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Oktober 2017
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Dienstag, 17. September
Programmwoche 38/2013
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6:20

7:00

nano

(Wh.)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

9:45

nano

(Wh.)


10:15

Hart aber fair

Thema: "Bitte wählen Sie: Steuern erhöhen? Sparen?

Umverteilen?"

Mit den Gästen Volker Kauder (CDU, Fraktionsvorsitzender),
Frank-Walter Steinmeier (SPD, Fraktionsvorsitzender),
Jürgen Trittin (B'90/Grüne, Fraktionsvorsitzender,
Spitzenkandidat für die Bundestagswahl), Rainer Brüderle
(FDP, Fraktionsvorsitzender, Spitzenkandidat für die
Bundestagswahl), Gregor Gysi (Die Linke, Fraktionsvorsitzender,
Spitzenkandidat für die Bundestagswahl)

Moderation: Frank Plasberg


Moderator Frank Plasberg diskutiert mit seinen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In der Sendung ist Thema, was die Menschen bewegt und aufregt. Filme und Reportagen liefern wichtige Hintergründe und beleuchten das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln.
(ARD/WDR)


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11:30

Reiseziel

Ponza


(ARD)


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11:45

Aufgetischt in und um Grinzing

Film von Manfred Hoschek

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Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts eine eigenständige Gemeinde, ist Grinzing auch heute noch ein "Dorf" in der Millionenstadt Wien, in dem sich Leben und Kulinarik vor allem um den Wein drehen. Zu einem Besuch in Grinzing gehört eine Fahrt mit der berühmten ...
(ORF)

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Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts eine eigenständige Gemeinde, ist Grinzing auch heute noch ein "Dorf" in der Millionenstadt Wien, in dem sich Leben und Kulinarik vor allem um den Wein drehen. Zu einem Besuch in Grinzing gehört eine Fahrt mit der berühmten "Heurigen-Straßenbahn", der Linie 38, ebenso wie ein Besuch auf der "Terrasse von Wien", dem Krapfenwaldbad, und im "Theater zum Himmel", dem ehemaligen Wohnhaus von Attila Hörbiger und Paula Wessely.
Die Dokumentation aus der Reihe "Aufgetischt" besucht Grinzing und zeigt, wie man dort versucht, Traditionen zu erhalten, diese aber auch weiterzuentwickeln. Das Jahr beginnt mit einem Picknick in den Weinbergen des Winzers Stefan Hajzan rund um Grinzing, der Picknickkorb liebevoll mit Heurigen-Schmankerln gefüllt. Auf Korbsesseln inmitten der Reben darf dann geschmaust werden.
(ORF)


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12:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

über:morgen - Goodbye Bargeld!

(Wh.)


(ORF)


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13:00
Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15

Tief im Westen (1/2)

Im Schwimmauto auf der mittleren Weser

Film von Manfred Schulz

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Vier Räder, Motor, Lenkrad - aber ein Auto ist es nicht - oder: nicht nur. Denn das knallrote Vehikel hat zwei Propeller, einen Anker und eine Bootsnummer. Es ist ein Amphicar - "unser Schwimmauto", schwärmt Familie Gerke. Mal zu Wasser, mal zu Land sind sie mit ihm auf ...
(ARD/WDR)

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Vier Räder, Motor, Lenkrad - aber ein Auto ist es nicht - oder: nicht nur. Denn das knallrote Vehikel hat zwei Propeller, einen Anker und eine Bootsnummer. Es ist ein Amphicar - "unser Schwimmauto", schwärmt Familie Gerke. Mal zu Wasser, mal zu Land sind sie mit ihm auf Entdeckungstour. Diesmal auf der mittleren Weser, eine Region im Nordosten Nordrhein-Westfalens, die - abseits von großen Touristenzentren - viele bisher unentdeckte Geschichten birgt: Wer weiß schon, dass am großen Weserbogen einst hunderte Zigarrenmacher zu Hause waren. Tabak kam damals per Schiff über die Weser nach Porta Westfalica und Vlotho. Ein altes Familienunternehmen in Bünde hält noch heute an der Tradition fest.
Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation "Tief im Westen" begleitet Familie Gerke und stellt eine Region vor, die für Nordrhein-Westfalen eher untypisch ist: dünn besiedelt, mit vielen Mühlen und einer überraschenden Wasserwelt aus stillen Altarmen, Baggerseen und vergessenen Weserschleifen.

Den zweiten Teil von "Tief im Westen" zeigt 3sat im Anschluss, um 14.00 Uhr.
(ARD/WDR)


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14:00

Tief im Westen (2/2)

Über die Lenne ins Sauerland

Film von Manfred Schulz

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Das Sauerland ist eine der regenreichsten Regionen Nordrhein-Westfalens. Von zahlreichen, weit verzweigten Bächen, Flüssen und Seen aufgefangen, fließt das meiste Wasser dem Rhein zu. Die Lenne spielt dabei, als größter Nebenfluss der Ruhr, eine entscheidende Rolle. ...
(ARD/WDR)

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Das Sauerland ist eine der regenreichsten Regionen Nordrhein-Westfalens. Von zahlreichen, weit verzweigten Bächen, Flüssen und Seen aufgefangen, fließt das meiste Wasser dem Rhein zu. Die Lenne spielt dabei, als größter Nebenfluss der Ruhr, eine entscheidende Rolle. Sie kommt vom "Dach des Sauerlandes", dem Kahlen Asten bei Winterberg, herunter. Flussabwärts findet sich eine abwechslungsreiche Landschaft, die von der faszinierenden Natur des Sauerlandes geprägt ist: vom Wasser geschaffene Tälern und Höhlensysteme. Unterwegs Richtung Ruhr bekommt die Lenne von Süden her reichlich Zufluss: Die Verse oder die Bigge bringen von Süden her ihr Wasser und auch ihre Geschichten mit. Der Biggestausee ist ein wahrer Touristenmagnet, so wie auch die Atta-Höhle.
Der letzte Teil der zweiteiligen Dokumentation "Tief im Westen" reist die Lenne entlang, begegnet Menschen die am Fluss leben und erzählt Geschichten von früher und heute.
(ARD/WDR)


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14:45

Biber, Lachs und schroffe Felsen

Auf Expedition mit Jürgen Vogt

Film von Thomas Förster und Jürgen Vogt

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Die Rur wäre selbst für die Alpen oder Rocky Mountains eine wahre Zierde. Sie entspringt im Hohen Venn, fließt als ungezähmter Gebirgsbach durch die Nordeifel und mündet nach 170 wilden Kilometern in den Niederlanden in die Maas. Seit 25 Jahren ist Nordrhein-Westfalen ...
(ARD/WDR)

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Die Rur wäre selbst für die Alpen oder Rocky Mountains eine wahre Zierde. Sie entspringt im Hohen Venn, fließt als ungezähmter Gebirgsbach durch die Nordeifel und mündet nach 170 wilden Kilometern in den Niederlanden in die Maas. Seit 25 Jahren ist Nordrhein-Westfalen wieder Biber-Land. Angefangen hat alles an der Rur und ihren Nebenbächen. Die Nachkommen der ersten Biber-Pioniere betreiben heute Naturschutz mit den Zähnen - und haben ganz neue Landschaften geschaffen. Sie zu beobachten ist allerdings nicht einfach. Auch andere, ehemals verschwundene Tierarten wie Lachs und Uhu haben sich die Rur und ihre Täler zurückerobert.
Die Dokumentation "Biber, Lachs und schroffe Felsen" entdeckt die Rur von der Quelle bis zur Mündung - unter, an und auf dem Wasser. Jürgen Vogt und sein Team begleiten auf ihrer Expedition zudem Tierschützer bei ihrer anstrengenden und oftmals gefährlichen Arbeit.
(ARD/WDR)


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15:30

Seehund, Biber, wilde Pferde

Auf Expedition am Rhein

Film von Thomas Förster und Jürgen Vogt

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500.000 Wildgänse, Lachse, Biber, Wildpferde, Seehunde und sogar Delfine - alle bewohnen die letzten 250 Kilometer des Rheins. Wie leben die wilden Tiere zwischen mehr als 30 Millionen Menschen? Welche Chance hat die "Wildnis vor der Haustür" nach 2.000 Jahren ...
(ARD/WDR)

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500.000 Wildgänse, Lachse, Biber, Wildpferde, Seehunde und sogar Delfine - alle bewohnen die letzten 250 Kilometer des Rheins. Wie leben die wilden Tiere zwischen mehr als 30 Millionen Menschen? Welche Chance hat die "Wildnis vor der Haustür" nach 2.000 Jahren Eindeichung, Regulierung, Jagd und Besiedlung?
Die Dokumentation "Seehund, Biber, wilde Pferde" war am, im, auf und unter Wasser unterwegs. An der Mündung des Rheins bis in die Nordsee begleiten Jürgen Vogt und sein Team Seehundretter, an der Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden entdecken sie Wildpferde in einer "Freien Wildbahn aus Menschenhand". Auf der Bislicher Insel bei Xanten erforschen sie mit Biologen das Leben der Wildgänse und Kormorane. Jürgen Vogt hat in der Arktis Eisbären gefilmt, war mit Pinguinen in der Antarktis und mit Störchen in Afrika unterwegs. Jetzt folgt er für seine Expedition dem Rhein durch Nordrhein-Westfalen und die Niederlande bis zur Mündung in die Nordsee.
(ARD/WDR)


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16:15

Der Bernsteinfischer

Ein Ire auf Rügen

Film von Frank Breuner

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Früh am Morgen, wenn noch kein Tourist am Strand unterwegs ist, geht Finbarr Corrigan auf die Jagd. Bernsteinfieber treibt den Engländer irischer Abstammung an die Küsten Rügens, und wenn günstige Sturmwinde das Gold der Ostsee anspülen, macht er reiche Beute. Hat er ...
(ARD/NDR)

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Früh am Morgen, wenn noch kein Tourist am Strand unterwegs ist, geht Finbarr Corrigan auf die Jagd. Bernsteinfieber treibt den Engländer irischer Abstammung an die Küsten Rügens, und wenn günstige Sturmwinde das Gold der Ostsee anspülen, macht er reiche Beute. Hat er gerade keinen Beutel zur Hand, dann nimmt er die Fundsteine auch schon mal zur Zwischenlagerung in den Mund. Ob er dabei schon einmal einen Bernstein verschluckt hat? "Ja", sagt Finbarr Corrigan, "aber sie kommen immer wieder raus." Corrigan ist ein echtes Original - irischer Humor und Sangeslust inklusive. Als Trockenbauer kam er Anfang der 1990er Jahre nach Deutschland. Auf Hiddensee lernte er seine Frau kennen und zusammen eröffneten sie in Binz auf Rügen einen Bernsteinladen. In der Hochsaison bedeutet das jede Menge Arbeit, aber Corrigan sagt, er habe sein Hobby zum Beruf gemacht.
Die Dokumentation "Der Bernsteinfischer" schaut Finbarr Corrigan, einem Iren, der auf Rügen seine Heimat gefunden hat, über die Schulter.
(ARD/NDR)


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16:45

Ein Leben für die Hallig

Die Matthiesens von Süderoog

Film von Jobst Thomas

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Das Leben auf einer Hallig ist mitunter ein mühsamer Kampf - doch Hermann und Gudrun Matthiesen nehmen ihn meist mit einem Lächeln auf. Denn für sie ist Süderoog der schönste Ort der Welt. Auch wenn es hier mitunter sehr rau und einfach zugeht. Doch der Alltag auf der ...
(ARD/NDR)

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Das Leben auf einer Hallig ist mitunter ein mühsamer Kampf - doch Hermann und Gudrun Matthiesen nehmen ihn meist mit einem Lächeln auf. Denn für sie ist Süderoog der schönste Ort der Welt. Auch wenn es hier mitunter sehr rau und einfach zugeht. Doch der Alltag auf der Hallig bietet stets auch kleine Abenteuer. Vor fast zwanzig Jahren wanderten die Matthiesens auf die Hallig Süderoog aus. Sie haben sich so ihren Traum vom selbstbestimmten Leben verwirklicht. Das Amt für Land- und Wasserwirtschaft in Husum suchte damals Küstenschützer, die daran arbeiten, dass Süderoog nicht in den Fluten verschwindet. Im Sommer durchbrechen Tagesgäste die Einsamkeit. Während Hermann die Wattwanderer dann herumführt, ihnen Kühe, Schafe und Lämmer zeigt, kümmert sich Gudrun um die Bewirtung - mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen.
Die Dokumentation "Ein Leben für die Hallig" beobachtet die Matthiesens über die Jahreszeiten hinweg und bietet überraschende Einblicke in ihr Leben auf der Hallig.
(ARD/NDR)


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17:45

Sylt - Ausverkauf einer Luxusinsel

Film von Johannes Höflich und Jo Angerer

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Sylt ist angesagt: Wer etwas auf sich hält, macht dort Urlaub. Oder - noch mondäner - er kauft sich eine Immobilie. Immer teurer werden die Objekte, so teuer, dass die Einheimischen längst auf der Strecke geblieben sind. Neubauten gibt es fast nur noch durch Investoren, ...
(ARD/WDR)

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Sylt ist angesagt: Wer etwas auf sich hält, macht dort Urlaub. Oder - noch mondäner - er kauft sich eine Immobilie. Immer teurer werden die Objekte, so teuer, dass die Einheimischen längst auf der Strecke geblieben sind. Neubauten gibt es fast nur noch durch Investoren, die in der Nähe der letzten halbwegs ruhigen Strandabschnitte Luxusherbergen errichten. Ganz normale Häuser werden zu Preisen verkauft, die den Bestlagen Münchens oder Düsseldorfs entsprechen. Immer mehr Sylter finden keine bezahlbare Wohnung mehr und müssen die Insel verlassen. Das hat dramatische soziale Folgen: Die Sylter werden zu Dienstleistern von reichen Zweitwohnungsbesitzern in den Dörfern, die früher ihre Heimat waren. Die Kirche, die Kneipe und das Vereinsleben gibt es nicht mehr. Sogar Bildung wird zum Luxusgut: Während staatliche Schulen auf der Insel schließen, wird ein neues Internat für Wohlhabende gebaut.
Die Dokumentation "Sylt - Ausverkauf einer Luxusinsel" zeigt die Situation aus der Perspektive von Sylter Bürgern.
(ARD/WDR)


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18:30

nano

Die Welt von morgen

- Bergung
Ein Wrack wird mobil gemacht
- Wende
Wie die Windkraft den Energiemarkt verändert
- Bauplan
Unser Gehirn im 3D-Modell

Moderation: Ingolf Baur


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Sextäter Roman Polanski - Neues Buch von seinem Opfer

Moderation: Tina Mendelsohn


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Western reloaded

Brokeback Mountain

Spielfilm, USA 2005

Darsteller:
Jack TwistJake Gyllenhaal
Ennis del MarHeath Ledger
Alma BeersMichelle Williams
Lureen NewsomeAnne Hathaway
Joe AguirreRandy Quaid
Alma jr. (19 Jahre)Kate Mara
CassieLinda Cardellini
u.a.
Regie: Ang Lee
Länge: 125 Minuten

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Wyoming, 1963: In der tiefen Provinz des amerikanischen Mittelwestens treffen Jack Twist und Ennis del Mar zum ersten Mal aufeinander, als sie als Cowboys bei dem Großfarmer Joe Aguirre anheuern. Einen Sommer lang sollen die beiden eine riesige Schafherde auf den hoch ...
(ARD)

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Wyoming, 1963: In der tiefen Provinz des amerikanischen Mittelwestens treffen Jack Twist und Ennis del Mar zum ersten Mal aufeinander, als sie als Cowboys bei dem Großfarmer Joe Aguirre anheuern. Einen Sommer lang sollen die beiden eine riesige Schafherde auf den hoch gelegenen Weideflächen des Brokeback Mountain hüten. In der Abgeschiedenheit der Berge freunden die jungen Männer sich schnell miteinander an - bis eines Nachts mehr daraus wird und es zu einer sexuellen Begegnung kommt. Nach der Rückkehr in die Stadt trennen sich ihre Wege: Ennis heiratet seine Verlobte Alma, bekommt mit ihr zwei Kinder, Jack nimmt Lureen Newsome, die Tochter eines wohlhabenden Landmaschinenhändlers, zur Frau. Erst vier Jahre später sehen die Freunde sich durch Jacks Initiative wieder - und nun entwickelt sich aus der flüchtigen Affäre in den Bergen eine innige Liebesbeziehung. Während der romantische Jack davon träumt, mit seinem Freund ein neues Leben zu beginnen, weiß Ennis, dass ihre Liebe in der gewalttätig-homophoben Gesellschaft des ländlichen Amerika streng geheim bleiben muss. So beschränkt sich für Ennis und Jack in den kommenden Jahrzehnten die Möglichkeit, ihre Gefühle füreinander auszuleben, auf einen alljährlichen Ausflug unter dem Vorwand des Angelns. Mühsam hält Jack bei seiner Frau den schönen Schein des liebenden Ehemanns aufrecht, während Ennis' Ehe zerbricht. Trotzdem bringt Ennis es noch immer nicht fertig, öffentlich zu seinen Gefühlen für Jack zu stehen. Er ahnt nicht, dass ihr nächster gemeinsamer Camping-Trip das letzte Mal sein wird, dass sie sich sehen.
In seinem vielfach preisgekrönten Meisterwerk "Brokeback Mountain", nach einer Kurzgeschichte von Annie Proulx, nimmt Regisseur Ang Lee sich eines thematischen Geflechts an, das vor allem für die Vereinigten Staaten überaus delikat ist: Homosexualität und Cowboy-Mythos. Trotz des sozialkritischen Gehalts liegt die große Stärke des Films in Lees Fähigkeit, zu beobachten und zu erzählen anstatt zu moralisieren.

In der Filmreihe "Western reloaded" zeigt 3sat vom 17. bis zum 22. September fünf Western aus den letzten 20 Jahren, die das klassische Genre neu ausloten. als nächster Beitrag dieser Reihe folgt am Mittwoch, 18. September, um 22.25 Uhr "Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada".
(ARD)


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22:20
VPS 22:19

New York Memories

Dokumentarfilm von Rosa von Praunheim, Deutschland 2010

Länge: 89 Minuten

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Seit den 1970er Jahren hat der Regisseur Rosa von Praunheim die Ostküstenmetropole besucht, die für einen jungen Homosexuellen wie von Praunheim damals die aufregendste Stadt der Welt war - mit wilden Sexpartys, Demonstrationen für Gleichberechtigung und exzentrischen ...
(ARD/WDR/BR)

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Seit den 1970er Jahren hat der Regisseur Rosa von Praunheim die Ostküstenmetropole besucht, die für einen jungen Homosexuellen wie von Praunheim damals die aufregendste Stadt der Welt war - mit wilden Sexpartys, Demonstrationen für Gleichberechtigung und exzentrischen Superstars aus dem Umfeld von Andy Warhols "Factory". Mit "Überleben in New York" inszenierte Rosa von Praunheim 1989 seinen bis dahin erfolgreichsten Kinofilm. Das Thema: junge Frauen aus Deutschland, die in New York ihr Glück suchen.
20 Jahre später begibt sich der Kultregisseur auf eine persönliche Spurensuche und geht der Frage nach, was aus seinen damaligen Protagonisten Anna und Claudia geworden ist. Das Wiedertreffen und die gemeinsamen Gespräche verknüpft Rosa von Praunheim mit Ausschnitten aus seinen bisherigen New York-Filmen. Von Praunheim erinnert auch an die 1980er Jahre und das gesellschaftliche Engagement gegen Aids, das er damals filmisch begleitet hatte. Er blickt zudem zurück auf die 1990er Jahre, als sich der konservative Bürgermeister Rudolph Giuliani anschickte, mit seinem umstrittenen "Zero Tolerance"-Programm die Stadt zu "säubern". Damals wurden Sexclubs geschlossen, Künstler und Obdachlose vertrieben - und das einst aufregende Manhattan wurde reich und langweilig. "New York Memories" ist eine Hommage Praunheims an seine Lieblingsstadt.

Im Anschluss ab 23.50 Uhr zeigt 3sat drei weitere Filme von und über Rosa von Praunheim.
(ARD/WDR/BR)


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23:50
VPS 23:55

Die Jungs vom Bahnhof Zoo

Dokumentarfilm von Rosa von Praunheim, Deutschland 2010

Länge: 84 Minuten

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Daniel ist Roma. Im Heim lernte er, kriminell zu sein, und mit 16 begann seine "Stricherkarriere" am Bahnhof Zoo. Nazif ist ein ehemaliger Bürgerkriegsflüchtling aus Bosnien, der als Kind nach Deutschland kam und schon als junger Stricher am Bahnhof Zoo harte Drogen ...
(ARD/RBB/NDR)

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Daniel ist Roma. Im Heim lernte er, kriminell zu sein, und mit 16 begann seine "Stricherkarriere" am Bahnhof Zoo. Nazif ist ein ehemaliger Bürgerkriegsflüchtling aus Bosnien, der als Kind nach Deutschland kam und schon als junger Stricher am Bahnhof Zoo harte Drogen konsumierte. Der junge Rumäne Romica hat eine Familie gegründet, deren Existenzgrundlage lange die Prostitution war. Viele der jungen Männer sehen die Prostitution als Chance, schnelles Geld zu verdienen. Sie reflektieren oft erst zu spät, dass ihr riskanter Job keine Perspektive hat.
Losgelöst von Klischees, erzählt der Dokumentarfilm "Die Jungs vom Bahnhof Zoo" von Rosa von Praunheim von männlicher Prostitution. Im Mittelpunkt stehen die Lebensgeschichten von fünf Strichern, drei von ihnen sind Roma. Auch Straßensozialarbeiter, Wirte von Stricherkneipen und Freier kommen zu Wort. Rosa von Praunheim gelingt mit diesem Film ein tiefer Einblick in die Stricher- und Freierszene.
(ARD/RBB/NDR)


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1:15
VPS 22:20

Rosakinder

Fernsehfilm, Deutschland 2012

Regie: Julia von Heinz, Chris Kraus, Axel Ranisch, Robert Thalheim, Tom Tykwer

Länge: 95 Minuten

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Chris Kraus, Julia von Heinz, Robert Thalheim, Axel Ranisch, Tom Tykwer: Fünf Regisseure, die unterschiedlicher nicht sein könnten und auf den ersten Blick auch nichts mit einander zu tun haben, stellen sich der aberwitzigen Herausforderung und arbeiten die Beziehung zu ...
(ARD/WDR)

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Chris Kraus, Julia von Heinz, Robert Thalheim, Axel Ranisch, Tom Tykwer: Fünf Regisseure, die unterschiedlicher nicht sein könnten und auf den ersten Blick auch nichts mit einander zu tun haben, stellen sich der aberwitzigen Herausforderung und arbeiten die Beziehung zu ihrem gemeinsamen Übervater auf: Rosa von Praunheim.
"Rosakinder" ist ein sehr persönlicher Film übers Filmemachen, über Freundschaft, das Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler, über Gewalt, Sex, Zärtlichkeit, ein blödes Hütchen und über die Frage, wie man ein Bild von jemandem zeichnet, der selbst Meister aller Selbstdarstellung ist.
(ARD/WDR)


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2:50
VPS 01:20

Meine Mütter

Spurensuche in Riga

Dokumentarfilm von Rosa von Praunheim, Deutschland 2007

Länge: 88 Minuten

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Rosa von Praunheim wurde am 25. November 1942 in Riga, Lettland geboren und ist als Holger Mischwitzky in der Bundesrepublik Deutschland aufgewachsen. Unter seinem Künstlernamen wurde er einer der bekanntesten deutschen Filmregisseure. Im Jahr 2000 offenbarte ihm seine ...
(ARD/RBB/HR)

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Rosa von Praunheim wurde am 25. November 1942 in Riga, Lettland geboren und ist als Holger Mischwitzky in der Bundesrepublik Deutschland aufgewachsen. Unter seinem Künstlernamen wurde er einer der bekanntesten deutschen Filmregisseure. Im Jahr 2000 offenbarte ihm seine damals 94-jährige Mutter, dass er nicht ihr leiblicher Sohn ist. Sie hätte ihn vielmehr in Riga während der deutschen Besatzung in einem Kinderheim gefunden. Mehr sagte sie dazu nicht, bevor sie im Jahr 2003 starb. So ging Rosa von Praunheim in Riga auf die Spurensuche nach seinen beiden Müttern. Entstanden ist der bisher persönlichste Film des Regisseurs und zugleich ein spannendes Stück deutscher und lettischer Zeitgeschichte. Ohne einen richtigen Familiennamen schien die Suche zunächst zwecklos. Über einen Journalisten traf Rosa von Praunheim auf die Lettin Agnese, die im Staatlichen Archiv Lettlands Erstaunliches herausfand. Ebenso erstaunlich ist es, dass Rosa von Praunheim schließlich in Berlin tatsächlich seine richtige Geburtsurkunde findet. Darin steht, dass er 1942 im Zentralgefängnis in Riga zur Welt gekommen ist.
Rosa von Praunheims Dokumentarfilm "Meine Mütter - Spurensuche in Riga" ist eine bis zur letzten Minute spannende Zeitreise. Dabei wird aus der bewegenden Geschichte einer einzelnen Familie bald eine Reise in unsere kollektive Vergangenheit.
(ARD/RBB/HR)


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4:15
VPS 04:50

Tonsignal in mono

Donner-Ritt der alten Krieger

Mit den Kentucky-Bikers zum Veteranen-Treff

Film von Udo Lielischkies

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Ende Mai holen Bob, Tim und andere Kriegsveteranen ihre Harleys raus und fahren mit ihren 250-Kilo-Maschienen los, von Kentucky nach Washington. Etwa 40 Mitglieder hat ihr Motorrad-Club "Rolling Thunder". Viele von ihnen haben in Vietnam gedient, in Afghanistan oder im ...
(ARD/WDR)

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Ende Mai holen Bob, Tim und andere Kriegsveteranen ihre Harleys raus und fahren mit ihren 250-Kilo-Maschienen los, von Kentucky nach Washington. Etwa 40 Mitglieder hat ihr Motorrad-Club "Rolling Thunder". Viele von ihnen haben in Vietnam gedient, in Afghanistan oder im Irak. Sie waren verwundet oder gefangen, haben Orden und kaputte Ehen. Sie alle sind harte Kerle aus dem "Sparta" Amerikas, wie Kentucky gern genannt wird, die Heimat der zähesten Marines. Sechs Tage dauert die Reise, unterwegs stoßen immer mehr dazu. Easy-Rider-Romantik und traurige Soldatenerinnerungen gibt es bei diesem Veteranentreffen. "Rolling Thunder" will dafür sorgen, dass all die "POWs" - "prisoner of war" - und "MIAs" - "missed in action" - der amerikanischen Kriege nicht vergessen werden. Ihnen und dem trotzigen Glauben an ein besseres Amerika gilt die Sternfahrt nach Washington, wo am Memorial-Day 500.000 Biker erwartet werden.
Die Dokumentation "Donner-Ritt der alten Krieger" begleitet die Kentucky Boys von "Rolling Thunder".
(ARD/WDR)


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4:45

Rückenwind und schräge Vögel

Mit dem Rad durch Kalifornien

Film von Marion Schmickler


(ARD/WDR)


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5:15
VPS 05:20

Reisen in ferne Welten: Der Santa-Fe-Trail

Vom Missouri in den wilden Westen

Film von Karl Teuschl

(aus der ARD-Reihe "Reisen in ferne Welten")

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Tausende von Planwagen zogen einst über den Santa-Fe-Trail. Im 19. Jahrhundert war die Route lange der wichtigste Handelsweg in den Westen Amerikas. Es war die Zeit der Cowboys und Longhorn-Rinder, der Indianerüberfälle und Forts, in denen die Kavallerie für Recht und ...
(ARD/SR)

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Tausende von Planwagen zogen einst über den Santa-Fe-Trail. Im 19. Jahrhundert war die Route lange der wichtigste Handelsweg in den Westen Amerikas. Es war die Zeit der Cowboys und Longhorn-Rinder, der Indianerüberfälle und Forts, in denen die Kavallerie für Recht und Ordnung sorgte. Heute ist der Santa-Fe-Trail ein "U.S. National Historic Trail", der die Route der Planwagenzüge vom Missouri westwärts durch die Prärien von Kansas zu den Rocky Mountains und den einstigen spanisch-mexikanischen Kolonien am Rio Grande markiert. Damals wie heute liegt am Ende des Trails das legendäre Santa Fe, die Hauptstadt des heutigen US-Bundesstaates New Mexico: eine kunstsinnige Stadt mit viel Charme und einem Mix aus indianischer und kolonialer Architektur.
Die Dokumentation "Der Santa-Fe-Trail" aus der Reihe "Reisen in ferne Welten" folgt dem Weg auf modernen Highways und staubigen Schotterstraßen vom Missouri River nach Westen und trifft dabei auf Menschen, die entlang des Trails leben und arbeiten.
(ARD/SR)

Sendeende: 6:00 Uhr