Programm-Übersicht
Kalender
Oktober 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Mittwoch, 24. November
Programmwoche 47/2010
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20
Stereo-Ton16:9 Format

7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Lanz kocht



Markus Lanz begrüßt Spitzenköche, die bei ihm ein leckeres Fünf-Gänge-Menü zubereiten.


Seitenanfang
11:30
Stereo-Ton16:9 Format

Im Luxuszug durch Afrika (1/2)

Film von Claudius Gehr

Ganzen Text anzeigen
Einmal jährlich findet die zweiwöchige Reise im Luxuszug "Pride of Africa" von Südafrika nach Tansania statt. Der Zug startet in Kapstadt, durchquert Simbabwe, fährt vorbei an den weltberühmten Victoria-Wasserfällen, durch Sambia bis nach Daressalam, dem Ziel der ...

Text zuklappen
Einmal jährlich findet die zweiwöchige Reise im Luxuszug "Pride of Africa" von Südafrika nach Tansania statt. Der Zug startet in Kapstadt, durchquert Simbabwe, fährt vorbei an den weltberühmten Victoria-Wasserfällen, durch Sambia bis nach Daressalam, dem Ziel der Reise. Kurz nach der Abfahrt durchquert der Zug Südafrikas berühmte Weinregion. Dort lebt und arbeitet Ntsiki Belaya, eine der ersten schwarzen Winzerinnen Südafrikas, die für ihre Weine bereits mehrere Preise erhalten hat. Kimberley, die weltberühmte Diamantenstadt, ist ein erster Höhepunkt der Reise. Das "Wildlife Research and Breeding Center" bei Pretoria verfügt über die größte Gen- und Samenbank weltweit, die das genetische Material der vom Aussterben bedrohten Tiere Afrikas für die Zukunft aufbewahrt. Auf einer Safari im Kruger-Nationalpark begegnen die Zugreisenden endlich Löwen und Elefanten. Doch die Reise durch Afrika hat ihre Tücken. Durch einen Schaden an der Lok wird der Luxuszug immer langsamer - bis er in Simbabwe, einem der ärmsten Länder der Welt, fast ganz zum Stillstand kommt.
Der zweiteilige Film begleitet die Fahrt des Zugs und dokumentiert auch die afrikanische Realität. Teil eins.

Den zweiten Teil des Films "Im Luxuszug durch Afrika" zeigt 3sat im Anschluss, um 12.15 Uhr.


Seitenanfang
12:15
Stereo-Ton16:9 Format

Im Luxuszug durch Afrika (2/2)

Film von Claudius Gehr

Ganzen Text anzeigen
Einmal jährlich findet die zweiwöchige Reise im Luxuszug "Pride of Africa" Südafrika nach Tansania statt. Der Zug startet in Kapstadt, durchquert Simbabwe, fährt vorbei an den weltberühmten Victoria-Wasserfällen, durch Sambia bis nach Daressalam, dem Ziel der Reise. ...

Text zuklappen
Einmal jährlich findet die zweiwöchige Reise im Luxuszug "Pride of Africa" Südafrika nach Tansania statt. Der Zug startet in Kapstadt, durchquert Simbabwe, fährt vorbei an den weltberühmten Victoria-Wasserfällen, durch Sambia bis nach Daressalam, dem Ziel der Reise.
Der zweite Teil der Reise führt über Simbabwe zu den Victoria-Wasserfällen, Weltnaturerbe der UNESCO, an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia gelegen. Die Zugreisenden erleben Bungee-Jumping, eine afrikanische Folklore-Show und einen Bootsausflug auf dem wilden Sambesi mit spektakulärem Sonnenuntergang. Nach Zwischenstopps in Lusaka, Sambia und einem Luxus-Picknick vor malerischer Kulisse, endet die Zugreise in Daressalam, der früheren Hauptstadt und dem heutigen Regierungssitz Tansanias.


Seitenanfang
13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


Seitenanfang
13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Vorsicht, bissig!

Reportage von Ed Moschitz

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")


Wenn ein Hund nicht nur bellt, sondern auch beißt, dann ist der Grund oft genug am anderen Ende der Leine zu finden.
Die Reportage aus der Reihe "Am Schauplatz" beobachtet Menschen, die ihre Probleme an Hunden ausleben.
(ORF)


Seitenanfang
13:45
Stereo-Ton16:9 Format

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Themen:
- IWF: Renaissance eines Unbekannten
- Griechenland: Leben mit der Krise
- Monika Ribar: Die mächtigste Frau der Schweiz

Moderation: Reto Lipp


Das Wirtschaftsmagazin aus der Schweiz wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben - mit Hintergründen, Analysen, Unternehmerporträts und Reportagen.


Seitenanfang
14:15
Stereo-Ton16:9 Format

Götter der Berge

Film von Werner Freudenberger

Ganzen Text anzeigen
Markante Berggipfel galten bei vielen Völkern und Kulturen als Wohnsitze der Götter. Dort, wo man den himmlischen Mächten ein wenig näher zu sein glaubte, findet man heute in eindrucksvoller Kulisse viele Spuren ehemaliger Kultstätten. Es sind oftmals ...
(ORF)

Text zuklappen
Markante Berggipfel galten bei vielen Völkern und Kulturen als Wohnsitze der Götter. Dort, wo man den himmlischen Mächten ein wenig näher zu sein glaubte, findet man heute in eindrucksvoller Kulisse viele Spuren ehemaliger Kultstätten. Es sind oftmals Brandopferplätze, an denen Weihegaben, Votivfigürchen, Tiere, aber mitunter auch Menschen geopfert wurden. Gerade im Bereich der Südalpen sind diese Plätze recht häufig anzutreffen und verweisen auf Zeremonien und Rituale, die bereits in vorchristlicher und prähistorischer Zeit stattgefunden haben. Viele solcher Orte wurden später vom Christentum zu Verehrungsstätten christlicher Heiliger umfunktioniert.
Eine Reise entlang der Südseite der Alpen auf der Suche nach alten Kultstätten.
(ORF)


Seitenanfang
15:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Mongolei - Die Karawane (1/4)

Aufbruch in eine fremde Welt

Reisedokumentation von Thomas Radler und Volker Schmidt

Ganzen Text anzeigen
Sechs Frauen und sechs Männer aus allen Teilen Deutschlands, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: von der Herzchirurgin über die professionelle Märchenerzählerin bis zum Hartz-IV-Empfänger. Gemeinsam mit ihren mongolischen Begleitern gehen die zwölf ...

Text zuklappen
Sechs Frauen und sechs Männer aus allen Teilen Deutschlands, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: von der Herzchirurgin über die professionelle Märchenerzählerin bis zum Hartz-IV-Empfänger. Gemeinsam mit ihren mongolischen Begleitern gehen die zwölf Deutschen auf ihre bisher größte Reise: Zehn Wochen lang durchqueren sie die Mongolei auf uralten Handelsrouten und bringen dabei 720 Kilometer hinter sich, größtenteils zu Fuß. Sechs Teilnehmer starten das Abenteuer Mongolei mit ihren sieben mongolischen Begleitern und 15 Kamelen in der Wüste Gobi. Die Sanddüne von Khongorin flirrt bei 40 Grad Hitze. Nach einer herzlichen Begrüßung beginnt der Aufbau der Jurten, der traditionellen Zelte der Nomaden, zum ersten Mal. Im Norden, dicht an der russischen Grenze, startet die zweite Karawane: Die sechs Deutschen und ihre mongolischen Begleiter sind mit Yaks unterwegs. Das erste Camp liegt an einem der schönsten Flecken der Mongolei, dem Khovsgol-See. Noch Anfang Juni ist er mit Eis bedeckt, und nachts fällt das Thermometer regelmäßig unter den Gefrierpunkt. Nicht die Menschen bestimmen den Rhythmus des Reisens, sondern das harsche Klima und die Gesundheit der Tiere. Übernachtet wird gemeinsam in der Jurte. Beide Karawanen eint das große Ziel: durchhalten und ankommen in Karakorum, Zentrum des einstigen Weltreichs von Dschingis Khan. Und beide Karawanen sind mit landestypischen Waren ausgestattet: Lederstiefel und Seide, Holzsättel und Seife. Alles muss im Verlauf der Reise gegen Lebensmittel getauscht werden.
In der ersten Folge der vierteiligen Reisedokumentation brechen die zwei Karawanen in die fremde Welt auf.

Den zweiten Teil des vierteiligen Films "Mongolei - Die Karawane" zeigt 3sat im Anschluss, um 15.45 Uhr. Der dritte und vierte Teil sind am Donnerstag, 25. November, ab 15.00 Uhr in 3sat zu sehen.


Seitenanfang
15:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Mongolei - Die Karawane (2/4)

Leben wie die Nomaden

Reisedokumentation von Thomas Radler und Volker Schmidt

Ganzen Text anzeigen
Über zwei Wochen sind die beiden Karawanen nun unterwegs, haben die ersten 200 Kilometer ihrer Reise hinter sich. Die anfängliche Euphorie legt sich langsam. Die Teilnehmer beginnen zu begreifen, was es heißt, wie Nomaden zu leben. In den Bergen im Norden haben die Yaks ...

Text zuklappen
Über zwei Wochen sind die beiden Karawanen nun unterwegs, haben die ersten 200 Kilometer ihrer Reise hinter sich. Die anfängliche Euphorie legt sich langsam. Die Teilnehmer beginnen zu begreifen, was es heißt, wie Nomaden zu leben. In den Bergen im Norden haben die Yaks Probleme. Seit Tagen scheuern die schweren Lastkarren, die sie ziehen müssen, ihre Nacken wund. Taiwan, Chef und Besitzer der Tiere, beschließt, sie auszutauschen. Sie sind seine Existenzgrundlage. Hoch im Norden preschen riesige Herden von Wildpferden durch die endlose Steppe. Der Anblick ist atemberaubend für die deutschen Nomaden auf Zeit und reichlicher Lohn für den anstrengenden Fußmarsch durchs Gebirge. Seit den Zeiten Dschingis Khans sind Pferde der ganze Stolz der Mongolen. Ein altes Sprichwort sagt: "Ein Mann ohne Pferd ist wie ein Vogel ohne Flügel". Schon mit zwei Jahren werden Kinder dort das erste Mal aufs Pferd gesetzt. Auch die Südkarawane erlebt das Nomadenleben hautnah: Arndt soll eine Ziege schlachten - auf mongolische Art. Dabei stößt der sonst so selbstbewusste Mann aus dem Ruhrgebiet ganz unerwartet an seine Grenzen. Panik liegt in seiner Stimme, als er einen der mongolischen Begleiter bittet, die Arbeit für ihn zu Ende zu bringen. Das ganze Südteam ist dabei, als Norman zu seinem ersten Ringkampf mit Einheimischen antritt. Für die Nachfahren des großen Khans ist der Ringkampf Volkssport Nummer 1. Der weitgereiste ostdeutsche Bankangestellte wird von den Top-Athleten der Provinz wieder und wieder aufs Kreuz gelegt - zum großen Vergnügen des einheimischen Publikums. Doch aufgeben, das kommt für ihn nicht in Frage. Am Ende kann auch er jubeln.
In der zweiten Folge der vierteiligen Reisedokumentation lernen die zwei Karawanen das Nomadenleben kennen.


Seitenanfang
16:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Traumstädte: Vancouver

Die "Coole" am Pazifik

Film von Uwe Kröger

Ganzen Text anzeigen
Für Jessica Beach gibt es keine bessere Stadt als Vancouver. Geboren in Toronto, lebt die 30-Jährige seit Jahren in der hippen Metropole am Pazifik. Dort ist ihr künstlerisches Sprungbrett, und sie mag den direkten Kontakt mit dem Publikum - in "The Cellar" zum ...

Text zuklappen
Für Jessica Beach gibt es keine bessere Stadt als Vancouver. Geboren in Toronto, lebt die 30-Jährige seit Jahren in der hippen Metropole am Pazifik. Dort ist ihr künstlerisches Sprungbrett, und sie mag den direkten Kontakt mit dem Publikum - in "The Cellar" zum Beispiel, einem der vielen Clubs, der eine Live-Plattform bietet. In Vancouver haben sich viele junge Kreative angesiedelt, angelockt durch eine multikulturelle Gesellschaft und einen entspannten Lebensstil. Es ist wie ein kleines New York, doch weniger aufgeregt, ohne den Lärm, die Hetzerei, die Geldbesessenheit. Das Grandiose an Vancouver ist die Lage: im Rücken das Gebirge mit weißen Gipfeln, zu Füßen der Pazifik. Vancouver ist stark asiatisch geprägt: Vor über 100 Jahren kam der erste Einwanderschub aus China, billige Arbeitskräfte, die beim Bau der kanadischen Eisenbahnen halfen. Sie haben sich ihre Eigenheiten bewahrt. Viele von ihnen leben in chinesischen Enklaven der vielgestaltigen und ausufernden Stadt. Im Westen ist Vancouver Island vorgelagert, mit uralten Regenwäldern und dramatischen Küsten, umringt von einer Vielzahl kleiner Inseln. Dort versucht Indianerin Michele, die Traditionen ihrer Kultur mit denen der kanadischen Gegenwart zu versöhnen. Ihr kleines Unternehmen ist dem Öko-Tourismus verpflichtet. In traditionellen Kanus, die ihr Vater nach uraltem indianischem Design noch selbst herstellt, bringt sie Naturfans dorthin, wo sich die Wale im Pazifik tummeln.
Der Film aus der Reihe "Traumstädte" stellt die kanadische Stadt Vancouver und ihre Bewohner vor.


Seitenanfang
17:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Traumstädte: Paris

Europas Elegante

Film von Stephan Merseburger

Ganzen Text anzeigen
Paris, Stadt des Luxus und des Geldes: Die Wohnungen sind so teuer, dass Mittelstandsfamilien in die Vororte fliehen und die Innenstadt zum Getto der Reichen wird. Tanzt man im Lido, dem berühmten Cabaret auf den Champs-Elysées, hat man keine Geldsorgen. Dort haben ...

Text zuklappen
Paris, Stadt des Luxus und des Geldes: Die Wohnungen sind so teuer, dass Mittelstandsfamilien in die Vororte fliehen und die Innenstadt zum Getto der Reichen wird. Tanzt man im Lido, dem berühmten Cabaret auf den Champs-Elysées, hat man keine Geldsorgen. Dort haben deutsche Tänzerinnen Tradition: In den 1970er Jahren begeisterten dort die Kessler-Zwillinge das Publikum, in den letzten Jahren Sabine Hettlich und Diane Böge. In den noblen Boutiquen von Dior, Chanel, Prada und Gucci ist zweimal im Jahr Ausverkauf. Dann beginnt die Schnäppchenjagd. Doch das Beste ist meist schon weg, denn für Eingeweihte und Verlesene gibt es vorher einen Privatausverkauf. Teuer und exklusiv lieben es auch die Gebrüder Costes: In der Seine-Metropole haben sie zuerst ein Hotel eröffnet, dann folgten Restaurants und Cafés. Mamodou, ein illegaler Einwanderer aus Mali, arbeitet in der Küche eines ihrer schicken Restaurants. 50 Stunden die Woche und mehr für nicht einmal 1.300 Euro im Monat. Damit ist Mamodou nicht allein: Zehntausende Afrikaner arbeiten illegal in den Pariser Restaurants, ihre gefälschten Aufenthaltsbewilligungen kaufen sie. Sie zahlen sogar Sozialabgaben und Steuern, denn Ärger mit dem Staat können sie sich nicht leisten.
Der Film aus der Reihe "Traumstädte" zeigt das exquisite Paris und das Paris ganz unten. Eine Gratwanderung zwischen Himmel und Hölle, Mythos und Wirklichkeit.


Seitenanfang
18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Deutschland

Moderation: Matthias Pupat

Erstausstrahlung


Das Magazin "Bilder aus Deutschland" bietet Informationen über Deutschland in einer großen Bandbreite: Landschaftsporträts, aktuelle Ereignisse, Kultur, Soziales, Land und Leute.


Seitenanfang
18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

- Säen, ernten, haften
Heute urteilt das Bundesverfassungsgericht über
das Gentechnikgesetz
- Tiermehl, torkelnde Rinder, BSE
Vor zehn Jahren erschütterten Bilder von brennenden
Rinderkadavern die Öffentlichkeit
- Enzyme, Emulgatoren, Konservierungsstoffe
Nur noch wenige Traditionsbäcker begnügen sich mit
Mehl, Hefe, Salz und Wasser

Moderation: Ingolf Baur


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


Seitenanfang
19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


Seitenanfang
19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

"Das Akkordeon" - die bewegende Geschichte einer
tschetschenischen Flüchtlingsfamilie

Moderation: Ernst A. Grandits


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


Seitenanfang
20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


Seitenanfang
20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Annas Heimkehr

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland 2003

Darsteller:
Anna SchweighoferVeronica Ferres
Franziska GoldbergJulia Krombach
Helene SchweighoferJulia Stemberger
Gregor BrunnerKarl Markovics
Toni SchweighoferHerbert Knaup
u.a.
Regie: Xaver Schwarzenberger
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Zehn Jahre nachdem Anna Schweighofer ihr Heimatdorf im Streit mit ihrer Familie verlassen hat, kehrt sie nun, mitten im Zweiten Weltkrieg, nach Drachselreuth zurück. In ihrer Begleitung ist Franziska, ein kleines Mädchen, das sie als ihr uneheliches Kind ausgibt. ...
(ORF)

Text zuklappen
Zehn Jahre nachdem Anna Schweighofer ihr Heimatdorf im Streit mit ihrer Familie verlassen hat, kehrt sie nun, mitten im Zweiten Weltkrieg, nach Drachselreuth zurück. In ihrer Begleitung ist Franziska, ein kleines Mädchen, das sie als ihr uneheliches Kind ausgibt. Standhaft verweigert Anna jede Auskunft über Franziskas Vater. Denn das Mädchen ist in Wahrheit die Tochter eines jüdischen Ehepaares, das Anna vor dem Zugriff der Gestapo bewahrt hat.
In dem Film von Xaver Schwarzenberger stehen neben Veronica Ferres unter anderen auch Julia Krombach, Herbert Knaup, Julia Stemberger und Karl Markovics vor der Kamera.
(ORF)


Seitenanfang
21:45

Washington und Oregon

Impressionen aus dem Nordwesten der USA

Film von Hans-Joachim Weber


(ARD/SR)


Seitenanfang
22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


Seitenanfang
22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Kreuzfahrt durch ein Weltwunder

15 Stunden auf dem Panama-Kanal

Film von J. Michael Schumacher

Ganzen Text anzeigen
Gut 13.000 Schiffe sind jährlich auf dem Panama-Kanal unterwegs - eine Passage vom Atlantik in den Pazifik. Während der Fahrt kann man die fünf Milliarden Dollar teure Erweiterung des "achten Weltwunders" bestaunen. Der Kanal wird bis 2014, zum 100-jährigen Bestehen, ...
(ARD/WDR)

Text zuklappen
Gut 13.000 Schiffe sind jährlich auf dem Panama-Kanal unterwegs - eine Passage vom Atlantik in den Pazifik. Während der Fahrt kann man die fünf Milliarden Dollar teure Erweiterung des "achten Weltwunders" bestaunen. Der Kanal wird bis 2014, zum 100-jährigen Bestehen, mit Schwimmbaggern und viel Dynamit auf doppelte Breite und Tiefe gebracht. Künftig sollen Ozeanriesen mit einer Länge von 366 Metern und einem Tiefgang von 15 Metern durch den Kanal fahren können. Wasserspeicher des Kanals ist der waldumsäumte Gatun-See. Dort und entlang des Rio Chagres leben die Embera-Indianer, die sich vom Fischfang und Waldfrüchten ernähren und der Kanalerweiterung skeptisch gegenüber stehen. Die Panama Canal Authority ist der größte Arbeitgeber eines Landes, in dem ein Drittel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze lebt, sich mit bescheidener Landwirtschaft und dem Anfertigen der berühmten Panama-Hüte durchschlägt.
Der Film begleitet die Panama-Kanal-Passage eines Katamarans und einen Lotsen hoch oben auf der Brücke seines Containerfrachters.
(ARD/WDR)


Seitenanfang
22:55
Videotext Untertitel

Der Pate: Die Saga (2/4)

(The Godfather Saga - Part II)

Spielfilm, USA 1977

Darsteller:
Michael CorleoneAl Pacino
Don Vito CorleoneMarlon Brando
Vito Corleone (Ende 20)Robert De Niro
Kay AdamsDiane Keaton
Tom HagenRobert Duvall
u.a.
Regie: Francis Ford Coppola
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Der aufstrebende Gangster Sollozzo, genannt "der Türke", unterbreitet Don Vito Corleone das Angebot, in das aufkommende Drogengeschäft einzusteigen. Als Gegenleistung fordert Sollozzo, der die Gunst der rivalisierenden Familien genießt, Schutz durch den mächtigen ...
(ARD)

Text zuklappen
Der aufstrebende Gangster Sollozzo, genannt "der Türke", unterbreitet Don Vito Corleone das Angebot, in das aufkommende Drogengeschäft einzusteigen. Als Gegenleistung fordert Sollozzo, der die Gunst der rivalisierenden Familien genießt, Schutz durch den mächtigen Paten. Don Vito schlägt diese Offerte aus, weil er seinen Namen nicht mit Rauschgift in Verbindung bringen will. Die wichtigen Politiker auf seiner Lohnliste würden sonst abspringen, was eine erhebliche Schmälerung seiner Macht bedeuten würde. Wenig später wird Vito auf offener Straße niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt. Sein hitzköpfiger Sohn Sonny macht Sollozzo als Drahtzieher des Komplotts aus und will mit aller Macht zurückschlagen. Ausgerechnet Michael, der mit den Geschäften der Familie nie etwas zu tun haben wollte, hält ihn zurück. Durch puren Zufall hat Michael herausgefunden, dass Sollozzo in dem Polizisten Captain McCluskey über einen mächtigen Verbündeten verfügt: Bei einem Besuch im Krankenhaus hat Michael bestürzt festgestellt, dass McCluskey alle Wachen hat abziehen lassen, damit Sollozzos Killer den wehrlosen Don Vito endgültig erledigen können. Nur mit knapper Not konnte Michael seinem Vater das Leben retten und greift nun selbst in die Geschäfte der Familie ein. Er trifft sich mit Sollozzo und McCluskey, um zum Schein einen Waffenstillstand auszuhandeln. Dabei tötet er Sollozzo und den Polizisten, dessen Verbindungen zur Drogenmafia anschließend durch die Presse gehen. Michael muss nun für lange Zeit untertauchen.
Zweiter Teil der vierteiligen TV-Fassung, die Francis Ford Coppola 1977 aus den ersten beiden Teilen seines aufwendig inszenierten und mehrfach Oscar-prämierten Mafiadramas "Der Pate" und "Der Pate - Teil II" montierte. In epischer Breite schildert der Gangsterfilm das System der Mafia. Die von der Jahrhundertwende bis in die 1950er Jahre reichende Familiensaga spiegelt ein Stück amerikanischer Zeit- und Wirtschaftsgeschichte wider.
(ARD)


Seitenanfang
0:25
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


Seitenanfang
0:55
Stereo-Ton16:9 Format

Wildkatzen - Rückkehr auf leisen Pfoten

Film von Fritz Jantschke

Ganzen Text anzeigen
Wild- oder Hauskatze? Selbst Fachleute müssen oft zweimal hinschauen, um das mit Sicherheit sagen zu können. Die Wildkatze zeichnet sich durch wenige charakteristische Merkmale aus: Ihr graubraunes Fell wirkt verwaschen, der buschige Schwanz ist kontrastreich mit dunklen ...

Text zuklappen
Wild- oder Hauskatze? Selbst Fachleute müssen oft zweimal hinschauen, um das mit Sicherheit sagen zu können. Die Wildkatze zeichnet sich durch wenige charakteristische Merkmale aus: Ihr graubraunes Fell wirkt verwaschen, der buschige Schwanz ist kontrastreich mit dunklen Ringen versehen und besitzt ein schwarzes Ende. Noch aussagekräftiger sind Haarproben, die an speziell präparierten Lockstöcken im Wald gesammelt werden. Ihre Analyse zeigt zweifelsfrei, ob es sich um eine Haus- oder eine Wildkatze handelt. Doch nur selten bekommen Naturschützer die scheuen Tiere auch zu Gesicht. Thomas Mölich, Wildkatzen-Spezialist des BUND weiß das aus eigener Erfahrung. Seit neun Jahren ist er den Wildkatzen im Thüringer Nationalpark Hainich auf der Spur. Ursprünglich versah er sie mit Sendern, um ihre Wanderungen und ihre Nutzung des Lebensraums zu dokumentieren. Jetzt geht es auch darum, herauszufinden, wo die Wildkatzen überhaupt noch vorkommen. Denn inzwischen sind die Tiere äußerst selten. Jäger haben sie großflächig ausgerottet, und viele geeignete Lebensräume wurden zerstört. Mit dem Projekt "Ein Rettungsnetz für die Wildkatze" versucht der BUND für Umwelt und Naturschutz, die Lebensbedingungen der gefährdeten Raubtiere zu verbessern. Zentrales Anliegen ist es, den Nationalpark Hainich durch einen für Wildkatzen geeigneten Korridor mit dem Thüringer Wald und anderen möglichen Lebensräumen zu verbinden.
Der Film verfolgt die Rückkehr der Wildkatzen.


Seitenanfang
1:35
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tropenzauber - Tropenfieber (1/3)

Indonesien - Inselreich auf 1000 Feuern

Film von Peter Kunz

Ganzen Text anzeigen
Mit 240 Millionen Einwohnern ist Indonesien das größte muslimische Land der Welt. Die mit El Kaida verbundenen Terrorkommandos der Jemaah Islamyia versetzen ihre eigenen Landsleute in Angst und Schrecken, denn die Mehrheit der Indonesier lebt traditionell eine friedliche ...

Text zuklappen
Mit 240 Millionen Einwohnern ist Indonesien das größte muslimische Land der Welt. Die mit El Kaida verbundenen Terrorkommandos der Jemaah Islamyia versetzen ihre eigenen Landsleute in Angst und Schrecken, denn die Mehrheit der Indonesier lebt traditionell eine friedliche und tolerante Form des Islams. Dreimal in der Woche pilgern Tausende von Anhängern aus dem ganzen Land nach Bandung auf Java zu dem islamischen Prediger und Millionär Aa Gym. Stundenlang posiert er dort wie ein Popstar für Fotos mit seinen Fans. Zwischen Koransprüchen scherzt Aa Gym von der Kanzel, seine Website zeigt ihn beim Fallschirmsprung und als Kunstpilot. Nach Umfragen soll der Mann mit dem Turban populärer sein als der Präsident, der jetzt frei gewählt werden kann.
Die erste Folge der dreiteiligen Reihe "Tropenzauber - Tropenfieber" zeigt die Höflichkeit und Freundlichkeit der auf den indonesischen Hauptinseln Sumatra, Java und Bali lebenden Menschen ebenso wie die überwältigende Schönheit der Vulkanlandschaften.

Die weiteren Teile der dreiteiligen Reihe zeigt 3sat im Anschluss, ab 2.20 Uhr.


Seitenanfang
2:20
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tropenzauber - Tropenfieber (2/3)

Thailand - Königreich des Lächelns

Film von Christian Sterley

Ganzen Text anzeigen
Der lächelnde Buddha, den die Thailänder fast ausnahmslos verehren, und das lächelnde Königspaar, das in jedem Dorf von großen Plakaten auf seine Untertanen schaut, prägen das Bild vom "sanften Siam", wie Thailand einst genannt wurde. Doch stimmt dieses Image noch? ...

Text zuklappen
Der lächelnde Buddha, den die Thailänder fast ausnahmslos verehren, und das lächelnde Königspaar, das in jedem Dorf von großen Plakaten auf seine Untertanen schaut, prägen das Bild vom "sanften Siam", wie Thailand einst genannt wurde. Doch stimmt dieses Image noch?
Die zweite Folge der dreiteiligen Reihe "Tropenzauber - Tropenfieber" beginnt an Thailands Nordgrenze bei den Chen, einem strenggläubigen Bergvolk, und führt weiter ins Goldene Dreieck, Asiens Drogenküche im Grenzgebiet zu Laos und Myanmar, dem früheren Burma. Die Opium-Bauern gehen mit der Zeit, heute handeln sie vor allem mit Amphetaminen aus Myanmar. Unterwegs in Thailands Hauptstadt Bangkok begegnet Sterley Straßenhändlern, Managern und Nachtschwärmern. Die Reise durch Thailand endet im Süden. Dort ist von der Sanftmut der Thailänder wenig zu spüren: Muslimische Separatisten lassen immer wieder Bomben hochgehen.


Seitenanfang
3:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tropenzauber - Tropenfieber (3/3)

Sri Lanka - Smaragd voller Geheimnisse

Film von Winfried Schnurbus

Ganzen Text anzeigen
Deutlich erkennbar ragt Adam's Peak aus dem Regenwald Sri Lankas heraus. Mit über 2.000 Metern ist er einer der höchsten Berge der Tropeninsel. In Vollmondnächten klettern die Einwohner hinauf auf den Gipfel, über eine schier endlose Treppe mit fast 5.000 Stufen - ...

Text zuklappen
Deutlich erkennbar ragt Adam's Peak aus dem Regenwald Sri Lankas heraus. Mit über 2.000 Metern ist er einer der höchsten Berge der Tropeninsel. In Vollmondnächten klettern die Einwohner hinauf auf den Gipfel, über eine schier endlose Treppe mit fast 5.000 Stufen - Pilger aller Religionen, die auf der Insel vertreten sind. "Jeder Sri Lanker muss mindestens einmal im Leben hier gewesen sein", keucht ein alter Mann auf dem Weg nach oben. Denn dort ziert ein Fußabdruck, den Buddha einst hinterlassen haben soll, den Felsen. Das behaupten jedenfalls dessen Anhänger. Die Hindus glauben, dass der Gott Shiva seine Spuren hinterlassen hat. Die Christen sind davon überzeugt, dass der Apostel Thomas für die Abdrücke verantwortlich ist, und die Moslems reklamieren, es sei Adam gewesen, einer ihrer Propheten. Im Hochland, in Nuwara Eliya, liegen Teeplantagen, eine Hinterlassenschaft der Engländer aus kolonialen Tagen, als die Insel Ceylon hieß und der Tee diesen Namen weltweit bekannt machte. Heute plagen die Teepflanzer Zukunftssorgen, denn die Arbeiter wollen den mühsamen und schlecht bezahlten Job nicht mehr ausüben und wandern in die Städte ab. Ratnapura im Süden der Insel gilt als Zentrum des Edelsteinabbaus: Saphire, Smaragde und Rubine werden dort zutage gefördert, und auf dem Markt wird mit Händlern aus ganz Asien um die Roh-Edelsteine gefeilscht. Der Norden Sri Lankas hingegen war schon immer vom Wohlstand abgeschnitten, den die Touristen in den Süden der Insel brachten. Im Norden leben die Tamil-Tigers, Rebellen, die seit Jahrzehnten für die Unabhängigkeit des Nordens kämpfen.
Die letzte Folge der dreiteiligen Reihe "Tropenzauber - Tropenfieber" stellt Sri Lanka vor und begleitet Menschen in ihrem Alltag.


Seitenanfang
3:50
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Im schlesischen Himmelreich (1/2)

Der Graf und die Kohlendiebe

Film von Thomas Euting

Ganzen Text anzeigen
Das heutige Schlesien ist in die polnischen Verwaltungsbezirke Niederschlesien, Oppeln und Schlesien unterteilt. Im Alltag spricht man einfach nur von Nieder- und Oberschlesien: Eine Region, in der die Menschen 1.000 Jahre lang Opfer der machtpolitischen Interessen von ...

Text zuklappen
Das heutige Schlesien ist in die polnischen Verwaltungsbezirke Niederschlesien, Oppeln und Schlesien unterteilt. Im Alltag spricht man einfach nur von Nieder- und Oberschlesien: Eine Region, in der die Menschen 1.000 Jahre lang Opfer der machtpolitischen Interessen von Böhmen, Habsburgern, Preußen und Polen waren. Eine Region aber auch, die sich im Zuge der EU-Erweiterung als ein multikultureller Ort der Begegnung und als Mittler zwischen Ost und West erweist. Im Oberschlesischen Industrie- und Steinkohlerevier kehrt der schwer kranke Valentin Graf Ballestrem ein letztes Mal an die Stätte seiner Kindheit zurück, in das Dorf um Schloss Plawniowice. Seine Vorfahren zählten zu den bedeutendsten Großindustriellen Oberschlesiens. Der Familie gehörten Kohlegruben, Wälder, Säge- und Stahlwerke, in denen 50.000 Menschen Arbeit hatten. Wie die meisten Schlesier hat auch seine Familie 1945 alle Besitztümer verloren. Die wieder aufgeflammte Diskussion um Eigentumsansprüche vertriebener Deutscher in Polen bezeichnet der alte Herr als einen "Chauvinismus", dem man "gelebte Versöhnung" entgegensetzen müsse: "Wenn Deutsche von Polen beleidigt werden und man zurückschlagen möchte, dann sollte man schweigen, vielleicht sogar eine ganze Generation lang. Geduld und Toleranz werden dazu führen, dass antideutsche Ressentiments abflauen."
Der erste Teil der Reise durch das heutige Schlesien führt nach Oberschlesien.

Den zweiten Teil des Films zeigt 3sat im Anschluss, um 4.35 Uhr.


Seitenanfang
4:35
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Im schlesischen Himmelreich (2/2)

Wo der Westen den Osten trifft

Film von Thomas Euting

Ganzen Text anzeigen
Die Folgen des Kriegs sind in Schlesien noch immer sichtbar. Im Bergland der Beskiden erzählt ein alter Bauer, dass er die Deutschen hasst: "Aber nur die, die mir damals mit der Panzerfaust den Arm weggeschossen haben!" Am anderen Ende Schlesiens, ganz im Westen, sitzt ...

Text zuklappen
Die Folgen des Kriegs sind in Schlesien noch immer sichtbar. Im Bergland der Beskiden erzählt ein alter Bauer, dass er die Deutschen hasst: "Aber nur die, die mir damals mit der Panzerfaust den Arm weggeschossen haben!" Am anderen Ende Schlesiens, ganz im Westen, sitzt eine alte Frau allein in einer kleinen Holzkirche. Zwischen ihren Fingern hält sie einen Rosenkranz. "Der ist das einzige, was ich gerettet habe", sagt sie, "damals, als die Russen kamen, die Mädchen und Frauen zusammengetrieben und vergewaltigt und dann das Dorf in Brand gesteckt haben." Panzerfaust und Rosenkranz bleiben bis heute Sinnbilder tiefster Risse: Symbole für den verblassenden Traum der deutschen Vertriebenen, dass ihre verlorene Heimat Schlesien vielleicht doch noch einmal deutsch werden möge - und für die Zukunftsängste jener Polen, die Schlesien nach dem Krieg besiedelten und heute noch fürchten, die Deutschen könnten vielleicht zurückkommen. Es gibt aber auch Momente vorbehaltloser Versöhnung: In Hennersdorf umarmen sich zwei Frauen - eine Deutsche, die als Kind aus Schlesien vertrieben wurde, und eine Polin, deren Eltern aus dem polnischen Osten nach Hennersdorf zwangsumgesiedelt wurden. Unter dem Kastanienbaum, unter dem sie als Kinder gespielt haben, reichen sie sich die Hände, denn "im Herzen sind wir beide Schlesier."
Der zweite Teil der Reise durch das heutige Schlesien führt in den Osten und Westen Schlesiens.


Seitenanfang
5:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die eiskalte Zarin

Film von Luise Wagner-Roos

(aus der ZDF-Reihe "Sphinx")

Ganzen Text anzeigen
Ihr Leben ist Legende: Die deutsche Prinzessin Sophie Friederike Auguste von Anhalt-Zerbst wollte schon als Kind Königin werden. Mit 15 Jahren war sie fast am Ziel: 1744 reiste sie nach Russland, als Braut für den Thronfolger Peter von Holstein. Doch die Ehe wurde zu ...

Text zuklappen
Ihr Leben ist Legende: Die deutsche Prinzessin Sophie Friederike Auguste von Anhalt-Zerbst wollte schon als Kind Königin werden. Mit 15 Jahren war sie fast am Ziel: 1744 reiste sie nach Russland, als Braut für den Thronfolger Peter von Holstein. Doch die Ehe wurde zu einem Martyrium, das sie in ihren Memoiren beschrieben hat und das den Stoff für melodramatische Spielfilme lieferte. Ihr infantiler und trunksüchtiger Ehemann spielte mit Puppensoldaten. Sie stellte sich als warmherzige Mutter aller Russen dar, die ihr Volk von der Leibeigenschaft befreien wollte. Nach einem Staatsstreich bestieg sie als Katharina II. den Zarenthron. Sie war die "perfekteste Selbstdarstellerin in der Geschichte der Zivilisation", urteilt der Historiker Professor Detlef Jena. Das Bild, das von ihr existiert, hat sie selbst inszeniert. Doch wie war sie wirklich? Ihre Gegner verteufelten sie schon zu Lebzeiten als eiskalte Thronräuberin, die ihren Mann töten ließ, um selbst die Krone zu tragen. Auch den "Kinderzaren" Iwan VI. soll Katharina durch einen kühl kalkulierten Mord aus dem Weg geräumt haben. Beweise dafür gibt es jedoch nicht.
Für den Film aus der Reihe "Sphinx" hat die Kriminalpsychologin und Profilerin Gaby Dubbert den "Fall Katharina" untersucht. Sie hat die Fakten studiert und analysiert, in Briefen und Memoiren nach den Charakterzügen der Zarin geforscht und ein facettenreiches Persönlichkeitsprofil erstellt. Entstanden ist das Bild einer Frau, die eitel bis in die Haarspitzen war, die Menschen manipulierte und für ihre Ziele instrumentalisierte, die kein Mitleid kannte, aber zugleich leidenschaftlich liebte und einfühlsam war. Nachgestellte Szenen zeichnen Schlüsselmomente aus dem Leben von Katharina der Großen nach, kurze historisch überlieferte Dialoge psychologisieren die große Herrscherin und ergänzen die Analysen ihrer Persönlichkeit.

Sendeende: 6:00 Uhr