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Dezember 2017
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Montag, 8. November
Programmwoche 45/2010
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6:15
Stereo-Ton16:9 Format

Stift Göttweig - Klosterleben auf Zeit



6:20
Stereo-Ton16:9 Format

7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

III nach neun

Die Bremer Talkshow

Moderation: Judith Rakers

Moderation: Giovanni di Lorenzo

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Prominenz aus Kultur, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft treffen sich seit über 30 Jahren einmal im Monat bei "III nach neun". Die Moderatoren interessieren sich für persönliche Erfahrungen und berufliche Neuigkeiten ihrer Gäste ebenso wie für ihre Meinung zu ...
(ARD/RB)

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Prominenz aus Kultur, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft treffen sich seit über 30 Jahren einmal im Monat bei "III nach neun". Die Moderatoren interessieren sich für persönliche Erfahrungen und berufliche Neuigkeiten ihrer Gäste ebenso wie für ihre Meinung zu aktuellen Themen.
(ARD/RB)


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12:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

sonntags

TV fürs Leben

mit Gert Scobel

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Im Mittelpunkt des Magazins "sonntags" stehen religiöse Lebenswelten, gesellschaftliche Wertvorstellungen und individuelle Lebensstile. Zum Themenspektrum gehören die Bereiche Religion, Kirche, Ethik, Psychologie und Gesellschaft, aber auch Boulevardthemen, Kultur und ...

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Im Mittelpunkt des Magazins "sonntags" stehen religiöse Lebenswelten, gesellschaftliche Wertvorstellungen und individuelle Lebensstile. Zum Themenspektrum gehören die Bereiche Religion, Kirche, Ethik, Psychologie und Gesellschaft, aber auch Boulevardthemen, Kultur und Grenzerfahrungen. Es geht um Fragen rund um das Leben.


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12:45
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Koutammakou, Togo

(Wh.)


(ARD/SWR/3sat)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
VPS 15:30

Stereo-Ton16:9 Format

Landfrauenküche (3/7)

Eine kulinarische Reise

Gonten, Appenzell

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Zusammen mit ihrem Mann Franz und den sechs gemeinsamen Kindern lebt die Appenzellerin Agnes Koch auf dem Hof Rüti in Gonten. Milchwirtschaft, Schweinezucht und eine Alp sind die wirtschaftlichen Standbeine des kleinen Betriebs. Agnes tischt ihren Konkurrentinnen in ihrem ...

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Zusammen mit ihrem Mann Franz und den sechs gemeinsamen Kindern lebt die Appenzellerin Agnes Koch auf dem Hof Rüti in Gonten. Milchwirtschaft, Schweinezucht und eine Alp sind die wirtschaftlichen Standbeine des kleinen Betriebs. Agnes tischt ihren Konkurrentinnen in ihrem Dreigangmenü viele einheimische Spezialitäten auf: von der Siedwurst über das Mostbröckli, vom Appenzellerkäse bis zum typischen Appenzeller Biberfladen.
Siebenmal wird um die Wette gekocht: Bäuerinnen aus sieben Regionen der Deutschschweiz lassen die Zuschauer in ihre Töpfe blicken. Die siebenteilige Reihe "Landfrauenküche" porträtiert die jeweilige Gastgeberin, zeigt ihren Alltag und gibt Einblick in die Kulinarik der Region.


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14:00
VPS 13:15

Stereo-Ton16:9 Format

Oma hat mein Kind

Film von Jutta Brinkmann und Ulrike Michels

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Seit mehr als zehn Jahren versorgt und erzieht Anneliese Fehring, 69, ihren Enkel. "Für Dennis war immer klar: Ich bin die Oma, nicht die Mama!" Darauf legt sie sehr viel Wert. Nach einem schweren Unfall, bei dem Dennis als Kleinkind querschnittsgelähmt wurde, ließen ...
(ARD/WDR)

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Seit mehr als zehn Jahren versorgt und erzieht Anneliese Fehring, 69, ihren Enkel. "Für Dennis war immer klar: Ich bin die Oma, nicht die Mama!" Darauf legt sie sehr viel Wert. Nach einem schweren Unfall, bei dem Dennis als Kleinkind querschnittsgelähmt wurde, ließen sich die Eltern des Jungen scheiden. Dennis' Mutter brach den Kontakt zu ihrem Sohn fast vollständig ab. Sein Vater, der Sohn von Oma und Opa Fehring, kam mit der schwierigen Lebenssituation nicht zurecht. Seitdem lebt der heute 13-jährige Dennis bei den Großeltern in Brühl, die sich rührend um ihn kümmern. Der Vater besucht ihn dort regelmäßig. Dennis hängt sehr an ihm. Der pubertierende Junge wünscht sich, dass er nicht nur einen "Besuchsvater" hat. Er will endlich bei ihm leben, denn von seinem Vater erhofft er sich mehr Freiheiten, als ihm die sehr besorgte Großmutter lässt. Noch renoviert Dennis Vater das neu gekaufte Haus. Auch er wünscht sich, dass sein Sohn bald zu ihm kommt. Edelgard Rohe ist erst 41 Jahre alt und schon Oma. Ihr Nesthäkchen Tamara bekam mit 16 Jahren ein Kind, exakt zum Zeitpunkt der dritten Hochzeit von Edelgard Rohe. Damit wurde sie, die trotz der eigenen Hochzeit bei der Geburt des kleinen Mädchens dabei war, zur "Mutter wider Willen". Denn schon nach wenigen Tagen brachten die junge Mutter und der Vater des Kindes die kleine Tara Jolie zur Oma. Sie kamen mit der Versorgung des Babys nicht klar. Seitdem hat die junge Oma ihr Leben komplett umgekrempelt. Neben all der Arbeit und Sorge genießt sie es, mit ihrem neuen Ehemann noch einmal ein Baby zu haben, und kämpft beim Jugendamt um das Sorgerecht für Tara Jolie. Dies führt zu Konflikten zwischen ihr und den jungen, überforderten Eltern.
Der Film begleitet die zwei Frauen und ihre Familien mit der Kamera.
(ARD/WDR)


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14:45
VPS 14:00

Stereo-Ton

Deutschlands wilde Tiere (1/3)

Im Nationalpark Kellerwald-Edersee

Film von Ina Knobloch, Manfred Praxl und Hiltrud Jäschke

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Die Fürsten zu Waldeck und Pyrmont waren leidenschaftliche Jäger. Vor allem Rothirsche hatten es ihnen angetan. Das edle Wild sollte sich wohl fühlen bei ihnen und gut vermehren. Deshalb sorgten sie schon im 18. Jahrhundert dafür, dass auf ihrem Besitz der Wald nicht ...
(ARD/MDR)

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Die Fürsten zu Waldeck und Pyrmont waren leidenschaftliche Jäger. Vor allem Rothirsche hatten es ihnen angetan. Das edle Wild sollte sich wohl fühlen bei ihnen und gut vermehren. Deshalb sorgten sie schon im 18. Jahrhundert dafür, dass auf ihrem Besitz der Wald nicht mehr so stark abgeholzt wurde wie andernorts. Das erklärt auch, warum im hessischen Kellerwald manche Buchen mehrere 100 Jahre alt sind. Er ist einer der letzten großen zusammenhängenden Buchenmischwälder Mitteleuropas. Neben dem König der Wälder bietet er zahlreichen anderen Tierarten eine Heimstatt: Dachs, Wildschwein, Schwarzstorch, Rot- und Schwarzmilan, Feuersalamander, Hirschkäfer und nicht zuletzt sehr vielen Fledermausarten. Ein Fremdling aus Nordamerika trat vom Kellerwald aus seinen Siegeszug durch die europäische Wildnis an. 1934 sind dort zwei Waschbär-Pärchen ausgesetzt worden, um als jagbare Pelztiere die heimatliche Fauna zu bereichern. Sie haben sich überaus gut vermehrt. Schon vor Jahrzehnten wurde ein Teil des Kellerwalds unter Schutz gestellt. Nach langem Kampf vieler Naturfreunde und Organisationen ist der Nationalpark Kellerwald-Edersee Anfang 2004 in Hessen Wirklichkeit geworden. Er liegt im Dreieck von Kassel, Marburg und Frankfurt am Main und erstreckt sich über eine Fläche von rund 6.000 Hektar, im Norden begrenzt vom Edersee, einem der größten Stauseen Deutschlands.
Die erste Folge des zweiteiligen Films stellt den Nationalpark Kellerwald-Edersee vor.

Den zweiten Teil von "Deutschlands wilde Tiere" zeigt 3sat im Anschluss, um 14.45 Uhr.
(ARD/MDR)


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15:30
VPS 14:45

Stereo-Ton

Deutschlands wilde Tiere (2/3)

Im Nationalpark Eifel

Film von Ina Knobloch und Manfred Praxl

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Wenn im April Millionen wilder Narzissen die Talwiesen in Deutschlands westlichstem Mittelgebirge leuchtend gelb färben, lockt dieses einzigartige Naturereignis viele Menschen an, die auf Exkursion zu den Frühjahrsblühern gehen. Ausgedehnte Eichen- und Buchenwälder, ...
(ARD/MDR)

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Wenn im April Millionen wilder Narzissen die Talwiesen in Deutschlands westlichstem Mittelgebirge leuchtend gelb färben, lockt dieses einzigartige Naturereignis viele Menschen an, die auf Exkursion zu den Frühjahrsblühern gehen. Ausgedehnte Eichen- und Buchenwälder, weite Hochflächen, von Flüssen tief eingeschnittene Täler, jahrhundertelang besiedeltes und landwirtschaftlich genutztes Offenland sowie mehrere Stauseen prägen das Bild von Nordrhein-Westfalens erstem Nationalpark, der Eifel. In seiner Anfangszeit wurde noch fast ein Drittel des Gebiets militärisch genutzt. Bis Ende 2005 befand sich auf der Dreiborner Hochfläche ein belgischer Truppenübungsplatz. Schon vor Jahren konnten Luchs und Biber wieder heimisch gemacht werden, ebenso der Uhu. Wildkatzen gab es immer in der Region. Durch Fotofallen wissen die Forscher genau, wo sie sich am liebsten aufhalten: nicht nur im Wald und auf den Offenflächen, sondern auch in den Ruinen des Westwalls, wo das Große Mausohr, eine Fledermausart, überwintert. In alten Baumhöhlen zieht der scheue Baummarder seinen Nachwuchs groß. Rothirschen und Rehen bietet die abwechslungsreiche Landschaft südöstlich von Aachen ebenfalls ideale Lebensbedingungen. Von den klaren sauberen Gewässern im Nationalpark profitieren Eisvogel, Frösche und Molche.
Die letzte Folge des zweiteiligen Films handelt vom Nationalpark Eifel und seiner vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt.
(ARD/MDR)


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16:15

Deutschlands wilde Tiere (3/3)

Im Nationalpark Hainich

Film von Peter und Stefan Simank

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Von Kennern wird der Hainich als "Deutschlands schönster Wald" gepriesen. Dort haben sich umfangreiche Laubmischwälder erhalten, die in ihrem urwaldähnlichen Charakter einzigartig in Europa sind. Vor Jahrhunderten waren diese Ökosysteme mit vorherrschendem ...
(ARD/MDR)

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Von Kennern wird der Hainich als "Deutschlands schönster Wald" gepriesen. Dort haben sich umfangreiche Laubmischwälder erhalten, die in ihrem urwaldähnlichen Charakter einzigartig in Europa sind. Vor Jahrhunderten waren diese Ökosysteme mit vorherrschendem Buchenbestand typisch für unsere Breiten. Heute zählen sie in dieser Größenordnung zu den Ausnahmen. Um sie für alle Zeit zu schützen, beschloss die Thüringer Landesregierung 1997 die Gründung des Nationalparks Hainich nordöstlich von Eisenach. Er ist Teil des gleichnamigen Höhenzuges zwischen Werra-Tal und Thüringer Becken und befindet sich mitten im "grünen Herzen Deutschlands". In seiner ursprünglichen Naturlandschaft leben noch viele für Laubmischwälder charakteristische Pflanzen und Tiere, zum Beispiel Dachs und Fuchs, Schwarzspecht und Fledermaus. Die Offenflächen, ehemalige Truppenübungsplätze, sind Lebensraum für die größte Population von Gelbbauchunken in Deutschland. In den Randgebieten ziehen die Raubwürger und viele andere Vögel ihre Jungen auf. Auch Wildkatzen hinterlassen in diesem Gebiet ihre Spuren.
Der Film stellt die einzigartige Naturlandschaft im Nationalpark Hainich und seine charakteristische Fauna und Flora nordöstlich von Eisenach vor.
(ARD/MDR)


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17:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Schlau wie ein Fuchs

Film von Angelika Sigl

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Füchse leben meist versteckt im Wald, sind dämmerungs- oder nachtaktiv. Wenn sie sich allerdings sicher fühlen, dann kommen sie auch am Tag aus ihrem Bau. Es ist bekannt, dass Füchse Tollwut übertragen können, allerdings ist die Tollwut in Deutschland mehr oder ...
(ARD/BR)

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Füchse leben meist versteckt im Wald, sind dämmerungs- oder nachtaktiv. Wenn sie sich allerdings sicher fühlen, dann kommen sie auch am Tag aus ihrem Bau. Es ist bekannt, dass Füchse Tollwut übertragen können, allerdings ist die Tollwut in Deutschland mehr oder weniger besiegt.
Der Film zeigt, wie eine junge Füchsin die ersten "Gehversuche" im großen Wald macht und Abenteuer besteht.
(ARD/BR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Luchswege

Eine Geschichte aus dem Bayerischen Wald

Film von Angela Graas

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Ab und zu Beutereste, Spuren im Schnee oder ein weißes Bauchhaar auf einem Felsen: Das sind heimliche Hinterlassenschaften einer Raubkatze mit Pinselohren. 150 Jahre nach seiner Ausrottung wandert der Luchs wieder durch den Bayerischen Wald, auch eine Luchsmutter und ihr ...
(ARD/BR)

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Ab und zu Beutereste, Spuren im Schnee oder ein weißes Bauchhaar auf einem Felsen: Das sind heimliche Hinterlassenschaften einer Raubkatze mit Pinselohren. 150 Jahre nach seiner Ausrottung wandert der Luchs wieder durch den Bayerischen Wald, auch eine Luchsmutter und ihr wenige Wochen altes Jungtier. Ein gerissenes Reh hat Menschen auf ihre Spur geführt: einen Wildbiologen und einen Journalisten, die für das Image des Luchses kämpfen, einen Jäger, der von den wilden Raubkatzen fasziniert ist - aber auch Waidmannskollegen, die über die Rückkehr der gefleckten Jagdkonkurrenten gar nicht glücklich sind. Für die Luchsin und ihr Junges beginnt eine Zeit, in der ihre Wege immer wieder die des Menschen kreuzen. Zwei Jahre dauert es, bis das Kleine ausgewachsen ist und sein eigenes Revier hat. Bis dahin warten viele Abenteuer auf das Junge, auch der Kampf ums Überleben.
Der Film "Luchswege" begibt sich auf die Spuren des Luchses im Bayerischen Wald.
(ARD/BR)


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18:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

König Ludwigs Nachbar - Grimbart, der Dachs

Film von Angelika Sigl

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Inmitten einer weiten Wiesenlandschaft erhebt sich ein großer, kreisrunder Hügel mit altem Baumbestand. Dazwischen ist der Waldboden aufgewühlt, als hätten schwere Bulldozer dort die Erde aufgerissen. An mehreren Stellen gähnen große, dunkle Löcher zwischen den ...
(ARD/BR)

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Inmitten einer weiten Wiesenlandschaft erhebt sich ein großer, kreisrunder Hügel mit altem Baumbestand. Dazwischen ist der Waldboden aufgewühlt, als hätten schwere Bulldozer dort die Erde aufgerissen. An mehreren Stellen gähnen große, dunkle Löcher zwischen den Baumwurzeln. Man sieht Zähne, Knochen und Fellreste. Seit unzähligen Generationen haben sich dort Dachse tief im Untergrund des Hügels ihren Stammsitz eingerichtet. Dachse sind von jeher scheu. Früher wurde auch mal ein Dachs geschossen, wenn er den Besitztümern von Bauern zu nahe kam. Heute lässt man sie gewähren.
Der Film erzählt die Geschichte eines Dachsbaus und seiner Bewohner.
(ARD/BR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

- Das unbekannte Land
In der Wissenschaft gibt es immer wieder simple Fragen,
die Forscher an ihre Grenzen bringen
- Geheimnis der Hirsche
In Europa gibt es mehr Rothirsche als Elefanten in Afrika,
doch warum sehen wir sie so selten?

Moderation: Ingolf Baur


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Thema:
Der Castor kommt - die neuen Ikonen der Protestbewegung

Moderation: Andrea Meier


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Mein Mauerfall

Prominente erzählen Zeitgeschichte

Film von Jan Peter und Yuri Winterberg

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Helmut Schmidt gesteht, dass ihm an diesem Tag vor dem Fernseher die Tränen gekommen sind. Günther Jauch schildert, wie er tagelang fasziniert mit der S-Bahn zwischen den Welten pendelte. Dieter Hildebrandt und Waldemar Hartmann erzählen unabhängig voneinander, wie sie ...
(ARD/RBB/MDR)

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Helmut Schmidt gesteht, dass ihm an diesem Tag vor dem Fernseher die Tränen gekommen sind. Günther Jauch schildert, wie er tagelang fasziniert mit der S-Bahn zwischen den Welten pendelte. Dieter Hildebrandt und Waldemar Hartmann erzählen unabhängig voneinander, wie sie zunächst glaubten, Zeugen eines Fernsehspiels zu werden. Franz Beckenbauer erinnert sich, wie angesichts der historischen Ereignisse ein Spiel zur WM-Qualifikation zur Nebensächlichkeit geriet. Ähnliches widerfuhr Henry Maske in Potsdam, der an diesem Tag eigentlich über die Box-WM in Moskau berichten sollte und von der Maueröffnung völlig überrascht wurde.
In dem Film erinnern sich 40 Prominente aus Politik, Gesellschaft und Kultur daran, wie sie den 9. November 1989 erlebt haben. Es sind Geschichten, die von Freude und überschäumendem Glück, aber auch von Nachdenklichkeit zeugen.
(ARD/RBB/MDR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

extra 3

Das Satiremagazin mit Tobias Schlegl


Tobias Schlegl zeigt in seiner Satiresendung "extra 3" den Irrsinn der Woche. Immer bissig, frech und witzig.
(ARD/NDR)


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Löcher im Netz

Film von Malte Linde

Erstausstrahlung

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Die Fortschritte in den Wissenschaften in den vergangenen 300 Jahren haben die Welt berechenbar gemacht: Der Mensch kann die Bewegungen von Galaxien genauso beschreiben wie subatomare Prozesse. Er kann genetisches Material verändern und längst einen alten ...

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Die Fortschritte in den Wissenschaften in den vergangenen 300 Jahren haben die Welt berechenbar gemacht: Der Mensch kann die Bewegungen von Galaxien genauso beschreiben wie subatomare Prozesse. Er kann genetisches Material verändern und längst einen alten Menschheitstraum verwirklichen und Blei in Gold verwandeln. Wissenschaftler sind dabei, Bilder aus dem Gehirn auszulesen, künstliches Leben zu erzeugen und Reisen in die Tiefen des Alls möglich zu machen. Zwar gehört es seit jeher zum Kanon der Wissenschaftsphilosophie, dass jede Forschung neue Fragen aufwirft, und jede Größenordnung, die berechenbar geworden ist, auf Kleineres oder Größeres verweist. Doch noch nie war die Frage nach dem, was wir nicht wissen können so spannend wie heute, denn Wissenschaftler stehen an grundsätzlichen Grenzen. Viele dieser "Löcher im Netz der Wissenschaft" lassen sich nicht mehr durch ein Mehr an Forschung und Geisteskraft erschließen: Sie sind Teil des wissenschaftlichen Systems selbst. Grenzen, deren Architektur durch die Gesetze der Physik und der Mathematik selbst beschrieben werden.
Die "hitec"-Dokumentation "Löcher im Netz" untersucht diese Fragen nach dem Nichtwissen, den Grenzen des Wissbaren, und fragt, ob es Gemeinsamkeiten zwischen den Regionen, von denen wir nichts wissen, gibt.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Gero von Boehm begegnet: Hanns Zischler

3sat-Gesprächsreihe

Erstausstrahlung

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"Gentleman Actor" nannte ihn Jean-Luc Godard einmal - und häufig wird Hanns Zischler auch so besetzt. Hanns Zischler spielt mit einer unglaublichen Präsenz, egal ob im Fernsehen als Kommissar oder in Steven Spielbergs oscarnominiertem Politthriller "München" als ...

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"Gentleman Actor" nannte ihn Jean-Luc Godard einmal - und häufig wird Hanns Zischler auch so besetzt. Hanns Zischler spielt mit einer unglaublichen Präsenz, egal ob im Fernsehen als Kommissar oder in Steven Spielbergs oscarnominiertem Politthriller "München" als Antiquitätenhändler. Es ist ihm nicht sehr wichtig, nur große Rollen zu spielen, vielmehr geht es ihm um die Glaubwürdigkeit der Person, die er verkörpert. Begonnen hat seine Karriere während des Studiums in München. Kommilitonen von der Filmhochschule, unter ihnen Wim Wenders, entdeckten ihn für ihre Filme. Der Durchbruch kam mit "Im Lauf der Zeit" (1975). Der Wenders-Film wurde ein Welterfolg, und Hanns Zischler gehörte zu den wichtigen Akteuren des neuen deutschen Films.
Neben Film und Fernsehen arbeitet Zischler erfolgreich als Übersetzer, Essayist, Verleger, Fotograf und Autor. Sein Buch "Kafka geht ins Kino" erschien 1996 und wurde als bestes nichtfranzösisches Buch über das Kino ausgezeichnet. Im September 2010 erschien "Der Schmetterlingskoffer", sein neues Buch über die tropischen Expeditionen von Arnold Schultze.
Gero von Boehm trifft den Schauspieler und Privatgelehrten im Naturkundemuseum in seiner Wahlheimat Berlin.


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23:10
Stereo-Ton16:9 Format

Kriminalfälle - Die 7 Todsünden (7/7)

Eine Todsünde kommt selten allein

Film von Roland Huber

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Hochmut und Eitelkeit waren im Mittelalter eine Todsünde. Doch noch heute fordert sie Opfer. So wie den Mann, der im Januar 2002 seinen eigenen Geldtransporter überfiel. Vor Gericht wurde der Raubüberfall als spektakuläre Veruntreuung gewertet. Dies kümmerte ihn ...

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Hochmut und Eitelkeit waren im Mittelalter eine Todsünde. Doch noch heute fordert sie Opfer. So wie den Mann, der im Januar 2002 seinen eigenen Geldtransporter überfiel. Vor Gericht wurde der Raubüberfall als spektakuläre Veruntreuung gewertet. Dies kümmerte ihn wenig. Die Tat habe er begangen, um seiner Ex-Frau zu schaden. Mit der Thailänderin lag er im Streit wegen des Sorgerechts für ihr gemeinsames Kind. Außerdem wolle er ins Gefängnis. Er wolle nichts mehr wissen von dieser Welt. Als er seine dreieinhalb Jahre abgesessen hatte, beantragte er sogar, die Strafe seines Komplizen absitzen zu dürfen. Heute lebt der ehemalige Star-Häftling wieder als Biedermann unter uns und schaut mit Stolz auf seine damalige Aktion zurück: eine eitle Tat, die er aus Hass plante und zu der er sich mit Stolz bekennt.
Die letzte Folge der siebenteiligen Reihe zeichnet den Überfall nach und fragt nach den Hintergründen und Motiven des Räubers.


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23:40
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:10
Stereo-Ton

Cowboys & Communists

Film von Jess Feast

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Ein Ostberliner Wohnhaus, das früher eine traditionelle, staatlich geführte Gastwirtschaft beherbergte und in dem jetzt ein Amerikaner ein skurriles Szenelokal betreibt: Besser könnte die Szenerie für einen Culture Clash zwischen Ost und West gar nicht sein. In dem ...
(ARD/RBB)

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Ein Ostberliner Wohnhaus, das früher eine traditionelle, staatlich geführte Gastwirtschaft beherbergte und in dem jetzt ein Amerikaner ein skurriles Szenelokal betreibt: Besser könnte die Szenerie für einen Culture Clash zwischen Ost und West gar nicht sein. In dem Gebäude lebt auch Horst Woitalla, ein alteingesessener Kommunist, der an die Werte des damaligen DDR-Systems glaubte und auch heute noch dazu steht. Der schlimmste Tag für den ehemaligen Journalisten war der Tag des Mauerfalls. Wally Potts, Künstler und Küchenchef aus L.A., betreibt das erfolgreiche Restaurant "White Trash Fast Food" im Erdgeschoss, in dem schon Mick Jagger seinen Cheeseburger aß. Bis spät in die Nacht hinein geben sich skurrile Gestalten, Travestiekünstler und andere Szenegänger dort die Klinke in die Hand, um sich die wilden Live-Performances bei lauter Musik anzuschauen. Grund genug für Horst Woitalla und einige andere Bewohner des Hauses, Beschwerde einzulegen: Sie fühlen sich in ihrem ehemals so ruhigen Viertel gestört.
Film über den Zusammenprall zweier Welten.
(ARD/RBB)


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1:05
16:9 Format

Seitenblicke - Revue

Kult und Kultur des Beisammenseins


Die besten Beiträge der Woche des österreichischen Gesellschaftsmagazins "Seitenblicke".
(ORF)


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1:35

Hello Austria, hello Vienna

Ein Österreich-Magazin


Das wöchentliche Magazin liefert ein breites Spektrum an Informationen und Unterhaltung aus der österreichischen Hauptstadt.
(ORF/3sat)


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2:05
Stereo-Ton16:9 Format

Getrennt - Vereint!

20 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs

Film von Gerhard Jelinek und Peter Liska

(aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte")

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Am 27. Juni durchschnitten Alois Mock und Gyula Horn, die Außenminister Österreichs und Ungarns, umgeben von 150 Journalisten, den rostigen Stacheldraht in der Nähe von Sopron/Ödenburg. Damit begann eine Entwicklung, die innerhalb weniger Monate zum Zusammenbruch des ...
(ORF)

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Am 27. Juni durchschnitten Alois Mock und Gyula Horn, die Außenminister Österreichs und Ungarns, umgeben von 150 Journalisten, den rostigen Stacheldraht in der Nähe von Sopron/Ödenburg. Damit begann eine Entwicklung, die innerhalb weniger Monate zum Zusammenbruch des kommunistischen Ostblocks, zur Wiedervereinigung Deutschlands und zum Ende der Sowjetunion führte - und damit zum Ende des Kalten Kriegs: Hunderttausende DDR-Bürger nutzen die Reisefreiheit für einen Urlaub in Ungarn, um in den Westen fliehen.
20 Jahre danach fragt der Film, ob die Teilung Europas heute überwunden ist. Unter anderen erinnert sich eine Familie aus Wolfen-Bitterfeld an ihre Flucht und resümiert, welche Hoffnungen von damals erfüllt, welche enttäuscht wurden.
(ORF)


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2:50
Stereo-Ton16:9 Format

Der Anfang vom Ende

Die letzten Kommunalwahlen in der DDR

Film von Bernd Fischer und Steffen Lüddemann

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Wahlen in der DDR waren immer absurde Ereignisse. Das Wahlergebnis stand schon vorher fest: fast 100-prozentige Zustimmung für die "Kandidaten der Nationalen Front". Die DDR-Bürger sprachen abschätzig vom "Zettel falten". Dass die Ereignisse manipuliert waren, ahnte ...
(ARD/RBB)

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Wahlen in der DDR waren immer absurde Ereignisse. Das Wahlergebnis stand schon vorher fest: fast 100-prozentige Zustimmung für die "Kandidaten der Nationalen Front". Die DDR-Bürger sprachen abschätzig vom "Zettel falten". Dass die Ereignisse manipuliert waren, ahnte man, beweisen konnte man es allerdings nicht. Im Frühjahr 1989 kommt alles anders. Oppositionsgruppen planen die flächendeckende Kontrolle der Stimmauszählungen. Sie haben kein geringeres Ziel, als die SED des Wahlbetrugs zu überführen. Eine mutige und logistisch schwierige Aktion. Denn die Staatssicherheit ist allgegenwärtig, und mit den damals dürftigen Kommunikationsmitteln ist ein koordiniertes Vorgehen höchst schwierig. Doch die meist jungen Leute aus Berlin, Leipzig und vielen anderen Städten haben Erfolg: Als Egon Krenz, der Wahlleiter, am Abend des 7. Mai 1989 die Ergebnisse verkündet, wieder fast 100 Prozent, wird die Wahlfälschung offensichtlich. Die Staatspartei verliert ihr Gesicht und hat den letzten Rest ihrer Glaubwürdigkeit verspielt. Der Wahlbetrug löst Proteste in allen Städten der DDR aus. Sie sind das Vorspiel für die großen Demonstrationen der friedlichen Revolution im Herbst 1989.
Ein Film über manipulierte Wahlergebnisse in der DDR und die letzten gefälschten Kommunalwahlen.
(ARD/RBB)


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3:35
Stereo-Ton16:9 Format

Das Tor zum Westen

Die Sachsen erobern Hof

Film von Sven Böttger

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Im Herbst 1989 war Hof, die kleine oberfränkische Stadt gleich hinter der deutsch-deutschen Grenze, das Ziel Hunderttausender DDR-Bürger. Zwischen Plauen und Görlitz machten sich im November und Dezember täglich Menschen auf den Weg, die nach dem Fall der Mauer einfach ...
(ARD/MDR)

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Im Herbst 1989 war Hof, die kleine oberfränkische Stadt gleich hinter der deutsch-deutschen Grenze, das Ziel Hunderttausender DDR-Bürger. Zwischen Plauen und Görlitz machten sich im November und Dezember täglich Menschen auf den Weg, die nach dem Fall der Mauer einfach mal rüber wollten in den Westen. "Nie in meinem Leben werde ich den freundlichen Empfang in Hof vergessen", sagt Markus Rindt. Er war schon da, als die anderen in die Stadt einfielen, denn er kam schon Anfang Oktober 1989 nach Hof, eingereist im Flüchtlingszug aus Prag. "Der ganze Bahnhof war voll. Die Menschen jubelten und waren unglaublich hilfsbereit", erinnert sich Rindt, heute Intendant und künstlerischer Leiter der Dresdner Sinfoniker. "Es waren unglaubliche Szenen. Bei klirrender Kälte standen die Besucher schon ab Mitternacht vor der Stadtkasse und wollten ihr Begrüßungsgeld, die 100 Deutsche Mark pro Person, abholen." Dieter Döhla, damals Oberbürgermeister von Hof, hat die Zeit nach dem Fall der Mauer noch genau vor Augen. "Hof hat unglaubliche Monate erlebt. Keiner von uns hat auf die Uhr geschaut, jeder hat angepackt, wir wollten den DDR-Bürgern einfach einen schönen Empfang bereiten."
Die Reportage beschreibt den Ausnahmezustand aus dem Blickwinkel der Hofer Bürger, erinnert an Trabbikolonnen, Notunterkünfte und an leergefegte Regale in Kaufhäusern und Geschäften einer völlig überfüllten Kleinstadt.
(ARD/MDR)


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4:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tausche Ost gegen West - Das Deutschland-Experiment (1/4)

Typisch Ost - Typisch West

Film von Iris Matz und Jens Strohschnieder

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20 Jahre nach dem Mauerfall ist nicht allen zum Jubeln zumute: Zahlreiche Studien bescheinigen den Deutschen, von der Einheit noch immer weit entfernt zu sein. Um herauszufinden, ob tatsächlich etwas dran ist an den attestierten "Gräben zwischen Ost und West", wagen sich ...
(ARD/MDR)

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20 Jahre nach dem Mauerfall ist nicht allen zum Jubeln zumute: Zahlreiche Studien bescheinigen den Deutschen, von der Einheit noch immer weit entfernt zu sein. Um herauszufinden, ob tatsächlich etwas dran ist an den attestierten "Gräben zwischen Ost und West", wagen sich vier Freiwillige ins "Deutschland-Experiment": Eine Woche lang tauschen zwei Ostdeutsche und zwei Westdeutsche ihr Leben, vom Beruf bis zum Freundeskreis. Mit Neugier gehen sie dem vermeintlichen Ost-West-Konflikt auf den Grund und erfahren am eigenen Leib, welche Werte, Vorlieben und Geschmacksunterschiede ostdeutsche wie westdeutsche Lebensläufe geprägt haben.
Im ersten Teil übernimmt der sächsische Gastwirt Rainer Wiesner das Koch-Kommando im badenwürttembergischen Wilsingen, während sich West-Kollege Egon Hölz erstmals in erzgebirgischer Kochkunst ausprobieren darf. Das thüringische Roßleben muss sich hingegen auf sieben Tage "Hessen-Power" einstellen: Friseurin Sonja Hoffmann besucht zum ersten Mal Ostdeutschland und sorgt im Salon von Iris Bischoff für Wirbel, die derweil im Rhein-Städtchen Gernsheim Bekanntschaft mit begeisterten Karnevalisten macht. Schnell stellen die vier fest, dass so manche ihrer Vorstellungen vom anderen Teil Deutschlands ins Wanken geraten.

3sat sendet die weiteren drei Folgen von "Tausche Ost gegen West - Das Deutschland-Experiment" im Anschluss, ab 4.35 Uhr.
(ARD/MDR)


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4:35
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Tausche Ost gegen West - Das Deutschland-Experiment (2/4)

Einheitsfrisuren

Film von Iris Matz und Jens Strohschnieder

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Im Restaurant seines Ost-Tauschpartners Rainer Wiesner muss West-Wirt Egon Hölz nicht nur dessen Fertigkeit beim Gemüseschnitzen übernehmen, sondern auch noch einen volksmusikalischen Klassiker des Erzgebirges auf dem Akkordeon einstudieren. Die Übungsstunde mit einem ...
(ARD/MDR)

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Im Restaurant seines Ost-Tauschpartners Rainer Wiesner muss West-Wirt Egon Hölz nicht nur dessen Fertigkeit beim Gemüseschnitzen übernehmen, sondern auch noch einen volksmusikalischen Klassiker des Erzgebirges auf dem Akkordeon einstudieren. Die Übungsstunde mit einem waschechten Sachsen gerät für den Baden-Württemberger zur ersten Bewährungsprobe im Osten. Auch im Westen erlebt Rainer Wiesner Erstaunliches: Mit Egon Hölz' Frau Angelika entspinnt sich beim Besuch des schwäbischen Klosters Zwiefalten ein lebhaftes Gespräche über die Rolle des Glaubens in Ost und West. West-Friseurin Sonja Hoffmann hat da in Thüringen mit ganz anderen Tücken zu kämpfen: Die Roßlebener Karnevalsgruppe erwartet einen lokaltpyischen Beitrag fürs Straßenfest. Ihre Ost-Kollegin hat es auch nicht leicht: Im Friseursalon im hessischen Gernsheim trifft Iris Bischoff auf eine Kundin, die ihre ganz eigene Sicht auf die Ostdeutschen hat.
Existieren nach wie vor "Gräben zwischen Ost und West" in den Köpfen der Menschen in Deutschland? Dieser Frage geht der Film "Tausche Ost gegen West - Das Deutschland-Experiment" auf den Grund. Zweiter Teil der Reihe.
(ARD/MDR)


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5:05
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Tausche Ost gegen West - Das Deutschland-Experiment (3/4)

Improvisation ist alles

Film von Iris Matz und Jens Strohschnieder

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Die Gäste im baden-württembergischen Gasthof Kreuz entdecken völlig neue Welten, denn bislang unbekannte kulinarische Finessen aus dem Osten Deutschlands stehen heute auf dem Speiseplan. Ost-Wirt Rainer Wiesner serviert wahre Klassiker der Ostküche: Soljanka und ...
(ARD/MDR)

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Die Gäste im baden-württembergischen Gasthof Kreuz entdecken völlig neue Welten, denn bislang unbekannte kulinarische Finessen aus dem Osten Deutschlands stehen heute auf dem Speiseplan. Ost-Wirt Rainer Wiesner serviert wahre Klassiker der Ostküche: Soljanka und Jägerschnitzel. Eher gewöhnungsbedürftige Kost für die schwäbischen Stammgäste. Und ganz nebenbei erfahren sie von Rainer eine Menge über die ostdeutsche Fähigkeit, in der Küche zu improvisieren. West-Gastronom Egon Hölz muss sich dagegen einer typischen Erzgebirgsherausforderung stellen und sich in der Schnitzkunst bewähren. Statt Holzklötzen sollen allerdings Obst und Gemüse in schmuckes Kunsthandwerk verwandelt werden, eine Aufgabe, die dem "singenden Wirt" die Schweißperlen auf die Stirn treibt und ihm eine Menge Improvisationstalent abverlangt. Auf der Stirn von Ost-Friseurin Iris Bischoff sammeln sich derweil Sorgenfalten. In der Mittagspause im hessischen Salon Sonja soll sie mit Friseur-Kollegin Angelika weiter an einer Bauchtanznummer arbeiten. Nebenbei reden sie über Freundschaften in Ost und West, und für Iris nimmt dieses Gespräch eine unerwartete Wendung. Auch ihre Tauschpartnerin Sonja Hoffmann lernt Neues von den bislang unbekannten Nachbarn kennen: Ein Ausflug ins Stasi-Museum bringt ihr ungeahnte Erkenntnisse.
Existieren nach wie vor "Gräben zwischen Ost und West" in den Köpfen der Menschen in Deutschland? Dieser Frage geht der Film "Tausche Ost gegen West - Das Deutschland-Experiment" auf den Grund. Dritter Teil der vierteiligen Reihe.
(ARD/MDR)


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5:35
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Tausche Ost gegen West - Das Deutschland-Experiment (4/4)

Die Mauer ist weg

Film von Iris Matz und Jens Strohschnieder

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Ost-Wirt Rainer Wiesner übernimmt bei einer Feuerwehrübung kurzerhand die Rolle seines West-Tauschpartners und ist überrascht über so viel Zusammenhalt im Westen. Der singende West-Wirt Egon Hölz ist zur gleichen Zeit mehr als aufgeregt: Wie werden eingefleischte ...
(ARD/MDR)

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Ost-Wirt Rainer Wiesner übernimmt bei einer Feuerwehrübung kurzerhand die Rolle seines West-Tauschpartners und ist überrascht über so viel Zusammenhalt im Westen. Der singende West-Wirt Egon Hölz ist zur gleichen Zeit mehr als aufgeregt: Wie werden eingefleischte Erzgebirgler auf seine Interpretation des Lieds vom Vogelbeerbaum reagieren? Die tauschenden Damen haben es da entspannter: West-Friseurin Sonja Hoffmann zieht ein überraschendes Fazit in der Sauna, und ihre Ost-Kollegin Iris Bischoff macht in der Mittagspause am Gernsheimer Hafen eine erstaunliche Entdeckung.
Existieren nach wie vor "Gräben zwischen Ost und West" in den Köpfen der Menschen in Deutschland? Dieser Frage geht der Film "Tausche Ost gegen West - Das Deutschland-Experiment" auf den Grund. Letzter Teil der Reihe.
(ARD/MDR)

Sendeende: 6:05 Uhr