Programm-Übersicht
Kalender
Dezember 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Sonntag, 11. September
Programmwoche 37/2011
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Haitis Kinder

Film von Lourdes Picareta

Ganzen Text anzeigen
Nachdem die Erdbebenkatastrophe 2010 das dürftige Hab und Gut der Armen im ärmsten Land Lateinamerikas zerstört hat, geben Mütter und Väter reihenweise ihre Kinder an Fremde weg, freiwillig. Sie sei vollkommen verzweifelt, berichtet eine junge Mutter, 28 Jahre. Sie ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Nachdem die Erdbebenkatastrophe 2010 das dürftige Hab und Gut der Armen im ärmsten Land Lateinamerikas zerstört hat, geben Mütter und Väter reihenweise ihre Kinder an Fremde weg, freiwillig. Sie sei vollkommen verzweifelt, berichtet eine junge Mutter, 28 Jahre. Sie habe alle ihre vier Kinder amerikanischen Missionaren überlassen, sogar ihr drei Monate altes Baby. Unter Tränen sagt sie: "Weil es hier überall nach Leichen stinkt, die sich zersetzen. Der Pastor hat mir gesagt, das ist besonders für die Kleinen sehr gefährlich. Es könnten Epidemien ausbrechen, und die Kleinen müssten schnellstens weg." In einem Vorort von Port-au-Prince, in dem Dorf Calebasse, gab es sogar eine Kollektivübergabe von Kindern an die Missionare der Baptistischen Kirche. Haitianische Pastoren waren in diesem Fall die Vermittler. Vermutet wird ein verdeckter Kinderhandel, mit dem Ziel, die Kinder adoptionswilligen Eltern in den USA zu übergeben. Die amerikanischen Missionare wurden bei dem Versuch, 33 Kinder ohne Papiere über die Grenze in die Dominikanische Republik zu bringen, festgenommen. Sie hatten die Eltern getäuscht und behauptet, sie würden die Kinder in ein Heim bringen, wo sie die Schule besuchen könnten. Bei der Polizei gaben sie an, die Kinder seien Waisen. Der vereitelte Kindertransport außer Landes ist kein Einzelfall, vermuten Kinderhilfsorganisationen. Auf Haiti hat es schon vor dem Erdbeben eine Grauzone zwischen Kinderhandel und Adoption gegeben. In dem jetzigen Chaos ist die Lage der Kinder aber noch gefährlicher.
Der Film "Haitis Kinder" geht dem Schicksal von Kindern nach dem Erdbeben in Haiti 2010 nach.

Ob die Explosion der NASA-Raumfähre "Challenger" 1986, die Anschläge vom 11. September 2001 oder der Tsunami von 2004: "Schwarze Tage" wie diese veränderten die Welt. 3sat blickt einen Tag lang auf Ereignisse der letzten 100 Jahre, die im Zeichen des Schreckens standen. In Dokumentationen und Filmen geht der Thementag der Frage nach, welche politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen solche "Schwarzen Tage" hatten.

(ARD/SWR)


6:30

Wir mussten ja weiterleben

Ein Jahr mit den Tsunami-Opfern

Film von Klaus Scherer

Ganzen Text anzeigen
"Einen Moment lang dachte ich, ertrinken ist gar nicht so schlimm", erinnert sich Axel Hartung an den Morgen, als ihn die Wellen aus seinem Hotel rissen und unter Treibgut begruben, bis es um ihn dunkel wurde. Dann drehte sich ein Autowrack und schleuderte ihn wieder ans ...
(ARD/NDR)

Text zuklappen
"Einen Moment lang dachte ich, ertrinken ist gar nicht so schlimm", erinnert sich Axel Hartung an den Morgen, als ihn die Wellen aus seinem Hotel rissen und unter Treibgut begruben, bis es um ihn dunkel wurde. Dann drehte sich ein Autowrack und schleuderte ihn wieder ans Licht, wo er sich an einem Baum festhalten konnte. Danach wurde ihm bewusst, dass er seine Frau aus der Umklammerung verloren hatte. Monate später streut der Witwer aus dem Schwarzwald vor der Küste Phukets ihre Asche ins Meer, wie sie es sich einmal gewünscht hatte. Nach Thailand waren sie immer gern gereist. Im Fischerdorf der Familie Lim weiter in Thailands Norden, das die Flutwelle hinwegspülte, wurden unterdessen die Häuser wieder aufgebaut. Auch Vater Lim hat seine Frau verloren. Die Szene, in der ein Helfer ihm nur noch ihre Brille aus dem Wasser reichte, ging damals durch die Fernsehnachrichten. Weder die Leiche der Frau noch die von Lims ältestem Sohn und einem seiner Enkel wurden gefunden. In der indonesischen Provinz Aceh wohnten die Überlebenden noch über Monate hinweg in Zelten. Das versprochene Geld der Regierung blieb lange aus. Die Kinder gingen in keine Schule mehr. Irgendwann kehrten sie auf eigene Faust in die Trümmerregion zurück und bauten sich aus Treibgut neue Hütten. "Wir mussten ja weiter leben", sagen sie rückblickend. "Es ging hier jedem so. Wir waren zum Glück nicht allein."
Für seinen Film "'Wir mussten ja weiterleben'" hat Klaus Scherer Überlebende des Tsunamis vom 26. Dezember 2004 begleitet. In Gesprächen schildern sie ihren Alltag zwischen Trauer und Neuanfang. Scherer sah sich in Krankenhäusern um, die von Spendengeldern wieder aufgebaut wurden, sprach mit Ärzten und Mönchen wie auch mit freigelassenen indonesischen Rebellen und Soldaten, die im Schock der Flut endlich zu einem Friedensabkommen fanden.
(ARD/NDR)


7:15
Stereo-Ton16:9 Format

Katastrophentage: Tod im Schnee

Die größte Lawinenkatastrophe der Welt

Film von Gerhard Jelinek und Sabine Zink

(aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte")

Ganzen Text anzeigen
Es ist die größte Lawinenkatastrophe in der Geschichte der Alpen: Im Januar 1954 vernichten insgesamt 13 Lawinen das Dorf Blons im Großen Walsertal. Mehr als 100 Menschen werden verschüttet, mehr als 50 Menschen sterben unter den Schneemassen. Einen ganzen Tag lang ...
(ORF)

Text zuklappen
Es ist die größte Lawinenkatastrophe in der Geschichte der Alpen: Im Januar 1954 vernichten insgesamt 13 Lawinen das Dorf Blons im Großen Walsertal. Mehr als 100 Menschen werden verschüttet, mehr als 50 Menschen sterben unter den Schneemassen. Einen ganzen Tag lang sind die Überlebenden mit der Tragödie allein, denn die Telefonleitungen sind tot, die Straßen unpassierbar. Mit bloßen Händen suchen die Menschen nach ihren Angehörigen. Als die Behörden endlich von der Katastrophe erfahren, setzt eine wahre Völkerwanderung ein: Hilfsorganisationen, Feuerwehren und Hunderte Freiwillige aus dem In- und Ausland bahnen sich den Weg ins tief verschneite Walsertal. Mit der Katastrophe von Blons begann die technische Schutzverbauung der Alpen. Jahrhunderte lang hatten die Bewohner der Alpentäler mit dem "Weißen Tod" gelebt, Lawinen als Schicksal hingenommen.
Der Film "Katastrophentage: Tod im Schnee" arbeitet die Tragödie von Blons neu auf.
(ORF)


8:00
Stereo-Ton

Der Lawinengraben

Eine düstere Geschichte aus dem Wallis

Film von Gieri Venzin

Ganzen Text anzeigen
Im Februar 1999 ging eine riesige Lawine auf die Walliser Dörfer Biel und Selkingen nieder. Zum Schutz vor weiteren Lawinen bauten die Überlebenden des Unglücks zwei 20 Meter hohe Dämme. Doch niemand hätte gedacht, wie einschneidend sie das Dorfleben verändern ...

Text zuklappen
Im Februar 1999 ging eine riesige Lawine auf die Walliser Dörfer Biel und Selkingen nieder. Zum Schutz vor weiteren Lawinen bauten die Überlebenden des Unglücks zwei 20 Meter hohe Dämme. Doch niemand hätte gedacht, wie einschneidend sie das Dorfleben verändern sollten: Das Dorfbild hat schwer gelitten, und zwischen den Bewohnern klafft ein tiefer Graben.
Für seinen Film "Der Lawinengraben" hat Gieri Venzin von 1999 bis 2003 die Entwicklung der beiden Dörfer Biel und Selkingen im Walliser Bezirk Goms festgehalten.


8:50
Stereo-Ton16:9 Format

Der Erdrutsch von Gondo

Film von Fiona Strebel

(aus der SF-Reihe "Als die Schweiz den Atem anhielt")

Ganzen Text anzeigen
Am 14. Oktober 2000 kam es im Wallis und im Tessin zu verheerenden Unwettern. Am schlimmsten traf es Gondo: Ein Erdrutsch zerstörte einen Drittel des Walliser Grenzdörfchens und riss 13 Menschen in den Tod. Die Solidarität der Landesbevölkerung nach der Katastrophe ...

Text zuklappen
Am 14. Oktober 2000 kam es im Wallis und im Tessin zu verheerenden Unwettern. Am schlimmsten traf es Gondo: Ein Erdrutsch zerstörte einen Drittel des Walliser Grenzdörfchens und riss 13 Menschen in den Tod. Die Solidarität der Landesbevölkerung nach der Katastrophe war riesig. In einer zuvor nie da gewesenen Höhe spendeten sie knapp 76 Millionen Franken für die Unwetteropfer im Wallis, im Tessin und in den angrenzenden Regionen. Für die Einwohner von Gondo war nach der Katastrophe ein Weiterleben in ihrem Dörfchen vorerst nicht möglich. Die meisten kamen die ersten Wochen bei Freunden und Verwandten im Nachbardorf unter. Bald wurden Stimmen laut, die sagten, es bringe nichts, Gondo wieder aufzubauen. Aber die Einwohner des 150-Seelen-Dörfchens kämpften dafür - an vorderster Front Gemeindepräsident Roland Squaratti. Er wurde zum Gesicht von Gondo, gab den Medien Interview um Interview, verströmte Durchhaltewille und Kampfgeist.
Der Film "Der Erdrutsch von Gondo" erinnert an die Katastrophe. Außerdem geht er der Frage nach, wie die Überlebenden zurück in den Alltag fanden und welche Lehren die Verantwortlichen aus dem Ereignis gezogen haben.


9:30
Stereo-Ton

Die letzte Reise der Hindenburg

Film von Peter Bardehle

(aus der ORF- Reihe "Menschen & Mächte")

Ganzen Text anzeigen
6. Mai 1937, Lakehurst, USA: Beim Landeanflug geht das mit einer Länge von 245 Metern größte Luftschiff seiner Zeit, die "Hindenburg", in Flammen auf. 36 Menschen kommen ums Leben. Bis heute gibt es keine Erklärung dafür, was den rätselhaften Unfall ausgelöst hat: ...
(ORF)

Text zuklappen
6. Mai 1937, Lakehurst, USA: Beim Landeanflug geht das mit einer Länge von 245 Metern größte Luftschiff seiner Zeit, die "Hindenburg", in Flammen auf. 36 Menschen kommen ums Leben. Bis heute gibt es keine Erklärung dafür, was den rätselhaften Unfall ausgelöst hat: War es ein Sabotageakt am Vorabend des Zweiten Weltkrieges, oder war der extrem feuergefährliche Sonnenschutz, mit dem die "Hindenburg" lackiert worden war, hauptverantwortlich für den Brand? Begonnen hat die Geschichte der Zeppeline am Bodensee, in den Werkshallen von Ferdinand Graf Zeppelin. Sein erstes Luftschiff flog am 2. Juli 1900 genau 18 Minuten über den See. Trotz vieler Rückschläge baute der Graf weiter. Seine "fliegenden Zigarren" transportierten vor dem Ersten Weltkrieg 34.000 Fahrgäste - unfallfrei.
Die Dokumentation erweckt die goldene Zeit der Luftschiffe noch einmal zum Leben und schildert "Die letzte Reise der Hindenburg".
(ORF)


10:10
Stereo-Ton16:9 Format

Der Brand von Schweizerhalle

Film von Belinda Sallin

(aus der SF-Reihe "Als die Schweiz den Atem anhielt")

Ganzen Text anzeigen
1. November 1986 versetzte ein Großbrand auf dem Firmenareal des damaligen Chemiekonzerns Sandoz bei Schweizerhalle die Bevölkerung der Region Basel für einige Stunden regelrecht in Schrecken. Später erfuhr die Bevölkerung der Region Basel, dass die Feuerwehr sie vor ...

Text zuklappen
1. November 1986 versetzte ein Großbrand auf dem Firmenareal des damaligen Chemiekonzerns Sandoz bei Schweizerhalle die Bevölkerung der Region Basel für einige Stunden regelrecht in Schrecken. Später erfuhr die Bevölkerung der Region Basel, dass die Feuerwehr sie vor einem chemischen GAU bewahrt hatte: Neben der abgebrannten Halle lagerte damals Phosgen, ein extrem giftiges Gas, das im Ersten Weltkrieg als Kampfgas eingesetzt wurde. Nach dem Unfall war der Rhein bis nach Rotterdam vergiftet, Abertausende von Fischen starben.
Der Film " Der Brand von Schweizerhalle" zeigt, welche Folgen der Brand für die Chemie- und Pharmaindustrie in der Schweiz hatte und wie die Bevölkerung sich auch heute noch - 25 Jahre danach - mit den Folgen beschäftigen muss.


Seitenanfang
10:50
Stereo-Ton16:9 Format

Die Küste der Tränen

Eine Reise in die Tsunami-Region

Film von Gert Anhalt

Ganzen Text anzeigen
Zwei Wochen nach der Tsunami-Katastrophe in Japan im März 2011 bereiste Auslandsorrespondent und Japanologe Gert Anhalt das betroffene Gebiet. Von Tokyo fuhr er über die Stadt Iwaki am Rande der Fukushima-Evakuierungszone bis hinauf nach Miyagi und Iwate, in die von der ...

Text zuklappen
Zwei Wochen nach der Tsunami-Katastrophe in Japan im März 2011 bereiste Auslandsorrespondent und Japanologe Gert Anhalt das betroffene Gebiet. Von Tokyo fuhr er über die Stadt Iwaki am Rande der Fukushima-Evakuierungszone bis hinauf nach Miyagi und Iwate, in die von der verheerenden Flutwelle zerstörten Städte Kamaishi und Rikuzentakata.
Der Film "Die Küste der Tränen" zeigt Bilder unglaublicher Verwüstungen und Menschen, die alles verloren haben, aber im Angesicht des Unglücks nicht aufgeben sondern entschlossen sind, sich ihr Leben zurückzuholen.


Seitenanfang
11:20
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

10 Katastrophen, die die Welt veränderten

Film von Alice Le Roy und Virginie Linhart

(aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte")

Ganzen Text anzeigen
Umweltkatastrophen haben das ökologische Bewusstsein weltweit verändert. Der Klimawandel ist für die Wissenschaft längst ein Faktum. Die uneingeschränkte Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Gas und Öl treibt die Erwärmung der Erde in dramatischem Tempo ...
(ORF)

Text zuklappen
Umweltkatastrophen haben das ökologische Bewusstsein weltweit verändert. Der Klimawandel ist für die Wissenschaft längst ein Faktum. Die uneingeschränkte Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Gas und Öl treibt die Erwärmung der Erde in dramatischem Tempo voran - der Wettlauf gegen die Zeit hat bereits begonnen.
Die Dokumentation "10 Katastrophen, die die Welt veränderten" analysiert zehn ökologische Ereignisse, die die Welt nachhaltig verändert haben - vom Londoner Smog des Jahres 1952 bis zum Hurrikan Katrina 2005. Zeitzeugen wie Michail Gorbatschow und David Attenborough beschreiben, wie sie ökologische Katastrophen erlebt, wie Gesellschaft und Medien reagiert haben und welche Veränderungsprozesse dadurch ausgelöst wurden.
(ORF)


Seitenanfang
12:10
Stereo-Ton16:9 Format

Amok in der Schule

Die Tat des Robert Steinhäuser

Dokumentarfilm von Thomas Schadt und Knut Beulich,

Deutschland 2004

Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Der vom Erfurter Gutenberg-Gymnasium verwiesene Amokschütze Robert Steinhäuser erschoss am 26. April 2002 16 Menschen, bevor er sich schließlich selbst tötete - ein Amoklauf nach amerikanischem Vorbild, den in Deutschland keiner für möglich gehalten hatte.
Ein ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Der vom Erfurter Gutenberg-Gymnasium verwiesene Amokschütze Robert Steinhäuser erschoss am 26. April 2002 16 Menschen, bevor er sich schließlich selbst tötete - ein Amoklauf nach amerikanischem Vorbild, den in Deutschland keiner für möglich gehalten hatte.
Ein Jahr nach den Ereignissen in Erfurt begannen die Dokumentarfilmer Thomas Schadt und Knut Beulich mit der Arbeit für ihren Film "Amok in der Schule". Sie suchten nach Antworten, die in den ersten Monaten nach der Tat angesichts des allgemeinen Schockzustands schwer zu finden waren. In Gesprächen mit Menschen, die von der Tragödie direkt betroffen waren, fragen Schadt und Beulich nach den gesellschaftlichen Hintergründen der Tat. Lehrer, Angehörige von Opfern, die Eltern und der Bruder Robert Steinhäusers sowie die Mitglieder der Schülerinitiative "Schrei nach Veränderung" sind die Gesprächspartner. Die Schülergruppe setzt sich für Veränderungen des deutschen Schulsystems ein.
(ARD/SWR)


Seitenanfang
13:40
Stereo-Ton16:9 Format

Das Attentat von Zug

Film von Marion Friedrich

(aus der SF-Reihe "Kriminalfälle - Schweizer Verbrechen

im Visier)

Ganzen Text anzeigen
Am 27. September 2001 um 10.30 Uhr stürmte Friedrich Leibacher in das Zuger Regierungsgebäude und erschoss innerhalb weniger Minuten 14 Menschen, 18 weitere verletzte er zum Teil schwer. Danach tötete sich der Täter selbst. Die wohl grausamste Tat der Schweizer ...

Text zuklappen
Am 27. September 2001 um 10.30 Uhr stürmte Friedrich Leibacher in das Zuger Regierungsgebäude und erschoss innerhalb weniger Minuten 14 Menschen, 18 weitere verletzte er zum Teil schwer. Danach tötete sich der Täter selbst. Die wohl grausamste Tat der Schweizer Kriminalgeschichte veränderte das Leben von vielen und führte in mancherlei Hinsicht zu einem Umdenken. Leibacher war eine äußerst komplexe Persönlichkeit. Als er sich nach dem Attentat erschoss, ging ein Leben zu Ende, das geprägt war von kriminellen Vergehen, Persönlichkeitsstörungen und psychiatrischen Gutachten, von Auswandererträumen und missratenen Versuchen, ein normales Leben zu führen. Dem Attentat ging ein jahrelanger Rechtsstreit zwischen Leibacher und den Zugerland Verkehrsbetrieben voraus. Im Zentrum stand ein Busfahrer, dem Leibacher Alkoholmissbrauch vorwarf. Trotz Abklärungen und zahlreicher Gespräche kam es zu keiner Einigung. Leibacher fühlte sich von allen Beteiligten unverstanden und machte seiner Wut in einem Pamphlet Luft: "Tag des Zornes für die Zuger Mafia" nannte er es.
In der Dokumentation "Das Attentat von Zug" schildern Überlebende den Tathergang und ihr Leben danach. Gerichtspsychiater Frank Urbaniok erklärt, wie er das Gefahrenpotenzial von möglichen Straftätern eruiert und analysiert die Persönlichkeit von Friedrich Leibacher. Strafrechtsexperte Christian Schwarzenegger legt dar, welchen Einfluss das Attentat auf das Waffenrecht und die Sicherheitsvorkehrungen für die Schweizer Behörden hatte. Außerdem erzählen Beamte, Angehörige und Betroffene, wie sie Friedrich Leibacher als Mensch erlebten.


Seitenanfang
14:10
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Ein Tag im September

(One Day in September)

Dokumentarfilm von Kevin Macdonald,

Schweiz/Großbritannien/Deutschland 2000

Darsteller:
Er selbst (Erzähler/Sprechrolle)Michael Douglas
Sie selbstAnkie Spitzer
Er selbstJamal Al-Gashey
Er selbstAxel Springer
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Am 5. September 1972 verwandelten sich "die fröhlichen Spiele von München" in eine Tragödie: Acht palästinensische Terroristen nahmen elf israelische Olympiateilnehmer in ihrer Unterkunft im olympischen Dorf als Geisel, um 236 politische Gefangene aus israelischen und ...

Text zuklappen
Am 5. September 1972 verwandelten sich "die fröhlichen Spiele von München" in eine Tragödie: Acht palästinensische Terroristen nahmen elf israelische Olympiateilnehmer in ihrer Unterkunft im olympischen Dorf als Geisel, um 236 politische Gefangene aus israelischen und anderen Gefängnissen freizupressen. Die Angehörigen der Gruppe "Schwarzer September" töteten zwei israelische Sportler noch vor Ablauf des gesetzten Ultimatums. Dennoch weigerte sich die israelische Regierung, wie stets in solchen Fällen, auf die Erpressung einzugehen. Auf dem Militärflughafen Fürstenfeldbruck starben in einem chaotischen Feuergefecht sämtliche israelischen Geiseln, fünf der Terroristen und ein deutscher Polizist.
Kevin Macdonalds Dokumentarfilm "Ein Tag im September" über die Geiselnahme von München ist eine Zusammenstellung aus Interviews und Archivmaterial. Die dramatische Chronik des palästinensischen Attentats und seiner Hintergründe wurde 2000 mit dem "Oscar" als "Bester Dokumentarfilm" ausgezeichnet. In der deutschen Fassung spricht Otto Sander den begleitenden Kommentar.


Seitenanfang
15:45
VPS 15:40

Stereo-Ton16:9 Format

Dienstag, 11.9.2001 - ORF-Livemitschnitt

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Die Anschläge vom 11. September 2001 waren ein verheerender Auftakt des letzten Jahrzehnts und eine Zäsur in der Geschichte der Menschheit. Mit ihnen endete ein Zeitalter der Prosperität und begann eine Epoche der Krisen, die auch noch zehn Jahre nach dem Ereignis ...
(ORF/3sat)

Text zuklappen
Die Anschläge vom 11. September 2001 waren ein verheerender Auftakt des letzten Jahrzehnts und eine Zäsur in der Geschichte der Menschheit. Mit ihnen endete ein Zeitalter der Prosperität und begann eine Epoche der Krisen, die auch noch zehn Jahre nach dem Ereignis anhält. Viele Dokumentationen haben sich seither mit dem Thema 9/11 befasst, mit den Ursachen, den Folgen, den Verschwörungstheorien.
3sat zeigt mit "Dienstag, 11.9.2001 - ORF-Livemitschnitt", die Sondersendung, in der der ORF damals über die Anschläge in New York und Washington berichtet hat - vom ersten Einschlag in das World Trade Center bis zum Einsturz des zweiten Turms. Der Mitschnitt des damaligen Tages lässt den Ablauf der Katastrophe noch einmal hautnah Revue passieren. Niemandem war zunächst das Ausmaß des Schreckens bewusst. Auch die Moderatoren und Experten, die die Bilder kommentieren, sind von der Wucht der Ereignisse überrollt. So ist dieser Mitschnitt auch ein Stück Mediengeschichte.
(ORF/3sat)


Seitenanfang
16:55
Stereo-Ton

Das Massaker von Madrid

Al-Kaidas Angriff auf Europa?

Film von Ute Brucker, Edith Lange und Samuel Schirmbeck

Ganzen Text anzeigen
Am 11. März 2004 erschütterte eine Serie von Bombenanschlägen die spanische Hauptstadt Madrid. Mehrere Sprengsätze explodierten im morgendlichen Berufsverkehr. Die Regierung macht die baskische Untergrundorganisation ETA verantwortlich. Diese weist die Anschuldigungen ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Am 11. März 2004 erschütterte eine Serie von Bombenanschlägen die spanische Hauptstadt Madrid. Mehrere Sprengsätze explodierten im morgendlichen Berufsverkehr. Die Regierung macht die baskische Untergrundorganisation ETA verantwortlich. Diese weist die Anschuldigungen jedoch von sich und vermutet stattdessen eine "Operation des arabischen Widerstands".
Die Dokumentation "Das Massaker von Madrid" rekonstruiert die Vorgänge vom 11. März 2004. Wer waren die Täter? Wie konnten sie diesen Großangriff mitten im Herzen Europas starten? Welche Rolle spielten fanatische ETA-Mitglieder? Wie versuchte der spanische Geheimdienst, den Verdacht auf die ETA zu lenken? Der Film verfolgt die Spur in den Maghreb. Neben Tanger sind weitere Drehorte Madrid und die Täler zwischen Pakistan und Afghanistan.
(ARD/SWR)


Seitenanfang
17:40
Stereo-Ton16:9 Format

Das Massaker von Luxor

Film von Fritz Muri

(aus der SF-Reihe "Als die Schweiz den Atem anhielt")

Ganzen Text anzeigen
Am 17. November 1997 griffen in Ägypten im Totentempel der Hatschepsut bei Luxor sechs Terroristen der Gruppe Al-Dschama'a al-islamyya eine Touristengruppe an. 62 Personen wurden bei diesem Anschlag getötet. Die Angreifer starben bei einem späteren Gefecht mit der ...

Text zuklappen
Am 17. November 1997 griffen in Ägypten im Totentempel der Hatschepsut bei Luxor sechs Terroristen der Gruppe Al-Dschama'a al-islamyya eine Touristengruppe an. 62 Personen wurden bei diesem Anschlag getötet. Die Angreifer starben bei einem späteren Gefecht mit der Polizei oder begingen Selbstmord. Der Zürcher Unternehmer Stephan Kopp verlor bei dem Massaker seine Ehefrau. Er selbst überlebte das Attentat nur, weil die Terroristen ihn wegen einer stark blutenden Schusswunde für tot hielten.
Autorin fiona Strebel begleitet Stephan Kopp für seinen Film "Das Massaker von Luxor" auf seiner ersten Reise nach Ägypten nach dem schrecklichen Geschehen. Kopp will für seine Trauerarbeit noch einmal an jenen Ort zurück, wo seine Frau ermordet wurde.


Seitenanfang
18:15
Stereo-Ton

Djerba - ein Jahr danach

Film von Susanne Sterzenbach

Ganzen Text anzeigen
Bei dem Brandanschlag auf die "Al Ghriba"-Synagoge in Djerba am 11. April 2002 starben 21 Menschen, darunter 14 deutsche Touristen, als der tunesische Attentäter Nizar Nawar einen LKW mit Flüssiggas vor der Synagoge explodieren ließ. Eine gesprungene Kachel ist noch da. ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Bei dem Brandanschlag auf die "Al Ghriba"-Synagoge in Djerba am 11. April 2002 starben 21 Menschen, darunter 14 deutsche Touristen, als der tunesische Attentäter Nizar Nawar einen LKW mit Flüssiggas vor der Synagoge explodieren ließ. Eine gesprungene Kachel ist noch da. Auch das Bild vom Abdruck eines verbrannten Menschen. Die Synagoge ist noch da, frisch gestrichen. Aber wo ist das Wrack des Lastwagens? Wie weit sind die Ermittlungen gediehen? Welche Rolle spielte das islamistische Milieu Tunesiens bei dem Anschlag? Und welche Folgen hatte das Attentat für den Tourismus in Tunesien?
Ein Jahr nach dem Anschlag blickt der Film zurück.
(ARD/SWR)


Seitenanfang
18:45
Stereo-Ton16:9 Format

An einem Tag in Duisburg

Todesfalle Loveparade

Film von Kaspar Heidelbach, Ute Waffenschmidt,

Thomas Münten und Dirk Kämper

Ganzen Text anzeigen
Duisburg, Juli 2010: Die Stadt ist voller Vorfreude auf die Loveparade. Eine Million "Raver" ist auf dem Weg in die Stadt, die sonst nur wegen einer hohen Arbeitslosenzahl für Schlagzeilen sorgt. Doch in diesem Jahr feiert sich das ganze Ruhrgebiet als Europas ...

Text zuklappen
Duisburg, Juli 2010: Die Stadt ist voller Vorfreude auf die Loveparade. Eine Million "Raver" ist auf dem Weg in die Stadt, die sonst nur wegen einer hohen Arbeitslosenzahl für Schlagzeilen sorgt. Doch in diesem Jahr feiert sich das ganze Ruhrgebiet als Europas Kulturhauptstadt. Duisburg will mit der Riesenparty den Vogel abschießen - obwohl ein ranghoher Polizist vor Sicherheitsmängeln warnt. Nach einem monatelangen Hin und Her wird der Duisburger Güterbahnhof zum Standort auserkoren. Bis zuletzt gibt es Bedenken im Baudezernat. Aber Kommunalpolitiker, Landespolitiker und viele andere wollen die Loveparade in Duisburg haben. Als das Fest beginnt, scheint alles großartig zu werden. Bis es gegen 17.00 Uhr zu einem "Menschenstau" in der Unterführung und auf der Rampe zum Veranstaltungsgelände kommt. 21 Besucher der Veranstaltung sterben, Hunderte werden verletzt. Bis heute sind die Verantwortlichen nicht ausgemacht.
Der Film "An einem Tag in Duisburg. Todesfalle Loveparade" erzählt, wie es zur Katastrophe kommen konnte.


Seitenanfang
20:15
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

Hotel Ruanda

(Hotel Rwanda)

Spielfilm, Südafrika/Großbritannien/Italien/USA 2004

Darsteller:
Paul RusesabaginaDon Cheadle
Tatiana RusesabaginaSophie Okonedo
Kameramann JackJoaquin Phoenix
DubeDesmond Dube
DavidDavid O'Hara
Pat ArcherCara Seymour
Colonel OliverNick Nolte
u.a.
Regie: Terry George
Länge: 112 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Ruanda, 1994: Am 6. April wird das Flugzeug des ruandischen Präsidenten Juvénal Habyarimana abgeschossen. Das Attentat bringt den seit Jahrzehnten schwelenden Konflikt zwischen der Bevölkerungsmehrheit der Hutu und den politisch wie wirtschaftlich dominierenden Tutsi ...
(ARD)

Text zuklappen
Ruanda, 1994: Am 6. April wird das Flugzeug des ruandischen Präsidenten Juvénal Habyarimana abgeschossen. Das Attentat bringt den seit Jahrzehnten schwelenden Konflikt zwischen der Bevölkerungsmehrheit der Hutu und den politisch wie wirtschaftlich dominierenden Tutsi zur Eskalation. Es kommt zu Massakern und systematischem Massenmord an mehreren hunderttausend Tutsi. Vor den Augen der UN-Truppen und der Vereinten Nationen versinkt das Land im Chaos. In dieser Situation wird der Hutu Paul Rusesabagina zum Hotelmanager der renommierten Nobelherberge "Mille Collins" in der Hauptstadt Kigali ernannt. Er soll den europäischen Gästen den Aufenthalt im Vier-Sterne-Hotel so angenehm wie möglich gestalten. Als mehrere hundert Tutsi im Hotel Schutz suchen, gewährt Rusesabagina ihnen Zuflucht. Doch die Lage spitzt sich zu. Mit der Evakuierung der Europäer zerschlägt sich die letzte Hoffnung auf internationale Hilfe. Dennoch denkt Rusesabagina, der eine Tutsi-Frau und drei Kinder hat, nicht ans Aufgeben: Unter Einsatz seines eigenen Lebens sichert er Stunde um Stunde immer mehr Schützlingen das Überleben.
Der Spielfilm "Hotel Ruanda" thematisiert den Völkermord in dem afrikanischen Land, bei dem von April bis Juli 1994 fast eine Million Tutsi von Hutu-Milizen getötet wurden. Ohne die Gräueltaten zu stark zu visualisieren, wird dem Zuschauer in der psychologisch dichten Inszenierung ein Eindruck von dem Ausmaß der Katastrophe gegeben und die Atmosphäre des Terrors authentisch dokumentiert. Dabei wird das Versagen der UN-Truppen ebenso deutlich wie die gelassene Haltung der Weltöffentlichkeit, an der der größte Völkermord seit dem Holocaust nahezu unbemerkt vorüberging. Die Hauptrolle in Terry Georges preisgekröntem Drama, das unter anderem den "Cinema for Peace Award" gewann, spielt Don Cheadle. Für ihre darstellerischen Leistungen wurden Don Cheadle und Sophie Okonedo, die Rusesabaginas Frau spielt, 2005 für den Oscar nominiert.
(ARD)


Seitenanfang
22:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Flug in die Nacht - Das Unglück von Überlingen

Fernsehfilm, Deutschland/Schweiz 2009

Darsteller:
Johann LendersKen Duken
Yuri BalkajewJevgenij Sitochin
Katharina RohlSophie von Kessel
Marita LendersSabine Timoteo
Albert SteigerPeter Jecklin
u.a.
Buch: Don Bohlinger
Buch: Till Endemann
Regie: Till Endemann
Länge: 92 Minuten

Ganzen Text anzeigen
1. Juli 2002: Fluglotse Johann Lenders hat gerade die Nachtschicht im Tower des Züricher Flughafens übernommen, als er eine Unregelmäßigkeit auf dem Radarschirm bemerkt: Zwei Flugzeuge sind auf Kollisionskurs. Seine Bemühungen, den drohenden Zusammenstoß abzuwenden, ...
(ARD/SWR/SF)

Text zuklappen
1. Juli 2002: Fluglotse Johann Lenders hat gerade die Nachtschicht im Tower des Züricher Flughafens übernommen, als er eine Unregelmäßigkeit auf dem Radarschirm bemerkt: Zwei Flugzeuge sind auf Kollisionskurs. Seine Bemühungen, den drohenden Zusammenstoß abzuwenden, scheitern. Ein russisches Passagierflugzeug und eine deutsche Frachtmaschine kollidieren, 71 Menschen kommen ums Leben. Währenddessen wartet Yuri Balkajew am Flughafen von Barcelona auf die Ankunft seiner Frau und seiner beiden Kinder - vergebens. Seine Familie gehört zu den Opfern des Unglücks von Überlingen. Unfähig, die Nachricht von seinem Verlust zu begreifen, macht er sich auf die Suche nach den Schuldigen. Auch Johann Lenders ist völlig verstört, er kann das Unglück kaum fassen. Es drängt ihn, sich bei den Angehörigen der Opfer zu entschuldigen, doch Katharina Rohl, Juristin bei der Flugsicherung, untersagt ihm dies im Auftrag des Firmenchefs - eine Entschuldigung könnte als Schuldanerkenntnis gesehen werden und Schadenersatzforderungen hervorrufen. Auf der Suche nach Verantwortung, Schuld und Vergeben kommt es schließlich zur Konfrontation zwischen Yuri Balkajew und Johann Lenders.
Der Fernsehfilm verarbeitet das Unglück von Überlingen am 1. Juli 2002, bei dem zwei Flugzeuge kurz vor Mitternacht über dem Bodensee kollidierten.

Am Dienstag, 13. September, 5.50 Uhr, zeigt 3sat von Regisseur Till Endemann den Kurzfilm "Strafstoß".
(ARD/SWR/SF)


Seitenanfang
23:40
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tod in Dallas

Film von Tom Jennings

(aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte")

Ganzen Text anzeigen
Die Bilder von der Ermordung John F. Kennedys am 22. November 1963 bilden längst einen festen Bestandteil des Welt-Gedächtnisses. 46 Jahre nach dem Attentat wurden die amerikanischen Archive nach allen Aufnahmen durchsucht, die während des Besuchs von Kennedy in Dallas ...
(ORF)

Text zuklappen
Die Bilder von der Ermordung John F. Kennedys am 22. November 1963 bilden längst einen festen Bestandteil des Welt-Gedächtnisses. 46 Jahre nach dem Attentat wurden die amerikanischen Archive nach allen Aufnahmen durchsucht, die während des Besuchs von Kennedy in Dallas und nach den tödlichen Schüssen entstanden sind. Zum ersten Mal werden Bilder der Öffentlichkeit zugänglich, die bisher als verschollen galten.
Die Dokumentation "Tod in Dallas" zeichnet ein neues Bild der dramatischen Ereignisse des 22. November 1963. Denn es war eine Laune des Wetters, dass das Attentat überhaupt gelingen konnte.
(ORF)


Seitenanfang
0:30
Stereo-TonVideotext Untertitel

Der Feuersturm (1/2)

Bombenkrieg

Film von Alexander Berkel, Ursula Nellessen und

Annette Tewes

Ganzen Text anzeigen
Köln, Lübeck, Hamburg: Deutsche Städte, die einer verheerenden Welle von Luftangriffen zum Opfer fielen. Doch zuerst war es Adolf Hitler, der seine Luftwaffe gegen Städte wie Rotterdam, Warschau und London einsetzte. Von 1941 an warf das britische Bomberkommando die ...

Text zuklappen
Köln, Lübeck, Hamburg: Deutsche Städte, die einer verheerenden Welle von Luftangriffen zum Opfer fielen. Doch zuerst war es Adolf Hitler, der seine Luftwaffe gegen Städte wie Rotterdam, Warschau und London einsetzte. Von 1941 an warf das britische Bomberkommando die Brandfackel zurück.
Die erste Folge des Zweiteilers "Der Feuersturm" zeigt, dass die Geschichte des Bombenkriegs von einer steten Eskalation geprägt war - im Zweiten Weltkrieg kostete er Hunderttausenden von Zivilisten das Leben. Zeitzeugen berichten von dem "ungleichen Kampf", denn die Menschen am Boden hatten kaum eine Chance, dem Inferno aus der Luft zu entkommen.

Die zweite Folge des Zweiteilers "Der Feuersturm" sendet 3sat im Anschluss, um 1.15 Uhr.


Seitenanfang
1:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Der Feuersturm (2/2)

Der Weg nach Dresden

Film von Alexander Berkel, Ursula Nellessen und

Annette Tewes

Ganzen Text anzeigen
Als sich am 25. Juli 1943 die Nacht über Hamburg senkte, begann die Operation "Gomorrha": In mehreren Angriffen warfen 3.000 britische und amerikanische Bomber 9.000 Tonnen Sprengbomben und Luftminen über der Stadt ab. 35.000 Todesopfer forderte die Serie der ...

Text zuklappen
Als sich am 25. Juli 1943 die Nacht über Hamburg senkte, begann die Operation "Gomorrha": In mehreren Angriffen warfen 3.000 britische und amerikanische Bomber 9.000 Tonnen Sprengbomben und Luftminen über der Stadt ab. 35.000 Todesopfer forderte die Serie der Bombardements im Juli. Im Februar 1945 wurde die Stadt vollends zerstört.
Die zweite Folge des Zweiteilers "Der Feuersturm" beschreibt die Eskalation des Bombenkriegs. Allein in den letzten vier Monaten des Zweiten Weltkriegs starben mehr als 100.000 Zivilisten. Insgesamt forderte der Luftkrieg knapp eine halbe Million Menschenleben.


Seitenanfang
2:00
Stereo-Ton16:9 Format

Hiroshima

mit Guido Knopp

(aus der Reihe "ZDF-History")

Ganzen Text anzeigen
Am 6. August 1945, morgens um 8.16 Uhr, detonierte über der Innenstadt von Hiroshima ein Sprengsatz, der jegliche Vorstellungskraft der Zeitgenossen übertraf. Die Zerstörungskraft der auf den Namen "Little Boy" getauften Atombombe entsprach der von 12.500 Tonnen ...

Text zuklappen
Am 6. August 1945, morgens um 8.16 Uhr, detonierte über der Innenstadt von Hiroshima ein Sprengsatz, der jegliche Vorstellungskraft der Zeitgenossen übertraf. Die Zerstörungskraft der auf den Namen "Little Boy" getauften Atombombe entsprach der von 12.500 Tonnen herkömmlichen Sprengstoffs. Eine gewaltige Druckwelle zerstörte in wenigen Sekunden fast 90 Prozent der Stadtfläche von Hiroshima. Bis zu 200.000 Menschen starben durch "Little Boy", die Hälfte davon durch Spätfolgen der radioaktiven Strahlung. Nach dem Abwurf einer zweiten Atombombe auf die Stadt Nagasaki drei Tage später folgte die japanische Kapitulation.
Der Film aus der Reihe "ZDF-History" erinnert an den bis heute umstrittenen ersten Einsatz von Atomwaffen und an die verheerenden Folgen für die Bevölkerung von Hiroshima.


Seitenanfang
2:45
Stereo-Ton16:9 Format

Srebrenica - Die Heimkehr der Toten

Film von Katharina Fegerl und Gert Baldauf

Ganzen Text anzeigen
11. Juli 1995: Nachdem die Sicherheitszone Srebrenica von den bosnischen Serben erobert worden ist, strömen Tausende muslimische Flüchtlinge in Richtung der holländischen Militärbasis. Frauen, Kinder und ältere Männer suchen Schutz in der alten Fabrik in Potocari, wo ...
(ORF)

Text zuklappen
11. Juli 1995: Nachdem die Sicherheitszone Srebrenica von den bosnischen Serben erobert worden ist, strömen Tausende muslimische Flüchtlinge in Richtung der holländischen Militärbasis. Frauen, Kinder und ältere Männer suchen Schutz in der alten Fabrik in Potocari, wo das holländische Bataillon im Auftrag der UN stationiert ist. Männer im wehrfähigen Alter flüchten durch den Wald. Schon an diesem Tag beginnt das große Schlachten. Mehr als 8.000 Muslime werden von den bosnischen Serben exekutiert und in Massengräbern verscharrt. 13 Jahre danach warten viele Witwen und Waisen noch immer darauf, dass die sterblichen Überreste ihrer Angehörigen gefunden und identifiziert werden.
Der Film "Srebrenica - Die Heimkehr der Toten" berichtet von der Lage in Srebrenica 13 Jahre nach dem Massaker. Hinterbliebene und Wissenschaftler, die an den Exhumierungen arbeiten, sprechen in dem Film über das Trauma einer Nation.
(ORF)


Seitenanfang
3:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

An einem Tag in Kunduz

Der tödliche Befehl

Film von Winfried Oelsner, Mathis Feldhoff, Andreas Huppert

und Birgit Maiwald

Drehbuch: Birgit Maiwald
Regie: Winfried Oelsner

Ganzen Text anzeigen
Der Luftangriff von Kunduz vom 3. auf den 4. September 2009 ist der blutigste deutsche Militäreinsatz seit dem Zweiten Weltkrieg. Oberst Georg Klein, der militärische Leiter des Provinz-Wiederaufbauteams in Kunduz, bittet an jenem Abend die Besatzung eines amerikanischen ...

Text zuklappen
Der Luftangriff von Kunduz vom 3. auf den 4. September 2009 ist der blutigste deutsche Militäreinsatz seit dem Zweiten Weltkrieg. Oberst Georg Klein, der militärische Leiter des Provinz-Wiederaufbauteams in Kunduz, bittet an jenem Abend die Besatzung eines amerikanischen B1-Bombers, nach zwei gestohlenen Tanklastern Ausschau zu halten. Die Crew entdeckt die beiden Fahrzeuge auf einer kleinen Insel im Kunduz. Als der Bomber kurz danach abdrehen muss, ordert Oberst Klein ein neues Flugzeug. 20 Minuten später erreichen zwei Kampfflugzeuge der US-Luftwaffe den Fluss. Sie senden ein Live-Video an Kleins Einsatzzentrale. Darauf erkennt man die beiden Lastwagen und mehrere Menschen. Der Kommandostand erhält den Hinweis, dass diese Menschen Aufständische seien. Gegen 1.49 Uhr ordnet der Oberst die Bombardierung an. In den nächsten Tagen wird bekannt, dass bei dem Angriff viele Zivilisten ums Leben gekommen sind. Der Luftschlag wird zum Politikum.
Der Film "An einem Tag in Kunduz. Der tödliche Befehl" rekonstruiert die Ereignisse.


Seitenanfang
4:15
Stereo-Ton16:9 Format

Katastrophen der Raumfahrt

mit Guido Knopp

(aus der Reihe "ZDF-History")

Ganzen Text anzeigen
Der Flug ins Weltall gehört zu den größten Abenteuern der Menschheit. Doch trotz modernster Technik und unzähliger Tests bleibt auch dieses große Abenteuer ein lebensgefährliches Unternehmen. Von den fast 500 Raumfahrern haben mehr als 20 nicht überlebt.
Der ...

Text zuklappen
Der Flug ins Weltall gehört zu den größten Abenteuern der Menschheit. Doch trotz modernster Technik und unzähliger Tests bleibt auch dieses große Abenteuer ein lebensgefährliches Unternehmen. Von den fast 500 Raumfahrern haben mehr als 20 nicht überlebt.
Der Film zeigt die Ursachen der "Katastrophen der Raumfahrt" - von der tödlichen Landung der "Sojus-1" im Jahr 1967 über das Beinahe-Desaster von "Apollo 13" 1970 bis hin zur Explosion der chinesischen Trägerraketen des Typs "Langer Marsch" 1995 und 1996.


Seitenanfang
5:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tod in Dallas

(Wh.)


(ORF)

Sendeende: 5:55 Uhr