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Donnerstag, 11. Juni
Programmwoche 24/2009
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6:00
Stereo-Ton

Kroatien

Die Kvarner Bucht

Film von Nina Kleinschmidt

(aus der ARD-Reihe "Reisewege")

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Weil vier große Inseln das Meer im Nordosten der Adria teilen, hieß die Kvarner Bucht unter den Römern "Mare Quaternarium". Die reizvolle Landschaft mit ihren vielen Inseln, Eilanden und Klippen war das Siedlungsgebiet der Illyrer, bevor die Region für viele ...
(ARD/SR)

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Weil vier große Inseln das Meer im Nordosten der Adria teilen, hieß die Kvarner Bucht unter den Römern "Mare Quaternarium". Die reizvolle Landschaft mit ihren vielen Inseln, Eilanden und Klippen war das Siedlungsgebiet der Illyrer, bevor die Region für viele Jahrhunderte zum Römischen Reich gehörte: Davon zeugt unter anderem die Stadt Pula in Istrien, die das "Eingangstor" der Kvarner Bucht ist. Bis heute liegt die Bucht an der Grenze zwischen der romanisch-italienischen und der slawisch-kroatischen Kultur: Der Hafen Rijeka hieß früher Fiume, der Badeort Opatija wurde einst Abbazia genannt. Beide Städte verbindet eine bewegte Vergangenheit: Byzantiner, Venezianer, Slawen und Italiener wechselten sich ab, dann regierte Österreich-Ungarn, schließlich Jugoslawien. Seit Kroatien Anwärter auf die Mitgliedschaft in der EU ist, rückt die Region wieder in die Mitte Europas, wo sie historisch hingehört. Vor über 100 Jahren kamen die Reichen an den Golf von Rijeka, um die milden Winter zu genießen. An der Opatija Riviera spazierten Adel und gekrönte Häupter der k.-u.-k.-Monarchie. Sie errichteten in Lovran Villen, die heute zusammen mit alten Hotels eine attraktive Kulisse für die modernen Seebäder bilden. Auch die Inseln sind weitgehend vom Massentourismus verschont geblieben: Cres, Krk und Losinj mit ihren hoch gelegenen Dörfern, ihren unberührten Karstlandschaften und stillen Häfen bieten die Abwechslung einer ländlichen Idylle, ganz im Gegensatz zur Betriebsamkeit von Rijeka, die ihre Bedeutung als wichtige Hafenstadt der nördlichen Adria wiedererlangt hat.
Der Film von Nina Kleinschmidt stellt die Kvarner Bucht vor und zeichnet die Geschichte des Feriengebiets nach.

Am Thementag "Der Reiz des Südens" geht 3sat in zahlreichen Dokumentationen, Reportagen und Spielfilmen der Faszination des Mittelmeerraums nach. 24 Stunden lang reist 3sat durch Italien, Spanien, Griechenland, Frankreich und Kroatien und stellt Land und Leute vor.

(ARD/SR)


6:45
Stereo-Ton

Oberitalien

Ligurien - Riviera di Levante

Land über dem Meer

Film von Birgitta Ashoff
(aus der ARD-Reihe "Reisewege")

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Das levantinische Ligurien, der schmale Küstenstrich im Osten von Genua, weckt Erinnerungen an jene Zeit, als berühmte Reisende nach Italien fanden, um sich zu vergnügen und zu langweilen. Im 19. Jahrhundert war unter anderen der englische Dichter Charles Dickens auf ...
(ARD/SR)

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Das levantinische Ligurien, der schmale Küstenstrich im Osten von Genua, weckt Erinnerungen an jene Zeit, als berühmte Reisende nach Italien fanden, um sich zu vergnügen und zu langweilen. Im 19. Jahrhundert war unter anderen der englische Dichter Charles Dickens auf der Via Aurelia unterwegs, der legendären römischen Küstenstraße hoch über dem Meer. Sehnsuchtsziel in den 1950er Jahren war Portofino, der Inbegriff von "dolce vita, grandezza, mondanità". Alle waren sie einmal dort: Rex Harrison, Humphrey Bogart, Ava Gardner, Liz Taylor, Pirelli, Agnelli und die anderen Schönen und Reichen. Weitere verlockende Ziele lagen in romantischer Abgeschiedenheit. Wie Piratennester zwängen sich die fünf Dörfer der Cinque Terre in die wilden Felsbuchten. Die Rebhänge wurden dem Land über dem Meer regelrecht abgerungen, seine für Ligurien typische Terrassenlandschaft gehört zu den steilsten Weinanbaugebieten der Welt. Die abseitige Lage macht bis heute den Reiz der Gegend aus. Lange Zeit waren die Cinque-Terre-Orte nur auf dem Wasserweg oder über abenteuerliche Pfade erreichbar. Hineingebaut in die ligurische Terrassenlandschaft, zwischen Himmel und Erde, liegt auch der ungewöhnliche Arbeitsplatz des Architekten Renzo Piano: das Terrassenhaus Punta Nave in Vesima, 30 Kilometer von Genua entfernt.
Eine Reise entlang der ligurischen Riviera di Livante.
(ARD/SR)


7:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

La Mancha

Die Heimat des Don Quijote

Film von Horst Lohmann

(aus der ARD-Reihe "Skizzen aus Spanien")

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Miguel de Cervantes verhalf der Mancha zu literarischem Weltruhm. Die Landschaft Neukastiliens südlich von Toledo ist nicht eben reizvoll, aber die karge Meseta mit ihren Burgen aus der Zeit der Reconquista, mit ihren Dörfern und Städtchen aus blankem Haustein und den ...
(ARD/BR)

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Miguel de Cervantes verhalf der Mancha zu literarischem Weltruhm. Die Landschaft Neukastiliens südlich von Toledo ist nicht eben reizvoll, aber die karge Meseta mit ihren Burgen aus der Zeit der Reconquista, mit ihren Dörfern und Städtchen aus blankem Haustein und den riesigen Windmühlen, war Schauplatz der Handlung des Ritters von der traurigen Gestalt, Don Quijote. Viele Orte, die in dem Roman vorkommen, sind gut erhalten, manche sogar restauriert: In der Schenke von Puerto Lápice wurde Don Quijote nach gehöriger Rauferei zum Ritter geschlagen, die einstmals 34 kühnen Recken auf dem Berg über Campo de Criptina, die er heldenhaft zu bekämpfen sich anschickte, sind nur noch zehn und stehen unter Denkmalschutz. Dem verliebten Rittersmann geriet das Herz in El Toboso in Wallung. Dort prallte er gegen den Kirchturm, der wie eine Festung gen Himmel ragte, und hielt ihn für das Schloss seiner Herrin Dulcinea. Im Wald von Belmonte focht er mit seinem Spiegelbild. In Argamasilla del Alba hat Cervantes im Gefängnis gesessen und mit der Niederschrift seine weltberühmten Werks begonnen.
Horst Lohmann folgt den Spuren des Ritters und seines Autors. Die Orte, die dem fiktiven Romangeschehen des Don Quijote zugeordnet werden können, stehen im Zentrum des Films, zu ihnen kehrt er immer wieder zurück. Er beschränkt sich allerdings nicht auf die literarische Darstellung, sondern besucht unter anderem auch Cuenca, Almagro und Toledo.
(ARD/BR)


8:15
Stereo-Ton16:9 Format

Veit Heinichen - Mein Triest

Film von Günter Schilhan

(aus der ORF/3sat-Reihe "Inter-City Spezial")

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Der 1957 in Deutschland geborene Schriftsteller Veit Heinichen ist Krimifans als Autor von Romanen wie "Die Toten vom Karst" und "Gib jedem seinen eigenen Tod" bekannt. Vor 15 Jahren hat Heinichen Triest zu seiner Wahlheimat gemacht. Die norditalienische Hafenstadt ist in ...
(ORF/3sat)

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Der 1957 in Deutschland geborene Schriftsteller Veit Heinichen ist Krimifans als Autor von Romanen wie "Die Toten vom Karst" und "Gib jedem seinen eigenen Tod" bekannt. Vor 15 Jahren hat Heinichen Triest zu seiner Wahlheimat gemacht. Die norditalienische Hafenstadt ist in Heinichens Romanen der Schauplatz der Ermittlungen seines literarischen Helden Commissario Proteo Laurenti. Triest ist für Heinichen "der Prototyp einer europäischen Stadt", ein Schnittpunkt zwischen Ost und West, zwischen Nord und Süd, eine Stadt an der Grenze, in der 90 Ethnien friedlich zusammenleben, aber auch ein Kreuzungspunkt des organisierten Verbrechens von Westeuropa und dem Balkan.
In der Dokumentation "Veit Heinichen - Mein Triest" führt der Autor nicht nur an die Schauplätze seiner Romane, sondern unternimmt auch einen Streifzug durch die abwechslungsreiche Geschichte der Stadt. So wie sein Kommissar Proteo Laurenti schätzt auch Veit Heinichen die kulinarischen Genüsse der Region, in denen sich die Einflüsse verschiedener historischer Epochen der Stadt widerspiegeln. Von der Antike bis in die Gegenwart Triests reicht die kulturhistorische Menüfolge, die Veit Heinichen gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin, der Spitzenköchin Ami Scabar, auftischt.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

Donna Leon - Venedig

Film von Günter Schilhan

(aus der ORF/3sat-Reihe "Inter-City Spezial")

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Die Lagunenstadt Venedig spielt eine wichtige Rolle im Leben der amerikanischen Autorin Donna Leon. Nicht nur, dass sie seit 20 Jahren dort lebt, Venedig ist auch der Schauplatz ihrer Krimis, die seit ihrem Erstlingsroman "Venezianisches Finale" (1993) die ...
(ORF)

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Die Lagunenstadt Venedig spielt eine wichtige Rolle im Leben der amerikanischen Autorin Donna Leon. Nicht nur, dass sie seit 20 Jahren dort lebt, Venedig ist auch der Schauplatz ihrer Krimis, die seit ihrem Erstlingsroman "Venezianisches Finale" (1993) die Beststeller-Listen krönen.
Donna Leon präsentiert in dem Film aus der Reihe "Inter-City Spezial" ihr ganz persönliches Venedig. Sie führt durch Viertel wie Castello und Canareggio, die abseits des Touristenstroms liegen, und zeigt Originalschauplätze ihrer Bücher. Die Autorin spricht aber auch über die Probleme dieser Stadt: die ständig ansteigenden Touristenzahlen, die Umweltprobleme durch die nahegelegenen Raffinerien und über die Schäden, die das Hochwasser an den alten Gebäuden der Lagunenstadt verursacht.
(ORF)


9:30
schwarz-weiss monochrom

Liebe, Brot und Eifersucht

(Pane, amore e gelosia)

Spielfilm, Italien 1954

Darsteller:
MariaGina Lollobrigida
Antonio CarotenutoRoberto Risso
AnnarellaMarisa Merlini
u.a.
Regie: Luigi Comencini

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Wachtmeister Carotenuto hat sich mit der Hebamme Annarella verlobt, sein junger Kollege Pietro hat endlich die temperamentvolle Maria für sich gewonnen. Das Glück der beiden Paare bleibt jedoch nicht ungetrübt: Pietro wird in eine andere Gendarmeriestation versetzt, und ...
(ORF)

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Wachtmeister Carotenuto hat sich mit der Hebamme Annarella verlobt, sein junger Kollege Pietro hat endlich die temperamentvolle Maria für sich gewonnen. Das Glück der beiden Paare bleibt jedoch nicht ungetrübt: Pietro wird in eine andere Gendarmeriestation versetzt, und Carotenuto entdeckt einen dunklen Punkt in der Vergangenheit seiner Verlobten.
Ein heiterer und temperamentvoller Reigen von durch Eifersucht erschwerten Liebesgeschichten in einem lebensfrohen italienischen Dorf. Sorgfältig inszenierte Fortsetzung nach dem großen Erfolg des Films "Brot, Liebe und Fantasie".
(ORF)


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11:05
Stereo-Ton16:9 Format

Stella di Mare - Das Glück kommt unverhofft

Fernsehfilm von Ulli Schwarzenberger,

Österreich/Deutschland 1998

Darsteller:
Friedrich PrantnerErwin Steinhauer
Nina PrantnerUlrike Beimpold
SophieVeronica Csarmann
MarieTheresa Böhler
Tonio CiprianGiampiero Bianchi
u.a.
Regie: Xaver Schwarzenberger

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Die vierköpfige Familie Prantner scheint vom Pech verfolgt: Vater Friedrich steht in den Trümmern seines neuen Tonstudios, Mutter Nina verliert ihren Arbeitsplatz in einem Modesalon. Als ein Brief vom Notar eintrifft, scheint die Pechsträhne ein Ende zu haben: Die ...
(ORF)

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Die vierköpfige Familie Prantner scheint vom Pech verfolgt: Vater Friedrich steht in den Trümmern seines neuen Tonstudios, Mutter Nina verliert ihren Arbeitsplatz in einem Modesalon. Als ein Brief vom Notar eintrifft, scheint die Pechsträhne ein Ende zu haben: Die Familie hat ein Schiff im fernen Grado geerbt. Friedrich macht sich gemeinsam mit Nina und den Töchtern Sophie und Marie nach Italien auf, um das verheißungsvolle Erbe anzutreten. Doch sehr schnell entpuppt sich die vermeintliche Traumjacht als alter, heruntergekommener Kahn. Die Konfrontation mit Hafenmeistern, Schifffahrtspatenten, dem Meer und dem Zusammenleben auf engstem Raum schafft ungeahnte Turbulenzen. Die Stimmung ist am Nullpunkt. Während man in Grado überlegt, was zu tun sei, brennt in Wien auch noch die Wohnung ab.
Die amüsante Komödie von Ulli Schwarzenberger entstand an Schauplätzen in Wien und im italienischen Grado. Erwin Steinhauer, Ulrike Beimpold, Veronika Csarmann und Theresa Böhler sind in den Hauptrollen zu sehen.
(ORF)


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12:35
Stereo-Ton16:9 Format

Die Straße von Messina

Zwischen Sizilien und Kalabrien

Film von Birgitta Ashoff

(aus der ARD-Reihe "Reisewege")

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Schon in der Antike war die Meerenge von Messina, die das Ionische mit dem Tyrrhenischen Meer verbindet, ein strategisch wichtiger Ort. Der "Stretto" ist an seiner engsten Stelle im Norden zwischen dem Capo Peloro und der Punta Pezzo nur drei Kilometer breit und erweitert ...
(ARD/SR)

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Schon in der Antike war die Meerenge von Messina, die das Ionische mit dem Tyrrhenischen Meer verbindet, ein strategisch wichtiger Ort. Der "Stretto" ist an seiner engsten Stelle im Norden zwischen dem Capo Peloro und der Punta Pezzo nur drei Kilometer breit und erweitert sich im Süden auf 16 Kilometer. Die Küstenstraßen an beiden Ufern - mit Messina und den Peloritani-Bergen im sizilianischen Hinterland und auf der anderen Seite mit Reggio di Calabria und den schroffen Felsen des Aspromonte - führen zu geschichtsträchtigen Orten und besonders reizvollen Landschaften. Ende Mai fahren die sizilianischen Fischer von Ganzini und die kalabresischen Schwertfischfänger von Scilla mit ihren eleganten Passerelle-Booten auf den "Stretto" fahren. Sie fangen von ihren Booten mit hohen Wachtürmen und langen Bugauslegern die kostbaren Schwertfische noch einzeln und mit der Harpune. Sie kennen die besonderen Gefahren ihres Gewässers, die schon Homer beschrieben hat. Zwischen beiden Meeren besteht gezeitenbedingter Unterschied des Wasserspiegels von fast einem halben Meter. Strom und Gegenstrom kämpfen gegeneinander, ein unvergleichliches Schauspiel, das die Menschen, ihre Verkehrswege und ihre Fanggründe geprägt hat.
Birgitta Ashoff stellt die Straße von Messina vor und begleitet Meeresbiologen, Schwertfischer und Navigationspiloten bei ihrer Arbeit.
(ARD/SR)


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13:20
Stereo-Ton

Kykladen

Sonne, Meer und ein Schiff - Inselhüpfen in der Ägäis

Film von Thomas Kragler

(aus der ARD-Reihe "Fernweh - Die Reisereportage")

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Das ägäische Meer ist das Traumziel aller Segelenthusiasten und Freunde der griechischen Inselwelt. Andros, Tinos, Delos, Santorin: Das sind vier der 1.400 Inseln, deren Namen allein schon wunderbare Urlaubsgefühle verheißen. Wer nicht selbst segeln will, der kann sich ...
(ARD/BR)

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Das ägäische Meer ist das Traumziel aller Segelenthusiasten und Freunde der griechischen Inselwelt. Andros, Tinos, Delos, Santorin: Das sind vier der 1.400 Inseln, deren Namen allein schon wunderbare Urlaubsgefühle verheißen. Wer nicht selbst segeln will, der kann sich auch durch die Ägäis schippern lassen, von Odysseus zum Beispiel, einem griechischen Seebären. Seine "Cosmos", ein umgebautes Fischerboot, wird dabei für eine Woche zum schwimmenden Zuhause für eine kleine Gruppe von Hellas-Freunden. Eine meist beschauliche, manchmal durchaus auch stürmische Art, sich den Inseln zu nähern. Dort wartet Griechenland mit landestypischen Attraktionen auf: mit Tintenfischen und Fleischbällchen, mit Retsina und Ouzo, mit schneeweißen Häusern und engen Gassen, mit orthodoxen Kirchen, malerischen Fischerhäfen und urigen Tavernen.
Der Film stellt die schönsten Urlaubsziele auf den Kykladen vor.
(ARD/BR)


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13:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

An Dalmatiens lichten Küsten

Film von Birgitta Ashoff

(aus der ARD-Reihe "Bilder einer Landschaft")

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Die Meerlandschaften im Süden von Dalmatien in Kroatien gehören zu den wildesten der Adria-Küste. Wo sich früher einmal tollkühne Seeräuber in spektakulär gelegenen Piratennestern versteckten, verläuft heute eine der größten Traumstraßen der gesamten ...
(ARD/BR)

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Die Meerlandschaften im Süden von Dalmatien in Kroatien gehören zu den wildesten der Adria-Küste. Wo sich früher einmal tollkühne Seeräuber in spektakulär gelegenen Piratennestern versteckten, verläuft heute eine der größten Traumstraßen der gesamten Mittelmeerküste. Nach den Erschütterungen der letzten Kriegsjahre haben die Bewohner ihr Alltagsleben und den Wiederaufbau beherzt in Angriff genommen. In Split und Trogir zeigen sich auf den Hafenpromenaden, am Stadtrand, auf dem Fischmarkt und in den eleganten Flaniermeilen viele Menschen, die Stadt und Meer genießen. So führt Suzana Talijan zu den Lieblingsplätzen ihrer Familie und ihrer Freunde: Sohn Luca spielt Fußball in den offenen Palastsälen des Kaisers Diokletian. Ihr Mann Zoran singt mit seinen Freunden leidenschaftliche Liebeslieder in einer gemütlichen Konoba. Der Architekt Teo erklärt, warum die Bürger von Split auch ihre Hochhäuser lieben. Gena, ein international arbeitender Modeschöpfer, zeigt sein schickes Dachatelier in der mittelalterlichen Altstadt von Trogir. Sein Freund Vedran, einst ein berühmter kroatischer Fußballnationalspieler, ist heute der beliebte Bürgermeister der Stadt und setzt sich nicht nur für die sportliche Entwicklung des Ortes ein.
Birgitta Ashoff lässt sich von verschiedenen Einwohnern Dalmatiens ihre Heimat zeigen.
(ARD/BR)


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14:30
Stereo-Ton16:9 Format

Der Duft der Provence

Trüffelhunde und Lavendel

Film von Klaus Weißmann und Rolf Sziringer

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Winter am Mont Ventoux: Wie eine riesige Nase überragt der "stürmische Berg" Frankreichs Süden. Dort üben die Spürhunde von Jean-Marie Rocchia die Suche nach Trüffelpilzen. Jeden Tag wandert der Trüffelspezialist mit seinen Dackeldamen Margot und Mustique in die ...
(ARD/NDR)

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Winter am Mont Ventoux: Wie eine riesige Nase überragt der "stürmische Berg" Frankreichs Süden. Dort üben die Spürhunde von Jean-Marie Rocchia die Suche nach Trüffelpilzen. Jeden Tag wandert der Trüffelspezialist mit seinen Dackeldamen Margot und Mustique in die Natur - auf der Suche nach den kostbaren Knollen. Doch Margot und Mustique lassen sich nur allzu gern von den Reizen der Provence ablenken. Wenn es Frühjahr wird im wilden Kräutergarten der Provence, haben die beiden Dackeldamen Schwierigkeiten, zwischen all den Düften ihre "Trainingstrüffel" zu finden. Ein Abstecher führt sie zu den Borries, den Steinhütten der Schäfer. Die Gemäuer bieten Unterschlupf für Siebenschläfer, Fledermäuse und Skorpione. Während der heißen Monate entspannen sich Monsieur Rocchia und seine Hunde am weißen Strand der Camargue. Neben den weißen Pferden leben zahllose wilde Stiere im Sumpfland. Jedes Jahr werden einige für den unblutigen provencalischen Stierkampf eingefangen. Im Juli stehen auch die violetten Lavendelfelder in voller Blüte, ihr Duft ist atemberaubend. Bienen bestäuben innerhalb weniger Tage das Blütenmeer. Der wertvolle Lavendelhonig und die ätherischen Öle des Lavendels sind der Reichtum der Region. Im Herbst bereiten sich die Murmeltiere der Haute Provence auf den Winterschlaf vor, und die Steinböcke kämpfen um ihre Reviere. Doch die kalte Jahreszeit währt nicht allzu lang. Schon bald wird das Land wieder erstrahlen, im Violett des Lavendels, in Ocker und Himmelblau. Von den Höhen des Mont Ventoux bis zu den Sümpfen der Camargue tummelt sich dann wieder eine Vielfalt an Tieren, die selbst der Provence-Kenner nur selten zu Gesicht bekommt.
Der Film von Klaus Weißmann und Rolf Sziringer begleitet Jean-Marie Rocchia und seine Trüffelhunde durch die Jahreszeiten in der Provence.
(ARD/NDR)


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15:15
Stereo-Ton

Heiliges Öl

Kulturgeschichte des Olivenöls

Dokumentation von Gustav W. Trampitsch

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Seit Jahrtausenden kultiviert der Mensch den Olivenbaum, verwendet seine Frucht zur Nahrung und in religiösen Ritualen. Von vorgeschichtlichen Epochen über die Zeitenwende bis in unsere Tage wurde und wird Olivenöl bei heiligen Handlungen verwendet. Durch das Öl kamen ...
(ORF)

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Seit Jahrtausenden kultiviert der Mensch den Olivenbaum, verwendet seine Frucht zur Nahrung und in religiösen Ritualen. Von vorgeschichtlichen Epochen über die Zeitenwende bis in unsere Tage wurde und wird Olivenöl bei heiligen Handlungen verwendet. Durch das Öl kamen die Menschen auch zum Licht.
Der Film "Heiliges Öl" von Gustav W. Trampitsch verfolgt die Kulturgeschichte des Olivenöls und zeigt auch die wirtschaftliche Seite dieses wertvollen Grundnahrungsmittels.
(ORF)


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16:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Vino Santo - Es lebe die Liebe, es lebe der Wein

Komödie von Ulli Schwarzenberger,

Österreich/Deutschland 1999

Darsteller:
GioiaHelen Zellweger
Georg AltenburgerFriedrich von Thun
SerafinaAnna Galiena
NonnoRaf Vallone
MaxSimon Verhoeven
Dr. WinklerHeinz Marecek
u.a.
Regie: Xaver Schwarzenberger

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Die junge Gioia Altenburger, die soeben ihr Wirtschaftsstudium abgeschlossen hat, soll als Steuerberaterin in die Kanzlei ihres Vaters Georg eintreten. Außerdem wird von ihr erwartet, Harry Winkler, den Sohn von Notar Dr. Winkler, zu heiraten. Die beiden Väter planen ...
(ORF)

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Die junge Gioia Altenburger, die soeben ihr Wirtschaftsstudium abgeschlossen hat, soll als Steuerberaterin in die Kanzlei ihres Vaters Georg eintreten. Außerdem wird von ihr erwartet, Harry Winkler, den Sohn von Notar Dr. Winkler, zu heiraten. Die beiden Väter planen eine Fusion der beiden Unternehmen, durch die man dann über die größte Kanzlei Wiens verfügen würde. Doch Gioia verliebt sich in Max. Als sie Wien gemeinsam mit Max verlassen soll, ist sie zu feige - die Pflicht geht vor. Dann erhalten die Altenburgers einen Anruf von Gioias Mutter Serafina, die seit Jahren von ihrem Ehemann getrennt im fernen Italien lebt und dort ein Weingut betreibt. Serafinas Vater Nonno hat einen Herzanfall erlitten. Sein sehnlichster Wunsch ist es, zu seinem 80. Geburtstag und gleichzeitig 50. Hochzeitstag noch einmal ein großes Familienfest zu feiern. Die gesamte Familie fährt nach Italien. Was Gioia noch nicht weiß: Nonno will ihr das Weingut vererben. Und als sie zufällig Max begegnet, ist die Verwirrung groß.
Eine Komödie von Ulli Schwarzenberger.
(ORF)


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17:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Griechenland - Der Garten der Götter

Film von Michael Schlamberger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Griechenland ist die Heimat der antiken Götter von Artemis bis Zeus. Das alte Weltreich ist Standort beeindruckender Tempel, Klöster und Ruinen, Schauplatz mystischer Kultstätten, Lebensraum für eine vielfältige Flora und Fauna.
Der Film begibt sich auf eine ...
(ORF)

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Griechenland ist die Heimat der antiken Götter von Artemis bis Zeus. Das alte Weltreich ist Standort beeindruckender Tempel, Klöster und Ruinen, Schauplatz mystischer Kultstätten, Lebensraum für eine vielfältige Flora und Fauna.
Der Film begibt sich auf eine Reise vom Mittelmeer über Kulturlandschaften, Städte, Wälder und Höhlen hinauf zum Olymp - dem Sitz des Vaters aller Götter: Zeus. Landschaftsbilder in kulturhistorischen Kulissen und Tieraufnahmen mit atemberaubenden Perspektiven stehen im Vordergrund. Zu sehen sind unter anderem eine Gruppe brütender Karettschildkröten, die Sandboa, die kleinste Riesenschlage der Welt, Löffelreiher, Schlangenadler, Krauskopfpelikane und afrikanische Chamäleons.
(ORF)


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18:15
Stereo-Ton16:9 Format

Andalusien

Das Land der weißen Dörfer

Film von Barbara Dickenberger

(aus der ARD-Reihe "Reisewege")

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Im Südwesten Andalusiens liegt das Land der Weißen Dörfer. Die "Pueblos Blancos", wie die Spanier die Orte nach der Farbe ihrer weiß getünchten Mauern nennen, liegen verstreut auf einem Hochplateau, inmitten der wilden, einsamen Sierra. Ihre eindrucksvolle Architektur ...
(ARD/SR)

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Im Südwesten Andalusiens liegt das Land der Weißen Dörfer. Die "Pueblos Blancos", wie die Spanier die Orte nach der Farbe ihrer weiß getünchten Mauern nennen, liegen verstreut auf einem Hochplateau, inmitten der wilden, einsamen Sierra. Ihre eindrucksvolle Architektur geht zurück auf die Zeit, als die Mauren Andalusien beherrschten. Deshalb tragen viele Ortsnamen den Zusatz "de la Frontera", als Erinnerung an die umkämpfte Grenze zwischen dem christlichen Norden und dem muslimischen Süden Spaniens.
Der Film von Barbara Dickenberger lädt zu einer Reise durch Andalusien ein. Sie beginnt in Villaluenga del Rosario, einem Bergdorf, das im regenreichsten Gebiet Spaniens, der Sierra de Grazalema, liegt. Die Paläste und Kirchen der Stadt Ronda gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Dass die Stadt ein Schmugglerparadies war und die erste und älteste Stierkampfarena Spaniens beherbergt, trägt zusätzlich zu ihrer einzigartigen Atmosphäre bei. Von den Sierras führt die Reise schließlich Richtung Küste nach Vejer de la Frontera und Sanlucar de Barameda, wo in einem riesigen Palast die letzte Erbin der Herzöge von Medina Sidonia residiert, die das Land einst von den Mauren zurückerobert hatten.
(ARD/SR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton

Toskana: Italiens Reich der Sinne

Film von Antje Christ

(aus der ZDF-Reihe "reiselust")

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Die Toskana zählt zu den beliebtesten Urlaubszielen Europas. Sanft gewellte Hügel, Olivenhaine und Zypressenreihen - es gibt sie wirklich, die Toskana der Kalenderfotos und man könnte meinen, alles bereits zu kennen.
Antje Christ zeigt eine Toskana der Gegensätze ...

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Die Toskana zählt zu den beliebtesten Urlaubszielen Europas. Sanft gewellte Hügel, Olivenhaine und Zypressenreihen - es gibt sie wirklich, die Toskana der Kalenderfotos und man könnte meinen, alles bereits zu kennen.
Antje Christ zeigt eine Toskana der Gegensätze mit faszinierenden Landschaften und Städten, einer geheimnisvollen Bergwelt und unberührten Naturstränden. In der Maremma treibt sie mit den Butteri, den "Cowboys der Toskana", frei lebende Rinderherden ein. Italienischer Lebensart begegnet sie auf einem Blumenfest in Lucignano und während der Fahrt durchs Chianti auf dem wohl legendärsten aller Roller, der Vespa. Auf einer Städtetour durch Florenz und Siena wirft sie einen Blick hinter die Kulissen des berühmten Mode-Clans Ferragamo und lässt sich vom vielleicht schönsten Platz der Welt, dem Campo in Siena, bezaubern. Dort beginnt auch eine Fahrt durch die Crete mit dem "Treno Natura", einem restaurierten Zug aus den 1960er Jahren.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Capri - Mythos ohne Sperrstunde

Film von Christian Gramstadt und Johannes Schäfer

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Capri, ein Wort, bei dem Sonne, Meer, Sand, Lebenslust und Snobismus mitklingen. Rudi Schuricke machte die Mittelmeerinsel 1947 berühmt: Fast jeder Deutsche kann seine "Caprifischer" mitsummen. Manche nennen die Insel auch "das Sylt Italiens": Dort prallen Jetset und ...
(ARD/NDR)

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Capri, ein Wort, bei dem Sonne, Meer, Sand, Lebenslust und Snobismus mitklingen. Rudi Schuricke machte die Mittelmeerinsel 1947 berühmt: Fast jeder Deutsche kann seine "Caprifischer" mitsummen. Manche nennen die Insel auch "das Sylt Italiens": Dort prallen Jetset und Touristen in den Sommermonaten aufeinander. Täglich spucken die Fähren im Hafen von Capri Tausende von Urlaubern aus. Die Marina Grande ist ein bunter und lebendiger Ort. Die meisten Besucher nehmen sich einen Tag Zeit, dann geht es wieder zurück aufs Festland. Stars bleiben eine oder mehrere Nächte. Oben, über dem Golf von Neapel, thront die Piazetta - ruhig und mondän. Der Platz ist überschaubar, in den Cafés kann jeder jeden beobachten.
Der Film bereist die Insel mit Capresen: Ein Fischer und Kapitän, ein Taxifahrer, ein Gentleman-Kellner, ein Chansonier, eine Kioskbesitzerin, ein Klubsänger, ein Schuster und ein Hotelier zeigen die schönsten Stellen.
(ARD/NDR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Geheimnisvolle Adria

Film von Michael Schlamberger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Die Adria war lange Zeit die einzige Verbindung Mitteleuropas zum Orient, so dass dieses kleine Meer zum Symbol für die große Welt mit all ihrer Exotik wurde und die Stadt Venedig sich "Königin der Weltmeere" nennen konnte. Ob zahlreiche Weißkopfmöwenpaare den ...
(ORF)

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Die Adria war lange Zeit die einzige Verbindung Mitteleuropas zum Orient, so dass dieses kleine Meer zum Symbol für die große Welt mit all ihrer Exotik wurde und die Stadt Venedig sich "Königin der Weltmeere" nennen konnte. Ob zahlreiche Weißkopfmöwenpaare den ältesten bemannten Leuchtturm der Adria auf der Insel Palagruza umschwirren, sich Scharen von Flamingos in den Salinen Istriens tummeln oder Landschildkröten die Wein- und Olivenhaine Dalmatiens für sich erobern - die Lagunenlandschaft der Adria ist ein einzigartiger Lebensraum: Das Meer ist flach und seicht, das Klima sonnig und mild, und der Einfluss der Alpen allgegenwärtig. Denn erst ihre Flüsse, die in eisigen Höhen entspringen und Unmengen von Sand und nährstoffreichen Schlamm mit ins Meer schwemmen, machen diesen Landstrich zu einem der wichtigsten Feuchtgebiete ganz Europas, ohne das viele Vogelarten nicht mehr existieren könnten. Seit Hunderten von Jahren sind die Lagunen der nördlichen Adria begehrte Fischereigründe, und auch heute noch wird dort der Fischfang nach traditioneller Methode praktiziert. Die Lagunen brachten den Menschen jedoch nicht nur reiche Erträge, sie boten auch Schutz vor Angriffen aus dem Hinterland.
Der Film stellt die eindrucksvollsten Küstenstriche an der Adria vor.
(ORF)


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21:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Donna Leon - Sanft entschlafen

Spielfilm, Deutschland 2004

Darsteller:
Guido BrunettiUwe Kockisch
Paola BrunettiJulia Jäger
Chiara BrunettiLaura-Charlotte Syniawa
Raffi BrunettiPatrick Diemling
Vice-Questore PattaMichael Degen
Sergente VianelloKarl Fischer
Signorina ElettraAnnett Renneberg
OberinSuzanne von Borsody
u.a.
Regie: Sigi Rothemund

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Die Nonne Maria Testa nimmt überraschend Kontakt mit Commissario Brunetti auf: Maria, die der Ermittler als Betreuerin seiner im Heim lebenden Mutter kennt, findet es merkwürdig, dass im Altenpflegeheim St. Leonardo fünf kerngesunde Patienten eines plötzlichen Todes ...
(ARD)

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Die Nonne Maria Testa nimmt überraschend Kontakt mit Commissario Brunetti auf: Maria, die der Ermittler als Betreuerin seiner im Heim lebenden Mutter kennt, findet es merkwürdig, dass im Altenpflegeheim St. Leonardo fünf kerngesunde Patienten eines plötzlichen Todes starben. Die Nonne vermutet, dass die Alten wegen ihres Erbes getötet wurden. Obwohl Brunetti skeptisch ist, stattet er der Oberin einen Routinebesuch ab, kann aber keine Hinweise auf ein Verbrechen finden. Als Maria von einem Bus angefahren wird und schwer verletzt ins Koma fällt, glaubt der Commissario nicht an ein Unglück. Vorsichtshalber quartiert er seine Mutter bei sich zu Hause ein und nimmt die Ermittlungen auf. Signor da Pré, der Bruder einer jener "sanft entschlafenen" Alten, ficht das Testament seiner Schwester an, die ihr Vermögen dem Orden vermachen will: Die Nonne Maria hatte also recht mit ihrer Vermutung. Dank Signorina Elettras Beziehungen findet Brunetti heraus, dass Pater Pio, der Beichtvater des Altenheims, zur religiösen Geheimorganisation "Opera Pia" gehört und außerdem ein Schweizer Bankkonto führt. Aber der Pater scheint unangreifbar, denn nach einem verärgerten Anruf des Bischofs verbietet Patta dem Commissario weitere Ermittlungen. Einzig der Besuch des Schweizer Kollegen Brauchli hält Patta zunächst bei Laune. Erst als sich herausstellt, dass Signorina Lerini, eine religiöse Fanatikerin, für Pater Pio die schmutzige Arbeit erledigt, zieht sich das Netz um den scheinheiligen Pater zu.
"Donna Leon - Sanft entschlafen" ist ein weiterer spannend inszenierter Venedig-Krimi aus der erfolgreichen Reihe der Donna-Leon-Verfilmungen. Uwe Kockisch ("Die Mutter", "Der Tunnel") verkörpert die Rolle des eigenwilligen und sympathischen Commissario, der die Waffe durch Verstand und Einfühlungsvermögen ersetzt.
(ARD)


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23:15

Amarcord

Spielfilm, Italien/Frankreich 1973

Darsteller:
TittaBruno Zanin
Tittas MutterPupella Maggio
GradiscaMagali Noe
GroßvaterGiuseppe Ianigro
u.a.
Regie: Federico Fellini

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Titta wächst in den 1920er und 1930er Jahren in Rimini auf. Er leidet unter den Macken der Lehrer, entdeckt die Reize der Frauen und erlebt, wie sein Vater das Familienoberhaupt zu spielen versucht und wegen seiner sozialistischen Überzeugung von den Faschisten traktiert ...
(ORF)

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Titta wächst in den 1920er und 1930er Jahren in Rimini auf. Er leidet unter den Macken der Lehrer, entdeckt die Reize der Frauen und erlebt, wie sein Vater das Familienoberhaupt zu spielen versucht und wegen seiner sozialistischen Überzeugung von den Faschisten traktiert wird.
Federico Fellini erinnert sich in "Amarcord" an seine Jugendzeit in Rimini und zeichnet episodenhaft eine von einfachen Menschen, Käuzen und Originalen belebte Provinzlandschaft. Fellinis Film ist kein objektiver Bericht, sondern ein durch Erinnerungen verändertes und verwandeltes Zeitbild, in dem der Satiriker seiner Fantasie und Vorliebe für das Groteske freien Lauf lässt - eine Schau des vielfältigen, abgrundtief hässlichen und unendlichen schönen Lebens.
(ORF)


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1:15

Im Gegenlicht - eine italienische Reise (1/4)

Vierteilige Dokumentation von Gero von Boehm

und Joachim Fest

Neapel: Chaos und Wunder

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Die Millionenstadt Neapel droht an ihren Menschenmassen und an ihrem Müll zu ersticken. Auf das Treiben in den Straßen hat das keinen Einfluss: Mit Gleichmut warten die Neapolitaner auf die Katastrophe - den endgültigen Zerfall oder einen neuen Ausbruch des Vesuvs. ...

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Die Millionenstadt Neapel droht an ihren Menschenmassen und an ihrem Müll zu ersticken. Auf das Treiben in den Straßen hat das keinen Einfluss: Mit Gleichmut warten die Neapolitaner auf die Katastrophe - den endgültigen Zerfall oder einen neuen Ausbruch des Vesuvs.
In der vierteiligen Dokumentation stellen Gero von Boehm und Joachim Fest den Süden Italiens, seine Geschichte und seine Menschen vor. In der ersten Folge besuchen sie Neapel.

Die weiteren Folgen der Reihe "Im Gegenlicht - eine italienische Reise" zeigt 3sat im Anschluss ab 1.40 Uhr.


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1:40

Im Gegenlicht - eine italienische Reise (2/4)

Vierteilige Dokumentation von Gero von Boehm

und Joachim Fest

Kalabrien: Die vergessene Küste

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Zur Zeit der Griechen war die Küste Kalabriens, der südlichste Abschnitt des italienischen Festlands, mit einer dichten Kette glanzvoller Städte besetzt. In abgelegenen, halb verlassenen Dörfern leben bis heute Nachfahren der Griechen. Sie haben die alte Sprache ...

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Zur Zeit der Griechen war die Küste Kalabriens, der südlichste Abschnitt des italienischen Festlands, mit einer dichten Kette glanzvoller Städte besetzt. In abgelegenen, halb verlassenen Dörfern leben bis heute Nachfahren der Griechen. Sie haben die alte Sprache bewahrt und sind die letzten Zeugen einer längst vergangenen Epoche. Ansonsten ist der einst blühende Küstenstreifen heute vor allem eine trostlos zersiedelte Wüste. Alle Pläne zur Sanierung der südlichen Region, des Mezzogiorno, sind gescheitert.
Die zweite Folge der vierteiligen Dokumentation von Gero von Boehm und Joachim Fest über den Süden Italiens stellt Kalabrien und seine Bewohner vor.


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2:10

Im Gegenlicht - eine italienische Reise (3/4)

Vierteilige Dokumentation von Gero von Boehm

und Joachim Fest

Rom: Ende der Ewigkeit?

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Wer nach Rom reist, sucht Spuren einer großen Vergangenheit. Die grandiose Kulisse löst bei vielen noch immer das Gefühl aus, in einer "ewigen Stadt" zu sein. Was bedeutet es für die Römer, in einem Museum zu leben, dessen Schätze mehr und mehr dem Verfall ...

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Wer nach Rom reist, sucht Spuren einer großen Vergangenheit. Die grandiose Kulisse löst bei vielen noch immer das Gefühl aus, in einer "ewigen Stadt" zu sein. Was bedeutet es für die Römer, in einem Museum zu leben, dessen Schätze mehr und mehr dem Verfall preisgegeben sind? Was ist von der Atmosphäre der Tage und Nächte geblieben, die Federico Fellini in seinen Filmen beschrieb? Nichts kann mehr den Preis verbergen, den die Stadt für ihr wucherndes Wachstum bezahlen muss.
Der dritte Teil der vierteiligen Dokumentation von Gero von Boehm und Joachim Fest über den Süden Italiens stellt die Elendsviertel Roms den kunstvoll angelegten vatikanischen Gärten und dem nächtlichen Treiben der Stadt gegenüber.


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2:40

Im Gegenlicht - eine italienische Reise (4/4)

Vierteilige Dokumentation von Gero von Boehm

und Joachim Fest

Sizilien: Das Schweigen des Südens

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Sizilien gibt so gut wie gar nichts von selbst Preis. Die Abwehrinstinkte der immer wieder neu eroberten Insel, die entweder Spielball oder Beute von Fremden war, sind noch immer lebendig. Das Land und seine Bewohner sind auch heute noch von Mythen und Geheimnissen ...

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Sizilien gibt so gut wie gar nichts von selbst Preis. Die Abwehrinstinkte der immer wieder neu eroberten Insel, die entweder Spielball oder Beute von Fremden war, sind noch immer lebendig. Das Land und seine Bewohner sind auch heute noch von Mythen und Geheimnissen geprägt. Auch das macht die Reise vom vulkanischen Feuerzauber des Ätna bis zum Totenkabinett der Kapuzinergruft in Palermo spannend.
Im letzten Teil der vierteiligen Dokumentation von Gero von Boehm und Joachim Fest über den Süden Italiens erzählen ungewöhnliche Bilder und Menschen eine ganz und gar subjektive Geschichte von der Schönheit dieser Insel, von der Gewalt und Leidenschaft seiner Bewohner.


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3:10
Stereo-Ton16:9 Format

Vivaldi und Venedig

Musikalisch - Kulinarisch

Film von Georg Madeja und Herbert Senegacnik

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Die Stadt Venedig hat viele große Künstler hervorgebracht. Einer von ihnen, Antonio Vivaldi (1678 - 1741), steht heute wieder hoch im Kurs. Vivaldi war einer der bedeutendsten Geigenvirtuosen seiner Zeit und Schöpfer zahlloser geistlicher und weltlicher Kompositionen. ...
(ORF)

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Die Stadt Venedig hat viele große Künstler hervorgebracht. Einer von ihnen, Antonio Vivaldi (1678 - 1741), steht heute wieder hoch im Kurs. Vivaldi war einer der bedeutendsten Geigenvirtuosen seiner Zeit und Schöpfer zahlloser geistlicher und weltlicher Kompositionen. Er war zugleich Priester und karrieresüchtiger Lebemann - doch vor allem Venezianer, Bürger einer Stadt des 18. Jahrhunderts, die den politischen Machtverlust durch Luxus und rauschende Feste zu verdrängen suchte. Bis heute hat Venedig nichts von seiner Magie verloren, davon künden traditionelle Feiern wie die "Festa del Redentore", die alljährlich im Juli an das Ende einer verheerenden Pestepidemie im 16. Jahrhundert erinnert, und die wochenlangen winterlichen Karnevalsinszenierungen.
In ihrer Dokumentation spüren Georg Madeja und Herbert Senegacnik Vivaldis Leben und Wirken in dessen Heimatstadt nach. Auch die lukullischen Genüsse, die schon im 18. Jahrhundert in der Lagunenmetropole geschätzt und auch dargestellt wurden, werden vorgestellt. Zu Wort kommen unter anderen die Krimiautorin Donna Leon und der Leiter des Instituto Antonio Vivaldi, Francesco Fanna.
(ORF)


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3:55
Stereo-Ton16:9 Format

Verdi und die Emilia Romagna

Musikalisch - kulinarisch

Dokumentation von Georg Madeja

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Giuseppe Verdi war nicht nur Komponist, sondern auch Landwirt und Koch. Bereits mit Mitte 30 zog sich der erfolgreiche und damals schon weltberühmte Musiker in die Einsamkeit seines Landguts in Sant'Agata in der Nähe seines Geburtsorts Roncole zurück. Er bekannte sich ...
(ORF)

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Giuseppe Verdi war nicht nur Komponist, sondern auch Landwirt und Koch. Bereits mit Mitte 30 zog sich der erfolgreiche und damals schon weltberühmte Musiker in die Einsamkeit seines Landguts in Sant'Agata in der Nähe seines Geburtsorts Roncole zurück. Er bekannte sich zum einfachen Landleben und war ein großzügiger Gastgeber. Bis heute bietet die Emilia Romagna kulinarische Spezialitäten, die schon Verdi liebte, wie Miriam Leonardi, die begnadete Köchin der Trattoria "La Buca" in Zibello, zu erzählen weiß. Wegen ihrer hervorragenden Küche nimmt so mancher Gast auch eine lange Anreise in Kauf. Massimo Spigarolis Urgroßvater war einst Pächter bei Verdi. Bis heute reden die Spigarolis, die mit Culatello-Schinken-Produktion und Haubenrestaurant mittlerweile zu kulinarischen Großunternehmern geworden sind, ehrfürchtig über den "Maestro". In Busseto findet die kulinarische Verbindung mit Verdi ihren absoluten Höhepunkt: Dort tragen nicht nur Weinflaschen, Käse und Würste Verdis Konterfei, sondern auch süße Delikatessen und allerlei Devotionalien. Sogar die Hotels haben den Namen mancher Operntitel.
"Verdi und die Emilia Romagna" ist ein musikalisch-kulinarisches Porträt Giuseppe Verdis und seiner Heimat zwischen Busseto und Parma mit einem Ausflug zu den Opernfestspielen in Verona.
(ORF)


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4:40
Stereo-Ton16:9 Format

Puccini und Lucca

Musikalisch - kulinarisch

Film von Georg Madeja

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Giacomo Puccini (1858 - 1924) war zu Lebzeiten ein umschwärmter Frauenheld und ein Liebhaber der guten Küche. Geboren in Lucca, der genussfreudigen Stadt in der Toskana, blieb er diesem Ort und seinem Elternhaus Zeit seines Lebens verbunden. Einen Eindruck von Puccinis ...
(ORF)

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Giacomo Puccini (1858 - 1924) war zu Lebzeiten ein umschwärmter Frauenheld und ein Liebhaber der guten Küche. Geboren in Lucca, der genussfreudigen Stadt in der Toskana, blieb er diesem Ort und seinem Elternhaus Zeit seines Lebens verbunden. Einen Eindruck von Puccinis Jugendjahren gibt das Museo della casa natale di Giacomo Puccini, in den umliegenden Trattorien kann der Besucher einen Eindruck der cucina povera, der einfachen Küche, gewinnen, deren Anhänger Puccini war. Eine wichtige Gedenkstätte befindet sich in Pascaglia. Von dort stammte die Familie Puccinis, die über mehrere Generationen hinweg eine Musikerdynastie bildete. In Torre del Lago steht das Museo Villa Puccini. Dort lebte der Komponist die längste Zeit seines Lebens. Sein Musikzimmer und fast alle anderen Räume sind im Originalzustand erhalten. In die bergige Garfagnana zog sich Puccini gern zurück, um seiner Jagdleidenschaft nachzugehen.
Die Dokumentation von Georg Madeja besucht wichtige Stationen in Puccinis Leben und stellt die einfache Küche der Toskana vor, deren Anhänger der Komponist war.
(ORF)


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5:35
VPS 05:34

Stereo-Ton

Dalmatinische Reise

Von Zadar zur Insel Brac

Film von Peter M. Kruchten


(ARD/SR)

Sendeende: 6:05 Uhr