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Dezember 2017
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Freitag, 19. September
Programmwoche 38/2014
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7:00

nano

(Wh.)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)



9:45

nano

(Wh.)


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Beckmann



Reinhold Beckmann lädt zu einem Gespräch mit hochkarätigen Prominenten aus Gesellschaft, Politik, Kultur und Sport ein. Der Moderator empfängt neben prominenten Gästen auch Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche Lebensgeschichte haben.
(ARD/NDR)


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11:30
Videotext Untertitel

Stolperstein

Gibt es das Recht auf ein "gesundes" Kind?

Film von Beatrice Sonhüter

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Am 7. Juli 2011 mussten die Abgeordneten des Deutschen Bundestages eine Gewissensentscheidung treffen: Sollte es Eltern in Zukunft gesetzlich erlaubt sein, ihre im Labor gezeugten Embryonen auf Erbkrankheiten testen zu lassen? Selten wurde im Bundestag so engagiert, ...
(ARD/BR)

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Am 7. Juli 2011 mussten die Abgeordneten des Deutschen Bundestages eine Gewissensentscheidung treffen: Sollte es Eltern in Zukunft gesetzlich erlaubt sein, ihre im Labor gezeugten Embryonen auf Erbkrankheiten testen zu lassen? Selten wurde im Bundestag so engagiert, differenziert und über alle Parteigrenzen hinweg diskutiert, wie im Fall der Präimplantationsdiagnostik (PID). Man einigte sich auf eine überparteiliche Gesetzesvorlage: PID ist seither gesetzlich erlaubt, wenn aufgrund der genetischen Veranlagung der Eltern eine schwerwiegende Krankheit oder eine Tot- oder Fehlgeburt wahrscheinlich ist. Angestoßen wurde die Diskussion durch den Fall von Maxima: Sie ist das erste Kind in Deutschland, das mithilfe der Präimplantationsdiagnostik zur Welt kam.
Der Beitrag der Reihe "Stolperstein" greift das brisante Thema auf. Im Mittelpunkt stehen fünf Familien, die wegen Genschäden im Erbgut Kinder mit Behinderungen geboren haben. Wie stehen die Betroffenen selbst zur PID?
(ARD/BR)


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12:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Nikita hat Krebs

Atommüll am Baikalsee

Film von Jule Sommer und Udo Kilimann

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Der neunjährige Nikita kommt alle drei Monate mit seiner Mutter aus Sibirien ins Uniklinikum Hannover. Vor einem Jahr wurde ihm ein faustgroßes Krebsgeschwür aus dem Bauch entfernt. Seitdem kämpfen die Ärzte um sein Leben. Nikitas Mutter sammelt Spenden für die teure ...
(ARD/WDR)

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Der neunjährige Nikita kommt alle drei Monate mit seiner Mutter aus Sibirien ins Uniklinikum Hannover. Vor einem Jahr wurde ihm ein faustgroßes Krebsgeschwür aus dem Bauch entfernt. Seitdem kämpfen die Ärzte um sein Leben. Nikitas Mutter sammelt Spenden für die teure Behandlung. In Deutschland wird sie von einer Aktionsgruppe rund um Bernhard Clasen aus Mönchengladbach unterstützt. Der 48-Jährige macht in Deutschland auf das Schicksal des Jungen aufmerksam. Doch Nikita ist nur eines von vielen krebskranken Kindern in Angarsk. Ein möglicher Grund: In Angarsk arbeitet seit Jahrzehnten eine Urananreicherungsanlage. Verstrickt ist auch die Firma Urenco, die aus dem westfälischen Gronau rund 27.000 Tonnen äußerst giftiges und radioaktives Uranhexafluorid zur Lagerung nach Angarsk exportiert hat. Inzwischen organisieren sich die Bewohner von Angarsk und klagen offen: "Atommüll macht unsere Kinder krank."
Die Dokumentation "Nikita hat Krebs" zeigt das Schicksal von krebskranken Kindern aus Angarsk in Sibirien.
(ARD/WDR)


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12:30
Videotext Untertitel

Liebeskummer

Film von Galina Breitkreuz

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Vielfach verdrängt, oft tabuisiert, gehört der Liebeskummer zu den schmerzhaftesten Erfahrungen des Lebens. Von der Liebe träumt jede(r) - aber über den Liebeskummer spricht man nicht gern. Dabei ist das eine nicht ohne das andere zu haben. Kaum jemandem bleibt diese ...
(ARD/HR)

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Vielfach verdrängt, oft tabuisiert, gehört der Liebeskummer zu den schmerzhaftesten Erfahrungen des Lebens. Von der Liebe träumt jede(r) - aber über den Liebeskummer spricht man nicht gern. Dabei ist das eine nicht ohne das andere zu haben. Kaum jemandem bleibt diese Erfahrung erspart. Und was hilft gegen Liebeskummer? Ist das Gefühl erträglicher, wenn man jung ist oder reich, wenn man Buddhist ist oder ungläubig? Wenn einen der Liebeskummer erwischt, dann steht das ganze Leben auf dem Prüfstand. Man blickt aus tiefstem Kummer auf die Summe seines Lebens: Was bleibt, was ändert sich?
Die Dokumentation "Liebeskummer" stellt Menschen vor, die von ihrem Umgang mit dieser schmerzlichen Erfahrung erzählen.
(ARD/HR)


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13:00
Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15

Der Doktor und das liebe Pferd

Film von Alice Agneskirchner

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Der 15-jährige Rappe Kyani steht auf der Weide und kann sich nicht mehr bewegen. Seine Besitzerin hat den Tierarzt gerufen. Dr. Martin Grell ist ein Pferdenarr - seit über 25 Jahren im Dienst der Vierbeiner. Zusammen mit seiner Kollegin Julia Wirth geht es Martin Grell ...
(ARD/RBB)

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Der 15-jährige Rappe Kyani steht auf der Weide und kann sich nicht mehr bewegen. Seine Besitzerin hat den Tierarzt gerufen. Dr. Martin Grell ist ein Pferdenarr - seit über 25 Jahren im Dienst der Vierbeiner. Zusammen mit seiner Kollegin Julia Wirth geht es Martin Grell immer darum, die Probleme zu diagnostizieren, die Tiere zu verstehen - aber auch deren Besitzer.
Die Dokumentation "Der Doktor und das liebe Pferd" stellt den Pferdenarr Dr. Martin Grell und seine Arbeit vor.
(ARD/RBB)


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13:40

Die Tierklinik (1/2)

Von trächtigen Stuten und schimpfenden Papageien

Film von Claudia Karstedt und Thomas Worm

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Hochspannung in der Universitäts-Pferdeklinik Düppel: Die Niederkunft der Stute Caprice wird stündlich erwartet. Das Problem: Wegen eines Abszesses in der Lunge erhält Caprice starke Medikamente. Ihre 15-jährige Reiterin Eva bangt um das Leben beider Tiere. Die Ärzte ...
(ARD/RBB)

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Hochspannung in der Universitäts-Pferdeklinik Düppel: Die Niederkunft der Stute Caprice wird stündlich erwartet. Das Problem: Wegen eines Abszesses in der Lunge erhält Caprice starke Medikamente. Ihre 15-jährige Reiterin Eva bangt um das Leben beider Tiere. Die Ärzte stehen Tag und Nacht bereit. Unterdessen wird in der Kleintierklinik ein verletzter Graupapagei untersucht, der von seinem neuen Partner attackiert wurde. Sein lautes Geschimpfe hört Bichon Frisé-Rüde Tobi im Augenraum. Eigentlich ist er nur zur Kontrolle da. Doch dann dauert alles plötzlich sehr viel länger. Gleich nebenan erfolgt im OP ein komplizierter Eingriff: Bei Dobermann-Hündin Tonka muss das rechte Vorderbein gerichtet und verlängert werden, sonst droht ihr die Lahmheit.
Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation "Die Tierklinik" erzählt von trächtigen Stuten und schimpfenden Papageien.

Den zweiten Teil der Dokumentation "Die Tierklinik" zeigt 3sat im Anschluss um 14.05 Uhr.

(ARD/RBB)


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14:05

Die Tierklinik (2/2)

Von launigen Bulldoggen und stillen Stubentigern

Film von Claudia Karstedt und Thomas Worm

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Aufregung in der Kleintierklinik Berlin-Düppel. Die acht Monate alte Chihuahua-Hündin Minnie steht zum Entsetzen ihrer Besitzerin mit blutigem Durchfall im Wartezimmer: eine Notbehandlung mit vielen Ungewissheiten. Ganz anders geht es Kater Muffy. Er kann keinen Urin ...
(ARD/RBB)

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Aufregung in der Kleintierklinik Berlin-Düppel. Die acht Monate alte Chihuahua-Hündin Minnie steht zum Entsetzen ihrer Besitzerin mit blutigem Durchfall im Wartezimmer: eine Notbehandlung mit vielen Ungewissheiten. Ganz anders geht es Kater Muffy. Er kann keinen Urin mehr lassen. Auch seine Hinterbeine sind offenbar gefühllos. Das junge Besitzerpärchen ist besorgt und will die Klinik gar nicht mehr verlassen, bis die Diagnose aus dem Computertomographen vorliegt. Derweil plagt sich die Besitzerin des Welpen Bine mit den Atemproblemen ihrer Französischen Bulldogge herum. Ihr Schnarchen hört man im Haus über drei Etagen. Der junge Hund muss nach mehreren Eingriffen nun zur Endoskopie.
Der zweite Teil der zweiteiligen Dokumentation "Die Tierklinik" erzählt von launigen Bulldoggen und stillen Stubentigern.
(ARD/RBB)


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14:35

Schäfers Stündchen

Film von Birgit Mittwoch

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Die Stunden, in denen Helmut Biermann mit seinen 400 Merinoschafen über die Wiese zieht, gehören immer noch zu den schönsten in seinem Leben. Der Schäfer aus dem Havelland gehört zu den wenigen, die noch richtig hüten. Und doch kann er von der Schafzucht allein nicht ...
(ARD/RBB)

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Die Stunden, in denen Helmut Biermann mit seinen 400 Merinoschafen über die Wiese zieht, gehören immer noch zu den schönsten in seinem Leben. Der Schäfer aus dem Havelland gehört zu den wenigen, die noch richtig hüten. Und doch kann er von der Schafzucht allein nicht leben. Er schafft es nur, weil er sich weitgehend selbst versorgt. Neben den Schafen hält er noch Hühner, Enten und Kühe. Auch Schäferin Michaela Kaltschmidt liebt ihren Beruf und ihre 1.500 Wolltiere, die ab Mai die Neisse-Deiche abgrasen. Auch sie kann ihre Familie allein vom Verkauf der Wolle und der Lämmer nicht ernähren - trotz EU-Prämien und Landesförderung. Michaela Kaltschmidt und ihr Kollege Helmut Biermann wollen nicht aufgeben. Doch immer mehr Schäfer hängen in Brandenburg ihren Beruf an den Nagel, weil man von ihm kaum noch leben kann.
Die Dokumentation "Schäfers Stündchen" porträtiert zwei Berufsschäfer, die ihren Beruf trotz finanzieller Schwierigkeiten nicht aufgeben wollen.
(ARD/RBB)


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15:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Bock auf Ziegen

Eine Familie gründet einen Bauernhof

Film von Wolfgang Minder

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Lange war Jan Kupka auf eine Lebensweise vom Typ "Hotel Mama" eingestellt und wusste nicht, was er aus seinem Leben machen soll. Dann absolvierte er eine Lehre zum Landwirt und baute einen Ziegenhof auf, in den seine Eltern mit eingestiegen sind. Seit Ende 2013 ist der Hof ...
(ARD/SWR/WDR)

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Lange war Jan Kupka auf eine Lebensweise vom Typ "Hotel Mama" eingestellt und wusste nicht, was er aus seinem Leben machen soll. Dann absolvierte er eine Lehre zum Landwirt und baute einen Ziegenhof auf, in den seine Eltern mit eingestiegen sind. Seit Ende 2013 ist der Hof betriebsfertig. Nun muss sich zeigen, ob die Kupkas mit ihren Tieren genug verdienen können, damit es zum Leben reicht. Mutter Christel hat schon längst gemerkt, dass die Käserei ein Knochenjob ist. Zwölf-Stunden-Tage sind dort keine Seltenheit. Wie wenig Geld sie für die viele Arbeit bekommen, darüber möchte im Moment keiner in der Familie nachdenken. Für Jan ist das aber auch kein Kriterium: Was ihm die Freiheit seiner Arbeit gibt, lässt sich eben nicht in Geld messen.
Die Dokumentation "Bock auf Ziegen" begleitet den Ziegenhof der Kupkas bei ihrem Start in die erste Saison als Vollbetrieb.
(ARD/SWR/WDR)


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15:30

Das große Summen

Film von Thomas Balzer

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Bienen in Berlin werden umsorgt und gehegt. Das Imkern boomt. Die Großstädter haben ihr Herz für die Bienen entdeckt und versuchen zu retten, was zu retten ist. Denn in den letzten zehn Jahren sind 30 Prozent des Bienenbestands in Deutschland verschwunden. Die um sich ...
(ARD/RBB)

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Bienen in Berlin werden umsorgt und gehegt. Das Imkern boomt. Die Großstädter haben ihr Herz für die Bienen entdeckt und versuchen zu retten, was zu retten ist. Denn in den letzten zehn Jahren sind 30 Prozent des Bienenbestands in Deutschland verschwunden. Die um sich greifende Monokultur auf dem Land raubt den Insekten den Lebensraum. Massenhaft eingesetzte Pflanzenschutzmittel setzen den Bienenvölkern ebenso zu, wie die immer häufiger auftretenden Bienenerkrankungen. Marc-Wilhelm Kohfink verdient seinen Lebensunterhalt als Großstad-Imker. Seine Bienenstöcke stehen auf Hoteldächern am Potsdamer Platz und in Berlin-Mitte. Die Bienen finden in den Straßenschluchten optimale Bedingungen vor: blühende Straßenbäume, Brachflächen und weitläufige Parks.
Die Dokumentation "Das große Summen" zeigt das Leben und Überleben der Großstadtbienen in Berlin.
(ARD/RBB)


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16:00
Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Starenliebe am Ammersee

Film von Jens-Uwe Heins

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Vor den Toren Münchens findet sich eine faszinierende Landschaft: der Ammersee. Seltene Greifvögel kreisen dort am Himmel, Biber bauen am Seeufer ihre Burgen, Blaukehlchen und Drosselrohrsänger schmettern ihre Liebeslieder in die Seelandschaft, und auch letzten ...
(ARD/BR)

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Vor den Toren Münchens findet sich eine faszinierende Landschaft: der Ammersee. Seltene Greifvögel kreisen dort am Himmel, Biber bauen am Seeufer ihre Burgen, Blaukehlchen und Drosselrohrsänger schmettern ihre Liebeslieder in die Seelandschaft, und auch letzten Brachvögel Südbayerns leben dort.
Für die Dokumentation "Starenliebe am Ammersee" begaben sich Filmautor Jens-Uwe Heins und der Ornithologie Herbert Biebach gemeinsam auf die Pirsch, um seltene Tierarten zu beobachten.
(ARD/BR)


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16:45
Videotext Untertitel

Bayerisches Rodeo

Film von Markus Schmidbauer

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Das Ochsenrennen im bayerischen Haushofen hat eine lange Tradition: Seit 1985 reiten Menschen alle vier Jahre auf Ochsen um die Wette. 2009 war es wieder so weit. Tausende von Besuchern schauten sich das Spektakel an, besuchten die Tiere auf ihren heimischen Höfen und ...
(ARD/BR)

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Das Ochsenrennen im bayerischen Haushofen hat eine lange Tradition: Seit 1985 reiten Menschen alle vier Jahre auf Ochsen um die Wette. 2009 war es wieder so weit. Tausende von Besuchern schauten sich das Spektakel an, besuchten die Tiere auf ihren heimischen Höfen und begleiteten die Besitzer bei den Vorbereitungen auf die Rennen. Wie leben die Tiere? Welche Eigenarten haben sie? Wie werden sie trainiert? Welche geheimen Trainingsmethoden haben die einzelnen Besitzer entwickelt? Doch ob sie damit Erfolg haben, zeigt sich erst im Rennen. Denn dort entscheiden die Ochsen selbst, ob sie laufen wollen oder eben nicht.
Die Dokumentation "Bayerisches Rodeo" stellt das Ochsenrennen in Haushofen vor.
(ARD/BR)


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17:15

Schwäne - Halbgötter in Weiß

Film von Herbert Ostwald

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Schwäne sind ein beliebtes Sujet in Mythologie und Kunst. Bei den Griechen galt der reine Vogel als Erotiksymbol, denn Zeus soll sich in Schwanenform seiner Angebeteten genähert haben. In Kleves Schwanenburg hält sich der Mythos vom Ritter Lohengrin, der von einem ...
(ARD/WDR)

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Schwäne sind ein beliebtes Sujet in Mythologie und Kunst. Bei den Griechen galt der reine Vogel als Erotiksymbol, denn Zeus soll sich in Schwanenform seiner Angebeteten genähert haben. In Kleves Schwanenburg hält sich der Mythos vom Ritter Lohengrin, der von einem Schwan gezogen den Rhein entlang fuhr, um seine Gemahlin zu retten. Die russische Tänzerin Anna Pawlowa tanzte Tschaikowskys "Schwanensee" in Vollendung. Auch heute gibt es märchenhafte Geschichten um die weißen Vögel. Bis heute hält sich die Legende von den Schwanenkindern auf Rügen, die im Winter angeblich von Schwänen statt von Störchen gebracht werden. Schwäne sind wegen ihrer eleganten Körper und der edlen Erscheinung für viele Menschen etwas Besonderes.
Die Dokumentation "Schwäne - Halbgötter in Weiß" zeigt, wie sehr Schwäne Künstler seit jeher inspirierten.
(ARD/WDR)


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18:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Bärenfalle

Die grausamen Geschäfte der Tiermafia

Film von Norbert Lübbers

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Sie nennen sich Bärenfarmen. Doch mit einer Farm haben sie wenig zu tun: Hunderte asiatische Schwarzbären werden in Laos auf engstem Raum gefangen gehalten. In einer qualvollen Prozedur, dem sogenannten "Melken", wird den Tieren Gallensaft entzogen. In weiten Teilen ...
(ARD/WDR)

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Sie nennen sich Bärenfarmen. Doch mit einer Farm haben sie wenig zu tun: Hunderte asiatische Schwarzbären werden in Laos auf engstem Raum gefangen gehalten. In einer qualvollen Prozedur, dem sogenannten "Melken", wird den Tieren Gallensaft entzogen. In weiten Teilen Asiens gilt Bärengalle als Wundermittel gegen Augenkrankheiten, fiebrige Infektionen und Impotenz. Das bitter arme kommunistische Laos ist inzwischen ein Paradies für Wilderer. Mitten im Herzen Südostasiens bietet es eine strategisch günstige Lage. Es grenzt an Myanmar, Thailand, Kambodscha, Vietnam und China, seine Hauptschlagader ist der Strom Mekong. Damit bietet Laos ideale Bedingungen für den illegalen Tierhandel.
Mit versteckter Kamera gelingt es Norbert Lübbers in der Reportage "Die Bärenfalle", die Tierquälerei der Bären in Südostasien zu dokumentieren.
(ARD/WDR)


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18:30

nano spezial: Ebola

Themen:
- Chronologie
Stationen der Ebola-Epidemie von Februar bis heute
- Isolierstation Sierra Leone
Eine Reise in die Todeszone
- Impfstoffentwicklung
Virenforschung im Hochsicherheitstrakt

Moderation: Kristina zur Mühlen

Erstausstrahlung

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Eigentlich ist Ebola gut beherrschbar, sagen Experten. Dennoch - oder gerade deswegen - wurde die Epidemie in Westafrika lange unterschätzt. Jetzt, sechs Monate nach Beginn des Ausbruchs in Guinea, ist Ebola außer Kontrolle. Die Seuche gefährdet alle Lebensbereiche in ...

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Eigentlich ist Ebola gut beherrschbar, sagen Experten. Dennoch - oder gerade deswegen - wurde die Epidemie in Westafrika lange unterschätzt. Jetzt, sechs Monate nach Beginn des Ausbruchs in Guinea, ist Ebola außer Kontrolle. Die Seuche gefährdet alle Lebensbereiche in den betroffenen Ländern Westafrikas. Zehntausende Menschen sind bedroht. Die UN hat eine Sondersitzung einberufen, US-Präsident Obama fordert ein entschlossenes Handeln der Weltgemeinschaft.
Eine "nano spezial"-Ausabe zum Krisenmanagement vor Ort, den wissenschaftlichen Hintergründen und dem aktuellen Stand bei der Impfstoffentwicklung.


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Reinhold Messner über Kunst, das Altern und den Separatismus

Moderation: Tina Mendelsohn


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Heilen mit Hypnose -

Die Macht der inneren Bilder

Film von Karin Guse

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Heilung durch Hypnose - für viele Menschen ist das noch immer ein großes Mysterium. Die Angst vor dem eigenen Kontrollverlust ist weit verbreitet, weil jeder entsprechende Fernsehbilder von Show-Hypnosen kennt. Ist Hypnotherapie ein seriöses Heilverfahren? Pinar Majer ...
(ARD/SWR)

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Heilung durch Hypnose - für viele Menschen ist das noch immer ein großes Mysterium. Die Angst vor dem eigenen Kontrollverlust ist weit verbreitet, weil jeder entsprechende Fernsehbilder von Show-Hypnosen kennt. Ist Hypnotherapie ein seriöses Heilverfahren? Pinar Majer hat eine schwere Allergie, verbunden mit hochgradigem Asthma. Die Schulmedizin hat der Zahnärztin bisher nicht geholfen. Ihre Symptome lindert sie mit starkem Kortison-Spray und Tabletten. Seit einem akuten Lungenversagen, bei dem sie fast gestorben wäre, hat sie zudem noch große Angst zu ersticken. Nun hofft sie auf die Hypnotherapie. Christine Schönfeld leidet seit fast 20 Jahren an Magersucht und Bulimie. Vor einigen Jahren kam die Alkoholsucht dazu. Nach vielen erfolglosen Therapieversuchen setzt auch die 34-Jährige ihre ganze Hoffnung in die Hypnose.
Die Dokumentation "Heilen mit Hypnose" begleitet die beiden Frauen durch den Prozess ihrer Hypnotherapie. Zu Wort kommt Gunther Schmidt, Leiter des Heidelberger Milton-Erickson-Instituts, der als einer der erfahrensten Hypnotherapeuten in Deutschland gilt.
(ARD/SWR)


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21:00

makro: Geld macht Geld

Wirtschaft in 3sat

Magazin mit Eva Schmidt

Themen:
- Ungerecht
Arm bleibt arm - reich bleibt reich
- Umverteilt
Mehr Steuern von den Super-Reichen
- Unmöglich?
Vom Tellerwäscher zum Millionär

Erstausstrahlung

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Nun hat selbst die Ökonomie einen Rockstar. Der Franzose Thomas Piketty hat mit seinem Buch "Das Kapital im 21. Jahrhundert" einen Coup gelandet. Im Herbst 2014 wird es zur Frankfurter Buchmesse auch in deutscher Übersetzung vorliegen. Pikettys These lautet auf den Punkt ...

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Nun hat selbst die Ökonomie einen Rockstar. Der Franzose Thomas Piketty hat mit seinem Buch "Das Kapital im 21. Jahrhundert" einen Coup gelandet. Im Herbst 2014 wird es zur Frankfurter Buchmesse auch in deutscher Übersetzung vorliegen. Pikettys These lautet auf den Punkt gebracht: Vermögen wächst schneller als Einkommen aus Arbeitslohn. Oder einfacher ausgedrückt: Der Teufel macht immer auf den größten Haufen. War früher das Thema "Ungleichheit" die Domäne der Linken, kommt die Kritik heute aus allen Richtungen. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) stellt fest, dass seit den 1980er Jahren in allen Industrieländern die Ungleichverteilung bei Einkommen und Vermögen zunehme. Vom Wachstum der vergangenen Jahre hätten vor allem die Wohlhabenden profitiert, die ärmsten Haushalte seien zurückgefallen. Weltweit gibt es laut Boston Consulting Group rund 15.000 Mega-Reiche, die jeweils über ein Vermögen von mehr als 100 Millionen Dollar verfügen. Von diesen 15.000 leben rund 5.000 in den USA, knapp 900 in Deutschland. Ihr Vermögen, so die Erwartung, wachse in den nächsten Jahren deutlich schneller als das derjenigen, die weniger besitzen. Eine Entwicklung, die allerdings nicht nur die Industrieländer trifft. Auch beziehungsweise gerade in Schwellenländern wie Indien oder Brasilien kommt das Wachstum nur einer extrem kleinen Gruppe zugute. Die Welt spaltet sich weiter in Arm und Reich. Piketty fordert, Vermögen weltweit stärker zu besteuern, damit sich die westlichen Demokratien nicht in eine Herrschaft der Reichen verwandelten.
In dem 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro" geht es diesmal um das Thema "Geld macht Geld".


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21:30

auslandsjournal extra

ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt

Themen:
- Großbritannien
Unabhängig oder nicht? - Schottland hat gewählt
- China
Das ganz große Geld -
Chinas Shoppingportal "alibaba" geht an die Börse
- Großbritannien
Baumstammwerfen in Schottland -
"außendienst" bei den "Highland Games"

Moderation: Lisa Mittrücker

Erstausstrahlung


"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin blickt hinter die Konflikte, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


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22:10
Videotext Untertitel

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Neue russische Filme

Target - Die Zone ewiger Jugend

(Mishen)

Spielfilm, Russland 2011

Darsteller:
ViktorMaksim Suchanow
ZoeJustine Waddell
NikolajWitalij Kischtschenko
MitjaDanila Koslowskij
AnnaDaniela Stojanowitsch
TajaNina Loschtschinina
u.a.
Regie: Alexander Seldowitsch
Länge: 155 Minuten
Erstausstrahlung

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Russland im Jahr 2020: Viktor und seine Frau Zoe sind Teil der gesellschaftlichen Elite eines von chinesischen Einflüssen geprägten neuen Russlands und haben das nötige Geld, um sich alle ihre Wünsche zu erfüllen. Doch die Liebe und Leidenschaft, die der Minister und ...

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Russland im Jahr 2020: Viktor und seine Frau Zoe sind Teil der gesellschaftlichen Elite eines von chinesischen Einflüssen geprägten neuen Russlands und haben das nötige Geld, um sich alle ihre Wünsche zu erfüllen. Doch die Liebe und Leidenschaft, die der Minister und seine Frau früher einmal füreinander empfanden, haben sich verflüchtigt; hinzu kommt die Angst vor dem Älterwerden. Deshalb reist das Paar zusammen mit Zoes Bruder Mitja, einem erfolgreichen Fernsehmoderator, und dem Zollbeamten Nikolaij ins ferne Altai-Gebirge. In der atemberaubend schönen Landschaft verheißt "Target", ein ehemaliger sowjetischer Forschungskomplex für kosmische Strahlung, die schnelle und schmerzlose Erfüllung des Wunsches nach ewiger Jugend. Tatsächlich stoppt der Alterungsprozess - die vier sind nach ihrer Reise glücklich wie schon lange nicht mehr. Doch auch Aggressivität und Ängste treten hervor und machen das gemeinsame Leben schmerzvoll oder unmöglich.
In "Target - Die Zone ewiger Jugend" zeichnet Alexander Seldowitsch das Bild einer scheinbar idealen Zukunft. In der Dekonstruktion dieser Illusion zeigt er auch den Preis dafür: eine radikale Konsum- und Kontrollgesellschaft mit faschistischen Zügen. Seldowitsch, der erst Psychologie studierte, bevor er ein Filmstudium der "Höheren Kurse" bei den Regisseuren Alexander Mitta und Gleb Panfilow absolvierte, realisierte seit 1986 nur wenige, aber sehr ambitionierte und ungewöhnliche Filmprojekte. Zusammen mit Wladimir Sorokin ("Der Tag des Opritschniks"), einem der bedeutendsten zeitgenössischen Schriftsteller Russlands, schrieb er nach "Moskau" (2000) auch das Drehbuch für diesen Film, den Seldowitsch in seiner Vielschichtigkeit und in der Tradition von Werken wie Kubricks "2001 - Odyssee im Weltraum" und "Barry Lyndon" als "Film-Roman" versteht.

In der Reihe "Neue russische Filme" folgen um 2.10 und um 4.05 Uhr die Spielfilme "Leben" und "Mein Sommer mit Sergej".


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1:10
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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1:40
Videotext Untertitel

extra 3

Das Satiremagazin mit Christian Ehring


Christian Ehring zeigt in seiner Satiresendung "extra 3" den Irrsinn der Woche. Immer bissig, frech und witzig.
(ARD/NDR)


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2:10

Neue russische Filme

Leben

(Schitj)

Spielfilm, Russland 2012

Darsteller:
Olja GrischinaJana Trojanowa
AntonAlekseij Filimonow
Galina KapustinaOlga Lapschina
VaterJewgenij Sytyj
MutterAnna Ukolowa
u.a.
Regie: Wassilij Sigarew
Länge: 117 Minuten

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Drei Geschichten über Menschen, denen mitten im Leben der Tod begegnet: Grischka und Anton, gerade frisch verheiratet, werden auf dem Heimweg von der Kirche Opfer eines brutalen Überfalls. Galja hat den frühen Verlust ihres Mannes nie verwunden und Trost im Alkohol ...

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Drei Geschichten über Menschen, denen mitten im Leben der Tod begegnet: Grischka und Anton, gerade frisch verheiratet, werden auf dem Heimweg von der Kirche Opfer eines brutalen Überfalls. Galja hat den frühen Verlust ihres Mannes nie verwunden und Trost im Alkohol gesucht. Kaum schöpft sie neue Hoffnung, muss sie miterleben, wie sie auch ihre beiden kleinen Töchter verliert. Der kleine Artjom wiederum sehnt sich nach seinem Vater, doch seine hartherzige Mutter verbietet ihm jeden Umgang mit ihm.
Nach seinem mehrfach preisgekrönten Erstlingswerk "Woltschok" (2009) verwebt Regisseur Wassilij Sigarew in seinem zweiten Spielfilm "Leben" kunstvoll drei Geschichten miteinander, die alle von existenziellem Verlust und Trauer erzählen. Einmal fragt Grischka einen Priester: "Was nützt Liebe, wenn sie einem doch nur wieder genommen wird?" Doch "Leben" ist nicht nur ein Film über das Sterben, vielmehr zeigt er, was es heißt, als Mensch mit der Gewissheit des Todes zu leben und zu lieben. Wassilij Sigarew, 1977 in der russischen Region Swerdlowsk geboren, studierte erst Pädagogik und später Theaterwissenschaften. 2002 erhielt Sigarew für sein Stück "Plasticine" in Großbritannien den Evening Standard Theatre Award for Most Promising Playwright.


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4:05

Neue russische Filme

Mein Sommer mit Sergej

(Kak ja prowjol etim letom)

Spielfilm, Russland 2010

Darsteller:
PawelGrigorij Dobrygin
SergejSergej Puskepalis
u.a.
Regie: Alexej Popogrebskij
Länge: 125 Minuten

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Eine russische Polarstation auf einer einsamen Insel im arktischen Meer: Der Hochschulabsolvent Pawel absolviert dort den Sommer über sein Praktikum. In der absoluten Abgeschiedenheit muss er Wetterdaten erfassen, allein mit dem älteren Meteorologen Sergej, der dem ...

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Eine russische Polarstation auf einer einsamen Insel im arktischen Meer: Der Hochschulabsolvent Pawel absolviert dort den Sommer über sein Praktikum. In der absoluten Abgeschiedenheit muss er Wetterdaten erfassen, allein mit dem älteren Meteorologen Sergej, der dem Jungen immer wieder klar macht, wer hier das Sagen hat. Bald wird ein Schiff eintreffen und die beiden abholen. Für Sergej geht damit ein mehrjähriger Aufenthalt zu Ende; endlich wird er zu seiner Frau und seinem Sohn aufs Festland zurückkehren. Eines Tages empfängt Pawel einen Funkspruch mit einer schlimmen Nachricht für Sergej, die er sich nicht traut weiterzugeben. Er hofft, die Ankunft des Schiffes werde ihn von seiner Pflicht entbinden. Doch dann verschlechtert sich das Wetter, und das Schiff bleibt aus. Die nervöse Spannung zwischen den beiden Männern steigt und entwickelt sich zu einer fast tödlich endenden Auseinandersetzung.
Der dritte Spielfilm des russischen Regisseurs Alexej Popogrebskij ist ein intensives Zwei-Personen-Drama mit einem starken dritten Hauptdarsteller, der die anderen manchmal in den Schatten stellt: die fantastische Natur des arktischen Russlands. In dem ungewöhnlichen Psychothriller, der auch einen starken Musik-Geräusch-Soundtrack bietet, geht es um Grundfragen der menschlichen Existenz, ohne dass einfache Antworten gegeben werden. Die beiden herausragenden Darsteller Sergej Puskepalis und Grigorij Dobrygin wurden auf der Berlinale 2010 mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet, ebenso Kameramann Pawel Kostomarow für die atemberaubenden Bilder.

Mit "Mein Sommer mit Sergej" endet die 3sat-Reihe "Neue russische Filme".

Sendeende: 6:10 Uhr