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Donnerstag, 8. September
Programmwoche 36/2011
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6:20
Stereo-Ton16:9 Format

7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Nachtcafé

Gäste bei Wieland Backes

Herkunft - fürs Leben geprägt?

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Armut, Vernachlässigung, Scheidung - wie es im Elternhaus zugeht, prägt uns häufig ein Leben lang. Doch während die einen für immer verloren sind, finden die anderen einen Weg aus dieser Misere. Sie entwickeln sich trotz dieser widrigen Umstände zu starken Menschen, ...
(ARD/SWR)

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Armut, Vernachlässigung, Scheidung - wie es im Elternhaus zugeht, prägt uns häufig ein Leben lang. Doch während die einen für immer verloren sind, finden die anderen einen Weg aus dieser Misere. Sie entwickeln sich trotz dieser widrigen Umstände zu starken Menschen, haben einen Lebensplan und schauen optimistisch in die Zukunft. Sie beweisen, dass auch sie Erfolg, Zufriedenheit und Lebensglück erreichen können. Zahlreiche Biographien zeigen, dass auch beste Startbedingungen ins Leben kein Garant für das spätere Glück eines Menschen sind. Gerade wenn die Familie Rang und Namen hat, klagen die Nachkommen oft über Unfreiheit, Einengung und zu hohen Erwartungsdruck, den sie nicht erfüllen können. Wie prägt die Herkunft unser Leben?
Wieland Backes spricht im "Nachtcafé" mit seinen Gästen über die Rolle von Kindheit und Jugend für ihren weiteren Lebensweg.
(ARD/SWR)


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11:45
Stereo-Ton16:9 Format

Schauplatz Gericht

Dachschaden

Reportage von Peter Resetarits, Nora Zoglauer

und Ludwig Gantner

Moderation: Peter Resetarits

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"Schauplatz Gericht" dokumentiert Prozesse über Nachbarschaftsstreitigkeiten, Ehescheidungen, Erbrechtsangelegenheiten oder Schadenersatz, ausgetragen vor österreichischen Gerichten. In dem Gerichtsmagazin kommen Kläger und Beklagte sowie deren Rechtsanwälte zu Wort. ...
(ORF)

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"Schauplatz Gericht" dokumentiert Prozesse über Nachbarschaftsstreitigkeiten, Ehescheidungen, Erbrechtsangelegenheiten oder Schadenersatz, ausgetragen vor österreichischen Gerichten. In dem Gerichtsmagazin kommen Kläger und Beklagte sowie deren Rechtsanwälte zu Wort. Peter Resetarits präsentiert das Magazin.
(ORF)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Zapp

Das Medienmagazin


Das Magazin "Zapp" beobachtet, hinterfragt, erklärt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung und informiert über die komplexen Zusammenhänge innerhalb der Medienlandschaft. Die Rubrik "Durchgezappt" fasst Medienmeldungen oder Medienereignisse in Kürze zusammen.
(ARD/NDR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Der bittere Weg zum süßen Erfolg

Kathrin Winzenried über den Aufstieg der

Schweizer Schokolade

Film von Christa Ulli

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Die Schweizer Schokoladenindustrie blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Sie hat der Eidgenossenschaft kulinarischen Weltruhm gebracht und wurde zum nationalen Aushängeschild. Der ehemals große Schokoladenkonzern Cima Norma entstand Mitte des 18. Jahrhunderts, ...

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Die Schweizer Schokoladenindustrie blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Sie hat der Eidgenossenschaft kulinarischen Weltruhm gebracht und wurde zum nationalen Aushängeschild. Der ehemals große Schokoladenkonzern Cima Norma entstand Mitte des 18. Jahrhunderts, als die Armut die Männer aus der kleinen Gemeinde Dangio-Torre im abgelegenen Tessiner Bleniotal gen Süden trieb, in die Lombardei und ins Piemont. Dort erlernten sie das Handwerk der Cioccolatieri. Das arme Tal erlebte nach ihrer Rückkehr einen gewaltigen Aufschwung und prosperierte über viele Jahre hinweg.
In "Der bittere Weg zum süßen Erfolg" geht Moderatorin Kathrin Winzenried im Bleniotal der Frage nach, wie es dazu kam, dass die Schokoladenfabrik Cima Norma ausgerechnet in Dangio-Torre gegründet wurde. Außerdem beobachtet Kathrin Winzenried im "Chocolate-Valley" von Nestlé, einem der heute größten Schweizer Schokoladenproduzenten, wie neue Produkte kreiert werden, die den Weltmarkt erobern sollen.


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14:05
Stereo-Ton16:9 Format

Doktor Zobins Zauber

(Wh.)


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14:35

Die Gen-Jäger (1/3)

Kampf gegen Erbkrankheiten

Film von Jens Monath und Martin Ordolff

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Bei der vorgeburtlichen Präimplantationsdiagnostik, kurz PID genannt, werden die Eizelle der Frau und der Samen des Mannes außerhalb des Körpers in einem Labor zusammengeführt. Aus dem entstehenden Embryo wird eine Zelle entnommen, die bereits die gesamte ...

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Bei der vorgeburtlichen Präimplantationsdiagnostik, kurz PID genannt, werden die Eizelle der Frau und der Samen des Mannes außerhalb des Körpers in einem Labor zusammengeführt. Aus dem entstehenden Embryo wird eine Zelle entnommen, die bereits die gesamte Erbinformation des entstehenden Menschen in sich trägt - also auch mögliche Gendefekte. Nur die gesunden Embryos werden in den Körper der Frau zurückverpflanzt, die kranken werden getötet. Die PID, in Deutschland verboten, steht stellvertretend für andere Gentests, die medizinisch längst möglich sind, aber aus ethischen Gründen nicht eingesetzt werden. Durch sie könnte man Veranlagungen für Krebs, Herzinfarkte und viele andere Krankheiten feststellen. Doch mit welchen Konsequenzen?
Der erste Teil der dreiteiligen Reihe "Die Gen-Jäger" beschäftigt sich mit den Argumenten für und wider Gentests und skizziert Aufsehen erregende Schicksale.

Die weiteren zwei Teile der dreiteiligen Reihe "Die Gen-Jäger" sind im Anschluss, ab 15.15 Uhr in 3sat zu sehen.


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15:15

Die Gen-Jäger (2/3)

Rettungsanker für Todkranke?

Film von Jens Monath und Martin Ordolff

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Seit drei Monaten hat Justin Will sein Zimmer in der Berliner Charité nicht mehr verlassen. Der kleinste Schnupfen könnte Justin töten. Er leidet an einer schweren erblichen Nervenkrankheit. Weil ihm ein einziges Eiweiß fehlt, wird das lebensnotwendige Myelin im Gehirn ...

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Seit drei Monaten hat Justin Will sein Zimmer in der Berliner Charité nicht mehr verlassen. Der kleinste Schnupfen könnte Justin töten. Er leidet an einer schweren erblichen Nervenkrankheit. Weil ihm ein einziges Eiweiß fehlt, wird das lebensnotwendige Myelin im Gehirn zerstört. Bei dem elfjährigen Markus Förstner wurde die Krankheit zu spät entdeckt: Teile seines Gehirns sind unwiederbringlich zerstört. "Das einzige was Markus noch helfen könnte, sind embryonale Stammzellen", sagt sein Vater. "Das ist der letzte Rettungsanker." Doch die Forschung mit embryonalen Stammzellen ist in Deutschland heftig umstritten.
Im zweiten Teil der Reihe "Die Gen-Jäger" stehen junge Menschen mit ihren schweren Krankheiten und großen Hoffnungen im Mittelpunkt.


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16:00

Die Gen-Jäger (3/3)

Waffe gegen große Seuchen?

Film von Jens Monath und Martin Ordolff

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Seit mehr als zehn Jahren kämpft die heute 45-jährige Sylvia Lauth gegen ihren Brustkrebs. Um mit der Krankheit leben zu können, hilft ihr ein neuartiges Medikament, das mit Hilfe der biotechnologischen Forschung entstanden ist: Herceptin.
Der dritte und letzte ...

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Seit mehr als zehn Jahren kämpft die heute 45-jährige Sylvia Lauth gegen ihren Brustkrebs. Um mit der Krankheit leben zu können, hilft ihr ein neuartiges Medikament, das mit Hilfe der biotechnologischen Forschung entstanden ist: Herceptin.
Der dritte und letzte Teil der Reihe "Gen-Jäger" berichtet über neue Therapien bei Krebs, Aids oder Tuberkulose. Mit Hilfe der Genomforschung sollen diese Krankheiten endlich besiegt werden.


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16:45
Stereo-Ton16:9 Format

Vom Traumschiff ins indische Niemandsland

Film von Petra Schulz

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"Incredible India", unglaubliches Indien - selten war ein Werbeslogan so wahr. Wie kaum ein anderes Land der Erde vereint der indische Subkontinent die verschiedensten Extreme: bittere Armut und märchenhaften Reichtum, moderne Städte und mittelalterliche Kulturstätten, ...

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"Incredible India", unglaubliches Indien - selten war ein Werbeslogan so wahr. Wie kaum ein anderes Land der Erde vereint der indische Subkontinent die verschiedensten Extreme: bittere Armut und märchenhaften Reichtum, moderne Städte und mittelalterliche Kulturstätten, prachtvolle Paläste und dörfliche Idyllen. Außerdem leben auf dem Subkontinent nahezu alle Religionen friedlich zusammen.
Petra Schulz reist für den Film "Vom Traumschiff ins indische Niemandsland" in den Bundesstaat Madhya Pradesh, mitten ins Herz Indiens.


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Istanbul - Damaskus

Mit dem Zug in den Orient

Film von Stephan Hallmann

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Die legendäre Bagdadbahn wurde vor 100 Jahren dank deutscher Ingenieurskunst und deutschem Kapital gebaut. Ein "Luftschloss" des deutschen Kaisers und des osmanischen Sultans in Istanbul, die damit den Orient fest unter ihre Kontrolle bringen wollten. Ihr Ziel: eine ...

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Die legendäre Bagdadbahn wurde vor 100 Jahren dank deutscher Ingenieurskunst und deutschem Kapital gebaut. Ein "Luftschloss" des deutschen Kaisers und des osmanischen Sultans in Istanbul, die damit den Orient fest unter ihre Kontrolle bringen wollten. Ihr Ziel: eine Eisenbahnverbindung von Berlin über Istanbul und Bagdad bis zum Persischen Golf. Eine Abzweigung über Damaskus, die Hedschasbahn, führte bis auf die Arabische Halbinsel nach Mekka und Medina. Ein Traum, den britische Agenten zusammen mit "arabischen Terroristen", wie man heute sagen würde, zunichte machten. Die Handels-Schifffahrt durch den Suez Kanal und die beginnende Luftfahrt machten die Bahn des Kaisers und des Sultans endgültig zu "altem Eisen".
Der Film "Istanbul - Damaskus" begleitet eine Gruppe deutscher Touristen, die sich in einem Sonderzug auf die Spuren der legendären Bagdadbahn begeben.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Ländermagazin

Heute aus Nordrhein-Westfalen

Moderation: Andrea Grießmann

Erstausstrahlung


Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.
(ARD/WDR/3sat)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Themen:
- Buchstabensalat
7,5 Millionen Deutsche sind funktionale Analphabeten
- Mond-Mission
Systeme wie Erde und Mond sind im All viel häufiger als
bisher angenommen

Moderation: Kristina zur Mühlen


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit extra: 11. September 2001

Ein ganz normaler Dienstag


Moderation: Tina Mendelsohn

Erstausstrahlung

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Was wäre gewesen, wenn der 11. September 2001 ein ganz normaler Tag in der Geschichte geblieben wäre: keine Flugzeugentführungen, kein Einsturz der Twin Towers, keine Toten? Wie hätten die vergangenen zehn Jahre ausgesehen? Die Ereignisse vom 11. September werden als ...

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Was wäre gewesen, wenn der 11. September 2001 ein ganz normaler Tag in der Geschichte geblieben wäre: keine Flugzeugentführungen, kein Einsturz der Twin Towers, keine Toten? Wie hätten die vergangenen zehn Jahre ausgesehen? Die Ereignisse vom 11. September werden als das entscheidende Datum des letzten Jahrzehnts gesehen. Der Einsturz der Zwillingstürme wurde sofort als Zäsur verstanden, als Wendepunkt der Geschichte. Die Terrorattacke auf die USA - rückblickend wird sie zum Ausgangspunkt scheinbar unumkehrbarer Entwicklungen. Der 11. September hat die Welt verändert, kein Zweifel. Doch: Was genau hat dieser Tag verändert?
"Kulturzeit extra" nähert sich den Ereignissen, die sich 2011 zum zehnten Mal jähren, indem es sie einmal "wegdenkt". Was wäre gewesen, wenn der 11. September, der längst zur Ikone des kollektiven Gedächtnisses geworden ist, so nie geschehen wäre? "Kulturzeit extra" trifft den Politikwissenschaftler und Autor des Bestsellers vom "Ende der Geschichte" (1992), Francis Fukuyama, und spricht mit ihm über die Entwicklungen des vergangenen Jahrzehnts und darüber, wie wir heute leben würden, hätte es 9/11 nicht gegeben. Roger Willemsen äußert sich zu Zäsuren und ihrer kollektiven Verarbeitung. Das Journalistenpaar Anja Reich und Alexander Osang, das den 11. September in New York miterlebt hat, spekuliert über die Bedeutung des Tages für Biografien und über die Frage, inwieweit ein einziger Tag ein ganzes Leben verändern kann. Mit dem US-Schriftsteller Teju Cole ("Open City", 2011) besucht das "Kulturzeit"-Team in New York emotionsgeladene Orte im Zusammenhang mit den damaligen Ereignissen - Erinnerungskultur in einer Stadt, die so schnell vergisst wie kaum eine andere.

Am Freitag, 9. September, um 18.30 Uhr, folgt ebenfalls zum zehnten Jahrestag der Terroranschläge in den USA eine "nano spezial"-Ausgabe.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Anklage: Missbrauch

Die Heimkinder

Geschlagen und vergessen?

Film von Sylvia Nagel

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Die Bedingungen für Heimkinder in den 1950er und 1960er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland waren teilweise katastrophal. Rund 500.000 Kinder und Jugendliche, so die geschätzte Zahl, gab es in den etwa 3.000 staatlichen und kirchlichen Heimen damals. Immer wieder ...
(ARD/SWR)

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Die Bedingungen für Heimkinder in den 1950er und 1960er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland waren teilweise katastrophal. Rund 500.000 Kinder und Jugendliche, so die geschätzte Zahl, gab es in den etwa 3.000 staatlichen und kirchlichen Heimen damals. Immer wieder kommen Fälle von Brutalität, Ausbeutung und Missbrauch an die Öffentlichkeit. Einer dieser Fälle ist der von Wolfgang Focke, der insgesamt zwölf Jahre in mehreren evangelischen Heimen Schlägen, Demütigungen und Missbrauch ausgesetzt war. Seine Mutter wollte ihn nicht mehr, sein Stiefvater schlug ihn. Die Oma alarmierte das Jugendamt. Wolfgang Focke erfuhr mehrfach Missbrauch in verschiedenen Heimen, vor allem durch einen Heimleiter. "Belohnt" wurde er mit Schokolade. Heute, mit über 60 Jahren, will er endlich Entschädigung für diese Zeit und für die Arbeit, die er damals leisten musste. Die harte Arbeit bei Bauern, im Heim selbst, im Moor beim Torfstechen oder für größere Firmen ist ein besonderes Anliegen von Wolfgang Focke und anderen ehemaligen Heimkindern. Firmen aus der Wirtschaftswunderzeit, wie Miele, Schlaraffia, Braun oder Rowenta, ließen für wenig Geld in den Erziehungsheimen kleinere Arbeiten erledigen. Heute räumen das zwar einige von ihnen ein, doch Unterlagen existieren angeblich nicht mehr darüber.
In dem Film "Die Heimkinder" berichten vier ehemalige Insassen, die zwischen 1949 und 1970 in verschiedenen Heimen untergebracht waren, von ihrem Schicksal.

Als nächste Beiträge des 3sat-Schwerpunkts "Anklage Missbrauch" folgen im Anschluss, um 21.00 Uhr, die Gesprächssendung "scobel - System Missbrauch", um 22.25 Uhr die Dokumentation "Ein Kind verschwindet - der Fall Pascal" und um 23.10 Uhr der Spielfilm "Mysterious Skin - Unter die Haut". Am Freitag, 9. September, 20.15 Uhr zeigt 3sat den Film "Tatort Familie" über Gewalt in Beziehungen.
(ARD/SWR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Anklage: Missbrauch

scobel - System Missbrauch

Mit Dr. Christine Bergmann (Unabhängige Beauftragte zur
Aufklärung des sexuellen Missbrauchs) u.a.

Erstausstrahlung

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2010 erfuhr eine schockierte Öffentlichkeit von immer mehr Menschen, die als Kind Opfer sexueller Gewalt geworden waren. Ein Priester am Canisius-Kolleg hatte sein Wissen über den Missbrauch an seinem Institut öffentlich gemacht und die Opfer dazu aufgerufen, ihr ...

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2010 erfuhr eine schockierte Öffentlichkeit von immer mehr Menschen, die als Kind Opfer sexueller Gewalt geworden waren. Ein Priester am Canisius-Kolleg hatte sein Wissen über den Missbrauch an seinem Institut öffentlich gemacht und die Opfer dazu aufgerufen, ihr Schweigen zu brechen. Eine Lawine war losgetreten. Es meldeten sich auch Betroffene anderer Institute mit ihren Leidensgeschichten zu Wort: Aufgedeckt wurde systematischer Missbrauch im Internat des Klosters Ettal und an der reformpädagogischen Musterschule, der Odenwaldschule - beides Eliteeinrichtungen des deutschen Bildungswesens. Ein Wegsehen war nicht mehr möglich. Wie konnte dieser systematische Missbrauch geschehen? Wie die Vertuschung über Jahrzehnte stabil funktionieren, wie sich Schweigekartelle formieren und um Täter Schutzräume aufbauen? Wie soll mit Missbrauchsfällen umgegangen werden und welche Präventionsmaßnahmen können ergriffen werden? Inzwischen ist klar, dass Missbrauch vor allem in geschlossenen Systemen stattfindet. Dazu gehören die Familien, in denen die meisten Mißbrauchsfälle geschehen, aber auch Schulen, kirchliche Organisationen und Sportvereine. Darüberhinaus gibt es Mitwisser außerhalb dieser Systeme. Sie unterstützen die Verbrechen indem sie schweigen. Was sind ihre Motive? Angst? Scham? Mangel an Empathie?
Die Sendung aus der Reihe "scobel" sucht die Mechanismen im System Missbrauch - von der gesellschaftlich-politischen Ebene, die sexuellen Missbrauch von Kindern jahrzehnte lang verharmloste, bis zur mangelnden Opferbetreuung. Christine Bergmann, unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs an Kindern, hat über ein Jahr Fakten gesammelt. Mit ihr und anderen Gästen diskutiert Gert Scobel das Thema Missbrauch.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Anklage: Missbrauch

Ein Kind verschwindet - der Fall Pascal

Film von Rüdiger Mörsdorf

(aus der ARD-Reihe "Die großen Kriminalfälle")

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Am 30. September 2001 verschwindet im Saarbrücker Stadtteil Burbach der fünfjährige Pascal Zimmer. Trotz einer Suche mit Hundertschaften von Polizisten, Hubschraubern, Tauchern und vielen Freiwilligen aus der Bevölkerung wird der Junge nicht gefunden. Sein Verschwinden ...
(ARD/SR)

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Am 30. September 2001 verschwindet im Saarbrücker Stadtteil Burbach der fünfjährige Pascal Zimmer. Trotz einer Suche mit Hundertschaften von Polizisten, Hubschraubern, Tauchern und vielen Freiwilligen aus der Bevölkerung wird der Junge nicht gefunden. Sein Verschwinden bleibt rätselhaft. Bis heute. Erst zwei Jahre nach der Suche gibt es eine erste Spur. Sie führt in die Tosaklause, eine kleine und schäbige Kneipe im Problemviertel Burbach. Was jetzt beginnt, entwickelt sich zu einem der spektakulärsten und undurchsichtigsten Fälle der deutschen Nachkriegsgeschichte. Was ist damals in der Tosaklause passiert? Was sind das für Menschen, die so grauenvolle Dinge getan haben sollen, dass selbst hartgesottene Polizisten die Verhöre abbrechen mussten, weil sie es nicht mehr aushalten konnten? Wie war es möglich, dass trotz vieler Geständnisse nach einem dreijährigen Mammutprozess alle Angeklagten freigesprochen wurden? Der Fall Pascal bleibt auch nach dem Richterspruch mysteriös. Die Rätsel aber, die der Fall damals aufgeworfen hatte, erscheinen heute in einem anderen Licht. Denn die Öffentlichkeit ist auf Grund aktueller Ereignisse gezwungen, mehr über Kindsmissbrauch zu wissen, als ihr lieb ist. Auch wenn der Fall Pascal nie gelöst wurde, so gibt es ein Vermächtnis des Kindes Pascal Zimmer.
Von diesem Vermächtnis und einem ungelösten Fall, der in tiefe menschliche Abgründe führt, handelt der Film "Ein Kind verschwindet - der Fall Pascal".
(ARD/SR)


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23:10
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Anklage: Missbrauch

Mysterious Skin - Unter die Haut

Spielfilm, USA/Niederlande 2004

Darsteller:
Neil McCormickJoseph Gordon-Levitt
Brian LackeyBrady Corbet
WendyMichelle Trachtenberg
Mrs. McCormickElisabeth Shue
AvalynMary Lynn Rajskub
u.a.
Regie: Gregg Araki
Länge: 99 Minuten

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Kansas, 1981: Der achtjährige Brian findet sich eines Tages mit blutender Nase im Keller seines Elternhauses wieder - an die vergangenen fünf Stunden kann der Junge sich nicht erinnern. Überzeugt, dass ihr Sohn sich beim Baseball verletzt hat, nimmt Brians Mutter ihn ...
(ARD)

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Kansas, 1981: Der achtjährige Brian findet sich eines Tages mit blutender Nase im Keller seines Elternhauses wieder - an die vergangenen fünf Stunden kann der Junge sich nicht erinnern. Überzeugt, dass ihr Sohn sich beim Baseball verletzt hat, nimmt Brians Mutter ihn aus der Jugendmannschaft. Der achtjährige Neil gehört ebenfalls zum Baseball-Team. In kindlicher Verliebtheit schwärmt er für seinen Trainer - ein Umstand, den der pädophile Mann skrupellos ausnutzt, um den Jungen zu missbrauchen. Zwei Jahre später, an Halloween 1983, widerfährt Brian ein weiterer "Zeitsprung". Abermals findet er sich mit Nasenbluten wieder und weiß nicht, was in den Stunden zuvor geschehen ist. Der durch den Missbrauch traumatisierte Neil vertreibt sich derweil die Zeit, indem er Feuerwerkskörper im Mund eines anderen Jungen abbrennt - und ihn anschließend mit Sex "tröstet", beobachtet von der elfjährigen Wendy. Mehrere Jahre später: Neil, mittlerweile 18 Jahre alt, schlägt sich als Strichjunge durch. Schließlich verlässt er seinen Heimatort und zieht zu seiner Kindheitsfreundin Wendy nach New York. Brian ist derweil besessen von dem Gedanken, dass Außerirdische ihm seinerzeit die "verschwundenen" Stunden seines Lebens gestohlen hätten. Doch erst als Neil und Brian sich durch eine Verkettung von Zufällen in New York begegnen, offenbart sich das schockierende Geheimnis der "verlorenen Zeit" und es stellt sich heraus, dass die Schicksale der beiden Jungen enger miteinander verknüpft sind, als sie dachten - denn auch Brian wurde als Kind von seinem Baseball-Coach missbraucht.
Mit "Mysterious Skin - Unter die Haut", nach dem Roman von Scott Heim, gelang Regisseur Gregg Araki ein ebenso packendes wie eigenwilliges und kunstvolles Drama. Mit großer Sensibilität und spürbarer Anteilnahme behandelt er Themen wie sexuellen Missbrauch, Pädophilie und Prostitution. Das Ergebnis ist ein Sozialdrama, das lange nachwirkt.
(ARD)


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0:50
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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1:20
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

Politik und Wirtschaft aus Schweizer Sicht

Themen:
Nationalpark Adula: Naturparadies oder
Auflagendschungel?
Die Anschläge von 9/11: Einblick ins
Gehirn der Al-Kaida

Moderation: Urs Leuthard


Die "Rundschau" bietet Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Magazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.



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2:30
Stereo-Ton16:9 Format

Hessenreporter



Reportagen aus dem hessischen Alltagsleben.
(ARD/HR)



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3:30
Stereo-Ton16:9 Format

Bice Curiger und die Biennale Venedig 2011

Träumen, dass man träumt

Film von Eduard Erne

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Sie gehört zu den profiliertesten Kennerinnen moderner Kunst - Bice Curiger ist Kunsthistorikerin, Autorin, Chefredakteurin, Kuratorin (Kunsthaus Zürich, Tate Modern Gallery London), sowie Mit-Begründerin und Herausgeberin der Kunstzeitschrift "Parkett". Seit letzten ...

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Sie gehört zu den profiliertesten Kennerinnen moderner Kunst - Bice Curiger ist Kunsthistorikerin, Autorin, Chefredakteurin, Kuratorin (Kunsthaus Zürich, Tate Modern Gallery London), sowie Mit-Begründerin und Herausgeberin der Kunstzeitschrift "Parkett". Seit letzten Sommer konzipiert Bice Curiger die 54. BIENNALE in Venedig, die am 4. Juni 2011 eröffnet und unter dem Motto ILLUMInazioni die venezianischen Giardini und das Arsenale in das wichtigste Forum für zeitgenössische Kunst verwandeln wird.
Ein Jahr lang begleitet der Film "Bice Curiger und die Biennale Venedig 2011" die Kuratorin während ihrer Vorbereitungszeit, reist mit ihr an die Brennpunkte moderner Kunst und nähert sich ihrem Denken, ihrem Blick auf Bilder, Skulpturen und Videoinstallationen.


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4:20
Stereo-Ton16:9 Format

Der Zaubertrank von Steiner & Lenzlinger

Film von Jochen Bechler

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Die Künstler Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger erschaffen üppige, exotische Gärten. Die Gewächse, die in ihnen gedeihen, sind allerdings künstlich: aus Kunstdünger-Lösungen wuchern grellbunte "Pflanzen" empor. Für Steiner und Lenzlinger sind es Symbole der ...

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Die Künstler Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger erschaffen üppige, exotische Gärten. Die Gewächse, die in ihnen gedeihen, sind allerdings künstlich: aus Kunstdünger-Lösungen wuchern grellbunte "Pflanzen" empor. Für Steiner und Lenzlinger sind es Symbole der Fruchtbarkeit in einer zunehmend von Chemikalien durchdrungenen Welt.
"Der Zaubertrank von Steiner & Lenzlinger" stellt die beiden Künstler und ihre Gärten vor.


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4:50
Stereo-Ton16:9 Format

Club 2

Der neue Klassenkampf: Wer bezahlt für die Krise?

Gesprächsleitung: Peter Rabl


"Club 2", das Talk-Format des ORF, hinterfragt vorgefertigte und dominierende Meinungen und Klischees. Diskutiert werden gesellschaftspolitische Themen ohne Tabus - mit Open End. Zu jeder Sendung sind circa sechs Gäste geladen, die etwas zu sagen haben.
(ORF)

Sendeende: 6:05 Uhr