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Sonntag, 1. Januar
Programmwoche 01/2012
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7:15
Stereo-Ton16:9 Format

Russische Leidenschaft - Wodka, Tanz und Kaviar



7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Festliche Neujahrsgala

Festspielhaus in Baden-Baden, Dezember 2010

Mit Anja Harteros

Orchester: SWR Sinfonieorchester

Orchester: Baden-Baden und Freiburg
Fernsehregie: Georg Wübbolt
Moderation: Alfred Marquart

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Spätestens seit ihrem Sieg beim Cardiff Singer of the World-Wettbewerb der BBC und der Welsh National Opera im Jahr 1999 zählt die in Bergneustadt geborene Sopranistin Anja Harteros zur internationalen Weltspitze. Seither gastierte sie an vielen renommierten ...
(ARD/SWR)

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Spätestens seit ihrem Sieg beim Cardiff Singer of the World-Wettbewerb der BBC und der Welsh National Opera im Jahr 1999 zählt die in Bergneustadt geborene Sopranistin Anja Harteros zur internationalen Weltspitze. Seither gastierte sie an vielen renommierten Opernhäusern in aller Welt. Zu ihren Wirkungsorten zählen die Opern von Frankfurt am Main, Lyon, Amsterdam, Dresden, Paris, Hamburg, Wien, New York, München und Berlin. Ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen gab Anja Harteros im Jahr 2000, wo sie im August 2006 in der Rolle der "Elettra" in Mozarts Idomeneo von der Kritik begeistert gefeiert wurde.
Traditionsgemäß findet im Festspielhaus an der Oos jedes Jahr ein festliches Silvesterkonzert statt. Das Jahr 2011 wurde von der Starsopranistin Anja Harteros begrüßt. Auf dem Programm standen Arien und Ouvertüren italienischer Opern von Giuseppe Verdi, Francesco Cilea, Giacomo Puccini, Alfredo Catalani.
(ARD/SWR)


10:05
Stereo-Ton16:9 Format

Album 2011 - Bilder eines Jahres

Mit Anmerkungen von Matthias Fornoff

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Der Tsunami in Japan zerstört nicht nur Fukushima, und die Bundesregierung beschließt den Ausstieg aus der Atomkraft. Der arabische Frühling verändert den Nahen Osten, und Osama bin Laden stirbt im Kugelhagel eines Spezialkommandos. Griechenlands Finanzkrise bringt die ...

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Der Tsunami in Japan zerstört nicht nur Fukushima, und die Bundesregierung beschließt den Ausstieg aus der Atomkraft. Der arabische Frühling verändert den Nahen Osten, und Osama bin Laden stirbt im Kugelhagel eines Spezialkommandos. Griechenlands Finanzkrise bringt die gesamte EU ins Wanken, und soziale Unruhen erschüttern Großbritannien. Winfried Kretschmann wird erster grüner Ministerpräsident, und die Piratenpartei zieht zum ersten Mal in ein Landesparlament ein. In London entzückt die Traumhochzeit des Thronfolgers die Massen, und Loriot verlässt für immer die Bühne. Verteidigungsminister zu Guttenberg muss alle Ämter abgeben, und der Papst besucht zum ersten Mal ein ostdeutsches Bundesland.
All dies und noch mehr zeigt "Album 2011 - Bilder eines Jahres".


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11:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Michelangelo Superstar

Ein Querkopf mit magischen Händen

Film von Wolfgang Ebert

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Kaum einer hinterließ der Nachwelt ein so gewaltiges künstlerisches Erbe wie Michelangelo Buonarroti. Er war nicht nur einer der größten Bildhauer, sondern auch einer der größten Maler und Architekten aller Zeiten. Unter anderem schuf er die berühmten Deckengemälde ...

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Kaum einer hinterließ der Nachwelt ein so gewaltiges künstlerisches Erbe wie Michelangelo Buonarroti. Er war nicht nur einer der größten Bildhauer, sondern auch einer der größten Maler und Architekten aller Zeiten. Unter anderem schuf er die berühmten Deckengemälde der Sixtinischen Kapelle. Michelangelo aber war zerrissen zwischen stürmischem Schaffensdrang und lähmender Schwermut. War eine Krankheit der Motor für seine Schaffenskraft? War das Genie ein Autist, der durch die Obsession auf einen eng begrenzten Lebensbereich geprägt war, wie Wissenschaftler behaupten?
Die Dokumentation "Michelangelo Superstar" stellt den Künstler und seine Werke vor.


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12:05
16:9 Format

Der Maler Paul Cézanne

Aufbruch in die Moderne


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12:15
Stereo-Ton16:9 Format

ARD-Jahresrückblick 2011

Moderation: Tom Buhrow

Moderation: Caren Miosga


(ARD/NDR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

Da, wo ich bin, ist Panama

Die Lebensreise des Herrn Janosch

Dokumentarfilm von Joachim Lang, Deutschland 2011

Länge: 89 Minuten

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Er ist der erfolgreichste Kinderbuchautor Deutschlands, und sein Werk für Erwachsene ist noch umfassender. Sein Name ist zur Marke geworden: Janosch. Als schwierig und als unnahbar gilt er - und es scheint ihm eine diebische Freude zu bereiten, alle Welt mit ...
(ARD/SWR)

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Er ist der erfolgreichste Kinderbuchautor Deutschlands, und sein Werk für Erwachsene ist noch umfassender. Sein Name ist zur Marke geworden: Janosch. Als schwierig und als unnahbar gilt er - und es scheint ihm eine diebische Freude zu bereiten, alle Welt mit widersprüchlichen Aussagen über sich selbst an der Nase herumzuführen. 1931 kommt er im damaligen Hindenburg direkt an der deutsch-polnischen Grenze zur Welt. Horst Eckert wird er getauft, nach Horst Wessel, das ist schon das erste, was ihm seine Eltern antun. Den Namen will er heute nicht einmal mehr aussprechen. Der Vater trinkt und prügelt, die bigotte Mutter will am liebsten ein Mädchen aus dem kleinen Horst machen. Heimweh hat er heute trotzdem noch, nach den Gerüchen von "Kraut, verfaultem Holz und Urin".
Der Dokumentarfilm "Da wo ich bin, ist Panama" folgt mit Janosch gemeinsam den Spuren seiner Erinnerung, zu seinem Geburtshaus und zu seinem Bruder, den er Jahrzehnte nicht gesehen hat.
(ARD/SWR)


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14:30
Stereo-Ton

Papa Löwe und seine glücklichen Kinder

Liebe ist ...

Zeichentrickfilm von Janosch, Deutschland 2002

Länge: 13 Minuten

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In lustigen Geschichten erleben sieben Löwenkinder aufregende Abenteuer: Alfred ist seit Tagen schon so seltsam. Er zupft Blütenblätter und versucht Gedichte zu schreiben. Pauli und Piller erkennen sofort: Er ist verliebt. Eine süße junge Kätzin, schön wie ein ...
(ARD/SWR)

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In lustigen Geschichten erleben sieben Löwenkinder aufregende Abenteuer: Alfred ist seit Tagen schon so seltsam. Er zupft Blütenblätter und versucht Gedichte zu schreiben. Pauli und Piller erkennen sofort: Er ist verliebt. Eine süße junge Kätzin, schön wie ein Frühlingsmorgen, ist es, die Alfred jeden Tag vom Fenster aus sieht, wenn sie an der Bushaltestelle wartet. Weil Alfred aber nicht nur verliebt, sondern auch schüchtern ist, üben Pauli und Piller mit ihm heimlich, wie man seiner Angebeteten den Hof macht. Aber er macht alles falsch, verspricht sich, stolpert sogar über die eigenen Füße und fällt auf die Nase. Da ertönt schallendes Gelächter der anderen, die gelauscht haben. Alfred ist verzweifelt. Nein, nein! Aus! Schluss mit der Liebe. Das ist ja wohl doch alles viel zu kompliziert! Nun aber passiert's: Es schellt an der Tür, Alfred macht auf und da steht sie! Sie ist es!
Ein Zeichentrickfilm von Janosch aus der Reihe "Papa Löwe und seine glücklichen Kinder".
(ARD/SWR)


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14:45
Stereo-Ton16:9 Format

Willi und die Wunder dieser Welt

Dokumentarfilm von Armin Toerkell und Arne Sinnwell,

Deutschland 2008

Länge: 74 Minuten

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In 60 Tagen um die Welt: Willi Weitzel begibt sich auf eine eindrucksvolle Reise rund um den Globus. Die erste Etappe ist der australische Regenwald. Mit einem deutschen Biologen verirrt sich Willi im undurchdringbaren Grün, watet durch Krokodil-Tümpel und rettet ein ...
(ARD/BR)

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In 60 Tagen um die Welt: Willi Weitzel begibt sich auf eine eindrucksvolle Reise rund um den Globus. Die erste Etappe ist der australische Regenwald. Mit einem deutschen Biologen verirrt sich Willi im undurchdringbaren Grün, watet durch Krokodil-Tümpel und rettet ein Flughund-Baby. Spektakulär sind die Kletteraktion zu den Baumkronen des Urwalds und die Expedition ins Reich der Webameisen. Das nächste Ziel ist die kanadische Arktis, genauer gesagt die "Eisbärenhauptstadt" Churchill, bevor es weitergeht nach Tokio, in die japanische Millionenmetropole. Dort tritt Willi gegen Sumo-Ringer an, probiert exotisches Sushi und übernachtet in einem Kapselhotel. Schließlich fährt er mit dem Motorrad durch die Sahara.
Willi Weitzel begibt sich für "Willi und die Wunder dieser Welt" auf eine eindrucksvolle Reise und sammelt vom australischen Regenwald bis zur kanadischen Arktis spektakuläre Erfahrungen.
(ARD/BR)


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16:00
Stereo-Ton16:9 Format

Elstners Reisen - Blaue Papageien (1/2)

Film von Andrea Ziegler

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Outdoor-Jacke statt Maßanzug, Trekkingstiefel statt Lederschuh, Schweißperlen statt Maske - so hat man Frank Elstner noch nicht gesehen! Gemeinsam mit dem Biologen Matthias Reinschmidt ist der Fernsehmoderator quer durch Brasilien gereist, um die Lebensräume der ...
(ARD/SWR)

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Outdoor-Jacke statt Maßanzug, Trekkingstiefel statt Lederschuh, Schweißperlen statt Maske - so hat man Frank Elstner noch nicht gesehen! Gemeinsam mit dem Biologen Matthias Reinschmidt ist der Fernsehmoderator quer durch Brasilien gereist, um die Lebensräume der einzigen drei blauen Papageienarten der Welt, die alle vom Aussterben bedroht sind, kennenzulernen.
Im ersten Teil von "Elstners Reisen - Blaue Papageien" reisen Elstner und Reinschmidt mit zwei blauen Papageien im Gepäck nach Sao Paulo. Dort sollen die auf Teneriffa nachgezüchteten Vögel in ein heimisches Zuchtprogramm integriert werden. Nachdem sie die Vögel wohlbehalten abgeliefert haben, geht es weiter in die Caatinga, eine tropische Steppenlandschaft im Nordosten Brasiliens. Dort wollen sie das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Spix-Aras kennenlernen. Die Reise ist eine echte Herausforderung, zumal Frank Elstner das Campen in der Wildnis nicht gewohnt ist und Angst vor Spinnen und Insekten hat.

Den Zweiten Teil von "Elstners Reisen - Blaue Papageien" zeigt 3sat im Anschluss um 16.45 Uhr.
(ARD/SWR)


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16:45
Stereo-Ton16:9 Format

Elstners Reisen - Blaue Papageien (2/2)

Film von Andrea Ziegler

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Outdoor-Jacke statt Maßanzug, Trekkingstiefel statt Lederschuh, Schweißperlen statt Maske - so hat man Frank Elstner noch nicht gesehen! Gemeinsam mit dem Biologen Matthias Reinschmidt ist der Fernsehmoderator quer durch Brasilien gereist, um die Lebensräume der ...
(ARD/SWR)

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Outdoor-Jacke statt Maßanzug, Trekkingstiefel statt Lederschuh, Schweißperlen statt Maske - so hat man Frank Elstner noch nicht gesehen! Gemeinsam mit dem Biologen Matthias Reinschmidt ist der Fernsehmoderator quer durch Brasilien gereist, um die Lebensräume der einzigen drei blauen Papageienarten der Welt, die alle vom Aussterben bedroht sind, kennenzulernen.
Im zweiten Teil von "Elstners Reisen - Blaue Papageien" geht es von der Caatinga weiter ins Pantanal im mittleren Südwesten von Brasilien. Das Pantanal ist eines der größten Sumpfgebiete der Erde und wird wegen seines Artenreichtums auch als die Serengeti Brasiliens bezeichnet. Hier begegnet Frank Elstner zahlreichen Tieren und schließt Freundschaft mit Ino, einem jungen Hyazinth-Ara, der aus den Fängen von Papageienfängern gerettet wurde. Schließlich besucht er die roten Felsklippen nahe der Kleinstadt Canudos. Dort nisten die letzten großen Bestände frei lebender Lear-Aras.
(ARD/SWR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Reisen in ferne Welten: Kanada

Albertas schönste Nationalparks

Film von Julia Leiendecker

Erstausstrahlung

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Die imposante Bergwelt der Rocky Mountains mit türkisblauen Seen und gigantischen Gletschern: Jahr für Jahr zieht es Tausende von Urlaubern in die schönen Nationalparks von Kanada. Sie kommen zum Wandern, zum Raften, zum Motorradfahren oder aber einfach nur um die ...
(ARD/SR/3sat)

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Die imposante Bergwelt der Rocky Mountains mit türkisblauen Seen und gigantischen Gletschern: Jahr für Jahr zieht es Tausende von Urlaubern in die schönen Nationalparks von Kanada. Sie kommen zum Wandern, zum Raften, zum Motorradfahren oder aber einfach nur um die unglaubliche Weite und Stille der Landschaft zu genießen. Und überall trifft man auch auf Menschen, die das Leben in den Weiten der Nationalparks einem Leben in der Stadt vorziehen. Peter Lemieux kam mit 26 Jahren als Skilehrer in die Gegend. Heute ist er einer der bekanntesten Bergführer auf dem Athabasca Gletscher. Er kennt "seinen" Gletscher wie kein anderer und erlebt wie das Eis Jahr für Jahr schwindet. Cowgirl Jen betreibt die Ranch ihrer Urgroßeltern - die älteste von Alberta. Dort leben 150 Rinder, 20 Pferde und sonst nur Jen und ihre beiden Kinder. Im Umgang mit Tieren kann ihr keiner was vormachen. Auf dem Icefields Parkway begegnet man Bären und Elchen, aber auch schottischen Clanmitgliedern, die im Baumstammweitwurf gegeneinander antreten.
Der Film aus der Reihe "Reisen in ferne Welten" führt nach Kanada in Albertas schönste Nationalparks.

Weitere Folgen aus der Reihe "Reisen in ferne Welten" zeigt 3sat im Anschluss, um 18.15 Uhr, und von Montag, 2., bis Donnerstag, 5. Januar, jeweils um 18.15 Uhr, sowie am Sonntag, 8. Januar, um 17.30 und 18.15 Uhr.
(ARD/SR/3sat)


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18:15
Stereo-Ton16:9 Format

Reisen in ferne Welten: Sansibar

Gewürze, Geister und Genossen

Film von Christian und Dorlie Fuchs

Erstausstrahlung

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Schon im Namen des Archipels im Indischen Ozean vor der Küste Tansanias steckt ein Stück seines dunklen Schicksals: Sansibar bedeutet "Insel der Schwarzen." Über Jahrhunderte war die von Korallenriffen umgebene Inselgruppe um die Hauptinseln Unguja und Pemba einer der ...
(ARD/SR/3sat)

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Schon im Namen des Archipels im Indischen Ozean vor der Küste Tansanias steckt ein Stück seines dunklen Schicksals: Sansibar bedeutet "Insel der Schwarzen." Über Jahrhunderte war die von Korallenriffen umgebene Inselgruppe um die Hauptinseln Unguja und Pemba einer der größten Sklavenmärkte der Welt. Der überwiegende Teil der heutigen Bevölkerung sind Abkömmlinge ehemaliger afrikanischer Sklaven. Zwar gehören 97 Prozent dem Islam an, aber Spuren der ursprünglichen Naturreligionen sind bis heute auf Sansibar präsent. Spätestens im 19. Jahrhundert galt Sansibar als größter Produzent von Gewürznelken. Zuerst Araber, dann Portugiesen, Deutsche und Briten begehrten die Inseln damals. Ihre Hinterlassenschaften sind heute noch zu sehen, zum Beispiel die des Sultanats von Oman, das wegen der Bedeutung des Gewürz- und Sklavenhandels für den Staatshaushalt seinen Regierungssitz von Muskat nach Sansibar verlegte. Ende des 19. Jahrhunderts geriet Sansibar - nach einigem Hin und Her mit dem Deutschen Reich unter Bismarck - unter britisches Protektorat. Zu dieser Zeit spielt die Geschichte der Emily Ruete alias Salme, Prinzessin von Oman und Sansibar, die als berühmteste ehemalige Bürgerin Sansibars gilt. Der Palast, aus dem die Prinzessin floh, um in Hamburg einen deutschen Kaufmann zu ehelichen, gilt als Touristenattraktion und wird derzeit renoviert. Erst nach der Entlassung aus der britischen Kolonialverwaltung 1963 stieß Sansibar zum Staatsgebiet Tansanias. Die Revolution gegen die arabische Oberschicht 1964 hinterließ sichtbare Spuren: Nachdem die Inselgruppe "Volksrepublik" erklärt wurde, schenkte ihr die Ulbricht-Regierung im Verlauf der 1960er Jahre mehrere riesige Plattenbauten, von denen zwei mitten in Sansibar Stadt unbeabsichtigt in Form eines gigantischen Kreuzes gebaut wurden.
Der Film aus der Reihe "Reisen in ferne Welten" führt nach Sansibar.
(ARD/SR/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Leben unter Schweizer Palmen

Eine Reise durch das Tessin

Film von Michael Petsch

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Wer durch die Schweiz in den Süden reist, spürt es sofort, vor allem bei der Fahrt mit dem Auto. Sobald man den Gotthardtunnel verlassen hat, wird es wärmer und heller: Man ist im Tessin, einer Landschaft, die vom Hochalpenland bis zu einer fast subtropischen Landschaft ...

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Wer durch die Schweiz in den Süden reist, spürt es sofort, vor allem bei der Fahrt mit dem Auto. Sobald man den Gotthardtunnel verlassen hat, wird es wärmer und heller: Man ist im Tessin, einer Landschaft, die vom Hochalpenland bis zu einer fast subtropischen Landschaft vieles bietet. Hier liegen einige der schönsten Seen Europas, wie der Luganer See oder der Lago Maggiore mit seinen Palmenhainen und südeuropäisch anmutenden Ortschaften.
Die Reportage "Leben unter Schweizer Palmen" nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise zu den Highlights des Tessin.


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19:30
Stereo-Ton16:9 Format

!!! Der satirische Jahresrückblick 2011

von Werner Doyé und Andreas Wiemers

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"Ich kann Deine Fresse nicht mehr sehen." Mit seinem Pöbelspruch wird Kanzleramtsminister Ronald Pofalla Ehrengast in der Jahresschau der Fernsehsatiriker Werner Doyé und Andreas Wiemers. Er trifft dort unter anderen auf Herrn Kaiser, der beim Betriebsausflug der Hamburg ...

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"Ich kann Deine Fresse nicht mehr sehen." Mit seinem Pöbelspruch wird Kanzleramtsminister Ronald Pofalla Ehrengast in der Jahresschau der Fernsehsatiriker Werner Doyé und Andreas Wiemers. Er trifft dort unter anderen auf Herrn Kaiser, der beim Betriebsausflug der Hamburg Mannheimer Prostituierte einlädt, und Christian von Boetticher, der nach seiner Affäre mit einer 16-Jährigen bittere Tränen vergoss. Doyé und Wiemers erläutern, was an der Atompolitik der Bundesregierung raffiniert ist und warum Guido Westerwelle bei der Libyen-Abstimmung im Sicherheitsrat "Ich weiß nicht" angekreuzt hat. Nach dem Vorbild von Copy-König Karl-Theodor zu Guttenberg kopieren die Satiriker diese und viele weitere Dokumente menschlicher Spitzenleistungen im Copy-and-Paste-Verfahren zum einzig wahren Jahresrückblick 2011 zusammen. Fraglich ist, ob es gelingt, den Original-Euro-Rettungsschirm durch die Studiotür zu bekommen sowie das rechtzeitige Wiederauftauchen der verloren gegangenen Wahlergebnisse der FDP. Letztere sind mit bloßem Auge nur schwer zu erkennen. Die beiden Satireautoren von "Frontal 21" werden es aber versuchen, denn 2011 verdient mehr als Angela Merkels lapidaren Kommentar: "Die Krise ist da, und ich bin die Bundeskanzlerin!" Wobei das selbstverständlich schon auch irgendwie richtig ist.
"!!! Der satirische Jahresrückblick 2011" von Werner Doyé und Andreas Wiemers.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Der Schicksalsplan des chinesischen Kaisers

Die Verbotene Stadt

Film von Christian Twente

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

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Hunderttausende Handwerker und eine Million Fronarbeiter haben sie in einer Bauzeit von nur 14 Jahren errichtet: die Verbotene Stadt in Beijing, die größte Palastanlage der Welt. Nach ihrer Vollendung 1421 ist sie nahezu 500 Jahre lang die Residenz der feudalen Dynastien ...

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Hunderttausende Handwerker und eine Million Fronarbeiter haben sie in einer Bauzeit von nur 14 Jahren errichtet: die Verbotene Stadt in Beijing, die größte Palastanlage der Welt. Nach ihrer Vollendung 1421 ist sie nahezu 500 Jahre lang die Residenz der feudalen Dynastien Chinas und Schauplatz der kaiserlichen Zeremonien. Für das gemeine Volk ist die Anlage tabu. Nach geomantischen Prinzipien errichtet, stellt sie das irdische Spiegelbild der im Kosmos waltenden Ordnung dar und symbolisiert den Ort, an dem sich Himmel und Erde treffen - das Zentrum des Universums.
Wie durch ein Brennglas eröffnet die Dokumentation "Der Schicksalsplan des chinesischen Kaisers" den Blick auf ein halbes Jahrtausend chinesischer Geschichte. Was ist Mythos, was ist Realität in dieser hermetisch abgeschlossenen, von Ritualen beherrschten Welt?

Im Anschluss um 21.00 Uhr zeigt 3sat "Die Macht der schönen Konkubine".


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21:00
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Die Macht der schönen Konkubine

Chinas Verbotene Stadt

Film von Christian Twente

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

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Hunderttausende Handwerker und eine Million Fronarbeiter haben sie in einer Bauzeit von nur 14 Jahren errichtet: die Verbotene Stadt in Beijing, die größte Palastanlage der Welt. Nach ihrer Vollendung 1421 ist sie nahezu 500 Jahre lang die Residenz der feudalen Dynastien ...

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Hunderttausende Handwerker und eine Million Fronarbeiter haben sie in einer Bauzeit von nur 14 Jahren errichtet: die Verbotene Stadt in Beijing, die größte Palastanlage der Welt. Nach ihrer Vollendung 1421 ist sie nahezu 500 Jahre lang die Residenz der feudalen Dynastien Chinas und Schauplatz der kaiserlichen Zeremonien. Für das gemeine Volk ist die Anlage tabu. Nach geomantischen Prinzipien errichtet, stellt sie das irdische Spiegelbild der im Kosmos waltenden Ordnung dar und symbolisiert den Ort, an dem sich Himmel und Erde treffen - das Zentrum des Universums.
Die Dokumentation "Die Macht der schönen Konkubine" schildert den Verfall des Chinesischen Reichs, der in der Regentschaft der Kaiserin Chi Chi gipfelt: Realitätsfern inszeniert sie in der Verbotenen Stadt eskapistische Kunstwelten, während die westlichen Großmächte, die "Imperialisten", der 2.000 Jahre alten Kaiserherrschaft schließlich den Todesstoß versetzen.


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21:40
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Donna Leon: In Sachen Signora Brunetti

Spielfilm, Deutschland 2001

Darsteller:
Guido BrunettiJoachim Król
Paola BrunettiBarbara Auer
Chiara BrunettiLaura-Charlotte Syniawa
Raffi BrunettiPatrick Diemling
Sergente VianelloKarl Fischer
Signorina ElettraAnnett Renneberg
Vice-Questore PattaMichael Degen
Signora MitriMaria Furtwängler
Davide MitriMatthias Brandt
u.a.
Regie: Sigi Rothemund
Länge: 90 Minuten

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Commissario Guido Brunetti hat ein Problem: Signora Brunetti hat in der Innenstadt von Venedig die Scheibe eines Reisebüros eingeworfen, das Sexreisen verkauft. Nach ihrer Festnahme lässt Guido Brunetti zwar das Protokoll verschwinden, aber das macht die Sache nicht ...
(ARD)

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Commissario Guido Brunetti hat ein Problem: Signora Brunetti hat in der Innenstadt von Venedig die Scheibe eines Reisebüros eingeworfen, das Sexreisen verkauft. Nach ihrer Festnahme lässt Guido Brunetti zwar das Protokoll verschwinden, aber das macht die Sache nicht ungeschehen. Paola findet, dass ihr Mann mehr Engagement zeigen sollte und den Verbrechern, die an der Ausbeutung junger Frauen und Kinder in Fernost verdienen, unbedingt das Handwerk legen müsste. Im Hause Brunetti bricht eine handfeste Krise aus. Während Brunetti noch zu vermitteln sucht, streitet Paola in einem Nobelrestaurant mit dem reichen Signor Mitri, der nicht nur in der Tourismusbranche tätig ist, sondern auch einen großen Pharmabetrieb leitet. Als Mitri in derselben Nacht ermordet wird, erinnert man sich an Paolas Steinwurf. Brunetti wird vorübergehend suspendiert und von seinem Chef unter Druck gesetzt. Brunetti ermittelt - trotz Suspendierung - weiter.
"Donna Leon: In Sachen Signora Brunetti" ist eine Adaption der Kultromane um den venezianischen Kommissar Guido Brunetti.
(ARD)


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23:15
Stereo-Ton16:9 Format

Il Diavolo - Mein venezianischer Freund

Dokumentarfilm von Christian Rischert, Deutschland 2009

Länge: 90 Minuten

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Wenn für den Dichter Francesco Petrarca das Venedig des 14. Jahrhunderts noch eine Zufluchtsstätte und Herberge des Friedens war, so ist Venedig heute ein vom Tourismus belagertes, wenngleich auch faszinierendes Museum, in dem die verbliebenen Einwohner sich nur noch als ...
(ARD/BR)

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Wenn für den Dichter Francesco Petrarca das Venedig des 14. Jahrhunderts noch eine Zufluchtsstätte und Herberge des Friedens war, so ist Venedig heute ein vom Tourismus belagertes, wenngleich auch faszinierendes Museum, in dem die verbliebenen Einwohner sich nur noch als Staffage fühlen. Dennoch beeindrucken die Venezianern durch ihre noble Lebenshaltung und ihre Fähigkeit zum glücklichen Leben. Einer von ihnen ist der Maler und Fischer Carlo Memo, genannt "Il Diavolo". Er ist seit Jahrzehnten mit dem deutschen Filmemacher Christian Rischert befreundet. "Als mich Carlo kürzlich wissen ließ, dass er nach langen Verhandlungen mit der Comune di Venezia endlich ein Abkommen über seinen Nachlass vereinbaren konnte, erschrak ich. Diese Mitteilung rief mir die ungeliebte Tatsache ins Gedächtnis, dass auch ich inzwischen zum Nachlass-Kandidaten aufgestiegen war. Um diesen Schrecken abzuwehren und meiner Sterblichkeit zu trotzen, beschloss ich, mein in keiner Weise geregeltes Nachlass-Konvolut um einen weiteren Venedig-Film zu vermehren", lässt Rischert seine Zuschauer gleich zu Beginn wissen und beginnt, Vergangenheit und Gegenwart in Venedig zu verweben.
In seinem Dokumentarfilm über Venedig ist Christian Rischert eine intime, geradezu spielfilmhafte Schilderung seiner Wiederbegegnung mit der Stadt Venedig und seinem Freund Carlo Memo gelungen.
(ARD/BR)


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0:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Flucht nach Venedig

Film von Manfred Baur und Hannes Schuler

(aus der ZDF-Reihe "Metropolis")

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Der berühmte Nürnberger Maler Albrecht Dürer floh 1494 vor der Pest aus seiner Heimat nach Venedig. Er nutzte die besonderen Umstände, um in der Lagunenstadt mehr über neue Maltechniken und Erfindungen zu erfahren. So verfolgte er mit großem Interesse die Entstehung ...

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Der berühmte Nürnberger Maler Albrecht Dürer floh 1494 vor der Pest aus seiner Heimat nach Venedig. Er nutzte die besonderen Umstände, um in der Lagunenstadt mehr über neue Maltechniken und Erfindungen zu erfahren. So verfolgte er mit großem Interesse die Entstehung von Gentile Bellinis Meisterwerk "Die Prozession auf dem Markusplatz", das das außergewöhnliche Selbstbewusstsein der venezianischen Kaufleute in Szene setzte. Bilder wie dieses könnten jenseits seines künstlerischen Werts als Anfang der Kundenwerbung interpretiert werden: Es sollte den Betrachter beeindrucken und Vertrauen in das Wirtschaftspotenzial der Handelsmetropole stärken.
Der Film zeichnet Albrecht Dürers "Flucht nach Venedig" nach.


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1:25
Stereo-Ton

Mein Venedig (1/2)

Perücken, Paläste, Powerboote

Mit Gerd Helbig unterwegs

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Die Einwohnerzahl Venedigs verringert sich, gleichzeitig kämpfen die Venezianer um ihren Lebensraum. Sie wollen nicht in einem Museum wohnen, bedrängt von zwölf Millionen Touristen im Jahr - von denen sie allerdings fast ausschließlich leben. Vor allem im nebligen ...

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Die Einwohnerzahl Venedigs verringert sich, gleichzeitig kämpfen die Venezianer um ihren Lebensraum. Sie wollen nicht in einem Museum wohnen, bedrängt von zwölf Millionen Touristen im Jahr - von denen sie allerdings fast ausschließlich leben. Vor allem im nebligen Februar zum Karneval kommen die Touristenströme. Die einen suchen den Rummel, die anderen eine fantastische Kostümschau in den prachtvoll erleuchteten Palästen. Weit über 100.000 Besucher bewegen sich allein am Karnevalssamstag durch die Gassen. Die Venezianer ertragen den Trubel nur mit Blick aufs Portemonnaie - mitmachen wollen die wenigsten.
Für seinen zweiteiligen Film "Mein Venedig" hat Gerd Helbig ein Jahr lang Venezianer mit der Kamera begleitet. Im ersten Teil besucht er unter anderen den ehemaligen Bürgermeister von Venedig, Antonio Casellati.

Den zweiten Teil von "Mein Venedig" zeigt 3sat im Anschluss um 2.10 Uhr.


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2:10
Stereo-Ton

Mein Venedig (2/2)

Gondeln, Gold und Gummistiefel

Mit Gerd Helbig unterwegs

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Roberto Tramontin gehört die älteste Gondelwerft Venedigs. Seit 1874 baut seine Familie die Boote nach unveränderten Vorlagen. Tramontin verkörpert die Beharrlichkeit jener Venezianer, die ihre Stadt gegen die Überkommerzialisierung verteidigen. Zu diesen ...

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Roberto Tramontin gehört die älteste Gondelwerft Venedigs. Seit 1874 baut seine Familie die Boote nach unveränderten Vorlagen. Tramontin verkörpert die Beharrlichkeit jener Venezianer, die ihre Stadt gegen die Überkommerzialisierung verteidigen. Zu diesen traditionellen Betrieben gehört auch die Brokatweberei Bevilacqua, untergebracht in einem unscheinbaren Haus am Großen Kanal. Wenn man die Weberei betritt, traut man seinen Augen kaum: Dort rattern hölzerne Webstühle aus dem 18. Jahrhundert und fertigen teuersten Brokat nach Mustern des 12. Jahrhunderts. Diese Werkstätten sind Überbleibsel einer einst in aller Welt berühmten Industrie, die das reiche Venedig geschmückt hat.
Im zweiten Teil seines Films "Mein Venedig" besucht Gerd Helbig unter anderen den Gondelbauer Roberto Tramontin. Dort erlebt Helbig die Entstehung einer prachtvollen Hochzeitsgondel und eine Hochzeit zu Wasser.


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2:55
Stereo-Ton16:9 Format

Pizza im Palazzo

Mit deutschen Touristen in Venedig

Film von Annette Hoth

(aus der Reihe "ZDF.reportage")

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Keine andere Stadt im Süden ist bei deutschen Touristen so beliebt wie Venedig. Doch es zieht nicht nur deutsche Gondoliere-Fans in die italienische Lagunenstadt: Über 20 Millionen Menschen aus aller Welt besuchen Jahr für Jahr die Kulturmetropole an der Adria. Und es ...

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Keine andere Stadt im Süden ist bei deutschen Touristen so beliebt wie Venedig. Doch es zieht nicht nur deutsche Gondoliere-Fans in die italienische Lagunenstadt: Über 20 Millionen Menschen aus aller Welt besuchen Jahr für Jahr die Kulturmetropole an der Adria. Und es werden immer mehr. Nur eine halbe Stunde mit dem Vaporetto, dem Linienboot, vom Markusplatz entfernt liegt Union Lido, einer der größten Campingplätze Italiens. Viele kommen Jahr für Jahr dorthin, und längst ist dort ein kleines Fleckchen Deutschland gewachsen. Im Sommer, wenn die Massen kommen, meiden die erfahrenen Camper die Stadt. "Wir haben hier draußen alles, was wir brauchen", sagt einer. "Warum soll ich mich am Canal Grande tot treten lassen?"
Die Reportage "Pizza im Palazzo" fragt, was die Menschen an Venedig fasziniert und wie der Tourismus die Stadt verändert.


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3:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Verrückt nach Venedig

Film von Katharina Rau

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Das Weltkulturerbe Venedig, geprägt durch 177 Kanäle, über 400 Brücken und 3.000 Gassen, zieht jährlich 21 Millionen Besucher an. Manchen gefällt die Lagunenstadt so gut, dass sie bleiben. Wie Alexandra Hai, deren Kampf um Anerkennung als Gondoliera durch die Presse ...

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Das Weltkulturerbe Venedig, geprägt durch 177 Kanäle, über 400 Brücken und 3.000 Gassen, zieht jährlich 21 Millionen Besucher an. Manchen gefällt die Lagunenstadt so gut, dass sie bleiben. Wie Alexandra Hai, deren Kampf um Anerkennung als Gondoliera durch die Presse ging. In Venedig ist sie die einzige Frau am Ruder. Auch Gigi kennt jede Ecke im Labyrinth der Lagune. Er ist Besitzer eines kleinen Restaurants: Seine kulinarischen Köstlichkeiten sind handverlesen. Morgens um sechs ist er einer der ersten auf dem Rialtomarkt. Er zankt mit den Fischhändlern, sucht unbeirrt frisches Obst und knackiges Gemüse. Fabio beschäftigen Sorgen der ganz anderen Art: Als Kommandant der venezianischen Feuerwehr fällt ihm eine der wichtigsten Aufgaben der Stadt zu. Die jahrhundertealten Holzbauten, eng aneinandergebaut, sind extrem feuergefährdet. Jeder Einsatz ist eine Herausforderung.
"Verrückt nach Venedig" porträtiert die Stadt, ihre Besucher und die Menschen, die dort leben.


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3:40
Videotext Untertitel

Casanova - Die wahre Geschichte

Film von Gero von Boehm

(aus der ZDF-Reihe "Sphinx")

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Vielen gilt er vor allem als Held erotischer Abenteuer. Doch Giacomo Casanovas Leidenschaft galt bei Weitem nicht nur dem weiblichen Geschlecht: Er war gebildet und interessierte sich für Mathematik und Naturwissenschaften. Als Reisender war er rastlos unterwegs. Im Alter ...

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Vielen gilt er vor allem als Held erotischer Abenteuer. Doch Giacomo Casanovas Leidenschaft galt bei Weitem nicht nur dem weiblichen Geschlecht: Er war gebildet und interessierte sich für Mathematik und Naturwissenschaften. Als Reisender war er rastlos unterwegs. Im Alter schrieb er seine Memoiren und zeichnete in ihnen ein üppiges Gemälde seiner Epoche am Vorabend der Französischen Revolution.
Der Film von Gero von Boehm aus der Reihe "Sphinx" folgt Casanovas Spuren und zeigt bisher nicht bekannte Facetten aus dem Leben dieses Abenteurers.


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4:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Wellen

Historischer Liebesfilm, Deutschland 2004

Darsteller:
Alice von Köhne-JaskyMarie Bäumer
Rolf von ButtlärMatthias Habich
Lolo von ButtlärKati Eyssen
Carl von GonthardFlorian Stetter
Generalin von PalinkowMonica Bleibtreu
u.a.
Literarische Vorlage: Eduard von Keyserling
Drehbuch: Günter Schütter
Regie: Vivian Naefe
Länge: 91 Minuten

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Im Sommer 1913 verbringt die Familie von Buttlär die Ferien in einem Fischerdorf an der Ostsee. Die Töchter Lolo und Nini sowie Sohn Wedig interessieren sich von Anfang an für Alice von Köhne-Jasky, über die die Mutter und die Großmutter nur Englisch sprechen, damit ...

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Im Sommer 1913 verbringt die Familie von Buttlär die Ferien in einem Fischerdorf an der Ostsee. Die Töchter Lolo und Nini sowie Sohn Wedig interessieren sich von Anfang an für Alice von Köhne-Jasky, über die die Mutter und die Großmutter nur Englisch sprechen, damit die Kinder nichts verstehen. Alice hat ihren Mann verlassen und ist mit einem jungen Maler durchgebrannt. Dieser Skandal ist das Strandgespräch. Lolo sucht die Begegnung mit Alice und verliebt sich in die warmherzige und kluge Gräfin. Mit Carl von Gonthard, ihrem Verlobten, verbindet Lolo dagegen nicht das ersehnte große Gefühl. Auch Carl ist von Alice begeistert und umwirbt sie. Schließlich verbringen Alice und Carl eine leidenschaftliche Liebesnacht miteinander. Aber Alice wird klar, dass sie einem Irrtum erlegen ist. Als Lolo hört, dass die zwei Menschen, denen ihre Zuneigung gilt, zusammen in der Fischerhütte waren, will sie sterben.
"Wellen" ist ein historischer Liebesfilm nach der literarischen Vorlage von Eduard von Keyserling.

Sendeende: 5:55 Uhr