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Sonntag, 26. April
Programmwoche 18/2015
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6:15

makro: Europa im Umbruch?

Wirtschaft in 3sat

(Wh.)


6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Prof. Dr. Karlfriedrich Herb: Was ist Macht?

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Was ist Macht? Die Frage ist berechtigt und sie ist alles andere als neu. Sie wird gestellt, seit Menschen angefangen haben, über sich selbst nachzudenken.

Das menschliche Zusammenleben geht stets mit Machtfragen einher. Aber was ist Macht? Was unterscheidet sie ...
(ARD/SWR)

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Was ist Macht? Die Frage ist berechtigt und sie ist alles andere als neu. Sie wird gestellt, seit Menschen angefangen haben, über sich selbst nachzudenken.

Das menschliche Zusammenleben geht stets mit Machtfragen einher. Aber was ist Macht? Was unterscheidet sie von Gewalt? Hängt sie an Ämtern? Verleiht sie Charme und Charisma? Zeigt sie sich in Institutionen? Oder verbirgt sich Macht hinter Mauern und Systemen?

Solchen Fragen geht Professor Dr. Karlfriedrich Herb im Kontext moderner Antworten nach - und lässt dabei außerdem vier Autoren zu Wort kommen: Niccolò Machiavelli (1469-1527), Thomas Hobbes (1588-1679), Hannah Arendt und Michel Foucault.

Professor Dr. Karlfriedrich Herb lehrt Politische Philosophie und Ideengeschichte an der Universität Regensburg. Er beschäftigt sich insbesondere mit Fragen politischer und moralischer Verantwortung. Seit 2011 ist er Vorstandssprecher des Bayerischen Zentrums für Politische Theorie.
(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Stefan Lochner: Die Muttergottes in der Rosenlaube


In der Reihe "100(0)" Meisterwerke wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Steck, Binsack und Oelz

Vom Glück in der Nähe des Todes

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

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Ist verrückt, wer sein Leben auf 8000 Metern riskiert? Oder verpasst, wer es nie wagt, das Lebensglück? Ein philosophisches Gipfelgespräch zum 150. Jahrestag der Matterhorn-Erstbesteigung.

Der Berg ruft - aber was eigentlich? Ruft er Abenteuersüchtige zum ...

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Ist verrückt, wer sein Leben auf 8000 Metern riskiert? Oder verpasst, wer es nie wagt, das Lebensglück? Ein philosophisches Gipfelgespräch zum 150. Jahrestag der Matterhorn-Erstbesteigung.

Der Berg ruft - aber was eigentlich? Ruft er Abenteuersüchtige zum Flirt mit dem Tod? Ruft er auf zur Suche nach dem wahren Glück? Lebt sich's in der Todeszone euphorisch? Was bleibt am Berg zurück, wenn die Heldengeschichte erzählt und der Höhenrausch verklungen ist?

Stephan Klapproth spricht mit Ueli Steck, einem der weltbesten Bergsteiger, der an der Annapurna fast umkam, Evelyne Binsack, die erste Schweizerin auf dem Mount Everest und die aus eigener Kraft an den Südpol reiste, sowie Oswald Oelz, Bergsteiger und Höhenarzt, der - obschon ihm vier Zehen abgefroren sind - noch immer hoch hinaus will.


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

lesenswert sachbuch

mit Avi Primor

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Walter Janson begrüßt den israelischen Diplomat und Publizist Avi Primor mit seiner Neuerscheinung "Nichts ist jemals vollendet. Die Autobiografie."

In seiner Autobiografie zeichnet Avi Primor die Stationen seines Lebens nach und gibt dabei tiefe Einblicke in ...
(ARD/SWR)

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Walter Janson begrüßt den israelischen Diplomat und Publizist Avi Primor mit seiner Neuerscheinung "Nichts ist jemals vollendet. Die Autobiografie."

In seiner Autobiografie zeichnet Avi Primor die Stationen seines Lebens nach und gibt dabei tiefe Einblicke in das, was hinter den Kulissen des Auswärtigen Amtes geschieht.

Avi Primor wird 1935 als Sohn eines niederländischen Einwanderers und einer deutschen Emigrantin in Israel geboren. Nach seinem Studium tritt er in den diplomatischen Dienst ein. Nach Deutschland wollte er ursprünglich nicht.Er beginnt mit Stationen in Dahomey und der Elfenbeinküste, Paris und Brüssel. Schließlich folgt Deutschland, das Land, mit dessen Menschen Primor sich lange geweigert hatte, Kontakt aufzunehmen. Von 1993 bis 1999 ist er Botschafter in Deutschland.

Nach seiner Pensionierung leitet er ein von ihm gegründetes trilaterales Zentrum für Europäische Studien. Er leitet es an der Universität in Tel Aviv in Zusammenarbeit mit einer palästinensischen und einer jordanischen Universität.
(ARD/SWR)


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10:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Heimatklänge

Vom Juchzen und anderen Gesängen

Film von Stefan Schwietert

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Noldi Alder stammt aus einer Familie, die mit ihren Appenzeller Heimatklängen weltberühmt geworden ist. Als einer der "Alderbuebe" tourte er mit Vater und Brüdern bis nach Japan.

"Ich mache gar nichts anderes als traditionelle Musik, aber traditionelle Musik, ...

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Noldi Alder stammt aus einer Familie, die mit ihren Appenzeller Heimatklängen weltberühmt geworden ist. Als einer der "Alderbuebe" tourte er mit Vater und Brüdern bis nach Japan.

"Ich mache gar nichts anderes als traditionelle Musik, aber traditionelle Musik, die lebt." Aber Noldi Alder wollte mehr: Er nahm ein Studium auf, wandte sich experimenteller Musik zu und wird seither von seiner Umgebung nur noch teilweise verstanden.

Die alten Lieder und die Klänge und Geräusche seiner appenzellischen Umgebung sind eine unerschöpfliche Inspirationsquelle für seine stetige Weiterentwicklung.

Die amerikanisch-schweizerische Stimm- und Performance-Artistin Erika Stucky kam als Zehnjährige aus den USA in die Schweiz. Sie kümmert sich nicht um Kategorien wie Volksmusik, Jazz und Kinderlied. Für ihre Bühnenshow mit der Rocksängerin Sina schöpft sie aus den archaischen Sagenwelten und Traditionen des Wallis.

Auch der "Sänger" des Duos Stimmhorn, Christian Zehnder, vermischt in seinen Performances ohne Hemmungen Jodel, Scat, Vocal und Obertongesang. Zusammen mit dem Alphornisten Balthasar Streiff hat er in den letzten Jahren internationale Bedeutung erlangt. "Diesen gewaltigen Bergen", sagt Zehnder, "muss man etwas entgegensetzen." Auf der Suche nach dem eigenen Sound führt ihn der Weg bis ins südsibirische Tuwa, wo er mit den legendären Obertonsängern Huun Huur Tu zur Improvisation ansetzt.

Die Dokumentation "Heimatklänge" umreißt die Werdegänge dreier Schweizer Sänger, die dem sogenannten Traditionellen etwas originär Neues entgegensetzten - und das mit dem urtümlichsten aller Instrumente: der menschlichen Stimme.


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12:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Norbert Röttgen - Ist Deutschland eine Großmacht?

(aus der Reihe "NZZ Standpunkte")

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NZZ-Chefredakteur Markus Spillmann und Marco Färber sprechen mit dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages Norbert Röttgen über die Frage: Ist Deutschland eine Großmacht?

Das Gespräch beinhaltet wichtige Themen wie Deutschlands Gewicht in ...

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NZZ-Chefredakteur Markus Spillmann und Marco Färber sprechen mit dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages Norbert Röttgen über die Frage: Ist Deutschland eine Großmacht?

Das Gespräch beinhaltet wichtige Themen wie Deutschlands Gewicht in der Welt, die Forderungen nach einer aktiveren Außenpolitik und die Last der Geschichte. Weitere Diskussionspunkte sind Deutschlands Durchsetzungswille in Finanz- und Wirtschaftsfragen.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Videotext Untertitel

My home is my garden: Steirische Gartenparadiese

Film von Robert Sturmer

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

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Es grünt so grün, wenn Steirer pflanzen, düngen, mulchen, säen und jäten. Es sind wahre Paradiese, die sich Hobbygärtner über die Jahre in der Steiermark geschaffen haben.

Hinter Hecken und Zäunen verbergen sich nicht selten wahre Gartenparadiese. ...
(ORF)

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Es grünt so grün, wenn Steirer pflanzen, düngen, mulchen, säen und jäten. Es sind wahre Paradiese, die sich Hobbygärtner über die Jahre in der Steiermark geschaffen haben.

Hinter Hecken und Zäunen verbergen sich nicht selten wahre Gartenparadiese.
Grüne Oasen der Ruhe und Entspannung, aber auch besondere Rückzugsorte, in denen unscheinbare Raritäten die schönsten Blüten hervorbringen.

Schon immer hat es der Mensch verstanden, sich mit Pflanzen seinen unmittelbaren Lebensraum zu gestalten.Und weil die bunte Vielfalt auch stets dem Wandel der Jahreszeiten unterliegt, erfreuen Gärten ihre Besitzer immer wieder aufs Neue.
(ORF)


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13:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kanada: Bonzen, Bären und Belugas an der Hudson

Bay

Film von Markus Schmidt

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Die Hudson Bay, das Randmeer im Nordosten Kanadas, bleibt aufgrund des Klimawandels immer länger eisfrei. Dies bringt ihre einzigartige Naturlandschaft in Gefahr.

Der Performancekünstler Ryan Klatt musiziert mit Belugas und träumt davon, eine Unterwasseroper ...
(ARD/WDR)

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Die Hudson Bay, das Randmeer im Nordosten Kanadas, bleibt aufgrund des Klimawandels immer länger eisfrei. Dies bringt ihre einzigartige Naturlandschaft in Gefahr.

Der Performancekünstler Ryan Klatt musiziert mit Belugas und träumt davon, eine Unterwasseroper mit ihnen zu produzieren. Die Indianerin Maria Mattice kämpft dagegen, dass demnächst von Churchill aus Erdöl nach Europa verschifft wird.

Und der Forscher Ryan Brook erklärt, wie sehr der Klimawandel den Lebensraum der Eisbären verändert hat. Sie alle vereint die Liebe zur einzigartigen sowie gefährdeten Naturlandschaft der Hudson Bay.
(ARD/WDR)


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14:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Hummerfang in Kanada

Film von Dominique Clément

Erstausstrahlung

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Der Hummerfang auf den Magdalenen-Inseln in Kanada beginnt jedes Jahr Anfang Mai und dauert neun Wochen.

Auf diesen Inseln in der Mitte des Golfes von St. Lorenz ist der Hummerfang seit 138 Jahren Tradition. Jeden Frühling sind die 325 Fischer in heller ...

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Der Hummerfang auf den Magdalenen-Inseln in Kanada beginnt jedes Jahr Anfang Mai und dauert neun Wochen.

Auf diesen Inseln in der Mitte des Golfes von St. Lorenz ist der Hummerfang seit 138 Jahren Tradition. Jeden Frühling sind die 325 Fischer in heller Aufregung: Sie setzen ihre Fallen ins Wasser, um die Hummer rund um die Inselgruppen zu jagen.

Der Hummerfang bedeutet für die Bewohner der Insel auch ein Wiedererwachen aus dem Winterschlaf. Während des Winterhalbjahres geht alles gemächlicher zu. Die Winter sind lang, kalt und dunkel. Der felsige Meeresboden rund um die Inseln ist voll von diesen Krebstieren. Jeden Tag kehren die Boote mit 400 bis 600 Hummern in den Hafen zurück. Trotz dieser enormen Menge sind die Fischer besorgt um die kostbaren Ressourcen, die sich auf dem Meeresboden befinden. Aus diesem Grund ist die Fischerei stark reguliert. Der Hummerfang ist kommerziell ausgesprochen wichtig für die 14.000 Bewohner der Inseln. Wichtiger noch als der Sommertourismus. Doch in den letzten Jahren purzelten die Preise für Hummer in den Keller.

Eine Reportage über diese seltenen Fische, die wunderbare Landschaft und die Musik der Magdalenen-Inseln.


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14:25

Tiger in Gefahr - Wie Indien sein Nationaltier retten will

Film von Jürgen Osterhage

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In Indien, dem Land mit den meisten Tigern weltweit, lebt der Bengal-Tiger, auch Königstiger genannt, in freier Wildbahn. Er ist ein nationales Symbol von Kraft und Macht.

Doch trotz aller Versuche, ihn zu retten, sterben in Indien immer mehr Großkatzen. "Die ...
(ARD/MDR)

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In Indien, dem Land mit den meisten Tigern weltweit, lebt der Bengal-Tiger, auch Königstiger genannt, in freier Wildbahn. Er ist ein nationales Symbol von Kraft und Macht.

Doch trotz aller Versuche, ihn zu retten, sterben in Indien immer mehr Großkatzen. "Die Situation ist kritisch", sagt die internationale Tierschutzbehörde. Hauptursache für das Verschwinden der Raubtiere ist der Abschuss durch Wilderer.

Außerdem ist das Überleben der Großkatzen auch gefährdet, weil ihre Reservate immer stärker beeinträchtigt werden. ARD-Korrespondent Jürgen Osterhage und sein Team begeben sich auf Spurensuche nach dem Bengal-Tiger, sprechen mit Wildhütern, Tierschützern und Dorfbewohnern. Ihr Fazit: Indien will sein Nationaltier jetzt besser schützen.
(ARD/MDR)


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14:55
Videotext Untertitel

Unter Tigern - Indiens Raubkatzen hautnah

Film von John Downer

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Wenn man Tigern im indischen Dschungel besonders nah kommen will, sollte man eine Allianz mit Elefanten eingehen. Elefanten sind gelehrig und müssen die Tiger nicht fürchten.

Deshalb wurden sie auch zu "Kameraassistenten" ausgewählt: Drei Jahre lang folgte der ...
(ARD/NDR/BR)

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Wenn man Tigern im indischen Dschungel besonders nah kommen will, sollte man eine Allianz mit Elefanten eingehen. Elefanten sind gelehrig und müssen die Tiger nicht fürchten.

Deshalb wurden sie auch zu "Kameraassistenten" ausgewählt: Drei Jahre lang folgte der vielfach preisgekrönte Tierfilmer John Downer einer Tigerin und ihren vier Jungen. Die eigens trainierte Elefanten trugen Spezialkameras auf ihren Stoßzähnen.

Die bis zu 250 Kilogramm schweren Raubkatzen sehen Elefanten als ihre ganz normalen Nachbarn, die sie auch in unmittelbarer Nähe dulden. Das Ergebnis: spektakuläre Aufnahmen von den Tigern, hautnah gefilmt, zum Beispiel die ersten tapsigen Schritte von gerade mal drei Wochen alten Babytigern. Es wurde dokumentiert, wie die Tigermutter ihren halbwüchsigen Jungen alle wichtigen Verhaltensweisen zum Überleben beibringt und begleitet die fast ausgewachsenen Jungtiger auf ihrer ersten erfolgreichen Jagd.

Für diesen Film wurden weitere "Spionagekameras" aufgebaut, deren Aufnahmen ungewöhnliche wie humorige Einblicke in das Leben anderer Bewohner des indischen Dschungels liefern: Lippenbären, die ihren Nachwuchs huckepack tragen, Leoparden, die den Jungtigern gefährlich werden, Axishirsche am Wasserloch oder Languren, die jungen Schakalen auf den Pelz rücken.
(ARD/NDR/BR)


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15:40

Bangladesh - Tigerjagd im Garten Eden

Film von Klaus Kastenholz

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Seine Bewohner nennen es liebevoll "Sonar Bangla" - das Goldene Bengalen. Doch in Europa verbreiten die Nachrichten von Flutkatastrophen und Armut oft ein anderes Bild Bangladeschs.

Die Dokumentation "Bangladesh - Tigerjagd im Garten Eden" richtet den Blick auf ...

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Seine Bewohner nennen es liebevoll "Sonar Bangla" - das Goldene Bengalen. Doch in Europa verbreiten die Nachrichten von Flutkatastrophen und Armut oft ein anderes Bild Bangladeschs.

Die Dokumentation "Bangladesh - Tigerjagd im Garten Eden" richtet den Blick auf Bangladeschs reiche Kultur, seine einzigartige Natur, seine liebenswerten Menschen und erkundet die nördlichen Provinzen entlang des Jamuna, einer der drei großen Flüsse des Landes.

In dem heute mehrheitlich islamischen Land finden sich zahlreiche Relikte seiner buddhistischen und hinduistischen Vergangenheit. Von der britischen Kolonialzeit zeugen die Tee-Plantagen in der Region Sylhet. Wurden ihre Erzeugnisse bisher als indische Produkte deklariert, macht sich Tee "Made in Bangladesch" allmählich einen Namen. Auch sonst findet man im gesamten Land Zeichen des Aufbruchs und eines neuen Selbstbewusstseins - am deutlichsten in Dakka. Die Hauptstadt des Landes steht für den Spagat zwischen Tradition und Gegenwart.


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16:25

Indien - zeitlos

Film von Katja Eichhorn und Karin Köhler

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Wenn im Palast des Maharajas Gaj Singh II. die Uhren still stehen, kommen Uhrmachermeister Wolfgang Domann und seine Kollegen. Für ihre Leidenschaft, historische Uhren, reisen sie um die Welt.

In Indien wollen sich die Uhrmachermeister aus Deutschland einen ...

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Wenn im Palast des Maharajas Gaj Singh II. die Uhren still stehen, kommen Uhrmachermeister Wolfgang Domann und seine Kollegen. Für ihre Leidenschaft, historische Uhren, reisen sie um die Welt.

In Indien wollen sich die Uhrmachermeister aus Deutschland einen Traum erfüllen: Die Reparatur und Restauration von Kostbarkeiten im Palast des Maharajas von Jodhpur. Die Dokumentation begleitet Wolfgang Domann und seine Kollegen nach Indien.


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16:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Noch einmal mit Gefühl

(That Old Feeling)

Spielfilm, USA 1997

Darsteller:
LillyBette Midler
DanDennis Farina
MollyPaula Marshall
RowenaGail O'Grady
AlanDavid Rasche
KeithJamie Denton
u.a.
Regie: Carl Reiner
Länge: 101 Minuten

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Ein geschiedenes Paar sieht sich nach 14 Jahren auf der Hochzeit seiner Tochter wieder. Erst fliegen die Fetzen, dann sprühen die Funken.

Seit vierzehn Jahren sind die erfolgreiche Schauspielerin Lilly Leonard und der aufstrebende Schriftsteller Dan De Mora ...

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Ein geschiedenes Paar sieht sich nach 14 Jahren auf der Hochzeit seiner Tochter wieder. Erst fliegen die Fetzen, dann sprühen die Funken.

Seit vierzehn Jahren sind die erfolgreiche Schauspielerin Lilly Leonard und der aufstrebende Schriftsteller Dan De Mora geschiedene Leute. Mit ihren neuen Ehepartnern sind sie zur Hochzeit ihrer Tochter Molly mit dem konservativen Politiker Keith Marks eingeladen.

Wie von Molly befürchtet, artet die erste Begegnung ihrer Eltern in einen Streit aus. Vor die Türe gesetzt und ausgesperrt, kommen sich die beiden Streithähne wieder näher und rollen ihre Beziehung von vorne auf.

Um die neu entdeckte Liebe ungestört ausleben zu können, setzt sich das Ex-Paar in ein Hotel nach New York City ab. Hier scheinen sie alle Wutausbrüche und Anschuldigungen hinter sich lassen zu können, denn ihre jeweiligen Partner Alan und Rowena sind empört, und Keith bangt um seinen Ruf als seriöser Politiker. Zusammen mit Lillys "Leib-Paparazzo" Joey Donna - er hatte einst ein unglückliches Foto von Lilly gemacht - spürt Molly ihre Eltern auf und kommt bei dem Versuch, sie zur Rede zu stellen, dem Klatsch-Fotografen ungeplant näher.

Regisseur Carl Reiner wird vielen Kinogängern und Zuschauern durch seine Rolle als alternder Casinogauner Saul Bloom in Soderberghs Hit "Ocean's Eleven" (2001) bekannt sein. Dass er vor seinen Auftritten in der legendären Ocean's-Trilogie auch selbst Filme inszenierte sowie als Drehbuchautor tätig war, zeigt seine bereits seit Ende der 1960er Jahre andauernde Karriere als Filmschaffender. In "Noch einmal mit Gefühl" holte er mit Bette Midler eine der großen Musik- und Comedy-Diven ins Boot, die nicht nur durch ihre zahlreichen Filme wie "The Rose", "Tage des Ruhms, Tage der Liebe" oder "Die Frauen von Stepford" berühmt wurde, sondern seit den 1970er Jahren auch zur Grande Dame der musikalischen Unterhaltungsindustrie gehört. Temporeiche und pointensichere Komödie von Carl Reiner über ein Liebescomeback in der Mitte des Lebens.


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

SCHWEIZWEIT

Königinnen der Walliser Alpen -

Die Ehringer Kühe in Frauenhand

Film von Nicole Weyer

Erstausstrahlung

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Im Schweizer Kanton Wallis finden jedes Jahr traditionelle Kuhkämpfe statt, in denen die stärkste Kuh zur Königin gekürt wird.

In der Gemeinde Evolène wird die Leidenschaft für die Kampfkühe der Eringer-Rasse seit Generationen in der Familie weitergegeben. ...

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Im Schweizer Kanton Wallis finden jedes Jahr traditionelle Kuhkämpfe statt, in denen die stärkste Kuh zur Königin gekürt wird.

In der Gemeinde Evolène wird die Leidenschaft für die Kampfkühe der Eringer-Rasse seit Generationen in der Familie weitergegeben. Mutter Madeleine und Tochter Clara sind für die Kühe verantwortlich.

Sie befinden sich vor einer wichtigen Phase im bäuerlichen Jahreswechsel. In einigen Tagen findet der Alpaufzug statt. Für Madeleine ist klar: Die schönsten Tage ihres Lebens wird sie auf dem Maiensäss mit ihrem Sohn, ihren Nichten und Neffen beim Hüten des Viehs verbringen. Ein Leben im Einklang mit dem Rhythmus der Tiere und der Natur. Die Kinder, die inmitten der Kühe aufgewachsen sind, können sich eine Zukunft ohne diese nicht vorstellen. Clara hat ihr Studium unterbrochen, um zu verhindern, dass ihre Herde, das Familien-Erbe, von jemandem anderen betreut werden muss. Sie versorgt die Tiere gemeinsam mit ihrer Mutter, die ihr alles beigebracht hat. Madeleine und Clara erwarten den Alpaufzug und die damit verbundenen Kämpfe, die die Hierarchie innerhalb der Herde festlegen, mit einer gewissen Unruhe. Ein Tag des Festes, an dem sich die Freude unter Freunden und Verwandten zu sein, mischt mit der Spannung vor den Kämpfen von mehr als hundert Kühen. Es geht um einen hohen Einsatz für Clara: Boba, ihre favorisierte Kuh ist eine der Favoritinnen auf den Titel der Königin der Alpen.


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Soja - die Wunderbohne

Film von Katharina Deuber

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Fast täglich haben wir sie auf dem Teller: die Sojabohne. Ihr Öl steckt in vielen verarbeiteten Lebensmitteln, und in Form von Tofu ist sie als Fleischersatz vor allem bei Vegetariern beliebt.

Ursprünglich kommt die eiweißreiche Bohne aus Asien. Die ...

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Fast täglich haben wir sie auf dem Teller: die Sojabohne. Ihr Öl steckt in vielen verarbeiteten Lebensmitteln, und in Form von Tofu ist sie als Fleischersatz vor allem bei Vegetariern beliebt.

Ursprünglich kommt die eiweißreiche Bohne aus Asien. Die buddhistischen Mönche ließen Sojamilch gerinnen und nannten den daraus entstehenden "Käse" Tofu. In Japan ist ein Essen ohne Soja-Produkte undenkbar.

Neben Tofu gehören Misosuppe oder Sojasauce zu fast jeder Mahlzeit. Als Nahrungsmittel der Zukunft könnte die Sojabohne dank ihres hohen Eiweißgehaltes mithelfen, die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung sicherzustellen. Forscher züchten neue Sorten, die sich auch in klimatisch schwierigen Regionen anbauen lassen.


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19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Tsodilo, Botswana

Die flüsternden Felsen der Kalahari

Film von Rüdiger Lorenz und Faranak Djalali

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Tsodilo - der Fels, der flüstert. Das Welterbe aus Stein und Farbe am nordwestlichen Rand der Kalahariwüste in Botswana lässt Archäologen viele Fragen offen.

Auf und um Tsodilo gibt es über 4.000 Felszeichnungen. Archäologen vermuten hier eine der ältesten ...
(ARD/SWR)

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Tsodilo - der Fels, der flüstert. Das Welterbe aus Stein und Farbe am nordwestlichen Rand der Kalahariwüste in Botswana lässt Archäologen viele Fragen offen.

Auf und um Tsodilo gibt es über 4.000 Felszeichnungen. Archäologen vermuten hier eine der ältesten Kultstätten der Menschheit überhaupt. Für die Stämme "Kung" und "Hambukushu" ist es der Ort, wo die Götter leben und die Geister ihrer Vorfahren ruhen.

Auf den zum Teil über 20.000 Jahre alten Zeichnungen stehen einzelne Menschen und vor allem Tiere wie Giraffen, Elefanten und Antilopen im Mittelpunkt. Manchmal sind geometrische Muster zu finden. Ein Reisender zu Mitte des vorigen Jahrhunderts verglich Tsodilo wegen seiner Felsbilder mit einem "mit Schätzen angefüllten Louvre der Wüste". Immer noch ist vieles unerforscht. Nicht nur der Ursprung der Malereien. Waren es einfach Bilder, die den Betrachter erfreuen wollten, wie der Löwe oder das Zebra? Waren es Symbole einer unbekannten Glaubenswelt oder Träume von einem verlorenen Paradies, in dem es reichlich Jagdtiere und Wasser gab? Oder waren es verschlüsselte Botschaften an andere Jäger? Die Tiere der Kalahari bieten heute noch die Möglichkeit, den Motiven der frühen Künstler nachzuspüren. Auch wenn die Ureinwohner längst keine Felsen mehr bemalen, so sind die Tiere nach wie vor Teil ihres Alltags.

Vier Hügel dominieren die riesige Ebene in der Kalahariwüste. Im Umkreis von 150 Kilometern gibt es nichts außer einer endlosen, flachen Buschsavanne. Fast wie eine verwitterte, 400 Meter hohe Pyramide überragt der höchste Felsgipfel seine Umgebung. Noch heute ist er für die Buschleute ein heiliger Ort, durchaus vergleichbar mit dem Ayers Rock in Australien.
(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Nuhr im Ersten

Der Satiregipfel

Mit den Gästen Lena Liebkind, Ingo Appelt, Andreas Rebers und
Torsten Sträter


Scharfzüngig und anspruchsvoll, bissig und hintergründig, unterhaltsam und witzig - Kabarett und Comedy treffen sich bei "Nuhr im Ersten - Der Satire Gipfel".

Dieter Nuhr und seine Gäste machen sich satirische Gedanken zum politischen Geschehen in Deutschland.
(ARD/RBB/WDR)


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Dieter Hildebrandt: Ich kann doch auch nichts dafür

Sein letztes Programm, Soest Februar 2013

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Er war einer der bedeutendsten Kabarettisten Deutschlands und bleibt auch nach seinem Tod im November 2013 unvergessen: Dieter Hildebrandt.

Hildebrandt war Mitbegründer der Münchner Lach- und Schießgesellschaft, Buchautor und Schauspieler, komisch-kritischer ...

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Er war einer der bedeutendsten Kabarettisten Deutschlands und bleibt auch nach seinem Tod im November 2013 unvergessen: Dieter Hildebrandt.

Hildebrandt war Mitbegründer der Münchner Lach- und Schießgesellschaft, Buchautor und Schauspieler, komisch-kritischer Begleiter deutscher Nachkriegsgeschichte weit über ein halbes Jahrhundert lang.

Mit den "Notizen aus der Provinz" und dem "Scheibenwischer" brachte er das Kabarett ins Fernsehen, kämpfte mit Witz und Charme für eine etwas bessere Welt und gegen die ewig Gestrigen. Bis ins hohe Alter blieb er hellwach und rotzfrech, niemand konnte beißende Kritik charmanter verpacken als er. Im Februar 2013 ließ Hildebrandt sein Soloprogramm "Ich kann doch auch nichts dafür" von einem befreundeten Fernsehmacher aufzeichnen. Es war ein scheinbar gewöhnlicher Abend in einem kleinen Theater in Soest. Was vielleicht nur der Künstler ahnte: Es sollte sein letztes Programm sein, und die Aufzeichnung in Soest das letzte Dokument eines Hildebrandt-Abends.

3sat zeigt mit "Dieter Hildebrandt: Ich kann doch auch nichts dafür" 45 Minuten aus dem Vermächtnis des großen Dieter Hildebrandt, der auch nach fast 60 Jahren auf der Bühne noch ganz der Alte war: böse und witzig, bissig und charmant, sehr persönlich und mit der Weisheit von 85 bewegten Jahren.


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21:45
Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Der Krieg mit den Augen der Kinder

Die Ängste bleiben lebenslang -

Kriegskinder erinnern sich

Film von Tina Soliman

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Der Krieg verdunkelte ihre Kindheit, grausame Erinnerungen haben sich in die Kinderseelen eingeprägt und wurden nie verwunden. Sie haben verdrängt, um zu leben.

"Meine Mutter hat immer gesagt, an meinem Geburtstag, jahrzehntelang: Ja, dann kam der Krieg und ...
(ARD/WDR)

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Der Krieg verdunkelte ihre Kindheit, grausame Erinnerungen haben sich in die Kinderseelen eingeprägt und wurden nie verwunden. Sie haben verdrängt, um zu leben.

"Meine Mutter hat immer gesagt, an meinem Geburtstag, jahrzehntelang: Ja, dann kam der Krieg und dann wurdest Du geboren", erinnert Annemarie Langfeld und beschreibt damit, wie untrennbar der Zweite Weltkrieg und ihre Biografie miteinander verwoben sind.

"Der Krieg hat mich ganz und gar geprägt - bis heute. Jeden Tag stehe ich damit auf und jeden Abend gehe ich damit ins Bett", so der Historiker Rolf Schörken, der als 16-Jähriger im Krieg ein Bein verloren hat. Die Kölnerin Magdalene Imig, geboren im Bombenhagel: "Ich habe alle Ängste in mir drin, die der Krieg mit sich gebracht hat."

1,8 Millionen Menschen, die in der heutigen Bundesrepublik leben, haben ihre Kindheit in den Kriegsjahren erlebt. Sie mussten früh erwachsen werden und hätten allen Grund gehabt, um über ihre verpasste Kindheit und Jugend zu weinen. Aber sie haben es nicht getan. Sie haben sich das Recht dazu nicht zugestanden. "Den von den Nazis verfolgten und umgebrachten jüdischen Kindern ging es doch viel schlimmer als uns" - also beklagten sie sich nicht, sprachen nicht über das erlebte Grauen. Doch die Bilder, Geräusche und Gerüche begleiten sie ein Leben lang.

Die damaligen Kriegskinder sind heute an dem Punkt angelangt, wo man Bilanz zieht, wo Aufgaben und Verantwortung entfallen. Vielen kommt nun zum ersten Mal der Gedanke, dass die frühen Erlebnisse nicht spurlos an ihnen vorbei gegangen sind. "Noch gar nicht lange her, da saßen wir im Garten, und da flog die JU 52, das Oldtimer-Flugzeug, über uns, das machte hier die Runde, und ich bin voller Panik unter meinen Johannisbeerbusch geflüchtet. Ich habe das Gesicht abgedeckt, so wie ich es im Krieg gelernt hatte. Meine Mutter hatte immer gesagt: Gesicht abdecken, das leuchtet, das sieht man von den Tieffliegern aus, und ich habe das Gesicht abgedeckt und unter dem Johannisbeerbusch gelegen, und da habe ich erst einmal begriffen, dass der Krieg etwas bei mir angerichtet hat. Das war mir gar nicht klar gewesen", berichtet Annemarie Langfeld unter Tränen. Es ist ein später Abschied von der so früh gewaltsam beendeten Kindheit.

Kinder, die einen Krieg erlebt haben, bleiben ein Leben lang davon geprägt. 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs zeigt 3sat vom Sonntag, 26., bis zum Donnerstag, 30. April, Dokumentationen und Spielfilme in der Themenwoche "Der Krieg mit den Augen der Kinder". Im Anschluss um 22.30 Uhr folgt im Rahmen der Themenwoche der Spielfilm "Verbotene Spiele".
(ARD/WDR)


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22:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Der Krieg mit den Augen der Kinder

Verbotene Spiele

(Jeux interdits)

Spielfilm, Frankreich 1952

Darsteller:
PauletteBrigitte Fossey
MichelGeorges Poujouly
Vater DolléLucien Hubert
Mutter DolléSuzanne Courtal
Georges DolléJacques Marin
Berthé DolléLaurence Badie
u.a.
Regie: René Clément
Länge: 83 Minuten

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Ein kleines Mädchen wird während des Zweiten Weltkriegs in Frankreich zum Waisenkind. Eine Pflegefamilie nimmt sie auf, doch die Kinderwelt hat ihre Idylle verloren.

René Cléments erschütternder Filmklassiker zeigt schonungslos die Grausamkeit im Alltag und ...

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Ein kleines Mädchen wird während des Zweiten Weltkriegs in Frankreich zum Waisenkind. Eine Pflegefamilie nimmt sie auf, doch die Kinderwelt hat ihre Idylle verloren.

René Cléments erschütternder Filmklassiker zeigt schonungslos die Grausamkeit im Alltag und den Verlust der Unschuld durch den Krieg.

Die kleine Paulette, deren Eltern von den Deutschen 1940 umgebracht wurden, wird von einer Bauernfamilie aufgenommen. Mit dem Sohn der Pflegeeltern spielt sie "Krieg" und "Friedhof". Nach der Befreiung versucht sie, ihren Spielkameraden wiederzufinden.

Die Themenwoche "Der Krieg mit den Augen der Kinder" geht am Montag, 27. April, um 22.25 Uhr weiter mit der zweiteiligen Dokumentation "Hitlers betrogene Generation".


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23:55
Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Nachttresor

Fernsehfilm, DDR 1973

Darsteller:
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
Leutnant Vera ArndtSigrid Göhler
FreddyEzard Haußmann
Hans WökkeMario Müller
SchrammHerbert Köfer
FahrerHorst Weinheimer
Fräulein SchimkeMonika Woytowicz
u.a.
Buch: Helmut Krätzig
Regie: Helmut Krätzig
Länge: 71 Minuten

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Hans Wökke ist aus einem Jugendwerkhof ausgerissen. Auf seiner Flucht lernt er einen Mann kennen, der sich Freddy nennt und die Abenteuerlust des 16-Jährigen ausnutzt.

Er überredet Hans zu einem Geldtransport-Überfall, den er auf die Sekunde genau vorbereitet ...
(ARD/MDR)

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Hans Wökke ist aus einem Jugendwerkhof ausgerissen. Auf seiner Flucht lernt er einen Mann kennen, der sich Freddy nennt und die Abenteuerlust des 16-Jährigen ausnutzt.

Er überredet Hans zu einem Geldtransport-Überfall, den er auf die Sekunde genau vorbereitet hat. Bei dem Überfall wird Hans gefasst, während Freddy entkommt. Bei den Vernehmungen schweigt Hans und gibt nicht preis, mit wem er den Überfall begangen hat.

Erst als es Leutnant Vera Arndt und Oberleutnant Hübner mit Feingefühl gelingt, dem störrischen Hans zu beweisen, dass er von Anfang an nur benutzt wurde, dass sein "Partner" mit dem größten Teil der Beute ungehindert entkommen wollte und Hans Verhaftung dafür in Kauf genommen hat, bricht er sein Schweigen. Der Kriminalpolizei gelingt es, Freddy auf die Spur zu kommen. Der Fall ist aber mit dessen Festnahme noch nicht abgeschlossen, denn von dem geraubten Geld fehlt jede Spur. Ein Dritter muss von dem Überfall gewusst und Freddy hereingelegt haben. Doch wer ist der Unbekannte?
(ARD/MDR)


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1:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Tödliche Affären

(Loft)

Spielfilm, Belgien 2008

Darsteller:
Chris Van OutryveKoen De Bouw
Vincent StevensFilip Peeters
Filip WillemsMatthias Schoenaerts
Luc SeynaeveBruno Vanden Broecke
Marnix LaureysKoen De Graeve
u.a.
Regie: Erik Van Looy
Länge: 114 Minuten

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Fünf Freunde teilen sich eine elegante Wohnung für ihre amourösen Abenteuer. Eines Tages finden sie dort eine tote Frau mit Handschellen an das Bett gefesselt - wer von ihnen ist der Mörder?

Architekt Vincent, Luc, Chris, sein Bruder Filip und Marnix sind ...

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Fünf Freunde teilen sich eine elegante Wohnung für ihre amourösen Abenteuer. Eines Tages finden sie dort eine tote Frau mit Handschellen an das Bett gefesselt - wer von ihnen ist der Mörder?

Architekt Vincent, Luc, Chris, sein Bruder Filip und Marnix sind seit vielen Jahren eng befreundet. In einem von ihm selbst entworfenen Haus präsentiert Vincent seinen Kumpels ein luxuriöses Loft, zu dem alle einen Schlüssel erhalten.

Doch als Luc eines Morgens die Wohnung betritt, findet er dort die tote Frau. Sie ist ans Bett gefesselt, und alles ist voller Blut. Kurze Zeit später hat sich das Quintett am Tatort versammelt, um herauszufinden, was genau vorgefallen und wie mit der Situation umzugehen ist. Dabei zeigt sich nicht nur deutlich, dass die Freunde trotz langjähriger Bekanntschaft sehr unterschiedliche Charaktere besitzen - es kommen auch Geheimnisse ans Licht, von denen die jeweils anderen nichts geahnt haben. Das größte Problem ist jedoch, dass definitiv nur die fünf Schlüssel existieren, die Vincent und die anderen besitzen. Einer von ihnen ist somit nicht nur ein Verräter, sondern anscheinend auch ein Mörder.

Unter dem Originaltitel "Loft" startete der Thriller im Oktober 2008 in den Kinos und war bereits ein halbes Jahr später der bis dahin erfolgreichste belgische Film. So war es kaum verwunderlich, dass US-amerikanische Produzenten schon bald ihr Interesse an dem Stoff signalisierten. Die niederländischen Nachbarn präsentierten bereits Ende 2010 ihr gleichnamiges Remake, und 2014 folgte dann die US-Version "The Loft" mit Karl Urban und Rhona Mitra in den Hauptrollen. Wieder unter der Regie von Erik Van Looy.


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3:00
Format 4:3

In den Fängen des Wahnsinns

(Where Truth Lies)

Spielfilm, USA 1996

Darsteller:
Dr. Ian LazarreJohn Savage
Schwester ChambersKim Cattrall
Dr. Vernon RenquistMalcolm McDowell
Wendy/Teresa LazarreCandice Daly
Joe McNamaraEric Pierpoint
JamesSam Jones
u.a.
Regie: William H. Molina
Länge: 88 Minuten

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Vergeblich versucht der Psychiater Dr. Ian Lazarre, seinen Kummer über den tragischen Unfalltod seiner ersten Frau im Alkohol zu ertränken, bis er schließlich in einer Klinik landet.

Statt medizinischer Hilfe warten dort eine Reihe bizarrer Tests und ...
(ARD)

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Vergeblich versucht der Psychiater Dr. Ian Lazarre, seinen Kummer über den tragischen Unfalltod seiner ersten Frau im Alkohol zu ertränken, bis er schließlich in einer Klinik landet.

Statt medizinischer Hilfe warten dort eine Reihe bizarrer Tests und Experimente auf ihn. Unter starke Beruhigungsmittel gesetzt, wird die Anstalt zum Gefängnis, und der Psychiater befürchtet, verrückt zu werden.

Seit dem tragischen Unfalltod seiner Frau Wendy ist der renommierte Psychiater ein gebrochener Mann. Aufgrund seines Alkoholkonsums, kehrt auch seine neue Frau Teresa ihm den Rücken. Wahnvorstellungen treiben den Arzt schließlich zu einem Selbstmordversuch. Teresa und Ians bester Freund Joe McNamara weisen den Verzweifelten daraufhin ein. Leiter dieser Institution ist Dr. Vernon Renquist, eine unangefochtene Koryphäe auf dem Gebiet der Behandlung von Geisteskranken, bei dem auch Ian während seiner Studienzeit Vorlesungen gehört hat. In Renquists Auftrag verabreicht die charmante Krankenschwester Chambers dem Patienten ein unbekanntes Medikament, worauf erst die wahre Hölle über Ian hereinbricht. Vor seinem geistigen Auge sieht er plötzlich eine grausige Szene ablaufen: Seine erste Frau Wendy starb nicht durch einen Unfall. Es war Ians bester Freund Joe, der Wendy zunächst vergewaltigte, um sie anschließend umzubringen. Die Tat hat Joe als Unfall getarnt. Jetzt schwebt auch Teresa in Lebensgefahr. Ian muss unbedingt aus der Klinik fliehen.

"In den Fängen des Wahnsinns" ist ein Psychothriller um Wahnsinn und Wahrheitssuche. Hervorragend besetzt mit Candice Daly und John Savage lässt er die spannende Frage, ob der Psychiater selbst einen Psychiater braucht, bis zum Schluss offen.
(ARD)


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4:30

Musik für Hochzeiten und Begräbnisse

(Musikk for bryllup og begravelser)

Spielfilm, Norwegen/Schweden 2002

Darsteller:
SaraLena Endre
PeterBjorn Floberg
KajaRebecka Hemse
HelenPetronella Barker
BogdanGoran Bregovic
u.a.
Regie: Unni Straume
Länge: 92 Minuten

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Sara lebt allein in einer Villa am Meer, das ihr einstiger Mann Peter entworfen und gebaut hat. Peter hat ihr das minimalistisch moderne Haus nach der Scheidung überlassen.

Noch immer traumatisiert von der Trennung und dem vorhergegangenen Unfalltod des ...
(ARD)

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Sara lebt allein in einer Villa am Meer, das ihr einstiger Mann Peter entworfen und gebaut hat. Peter hat ihr das minimalistisch moderne Haus nach der Scheidung überlassen.

Noch immer traumatisiert von der Trennung und dem vorhergegangenen Unfalltod des gemeinsamen Sohnes, nimmt Sara den serbischen Musiker Bogdan als Untermieter auf, der das Haus mit Leben füllt und sie allmählich aus ihrer Erstarrung löst.

Das bemerkt auch ihr Ex-Mann, der sie überraschend besucht und misstrauisch einige ästhetische Veränderungen in "seinem" Haus registriert. In der Nacht begeht Peter Selbstmord am Fuß jener hohen, ungesicherten Wohnzimmertreppe, von der sein kleiner Sohn in den Tod stürzte. Erst nach diesem erneuten Unglück kann Sara den Verlust ihres Kindes verarbeiten - und als sie Peters Geliebte Kaja und dann auch noch seine schwangere Frau Helen kennenlernt, erscheinen Vergangenheit und Gegenwart in neuem Licht.

"Musik für Hochzeiten und Begräbnisse" ist ein subtil inszeniertes Melodrama, in dem die zentralen Motive des Lebens, Liebe, Tod und Schuld effektvoll thematisiert werden. Getragen wird das atmosphärische Drama durch die Ausstrahlung der Ingmar Bergman-Darstellerin Lena Endre und durch den bosnischen Musiker Goran Bregovic. Für diesen Film, in dem er sein Leinwanddebüt gibt, hat er die Musik komponiert.
(ARD)

Sendeende: 6:00 Uhr