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Donnerstag, 19. Juli
Programmwoche 29/2012
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6:30

Tel Aviv - weißer Traum am Mittelmeer

Film von Gerd Helbig

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Sprengstoffanschläge auf Cafés und Clubs, Selbstmordattentäter in Linienbussen - diese Vorstellungen prägen das Bild Tel Avivs in aller Welt. Dieses Bild stimmt und ist dennoch völlig schief. Die weiße Stadt am Mittelmeer ist lebendig, bunt, lebenslustig, ...

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Sprengstoffanschläge auf Cafés und Clubs, Selbstmordattentäter in Linienbussen - diese Vorstellungen prägen das Bild Tel Avivs in aller Welt. Dieses Bild stimmt und ist dennoch völlig schief. Die weiße Stadt am Mittelmeer ist lebendig, bunt, lebenslustig, kulturbeflissen, innovativ und unterhaltsam. Selbst nach Anschlägen verfiel sie nie in Agonie. Geradezu trotzig wurde das unbekümmerte Leben fortgeführt. Tel Aviv ist eine europäische Niederlassung am Rande des Orients. Mit ihr gelang die Erfüllung eines Traumes: Aus den Dünen am Mittelmeer wuchs die erste rein zionistische Stadt - völlig anders als die Judenviertel der Diaspora. Die Siedlung im Gebiet des heutigen südlichen Tel Aviv wurde bereits in den 1880er Jahren gegründet, der Grundstein für Tel Aviv selbst aber erst 1909 gelegt. Von da an entwickelte sich die Stadt rasant zu einer Metropole.
Die Dokumentation "Tel Aviv - weißer Traum am Mittelmeer" fängt Stimmungen der Stadt ein und ist dabei, wenn Stardirigent Zubin Mehta, der das Philharmonische Orchester Israels seit 1969 leitet, seinen 70. Geburtstag begeht.


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

Der Bauernhoftester (3/5)

Auf dem Ferienhof Kosertal in Oberfranken

(Wh.)


(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)



9:10

Tel Aviv - weißer Traum am Mittelmeer

(Wh.)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

Der Bauernhoftester (3/5)

Auf dem Ferienhof Kosertal in Oberfranken

(Wh.)


(ARD/BR)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kölner Treff

Mit den Gästen Peter Kloeppel (Moderator), Anja Kruse
(Schauspielerin), Gerburg Jahnke (Kabarettistin),
Saskia Valencia (Schauspielerin), Heide Ecker-Rosendahl
(ehem. Leichtathletin) und Fritz Roth (Bestatter und
Trauerbegleiter)

Moderation: Bettina Böttinger


Prominente Gäste und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichte haben, kommen zum Gespräch zu Bettina Böttingers "Kölner Treff".
(ARD/WDR)


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11:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Fast ganz sicher

Reportage von Ed Moschitz

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")


Sorgfältig recherchierte, feinfühlige Reportagen bietet "Am Schauplatz" aus Österreich. Im Mittelpunkt steht der Mensch und sein Alltag, die Themenpalette reicht von Sozialreportagen bis zu ungewöhnlichen Lebensgeschichten.
(ORF)


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12:20
Stereo-Ton16:9 Format

Streifzug durch das Tessin

Lago Maggiore und das Versaca - Tal


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Hausbesuche (5/5)

Unterwegs mit einem Entrümpler und einem Landarzt

Film von Inas Elwakil und Astrid Ladegast

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Landarzt Thomas Autenrieth aus Unterammergau spricht mit einem Patienten detailliert über seinen letzten Willen und die Patientenverfügung. Der Entrümpler und Trödler Stephan Petschner aus Nürnberg kümmert sich um die Wohnung einer Frau, deren Schicksal ihn zum ...
(ARD/BR)

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Landarzt Thomas Autenrieth aus Unterammergau spricht mit einem Patienten detailliert über seinen letzten Willen und die Patientenverfügung. Der Entrümpler und Trödler Stephan Petschner aus Nürnberg kümmert sich um die Wohnung einer Frau, deren Schicksal ihn zum Nachdenken bringt.
In der letzten Folge der fünfteiligen Dokumentation "Hausbesuche" werden ein Entrümpler und Trödler sowie ein Landarzt bei ihrer Arbeit begleitet. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit den anderen "Helden" der Reihe: dem immer gut gelaunten Pfarrer Andre Hermany, der mobilen Tierärztin Anette Gürtler und dem "Gerichtsvollzieher aus Leidenschaft" Klaus Schäfer - allesamt Menschen, die eines gemeinsam haben: Sie sind immer wieder unterwegs zu anderen Menschen, weil sie dort gebraucht werden.
(ARD/BR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Obsession in Grün - Der Rasen

Film von Andreas Preisner

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"Kein Anblick ist erhabener als jener von feinem, dichtem, kurz geschorenem Gras!", schrieb im 13. Jahrhundert der Philosoph und Naturforscher Albertus Magnus. Zwar ausschließlich aus Gräsern bestehend, ist Rasen weit mehr als Gras - und alles andere als natürlich. Was ...

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"Kein Anblick ist erhabener als jener von feinem, dichtem, kurz geschorenem Gras!", schrieb im 13. Jahrhundert der Philosoph und Naturforscher Albertus Magnus. Zwar ausschließlich aus Gräsern bestehend, ist Rasen weit mehr als Gras - und alles andere als natürlich. Was für die einen bloß ein alltägliches Grün darstellt, das sie achtlos betreten, ist für andere ein Objekt der Besessenheit, dem sie sich vollkommen verschrieben haben. Die Geschichte des Zierrasens geht bis in die Antike zurück, doch waren es die Briten, die ihn im 18. Jahrhundert zum Lebensstil erklärten. Seit den 1950er Jahren sind große, freie Rasenflächen auch aus keinem nordamerikanischen Vorort mehr wegzudenken. Und so ist das satte Grün längst ein enormer Wirtschaftsfaktor, für den in den Vereinigten Staaten jährlich 40 Milliarden Dollar ausgegeben werden und der dort mehr Fläche als jede andere Kulturpflanze - einschließlich Weizen, Mais und Tabak - beansprucht.
In sieben unterhaltsamen Episoden von Kalifornien bis Niedersachsen, von Flandern bis Merseyside untersucht die Dokumentation "Obsession in Grün - Der Rasen" die Faszination an gepflegten Grasflächen. Rasenliebhaber erzählen von der Bedeutung eines Phänomens, das sie weltweit verbindet.


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Der Stoff, aus dem die Bäume sind

Entdeckung Holz

Film von Veronika Hofer

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So wie Holz begleitet den Menschen kaum ein anderes Material durchs Leben. Kein Naturstoff ist so vielfältig. Aus Holz lassen sich Häuser ebenso herstellen wie zierliche Teeschalen. Aber Holz ist kein einfacher Naturstoff. Man muss wissen, welcher Baum für welches ...

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So wie Holz begleitet den Menschen kaum ein anderes Material durchs Leben. Kein Naturstoff ist so vielfältig. Aus Holz lassen sich Häuser ebenso herstellen wie zierliche Teeschalen. Aber Holz ist kein einfacher Naturstoff. Man muss wissen, welcher Baum für welches Vorhaben der Richtige ist, wann er geschlagen werden muss und wie lange das Holz trocknen muss.
Die Dokumentation " Der Stoff, aus dem die Bäume sind" stellt Menschen vor, die sich ganz dem Holz widmen: den Künstler Ernst Gamperl, der aus Holz millimeterdünne Gefäße drechselt, und Julius Natterer aus Lausanne, für den Holz besonders als Hightech-Baustoff interessant ist. Ein Beispiel dafür war der Schweizer Pavillon bei der "Expo 2000" in Hannover.


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14:40
Stereo-Ton16:9 Format

Müritz Nationalpark

Land der tausend Seen

Film von Bernd Reufels

(aus der ZDF-Reihe "reiselust")

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In ganz Mitteleuropa findet man kein größeres zusammenhängendes Wasserrevier als den Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern: über 1.000 Seen auf knapp 120 Quadratkilometern, verbunden durch Kanäle, Flüsse und Bäche. Über eine halbe Million Besucher werden ...

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In ganz Mitteleuropa findet man kein größeres zusammenhängendes Wasserrevier als den Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern: über 1.000 Seen auf knapp 120 Quadratkilometern, verbunden durch Kanäle, Flüsse und Bäche. Über eine halbe Million Besucher werden jährlich von der Natur angezogen - und gefährden sie gleichzeitig.
Die Dokumentation "Müritz Nationalpark" stellt die Landschaft und ihre Bewohner vor und untersucht die Frage, wie sich ein Naturschutzgebiet nutzen lässt, ohne es zu zerstören.


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15:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Spreewald - Labyrinth des Wassermanns

Film von Herbert Ostwald

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Der Spreewald, im Osten Deutschlands gelegen, ist ein geschütztes Biosphärenreservat und ein in Europa einzigartiges Binnendelta. Er ist ein Labyrinth von stillen Wasserläufen und Seen. Manche Ortschaften sind dort bis heute nur mit dem Kahn erreichbar. Ein Kahnfahrer ...

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Der Spreewald, im Osten Deutschlands gelegen, ist ein geschütztes Biosphärenreservat und ein in Europa einzigartiges Binnendelta. Er ist ein Labyrinth von stillen Wasserläufen und Seen. Manche Ortschaften sind dort bis heute nur mit dem Kahn erreichbar. Ein Kahnfahrer stellt mit seinem Holzboot das Flussgebiet vor und treibt durch die "Fließe" genannten Kanäle. Dabei trifft er auf die dort lebenden Sorben, eine slawische Minderheit. Sie haben eine lebendige, eigene Kultur mit farbenfrohen Festen und Bräuchen.
Die Dokumentation "Spreewald - Labyrinth des Wassermanns" führt in die historische Kulturlandschaft im Südosten Brandenburgs.


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16:10
VPS 16:09

Stereo-Ton16:9 Format

Nächster Halt Sibirien

Film von Galina Breitkreuz und Fayd Jungnickel


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16:55
VPS 16:54

Stereo-Ton16:9 Format

Das Gold der Ostsee - Bernstein

Film von Monika von Behr


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17:35
Stereo-Ton16:9 Format

Der Bernsteinzug - Eine Reise durchs Baltikum

Film von Eva Gerberding und André Schäfer

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Die Fahrt im "Bernsteinzug" ist ein Abenteuer, das ein touristisches Niemandsland im wahren Wortsinn erfahrbar macht. Der Zug verbindet das neue mit dem alten Europa. Die Reise führt durch Polen, Litauen, Lettland und Estland bis nach St. Petersburg und bietet den ...

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Die Fahrt im "Bernsteinzug" ist ein Abenteuer, das ein touristisches Niemandsland im wahren Wortsinn erfahrbar macht. Der Zug verbindet das neue mit dem alten Europa. Die Reise führt durch Polen, Litauen, Lettland und Estland bis nach St. Petersburg und bietet den Fahrgästen die Möglichkeit, ohne lästige Visa-Anträge und Buchungen zum Teil immer noch fremd wirkende Gegenden zu besuchen - in Ländern, die seit dem 1. Mai 2004 zur erweiterten EU gehören.
Die Dokumentation begleitet eine Reisegruppe auf eine 14-tägige Fahrt mit dem "Bernsteinzug" durch Polen und das Baltikum bis zur Endstation St. Petersburg.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Der Bauernhoftester (4/5)

Auf dem Weberhof in Oberbayern

Film von Birgit Tanner

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Die Region zwischen Waginger See und dem oberbayerischen Voralpenland gilt als die Perle des Rupertiwinkels. Mittendrin ist der Weberhof der Familie Barmbichler. In dem kleinen 40-Einwohner-Dorf Gaden hat der jüngste Sohn der Familie, Florian Barmbichler, den ganzen Hof ...
(ARD/BR)

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Die Region zwischen Waginger See und dem oberbayerischen Voralpenland gilt als die Perle des Rupertiwinkels. Mittendrin ist der Weberhof der Familie Barmbichler. In dem kleinen 40-Einwohner-Dorf Gaden hat der jüngste Sohn der Familie, Florian Barmbichler, den ganzen Hof vor vier Jahren in Eigenregie umgebaut. Heute nennt er sechs Ferienwohnungen mit fünf, vier und drei Sternen sowie ein Gästezimmer sein eigen. Zusammen mit seiner Mutter Hedwig betreut er die Feriengäste, nimmt sie mit auf Ski- oder Bergtouren und kümmert sich um den weiteren Ausbau des Ferienhofes. Ideen dafür hat der gelernte Maurer genug. Sein Ziel: Der Hof soll der schönste im Chiemgau werden.
In der vierten Folge der fünfteiligen Dokumentation "Der Bauernhoftester" hat sich Gerd Schickling angekündigt um den Weberhof zu inspizieren. Florian kennt die Kriterien für die Punktevergabe des Deutschen Tourismus-Verbandes und jedes Familienmitglied hilft fleißig mit, damit der Hof bis zum Test noch schöner wird.
(ARD/BR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit kompakt



"Kulturzeit kompakt" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kurzversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweise zu Events, Festivals und Lesungen.


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19:30
Stereo-Ton16:9 Format

Museums-Check mit Markus Brock

Albertina Wien

Mit dem Gast Alf Poier

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Die Albertina in Wien ist eine Schatzkammer für Kunstwerke und enthält eine der großartigsten grafischen Sammlungen der Welt. Die Geschichte des Kunstmuseums reicht mehr als 200 Jahre zurück. Herzog Albert von Sachsen-Teschen gründete sie bereits im 18. Jahrhundert. ...
(ARD/SWR)

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Die Albertina in Wien ist eine Schatzkammer für Kunstwerke und enthält eine der großartigsten grafischen Sammlungen der Welt. Die Geschichte des Kunstmuseums reicht mehr als 200 Jahre zurück. Herzog Albert von Sachsen-Teschen gründete sie bereits im 18. Jahrhundert. Seit ihrer Wiedereröffnung 2003, nach fast zehnjähriger Renovierung, ist die Albertina ein Besuchermagnet. Drei wechselnde Ausstellungen können seit dem Umbau gleichzeitig gezeigt werden.
Markus Brock stattet im "Museums-Check" der Albertina in Wien einen Besuch ab. Er sieht sich Andy Warhols "Cars", die Sammlung "Batliner" mit Meisterwerken der Klassischen Moderne von Renoir bis Picasso und natürlich das Schmuckstück der Albertina: den berühmten Hasen von Albrecht Dürer an. Allerdings nicht das Original, das ist zu kostbar und lagert mit vielen anderen Blättern im Tiefenspeicher - einem hoch technisierten Archiv, das mittels Roboter bedient wird. Als prominenten Gast begrüßt Markus Brock den Wiener Kabarettist Alf Poier.
(ARD/SWR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Beschleunigte Welt

Film von Christian Bock

Erstausstrahlung

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"Alle relevanten technischen Erfindungen dienen dem Zeitsparen." Dies behauptet der Soziologe Hartmut Rosa von der Universität Jena. Zahlreiche Studien belegen, dass sich die Taktung des Alltags beschleunigt. Der technische und naturwissenschaftliche Fortschritt treibt ...

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"Alle relevanten technischen Erfindungen dienen dem Zeitsparen." Dies behauptet der Soziologe Hartmut Rosa von der Universität Jena. Zahlreiche Studien belegen, dass sich die Taktung des Alltags beschleunigt. Der technische und naturwissenschaftliche Fortschritt treibt das Tempo an. Zeit ist Geld. Das System fordert Geschwindigkeit und Wachstum. Unablässig fließen Daten-, Waren- und Geldströme. Aber gewinnt man durch die technischen Möglichkeiten tatsächlich Zeit? Schnellere Verkehrsverbindungen ermöglichen längere Anfahrten zu Arbeit und Terminen. Statt wie früher ein, zwei Briefe am Tag schreibt man heute Dutzende von E-Mails. Waren werden zwar nach Hause geliefert - dafür verbringt der Kunde mehr Zeit im Internet, um den besten Preis für's gewünschte Produkt zu bekommen.
Autor Christian Bock beobachtet in seiner Dokumentation "Beschleunigte Welt", an welchen Stellen in den Bereichen Mobilität, Kommunikation und Konsum sich Zeit sparen lässt und was mit der gesparten Zeit passiert.

In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen unter anderem über gesellschaftliche und ethisch-moralische Aspekte des Themas. Diesmal geht es um die "beschleunigte" Gesellschaft.


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

scobel: Zeit

Mit den Gästen Hartmut Rosa (Soziologe und Zeitforscher,
Friedrich-Schiller-Universität, Jena), Marc Wittmann
(Psychologe und Humanbiologe, Leiter der "AG Zeit und
Kognition" am Institut für Grenzgebiete der Psychologie
und Psychohygiene) und Till Roenneberg (Psychologe
und Chronobiologe, LMU München)

Erstausstrahlung

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In der modernen "beschleunigten" Gesellschaft ist das, was wir unter dem Begriff "Zeit" verstehen, zu einem Luxusgut geworden. Was hat es mit dem Phänomen "Zeit" auf sich?
Gert Scobel geht zusammen mit seinen Gästen der Frage nach, was hinter der ...

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In der modernen "beschleunigten" Gesellschaft ist das, was wir unter dem Begriff "Zeit" verstehen, zu einem Luxusgut geworden. Was hat es mit dem Phänomen "Zeit" auf sich?
Gert Scobel geht zusammen mit seinen Gästen der Frage nach, was hinter der "Beschleunigungsmaschinerie" steckt und in welchen Zusammenhang "Zeit" und "Macht" stehen.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
16:9 Format

Mythos BLOND

Die Verachtung

(Le mépris)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1963

Darsteller:
Camille JavalBrigitte Bardot
Jeremy ProkoschJack Palance
Paul JavalMichel Piccoli
Francesca VaniniGeorgia Moll
Fritz LangFritz Lang
u.a.
Regie: Jean-Luc Godard
Länge: 99 Minuten

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Der amerikanische Filmproduzent Jeremy Prokosch engagiert den Drehbuchautor Paul Javal, damit dieser dem Regisseur Fritz Lang bei seinem Odysseus-Projekt hilft. Lang dreht in Italien, kommt aber mit dem Film nicht voran - nicht zuletzt deshalb, weil sich Prokosch immer ...

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Der amerikanische Filmproduzent Jeremy Prokosch engagiert den Drehbuchautor Paul Javal, damit dieser dem Regisseur Fritz Lang bei seinem Odysseus-Projekt hilft. Lang dreht in Italien, kommt aber mit dem Film nicht voran - nicht zuletzt deshalb, weil sich Prokosch immer wieder in die Produktion einmischt. Nach einer ersten Besprechung lädt Prokosch Javal und dessen Frau Camille in seine Villa ein. Paul lässt Camille mit Prokosch fahren, er selbst verspätet sich wegen eines Unfalls. Das scheinbar so banale Ereignis wird zum Beginn einer schmerzhaften Trennung. Camille glaubt, dass Paul sie an Prokosch verkaufen wollte. Aus diesem Grund empfindet sie für ihn Verachtung.
Basierend auf dem gleichnamigen Roman des italienischen Schriftstellers Alberto Moravia (1907 - 1990), erzählt "Die Verachtung" die Geschichte einer scheiternden Liebesbeziehung und eines scheiternden Filmprojekts. Jean-Luc Godards Film ist zugleich eine raffinierte, vielschichtige Satire auf das Filmgeschäft, mit dem legendären deutschen Regisseur Fritz Lang in einer fiktionalen Version seiner selbst, die von seinen Geldgebern zu künstlerischen Kompromissen gezwungen wird. Vor allem aber ist "Die Verachtung" ein Film für und mit Brigitte Bardot: Sie ist Star und Mittelpunkt der Inszenierung. Godard musste auf Drängen seines Produzenten mehrere Nacktszenen mit Bardot einschneiden, um die kommerziellen Chancen des Films zu erhöhen. Trotzdem sind diese Szenen zu den eindringlichsten und schönsten erotischen Liebessequenzen der Filmgeschichte geworden.

Als nächsten Beitrag zur Themenwoche "Mythos BLOND" zeigt 3sat am Freitag, 20. Juli, 20.15 Uhr, die Dokumentation "Rassenwahn und Weltherrschaft". Um 22.25 Uhr endet die Themenwoche mit dem tschechischen Spielfilm "Lebensborn - Gestohlene Liebe".


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0:05
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:35
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

Politik und Wirtschaft aus Schweizer Sicht

Moderation: Sonja Hasler


Die "Rundschau" bietet Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Magazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.


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1:20
Stereo-Ton16:9 Format

Der gute Mensch vom Napf

Ein Leben für die Anderen

Reportage von Nicole Vögele

(aus der SF-Reihe "Reporter")

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Esther Achermann ist eine stille Heldin des Alltags. Seit über 15 Jahren fährt sie Tag für Tag los, um älteren Menschen beim Aufstehen zu helfen. Sie ist die Hauskrankenpflegerin von Luthern am Napf im Luzerner Hinterland. Wer in Luthern alt wird, hat meist sein ganzes ...

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Esther Achermann ist eine stille Heldin des Alltags. Seit über 15 Jahren fährt sie Tag für Tag los, um älteren Menschen beim Aufstehen zu helfen. Sie ist die Hauskrankenpflegerin von Luthern am Napf im Luzerner Hinterland. Wer in Luthern alt wird, hat meist sein ganzes Leben in der Region verbracht. Die Menschen sind mit ihrer Heimat verwurzelt, und die Meisten von ihnen können sich nicht vorstellen, im Alter in ein Heim zu ziehen. Esther Achermann tut alles dafür, dass die Menschen in Luthern gut alt werden können und zwar da, wo sie immer gelebt haben. Sie kommt bis zu vier Mal täglich, hilft und pflegt.
"Der gute Mensch vom Napf" ist eine Reportage von Nicole Vögele, die Esther Achermann eine Woche lang begleitet hat - von Hof zu Hof, von Schlafzimmer zu Schlafzimmer.


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1:45
Stereo-Ton16:9 Format

Hessenreporter: Eine Frau für alle Fälle -

Die Quartiersmanagerin

Film von Rütger Haarhaus


Reportagen aus dem hessischen Alltagsleben.
(ARD/HR)



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2:40
Stereo-TonVideotext Untertitel

Marlene Dietrich - Her Own Song

Dokumentarfilm von J. David Riva, USA 2005

(Wh.)

Länge: 101 Minuten


(ORF)


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4:25
Stereo-TonVideotext Untertitel

Schätze aus dem Böhmerwald

Foto- und Filmraritäten aus 100 Jahren

Film von Gernot Ecker

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Sie wurden "Könige des Böhmerwalds" genannt - die Pioniere der Fotografie, die um 1900 ihre Ateliers verließen, um den Böhmerwald zwischen Donau und Moldau, die Menschen, ihre Feste und die Naturlandschaft auf ihren Fotoglasplatten festzuhalten.
Die Dokumentation ...
(ORF)

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Sie wurden "Könige des Böhmerwalds" genannt - die Pioniere der Fotografie, die um 1900 ihre Ateliers verließen, um den Böhmerwald zwischen Donau und Moldau, die Menschen, ihre Feste und die Naturlandschaft auf ihren Fotoglasplatten festzuhalten.
Die Dokumentation "Schätze aus dem Böhmerwald" stellt Foto- und Filmraritäten aus 100 Jahren vor.
(ORF)


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4:50

Club 2

Thema: Golden Girls - Lebenslust statt Altersfrust

Mit Marcel Prawy

Moderation: Rudolf Nagiller


"Club 2", das Talk-Format des ORF, hinterfragt vorgefertigte und dominierende Meinungen und Klischees. Diskutiert werden gesellschaftspolitische Themen ohne Tabus - mit Open End. Zu jeder Sendung sind circa sechs Gäste geladen, die etwas zu sagen haben.
(ORF)

Sendeende: 6:20 Uhr