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Oktober 2017
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Neujahr - Freitag, 1. Januar
Programmwoche 53/2015
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6:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Status Quo: The Frantic Four Final Fling

O2 Arena, Dublin, Irland, 2014

Regie: Dave Meehan

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDie "Frantic Four", die "Wilden Vier" sind Sänger und Gitarrist Francis Rossi, Sänger und Gitarrist Rick Parfitt, Bassist Alan Lancaster und Schlagzeuger John Coghlan, bekannt als Status Quo.

1962 gründen Rossi und Lancaster eine Schülerband, aus der in den ...

Text zuklappenDie "Frantic Four", die "Wilden Vier" sind Sänger und Gitarrist Francis Rossi, Sänger und Gitarrist Rick Parfitt, Bassist Alan Lancaster und Schlagzeuger John Coghlan, bekannt als Status Quo.

1962 gründen Rossi und Lancaster eine Schülerband, aus der in den kommenden Jahren "The Status Quo" entsteht. 1967 landet die Band einen Erfolg mit der Single "Pictures of Matchstick Men" und wandelt sich in den 1970er Jahren von einer Hard Rock zur Boogie Rock-Band.

1981 verlässt Schlagzeuger John Coghlan die Band und 1984 geraten der Bassist Alan Lancaster und Gitarrist Francis Rossi in Streit um das zukünftige musikalische Konzept. Bald geht es auch um die Rechte am Bandnamen und der Oberste Gerichtshof des Vereinigten Königreichs gibt Rossi und Parfitt Recht. Alan Lancaster verlässt die Band im Streit.

Im Oktober 2012 erscheint die Alan Parker-Dokumentation "Hello Quo", die unter anderem Ausschnitte einer Jam Session der Urbesetzung mit Rossi, Parfitt, Lancaster und Coghlan zeigt. Dazu spielen die vier Gründungsmitglieder erstmals seit über 30 Jahren wieder gemeinsam, was Gerüchte um eine mögliche Wiedervereinigung der "Frantic Four" anheizt. Im März 2013 ist es dann soweit: Fünf Konzerte der Ur-Besetzung finden statt und aufgrund des großen Erfolgs folgen weitere Konzerte im Jahr 2014. Am 12. April 2014 spielen die "Wilden Vier" ihr Abschlusskonzert in der Dubliner O2 Arena. Vor einem minimalistischen Bühnenbild mit einer einfachen Lightshow könnte das Ganze auch vor über 50 Jahren stattgefunden haben. Status Quo bleiben sich treu und überzeugen mit ihren Songs wie "Junior´s Wailing", "In My Chair", "Oh Baby", "Down Down", "Caroline", "Bye Bye Johnny" und andere mehr. Trotz seiner Nervenerkrankung spielt sich Bassist Alan Lancaster tapfer durchs Programm und Rick Parfitt sagt danach: "Gemeinsam in einem Kreis zu stehen und dann die Arme umeinander zu legen, war einfach schön. Das ganze Equipment einstöpseln und dann loslegen. Nach einer so langen Zeit war es ein ganz schön surreales Gefühl."


7:00
Tonsignal in monoFormat 4:3

Roxy Music

(aus der 3sat-Reihe "In concert")


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Lang Lang in der Royal Albert Hall

London, November 2013

Programm:
- Wolfgang Amadeus Mozart: Klaviersonate Nr. 4 Es-Dur, KV 282
und Klaviersonate Nr. 8 a-Moll, KV 310
- Frédéric Chopin: Ballade Nr. 1 op. 23 g-Moll,
Ballade Nr. 2 op. 38 F-Dur, Ballade Nr. 3 op. 47 As-Dur und
Ballade Nr. 4 op. 52 fis-Moll

Ganzen Text anzeigenMitte November 2013 eroberte Lang Lang die Royal Albert Hall in London. Sein Recital konzentrierte sich auf Mozarts Klaviersonaten und Balladen von Frédéric Chopin.

"Der heißeste Künstler auf dem klassischen Musik-Planeten", schrieb die New York Times über Lang ...

Text zuklappenMitte November 2013 eroberte Lang Lang die Royal Albert Hall in London. Sein Recital konzentrierte sich auf Mozarts Klaviersonaten und Balladen von Frédéric Chopin.

"Der heißeste Künstler auf dem klassischen Musik-Planeten", schrieb die New York Times über Lang Lang. Mit weltweit ausverkauften Konzerthäusern gilt der chinesische Pianist als einer der einflussreichsten Musiker.

40 Millionen chinesische Kinder eifern Lang Lang bislang nach und möchten so sein wie er. Vier Milliarden Menschen verfolgten an den Bildschirmen seinen Auftritt bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking. Egal wo Lang Lang auftritt - Erfolg und Sympathie sind ihm sicher.

Sein Programm in der Royal Albert Hall umfasst Wolfgang Amadeus Mozarts Klaviersonate Nr. 4 Es-Dur, KV 282 und Klaviersonate Nr. 8 a-Moll, KV 310 Frédéric Chopin, Ballade Nr. 1 op. 23 g-Moll, Ballade Nr. 2 op. 38 F-Dur, Ballade Nr. 3 op. 47 As-Dur und Ballade Nr.4 op. 52 fis-Moll.


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10:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Sehnsuchtsorte an der Adria (1/2)

Alter Glanz und frischer Wind

Film von Barbara Lueg und Stephan Merseburger

Ganzen Text anzeigenDer Mittelmeerraum ist die Sehnsuchtslandschaft der Deutschen, die Adria ihre liebste Badewanne. Barbara Lueg und Stephan Merseburger besuchen bekannte Badeorte und Touristenmagnete.

Schon seit den Wirtschaftswunderjahren zieht es deutsche Familien bevorzugt an die ...

Text zuklappenDer Mittelmeerraum ist die Sehnsuchtslandschaft der Deutschen, die Adria ihre liebste Badewanne. Barbara Lueg und Stephan Merseburger besuchen bekannte Badeorte und Touristenmagnete.

Schon seit den Wirtschaftswunderjahren zieht es deutsche Familien bevorzugt an die italienische Adriaküste, und auch die kroatische Mittelmeerküste mit ihren mehr als 1.000 Inseln ist ein beliebtes Urlaubsziel.

Die Dokumentation zeigt Rimini, Venedig und Dubrovnik, aber auch weitgehend unbekannte Buchten, leere Traumstrände und vergessene Orte. Im ersten Teil startet Barbara Lueg im traditionsreichen italienischen Badeort Rimini, Stephan Merseburger beginnt seine Reise in der kroatischen Stadt Dubrovnik.


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11:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Sehnsuchtsorte an der Adria (2/2)

Alter Glanz und frischer Wind

Film von Barbara Lueg und Stephan Merseburger

Ganzen Text anzeigenIm zweiten Teil der Reise entlang der Adria macht Stephan Merseburger eine Inselkreuzfahrt: vor der kleinen kroatischen Stadt Sibenik. Dort liegt ein Archipel von Hunderten Inseln.

Barbara Lueg besucht die Camping-Hochburg Bibione in Italien. Die letzte Station der ...

Text zuklappenIm zweiten Teil der Reise entlang der Adria macht Stephan Merseburger eine Inselkreuzfahrt: vor der kleinen kroatischen Stadt Sibenik. Dort liegt ein Archipel von Hunderten Inseln.

Barbara Lueg besucht die Camping-Hochburg Bibione in Italien. Die letzte Station der beiden reisenden Reporter ist Istrien. Sie treffen sich in dem Städtchen Rovinj.


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12:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ARD-Jahresrückblick 2015


Ganzen Text anzeigenDer ARD-Jahresrückblick verknüpft in diesem Jahr die bedeutendsten Entwicklungen mit den persönlichen Eindrücken und Erlebnissen der ARD-Korrespondenten.

Authentisch, emotional und eindrücklich berichten sie im Jahresrückblick über ein für Europa ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDer ARD-Jahresrückblick verknüpft in diesem Jahr die bedeutendsten Entwicklungen mit den persönlichen Eindrücken und Erlebnissen der ARD-Korrespondenten.

Authentisch, emotional und eindrücklich berichten sie im Jahresrückblick über ein für Europa außergewöhnliches Jahr:
Über Flüchtlinge aus Kriegsgebieten, europäische Ängste und Krisen, Anschläge, den IS, den Weltfußball und über viele besondere Menschen 2015.

Die Flüchtlinge aus den Kriegs- und Krisengebieten der Welt, die Menschen, denen das Leben in ihrer Heimat derart hoffnungslos erschien, dass sie sich auf den Weg in eine völlig unabsehbare Zukunft gemacht haben, teilweise unter lebensgefährlichen Bedingungen - das ist das Bild, das die Nachrichten 2015 geprägt hat.

Hoffnung bei denen, die sich nach Europa aufgemacht haben. Erst Freude, dann Sorge, Überforderung, Ängste bei Europäern, auf deren Hilfe die Hoffnung der Flüchtlinge beruht.

Dazu das schwierige Ringen um ein finanziell und wirtschaftlich stabiles Griechenland in der Welt des Euro. Der islamistisch motivierte Anschlag auf Charlie Hebdo. Der verheerende Todesflug eines Kopiloten von Germanwings. Der VW-Konzern im Betrugssumpf. Der Weltfußball, der auf den verschiedensten Ebenen unter Korruptionsverdacht steht. Die vielen herausragenden Menschen, die 2015 von uns gegangen sind.

Die positiv anrührenden Momente in diesem Jahr waren nicht so zahlreich. Aber es gab sie. Die Korrespondenten der ARD werden auch davon berichten und ihre persönlichen Eindrücke und Gefühle schildern, die sie mit den jeweiligen Ereignissen verbinden.


(ARD/NDR)


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13:05
Videotext Untertitel

Album 2015 - Bilder eines Jahres

Mit Anmerkungen von Claudia Rüggeberg

Ganzen Text anzeigenWir blicken zurück auf ein ereignisreiches und bewegendes Jahr 2015. Millionen Flüchtlinge machen sich auf nach Europa, und die Politik ist über den Umgang mit ihnen tief zerstritten.

Der Sommer bringt uns einen neuen Hitzerekord, und Sturm Niklas verwüstet große ...

Text zuklappenWir blicken zurück auf ein ereignisreiches und bewegendes Jahr 2015. Millionen Flüchtlinge machen sich auf nach Europa, und die Politik ist über den Umgang mit ihnen tief zerstritten.

Der Sommer bringt uns einen neuen Hitzerekord, und Sturm Niklas verwüstet große Teile der Republik.
Der Absturz der Germanwings-Maschine erschüttert ganz Deutschland, und "Je suis Charlie" wird zum Synonym für Meinungsfreiheit.

Die EU hilft Griechenland trotz Streits mit der Regierung Tsipras, und bei der Eröffnung der neuen EZB kommt es zu Krawallen.

Die FIFA versinkt im Korruptionssumpf, und bei Volkswagen werden Hunderttausende von Motoren manipuliert.

Die ehemaligen Erzfeinde Kuba und USA gehen aufeinander zu, und ein Solarflugzeug fliegt nur mit Sonnenkraft einmal um die Welt.

All dies und noch mehr im Album 2015.


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14:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Lissabon - Die Stadt des Fado und des Lichts

Film von Lourdes Picareta

Ganzen Text anzeigenLissabon, Portugals "weiße Stadt" am Atlantik und der Tejo-Mündung, hat im Laufe der Geschichte viele Blütezeiten erlebt und ebenso viele Krisen bewältigen müssen.

Geprägt hat sie vor allem ihr Hafen, der sie im Mittelalter zu einer Drehscheibe des europäischen ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenLissabon, Portugals "weiße Stadt" am Atlantik und der Tejo-Mündung, hat im Laufe der Geschichte viele Blütezeiten erlebt und ebenso viele Krisen bewältigen müssen.

Geprägt hat sie vor allem ihr Hafen, der sie im Mittelalter zu einer Drehscheibe des europäischen Handels und zum Ausgangspunkt von Entdeckungen und Eroberungen machte. Vasco da Gama lief hier zu seiner ersten Indienreise aus und wurde bei seiner Rückkehr bejubelt.

Und heute? Was macht die portugiesische Hauptstadt so anziehend, dass sie als Lieblingsziel für junge Menschen anderen europäischen Städten den Rang abgelaufen hat? Das Lächeln und die Leichtigkeit der Portugiesen, vermutet ein junger Blogger, der, um für eine Imagekampagne seiner Stadt zu fotografieren, den Job in einer Bank hingeworfen hat. Das unvergleichliche Licht von Lissabon, sagt eine Stadthistorikerin, die sich in einem Schutzprogramm für Azulejos, den glasierten, bunten portugiesischen Wandkacheln, engagiert. Die Melancholie, ergänzt eine Sängerin, die für moderne elektronische Musik genauso schwärmt wie für den traditionellen Fado, den sie selbst auf die Bühne bringt. Die Früchte des Atlantiks und die exzellenten Gerichte, die man daraus macht, heißt es aus dem Munde eines sternedekorierten Gourmet-Künstlers; und die gewaltigen Wellen unserer Küste, fügt eine begeisterte Surferin hinzu.
Für den Film wurden in Lissabon vor allem junge Menschen aufgesucht und nach der Beziehung zu ihrer Stadt befragt. Herausgekommen ist ein dynamisches Porträt einer facettenreichen alten europäischen Metropole.


(ARD/SWR)


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14:49
VPS 14:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Traumstädte: Rom

Film von Ute Brucker

Ganzen Text anzeigenDer Bischof von Rom, Papst Franziskus, verlässt den Vatikan gerne, um Menschen zu treffen. "Dass er nachts rausgeht und Bettler trifft, das sind Hirngespinste", widerspricht Georg Gänswein.

Er ist Kurienerzbischof und Präfekt des päpstlichen Haushaltes, dieses ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDer Bischof von Rom, Papst Franziskus, verlässt den Vatikan gerne, um Menschen zu treffen. "Dass er nachts rausgeht und Bettler trifft, das sind Hirngespinste", widerspricht Georg Gänswein.

Er ist Kurienerzbischof und Präfekt des päpstlichen Haushaltes, dieses Gerücht sei eine Anekdote. Doch es stimmt, der Papst legt auch in Rom Wert auf Begegnungen. "Immer mit Personen, die krank sind, mit Personen, denen es schlecht geht und auch mit Flüchtlingen."

Ute Brucker konnte mit Georg Gänswein in der prachtvollen Sala St. Ambrogio im Vatikan über seinen geteilten Tagesablauf sprechen, über sein Leben mit dem ehemaligen Papst Benedikt und seine Arbeit für Papst Franziskus.

Die "ewige Stadt", diesen Ehrentitel trägt Rom schon seit der Antike. Jahrhundertelang war sie so etwas wie das deutsche Unterbewusstsein: im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation, im Klassizismus, in der Italiensehnsucht, sogar in der Toskana-Fraktion. Und keine andere Stadt ist so fest in unserem Bildgedächtnis verankert wie Rom seit den ersten Geschichts-und Lateinstunden; später hat das Kino Rom neben New York zur Welthauptstadt der Déjà-Vus gemacht: Audrey Hepburn auf der Vespa am Kolosseum, Anita Ekberg und Marcello Mastroianni im Trevi-Brunnen, die Magnani hinterm Obststand.

Auch Ute Brucker macht Rom-Sightseeing auf einer Vespa und landet auf ihrer Tour in der edlen Café-Bar Tazza d'Oro, in einer alten Nudelfabrik mit jungen Lampendesignern, beim klassischen Herrenschneider und mitten in einem typisch römischen Alltag. Die Spuren der großen Vergangenheit findet sie in der Unterwelt Roms, wo fleißige Archäologen die Schätze retten; die Spuren der Gegenwart bei den Straßenkehrern in der Nacht und bei einer Bürgerorganisation, die überall in der Stadt gegen Missstände kämpft. Auch das Kolosseum kann nur erhalten werden, weil sich ein Privatmann darum kümmert: Diego de la Valle, Chef der berühmten Schuhfirma Tod's, wurde zum Mäzen, weil er seit seiner Kindheit zutiefst beeindruckt ist. "Schon als Kind kam ich mit der Schule hierher in dieses riesige, grandiose, wunderschöne Ding", erzählt er." Wenn man selbst größer wird, scheinen die Dinge ja oft kleiner zu werden - aber das Kolosseum ist für mich immer gleich geblieben."


(ARD/SWR)


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15:50
VPS 15:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Traumstädte: Paris

Film von Ute Brucker

Ganzen Text anzeigen"Aus deutscher Perspektive ist es die Liebe zu sich selbst, die Paris hat", sagt die Schauspielerin Natalia Wörner, die eine Zeit lang dort gelebt hat.

"Mit Stolz, Würde und Kraft sich den Jahrhunderten und Jahrtausenden zu stellen." Auf einem Bâteau Mouche, einem ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen"Aus deutscher Perspektive ist es die Liebe zu sich selbst, die Paris hat", sagt die Schauspielerin Natalia Wörner, die eine Zeit lang dort gelebt hat.

"Mit Stolz, Würde und Kraft sich den Jahrhunderten und Jahrtausenden zu stellen." Auf einem Bâteau Mouche, einem Seine-Boot, zeigt sie Ute Brucker ihren persönlichen Blick auf die Stadt.
Paris ist vielleicht der wichtigste Mythos unter den Städten Europas.

Eine Stadt, die allein so viel Geschichte transportiert wie sonst nur ganze Länder: die Revolution, die Restauration, die Menschenrechte und der Mai 68. Kein Wunder, dass so viel in dieser Stadt einfach legendär ist: der Eiffelturm, wo allein schon das Räderwerk der Aufzugmechanik und die nächtliche Beleuchtung mit 20.000 Spezialglühbirnen staunenswert sind.
Die Kathedrale Notre Dame mit ihrer Riesenorgel, die ein deutscher Spezialist mit seiner Truppe entstaubt und überholt hat. Versailles, wo es in den Gemüsegärten schon im 17. Jahrhundert möglich war, Spargel im Februar zu ernten - für die Tafel des Sonnenkönigs, Ludwig des XIV. Und natürlich der 2CV, die Ente, in der sich Ute Brucker stilvoll durch Paris fahren lässt, durch die letzten mittelalterlichen Gassen auf der Île de la Cité und über die großen Boulevards des Paris-Erneuerers Baron Haussmann aus dem 19. Jahrhundert.
Zu den Legenden gehört auch Starkoch Guy Martin, der das Grand Véfour, das älteste große Restaurant von Paris, führt und eine Haute Cuisine-Schule betreibt. Und die Sängerin Zaz, eine der jüngsten Künstlerinnen im unvergänglichen Genre des französischen Chansons. Alles eben "typisch Paris", eine Stadt, die sich immer wieder selbst erneuert, Neues ins Alte integriert und sich immer wieder auflädt.


(ARD/SWR)


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16:49
VPS 16:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Der kleine Nick

(Le petit Nicolas)

Spielfilm, Frankreich 2009

Darsteller:
NickMaxime Godart
Nicks MutterValérie Lemercier
Nicks VaterKad Merad
Die LehrerinSandrine Kiberlain
HühnerbrühFrançois-Xavier Demaison
u.a.
Regie: Laurent Tirard
Länge: 86 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer Grundschüler Nick ist wunschlos glücklich. Doch dann scheinen seine Eltern ein weiteres Kind zu wollen und auch die nette Lehrerin erkrankt, Nicks Welt gerät in Ausnahmezustand.

Die kongeniale Adaption des Kinderbuchklassikers von Zeichner Sempé und Texter ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDer Grundschüler Nick ist wunschlos glücklich. Doch dann scheinen seine Eltern ein weiteres Kind zu wollen und auch die nette Lehrerin erkrankt, Nicks Welt gerät in Ausnahmezustand.

Die kongeniale Adaption des Kinderbuchklassikers von Zeichner Sempé und Texter Goscinny lockte allein in Frankreich über fünf Millionen Zuschauer in die Kinos. Regisseur Laurent Tirard erweckt die bonbonfarbenen Kulissen der Wirtschaftswunderzeit zum Leben.

Zum Aufsatzthema "Was möchte ich später einmal werden?" fällt dem fantasievollen Grundschüler Nick ausnahmsweise nichts ein. Er ist wunschlos glücklich mit seinem Leben, die Eltern lieben ihn, und mit Freunden heckt er jede Menge Streiche aus. Deshalb soll alles bleiben, wie es ist. Durch den Hinweis seines Schulkameraden Joachim, der einen kleinen Bruder bekommt und deshalb befürchtet, künftig in seiner Familie nicht mehr die erste Geige zu spielen, sieht auch Nick seine heile Welt bedroht. Plötzlich turteln auch seine Eltern verliebt miteinander, und der Vater bringt sogar den Müll vor die Tür: In all dem erkennt Nick jene unheilvollen Vorzeichen, die Joachim beschrieb. Offenbar bekommt auch Nick ein Brüderchen und wird von den Eltern im Wald ausgesetzt wie im Märchen vom kleinen Däumling. Seine Freunde raten ihm zum Kidnapping des künftigen Rivalen. Während die Clique durch den Verkauf eines selbst gebrauten Zaubertranks 500 Francs ergaunert, mit denen ein "Gangster" engagiert werden soll, plagen auch die Erwachsenen Sorgen. Nicks Papa will seinen Chef nebst Gattin einladen, um seine Beförderung voranzubringen, worauf Mama sich über ein standesgemäßes Diner den Kopf zerbricht. Als dann noch die nette Lehrerin erkrankt und durch einen gestrengen Drachen ersetzt wird, herrscht der Ausnahmezustand.


(ARD/BR)


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18:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Reisen in ferne Welten: Kanadas Arktis

Expedition in die Nordwestpassage

Film von Karl Teuschl

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenGerade einmal 150 Schiffe haben je die legendäre Nordwestpassage durch die kanadische Arktis befahren. Bis vor Kurzem blieb der arktische Archipel im hohen Norden Kanadas unerschlossen.

Die globale Erwärmung hat jedoch über die letzten 20 Jahre das Packeis ...
(ARD/SR/3sat)

Text zuklappenGerade einmal 150 Schiffe haben je die legendäre Nordwestpassage durch die kanadische Arktis befahren. Bis vor Kurzem blieb der arktische Archipel im hohen Norden Kanadas unerschlossen.

Die globale Erwärmung hat jedoch über die letzten 20 Jahre das Packeis zurückweichen lassen. Heute ist die Nordwestpassage jedes Jahr im Spätsommer für mehrere Wochen eisfrei und sogar einige Expeditionskreuzfahrtschiffe unternehmen die abenteuerreiche Fahrt.

Für die kommerzielle Frachterschifffahrt ist diese Route nach Asien zwar deutlich kürzer - aber noch immer viel zu unberechenbar und zu gefährlich.
Entdecker wie Henry Hudson oder Sir John Franklin machten sich in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder auf die Suche nach dem Seeweg über den Norden Kanadas nach Asien. Vergeblich. Erst der Norweger Roald Amundsen schaffte schließlich die erste Durchquerung der Nordwestpassage im Jahr 1906. Drei Jahre brauchte er für die Fahrt, zweimal musste er im Eis überwintern.
Auf einem modernen Expeditionsschiff folgt das Kamerateam von Grönland aus den Routen der frühen Entdecker nach Baffin Island und weiter in die Nordwestpassage. Hinter der Reling tauchen gewaltige Eisberge auf, Eisbären, Vogelfelsen mit Millionen von Lummen und anderen Seevögeln. Wir besuchen kleine Inuit-Orte und baumlose Inseln mit urweltlich anmutenden Moschusochsen, machen Stopp an historischen, längst verlassenen Posten der kanadischen "Mounties" auf einsamen Eilanden und stehen an den Gräbern von Franklins Männern. Die glücklose Reise der verschollenen Franklin-Expedition von 1845 rührt bis heute das Interesse der Welt, denn nach fast 170-jähriger Suche wurde im Sommer 2014 eines der Schiffswracks entdeckt. Ein spannendes Ereignis, das uns ein Unterwasser-Archäologe in Wort und Bild miterleben lässt.


(ARD/SR/3sat)


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:16
VPS 19:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Reisen in ferne Welten: Oman

Oase des Orients

Film von Ute Werner

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDie Rundreise durch den Oman führt durch eine grandiose Landschaft: Von der Region Maskat in die Berge des Djabal Akhdar und durch die Sayq-Hochebene bis zur Oasenstadt Nizwa.

Der Oman ist ein moderner, weltoffener Staat, der sich trotz der Modernisierung viel von ...
(ARD/SR/3sat)

Text zuklappenDie Rundreise durch den Oman führt durch eine grandiose Landschaft: Von der Region Maskat in die Berge des Djabal Akhdar und durch die Sayq-Hochebene bis zur Oasenstadt Nizwa.

Der Oman ist ein moderner, weltoffener Staat, der sich trotz der Modernisierung viel von seinem orientalischen Flair bewahrt hat. Er gilt als sicheres Reiseziel und nimmt innerhalb der islamischen Religionskonflikte eine neutrale Position ein.

Oman, das Land im Südosten der Arabischen Halbinsel, hat sich in den vergangenen 45 Jahren von einem mittelalterlichen zu einem modernen Staat entwickelt - dank des aufgeklärten Sultans Qaboos und sprudelnder Erdöleinnahmen. Die Omanis fühlen sich dennoch ihren Traditionen verpflichtet. Die Modernisierung des Landes geschah vorsichtig, es gab keinen harten Schnitt zwischen gestern und heute. So hat das Land viel von seinem orientalischen Flair bewahrt. In der Hauptstadtregion, die rund um die benachbarten alten Hafenstädte Maskat und Matrah gewachsen ist, haben die Omanis bewusst auf den Bau von spektakulären Hochhäusern wie in Dubai verzichtet und sich an traditionell geprägter Bauweise orientiert. Im Suq von Matrah oder in den alten Oasenstädten fühlt man sich wie im Morgenland vergangener Zeiten.

Die vorherrschende Religion ist die ibaditische Lehre. Die Ibaditen bilden eine religiöse Sondergemeinschaft des Islam, der die Bevölkerungsmehrheit im Land angehört. Sie sind weder Sunniten noch Schiiten. Innerhalb der islamischen Religionskonflikte kann der Oman daher neutral sein.

So kann man Oman auch ganz individuell entdecken - z.B. in einem Geländewagen. Auch das Team des Saarländischen Rundfunks war in einem solchen Auto unterwegs. Die Rundreise führte durch eine grandiose und vielfältige Landschaft. Nach einem Streifzug durch die Hauptstadtregion Maskat ging es in die Berge des Djabal Akhdar. Sie sind Teil des Hajar-Gebirgszugs mit seinen bis zu 3000 Meter hohen Gipfeln. In der Sayq-Hochebene betreiben die Oasenbauern wie eh und je Landwirtschaft - mit Hilfe des Bewässerungssystems Falaj. In der Oasenstadt Nizwa mit ihrem wehrhaften Fort findet noch immer jeden Freitag der traditionelle Viehmarkt der Beduinen statt. Weiter führte die Reise in den Osten des Omans. Entlang der Küste am Arabischen Meer Richtung Maskat kommt man als Reisender der Natur sehr nahe - die Eindrücke sind unvergesslich: Savanne, Steilküste, Wadis, Strände, Dünen, die in den gelben Sand der Wahiba-Wüste übergehen, Übernachtungen im Zelt. In Sur, einer alten Seefahrerstadt, werden noch heute die traditionellen Daus gebaut - in luxuriöser Version für wohlhabende Freizeitkapitäne. Die Reise endet in den Bergen - der Gebirgszug Hajar führt bis an die Küste heran, von Djabal Bani Djabr hat man einen weiten Blick über das Meer.


(ARD/SR/3sat)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Besser geht's nicht

(As good as it gets)

Spielfilm, USA 1997

Darsteller:
Melvin UdallJack Nicholson
Carol ConnellyHelen Hunt
Simon BishopGreg Kinnear
Frank SachsCuba Gooding jr.
VincentSkeet Ulrich
u.a.
Regie: James L. Brooks
Länge: 131 Minuten

Ganzen Text anzeigenMelvin Udall ist kein freundlicher Zeitgenosse, er fällt sogar durch menschenverachtende Kommentare auf. Doch dann übernimmt er die Pflege für einen Hund und weicht spürbar auf.

Jack Nicholson und Helen Hunt wurden für den Film mit dem Oscar als Beste/r ...
(ARD)

Text zuklappenMelvin Udall ist kein freundlicher Zeitgenosse, er fällt sogar durch menschenverachtende Kommentare auf. Doch dann übernimmt er die Pflege für einen Hund und weicht spürbar auf.

Jack Nicholson und Helen Hunt wurden für den Film mit dem Oscar als Beste/r Hauptdarsteller/Hauptdarstellerin ausgezeichnet, und Regisseur James L. Brooks gelang abermals ein großer Erfolg bei Kritik und Publikum.

Der alternde Schriftsteller Melvin Udall ist kein Mensch, dem man gerne auf der Straße begegnet. Was auch nicht sehr oft vorkommt, denn der von Zwangsneurosen geplagte Misanthrop zieht es vor, einen Großteil des Lebens im Schutze seines New Yorker Apartments zu verbringen, das er nur verlässt, um in seinem Stammlokal das tägliche Mittagessen einzunehmen. Dort arbeitet die Kellnerin Carol Connelly, alleinstehende Mutter eines kleinen, an Asthma erkrankten Jungen. Trotz des anstrengenden, oft frustrierenden Alltags versucht sie, ihren Mitmenschen mit Güte und Nachsicht zu begegnen - was bei einem unausstehlichen Zeitgenossen wie Melvin schwer fällt, der mit beleidigenden, menschenverachtenden Äußerungen auffällt. Besonders deutlich zu spüren bekommt das Melvins Nachbar Simon Bishop, ein sensibler Maler, der seine Homosexualität offen auslebt und von dem störrischen Autor regelmäßig als "Tunte" beschimpft wird. Doch als Simon eines Tages von einer Jugendbande überfallen und schwer verletzt wird, ist es ausgerechnet Melvin, der widerwillig die Obhut von dessen Schoßhündchen Verdell übernimmt. Überraschenderweise entwickelt sich zwischen dem kleinen Hund und seinem neuen Herrchen bereits nach kurzer Zeit eine herzliche Freundschaft, und es fällt Melvin spürbar schwer, das Tier an Simon zurückzugeben, als der nach einem längeren Krankenhausaufenthalt wieder nach Hause kommt. Für den Maler brechen jetzt harte Zeiten an: Nicht nur, dass sich Verdell von ihm entfremdet hat - er steht auch vor dem Ruin. Um finanziell wieder auf die Beine zu kommen, muss Simon zu seinen Eltern nach Baltimore fahren und sie um ein Darlehen bitten. Für diese Reise gibt es nur einen geeigneten Chauffeur: ausgerechnet Melvin. Dieser willigt zwar ein, bittet jedoch Carol, der er in der Zwischenzeit einen großen finanziellen Dienst erwiesen hat, sie auf der Fahrt zu begleiten. Melvin hat sich insgeheim längst in die resolute Kellnerin verliebt. Mehr noch: Er glaubt, dass sie die Einzige ist, die ihm helfen kann, ein besserer Mensch zu werden.


(ARD)


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22:26
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Ein seltsames Paar

(The Odd Couple)

Spielfilm, USA 1968

Darsteller:
Felix UngarJack Lemmon
Oscar MadisonWalter Matthau
MurrayHerbert Edelman
CecilyMonica Evans
VinnieJohn Fiedler
u.a.
Regie: Gene Saks
Länge: 101 Minuten

Ganzen Text anzeigenZwei von ihren Ehefrauen getrennt lebende Freunde führen miteinander einen turbulenten "Ehekrieg". Während Oscar verlottert in den Tag lebt, liebt es Felix penibel ordentlich.

An Situationskomik und Pointen reiche Komödie nach einem erfolgreichen Boulevard-Stück. ...

Text zuklappenZwei von ihren Ehefrauen getrennt lebende Freunde führen miteinander einen turbulenten "Ehekrieg". Während Oscar verlottert in den Tag lebt, liebt es Felix penibel ordentlich.

An Situationskomik und Pointen reiche Komödie nach einem erfolgreichen Boulevard-Stück. Das eingespielte Duo Jack Lemmon und Walter Matthau verkörpert die beiden gegensätzlichen Freunde mit großer Spielfreude und Lust am höchst unterhaltsamen Streit.


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0:08
VPS 00:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Urban Priol: TILT! - Tschüssikowski 2015

Capitol Offenbach

Ganzen Text anzeigenKein Jahr vergeht, ohne von Urban Priol aufs Korn genommen zu werden. Er vereint beste Unterhaltung und beißende Kritik, verschont weder Politik noch Gesellschaft und schießt scharf.

Er fordert höchste Aufmerksamkeit und schießt scharf mit Pointen.
Ein ganzes ...

Text zuklappenKein Jahr vergeht, ohne von Urban Priol aufs Korn genommen zu werden. Er vereint beste Unterhaltung und beißende Kritik, verschont weder Politik noch Gesellschaft und schießt scharf.

Er fordert höchste Aufmerksamkeit und schießt scharf mit Pointen.
Ein ganzes Jahr von und mit Urban Priol in 90 satirischen Minuten.


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1:37
VPS 01:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Pufpaffs Happy Hour: Best of 2015

Die Kabarett-Show mit Sebastian Pufpaff und Gästen

Sebastian Pufpaff und seine Gäste haben 2015 gezeigt, dass Kabarett und Comedy, Poetry Slam und Musik überbrückbare Gegensätze sind.

Der Moderator präsentiert die Highlights des Jahres.


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2:21
VPS 02:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Jetzt ist aber Schluss!

Der 3sat-Jahresrückblick

Ganzen Text anzeigen2015 – ein Jahr voller Ereignisse und schließlich voller Jahresrückblicke. Jetzt ist aber Schluss! Sagen zwölf Kabarettisten und packen das Jahr endlich sauber weg.

Monat für Monat sezieren sie das Jahr da, wo es weh tut. Mit Stand-Ups, Reportagen und ...

Text zuklappen2015 – ein Jahr voller Ereignisse und schließlich voller Jahresrückblicke. Jetzt ist aber Schluss! Sagen zwölf Kabarettisten und packen das Jahr endlich sauber weg.

Monat für Monat sezieren sie das Jahr da, wo es weh tut. Mit Stand-Ups, Reportagen und musikalischen Einlagen entstellen sie die wichtigsten Ereignisse aus Politik, Gesellschaft und Kultur bis zur völligen Kenntlichkeit.

Für jeden Monat gibt es zunächst eine Bildergeschichte im Schnelldurchlauf. Die schönsten und schlimmsten, absurdesten und komischsten Momente werden pointiert vorgestellt von Peter Rütten, der vielleicht berühmtesten Satire-Stimme Deutschlands. Er folgt der Auftritt der Kabarettisten: Jeder Künstler hat sich ein Ereignis herausgegriffen und macht sich Gedanken darüber, was hinter den Meldungen steckt...

Schon im Januar hat Christoph Sieber seine erste Identitätskrise: Sind wir wirklich Charlie? Geht es uns so schlecht, wie wir uns fühlen? Opfern wir die Freiheit beim Versuch, sie zu verteidigen? Große Fragen und ein Plädoyer für mehr Mut zur Menschlichkeit.

Für Timo Wopp war der Februar reine Glaubenssache: Im Finanzmekka Frankfurt erzählt er von seinem kindlichen Urvertrauen in ewiges Wachstum und anderen Voodoo-Zauber.

Friedemann Weise hat sich den März vorgenommen und stellt auch mal die kleinen Fragen des Lebens: Wie bestraft man magersüchtige Models? Wer braucht eigentlich kluge Möbel? Und warum treffen deutsche Waffen nicht mehr?

Im April kommt endlich der erste Künstler mit Migrationshintergrund zu Wort: Serdar Somuncu. Im Schatten des Kölner Doms treibt ihn eine Angst um: ein Deutschland randvoll mit Deutschen. Eine wahre Bedrohung für unsere (Tanz-)kultur.

Für Doro Breuer ging im Mai gar nichts mehr. Erst streikten die Piloten, dann die Lokführer und schließlich Doros Nervenkostüm. Eine Wuttherapie soll Abhilfe schaffen.

Im Juni war Weltflüchtlingstag. Abdelkarim fährt zum Bahnhof Köln-Deutz, wo einst der millionste Gastarbeiter einen Strauß Blumen und ein Moped geschenkt bekam. Und wie ist es heute um unsere Willkommenskultur bestellt?

Der Juli war heiß. Hat Hazel Brugger deshalb diesen seltsamen Tagtraum? Auf der Suche nach einer guten Berliner Currywurst hat sie Bilder im Kopf vom Leben auf dem Mars, der Frisur von Donald Trump und einer Zukunft jenseits von Erden.

Im August wird tatkräftig gehandelt: Andreas Rebers streift die Helferweste an und führt eine arglosen Migrantin ungefragt an Münchens schönste Imbissbuden. Es fühlt sich gut an. Als er sich mit einem guten Essen belohnen will, trifft er auf Matthias Egersdörfer, und die Geschichte nimmt eine seltsame Wendung…

Im September entflammt in Katrin Bauerfeind eine ungeahnte Leidenschaft für die deutsche Autoindustrie: Haben sich die vermeintlich biederen Blechbosse doch als echte Bad Boys erwiesen! Auf der heißen Haube eines Abgasmonsters schmilzt sie förmlich dahin…

Was sind schon 25 Jahre im Leben einer Echse? Die satirische Elite-Einheit Michael Hatzius und sein großmäuliges Reptil machen sich im Oktober auf zum Checkpoint Charlie, um im Jubiläumsjahr endlich Ost und West zu versöhnen.

November: Nicht nur der Terror von Paris hat Europa verstört, selbst die schönste Nebensache der Welt mag nicht mehr ungetrübt ablenken: König Fußball und Kaiser Franz stecken mitten im Sumpf der Korruption. Ein Fall für Tobias Mann.

Schließlich geht das Jahr doch noch scheinbar versöhnlich zu Ende: Der Popcornindustrie winken im Dezember Rekordumsätze, wenn der heiß ersehnte neue Star Wars-Film in die Kinos kommt. Niemand hat darauf so sehnlich gewartet wie Michael Mittermeier. Und doch: lauert die dunkle Seite der Macht nicht an jeder Straßenecke?


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3:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Ein seltsames Paar

(The Odd Couple)

Spielfilm, USA 1968

Darsteller:
Felix UngarJack Lemmon
Oscar MadisonWalter Matthau
MurrayHerbert Edelman
CecilyMonica Evans
VinnieJohn Fiedler
u.a.
Regie: Gene Saks
Länge: 101 Minuten

Ganzen Text anzeigenZwei von ihren Ehefrauen getrennt lebende Freunde führen miteinander einen turbulenten "Ehekrieg". Während Oscar verlottert in den Tag lebt, liebt es Felix penibel ordentlich.

An Situationskomik und Pointen reiche Komödie nach einem erfolgreichen Boulevard-Stück. ...

Text zuklappenZwei von ihren Ehefrauen getrennt lebende Freunde führen miteinander einen turbulenten "Ehekrieg". Während Oscar verlottert in den Tag lebt, liebt es Felix penibel ordentlich.

An Situationskomik und Pointen reiche Komödie nach einem erfolgreichen Boulevard-Stück. Das eingespielte Duo Jack Lemmon und Walter Matthau verkörpert die beiden gegensätzlichen Freunde mit großer Spielfreude und Lust am höchst unterhaltsamen Streit.


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5:02
VPS 05:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Traumstädte: Rom

Film von Ute Brucker

Ganzen Text anzeigenDer Bischof von Rom, Papst Franziskus, verlässt den Vatikan gerne, um Menschen zu treffen. "Dass er nachts rausgeht und Bettler trifft, das sind Hirngespinste", widerspricht Georg Gänswein.

Er ist Kurienerzbischof und Präfekt des päpstlichen Haushaltes, dieses ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDer Bischof von Rom, Papst Franziskus, verlässt den Vatikan gerne, um Menschen zu treffen. "Dass er nachts rausgeht und Bettler trifft, das sind Hirngespinste", widerspricht Georg Gänswein.

Er ist Kurienerzbischof und Präfekt des päpstlichen Haushaltes, dieses Gerücht sei eine Anekdote. Doch es stimmt, der Papst legt auch in Rom Wert auf Begegnungen. "Immer mit Personen, die krank sind, mit Personen, denen es schlecht geht und auch mit Flüchtlingen."

Ute Brucker konnte mit Georg Gänswein in der prachtvollen Sala St. Ambrogio im Vatikan über seinen geteilten Tagesablauf sprechen, über sein Leben mit dem ehemaligen Papst Benedikt und seine Arbeit für Papst Franziskus.

Die "ewige Stadt", diesen Ehrentitel trägt Rom schon seit der Antike. Jahrhundertelang war sie so etwas wie das deutsche Unterbewusstsein: im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation, im Klassizismus, in der Italiensehnsucht, sogar in der Toskana-Fraktion. Und keine andere Stadt ist so fest in unserem Bildgedächtnis verankert wie Rom seit den ersten Geschichts-und Lateinstunden; später hat das Kino Rom neben New York zur Welthauptstadt der Déjà-Vus gemacht: Audrey Hepburn auf der Vespa am Kolosseum, Anita Ekberg und Marcello Mastroianni im Trevi-Brunnen, die Magnani hinterm Obststand.

Auch Ute Brucker macht Rom-Sightseeing auf einer Vespa und landet auf ihrer Tour in der edlen Café-Bar Tazza d'Oro, in einer alten Nudelfabrik mit jungen Lampendesignern, beim klassischen Herrenschneider und mitten in einem typisch römischen Alltag. Die Spuren der großen Vergangenheit findet sie in der Unterwelt Roms, wo fleißige Archäologen die Schätze retten; die Spuren der Gegenwart bei den Straßenkehrern in der Nacht und bei einer Bürgerorganisation, die überall in der Stadt gegen Missstände kämpft. Auch das Kolosseum kann nur erhalten werden, weil sich ein Privatmann darum kümmert: Diego de la Valle, Chef der berühmten Schuhfirma Tod's, wurde zum Mäzen, weil er seit seiner Kindheit zutiefst beeindruckt ist. "Schon als Kind kam ich mit der Schule hierher in dieses riesige, grandiose, wunderschöne Ding", erzählt er." Wenn man selbst größer wird, scheinen die Dinge ja oft kleiner zu werden - aber das Kolosseum ist für mich immer gleich geblieben."


(ARD/SWR)