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Dezember 2017
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Sonntag, 24. Januar
Programmwoche 04/2010
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

(Wh.)

Melaka und Georgetown, Malaysia


(ARD/SWR)


6:15
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wh.)


6:45
16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Heinz-Wilhelm Alten: 6000 Jahre Mathematik -

eine kulturgeschichtliche Zeitreise

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Die Ursprünge mathematischen Denkens, die Bildung abstrakter Begriffe und die Herstellung von Beziehungen zwischen ihnen, finden sich bereits im 4. Jahrtausend vor Christus in allen frühen Hochkulturen der großen Stromtäler des Hoangho in China, des Indus, des Nils und ...
(ARD/SWR)

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Die Ursprünge mathematischen Denkens, die Bildung abstrakter Begriffe und die Herstellung von Beziehungen zwischen ihnen, finden sich bereits im 4. Jahrtausend vor Christus in allen frühen Hochkulturen der großen Stromtäler des Hoangho in China, des Indus, des Nils und des Zweistromlandes Mesopotamien. Zu einer systematischen, logisch-deduktiv dargelegten, eigenständigen Wissenschaft wurde die Mathematik dann im antiken Griechenland. Seitdem erlebte sie eine atemberaubende Entwicklung zur weltumspannenden modernen Mathematik der Gegenwart, geprägt von Gottfried Wilhelm Leibniz, Isaac Newton, Leonhard Euler, Carl Friedrich Gauß und vielen anderen.
Heinz-Wilhelm Alten nimmt in seinem Vortrag mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Mathematik von den ersten Hochkulturen bis in die Gegenwart. Professor Dr. Heinz-Wilhelm Alten lehrte bis 1997 Mathematik an der Universität Hildesheim. Er ist Autor und Herausgeber mehrerer Bücher zur Geschichte der Mathematik.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

100(0) Meisterwerke

Toyo Sesshu: Herbst- und Winterlandschaft


In der Reihe 100(0) Meisterwerke wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Alles ist durchleuchtet

Gespräch mit Juli Zeh und Ilija Trojanow

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Der vereitelte Terroranschlag auf ein Flugzeug in Detroit am 25. Dezember 2009 hat erneut eine Diskussion um die öffentliche Sicherheit ausgelöst: Es geht um die sogenannten Nacktscanner, den vermehrten Einsatz von Überwachungskameras und erweiterte ...

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Der vereitelte Terroranschlag auf ein Flugzeug in Detroit am 25. Dezember 2009 hat erneut eine Diskussion um die öffentliche Sicherheit ausgelöst: Es geht um die sogenannten Nacktscanner, den vermehrten Einsatz von Überwachungskameras und erweiterte Sicherheitskontrollen für Menschen aus "Risikoländern". Ständig werden Bürgerrechte an Kontrollsysteme abgegeben. Besteht die Gefahr, den demokratischen Rechtsstaat gegen einen autoritären Präventionsstaat einzutauschen? Im Alltag läuft der Überwachungsprozess viel unauffälliger. Wir können über unser Handy geortet werden, akzeptieren via Bonuskarten die Registrierung unserer Konsumgewohnheiten, zeigen unsere Freundschaften und Vorlieben im Internet.
In der Reihe "Sternstunden Philosophie" sprechen Juli Zeh und Ilija Trojanow mit Nathalie Wappler über Sicherheit, Kontrollwahn und bürgerliche Freiheit.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Im Fokus: Japan

Das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart in Japan

Suntory Hall, Tokio, Januar 2008

Mit Janine Jansen (Violine)
Programm:
- Ralph Vaughan Williams: The Wasps, Ouvertüre
- Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert e-Moll op. 64
- Johann Sebastian Bach: Sarabande aus: Partita für
  Violine Solo Nr. 2 d-Moll, BWV 1004
- Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"
- Zugabe: Benjamin Britten: Marsch aus "Matinées musicales"

Orchester: Radio-Sinfonieorchester

Orchester: Stuttgart
Musikalische Leitung: Sir Roger Norrington

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Das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR wurde 2008 zum siebten Mal in seiner Geschichte eingeladen, eine Konzert-Tournee in die Musikzentren Japans zu unternehmen. In Japan genießt das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart seit vielen Jahren einen hervorragenden Ruf. ...
(ARD/SWR)

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Das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR wurde 2008 zum siebten Mal in seiner Geschichte eingeladen, eine Konzert-Tournee in die Musikzentren Japans zu unternehmen. In Japan genießt das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart seit vielen Jahren einen hervorragenden Ruf. Auf dem Plan standen zehn Konzerte unter der Leitung von Chefdirigent Sir Roger Norrington, drei davon in der Suntory Hall Tokio. Bei dem Auftakt-Konzert der Tournee war der Saal ausverkauft, das Publikum in Tokio bejubelte auch die junge niederländische Star-Geigerin Janine Jansen. Sie interpretierte unter anderem Felix Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert e-Moll, op. 64, und spielte Johann Sebastian Bachs beliebte Sarabande als Zugabe.
3sat zeigt das Auftakt-Konzert der Japan-Tournee des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart in der Suntory Hall in Tokio.

Im Anschluss, um 11.50 Uhr, zeigt 3sat im Rahmen der Themenwoche "Im Fokus: Japan" die Dokumentation "... und immer weiter!" über die Geigerin Midori Goto.

(ARD/SWR)


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11:50
Stereo-Ton16:9 Format

Im Fokus: Japan

... und immer weiter!

Die Geigerin Midori

Film von Holger Preuße

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Die Geigerin Midori Goto ist eine musikalische Weltbürgerin. Am stärksten verbunden fühlt sie sich jedoch dem klassisch-europäischen Repertoire.
Der Film " ... und immer weiter!" zeigt die aus Japan stammende Künstlerin bei Proben und im Spiel mit den Berliner ...

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Die Geigerin Midori Goto ist eine musikalische Weltbürgerin. Am stärksten verbunden fühlt sie sich jedoch dem klassisch-europäischen Repertoire.
Der Film " ... und immer weiter!" zeigt die aus Japan stammende Künstlerin bei Proben und im Spiel mit den Berliner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris sowie beim kammermusikalischen Rendezvous mit dem Dirigenten Christoph Eschenbach. Midori erzählt außerdem über ihr Leben in New York, die Musik, ihre Lehrtätigkeit, ihre Art des Geigespielens und über ihre eigenen Aufnahmen.

Im Rahmen der 3sat-Themenwoche "Im Fokus: Japan" folgt um 14.15 Uhr "Herberge der Harmonie".


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12:30
VPS 12:29

16:9 Format

Die legendäre "Ruta 40"

Durch Argentinien bis ans Ende der Welt

Film von Carsten Thurau


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Fotografieren Sie Wien!

Harry Weber - Ein Porträt

Film von Hermann Sternath

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Der Auftrag kam zwar spät, war aber ohne Einschränkungen: Zwei Jahre vor seinem Tod wurde der international renommierte Bildreporter Harry Weber (1921 - 2007) von der Kulturabteilung der Stadt Wien gebeten, mit der Kamera das Leben in seiner Heimatstadt festzuhalten. In ...
(ORF)

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Der Auftrag kam zwar spät, war aber ohne Einschränkungen: Zwei Jahre vor seinem Tod wurde der international renommierte Bildreporter Harry Weber (1921 - 2007) von der Kulturabteilung der Stadt Wien gebeten, mit der Kamera das Leben in seiner Heimatstadt festzuhalten. In der knappen Zeit, die ihm dafür blieb, entstanden 30.000 Aufnahmen.
Das Porträt "Fotografieren Sie Wien!" zeigt, wie Harry Weber in diesem gigantischen Spätwerk die Stadt schildert, die dem Weltreisenden zur Heimat wurde. Der Film zeichnet Webers beruflichen Werdegang nach und zeigt, welche Momente in seinem Leben prägend waren.
(ORF)


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13:30

Gero von Boehm begegnet: Günter Lamprecht

3sat-Gesprächsreihe

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"Ich wollte immer Menschen aus der Schicht darstellen, aus der ich komme". Der Theater-, Film- und Fernsehschauspieler Günter Lamprecht wurde am 21. Januar 1930 als Sohn einer Portiersfrau und eines Taxifahrers in Berlin geboren. Nach einer abgebrochenen Dachdeckerlehre, ...

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"Ich wollte immer Menschen aus der Schicht darstellen, aus der ich komme". Der Theater-, Film- und Fernsehschauspieler Günter Lamprecht wurde am 21. Januar 1930 als Sohn einer Portiersfrau und eines Taxifahrers in Berlin geboren. Nach einer abgebrochenen Dachdeckerlehre, seinem Gesellenbrief als Orthopädiemechaniker und dem Versuch einer Karriere als Boxer nahm er 1953 Schauspielunterricht. Er erhielt ein Stipendium am Max-Reinhardt-Seminar und fing noch mal ganz von vorne an. Sein erstes Engagement hatte er 1955 am Schauspielhaus Bochum, danach war er Mitglied verschiedener Ensembles. Seit 1972 arbeitet er freischaffend, wirkte bisher in über 150 Film- und Fernsehproduktionen mit und wurde mehrfach ausgezeichnet. Mit der herausragenden Rolle des Franz Biberkopf in Rainer Werner Fassbinders 14-Teiler "Berlin Alexanderplatz" (1980) machte er sich auch in den USA einen Namen als großer Charakterdarsteller. Als "Tatort"-Kommissar Markowitz in Berlin-Kreuzberg blieb er ebenfalls dem Milieu der "kleinen Leute" mehr als sechs Jahre lang treu. Im Jahr 2000 veröffentlichte Günter Lamprecht den ersten Teil seiner Autobiografie unter dem Titel "Und wehmütig bin ich immer noch. Eine Jugend in Berlin".
Gero von Boehm im Gespräch mit Günter Lamprecht.


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14:15

Im Fokus: Japan

Herberge der Harmonie

Der Tawaraya-Ryokan in Kyoto

Film von Gert Anhalt

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Das "Tawaraya" in Kyoto gehört zu den exklusivsten und feinsten Gasthäusern der Welt. Es ist ein Ryokan, eine traditionelle japanische Herberge mit Geschichte. Das "Tawaraya" hat nur 18 Zimmer - doch jedes ist ein Kunstwerk für sich. Dekoriert mit erlesenen ...

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Das "Tawaraya" in Kyoto gehört zu den exklusivsten und feinsten Gasthäusern der Welt. Es ist ein Ryokan, eine traditionelle japanische Herberge mit Geschichte. Das "Tawaraya" hat nur 18 Zimmer - doch jedes ist ein Kunstwerk für sich. Dekoriert mit erlesenen Antiquitäten, die sich unaufdringlich zu Bildern perfekter Schönheit und Harmonie zusammenfügen. Statt Betten gibt es Futons. "Alles nur vom Feinsten" ist die Devise des Besitzers, Herrn Sato, der dieses ganz besondere Haus in der zwölften Generation leitet. Aber der Luxus wird dem Gast nicht aufgedrängt, denn die raffinierte Eleganz ist Japans höchster Genuss. Die kunstvoll arrangierten Ikebana-Gestecke, das spektakuläre Essen, der zauberhafte Garten, in den sich jeder Raum öffnet, das bis ins kleinste Detail ausgefeilte Ritual der Teezeremonie - alles ist mit größter Sorgfalt und hoher Kunstfertigkeit aufeinander abgestimmt. Hier soll der Gast Ruhe, Einkehr und Frieden finden. Könige und Geistesgrößen, Filmstars und Schriftsteller haben im "Tawaraya" übernachtet: Karl Gustav und Sylvia von Schweden, Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir, Leonard Bernstein und Barbra Streisand. Marlon Brando hatte für eine Woche gebucht - verlängerte aber seinen Aufenthalt um einen ganzen Monat. Zu den japanischen Hauptreisezeiten, zur Kirschblüte und zu Neujahr, ist die Herberge schon Monate im Voraus ausgebucht. Das gilt auch für den Herbst, wenn die prachtvolle Färbung des Novemberlaubs die 2.000 Tempel und Klöster der alten Kaiserstadt umrahmt. Für Japaner ist dies der Gipfel der Schönheit und des Genusses, denn nichts berührt sie tiefer als die Vergänglichkeit.
Japanologe und Asienkorrespondent Gert Anhalt hat die Herberge der Harmonie im Kyotoer Herbst besucht. In Zen-Gärten und auf Antiquitätenmärkten, in Töpfereien, Tofu-Küchen und den stillen Fluren und Zimmern des "Tawaraya" spürt er dem höchsten Ideal der japanischen Ästhetik nach: dem Zauber der Schlichtheit.

Im Rahmen der 3sat-Themenwoche "Im Fokus: Japan" zeigt 3sat um 18.00 Uhr "Nippons wilde Töchter".


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15:00

Diese Drombuschs

Die Zeit danach

Darsteller:
Vera DrombuschWitta Pohl
Onkel LudwigGünter Strack
Dr. Martin SandersMichael Degen
Oma DrombuschGrete Wurm
ChrisMick Werup
MarionSabine Kaack
ThomiEike Hagen Schweikhardt
TinaMarion Kracht
u.a.
Buch: Robert Stromberger
Regie: Michael Meyer

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Nach Siegfried Drombuschs unerwartetem Tod stellt sich heraus, dass die finanzielle Belastung noch größer ist als befürchtet. Vera beschäftigt sich mit dem Gedanken, das Haus und das Geschäft aufzugeben. Marion, die auf der Suche nach einem eigenen Lokal ist, scheint ...

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Nach Siegfried Drombuschs unerwartetem Tod stellt sich heraus, dass die finanzielle Belastung noch größer ist als befürchtet. Vera beschäftigt sich mit dem Gedanken, das Haus und das Geschäft aufzugeben. Marion, die auf der Suche nach einem eigenen Lokal ist, scheint unterdessen, in die Fänge des zwielichtigen Brauereibesitzers Berning zu geraten. Onkel Ludwig, nun Dauergast im Hause Drombusch, hat eine zukunftsweisende Idee, wie man die widerstreitenden Vorstellungen aller Familienmitglieder unter einen Hut bringen kann. Doch Vera muss eine bittere Erfahrung machen: Kinder sind leider nicht so selbstlos, wie man sie gern hätte.
Folge der beliebten deutschen Familienserie von Robert Stromberger.



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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues

... aus der digitalen Welt

Themen: Datenschutz u.a.

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

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Am 28. Januar findet zum vierten Mal der Europäische Datenschutztag statt. Der Europarat will damit das Bewusstsein für den Datenschutz erhöhen. Eine lobenswerte Sache, aber längst haben wir viele unserer Daten gar nicht mehr selbst in der Hand. 2007 hat die EU das ...

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Am 28. Januar findet zum vierten Mal der Europäische Datenschutztag statt. Der Europarat will damit das Bewusstsein für den Datenschutz erhöhen. Eine lobenswerte Sache, aber längst haben wir viele unserer Daten gar nicht mehr selbst in der Hand. 2007 hat die EU das Flugpassagierdaten-Abkommen mit den USA verlängert. Dadurch sind Fluglinien verpflichtet, die Passagierdaten ihrer EU-USA-Flüge an das US-Heimatschutzministerium zu übermitteln. Dort werden sie standardmäßig 15 Jahre lang gespeichert. Ein weiteres Beispiel für verloren gegangene Datenselbstbestimmung ist das sogenannte SWIFT-Abkommen, durch das die USA die Banktransaktionen der EU-Bürger einsehen können.
Das 3sat-Magazin "neues" zeigt, wo Datenschutz derzeit an Grenzen stößt und welche Initiativen sich mit dem Schutz unserer Daten beschäftigen.


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

Die Tierklinik (3/4)

Von verschnupften Ponys und matten Hundebabys

Doku-Soap von Claudia Karstedt und Thomas Worms

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In der Tierklinik Düppel der Freien Universität Berlin werden mit modernster Technik jeden Tag über 150 Vier- und Zweibeiner behandelt, darunter Pferde, Esel und seltene Wildtiere. Die vierteilige Doku-Soap beobachtet den Alltag in der Klinik.
In der dritten Folge ...
(ARD/RBB)

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In der Tierklinik Düppel der Freien Universität Berlin werden mit modernster Technik jeden Tag über 150 Vier- und Zweibeiner behandelt, darunter Pferde, Esel und seltene Wildtiere. Die vierteilige Doku-Soap beobachtet den Alltag in der Klinik.
In der dritten Folge steht ein Kaiserschnitt an. Elli, ein Malteser-Tibet-Terrier-Mix, steht kurz vor ihrer ersten Niederkunft. Doch ein Junges steckt im Geburtskanal fest. Das OP-Team setzt alles daran, dem Nachwuchs seinen ersten Atemzug zu entlocken. In der Pferdeklinik steht das Pony Magic Moon isoliert mit Fieber und Schluckbeschwerden in seiner Box. Der Klinikchef befürchtet eine lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Nur eine komplizierte Endoskopie kann Aufschluss darüber geben, ob sein Verdacht zutrifft. Gegenüber in der Kleintierklinik arbeiten die Ärzte jetzt mit dem Linear-Beschleuniger, einem neuen Bestrahlungsgerät für Tumorpatienten, das aus der Humanmedizin stammt. Die Klinik Düppel soll das Zentrum für tiermedizinische Radioonkologie in Nordeuropa werden. Mit der Therapie eröffnen sich den Ärzten völlig neue Heilungschancen für erkrankte Katzen und Hunde. Davon könnte auch die dreijährige Ridgeback-Hündin Kimba profitieren, die an einem gefährlichen Tumor erkrankt ist.
(ARD/RBB)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Ein tierisches Magazin

Thema: Raubtiere im Winter

Moderation: Anke Neuzerling

Aus dem Zoo Augsburg mit Braunbären, Löwen, Leoparden,
Geparden und Manulen

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Einige Raubtiere im winterlichen Zoo Augsburg sind schon ganz schön träge, denn sie bereiten sich auf ihre Winterruhe vor - wie die Braunbärenweibchen Rezia und Ulma, die es kaum abwarten können, sich endlich in ihre Schlafbox zurückzuziehen. Andere dagegen sind ...

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Einige Raubtiere im winterlichen Zoo Augsburg sind schon ganz schön träge, denn sie bereiten sich auf ihre Winterruhe vor - wie die Braunbärenweibchen Rezia und Ulma, die es kaum abwarten können, sich endlich in ihre Schlafbox zurückzuziehen. Andere dagegen sind putzmunter und lassen sich auch von eiskalten Temperaturen nicht beeindrucken: Die Amur-Leoparden Mischa und Boris kommen aus Sibirien und haben deshalb mit Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt keine Probleme. Die Manule, scheue kleine Katzen aus Zentralasien, legen sich im Winter einen dicken Puschelpelz zu, der ihnen Schutz vor der Kälte bietet. Löwenmännchen Arthos hingegen hält sich mit seiner Gefährtin Natascha lieber im beheizten Innengehege als im Freien auf. Eine saftige Rinderschulter soll den König der Tiere nach draußen locken.
Anke Neuzerling stellt diesmal in "Arche Noah" den Zoo Augsburg und seine Bewohner vor.


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18:00

Im Fokus: Japan

Nippons wilde Töchter

Von der Ausbildung einer japanischen Proficatcherin

Film von Gert Anhalt

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Schwer zu verdauen, was da vor sich geht in dem Schuppen inmitten idyllischer Gemüsefelder am Stadtrand von Yokohama. Man möchte einen Krankenwagen rufen, die Polizei einschalten oder die Menschenrechtskommission: "Los, steh' auf! Wehr dich! Schlag mich!" schreit Chigusa ...

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Schwer zu verdauen, was da vor sich geht in dem Schuppen inmitten idyllischer Gemüsefelder am Stadtrand von Yokohama. Man möchte einen Krankenwagen rufen, die Polizei einschalten oder die Menschenrechtskommission: "Los, steh' auf! Wehr dich! Schlag mich!" schreit Chigusa Nagayo, 38, und tritt immer wieder auf die wehrlos auf der Matte liegende Aya Sakurai, 18, ein. "Du wolltest doch ein Profi werden! Dann steh' auf und schlage mich!" Proficatchen, besonders das der Frauen, ist in Japan - anders als im Westen - durchaus nicht das eher halbseidene Vergnügen einer gewaltverliebten Randgruppe. Es ist im Heimatland von Karate und Sumo ein ernst genommener Sport. Und nirgendwo sonst auf der Welt wird diese Disziplin härter und kompromissloser betrieben als im Land der sanften Geishas.
Gert Anhalt begleitet Ayas Ausbildung zur Proficatcherin bei Gaea Japan, einem der renommiertesten "Catcherställe" des Landes.

Im Rahmen der 3sat-Themenwoche "Im Fokus: Japan" zeigt 3sat im Anschluss, um 18.30 Uhr, "Takashi Murakami".


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Im Fokus: Japan

Takashi Murakami

Film von Ben Lewis

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Takashi Murakami ist Japans erfolgreichster zeitgenössischer Künstler und zugleich eine lukrative Investition in der Kunstwelt. Die Preise für seine Werke sind in weniger als zehn Jahren um das 20-fache gestiegen. Zahlreiche Sammler auf der ganzen Welt, vor allem aber ...

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Takashi Murakami ist Japans erfolgreichster zeitgenössischer Künstler und zugleich eine lukrative Investition in der Kunstwelt. Die Preise für seine Werke sind in weniger als zehn Jahren um das 20-fache gestiegen. Zahlreiche Sammler auf der ganzen Welt, vor allem aber in den USA und in Japan, reißen sich um Murakamis Kunstwerke. Seine Laufbahn begann zunächst auf klassische Art und Weise: In den frühen 1990er Jahren machte er Popkunst und konzeptionelle Arbeiten. Was ihn zum neuen, weltberühmten Topkünstler machte, war Lichtjahre entfernt von frühen Werken. Neue Inspirationsquelle wurde die japanische Subkultur der Mangas, Videospiele und die Konsum-Ästhetik. Hinter dieser knallig bunten Kitschwelt voller futuristischer Figuren und lachenden Blumen verbirgt sich jedoch eine Gesellschaftskritik des modernen Japans: Sie ist Ausdruck einer bedeutungslosen Leere, als Folge des Verlusts einer nationalen Identität und traditioneller Wertvorstellungen. Sie war außerdem das Ergebnis einer neuen Marketingstrategie. Da gibt es ein Murakami-Monopoly, Murakami-Kuscheltiere, Murakami-Postkarten, Murakami-Anstecknadeln, Murakami-Mousepads, Murakami-Schoko-Müsli und einen Garten voller Murakami-Blumen. Das sieht nach grenzenloser Vermarktung aus, dahinter steht jedoch eine Philosophie: Kunst soll jedem zugänglich sein. Im Gegensatz zu Andy Warhol, der als Kritiker des Kapitalismus verstanden wurde, feiert Murakami ihn geradezu. Der Künstler ist zum nationalen und internationalen Markenzeichen des Kapitalismus geworden und geht sogar noch weiter: "Ich hoffe, dass Subkulturen wie Manga, also Animes und Spiele, irgendwann als Kunst anerkannt werden. Aber das große Problem dabei ist, dass die Subkulturen in erster Linie als 'Business' gesehen werden, die anerkannte Kunst aber nicht. Aber wenn beide Richtungen zusammenwachsen, könnte sich eine neue Kunstform entwickeln. "
Ein Porträt des japanischen Künstlers Takashi Murakami.

Um 20.15 Uhr zeigt 3sat im Rahmen der Themenwoche "Im Fokus: Japan" die Dokumentation "Versessen auf Essen".


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Bambus - Superfaser der Natur

Film von Basil Gelpke

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Experten glauben, der großflächige Anbau von Bambus könne einige gravierende Umweltprobleme des 21. Jahrhunderts lösen helfen: Klimawandel, Bodenerosion, Regenwaldabholzung und Wassermangel. "Wer Bambus pflanzt, der pflanzt Wasser", sagen die Chinesen. Dank seines ...

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Experten glauben, der großflächige Anbau von Bambus könne einige gravierende Umweltprobleme des 21. Jahrhunderts lösen helfen: Klimawandel, Bodenerosion, Regenwaldabholzung und Wassermangel. "Wer Bambus pflanzt, der pflanzt Wasser", sagen die Chinesen. Dank seines feinen Wurzelgeflechts und seiner Eigenschaften als Wasserspeicher hebt der Bambus den Grundwasserspiegel rasch und nachhaltig. Unter optimalen Bedingungen wächst das Supergras über einen Meter am Tag - mehr als irgendeine andere Pflanze. Deshalb vermag kein Baum so viel Kohlendioxid zu binden wie Bambus. Die Wunderpflanze wächst auch in nährstoffarmen Böden, verbessert deren Struktur und verhindert Bodenerosion. Die Bambusfaser verfügt außerdem über eine einzigartige Biegsamkeit bei großer Druck- und Stoßfestigkeit, vergleichbar nur mit Stahl. Deshalb lassen sich aus Bambus nicht nur günstige, sondern auch erdbebensichere Häuser und Brücken bauen. Immer häufiger findet Bambus auch als Holzersatz Verwendung. In China entsteht eine ganze Bambusindustrie, denn aus den Bambusfasern lassen sich Papier und hochwertige Stoffe herstellen. Auch Bambusparkett wird immer beliebter, in den USA ist bereits jeder dritte Parkettboden aus Bambus. In seiner tropischen Heimat dient der Bambus traditionell als Energielieferant und Baumaterial.
Der Film stellt die Superfaser der Natur vor.


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19:45
Stereo-Ton

PHOTOsuisse: Christian Coigny

Porträtfilm von Jean-Stéphane Bron

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Die Schwarz-Weiß-Fotografie ist Christian Coignys Leidenschaft, egal, ob er berühmte Persönlichkeiten aus Kultur und Showbusiness auf einem Vitra-Stuhl sitzend porträtiert oder einem seiner persönlichen Projekte nachgeht. Letztere sind von Kindheitserinnerungen ...

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Die Schwarz-Weiß-Fotografie ist Christian Coignys Leidenschaft, egal, ob er berühmte Persönlichkeiten aus Kultur und Showbusiness auf einem Vitra-Stuhl sitzend porträtiert oder einem seiner persönlichen Projekte nachgeht. Letztere sind von Kindheitserinnerungen geprägt: von der Bretagne und den Stränden der Normandie, wo Coigny schon die Ferien mit seiner Familie verbrachte. Seine Ansichten von nackten Frauen und Männerrücken haben etwas zeitlos Nostalgisches. Seine Fotografien sollen Sehnsüchte wecken, so der Schweizer Fotograf.
Der Film "PHOTOsuisse: Christian Coigny" stellt den Schweizer Künstler vor.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Im Fokus: Japan

Versessen auf Essen

Gesunde Kost aus Fernost

Auf Speisereise mit Gert Anhalt

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Von Sushi bis Dashi, von Soja bis Goya: Die japanische Küche steckt voller Überraschungen und Geheimnisse - und sie gilt als die gesündeste Küche der Welt. Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 85 Jahren belegen die Japanerinnen weiterhin Platz eins der ...

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Von Sushi bis Dashi, von Soja bis Goya: Die japanische Küche steckt voller Überraschungen und Geheimnisse - und sie gilt als die gesündeste Küche der Welt. Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 85 Jahren belegen die Japanerinnen weiterhin Platz eins der weltweiten Langlebigkeits-Charts, die Männer kommen auf Platz drei. Experten sind sich einig: Das liegt vor allem an ihrer Ernährung. Außerdem werden Japaner statistisch gesehen wesentlich seltener von den ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten heimgesucht, die uns zu schaffen machen: Bluthochdruck, Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall und bestimmte Krebsarten.
Gert Anhalt schaut den Japanern von den Küsten der Nordinsel Hokkaido bis ins subtropische Okinawa in die Töpfe.

Mit der Dokumentation "Im Höllental der Schneeaffen", die 3sat im Anschluss um 21.00 Uhr zeigt, beschließt 3sat seine Themenwoche "Im Fokus: Japan".


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21:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Im Fokus: Japan

Im Höllental der Schneeaffen

Film von Jens-Uwe Heins

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Von Dezember bis März erstarrt die Natur in den Bergen der japanischen Hauptinsel Honshu unter klirrender Kälte. Dort gibt es eine Naturlandschaft, die für Japan selten ist: gewaltige Gebirgsmassive und eine ursprüngliche Wildnis. Im Winter machen die heißen Quellen ...
(ARD/BR)

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Von Dezember bis März erstarrt die Natur in den Bergen der japanischen Hauptinsel Honshu unter klirrender Kälte. Dort gibt es eine Naturlandschaft, die für Japan selten ist: gewaltige Gebirgsmassive und eine ursprüngliche Wildnis. Im Winter machen die heißen Quellen das Leben für Mensch und Tier erträglich. In dem Gebirge leben auch Rotgesichtsmakaken. Für sie sind Schnee und Eis selbstverständlich geworden. So haben in Jigokudani, dem "Höllental" der Japanischen Alpen, 300 Schneeaffen einen sicheren Zufluchtsort. Die Schlucht mit ihren heißen Quellen wurde extra für die Affen als Nationalpark ausgewiesen. Aber der geheimnisvolle Ort hat noch etwas Besonderes: Menschen und Schneeaffen gehen in den heißen Quellen genussvoll Badefreuden nach.
Jens-Uwe Heins beschreibt das Sozialleben der Schneeaffen im Höllental und zeigt, wie die Menschen mit ihnen umgehen.

Mit "Im Höllental der Schneeaffen" beschließt 3sat seine Themenwoche "Im Fokus: Japan".

(ARD/BR)


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21:30
Dolby-Digital Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

Der Pianist

Spielfilm, Frankreich/Polen/Deutschland/Großbritannien 2002

Darsteller:
Wladyslaw SzpilmanAdrien Brody
Deutscher OffizierThomas Kretschmann
VaterFrank Finlay
MutterMaureen Lipman
HenrykEd Stoppard
u.a.
Regie: Roman Polanski

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Wladyslaw Szpilman zählt Ende der 1930er Jahre zu den bekanntesten polnischen Pianisten. Er arbeitet beim Rundfunk und lebt mit seiner Familie in Warschau. Wie viele polnische Juden kann sich Szpilman nicht vorstellen, was der Einmarsch der deutschen Truppen 1939 mit sich ...
(ARD)

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Wladyslaw Szpilman zählt Ende der 1930er Jahre zu den bekanntesten polnischen Pianisten. Er arbeitet beim Rundfunk und lebt mit seiner Familie in Warschau. Wie viele polnische Juden kann sich Szpilman nicht vorstellen, was der Einmarsch der deutschen Truppen 1939 mit sich bringt. Beinahe scherzhaft streitet er mit seiner Familie noch darüber, ob man das Geld vor den Deutschen in der Violine oder lieber im Tischbein verstecken soll. Auch nach der Zwangsumsiedelung ins Getto, die in einer Mischung aus kühlem Verwaltungsakt und blankem Terror vonstatten geht, verliert der verträumte Pianist nicht die Hoffnung. Er arbeitet als Klavierspieler in einem schäbigen Café, um seine Familie, der Hab und Gut genommen wurde, notdürftig über Wasser zu halten. Tagtäglich wird er Zeuge unerträglicher Demütigungen und Brutalität. Im Haus gegenüber stürzen die Nazis einen alten Mann samt Rollstuhl vom Balkon, einem Kind, das sich durch ein Mauerloch zu retten versucht, wird von einem deutschen Soldaten das Rückgrat zertrümmert. 1942 beginnt der Abtransport aller Juden ins Konzentrationslager. Nur weil ein jüdischer Polizist ihn auf dem Bahnsteig aus der Masse der Todgeweihten zerrt, entgeht Szpilman der Deportation in die Gaskammer. Er versteckt sich in leerstehenden Wohnungen, erkrankt an Gelbsucht. Ausgerechnet ein deutscher Hauptmann, von der Sinnlosigkeit des Krieges zermürbt und vom zarten Spiel des Pianisten bezaubert, bewahrt Szpilman vor dem sicheren Hungertod.
"Der Pianist" basiert auf der Autobiografie des bekannten Komponisten und Pianisten Wladyslaw Szpilman. Der am 6. Juli 2000 in Warschau verstorbene Künstler überlebte das Warschauer Getto und schrieb seine Erlebnisse unmittelbar nach dem Krieg nieder. In seiner Leinwandadaption zeigt Regisseur Roman Polanski Bilder, die sich nachhaltig ins Gedächtnis einbrennen. Der Film wurde mit drei Oscars ausgezeichnet und gewann 2002 in Cannes die Goldene Palme.

3sat zeigt "Der Pianist" anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar. Aus demselben Anlass folgt am Montag, 25. Januar, 20.15 Uhr, die Dokumentation "Die Flucht".

(ARD)


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23:50
Stereo-Ton16:9 Format

Schatten des Schweigens

Dokumentarfilm von Martina Dase, Deutschland 2005

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Ken Kipperman, dessen Eltern den Holocaust überlebt haben, ist traumatisiert vom Schweigen der Eltern und von Bildern aus dem KZ Buchenwald, die er als Kind im Fernsehen sah: Schrumpfköpfe, Hautstücke und vor allem ein "Lampenschirm aus Menschenhaut". Der Graveur bei ...
(ARD/RBB)

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Ken Kipperman, dessen Eltern den Holocaust überlebt haben, ist traumatisiert vom Schweigen der Eltern und von Bildern aus dem KZ Buchenwald, die er als Kind im Fernsehen sah: Schrumpfköpfe, Hautstücke und vor allem ein "Lampenschirm aus Menschenhaut". Der Graveur bei der US-Bundesdruckerei in Washington macht es sich zur Lebensaufgabe, den Verbleib der Artefakte aufzuklären. Bei seiner besessenen Privatrecherche findet er tätowierte Menschenhaut und auch die Spur des Lampenschirms aus Menschenhaut, der angeblich auf Wunsch von Ilse Koch, Gattin des KZ-Kommandanten Karl Koch, aus der Haut ermordeter Häftlinge angefertigt wurde. Jahrelang stößt er bei seinen Bemühungen um öffentliche Aufmerksamkeit auf eine Mauer des Schweigens. Als der Reporter und Pulitzer-Preisträger Jeff Leen schließlich Kippermans Geschichte in der "Washington Post" veröffentlicht, stellt sich endlich die ersehnte Diskussion ein. In den USA wird heiß diskutiert, was es bedeuten würde, wenn die Geschichte des Lampenschirms vor allem die Geschichte eines Mythos wäre.
Der Film von Martina Dase "Schatten des Schweigens" dokumentiert Ken Kippermans Recherchen, rekonstruiert die Spur des Lampenschirms und fragt nach seiner Bedeutung für die Erinnerungskultur.
(ARD/RBB)


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1:20

Hello Austria, hello Vienna

Ein Österreich-Magazin


Das wöchentliche Magazin liefert ein breites Spektrum an Informationen und Unterhaltung aus der österreichischen Hauptstadt.
(ORF/3sat)


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1:45
Stereo-Ton

Friedrich Gulda und Joe Zawinul improvisieren

Wiener Konzerthaus, 1986

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Der gebürtige Wiener Friedrich Gulda (1930 - 2000) studierte an der Musikakademie und begann seine Laufbahn als Konzertpianist. Internationale Anerkennung fand er vor allem als Beethoven-Interpret. Auf den Jazz-Pianisten Gulda wurde die Welt erst 1956 beim "Newport ...
(ORF)

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Der gebürtige Wiener Friedrich Gulda (1930 - 2000) studierte an der Musikakademie und begann seine Laufbahn als Konzertpianist. Internationale Anerkennung fand er vor allem als Beethoven-Interpret. Auf den Jazz-Pianisten Gulda wurde die Welt erst 1956 beim "Newport Jazz-Festival" aufmerksam. Joe Zawinul (1932 - 2007) studierte am Wiener Konservatorium und widmete sich gleich dem modernen Jazz. 1959 übersiedelte er in die USA.
3sat zeigt die Aufzeichnung eines Konzerts von Friedrich Gulda und Joe Zawinul aus dem Wiener Konzerthaus von 1986.
(ORF)


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3:50
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

(Wh.)


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4:35
16:9 Format

Tele-Akademie

(Wh.)


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5:20

Nippons wilde Töchter

(Wh.)

Sendeende: 5:50 Uhr