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Ostermontag - Montag, 9. April
Programmwoche 15/2012
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6:00
16:9 Format

Injera, Teff und Berbere - Kulinarisches Äthiopien



6:10

Alles tanzt nach meiner Pfeife

(L'homme orchestre)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1970

Darsteller:
BalduinLouis de Funès
FrançoiseNoëlle Adam
PhilippeOlivier de Funès
DirektorPaul Préboist
ein FreundFranco Fabrizi
LinaPuck Adams
u.a.
Regie: Serge Korber
Länge: 76 Minuten

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Varieté-Manager Balduin versucht vor und während einer großen internationalen Tournee, die zwölf Mädchen seiner Revue-Truppe strikt von den Männern fernzuhalten. Dass das nicht immer gelingt, versteht sich von selbst. Dass jedoch ausgerechnet Balduins träumerischer ...
(ARD)

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Varieté-Manager Balduin versucht vor und während einer großen internationalen Tournee, die zwölf Mädchen seiner Revue-Truppe strikt von den Männern fernzuhalten. Dass das nicht immer gelingt, versteht sich von selbst. Dass jedoch ausgerechnet Balduins träumerischer Neffe Philippe eines Tages als doppelter Verführer und vermeintlicher Vater zweier Babys dasteht, geht über das Fassungsvermögen des strengen Chefs. Nach dem hilflosen Versuch, die Früchte von Philippes Affären vor den übrigen Mädchen zu verbergen, kommt unter turbulenten Begleitumständen schließlich die Wahrheit an den Tag.
"Alles tanzt nach meiner Pfeife" ist ein großer Spaß mit solide inszenierten Revue-Nummern, in denen Louis de Funès alle Register seiner clownesken Komik zieht.

Am Thementag "Vive le cinéma" sendet 3sat einen Tag lang französisches Kino der Extraklasse.
(ARD)


7:25
16:9 FormatVideotext Untertitel

Balduin, der Schrecken von St. Tropez

(Le Gendarme en balade/Sei Gendarmi in fuga)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1970

Darsteller:
Ludovic Cruchot / BalduinLouis de Funès
Jérôme GerberMichel Galabru
TricardGuy Grosso
Albert MerlotChristian Marin
BerlicotMichel Modo
FougasseJean Lefebvre
u.a.
Regie: Jean Girault
Länge: 96 Minuten

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Die Gendarmen der Polizei von St. Tropez um Ludovic Cruchot gehören nach Meinung des Polizeipräsidenten zum alten Eisen. Sie werden durch junge Kollegen ersetzt, die, im Gegensatz zu den alten Recken, voller Elan bei der Sache sind. In den Ruhestand versetzt und ...

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Die Gendarmen der Polizei von St. Tropez um Ludovic Cruchot gehören nach Meinung des Polizeipräsidenten zum alten Eisen. Sie werden durch junge Kollegen ersetzt, die, im Gegensatz zu den alten Recken, voller Elan bei der Sache sind. In den Ruhestand versetzt und widerwillig zur Untätigkeit verurteilt, bleiben Cruchot nur noch die alltägliche Langeweile und die Erinnerung an alte Zeiten. Bei einem Treffen mit seinen ehemaligen Kameraden kommt heraus, dass ihr ebenfalls pensionierter Leidensgenosse Fougasse, nachdem er in zivil einen Verbrecher stellte und unglücklich fiel, sein Gedächtnis verlor. Grund genug für die Pensionäre, den deprimierenden Alltagstrott hinter sich zu lassen, die Uniformen aus der Mottenkiste zu ziehen und endlich wieder als Gendarmen aktiv zu werden. Die Mission der Rentnereinheit ist klar: Dem Freund muss geholfen werden. Geschichten aus vergangenen Tagen sollen seinem Gedächtnis wieder auf die Sprünge helfen.
"Balduin, der Schrecken von St. Tropez" schickt die Zuschauer auf eine humorvolle, verrückt-überdrehte Reise in die 1970er Jahre mit Louis de Funès und vielen anderen bekannten Gesichtern.


9:00

Ein Tolpatsch kommt selten allein

(La chèvre)

Spielfilm, Frankreich 1981

Darsteller:
François PerrinPierre Richard
CampanaGérard Depardieu
Marie BensCorynne Charbit
Monsieur BensMichel Robin
Monsieur MeyerAndré Valardy
Mann von OrlyMichel Fortin
u.a.
Regie: Francis Veber
Länge: 90 Minuten

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Als Marie Bens ihren Vater, einen französischen Industriellen, aus Mexiko anruft, wird ihre Verbindung abrupt getrennt. Fortan ist das junge Mädchen wie vom Erdboden verschluckt. Privatdetektiv Campana findet keine Spur von Marie, als er im Auftrag ihres Vaters über ...
(ARD)

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Als Marie Bens ihren Vater, einen französischen Industriellen, aus Mexiko anruft, wird ihre Verbindung abrupt getrennt. Fortan ist das junge Mädchen wie vom Erdboden verschluckt. Privatdetektiv Campana findet keine Spur von Marie, als er im Auftrag ihres Vaters über einen Monat lang in Mexiko nach ihr sucht. Nach seiner Rückkehr überrascht Bens den verblüfften Detektiv mit einer verrückten Idee: Campana soll zusammen mit dem unverbesserlichen Chaoten François Perrin erneut auf die Suche gehen. Der bizarre Einfall stammt von Monsieur Meyer, seines Zeichens Betriebspsychologe in den Bens-Werken. Er hat die kühne Theorie entwickelt, dass nur ein Mann, der ebenso viel Pech hat wie Marie, sie wiederfinden könne. Und Perrin, in der Buchhaltung des Unternehmens beschäftigt, kann es an Tolpatschigkeit durchaus mit der verschwundenen jungen Dame aufnehmen. Schon beim Abflug bekommt Campana einen Vorgeschmack, was ihm mit diesem Tölpel bevorsteht. Tatsächlich bleibt dem geplagten Detektiv nichts erspart, als Perrin auf der Suche nach Marie bis in den tiefsten Urwald hinein von einem haarsträubenden Abenteuer ins andere stolpert.
Francis Veber hat in "Ein Tolpatsch kommt selten allein" ein erfolgreiches Komödienrezept fantasievoll variiert. Der Komiker Pierre Richard und der Charakterdarsteller Gérard Depardieu, auch in "Zwei irre Spaßvögel" Partner, glänzen als unfreiwilliges Gespann bei einer Spurensuche, die vom Chaosprinzip bestimmt wird. Der Film lief in den deutschen Kinos in einer zu Klamauk verfälschten Synchronfassung. Für die Ausstrahlung im Fernsehen wurde er neu synchronisiert.
(ARD)


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10:30
16:9 Format

Cartouche, der Bandit

(Cartouche)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1961

Darsteller:
CartoucheJean-Paul Belmondo
VenusClaudia Cardinale
Isabelle de FerrussacOdile Versois
La DouceurJess Hahn
La TaupeJean Rochefort
De FerrussacPhilippe Lemaire
u.a.
Regie: Philippe de Broca
Länge: 97 Minuten

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Cartouche ist ein Meister in der Kunst, lange Finger zu machen. Was er bei einem einzigen Diebeszug auf Pariser Straßen erbeutet, kann sich sehen lassen. Zwischendurch findet er noch Zeit, den Damen schöne Augen zu machen, beispielsweise der Gattin des Polizeipräfekten. ...
(ARD)

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Cartouche ist ein Meister in der Kunst, lange Finger zu machen. Was er bei einem einzigen Diebeszug auf Pariser Straßen erbeutet, kann sich sehen lassen. Zwischendurch findet er noch Zeit, den Damen schöne Augen zu machen, beispielsweise der Gattin des Polizeipräfekten. Furcht kennt der junge Dieb kaum, er legt sich sogar mit dem mächtigen Bandenchef Molichot an. Danach hält er es allerdings für ratsam, einige Zeit in der Armee unterzutauchen und dort zu demonstrieren, wie man auch in sicherer Deckung zu kriegerischem Ruhm gelangen kann. Später setzt er sich wieder nach Paris ab. Die Schelmenstückchen seiner Bande werden immer dreister, nicht einmal königliche Geldtransporte sind vor ihnen sicher. Cartouche hat allerdings eine Schwäche, die vor allem seine Freundin Venus bedauert: Er empfindet zu viel für Madame de Ferrussac, deren Mann ihn jagen lässt.
Philippe de Brocas Spielfilm "Cartouche, der Bandit" erzählt die räuberischen und amourösen Abenteuer eines legendären französischen Bandenführers, gespielt von Jean-Paul Belmondo.
(ARD)


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12:10
Dolby-Digital Audio16:9 Format

Taxi

Spielfilm, Frankreich 1997

Darsteller:
DanielSamy Nacéri
EmilienFrédéric Diefenthal
LillyMarion Cotillard
PetraEmma Sjöberg
CamilleManuela Gourary
Chefinspektor GibertBernard Farcy
u.a.
Regie: Gérard Pirès
Länge: 84 Minuten

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Daniel, der schnellste Pizzabote von Marseille, träumt seit seiner Kindheit von einer Karriere als Rennfahrer. Als er seine Taxilizenz erhält, baut er sich in liebevoller Heimarbeit sein Auto zu einem Turboflitzer um, der einen James Bond mit Neid erfüllen würde. Mit ...
(ARD)

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Daniel, der schnellste Pizzabote von Marseille, träumt seit seiner Kindheit von einer Karriere als Rennfahrer. Als er seine Taxilizenz erhält, baut er sich in liebevoller Heimarbeit sein Auto zu einem Turboflitzer um, der einen James Bond mit Neid erfüllen würde. Mit diesem Superschlitten gibt er richtig Gas, doch leider ist einer seiner ersten Fahrgäste der verschlafene Polizist Emilien, der selbst keinen Führerschein besitzt. Nach einer Höllenfahrt durch die Innenstadt von Marseille sollte Emilien dem Verkehrsrowdy eigentlich auf Jahre hinaus den Führerschein entziehen. Doch Emilien hat eine bessere Idee und macht Daniel ein Angebot, das dieser nicht ablehnen kann: Daniel darf den Führerschein behalten, wenn er im Gegenzug dazu bereit ist, Emilien vier Wochen lang in seinem Taxi zu chauffieren. Zähneknirschend sagt Daniel zu, und so machen der schnelle Taxifahrer und der langsame Polizist gemeinsam Jagd auf die deutsche Mercedes-Bande, die mit vorheriger Ansage Banken ausraubt und den französischen Gesetzeshütern mit ihren schnellen Wagen stets davonfährt. Als die Bande erneut zuschlägt, ist das der Beginn einer turbulenten Verfolgungsjagd.
Die rasante französische Action-Komödie "Taxi" bürstet die US-amerikanischen Genre-Vorbilder mit Witz, Charme und Tempo gegen den Strich.
(ARD)


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13:30

La Boum - Die Fete - Eltern unerwünscht

Spielfilm, Frankreich 1980

Darsteller:
FrançoiseBrigitte Fossey
FrançoisClaude Brasseur
VicSophie Marceau
Vics Urgroßmutter PoupetteDenise Grey
VanessaDominique Lavanant
MathieuAlexandre Sterling
u.a.
Regie: Claude Pinoteau
Länge: 105 Minuten

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Die 13-jährige Vic hat mit ihrer Freundin momentan nur einen einzigen Gesprächsstoff: Alles dreht sich für sie um ihre erste große Party, "la boum". Doch die heiß ersehnte Party scheint für Vic eine herbe Enttäuschung zu werden - bis sie Mathieu kennenlernt. Fortan ...
(ARD)

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Die 13-jährige Vic hat mit ihrer Freundin momentan nur einen einzigen Gesprächsstoff: Alles dreht sich für sie um ihre erste große Party, "la boum". Doch die heiß ersehnte Party scheint für Vic eine herbe Enttäuschung zu werden - bis sie Mathieu kennenlernt. Fortan bekommt sie zu spüren, dass in der Liebe Freud und Leid dicht beieinander liegen. Selbst ihre Eltern haben nach immerhin 15 Jahren Ehe noch ihre Probleme. Als Vics Mutter Françoise herausfindet, dass ihr Mann François sie betrogen hat, besteht sie vorübergehend auf Trennung. François muss ausziehen und außerdem noch unter wachsender Eifersucht mit ansehen, wie seine attraktive Frau sich offenbar anschickt, ihm mit gleicher Münze heimzuzahlen - und das auch noch mit einem Lehrer von Vic. Zum Glück gibt es noch Vics Urgroßmutter: Die temperamentvolle alte Dame hält wenig von Konventionen, umso mehr jedoch von der Liebe. Darum hilft sie Vic tatkräftig in deren ersten Liebesnöten, während sich die Eltern mit ihrer Ehekrise herumplagen.
Der Film "La Boum - Die Fete - Eltern unerwünscht" behandelt das Thema "Liebe" auf allen Lebensstufen so amüsant und zeitgemäß, dass Jung und Alt gleichermaßen Spaß daran haben können. Dazu tragen nicht nur die frechen Sprüche der Teenager bei, sondern auch die durchweg ungezwungene Mischung von Situationskomik und realistischer Alltagsschilderung. Brigitte Fossey, Claude Brasseur und Sophie Marceau spielen die Hauptrollen in dieser französischen Erfolgskomödie von Claude Pinoteau.

"La Boum - Die Fete - Eltern unerwünscht" war so erfolgreich, dass Regisseur Claude Pinoteau 1982 eine Fortsetzung drehte, die 3sat im Anschluss, um 15.20 Uhr, ebenfalls sendet.
(ARD)


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15:20

La Boum 2 - Die Fete geht weiter

Spielfilm, Frankreich 1982

Darsteller:
FrançoiseBrigitte Fossey
FrançoisClaude Brasseur
VicSophie Marceau
Vics Urgroßmutter PoupetteDenise Grey
PhilippePierre Cosso
PénélopeSheila O' Connor
u.a.
Regie: Claude Pinoteau
Länge: 102 Minuten

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Auf der Rückreise aus ihren Sommerferien in Deutschland begegnet die inzwischen 15-jährige Vic dem 17-jährigen Philippe. Eine kleine Panne mit seinem Pass sorgt dafür, dass die beiden sich später kennenlernen. Bei einem Rockkonzert kommen sie sich näher - und ...
(ARD)

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Auf der Rückreise aus ihren Sommerferien in Deutschland begegnet die inzwischen 15-jährige Vic dem 17-jährigen Philippe. Eine kleine Panne mit seinem Pass sorgt dafür, dass die beiden sich später kennenlernen. Bei einem Rockkonzert kommen sie sich näher - und brauchen für den Heimweg viel zu lange. Vics Eltern verhängen daraufhin ein Ausgehverbot. Das ist für Vic jedoch hinfällig, als die Eltern Urlaub machen: Sie nutzt ihre Freiheit weidlich aus. Das müssen auch die Eltern bei ihrer vorzeitigen Heimkehr entdecken: Nicht nur Vic ist weg, sondern auch ihr kleiner Bruder. Zwar taucht das Baby wieder auf, doch für Vic gibt es ein kräftiges Donnerwetter. Zum Leidwesen von Vater François, der neuerdings wissenschaftlichen Ehrgeiz entwickelt, sorgt seine Tochter auch weiterhin für Aufregung. Vic hat zu dieser Zeit Probleme mit Philippe. Beinahe kommt sie zu spät zum Bahnhof, als er wieder nach Deutschland abreisen will. Vics geliebte Urgroßmutter verblüfft ihre Familie einmal mehr. Sie entschließt sich, zu heiraten.
Wie der erste Teil der Teenager-Komödie war "La Boum 2 - Die Fete geht weiter" in Frankreich ein überragender Erfolg, vor allem bei Jugendlichen. Regisseur Claude Pinoteau ist mit Sophie Marceau, Brigitte Fossey und Claude Brasseur in den Hauptrollen eine originelle Fortsetzung gelungen.
(ARD)


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17:00
Dolby-Digital Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

Sie sind ein schöner Mann

(Je vous trouve très beau)

Spielfilm, Frankreich 2005

Darsteller:
Aymé PigrenetMichel Blanc
ElenaMedeea Marinescu
Roland BlanchotWladimir Yordanoff
AntoineBenoît Turjman
Madame MaraisÉva Darlan
FrançoiseElisabeth Commelin
u.a.
Regie: Isabelle Mergault
Länge: 94 Minuten

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Nach dem Tod seiner Frau muss der Bauer Aymé Pigrenet seinen Hof alleine bewirtschaften. Es ist allerdings nur eine Frage der Zeit, bis ihm die Arbeit heillos über den Kopf wächst: Eine neue Frau muss her! Da sich in seinem französischen Provinzdorf partout keine ...
(ARD)

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Nach dem Tod seiner Frau muss der Bauer Aymé Pigrenet seinen Hof alleine bewirtschaften. Es ist allerdings nur eine Frage der Zeit, bis ihm die Arbeit heillos über den Kopf wächst: Eine neue Frau muss her! Da sich in seinem französischen Provinzdorf partout keine passende Anwärterin findet, wendet der eigensinnige Landwirt sich kurzerhand an eine Partneragentur. Allerdings sucht Aymé nicht nach einer bildschönen Traumfrau, sondern legt vor allem Wert auf eine kernige Statur und die Fähigkeit, auf dem Hof mit anzupacken. Er macht auch gleich deutlich, dass man auf seinem Hof kein Luxusleben erwarten darf. Die Agentur empfiehlt ihm eine Reise Richtung Balkan. Dort seien die Frauen gern bereit, sich auch mit bescheidenen Verhältnissen zufriedenzugeben. So reist Aymé nach Rumänien. Nachdem sich auch dort die meisten Bewerberinnen als wenig geeignet erweisen, findet er in der robusten und hübschen Elena endlich eine geeignete Kandidatin. Zwar entspricht der untersetzte, kahlköpfige Aymé nicht gerade Elenas Vorstellungen. Doch um ihrer kleinen Tochter eine bessere Zukunft zu ermöglichen, ist sie bereit, ihm in die französische Provinz zu folgen. Tatsächlich gelingt es Elena nach anfänglichen Turbulenzen, die raue Schale des mürrischen Aymé mit Witz und Charme zu durchbrechen, und ganz allmählich wird aus der Zweckgemeinschaft mehr.
Die romantische Komödie "Sie sind ein schöner Mann", das Regiedebüt der Schauspielerin Isabelle Mergault, avancierte mit rund 3,5 Millionen Zuschauern zu einem der erfolgreichsten Filme des französischen Kinojahres 2006. Mit pointiert gezeichneten Charakteren, jeder Menge Humor und einem guten Schuss Romantik erzählt Mergault von einem klassischen Aufeinanderprallen der Kulturen und zugleich die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe.
(ARD)


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18:35
Stereo-Ton16:9 Format

Die Frau des Leuchtturmwärters

(L'equipier)

Spielfilm, Frankreich 2004

Darsteller:
Mabé Le GuenSandrine Bonnaire
Yvon Le GuenPhilippe Torreton
Antoine CassendiGrégori Derangère
BrigitteÉmilie Dequenne
CamilleAnne Consigny
Jeanne (heute)Martine Sarcey
u.a.
Regie: Philippe Lioret
Länge: 98 Minuten

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Camille reist auf die bretonische Insel Ouessant, um ihr Elternhaus zu verkaufen. Doch in der Post findet sie ein Päckchen, das an ihre verstorbene Mutter Mabé adressiert ist. Darin befindet sich ein Buch, das eine Geschichte erzählt, die sich zu Beginn der 1960er Jahre ...
(ARD)

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Camille reist auf die bretonische Insel Ouessant, um ihr Elternhaus zu verkaufen. Doch in der Post findet sie ein Päckchen, das an ihre verstorbene Mutter Mabé adressiert ist. Darin befindet sich ein Buch, das eine Geschichte erzählt, die sich zu Beginn der 1960er Jahre auf Ouessant abspielte - eine Zeit, in der Inseln noch nicht als romantisch, sondern als rückständig galten: Misstrauisch und naserümpfend wird der junge Antoine empfangen, der die Mannschaft um Leuchtturmwärter Yvon verstärken soll. Yvon, der mit Antoine ganze Tage auf dem Leuchtturm verbringen muss, behandelt ihn zunächst denkbar ruppig. Die Kollegen wollen gemeinsam einen Brief unterzeichnen, in dem sie die Abberufung Antoines fordern. Doch Antoine, ein ehemaliger Uhrmacher mit einer seit dem Algerienkrieg verkrüppelten Hand, geht unbeirrt seiner Arbeit nach. Widerwillig zollt der wortkarge Yvon dem zurückhaltenden Fremden schließlich Respekt und sucht sogar seine Freundschaft. Doch Antoine verliebt sich in Mabé, Yvons Frau. Auch Mabé fühlt sich zu Antoine hingezogen. Die bewegende Lektüre des Buchs, indem sie ihre Mutter als Mabé erkennt, bringt Camilles Entschluss, das Haus zu verkaufen, ins Wanken.
"Die Frau des Leuchtturmwärters" lebt ganz von seinen hervorragenden Darstellern, allen voran Sandrine Bonnaire als Mabé.
(ARD)


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20:15
Dolby-Digital Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

La vie en Rose

(La môme)

Spielfilm, Frankreich 2007

Darsteller:
Edith PiafMarion Cotillard
Louis BarrierPascal Greggory
MômoneSylvie Testud
Marcel CerdanJean-Pierre Martins
Louis LepléeGérard Depardieu
TitineEmmanuelle Seigner
u.a.
Regie: Olivier Dahan
Länge: 131 Minuten

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Die kleine Edith kommt im Pariser Armenviertel Belleville zur Welt. Vernachlässigt von ihrer Mutter, einer Straßensängerin, wächst sie im Bordell ihrer Großmutter auf. Sie muss Hunger leiden und verliert durch eine langwierige Erkrankung beinahe ihr Augenlicht. ...
(ARD)

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Die kleine Edith kommt im Pariser Armenviertel Belleville zur Welt. Vernachlässigt von ihrer Mutter, einer Straßensängerin, wächst sie im Bordell ihrer Großmutter auf. Sie muss Hunger leiden und verliert durch eine langwierige Erkrankung beinahe ihr Augenlicht. Später tingelt das spindeldürre Mädchen mit seinem Vater, einem meist betrunkenen Akrobaten, durch die Lande, bis es ihn mit 15 Jahren verlässt und nach Paris geht. Stets begleitet von ihrer treuen Freundin Mômone, wird die verwahrloste Gossengöre dort zufällig von dem Kabarettbesitzer Louis Leplée entdeckt. Er ebnet ihr den Weg auf die Bühne und gibt ihr den Künstlernamen Piaf, der ihr Markenzeichen werden soll. Die fragile Sängerin wird eine lokale Berühmtheit, doch nach der mysteriösen Ermordung ihres Mentors verdächtigt die Polizei sie der Mittäterschaft. Sie fällt in Ungnade, verlässt Paris und wagt einen Neuanfang mit ihrem strengen Lehrer und Förderer Raymond Asso, der ihren Gesang und ihre Ausdruckskraft schult. Dadurch gelingt ihr der große künstlerische Durchbruch. Privat jedoch stürzt die exzessive Künstlerin sich in zahlreiche Liebesaffären und selbstzerstörerische Alkohol- und Drogenexzesse. Ihr einziges Kind stirbt an Meningitis. Edith macht sich daran, Amerika mit ihrer Musik zu erobern, eine Aufgabe, an der sie beinahe zerbricht. Als die große Liebe ihres Lebens, der Boxer Marcel Cerdan, bei einem Flugzeugabsturz umkommt, verliert die labile Sängerin vollends den Halt.
Olivier Dahans Filmbiografie "La vie en Rose" ist eine herzzerreißende Hommage an Edith Piaf, die 1963 mit 47 Jahren starb und ihr Publikum stets an ihrem Glanz wie an ihrem Elend teilhaben ließ. Der bis dahin international eher unbekannten Marion Cotillard gelang eine spektakuläre Verkörperung Edith Piafs. Für ihre Darstellung der französischen Nationalheldin wurde sie 2007 mit dem Oscar als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.
(ARD)


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22:25
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

36 - Tödliche Rivalen

(36 Quai des Orfèvres)

Spielfilm, Frankreich 2004

Darsteller:
Léo VrinksDaniel Auteuil
Denis KleinGérard Depardieu
Robert ManciniAndré Dussollier
Hugo SilienRoschdy Zem
Camille VrinksValeria Golino
u.a.
Regie: Olivier Marchal
Länge: 104 Minuten

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Innerhalb von 18 Monaten wurden in und um Paris 13 Geldtransporte überfallen und ausgeraubt. Augenscheinlich immer von derselben Bande. Angesetzt auf die Lösung des Falles sind gleich zwei Sondereinheiten der Pariser Polizei: Die BRI unter der Leitung des ...

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Innerhalb von 18 Monaten wurden in und um Paris 13 Geldtransporte überfallen und ausgeraubt. Augenscheinlich immer von derselben Bande. Angesetzt auf die Lösung des Falles sind gleich zwei Sondereinheiten der Pariser Polizei: Die BRI unter der Leitung des unkonventionellen Léo Vrinks und die OCU mit ihrem ehrgeizigen Leiter Denis Klein. Als Vrinks von einem seiner Spitzel hereingelegt und in einen Mord verstrickt wird, nutzt Klein die Chance, den erfolgreichen Rivalen um den Chefposten der Pariser Polizei kaltzustellen. Vrinks wandert für sieben Jahre ins Gefängnis und verliert dank Kleins skrupelloser Machtgier auch seine Frau. Als der verbitterte Cop schließlich aus dem Gefängnis entlassen wird, sinnt er nur noch auf Rache.
Ex-Polizist Olivier Marchal zeigte mit seiner zweiten Regiearbeit "36 - Tödliche Rivalen" nicht nur, dass er den Polizeialltag genau kennt, sondern belebte die große Tradition des französischen Polizeithrillers auf beeindruckende Weise neu. Frankreichs Superstars Gérard Depardieu und Daniel Auteuil liefern sich ein packendes Schauspielduell, das unter die Haut geht. Als Anerkennung wurde der Film in Frankreich unter anderem für acht Césars nominiert.


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0:10
schwarz-weiss monochrom16:9 Format

Der Teufel mit der weißen Weste

(Le doulos)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1962

Darsteller:
SilienJean-Paul Belmondo
Maurice FaugelSerge Reggiani
FabienneFabienne Dali
Kommissar ClainJean Desailly
NuttheccioMichel Piccoli
Gilbert VarnoveRené Lefèvre
u.a.
Regie: Jean-Pierre Melville
Länge: 97 Minuten

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Maurice Faugel, gerade aus dem Gefängnis entlassen, erschießt seinen alten Freund Gilbert. Das Motiv für den Mord scheinen der Schmuck und das Geld Gilberts zu sein. Doch in Wirklichkeit war es Rache. Eine seltsame und ungeklärte Freundschaft verbindet Maurice mit ...
(ARD)

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Maurice Faugel, gerade aus dem Gefängnis entlassen, erschießt seinen alten Freund Gilbert. Das Motiv für den Mord scheinen der Schmuck und das Geld Gilberts zu sein. Doch in Wirklichkeit war es Rache. Eine seltsame und ungeklärte Freundschaft verbindet Maurice mit Silien, einem der meistgefürchteten Männer der Pariser Unterwelt. Über Silien kursieren viele Gerüchte. Manche halten ihn für einen Polizeispitzel, denn er ist eng mit Inspektor Salignari befreundet. Als Maurice bei dem Versuch, den Safe einer Villa zu knacken, auffliegt, steht für ihn fest, dass Silien ihn verpfiffen hat. Wieder im Gefängnis, engagiert Maurice einen Mithäftling, der bald entlassen wird. Der hat den Auftrag, Silien zu ermorden.
Jean-Paul Belmondo und Serge Reggiani spielen die Hauptrollen in "Der Teufel mit der weißen Weste", einem präzise und unterkühlt inszenierten Gangstermelodram von Jean-Pierre Melville.
(ARD)


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1:45
16:9 Format

Nur die Sonne war Zeuge

(Plein soleil)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1960

Darsteller:
Tom RipleyAlain Delon
Philippe GreenleafMaurice Ronet
Margit / MargeMarie Laforêt
RiccordiErno Crisa
O'BrienFrank Latimore
Mme. PopovaElvire Popesco
u.a.
Regie: René Clément
Länge: 113 Minuten

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Tom Ripley, ein gut aussehender junger Amerikaner, hat die Arbeit nicht erfunden. Dafür besitzt er andere Talente. So schafft er es, auf Kosten des amerikanischen Industriellen Greenleaf nach Europa zu reisen. Dort soll er dessen Sohn Philippe, mit dem er zusammen zur ...
(ARD)

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Tom Ripley, ein gut aussehender junger Amerikaner, hat die Arbeit nicht erfunden. Dafür besitzt er andere Talente. So schafft er es, auf Kosten des amerikanischen Industriellen Greenleaf nach Europa zu reisen. Dort soll er dessen Sohn Philippe, mit dem er zusammen zur Schule ging, aufsuchen und dafür sorgen, dass dieser endlich in die Staaten zurückkehrt. Dafür winken Ripley 5.000 Dollar. Philippe genießt sein angenehmes Leben in Italien jedoch viel zu sehr, als dass er dem Wunsch seines Vaters folgen würde. Er hat genügend Geld, außerdem hält ihn seine attraktive Freundin Margit in Europa. Tom gibt sich daher nicht allzu große Mühe, seinen Auftrag auszuführen. Er schließt sich Philippe an, und da er ein amüsanter Gesellschafter ist, hat dieser zunächst nichts dagegen. Margit allerdings steht Tom ablehnend gegenüber. Auf einer Segelpartie zu dritt kommt es zum Streit zwischen Philippe und Margit. Die junge Frau geht von Bord, auch die Beziehung zwischen Tom und Philippe kühlt ab. Tom rächt sich, indem er Philippe weit draußen auf dem Meer umbringt, dessen Papiere an sich nimmt und die Leiche versenkt. Fortan will er nicht nur Tom, sondern gelegentlich auch Philippe sein, auf dessen Bankkonto er es abgesehen hat. Da er diesem entfernt ähnlich sieht und seine Stimme und Unterschrift perfekt nachahmen kann, gelingt der teuflische Plan zunächst. Tom täuscht alle - bis eines Tages Philippes Freund Freddy stutzig wird.
Frankreichs Altmeister René Clément ("Verbotene Spiele", "Treibjagd") hat mit "Nur die Sonne war Zeuge" einen der besten Kriminalromane von Patricia Highsmith eindrucksvoll filmisch umgesetzt: Spannung und psychologische Subtilität halten sich die Waage. Alain Delon spielt als Tom Ripley eine seiner eindrucksvollsten frühen Rollen.
(ARD)


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3:40
16:9 Format

Elf Uhr nachts

(Pierrot le fou)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1965

Darsteller:
FerdinandJean-Paul Belmondo
MarianneAnna Karina
FredDirk Sanders
DevosRaymond Devos
MariaGraziella Galvani
Erster GangsterRoger Dutoit
u.a.
Regie: Jean-Luc Godard
Länge: 106 Minuten

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Eigentlich führt Ferdinand ein Leben, von dem viele Menschen träumen: Er hat eine reiche Frau und verbringt seine Zeit vor allem damit, sich auf gesellschaftlichen Empfängen den neuesten Klatsch erzählen zu lassen. Eines Tages aber erträgt Ferdinand dieses ...
(ARD)

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Eigentlich führt Ferdinand ein Leben, von dem viele Menschen träumen: Er hat eine reiche Frau und verbringt seine Zeit vor allem damit, sich auf gesellschaftlichen Empfängen den neuesten Klatsch erzählen zu lassen. Eines Tages aber erträgt Ferdinand dieses oberflächliche und monotone Dasein nicht länger. Als er auf einer Party seine Exfreundin Marianne wieder trifft, die ihm von ihrem aufregenden Leben jenseits der Legalität erzählt, ergreift Ferdinand die Chance und entflieht mit ihr seiner gediegenen Bürgerlichkeit. Sie stehlen einen Wagen und fahren nach Südfrankreich, wo Marianne ihren Bruder treffen will. Dann verschlägt es die beiden auf eine idyllische südfranzösische Insel, wo sie für eine Weile ein friedliches Leben inmitten einer paradiesischen Natur führen. Es dauert allerdings nicht lange, bis Marianne auch von diesem Zustand, den sie eher als ein Zwischenspiel betrachtet, gelangweilt ist. Sie verschwindet von der Insel, nur um Ferdinand wenig später um Hilfe zu bitten, damit er sie aus dem Unterweltmilieu, in das sie abermals geraten ist, befreit. Ferdinand folgt ihrem Hilferuf, muss aber, nachdem er einige lebensgefährliche Situationen überstanden hat, erkennen, dass Mariannes "Bruder" in Wahrheit ihr Liebhaber ist. Erst jetzt wird Ferdinand klar, dass die verführerische Femme fatale ihn die ganze Zeit nur ausgenutzt und hintergangen hat. Er verfolgt die beiden in ihr Versteck auf der Insel, erschießt sie und fasst anschließend den Plan, auch seinem eigenen Leben ein Ende zu setzen.
Mit "Elf Uhr nachts" hat Regielegende Jean-Luc Godard ein Meisterwerk der französischen Nouvelle Vague inszeniert.
(ARD)


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5:25
Stereo-Ton16:9 Format

Reisewege Frankreich: Im heiteren Süden

Aix-en-Provence

Film von Evelyn Schels

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Aix gilt als eine der Juwelen unter den Städten der Provence: Ihre einzigartige Atmosphäre macht sie seit jeher zum begehrten Ziel für Reisende. Sie bewundern die alten Fassaden der einstigen Adelspaläste, die schattigen Plätze, die sonnigen Caféterrassen der Cours ...
(ARD/SR)

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Aix gilt als eine der Juwelen unter den Städten der Provence: Ihre einzigartige Atmosphäre macht sie seit jeher zum begehrten Ziel für Reisende. Sie bewundern die alten Fassaden der einstigen Adelspaläste, die schattigen Plätze, die sonnigen Caféterrassen der Cours Mirabeau und die Prachtstraße von Aix. Besonders im Sommer, wenn Touristen und Besucher des renommierten "Festival de la Musique" die Straßen bevölkern, ist Aix ein Ort des Vergnügens und des kultivierten Wohllebens. Aber auch die Umgebung von Aix ist eine Reise wert.
Evelyn Schels ist für die Reihe "Reisewege Frankreich" in der Provence unterwegs.
(ARD/SR)

Sendeende: 6:05 Uhr