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Dienstag, 15. September
Programmwoche 38/2015
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:23
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenKulturschaffende Ungarns
zur Flüchtlingskrise

Flüchtlingsströme
Gespräch mit Joseph Stiglitz

Auf der Bühne
"Engel des Vergessens"

The Libertines

Überraschungssieger
Goldener Löwe erstmals an Film aus ...

Text zuklappenKulturschaffende Ungarns
zur Flüchtlingskrise

Flüchtlingsströme
Gespräch mit Joseph Stiglitz

Auf der Bühne
"Engel des Vergessens"

The Libertines

Überraschungssieger
Goldener Löwe erstmals an Film aus Südamerika

Schweizer küren neue Nationalhymne
"Weißes Kreuz" statt "hehres Vaterland"


7:00

nano

(Wh.)

Waldbrände in Kalifornien

Neue Bäume für den Tropenwald

Der Wald im Ofen
Energie aus Pellets ist nicht immer nachhaltig

Indoktriniert
Judenhass, ein Leben lang


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:12
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenKulturschaffende Ungarns
zur Flüchtlingskrise

Flüchtlingsströme
Gespräch mit Joseph Stiglitz

Auf der Bühne
"Engel des Vergessens"

The Libertines

Überraschungssieger
Goldener Löwe erstmals an Film aus ...

Text zuklappenKulturschaffende Ungarns
zur Flüchtlingskrise

Flüchtlingsströme
Gespräch mit Joseph Stiglitz

Auf der Bühne
"Engel des Vergessens"

The Libertines

Überraschungssieger
Goldener Löwe erstmals an Film aus Südamerika

Schweizer küren neue Nationalhymne
"Weißes Kreuz" statt "hehres Vaterland"


9:49
VPS 09:45

nano

(Wh.)

Waldbrände in Kalifornien

Neue Bäume für den Tropenwald

Der Wald im Ofen
Energie aus Pellets ist nicht immer nachhaltig

Indoktriniert
Judenhass, ein Leben lang


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10:19
VPS 10:15

Hart aber fair

Thema: "Schlagbaum runter, Zäune hoch - Panikstimmung

in Europa?"

Moderation: Frank Plasberg

Ganzen Text anzeigenMarkus Söder, CSU
Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

Ralf Stegner, SPD
Stellvertretender Parteivorsitzender

Margot Käßmann
Evangelische Pastorin und Buchautorin, ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenMarkus Söder, CSU
Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

Ralf Stegner, SPD
Stellvertretender Parteivorsitzender

Margot Käßmann
Evangelische Pastorin und Buchautorin, ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland

Herfried Münkler
Professor der Politikwissenschaften Humboldt Universität zu Berlin

Gergely Pröhle
Stellvertretender Staatssekretär für internationale und EU-Angelegenheiten im ungarischen Ministerium für Gesellschaftliche Ressourcen


(ARD/WDR)


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11:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Jung, hip, jüdisch

Film von Constanze Griessler

Ganzen Text anzeigenWas ist jüdisch? Herkunft, Kultur, Lebenseinstellung? "Im Leben ist es gut, seine Wurzeln zu kennen" - so beschreiben fünf Österreicher ihr Festhalten an ihrer jüdischen Identität.

"Du hast ja blaue Augen und deine Nase sieht gar nicht jüdisch aus", mit diesem ...
(ORF)

Text zuklappenWas ist jüdisch? Herkunft, Kultur, Lebenseinstellung? "Im Leben ist es gut, seine Wurzeln zu kennen" - so beschreiben fünf Österreicher ihr Festhalten an ihrer jüdischen Identität.

"Du hast ja blaue Augen und deine Nase sieht gar nicht jüdisch aus", mit diesem Alltags-Antisemitismus wuchs die 26-jährige Vered Tenner auf. Sie sah es als Irritation der anderen, die nicht wussten, wie sie mit ihrer jüdischen Herkunft umgehen sollten.

Inzwischen hat sie jüdische und nicht jüdische Freunde, hält die Feiertage ein und sieht sich als Glied in einer familiären Kette, die sie auf keinen Fall unterbrechen möchte.

"Klezmer-Bands und betende Männer vor der Klagemauer - es sind die immer gleichen Bilder im Fernsehen, wenn es um das Judentum geht. Man sieht eigentlich nie Leute wie mich", wundert sich Ursula Raberger. Die gebürtige Linzerin veranstaltet mit ihrem besten Freund den hippen "kibbutz-klub" in Wien. Das Motto "schwul, lesbisch, unkoscher" verlangt ganz bewusst Toleranz von allen Seiten. Ihre jüdische Identität bezieht Raberger aus dem Jetzt, aus der Beschäftigung mit heutiger jüdischer Kultur in der Literatur, im Film und in der Musik. Diese weltweit verbreiteten, kulturellen Strömungen kommen ihr viel zu wenig in den Medien vor. Über ihre 92-jährige Großmutter sucht die Anfang Dreißigjährige aktiv eine Verbindung in die Vergangenheit. Annemarie Raberger hat überlebt, doch ihre Enkelin möchte sich deshalb nicht von anderen als Opfer definieren lassen.

Der 26-jährige Rafael Rotter, Stürmer bei den "Vienna Capitals", versucht so weit wie möglich ein koscheres Leben zu führen. Dass er oft freitags spielen muss, verstößt gegen die Einhaltung des Schabbat, doch diesen Kompromiss geht er ein. Als er sich allerdings den Davidstern in Gedenken an seinen Großvater riesengroß auf den Rücken tätowieren ließ, "sollte ich enterbt werden". Ein Tabubruch, denn der Körper gilt im Judentum als von Gott gegeben und darf in keiner Form versehrt werden. Der einzige Sohn seiner Eltern setzte sich gegen dieses heilige Verbot durch. Seinen größten sportlichen Erfolg sieht der Crack der "Capitals" 2011, als er die Flamme bei den Makkabi-Spielen, der "jüdischen Olympiade", entzündete. "Einer der tollsten Tage in meinem Leben", strahlt er noch heute.

Für Philipp Smulovics bedeutet das auch, die Kippa zu tragen. Doch nicht auf der Straße, Freunde von ihm wurden deshalb zusammengeschlagen. Seinem gläubigen Elternhaus entgleitet Philipp langsam, der Religion, aber nicht seinem Glauben an Gott, sagt er.

Constanze Griessler spürt den Lebenswelten der "dritten Generation" nach: Zwischen orthodoxer Tradition und liberaler Assimilation. Unterschiedlichste Lebenskonzepte fügen sich zu einem großen Entwurf der Vielfalt. All diese Beispiele zeigen: Eine selbstbewusste Diaspora will im Hier und Jetzt leben, als eine Minderheit unter anderen. Die "Generation normal" ist eine neue Herausforderung. Ein Verstecken hinter Mahn-Ritualen duldet sie nicht.


(ORF)


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12:12
VPS 12:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Favoritens Krisenkinder

Reportage von Kim Kadlec

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

Moderation: Peter Resetarits

Ganzen Text anzeigenKeinen Job, keine Ausbildung, keine Perspektive. Seit 60 Jahren gab es in Österreich nicht mehr so viele Arbeitslose wie heute. In Wien sind es über 23.000 Jugendliche unter 25 Jahren.

Besonders dramatisch ist die Situation in den Wiener Randbezirken wie in ...
(ORF)

Text zuklappenKeinen Job, keine Ausbildung, keine Perspektive. Seit 60 Jahren gab es in Österreich nicht mehr so viele Arbeitslose wie heute. In Wien sind es über 23.000 Jugendliche unter 25 Jahren.

Besonders dramatisch ist die Situation in den Wiener Randbezirken wie in Favoriten. Die Wirtschaftskrise hat eine ganze Generation hervorgebracht, die kaum etwas zu verlieren hat.

"Man sitzt zu Hause, geht in AMS Kurse, schläft, trifft sich im Park", erzählt der 17-jährige Patrick: "Manchmal will man eine Bewerbung schreiben, aber dann rufen Freunde an und sagen, komm vorbei!' Und am nächsten Tag ist es wieder dasselbe."

Sein bester Freund ist der türkischstämmige Batuhan. Beide sind seit zwei Jahren arbeitslos. Wie viele Altersgenossen verbringen sie ihre Zeit in Parks und Fußgängerzonen. Das Leben dort sei mitunter hart. "Man muss zu einer Gruppe gehören. Alleine hat man keine Chance", erzählen sie uns. Fast jeder kennt jemanden, der schon einmal verprügelt wurde. Oder bestohlen. "Die Jugendlichen leben in einer Gesellschaft, in der viele Dinge für andere möglich sind, aber für sie nicht, weil sie kein Geld haben", sagt die Leiterin des Jugendzentrums im Arthaberpark. "Und dann kommen sie auf Ideen, wie sie sich Geld anders beschaffen können."

Das größte Problem aber ist ein scheinbar banales. Je länger die Jugendlichen arbeitslos sind, desto schwieriger wird es, wieder ins normale Leben einzusteigen. "Sie haben verlernt, in der Früh aufzustehen, Termine einzuhalten, wie man ein gepflegtes Gespräch führt", erzählt der Trainer der Einrichtung "Spacelab". Hier versucht man, sie wieder an die Arbeitswelt heranzuführen.

"Wenn du 18 bist, denkst du dir dann, ich hab noch immer keinen Job. Ich hab mein Leben verschissen und das treibt dich dann an", sagt Patrick, der sich jetzt mit aller Kraft wieder in ein geregeltes Arbeitsleben kämpfen will. "Am Schauplatz"-Reporterin Kim Kadlec hat ihn und andere Jugendliche dabei begleitet.


(ORF)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:21
VPS 13:15

Geheimnisse der Wüste

Die Höhlen des Oman


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13:32
VPS 13:25

Videotext Untertitel

Wetterküche Alpen

Film von Kurt Mayer

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenKlimaforscher rechnen mit einer Erwärmung von bis zu zwei Grad in den nächsten 50 Jahren. Das heizt das Wetter an. Die Unwetter fallen heftiger aus, wenn es in den Bergen wärmer wird.

Die Frage der Klimaentwicklung hat höchste Brisanz. Andreas Jäger geht in einem ...
(ORF)

Text zuklappenKlimaforscher rechnen mit einer Erwärmung von bis zu zwei Grad in den nächsten 50 Jahren. Das heizt das Wetter an. Die Unwetter fallen heftiger aus, wenn es in den Bergen wärmer wird.

Die Frage der Klimaentwicklung hat höchste Brisanz. Andreas Jäger geht in einem von Meteorologen der Wetterwarte Sonnblick ausgerüsteten Forschungsballon den Folgen der Klimaerwärmung in den heimischen Alpen auf den Grund.

Nehmen die Unwetter im Alpenraum zu? Schmilzt das Eis weg? Werden Skigebiete in tieferen Lagen bald schneelose Winter erleben? Was steckt hinter den Schlagzeilen der Klimakatastrophe?

Wir befinden uns in einer Warmzeit. Die Erwärmung in den vergangenen 150 Jahren ist eine Tatsache. Die Durchschnittstemperaturen sind in den vergangenen Jahrzehnten noch deutlicher gestiegen als vorher.

Weil ihnen die Eisdecke auf den Kanälen im Norden der Niederlande bereits zu dünn geworden ist, trainieren holländische Eisschnellläufer am Kärntner Weißensee. Aber auch dort hat sich die Zufrierzeit in den vergangenen 14 Jahren um die Hälfte vermindert, wie der Eiswart vom Weißensee berichtet. Die Gletscher sind bereits auf 50 Prozent ihres letzten Maximums zurückgeschmolzen - und der Trend hält an. Die frisch eisfrei gewordenen Flächen sind viel größer als vermutet. Allein in den Ötztaler Alpen warten - laut dem Innsbrucker Gletscherforscher Gernot Patzelt - 80 Quadratkilometer Schuttmassen darauf, von den Schmelzwässern ins Tal transportiert zu werden. "Das wird auch ohne Zunahme der Niederschläge verstärkt zu Murenereignissen führen. Das ist ein Faktum, mit dem man in Zukunft rechnen muss", meint Patzelt.

Faszinierende Animationen des jungen, Hollywood-erprobten Digital-Designers Marcus Salzmann tauchen in das Innere von Hagelwolken ein und veranschaulichen drastisch, womit wir zu rechnen haben, wenn das Bodeneis taut und Gipfel ins Wanken geraten. Trotz dieser eindrücklichen Bilder von Unwettern entwirft der Film kein bedrückendes Katastrophenszenario. Es werden wissenschaftliche Projekte untersucht, deren Ziel es ist, die neuen Verhältnisse in den Griff zu bekommen.

Menschen wie Paul Kreuzberger, Wetterwart vom Hochkönig, oder die Holzer-Bauern vom Krameterhof im Salzburger Lungau beginnen, neue wirtschaftliche Chancen in der Klimaerwärmung zu sehen. Auch Toni Sailer, seit vielen Jahren Rennleiter am Kitzbüheler Hahnenkamm, sieht der Entwicklung gelassen entgegen. Ohne künstliche Beschneiung ist Wintertourismus längst nicht mehr denkbar, weil die Wintersaison immer länger geworden ist und heute schon mehr als drei Monate beträgt. Am Sonnblick fasst Michael Staudinger, Leiter der höchsten und ältesten Klimaforschungsstation in den Alpen, die Resultate aus mehr als 100 Jahren kontinuierlicher Messungen zusammen. Klimawandel hat es immer gegeben, nur heute ist der Mensch selbst daran beteiligt.

Über die Auswirkungen langfristiger Klimaveränderungen hinaus zeigt der Film anhand dramatischer Bilder, wie die tückische Wetterküche der Alpen beinahe täglich leichtsinnige Urlauber in tödliche Gefahr bringen kann.


(ORF)


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14:16
VPS 14:10

Format 4:3Videotext Untertitel

Die Entstehung der Alpen - Rastlose Gipfel

Film von Kurt Mayer

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDie Alpen sind das empfindliche ökologische Rückgrat Europas, eine unverwechselbare Naturlandschaft. Die Entwicklungsgeschichte der Gebirgskette ist erst seit kurzem richtig erforscht.

Anhand von Computeranimationen schildert der Film die Aufsehen erregende ...
(ORF)

Text zuklappenDie Alpen sind das empfindliche ökologische Rückgrat Europas, eine unverwechselbare Naturlandschaft. Die Entwicklungsgeschichte der Gebirgskette ist erst seit kurzem richtig erforscht.

Anhand von Computeranimationen schildert der Film die Aufsehen erregende Entstehungsgeschichte des Alpenbogens - die Auffaltung eines urzeitlichen Binnenmeers zu einem der majestätischsten Gebirge der Welt, das jährlich mehr als 45 Millionen Touristen anlockt.

Filmautor Kurt Mayer führt auf eine Zeitreise 300 Millionen Jahre zurück in die Urgeschichte der Erde, beginnend mit den Wüsten- und Küstenlandstrichen des als Landmasse geschlossenen Urkontinents Pangaea. Erst das Zerbrechen dieses Superkontinents in einzelne Schollen führte zu den heute bekannten Landmassen und Kontinental-Plattenbewegungen. Die noch tätigen Vulkane Islands - Nahtstelle zwischen dem europäischen und dem amerikanischen Kontinentalsockel - lassen direkte Rückschlüsse auf die geologischen Aktivitäten in der erdgeschichtlichen Vergangenheit zu.

Wissenschaftler aus den unterschiedlichsten Bereichen der Geowissenschaften - ob paläontologische Fossilbestimmung, geochemische Gesteinsanalyse, petrologische Sedimentabfolge oder geologische Kartierung - jedes der einzelnen Wissensgebiete konnte Wesentliches zum Film beitragen. Mit Hilfe des Computers war es nun möglich, Jahrmillionen dauernder Bewegung zu simulieren und mit präzisen Überblendungen zwischen der Welt der Urzeit und dem heutigen Alpenbogen eine direkte Verbindung herzustellen.

Diese virtuellen Welten führen zu Korallenriffen und Lebewesen der Urmeere und zeigen den Großglockner zur Zeit der Inlandsvergletscherung. Sie verfolgen die langsame Aufwölbung riesiger Sedimentmassen aus einem Urmeer und geben Einblick in die Verformung und Auffaltung eines Deckengebirges.


(ORF)


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14:59
VPS 14:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Im Ötscherreich - Natur und Kultur im Herzen

Niederösterreichs

Film von Andi Leitner und Christian Puluj

Ganzen Text anzeigenMajestätisch und imposant liegt der Ötscher im Alpenvorland, sein 1.893 Meter hoher Gipfel prägt weithin das Landschaftsbild. Eine Reise zu dem Bergmassiv und in seine Umgebung.

Dank seiner isolierten Stellung in den Ybbstaler Kalkalpen ist der Ötscher schon aus ...
(ORF)

Text zuklappenMajestätisch und imposant liegt der Ötscher im Alpenvorland, sein 1.893 Meter hoher Gipfel prägt weithin das Landschaftsbild. Eine Reise zu dem Bergmassiv und in seine Umgebung.

Dank seiner isolierten Stellung in den Ybbstaler Kalkalpen ist der Ötscher schon aus 100 Kilometer Entfernung sichtbar. Wohl auch deshalb haben die Bewohner der Region ihn über Jahrhunderte ehrfürchtig als "Vaterberg" und "Zauberberg" bezeichnet.

Es sind Hammerherren und Holzknechte, Eisenschmiede und Bauern, die das Ötschergebiet geprägt haben. Aber auch Alpen-Polterer und Querdenker, Wissenschaftler und Künstler, Pioniere und Pilger haben bis zum heutigen Tag nachhaltige Spuren in diesem Teil des Mostviertels hinterlassen.

In Neubruck stehen die Pioniere im Alpenraum und die Entwicklung der Eisen- und Holzverarbeitung im Mittelpunkt der Dokumentation. Schauplatz ist das Schloss eines der bedeutendsten österreichischen Industriellen des 19. Jahrhunderts: Andreas Töpper hatte hier die weltweit ersten Eisenwalzwerke errichtet. In Frankenfels/Laubenbachmühle geht es im neuen Betriebszentrum der Mariazellerbahn um den Alltag der Menschen und die landwirtschaftliche Nutzung der Natur auch unter oft rauen Bedingungen. Weitere Themen sind das Pilgern und die Entwicklung des Tourismus.

In Wienerbruck, mit der Mariazellerbahn in 45 spektakulären Fahrminuten von Laubenbachmühle aus zu erreichen, lädt die Natur selbst zum Erlebnis ein. Hier befindet sich der Einstieg in Niederösterreichs größten Naturpark, Ötscher-Tormäuer, mit seinen bizarr geformten Felsen, Schluchten und Wasserfällen. Dazu kommen insgesamt 15 weitere Erlebnisstationen rund um den Ötscher. Das unberührte Wildnisgebiet Dürrenstein gehört ebenso dazu wie ein 7.000 Jahre altes Moorgebiet nahe Göstling und ein Holzknechtmuseum in Trübenbach. Im Pielachtal stehen Produkte im Blickfeld, die aus der Dirndl Frucht, der Kornelkirsche, gewonnen werden, im Mendlingtal die Holztrift, in Annaberg die Via Sacra und in Lilienfeld das Zisterzienserstift mit seiner rund 800-jährigen Geschichte. Nicht zuletzt hat Puchenstuben eine europaweite Rarität anzubieten: Einen Nachthimmel ohne urbane Lichtverschmutzung, dafür aber mit 7.000 mit freiem Auge sichtbaren Sternen, mit der Milchstraße, dem Zodiakal Licht und seinem Gegenschein.


(ORF)


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15:24
VPS 15:20

Videotext Untertitel

Pielach - Im Garten der Voralpen

Film von Kurt Mündl

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDie Pielach im Herzen des Alpenvorlands gilt seit uralter Zeit als "Fluss des Lebens". Die Dokumentation lädt zu einer Reise durch das Alpenvorland ein.

An den Ufern der Pielach lagerten bereits steinzeitliche Mammutjäger - dort befanden sich die ältesten ...
(ORF)

Text zuklappenDie Pielach im Herzen des Alpenvorlands gilt seit uralter Zeit als "Fluss des Lebens". Die Dokumentation lädt zu einer Reise durch das Alpenvorland ein.

An den Ufern der Pielach lagerten bereits steinzeitliche Mammutjäger - dort befanden sich die ältesten menschlichen Siedlungen in Österreich. Der knapp 70 Kilometer lange Fluss ist eines der biologisch wertvollsten Fließgewässer des Landes.

In seinen Wassern leben neben Strömer, Zingel und Goldsteinbeißer beachtliche Bestände des Huchens, des legendären zwei Meter langen Donaulachses. An den Ufern brüten Gänsesäger, darüber schwirren Eisvögel und verschiedene Libellenarten.


(ORF)


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16:07
VPS 16:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Inn - Der grüne Fluss aus den Alpen

Film von Franz Hafner

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenIn Mitteleuropa ist der Inn der längste Nebenfluss der Donau, er durchfließt auf 520 Kilometern Länge drei Länder: Schweiz, Österreich und Deutschland. Dabei zeigt er viele Gesichter.

Mal ist er ein glasklarer Gletscherbach, mal ein tosender Wasserfall, der ...
(ORF)

Text zuklappenIn Mitteleuropa ist der Inn der längste Nebenfluss der Donau, er durchfließt auf 520 Kilometern Länge drei Länder: Schweiz, Österreich und Deutschland. Dabei zeigt er viele Gesichter.

Mal ist er ein glasklarer Gletscherbach, mal ein tosender Wasserfall, der turmhoch zu Tal stürzt. Dann bildet er wieder eine idyllische Seenkette, die von zahlreichen Dreitausendern gesäumt wird. Der Fluss hat im Laufe der Jahrtausende die Landschaft verändert.

Er hat Felsschluchten, Sandinseln, Flussschlingen, Feuchtgebiete und Auwälder geschaffen. Ehe er in Passau in die Donau mündet, macht er viele Verwandlungen durch: Aus dem ungestümen, wilden Gebirgsbach wird über viele Flusskilometer ein gezähmter, industriell genutzter Fluss, der schließlich wieder zurück zur Natur findet, um artenreichen Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu bieten. Am Inn liegen Naturparadiese und Kulturregionen. Der Fluss wurde reguliert, sein Flusslauf hat sich verändert und an ihm wurden Kraftwerke gebaut, die Einfluss auf die Tier- und Pflanzenwelt nehmen.


(ORF)


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16:59
VPS 16:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Schladminger Bergwelten (1/2)

Von Gipfeln und Gämsen

Film von Franz Hafner

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenZwischen Dachstein und Niederen Tauern, am Rande der Skipisten, finden nicht nur Gämsen, sondern auch Auerhähne, Steinadler, prächtige Rothirsche und Luchse ideale Lebensbedingungen.

Ab und zu verirrt sich sogar ein Wolf in die unüberschaubaren Bergwälder und ...
(ORF)

Text zuklappenZwischen Dachstein und Niederen Tauern, am Rande der Skipisten, finden nicht nur Gämsen, sondern auch Auerhähne, Steinadler, prächtige Rothirsche und Luchse ideale Lebensbedingungen.

Ab und zu verirrt sich sogar ein Wolf in die unüberschaubaren Bergwälder und finsteren Schluchten dieser Region. In den klaren Gewässern rund um Schladming leben Äschen und Steinkrebse, und die Moore der Niederen Tauern bilden ein Universum für Tiere und Pflanzen.


(ORF)


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17:44
VPS 17:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Schladminger Bergwelten (2/2)

Zwischen Jahrhunderten und Hundertstelsekunden

Film von Gernot Lercher

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDie österreichische Region Schladming-Dachstein hat sich im Lauf ihrer Geschichte zur vielseitigen Kultur- und Tourismuslandschaft entwickelt.

Einst war Schladming eine blühende Silberbergbaustadt. In den Pioniertagen des Fremdenverkehrs mussten Flüsse reguliert ...
(ORF)

Text zuklappenDie österreichische Region Schladming-Dachstein hat sich im Lauf ihrer Geschichte zur vielseitigen Kultur- und Tourismuslandschaft entwickelt.

Einst war Schladming eine blühende Silberbergbaustadt. In den Pioniertagen des Fremdenverkehrs mussten Flüsse reguliert werden, um Schienen legen zu können - für Eisenbahnen, die es auch Familien aus der Stadt erlaubten, zur Sommerfrische in die Berge zu fahren.

Später wurden Lifte gebaut, um den Grundstein für ein Freizeit- und Kletterparadies im Winter und im Sommer zu legen.

Der österreichische Schriftsteller Bodo Hell, der seine Sommer seit Jahren als Senner auf der Grafenberg-Alm im Dachsteingebiet verbringt, Albert Baier, der mehr als 40 Jahre für die Geschicke der Planai-Bahnen verantwortlich war, Bergführer und Bergretter Albert "Api" Prugger sowie Günther Jontes, einer der angesehensten Volkskundehistoriker Österreichs, berichten über ihre Erlebnisse.


(ORF)


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18:29
VPS 18:30

nano spezial: Völkerwanderung 2.0

Moderation: Stefan Schulze-Hausmann

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenGrenzenlose Offenheit
Europas Versagen in der Flüchtlingspolitik

Qualifizierte Flüchtlinge
Chance für Deutschland - Flüchtlinge können Fachkräftemangel entschärfen

Gelungene Integration
Angekommen - Spätaussiedler zeigen, wie Integration ...

Text zuklappenGrenzenlose Offenheit
Europas Versagen in der Flüchtlingspolitik

Qualifizierte Flüchtlinge
Chance für Deutschland - Flüchtlinge können Fachkräftemangel entschärfen

Gelungene Integration
Angekommen - Spätaussiedler zeigen, wie Integration funktioniert

Völkerwanderungen
Immer auf Achse - Völkerwanderungen gehören zum Menschen

Gast:
Migrationsforscher Klaus Bade


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenProtest!
Srdja Popovic zeigt, wie man gewaltfrei Diktatoren stürzt

Die mutige Stimme Nigerias
Nneka singt gegen Gewalt und Unterdrückung

"Everest"
Baltasar Kormákurs 3D-Bergdrama

Visionen mit Spaßfaktor
Wie Architekt Bjarke Ingels ...

Text zuklappenProtest!
Srdja Popovic zeigt, wie man gewaltfrei Diktatoren stürzt

Die mutige Stimme Nigerias
Nneka singt gegen Gewalt und Unterdrückung

"Everest"
Baltasar Kormákurs 3D-Bergdrama

Visionen mit Spaßfaktor
Wie Architekt Bjarke Ingels "hedonistisch nachhaltig" baut

Erdogans Türkei
Zwischen Bürgerkrieg und IS

Absichtserklärungen
Treffen des Bundesjustizministers mit Facebook

Meisterin des Krimis
Agatha Christie zum 125. Geburtstag


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Nachtschicht - Reise in den Tod

Fernsehfilm, Deutschland 2011

Darsteller:
ErichsenArmin Rohde
Lisa BrennerBarbara Auer
Mimi HuMinh-Khai Phan-Thi
Theo LomaxPeter Kremer
Bruno MarkowitzGötz George
u.a.
Buch: Lars Becker
Regie: Lars Becker

Ganzen Text anzeigenDer wortkarge Bruno Markowitz bringt für ein Menschenhändler-Kartell afrikanische Flüchtlinge nach Hamburg. Doch bei einer Verkehrskontrolle flüchtet die Hälfte seiner "Ladung".

Während Markowitz die Flüchtlinge sucht, geht das Nachtschicht-Dezernat einer ...

Text zuklappenDer wortkarge Bruno Markowitz bringt für ein Menschenhändler-Kartell afrikanische Flüchtlinge nach Hamburg. Doch bei einer Verkehrskontrolle flüchtet die Hälfte seiner "Ladung".

Während Markowitz die Flüchtlinge sucht, geht das Nachtschicht-Dezernat einer Anzeige von häuslicher Gewalt nach. Eine illegale Haushaltsangestellte aus Afrika, Marie-France, wurde von ihrem Chef misshandelt, wagt aber nicht, gegen ihn auszusagen.

Bisher hat Markowitz das Schicksal seiner Passagiere wenig interessiert: Er ist schließlich 65 und will sich bald zur Ruhe setzen. Doch die junge Lola Obasi ist anders als die anderen. Das spürt Markowitz. Lola, auf der Suche nach ihrer Schwester, die ebenfalls nach Deutschland geschleust wurde, bittet Markowitz, sie frei zu lassen. Sie weiß, dass Hamburg nicht das "Tor zur Welt" ist, sondern dass sie über Jahre ihre Schulden bei den Schleppern als unsichtbares Dienstmädchen abarbeiten wird. Davor will sie sich und ihre Schwester bewahren.

Während Markowitz den ritterlichen Impuls, Lola zu helfen, zunächst mit einigem Alkohol erfolgreich hinunterspült, stoßen Lisa Brenner, Erichsen und Mimi Hu im Zuge der Ermittlungen in Sachen Marie-France auf eine Verbindung zur Schlepperbande. Markowitz muss sich entscheiden und schlägt seine letzte Schlacht.

Aufgrund der aktuellen Flüchtlingssituation sendet 3sat im Anschluss an "Nachtschicht - Reise in den Tod" ab 21.45 Uhr die Dokumentationen "Auf der Flucht - Todestrip ins Ungewisse" und "Tod vor Lampedusa - Europas Sündenfall" sowie den Spielfilm "Black Brown White".


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21:46
VPS 21:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Auf der Flucht - Todestrip ins Ungewisse

Film von Katharina Gugel, Ulf Eberle und Isabel Schayani

Ganzen Text anzeigenDie Dokumentation erzählt die Geschichten zweier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können: Syrerin Maya Alkhechen flüchtete übers Meer, Gerhard Rothe von Danzig in den Westen.

Aufgebrochen aus ganz unterschiedlichen Leben und Zeiten sind der 75- und die ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenDie Dokumentation erzählt die Geschichten zweier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können: Syrerin Maya Alkhechen flüchtete übers Meer, Gerhard Rothe von Danzig in den Westen.

Aufgebrochen aus ganz unterschiedlichen Leben und Zeiten sind der 75- und die 31-Jährige verbunden durch die Flucht. Wie ist das, wenn der Krieg Menschen zwingt, die Heimat zu verlassen? Familie? Freunde? Wie ist es, aufzubrechen in ein Leben ohne Sicherheit?

"Wenn der Motor ausfiel, dachte ich jedes Mal, es ist vorbei." Die in Deutschland aufgewachsene Syrerin Maya Alkhechen hatte sich für die Flucht übers Meer entschieden, eine Flucht, die mehr als 10.000 Menschen vor ihr den Tod brachte.

Dass sie sterben könnte, nahm sie in Kauf - aber dass sie vielleicht zusehen müsste, wie ihre kleinen Kinder ertrinken, war ihr unerträglich. Aber hatte sie eine Wahl? Drei Tage sollte die Überfahrt dauern. Daraus werden für die Familie sieben Tage und sechs Nächte Todesangst. Dabei ist die Flucht aus Syrien eine Flucht in die Heimat: Maya ist in Essen aufgewachsen und ging nach dem Abitur nach Syrien zurück, weil man ihr in Deutschland keine Zukunft bot. Sie hatte nur eine Duldung und das hieß für sie: kein Studium und keine Arbeit.

Nicht weit von Essen - in Solingen lebt heute Gerhard Rothe. Maya und er könnten Nachbarn sein. Er weiß wovon Maya spricht, wenn sie sagt: "Nur, wer eine Flucht selbst durchgestanden hat, kann dieses schreckliche Gefühl nachempfinden". Diese quälende Entscheidung, ob man das eigene Leben und vor allem das der Kinder aufs Spiel setzen soll durch eine Todesfahrt ins Ungewisse. Rothe war selbst noch ein Kind, als seine Familie vor etwa 70 Jahren aus dem zerbombten Danzig nach Westen flieht. "Unsere ganzen Vorräte gingen aus", berichtet Gerhard Rothe in seinem Häuschen in Solingen, "nie mehr wieder habe ich solch einen Hunger erlebt."

Maya begibt sich mit ihrer Familie in die Hände skrupelloser Schleuser, die die maroden Flüchtlingsboote mit Hunderten anderer Syrer vollstopfen. Und sie erlebt, wie eine junge Frau neben ihr auf dem Schiff stirbt, weil sie die Kraft verließ. Auch Gerhard Rothe haben sich die Bilder der Flucht tief eingebrannt. Er erinnert sich bis heute daran, dass die Familie an einem Militärflughafen vorbeikam. "Da waren zerschossene Flugzeugwracks und an den Flügeln hingen tote Soldaten", berichtet er, "das könnte ich Ihnen heute noch zeichnen, so ein grausames Bild."

Beide sind irgendwann erschöpft und erleichtert angekommen. Beide müssen spüren, dass Flüchtlinge nicht überall willkommen sind. Maya Alkhechen kämpft tagsüber um eine eigene Wohnung und Kindergartenplätze, nachts hat sie Alpträume und durchlebt die Flucht wieder und wieder. Gerhard Rothe hat sich nach vielen Jahren in Solingen mit Frau, Tochter und Enkelkind eine kleine Welt erschaffen, in der er sich sicher fühlt. "Aber es macht mich traurig", sagt er, "wenn ich heute sehe, dass immer noch so viele das Gleiche durchstehen müssen wie wir damals. Wird die Menschheit denn nie vernünftig?"


(ARD/WDR)


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22:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tod vor Lampedusa - Europas Sündenfall

Film von Natalie Amiri und Ellen Trapp

Ganzen Text anzeigenDie Nacht zum 4. Oktober 2013: Vor der Küste der kleinen italienischen Insel Lampedusa kentert ein Boot mit über 540 Flüchtlingen, die meisten stammen aus Eritrea, über 380 ertrinken.

Die Autorinnen Ellen Trapp und Natalie Amiri haben sich auf Spurensuche gemacht. ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Nacht zum 4. Oktober 2013: Vor der Küste der kleinen italienischen Insel Lampedusa kentert ein Boot mit über 540 Flüchtlingen, die meisten stammen aus Eritrea, über 380 ertrinken.

Die Autorinnen Ellen Trapp und Natalie Amiri haben sich auf Spurensuche gemacht. Wer waren diese Menschen, die diese gefährliche Reise auf sich genommen haben? Und warum haben sie ihre Heimat verlassen?

Die Katastrophe vor Lampedusa ist mehr als eine "Fußnote" angesichts der Flüchtlingsströme, die seit Jahren aus Afrika in Richtung Europa unterwegs sind. In dieser Nacht erhält die Europäische Flüchtlingspolitik - Stichwort "Frontex" - ihr Kainsmal. Papst Franziskus sprach aus, was Millionen erschütterter Menschen dachten: "Es ist eine Schande". Denn wir Europäer schauen zumeist weg, schotten uns ab, wollen vom Schicksal dieser Menschen nichts wissen.

In Wiesbaden fanden die Autorinnen einen Überlebenden jener Nacht: Dawit, einen jungen Mann, der es nach jahrelanger Flucht durch Nordafrika auf jenes Flüchtlingsboot für die Fahrt über das Mittelmeer geschafft hatte. Er war unterwegs mit seinem Freund Bimnet, der in jener Nacht vor Lampedusa untergegangen ist. Die Reporterinnen machen sich auf die Spur ihrer Flucht: Eritrea, Sudan, Libyen. Sie besuchen Verwandte, Freunde, Schicksalsgenossen. So wird das ganze Drama, das Leid, die Angst, die Gefahr, die Verzweiflung, die Gründe für die Flucht nachfühlbar. Was Dawit und Bimnet stets vorantrieb: Die Hoffnung. Die Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa. Vertrauen auf Europa, dort in Sicherheit und Würde einen Neuanfang machen zu können, jenseits von Verfolgung und Folter im eigenen Land.

Der Film ist ein erschütterndes Dokument für das Leiden eines ganzen Volkes, das nicht im Fokus des Nachrichtengeschäfts steht. Doch immerhin: seit jener Nacht hat ein Umdenken stattgefunden. Flüchtlinge werden inzwischen gerettet, wenn sie unterzugehen drohen. Aber immer noch sterben Menschen auf der abenteuerlichen Überfahrt.


(ARD/SWR)


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Black Brown White

Spielfilm, Österreich 2011

Darsteller:
Don PedroFritz Karl
JackieAshitey Hope
TheoTheo Caleb Chapman
DocWotan Wilke Möhring
AlfJurij Diez
u.a.
Regie: Erwin Wagenhofer
Länge: 103 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer Fernfahrer Don Pedro fährt mit einer Ladung ukrainischem Knoblauch nach Marokko. Dort nimmt er Flüchtlinge auf, um sie hinter das Gemüse gepfercht nach Europa zu schmuggeln.

Das Geschäftsmodell von Pedro und seinem abgefeimten Speditionspartner Jimmy ist zwar ...
(ORF)

Text zuklappenDer Fernfahrer Don Pedro fährt mit einer Ladung ukrainischem Knoblauch nach Marokko. Dort nimmt er Flüchtlinge auf, um sie hinter das Gemüse gepfercht nach Europa zu schmuggeln.

Das Geschäftsmodell von Pedro und seinem abgefeimten Speditionspartner Jimmy ist zwar riskant, aber ausgesprochen ertragreich. Die Probleme beginnen, als sich eine junge Frau weigert, wie die anderen in den Hohlraum des LKWs zu kriechen.

Stattdessen nimmt sie mit ihrem kleinen Sohn in der Fahrerkabine Platz. Ziel ihrer Reise ist Genf, wo sie den Vater ihres Kindes, einen UN-Beamten, mit seiner Verantwortung konfrontieren möchte. Eine tückenreiche Reise nach Schengenland beginnt. Zöllner in Tanger, ein Mitglied von "Ärzte ohne Grenzen", ein Kommissar sowie ein ukrainischer Trucker-Kollege wollen ausgetrickst werden.

Als Jackies kleiner Sohn in den endlosen Plastikgewächshäusern Almerias verloren geht und von der Polizei fast verhaftet wird, gibt sich Pedro kurzerhand als Vater des Kindes aus.


(ORF)


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Nachtschicht - Reise in den Tod

Fernsehfilm, Deutschland 2011

(Wh.)


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Black Brown White

Spielfilm, Österreich 2011

(Wh.)

Länge: 103 Minuten


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Schladminger Bergwelten (1/2)

Von Gipfeln und Gämsen

(Wh.)


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Schladminger Bergwelten (2/2)

Zwischen Jahrhunderten und Hundertstelsekunden

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