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Donnerstag, 17. Februar
Programmwoche 07/2011
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6:20
Stereo-Ton16:9 Format

7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Hart aber fair

Thema: Übe Mozart oder Dein Kuscheltier brennt!

Wie viel Härte braucht Erziehung?

Moderation: Frank Plasberg


Moderator Frank Plasberg diskutiert mit seinen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In der Sendung ist Thema, was die Menschen bewegt und aufregt. Filme und Reportagen liefern wichtige Hintergründe und beleuchten das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln.
(ARD/WDR)


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11:32
Stereo-Ton16:9 Format

Reiseziel Elba



(ARD)


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11:45
Stereo-Ton16:9 Format

Endstation Bordell

Reportage von Christine Grabner

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")


Sorgfältig recherchierte, feinfühlige Reportagen bietet "Am Schauplatz" aus Österreich. Im Mittelpunkt steht der Mensch und sein Alltag, die Themenpalette reicht von Sozialreportagen bis zu ungewöhnlichen Lebensgeschichten.
(ORF)


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12:30
VPS 12:29

Stereo-Ton16:9 Format

Goldrausch 2.0

Ein Münchner im Silicon Valley

Film von Richard Gutjahr


(ARD/BR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Jenseits retour

Nahtod-Erlebnisse und ihre Konsequenzen

Film von Nicole Vögele

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"Lass mich bitte sterben!", flüsterte Hans Fickler seiner Frau zu, als sie ihn mit kaltem Wasser aus der Bewusstlosigkeit weckt. Der Familienvater war damals 31 Jahre alt, seine Kinder klein, das Familienheim frisch bezogen. Trotzdem wäre er lieber gestorben. Die ...

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"Lass mich bitte sterben!", flüsterte Hans Fickler seiner Frau zu, als sie ihn mit kaltem Wasser aus der Bewusstlosigkeit weckt. Der Familienvater war damals 31 Jahre alt, seine Kinder klein, das Familienheim frisch bezogen. Trotzdem wäre er lieber gestorben. Die Grenzerfahrung zwischen Leben und Tod überwältigte den bodenständigen Mann. Er beschreibt eine vollkommene Glückseligkeit, ein Schweben in hellen Strahlen und Musik - als würde ihm jemand Licht auf die Seele tätowieren, mit Gewalt unerträglich Schönes aufzwingen. Wie Hans Fickler ergeht es vielen. Nach Schätzungen machen rund fünf Prozent der Bevölkerung irgendwann eine Nahtod-Erfahrung. "Es gibt nichts im Leben eines Menschen, das man ernster nehmen soll als ein Nahtod-Erlebnis", meint Walter von Lucadou, Physiker und Psychologe. Viele Betroffene krempeln ihr ganzes Leben um, andere sehen sich plötzlich mit unerklärlichen Folgen und paranormalen Phänomenen konfrontiert.
Der Film befasst sich am Beispiel von drei Lebensgeschichten mit den Folgen, die solche Erlebnisse auslösen können.


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14:05
Stereo-Ton16:9 Format

Der unaufhaltsame Aufstieg der Magdalena Martullo

(Wh.)


Schweizer Reporter erzählen außergewöhnliche Geschichten von außergewöhnlichen Menschen aus der ganzen Welt.


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14:35
Stereo-Ton16:9 Format

Marianne von Werefkin: Ich lebe nur durch das Auge

Dokumentarfilm von Stella Tinbergen, Deutschland 2009

Länge: 84 Minuten

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Die junge russische Aristokratin Marianne von Werefkin (1860 - 1938) wird Ende des 19. Jahrhunderts von Ilja Repin entdeckt und in kürzester Zeit zum "russischen Rembrandt". Doch auf dem Gipfel ihres frühen Erfolgs schießt sie sich bei einem Jagdunfall durch ihre rechte ...

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Die junge russische Aristokratin Marianne von Werefkin (1860 - 1938) wird Ende des 19. Jahrhunderts von Ilja Repin entdeckt und in kürzester Zeit zum "russischen Rembrandt". Doch auf dem Gipfel ihres frühen Erfolgs schießt sie sich bei einem Jagdunfall durch ihre rechte Hand und lernt nur mühsam wieder einen Pinsel zu halten. Wenige Jahre später gibt sie das Malen ganz auf - aus Liebe. In dem jungen Offizier Alexej von Jawlensky erkennt sie einen genialen Maler und investiert ihre ganze Kraft in seine Förderung. "Wenn Jawlensky mit Gottes Hilfe das angestrebte Ziel erreicht und Künstler wird - wie von mir vorhergesehen - habe ich meinen Lebenszweck erreicht, ist mein Leben nicht verfehlt." Jawlensky wird berühmt, doch er dankt es seiner Mäzenin und Geliebten nicht. Mit selbstzerstörerischer Hingabe verharrt Marianne von Werefkin zehn Jahre lang in dieser Beziehung - hin- und hergerissen zwischen Berufung und Selbstverleugnung. Um ein Ventil für ihre Zerrissenheit zu haben, beginnt sie mit den "Lettres à un Inconnu", den Briefen an einen Unbekannten. Mit großer poetischer Kraft schreibt sie über die Kunst, ihr Leben mit Jawlensky und ihren Kampf um einen eigenen künstlerischen Weg. Schließlich erkennt sie ihren fatalen Irrtum und besinnt sich auf ihre eigenen Talente. Wie Phönix aus der Asche erschafft "die Werefkina" ab 1906 ein großartiges Spätwerk. Ihr neuer Malstil, ihre neuen Bilder bersten vor Symbolik und Farbkraft. Eines der wichtigsten Selbstporträts des Expressionismus stammt von ihr. Lange Zeit war die Malerin Marianne von Werefkin vergessen und wurde allenfalls als Muse Jawlenskys erwähnt. Erst heute wird sie als entscheidende Mitbegründerin der Moderne, des Expressionismus und der Künstlervereinigung "Der blaue Reiter" wiederentdeckt.
Der Dokumentarfilm "Marianne von Werefkin: Ich lebe nur durch das Auge" von Stella Tinbergen zeichnet in poetischen Bildern, autobiografischen Texten und Gesprächen mit Experten die Lebenslinien und dramatischen Konflikte von Marianne von Werefkin nach.


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16:00
Stereo-Ton16:9 Format

Russlands Helden der Kälte (1/2)

Fahrt ans Ende der Welt

Film von Britta Hilpert

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Sergej Malichyn ist stolz auf seinen Wagen: So einen chromblitzenden, knallblauen Riesen hat sonst keiner in dieser Gegend. Hingebungsvoll putzt er die Scheiben, die Auspuffrohre, die Stoßstange. Sergej Malichyn fährt einen amerikanischen Truck durch Russlands "wilden ...

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Sergej Malichyn ist stolz auf seinen Wagen: So einen chromblitzenden, knallblauen Riesen hat sonst keiner in dieser Gegend. Hingebungsvoll putzt er die Scheiben, die Auspuffrohre, die Stoßstange. Sergej Malichyn fährt einen amerikanischen Truck durch Russlands "wilden Osten", und das auf Straßen, von denen es viele nur im Winter gibt, denn sie nutzen entweder einen Flusslauf oder es sind Schotterstraßen, die in den wärmeren Monaten im Matsch versinken. Neunmal so groß wie Deutschland ist Jakutien, aber sie hat gerade mal 500 Kilometer Asphalt. Es ist Russlands Provinz der Superlative: die größte, die am dünnsten besiedelte, die kälteste, die reichste. Gold, Diamanten, Kohle lagern dort im gefrorenen Boden, Öl und Gas in noch unerforschten Mengen. Aber die Schätze sind schwer zugänglich.
Russland-Korrespondentin Britta Hilpert begleitet Sergej Malichyn im ersten Teil ihres zweiteiligen Films auf den "leichteren" Abschnitt der Tour gen Norden bis in die Gegend bei Oimyakon, Russlands kältestem bewohnten Ort. Sie fährt über rutschige Schotterpisten mit hoher Schlaglochfrequenz, überquert mehrere Flüsse auf unsicherem Eis und einen Gebirgszug mit atemberaubenden Aussichten und Abhängen.

Den zweiten Teil von "Russlands Helden der Kälte" zeigt 3sat im Anschluss, um 16.45 Uhr.


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16:45
Stereo-Ton16:9 Format

Russlands Helden der Kälte (2/2)

Fahrt ans Ende der Welt

Film von Britta Hilpert

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"Russkij Extrim" nennen sie die Tour bis nach Pakhodsk am Polarmeer. Shenia Gutorow beliefert die Siedlungen im russischen Nirgendwo mit Lebensmitteln. Nur bei extremen Minusgraden kommt er überhaupt durch, denn nur dann sind die Sümpfe und Flüsse gefroren und die ...

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"Russkij Extrim" nennen sie die Tour bis nach Pakhodsk am Polarmeer. Shenia Gutorow beliefert die Siedlungen im russischen Nirgendwo mit Lebensmitteln. Nur bei extremen Minusgraden kommt er überhaupt durch, denn nur dann sind die Sümpfe und Flüsse gefroren und die Feldwege fest. Und doch braucht es einen "Ural", eine Kreuzung aus Gelände- und Lastwagen, um die Route bis nach Pakhodsk am Polarmeer überhaupt zu schaffen. Die Winterstraße ist gefährlich, aber sie ist der einzige Weg, der diese Dörfer am Ende der Welt an die Zivilisation bindet. Es ist Shenia Gutorows letzte Tour in diesem Jahr - und damit kommt zu allen Schwierigkeiten noch der Wettlauf mit der Zeit. Der Klimawandel verkürzt seit ein paar Jahren die Befahrbarkeit der Winterstraße. Dass es immer wärmer wird, mögen die Menschen gerade in Russlands kältester Region gar nicht, denn die Kälte hilft sogar, zu überleben. Nur wenn Sümpfe und Flüsse zugefroren sind und der Frost die Feldwege hart macht, gelangen Lebensmittel auch zu den Menschen in den hintersten Winkeln des russischen Reichs. Der Zeitdruck treibt manche Fahrer zum Äußersten. Sie sind Lebenskünstler der besonderen Art: geniale Mechaniker, fatalistisch gegenüber dem Unvermeidlichen und scheinbar kälteunempfindlich.
Britta Hilpert und ihr Filmteam sind diese Strecke gefahren. Für einen Abschnitt von 250 Kilometern brauchten sie sechs Tage Fahrtzeit - Dreharbeiten und Pannenstopps inklusive. Dabei hatte das Team noch Glück: Das Wetter spielte fast immer mit. Zweiter Teil der Reise.


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17:30

Oman - Tierparadies im Süden Arabiens (2/2)

Die Augen der Wüste

Film von Malcolm Penny

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Das Wüstenland Oman besitzt reiche Wasservorräte. Meist liegen diese tief unter der Erdoberfläche. Nur an bestimmten Stellen tritt das Wasser zu Tage, wie tiefblaue Augen schimmern diese Wasserlöcher im kahlen, trockenheißen Bergland. Bizarre Felsformationen und ...

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Das Wüstenland Oman besitzt reiche Wasservorräte. Meist liegen diese tief unter der Erdoberfläche. Nur an bestimmten Stellen tritt das Wasser zu Tage, wie tiefblaue Augen schimmern diese Wasserlöcher im kahlen, trockenheißen Bergland. Bizarre Felsformationen und üppige grüne Vegetation umgeben diese Wasserstellen, die eine nahezu magnetische Wirkung auf Tiere ausüben, unter ihnen viele, die man niemals in der Wüste vermuten würde: Rote Libellen, Wüstenhühner und wilde Huftiere kommen hier regelmäßig zur Tränke. Jedes Wasserloch ist ein Mikrokosmos, eine faszinierende Welt für sich. Riesige Hornissenschwärme umlagern es, eine leichte Beute für die Wasserskorpione. Seit alter Zeit haben die Omanis es verstanden, Wasser tief unter den Wadibetten und im Felsgestein aufzuspüren und durch Wasserkanäle zu ihren Siedlungen zu leiten. Die Falaj, wie dieses ausgeklügelte System von Bewässerungskanälen heißt, wurden schon in frühgeschichtlicher Zeit angelegt, ein Meisterwerk menschlicher Zivilisation. Zahlreiche Tierarten, auch Fische, profitieren von diesem künstlichen Lebensraum. Eine weitere Besonderheit im südlichen Arabien sind die sogenannten "Khawr": In den Mündungsbereichen sonst ausgetrockneter Flüsse bildet das wenige noch vorhandene Süßwasser Sümpfe und direkt am Meer kleine Brackwasser-Lagunen. Diese Khawrs sind ein Eldorado für Flamingos, Reiher und durchziehende Wasservögel.
Der zweiteilige Film stellt die außergewöhnliche Tierwelt in dem Wüstenland vor. Die zweite Folge zeigt die erstaunliche Artenvielfalt, die am und im Wasser lebt.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Ländermagazin

Heute aus Hessen

Themen:
- Südhessens älteste Brauerei
- Wallfahrtskirche Maria Sternbach
- Anatomicum Marburg
- Spezialitäten aus Lauterbach
- Seifen aus Offenbach

Erstausstrahlung


Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.
(ARD/HR/3sat)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Bedrohte Paradiese (1/4)

Golf von Mexico - Die Folgen der Ölkatastrophe

Film von Johannes Höflich und Jo Angerer

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Es ist die größte Ölkatastrophe der Geschichte: Im Golf von Mexiko explodiert im April 2010 die Ölbohrplattform "Deepwater Horizon". Ein gigantischer Ölteppich treibt im Golf von Mexico, viele amerikanische Küsten sind verseucht oder bedroht. Die Aufräumarbeiten, ...
(ARD/WDR)

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Es ist die größte Ölkatastrophe der Geschichte: Im Golf von Mexiko explodiert im April 2010 die Ölbohrplattform "Deepwater Horizon". Ein gigantischer Ölteppich treibt im Golf von Mexico, viele amerikanische Küsten sind verseucht oder bedroht. Die Aufräumarbeiten, wenn sie überhaupt gelingen, werden Milliarden Dollar kosten. Was bedeutet die Katastrophe für die Umwelt und das Ökosystem, etwa in Louisiana, dem "Pelican State" mit seiner einzigartigen Flora und Fauna, oder an den weltbekannten Korallenriffen von Florida? Was bedeutet die Katastrophe für die Menschen, die vom Fischfang oder vom Tourismus leben?
Der erste Teil der vierteiligen Reihe über "Bedrohte Paradiese" dokumentiert Schäden und Bedrohung durch die Ölkatastrophe. Eindrucksvolle Unterwasseraufnahmen zeigen die Schönheit der Unterwasserwelt, aber auch die Zerstörungen der ökologisch sensiblen Riffe.

Die weiteren drei Folgen der vierteiligen Reihe "Bedrohte Paradiese" zeigt 3sat am Freitag, 18., Donnerstag 24., und am Freitag, 25. Februar, jeweils um 20.15 Uhr.
(ARD/WDR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

scobel - Warum wir vertrauen

Mit den Gästen: Martin Hartmann (politischer Philosoph,
Luzern), Cornelia Richter (Theologin, Marburg)
und Brigitte Boothe (Professorin für klinische
Psychologie, Zürich)

Erstausstrahlung

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Vertrauen ist die Grundlage für menschliches Miteinander. Ohne Vertrauen sind weder gesellschaftliche Entwicklungen noch tragfähige Beziehungen möglich. Zurzeit ist "Vertrauen" allerdings ein knapper Rohstoff. Das Vertrauen vieler Menschen ist grundlegend erschüttert. ...

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Vertrauen ist die Grundlage für menschliches Miteinander. Ohne Vertrauen sind weder gesellschaftliche Entwicklungen noch tragfähige Beziehungen möglich. Zurzeit ist "Vertrauen" allerdings ein knapper Rohstoff. Das Vertrauen vieler Menschen ist grundlegend erschüttert. Die Entwicklungen im Wirtschafts- und Finanzsystem, Skandale, das Verhalten von Politikern, das Management von Krisen, die ungelösten Umweltprobleme: Kollektiver Frust ist in Misstrauen umgeschlagen. In einer zunehmend komplexen und schwer durchschaubaren Welt sind Einzelne, aber auch ganze Gesellschaften gezwungen, Verantwortung zu delegieren. In öffentlichen und privaten Lebensbereichen müssen Menschen sich immer stärker abstrakten Systemen und teils unkontrollierbaren Prozessen anvertrauen: Versicherungsgesellschaften, Banken, Informationsmedien, Beratern und Ärzten. Aber gerade dort wird das Vertrauen immer wieder systematisch missbraucht.
"scobel" wirft einen interdisziplinären und kulturphilosophischen Blick auf das Thema "Vertrauen" und diskutiert mit dem Philosophen Martin Hartmann, der Theologin Cornelia Richter und der Psychologin Brigitte Boothe über grundlegende Fragen: Worauf gründet sich menschliches (Ur)Vertrauen? Wem vertrauen wir, und warum erscheint uns der eine Mensch vertrauenswürdig, ein anderer nicht? Welche Rolle spielt das Vertrauen innerhalb der Evolution, und vertraut man überall auf der Welt gleich?


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

film, food and taste

Couscous mit Fisch

(La Graine et le Mulet)

Spielfilm, Frankreich 2007

Darsteller:
SlimaneHabib Boufares
RymHafsia Herzi
KarimaFaridah Benkhetache
HamidAbdelhamid Aktouche
JuliaAlice Houri
u.a.
Regie: Abdellatif Kechiche
Länge: 146 Minuten

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Der Tunesier Slimane lebt seit Jahrzehnten in der südfranzösischen Hafenstadt Sète. Als der 61-Jährige seinen Job bei einer Schiffswerft verliert, steht er zunächst vor dem Nichts - wer würde einen Immigranten seines Alters schon einstellen? Doch anstatt sich in ...
(ARD)

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Der Tunesier Slimane lebt seit Jahrzehnten in der südfranzösischen Hafenstadt Sète. Als der 61-Jährige seinen Job bei einer Schiffswerft verliert, steht er zunächst vor dem Nichts - wer würde einen Immigranten seines Alters schon einstellen? Doch anstatt sich in seiner nordafrikanischen Geburtsstadt zur Ruhe zu setzen, wie es ihm von seinem Sohn Kader geraten wird, möchte Slimane sich einen Traum erfüllen: Unterstützt von Rym, der jungen, lebenslustigen Tochter seiner Lebensgefährtin Latifa, möchte er ein Schiff renovieren und in ein schwimmendes Restaurant mit maghrebinischen Spezialitäten verwandeln. Die kulinarische Attraktion des Hauses soll Couscous mit Fisch werden - und zwar nach jenem köstlichen Rezept, nach dem Slimanes Exfrau Souad es noch immer jeden Sonntag für die gesamte Großfamilie zubereitet. Zunächst aber gilt es, jede Menge bürokratischer Hürden zu nehmen, was sich als kniffliges Unterfangen erweist. Slimane und Rym bekommen immer neue Steine in den Weg gelegt. Mit einem feierlichen Dinner auf ihrem herausgeputzten Schiff wollen sie die skeptischen Beamten der zuständigen Behörden schließlich von ihrer Idee überzeugen. Allerdings verläuft der große Abend keineswegs wie geplant - und nimmt schließlich ein dramatisches Ende.
Auf ebenso berührende wie unterhaltsame Weise zeichnet "Couscous mit Fisch" das komplexe Porträt einer Migrantenfamilie im heutigen Frankreich. Originelle Charaktere, eine dichte, beinahe dokumentarisch anmutende Atmosphäre und eine konsequente Vermeidung der üblichen Klischees geben dem Film einen außergewöhnlichen Charme. Der 1960 in Tunis geborene und in Frankreich aufgewachsene Regisseur Abdellatif Kechiche gehört seit seinem vielfach preisgekrönten Jugenddrama "L'esquive" (2003) zu den prominentesten Vertretern des "cinema beurre", wie das Kino der Franko-Araber genannt wird. Auch in "Couscous mit Fisch" beweist er ein außerordentliches Gespür für Milieus und lebensnahe Charaktere. Der Erfolg spricht ohnehin für sich: "Couscous mit Fisch" wurde mit zahlreichen internationalen Filmpreisen ausgezeichnet, darunter vier "Césars" sowie der Spezialpreis der Jury bei den Filmfestspielen von Venedig.

Als nächsten Beitrag der Reihe "film, food and taste" zeigt 3sat am Freitag, 18. Februar, um 22.25 Uhr "Zimt und Koriander".
(ARD)


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0:50
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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1:20
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

Politik und Wirtschaft aus Schweizer Sicht

Moderation: Urs Leuthard


Die "Rundschau" bietet Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Magazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.



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2:35
Stereo-Ton16:9 Format

c't magazin

Computer & Technik

Themen:
- "In Ihrem Haus hat jemand Schulden!" - Sippenhaft
für Mitbewohner
- Teure Irrtümer, völlige Fehlinformationen, falsche
Vorstellungen - Die größten Mythen aus der Technikwelt
- Ägypten - Die geplante Revolution im Internet

Moderation: Mathias Münch

Moderation: Georg Schnurer


Die HR-Informationssendung rund um Computer und Technik.
(ARD/HR)



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3:35

La Siesta de la Vida

Film von José Luis Peixoto

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Welchen Platz hat die Siesta in der heutigen Welt noch - im frenetischen Rhythmus der Großstadt und dem viel harmonischeren Ablauf des Tages in einem kleinen Dorf? Bedroht der Massentourismus die kleinen südländischen Gewohnheiten, wie zum Beispiel die Siesta? ...

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Welchen Platz hat die Siesta in der heutigen Welt noch - im frenetischen Rhythmus der Großstadt und dem viel harmonischeren Ablauf des Tages in einem kleinen Dorf? Bedroht der Massentourismus die kleinen südländischen Gewohnheiten, wie zum Beispiel die Siesta?
Barcelona und Cadaqués sind die Schauplätze des Films, der das Phänomen der Siesta als traditionellen Ausdruck der Kultur am Mittelmeer behandelt. Dabei werden auch die Seelenzustände der Menschen von heute enthüllt, ihre Grundzüge und Widersprüche. Der Film warnt am Beispiel des "verschlafenen" Dorfes Cadaqués, wo der Maler Salvador Dalí Jahre seines Lebens verbracht hat, und im Kontrast dazu mit Barcelona vor den Auswirkungen des Massentourismus. Im Film kommen alte Menschen in Cadaqués zu Wort, Rentner und Fischer, ein bekannter Chefkoch in Barcelona, eine marokkanische Zugehfrau im Dschungel der Großstadt, Intellektuelle und Angestellte sowie eine Pendlerin zwischen den beiden Welten Barcelona und Cadaqués.


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4:35
Stereo-Ton16:9 Format

In memoriam Peter Alexander

Club 2

Peter Alexander - Der letzte Held einer heilen Welt?

Mit Mit Dagmar Koller (Schauspielerin),
Harald Serafin (Intendant der Seefestspiele Mörbisch),
Peter Hofbauer (Fernsehproduzent, Chef des Wiener Metropol),
Wolfgang Kos (Direktor Wien Museum),
Christof Spörk (Musikkabarettist und Politikwissenschaftler)
und Peter Weibel (Medientheoretiker und Künstler)
Gesprächsleitung: Michael Köhlmeier


"Club 2", das Talk-Format des ORF, hinterfragt vorgefertigte und dominierende Meinungen und Klischees. Diskutiert werden gesellschaftspolitische Themen ohne Tabus - mit Open End. Zu jeder Sendung sind circa sechs Gäste geladen, die etwas zu sagen haben.
(ORF)

Sendeende: 5:55 Uhr