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Sonntag, 25. Januar
Programmwoche 05/2015
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6:15

6:45

Tele-Akademie

Wilhelm Reichart: Lebenssinn. Eine philosophische

Orientierung

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Seinem Leben Sinn zu verleihen, ist von jeher ein Bestreben des Menschen gewesen. Dem heutigen Menschen scheint die Überzeugung abhanden gekommen zu sein, dass diese Sinnverleihung einer eigenen Anstrengung bedarf. Daran gewöhnt, alles als Ware offeriert zu bekommen, ...
(ARD/SWR)

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Seinem Leben Sinn zu verleihen, ist von jeher ein Bestreben des Menschen gewesen. Dem heutigen Menschen scheint die Überzeugung abhanden gekommen zu sein, dass diese Sinnverleihung einer eigenen Anstrengung bedarf. Daran gewöhnt, alles als Ware offeriert zu bekommen, fällt es schwer, die Anstrengung des Sinnsuchens auf sich zu nehmen. Dem entgegen steht der zunehmende Wunsch des Menschen, sich in seinem Leben zu orientieren und es sinnvoll zu gestalten.
In seinem "Tele-Akademie"-Vortrag spricht der Philosoph, Soziologe und Germanist Wilhelm Reichart über "Lebenssinn. Eine philosophische Orientierung".
(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Franz von Lenbach: Franz von Lenbach mit Frau und Töchtern


In der Reihe "100(0)" Meisterwerke wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Martha Nussbaum: Gerechtigkeit braucht Liebe

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

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Ohne Emotionen wäre Martin L. Kings Rede wirkungslos verhallt, ohne Mitgefühl ließe sich Folter nicht verbieten, ohne Sehnsucht lässt sich Heimat nicht verstehen. Politik und Privatheit sind deshalb keine getrennten Sphären, wie viele Philosophen behaupten, sondern ...

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Ohne Emotionen wäre Martin L. Kings Rede wirkungslos verhallt, ohne Mitgefühl ließe sich Folter nicht verbieten, ohne Sehnsucht lässt sich Heimat nicht verstehen. Politik und Privatheit sind deshalb keine getrennten Sphären, wie viele Philosophen behaupten, sondern eng verwoben. Die kluge Politik spielt deshalb auch auf der Klaviatur der Emotionen und setzt der Angst vor dem Fremden nicht Argumente, sondern die Liebe zum Gegenüber entgegen. Doch ist es nicht gefährlich, mit Gefühlen Politik zu machen? Braucht die Ethik nicht die Vernunft?
Barbara Bleisch spricht in "Sternstunde Philosophie" mit der Philosophin Martha Nussbaum über Emotionen im politischen Diskurs.


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Birgit Keil - Ein Leben für den Tanz

Film von Harold Woetzel

Erstausstrahlung

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"Eine deutsche Ballerina von Weltformat - die erste seit Fanny Elßler", so nannte sie Clive Barnes, der berühmte Kritiker der "New York Times". Fast 40 Jahre lang tanzte sie auf den Bühnen der größten Häuser dieser Welt. Vor allem in Stuttgart, wo Birgit Keil als ...
(ARD/SWR/3sat)

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"Eine deutsche Ballerina von Weltformat - die erste seit Fanny Elßler", so nannte sie Clive Barnes, der berühmte Kritiker der "New York Times". Fast 40 Jahre lang tanzte sie auf den Bühnen der größten Häuser dieser Welt. Vor allem in Stuttgart, wo Birgit Keil als 15-Jährige schon von John Cranko entdeckt und in seine Compagnie geholt wurde. Noch mit 51 Jahren tanzte Birgit Keil die großen Rollen in Stuttgart, entschied sich dann aber, ihre Karriere zu beenden und sich um den Tanznachwuchs zu kümmern. Jetzt spielt sich das Leben von Birgit Keil zwischen Stuttgart, Mannheim und Karlsruhe ab: In Stuttgart kümmert sie sich um ihre "Tanzstiftung Birgit Keil", in Mannheim ist sie Professorin und Leiterin der Akademie des Tanzes an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst. In Karlsruhe übernahm sie die Ballettdirektion des Badischen Staatstheaters. Seither ist dort jede Ballettvorstellung ausverkauft.
Die Dokumentation "Birgit Keil - Ein Leben für den Tanz" erzählt die Biografie der langjährigen Primaballerina des Stuttgarter Balletts.
(ARD/SWR/3sat)


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11:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Debüt in der Carnegie Hall - Der Pianist Nobuyuki Tsujii

Programm:
- Beethoven: Sonate op. 31 Nr. 2 d-moll "Der Sturm"
- Liszt: Un Sospriro aus 3 Etüden Konzert Nr. 3
- Liszt: Rigoletto Konzertparaphrase für Klavier
- Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung
- Foster (Bearbeitung Tsujii): Jaimie with the Light
Brown Hair
- Chopin: Prélude in Des-Dur op. 28 Nr. 15
- Tsujii: Elegy for the Victims of the Earthquake and Tsunami
of March 11, 2011

Fernsehregie: Peter Rosen

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Seit seinem Triumph beim Internationalen Van-Cliburn-Klavierwettbewerb im Jahr 2009 wird der blinde Pianist Nobuyuki Tsujii, von seinen Freunden und Fans nur liebevoll "Nobu" genannt, bei Konzerten in aller Welt fast wie ein Popstar gefeiert. Im November 2011 gab er seinen ...
(ARD/WDR)

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Seit seinem Triumph beim Internationalen Van-Cliburn-Klavierwettbewerb im Jahr 2009 wird der blinde Pianist Nobuyuki Tsujii, von seinen Freunden und Fans nur liebevoll "Nobu" genannt, bei Konzerten in aller Welt fast wie ein Popstar gefeiert. Im November 2011 gab er seinen ersten Soloabend in der Carnegie Hall in New York und spielte unter anderem Modest Mussorgskys "Bilder einer Ausstellung" und virtuose Klavierwerke von Franz Liszt. Der Abend schloss mit einer anrührenden Zugabe: der von "Nobu" selbst komponierten "Elegie für die Opfer des Erdbebens und des Tsunamis am 11. März 2011".
"Debüt in der Carnegie Hall - Der Pianist Nobuyuki Tsujii" zeigt das erste Solokonzert des blinden Musikers.
(ARD/WDR)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Plodar - Eine deutsche Sprachinsel in den

Bergen Bellunos

Film von Ute Niederfriniger

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

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Die deutschsprachige Minderheit in Plodn, dem italienischen Sappada in der Region Venetien, besteht aus nur mehr wenigen Familien. Sie sprechen einen Dialekt, der dem im Pustertal und in Osttirol sehr ähnelt. Woher die "Plodar" aber stammen, konnte bis heute nicht ...
(ORF)

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Die deutschsprachige Minderheit in Plodn, dem italienischen Sappada in der Region Venetien, besteht aus nur mehr wenigen Familien. Sie sprechen einen Dialekt, der dem im Pustertal und in Osttirol sehr ähnelt. Woher die "Plodar" aber stammen, konnte bis heute nicht eindeutig festgestellt werden. Klar ist nur, dass sie seit etwa 1.000 Jahren das enge Tal inmitten der Belluneser Dolomiten besiedeln. Weil die Sprache der Plodar aber einen sehr eingeschränkten Wortschatz hat und ihr Ausdrücke für alles Moderne fehlen, ist sie für die Berufswelt nicht tauglich. Auch eine einheitliche Verschriftlichung gibt es nicht. Trotzdem erlebt das "Plodarische" in den letzten Jahren einen Aufschwung. Die Plodar sind stolz auf ihre kulturelle Identität. Diese zeigt sich auch im gelebten Brauchtum, dessen Wurzeln weit zurückliegen. Die "Plodar kirchfort in de Lukkaue" beispielsweise, eine Wallfahrt über die Berge nach Maria Luggau im Kärtner Lesachtal, geht auf das Jahr 1804 zurück.
Die Dokumentation "Die Plodar - Eine deutsche Sprachinsel in den Bergen Bellunos" zeigt, dass die schon öfters totgesagte Minderheit der Plodar in Venetien erstaunlich lebendig ist.
(ORF)


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13:35

Buffalo Boys - Die Rückkehr der Bisons

Film von Jérôme Segur

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In vielen Westernfilmen sind reiche Rancher, häufig "Viehbarone" genannt, die Hauptdarsteller. Auch heute gibt es noch solche Rancher. Manche züchten auch Bisons. Diese Tiere sind aber nicht mit europäischem Zuchtvieh oder einer hierzulande bekannten Milchkuh zu ...
(ARD/NDR)

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In vielen Westernfilmen sind reiche Rancher, häufig "Viehbarone" genannt, die Hauptdarsteller. Auch heute gibt es noch solche Rancher. Manche züchten auch Bisons. Diese Tiere sind aber nicht mit europäischem Zuchtvieh oder einer hierzulande bekannten Milchkuh zu vergleichen. Dem Bison, der bis zu einer Tonne an Gewicht erreichen kann, liegt als Urtrieb die "Wanderlust" im Blut. Von Menschen errichtete Zäune bedeuten für sie kein Hindernis. Aber ein erfahrener Bisonrancher wie Ron Thiel meistert solche Schwierigkeiten bei seinem Projekt zum Erhalt dieser seltenen Rasse. In Zusammenarbeit mit indianischen und weißen Naturschützern vom "Yellowstone National Park" und "Custer State Park" will er den Indianerbüffel vor dem Aussterben bewahren.
Die Dokumentation "Buffalo Boys - Die Rückkehr der Bisons" begleitet das jährlich im Oktober stattfindende, zweitägige "Buffalo Roundup" im "Custer State Park". Sie ist hautnah dabei, als die "Buffalo-Boys" die Herden durch die Hügellandschaft South-Dakotas für die Herbstauktion zusammentreiben.
(ARD/NDR)


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14:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Imperium - Der Kriegsruf der Indianer

Erzählt von Maximilian Schell

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

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Als vor 500 Jahren die ersten Europäer kommen, ist die Zeit der großen indianischen Kulturen schon längst vorbei. Im Unabhängigkeitskrieg machen die Siedler klar, dass das neue Amerika ihnen gehört. Die Indianer werden in Reservate getrieben, ihre Welt wird immer ...

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Als vor 500 Jahren die ersten Europäer kommen, ist die Zeit der großen indianischen Kulturen schon längst vorbei. Im Unabhängigkeitskrieg machen die Siedler klar, dass das neue Amerika ihnen gehört. Die Indianer werden in Reservate getrieben, ihre Welt wird immer kleiner. Sie wehren sich. Aber gegen die Bleichgesichter haben die Ureinwohner Nordamerikas zuletzt doch keine Chance. Mit den Europäern wurde das "Indianerland" zum "Wilden Westen" und entwickelte sich innerhalb weniger Menschenalter zur "Weltmacht USA".
In der Dokumentation "Der Kriegsruf der Indianer" aus der Reihe "Imperium" begibt sich Maximilian Schell auf die Spur dieses gewaltigen "Clash of Civilization", mit dem in atemberaubendem Tempo ein ganzer Kontinent seine Identität verändert. Er sucht nach Ursache, Wirkung und Mechanismen des massiven Kulturwandels.


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15:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Goldrausch am Yukon

Film von Andreas Sawall

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

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Vor über 100 Jahren lösten Goldfunde im Yukon-Territorium im Norden Kanadas den größten Goldrausch der Geschichte aus. 100.000 Glücksritter landeten an der Nordwestküste Amerikas, um von dort in den Norden vorzustoßen. Aber nur ein Drittel von ihnen erreichte das ...

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Vor über 100 Jahren lösten Goldfunde im Yukon-Territorium im Norden Kanadas den größten Goldrausch der Geschichte aus. 100.000 Glücksritter landeten an der Nordwestküste Amerikas, um von dort in den Norden vorzustoßen. Aber nur ein Drittel von ihnen erreichte das Ziel: Dawson-City, das Eldorado des 19. Jahrhunderts. Zwei Drittel scheiterten am Marsch durch die Berge Kanadas.
Die "Terra X"-Dokumentation "Goldrausch am Yukon" begibt sich auf die Spuren des österreichischen Goldgräbers Anton Stander, der durch seine Funde zum Millionär wurde.


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15:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Beste der European Outdoor Film Tour (3/3)

Erstausstrahlung

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Warum muss man auf den Montblanc steigen um ein Konzert zu geben? Wieso fährt man mit dem Fahrrad mutterseelenallein durch Kirgisien und was hat man davon, wenn man mit jedem Sprung ins Ungewisse sein Leben riskiert? Immer mehr Menschen gehen an ihre eigenen Grenzen. Sie ...

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Warum muss man auf den Montblanc steigen um ein Konzert zu geben? Wieso fährt man mit dem Fahrrad mutterseelenallein durch Kirgisien und was hat man davon, wenn man mit jedem Sprung ins Ungewisse sein Leben riskiert? Immer mehr Menschen gehen an ihre eigenen Grenzen. Sie stürzen sich in die tiefsten Tiefen, klettern auf die höchsten Berge oder versuchen alleine in der Wildnis zu überleben. Und immer mehr Menschen filmen sich dabei oder werden gefilmt. Die besten Outdoor Filme weltweit gibt es alljährlich in der "European Outdoor Film Tour" zu sehen. Sie ist jedes Jahr ab Oktober in zwölf europäischen Ländern unterwegs. Es wird geklettert, geradelt, gepaddelt, dazwischen aber auch geflucht, geheult und gelacht.
Die dreiteilige Reihe "Das Beste der European Outdoor Film Tour" begleitet die Weltentdecker hautnah zu fremden Kulturen und waghalsigen Expeditionen und erfährt, was die modernen Abenteurer antreibt. Der letzte Teil begleitet unter anderem ein waghalsiges Unternehmen der französischen Sängerin ZAZ. Sie hat schon Konzerte vor Tausenden von Fans gegeben - aber noch nie eines in 4.810 Metern Höhe. Ihr Traum ist ein Konzert auf dem Gipfel des Mont Blanc. Unplugged natürlich, nur begleitet von ihrem Gitarristen Benoît und von Mathieu am Kontrabass. Doch dafür müssen die Musiker erst einmal auf den Berg - von dem knapp 20 Kilo schweren Kontrabass ganz zu schweigen. Begleitet von einer Gruppe von Bergführern unter der Leitung des Schweizer Alpinsten Dani Arnold machen sie sich auf den Weg. Auch die weiße Antarktis hat Abenteurer und Forscher aus aller Welt seit jeher fasziniert - und die Berge, die sie überragen. Der 2.930 Meter hohe Ulvetanna ist das Ziel der Kletterexpedition des britischen Spitzenalpinisten Leo Houlding. Gemeinsam mit seinem Team macht er sich auf den Weg zum "Wolfszahn", wo Eis, Schnee und schneidende Kälte ihn bereits erwarten


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16:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Der letzte Countdown

(Final Countdown)

Spielfilm, USA 1979

Darsteller:
Captain Matthew YellandKirk Douglas
Warren LaskyMartin Sheen
Laurel ScottKatharine Ross
Richard OwensJames Farentino
Senator Samuel ChapmanCharles Durning
Dan ThurmanRon O'Neal
u.a.
Regie: Don Taylor
Länge: 97 Minuten

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Ein seltsamer elektromagnetischer Sturm schleudert den amerikanischen Flugzeugträger "USS Nimitz" in die Vergangenheit zurück. Schiff und Besatzung finden sich im Dezember 1941 wieder, dem Tag des japanischen Überfalls auf Pearl Harbor. Captain Yelland steht vor einer ...
(ARD)

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Ein seltsamer elektromagnetischer Sturm schleudert den amerikanischen Flugzeugträger "USS Nimitz" in die Vergangenheit zurück. Schiff und Besatzung finden sich im Dezember 1941 wieder, dem Tag des japanischen Überfalls auf Pearl Harbor. Captain Yelland steht vor einer schweren Entscheidung: Mit den hochmodernen Kampfjets an Bord könnte er die japanische Flotte stoppen und so die Geschichte neu schreiben.
Altstar Kirk Douglas und der am Beginn seiner großen Karriere stehende Martin Sheen spielen die Hauptrollen in dem Actiondrama "Der letzte Countdown". Das technisch aufwändige Science-Fiction-Spektakel, gedreht auf dem seinerzeit modernsten amerikanischen Flugzeugträger "USS Nimitz", stellt die alte Frage nach dem Zeitparadoxon auf originelle Weise neu. Das beeindruckend gefilmte Gefecht zwischen Düsenjägern und japanischen Propellermaschinen dokumentiert, wie die Waffentechnik sich binnen vier Jahrzehnten fortentwickelt hat.
(ARD)


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18:30
VPS 18:29

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Griaß di und Ciao: Südtirol auf Identitätssuche

Film von Monika Ladurner

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In Südtirol spiegeln sich die verheerenden Auswirkungen des Ersten Weltkriegs bis heute wider: Ein fast komplett deutschsprachiges Land, das seit mehr als 500 Jahren zu Österreich gehört hatte, fiel an Italien. Hier ringt seitdem die Bevölkerung um ihre kulturelle ...
(ORF)

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In Südtirol spiegeln sich die verheerenden Auswirkungen des Ersten Weltkriegs bis heute wider: Ein fast komplett deutschsprachiges Land, das seit mehr als 500 Jahren zu Österreich gehört hatte, fiel an Italien. Hier ringt seitdem die Bevölkerung um ihre kulturelle Identität zwischen Österreich und Italien. Wären die Südtiroler - auch viele der dort ansässigen Italiener - lieber Österreicher? Das Zusammenleben der zwei verschiedenen Nationen gestaltet sich heute zumeist als Nebeneinander, nicht als Miteinander. Am ehesten vermag es die Kultur, Brücken zu schlagen.
Die Dokumentation "Griaß di und Ciao: Südtirol auf Identitätssuche" wirft einen Blick auf eine innerlich zerrissene Region.
(ORF)


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10

Im Reich der Haie

Film von Basil Gelpke

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Australien, 1955: Die attraktive Blondine Valerie ist Australiens beste Unterwasserjägerin, der gut aussehende Ron Taylor Weltmeister im Speerfischen, einer damals weltweit beliebten Sportart. Bald heiraten die beiden. Ron und Valerie Taylor waren mit die ersten, die ...

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Australien, 1955: Die attraktive Blondine Valerie ist Australiens beste Unterwasserjägerin, der gut aussehende Ron Taylor Weltmeister im Speerfischen, einer damals weltweit beliebten Sportart. Bald heiraten die beiden. Ron und Valerie Taylor waren mit die ersten, die begannen, unter Wasser zu fotografieren und zu filmen. Da man bis dahin nur wenige und vorwiegend Unterwasseraufnahmen in Schwarz-Weiß gesehen hatte, fanden ihre Filme und Fotos reißenden Absatz. Sie arbeiteten für "Time", "Life", "National Geographic" und viele andere damals führende Publikationen. Schließlich gelang es ihnen als erste, Weiße Haie unter Wasser zu filmen. Als Steven Spielberg die Aufnahmen sah, engagierte er die beiden für seinen Blockbuster "Der Weiße Hai". Die Taylors wurden zu Hollywoods führenden Unterwasserspezialisten. Was Jean-Jacques Cousteau für Europa war, waren die Taylors in Australien: Experten, die die Wunder der Meere in die traute Fernsehstube brachten.
Die Dokumentation "Im Reich der Haie" aus der Reihe "NZZ Format" stellt Valerie und Ron Taylor vor.


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19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Kyoto, Japan

Form und Leere

Film von Andreas Christoph Schmidt

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Der Name Kyoto evoziert Bilder von einem Japan vor der Moderne. Rotgestrichene Shinto-Tore, Kimonos, Kirschblüte, alte Tempel, kahlgeschorene Mönche, Paläste der Kaiser, die dort 1.000 Jahre lang residierten, und Paläste der Shogune, die mit harter Hand regierten. ...
(ARD/SWR)

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Der Name Kyoto evoziert Bilder von einem Japan vor der Moderne. Rotgestrichene Shinto-Tore, Kimonos, Kirschblüte, alte Tempel, kahlgeschorene Mönche, Paläste der Kaiser, die dort 1.000 Jahre lang residierten, und Paläste der Shogune, die mit harter Hand regierten. Kyoto, denkt man, sei eine schöne alte Stadt. Kyoto ist aber eine moderne Großstadt, eine Millionenstadt, ein Häusermeer ohne Grenze zum benachbarten Osaka. Mitten in der Betonwüste jedoch, und an ihren Rändern, zu Füßen der die Stadt von drei Seiten umgebenden Berge, liegen hinter Mauern Inseln der Schönheit: buddhistische Klöster und ihre bis ins kleinste Detail gestalteten Gärten. Nichts ist dem Zufall überlassen, nichts einfach gewachsen - alles ist seit Jahrhunderten gestaltet. Dennoch: Ein Mönch mag sein Leben mit der Pflege eines Zen-Gartens verbringen, doch wird er immerzu bemüht sein, durch ihn hindurch zu schauen. Denn alle Erscheinungen sind leer.
Die Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" führt nach Kyoto.
(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Pufpaffs Happy Hour

Die Kabarett-Comedy-Mix-Show mit Sebastian Pufpaff

Mit den Gästen Andreas Rebers, Dagmar Schönleber, Tobias Mann
und Simon Pearce

Erstausstrahlung

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Endlich wieder "Happy Hour" in Berlin! Sebastian Pufpaff ist zurück mit seiner Satire-Show, und wieder muss man mit allem rechnen, was Spaß macht: Kabarett und Comedy, Poetry Slam und Musik, Stars und Newcomer. Satire mit Tiefgang hat hier ebenso ihren Platz wie ...

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Endlich wieder "Happy Hour" in Berlin! Sebastian Pufpaff ist zurück mit seiner Satire-Show, und wieder muss man mit allem rechnen, was Spaß macht: Kabarett und Comedy, Poetry Slam und Musik, Stars und Newcomer. Satire mit Tiefgang hat hier ebenso ihren Platz wie Blödsinn auf hohem Niveau.
Dafür sorgt nicht nur der Gastgeber, sondern auch seine Gäste: Der Satire-Gott "Reverend" Andreas Rebers, die brutal schlagfertige Dagmar Schönleber, der kabarettistische Dampfhammer Tobias Mann und der Shooting-Star Simon Pearce - eine explosive Mischung mit Risiken und Nebenwirkungen.


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21:00
VPS 20:59

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Vince Ebert: Evolution

3sat-Zelt in Mainz, 13.9.2014

Fernsehregie: Volker Weicker

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Woher kommen wir? Warum haben wir Sex, Nuklearwaffen und glauben an Gott? Warum lieben wir Pandabären mehr als Darmbakterien? Vince Ebert widmet sich den ganz großen Fragen unserer Zeit. Deutschlands bekanntester Wissenschaftskabarettist packt mal eben 3,5 Milliarden ...

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Woher kommen wir? Warum haben wir Sex, Nuklearwaffen und glauben an Gott? Warum lieben wir Pandabären mehr als Darmbakterien? Vince Ebert widmet sich den ganz großen Fragen unserer Zeit. Deutschlands bekanntester Wissenschaftskabarettist packt mal eben 3,5 Milliarden Jahre in einen Abend. Auf seinem eigens entwickelten Touchscreen-Monitor zeigt er uns die Wunder des Lebens und seine Tücken: Vom Urknall bis zum Reisezwiebelschneider, vom Pestvirus bis zum Versicherungsvertreter, von kopflosen Sex-Opfern bis größenwahnsinnigen Esoterikern. Seine Show ist rasant, provokant, klug und witzig - wenn er uns nicht das Gegenteil beweisen wollte, wir würden Vince Ebert glatt für ein Geschenk Gottes halten.
Eine Aufzeichnung vom 3satfestival 2014 in Mainz.


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21:45

Menachem und Fred

Dokumentarfilm von Ofra Tevet und Ronit Kerstner,

Deutschland 2011

Länge: 90 Minuten

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Menachem und Fred wurden als Manfred und Heinz Mayer in Hoffenheim bei Heidelberg geboren. 1940 wurden sie mit ihren Eltern und 6.500 weiteren Juden nach Südfrankreich in das Konzentrationslager Gurs deportiert. Später kamen die Brüder in einem staatlichen ...
(ARD/SWR/SR)

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Menachem und Fred wurden als Manfred und Heinz Mayer in Hoffenheim bei Heidelberg geboren. 1940 wurden sie mit ihren Eltern und 6.500 weiteren Juden nach Südfrankreich in das Konzentrationslager Gurs deportiert. Später kamen die Brüder in einem staatlichen französischen Waisenhaus unter, wurden von ihren Eltern getrennt, die sie nie wiedersehen sollten. Der letzte Auftrag der Mutter an den damals zwölfjährigen Manfred war, sich um den drei Jahre jüngeren Bruder zu kümmern. Nach dem Krieg entschieden sich die Brüder für völlig entgegengesetzte Lebenswege: Während Heinz als Frederick Raymes in die USA emigrierte und seine jüdisch-deutsche Herkunft verleugnete, begann Manfred unter seinem hebräischen Namen Menachem ein national-religiöses Leben als orthodoxer Jude in Israel. Über Jahrzehnte hatten die beiden keinen Kontakt - bis alte Briefe der Eltern sie wieder zusammen brachten. Ihr Jugendfreund aus Hoffenheim, der spätere SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp, dessen Vater als SA-Truppenführer mitschuldig war an der Deportation, hat ein Wiedersehen der Brüder samt ihrer Familien arrangiert und finanziert. Die Brüder Mayer sind inzwischen mit den Hopps befreundet.
Der Dokumentarfilm "Menachem und Fred" von Ofra Tevet und Ronit Kerstner erzählt eine außergewöhnliche Familiengeschichte und begleitet Menachem und Fred auf ihrer Suche nach Spuren ihrer Vergangenheit.

Im Anschluss, ab 23.15 Uhr, zeigt 3sat sechs weitere Dokumentarfilme zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar - darunter fünf Filme von Hans-Dieter Grabe.
Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ist in der Bundesrepublik Deutschland ein nationaler Gedenktag und wird seit 1996 am 27. Januar begangen. Er erinnert an alle Opfer eines beispiellosen totalitären Regimes während der Zeit des Nationalsozialismus.
(ARD/SWR/SR)


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23:15

Entschädigt

Dokumentarfilm von Lilly Engel, Deutschland 2006

Länge: 80 Minuten

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Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte zum ersten Mal in der Geschichte mit der jungen Bundesrepublik Deutschland ein Staat, begangene Verbrechen gegen die Menschlichkeit "wieder gut zu machen". Im Jahr 1952 verabschiedete der Bundestag das von der Regierung unter Konrad ...

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Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte zum ersten Mal in der Geschichte mit der jungen Bundesrepublik Deutschland ein Staat, begangene Verbrechen gegen die Menschlichkeit "wieder gut zu machen". Im Jahr 1952 verabschiedete der Bundestag das von der Regierung unter Konrad Adenauer eingebrachte Bundesentschädigungsgesetz: Jeder KZ-Überlebende hat danach das Recht auf Entschädigung. Seinen Schaden muss er jedoch erst "beweisen", wofür er sich ärztlichen Untersuchungen unterziehen muss. Diese Untersuchungen fanden überall auf der Welt statt, wo Überlebende sich niedergelassen hatten, auch in Los Angeles.
Der Dokumentarfilm "Entschädigt" von Lilly Engel porträtiert mit Dr. Hallauer, Dr. König, Dr. Granzow und Dr. Jussek vier der Ärzte, die nach dem Krieg in die USA auswanderten und seit 1965 mit den Untersuchungen beauftragt wurden. Drei von ihnen waren bei der Wehrmacht. Sie erzählen, wie sie zu dieser Aufgabe kamen, wie ihr Verhältnis zu den Patienten war und wie sie die grausamen Geschichten verarbeiteten. Aber sie sprechen auch von ihrer eigenen Vergangenheit, davon, wie sie das "Dritte Reich" erlebten und mit welcher Ignoranz sie zunächst den Überlebenden begegneten. Lilly Engel trifft zudem Überlebende, die von diesen Ärzten untersucht wurden, wodurch ihre Traumata der Vergangenheit wieder wachgerufen wurden. Sie beurteilen die Entschädigungszahlungen sehr unterschiedlich. Der Film beschreibt die Absurdität einer Wiedergutmachung für die NS-Verbrechen, die durch nichts wieder gut zu machen sind.


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0:35
Tonsignal in monoFormat 4:3

Mendel lebt

Dokumentarfilm von Hans-Dieter Grabe, Deutschland 1999

Länge: 99 Minuten

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1971 drehte Hans-Dieter Grabe "Mendel Schainfelds zweite Reise nach Deutschland", den ersten Film über den polnischen Juden Mendel Szajnfeld, der aufgrund gesundheitlicher Spätschäden als Folge der Haft in deutschen Lagern nicht mehr arbeitsfähig war. 27 Jahre später ...

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1971 drehte Hans-Dieter Grabe "Mendel Schainfelds zweite Reise nach Deutschland", den ersten Film über den polnischen Juden Mendel Szajnfeld, der aufgrund gesundheitlicher Spätschäden als Folge der Haft in deutschen Lagern nicht mehr arbeitsfähig war. 27 Jahre später sahen sich beide wieder. Es entstand "Mendel lebt", Grabes Wiederbegegnung mit einem veränderten Mendel Szajnfeld.
Der Dokumentarfilm "Mendel lebt" zeigt Mendel Szajnfeld bei seinen alltäglichen Verrichtungen: beim Besuch seiner Frau im Krankenhaus, bei der Gartenarbeit und vor allem bei seiner Fahrt mit einer norwegischen Reisegruppe nach Auschwitz, wo er als Zeitzeuge Vorträge hält. Auf der Duisburger Filmwoche 1999 erhielt "Mendel lebt" den ARTE-Dokumentarfilmpreis/Preis der Deutschen Filmkritik. Mendel Szajnfeld ist am 21. Mai 2000 gestorben.


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2:15
Tonsignal in monoFormat 4:3

Er nannte sich Hohenstein

Aus dem Tagebuch eines deutschen Amtskommissars

im besetzten Polen 1940 - 1942

Dokumentarfilm von Hans-Dieter Grabe, Deutschland 1994

Länge: 89 Minuten

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1939: Deutschland überfällt Polen. Ein Viertel des Landes wird dem Deutschen Reich einverleibt. Ein Jahr später erhält ein kleiner Bürgermeister aus dem sogenannten Altreich, Mitglied der nationalsozialistischen Deutschen Arbeiter-Partei seit 1933, seine Abordnung in ...

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1939: Deutschland überfällt Polen. Ein Viertel des Landes wird dem Deutschen Reich einverleibt. Ein Jahr später erhält ein kleiner Bürgermeister aus dem sogenannten Altreich, Mitglied der nationalsozialistischen Deutschen Arbeiter-Partei seit 1933, seine Abordnung in den deutschen Osten. Er wird Bürgermeister von Poddembice und einigen umliegenden Gemeinden. Funktionsbezeichnung: Amtskommissar. Ein Funktionsträger des "Dritten Reiches", der deutsche Ordnung und Zivilisation in den Osten bringen will, dessen konservativ-nationale Haltung ihn aber in Zwiespalt geraten läßt zu den Weisungen der Partei. Durch Unterwerfung und Selbstkritik versucht er, seine Karriere zu retten. Vergebens. Nach nur 17 Monaten Dienst wird er seines Postens enthoben. Seine täglichen Notizen aus dieser Zeit verarbeitete er nach dem Krieg zu seinem "Wartheländischen Tagebuch", das in Auszügen 1961 veröffentlicht wurde. Alle Namen im Tagebuch verbirgt er hinter Pseudonymen. Sich selbst nennt er Alexander Hohenstein. Alle im Film genannten Ortsnamen dagegen sowie alle gezeigten Handlungsorte sind authentisch. Alle Amateurfilmaufnahmen und Fotos zeigen die wahren Personen. Die in deutschen und polnischen Archiven gefundenen Dokumente sowie polnische und deutsche Zeitzeugen bestätigen weitgehend den Inhalt des Tagebuchs.
Hans-Dieter Grabes Dokumentarfilm "Er nannte sich Hohenstein" - von der Kritik einhellig gelobt - wurde 1995 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.


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3:45
Tonsignal in monoFormat 4:3

Epilog: Drei Frauen aus Poddembice

Dokumentarfilm von Hans-Dieter Grabe, Deutschland 1995

Länge: 37 Minuten

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"Epilog: Drei Frauen aus Poddembice" gibt die Sicht dreier Frauen wieder, die Angehörige der damaligen deutschen Minderheit in Poddembice waren. Die drei Frauen äußern sich zu Ereignissen, die der Film "Er nannte sich Hohenstein" behandelt hat. Lebendige Vergangenheit, ...

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"Epilog: Drei Frauen aus Poddembice" gibt die Sicht dreier Frauen wieder, die Angehörige der damaligen deutschen Minderheit in Poddembice waren. Die drei Frauen äußern sich zu Ereignissen, die der Film "Er nannte sich Hohenstein" behandelt hat. Lebendige Vergangenheit, verdrängte Vergangenheit. An die Erhängung der Juden kann sich die Frau des Dentisten besonders gut erinnern. Denn: "Am Samstag haben wir geheiratet, und am Montag waren die aufgehängt." Auf die Frage, ob es irgendwann den Gedanken bei ihr gegeben habe, dass die Deutschen Schuld auf sich geladen haben, zeigt die alte Dame mit dem Finger auf den Fragesteller und sagt: "Ihr, die Reichsdeutschen, habt uns das alles eingebrockt. Wir Volksdeutschen waren unschuldig!" "Die Aussagen dieser Frauen", so Hans-Dieter Grabe, "sind für mich eine Brücke von der im ersten Film dargestellten Vergangenheit zur Gegenwart. Die Frauen haben damals gelebt - nicht etwa als Kinder, sondern als Erwachsene - und sie leben noch heute, und zwar unter uns. Mit ihnen sind ihre Erfahrungen lebendig geblieben, ihre Ansichten, ihre Art und Weise, sich zu erinnern oder nicht zu erinnern, Fragen auszuweichen oder zu ignorieren. Wenn man den Frauen zugesehen und zugehört hat, kann man nicht mehr so einfach sagen: Das, was der Film 'Er nannte sich Hohenstein' behandelt, geht uns heute nichts mehr an, weil es so weit zurückliegt und mit unserer Gegenwart nichts mehr zu tun hat."
Zusammen mit dem Dokumentarfilm "Er nannte sich Hohenstein" wurde "Epilog: Drei Frauen aus Poddembice" 1995 mit dem Friedensfilmpreis der Internationalen Filmfestspiele Berlin ausgezeichnet.


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4:20
Tonsignal in monoFormat 4:3

Letzte Stunden in Poddembice - Jacob Rosenkranz

und Abraham Ziegler

Dokumentarfilm von Hans-Dieter Grabe, Deutschland 1996

Länge: 72 Minuten

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Im April 1942 - die "Endlösung der Judenfrage" war beschlossene Sache - machten sich SS, Gendarmerie und Gestapo auch in Poddembice daran, die Ermordung der Bewohner des dortigen Gettos in die Wege zu leiten. Alle, auch Alte, Kinder und Sterbenskranke, pferchte man in die ...

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Im April 1942 - die "Endlösung der Judenfrage" war beschlossene Sache - machten sich SS, Gendarmerie und Gestapo auch in Poddembice daran, die Ermordung der Bewohner des dortigen Gettos in die Wege zu leiten. Alle, auch Alte, Kinder und Sterbenskranke, pferchte man in die katholische Kirche der Stadt. Nach fünf Tagen und fünf Nächten folgte der Abtransport ins Vernichtungslager Chelmno zur sofortigen Vergasung.
In der Hoffnung, auf Zeugen der letzten Tage und Stunden der Menschen aus dem Getto von Poddembice zu stoßen, machte sich Hans-Dieter Grabe für den Dokumentarfilm "Letzte Stunden in Poddembice - Jacob Rosenkranz und Abraham Ziegler" in Polen, Deutschland, Israel und Belgien auf die Suche. Nach einem Jahr fand er in Tel Aviv Abraham Ziegler und in Antwerpen Jacob Rosenkranz. Beiden war es damals in letzter Sekunde gelungen, sich im Dachgebälk der Kirche von Poddembice zu verstecken. Drei Jahre vergingen, bis sie sich zu einem Gespräch vor der Kamera bereitfanden. Hans-Dieter Grabe: "Als sich Rosenkranz und Ziegler retteten, trennten sie sich von ihren Angehörigen, die mit ihnen in der Kirche eingesperrt waren und von denen sie wussten, was ihnen bevorstand. Das ist es, was die Erinnerung daran und noch mehr ein Gespräch darüber für beide so qualvoll macht.


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5:30
Tonsignal in monoFormat 4:3

Simon Wiesenthal oder Ich jagte Eichmann

Film von Hans-Dieter Grabe

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Aus dem Pressetext von 1978: "Ich jagte Eichmann" - so nannte Wiesenthal eins seiner Bücher. Es brachte dem "Nazijäger" den zusätzlichen Titel "Eichmannjäger" ein und machte ihn zu einem Begriff in der ganzen Welt. Heute ist er fast 70 Jahre alt. Jagd auf ...

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Aus dem Pressetext von 1978: "Ich jagte Eichmann" - so nannte Wiesenthal eins seiner Bücher. Es brachte dem "Nazijäger" den zusätzlichen Titel "Eichmannjäger" ein und machte ihn zu einem Begriff in der ganzen Welt. Heute ist er fast 70 Jahre alt. Jagd auf Naziverbrecher macht er noch immer. Wiesenthal ist zwar in Verbindung mit seiner Tätigkeit oft genannt worden, seine Motive und sein Denken sind aber weitgehend unbekannt geblieben. So war es für seine Gegner leicht, ihm negative Züge zu verleihen, zumal Wiesenthal nicht zu den Menschen gehört, die auf den ersten Blick sympathisch wirken.
Der Dokumentarfilm von Hans-Dieter Grabe stellt Simon Wiesenthal vor. Als Jude kam Wiesenthal in verschiedene Konzentrationslager in Polen, Deutschland und Österreich. Wie durch ein Wunder überlebte er. Seine Verwandten wurden alle ermordet. Aus Verpflichtung den Toten gegenüber und zur Abschreckung der Mörder von morgen begann er gleich nach der Befreiung mit der Suche nach Naziverbrechern. Über 1.000 von ihnen half er in verschiedenen Ländern vor Gericht zu bringen. Sein unbestechlicher Gerechtigkeitssinn trug ihm den Schimpf aller Seiten ein. "Menschenjäger" nannten ihn Nazis, "Nestbeschmutzer" sogenannte "gute" Deutsche und Österreicher. Juden, denen er Adressen von Naziverbrechern verweigerte, an denen sie Selbstjustiz üben wollten, bezeichnen ihn noch immer als "Verräter". Für die Regierungen der Sowjetunion, Polens und der DDR, deren Stalinismus und Antisemitismus er angriff, ist er ein "zionistischer Agent". Morddrohungen erhält er heute noch. Seine Frau bittet ihn seit Jahren inständig, aufzuhören. Wiesenthal kann nicht aufhören, denn er kann nicht vergessen. Zwei Verbrecher, die auf seiner Liste an erster und zweiter Stelle stehen, lassen ihn nicht ruhen: Dr. Josef Mengele, Lagerarzt von Auschwitz, und Dr. Heribert Ferdinand Heim, Lagerarzt von Mauthausen.

Am Montag, 26. Januar, zeigt 3sat fünf weitere Programmbeiträge zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar: die "ZDF-History"-Dokumentation "Leni Riefenstahl - Der Preis des Ruhms" um 17.45 Uhr, die Dokumentationen "Der Spion vom Pariser Platz" um 20.15 Uhr, "KZ-Geschäfte. Buchenwald und die Außenlager" um 21.00 Uhr, eine "Erbe der Menschheit"-Ausgabe über Auschwitz um 21.45 Uhr und "Saul Friedländer - Das versteckte Kind" um 22.25 Uhr.

Sendeende: 6:20 Uhr