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Freitag, 7. November
Programmwoche 45/2008
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6:10
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Deutschland

(Wiederholung vom 5.11.2008)


6:40
Stereo-Ton16:9 Format

Felix und die wilden Tiere

Der König des Regenwaldes

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Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin.
Die Ureinwohner im Nordosten Australiens, im heutigen Bundesstaat Queensland, verehrten Jahrtausende lang den ...
(ARD/BR)

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Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin.
Die Ureinwohner im Nordosten Australiens, im heutigen Bundesstaat Queensland, verehrten Jahrtausende lang den Kasuar, einen Riesenvogel, und lebten mit ihm im Einklang. In nur 200 Jahren aber hat es der "weiße Mann" geschafft, diesen Vogel nahezu auszurotten. Felix Heidinger zeigt das Leben des Kasuars heute und was alles unternommen wird, um seiner Gattung eine Überlebenschance zu geben. Der Kasuar ist ein komischer Vogel: Bis zu 1,90 Meter Flügelspannweite wird er groß und wiegt dann über 80 Kilo. Obwohl er ein Vogel ist, kann er nicht fliegen, läuft dafür aber umso schneller. Im Ernstfall verteidigt er sich mit kräftigen Tritten und zwei "Killer-Krallen", die zwölf Zentimeter lang sind. Sonst ist der Riesenvogel ein harmloser Vegetarier, der sich von den Früchten des Regenwalds ernährt. Weil breite Straßen und Städte immer weiter in seinen Lebensraum eingedrungen sind, hat sich der Kasuar an die veränderten Lebensbedingungen gewöhnt und frisst die Abfälle der Menschen. Doch die Nähe zu Menschen ist gefährlich für ihn: Immer wieder werden Kasuare von Autos angefahren und dabei getötet oder verletzt. Nur selten gelingt es, ein Tier wieder gesund zu pflegen oder verwaiste Jungvögel aufzupäppeln und auszuwildern.
(ARD/BR)


7:05
VPS 07:04

Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Willis VIPs

Wer fand heraus wie Opa unter Hitler litt? Amelie Fried


(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom Vortag)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Beckmann



Reinhold Beckmann lädt zu einem Gespräch mit hochkarätigen Prominenten aus Gesellschaft, Politik, Kultur und Sport ein. Der Moderator empfängt neben prominenten Gästen auch Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche Lebensgeschichte haben.
(ARD/NDR)


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

Die starke Susi

Boxen zum Überleben

Film von Gert Monheim


(ARD/WDR)


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11:30
Stereo-Ton16:9 Format

Aus anderer Sicht

"ABA, CI und Thora - Zalmans Weg in die Welt"

Film von Michael Bernstein
Erstausstrahlung

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Zalman Diskin macht, was er will: Er sortiert seine Spielsachen, dreht sich vor dem Fernseher im Kreis und steht lange am Fenster und beobachtet die Straße. Er räumt Bälle in sein Spielhaus und wirft sie hinaus, immer wieder. Zalman ist versunken in seine Welt und nicht ...

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Zalman Diskin macht, was er will: Er sortiert seine Spielsachen, dreht sich vor dem Fernseher im Kreis und steht lange am Fenster und beobachtet die Straße. Er räumt Bälle in sein Spielhaus und wirft sie hinaus, immer wieder. Zalman ist versunken in seine Welt und nicht ansprechbar. Denn der Dreijährige ist Autist und nahezu gehörlos. Dennoch sind Chani Diskin und ihr Mann, der Rabbiner Israel Diskin, zutiefst davon überzeugt, dass jedes Kind ein Geschenk des Himmels ist. Ganz besonders Zalman, das sechste ihrer sieben Kinder. Sie wollen alles tun, damit es ihm möglichst gut geht und er so selbständig wird wie seine Geschwister. Die Eltern versuchen deshalb, ihren Sohn aus seiner autistischen Isolation zu führen. Sie lassen ihm ein CI - ein Cochlear Implantat - einsetzen, damit er besser hören kann, und fahren regelmäßig von München ins Hörzentrum Hannover zur Kontrolle. Zusammen üben die Eltern und Zalman mit ABA - Applied Behavior Analysis - Wege einer gegenseitigen Kommunikation. Der Anfang dieser in Deutschland noch wenig bekannten Methode der Verhaltenstherapie ist schwer und verlangt viel von beiden Seiten. Aber die Anstrengungen sind nicht vergeblich, deutliche Fortschritte sind mittlerweile erkennbar. Selbstverständlich vermitteln Chani und Israel Diskin ihrem Sohn auch die Werte der jüdischen Religion, deren Regeln und Traditionen sie genau beachten. Sie sind sich sicher, das ihm das helfen wird, sich im Leben zurechtzufinden. Die Kipa jedenfalls trägt Zalman schon ganz selbstverständlich.
Michael Bernstein stellt Zalman und seine Familie vor.


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12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Sterbezeit ist Lebenszeit

Film von Max Kronawitter

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Die gesetzliche Zulassung der Sterbehilfe in Deutschland beschäftigt Menschen und Medien seit Langem. Gleichzeitig suchen Seelsorger und Mediziner, Pflegekräfte und Hospizmitarbeiter nach Wegen, die Versorgung von Sterbenden so zu gestalten, dass auch das Ende des Lebens ...
(ARD/BR)

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Die gesetzliche Zulassung der Sterbehilfe in Deutschland beschäftigt Menschen und Medien seit Langem. Gleichzeitig suchen Seelsorger und Mediziner, Pflegekräfte und Hospizmitarbeiter nach Wegen, die Versorgung von Sterbenden so zu gestalten, dass auch das Ende des Lebens zumindest erträglich, besser aber angenehm ist. Ein Schwerpunkt der Forschung befindet sich mit dem Interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin am Klinikum Großhadern in München. Der Neurologe und Palliativmediziner Gian Domenico Borasio und seine Mitarbeiter entwickeln dort zusammen mit den Theologen Traugott Roser und Thomas Hagen neue Konzepte der "Palliative Care". Die spirituellen Wurzeln und Bedürfnisse der Patienten geraten dabei genauso in den Blick wie das Therapieziel und ein neuer, offener Umgang mit dem Thema "Sterben". Ziel ist es dabei, die Autonomie der Patienten zu stärken, damit aus dem Lebensschutz kein Lebenszwang wird und das Leben diesen Namen bis zum letzten Tag verdient. Diese neuen Wege verändern nicht nur die Arbeit in den Kranken- und Sterbezimmern, sondern auch die Menschen selbst.
Der Film stellt Patienten und Mitarbeiter der Palliativstation am Klinikum Großhadern vor und setzt sich mit den differenzierten Fragen auseinander, die sich ihnen durch ihre Annäherung an eine neue Art der Sterbehilfe stellen.
(ARD/BR)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Guildo und seine Gäste

Vierteilige Reihe

2. Teil

Moderation: Guildo Horn

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Wie immer stellt der studierte Sozialpädagoge Guildo Horn in "Guildo und seine Gäste" die Welt auf den Kopf: Er lädt ein zu einem Gespräch mit geistig behinderten Menschen: ein Dialog voll Energie und ungeschminkter Wahrheit. Dabei geht Guildo Horn mit seinen Gästen ...
(ARD/SWR)

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Wie immer stellt der studierte Sozialpädagoge Guildo Horn in "Guildo und seine Gäste" die Welt auf den Kopf: Er lädt ein zu einem Gespräch mit geistig behinderten Menschen: ein Dialog voll Energie und ungeschminkter Wahrheit. Dabei geht Guildo Horn mit seinen Gästen mal erfrischend respektlos, mal behutsam und einfühlsam um.
Eine Talkshow mit Menschen mit Behinderung, in der auch gelacht werden darf - nie über die Menschen mit Behinderung, aber gern mit ihnen.
(ARD/SWR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Bilderbuch: Südeifel

Film von Paul Weber

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Die Südeifel ist dort, wo die Äcker groß, die Böden fruchtbar und die Kühe fett sind. Doch die Landwirtschaft und damit die Landschaft verändern sich rapide. Die Südeifel definiert sich neu. Dafür stehen Uschi und Wolfgang Wagner aus Geichlingen. Beide gehören zu ...
(ARD/SWR)

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Die Südeifel ist dort, wo die Äcker groß, die Böden fruchtbar und die Kühe fett sind. Doch die Landwirtschaft und damit die Landschaft verändern sich rapide. Die Südeifel definiert sich neu. Dafür stehen Uschi und Wolfgang Wagner aus Geichlingen. Beide gehören zu einer neuen Generation von Bauern, die weiter denken als bis zum Ortsrand. Sie setzen auf ökologische Rinderzucht, gewinnen Sonnenblumen-, Raps- und Mohnöl, bauen Senf an, brennen Schnaps aus alten Obstsorten und betreiben ganz nebenbei eine von nur drei Fünf-Sterne-Ferienwohnungen der Region. Auch zahlreiche Künstler und Individualisten stehen für die neue, alte Eifel. Zu ihnen zählen Brigitte und Theo Lukas aus Hüttingen, die historische Öfen und Eisenwaren aller Art sammeln, Sylvia Nels aus Rittersdorf, die auf Eifler Plattdeutsch singt, sowie Thomas Herrig, ein Koch aus Meckel, der seine Heimat auf lukullischem Gebiet interpretiert.
Der Film von Paul Weber stellt die Südeifel und ihre Bewohner vor.
(ARD/SWR)


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14:00

Kindermädchen für Papa gesucht

Spielfilm, BRD 1957

Darsteller:
Peter JägerClaus Biederstaedt
Kurt JägerGunther Philipp
SabineSusanne Cramer
IngeCarla Hagen
Monika BärwaldtErica Beer
Ernst BärwaldtBum Krüger
HeinerlePeter Fischer
u.a.
Länge: 85 Minuten
Regie: Hans Quest

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Die beiden Cousins Peter und Kurt Jäger teilen sich zwar ein Haus und leiten gemeinsam eine Firma, sind aber ansonsten grundverschieden. Während dem gut aussehenden und weltgewandten Peter die Frauen zu Füßen liegen, hat der schüchterne und verklemmte Kurt eine eher ...

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Die beiden Cousins Peter und Kurt Jäger teilen sich zwar ein Haus und leiten gemeinsam eine Firma, sind aber ansonsten grundverschieden. Während dem gut aussehenden und weltgewandten Peter die Frauen zu Füßen liegen, hat der schüchterne und verklemmte Kurt eine eher abschreckende Wirkung auf die Damenwelt. Als sich Kurt aus der Ferne in Sabine verliebt, verspricht Peter, ihn bei seinem Werben mit Rat und Tat zu unterstützen. Da Sabine eine Stelle als Kindermädchen sucht, "leiht" er sich den achtjährigen Sohn einer Freundin und gibt ihn kurzerhand als den eigenen Spross aus. Der gut gemeinte Plan nimmt natürlich einen ganz anderen Verlauf: Der alte Schürzenjäger Peter wird selbst zur Beute und findet bei Sabine die wahre Liebe. Aber auch Kurt geht nicht leer aus: Er erliegt den Reizen seiner Sekretärin Inge.
Wie bei der Inszenierung von "Charleys Tante" (1955) zwei Jahre zuvor greift Regisseur Hans Quest auch für "Kindermädchen für Papa gesucht" auf bewährte komödiantische Handlungsmuster zurück: Nach etlichen retardierenden Momenten in Gestalt von Missverständnissen und Verwirrungen gelangen die Charaktere in einem turbulenten Finale zum Glück.


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15:25
Stereo-Ton

Unterwegs im Land der Trolle

Eine Reise durch Norwegen

Film von Christiane Hartmann

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Norwegen ist ein Land der Kontraste und der Extreme: sanfte Mittelgebirge, menschenleere Wälder, wilde Hochgebirge mit ihren Gletschern wechseln ab mit weiten baumlosen Tundra-Landschaften. Und wohin das Auge reicht, gibt es Wasser.
Die Fahrt zu den berühmtesten ...
(ARD/SR)

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Norwegen ist ein Land der Kontraste und der Extreme: sanfte Mittelgebirge, menschenleere Wälder, wilde Hochgebirge mit ihren Gletschern wechseln ab mit weiten baumlosen Tundra-Landschaften. Und wohin das Auge reicht, gibt es Wasser.
Die Fahrt zu den berühmtesten Fjorden des Landes beginnt in der Hauptstadt Oslo. Von dort geht es durch die dichten Wälder des Hallingdal nach Nordwesten. Dann wird die gewaltige Hochebene der Hardangervidda, ein Vorposten der arktischen Tundra, überquert und der Hardangerfjord erreicht, "der Garten Norwegens". Dort ist es im Sommer mitunter so warm wie am Mittelmeer. Spektakulär ist der Sognefjord, die nächste Station. Mit seinen Wasserlabyrinthen zwischen schroffen Hochgebirgen ist er der längste Fjord des Landes. Auch dort verschmelzen Natur und uralte Kultur zu einzigartiger Schönheit. Zu den Attraktionen zählen eine von Wikingern erbaute Stabkirche, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, und malerische Freilichtmuseen, die zeigen, wie die Menschen früher an den unzugänglichen Fjordufern lebten. Auch der Tourismus des 19. Jahrhunderts hinterließ Spuren: Viele der alten Holzhotels haben den Glanz der herrschaftlichen Reisenden, die mit dem Schiff aus ganz Europa in die Fjorde kamen, bewahrt.
(ARD/SR)


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15:45
Stereo-Ton

Reisewege Dänemark

Zweiteiliger Film von Georg Bense

1. Wikingerland, Jütland und Fünen

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Dänemark, unser nördlicher Nachbar, ist ein kleines Königreich, das aus über 400 Inseln, Halbinseln, Kaps und Landzungen besteht. Obwohl Deutschland und Dänemark eine gemeinsame, rund 70 Kilometer lange Grenze haben, wissen wir nicht viel über das Land. Es gilt bei ...
(ARD/SR)

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Dänemark, unser nördlicher Nachbar, ist ein kleines Königreich, das aus über 400 Inseln, Halbinseln, Kaps und Landzungen besteht. Obwohl Deutschland und Dänemark eine gemeinsame, rund 70 Kilometer lange Grenze haben, wissen wir nicht viel über das Land. Es gilt bei uns als kühles Nordlicht, als spröder Freund. Ein Vorurteil, dem der zweiteilige Film "Reisewege Dänemark" entgegenwirken möchte.
Teil eins stellt Jütland und Fünen vor, die Region, in der einst die Wikinger in See stachen. Die Reise beginnt in Skagen, wo Nord- und Ostsee aufeinanderstoßen. Ein raues, unvergessliches Naturspiel, das Ende des 19. Jahrhunderts Maler nach Norden lockte, die von der Landschaft und dem Licht fasziniert waren. Die "Schule von Skagen" gehört zu den bedeutendsten künstlerischen Strömungen Dänemarks. Auf der Reise in den Süden Jütlands wird in Aalborg die berühmte Akvavit Fabrik besucht, in Ribe werden Zeugnisse einer der ältesten Städte Dänemarks betrachtet, während in Esbjerg von Fisch und Windkraftturbinen die Rede ist. In Kolding und Dybbol steht die Schlacht an den Düppeler Schanzen 1864 zwischen Dänemark und Preußen im Vordergrund, und auf der Insel Fünen geht es um Geister und Gespenster. Der Film endet in Odense, der Geburtsstadt von Hans Christian Andersen, dem berühmtesten dänischen Schriftsteller.

Den zweiten Teil von "Reisewege Dänemark" zeigt 3sat am Freitag, 14. November, ebenfalls um 15.45 Uhr.
(ARD/SR)


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

ZDF-History

Die Deutschen im 20. Jahrhundert - Hitlers Reich

Moderation: Guido Knopp


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Zapp

Das Medienmagazin

Moderation: Anja Reschke

Themen:
- Belastend - Schwierige Stasi-Aufarbeitung in Verlagen
  und Sendern
- Erstaunlich - Später Medienhype um den Bundesverkehrs-
  minister

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Das Magazin "Zapp" beobachtet, hinterfragt, erklärt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung und informiert über die komplexen Zusammenhänge innerhalb der Medienlandschaft. Die Rubrik "Durchgezappt" fasst Medienmeldungen oder Medienereignisse in Kürze ...
(ARD/NDR)

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Das Magazin "Zapp" beobachtet, hinterfragt, erklärt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung und informiert über die komplexen Zusammenhänge innerhalb der Medienlandschaft. Die Rubrik "Durchgezappt" fasst Medienmeldungen oder Medienereignisse in Kürze zusammen. Moderation: Inka Schneider.
(ARD/NDR)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

ARD-exclusiv

Vier Pfoten machen Urlaub

Frauchens Liebling schwelgt im Luxus

Reportage von Carsten Rau und Hauke Wendler

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Die Magnetfeldtherapie kommt bei Chico mäßig an. Der sieben Jahre alte Tibet-Terrier-Mischling will sich partout nicht entspannen. Da kann die Dame im weißen Kittel noch so auf ihn einreden. Erst bei der Hunde-Massage gibt sich Chico den Wellness-Freuden hin - ein ...
(ARD/SWR)

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Die Magnetfeldtherapie kommt bei Chico mäßig an. Der sieben Jahre alte Tibet-Terrier-Mischling will sich partout nicht entspannen. Da kann die Dame im weißen Kittel noch so auf ihn einreden. Erst bei der Hunde-Massage gibt sich Chico den Wellness-Freuden hin - ein Haustiertraum für 30 Euro die halbe Stunde. 25 Kilometer südwestlich von Passau liegt das "Herzog Tassilo". "Das erste, echte Hundehotel Deutschlands", wie die Besitzerin Michaela Moldan betont. "Anderswo müssen sich Hundebesitzer permanent für ihre Tiere entschuldigen", meint Frau Moldan. "Hier sind wir unter uns. Alles Hundemenschen, alles nette Gäste!" Das "Herzog Tassilo" lockt mit Hunde-Wiese, Hunde-Dusche, Hunde-Menü, Hunde-Sitting, mit Hunde-Erlebnisausflügen und der hauseigenen Hundesporthalle. Weilt der Vierbeiner bei der Thermalwasseranwendung, weichen Herrchen und Frauchen auf Bürsten- oder Shiatsu-Massage aus. Ein Komplettpaket für Mensch und Tier, vom günstigen Kurztrip bis zur Wohlfühlwoche für 1.000 Euro pro Person mit Hund. Längst ist das Hundehotel "Herzog Tassilo" ein erfolgreiches Geschäftsmodell.
Die Reportage von Carsten Rau und Hauke Wendler porträtiert den skurrilen Alltag im Hundehotel.
(ARD/SWR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Pflege ohne Ausbildung
Etwa eineinhalb Millionen pflegebedürftige Menschen werden in
Deutschland zuhause betreut


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Buchpreisträger Uwe Tellkamp und der Jahrestag des Mauerfalls


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15

Jugend unterm Hakenkreuz

Film von Elizabeth T. Spira

(aus der ORF-Reihe "Alltagsgeschichte")

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Die Hoffnung, endlich einen Beruf erlernen zu dürfen und sich richtig satt essen zu können, die Geborgenheit einer Gemeinschaft, die Faszination von Technik und Uniform: Das alles war für viele Anlass genug, sich freiwillig zur Hitlerjugend zu melden. Die jungen ...
(ORF)

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Die Hoffnung, endlich einen Beruf erlernen zu dürfen und sich richtig satt essen zu können, die Geborgenheit einer Gemeinschaft, die Faszination von Technik und Uniform: Das alles war für viele Anlass genug, sich freiwillig zur Hitlerjugend zu melden. Die jungen Burschen träumten davon, Helden zu sein und im "Blitzkrieg" die Welt zu erobern. So meldete sich ein unehelicher Sohn eines Wiener Baumeisters freiwillig "als jüngster Soldat des Reiches" zur Waffen-SS, und ein junger Kärntner slowenischer Abstammung glaubte, er könne nur dann gesellschaftlich aufsteigen, wenn er Deutscher würde. Der Generationenkonflikt war vorprogrammiert: Vor dem strammen BDM-Mädchen Hildegard S. zitterten die eigenen Eltern.
Elisabeth T. Spira porträtiert in ihrer Reihe "Alltagsgeschichten" die Generation, die von Hitlers Nationalsozialismus um ihre Jugend betrogen wurde: die "Jugend unterm Hakenkreuz". Wie haben die zwischen 1920 und 1930 geborenen Österreicher das NS-Regime erlebt, lautet eine der Fragen, der Elisabeth T. Spira in Gesprächen mit Zeitzeugen und Betroffenen nachgeht.
(ORF)


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21:15
16:9 Format

auslandsjournal extra

ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt

Yes, we can! -  Amerika nach der Wahl


"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen
in den Ländern der Welt. Das Magazin blickt hinter die Konflikte, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

3satbörse

Thema: Russlands Monopoly

Moderation: Peter Nemec

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Russland lässt die Muskeln spielen: Politisch, wie der Fall Georgien zeigt, aber auch wirtschaftlich. Die Führung in Moskau zieht die Daumenschrauben an, benutzt Energielieferungen als Druckmittel. Fatal vor allem für Deutschland, das von russischem Öl und Gas ...

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Russland lässt die Muskeln spielen: Politisch, wie der Fall Georgien zeigt, aber auch wirtschaftlich. Die Führung in Moskau zieht die Daumenschrauben an, benutzt Energielieferungen als Druckmittel. Fatal vor allem für Deutschland, das von russischem Öl und Gas abhängig ist. Gleichzeitig kaufen sich Russlands Milliardäre reihenweise in deutsche Firmen ein - vom Baukonzern Hochtief über den Reise-Riesen TUI bis zum Mode-Unternehmen Escada. Strategische Beteiligungen, um Know-how und Kunden zu gewinnen. So will der russische Gas-Riese Gazprom seit langem einen Fuß ins deutsche Stromkunden-Geschäft bekommen, um die gesamte Lieferkette zu kontrollieren. Auch Banken, Maschinenbau und Elektroindustrie sind im Visier des Kremls und seiner Oligarchen. Schlüsselindustrien, in denen die ehemalige Sowjetunion noch hinterherhinkt. Russland drängt zurück auf die Weltbühne. Aber wen braucht der Rohstoff-Gigant dazu?
"3satbörse" über Russlands Monopoly und Deutschlands Rolle im Moskauer Machtpoker.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Human Nature - Die Krone der Schöpfung

(Human Nature)

Spielfilm, USA/Frankreich/Deutschland 2001

Darsteller:
LilaPatricia Arquette
NathanTim Robbins
PuffRhys Ifans
GabrielleMiranda Otto
u.a.
Länge: 93 Minuten
Regie: Michel Gondry

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Die Natur hat sich einen grausamen Scherz mit Lila erlaubt: Vom Scheitel bis zur Sohle ist die hübsche junge Frau mit dichtem Haarwuchs überzogen, der ihr ein normales Leben unmöglich macht. Resigniert kehrt sie der Gesellschaft den Rücken und zieht sich in die Wildnis ...

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Die Natur hat sich einen grausamen Scherz mit Lila erlaubt: Vom Scheitel bis zur Sohle ist die hübsche junge Frau mit dichtem Haarwuchs überzogen, der ihr ein normales Leben unmöglich macht. Resigniert kehrt sie der Gesellschaft den Rücken und zieht sich in die Wildnis zurück. Nachdem Lila mit einem Bestseller über ihre Erfahrungen berühmt geworden ist, kehrt sie in die Zivilisation zurück. Sie verliebt sich ausgerechnet in den verklemmten Wissenschaftler Nathan, der Mäusen Tischmanieren antrainiert. Gemeinsam stoßen sie bei einer Wanderung auf einen verwilderten Mann, der von seinem Vater wie ein Affe aufgezogen wurde. Mit Hilfe seiner koketten französischen Assistentin Gabrielle will Nathan an dem Mann, den er Puff nennt, ein zivilisatorisches Exempel statuieren. Aber er hat nicht mit der Macht der Natur gerechnet und löst eine groteske Abfolge bizarrer Ereignisse aus, die für alle Beteiligten schwerwiegende Konsequenzen haben.
Nach seinem Drehbuch zu Spike Jonzes "Being John Malkovich" (1999) beschäftigte sich der Autor Charlie Kaufman in "Human Nature - Die Krone der Schöpfung" mit dem Sinn und Unsinn des menschlichen Seins. Noch schräger, noch greller reflektiert er hier die Probleme von behaarten Frauen, animalische Instinkte, die Bedeutung korrekter Tischmanieren und die alles überragende Macht der wilden Natur in uns. Regie führte der 1963 geborene Franzose Michel Gondry, der seine neue Karriere als einer der innovativsten Musikvideo- und Werbespotregisseure seiner Zeit begann. Mit "Human Nature - Die Krone der Schöpfung", den 3sat als Free-TV-Premiere zeigt, gab Gondry sein ungewöhnliches Filmdebüt. Getragen wird die Komödie von einem ausgezeichneten Darstellerensemble mit Patricia Arquette ("Lost Highway"), Tim Robbins ("Mystic River"), Rhys Ifans ("Notting Hill") und Miranda Otto ("Als das Meer verschwand").


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23:55
Stereo-Ton

So nah - so fern

(Closer)

Kurzfilm, Neuseeland 2005

Mit Toby Agnew, Michael Lawrence, Ellen Simpson u.a.
(englische Originalfassung mit Untertiteln)
Länge: 15 Minuten

Regie: David Rittey

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Der taubstumme Nathan lebt nach dem Unfalltod seiner Schwester allein bei seinem Vater. Der 15-Jährige kann seine Trauer mit niemandem teilen, nur Liz - eine Freundin seiner Schwester - findet Zugang zu ihm. Sie lädt Nathan zu einer Strandfeier ein, worüber es zu einem ...

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Der taubstumme Nathan lebt nach dem Unfalltod seiner Schwester allein bei seinem Vater. Der 15-Jährige kann seine Trauer mit niemandem teilen, nur Liz - eine Freundin seiner Schwester - findet Zugang zu ihm. Sie lädt Nathan zu einer Strandfeier ein, worüber es zu einem Konflikt mit dem Vater kommt. Erst durch den heftigen Streit klärt sich das Verhältnis zwischen Vater und Sohn.
Ein sensibel erzählter Kurzfilm, der die Trauer um einen geliebten Menschen thematisiert. Die körperliche Behinderung des Protagonisten wird dabei zur Metapher für eine Sprachlosigkeit, die auch den nicht behinderten Vater ergriffen hat.


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0:10
Stereo-Ton

Der Mann, der nicht tanzen konnte

(The Man Who Couldn't Dance)

Kurzfilm, Neuseeland 2005

Mit Joe Taylor, John Bach und Emma Kinane
(englische Originalfassung mit Untertiteln)
Länge: 11 Minuten

Regie: Barry Prescott

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Alge ist ein erwachsener Mann, dem beide Beine fehlen. Sein sehnlichster Wunsch ist es, über das Tanzparkett zu schweben. Nach einer Reihe misslungener Versuche mit alternativen Sportarten erfüllt er sich schließlich seinen Traum: Mit Unterstützung seiner ...

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Alge ist ein erwachsener Mann, dem beide Beine fehlen. Sein sehnlichster Wunsch ist es, über das Tanzparkett zu schweben. Nach einer Reihe misslungener Versuche mit alternativen Sportarten erfüllt er sich schließlich seinen Traum: Mit Unterstützung seiner unerschrockenen Ehefrau und eines professionellen Tanzlehrers gelingt Alge ein sensationeller "Pas de trois".
Mit schwarzem Humor erzählt diese Kurzfilm-Komödie, wie ein Mensch die durch seine Behinderung gesetzten Grenzen auf unkonventionelle, erfindungsreiche Weise überwindet. Die Erfindung einer "lebenden Prothese" ist die erfrischende Pointe des Films.


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0:25
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:55
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


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1:20
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung von 19.20 Uhr)


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2:00
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:05

Die Ohnmacht überwinden - Elisabeth Erb in Polen

Hilfe für polnische KZ-Häftlinge

Film von Hans-Dieter Grabe

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Mehrmals im Jahr fährt die Lehrerin Elisabeth Erb nach Polen. Als ehrenamtliche Geschäftsführerin des Maximilian-Kolbe-Werks besucht sie ehemalige polnische KZ-Häftlinge, um ihnen zu helfen und mit ihnen zu sprechen - bei Hausbesuchen und auf unzähligen Versammlungen ...

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Mehrmals im Jahr fährt die Lehrerin Elisabeth Erb nach Polen. Als ehrenamtliche Geschäftsführerin des Maximilian-Kolbe-Werks besucht sie ehemalige polnische KZ-Häftlinge, um ihnen zu helfen und mit ihnen zu sprechen - bei Hausbesuchen und auf unzähligen Versammlungen ehemaliger Häftlinge. Für die meisten von ihnen ist sie der erste deutsche Mensch, dem sie nach den Erlebnissen von damals wieder gegenüberstehen.
Der Film von Hans-Dieter Grabe ist ein Versuch, den Zuschauern ein weitgehend unbekannt gebliebenes Kapitel unserer jüngsten Vergangenheit zu vermitteln. Nur wenige wissen, dass Polen mit dem Überfall der Deutschen Wehrmacht als Staat wie als Nation für immer ausgelöscht werden sollte und dass in den Gefängnissen und Lagern der deutschen Besatzungsmacht nicht nur jüdische Polen, sondern auch genauso viele andere Polen umgekommen sind - nach polnischen Schätzungen mehr als zweieinhalb Millionen.

Im Anschluss, ab 3.35 Uhr, zeigt 3sat mit "Mendel Schainfelds zweite Reise nach Deutschland" und "Mendel lebt" zwei Dokumentarfilme von Hans-Dieter Grabe.


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3:35

Mendel Schainfelds zweite Reise nach Deutschland

Dokumentarfilm von Hans-Dieter Grabe, Deutschland 1972

Länge: 43 Minuten

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Mendel Szajnfelds erste Reise nach Deutschland war 1945, nachdem ihn russische Soldaten aus einem deutschen Arbeitslager in Polen befreit hatten. Eine freudlose Befreiung: Eltern, Verwandte und Freunde waren ermordet. Mendel Szajnfeld ging als Flüchtling nach ...

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Mendel Szajnfelds erste Reise nach Deutschland war 1945, nachdem ihn russische Soldaten aus einem deutschen Arbeitslager in Polen befreit hatten. Eine freudlose Befreiung: Eltern, Verwandte und Freunde waren ermordet. Mendel Szajnfeld ging als Flüchtling nach Westdeutschland. Nach zwei Jahren Flüchtlingslager nahm Norwegen ihn auf. Er wurde Metallarbeiter. Immer häufiger musste er sich in ärztliche Behandlung begeben: Er litt an Schlafstörungen, Angstträumen, Schwächeanfällen, Gleichgewichtsstörungen, Kopf- und Rückenschmerzen. Die Ärzte erkannten darin die Folgen der Torturen, denen Mendel Szajnfeld in den Arbeits- und Konzentrationslagern ausgesetzt war. Sie bescheinigten ihm eine beträchtliche Minderung seiner Arbeitsfähigkeit. Vom Münchner Entschädigungsamt erhielt Szajnfeld daraufhin eine kleine Rente. Seine Krankheit verschlimmerte sich. Norwegische Gutachter bestätigten ihm den fast völligen Verlust seiner Arbeitsfähigkeit. Szajnfeld beantragte eine höhere Rente. Sein Antrag wurde abgelehnt. Deshalb fuhr er nach München, um sich dort einem weiteren, diesmal einem deutschen Gutachter zu stellen: Mendel Szajnfelds zweite Reise nach Deutschland.
Auf Deutsch, der Sprache, die er von seinem Vater und in den Lagern gelernt hat, schildert Mendel Szajnfeld auf dieser ungewöhnlichen Reise nach Deutschland seine besonderen Erfahrungen mit Deutschen. Als Hans-Dieter Grabe diesen bis heute aufsehen-erregenden Dokumentarfilm drehte, kam er mit seinem Protagonisten überein, für den Titel die deutsche und nicht die polnische Schreibweise seines Namens zu wählen. Die Annäherung der deutschen Zuschauer an diesen wichtigen, unsere Vergangenheit behandelnden Film sollte nicht durch einen Namen im Titel, von dem die meisten nicht wissen, wie er auszusprechen ist, erschwert werden.

Im Anschluss, um 4.20 Uhr, folgt "Mendel lebt".


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4:20

Mendel lebt

Dokumentarfilm von Hans-Dieter Grabe, Deutschland 1999

Länge: 99 Minuten

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1971 drehte Hans-Dieter Grabe "Mendel Schainfelds zweite Reise nach Deutschland", den ersten Film über den polnischen Juden Mendel Szajnfeld, der aufgrund gesundheitlicher Spätschäden als Folge der Haft in deutschen Lagern nicht mehr arbeits- und kaum noch lebensfähig ...

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1971 drehte Hans-Dieter Grabe "Mendel Schainfelds zweite Reise nach Deutschland", den ersten Film über den polnischen Juden Mendel Szajnfeld, der aufgrund gesundheitlicher Spätschäden als Folge der Haft in deutschen Lagern nicht mehr arbeits- und kaum noch lebensfähig war. 27 Jahre später sahen sich beide wieder. Es entstand "Mendel lebt", Grabes Wiederbegegnung mit einem veränderten Mendel Szajnfeld. Hans-Dieter Grabe: "Im Sommer 1998 fuhr ich nach Oslo, um Mendel Szajnfeld wiederzusehen. Ich hatte eine digitale Videokamera dabei, weil ich unsere Wiederbegegnung ganz direkt festhalten wollte. In seiner kleinen Küche schnitt Mendel Szajnfeld das Brot für uns beide. Nicht mit der Maschine schnitt er es, sondern mit dem Messer, langsam und andächtig und ganz genau, Scheibe für Scheibe. Und vor mir sah ich, wie ihn 1971 die Erinnerung an die Jahre in den Lagern überwältigt hatte: 'Ich habe auch manchmal Gras versucht zu essen. Es war aber nicht dasselbe. Brot, Brot, Brot, mal satt zu werden! Ich hatte Hunger! Das war der einzige Gedanke. Leben, leben!' Der 76-Jährige 1998 vor meiner Kamera hat aber keine Tränen in den Augen. Seine Augen leuchten, als er zu mir sagt: 'Es ist recht herrlich, daran zu denken, dass man essen kann, so viel man Lust hat.'"
Der Film zeigt Mendel Szajnfeld bei seinen alltäglichen Verrichtungen: beim Besuch seiner Frau im Krankenhaus, bei der Gartenarbeit und vor allem bei seiner Fahrt mit einer norwegischen Reisegruppe nach Auschwitz, wo er als Zeitzeuge Vorträge hält. Auf der Duisburger Filmwoche 1999 erhielt "Mendel lebt" den ARTE-Dokumentarfilmpreis/Preis der Deutschen Filmkritik. Mendel Szajnfeld ist am 21. Mai 2000 gestorben.

Sendeende: 6:00 Uhr