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November 2017
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Sonntag, 22. Mai
Programmwoche 21/2011
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6:15
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wh.)


6:45
16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Hans J. Markowitsch: Was passiert, wenn ich denke?

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Denken wird unterteilt in bewusste und unbewusste Prozesse. Aus evolutionärer Sicht sind auch Tiere in der Lage sind zu denken. Menschliches Denken ist aber ein komplexes Geschehen, das die Entwicklung von Sprache, Bewusstsein, zwischenmenschliche Kontakte und Empathie ...
(ARD/SWR)

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Denken wird unterteilt in bewusste und unbewusste Prozesse. Aus evolutionärer Sicht sind auch Tiere in der Lage sind zu denken. Menschliches Denken ist aber ein komplexes Geschehen, das die Entwicklung von Sprache, Bewusstsein, zwischenmenschliche Kontakte und Empathie voraussetzt. Hirnschäden, psychische Krankheitsbilder und negative frühkindliche Einflüsse können das Denkvermögen nachhaltig verändern. Ein neues Forschungsfeld, das den Einfluss der Umwelt auf das Erbgut behandelt, ist die Epigenetik, deren Erkenntnisse möglicherweise die Ansichten über das Zustandekommen und die Veränderung von Persönlichkeitsdimensionen revolutionieren werden.
Aufzeichnung eines Vortrags von Professor Dr. Hans J. Markowitsch. Hans J. Markowitsch ist Ordinarius für Physiologische Psychologie an der Universität Bielefeld. Er gehört dem Direktionsgremium des Zentrums für interdisziplinäre Forschung an.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

100(0) Meisterwerke

Yves Tanguy: Um vier Uhr im Sommer, die Hoffnung ...


In der Reihe "100(0)" Meisterwerke wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Max Frisch - was nun?

Zum 100. Geburtstag eines Unbequemen

Melinda Nadj Abonji und Julian Schütt im Gespräch

mit Juri Steiner
(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Der vor 100 Jahren geborene und vor 20 Jahren, am 4. April 1991, gestorbene Max Frisch gehört zu den modernen Klassikern der deutschen Literatur. Frischs Bücher und Theaterstücke werden nicht nur im Jubiläumsjahr gelesen und gespielt. Sein "Fragebogen" zielt bis heute ...

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Der vor 100 Jahren geborene und vor 20 Jahren, am 4. April 1991, gestorbene Max Frisch gehört zu den modernen Klassikern der deutschen Literatur. Frischs Bücher und Theaterstücke werden nicht nur im Jubiläumsjahr gelesen und gespielt. Sein "Fragebogen" zielt bis heute auf den Kern des menschlichen Verhaltens, und seine Erzählung "Montauk" von 1975 liest sich so, als habe das darin beschriebene Wochenende auf Long Island eben erst stattgefunden.
Moderator Juri Steiner diskutiert in "Max Frisch - was nun" mit seinen Gästen Julian Schütt, Autor von "Max Frisch. Biografie eines Aufstiegs" (2011), und der Schriftstellerin Melinda Nadj Abonji ("Tauben fliegen auf") über den Schweizer Weltautor.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Thea Dorn im Gespräch mit Joachim Meyerhoff

und Susanne Schädlich

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Ein Junge in den 1980er Jahren will weg, er will sich finden - und wo soll er das anders versuchen, wenn nicht in Amerika? Er bewirbt sich und landet in Laramie, Wyoming. Dort merkt er bald, dass die Provinz in Deutschland viel mit den ländlichen Gegenden der USA gemein ...
(ARD/SWR)

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Ein Junge in den 1980er Jahren will weg, er will sich finden - und wo soll er das anders versuchen, wenn nicht in Amerika? Er bewirbt sich und landet in Laramie, Wyoming. Dort merkt er bald, dass die Provinz in Deutschland viel mit den ländlichen Gegenden der USA gemein hat. "Alle Toten fliegen hoch" entstand aus einem autobiografischen Erzählprojekt des Wiener Burgschauspielers Joachim Meyerhoff. Es ist ein Erinnerungsbuch über ein scheinbar langweiliges Jahrzehnt, das seine Dramatik im Alltäglichen verbirgt, bis 1986 die Raumfähre Challenger am Himmel über Florida explodiert. Auch Susanne Schädlichs neues Buch "Westwärts, so weit es nur geht" ist die Geschichte einer Flucht in die USA: 1987 macht sich Susanne Schädlich auf den Weg nach Amerika. Sie will nur weg, nicht mehr Bewohner eines geteilten Deutschlands sein, geflohen aus dem Osten, nicht heimisch im Westen. Doch auch sie hat keine Chance, der Geschichte zu entkommen.
Thea Dorn spricht mit den beiden Autoren über ihre Werke.
(ARD/SWR)


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

Gustav Mahler

Going Against Fate

David Zinman und das Tonhalle-Orchester Zürich

Dokumentarfilm von Viviane Blumenschein, Schweiz 2008

Länge: 77 Minuten

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Die CD mit Gustav Mahlers 6. Symphonie, die der US-amerikanische Dirigent David Zinman und das Tonhalle-Orchester Zürich gemeinsam einspielten, erschien 2008.
Der Dokumentarfilm "Going Against Fate" von Viviane Blumenschein begleitet David Zinman und das ...

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Die CD mit Gustav Mahlers 6. Symphonie, die der US-amerikanische Dirigent David Zinman und das Tonhalle-Orchester Zürich gemeinsam einspielten, erschien 2008.
Der Dokumentarfilm "Going Against Fate" von Viviane Blumenschein begleitet David Zinman und das Tonhalle-Orchester Zürich während der Proben, der Konzerte und der Einspielungen zur 6. Symphonie von Gustav Mahler. Gleichzeitig beobachtet "Going Against Fate" hinter den Kulissen das Zusammenspiel von Dirigent und Orchester bis zur fertigen Aufnahme.


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12:05
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Gustav Mahler

Mariss Jansons dirigiert Gustav Mahler:

Lieder eines fahrenden Gesellen

Münchner Residenz, März 2010

Mit Bo Skovhus (Bariton)

Orchester: Symphonieorchester des
Orchester: Bayerischen Rundfunks
Fernsehregie: Brian Large

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Einer unglücklichen Liebe hatte Gustav Mahler sein erstes Meisterwerk zu verdanken: Seine "Lieder eines fahrenden Gesellen" schrieb er in den Jahren 1883 bis 1885, als er sich, kaum hatte er die Stelle des Kapellmeisters am Königlichen Theater in Kassel angetreten, ...
(ARD/BR)

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Einer unglücklichen Liebe hatte Gustav Mahler sein erstes Meisterwerk zu verdanken: Seine "Lieder eines fahrenden Gesellen" schrieb er in den Jahren 1883 bis 1885, als er sich, kaum hatte er die Stelle des Kapellmeisters am Königlichen Theater in Kassel angetreten, unsterblich in die Sängerin Johanna Richter verliebte. Seine Liebe wurde nicht erwidert. Mahler musste 1885 den Dienst quittieren, um von seinem Liebesleid erlöst zu werden. In seinen vier "Liedern eines fahrenden Gesellen" für Alt oder Bariton und Orchester hat er dieses Leid künstlerisch verarbeitet. Mahler knüpfte damit an die Tradition des deutschen Liedgesangs an, namentlich an Franz Schuberts Zyklus "Die Winterreise". Aber Mahler zeigt auch die schönen Seiten des Daseins. Die blühende, heitere Natur bildet in seinen Liedern die Gegenwart zur finsteren Gemütslage des Protagonisten. Die von Mahler selbst verfassten Liedtexte sind ganz im Stil von Clemens Brentanos berühmter Volksliedsammlung "Des Knaben Wunderhorn" gehalten, von der der damals 23-jährige Komponist stark beeindruckt war und auf die er auch in einigen seiner Symphonien Bezug genommen hat.
3sat zeigt eine Aufführung der "Lieder eines fahrenden Gesellen" unter dem Dirigat von Mariss Jansons aus dem Jahr 2010. Es singt der dänische Bariton Bo Skovhus.
(ARD/BR)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

zdf.kulturpalast

Moderation: Pegah Ferydoni

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Moderatorin Pegah Ferydoni lässt das Publikum einmal wöchentlich an dem Teil haben, was ihr in der vergangenen Woche an Kritiken, Internetschnipseln, Zeitungs- und Fernsehbeiträgen begegnet ist. Die Sendung wird zu einer subjektiven, amüsanten und vielschichtigen, ...

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Moderatorin Pegah Ferydoni lässt das Publikum einmal wöchentlich an dem Teil haben, was ihr in der vergangenen Woche an Kritiken, Internetschnipseln, Zeitungs- und Fernsehbeiträgen begegnet ist. Die Sendung wird zu einer subjektiven, amüsanten und vielschichtigen, manchmal auch bösen Erzählung aus der Welt der Performing Arts.
In dieser Ausgabe von "zdf.kulturpalast" besucht Pegah Ferydoni die Avantgarde-Ikone Laurie Anderson bei einem ihrer seltenen Deutschlandkonzerte. "Delusion" heißt das neue, in London bereits gefeierte Programm, in dem die amerikanische Performerin ihre eigene Unsicherheit gegenüber einer immer arroganter und ignoranter werdenen Welt thematisiert. "zdf.kulturpalast" zeigt, warum diese Künstlerin ganze Generationen von Musikern, Theaterleuten und Multimediakünstlern inspiriert hat, darunter William S. Burroughs, John Cage, Peter Gabriel, Philip Glass und ihr Ehemann Lou Reed. Weitere Themen der Sendung sind die Lyrik von Muammar al-Gaddafi und das literarische Werk seines Kollegen Saddam Hussein, das gerade von Borat alias Sacha Baron Cohen verfilmt wird. Zu Gast bei "zdf.kulturpalast" ist diesmal der Comedian Murat Topal mit seiner neuen Doku-Soap "Comedy Mission". Darin arbeitet er sich zusammen mit Jugendlichen erfolgreich an Shakespeare ab.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Im Universum des Weins

Vom Wein für den Kult zum Kult um den Wein

Film von Robert Neumüller

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Wein ist ein wesentlicher Bestandteil der Kulturgeschichte des Menschen. Griechen und Christen machten den Wein zum Bestandteil religiöser Kulte und Rituale, und unzählige Zitate bedeutender Schriftsteller belegen den hohen Stellenwert des Getränks in der Literatur. ...
(ORF)

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Wein ist ein wesentlicher Bestandteil der Kulturgeschichte des Menschen. Griechen und Christen machten den Wein zum Bestandteil religiöser Kulte und Rituale, und unzählige Zitate bedeutender Schriftsteller belegen den hohen Stellenwert des Getränks in der Literatur. Auch in die Musik findet der Wein immer wieder thematischen Eingang.
Der Film "Im Universum des Weins" erzählt die Kulturgeschichte des Getränks und zeigt die große Spannweite der Welt des Weins - von der einfachen landwirtschaftlichen Arbeit bis zur Confrérie des Chevaliers du Tastevin in Burgund, vom Neustifter Kirtag bis zur Vinotherapie in Bordeaux.
(ORF)


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13:55
Stereo-Ton16:9 Format

Weinland (7/10)

Baden

Film von Paul Weber

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Wein auf dem Vulkan, am Schwäbischen Meer, in den luftigen Höhen des Glottertals: Der badische Weinbau hat viele Gesichter. Das drittgrößte deutsche Anbaugebiet mit fast 16.000 Hektar beeindruckt durch unterschiedliche Landschaften, ein breites Spektrum von Weintypen ...
(ARD/SWR)

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Wein auf dem Vulkan, am Schwäbischen Meer, in den luftigen Höhen des Glottertals: Der badische Weinbau hat viele Gesichter. Das drittgrößte deutsche Anbaugebiet mit fast 16.000 Hektar beeindruckt durch unterschiedliche Landschaften, ein breites Spektrum von Weintypen und charismatische Winzerpersönlichkeiten. Baden erstreckt sich über 400 Kilometer lang von Wertheim an der Tauber bis hin zum Bodensee - es ist das südlichste und damit das einzige deutsche Anbaugebiet in der Weinbauzone B der Europäischen Union.
Die siebte Folge der zehnteiligen Reihe "Weinland" nimmt den Weinbau der Region Baden unter die Lupe. Sie zeigt die Charakteristika der Weinlandschaft, das Klima und die Böden, die für den Charakter des badischen Weines prägend sind.

Die achte Folge der zehnteiligen Reihe "Weinland" zeigt 3sat am Sonntag, 29. Mai, um 14.00 Uhr.
(ARD/SWR)


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14:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Der Liebe entgegen (2/3)

Fernsehfilm, Deutschland 2001

Darsteller:
LisaEsther Zimmering
AngelikaAnna Loos
KarinKatja Studt
Mark NahuClint Eruera
KeithNicholas Hopkins
Lisas MutterCharlotte Schwab
u.a.
Buch: Burt Weinshanker
Regie: Martin Enlen
Länge: 90 Minuten

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Die Ankunft der Freundinnen in Neuseeland ist wenig romantisch: Sie wohnen in einer ehemaligen Militärkaserne und schuften in einer Textilfabrik. Doch nicht lange: Karin bekommt eine Stelle bei einem Modedesigner, Angelika lernt den Juniorchef der Textilfabrik kennen und ...

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Die Ankunft der Freundinnen in Neuseeland ist wenig romantisch: Sie wohnen in einer ehemaligen Militärkaserne und schuften in einer Textilfabrik. Doch nicht lange: Karin bekommt eine Stelle bei einem Modedesigner, Angelika lernt den Juniorchef der Textilfabrik kennen und Lisa zieht mit dem Farmer Keith zusammen. Auf der Suche nach ihrem Vater trifft Lisa auf Mark.
Zweiter Teil des dreiteiligen Fernsehfilms "Der Liebe entgegen" über große Gefühle, Freundschaft und Liebe, Schmerz und Heimweh, gedreht an Originalschauplätzen in Neuseeland.


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16:00
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Queen Mary 2

Superlativ der Technik

Film von John A. Kantara

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Sie ist ein Fünf-Sterne-Hotel ohne feste Adresse, höher als ein 20-stöckiges Gebäude und so lang wie vier Fußballfelder: die "Queen Mary 2".
"hitec" begleitet den Luxusliner von New York nach Southampton und zeigt, was man sonst nicht zu sehen bekommt: die ...

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Sie ist ein Fünf-Sterne-Hotel ohne feste Adresse, höher als ein 20-stöckiges Gebäude und so lang wie vier Fußballfelder: die "Queen Mary 2".
"hitec" begleitet den Luxusliner von New York nach Southampton und zeigt, was man sonst nicht zu sehen bekommt: die ausgefeilte Technik hinter der Glamourkulisse.


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues

... aus der digitalen Welt

Themen: Internetblase Reloaded u.a.

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

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50 Milliarden für Facebook, 15 Milliarden für die Rabatt-Plattform Groupon und zehn Milliarden US-Dollar für Twitter - der scheinbare Wert von Internetfirmen schnellt derzeit so rapide nach oben wie lange nicht. Vor gut zehn Jahren platzte bereits die erste sogenannte ...

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50 Milliarden für Facebook, 15 Milliarden für die Rabatt-Plattform Groupon und zehn Milliarden US-Dollar für Twitter - der scheinbare Wert von Internetfirmen schnellt derzeit so rapide nach oben wie lange nicht. Vor gut zehn Jahren platzte bereits die erste sogenannte Dotcom-Blase. Folgt nun die Fortsetzung? Nach Eric Schmidt von Google hat nun auch Carol Bartz von Yahoo vor einer Internetblase gewarnt, da die meisten der Einschätzungen kaum mehr etwas mit dem tatsächlichen Umsatz der jeweiligen Unternehmen zu tun haben.
Das 3sat-Magazin "neues" geht der Frage nach, ob der derzeit geschätzte Wert von Internetunternehmen übertrieben ist.


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

Pendeln für den Job

Film von Carolin Reiter, Julia Schlegel und Frank Jordan

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Hunderttausende Menschen im Freistaat Bayern pendeln täglich von ihrem Wohnort zum Arbeitsplatz. Manche nehmen stundenlange Fahrten auf sich, viele leben sogar die ganze Woche getrennt von ihren Familien. Ein Polier aus dem Berchtesgadener Land fährt jeden Montagmorgen ...
(ARD/BR)

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Hunderttausende Menschen im Freistaat Bayern pendeln täglich von ihrem Wohnort zum Arbeitsplatz. Manche nehmen stundenlange Fahrten auf sich, viele leben sogar die ganze Woche getrennt von ihren Familien. Ein Polier aus dem Berchtesgadener Land fährt jeden Montagmorgen zu seiner Baustelle in München und kehrt erst am Freitag wieder zurück zu seiner Familie. Der Intendant des Münchner Volkstheaters, Christian Stückl, pendelt jeden Tag zwischen seinen beiden Wirkungsstätten Oberammergau und München. Der dritte Pendler ist für seinen Job mehrmals pro Woche zwischen Stuttgart und Oberschleißheim mit einem Minihubschrauber unterwegs.
Die Dokumentation "Pendeln für den Job" stellt drei Pendler aus Bayern und ihren Weg zur Arbeit vor.
(ARD/BR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

über:morgen

Thema: "Wozu Moral?"

Moderation: Hubert Nowak

Erstausstrahlung

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"Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral", heißt es bei Bertolt Brecht. Doch die amerikanische Moralphilosophin Susan Neiman hält dagegen. Sie glaubt vielmehr, dass der Mensch ohne Moral geistig wie seelisch verhungert. Der Philosoph Charles Taylor wirbt für mehr ...
(ORF/3sat)

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"Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral", heißt es bei Bertolt Brecht. Doch die amerikanische Moralphilosophin Susan Neiman hält dagegen. Sie glaubt vielmehr, dass der Mensch ohne Moral geistig wie seelisch verhungert. Der Philosoph Charles Taylor wirbt für mehr Offenheit und Aufmerksamkeit zwischen den Menschen, und der Politologe Dominique Moïsi betont, wie wichtig die Fähigkeit zu Träumen ist. Nur dann, so sagt er, kommen Visionen auf, die die Wirklichkeit gestalten helfen.
Diese Ausgabe der Reihe "über:morgen" beschäftigt sich mit der Frage "Wozu Moral?"
(ORF/3sat)


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Honig - Genuss und Medizin

Film von Annette Frei Berthoud

(aus der SF-Reihe "NZZ Format")

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Honig ist eines der ältesten Süßungsmittel und wurde auch seit jeher als Medizin verwendet. Man findet exklusive Sortenhonige in Sterneküchen - zum Beispiel von Alfredo Russo in Turin - Honig wird aber auch in Heilpraxen zur Wundpflege genutzt.
Der Film "Honig - ...

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Honig ist eines der ältesten Süßungsmittel und wurde auch seit jeher als Medizin verwendet. Man findet exklusive Sortenhonige in Sterneküchen - zum Beispiel von Alfredo Russo in Turin - Honig wird aber auch in Heilpraxen zur Wundpflege genutzt.
Der Film "Honig - Genuss und Medizin" aus der Reihe "NZZ Format" stellt das süße Bienenprodukt vor. Der Sensoriker und Journalist Patrick Zinden zeigt, wie man Honig degustiert, die Biologin Katharina Bieri kennt sich mit Hunderten von Pollenarten aus, und der Walliser Imker Jonas Zenhäusern besitzt Millionen von Bienen.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Museums-Check mit Markus Brock

Wien: Belvedere

Erstausstrahlung

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Eine weltberühmte Ikone der Kunstgeschichte ist im Wiener Belvedere zuhause: "Der Kuss" von Gustav Klimt (1862 - 1918). Im barocken Museums-Ensemble des Belvedere geraten nicht nur Klimt- und Jugendstil-Liebhaber ins Schwärmen. Die außergewöhnliche Sammlung umfasst ...
(ARD/SWR/3sat)

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Eine weltberühmte Ikone der Kunstgeschichte ist im Wiener Belvedere zuhause: "Der Kuss" von Gustav Klimt (1862 - 1918). Im barocken Museums-Ensemble des Belvedere geraten nicht nur Klimt- und Jugendstil-Liebhaber ins Schwärmen. Die außergewöhnliche Sammlung umfasst neben Gemälden aus dem Wien der Jahrhundertwende auch Meisterwerke des österreichischen Mittelalters und Barocks und des französischen Impressionismus. Anfang des 18. Jahrhunderts wurden die Belvedere-Schlösser als Sommerresidenz für Prinz Eugen von Savoyen erbaut. Ein weitläufiger Garten verbindet das etwas höher gelegene Obere mit dem Unteren Belvedere. Die barocke Schlossanlage zählt zu den schönsten in Europa und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Heute beherbergt das Belvedere die bedeutendste Sammlung österreichischer Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart, ergänzt durch Werke internationaler Künstler wie Claude Monet, Vincent van Gogh und Max Beckmann.
Der "Museums-Check mit Markus Brock" nimmt das Wiener Belvedere unter die Lupe.
(ARD/SWR/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:25
VPS 19:24

Stereo-Ton16:9 Format

Die Kunst des Häuslbauens

Film von Werner Boote


Den Traum vom eigenen Haus im Grünen haben viele Menschen. Ehrgeizige und kühne Visionen sind schnell entworfen. Doch der Weg zum Eigenheim ist oft steil und steinig. Nicht alle kommen an ihr Ziel.
Ein Film über die Kunst des Hausbauens.
(ORF)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Bartolo, der Streuner

Ein Hundeleben in Neapel

Film von Barbara Fally-Puskás

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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In Neapel, der größten Stadt Süditaliens, im Schatten des Vesuvs, gehören Straßenhunde zum Stadtbild. Die herrenlosen Tiere werden nicht mehr verfolgt wie in früheren Zeiten: Die Stadtverwaltung hat die Strategie geändert und ein Sterilisationsprogramm eingeführt, ...
(ORF)

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In Neapel, der größten Stadt Süditaliens, im Schatten des Vesuvs, gehören Straßenhunde zum Stadtbild. Die herrenlosen Tiere werden nicht mehr verfolgt wie in früheren Zeiten: Die Stadtverwaltung hat die Strategie geändert und ein Sterilisationsprogramm eingeführt, um den Hundebestand konstant zu halten. Damit sind brutale Revierkämpfe und Raufereien um läufige Hündinnen weitgehend zurückgegangen. Dennoch führt Mischlingsrüde Bartolo als Mitglied der bunt zusammengesetzten Straßenbande "Napoli Dogs" ein wildes, abenteuerreiches Leben.
Die Dokumentation aus der Reihe "Universum" erzählt im Stil eines Spielfilms die Geschichte eines Rudels verwahrloster Hunde, das im neapolitanischen Hafenmilieu zu überleben versucht, und zeigt, welche Beziehungen und Allianzen die Tiere dabei eingehen.
(ORF)


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21:00
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

Milos und die Luchse

Film von Tomas Hulik und Harald Pokieser

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Der Luchs, Europas einzige große Raubkatze, ist vom Aussterben bedroht. In den weiten Wäldern der Hohen Tatra und der Karpaten liegen ideale Reviere, doch bislang sind viele Versuche, die scheuen Einzelgänger wieder dort anzusiedeln, gescheitert. Milo Majda, Ranger im ...
(ORF)

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Der Luchs, Europas einzige große Raubkatze, ist vom Aussterben bedroht. In den weiten Wäldern der Hohen Tatra und der Karpaten liegen ideale Reviere, doch bislang sind viele Versuche, die scheuen Einzelgänger wieder dort anzusiedeln, gescheitert. Milo Majda, Ranger im "Malá Fatra Nationalpark", hilft nun zwei kleinen Luchsen, sich auf die Rückkehr in die Heimat ihrer Vorfahren vorzubereiten. Er lehrt die jungen Katzen die Kunst der Jagd und unternimmt mit ihnen ausgedehnte Spaziergänge. Dann entfernen sich die Luchse langsam von ihrem Ziehvater. Draußen in den Wäldern kämpfen sie gegen andere Luchse, begegnen schlecht gelaunten Bären, lecken sich daheim bei der Hütte ihre Wunden und ziehen wieder los - bis sie eines Tages für immer verschwinden.
Der Film aus der Reihe "Universum" verfolgt den Weg der Luchsgeschwister zurück in die Wildnis.
(ORF)


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

live zeitversetzt

Theatertreffen 2011

Via Intolleranza II

von Christoph Schlingensief

Mit Brigitte Cuvelier,  Kandy  Mamounata Guira,
Kerstin Graßmann, Claudia Sgarbi, Olivia Stahn,
Isabelle Tassembedo, Jean Marie Gomzoubou Boucoungou,
Jean Chaize, Alexander Jovanovic, Issoufou Kienou,
Stefan Kolosko, Amado Komi, Johannes Lauer, Christian Radovan,
Ahmed Soura, Nicolas Ulrich Severin Tounga,
Abdoul Kader Traore, Arno Waschk
und Wilfried Zoungrana

Bühnenbild: Thekla von Mülheim
Bühnenbild: Christian Schlechter
Kostüme: Aino Laberenz
Musik: Arno Waschk
Musikalische Leitung: Arno Waschk
Regie: Christoph Schlingensief
Fernsehregie: Hannes Rossacher
Erstausstrahlung

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"Warum wollen wir ständig dem afrikanischen Kontinent helfen, obwohl wir uns selbst nicht helfen können?": Das ist die zentrale Frage in Christoph Schlingensiefs (1960 - 2010) letzter Inszenierung vor seinem Tod: "Via Intolleranza II". Sein Stück basiert in groben ...

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"Warum wollen wir ständig dem afrikanischen Kontinent helfen, obwohl wir uns selbst nicht helfen können?": Das ist die zentrale Frage in Christoph Schlingensiefs (1960 - 2010) letzter Inszenierung vor seinem Tod: "Via Intolleranza II". Sein Stück basiert in groben Zügen auf Luigi Nonos Avantgarde-Oper "Intolleranza", einem flammenden Appell gegen Intoleranz. Bei Schlingensiefs und seinen zum Teil aus Burkina Faso eingereisten Darstellern ist es jedoch auch eine Auseinandersetzung mit den kolonialen Zuständen in den eigenen Köpfen und, wie die "Süddeutsche Zeitung" schreibt, "eine Abrechnung mit der eigenen Biografie". Denn immer schwingt Christoph Schlingensiefs Ringen um sein eigenes Engagement für das von ihm gegründete "Operndorf Afrika" mit. Ursprünglich stand er selbst in dieser Inszenierung auf der Bühne, bei der bisher letzten Aufführung in München wurde er aber bereits krankheitsbedingt von einem Schauspieler ersetzt.
In dieser Besetzung wird die Inszenierung nun auch beim diesjährigen Theatertreffen in Berlin gezeigt.

3sat zeigt "Via Intolleranza II" als drittes Stück vom diesjährigen Theatertreffen in Berlin.


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23:15
Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Am Abgrund

Fernsehfilm, DDR 1978

Darsteller:
Hauptmann FuchsPeter Borgelt
Leutnant ArndtSigrid Göhler
Peter JanuschowitzWolfgang Winkler
Monika JanuschowitzViola Schweizer
Dr. MattsenChristian Steyer
u.a.
Buch: Fred Unger
Regie: Hans Werner
Länge: 66 Minuten

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Nach dem tödlichen Unfall seiner Frau Monika hat der Stukkateur Peter Januschowitz jeden Halt im Leben verloren. Er ertränkt seine Schuldgefühle in Alkohol, vernachlässigt die beiden Kinder und steckt bis zum Hals in finanziellen Schwierigkeiten. Da wird auf die ...
(ARD/MDR)

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Nach dem tödlichen Unfall seiner Frau Monika hat der Stukkateur Peter Januschowitz jeden Halt im Leben verloren. Er ertränkt seine Schuldgefühle in Alkohol, vernachlässigt die beiden Kinder und steckt bis zum Hals in finanziellen Schwierigkeiten. Da wird auf die örtliche Bankfiliale ein Raubüberfall verübt. Januschowitz gehört schon bald zu den Hauptverdächtigen. Er kannte sich in den Räumlichkeiten der Bank aus, hat ein Motiv und kann für die Tatzeit kein Alibi nachweisen. Auch die etwas vage Täterbeschreibung der Bankangestellten Frau Seiffert könnte passen. Grund genug für Hauptmann Fuchs, eine Hausdurchsuchung bei Januschowitz anzuordnen. Doch Leutnant Arndt verfolgt eine weniger offenkundige Spur.
Film der traditionsreichen Krimireihe.
(ARD/MDR)


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0:25
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Monica Bellucci

In Marseille wartet der Tod

(Méditerranées/Unruly - Nessuna regola)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1998

Darsteller:
PitouVincent Cassel
MargueriteMonica Bellucci
RamirezRichard Bohringer
GillesEnrico Lo Verso
GeorgesLuc Palun
Regie: Philippe Bérenger
Länge: 97 Minuten

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Als Pitou nach sieben Jahren Gefängnis in seine Heimatstadt Marseille zurückkehrt, hat er Schwierigkeiten, sich wieder in das soziale Umfeld einzufügen. Er hat sich verändert, aber auch seine alte Welt ist nicht mehr die gleiche. Pitous Geliebte Marguerite ist ...

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Als Pitou nach sieben Jahren Gefängnis in seine Heimatstadt Marseille zurückkehrt, hat er Schwierigkeiten, sich wieder in das soziale Umfeld einzufügen. Er hat sich verändert, aber auch seine alte Welt ist nicht mehr die gleiche. Pitous Geliebte Marguerite ist mittlerweile mit seinem Bruder Georges verheiratet und erwartet ein Kind. Sein bester Freund Gilles ist zum erfolgreichen und einflussreichen Nachtclubbesitzer aufgestiegen. Zunächst zieht Pitou zu seinem Bruder, aber dessen ständige Eifersucht und Fürsorge führen zu Spannungen. Georges missfällt vor allem, dass Pitou als Barkeeper in Gilles' Nachtclub arbeitet, denn er traut diesem nicht. Auch unter Gilles' Gefolgschaft findet Pitou keine Ruhe. Dessen Leute - Serge Puce und JP - nutzen jede Gelegenheit, ihn zu provozieren. Es kommt zur Eskalation, als Serge im Club eine Schießerei beginnt und Gilles' Kaltblütigkeit zum Vorschein kommt.
Mit Bedacht wählte Regisseur Philippe Bérenger die ländlich geprägte Seite von Marseille und als Kontrast die Immigrantensiedlung Bellevue als Schauplätze für sein Spielfilmdebüt aus. In dem Teil von Marseille, aus dem Pitou stammt, sind Ausländer unerwünscht, und der Rassismus ist deutlich zu spüren. Bérenger versteht es, dies in realistisch wirkenden Bildern einzufangen. Für die Hauptrolle Pitou und dessen große Liebe Marguerite konnte er zwei international bekannte Darsteller verpflichten: Monica Bellucci ist die perfekte Besetzung für die unnahbare, schöne Marguerite, während Vincent Cassel überzeugend den zwischen infantilem Übermut und aggressiver Unruhe changierenden Pitou verkörpert. Im Mittelpunkt des Kriminalthrillers steht vor allem die Gewalt, die das Leben des Protagonisten dominiert.


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2:00
Stereo-Ton16:9 Format

Die letzte Mätresse

(Une vieille Maitresse)

Spielfilm, Frankreich 2007

Darsteller:
VelliniAsia Argento
Ryno de MarignyFu'ad Ait Aattou
HermangardeRoxane Mesquida
Baronin d'ArtellesYolande Moreau
Vicomte de PronyMichael Lonsdale
Regie: Catherine Breillat
Länge: 110 Minuten

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Auf Ryno de Marigny wartet eine märchenhafte Partie: Die Marquise de Flers möchte ihm ihre Enkelin Hermangarde zur Frau geben. Allerdings wird in der feinen Pariser Gesellschaft über den Bräutigam gemunkelt, dass er schon seit zehn Jahren eine Affäre mit der Kurtisane ...

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Auf Ryno de Marigny wartet eine märchenhafte Partie: Die Marquise de Flers möchte ihm ihre Enkelin Hermangarde zur Frau geben. Allerdings wird in der feinen Pariser Gesellschaft über den Bräutigam gemunkelt, dass er schon seit zehn Jahren eine Affäre mit der Kurtisane Vellini habe. Getrieben von Zweifeln und Neugier fordert ihn die Marquise zur Aussprache auf. Im Verlauf einer ganzen Nacht enthüllt Ryno ihr das wechselvolle Abenteuer seiner besessenen Liebe zu Vellini.
Sexualität und die Suche nach (sexueller) Identität bilden die Schwerpunkte der Arbeit von Catherine Breillat ("Romance XXX", "Meine Schwester"). Die französische Schriftstellerin und Filmemacherin erregte mit ihren Werken immer wieder Aufsehen. Ihre Adaption des Romans "Une vieille maitresse" beschreibt auf intensive Weise die Irrwege, Schmerzen, das Begehren und die Lust innerhalb einer Dreiecksgeschichte.


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3:50
Stereo-Ton16:9 Format

Die Geschichte des Richard O.

(L'Histoire de Richard O.)

Spielfilm, Frankreich 2007

Darsteller:
RichardMathieu Amalric
Der GroßeStéphane Terpereau
EmmaLudmila Ruoso
VietnamesinMaï Anh Le
FinninTiara Comte
Regie: Damien Odoul

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Richard, unbefriedigt in seiner Beziehung mit Emma, steckt in einer Krise. Eine kaum zu beherrschende Unruhe drängt den Fotografen danach, dem Wesen und den Widersprüchen von Liebe, Erotik und animalischem Sex nachzuspüren. Dabei bleibt es nicht nur bei distanzierten ...

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Richard, unbefriedigt in seiner Beziehung mit Emma, steckt in einer Krise. Eine kaum zu beherrschende Unruhe drängt den Fotografen danach, dem Wesen und den Widersprüchen von Liebe, Erotik und animalischem Sex nachzuspüren. Dabei bleibt es nicht nur bei distanzierten Videoaufnahmen, in denen er Frauen nackt über ihre geheimen sexuellen Begierden erzählen lässt. Schutzlos stürzt sich Richard auch mit vollem Körpereinsatz in seine "Studien". Dazu lässt er sich mit unterschiedlichsten Frauen ein, die er in Paris trifft und deren Fantasien er Realität werden lässt. Unterstützung findet er in einem schlaksigen, namenlosen Einzelgänger, der für Richard die Rendezvous' organisiert.
Regisseur, Schauspieler, Poet und Autodidakt Damien Odoul ("Le souffle") drehte innerhalb von zwei Wochen mit dem befreundeten und seelenverwandten Schauspieler Mathieu Amalric ("Schmetterling und Taucherglocke") eine außergewöhnliche, burleske "Studie" über Sex und Melancholie.


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5:15
Stereo-Ton16:9 Format

Das Rätsel von Tunguska

Film von Ute Mügge-Lauterbach

und Christoph Schuch

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Vor über 100 Jahren, am 30. Juni 1908 um 7.17 Uhr Ortszeit, erschütterte die bisher größte Explosion der Menschheitsgeschichte unseren Planeten: Tunguska. Die Explosion in Zentralsibirien entsprach 1.000 Hiroshima-Bomben und löschte in der Taiga ein Waldgebiet von der ...

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Vor über 100 Jahren, am 30. Juni 1908 um 7.17 Uhr Ortszeit, erschütterte die bisher größte Explosion der Menschheitsgeschichte unseren Planeten: Tunguska. Die Explosion in Zentralsibirien entsprach 1.000 Hiroshima-Bomben und löschte in der Taiga ein Waldgebiet von der Größe des Saarlands aus. Der Druck fällte etwa 60 Millionen Bäume, und noch in einer Entfernung von mehreren 100 Kilometern sahen Augenzeugen ein blendendes Glühen am Himmel und vernahmen ohrenbetäubende Schläge. Überall auf der Erde gerieten die Kompassnadeln durcheinander, und mit einer Geschwindigkeit von mehr als 500 Metern in der Sekunde rasten Schockwellen um die Welt. Ein Meteoriteneinschlag? Keiner weiß genau, was passiert ist, bis heute streiten die Wissenschaftler.
Die Dokumentation "Das Rätsel von Tunguska" untersucht die möglichen Erklärungen für das Ereignis und begleitet eine Expedition nach Sibirien.

Sendeende: 6:00 Uhr