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Montag, 24. November
Programmwoche 48/2008
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wiederholung vom 22.11.2008)


6:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

(Wiederholung vom Vortag)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

neues

(Wiederholung vom Vortag)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom 21.11.2008)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom 21.11.2008)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

III nach neun

Die Bremer Talkshow

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Prominenz aus Kultur, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft treffen sich seit über 30 Jahren einmal im Monat bei "III nach neun". Die Moderatoren Amelie Fried und Giovanni di Lorenzo interessieren sich für persönliche Erfahrungen und berufliche Neuigkeiten ihrer Gäste ...
(ARD/RB)

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Prominenz aus Kultur, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft treffen sich seit über 30 Jahren einmal im Monat bei "III nach neun". Die Moderatoren Amelie Fried und Giovanni di Lorenzo interessieren sich für persönliche Erfahrungen und berufliche Neuigkeiten ihrer Gäste ebenso wie für ihre Meinung zu aktuellen Themen.
(ARD/RB)


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12:15
Stereo-Ton16:9 Format

sonntags

TV fürs Leben

mit Gert Scobel

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Im Mittelpunkt des Magazins "sonntags" stehen religiöse Lebenswelten, gesellschaftliche Wertvorstellungen und individuelle Lebensstile. Zum Themenspektrum gehören die Bereiche Religion, Kirche, Ethik, Psychologie und Gesellschaft, aber auch Boulevardthemen, Kultur und ...

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Im Mittelpunkt des Magazins "sonntags" stehen religiöse Lebenswelten, gesellschaftliche Wertvorstellungen und individuelle Lebensstile. Zum Themenspektrum gehören die Bereiche Religion, Kirche, Ethik, Psychologie und Gesellschaft, aber auch Boulevardthemen, Kultur und Grenzerfahrungen. Es geht um Fragen rund um das Leben.


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12:50
16:9 Format

Injera, Teff und Berbere - Kulinarisches Äthiopien



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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Bikini - Trauminseln im Sperrgebiet

Film von Annette Scheurich und Marcel Steuermann

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Gewaltige atomare Explosionen erschütterten 1946 das Bikini-Atoll in der Marshall-Inselgruppe im Pazifik. Die amerikanischen Streitkräfte hatten sich diesen abgelegenen Platz ausgesucht, um die ersten Atombomben nach Hiroshima und Nagasaki zu zünden. Bei der "Operation ...

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Gewaltige atomare Explosionen erschütterten 1946 das Bikini-Atoll in der Marshall-Inselgruppe im Pazifik. Die amerikanischen Streitkräfte hatten sich diesen abgelegenen Platz ausgesucht, um die ersten Atombomben nach Hiroshima und Nagasaki zu zünden. Bei der "Operation Crossroads" im Juli 1946 versenkten zwei Wasserstoffbomben für Atomtests eine Geisterflotte von 84 Schiffen, zerstörten dabei die Natur der Inseln über wie unter Wasser und verseuchten Teile des riesigen Atollrings nachhaltig. Bis heute müssen Lebensmittel auf die Inseln importiert werden. Versuche, die damals zwangsevakuierte Urbevölkerung wieder anzusiedeln, sind in den 1970er Jahren abgebrochen worden. Zu hoch war damals noch die Reststrahlung der insgesamt 23 Atombomben, die bis 1958 auf dem Bikini-Atoll gezündet wurden. Die Militärs haben die Inseln mittlerweile längst verlassen. Während der Krater der 1954 gezündeten Wasserstoffbombe "Bravo" auch heute noch einer unterseeischen Mondlandschaft gleicht, konnten sich viele Riffs im ehemaligen Sperrgebiet über Jahrzehnte hinweg ungestört in all ihrer Pracht wieder aufbauen. Auch die Tierwelt hat sich ihr Reich zurückerobert und aus gigantischen Wracks - wie dem Flugzeugträger "USS Saratoga" und dem japanischen Schlachtschiff "Nagato" - riesige künstliche Riffe und Refugien für unzählige Fische und Korallen geschaffen. Jahrzehnte nach den ersten Atomtests sind die Folgen der nuklearen Verseuchung in der Inselgruppe immer noch nicht umfassend erforscht.
Der Film stellt die Trauminseln im Sperrgebiet vor.


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14:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Sehnsuchtsrouten - Kreuzfahrt um Kap Hoorn

Zweiteiliger Film von Till Lehmann und Steffen Schneider

1. Auf nach Feuerland

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In Valparaiso, dem größten Hafen Chiles, gehen 1.700 Passagiere an Bord der "Norwegian Dream". Ihr Ziel: Feuerland. Die Seereise ist eine gigantische Panoramafahrt, die alle in ihren Bann zieht. Es geht durch die wilde Fjordlandschaft Patagoniens. Kapitän Roger ...

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In Valparaiso, dem größten Hafen Chiles, gehen 1.700 Passagiere an Bord der "Norwegian Dream". Ihr Ziel: Feuerland. Die Seereise ist eine gigantische Panoramafahrt, die alle in ihren Bann zieht. Es geht durch die wilde Fjordlandschaft Patagoniens. Kapitän Roger Gustavsen fühlt sich dort fast wie zu Hause: "Ich bin Norweger, bei uns sieht es fast genauso aus - ich liebe diese wilde Natur." Im Süden, hinter den rauen Felsen am Pazifik, gibt es auch fruchtbares Land. Dort leben die Ureinwohner Chiles, die Mapuche-Indianer. Das Schiff fährt vorbei an Chiloe, der größten Insel Chiles. Jeden Morgen treffen sich an einem einsamen Strand fünf Freunde. Sie sind Macheros, Muscheltaucher, auf der Suche nach Machas. Diese Edelmuschel bringt in den Fischrestaurants Südamerikas gutes Geld. Mit schweren Bleigewichten um den Körper marschieren die Männer stundenlang über den Meeresboden. Die Atemluft bekommen sie durch einen 500 Meter langen alten Gartenschlauch. Einer der Macheros bleibt an Land und überwacht den dröhnenden Kompressor. Ihr Job ist gefährlich und schlecht bezahlt - gerade einmal knapp 200 Dollar für alle zusammen.
Der zweiteilige Film begleitet die 1.700 Passagiere des Kreuzfahrtschiffes "Norwegian Dream" auf ihrer zweiwöchigen Seefahrt rund um das legendäre Kap Hoorn entlang der Westküste Chiles bis nach Feuerland, über das legendäre Kap Hoorn weiter über die Falkland-Inseln nach Argentinien und schließlich nach Montevideo, dem Paradies des Tangotanzes. Der erste Teil der Route führt von Valparaiso weiter nach Puerto Montt, zur atemberaubenden Gletscherlandschaft bei Puerto Chacabuco, vorbei an spektakulären Gletschern bis nach Punta Arenas und Feuerland.

Den zweiten Teil von "Sehnsuchtsrouten - Kreuzfahrt um Kap Hoorn" zeigt 3sat im Anschluss um 14.45 Uhr.


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14:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Sehnsuchtsrouten - Kreuzfahrt um Kap Hoorn

Zweiteiliger Film von Till Lehmann und Steffen Schneider

2. Auf nach Montevideo

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Immer weiter geht es mit der "Norwegian Dream" auf der Sehnsuchtsroute zum Kap der Stürme durch die Magellanstraße. Kurz vor Kap Hoorn wird das Wetter schlechter. Die Stimmung auf dem Achterdeck der "Norwegian Dream" auch. Der Kapitän scheint beizudrehen und das ...

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Immer weiter geht es mit der "Norwegian Dream" auf der Sehnsuchtsroute zum Kap der Stürme durch die Magellanstraße. Kurz vor Kap Hoorn wird das Wetter schlechter. Die Stimmung auf dem Achterdeck der "Norwegian Dream" auch. Der Kapitän scheint beizudrehen und das ersehnte Kap doch nicht anzusteuern, denn der Wind ist zu stark. Doch 20 Minuten später können die Passagiere aufatmen: Kapitän Roger Gustavsen wagt doch noch die Umrundung. Seine Passagiere erreichen das ersehnte Ziel und nennen sich nun stolz "Kap Hoorniers". Das Ende des südamerikanischen Kontinents ist das Traumziel vieler Weltreisender und Abenteurer. Carolina Dechner vertritt das Gesetz dort unten am Ende der Welt. Die junge Frau ist Polizistin und Zöllnerin in einer Person, und ihr Wohnzimmer ist zugleich die Amtsstube. "Ich bin die Repräsentantin des Chilenischen Staates in Puerto Williams, dem südlichsten Ort der Welt", sagt sie stolz. Ohne einen Stempel von Carolina Dechner im Pass kommt dort kein noch so verwegener Globetrotter rein oder raus. Nach 14 Tagen auf See erreicht das Kreuzfahrtschiff Montevideo, die Hauptstadt von Uruguay. Dort, so heißt es, sei der Tango erfunden worden. In den "Tanguerias" der Stadt tanzen Paare durch die Nacht. Für die Passagiere ist es die letzte Nacht an Bord des Kreuzfahrtschiffes. Am nächsten Morgen heißt es Abschied nehmen im Hafen von Buenos Aires.
Der zweiteilige Film begleitet die 1.700 Passagiere des Kreuzfahrtschiffes "Norwegian Dream" auf ihrer zweiwöchigen Seefahrt rund um das legendäre Kap Hoorn entlang der Westküste Chiles bis nach Feuerland, über das legendäre Kap Hoorn, weiter über die Falkland-Inseln nach Argentinien und schließlich nach Montevideo, dem Paradies des Tangotanzes. Der zweite Teil der Reise führt von Kap Hoorn bis nach Montevideo.


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15:30

Strom der Götter - Strom der Tränen

Von Priestern, Bettlern und Piraten am Ganges

Film von Jens Monath

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Der Ganges, Indiens heiligster Strom, fließt auf einer Strecke von 2.700 Kilometern vom Himalaja bis in die Sümpfe der Sunderbans. Seinem Lauf zu folgen, heißt, eine Zeitreise zu unternehmen durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieses riesigen Landes. In der ...

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Der Ganges, Indiens heiligster Strom, fließt auf einer Strecke von 2.700 Kilometern vom Himalaja bis in die Sümpfe der Sunderbans. Seinem Lauf zu folgen, heißt, eine Zeitreise zu unternehmen durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieses riesigen Landes. In der heiligen Stadt Haridwar, dort, wo der Ganges aus dem Himalaja-Gebirge in die Ebene tritt, lebt eine Deutsche mit einem Sadhu, einem Heiligen, zusammen. Sie selbst wird inzwischen auch als Heilige verehrt. Sie erzählt von der Bedeutung, die "Mutter Ganga" für ihr Leben und das der meisten Inder hat. Nur wenige 100 Kilometer flußabwärts, in der Industriestadt Kanpur, haben Dreck, Leichen und Fabrikabfälle den heiligen Fluss in eine Kloake verwandelt. Der örtliche Priester hungert, da niemand mehr zu ihm an den Ganges kommt, um den Göttern zu opfern. In Varanasi, der heiligsten Stadt Indiens und angeblich der ältesten Stadt der Welt, erklärt ein Priester, dass Kühe selbstverständlich wichtiger seien als Menschen, denn in einer Kuh wohnten bis zu 33 Millionen Götter. So ist es nicht verwunderlich, dass indische Ärzte und Patienten auf die Heilkraft von Kuhurin und Kuhdung schwören. Im Bundesstaat Bihar werden landesweit die meisten Menschen ermordet. Dort gibt es ein Dorf, in dem zwischen den Brahmanen, der obersten Kaste, und den Unberührbaren, den Land- und Rechtlosen ganz unten, der Kastenkrieg offen tobt. Die landlosen Bauern leben in totaler Schuldknechtschaft, vertrieben aus ihren einstigen Häusern, wie Flüchtlinge in ihrem eigenen Dorf und ohne Chance auf Wiedergutmachung. Denn die Polizei und die lokalen Politiker haben sich längst mit den oberen Kasten verbündet.
Der Film von Jens Monath erzählt von Menschen, die am Ganges leben und führt durch Indiens bevölkerungsreichste Regionen, wo die Menschen jeden Tag um ihr Überleben kämpfen.


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16:15
Stereo-Ton16:9 Format

einfachluxuriös - zwei Frauen unterwegs

Rajasthan/Indien

Mit Mona Vetsch und Monika Fasnacht

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Für die Reisesendung "einfachluxuriös" reisen jeweils zwei Frauen zu beliebten Tourismusdestinationen weltweit. Während eine der beiden im Luxus schwelgt, reist die andere auf einfache Weise ohne großen Komfort.
In dieser Folge bereist Mona Vetsch Rajasthan ...

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Für die Reisesendung "einfachluxuriös" reisen jeweils zwei Frauen zu beliebten Tourismusdestinationen weltweit. Während eine der beiden im Luxus schwelgt, reist die andere auf einfache Weise ohne großen Komfort.
In dieser Folge bereist Mona Vetsch Rajasthan einfach, während Monika Fasnacht das Land der Maharajas luxuriös erkundet. Rajasthan ist mit seinen märchenhaften Palästen, den ursprünglichen Landschaften, den scharfen Currys und bunt schillernden Gewändern noch heute eine sehr fremde Welt. Mona Vetsch reist vor allem mit dem Bus und übernachtet in einfachen Hotels. Sie besucht einen Tempel, der von 20.000 Ratten bewohnt wird, die von den Einheimischen wie Götter verehrt werden, erfährt von einer Rosenpflückerin, warum so viele Frauen in Indien in Männerberufen arbeiten, und lernt von einem Meister in einer Miniaturmalschule, wie man ein Minibild gestaltet. Monika Fasnacht ist bequem im Auto mit Privat-Chauffeur unterwegs. Sie lernt einen Maharaja kennen, der von besseren Zeiten träumt, feiert mit einer Hochzeitsgesellschaft mit und erfährt dabei, dass das Brautpaar per Horoskop zusammengefunden hat. Außerdem besucht sie einen vermögenden Autohändler, der mit dem Verkauf des indischen Nationalautos Ambassador reich geworden ist. Gemeinsam machen Mona Vetsch und Monika Fasnacht eine Kamelsafari und lernen, wie man sich am besten auf dem Rücken dieser Wüstenschiffe hält.


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17:00

Burgen, Schlösser und Naturparks

Unterwegs im Osten der Slowakei

Film von Peter M. Kruchten

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Im Südosten der Slowakei, zu Füßen der Hohen Tatra, liegt eine der ältesten Kulturregionen Europas: die Spis oder Zips. Ihr Zentrum ist die Stadt Levoca, im ausgehenden 12. Jahrhundert von deutschen Siedlern auf ungarischem Territorium unter dem Namen Leutschau ...
(ARD/SR)

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Im Südosten der Slowakei, zu Füßen der Hohen Tatra, liegt eine der ältesten Kulturregionen Europas: die Spis oder Zips. Ihr Zentrum ist die Stadt Levoca, im ausgehenden 12. Jahrhundert von deutschen Siedlern auf ungarischem Territorium unter dem Namen Leutschau gegründet. Rathaus, Kirchen und prächtige Bürgerhäuser zeugen von der Bedeutung Leutschaus und der anderen königlichen Freistädte der Region. Heute ist die denkmalgeschützte Innenstadt Levocas zu einem der interessantesten Touristenziele der Ost-Slowakei geworden.
Die Stadt ist Ausgangspunkt für die Rundreise auf der "Straße der Gotik" zur Zipser Burg, zum Bischofssitz Zipser Kapitel und zum Nationalpark "Slowakisches Paradies". Die Route führt weiter nach Süden in die Region Gemer. Auch dort ist der ungarische Einfluss der vergangenen Jahrhunderte deutlich, wie etwa im Schloss Krasna Horka unweit der Stadt Rosnava, dem früheren Rosenau.
(ARD/SR)


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Natur im Garten

Moderation: Karl Ploberger

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Karl Ploberger verrät die besten Tipps und Tricks rund um den Garten. Der jeweiligen Jahreszeit entsprechend zeigt er, was gerade gemacht werden muss - wobei ein möglichst chemiefreier Garten angestrebt wird. Karl Ploberger demonstriert in Privatgärten, wie mit ...
(ORF)

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Karl Ploberger verrät die besten Tipps und Tricks rund um den Garten. Der jeweiligen Jahreszeit entsprechend zeigt er, was gerade gemacht werden muss - wobei ein möglichst chemiefreier Garten angestrebt wird. Karl Ploberger demonstriert in Privatgärten, wie mit möglichst wenig Aufwand ein Garten optimal versorgt werden kann. Prachtvolle Ergebnisse von bewusster Gartenarbeit sind in der "Vorher-nachher"-Rubrik zu bestaunen.
(ORF)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Die Goldmacher

300 Jahre Hartporzellan aus Europa

Film von René Römer

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Das Bier floss in Strömen. Es rettete die Männer vor dem Austrocknen, während Dutzende Brennöfen bei über 1.400 Grad Celsius die meterdicken Festungsmauern unerträglich aufheizten. Das "Unternehmen Alchemisten-Gold" war die wohl spektakulärste geheime Staatsaktion ...
(ARD/MDR)

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Das Bier floss in Strömen. Es rettete die Männer vor dem Austrocknen, während Dutzende Brennöfen bei über 1.400 Grad Celsius die meterdicken Festungsmauern unerträglich aufheizten. Das "Unternehmen Alchemisten-Gold" war die wohl spektakulärste geheime Staatsaktion unter August dem Starken (1670 - 1733). Sie misslang - und auch wieder nicht. Denn wie ein Laborprotokoll aus dem Archiv der Porzellanmanufaktur Meissen belegt, gelang zwar keine Herstellung künstlichen Edelmetalls, doch der Brand von mehreren kleinen Porzellangefäßen. Erstmals in Serie und nicht in Fernost, sondern an der Elbe. Das war am 15. Januar 1708. Dieser Tag gilt als Geburtstag des europäischen Hartporzellans.
Der Film "Die Goldmacher" rekonstruiert die Frühzeit des berühmten Meissener Porzellans. Er begleitet eine berühmte Meissner Plastik durch den heutigen Produktionsprozess und erzählt einige der letzten Geheimnisse der berühmtesten Porzellanmanufaktur der Welt.
(ARD/MDR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Themen:
-Achtung Übergewicht
Jedes siebte Kind in Deutschland ist zu dick
-Kampf der Epilepsie
Besonders betroffen sind Jugendliche und ältere Menschen
-Gefahr Schimmelpilz
Allergien führen vermehrt zu extremen Beeinträchtigungen


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Andrea Meier

Themen:
Kampf der Kinderpornografie - Ursula von der Leyen im Gespräch
Rückkehr der Religionen - warum das Medium die Botschaft ist


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Im Namen des Kindes

Letzte Hoffnung im Scheidungskrieg

Film von Katharina Wolff

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Lizzy ist neun Jahre alt und hat eigentlich alles, was man in diesem Alter braucht, um glücklich zu sein: ein schönes Kinderzimmer, eine liebevolle Mama, die sich um sie sorgt, und einen Papa, der sie lieb hat und mit ihr spielt. Und doch ist Lizzys Welt aus den Fugen: ...
(ARD/SWR)

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Lizzy ist neun Jahre alt und hat eigentlich alles, was man in diesem Alter braucht, um glücklich zu sein: ein schönes Kinderzimmer, eine liebevolle Mama, die sich um sie sorgt, und einen Papa, der sie lieb hat und mit ihr spielt. Und doch ist Lizzys Welt aus den Fugen: Ihre Eltern haben sich getrennt und streiten seit sechs Jahren um das Sorgerecht. Das ist der Moment, in dem Katharina Behrend vom Gericht beauftragt wird, zu vermitteln. Sie ist "die letzte Instanz" im Scheidungskrieg: "Wenn es mir gelingt, dass diese Eltern sich vertragen, kommt das einem Wunder gleich." Die Gutachterin sieht Streitfälle in Familien vor Gericht falsch aufgehoben. Immer wieder würde so der Graben zwischen den Kriegsparteien vertieft. Deshalb ist sie ständig im Einsatz, fährt quer durch Deutschland, um Eltern und Kinder zu Hause zu besuchen. Während die Eltern meist nur Schimpftiraden auf den Partner loslassen, suchen die Kinder im Gespräch schnell ihre Chance und sind dankbar für jemanden, der ihnen zuhört und es ihnen abnimmt, die Eltern einander wieder näher zu bringen. Und genau darum geht es: die Lebenssituation für ein Trennungskind erträglicher zu machen. Das "Dazwischen-Sein" hat auch bei Lizzy längst Spuren hinterlassen. Die ständigen Abschiede zwischen Vater und Mutter sind für eine Kinderseele kaum zu bewältigen.
Der Film "Im Namen des Kindes" von Katharina Wolff begleitet die Gutachterin Katharina Behrend bei ihrer Arbeit. In mehr als 300 Familien hat sie bereits zu schlichten versucht - in 60 Prozent der Fälle hatte sie Erfolg und erzielte eine Einigung der Eltern ohne Gerichtsentscheidung.
(ARD/SWR)


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21:00
VPS 20:59

Stereo-Ton16:9 Format

3sat extra: Sperre im Netz

Der Kampf gegen Kinderpornographie im Internet

Moderation: Gert Scobel

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Seit Jahren beklagen Polizei und Staatsanwälte eine enorme Zunahme von kinderpornografischen Seiten im Internet. Jetzt hat Familienministerin Ursula von der Leyen ein Gesetz angekündigt, das verhindern soll, dass in Deutschland entsprechende Seiten aufgerufen werden ...

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Seit Jahren beklagen Polizei und Staatsanwälte eine enorme Zunahme von kinderpornografischen Seiten im Internet. Jetzt hat Familienministerin Ursula von der Leyen ein Gesetz angekündigt, das verhindern soll, dass in Deutschland entsprechende Seiten aufgerufen werden können. Die Zugangsprovider sollen demnach verpflichtet werden, kinderpornografische Seiten zu schließen und den Zugang für den Kunden damit unmöglich zu machen. Dazu seien bereits Gespräche zwischen den Ministerien für Familie, für Wirtschaft und für Inneres im Gange. Kinderpornografie im Internet ist ein weltweites Problem. Für kinderpornografische Darstellungen werden Kinder gequält, vergewaltigt, getötet. Kinderpornografie ist ein äußerst lukratives Geschäft: Interpol schätzt den weltweiten Umsatz auf 17 Milliarden Euro. Die freiwillige Selbstkontrolle der Netzbetreiber in Deutschland bringt nach Ansicht mancher Beobachter offensichtlich nicht den gewünschten Erfolg. Stattdessen steigen die Zahlen der Seiten kinderpornografischen Inhalts immer weiter. Dennoch herrschte bislang in Deutschland Zurückhaltung, den Zugang anders als in anderen Ländern gesetzlich zu blockieren.
3sat nimmt aus diesem Anlass am Vorabend eines weltweiten Kongresses gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen in Rio de Janeiro die Sondersendung "3sat extra: Sperre im Netz" aktuell ins Programm. Moderator Gert Scobel diskutiert darin unter anderen mit Familienministerin Ursula von der Leyen Möglichkeiten und Grenzen einer solchen Blockade.


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Schwimmende Städte

Neue Heimat auf dem Wasser?

Film von Annika Schipke

Erstausstrahlung

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Wie riesige Wassertropfen erheben sich die runden Gebäude der "Floating City IJmeer" aus dem Wasser: futuristische Wohnkomplexe aus Glas, durch breite Gehwege miteinander verbunden. Wenige Kilometer entfernt von Amsterdam soll diese neue Siedlung entstehen. Das Besondere: ...

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Wie riesige Wassertropfen erheben sich die runden Gebäude der "Floating City IJmeer" aus dem Wasser: futuristische Wohnkomplexe aus Glas, durch breite Gehwege miteinander verbunden. Wenige Kilometer entfernt von Amsterdam soll diese neue Siedlung entstehen. Das Besondere: Die Floating City hat keinen festen Boden und befindet sich mitten im Ijsselmeer - gebaut auf schwimmenden Elementen, die auf der Wasseroberfläche treiben. Es ist eine neue Art der Landgewinnung in Zeiten der Verstädterung und des Klimawandels. Dort, wo steigende Wasserpegel drohen, Zentren von Naturkatastrophen betroffen sind und Ballungsräume vor dem Kollaps stehen, sind Menschen gezwungen, auf das Wasser auszuweichen. Vorreiter sind die Niederlande, eines der am dichtest besiedelten Länder der Welt. Ganze Regionen liegen dort unter dem Meeresspiegel. "Wir dürfen das Wasser nicht länger als Feind betrachten, wir müssen es zu unserem Partner machen", beschreibt Pavel Kabat, Leiter des nationalen Klimaprogramms, die neue Strategie des Landes. Sie wird die Stadtplanung nachhaltig verändern. Künstliche Inseln, wie sie vor der Küste von Dubai aufgeschüttet werden, sind eine Möglichkeit, im Wasser neue Lebenswelten zu schaffen. Doch schwimmende Elemente gelten als flexibler - und umweltfreundlicher. Nicht nur einzelne Häuser, ganze Siedlungen mit Gärten und Parks, mit schwimmenden Straßen und Autobahnen werden zurzeit auf dem Wasser geplant. Sie sollen Orte der Nachhaltigkeit sein, ihre Energie aus Wind-, Wellen- und Gezeitenkraftwerken gewinnen. Einige Visionäre gehen sogar noch weiter: Sie wollen neue Staaten aus dem Wasser heben. Wie baut man auf dem Wasser? Ist das Leben auf dem Wasser das Wohnen der Zukunft? Lässt sich die Naturgewalt unter Kontrolle bringen?
"hitec"-Autorin Annika Schipke stellt die Visionen von Architekten und Wasserplanern vor. Die Ideen reichen von Amphibienhäusern, die bei Flut schwimmen können, bis zur Floating City, der unsinkbaren Stadt.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Vis-à-vis: Elke Heidenreich

befragt von Frank A. Meyer

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Elke Heidenreich wurde 1943 in Hessen geboren und lebt heute in Köln. Die deutsche Journalistin und Talkmasterin wurde durch zahlreiche Kolumnen, Radio- und Fernsehsendungen sowie als schnoddrige Metzgers-Frau Else Stratmann bei einem breiten Publikum bekannt. Von 1993 ...

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Elke Heidenreich wurde 1943 in Hessen geboren und lebt heute in Köln. Die deutsche Journalistin und Talkmasterin wurde durch zahlreiche Kolumnen, Radio- und Fernsehsendungen sowie als schnoddrige Metzgers-Frau Else Stratmann bei einem breiten Publikum bekannt. Von 1993 bis 1994 moderierte sie den "Literaturclub" im Schweizer Fernsehen. Sie selbst schrieb sich mit ihren Katzengeschichten und Büchern wie "Kolonien der Liebe" oder "Der Welt den Rücken" immer wieder in die Bestseller-Listen. Die doppelte Grimme-Preisträgerin führte seit 2003 durch die ZDF-Sendung "Lesen!". Der Sender trennte sich jedoch im Oktober dieses Jahres von ihr, weil sie ihn anlässlich der Vergabe des Deutschen Fernsehpreises scharf kritisiert hatte.
In "Vis-à-vis" spricht sie darüber - und über ihre Zukunft.


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23:25
Stereo-Ton16:9 Format

Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg 2008

Moderation: Rainer Jilg

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Das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg ist das Filmfestival der Newcomer. Wie jedes Jahr bekommen auch 2008 wieder junge Filmemacher die Chance, für eine internationale Karriere entdeckt zu werden. Spannende Debütfilme aus aller Welt enthüllen vom 6. bis ...
(ARD/SWR)

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Das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg ist das Filmfestival der Newcomer. Wie jedes Jahr bekommen auch 2008 wieder junge Filmemacher die Chance, für eine internationale Karriere entdeckt zu werden. Spannende Debütfilme aus aller Welt enthüllen vom 6. bis 16. November fremde Lebenswelten und Gesellschaften, geben Einblicke in die Gedanken und Gefühle einer jungen Generation von Regisseuren. Eröffnet wird das diesjährige Festival mit einer Weltpremiere des kanadischen Films "The Baby Formula" der Regisseurin Alison Reid.
Die Reportage mit Rainer Jilg berichtet über das Festival, stellt neue Spielfilme, junge Regisseure und kommende Stars vor.
(ARD/SWR)


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0:10
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:40
Stereo-Ton16:9 Format

Seitenblicke - Revue

Kult und Kultur des Beisammenseins


Die besten Beiträge der Woche des österreichischen Gesellschaftsmagazins "Seitenblicke".
(ORF)


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1:10
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


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1:40
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung von 19.20 Uhr)


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2:15
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:25
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit

(Wiederholung von 17.45 Uhr)


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2:40
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Schwimmende Städte

(Wiederholung von 21.30 Uhr)


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3:10
Stereo-Ton16:9 Format

Vis-à-vis: Elke Heidenreich

(Wh.)

(Wiederholung von 22.25 Uhr)


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4:10
Stereo-Ton16:9 Format

Jugendgewalt

Massiv aggressiv und der Frust danach

Film von Miranda Emery und Barbara Müller

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Die Anzahl jugendlicher Gewaltstraftäter ist in der Schweiz seit den 1990er Jahren regelrecht explodiert. Gewaltanwendung gehört für immer mehr Jugendliche zur Normalität. Und die Täter werden immer jünger: Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren begehen die meisten ...

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Die Anzahl jugendlicher Gewaltstraftäter ist in der Schweiz seit den 1990er Jahren regelrecht explodiert. Gewaltanwendung gehört für immer mehr Jugendliche zur Normalität. Und die Täter werden immer jünger: Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren begehen die meisten Gewaltdelikte - laut Strafrecht noch Kinder. Die meisten Delikte werden in Cliquen begangen. Der Gruppendruck ist groß, und oft fehlt den Tätern jegliches Mitgefühl für ihre meist jugendlichen Opfer.
Miranda Emery und Barbara Müller haben drei Jugendliche porträtiert, die Gewaltdelikte begangen haben. Ein Film über die zunehmende Brutalität unter Jugendlichen, über junge Menschen auf der Suche nach ihrer Identität und über Auswege aus der Sackgasse Gewalt. Ein Film auch über eine Gesellschaft, die mit dem Gewaltpotenzial ihrer Jugend überfordert ist und nach wirksamen Gegenmitteln sucht.


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5:00
Stereo-Ton16:9 Format

Zwischen Schule und Knast

Wenn Jugendliche ausrasten

Film von Bruno Meyer und Hanspeter Riklin

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Das Thema Jugendgewalt ist in aller Munde. Doch wer sind diese Jugendlichen, die Unschuldige zusammenschlagen, die Schüler terrorisieren, Pädagogen und Polizisten auf Trab halten? Ihnen allen ist gemein, dass sie kurz davor sind, im Gefängnis zu landen. Die meisten von ...

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Das Thema Jugendgewalt ist in aller Munde. Doch wer sind diese Jugendlichen, die Unschuldige zusammenschlagen, die Schüler terrorisieren, Pädagogen und Polizisten auf Trab halten? Ihnen allen ist gemein, dass sie kurz davor sind, im Gefängnis zu landen. Die meisten von ihnen haben kein Zuhause und viele Jahre ihrer Kindheit in Heimen verbracht. Viele dieser schwierigen Jugendlichen wurden schon in früher Kindheit missbraucht, geschlagen und verlassen. Im "Vert.Igo" - einer Institution in Zürich - arbeiten sie daran, einen Weg zurück in die Gesellschaft zu finden. Das ausgeklügelte sozialpädagogische Programm setzt auf Selbstverantwortung. Geübt werden Pünktlichkeit, Durchhaltewille und zwischenmenschliches Verhalten. Die meisten der Jugendlichen schaffen es nicht, Termine einzuhalten, können sich nur wenige Minuten auf eine Aufgabe konzentrieren und haben Schwierigkeiten, Konflikte gewaltfrei zu lösen. Ziel des Programms ist es, die eklatanten Entwicklungsdefizite so weit auszubessern, dass eine Rückkehr in die Gesellschaft möglich wird. Nicht alle schaffen es: Manche werden wieder rückfällig und landen in den Fängen der Justiz. Die Erfolgsquote liegt bei 70 Prozent.
Bruno Meyer und Hanspeter Riklin stellen das ambitionierte Projekt "Vert.Igo" in Zürich vor.