des scheuen Jungen gibt dem Fall die entscheidende Wende.


(ARD)


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0:47
VPS 23:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Krimisommer

Schnell ermittelt (3/10)

Bettina Klein

Krimiserie, Österreich 2008

Darsteller:
Angelika SchnellUrsula Strauss
Stefan SchnellAndreas Lust
Harald FranitschekWolf Bachofner
Maja LandauerKatharina Straßer
Peter FeilerPhilipp Moog
u.a.
Buch: Eva Spreitzhofer, Verena Kurth
Regie: Michi Riebl

Ganzen Text anzeigenHübsche Mädchen, Wasser, Sport - und eine der Turmspringerinnen liegt tot in den Duschräumen des Amalienbads. Wie sich herausstellt, gestorben bei einer Attacke mit einem Elektroschocker.

Ist sie das Opfer eines Konkurrenzkampfes geworden? Handelt es sich um einen ...
(ORF)

Text zuklappenHübsche Mädchen, Wasser, Sport - und eine der Turmspringerinnen liegt tot in den Duschräumen des Amalienbads. Wie sich herausstellt, gestorben bei einer Attacke mit einem Elektroschocker.

Ist sie das Opfer eines Konkurrenzkampfes geworden? Handelt es sich um einen Eifersuchtsmord? Oder war es doch ein Unfall? Alles Möglichkeiten für Angelika Schnell - wären da nicht äußerst explizite Fotos von Bettina Kleins Teamkolleginnen, die im Internet kursieren.

Auch ein Video taucht auf, auf dem eine Vergewaltigung zu sehen ist, und welches sich in einschlägigen Kreisen gut verkauft.


(ORF)


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1:30
VPS 00:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Krimisommer

Schnell ermittelt (4/10)

Valerie Lesky

Krimiserie, Österreich 2008

Darsteller:
Angelika SchnellUrsula Strauss
Stefan SchnellAndreas Lust
Harald FranitschekWolf Bachofner
Maja LandauerKatharina Straßer
Peter FeilerPhilipp Moog
u.a.
Buch: Eva Spreitzhofer
Regie: Michi Riebl

Ganzen Text anzeigenEine junge Frau wird erdrosselt und danach vom Balkon geworfen. Wer wollte beim Tod der Reiseleiterin so sicher gehen? Und warum? Und wie gefährlich ist eine Beziehung zu einem Ex-Mörder?

Diesen und anderen Fragen geht Angelika Schnell im Mordfall von Valerie Lesky ...
(ORF)

Text zuklappenEine junge Frau wird erdrosselt und danach vom Balkon geworfen. Wer wollte beim Tod der Reiseleiterin so sicher gehen? Und warum? Und wie gefährlich ist eine Beziehung zu einem Ex-Mörder?

Diesen und anderen Fragen geht Angelika Schnell im Mordfall von Valerie Lesky nach. Sehr zum Leidwesen ihres Exmannes Stefan, der Angelikas neuen Nachbarn verdächtigt, und ihres Kollegen Franitschek, der bereits beim italienischen Gastwirt aufgehört hätte zu ermitteln.

Nicht so Angelika. Denn sie sieht als Einzige, dass die Lehrerin Elisabeth, die Schwester der Toten und deren Mann Philipp irgendetwas zu verbergen haben.


(ORF)


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2:16
VPS 01:25

Tonsignal in monoFormat 4:3

Strandpatrouille

Lebensretter aus dem Ruhrgebiet

Film von Ralph Durchleuchter

Ganzen Text anzeigenDie freiwilligen Helfer der "Deutschen Lebensrettungsgesellschaft", kurz DLRG, opfern ihre Freizeit, um Badegäste an deutschen Gewässern zu schützen - ein harter aber erfüllender Job.

Der Film begleitet fünf Rettungsschwimmer aus Hamm nach Grömitz: Stefanie, ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenDie freiwilligen Helfer der "Deutschen Lebensrettungsgesellschaft", kurz DLRG, opfern ihre Freizeit, um Badegäste an deutschen Gewässern zu schützen - ein harter aber erfüllender Job.

Der Film begleitet fünf Rettungsschwimmer aus Hamm nach Grömitz: Stefanie, Dirk, Folke, Thomas und Tobias sind zwischen 20 und 46 Jahre alt. Allesamt wehren sie sich gegen das Baywatch-Klischee der bekannten US-Fernsehserie.

Sie selbst sind zwar bestens ausgebildet für ihre Aufgaben, aber entsprechen keineswegs dem Bild vom muskelbepackten und vollbusigen Supermenschen, die jeden Tag dramatische Abenteuer bestehen. Ihr Retter-Alltag besteht dagegen aus vielen kleinen Hilfsaktionen und langen Wachzeiten.

Seit über 25 Jahren retten Mitglieder des DLRG-Bezirks Hamm in den Sommermonaten Touristen in Grömitz an der Ostsee. Sie helfen als Wachturmbesatzung, Funker, Rettungsbootführer, Sanitäter und Rettungsschwimmer in der Hochsaison Menschen in Not am Strand und im Wasser. Sie machen das für ein "Dankeschön" und ein Mini-Taschengeld. Ihre Lebenspartner und Kinder müssen auf sie verzichten, wenn andere Familien zusammen Ferien machen. Und im Gegensatz zu früheren Zeiten unterstützen manche ihrer Arbeitgeber sie längst nicht mehr so selbstverständlich bei der passenden Urlaubsplanung.

Trotz allem freuen sich Jahr für Jahr tausende Mitglieder der "Deutschen Lebensrettungsgesellschaft" aus allen Bundesländern auf ihre Einsatzwochen an den deutschen Nord- und Ostseestränden. Denn sie sind so etwas wie eine eingeschworene Gemeinschaft, die Kameradschaft groß schreibt. Und sie wissen: Ohne ihre ehrenamtliche Tätigkeit könnte der Badebetrieb in manchen Orten gar nicht aufrechterhalten werden.


(ARD/WDR)


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2:46
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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3:15
VPS 02:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Traum vom Hof

Landleben im Berner Jura

Film von Nicole Weyer

Ganzen Text anzeigenMichelle Moschellas Kindheitstraum war stets, einen Bauernhof mit vielen Tieren zu bewirtschaften. Nichts und niemand konnte sie von ihrem Weg abbringen.

Keiner ihrer Vorfahren hatte je einen landwirtschaftlichen Betrieb, kein Tropfen Bauernblut fließt in ihren Adern ...

Text zuklappenMichelle Moschellas Kindheitstraum war stets, einen Bauernhof mit vielen Tieren zu bewirtschaften. Nichts und niemand konnte sie von ihrem Weg abbringen.

Keiner ihrer Vorfahren hatte je einen landwirtschaftlichen Betrieb, kein Tropfen Bauernblut fließt in ihren Adern und doch hat sie es geschafft. Mit Hartnäckigkeit und festem Willen ist ihr Traum im bernischen Jura Wirklichkeit geworden.

Mit 18 verlässt Michelle das Gymnasium, um auf einem Bauernhof zu arbeiten. Vier Jahre später ergreift sie eine unerwartete Gelegenheit und mietet einen Hof im Berner Jura. Ohne finanzielle Unterstützung ist der Beginn schwierig: sie arbeitet Tag und Nacht für ihren Traum.

Trotz Zweifeln ihrer ländlichen Nachbarn startet sie den Betrieb mit vier Kühen. Michelle Moschella ist eine starke Frau, die sich mit Ausdauer und Wagemut für ihren Kindheitstraum einsetzt. Damit sie möglichst unabhängig bleibt, kann sie inzwischen auch ihren alten Trecker selber flicken und Bäume fällen. Doch den Mittelpunkt ihres Lebens bilden für Michelle Moschella ihre Kühe, die seltene Rasse des Rätischen Grauviehs. Dieses freie und harte Leben, erfüllt durch die Liebe zu den Tieren, erschöpft sich aber nicht in der Arbeit auf dem Bauernhof. Die Musik ist Michelles zweite Passion: Als Musikerin spielt sie mehrere Instrumente und praktiziert auch das Jodeln, das ihrem bäuerlichen Leben die musikalische Umrahmung verleiht.


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3:42
VPS 02:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Traumorte - Quebec


Quebec wurde von britischen Kolonialherren gegründet und von deutschen Auswanderern besiedelt, die es als Fischer und Schiffsbauer zu einigem Wohlstand brachten. Das sieht man noch heute.

Der Film aus der Reihe "Traumorte" stellt die kanadische Hafenstadt vor.


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4:26
VPS 03:35

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Traumorte - Die Französische Riviera

Film von Eric Bacos

Ganzen Text anzeigenDie Côte d'Azur steht für einen exotischen Kosmos mitten in Europa. Für eine Welt der teuren Jachten und Designervillen, der kostspieligen Kunst und Leidenschaften.

Die Perlen der französischen Riviera tragen klangvolle Namen wie Saint Tropez und Monte Carlo: ...

Text zuklappenDie Côte d'Azur steht für einen exotischen Kosmos mitten in Europa. Für eine Welt der teuren Jachten und Designervillen, der kostspieligen Kunst und Leidenschaften.

Die Perlen der französischen Riviera tragen klangvolle Namen wie Saint Tropez und Monte Carlo: Spielplätze des internationalen Jetset. Doch die Côte d'Azur ist an vielen Stellen sie selbst geblieben, ein romantischer Flecken Erde am französischen Mittelmeer.


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5:10
VPS 04:20

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Traumorte - Südkorea

Film von Eric Bacos

Ganzen Text anzeigenSüdkorea war einst das Armenhaus Asiens, doch inzwischen zählt der Inselstaat als einer der vier "asiatischen Drachen" zu den größten Wirtschaftsmächten der Welt.

Die anderen sind Hong Kong, Singapur und Taiwan. Südkorea wird auch "das Land des ruhigen Morgens" ...

Text zuklappenSüdkorea war einst das Armenhaus Asiens, doch inzwischen zählt der Inselstaat als einer der vier "asiatischen Drachen" zu den größten Wirtschaftsmächten der Welt.

Die anderen sind Hong Kong, Singapur und Taiwan. Südkorea wird auch "das Land des ruhigen Morgens" genannt. Nicht ganz zu Unrecht: Die Dynamik der Moderne sucht den Einklang mit den alten Traditionen des Landes und seinem reichen kulturellen Erbe.

So sehr der Inselstaat in seinen Metropolen nach der Moderne strebt, bewahrt sich in seinen Dörfern und einzigartigen Naturlandschaften ein besinnlicher Rest der Vergangenheit.

Korea kann auf eine mehrere Tausend Jahre alte Geschichte zurückblicken, auch wenn es in dieser Zeit nur selten ein geschlossenes Land bildete. Oft war es in verschiedene Königreiche geteilt und auch heute teilt es sich in das demokratische Südkorea und das kommunistische Nordkorea. Trotzdem sehen sich die Koreaner als eines der ältesten Völker, die an ein und demselben Ort leben. Die demokratische Republik Südkorea blickt selbstbewusst in die Zukunft.