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November 2017
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Donnerstag, 26. September
Programmwoche 39/2013
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6:20

7:00

nano

(Wh.)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

9:45

nano

(Wh.)


10:15

Kölner Treff

Mit den Gästen Jürgen Becker (Kabarettist), Sabine
Christiansen (Journalistin, TV-Moderatorin), Ingolf Lück
(Comedian), Peter Schneider (Schriftsteller), Gerlinde
Kaltenbrunner (Profibergsteigerin) und Inge-Brigitte
Herrmann (möchte 2014 an der Tischtennis-Weltmeisterschaft
der Senioren teilnehmen)

Moderation: Bettina Böttinger


Prominente Gäste und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichte haben, kommen zum Gespräch zu Bettina Böttingers "Kölner Treff".
(ARD/WDR)


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11:45
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Am Schauplatz Gericht

Reingefallen

Reportage von Nora Zoglauer und Nina Horowitz

Moderation: Peter Resetarits

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In "Am Schauplatz Gericht" dokumentiert Peter Resetarits Prozesse über Nachbarschaftsstreitigkeiten, Ehescheidungen, Erbrechtsangelegenheiten oder Schadenersatz, ausgetragen vor österreichischen Gerichten. In dem Gerichtsmagazin kommen Kläger und Beklagte sowie deren ...
(ORF)

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In "Am Schauplatz Gericht" dokumentiert Peter Resetarits Prozesse über Nachbarschaftsstreitigkeiten, Ehescheidungen, Erbrechtsangelegenheiten oder Schadenersatz, ausgetragen vor österreichischen Gerichten. In dem Gerichtsmagazin kommen Kläger und Beklagte sowie deren Rechtsanwälte zu Wort. Die rund zehnminütige Rubrik "Nachgefragt" zeigt in jeder Sendung, wie die Fälle weitergehen.
(ORF)


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12:30

ECO

(Wh.)


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13:00
Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15

Genie und Geometrie

Stonehenge und die Vermessung der Welt

Film von Ronald P. Vaughan

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In Europa sind rund 50.000 Steinmonumente aus der Vorgeschichte registriert. Orte wie Stonehenge und Chartres stehen für geniale Bauwerke mit geheimnisvoller Symbolik und vielfältigen Verbindungen zur Erde und dem Kosmos. Der Filmemacher Ronald P. Vaughan, Initiator des ...
(ORF)

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In Europa sind rund 50.000 Steinmonumente aus der Vorgeschichte registriert. Orte wie Stonehenge und Chartres stehen für geniale Bauwerke mit geheimnisvoller Symbolik und vielfältigen Verbindungen zur Erde und dem Kosmos. Der Filmemacher Ronald P. Vaughan, Initiator des Projektes "Genie und Geometrie", ist überzeugt, dass in allen Anordnungen von sakralen Bauplätzen eine Systematik, Mathematik und nachvollziehbare Geometrie liegt. Auf der Suche nach Spuren aus der Frühzeit reist Vaughan mit der Kamera durch Mitteleuropa. Die Suche führt von den Kreisgrabenanlagen von Avebury, die rund 5.000 vor Christus errichtet wurden, über Stonehenge bis zur barocken Stadtplanung von Karlsruhe.
Die Dokumentation "Genie und Geometrie" stellt geniale Bauwerke unserer Vorfahren in den Mittelpunkt. Zu Wort kommen der britische Forscher und Bestseller-Autor Paul Devereux, der Wiener Archäologieprofessor Wolfgang Neubauer sowie der Landvermesser und Entdecker der mittelalterlichen Kirchenausrichtungen Erwin Reidinger.
(ORF)


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14:00
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Ötzi, ein Archäologie-Krimi

Film von Christiane Sprachmann

(aus der ORF-Reihe "Österreich-Bild")

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Es war ein strahlender Herbsttag, als am 19. September 1991 das Ehepaar Simon am Similaungletscher eine Leiche entdeckte. Stürme hatten feinsten Saharasand in die Alpen geweht - in Kombination mit der Sommersonne brachte das die Gletscher zum Schmelzen. In diesem Jahr ...
(ORF)

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Es war ein strahlender Herbsttag, als am 19. September 1991 das Ehepaar Simon am Similaungletscher eine Leiche entdeckte. Stürme hatten feinsten Saharasand in die Alpen geweht - in Kombination mit der Sommersonne brachte das die Gletscher zum Schmelzen. In diesem Jahr kein Einzelfall: Allein in Tirol gab das ewige Eis sechs Leichen frei. Eine davon war der Ötzi. Gestorben vor 5.300 Jahren - im Neolithikum in der Jungsteinzeit. Er ist die älteste erhaltene Mumie der Welt - älter noch als die ägyptischen Könige. Eine wissenschaftliche Sensation. Mit ihm wurde ein Tor in die Vergangenheit geöffnet. Der älteste bekannte Kriminalfall der Geschichte wartet auf seine Lösung.
Die Dokumentation "Ötzi, ein Archäologie-Krimi" wickelt den Fall des durch unnatürliche Ursachen zu Tode gekommenen Steinzeitmenschen auf.
(ORF)


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14:25
Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Der Atem der Erde

Film von John Capener, Alfred Vendl und Steve Nicholls

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Kaum etwas auf der Erde kann ohne Sauerstoff leben. Dieses unglaublich vielseitige Element hat den Planeten erst bewohnbar gemacht.
Die "Universum"-Dokumentation "Der Atem der Erde" verfolgt ein Sauerstoffatom über die Jahrmilliarden und zeigt in verblüffenden ...
(ORF)

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Kaum etwas auf der Erde kann ohne Sauerstoff leben. Dieses unglaublich vielseitige Element hat den Planeten erst bewohnbar gemacht.
Die "Universum"-Dokumentation "Der Atem der Erde" verfolgt ein Sauerstoffatom über die Jahrmilliarden und zeigt in verblüffenden Bildern, wie die unsteten Sauerstoffteilchen zu treibenden Kräften des Lebens werden konnten.
(ORF)


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15:10

Der steinerne Zeuge

Der Stephansdom erzählt Geschichte

Film von Roswitha und Ronald Vaughan

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Verfolgt man die Baugeschichte und das historische Umfeld des Wiener Stephansdoms, dann zeigt sich, dass dieser Dom in vielerlei Hinsicht anders als andere Kathedralen in Europa ist. Zunächst ist das Bauwerk erst 1136, also viel später als vergleichbare Dome, erstmals ...
(ORF)

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Verfolgt man die Baugeschichte und das historische Umfeld des Wiener Stephansdoms, dann zeigt sich, dass dieser Dom in vielerlei Hinsicht anders als andere Kathedralen in Europa ist. Zunächst ist das Bauwerk erst 1136, also viel später als vergleichbare Dome, erstmals geschichtlich erwähnt worden. Es war die Zeit der Kreuzzüge, und am Rande eines Fischerdorfs an der Donau wurde eine, für die damalige Zeit, mächtige Kirche gebaut. Der Babenberger Markgraf Leopold IV. tauschte mit dem Bischof von Passau den Baugrund, auf dem heute der Dom steht, gegen Weingärten und Jagdgebiete in der Umgebung ein. Somit war der Bischof von Passau stets der Hausherr in der größten Kirche der östlichen Grenzregion des Deutschen Reiches, aus der Österreich entstand. So war St. Stephan in Wien, nach einer Periode von rund 330 Jahren, in denen an der Kirche gebaut und erweitert wurde, in der heutigen Form nahezu vollendet, als die Erhebung zum Bischofssitz erfolgte. Die weltlichen Herrscher, die den Kirchenbau prägten, waren zunächst schlichte Markgrafen, dann Herzöge und mit dem Habsburger Friedrich III. schließlich Kaiser. Ihnen allen gemeinsam war das Exklusivrecht, den Dom durch das Riesentor betreten zu dürfen. Heute betreten jährlich rund sieben Millionen Menschen den Stephansdom durch dieses Portal.
Die Dokumentation "Der steinerne Zeuge" erzählt die Geschichte des Stephansdoms. Sie rekonstruiert die ursprüngliche Farbenpracht des Riesentors und verfolgt die Arbeit einer österreichischen Firma, die das Wahrzeichen mittels Lasertechnik vermisst.
(ORF)


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16:05
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Carnuntum - Weltstadt im Land der Barbaren

Film von Kurt Mündl

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Vor über 2.000 Jahren sammelte sich eine römische Armee am Südufer der Donau. Sie wollte den Fluss überqueren und gegen die Markomannen zu Felde ziehen. Der germanische Volksstamm war Rom feindlich gesinnt und hielt sich jenseits der Donau auf. Der römische Offizier ...
(ORF)

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Vor über 2.000 Jahren sammelte sich eine römische Armee am Südufer der Donau. Sie wollte den Fluss überqueren und gegen die Markomannen zu Felde ziehen. Der germanische Volksstamm war Rom feindlich gesinnt und hielt sich jenseits der Donau auf. Der römische Offizier und Historiker Villeius Paterculus berichtete 6 nach Christus, dass ein unter dem Feldherrn Tiberius stehendes römisches Heer während dieses Feldzuges sein Winterlager im keltischen Königreich Noricum errichtete. Der genaue Ort, Carnuntum, lag etwa 40 Kilometer vom heutigen Wien entfernt. Es war die Geburtsstunde einer römische Großstadt im "Land der Barbaren", die später auch als "Klein Rom" an der Donau bezeichnet wurde. Carnuntum erlangte rasch eine derart strategische Bedeutung, dass sogar römische Kaiser wie Marc Aurel dort ihr Quartier aufschlugen. Vier Jahrhunderte hielten sich die römischen Invasoren dort, dann begann der Niedergang.
"Carnuntum - Weltstadt im Land der Barbaren" dokumentiert mit Spielszenen und Computeranimationen den Alltag in "Klein Rom".
(ORF)


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16:50
Videotext Untertitel

Der große Horizont

Film von Paul Reddish

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Satelliten liefern dem Menschen eine neue Vorstellung von seinem Planeten. Die fliegenden Aufklärer enthüllen oft unbekannte Naturphänomene und globale Zusammenhänge: gigantische Sandstürme, die um den halben Erdball wandern, den Ursprung karibischer Hurrikans über ...
(ORF)

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Satelliten liefern dem Menschen eine neue Vorstellung von seinem Planeten. Die fliegenden Aufklärer enthüllen oft unbekannte Naturphänomene und globale Zusammenhänge: gigantische Sandstürme, die um den halben Erdball wandern, den Ursprung karibischer Hurrikans über Afrika, die Planktonblüte in den Ozeanen und riesige Buschfeuer in entlegenen Regionen. Der Panoramablick aus dem All eröffnet aber nicht nur ungeahnte Perspektiven - Satelliten sind auch unverzichtbare Helfer bei Naturkatastrophen und anderen Krisensituationen. Kaum waren am 12. Januar 2010 die Wellen des Erdbebens in Haiti abgeklungen, nahm eine Flotte fliegender Aufklärer das Katastrophengebiet ins Visier und lieferte hochauflösende Fotos und millimetergenaue Radarvermessungen der Erdbebenzone. Der Vergleich mit früheren Aufnahmen zeigte die Folgen der Katastrophe. Anhand solcher Informationen können Hilfsorganisationen und Entscheidungsträger ihre Maßnahmen besser planen.
Die Dokumentation "Der große Horizont" präsentiert spektakuläre Ansichten des Erdballs.
(ORF)


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17:35
Videotext Untertitel

Blitzgewitter - Himmel unter Strom

Film von Manfred Christ

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Wolkentürme in stahlblau und tintenschwarz, kilometerlange Blitze, die sich für Sekunden wie ein Spinnennetz über den Himmel legen, unheimliches Grollen und Donnerschläge, all das begleitet von Regen, Sturm und Hagel: Gewitter sind nicht nur eine überirdische Show - ...
(ORF)

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Wolkentürme in stahlblau und tintenschwarz, kilometerlange Blitze, die sich für Sekunden wie ein Spinnennetz über den Himmel legen, unheimliches Grollen und Donnerschläge, all das begleitet von Regen, Sturm und Hagel: Gewitter sind nicht nur eine überirdische Show - Blitz und Donner mischen auch maßgeblich am globalen Wetter und Klima mit.
Die Dokumentation "Blitzgewitter - Himmel unter Strom" entführt in die Welt der Gewitterforschung.
(ORF)


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18:30

nano

Die Welt von morgen

- Erderwärmung
Wissenschaftler entwickeln immer bessere Modelle
- Organtransplantation
Notwendige Medikamente haben schwere Nebenwirkungen

Moderation: Kristina zur Mühlen


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Heimat reloaded - Edgar Reitz setzt seine großartige
Trilogie fort

Moderation: Cécile Schortmann


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Vom Strampler zu den Strapsen

Jugend ohne Kindheit

Film von Maureen Palmer

Erstausstrahlung

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Viele Eltern beobachten mit Sorge ein Wiederaufflammen längst überwunden geglaubter Klischees bei ihren Söhnen und Töchtern: Röcke kurz, Absätze hoch, Dekolletés tief... Studien belegen, dass junge Mädchen sich häufig nur darüber definieren, wie sie von anderen ...

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Viele Eltern beobachten mit Sorge ein Wiederaufflammen längst überwunden geglaubter Klischees bei ihren Söhnen und Töchtern: Röcke kurz, Absätze hoch, Dekolletés tief... Studien belegen, dass junge Mädchen sich häufig nur darüber definieren, wie sie von anderen gesehen werden. Schönheit, Kleidung und sexuelle Attraktivität werden zum Maß der Dinge. Bereits präpubertäre Mädchen sehen sich als Objekte, deren Hauptaufgabe es ist, Jungs zu gefallen. Die wiederum haben - bevor sie "Sexualität" fehlerfrei schreiben können - Zugriff auf alle Spielarten von Sex im Internet. Das Schaulaufen findet auf dem Schulhof und in sozialen Netzwerken wie Facebook statt. Die Beliebtheit wird in "Gefällt mir"-Klicks für jedes neue Foto gemessen. Als besonderer Vertrauensbeweis gilt der Austausch von Nacktfotos, deren Verbreitung - einmal digital verschickt - nie wieder zu kontrollieren ist. Die Modeindustrie verdient gut daran, dass Mädchen in immer jüngeren Jahren erwachsen aussehen möchten. Lolita verkehrt herum: Galten früher Kindfrauen als attraktiv, die sich durch kindliches Äußeres aber geistige Reife auszeichneten, scheint der aktuelle Trend komplett gegenläufig zu sein. Emotionale und geistige Entwicklung scheinen nebensächlich, solange nur das Erscheinungsbild möglichst erwachsen wirkt.
Die Dokumentation "Vom Strampler zu den Strapsen" beschäftigt sich mit den neuen Rollenklischees von Jugendlichen.

Im Rahmen von Wissenschaft am Donnerstag folgt im Anschluss, um 21.00 Uhr, eine Folge der Gesprächssendung "scobel" zum Thema "Riskanter Sex".


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21:00

scobel - Riskanter Sex

Mit den Gästen Ilka Quindeau (Psychologin, Frankfurt/M.)
und Norbert Brockmeyer (Mediziner, Bochum)

Erstausstrahlung

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Die mittelalterliche "Lustseuche" Syphilis ist wieder auf dem Vormarsch. Das Robert-Koch-Institut spricht von einem besorgniserregenden Anstieg der Erkrankungen. Allein im Jahr 2012 stiegen die gemeldeten Syphilis-Fälle um 19 Prozent - dies waren 706 mehr Infektionen als ...

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Die mittelalterliche "Lustseuche" Syphilis ist wieder auf dem Vormarsch. Das Robert-Koch-Institut spricht von einem besorgniserregenden Anstieg der Erkrankungen. Allein im Jahr 2012 stiegen die gemeldeten Syphilis-Fälle um 19 Prozent - dies waren 706 mehr Infektionen als im Vorjahr. Schon 2011 gab es eine Steigerungsrate von 22 Prozent. Von den Erkrankungen seien in erster Linie Männer in Großstädten betroffen, die Sex mit anderen Männern haben. Ein solcher Trend ist gegenwärtig in fast allen Industriestaaten zu beobachten. Während die Zahl der HIV-Infektionen stagniere, würden sich andere sexuell übertragbare Krankheiten zunehmend ausbreiten, prognostizieren Gesundheitsexperten wie Nobert Brockmeyer. Dazu zählen auch Chlamydien, Gonorrhö und Papillomaviren. Die sexuelle Revolution der 1960er Jahre hat das Individuum von gesellschaftlichen Zwängen und Normen befreit, zugleich aber scheinbar auch das Bewusstsein für Krankheitsrisiken minimiert. Zwar gibt es heute in Form von Broschüren und Internetangeboten mehr Aufklärung als in der Vergangenheit. Offensichtlich aber werden sie nicht genutzt.
In der Gesprächssendung "scobel" diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen - der Frankfurter Psychologin Ilka Quindeau, dem Bochumer Mediziner Norbert Brockmeyer und dem Wiener Kultur- und Sozialhistoriker Franz X. Eder - Fragen um die wieder aufkommenden Geschlechtskrankheiten: Welche Behandlungs- und Vorsorgemöglichkeiten gibt es? Wie informieren Eltern, Lehrer, Ärzte, Sexualwissenschaftler sowie das Internet über Sexualität? Wie steht es unter dem Eindruck eines Abbaus der Sexualwissenschaften an deutschen Universitäten mit der wissenschaftlichen Auseinandersetzung?


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22:00
Videotext Untertitel

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25

Intimacy

Spielfilm, Frankreich 2001

Darsteller:
JayMark Rylance
ClaireKerry Fox
AndyTimothy Spall
VictorAlastair Galbraith
BettyMarianne Faithfull
u.a.
Regie: Patrice Chéreau
Länge: 115 Minuten

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Ein Mann öffnet die Tür seines trostlosen Apartments. Eine Frau steht vor ihm, die beiden scheinen sich zu kennen und doch kaum etwas voneinander zu wissen. Er bittet sie herein, und nach einem kurzen Gespräch stürzen sie sich aufeinander, haben leidenschaftlichen Sex. ...

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Ein Mann öffnet die Tür seines trostlosen Apartments. Eine Frau steht vor ihm, die beiden scheinen sich zu kennen und doch kaum etwas voneinander zu wissen. Er bittet sie herein, und nach einem kurzen Gespräch stürzen sie sich aufeinander, haben leidenschaftlichen Sex. Dann verschwindet die Frau wieder - bis zur nächsten Woche, am selben Ort, zur selben Zeit. Der Mann heißt Jay, der Name der Frau ist Claire. Es geht bei ihrer Affäre allein um anonymen, hingebungsvollen Sex. Doch Jay erträgt diesen Zustand nicht. Eines Tages folgt er ihr heimlich. Er findet heraus, dass sie verheiratet ist, einen kleinen Sohn hat und als Schauspielerin in einem Vorstadttheater auftritt. Auch Jay war früher verheiratet und hat zwei kleine Kinder. Seit seiner Trennung arbeitet er als Barkeeper in einem Szenelokal, während seine Wohnung zusehends verwahrlost. Getrieben von einem obsessiven Interesse an Claire, nimmt Jay im Theater Kontakt zu ihrem Ehemann Andy auf. Jay unterhält sich mit ihm, erzählt von seiner gescheiterten Ehe und von seiner Sexaffäre mit einer "Unbekannten". Als Claire herausbekommt, dass Jay ihr nachspioniert, ist die Aura der Anonymität zerstört: Die Affäre hat ihren Zweck verloren.
Bei seiner Uraufführung löste Patrice Chéreaus preisgekröntes Drama "Intimacy" aufgrund seiner freizügigen, naturalistischen Sexszenen kontroverse Diskussionen aus. Tatsächlich jedoch verfällt der anspruchsvolle Film nach Motiven von Hanif Kureishi nie dem Voyeurismus. Vielmehr geht es Chéreau darum, das komplexe Seelenleben seiner Protagonisten auszuloten, wobei den Sexszenen eher eine metaphorische als eine erotische Bedeutung zukommt. Auf der Berlinale 2001 bekam "Intimacy" den "Goldenen Bären" als "Bester Film", Kerry Fox ("Kleine Morde unter Freunden", "The Gathering") wurde für ihre Leistung als "Beste Darstellerin" ausgezeichnet.


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0:20
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:50

Die verlorene Welt des Mbyá Guarani-Volkes

Doctora Marianas Rettungsversuche

Film von Charlotte Eichhorn

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"Wald bedeutet Glück und Heiterkeit, ohne Wald sind wir traurig, können wir nicht leben", sagt Hilario Acosta, der Häuptling des Mbyá Guarani-Stammes. Der Regenwald bietet alles, was die Menschen seines Stammes im Dreiländereck Argentinien, Brasilien und Paraguay zum ...

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"Wald bedeutet Glück und Heiterkeit, ohne Wald sind wir traurig, können wir nicht leben", sagt Hilario Acosta, der Häuptling des Mbyá Guarani-Stammes. Der Regenwald bietet alles, was die Menschen seines Stammes im Dreiländereck Argentinien, Brasilien und Paraguay zum Leben brauchen: Nahrung, Material für ihre Häuser und Kleider sowie das Gefühl der Verbundenheit mit der Natur und dem Kosmos. Doch der Wald wird großflächig gerodet und dem indigenen Volk wird so die Lebensgrundlage zunehmend entzogen. Das bedeutet für die Mbyá Guarani den Verlust ihrer Kultur und letztlich auch ihrer Identität. Mariana Mampaey, eine argentinische Ärztin mit Schweizer Wurzeln, versucht Tag für Tag dem Untergang der Welt des Stammes entgegen zu wirken: mit ihrem Fachwissen, das weit über die Schulmedizin hinaus reicht, mit ihren fundierten Kenntnissen über die Mbyá-Kultur und mit einer gehörigen Portion Mut, denn ihr Engagement ist der Regierung ein Dorn im Auge.
Die Dokumentation von Charlotte Eichhorn begleitet Mariana Mampaey bei ihrem Kampf um "Die verloren Welt des Mbyá Guarani-Volkes".


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1:35

Der Jugendanwalt

(Wh.)


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1:55

Hessenreporter: Bewohner gesucht - Wanfried kämpft

um seine Zukunft

Film von Petra Stein


Reportagen aus dem hessischen Alltagsleben.
(ARD/HR)


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2:25

Intimacy

Spielfilm, Frankreich 2001

(Wh.)

Länge: 115 Minuten


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4:20
Videotext Untertitel

Carnuntum - Weltstadt im Land der Barbaren

(Wh.)


(ORF)


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5:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

STÖCKL.

Mit Florian Scheuba, Thilo Sarrazin, Lotte Tobisch
und Marla Blumenblatt

Moderation: Barbara Stöckl

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Einmal wöchentlich lädt Barbara Stöckl bis zu fünf prominente Persönlichkeiten und Menschen mit interessanter Lebensgeschichte in ihre Talkshow "STÖCKL.". Die Themen geben die Gäste selbst vor. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Erfahrungen, Haltungen, ...
(ORF)

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Einmal wöchentlich lädt Barbara Stöckl bis zu fünf prominente Persönlichkeiten und Menschen mit interessanter Lebensgeschichte in ihre Talkshow "STÖCKL.". Die Themen geben die Gäste selbst vor. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Erfahrungen, Haltungen, Zukunftsvisionen und über gesellschaftlich relevante Themen.
(ORF)

Sendeende: 6:05 Uhr