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Oktober 2017
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Donnerstag, 8. Dezember
Programmwoche 49/2011
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6:20
Stereo-Ton16:9 Format

7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kölner Treff

Mit Mary Roos und Tina York, Piet Klocke, Eko Fresh,
Ulrich Kienzle, Jessica Stockmann und Andrea Kiewel

Moderation: Bettina Böttinger


Prominente Gäste und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichte haben, kommen zum Gespräch zu Bettina Böttingers "Kölner Treff".
(ARD/WDR)


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11:45
VPS 11:44

Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Alles steht in den Sternen

Reportage von Karo Wolm

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")


(ORF)


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12:20
Stereo-Ton16:9 Format

Streifzug rund um den Lago Maggiore



(ORF)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Zapp

Das Medienmagazin

Themen:
Themen:
* Jena gegen "Aspekte"-Beitrag: Sorgfältig oder
suggestiv?
* Abhörskandal: Skrupellose Methoden des britischen
Boulevards
* Deutsche Überwachungstechnik: Despoten gegen Oppositionelle

Moderation: Anja Reschke


Das Magazin "Zapp" beobachtet, hinterfragt, erklärt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung und informiert über die komplexen Zusammenhänge innerhalb der Medienlandschaft. Die Rubrik "Durchgezappt" fasst Medienmeldungen oder Medienereignisse in Kürze zusammen.
(ARD/NDR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Der globale Zoo (2/2)

Partnervermittlung für wilde Tiere

Film von Marianne Pletscher

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Ein junger Orang-Utan kommt im Zoo Zürich an, er soll so schnell wie möglich Nachwuchs zeugen. Ein Schneeleoparden-Männchen aus Estland und ein Nashornbulle aus Tschechien sollen Weibchen in Zürich decken. Auch Kappengibbons, Nashörner, indische Löwen und Tiger, ...

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Ein junger Orang-Utan kommt im Zoo Zürich an, er soll so schnell wie möglich Nachwuchs zeugen. Ein Schneeleoparden-Männchen aus Estland und ein Nashornbulle aus Tschechien sollen Weibchen in Zürich decken. Auch Kappengibbons, Nashörner, indische Löwen und Tiger, Frösche und Galapagos-Schildkröten sollen sich dort vermehren.
Der letzte Teil des zweiteiligen Films stellt die Partnervermittlung im Zoo Zürich vor und zeigt, wie Zoos weltweit vernetzt sind, um gefährdete Tierarten zu erhalten.


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14:05
Stereo-Ton16:9 Format

Das geschenkte Leben

(Wh.)


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14:30

Stürmische Leidenschaft

Leben und Überleben im Wattenmeer

Film von Jobst Thomas

(aus der ZDF-Reihe "37 Grad")

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Hartwig Binge ist auf Hallig Hooge geboren, im schleswig-holsteinischen Wattenmeer. Mit der Fähre ist die Hallig rund eine Stunde vom Festland entfernt. Uwe Jessel unterrichtet auf Hooge seit über 20 Jahren die Grund- und Hauptschüler. Ursprünglich wollte der Sylter ...

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Hartwig Binge ist auf Hallig Hooge geboren, im schleswig-holsteinischen Wattenmeer. Mit der Fähre ist die Hallig rund eine Stunde vom Festland entfernt. Uwe Jessel unterrichtet auf Hooge seit über 20 Jahren die Grund- und Hauptschüler. Ursprünglich wollte der Sylter nur ein paar Jahre bleiben.
Der Film "Stürmische Leidenschaft" stellt Menschen vor, die auf Hallig Hooge zu Hause sind, und schildert, was es bedeutet, mitten im Wattenmeer zu leben.


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15:00
Stereo-Ton16:9 Format

Traumland Kanada (1/2)

An der Indianerküste

Film von Michael Gregor und Jochen Schliessler

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Es gibt wohl kaum eine atemberaubendere Landschaft als die kanadische Küstenregion British Columbia im Westen des Landes. Dorthin - in das Paradies des Nordens - sind über die Jahrhunderte hinweg auch viele Deutsche ausgewandert. Die Küste nördlich der Olympiastadt ...

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Es gibt wohl kaum eine atemberaubendere Landschaft als die kanadische Küstenregion British Columbia im Westen des Landes. Dorthin - in das Paradies des Nordens - sind über die Jahrhunderte hinweg auch viele Deutsche ausgewandert. Die Küste nördlich der Olympiastadt Vancouver hat seit jeher vor allem Menschen fasziniert, die die Einsamkeit in der Wildnis dem hektischen Trubel der Großstädte vorgezogen haben.
Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation "Traumland Kanada" taucht in die Welt der sogenannten "Crazy Canadians" ein, die jenseits des modernen Kanadas noch immer mitten in der Wildnis ihr Abenteuer suchen, und begleitet die Menschen, die Hunderte von Kilometern Einsamkeit zwischen sich und der Zivilisation legen. Zugleich erwacht die uralte Tradition der Küstenindianer neu, die sich wieder auf ihre Wurzeln besinnen und im Land ihrer Väter einen Neuanfang wagen. Was treibt Menschen dazu, alles hinter sich zu lassen und dort ihr Glück zu suchen?

Den zweiten Teil der Dokumentation "Traumland Kanada" zeigt 3sat im Anschluss um 15.45 Uhr.


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15:45
Stereo-Ton16:9 Format

Traumland Kanada (2/2)

Durch Feuer und Eis

Film von Michael Gregor und Jochen Schliessler

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Noch immer ist der Traum vom Gold für viele Menschen in der Region lebendig. Dafür nehmen sie so manches in Kauf. Bis zu minus 60 Grad kann das Thermometer im Winter fallen, fast noch irritierender ist für die Trapper, Fallensteller und Goldsucher in der Region, dass es ...

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Noch immer ist der Traum vom Gold für viele Menschen in der Region lebendig. Dafür nehmen sie so manches in Kauf. Bis zu minus 60 Grad kann das Thermometer im Winter fallen, fast noch irritierender ist für die Trapper, Fallensteller und Goldsucher in der Region, dass es im Sommer neuerdings regelmäßig auch bis zu 40 Grad heiß wird. Wenn dann die Waldbrände ausbrechen, wird das grandiose Land zu einer gefährlichen Hölle. Was treibt so manchen deutschen Auswanderer dazu, trotz allem dort zu leben und sein Glück zu suchen? Offenbar ist es nicht das Gold, was lockt, wie zu den Zeiten Jack Londons.
Der zweite Teil der Dokumentation "Traumland Kanada" führt in die legendäre Goldgräberstadt Dawson City und an den Yukon River. Michael Gregor und Jochen Schliessler haben Menschen getroffen, die oftmals ganz verblüffende Erklärungen für ihre Flucht in die Wildnis liefern.


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16:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Kieling - Expeditionen zu den Letzten ihrer Art (1/2)

Film von Andreas Kieling

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Viele Tierarten stehen kurz vor ihrer Ausrottung. Andere haben sich in die letzten unberührten Regionen zurückgezogen.
Tierfilmer und Abenteurer Andreas Kieling macht sich in "Kieling - Expeditionen zu den letzten ihrer Art" auf die Suche nach ihnen. Glühende ...

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Viele Tierarten stehen kurz vor ihrer Ausrottung. Andere haben sich in die letzten unberührten Regionen zurückgezogen.
Tierfilmer und Abenteurer Andreas Kieling macht sich in "Kieling - Expeditionen zu den letzten ihrer Art" auf die Suche nach ihnen. Glühende Hitze, eisige Kälte und immer wieder gefährliche Situationen bringen ihn so manches Mal bis an den Rand der Erschöpfung. Teil eins führt nach Ruanda, Kirgisistan, Indonesien und Australien.

Den zweiten Teil von "Kieling - Expeditionen zu den Letzten ihrer Art" zeigt 3sat im Anschluss, um 17.15 Uhr.


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17:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Kieling - Expeditionen zu den Letzten ihrer Art (2/2)

Film von Andreas Kieling

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Viele Tierarten stehen kurz vor ihrer Ausrottung. Andere haben sich in die letzten unberührten Regionen zurückgezogen.
Tierfilmer und Abenteurer Andreas Kieling macht sich in "Kieling - Expeditionen zu den letzten ihrer Art" auf die Suche nach ihnen. Glühende ...

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Viele Tierarten stehen kurz vor ihrer Ausrottung. Andere haben sich in die letzten unberührten Regionen zurückgezogen.
Tierfilmer und Abenteurer Andreas Kieling macht sich in "Kieling - Expeditionen zu den letzten ihrer Art" auf die Suche nach ihnen. Glühende Hitze, eisige Kälte und immer wieder gefährliche Situationen bringen ihn so manches Mal bis an den Rand der Erschöpfung. Teil zwei führt Richtung Nordpol.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Ländermagazin

Heute aus Rheinland-Pfalz

Moderation: Lena Ganschow

Erstausstrahlung


Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.
(ARD/SWR/3sat)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano spezial: Hirntod - An der Grenze zwischen

Leben und Tod

Themen:
- Hirntod
Grenze zwischen Leben und Tod
- Intensivstation
Wann ist der Mensch tot
- Organspende
Wie kann man mehr Menschen für die Organspende gewinnen
Studiogast: Dieter Birnbacher (Philosoph)

Moderation: Ingolf Baur

Erstausstrahlung

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Pro Tag sterben in Deutschland drei Menschen, weil sie kein Spenderorgan bekommen haben. Um die Zahl der Organspender zu erhöhen, soll sich künftig jeder Bürger erklären, ob ihm im Todesfall Organe entnommen werden dürfen oder nicht. Hirntote gelten juristisch als tot ...

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Pro Tag sterben in Deutschland drei Menschen, weil sie kein Spenderorgan bekommen haben. Um die Zahl der Organspender zu erhöhen, soll sich künftig jeder Bürger erklären, ob ihm im Todesfall Organe entnommen werden dürfen oder nicht. Hirntote gelten juristisch als tot und sind somit potenzielle Organspender. Ihre Gehirnfunktionen sind unwiderruflich erloschen, allein Maschinen und Medikamente halten den Körper funktionsfähig. Organisch sind sie am Leben, dennoch autonom nicht mehr lebens- oder bewusstseinsfähig. Obwohl von Bundesärztekammer und im Transplantationsgesetz definiert, flammen immer wieder Diskussionen auf: Wie tot sind Hirntote wirklich? Könnten sie vielleicht doch noch etwas wahrnehmen oder Schmerzen empfinden? Der Internist Paolo Bavastro wendet sich von der Lehrmeinung ab. Er argumentiert, bei Hirntoten sei lediglich das wachrationale Bewusstsein erloschen, nicht aber "viel tiefere Ebenen, die wir vielleicht gar nicht benennen können".
"nano spezial: Hirntod - An der Grenze zwischen Leben und Tod" betrachtet und diskutiert diesen Zustand aus wissenschaftlicher und ethischer Sicht. Die Sendung verfolgt die Arbeit eines Transplantationsbeauftragten auf einer Intensivstation und sein Ringen um die Diagnose. Mit dem Hirntod eines Menschen kann das Leben eines anderen gerettet werden - ein moralisches Dilemma. Studiogast ist der Philosoph Dieter Birnbacher, Mitglied der Zentralen Ethikkommission der Bundesärztekammer. Er fordert mehr Ehrlichkeit im Umgang mit der Hirntod-Diagnose und die Möglichkeit einer Organspende von juristisch "Lebenden, bei denen ein unumkehrbares Hirnversagen eingetreten ist".


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Themen
- Politik, die den Körper bewegt - die Tanzkompanie DV8

Moderation: Andrea Meier


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Unser Ich

Das unsichtbare Netz

Auf den Spuren genialer Forscher und Erfinder

Film von Axel Engstfeld

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

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Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts konnten Schiffe nur bei Sichtkontakt durch Flaggensignale miteinander kommunizieren. Das wollte der junge italienische Elektroingenieur Guglielmo Marconi ändern. Es gelang ihm, in der Seefahrtnation England für seine Erfindung der ...

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Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts konnten Schiffe nur bei Sichtkontakt durch Flaggensignale miteinander kommunizieren. Das wollte der junge italienische Elektroingenieur Guglielmo Marconi ändern. Es gelang ihm, in der Seefahrtnation England für seine Erfindung der drahtlosen Telegrafie das Patent zu bekommen. Doch da traten mächtige Gegner auf den Plan, vor allem der Deutsche Kaiser Wilhelm II., der den militärischen Nutzen der bahnbrechenden Erfindung erkannt hatte. Nach einer dramatischen, abenteuerlichen Geschichte von Erfolgen und Niederlagen kam schließlich der entscheidende Durchbruch für Marconi durch eine der größten Tragödien in der Schifffahrt, den Untergang der "Titanic". Nach der öffentlichen Bekanntmachung, dass die Überlebenden nur "durch Herrn Marconi und seine wunderbare Erfindung" gerettet wurden, weil die Funksignale der Marconi-Funker auf der untergehenden "Titanic" andere Schiffe herbeigeholt hatten, war der Siegeszug der drahtlosen Telekommunikation nicht mehr aufzuhalten. Marconis Erfindung wurde zum Einstieg in ein neues Kommunikationszeitalter, in die interkontinentale, globale Kommunikation. Im Jahr 1909 erhielt er für seine Verdienste um die Entwicklung der drahtlosen Telegrafie den Nobelpreis für Physik. Als Guglielmo Marconi am 20. Juli 1937 mit 63 Jahren starb, hielt die Welt zu seinen Ehren den Atem an: Sämtlicher Funkverkehr wurde für zwei Minuten ausgesetzt.
"Das unsichtbare Netz" aus der Reihe "Terra X" zeigt, wie es zur epochalen Entwicklung der Funktechnik kam.


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Unser Ich

scobel: Marshall McLuhan - ein Visionär des Medienzeitalters

Erstausstrahlung

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Für manche ist er ein philosophischer Popstar, für andere ein konservativer Mahner: Marshall McLuhan (1911 - 1980), einer der ersten Medientheoretiker, die das Medium selbst in den Mittelpunkt rückten. Sein berühmter Satz "Das Medium ist die Botschaft" zielte auf die ...

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Für manche ist er ein philosophischer Popstar, für andere ein konservativer Mahner: Marshall McLuhan (1911 - 1980), einer der ersten Medientheoretiker, die das Medium selbst in den Mittelpunkt rückten. Sein berühmter Satz "Das Medium ist die Botschaft" zielte auf die unbewussten Wirkungen elektronischer Geräte. Deren Einflüsse auf die Wahrnehmung und das Bewusstsein sind stärker als wir denken, stellte McLuhan fest. Wenn man die Wirkung von Medien verstehen wolle, brauche man nicht die Inhalte zu kennen, man müsse nur wissen, wie die Medien selbst funktionieren. Mit dem Blick auf die Medien entwickelte McLuhan weitergehende Prognosen: Kommunikationstechnologien wie beispielsweise Computer würden nicht nur den Menschen, sondern auch die Strukturen der Gesellschaft grundlegend verändern. Bereits in den 1960er Jahren prophezeite er die Folgen der vernetzten Kommunikation: "Der Computer als Forschungs- und Kommunikationsinstrument könnte die Recherche von Information steigern, die Zentralbibliotheken in ihrer bestehenden Form überflüssig machen, die enzyklopädische Funktion des Individuums wiederherstellen und in einen privaten Anschluss umkehren, über den individuell zugeschnittene Informationen sofort und für Geld abgerufen werden können." Für McLuhan wird die Welt zum "globalen Dorf", denn die Technik ermöglicht neue Kommunikationsformen und Wege. Die Grenzen verschwimmen, alles ist durch ein Netzwerk von Kabeln und Satelliten verbunden. Der Vietnamkrieg wurde für McLuhan nicht auf dem Schlachtfeld, sondern in den Wohnzimmern Amerikas entschieden: "Das Fernsehen brachte die Brutalität des Krieges in die Behaglichkeit des Wohnzimmers."
Im Jahr 2011 wäre Marshall McLuhan 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen im Studio über McLuhans Medientheorie und seine Aktualität. Douglas Coupland, der eine neue McLuhan-Biografie geschrieben hat, erläutert in einem Filmbeitrag die Lebensgeschichte und Bedeutung des Medienphilosophen.


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22:00
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

Unser Ich

Babel

Spielfilm, USA 2006

Darsteller:
RichardBrad Pitt
SusanCate Blanchett
AnwarMohamed Akhzam
SantiagoGael García Bernal
AmeliaAdriana Barraza
u.a.
Regie: Alejandro González Iñárritu
Länge: 131 Minuten

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Marokko: In der kargen Provinzregion des Atlasgebirges schickt der Bauer Abdullah seine beiden jugendlichen Söhne Ahmed und Yussef zum Hüten der Ziegenherde. In einer Mischung aus Langeweile und Leichtsinn beginnen die beiden Jungs in der Wüste mit dem neuen ...
(ARD)

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Marokko: In der kargen Provinzregion des Atlasgebirges schickt der Bauer Abdullah seine beiden jugendlichen Söhne Ahmed und Yussef zum Hüten der Ziegenherde. In einer Mischung aus Langeweile und Leichtsinn beginnen die beiden Jungs in der Wüste mit dem neuen Winchester-Jagdgewehr ihres Vaters zu experimentieren - und legen schließlich auf einen entfernt fahrenden Reisebus an. Ohne dass die Kinder es ahnen, trifft ihr Schuss die amerikanische Touristin Susan, deren Ehe mit Richard seit dem Tod ihres jüngsten Kindes zerrüttet ist. In der Abgeschiedenheit Marokkos wollten sie versuchen, den Verlust und ihre Krise zu überwinden. Nun aber geht es für Susan um Leben und Tod. Da das nächste Krankenhaus vier Stunden entfernt ist, sucht die Reisegruppe in einem Bergdorf Hilfe. Verzweifelt versucht Richard, die US-Botschaft zu erreichen. Dort geht man bei dem Schuss von einem Terrorakt aus, der schon bald in den Medien für Schlagzeilen sorgt. Die marokkanischen Behörden leiten eine fieberhafte Suche nach den Schützen ein. Zur gleichen Zeit in San Diego, USA: Liebevoll kümmert sich die mexikanische Haushälterin Amelia, die von dem Unglück in Marokko erfahren hat, um die beiden Kinder von Susan und Richard. Da jedoch ihr eigener Sohn am kommenden Tag in Mexiko seine Hochzeit feiert, beschließt sie, Debbie und Mike mit über die nahe Grenze zu nehmen. In Mexiko lernen die Kinder eine ihnen fremde, faszinierende Kultur kennen. Auf dem Rückweg aber kommt es zu einem Zwischenfall mit tragischen Folgen. Zur gleichen Zeit in Tokio, Japan: Die taubstumme Teenagerin Chieko versucht, über den Selbstmord ihrer Mutter hinwegzukommen. Von ihrem Vater fühlt sie sich allein gelassen und vernachlässigt. Das Mädchen sucht ein Heilmittel gegen ihre Verlorenheitsgefühle - und stürzt sich von einer sexuellen Provokation in die nächste.
"Babel" bildet nach "Amores Perros" und "21 Gramm" den Abschluss einer filmischen Trilogie des mexikanischen Regisseurs Alejandro González Iñárritu.
(ARD)


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0:10
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:40
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

Politik und Wirtschaft aus Schweizer Sicht

Themen:
- Die Neuen der neuen Mitte : Wie weiter nach
dem Wahlsieg?
- Biegsame Konkordanz: Ein Regierungsmodell
verkommt zum Selbstbedienungsladen
- Jung sein unter Putin: Die Not der Jugend im
 umstrittenen postsowjetischen Russland
- Terrorist oder Freiheitskämpfer? Die vielen
Gesichter eines reichen Asylbewerbers in Genf

Moderation: Urs Leuthard


Die "Rundschau" bietet Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Magazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.



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1:50
Stereo-Ton16:9 Format

Hessenreporter: Die Lebensretter der Frühgeborenen

Film von Antonelle Berta


Reportagen aus dem hessischen Alltagsleben
(ARD/HR)



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2:55
Stereo-Ton16:9 Format

Mythos Ring

Film von Werner Boote

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Ganz im Zeichen der Neuinszenierung von Richard Wagners "Ring des Nibelungen" stand die Saison 2008/09 in der Wiener Staatsoper. Auf die Premiere des "Siegfried" am 27. April 2008 folgten die "Götterdämmerung" am 8. Dezember 2008 und "Das Rheingold" am 2. Mai 2009. Am 5. ...
(ORF)

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Ganz im Zeichen der Neuinszenierung von Richard Wagners "Ring des Nibelungen" stand die Saison 2008/09 in der Wiener Staatsoper. Auf die Premiere des "Siegfried" am 27. April 2008 folgten die "Götterdämmerung" am 8. Dezember 2008 und "Das Rheingold" am 2. Mai 2009. Am 5. Mai 2009 startet der erste vollständige "Ring"-Zyklus in der Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf und unter der musikalischen Leitung von Franz Welser-Möst.
Zur Neuinszenierung und Aufführung des gesamten Ringzyklus an der Wiener Staatsoper gestaltete Werner Boote die Dokumentation, die den Mythos der Nibelungen auf seine Aktualität prüft. "Mythos Ring" verfolgt die Spur von Wagners Werk von New York bis Hollywood, von Tokio bis Dubai und versucht zu erkunden, warum die Sagen um das alte germanische Volk noch heute so manche Gemüter bewegen.
(ORF)


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3:55
Stereo-Ton16:9 Format

Auf dem Strich - Paul Flora im Film

Film von Eva Testor

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Paul Flora (1922 - 2009) war ein österreichischer Zeichner, Karikaturist, Grafiker und Illustrator. Der Meister der Radierung führte ein ungewöhnliches Künstlerleben ohne Schaffenskrisen und finanzielle Notstände.
Eva Testor legt in ihrer Dokumentation "Auf dem ...
(ORF)

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Paul Flora (1922 - 2009) war ein österreichischer Zeichner, Karikaturist, Grafiker und Illustrator. Der Meister der Radierung führte ein ungewöhnliches Künstlerleben ohne Schaffenskrisen und finanzielle Notstände.
Eva Testor legt in ihrer Dokumentation "Auf dem Strich - Paul Flora im Film" den Fokus auf Floras Zeichnen, seine Kunst, seine Ausstellungen, seine Reisen, sein persönliches Umfeld und seine Biografie. Sie stellt einen gereiften Künstler und sein Werk vor.
(ORF)


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4:50
Stereo-Ton16:9 Format

Qualtinger

Film von André Heller

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Der 1928 in Wien als Sohn eines Gymnasiallehrers geborene Helmut Qualtinger war nicht nur der bedeutendste Satiriker und Kabarettist der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Österreich, sondern auch einer der wandlungsfähigsten Schauspieler Europas. Er war ein ...
(ORF)

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Der 1928 in Wien als Sohn eines Gymnasiallehrers geborene Helmut Qualtinger war nicht nur der bedeutendste Satiriker und Kabarettist der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Österreich, sondern auch einer der wandlungsfähigsten Schauspieler Europas. Er war ein Glücksgeschenk für die Seelenhygiene der reichlich verstört aus den Schrecken der Naziherrschaft hervorgegangenen Zweiten Republik. Seine künstlerische Bandbreite reichte vom Theater, dem er zusammen mit Carl Merz das Einpersonenstück "Der Herr Karl" schenkte, über begnadete Improvisationen, legendäre Rezitationsabende und epochemachende Schallplattenaufnahmen bis zu etwa 60 Rollen in Spielfilmen. Qualtinger, dessen Leben stets von seiner Alkoholkrankheit überschattet war, starb im September 1986 an einer Leberzirrhose.
André Hellers Film "Qualtinger" von 2011 dokumentiert das Leben des Ausnahmekünstlers Helmut Qualtinger - spannend, unterhaltsam und durchaus kritisch.
(ORF)

Sendeende: 6:15 Uhr