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Sonntag, 14. Juni
Programmwoche 25/2009
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Blaenarvon, Großbritannien

(Wh.)


(ARD/SWR)


6:15
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wh.)


6:45

Tele-Akademie

Dr. Rainer Matejka: Wegweiser aus dem Irrgarten der

Ernährungslehre - zwischen etablierter Ernährung

und Vollwertkost

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Obwohl bekannt ist, dass eine Vielzahl heutiger Erkrankungen direkt oder indirekt ernährungsbedingt sind, gibt es kein einheitliches Bild über "die richtige Ernährung". Im Gegenteil werden viele Menschen durch unterschiedliche und zum Teil widersprüchliche Empfehlungen ...
(ARD/SWR)

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Obwohl bekannt ist, dass eine Vielzahl heutiger Erkrankungen direkt oder indirekt ernährungsbedingt sind, gibt es kein einheitliches Bild über "die richtige Ernährung". Im Gegenteil werden viele Menschen durch unterschiedliche und zum Teil widersprüchliche Empfehlungen verwirrt.
Dr. Rainer Matejka erläutert aus erfahrungsheilkundlicher Sicht, wo die Fehler der heutigen Ernährung liegen und wie die Grundleitlinien einer individuell richtigen Ernährung aussehen. Matjeka ist medizinischer Leiter einer Tagesklinik und war von 1994 bis 2003 Präsident des Deutschen Naturheilbundes.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle (175)

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

Hilde Domin (2/2)


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Moralspritze für die Wirtschaft

Der Wirtschaftsethiker Peter Ulrich im Gespräch mit

Roger de Weck

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Die Finanzbranche hat der Welt eine Krise beschert, wie es sie seit den 1930er Jahren nicht mehr gab. Umso dringlicher stellt sich nun auch in der Ökonomie die Frage nach Werten. Kann eine Wirtschaft überhaupt wertfrei funktionieren? Inwiefern kann Moral ein ...

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Die Finanzbranche hat der Welt eine Krise beschert, wie es sie seit den 1930er Jahren nicht mehr gab. Umso dringlicher stellt sich nun auch in der Ökonomie die Frage nach Werten. Kann eine Wirtschaft überhaupt wertfrei funktionieren? Inwiefern kann Moral ein marktwirtschaftliches System kritisch begleiten? Und verändert die Finanzkrise unser wirtschaftliches Handeln nachhaltig? Mehr als zwei Jahrzehnte hatte Peter Ulrich den ersten und bisher einzigen Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Universität St. Gallen in der Schweiz inne. Nun wurde er Anfang Mai emeritiert. Sein Institut hatte Ende März 2009 für Schlagzeilen gesorgt, als Vizedirektor Ulrich Thielemann in Berlin die Schweizer Steuerpolitik kritisierte und dem Staat fehlendes Unrechtsbewusstsein vorwarf.
Wie es der Wirtschaftsethik gelingen könnte, dem Nützlichkeitsdenken der Ökonomen etwas entgegenzusetzen, erklärt Peter Ulrich im Gespräch mit Roger de Weck.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

"Mythos und Demokratie - ein Widerspruch?"

Thea Dorn im Gespräch mit Jens Hacke, Herfried Münkler,

Gabor Steingart u.a.

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"Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann." Das ist das berühmte Diktum des ehemalige Verfassungsrichters Ernst-Wolfgang Böckenförde. Aber was ist das, was die Gesellschaft im Innersten zusammenhält? Gerade ...
(ARD/SWR)

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"Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann." Das ist das berühmte Diktum des ehemalige Verfassungsrichters Ernst-Wolfgang Böckenförde. Aber was ist das, was die Gesellschaft im Innersten zusammenhält? Gerade unsere Gesellschaft, in der Freiheit und Individualität höchste Güter sind? Wann wird aus einer Gesellschaft ein Volk: alle vier Jahre bei der Fußball-WM? Deutschland ist ein Sonderfall: 1945, am Ende des Zweiten Weltkriegs, hatten die deutschen Mythen all ihre Attraktivität verloren. Am Anfang der Bundesrepublik stand ein "Nie wieder". Der Holocaust, die Ermordung der europäischen Juden, das war der besondere Gründungsmythos der Bundesrepublik. Dann gab es noch die Deutsche Mark und das Wirtschaftswunder. Wohlstand statt Mythos. Hat die Wiedervereinigung daran etwas verändert? Bietet die friedliche deutsche Revolution - auch für die "Wessis" - jenseits der alten düsteren Kriegs- und Untergangsgesänge der Nibelungen, der antirömischen Affekte der Varusschlacht, der lähmenden Kyffhäuserfantasien um Friedrich Barbarossa ein positives Leitbild? Und wie schaut es bei anderen Nationen aus? Gibt es überhaupt demokratische, friedliche und tolerante Mythen, oder stecken in ihnen nicht immer Abgrenzung, Selbstbehauptung und letztlich Krieg?
Über diese und andere Fragen diskutiert Thea Dorn mit ihren Gästen, den Politologen und Autoren Herfried Münkler ("Die Deutschen und ihre Mythen") und Jens Hacke ("Politische Mythen und kollektive Selbstbilder nach 1989") sowie Gabor Steingart, Amerikakorrespondent des "Spiegel".
(ARD/SWR)


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11:15
Stereo-Ton16:9 Format

Angry Monk

Das Leben des streitbaren Mönchs Gendun Choephel

Dokumentarfilm von Luc Schaedler, Schweiz 2007

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In der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg hat sich im abgeschiedenen Tibet Unerhörtes ereignet: Ein junger, wissbegieriger Mönch hat sich - des klösterlichen Lebens überdrüssig - von der Tradition abgewandt und ist in die Welt aufgebrochen - auch in die Welt des Alkohols ...

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In der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg hat sich im abgeschiedenen Tibet Unerhörtes ereignet: Ein junger, wissbegieriger Mönch hat sich - des klösterlichen Lebens überdrüssig - von der Tradition abgewandt und ist in die Welt aufgebrochen - auch in die Welt des Alkohols und der Frauen. Doch darauf lässt sich die Rebellion des Gendun Choephel (1903 - 1951) nicht reduzieren. Vielmehr hat er die erstarrten Strukturen des lamaistischen Tibets erschüttert und den Weg für ein freies, in die Zukunft gerichtetes Denken geebnet.
Der Film von Luc Schaedler porträtiert einen Freigeist, der seiner Zeit weit voraus war und heute zu einem Hoffnungsträger für ein freies Tibet geworden ist. Ein faszinierender Einblick in ein Land, dessen schicksalhafte Vergangenheit sich im heutigen Alltag - vielfältig und widersprüchlich - spiegelt.


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12:15

Abgeschminkt: Katharina Schüttler

beobachtet von Johanna Schickentanz

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Katharina Schüttler stand mit elf Jahren zum ersten Mal vor der Filmkamera. Heute, mit 28, gilt sie längst als eine der profiliertesten deutschen Film- und Theaterdarstellerinnen. Ihr Fach sind extreme Figuren, die sie in einer Mischung aus Coolness, Anmut und ...

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Katharina Schüttler stand mit elf Jahren zum ersten Mal vor der Filmkamera. Heute, mit 28, gilt sie längst als eine der profiliertesten deutschen Film- und Theaterdarstellerinnen. Ihr Fach sind extreme Figuren, die sie in einer Mischung aus Coolness, Anmut und Aufbegehren darstellt. Eine kleine Frau mit großer Energie, die es schafft, Reinheit und Brüche in einer Person zu vereinen. Sie wurde 1979 in Köln geboren und wuchs dort auch auf. 1999 begann Schüttler ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Für ihre erste Kinohauptrolle als schwangere "Sophiiiie!", die sich durch eine Nacht voll Blut, Alkohol und Tränen treiben lässt, erhielt sie 2002 einen Nachwuchspreis. Neben ihrer Arbeit für Film und Fernsehen feiert Katharina Schüttler auch auf der Theaterbühne Erfolge, so in der Rolle der "Lolita" am Schauspiel Hannover und in der Titelrolle von Thomas Ostermeiers "Hedda Gabler"-Inszenierung an der Schaubühne Berlin, die 2006 zum Theatertreffen eingeladen war. Für diese Rolle erhielt sie den deutschen Theaterpreis "Der Faust" und wurde zur Schauspielerin des Jahres gewählt.
"Abgeschminkt" stellt die Schauspielerin Katharina Schüttler vor.


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Theaterlandschaften: Theater Chemnitz

Vorgestellt von Esther Schweins

Film von Jobst Knigge

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Chemnitz hat viele Gesichter - und viele Slogans: Stadt der Moderne ist der offizielle, Stadt auf den zweiten Blick, das sagen die Chemnitzer. Auf den ersten nämlich ist man allzu schnell bei dem Vorurteil angelangt, Chemnitz sei hässlich. Noch ein dritter Slogan würde ...

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Chemnitz hat viele Gesichter - und viele Slogans: Stadt der Moderne ist der offizielle, Stadt auf den zweiten Blick, das sagen die Chemnitzer. Auf den ersten nämlich ist man allzu schnell bei dem Vorurteil angelangt, Chemnitz sei hässlich. Noch ein dritter Slogan würde zu Chemnitz passen: Stadt der Talente - denn schon oft war die Stadt Startrampe für große Karrieren. Michael Ballack auf dem Rasen, Katharina Witt auf dem Eis, Ulrich Mühe, Cornelia Schmaus, Corinna Harfouch und viele andere auf der Bühne. Ein ganzes "Tatort"-Kommissariat könnte man mittlerweile füllen mit Ermittlern, die auf der Chemnitzer Bühne begannen. Die Nachwuchsförderung geht weiter: Im "Studio Chemnitz" können Schauspielschüler ihr Talent auf der großen Bühne erproben - eine einmalige Chance. Einmalig in Deutschland ist auch der äußerst erfolgreiche Fünfspartenbetrieb mit Oper, Orchester, Schauspiel, Ballett und Figurentheater. Schon zweimal gewannen die Chemnitzer den Theaterpreis "Der Faust". Einer, der viel zum Ruf des Theaters beigetragen hat, ist der Intendant Gerhard Meyer. 1969 pilgerten seinetwegen scharenweise junge Schauspieler nach Karl-Marx-Stadt, wie Chemnitz damals hieß, darunter Michael Gwisdek und Andreas Schmidt Schaller. Nicht allen passte dieser Erfolg, die Stasi hatte das Ensemble schnell im Visier. Gerüchten zufolge sollte ein kleiner Brand eine nicht linientreue Premiere verhindern, das Feuer geriet jedoch außer Kontrolle und zerstörte das ganze Haus. Was später kam, ist bekannt: Die DDR war am Ende, die Mauer fiel. Zehntausende verließen die Stadt, doch einige kamen auch - und zwar ans Theater. Michael Thalheimer, der später selbst zu inszenieren begann, war der erste "Wessi" im Ensemble.
Esther Schweins stellt das Theater Chemnitz vor.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatGebärdensprache

Wochenschau

Moderation: Liliane Roth-Rothenhorst

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer ...
(ORF)

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer Gebärdendolmetscherin übersetzt.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

VINETA

Das Geheimnis der versunkenen Stadt

Film von Günter Meyer und Jürgen Partzsch

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Einer Sage nach war Vineta einmal eine der größten und reichsten Städte Europas, bevor sie durch die Schuld ihrer Bewohner in den Fluten der Ostsee versank. Wissenschaftler sind sich einig, dass es die Stadt wirklich gab. Doch wie sah sie aus, wo hat sie gelegen, und ...
(ARD/RBB)

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Einer Sage nach war Vineta einmal eine der größten und reichsten Städte Europas, bevor sie durch die Schuld ihrer Bewohner in den Fluten der Ostsee versank. Wissenschaftler sind sich einig, dass es die Stadt wirklich gab. Doch wie sah sie aus, wo hat sie gelegen, und woher kam der legendäre Reichtum? Zwei Berliner Wissenschaftler vermuten, dass Vineta im Landkreis Nordvorpommern lag. Was ist dran an dieser Vineta-Theorie?
Die szenische Fernsehdokumentation von Günter Meyer und Jürgen Partzsch geht dieser und anderen Fragen nach und versucht, eins der letzten Geheimnisse der europäischen Geschichte zu lüften.
(ARD/RBB)


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14:30
Stereo-TonVideotext Untertitel

Schlosshotel Orth (4/20)

Fernsehserie, Österreich/Deutschland 1999

Fahrerflucht

Darsteller:
Wenzel HoferKlaus Wildbolz
Fanny StroblNicole R. Beutler
Vinzenz StroblHeinz Trixner
SissyAndrea Lamatsch
Georg BrandnerSascha Wussow
u.a.
Buch: Gabriele Weth
Regie: Klaus Gendries

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Jacob will noch immer seine Anteile am Schlosshotel abgeben. In der Zwischenzeit hat er auch schon einen Plan geschmiedet: Er will an die Hotelkette eines Konkurrenten verkaufen. Anna hat beschlossen, für die Zukunft des Schlosshotels zu kämpfen. Gemeinsam mit dem ...
(ORF)

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Jacob will noch immer seine Anteile am Schlosshotel abgeben. In der Zwischenzeit hat er auch schon einen Plan geschmiedet: Er will an die Hotelkette eines Konkurrenten verkaufen. Anna hat beschlossen, für die Zukunft des Schlosshotels zu kämpfen. Gemeinsam mit dem Besitzer einer Vinothek will sie Gourmet-Abende mit Edelweinverkostungen anbieten. Auch Wenzel hat inzwischen eine Strategie entwickelt, das Hotel zu retten und Jacob vom Verkauf seiner Anteile abzuhalten. Während Familie Hofer rosigen Zeiten entgegensieht, verunglückt ein Gast tödlich: Dr. Winter, der mit seiner Enkelin im Schlosshotel auf Urlaub ist. Bei einem Spaziergang beobachten die beiden ein Kamerateam, das Werbeaufnahmen für Biker-Mode macht. Bei den Dreharbeiten kommt es zu einem schrecklichen Unfall. Fred, einer der Biker, übersieht bei einem Sprung Dr. Winter. Dieser stürzt schwer und erliegt schließlich seinen Verletzungen. Georg, der das Kamerateam schon am Tag zuvor aufgefordert hatte, zu verschwinden, da es keine Drehgenehmigung hatte, ist davon überzeugt, dass der tödliche Sturz des Hotelgasts kein Unfall, sondern Mord war. Er bringt den Kommissar dazu, den Fall zu untersuchen.
Sechster Teil der Serie.
(ORF)


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15:15
Stereo-Ton16:9 Format

Der Nationalpark Beloweschskaja Puschtscha in Weißrussland

Film von Iduna Wünschmann und Alexander Huf

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Urplötzlich steht eine Gruppe Wisente auf der Lichtung. Wie Fabelwesen aus längst vergangener Zeit sehen sie aus. Dass es diese urigen Kolosse überhaupt noch gibt, grenzt an ein Wunder, galt doch der Europäische Bison schon um 1920 in der Wildnis als ausgerottet. In ...
(ARD/MDR)

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Urplötzlich steht eine Gruppe Wisente auf der Lichtung. Wie Fabelwesen aus längst vergangener Zeit sehen sie aus. Dass es diese urigen Kolosse überhaupt noch gibt, grenzt an ein Wunder, galt doch der Europäische Bison schon um 1920 in der Wildnis als ausgerottet. In einem einzigartigen internationalen Zuchtprogramm gelang die Rettung der Art - mithilfe weniger Zootiere, deren Nachkommen in geeigneten Wäldern ausgewildert wurden. Rund 300 Wisente streifen jetzt wieder durch die Beloweschskaja Puschtscha zwischen Grodno und Brest an der Grenze zu Polen. Die Wisente sind neben Schreiadler, Bartkauz und Seggenrohrsänger nur eine der vielen Tierarten, die es dort zu entdecken gibt. Ein Teil des letzten großflächigen Tiefland-Urwalds Europas, der bereits 1929 unter Schutz gestellt worden ist, gehört heute zum benachbarten, wesentlich kleineren Nationalpark Bialowieza. Seit 1992 zählt der Jahrhunderte alte Waldkomplex in Polen und Weißrussland zum Weltnaturerbe der UNESCO.
Der Film von Iduna Wünschmann und Alexander Huf erzählt vom Leben der Wisente sowie anderer seltener und bedrohter Tierarten im Nationalpark Beloweschskaja Puschtscha.
(ARD/MDR)



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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues

... aus der digitalen Welt

Themen: Vernetzt für den guten Zweck u.a.

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

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Die globale Vernetzung via Internet verbindet Menschen weltweit und ermöglicht gemeinsame Projekte. Zum Beispiel die Initiative "Linux für Afrika", die alte und nicht mehr benötigte Rechner sammelt und auf ihnen das freie Betriebssystem Linux installiert. So ...

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Die globale Vernetzung via Internet verbindet Menschen weltweit und ermöglicht gemeinsame Projekte. Zum Beispiel die Initiative "Linux für Afrika", die alte und nicht mehr benötigte Rechner sammelt und auf ihnen das freie Betriebssystem Linux installiert. So aufgerüstet werden die Rechner in afrikanischen Schulen im Unterricht eingesetzt. Auch "verteiltes Rechnen" wird so möglich. Das sogenannte Grid-Computing funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Was für einen allein zu schwer ist, das können viele auf einmal ganz leicht erreichen. Riesige Datenmengen, die in der wissenschaftlichen Forschung keine Seltenheit sind, können von einem Supercomputer bearbeitet werden - oder aber häppchenweise von vielen kleinen Heim-PCs mit der entsprechenden Software.
Das 3sat-Magazin "neues" berichtet über verschiedene Aspekte des "vernetzten Rechnens" und gibt Tipps, wie sich Computernutzer daran beteiligen können.


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17:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Nürnberger Exoten

Film von Markus Schmidbauer

(aus der ARD-Reihe "Zoo & Co.")

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Im Tiergarten Nürnberg gibt es das einzige Delfinarium Bayerns, eins von nur dreien in ganz Deutschland. Besonders mit der Nachzucht von Delfinen hat der Tiergarten Erfolg. Immer wieder ist es aufregend, wenn die Delfinweibchen trächtig sind. Wie werden sie auf die ...
(ARD/BR)

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Im Tiergarten Nürnberg gibt es das einzige Delfinarium Bayerns, eins von nur dreien in ganz Deutschland. Besonders mit der Nachzucht von Delfinen hat der Tiergarten Erfolg. Immer wieder ist es aufregend, wenn die Delfinweibchen trächtig sind. Wie werden sie auf die Geburt vorbereitet? Wie verläuft eine Ultraschalluntersuchung bei "Delfininnen"? Auch andere Wasserbewohner wie die Seelöwen erwarten häufig Nachwuchs. Da sie sich im Nürnberger Tiergarten so erfolgreich fortpflanzen, können immer wieder Junge an andere Zoos abgegeben werden. Die Nürnberger Seelöwen werden in alle Welt verschickt. Doch wie wird so ein junger Seelöwe verpackt? Geht er freiwillig in die Kiste?
Über diese Geschichten hinaus erzählt Markus Schmidbauer in seinem Film noch viele andere spannende Tiergeschichten aus dem Nürnberger Tiergarten.
(ARD/BR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Thema: Wildnis in Deutschland

Moderation: Anke Neuzerling

Aus dem Tierfreigehege des Bayerischen Waldes und dem
Opel-Zoo Kronberg mit Wölfen, Luchsen, Wildschweinen
und Wildkatzen

Erstausstrahlung

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Auch in Deutschland gab es einst Wildnis, in der Luchse, Wölfe und Wildschweine. In freier Wildbahn sind sie inzwischen ziemlich selten geworden.
"Arche Noah"-Moderatorin Anke Neuzerling reist in den größten Nationalpark Deutschlands, in den Bayerischen Wald, und ...

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Auch in Deutschland gab es einst Wildnis, in der Luchse, Wölfe und Wildschweine. In freier Wildbahn sind sie inzwischen ziemlich selten geworden.
"Arche Noah"-Moderatorin Anke Neuzerling reist in den größten Nationalpark Deutschlands, in den Bayerischen Wald, und in den Opel-Zoo nach Kronberg. Im Nationalpark Bayerischer Wald trifft sie gemeinsam mit Revierleiter Werner Kirchner auf Luchse und auf eine muntere Rotte Wildschweine, die im Tierfreigehege in Neuschönau gehegt und gepflegt werden. Dort gibt es auch ein Wolfsrudel, das Besucher gut beobachten können. Anke Neuzerling zeigt, dass Wölfe sehr sensibel und scheu sind und den Menschen eher meiden. Im Opel-Zoo begegnet Anke Neuzerling gemeinsam mit Tierärztin Dr. Ricarda Genz einem Rudel Wildkatzen.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Ohne Buch kein Film

20 Jahre Drehbuchwerkstatt München

Film von Matthias Leybrand

(aus der ARD-Reihe "Kino Kino extra")

Erstausstrahlung

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Die Drehbuchwerkstatt München feiert ihr 20-jähriges Bestehen. Absolventen sind unter anderem Matthias Kiefersauer ("Das große Hobeditzn", "Baching"), die Adolf-Grimme-Preisträgerin Ariela Bogenberger, die das Drehbuch zu "Marias letzte Reise" schrieb, sowie Bernd ...
(ARD/BR/3sat)

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Die Drehbuchwerkstatt München feiert ihr 20-jähriges Bestehen. Absolventen sind unter anderem Matthias Kiefersauer ("Das große Hobeditzn", "Baching"), die Adolf-Grimme-Preisträgerin Ariela Bogenberger, die das Drehbuch zu "Marias letzte Reise" schrieb, sowie Bernd Lichtenberg, der für sein Drehbuch zu "Good Bye Lenin" den Europäischen Filmpreis gewann.
Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Drehbuchwerkstatt München begleitet Matthias Leybrand Teilnehmer der Drehbuchwerkstatt ein Jahr lang - von der Bewerbung über Proben der ersten Dialogentwurfe bis zum fertigen Drehbuch. Matthias Kiefersauer, Ariela Bogenberger und Bernd Lichtenberg berichten von ihren Erfahrungen, Ängsten und Hoffnungen auf dem interessanten und schwierigen Weg von der Idee bis zum Drehbuch. Auch Hubert von Spreti und Andreas Gruber, die Leiter der Drehbuchwerkstatt, kommen zu Wort. Außerdem erklärt Franz Xaxer Bogner, Regisseur und Drehbuchautor zahlreicher legendärer Fernsehserien wie "Zur Freiheit" und "Café Meineid" sowie des ungewöhnlichen Heimatfilms "Madame Bäurin", der 1993 den Bayerischer Filmpreis erhielt, weshalb ohne ein gutes Drehbuch beim Filmemachen gar nichts geht.
(ARD/BR/3sat)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Geteilt - getrennt - vereint

Zeitgeschichten an der Waldviertler Grenze

Film von Romana Casata

Erstausstrahlung

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20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs richtet Niederösterreich erstmals eine grenzübergreifende Landesausstellung aus. Gemeinsam mit dem Kreis Vysocina in Tschechien wird die Schau mit dem Titel "Österreich - Tschechien" 2009 in den drei Städten Horn, Raabs und ...
(ORF/3sat)

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20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs richtet Niederösterreich erstmals eine grenzübergreifende Landesausstellung aus. Gemeinsam mit dem Kreis Vysocina in Tschechien wird die Schau mit dem Titel "Österreich - Tschechien" 2009 in den drei Städten Horn, Raabs und im grenznahen Telc gezeigt.
Aus diesem Anlass führt die Dokumentation von Romana Casata in Österreichs hohen Norden und erzählt Geschichten zur Geschichte entlang der österreichisch-tschechischen Grenze: aus einer Region, die mit "drüben" sehr viel verbindet - und doch viel Aufarbeitung der Vergangenheit braucht. Eine Suche nach der einstigen Grenze und nach den Grenzen, die in den Köpfen der Menschen gefallen sind oder noch bestehen: bei Zeitzeugen und auch bei jungen Menschen, die die Möglichkeit eines neuen Miteinanders in der EU deutlich machen.
(ORF/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Perserteppiche

Der Orient unter den Füßen

Film von Enrico Demurray

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Der Perserteppich ist das Sinnbild für den Orientteppich schlechthin. Die arabischen Scheichs kaufen nur Perser, weil es in ihren Augen keine besseren Teppiche gibt. Erfunden haben den Teppich vermutlich Nomaden, denn er ist das ideale "Möbel" für heiße Regionen. Zum ...
(ARD/NDR)

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Der Perserteppich ist das Sinnbild für den Orientteppich schlechthin. Die arabischen Scheichs kaufen nur Perser, weil es in ihren Augen keine besseren Teppiche gibt. Erfunden haben den Teppich vermutlich Nomaden, denn er ist das ideale "Möbel" für heiße Regionen. Zum einen ist der Boden bei Hitze der angenehmste Aufenthaltsort, gleichzeitig isoliert der Teppich gegen die nächtliche Kühle. Verfeinert wurde die Teppichproduktion in den Städten. Islamische Architektur, Innenraumgestaltung und Teppich-Design beeinflussten sich gegenseitig. Die Ergebnisse des Schöpfungsprozesses kann man heute noch sehen. Gute Stadtteppiche haben eine hohe Knotenzahl, und die Muster sind naturalistisch, das heißt ein Vogel sieht wie ein Vogel aus, eine Blume wie eine Blume. Jedes Teppichzentrum hat eigene, für sie typische Muster und Farben entwickelt. Der Kenner kann einen Isfahan auf den ersten Blick von einem Täbris unterscheiden. In der Hamburger Speicherstadt lagern Orientteppiche im Wert von rund einer Milliarde Euro. Zu den wertvollsten und vielleicht auch schönsten gehören die Perserteppiche. Mohammad Nobari ist dort Teppichgroßhändler. Seine Familie, die aus dem Iran stammt, ist seit vielen Generationen im Teppichhandel tätig.
Die Dokumentation von Enrico Demurray beleuchtet die gesamte Spanne der persischen Teppichherstellung, vom groben Gabeh, den im Iran keiner kaufen will, weil er als primitiv gilt, bis zum Teppichgemälde, das in Seide geknüpft wird.
(ARD/NDR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Abenteuer Amazonien (1/2)

Reise durch den Regenwald

Film von Stefan Schaaf

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Der Amazonas ist vom Volumen her der größte Fluss der Welt, 6.800 Kilometer lang, ein riesiges Wassersystem mitten in Lateinamerika. 190.000 Kubikmeter Süßwasser schießt der Amazonas pro Sekunde in den Atlantik, 10.000 Flüsse nimmt er bis zur Mündung auf. Manchmal ...
(ARD/SWR)

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Der Amazonas ist vom Volumen her der größte Fluss der Welt, 6.800 Kilometer lang, ein riesiges Wassersystem mitten in Lateinamerika. 190.000 Kubikmeter Süßwasser schießt der Amazonas pro Sekunde in den Atlantik, 10.000 Flüsse nimmt er bis zur Mündung auf. Manchmal schwillt er bis auf 100 Kilometer Breite an und umfließt - ganz nebenbei - die größte Flussinsel der Welt. Gern spricht man von der "grünen Lunge" der Welt, wenn man an Amazonien denkt - das Gebiet rund um diesen riesigen Strom. Die grüne Lunge? "Wir kämpfen doch allein gegen alle", sagt Eriberto Jualinga, ein Quechua-Indianer aus Ecuador. Er lebt in dem Dorf Sarayacu, das sich schon seit Jahren gegen internationale Ölfirmen wehrt, die das Amazonasgebiet erschließen wollen. 1.500 Kilogramm Sprengstoff sind von den Ölfirmen rund um Sarayacu vergraben worden. Die schöne heile Welt des Amazonas gibt es schon lange nicht mehr, der Urwald ist bedroht.
Der zweiteilige Film "Abenteuer Amazonien" folgt dem Lauf des Amazonas und stellt die Region und ihre Bewohner vor. In der ersten Folge reist Korrespondent Stefan Schaaf von Ecuador nach Peru und folgt dem Amazonas bis zur brasilianischen Grenze.

Den zweiten Teil der Dokumentation "Abenteuer Amazonien" sendet 3sat im Anschluss, um 21.00 Uhr.
(ARD/SWR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Abenteuer Amazonien (2/2)

Reise durch den Regenwald

Film von Thomas Aders

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Noch immer gibt es in dem gigantischen Amazonasbecken Indiostämme, die kaum Kontakt mit dem hatten, was man "Zivilisation" nennt. Die Männer des Stamms der Matis an der Grenze zu Peru jagen noch wie vor Urzeiten mit dem Blasrohr. Doch die Krankheiten der Weißen sind ...
(ARD/SWR)

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Noch immer gibt es in dem gigantischen Amazonasbecken Indiostämme, die kaum Kontakt mit dem hatten, was man "Zivilisation" nennt. Die Männer des Stamms der Matis an der Grenze zu Peru jagen noch wie vor Urzeiten mit dem Blasrohr. Doch die Krankheiten der Weißen sind schon bis zu ihnen vorgedrungen: Die meisten Stammesmitglieder leiden unter Hepatitis, viele sind bereits gestorben. Die Vorstellung von einer schönen, heilen Welt ist längst verflogen. Manaus, 1.500 Kilometer weiter östlich, war ehemals die reichste Stadt der Welt. Dort setzten die Kautschukbarone ihrer Allmacht ein Denkmal: das Opernhaus. Seu Nonatinho ist seit 35 Jahren die Seele dieses Kunsttempels. Eigentlich ist er schon längst pensioniert, aber er kann mit seiner Arbeit in der "schönsten Oper der Welt" einfach nicht aufhören.
Der zweiteilige Film "Abenteuer Amazonien" folgt dem Lauf des Amazonas und stellt die Region und ihre Bewohner vor. In der zweiten Folge geht es quer durch Brasilien, von der peruanischen Grenzstadt Tabatinga bis zur Mündung bei Belém - zu Fuß, im Wasserflugzeug, im Kanu und auf einem Passagierschiff.
(ARD/SWR)


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Dokumentarfilmzeit

Rubljovka

Straße zur Glückseligkeit

Dokumentarfilm von Irene Langemann, Deutschland 2007

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Rubljovka heißt die Verkehrsader, die Russlands Machtzentrum Moskau mit der Provinz verbindet. Die Gegend um diese Straße zog in allen Zeiten die herrschenden Eliten an: Zaren, Diktatoren und Präsidenten. Auch Wladimir Putin wohnt dort. In Putins Russland ist die ...
(ARD/RBB/WDR)

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Rubljovka heißt die Verkehrsader, die Russlands Machtzentrum Moskau mit der Provinz verbindet. Die Gegend um diese Straße zog in allen Zeiten die herrschenden Eliten an: Zaren, Diktatoren und Präsidenten. Auch Wladimir Putin wohnt dort. In Putins Russland ist die Rubljovka zum Synonym für Reichtum, gesellschaftlichen Aufschwung und eine dekadente Lebensart geworden. Spuren der Vergangenheit und groteske Auswüchse des modernen russischen Kapitalismus bilden einen bizarren Mikrokosmos, den es so nirgendwo sonst gibt. Neureiche Emporkömmlinge haben die Grundstückspreise an der Rubljovka in exorbitante Höhe getrieben. Jetzt ist der Krieg um die wenigen noch vorhandenen Flecken Boden ausgebrochen. Die letzten Hütten der Armen müssen den Palästen der Reichen weichen, mit Methoden, die kaum unlauterer und brutaler sein könnten. Der russische Staat, der durch die Ölmilliarden ein imperiales Comeback feiert, hat die Schwachen zum Abschuss freigegeben. Kaum einer wagt es, dagegen zu protestieren. Kein Wunder: Der Straßenzug Rubljovka ist wie ein streng überwachter Hochsicherheitstrakt.
Der Dokumentarfilm von Irene Langemann begleitet Verlierer und Profiteure, Reiche und Arme, die Mächtigen und ihre Marionetten in ihrem Alltag, in dem sich die sozialen Gegensätze immer mehr verschärfen. Ein gesellschaftliches Porträt des heutigen Russland, in dem Putins "gelenkte Demokratie" immer mehr diktatorische Züge gewinnt.
(ARD/RBB/WDR)


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23:20
schwarz-weiss monochrom

Der Kommissar

Kriminalserie von Herbert Reinecker

Ein Amoklauf

Darsteller:
Kommissar KellerErik Ode
Walter GrabertGünther Schramm
Robert HeinesReinhard Glemnitz
Harry KleinFritz Wepper
Fräulein RehbeinHelma Seitz
WeissmannGerd Baltus
HanneloreKrista Keller
NeumannGötz George
AnnelieseElisabeth Wiedemann
Dr. FörsterCharles Regnier
SaumeHans Quest
Frau SaumeIngrid Capelle
Frau LudwigLisa Helwig
GefängnisdirektorHans Michael Rehberg
TaxifahrerLambert Hamel
PassantW. Zeno Diemer
KellnerinRosl Mayr
WirtinEllen Umlauf
Regie: Wolfgang Becker

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Ein Mörder ist aus dem Gefängnis ausgebrochen. Großalarm für die Polizei, denn der Ausbrecher konnte sich eine Schusswaffe besorgen. In fieberhafter Eile lässt Kommissar Keller alle Personen im Bekanntenkreis des Entflohenen warnen, denn es ist für ihn absolut ...

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Ein Mörder ist aus dem Gefängnis ausgebrochen. Großalarm für die Polizei, denn der Ausbrecher konnte sich eine Schusswaffe besorgen. In fieberhafter Eile lässt Kommissar Keller alle Personen im Bekanntenkreis des Entflohenen warnen, denn es ist für ihn absolut sicher, dass der Mann sich rächen will. Also muss die Polizei ihn finden, bevor weiteres Unheil geschieht. Bei diesem Wettlauf um Leben und Tod gewinnt die Kriminalpolizei Erkenntnisse, die auch der Vorgeschichte dieses Falls eine Wende geben.
Eine weitere Folge der Krimiserie "Der Kommissar" mit Erik Ode in der Hauptrolle.


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0:15
Stereo-Tonschwarz-weiss monochrom16:9 Format

Hier und jetzt

(À tout de suite)

Spielfilm, Frankreich 2004

Darsteller:
LiliIsild Le Besco
BadaOuassini Embarek
AlainNicolas Duvauchelle
JoëlleLaurence Cordier
LaurenceEmmanuelle Bercot
LucienneOdile Vuillemin
u.a.
Regie: Benoît Jacquot

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Paris 1975: Die 19-jährige Kunststudentin Lili wächst in großbürgerlichen Verhältnissen bei ihrem in Scheidung lebenden Vater auf. Gelangweilt von ihrem Alltag und den Jungs ihrer Umgebung sehnt sich die junge Frau nach dem wirklichen Leben. Dann lernt sie in einer ...

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Paris 1975: Die 19-jährige Kunststudentin Lili wächst in großbürgerlichen Verhältnissen bei ihrem in Scheidung lebenden Vater auf. Gelangweilt von ihrem Alltag und den Jungs ihrer Umgebung sehnt sich die junge Frau nach dem wirklichen Leben. Dann lernt sie in einer Bar Bada, den Sohn marokkanischer Einwanderer, kennen und verliebt sich in ihn, nicht wissend, dass er ein Bandit ist. Als Bada eines Nachts nach einem missglückten Banküberfall bei ihr Unterschlupf sucht, versteckt sie ihn und seinen Komplizen Alain ohne zu zögern in ihrem Zimmer. Zusammen mit Alains Freundin Joëlle fliehen sie über Spanien und Marokko nach Griechenland. Auf der Flucht vor der Polizei genießen sie das "süße Leben". Doch das Verbrechen liegt wie ein Schatten über dem vermeintlichen Glück. Als Lili von Beamten am Flughafen in Athen aufgehalten wird, lassen sie die anderen allein zurück. Nur die Hoffnung auf Badas Rückkehr gibt Lili die Kraft weiterzuleben: Sie sucht sich einen Job und wartet.
Es waren die Filme der Nouvelle Vague, die Benoît Jacquot, 1947 in Paris geboren, dazu brachten, Filmemacher zu werden. So erinnert der mit einfachen Mitteln gedrehte Schwarz-Weiß-Film "Hier und jetzt" nicht nur an "Bonnie und Clyde", sondern auch an Godards "Pierrot le fou" und "Außer Atem". Während Jacquot in seinen früheren Filmen mehr an formalen Aspekten interessiert war, gilt sein Interesse heute den Menschen und der Enthüllung einer Wahrhaftigkeit seiner Figuren. Auch in "Hier und jetzt" konzentriert sich Jacquot ganz auf die Seelenlandschaft seiner Protagonistin Lili, herausragend dargestellt von Isild Le Besco. Stets in Großaufnahmen und doch mit großer Diskretion beobachtet Jacquot sie mit einer Handkamera wie ein Forscher auf der Suche nach dem Geheimnis, das diese Frau umgibt. "Hier und jetzt" basiert auf den Erinnerungen von Elisabeth Fanger, die in den 1970er Jahren mit einem jungen Gangster durchbrannte.


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1:50
Stereo-Ton16:9 FormatGebärdensprache

Wochenschau

Moderation: Liliane Roth-Rothenhorst

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer ...
(ORF)

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer Gebärdendolmetscherin übersetzt.
(ORF)


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2:15
Stereo-Ton16:9 Format

Gott ist tot

Spielfilm, Deutschland 2003

Darsteller:
HeinrichGötz George
MikeMarkus Knüfken
GünniBastian Trost
GiselaBarbara-Magdalena Ahren
PetraJanna Striebeck
WalterBernd Tauber
u.a.
Regie: Kadir Sözen

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Im Mikrokosmos eines kleinbürgerlichen Kölner Stadtteils werkelt der arbeitslose Heinrich Lutter an einem alten Wohnmobil. Er will zusammen mit seinem behinderten Sohn Günni nach Italien fahren, wohin ihn die Erinnerungen an ein unbeschwerteres Leben ziehen. Doch immer ...

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Im Mikrokosmos eines kleinbürgerlichen Kölner Stadtteils werkelt der arbeitslose Heinrich Lutter an einem alten Wohnmobil. Er will zusammen mit seinem behinderten Sohn Günni nach Italien fahren, wohin ihn die Erinnerungen an ein unbeschwerteres Leben ziehen. Doch immer wieder hält ihn etwas zurück. Zunächst meint er, sich um seinen kriminellen Sohn Mike kümmern zu müssen, der aufgrund von Schulden gleich wieder in Schwierigkeiten gerät. Dann nimmt ihm das Sozialamt das geliebte Wohnmobil ab, weil er als Sozialhilfeempfänger kein solches Eigentum haben darf. Schließlich ist da auch noch seine Verehrerin, die Metzgerin Gisela. Am Ende wird Lutter in einen Strudel aus falschen Entscheidungen und aufreibenden Kleinkriegen hineingerissen, aus dem er nicht unbeschadet wieder herauskommt.
Der Film des Autors und Regisseurs Kadir Sözen erzählt den Untergang des bärbeißigen Losers Lutter mit Charme, feinem Humor und Gespür für das Milieu eines Kiez', in dem jeder jeden kennt und in dem eine ruppige Art der Solidarität herrscht. Getragen von einem hervorragenden Schauspielerensemble, allen voran Götz George in der Rolle des scheiternden Lutter, und im Stil der britischen Sozialkomödien erzählt, ist "Gott ist tot" ein bemerkenswerter Film.


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3:50
Stereo-Ton16:9 Format

Geteilt - getrennt - vereint

(Wh.)


(ORF)


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4:20
Stereo-Ton

Brauerei Hürlimann

Aufstieg und Ende eines Familienunternehmens

Film von Arabelle Frey

(aus der SF-Reihe "Spuren der Zeit")

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Eher zufällig gründete der Müllerssohn Hans Heinrich Hürlimann (1803 - 1872) bei Rapperswil eine kleine Brauerei. Dank dem Unternehmer- und Pioniergeist der Nachfolgegeneration wurde Hürlimann schon bald zur größten und modernsten Braustätte der Schweiz. 160 Jahre ...

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Eher zufällig gründete der Müllerssohn Hans Heinrich Hürlimann (1803 - 1872) bei Rapperswil eine kleine Brauerei. Dank dem Unternehmer- und Pioniergeist der Nachfolgegeneration wurde Hürlimann schon bald zur größten und modernsten Braustätte der Schweiz. 160 Jahre lang lenkte jeweils der älteste Spross der Familie das Zürcher Brauereiunternehmen. Konkurrenzkämpfe, zwei Weltkriege und die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre konnten der Brauerei nichts anhaben. Erst der verschärfte Wettbewerb nach dem Wegfall des Bierkartells zu Beginn der 1990er Jahre und der schrumpfende Bierkonsum brachten die Brauerei in Schieflage. Die traditionelle Unternehmenskultur wurde vom modernen Renditedenken überrollt und die Brauerei geschlossen.
Der Film von Arabelle Frey zeichnet Aufstieg und Niedergang des Familienunternehmens nach.


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5:00

Tele-Akademie

(Wh.)


(ARD/SWR)


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5:45
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



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