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Pfingstsonntag - Sonntag, 11. Mai
Programmwoche 20/2008
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Der Lauf der Paar

Film von Peter Solfrank

(aus der ARD-Reihe "Bilder einer Landschaft")

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Frisch und ungeduldig ist das Wasser, das im Wiesengrund bei Schloss Kaltenberg entspringt. Zunächst plätschert die Paar in Mäandern und Schleifen dahin. Dann wird sie zum Mühlenkanal begradigt und fließt schließlich befreit bis nach Vohburg bei Ingolstadt. Dort ...
(ARD/BR)

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Frisch und ungeduldig ist das Wasser, das im Wiesengrund bei Schloss Kaltenberg entspringt. Zunächst plätschert die Paar in Mäandern und Schleifen dahin. Dann wird sie zum Mühlenkanal begradigt und fließt schließlich befreit bis nach Vohburg bei Ingolstadt. Dort mündet sie in die Donau. Gleich an der Quelle lebt ein Prinz, der zupacken kann und, wenn es sein muss, die Forellen mit der Hand aus dem kleinen Bach herausfischt: Prinz Luitpold von Bayern. Der Urenkel des letzten bayerischen Königs Ludwig III. hat das weltweit größte Ritterspektakel ins beschauliche Kaltenberg gebracht. Nicht viel weiter die Paar hinunter liegt ein schmuckes Pfarrhaus. Dort haben die Pollinger Pröbste ihre Sommer verbracht. Das Land zwischen Lech und Paar war damals eine Gegend, die zahlreichen Klöstern im Voralpenland als Kornkammer gedient hat. In Friedberg gab es 1945 eine Handvoll mutiger Frauen, die verhindert haben, dass die Stadt noch in den letzten Kriegstagen zerstört wurde. Unter Lebensgefahr haben sie sich damals gegen die Befehle von SS und Wehrmacht gestellt.
Der Film von Peter Solfrank führt am Fluss entlang durch die bayerische Geschichte und stellt Menschen vor, die heute dort leben.
(ARD/BR)


6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Am Ende der Welt und doch mittendrin

Film von Stefanie Baumann

(aus der ARD-Reihe "Menschen in Bayern")

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Der "Wolfahanslhof" liegt sehr abgelegen zwei Kilometer vor der tschechischen Grenze im kleinen Weiler Neuaign, der zur Gemeinde Eschlkam gehört. Einmal am Tag kommt der Milchwagen: immer auf der gleichen Route, immer zur gleichen Uhrzeit. Er gibt den Tagesrhythmus für ...
(ARD/BR)

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Der "Wolfahanslhof" liegt sehr abgelegen zwei Kilometer vor der tschechischen Grenze im kleinen Weiler Neuaign, der zur Gemeinde Eschlkam gehört. Einmal am Tag kommt der Milchwagen: immer auf der gleichen Route, immer zur gleichen Uhrzeit. Er gibt den Tagesrhythmus für Resi Altmann vor, die gemeinsam mit ihrem Sohn Anton den Hof bewirtschaftet.
Ausgehend von Resi Altmann zeigt Filmautorin Stefanie Baumann das Beziehungsgeflecht von verschiedenen Personen aus Eschlkam, die alle eines gemeinsam haben: Sie lieben ihren Heimatort, der ihrer Meinung nach "in der Mitte der Welt" liegt.
(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

126. Kurt Schwitters


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

1968, und immer noch: Der unterschätzte Mensch

Eine Sternstunde mit Oskar Negt

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Nichts sei gefährlicher als kollektiver Erinnerungsverlust, hat der Philosoph und Soziologe Oskar Negt einmal notiert. Jetzt ereilt dieser Verlust eine Epoche, die Negt mitgeprägt hat. "Phantasie an die Macht!" rief die rebellierende Jugend 1968 in Berkeley, Paris, ...

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Nichts sei gefährlicher als kollektiver Erinnerungsverlust, hat der Philosoph und Soziologe Oskar Negt einmal notiert. Jetzt ereilt dieser Verlust eine Epoche, die Negt mitgeprägt hat. "Phantasie an die Macht!" rief die rebellierende Jugend 1968 in Berkeley, Paris, Berlin, Zürich. Das wird derzeit wortreich gefeiert - und gleichzeitig liquidiert. Die Befreiung des Individuums ist längst zum Werbeargument verkommen, später Geborene rechnen mit "68" als Quelle allen Übels ab. Oskar Negt, der bei Theodor W. Adorno promovierte und Jürgen Habermas assistierte, hat in kritischer Distanz die Substanz von 1968 weitergedacht, etwa die merkwürdige Beziehung zwischen Privatem und Politischem.
Oskar Negt zeigt in "Sternstunde Philosophie" die unterschiedlichen Wirkungen von 1968 auf.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Locarno - Mailand - Venedig: Eine Kahnfahrt

Von den Alpen zur Adria auf der 600 Jahre alten Wasserstraße

Film von Rolf Günter

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Eine schiffbare Wasserstraße, die die Schweiz mit dem Mittelmeer verbindet? Rolf Günter wollte es wissen: Zusammen mit seinem Hund machte er sich auf, um in einem traditionellen Fährboot den legendären Wasserweg von Locarno nach Venedig zu befahren. Die erste Etappe ...

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Eine schiffbare Wasserstraße, die die Schweiz mit dem Mittelmeer verbindet? Rolf Günter wollte es wissen: Zusammen mit seinem Hund machte er sich auf, um in einem traditionellen Fährboot den legendären Wasserweg von Locarno nach Venedig zu befahren. Die erste Etappe der Fahrt entlang des Po geht auf dem Naviglio Grande an Villen aus dem 17. und 18. Jahrhundert vorbei bis zur Industriestadt Mailand in den einst bedeutenden italienischen Binnenhafen. Weiter geht die Fahrt den Naviglio Pavese entlang, der Kanalverbindung von Mailand nach Pavia, bei deren Bau schon Leonardo da Vinci (1452 - 1519) durch seine geniale Schleusenkonstruktionen mitgewirkt hat. Das Schiff gleitet durch die Flusslandschaft, die heute noch Maler, Dichter und Regisseure inspiriert. Seit über 70 Jahren findet auf dem Po auch das legendäre Motorbootrennen Pavia-Venezia statt, und Sportfischer locken mit eigenartigen Fangmethoden bis zu 2,5 Meter lange Fische an. Beim Fischerstädtchen Chioggia erreicht der Po das Adriatische Meer und schließlich Venedig.
Der Film begleitet Rolf Günter auf seiner Kahnfahrt von Locarno nach Venedig.


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11:05
VPS 11:25

Dolby-Digital Audio

Der Rosenkavalier

Stummfilm, Österreich 1926

Darsteller:
Baron Ochs auf LerchenauMichael Bohnen
Countess Maria Theresia von WerdenbergHuguette Duflos
Der MarschallPaul Hartmann
OctavianJaque Catelain
Herr von FaninalKarl Forest
u.a.
Es spielt die Staatskapelle Dresden unter der Leitung von
Frank Strobel
Länge: 94 Minuten
Regie: Robert Wiene

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Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg pflegt ein amouröses Verhältnis zu dem jungen Octavian, während ihr Mann sich im Krieg als Feldherr bewährt. Ihrem ältlichen und unattraktiven Cousin, Baron Ochs von Lerchenberg, will sie ebenfalls aus Liebesnöten helfen und ...

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Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg pflegt ein amouröses Verhältnis zu dem jungen Octavian, während ihr Mann sich im Krieg als Feldherr bewährt. Ihrem ältlichen und unattraktiven Cousin, Baron Ochs von Lerchenberg, will sie ebenfalls aus Liebesnöten helfen und führt ihm ein junges Mädchen als Braut zu. Octavian soll die Rolle des Rosenkavaliers übernehmen, der - wie es die höfische Etikette will - der Auserwählten eine silberne Rose als Zeichen einer anstehenden Verehelichung überreicht. Doch die jungen Leute verlieben sich ineinander und wollen heiraten. So geht nach turbulenten Zwischenspielen Baron Ochs leer aus. Auch die lebenskluge Feldmarschallin verzichtet auf Octavian und fügt sich in das Schicksal ihrer Ehe.
15 Jahre nach der Premiere der Oper "Der Rosenkavalier" wurde der gleichnamige international besetzte Film am Dresdener Opernhaus uraufgeführt. Die Idee zu dem Film kam von Robert Wiene, dem künstlerischen Leiter und Dramaturgen der österreichischen Stummfilmgesellschaft Pan-Film. Wiene hatte bei den Filmaufnahmen, die von Mitte Juni bis Ende August 1925 dauerten, auch die Regie übernommen. Gedreht wurde der Film vor allem im Schönbrunner Filmatelier sowie in Wien. Die Filmmusik, die in zwei Akte geteilt wurde, ist fast ausschließlich der zugrundeliegenden Oper entnommen. Die einzelnen Teile wurden von Richard Strauss allerdings in eine neue Reihenfolge gebracht, um sie dem Handlungsverlauf des Films anzupassen. Strauss dirigierte die am 10. Januar in Dresden und die am 12. April 1926 in London stattfindenden ersten Vorführungen. Danach wurde auf eine Schallplattenaufnahme der Filmmusik zurückgegriffen, die ebenfalls von Richard Strauss dirigiert worden war.

Mit "Berlin, die Sinfonie der Großstadt" zeigt 3sat am Pfingstmontag, 12. Mai, um 10.35 Uhr einen weiteren Stummfilmklassiker der Filmgeschichte.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatGebärdensprache

Wochenschau

Moderation: Liliane Roth-Rothenhorst

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer ...
(ORF)

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer Gebärdendolmetscherin übersetzt.
(ORF)


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13:25
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Masada, Israel

Eine Geschichte vom Überleben

Film von Frank Hertweck

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Masada - ein schroffer Fels am Toten Meer, ein Hochplateau, eine Festung, ein Mythos. Im ersten Jahrhundert vor Christus hatte der jüdische König Herodes Masada zum Bollwerk ausgebaut - aus Angst vor dem eigenen Volk und weil er befürchtete, Kleopatra könnte sein Reich ...
(ARD/SWR)

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Masada - ein schroffer Fels am Toten Meer, ein Hochplateau, eine Festung, ein Mythos. Im ersten Jahrhundert vor Christus hatte der jüdische König Herodes Masada zum Bollwerk ausgebaut - aus Angst vor dem eigenen Volk und weil er befürchtete, Kleopatra könnte sein Reich erobern. Hundert Jahre später wird Masada zum Schauplatz einer jüdischen Katastrophe: Nachdem die Römer den Aufstand der Juden niedergeschlagen haben und Jerusalem 70 nach Christus in Flammen aufgegangen ist, versammeln sich in der Festung Masada die letzten Überlebenden. Im Jahr 72 beginnen die Römer die Belagerung der scheinbar uneinnehmbaren Festung. Sie bauen einen gewaltigen Damm hinauf zur Burg. Die Eingeschlossenen wissen, dass ihre letzte Stunde geschlagen hat. In einer dramatischen Rede fordert der Anführer den kollektiven Selbstmord. Am nächsten Morgen finden die stürmenden Römer fast 1.000 Leichen. Nur wenige haben überlebt. Der kollektive Tod, die Radikalität der Entscheidung haben Masada zum Mythos gemacht. Im 20. Jahrhundert findet die zionistische Bewegung in Masada einen ideellen Bezugspunkt: Masada, heißt es jetzt, darf nie wieder fallen. Der neu gegründete Staat Israel vereidigt die Rekruten seiner Streitkräfte in der Festung. Aber immer bleibt der Mythos zweideutig. Er kenne die Freiheit, so erzählt es der jüdische Historiker Flavius Josephus in seiner "Geschichte des judäischen Krieges", nur als Leichentuch.
Der Film von Frank Hertweck erzählt eine Geschichte von Freiheit und Tod.
(ARD/SWR)


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13:40
Stereo-Ton16:9 Format

Hector Berlioz - Aus einem Künstlerleben

Musikalisch - Kulinarisch

Dokumentation von Georg Madeja

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Der französische Komponist Hector Berlioz (1803 - 1869) fühlte sich Zeit seines Lebens in Paris unverstanden. Doch seine für die damalige Zeit revolutionären Kompositionen galten vielen jungen französischen Romantikern als vorbildlich, und im Ausland feierte Berlioz ...
(ORF)

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Der französische Komponist Hector Berlioz (1803 - 1869) fühlte sich Zeit seines Lebens in Paris unverstanden. Doch seine für die damalige Zeit revolutionären Kompositionen galten vielen jungen französischen Romantikern als vorbildlich, und im Ausland feierte Berlioz große Erfolge. Für Franz Liszt und Richard Wagner war Berlioz' Einfluss von besonderer Bedeutung. Berlioz wiederum bezog viele Anregungen aus der Literatur. Er verehrte William Shakespeare und Johann Wolfgang von Goethe und war mit dem großen Romancier Honoré de Balzac befreundet. Heute ist Berlioz' Geburtsort La Côte-Saint-André ganz auf seinen großen Sohn ausgerichtet: Berlioz' Geburtshaus ist ein Museum, außerdem gibt es ein Berlioz-Denkmal und ein Berlioz-Festival, das dort seit einigen Jahren in den Sommermonaten stattfindet und mittlerweile auch internationales Publikum anzieht. Ganz in der Nähe befindet sich ein ausgezeichnetes Restaurant, das sich Berlioz und den kulinarischen Genüssen seiner Zeit widmet.
Gemeinsam mit dem Berlioz-Forscher Jean-Pierre Maassakker folgt der Film von Georg Madeja den Spuren des Komponisten Hector Berlioz durch sein Heimatland Frankreich. Mit der "Symphonie fantastique" als Leitmotiv zeigt er Stationen aus Berlioz' Leben und beschreibt die Wirkung, die der Komponist und sein Werk bis heute auf Land und Leute ausüben.
(ORF)


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14:35
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Momella - Eine Farm in Afrika

Zweiteiliges Doku-Drama von Bernd Reufels

1. Die Pioniere

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Margarete Trappe ist seit der Kindheit fasziniert vom Leben auf dem schwarzen Kontinent: Sie zwingt ihren Mann Ulrich, in die Schutztruppe nach Deutsch-Ostafrika zu wechseln - und beginnt für ihre Familie und ihre Farm einen zähen Kampf. 1907 ziehen die Trappes auf der ...

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Margarete Trappe ist seit der Kindheit fasziniert vom Leben auf dem schwarzen Kontinent: Sie zwingt ihren Mann Ulrich, in die Schutztruppe nach Deutsch-Ostafrika zu wechseln - und beginnt für ihre Familie und ihre Farm einen zähen Kampf. 1907 ziehen die Trappes auf der Suche nach einem Stück Land mit einer kleinen Expedition durch den Norden Tansanias. An einem paradiesischen Platz am Fuß des Kilimandscharos lassen sie sich nieder. Landerwerb ist leicht - jeder kann so viel Land abstecken, wie er will. Die Bewohner reagieren unterschiedlich - die Wameru friedlich, die Massai erst einmal feindselig. Doch Margarete erringt schnell den Respekt auch der Schwarzen und geht daran, die Farm gemeinsam mit deren Hilfe aufzubauen. Die Weltgeschichte beeinflusst das Leben am Kilimandscharo immer wieder: Im Ersten Weltkrieg wird Ulrich eingezogen und nach Kämpfen für vermisst erklärt. Margarete macht sich mit ihrem Pferd Comet auf den Weg, im Feindesland ihren Mann zu suchen. Als die englischen Truppen kurz vor Momella stehen, treibt Margarete allein ihre Herden mit über 1.000 Tieren quer durch den Busch zur deutschen Kompanie. Nach dem Sieg der Engländer will die couragierte Deutsche beim kommandierenden General die Rückkehr nach Momella erkämpfen. Die Farm ist inzwischen jedoch in einem jämmerlichen Zustand - die einzige Chance, sich und ihre Kinder am Leben zu halten, sieht Margarete bald als Wilddiebin. 1920 erfolgt völlig überraschend doch die Ausweisung. Nach 13 Jahren härtester Arbeit müssen die Trappes ihr kleines Paradies verlassen. Margarete ist zutiefst verstört: Wird es ihr gelingen, zurückzukehren?
Das zweiteilige Doku-Drama "Momella" über das Leben einer starken Frau wurde mit Christine Neubauer als Margarete Trappe verfilmt.

Den zweiten Teil von "Momella - Eine Farm in Afrika" zeigt 3sat im Anschluss, um 15.20 Uhr.


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15:20
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Momella - Eine Farm in Afrika

Zweiteiliges Doku-Drama von Bernd Reufels

2. Das Schicksal


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16:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Stars in der Manege 2007

aus dem Circus Krone, München

Moderation: Sonya Kraus

Gäste: Harald Krassnitzer, Gaby Dohm, Nazan Eckes,
Heinz Hoenig, Thomas Herrmans, die Höhner, Joey Kelly u.a.

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Seit 45 Jahren gibt es alljährlich zur Vorweihnachtszeit die Gala "Stars in der Manege" im Circus Krone in München. Prominente aus Sport, Bühne, Film und Fernsehen präsentieren unter der Zirkuskuppel zu einem guten Zweck überraschende Kunststücke: Sie bändigen wilde ...
(ARD/BR/ORF/SF)

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Seit 45 Jahren gibt es alljährlich zur Vorweihnachtszeit die Gala "Stars in der Manege" im Circus Krone in München. Prominente aus Sport, Bühne, Film und Fernsehen präsentieren unter der Zirkuskuppel zu einem guten Zweck überraschende Kunststücke: Sie bändigen wilde Tiere, zeigen grandiose Zaubertricks, faszinieren als mutige Artisten und sorgen als schräge Clowns für Stimmung. Gäste der Moderatorin und Schauspielerin Sonya Kraus, die in der Gala-Veranstaltung die Zirkusdirektorin gibt, waren 2007 Harald Krassnitzer, Gaby Dohm, Nazan Eckes, Heinz Hoenig, Thomas Herrmans, die Höhner, Joey Kelly und andere.
3sat zeigt die Gala aus dem Circus Krone in München.
(ARD/BR/ORF/SF)


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Venedig - Triest

Im Kahn auf historischen Wasserwegen

Film von Rolf Günter

Erstausstrahlung

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Von Venedig sollen verschlungene und geheimnisvolle Wasserwege bis nach Triest führen, der Stadt an der Adria, die über 700 Jahre zum österreichisch-ungarischen Kaiserreich gehörte. Hinter den Badestränden von Jesolo existiert im Landesinnern tatsächlich ein uraltes ...

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Von Venedig sollen verschlungene und geheimnisvolle Wasserwege bis nach Triest führen, der Stadt an der Adria, die über 700 Jahre zum österreichisch-ungarischen Kaiserreich gehörte. Hinter den Badestränden von Jesolo existiert im Landesinnern tatsächlich ein uraltes Netz von Kanälen und Flüssen. Rolf Günter hat sich mit einem traditionellen Kahn mit Stehrudern auf die Fahrt durch die verschlungenen Wasserwege begeben. Er fährt im Kielwasser der Schiffe der Etrusker, der Langobarden, Römer, Venezier und Österreicher. Nach der Fahrt durch das einmalige Naturschutzgebiet steuert der Kahn den kürzesten Fluss der Welt an: Der Timavo tritt aus dem Fels und mündet nach zwei Kilometern im Meer. Er galt einst als eine der Pforten zur mythologischen Unterwelt, zum Reich des Todes. Auf seiner abenteuerlichen Reise ankert der Kahn am Schloss Duino, Besitz der Familie von Thurn und Taxis, einst eine der mächtigsten Familien in Europa. Schlossherr Prinz Carlo Alessandro empfängt Ruderkapitän Rolf Günter. Nach drei Wochen erreicht der Kahn schließlich Triest.
Der Film begleitet Rolf Günter auf seiner Reise durch die Wasserstraßen von Venedig nach Triest.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Projekt Angkor Wat

Rettung einer Tempelstadt

Film vom Momo Rabenschlag

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Seit zwölf Jahren zieht es die Geologen Hans und Esther Leisen, die auch als Steinrestauratoren am Kölner Dom arbeiten, regelmäßig in ein geheimnisvolles Gebiet am Rande des kambodschanischen Dschungels. Unter schwierigen Klima- und Arbeitsbedingungen sind sie ...
(ARD/WDR)

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Seit zwölf Jahren zieht es die Geologen Hans und Esther Leisen, die auch als Steinrestauratoren am Kölner Dom arbeiten, regelmäßig in ein geheimnisvolles Gebiet am Rande des kambodschanischen Dschungels. Unter schwierigen Klima- und Arbeitsbedingungen sind sie angetreten, gemeinsam mit einem kambodschanischen Team das größte sakrale Bauwerk der Erde zu retten - die über zwei Quadratkilometer große Tempelanlage von Angkor Wat. Die Konservierung der weltberühmten Flachreliefs und der himmlischen Tänzerinnen, aber auch die Rekonstruktion der Tempelarchitektur per Computer und die Übersetzungen der Inschriften durch andere Wissenschaftler sind Versuche, die einzigartige Kultur Angkor Wats zu erhalten und besser zu verstehen. Doch die Arbeit von Leisen und seiner Frau ist ein Wettlauf mit der Zeit, denn die Verwitterung im feucht-heißen Klima Kambodschas schreitet unerbittlich voran.
Der Film erzählt von den Erfolgen und Rückschlägen in diesem scheinbar endlosen Kampf.
(ARD/WDR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15

Hirten-Heimat

Bei einem Wanderschäfer zuhause

Film von Thomas Diehl

Erstausstrahlung

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Wenn der Schäfer Thomas Stum im Frühjahr von der Winterwalz auf seine Sommerweiden im Westerwald zurückkehrt, dann ist er einerseits froh, wieder mehr Zeit für seine Familie und das Malberger Dorfleben zu haben. Andererseits liebt er die Freiheit, das Umherziehen, das ...
(ARD/SWR/3sat)

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Wenn der Schäfer Thomas Stum im Frühjahr von der Winterwalz auf seine Sommerweiden im Westerwald zurückkehrt, dann ist er einerseits froh, wieder mehr Zeit für seine Familie und das Malberger Dorfleben zu haben. Andererseits liebt er die Freiheit, das Umherziehen, das Unvorhersehbare. Aber wirklich vorhersehbar ist auch im Sommer nichts. Bei 1.400 Tieren und den zahlreichen im Frühjahr und Sommer anstehenden Arbeiten passiert immer irgendetwas. Wenn die Scherkolonne morgens um sieben anrückt, muss alles Hand in Hand gehen: Für die Schafe ist das Warten auf die Schur mit Stress verbunden, jede Minute ist kostbar. Um in zwei Tagen fertig zu werden, müssen die Scherer fast Übermenschliches leisten. Bei brütender Hitze heben sie ein Schaf nach dem anderen auf den Scherplatz und befreien es von der warmen Felllast. Mit viel Humor und markigen Sprüchen treibt Thomas alle an. Eines Tages stellt er fest, dass seine Herde von einer Seuche befallen ist: der Blauzungenkrankheit. Viele Tiere sterben. Akute Hilfe gibt es keine. Eine mögliche Impfung im nächsten Jahr ist nur schwacher Trost in Anbetracht des Elends, das Thomas täglich auf der Weide sieht. Trotzdem: Es muss weitergehen. Und deshalb will er auch das so genannte "Landesleistungshüten" - eine Art "Rheinland-Pfalz sucht den Superschäfer" - nicht absagen. Dabei geht es viel um Ehre, Stolz und Anerkennung.
Der Film gibt einen realistischen, aber auch augenzwinkernden Einblick in das Leben des Westerwälder Wanderschäfers.
(ARD/SWR/3sat)


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21:15
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Die Meistersinger von Nürnberg

Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner

Darsteller:
Hans SachsFalk Struckmann
Sixtus BeckmesserAdrian Eröd
Veit PognerAin Anger
Fritz KothnerWolfgang Koch
Walther von StolzingJohan Botha
EvaRicarda Merbeth
DavidMichael Schade
Balthasar ZornCosim Ifrim
MagdalenaMichaela Selinger
Kurt VogelsangAlexander Kaimbacher
u.a.
Es singen und spielen Chor und Orchester der
Wiener Staatsoper unter der Leitung von Christian Thielemann
Aufzeichnung aus der Wiener Staatsoper, Januar 2008
Inszenierung: Otto Schenk

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Der junge Ritter Walther von Stolzing hat sich in die Goldschmiedtochter Eva Pogner verliebt. Sie soll dem Sieger des Preissingens der Meistersinger zugesprochen werden. Walther will sich deshalb am Wettsingen beteiligen, aber sein Lied entspricht nicht den strengen ...
(ORF)

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Der junge Ritter Walther von Stolzing hat sich in die Goldschmiedtochter Eva Pogner verliebt. Sie soll dem Sieger des Preissingens der Meistersinger zugesprochen werden. Walther will sich deshalb am Wettsingen beteiligen, aber sein Lied entspricht nicht den strengen Meisterregeln. Der Schuster Hans Sachs beschließt, dem Liebespaar zu helfen. Es entwickelt sich ein Kampf zwischen den Verfechtern der musikalischen Traditionen.
Richard Wagners (1813 - 1883) "Die Meistersinger von Nürnberg" ist eine Hommage an die Freiheit der Kunst und eine Absage an die rein normative künstlerische Gestaltung. Nach "Tristan und Isolde" und "Parsifal" dirigiert Christian Thielemann zum dritten Mal Wagner, diesmal nach einer älteren Inszenierung von Otto Schenk.
(ORF)


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2:15
Stereo-Ton16:9 Format

13. Karneval der Kulturen 2008

Moderation: Nadja Mau

Moderation: Marco Seiffert

Moderation: Katty Salié

Moderation: Mitri Sirin
Aufzeichnung einer Veranstaltung vom 11. Mai 2008
in Berlin-Kreuzberg

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Beim Karneval der Kulturen zeigt sich Berlin alljährlich von seiner besten Seite: international, kulturell vielfältig, tolerant und voller Lebenslust. 2008 ist der traditionelle Straßenumzug Berlins größter Open-Air-Event, zu dem hunderttausende Karnevalsbegeisterte ...
(ARD/RBB)

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Beim Karneval der Kulturen zeigt sich Berlin alljährlich von seiner besten Seite: international, kulturell vielfältig, tolerant und voller Lebenslust. 2008 ist der traditionelle Straßenumzug Berlins größter Open-Air-Event, zu dem hunderttausende Karnevalsbegeisterte aus aller Welt erwartet werden. Bei hoffentlich strahlendem Sonnenschein werden am Pfingstsonntag wieder über 100 Gruppen aus 70 Nationen in einer farbenfrohen Parade durch die Hauptstadt ziehen. In fantasievollen Kostümen und zu heißen Rhythmen tanzend verwandeln die über 4.500 Akteure die Straßen Kreuzbergs in ein buntes Farbenmeer, bei dem sich die unterschiedlichsten Karnevaltraditionen mischen: Man sieht venezianische Masken, afrikanische Kostüme, chinesische Drachen, südamerikanische Percussion-Ensembles und karibische Sambatrommler. Die Veranstaltung sei etwas Einmaliges, sagt Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit, der wieder die Schirmherrschaft übernommen hat. Hier zeige sich, was Integration bedeute.
Von der über drei Kilometer langen Strecke des 13. Karnevals der Kulturen melden sich Nadja Mau, Marco Seiffert, Katty Salié und Mitri Sirin. Auf einer eigenen Tribüne werden viele Gäste und spannende Interviewpartner erwartet.
(ARD/RBB)


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5:25
Stereo-Ton16:9 Format

Verdi und die Emilia Romagna

Musikalisch - Kulinarisch

Dokumentation von Georg Madeja

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Giuseppe Verdi (1813 - 1901) war nicht nur Komponist, sondern auch Landwirt und Koch. Bereits mit Anfang 30 zog er sich in die Einsamkeit von Sant'Agata zurück. Er bekannte sich zum einfachen Landleben und war ein großzügiger Gastgeber auf seinem wunderschönen Anwesen. ...
(ORF)

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Giuseppe Verdi (1813 - 1901) war nicht nur Komponist, sondern auch Landwirt und Koch. Bereits mit Anfang 30 zog er sich in die Einsamkeit von Sant'Agata zurück. Er bekannte sich zum einfachen Landleben und war ein großzügiger Gastgeber auf seinem wunderschönen Anwesen. Auf den Tisch kamen meist eigene Produkte. Bis heute bietet die Emilia Romagna kulinarische Spezialitäten, die schon Verdi liebte, wie Miriam Leonardi, die begnadete Köchin der "Trattoria La Buca" in Zibello, zu erzählen weiß. Wegen ihrer hervorragenden Küche nimmt so mancher Gast auch eine lange Anreise in Kauf. Massimo Spigarolis Urgroßvater war einst Pächter bei Verdi, und bis heute reden die Spigarolis, die mit Culatello-Schinken-Produktion und Haubenrestaurant mittlerweile zu kulinarischen Großunternehmern geworden sind, ehrfürchtig über den "Maestro". In Busseto findet die kulinarische Verbindung mit Verdi ihren Höhepunkt: Dort präsentieren sich nicht nur Weinflaschen, Käse und Würste mit Verdis Konterfei, sondern auch süße Delikatessen und allerlei Devotionalien. Sogar die Hotels tragen den Namen mancher Operntitel.
Ein musikalisch-kulinarisches Porträt Giuseppe Verdis und seiner Heimat zwischen Busseto und Parma. Auf Verdis Spuren folgt der Film den Besonderheiten dieser Landschaft und ihren Bewohnern und beschreibt deren einfache Gerichte und Spezialitäten.
(ORF)

Sendeende: 6:00 Uhr