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Sonntag, 29. März: Thementag "Wüstenzauber"
Programmwoche 14/2009
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6:00
Stereo-Ton

Das Wunder in der Wüste

Moses und der Aufbruch in die Freiheit

Film von Iris Pollatschek

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Er war ein Außenseiter, nur widerwillig akzeptiert von seinen Leuten. Ein gefährlicher Umstürzler, unerbittlich und grausam. Er vollbrachte Wunder, befreite sein Volk aus der Sklaverei und führte es durch die Wüste ins Gelobte Land. Noch heute wird Moses als Befreier ...

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Er war ein Außenseiter, nur widerwillig akzeptiert von seinen Leuten. Ein gefährlicher Umstürzler, unerbittlich und grausam. Er vollbrachte Wunder, befreite sein Volk aus der Sklaverei und führte es durch die Wüste ins Gelobte Land. Noch heute wird Moses als Befreier seines Volks und als Begründer der monotheistischen Weltreligionen verehrt. Seine Herkunft ist unklar, kein Fund belegt seine Existenz. Doch er ist bekannt wie kaum eine andere historische Figur. Moses empfing am Berg Sinai die Gesetzestafeln und damit die Idee von Moral und individueller Verantwortung des Menschen vor dem göttlichen Gebot. "Die Väter sollen nicht für die Kinder, noch die Kinder für die Väter sterben, sondern ein jeglicher soll für seine Sünden sterben." Hin und her gerissen zwischen Gottvertrauen und Selbstzweifeln gelang ihm die Verwirklichung einer Utopie - die Befreiung des Menschen. Damit wurde er zur Symbolfigur für Freiheit und Selbstbestimmung.
Der Film von Iris Pollatschek zeigt das Ringen um jene Grundwerte anhand von vier historischen Persönlichkeiten auf: Moses, Oliver Cromwell, Harriet Tubman und Yossi Harel.

Ein Drittel der Erdoberfläche, etwa 50 Millionen Quadratkilometer, besteht aus Wüsten und Halbwüsten. Auf den ersten Blick leblose Regionen. Doch die Wüste lebt: Es gibt Tiere, die Nebel trinken, Pflanzen, die eigene Wasservorräte anlegen. Auch die Menschen haben gelernt, die wenigen Ressourcen optimal zu nutzen. In dem 3sat-Thementag "Wüstenzauber" dreht sich 24 Stunden lang alles um die Faszination Wüste.


6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Sandrosen

Mysterien der Wüste

Film von Ingeborg Koch-Haag

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Eigentlich sind Sandrosen kaum mehr als eine dekorative Laune der Natur. In Jahrmillionen haben sich die bizarr geformten Mineralien an verschiedenen Orten der Erde entwickelt. Eine häufige Spezies der Sandrose wird als Wüstenrose bezeichnet, weil sie in trockenen und ...
(ARD/SR)

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Eigentlich sind Sandrosen kaum mehr als eine dekorative Laune der Natur. In Jahrmillionen haben sich die bizarr geformten Mineralien an verschiedenen Orten der Erde entwickelt. Eine häufige Spezies der Sandrose wird als Wüstenrose bezeichnet, weil sie in trockenen und heißen Gebieten vorkommt. Die typischen scharfkantigen Rosetten entstehen, wenn durch die schnell verdunstende Oberflächenfeuchtigkeit in der Wüste Grundwasser durch Kapillarkräfte nach oben befördert wird: Im Wasser gelöste Sulfate kristallisieren aus und verbacken mit dem Sand.
Ingeborg Koch-Haag hat in Südtunesien und Namibia nach Wüstenrosen gesucht und Einheimische befragt, wozu man Wüstenrosen benutzt.
(ARD/SR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Reisewege Libyen

Unterwegs im Garten Allahs

Film von Peter M. Kruchten

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Libyen - das war zu Zeiten des großen Historikers Herodot (um 484 - 420 v. Chr.) noch der Name für das ganze bekannte Afrika westlich von Ägypten. Die heutige "Sozialistische Libysch-Arabische Volks-Dschamahirija" ist ein klar definiertes Staatsgebilde: 1,7 Millionen ...
(ARD/SR)

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Libyen - das war zu Zeiten des großen Historikers Herodot (um 484 - 420 v. Chr.) noch der Name für das ganze bekannte Afrika westlich von Ägypten. Die heutige "Sozialistische Libysch-Arabische Volks-Dschamahirija" ist ein klar definiertes Staatsgebilde: 1,7 Millionen Quadratkilometer groß mit nur drei Millionen Einwohnern. Nicht zuletzt durch die Isolation des Landes haftet dem Namen "Libyen" noch immer etwas Geheimnisvolles an: Libyen ist Orient, Abenteuer, Wüste und Märchenland. Phönizier, Griechen und Römer besiedelten den nördlichen Küstenstreifen. Sie gründeten die drei Städte Leptis Magna, Oea, das heute Tripolis heißt, und Sabratha.
Peter M. Kruchten beginnt in Tripolitanien, der Region, in der diese drei Städte liegen, seine Reise. Von dort fährt er über das Gebirge Djebel Nafusah Richtung Süden nach Ghadames, dem alten Knotenpunkt der Karawanenstraßen und Tor zur Sahara. Von Murzuq im südlichen Landesteil aus geht es mit Allradfahrzeugen ins Wadi Mathendous. 10.000 Jahre alte Felsbilder erzählen dort aus der Frühgeschichte der Menschheit. Nördlich von Murzuq stößt Peter M. Kruchten schließlich auf die Mandara-Seen: Das Wasser mitten in der Wüste ist ein Beispiel für die starken Kontraste und die Schönheit der Natur in dieser alten Kulturlandschaft.
(ARD/SR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

8:15
16:9 Format

Von Salzburg zurück in die Wildnis

Film von Ulli Wolf

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Der Salzburger Tiergarten Hellbrunn ist federführend bei der Wiederansiedlung von Przewalski-Pferden in ihrer angestammten Heimat, der Wüste Gobi in der Mongolei. Przewalski-Pferde, eine Urform aller heute lebenden Pferdearten, galten in freier Wildbahn seit etwa 40 ...
(ORF)

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Der Salzburger Tiergarten Hellbrunn ist federführend bei der Wiederansiedlung von Przewalski-Pferden in ihrer angestammten Heimat, der Wüste Gobi in der Mongolei. Przewalski-Pferde, eine Urform aller heute lebenden Pferdearten, galten in freier Wildbahn seit etwa 40 Jahren als ausgestorben. In verschiedenen Zoos wurden diese Pferde jedoch nachgezüchtet. Seit einigen Jahren werden immer wieder kleine Gruppen in die Mongolei gebracht. Der Zoo Salzburg hat ein Wissenschaftszentrum mit österreichischen und deutschen Forschern in der Wüste Gobi eingerichtet, um zu verfolgen, wie sich das Projekt entwickelt.
Der Film von Uli Wolf stellt das Zuchtprojekt vor.
(ORF)


8:45
Stereo-Ton16:9 Format

Mit der Kraft der Sonne

Ibrahim Abouleish - der Visionär

Film von Bertram Verhaag

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2003 war für den ägyptische Unternehmer Ibrahim Abouleish das Jahr des großen Durchbruchs: Kurz nacheinander erhielt er von zwei sehr unterschiedlichen globalen Institutionen die höchsten Auszeichnungen: Im Frühjahr ehrte die Schwab-Foundation, Ausrichter des ...
(ARD/RB)

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2003 war für den ägyptische Unternehmer Ibrahim Abouleish das Jahr des großen Durchbruchs: Kurz nacheinander erhielt er von zwei sehr unterschiedlichen globalen Institutionen die höchsten Auszeichnungen: Im Frühjahr ehrte die Schwab-Foundation, Ausrichter des jährlichen "World Economic Forums" im schweizerischen Davos, seine Unternehmensgruppe Sekem als nachhaltiges Modellunternehmen. Nur wenige Monate später erhielt Abouleish den Alternativen Nobelpreis der globalisierungskritischen Right Livelihood Foundation für seine "Economy of Love" - sein einzigartiges Modell einer zukunftsweisenden Wirtschaft, die auf beeindruckende Weise ökologische, soziale und kulturelle Entwicklung mit ökonomischem Erfolg verbindet. Der Chemiker und Entwicklungshelfer Ibrahim Abouleish arbeitete und lebte im österreichischen Graz. Bei einem Besuch in seiner Heimat 1977 war er so entsetzt von dem Bildungsnotstand, der Überbevölkerung und der Umweltverschmutzung in dem Land, dass er beschloss, etwas dagegen zu tun. Im selben Jahr ging er nach Ägypten zurück und gründete die Entwicklungshilfeinitative Sekem. 60 Kilometer von Kairo entfernt erschloss er ein Gebiet in der Wüste für biologisch-dynamische Landwirtschaft. Sekem produziert dort verschiedene Biolebensmittel, Gesundheitsprodukte und Textilien aus ökologischem Anbau. Heute ist das Fairtrade-Unternehmen eine Holding mit sechs Firmen.
Ein Porträt des ägyptischen Unternehmers und Entwicklungshelfers Ibrahim Abouleish.
(ARD/RB)


9:30
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Libysche Sahara - Wasser aus der Wüste

Film von Michael Schlamberger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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"Bar Bela Mar", "Meer ohne Wasser", nennen die Beduinen die größte tropische Wüste der Welt, die Sahara. Dabei verbirgt sich tief unter dem Sand ein unermessliches Wasservorkommen: das Savorninsche Meer. Dieser Bodenschatz aus jahrtausendealtem Grundwasser speist auch ...
(ORF)

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"Bar Bela Mar", "Meer ohne Wasser", nennen die Beduinen die größte tropische Wüste der Welt, die Sahara. Dabei verbirgt sich tief unter dem Sand ein unermessliches Wasservorkommen: das Savorninsche Meer. Dieser Bodenschatz aus jahrtausendealtem Grundwasser speist auch die Oasen und Quellen, die an vereinzelten Stellen Leben im Überfluss gedeihen lassen. Die Menschen, die in der Wüste leben, wissen, wie viel Feuchtigkeit sich in der Sahara verbirgt. Manche Brunnen werden bereits seit Menschengedenken von den Karawanen angesteuert, alte Oasenstädte wie Gadames sind wahrscheinlich seit mindestens 10.000 Jahren besiedelt. Doch in letzter Zeit, heißt es, würden immer mehr Brunnen versiegen, Wasserstellen verschwinden, Oasen vertrocknen. Was gräbt der Sahara das Wasser ab? Lässt vielleicht der "Great Man-Made River" den Grundwasserspiegel sinken? Diese teuerste Baustelle aller Zeiten - bislang wurden 64 Milliarden US-Dollar im Sand vergraben - soll dereinst die Wüste ergrünen lassen, wenn es nach den Vorstellungen des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Gaddafi geht: Fossiles Grundwasser aus dem Savorninschen Meer wird mitten in der Sahara an die Oberfläche gepumpt und durch riesige Betonrohre über fast 5.000 Kilometer bis zur Mittelmeerküste transportiert. Seit 1984 fräsen sich die Baumaschinen durch die Wüste. Ob das Pipeline-System jemals wie geplant funktionieren wird, weiß niemand. Ebenso wenig lässt sich abschätzen, wie lange die unterirdischen Reserven eine Entnahme von 70.000 Litern pro Sekunde erlauben, und ob der Traum von der frisch ergrünten Wüste nicht möglicherweise bald im ökologischen Desaster endet.
Eine Dokumentation von Michael Schlamberger über das gigantische Wasserprojekt in der libyschen Sahara.
(ORF)


10:15

Wenn Weiden zu Wüsten werden (1/3)

Die Sahara im Nord-Sudan

Film von Wolfram Schiebener

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Mehr als 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachgebieten gehen an der Universität Köln der Frage nach, welche Einflüsse die großen Wüstengebiete in den vergangenen 12.000 Jahren verändert und welche Strategien Menschen entwickelt haben, ...
(ARD/WDR)

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Mehr als 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachgebieten gehen an der Universität Köln der Frage nach, welche Einflüsse die großen Wüstengebiete in den vergangenen 12.000 Jahren verändert und welche Strategien Menschen entwickelt haben, um sich den zum Teil dramatisch veränderten Lebensbedingungen anzupassen.
In der dreiteiligen Reihe "Wenn Weiden zu Wüsten werden" begleiten Wolfram Schiebener und sein Kamerateam eine Expedition unter Leitung des Geologen Stefan Kröpelin fast 3.000 Kilometer weit durch den nahezu unerforschten Nordwesten des Sudans. Überraschende archäologische Funde, unerwartete Erkenntnisse über die Veränderungen dieses Saharagebiets in den vergangenen Jahrtausenden und Begegnungen mit Wüstenbewohnern stehen im Mittelpunkt der ersten Folge.

Im Anschluss, ab 11.00 Uhr, zeigt 3sat die beiden weiteren Folgen des dreiteiligen Films "Wenn Weiden zu Wüsten werden".

(ARD/WDR)


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11:00

Wenn Weiden zu Wüsten werden (2/3)

Das Kaokoveld in Namibia

Film von Wolfram Schiebener

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Im Kaokefeld, einer Halbwüste im Südwesten Afrikas, leben die Ovahimba als Hirten und Viehzüchter im Einklang mit der Natur. Der Ethnologe Michael Bollig zeichnet seit Jahren die außergewöhnlichen Lebensgewohnheiten des letzten traditionell lebenden Hirtenvolks auf. ...
(ARD/WDR)

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Im Kaokefeld, einer Halbwüste im Südwesten Afrikas, leben die Ovahimba als Hirten und Viehzüchter im Einklang mit der Natur. Der Ethnologe Michael Bollig zeichnet seit Jahren die außergewöhnlichen Lebensgewohnheiten des letzten traditionell lebenden Hirtenvolks auf.
Wissenschaftler unterschiedlicher Fachgebiete erforschen an der Universität Köln, welche Einflüsse die großen Wüsten in den vergangenen 12.000 Jahren verändert haben und wie die Menschen auf die veränderten Lebensbedingungen reagierten. Wolfram Schiebener begleitet in seinem dreiteiligen Film einige von ihnen auf ihre Expeditionen. Im zweiten Teil stellt das Filmteam das Leben der Ovahimba vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie es ihnen gelingt, in dem fragilen Ökosystem der Halbwüste als Viehzüchter zu überleben.
(ARD/WDR)


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11:45

Wenn Weiden zu Wüsten werden (3/3)

Von der Sahara in die Namib

Film von Wolfram Schiebener

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Was unterscheidet die wenige Jahrtausende "junge" Wüste Sahara und die Jahrmillionen alte Namib - und was lässt sich daraus lernen? Bei einer Expedition in Ägypten stoßen Forscher auf zahlreiche Funde, die die bisher immer wieder bezweifelte intensive Besiedlung der ...
(ARD/WDR)

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Was unterscheidet die wenige Jahrtausende "junge" Wüste Sahara und die Jahrmillionen alte Namib - und was lässt sich daraus lernen? Bei einer Expedition in Ägypten stoßen Forscher auf zahlreiche Funde, die die bisher immer wieder bezweifelte intensive Besiedlung der Sahara westlich des Nils vor der Zeit der ägyptischen Hochkultur belegen. In der Namib hingegen lässt sich verfolgen, wie sich Lebensformen durch extreme Anpassung lange Zeit erhalten haben, die in der Sahara dem dramatischen Klimawandel zum Opfer gefallen sind.
Wissenschaftler unterschiedlicher Fachgebiete erforschen an der Universität Köln, welche Einflüsse die großen Wüsten in den vergangenen 12.000 Jahren verändert haben und wie die Menschen auf die veränderten Lebensbedingungen reagierten. Wolfram Schiebener begleitet in seinem dreiteiligen Film einige von ihnen auf ihre Expeditionen. Im dritten Teil beobachten Schieber und sein Team Wissenschaftler bei ihrer Arbeit in der Sahara und in der Namib.
(ARD/WDR)


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12:30
16:9 Format

Auf der Spur des "Englischen Patienten"

Wer war Graf Almásy?

Film von Kurt Mayer

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Der österreichisch-ungarische Abenteurer, Flugpionier und Wüstenforscher László Graf Almásy (1895 - 1951) war das Vorbild für die Figur des "Englischen Patienten" in dem Kinofilm von Anthony Minghella.
Filmdokumente aus den 1920er Jahren von den Schauplätzen ...
(ORF)

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Der österreichisch-ungarische Abenteurer, Flugpionier und Wüstenforscher László Graf Almásy (1895 - 1951) war das Vorbild für die Figur des "Englischen Patienten" in dem Kinofilm von Anthony Minghella.
Filmdokumente aus den 1920er Jahren von den Schauplätzen der historischen Reise László Graf Almásys sowie die Dreharbeiten zur Dokumentation "Schwimmer in der Wüste" bilden den Ausgangspunkt von Kurt Mayers Reportage über die wahren Lebensumstände des österreichischen Abenteurers.
(ORF)


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12:55
VPS 12:54

Stereo-Ton16:9 Format

Im Höllenloch der Schöpfung

Die Danakil Wüste in Äthiopien

Film von Wolfgang Uhl und Peter Weinert

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Die Danakil Wüste im Nordosten Äthiopiens zählt zu den unwirtlichsten und heißesten Gebieten der Erde, mit Temperaturen von oftmals 60 Grad und mehr. Diese Senke, ein ausgetrockneter Seitenarm des Roten Meeres, liegt bis zu 150 Meter unter dem Meeresspiegel und gilt ...
(ARD/HR)

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Die Danakil Wüste im Nordosten Äthiopiens zählt zu den unwirtlichsten und heißesten Gebieten der Erde, mit Temperaturen von oftmals 60 Grad und mehr. Diese Senke, ein ausgetrockneter Seitenarm des Roten Meeres, liegt bis zu 150 Meter unter dem Meeresspiegel und gilt als eine der vulkanisch aktivsten Gegenden der Welt. Trotzdem leben in dieser Region aus Sand, Salz und Lavagestein etwa 130.000 Menschen. Sie gehören zum Volksstamm der Afar und sind damit die Besitzer des Bodens, der das "weiße Gold" der Danakil birgt: das Salz. Die Salzkruste reicht bis in eine Tiefe von 1.000 Metern. In der Wüste liegt 40 Meter unter dem Meeresspiegel der tiefstgelegene Landvulkan der Erde, aber auch der 700 Meter hohe, ständig rauchende Vulkan Erta Ale, in dessen Innerem sich ein aktiver Lavasee befindet.
Der Film zeigt das Alltagsleben der Afar in ihren Dörfern und die harten Lebensbedingungen, von denen es geprägt ist. Der fast blinde 80-jährige Hadschi Ali Mohammed vom Volksstamm der Tigray war Begleiter und Fürsprecher bei den Dreharbeiten, und er selbst fungierte als Hauptfigur vor der Kamera, als Reiseführer bei der filmischen Expedition. Dank Hadschi Ali Mohammed erlaubten die Afar Aufnahmen einer Hochzeit und Einblicke in eine archaische Welt, in der die Mädchen noch traditionell beschnitten werden, obwohl ein äthiopisches Gesetz dies inzwischen verbietet. Er war über 50 Jahre als Karawanenführer in der Wüste. Höhepunkt des Filmes ist die Begleitung einer Salzkarawane. Ein letztes Mal ist Hadschi Ali Mohammed als Karawanenführer unterwegs.

(ARD/HR)


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13:35
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Atlantis der Wüste

Film von Marc O. Eberle und Gisela Graichen

(aus der ZDF-Reihe "Humboldts Erben")

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Es heißt: Als Gott die Welt in Land und Meer aufteilte, ließ er die Arabische Halbinsel als Rub al-Khali, als leeres Viertel zurück - unbewohnbar und undurchdringlich. Das Sultanat Oman liegt im äußersten Südosten der Arabischen Halbinsel am Rand des leeren Viertels. ...

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Es heißt: Als Gott die Welt in Land und Meer aufteilte, ließ er die Arabische Halbinsel als Rub al-Khali, als leeres Viertel zurück - unbewohnbar und undurchdringlich. Das Sultanat Oman liegt im äußersten Südosten der Arabischen Halbinsel am Rand des leeren Viertels. Weite Teile des Landes bestehen aus Wüste und aus kargem Gebirge. Leben ist dort nur in Oasen möglich. Weder die extremen Temperaturunterschiede - 50 Grad im Schatten tagsüber und minus zehn Grad nachts - noch der kaum messbare Niederschlag konnten die Oasenbewohner vertreiben. Im Gegenteil, die Oasen des Omans entwickelten sich zu blühenden Städten. Alexander der Große und die Römer träumten davon, das Land mit Namen Arabia Felix unter ihre Herrschaft zu bringen, es sollte ihnen jedoch nie gelingen. Noch heute sind weite Teile des südarabischen Landes wissenschaftlich kaum erforscht. Der Tübinger Islamwissenschaftler Professor Dr. Heinz Gaube und der Architekturhistoriker Professor Dr. Michael Jansen von der TH Aachen wollen das Geheimnis der Oasen des Rub al-Khali lüften. Wie konnte sich unter diesen lebensfeindlichen Bedingungen eine derart reiche und mächtige Kultur herausbilden?


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14:20
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Westsahara - Die vergessene Wüste

Film von Wolfram Schiebener

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Im Oktober 2007 bricht eine Expedition in ein Gebiet der westlichen Sahara auf, das man wegen seiner ungewöhnlichen Geschichte als "vergessene Wüste" bezeichnen kann. Es ist eine menschenleere, schwer zugängliche Region voller ungelöster Rätsel und bizarrer Orte. Die ...
(ARD/WDR)

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Im Oktober 2007 bricht eine Expedition in ein Gebiet der westlichen Sahara auf, das man wegen seiner ungewöhnlichen Geschichte als "vergessene Wüste" bezeichnen kann. Es ist eine menschenleere, schwer zugängliche Region voller ungelöster Rätsel und bizarrer Orte. Die ehemalige spanische Kolonie Westsahara zieht sich von der Grenze Marokkos knapp 800 Kilometer nach Süden. Seit 1975 ist der größere Teil von Marokko besetzt und mit einem 1.200 Kilometer langen verminten Wall abgeriegelt. Die Wissenschaftler vertrauen sich der Führung einer Mannschaft an, die aus Mitgliedern der Widerstandsorganisation Polisario besteht. Die Forscher wollen im unbesetzten Teil bis zur Südgrenze vorstoßen. Sie suchen nach Belegen dafür, dass diese Einöde vor Jahrtausenden ebenso grün und besiedelt war wie die Ostsahara, bevor ein dramatischer Klimawandel sie austrocknete. Was bedeuten die geheimnisvollen Monumente und Artefakte, die die Polisario-Leute den Wissenschaftlern zeigen wollen? Es ist eine Reise mit vielen Risiken und Mühen: 3.000 Kilometer raue, teilweise tückische Wüstenpiste, Tagestemperaturen von weit über 40 Grad im Schatten und steil aufragende Granitfelsen, die die Forscher nur kletternd erkunden können.
Der Film begleitet eine Expedition in die westliche Sahara, die "vergessene Wüste".
(ARD/WDR)


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15:05
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Söhne der Wüste (1/3)

Durch die Sahara

Film von Michael Gregor

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"Bar bela mar" - Meer ohne Wasser - nennen die Nomadenstämme Nordafrikas die sengende Sandwüste Sahara. Mitte des 19. Jahrhunderts durchquert der 29-jährige Hamburger Ethnologe und Botaniker Heinrich Barth als erster Europäer die Sahara und erreicht nach endlosen ...

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"Bar bela mar" - Meer ohne Wasser - nennen die Nomadenstämme Nordafrikas die sengende Sandwüste Sahara. Mitte des 19. Jahrhunderts durchquert der 29-jährige Hamburger Ethnologe und Botaniker Heinrich Barth als erster Europäer die Sahara und erreicht nach endlosen Strapazen die goldene Stadt Timbuktu am Fluss Niger. Barths große Afrika-Expedition, die 1850 in der libyschen Hauptstadt Tripolis nach Süden aufbricht, öffnet ein neues Kapitel in der Geschichte des "Schwarzen Kontinents". In fünf Jahren legt sie über 15.000 Kilometer unter extremsten Bedingungen zurück. Heinrich Barth sammelt auf Tausenden von Notizbuchseiten unzählige Informationen über Geologie und Ethnologie, über die Pflanzen- und Tierwelt der Wüste. Seine Messdaten ermöglichen erstmals zuverlässige Landkarten, seine archäologischen Entdeckungen schreiben die Geschichte der Sahara neu. Die bahnbrechenden Forschungsergebnisse stellen ihn auf eine Stufe mit Alexander von Humboldt, doch in Deutschland geriet der unbequeme Wissenschaftler schnell in Vergessenheit.
Der Film folgt den Spuren dieser waghalsigen Expedition, begegnet heutigen Tuaregkriegern, kreuzt die Wege der legendären Salzkarawanen und führt vorbei an den letzten Oasen der Sandwüste bis zum Endpunkt der Expedition: den Flusslandschaften des Niger bei Timbuktu.

Die beiden weiteren Teil der Dokumentation "Söhne der Wüste" zeigt 3sat im Anschluss, ab 15.50 Uhr.


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15:50
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Söhne der Wüste (2/3)

Durch die Atacama

Film von Stephan Koester

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Das Forscherleben des Thaddäus Haenke (1761 - 1816) begann mit Pannen: 1789 verpasste er in Spanien jenes Schiff, dass ihn zu einer Südsee-Expedition mitnehmen sollte. Später erlitt er an der argentinischen Küste Schiffbruch und versäumte erneut sein Forschungsschiff. ...

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Das Forscherleben des Thaddäus Haenke (1761 - 1816) begann mit Pannen: 1789 verpasste er in Spanien jenes Schiff, dass ihn zu einer Südsee-Expedition mitnehmen sollte. Später erlitt er an der argentinischen Küste Schiffbruch und versäumte erneut sein Forschungsschiff. Um es einzuholen, musste er zu Pferd das damals den Europäern nahezu unbekannte Südamerika bis zur Küste Chiles durchqueren. Haenke entdeckte auf dieser Reise ungeheure Bodenschätze. Heute gilt Haenke als der Entdecker der riesigen Salpeterlager in der Atacama, der größten Wüste des amerikanischen Kontinents und der trockensten der Erde. Sein Interesse galt aber nicht nur der Natur sondern auch den Menschen: Im heutigen Bolivien führte er die erste allgemeine Pockenschutzimpfung durch und setzte sich für die medizinische Versorgung der unterdrückten Indios ein. Die spanische Obrigkeit beobachtete den Fremden und seine offensichtlich revolutionären Ansichten mit Misstrauen. 1816 starb Haenke im Alter von 54 Jahren unter ungeklärten Umständen. Wurde er vergiftet? Hatte er heimlich die aufständischen Indios gegen die spanische Krone mit Schießpulver versorgt?
Der Film folgt Thaddäus Haenkes Spuren in der Wüste Atacama.


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16:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Söhne der Wüste (3/3)

Durch Gobi und Taklamakan

Film von Bernd Liebner

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Endlose Steinfelder, gewaltige Sanddünen, rare Oasen: An den Rändern der zentralasiatischen Wüsten Gobi und Taklamakan zogen jahrhundertelang die legendären Karawanen der Seidenstraße. 1927 durchquerte der schwedische Abenteurer Sven Hedin (1865 - 1952) mit 60 Mann ...

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Endlose Steinfelder, gewaltige Sanddünen, rare Oasen: An den Rändern der zentralasiatischen Wüsten Gobi und Taklamakan zogen jahrhundertelang die legendären Karawanen der Seidenstraße. 1927 durchquerte der schwedische Abenteurer Sven Hedin (1865 - 1952) mit 60 Mann Begleitung, 300 Kamelen und 40 Tonnen Last die Wüstenlandschaft. Die erste große Herausforderung für Hedins Expedition war die Durchquerung der Gobi auf einer längst vergessenen Route der alten Seidenstraße. Wenig später konnten sich die Expeditionsteilnehmer in einer Oase am Fluss Edsin Gol von den Strapazen erholen und eine meteorologische Station einrichten. Viel zu spät trat Hedin den schwierigsten Teil der Reise an. Auf einem gefährlichen Wintermarsch musste die Expedition eine Region durchqueren, in der sich kaum Wasser und Futter für die Kamele fand. Wochenlang waren die Reisenden Gefangene der Einöde und verloren durch Sand- und Schneestürme einen großen Teil ihrer Kamele. Hedin wurde schwer krank und musste von seinen Männern durch die Wüste getragen werden. Nur mit Mühe und Not erreichte ein armseliger Rest der Karawane die Oasenstadt Hami. Trotz größter Schwierigkeiten gelang es Hedin, die beiden großen Wüsten Gobi und Taklamakan zu kartografieren sowie Klimaverhältnisse und Lebensbedingungen zu erforschen. Nach acht Jahren endete seine Odyssee am ersehnten Ziel, dem Lop Nor: "Mein Traum, dass es mir einmal im Leben vergönnt sein möge, den 'wandernden See' in seinem neuen nördlichen Becken mit Kanus zu befahren, war in Erfüllung gegangen."
Der Film folgt den Spuren Sven Hedins, trifft auf versunkene Mongolenstädte und kreuzt die Pfade der Seidenstraße.


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Kalahari

Land der Leoparden

Film von Herman Cloete

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Die Kalahari-Wüste im Süden Afrikas ist eine unwirtliche Gegend voller Gefahren. Für die dreijährige Leopardin Montrosse und ihre beiden Jungen Monty und Mo ist jeder Tag ein Kampf ums Überleben. Schakale lauern auf eine günstige Gelegenheit, die kleinen Leoparden ...
(ARD/NDR)

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Die Kalahari-Wüste im Süden Afrikas ist eine unwirtliche Gegend voller Gefahren. Für die dreijährige Leopardin Montrosse und ihre beiden Jungen Monty und Mo ist jeder Tag ein Kampf ums Überleben. Schakale lauern auf eine günstige Gelegenheit, die kleinen Leoparden anzugreifen, Löwen und Geparde konkurrieren mit Montrosse um dieselbe Beute. Zudem muss sie aufpassen, dass ihre Jungen nicht zwischen die Duelle der Oryxantilopen geraten. Auch das Klima ist eine Gefahr: Während der Trockenzeit sind Temperaturen von über 38 Grad Celsius im Schatten keine Seltenheit. Die drückende Hitze erschwert die Jagd, und die letzten Wasserstellen schwinden. Erst wenn die Regenzeit einsetzt und die staubige Wüste in ein grünendes Paradies verwandelt, wird es erträglicher. Dann gibt es wieder Nahrung und Wasser im Überfluss für alle Tiere in der Kalahari.
Der Film zeigt den Überlebenskampf der Leopardenfamilie in der Kalahari.
(ARD/NDR)


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schräge Töne im Sand - Eine etwas andere Reise durch die

Mongolei

Film von Ute Hoffarth

Erstausstrahlung

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Die Musiker schlafen in Jurten, die Konzerte finden mitten in der Natur statt, und zu Essen gibt es hauptsächlich Hammelfleisch. Das internationale Musikfestival "Roaring Hooves", "Tönende Hufe", fordert völlig andere Regeln als herkömmliche Festivals für Neue Musik. ...
(ARD/SWR/3sat)

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Die Musiker schlafen in Jurten, die Konzerte finden mitten in der Natur statt, und zu Essen gibt es hauptsächlich Hammelfleisch. Das internationale Musikfestival "Roaring Hooves", "Tönende Hufe", fordert völlig andere Regeln als herkömmliche Festivals für Neue Musik. Es findet nicht in einem vollklimatisierten Musentempel statt, sondern mitten in der mongolischen Wüste Gobi. Dem ungewöhnlichen Austragungsort zum Trotz zieht die Musikveranstaltung regelmäßig namhafte Künstler aus aller Herren Länder an. Berührungsängste hatten die Teilnehmer auch bei der zehnten Ausgabe nicht. Die Musiker machten die Bekanntschaft mit Nomaden und Schamanen, mit Pferdekopfgeigen und mongolischem Obertongesang.
Ute Hoffarth war bei den "Roaring Hooves 2008" in der Mongolei dabei.
(ARD/SWR/3sat)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano spezial: Die Wüste lebt

Moderation: Stefan Schulze-Hausmann

Erstausstrahlung

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Extreme Temperaturen, wenig Wasser, wenig Nahrung - Wüsten bieten Lebewesen nur wenig Ressourcen, dennoch hat sich in den Wüsten der Welt eine vielfältige Flora und Fauna entwickelt. Erstaunliche Techniken helfen Tieren und Pflanzen zu überleben. Die Sandboa zum ...
(ARD/SWR/3sat)

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Extreme Temperaturen, wenig Wasser, wenig Nahrung - Wüsten bieten Lebewesen nur wenig Ressourcen, dennoch hat sich in den Wüsten der Welt eine vielfältige Flora und Fauna entwickelt. Erstaunliche Techniken helfen Tieren und Pflanzen zu überleben. Die Sandboa zum Beispiel gleitet geschmeidig und unbeschadet durch ihren unwirtlichen Lebensraum, der heiße Sand perlt geradezu von ihrer Schuppenhaut ab.
In "nano spezial: Die Wüste lebt" zeigen verschiedene Beiträge die Überlebensstrategien von Tieren, Pflanzen und auch Menschen in der Wüste. Unter anderem untersucht Marie-Christin Klein vom Max-Planck-Institut Stuttgart-Vaihingen die Struktur der Sandboahaut. Sie entdeckte: Die Schuppen sind keineswegs besonders glatt, sondern besitzen im Gegenteil kleine Kämme, auf denen winzige spitze Zacken stehen. Durch die so strukturierte Oberfläche kommt ein Sandkorn nur an den Zackenspitzen mit der Schlangenhaut in Berührung. Ein weiterer Beitrag beschäftigt sich mit der extensiven Bodennutzung in der Wüste. Sie hilft den Menschen zu überleben, trägt jedoch auch dazu bei, dass das Land vertrocknet und die Wüsten sich immer weiter ausbreiten. Der Klimawandel tut sein Übriges. Nun werden Methoden entwickelt, um Dürregebiete wieder zu begrünen und den Vormarsch der Wüste zu stoppen.
(ARD/SWR/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Wüstentour zu den Tuareg

In der algerischen Sahara

Film von Holger Preuße

(aus der ARD-Reihe "Länder - Menschen - Abenteuer")

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"Meine Tradition wird nicht aussterben, weil ich dafür kämpfe. Solange ein Tuareg lebt, solange wird auch die Tradition bestehen. Und das ist seine Aufgabe. Er wird nie davon lassen können - bis zu seinem Tod." Lalla Badi hat in der Wüstenstadt Tamanrasset im Süden ...
(ARD/SWR)

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"Meine Tradition wird nicht aussterben, weil ich dafür kämpfe. Solange ein Tuareg lebt, solange wird auch die Tradition bestehen. Und das ist seine Aufgabe. Er wird nie davon lassen können - bis zu seinem Tod." Lalla Badi hat in der Wüstenstadt Tamanrasset im Süden von Algerien vor 20 Jahren eine Bleibe gefunden. Wie so viele Tuareg hat sie ihr Nomadenleben aufgegeben und ist mit ihren Kindern aus der Sahara in die Stadt gezogen. Versiegende Brunnen und eine lang anhaltende Dürre haben sie dazu veranlasst. Um ihren Unterhalt zu bestreiten, näht sie Taschen aus Ziegenleder, wie sie die Tuareg früher auf ihren Wanderschaften mit sich führten. Trotz der Vorzüge, die ihr die Stadt bietet, betrachtet Lalla sie als ihr Grab: Sie fühlt sich eingemauert. Deshalb hat sie vor ihrem Haus ein Zelt stehen, in dem sie arbeitet und schläft. Alle paar Wochen folgt Lalla dem Ruf der Wüste - dann trommelt sie eine von ihr gegründete Frauentruppe zusammen. Gemeinsam fahren sie vor die Tore der Stadt, machen Musik, geben den Rhythmus für den Illougan - einen Kameltanz - vor und feiern ein Fest. "Das Leben in der Stadt ist anders als das Leben in der Wüste. In der Sahara ist es viel schöner. Dort verstehen sich die Leute. In der Stadt dagegen ist jeder nur für sich und in seinem Haus. Hier draußen sind wir alle miteinander. Wir leben ein Leben zwischen diesen Welten."
Der Film von Holger Preuße zeigt das Leben der "modernen" und im Kontrast dazu Bilder von der Wüste. Neben Lalla Badi stellt er unter anderen den jungen Sidi Baika vor. Er ist als kleiner Junge aus der Sahara nach Tamanrasset gekommen, zum Studium nach Algier gegangen und weit herumgereist. An den Traditionen der Tuareg hält er dennoch fest.
(ARD/SWR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Pyramide

Ein Weltwunder entsteht

Film von Jonathan Stamp

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Kein Bauwerk hat zu mehr Spekulationen Anlass gegeben als die Cheops-Pyramide bei Gizeh. Wie gelang es den alten Ägyptern, mit einfachsten Werkzeugen eine so verblüffende Präzision in den Abmessungen zu schaffen? Wie wurden die tonnenschweren Steine so exakt in Position ...
(ARD/NDR)

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Kein Bauwerk hat zu mehr Spekulationen Anlass gegeben als die Cheops-Pyramide bei Gizeh. Wie gelang es den alten Ägyptern, mit einfachsten Werkzeugen eine so verblüffende Präzision in den Abmessungen zu schaffen? Wie wurden die tonnenschweren Steine so exakt in Position gebracht? Wer waren die Arbeiter, und wie lange brauchten sie für diese schier übermenschliche Aufgabe?
Die Dokumentation "Die Pyramide" von Jonathan Stamp nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie erzählt die Baugeschichte der Cheops-Pyramide aus der Sicht von Nakht, einem jungen ägyptischen Arbeiter, der für den Bau der Pyramide rekrutiert wird und sich vom einfachen Wasserträger zum verantwortungsvollen Aufseher hocharbeitet.
(ARD/NDR)


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21:15
Stereo-Ton16:9 Format

Ägypten - Das Rätsel um Grab 33

Film von Thomas Weidenbach

(aus der ARD-Reihe "Länder - Menschen - Abenteuer")

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Ägypten: In der Nähe des Tals der Könige mit seinen Pharaonengräbern befindet sich ein geheimnisvolles Grab, dem die Archäologen die Nummer 33 gaben. Es wurde in der Spätzeit der ägyptischen Antike errichtet. Es ist das größte und prächtigste Grab in der gesamten ...
(ARD/SWR)

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Ägypten: In der Nähe des Tals der Könige mit seinen Pharaonengräbern befindet sich ein geheimnisvolles Grab, dem die Archäologen die Nummer 33 gaben. Es wurde in der Spätzeit der ägyptischen Antike errichtet. Es ist das größte und prächtigste Grab in der gesamten Nekropole West-Thebens: 22 Räume, über 100 Meter lange Gänge, drei Stockwerke, verbunden über gefährliche Schächte, bis zu 20 Meter unter der Erdoberfläche gelegen. Obwohl es größer ist als die letzte Ruhestätte der mächtigsten Pharaonen, gehörte es einem einfachen Staatsdiener: Padiaménopé. Er lebte zur Zeit der 26. Dynastie im siebten Jahrhundert vor Christus. Viel mehr weiß man nicht über ihn. Ende des 19. Jahrhunderts wurde Grab 33 von dem Ägyptologen Johannes Dümichen aus Straßburg erstmals erforscht. Der Elsässer hatte in der rätselhaften Totenstätte seine Passion gefunden. In sieben Bänden wollte er sie beschreiben - sein Hauptwerk. Doch er starb, kurz bevor der dritte Band erschienen war. Nach Dümichen wurde die Anlage nie wieder systematisch untersucht. Vor etwa 100 Jahren versperrte die ägyptische Antikenbehörde den Zugang mit einer Mauer, und Grab 33 fiel in einen Dornröschenschlaf. Erst vor Kurzem durften Wissenschaftler aus Straßburg die Anlage wieder öffnen.
Der Film begleitet Straßburger Ägyptologen, die Grab 33 öffnen durften und nun versuchen, das Rätsel um seinen Erbauer zu lösen.
(ARD/SWR)


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

Jordanien - Im Felsenlabyrinth von Petra

Film von Mouhcine El Ghomri

(aus der ARD-Reihe "Länder - Menschen - Abenteuer")

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Vor über 2.000 Jahren hat das arabische Nomadenvolk der Nabatäer die sagenumwobene Felsenstadt Petra mitten in der jordanischen Wüste als die gewaltigste Totenstadt der Antike aus dem Felsen gehauen. 600 Jahre lang war sie vergessen, bis sie 1812 von dem Schweizer ...
(ARD/SWR)

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Vor über 2.000 Jahren hat das arabische Nomadenvolk der Nabatäer die sagenumwobene Felsenstadt Petra mitten in der jordanischen Wüste als die gewaltigste Totenstadt der Antike aus dem Felsen gehauen. 600 Jahre lang war sie vergessen, bis sie 1812 von dem Schweizer Archäologen und Orientalisten Johann Ludwig Burckhardt wiederentdeckt wurde. Die Ruinenstadt Petra ist Kultur- und Naturwunder zugleich - und sie ist das meistbesuchte Touristenziel Jordaniens. In der Ruinenstadt verbrachte Mohammed, genannt Abu Ranin, seine Kindheit. Der junge Mann gehört zu einem der größten und ältesten Beduinenstämme im Süden Jordaniens, den Bedoul. Sie sind direkte Nachkommen der Nabatäer. Bis 1984 lebten sie in den Höhlen der antiken Stadt und führten ein traditionelles Nomadenleben. Heute verdient Abu Ranin seinen Lebensunterhalt als archäologischer Grabungshelfer und wohnt in einer Siedlung aus Stein und Beton. Sein Hauptarbeitgeber ist der Schweizer Professor Stephan Schmid. Da Ausgrabungen nur acht bis zehn Wochen im Jahr stattfinden, hat Abu Ranin Zusatzjobs im Tourismus. Er arbeitet als Fremdenführer und verkauft wie die meisten Beduinen Schmuck, Natursteine und Antiquitäten.
Der Film von Mouhcine El Ghomri begleitet Abu Ranin in seinem Alltag.
(ARD/SWR)


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22:40
Stereo-Ton16:9 Format

Kamelhaar - Luxus aus der Wüste Gobi

Film von Thomas Greh

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Kamelhaarmäntel sind ein Statussymbol, eine Anschaffung fürs Leben. Kamelhaar gilt als sehr edel, es wärmt, ist strapazierfähig und wasserabweisend. Doch die Wolle ist rar und teuer. Sie stammt vom zweihöckrigen Trampeltier. Die größten Herden der bedrohten Art ...
(ARD/NDR)

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Kamelhaarmäntel sind ein Statussymbol, eine Anschaffung fürs Leben. Kamelhaar gilt als sehr edel, es wärmt, ist strapazierfähig und wasserabweisend. Doch die Wolle ist rar und teuer. Sie stammt vom zweihöckrigen Trampeltier. Die größten Herden der bedrohten Art leben heute in der Wüste Gobi in der Mongolei. Einmal im Jahr, von Mitte April bis Mitte Mai, wird dort geschoren. Die Schur ergibt pro Tier nur etwa fünf Kilogramm Rohwolle. Die Nomaden Altangerel, seine Frau Choloontsetseg und sein Sohn Ganzorig haben etwa 80 Kamele, 220 Ziegen und Schafe, 29 Pferde sowie zwölf Rinder. Zehn bis zwölf Mal im Jahr bauen sie ihr Zelt ab und ziehen einige Kilometer weiter, damit die Tiere in der kargen Wüste neues Futter finden können. In Italien, nördlich von Mailand, wird aus der Rohwolle der wohl feinste Kamelhaarstoff der Welt produziert. Die Frauen in der Näherei der Firma "Max Mara" in der Provinz Reggio Emilia arbeiten an der neuen Herbst- und Winterkollektion. Das wohl bekannteste Produkt der Marke ist der Klassiker unter den Kamelhaarmänteln - der "Mantel 101801". Roberto Colombo führt das Familienunternehmen in der dritten Generation.
Der Film von Thomas Greh folgt dem Weg des Kamelhaars von der Schur in der mongolischen Wüste bis zur Produktion des Kleidungsstücks in der Modemetropole Mailand.
(ARD/NDR)


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23:25
Stereo-Ton16:9 Format

Pinguine in der Wüste

Film von Peter Lamberti und Lolli Godson

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Die Küste im Südwesten Afrikas wird von Wüsten dominiert, Temperaturen von über 45 Grad Celsius sind keine Seltenheit. Wohl kaum der Lebensraum, in dem man Pinguine erwartet - und doch versammeln sie sich dort zu Tausenden, um ihre Jungen großzuziehen. Grund dafür ...
(ARD/NDR)

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Die Küste im Südwesten Afrikas wird von Wüsten dominiert, Temperaturen von über 45 Grad Celsius sind keine Seltenheit. Wohl kaum der Lebensraum, in dem man Pinguine erwartet - und doch versammeln sie sich dort zu Tausenden, um ihre Jungen großzuziehen. Grund dafür ist der Benguelastrom, eine antarktische Meeresströmung, in deren eiskalten Fluten es Nahrung im Überfluss gibt. Dennoch ist die Wüste alles andere als eine gemütliche Kinderstube. Für Lucy, ein junges Pinguinküken, und ihren älteren Bruder Louis ist jeder Tag ein Kampf ums Überleben. Das sichere Nest wird von allen Seiten von Feinden belagert: In der Luft kreisen Raubmöwen, an Land suchen Schakale nach Beute, und im Wasser lauern Hunderte von Seelöwen. Kein leichter Start ins Leben, aber Pinguine sind Kämpfer. Und auch wenn Louis als "Erstgeschlüpfter" die besseren Chancen hat, lässt sich Lucy nicht unterkriegen. Dabei ist ihre Ausgangsposition alles andere als optimal: Nur zehn Prozent der jüngeren Geschwister überleben. Lucy schafft es dennoch. Mit List und mit einer gehörigen Portion Mut trotzt sie ihren Feinden genauso wie den harten klimatischen Bedingungen.
Der Film gibt Einblicke in das Leben der Wüstenpinguine.
(ARD/NDR)


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0:10
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Der Wüstenplanet

(Dune)

Spielfilm, USA 1983

Darsteller:
Paul AtreidesKyle MacLachlan
Dr. KynesMax von Sydow
Feyd RauthaSting
Gurney HalleckPatrick Stewart
Padishah Emperor Shaddam IV.Jose Ferrer
u.a.
Regie: David Lynch

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Im Jahr 10191 herrscht der unerbittliche Shaddam IV. über das Galaktische Imperium. Er lockt seinen populären Widersacher Herzog Leto Atreides in einen tödlichen Hinterhalt, doch Letos Sohn Paul flieht auf den Wüstenplaneten Dune. Dort gedeiht die für die imperiale ...
(ARD)

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Im Jahr 10191 herrscht der unerbittliche Shaddam IV. über das Galaktische Imperium. Er lockt seinen populären Widersacher Herzog Leto Atreides in einen tödlichen Hinterhalt, doch Letos Sohn Paul flieht auf den Wüstenplaneten Dune. Dort gedeiht die für die imperiale Machterhaltung notwendige Droge Spice. Auf Dune lebt das versklavte Höhlenvolk der Fremen, das in Paul den Messias erkennt, der sie in die Schlacht gegen den Unterdrücker Shaddam führen soll. Stimuliert von der Wirkung des allgegenwärtigen Spice erkennt Paul tatsächlich die Visionen aus seinen früheren Träumen wieder. Es gelingt ihm, durch bloße Willenskonzentration ungeheure Kräfte zu entwickeln.
Frank Herberts Buch "Der Wüstenplanet" war in den 1960er Jahren einer der meist diskutierten Science-Fiction-Romane, doch seine Verfilmung scheiterte zwei Mal, bevor der Produzent Dino De Laurentiis David Lynch eine opulente Adaption ermöglichte. Lynch inszenierte in der Wüste Mexikos für 45 Millionen Dollar und mit 20.000 Statisten einen visionären Bilderrausch, der zugleich eine originelle Parabel über soziale, ökologische und religiöse Fragen ist. Bei allen Zugeständnissen an das Science-Fiction-Genre ist "Der Wüstenplanet" dennoch unverkennbar ein Film von David Lynch ("Blue Velvet", "Lost Highway", "Mulholland Drive"), was besonders in der surreal anmutenden Bildsprache und der bizarr-übersteigerten Zeichnung des Bösen seinen Ausdruck findet.
(ARD)


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2:20
Stereo-Ton

San Tunes - Das Tanzfest in der Wüste

Film von Manuela Zips-Mairitsch und Werner Zips

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Vor der Ankunft der Europäer gehörten ihnen weite Teile des südlichen Afrikas. Dann wurden die San aus ihren Ländern vertrieben und zu Opfern der staatlichen Wohlfahrt. Dass die San als "Buschmänner" gelten, machte es leichter, ihre künstlerische Genialität, das ...
(ORF)

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Vor der Ankunft der Europäer gehörten ihnen weite Teile des südlichen Afrikas. Dann wurden die San aus ihren Ländern vertrieben und zu Opfern der staatlichen Wohlfahrt. Dass die San als "Buschmänner" gelten, machte es leichter, ihre künstlerische Genialität, das Wissen von der Natur und die Ökologie zu leugnen. Die meisten der etwa 50.000 heute noch in Botswana lebenden San führen als Tagelöhner, Land- und Arbeitslose ein tristes Leben an den Rändern ihrer früheren Lebensräume. Doch einmal im Jahr werden die Sandfelder der Kalahari zur Bühne für die Trance-, Heilungs- und Jagdtänze der San. Dann entfalten San-Gruppen aus dem gesamten südlichen Afrika in Botswana eine einzigartige spirituelle Energie.
Die Dokumentation von Manuela Zips-Mairitsch und Werner Zips beobachtet das Tanzfest in der Wüste.
(ORF)


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3:05

Abenteuer Zoo

Die Wüste lebt

Kojoten, Kolibris und Klapperschlangen in Tucson/Arizona

Film von Oliver Jähnel

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Einer der außergewöhnlichsten Zoos der USA liegt in der Wüste: Am Rand des Saguaro-Nationalparks, nahe der Stadt Tucson, präsentiert das Arizona-Sonora Desert Museum die überaus vielfältige Tier- und Pflanzenwelt einer Landschaft der Gegensätze und Extreme. Dass man ...
(ARD/MDR)

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Einer der außergewöhnlichsten Zoos der USA liegt in der Wüste: Am Rand des Saguaro-Nationalparks, nahe der Stadt Tucson, präsentiert das Arizona-Sonora Desert Museum die überaus vielfältige Tier- und Pflanzenwelt einer Landschaft der Gegensätze und Extreme. Dass man dort zwischen Saguaros - bis zu 15 Meter hohen Säulenkakteen - und vielen anderen bizarren Gewächsen Präriehunden, Skorpionen, Wüstenbussarden, Gila-Monstern und Pumas begegnen kann, erstaunt wenig. Doch Flussotter, Fische und Wasserschildkröten zu erleben ist für viele Besucher eine Überraschung. In einigen Gebieten der Sonorawüste ist es so trocken, dass manche Säugetiere, zum Beispiel die Kängururatten, völlig ohne Wasser auskommen müssen. An anderen Orten jedoch gibt es Flüsse und kleine Gewässer. Auch die Kolibris haben im Zoo eine Heimat. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Alaska bis nach Feuerland. Doch nur dort, wo sie genügend Blütenpflanzen finden, brüten sie auch. Im Frühling verwandelt sich die Sonorawüste in ein Kaleidoskop der Farben: Neben blühenden Kakteen beherrschen Mexikanischer Goldmohn, blaue Lupinen und purpurner Eulenklee das Bild der Landschaft. In der einzigartigen Kolibri-Anlage des Wüstenmuseums lassen sich 20 winzige Vögel beim Trinken und sogar beim Brüten beobachten. Klapperschlangen stammen ursprünglich vermutlich aus Asien, sind aber heute nur noch in Nord- und Südamerika anzutreffen. Die giftigen Grubenottern können als wechselwarme Tiere ihre Körpertemperatur kaum regulieren. Sie entspricht deshalb weitgehend der Umgebungstemperatur. Kein Wunder, dass sich Klapperschlangen in der Wüste und auch in dem Wüsten-Zoo besonders wohlfühlen.
Der Film lädt zu einem Spaziergang durch das Arizona-Sonora Desert Museum ein.
(ARD/MDR)


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3:45
Stereo-Ton16:9 Format

Wunderwelt Oasen

Bahariya und die Vogelinseln

Film von Günther Henel und Eberhard Weiß

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Bahariya ist eine der großen Oasen in Ägypten. Die Oasenstadt liegt in der Libyschen Wüste und ist von Kairo rund 420 Kilometer entfernt. Sie hat genügend Wasser, um Getreide und vor allem Datteln anzubauen. In der üppigen Oasenvegetation haben sich eine Menge Tiere ...
(ARD/SWR)

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Bahariya ist eine der großen Oasen in Ägypten. Die Oasenstadt liegt in der Libyschen Wüste und ist von Kairo rund 420 Kilometer entfernt. Sie hat genügend Wasser, um Getreide und vor allem Datteln anzubauen. In der üppigen Oasenvegetation haben sich eine Menge Tiere angesiedelt und sich den Lebensverhältnissen angepasst: Gottesanbeterinnen jagen Heuschrecken, Schwarzkäfer und Walzenspinne dösen in der Abendsonne. Verschiedenste Warane sind zu beobachten. Die Vogelinseln vor Hurghada sind Oasen im Wasser. Viele Vogelarten haben dort ihre Brutgebiete. Zugvögel lassen sich zur Rast nieder, Küstenreiher, Königs- und Seeschwalben sowie Stelzenläufer geben sich ein Stelldichein. Für Zugvögel sind die Inseln nach 5.000 Kilometern eine Ort der Erholung. Etwa dieselbe Strecke müssen sie nochmals zurücklegen, um ihre Winterquartiere zu erreichen.
Günther Henel und Eberhard Weiß haben die Wunderwelt der Oasen Ägyptens besucht.
(ARD/SWR)


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4:30
Stereo-Ton16:9 Format

Das Felsenreich der Klippschliefer

Die Wüste Ägyptens

Film von Eberhard Weiß und Günther Henel

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Beim Ferienland Ägypten denkt man an das Rote Meer mit seinen Stränden und den vielfältigen Korallenriffen, die in der Gunst der Tauchtouristen ganz oben stehen. Doch die Wüste, die den größten Teil Ägyptens ausmacht und die von Reisenden oft unbeachtet bleibt, ...
(ARD/SWR)

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Beim Ferienland Ägypten denkt man an das Rote Meer mit seinen Stränden und den vielfältigen Korallenriffen, die in der Gunst der Tauchtouristen ganz oben stehen. Doch die Wüste, die den größten Teil Ägyptens ausmacht und die von Reisenden oft unbeachtet bleibt, erweist sich als eine einmalige und faszinierende Naturlandschaft. In der Felsenwüste im Süden, unweit des Roten Meers, leben die Klippschliefer - versteckt und scheu - in gewaltigen Felsmassiven. Die murmeltierartigen, fast plump aussehenden Tiere gehören zu den Huftieren. Akazien, kleine Büsche und Felsenpflanzen, die dort spärlich wachsen, sind ihre Nahrungsgrundlage. Neben den Klippschliefern finden sich auch Schmetterlinge, Raupen, Geckos, Spinnen, Wüstenmäuse, Schlangen und viele andere Tierarten.
Der Film führt in die Felsenwüste im Süden Ägyptens, unweit des Roten Meers, und zeigt die vielfältige Flora und Fauna der Gegend.
(ARD/SWR)


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5:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Hochzeit des Lichts

Impressionen aus der Wüste

Film von Katja Hertweck

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Die Wüste hat von jeher eine Faszination auf den Menschen ausgeübt. Für Anhänger von Esoterik und Naturreligionen ist sie ein wichtiger Ort, für Künstler bedeutet sie Inspiration. Die Wüste ist trotz ihrer Kargheit auch Lebensraum. Seit Jahrtausenden haben Menschen ...
(ARD/SWR)

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Die Wüste hat von jeher eine Faszination auf den Menschen ausgeübt. Für Anhänger von Esoterik und Naturreligionen ist sie ein wichtiger Ort, für Künstler bedeutet sie Inspiration. Die Wüste ist trotz ihrer Kargheit auch Lebensraum. Seit Jahrtausenden haben Menschen in der Wüste gelebt und große kulturelle Zeugnisse hinterlassen.
Der Film "Die Hochzeit des Lichts" vermittelt vielfältige Eindrücke aus der Wüste. Unterschiedliche Lichtverhältnisse zeigen Sand- und Felslandschaften in hellen Farben. Ein Beduine und die US-amerikanische Malerin Agnes Martin äußern sich in diesem meditativen Film über ihr Leben in der Wüste und über ihre Leidenschaft für die Schönheit dieser kargen Landschaft.
(ARD/SWR)


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5:45
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



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