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Freitag, 9. Mai
Programmwoche 19/2008
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Deutschland

(Wiederholung vom 7.5.2008)


6:30
Stereo-Ton16:9 Format

scobel

(Wiederholung vom Vortag)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom Vortag)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Beckmann



Reinhold Beckmann lädt zu einem Gespräch mit hochkarätigen Prominenten aus Gesellschaft, Politik, Kultur und Sport ein. Der Moderator empfängt neben prominenten Gästen auch Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche Lebensgeschichte haben.
(ARD/NDR)


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11:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

selbstbestimmt!

Leben mit Behinderung

Thema: Kunst kennt keine Behinderung

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"Tiefe Töne höre ich in den Beinen und im Bauch, die hohen im Gesicht und mit der Haut": Sarah Neef ist seit ihrer Geburt vor 26 Jahren taub. Trotzdem spricht sie heute fünf Sprachen, spielt Klavier und Flöte, studiert Psychologie. Ihren Kindheitstraum, tanzend die ...
(ARD/MDR)

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"Tiefe Töne höre ich in den Beinen und im Bauch, die hohen im Gesicht und mit der Haut": Sarah Neef ist seit ihrer Geburt vor 26 Jahren taub. Trotzdem spricht sie heute fünf Sprachen, spielt Klavier und Flöte, studiert Psychologie. Ihren Kindheitstraum, tanzend die Bretter, die die Welt bedeuten, zu erobern, hat sie sich ebenfalls erfüllt. Mit sechs Jahren hatte sie ihren ersten Bühnenauftritt, heute ist sie eine gefeierte Ballett-Tänzerin, Pantomimin und Schauspielerin. Karl Heinz Mai kam als Invalide von der Front. Fortan dokumentierte der Rollstuhlfahrer mit seinem Fotoapparat das Leben im zerstörten Leipzig. Als er 1964 starb, hinterließ er mehr als 25.000 Fotografien. Heute hütet sein Sohn Karl Detlev den Nachlass.
"selbstbestimmt!" stellt behinderte Menschen vor, die die Kunst zu ihrem Lebensinhalt machen.
(ARD/MDR)


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12:00
Stereo-Ton

Aus Galizien in den Aargau

Ein jüdischer Europäer des 20. Jahrhunderts

Film von Susanne und Peter Scheiner

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Der Atomphysiker Jerzy Czarnecki war über 30 Jahre lang mitverantwortlich für die Sicherheit der Schweizer Bevölkerung. 1972 kam Czarnecki, der als Isaak Steger 1924 im galizischen Mosty Wielkie geboren wurde, in die Schweiz. Es war ein weiter, mit dramatischen ...

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Der Atomphysiker Jerzy Czarnecki war über 30 Jahre lang mitverantwortlich für die Sicherheit der Schweizer Bevölkerung. 1972 kam Czarnecki, der als Isaak Steger 1924 im galizischen Mosty Wielkie geboren wurde, in die Schweiz. Es war ein weiter, mit dramatischen Erlebnissen gepflasterter Weg bis ins schweizerische Windisch im Kanton Aargau: 1942 gelang ihm die Flucht aus dem von den Deutschen besetzten Polen mit falschen Papieren, die auf den Namen Czarnecki lauteten. Dann folgte Zwangsarbeit in Deutschland. Nach dem Krieg kehrte Czarnecki nach Polen zurück. Doch 1972 musste er, erneut von Antisemitismus bedroht, das Land verlassen. Die Schweiz wurde zu seiner neuen Heimat.
Der Film begleitet Jerzy Czarnecki auf seiner Reise.


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12:48
Stereo-Ton16:9 Format

Asiatische Küchengeheimnisse

Schlangenblut und Kräutersud


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Bilderbuch: Landsberg

Film von Norbert Göttler

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Welche Rolle die Kunst für eine Stadt spielt, kann man daran ablesen, welche Wertschätzung den Künstlern entgegengebracht wird. In Landsberg am Lech zeigte sich die große Ehrerbietung darin, dass man den Altarbauer, Stukkateur und Baumeister Dominikus Zimmermann im ...
(ARD/BR)

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Welche Rolle die Kunst für eine Stadt spielt, kann man daran ablesen, welche Wertschätzung den Künstlern entgegengebracht wird. In Landsberg am Lech zeigte sich die große Ehrerbietung darin, dass man den Altarbauer, Stukkateur und Baumeister Dominikus Zimmermann im Jahr 1748 zum Bürgermeister gewählt hat. Zimmermann hatte am Bau von vier Kirchen in Landsberg maßgeblich mitgewirkt. Ein zweiter Künstlersohn der Stadt ist der Maler, Bildhauer, Musiker und Schriftsteller Sir Hubert von Herkomer. In Bayern geboren und hauptsächlich in England aufgewachsen und ausgebildet, ließ er in Landsberg seiner Mutter zu Ehren einen Turm bauen. In diesem "Mutterturm" richtete man ein Museum ein, das heutige Herkomer-Museum. Landsberg wurde - ebenso wie München - von Heinrich dem Löwen gegründet. Es liegt an der Romantischen Straße und ist das oberbayerische Ausfalltor nach Schwaben und in den Pfaffenwinkel hinein. Tausende von Touristen besuchen und bewundern alljährlich das weitgehend intakte Ensemble historischer Bauwerke der Stadt. Schmalzturm und Pulverturm, Bayertor und Bäckertor - die Gründung als militärische Befestigung, als "Landespurc", ist überall erkennbar. Soviel Geschichte ist heutzutage Chance und Last zugleich, vor allem aber eine Herausforderung der Denkmalpflege. Tatsächlich gibt es in kaum einer deutschen Stadt derart viele Verknüpfungen von moderner Architektur und alter Bausubstanz wie in Landsberg. Ateliers und Galerien, Kleinkunstbühnen und Jazzkeller entstehen und geben der alten Stadt am Lech ein neues, jugendliches Gesicht.
Ein Streifzug durch Landsberg am Lech.
(ARD/BR)


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14:00
schwarz-weiss monochrom

Herzlich willkommen im Kittchen

(Law and Disorder)

Spielfilm, Großbritannien 1958

Darsteller:
Percy BrandMichael Redgrave
Sir Edward CrichtonRobert Morley
Colonel MastersRoland Squire
Gina LasalleElizabeth Sellars
Colin BrandJeremy Burnham
u.a.
Länge: 73 Minuten
Regie: Charles Crichton

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Percy Brand ist ein mehrfach vorbestrafter Trickbetrüger, der - kaum aus dem Gefängnis entlassen - nach dem nächsten Coup sofort wieder hinter Gittern landet. Percys Sohn Colin ahnt nichts von den kriminellen Umtrieben seines Vaters, dem es immer mit großem Geschick ...
(ARD)

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Percy Brand ist ein mehrfach vorbestrafter Trickbetrüger, der - kaum aus dem Gefängnis entlassen - nach dem nächsten Coup sofort wieder hinter Gittern landet. Percys Sohn Colin ahnt nichts von den kriminellen Umtrieben seines Vaters, dem es immer mit großem Geschick gelingt, seine Haftzeiten als längere Auslandsaufenthalte zu tarnen. Reich ist Percy durch seine Gaunereien nicht geworden, aber immerhin hat er seinem Sohn eine solide Ausbildung als Jurist finanziert. Als Percy wieder einmal vor die Schranken des Gesetzes treten muss, um von seinem guten alten Bekannten, Richter Sir Edward Crichton, verurteilt zu werden, gibt es ein Problem: Colin ist ausgerechnet zu Richter Crichtons Beisitzer ernannt worden. Um vor seinem Sohn das Gesicht zu wahren, setzt Percy zusammen mit seinen Komplizen Himmel und Hölle in Bewegung, um den anberaumten Prozess zum Platzen zu bringen.
"Herzlich willkommen im Kittchen" ist eine charmante und kurzweilig inszenierte Gaunerkomödie mit typisch trockenem britischen Humor.
(ARD)


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15:15
Stereo-Ton

Die schönsten Städte der Welt

Shanghai, Las Vegas, Istanbul, Buenos Aires, Sydney

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Eine Reise um die Welt, zu Metropolen auf allen Kontinenten: Los geht es in der Stadt des Tangos im argentinischen Buenos Aires. Nächste Station ist die Glitzermetropole Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada. Von dort geht es weiter nach Sydney an die australische Ostküste ...
(ARD/SR)

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Eine Reise um die Welt, zu Metropolen auf allen Kontinenten: Los geht es in der Stadt des Tangos im argentinischen Buenos Aires. Nächste Station ist die Glitzermetropole Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada. Von dort geht es weiter nach Sydney an die australische Ostküste und ins chinesische Shanghai. Der Bummel durch die schönsten Städte der Welt endet in der einzigen Metropole, die auf zwei Kontinenten liegt: Istanbul, die Brücke zwischen Orient und Okzident.
(ARD/SR)


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15:45
Stereo-Ton16:9 Format

Der Himmel über Syrien

Auf christlichen Spuren vom Euphrat ans Mittelmeer

Film von Susanne Gebhardt und Norbert Bandel

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"Jeder Mensch hat zwei Heimaten, seine Eigene und Syrien", sagen die Syrer, denn ihr Land gilt als eine Wiege der Zivilisation. Heute sind es die christlichen Spuren, die den europäischen Reisenden in diesem arabischen Land an seine Heimat erinnern. So wurde in der ...
(ARD/SR)

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"Jeder Mensch hat zwei Heimaten, seine Eigene und Syrien", sagen die Syrer, denn ihr Land gilt als eine Wiege der Zivilisation. Heute sind es die christlichen Spuren, die den europäischen Reisenden in diesem arabischen Land an seine Heimat erinnern. So wurde in der Hauptstadt Damaskus Saulus zu Paulus, und in dem Aramäerdorf Malula wird heute noch die Sprache Jesu Christi gesprochen.
Susanne Gebhardt und Norbert Bandel sind den christlichen Spuren vom Euphrat bis an die syrische Mittelmeerküste gefolgt. Sie reisten in das Tal der Christen, in dem zu Ostern eine der traditionellen Karfreitagsprozessionen begangen wird, in eine Olivenseifenfabrik in Aleppo und zur angeblich längsten antiken Säulenstraße der Welt in Apamea. Schließlich geht es nach Ugarit, zur Fundstelle des ersten Alphabets der Welt. Ihr Film zeigt die schönsten Landschaften Syriens und stellt Menschen und ihr Alltagsleben vor: darunter einen Bäcker im Christenviertel von Damaskus, einen Jesuitenpater in der syrischen Wüste und einen Syrer, der heute in Hamburg zwei Restaurants besitzt und ein Buch über die syrische Küche schreibt.
(ARD/SR)


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

Teotihuacan - Pyramidenstadt der Götter

Film von Jonathan Halperin

(aus der ZDF-Reihe "Wunderbare Welt")

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Der Legende nach versammelten sich in Teotihuacan die Götter, um über die Erschaffung des Menschen zu beraten. Die Stadt der Götter liegt etwa 45 Kilometer nördlich von Mexiko-City. Über die Begründer der einzigartigen Pyramidenstadt ist nur wenig bekannt, da sie ...

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Der Legende nach versammelten sich in Teotihuacan die Götter, um über die Erschaffung des Menschen zu beraten. Die Stadt der Götter liegt etwa 45 Kilometer nördlich von Mexiko-City. Über die Begründer der einzigartigen Pyramidenstadt ist nur wenig bekannt, da sie keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterließen. Vermutlich um 300 vor Christus begann der Bau der über Jahrhunderte mächtigsten Metropole Mittelamerikas. Einige Wissenschaftler nehmen an, dass Teotihuacan als Zufluchtsort nach einem gewaltigen Vulkanausbruch errichtet wurde. Zwischen 300 und 600 nach Christus erreichte die Stadt den Höhepunkt ihrer Blütezeit. Etwa 200.000 Menschen lebten in komfortablen Steinhäusern. Im Zentrum der Anlage liegt die von den Azteken so benannte "Straße der Toten". Sie verbindet den Tempel des Quetzalcoatl mit der Mondpyramide und der Pyramide zu Ehren der Sonne. Mit einer Höhe von 63 Metern und einem Durchmesser von 225 Metern gilt der Sonnentempel als drittgrößter Stufenbau der Welt. Die etwas kleinere Mondpyramide gewährt einen einzigartigen Blick auf die geheimnisvolle Anlage. Warum wurde die Stadt der Götter auf dem Höhepunkt ihrer kulturellen Blüte verlassen? Archäologische Ausgrabungen sollen das Rätsel um die verschwundene Hochkultur lösen. Die Annahme, dass durch die innige Verbundenheit mit dem Kosmos die Bewohner von Teotihuacan in paradiesischem Frieden lebten, wird durch Skelettfunde in ein neues Licht gerückt. Eindeutige Indizien sprechen für gewaltsame Todesfälle. Wissenschaftler vermuten, dass die Herrscher der Pyramidenstadt die Götter mit dem Blut ihrer Feinde gnädig stimmten.
Der Film beleuchtet die geheimnisvolle Pyramidenstadt Teotihuacan und stellt in eindrucksvollen Spielszenen neue wissenschaftliche Theorien über die versunkene Hochkultur der Azteken dar.


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Zapp

Das Medienmagazin

Themen:
 * Gezielte Gewalt - Rechtsradikale
   attackieren Journalisten
 * Maskierte Aktivisten - "Anonymus" kämpft
   weltweit gegen Zensur
 * Böser Verdacht - Medienkontrolleure
   kungeln mit Produzenten


Das Magazin "Zapp" beobachtet, hinterfragt, erklärt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung und informiert über die komplexen Zusammenhänge innerhalb der Medienlandschaft. Die Rubrik "Durchgezappt" fasst Medienmeldungen oder Medienereignisse in Kürze zusammen.
(ARD/NDR)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

ARD-exclusiv

Die Wiederkehr der Suppenküchen

Wie die Tafel-Bewegung den Hunger bekämpft

Film von Lars Ohlinger

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Es ist beschämend, aber eine Tatsache: In einem der reichsten Länder der Welt ist die Zahl der Menschen, die auf Essensspenden angewiesen sind, dramatisch angestiegen: Immer stärker breitet sich die Tafel-Bewegung in Deutschland aus. Die Grundidee stammt aus den USA. ...
(ARD/SR)

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Es ist beschämend, aber eine Tatsache: In einem der reichsten Länder der Welt ist die Zahl der Menschen, die auf Essensspenden angewiesen sind, dramatisch angestiegen: Immer stärker breitet sich die Tafel-Bewegung in Deutschland aus. Die Grundidee stammt aus den USA. Dort entstanden über Jahrzehnte hinweg sogenannte "Foodbanks", "Harvesters" und "Tables", die durch private Initiative das ausgleichen, was der traditionell kaum entwickelte Sozialstaat nicht leisten konnte oder wollte. In Westeuropa dagegen schienen Suppenküchen und Lebensmittelhilfen ein Relikt aus längst vergangener Zeit. Das hat sich in den letzten Jahren erheblich geändert. Das gewaltige Auseinanderdriften von Vermögen und Einkommen, Massenarbeitslosigkeit, sinkenden Reallöhnen und -renten bei steigenden Lebenshaltungskosten und zuletzt Hartz IV haben zu einer erheblichen Zunahme der wirtschaftlichen Not geführt. Inzwischen gibt es bundesweit 760 Tafeln mit mehr als 1.700 Ausgabestellen. Allein in den vergangenen zwei Jahren ist die Zahl der Kunden, die regelmäßig kommen, um 40 Prozent angestiegen. Betroffen sind alle Altersgruppen. Der Bundesverband der Tafeln erwartet, dass noch 2008 die Grenze von einer Million Bedürftigen erreicht wird. Meist sind es ehrenamtliche Helfer, die Lebensmittel und Sachspenden einsammeln, verwalten und an die Kunden ausgeben. Unter den Spendern sind örtliche Bäckereien, Metzgereien und Supermärkte, aber auch größere Unternehmen.
Lars Ohlinger und besucht drei Tafeln im Saarland und zeigt den täglichen Kampf der Tafel-Mitarbeiter um Spenden, ihren Mut und ihre Hilfsbereitschaft.

(ARD/SR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Themen:
-Jahr der Mathematik
Ein Institut führt Deutschland zum
Global-Player der Mathematik-Wissenschaft
-Ernst-Jung-Preis
Porträt über den deutschen Preisträger
und Nierenspezialisten Thomas Benzing


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Stollwerck - Die Schokoladendynastie

Film von Werner Filmer und Michael Wingens

(aus der ARD-Reihe "Industrie-Dynastien in NRW")

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Die Geschichte des Schokoladen-Imperiums Stollwerck beginnt Mitte des 19. Jahrhunderts: Der Kölner Bäcker und Konditor Franz Stollwerck gründet 1839 eine "Mürbebäckerei" und landet vier Jahre später mit der Herstellung von Hustenbonbons den eigentlichen ...
(ARD/WDR)

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Die Geschichte des Schokoladen-Imperiums Stollwerck beginnt Mitte des 19. Jahrhunderts: Der Kölner Bäcker und Konditor Franz Stollwerck gründet 1839 eine "Mürbebäckerei" und landet vier Jahre später mit der Herstellung von Hustenbonbons den eigentlichen Verkaufsschlager. Die "Brustbonbons" lassen ihn berühmt und wohlhabend werden. Im Rheinland spricht man liebevoll vom "Kamelle-Napoleon". Ab 1860 tritt die Schokoladenproduktion in den Vordergrund, und nach der Übernahme durch die fünf Söhne wird aus dem Kölner Familienbetrieb ein Unternehmen mit Weltgeltung. Doch Erster Weltkrieg, Weltwirtschaftskrise und Nazi-Zeit gehen auch an dem Schoko-Imperium nicht spurlos vorbei. Die aufblühende Marktwirtschaft offenbart in Folge Schwächen im Produktions- und Verwaltungs-System der "Stollwerck AG". So verlaufen die 1960er Jahre wirtschaftlich problematisch, die Geschäftsjahre 1970/71 enden gar mit Millionenverlusten. Die Deutsche Bank, seit 1931 Mehrheitsaktionär, findet schließlich in Hans Imhoff einen Retter für den angeschlagenen Konzern. Imhoff saniert die Firma grundlegend und baut in Köln-Porz eine hochmoderne Schokoladenfabrik. Er kauft renommierte Firmen wie Sprengel, Sarotti und Gubor auf und baut das Geschäft mit Osteuropa aus. Mit dem gesundheitsbedingten Ausstieg des Schoko-Königs endet 2002 die Imhoff-Ära. Die Schweizer Firma Barry Callebaut wird Mehrheitsaktionär und schließt 2005 die Produktionsstätte in Köln - das endgültige Ende der Traditionsfirma.
Werner Filmer und Michael Wingens schildern Aufstieg und Niedergang des fast 170 Jahre alten Kölner Traditionsunternehmens.
(ARD/WDR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

auslandsjournal extra

Heiliger Diplomat - Ein Treffen mit dem Dalai Lama

Film von Peter Kunz

Erstausstrahlung

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Dharamsala in Nord-Indien: In einem für jeden zugänglichen Tempel residiert ein Mann, der in Peking für den Kopf einer Verschwörung gehalten wird: Tenzin Gyatso, der 14. Dalai Lama, geistiges und geistliches Oberhaupt der Tibeter und Friedensnobelpreisträger. "Wolf in ...

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Dharamsala in Nord-Indien: In einem für jeden zugänglichen Tempel residiert ein Mann, der in Peking für den Kopf einer Verschwörung gehalten wird: Tenzin Gyatso, der 14. Dalai Lama, geistiges und geistliches Oberhaupt der Tibeter und Friedensnobelpreisträger. "Wolf in Mönchskutte" nennen chinesische Parteifunktionäre den Exilanten und werfen ihm vor, die Unruhen in Tibet geplant und organisiert zu haben. Dabei ruft der Dalai Lama seit Wochen beide Seiten zur Friedfertigkeit auf. Denn er glaubt, dass der Kampf gegen die Unterdrückung der Tibeter nur mit friedlichen Mitteln gewonnen werden kann: "Ich erkläre den Tibetern immer wieder: Wenn wir sechs Millionen Tibeter unabhängig blieben, dann würden wir immer schwach sein. Wenn wir aber zu einer großen Gemeinschaft wie China gehören, sind wir auch Teil einer stärkeren Nation und hätten Zukunft."
Peter Kunz hat den Dalai Lama in Dharamsala getroffen und nach den Chancen eines direkten Gesprächs zwischen dem geistlichen Oberhaupt der Tibeter und der chinesischen Staatsführung gefragt.


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21:20
Stereo-Ton16:9 Format

Live vom Wiener Rathausplatz:

Eröffnung der Wiener Festwochen 2008

Finale des "Eurovision Young Musicians"-Wettbewerbs

Es spielt das Wiener Symphonie-Orchester
unter der Leitung von Aleksandar Markovic

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[lang]
Es ist wieder soweit: Die Wiener Festwochen eröffnen mit einem großen Spektakel am Wiener Rathausplatz. Im Blickpunkt stehen diesmal Integration und multikulturelle Vielfalt. Auf der Bühne stehen Stars wie Angelika Kirchschlager, die Wiener Sängerknaben, ...
(ORF)

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[lang]
Es ist wieder soweit: Die Wiener Festwochen eröffnen mit einem großen Spektakel am Wiener Rathausplatz. Im Blickpunkt stehen diesmal Integration und multikulturelle Vielfalt. Auf der Bühne stehen Stars wie Angelika Kirchschlager, die Wiener Sängerknaben, die Instrumentalvirtuosen von Dobrek Bistro mit dem polnischen Akkordeonisten Krzysztof Dobrek, der russische Violinist Aliosha Biz, der brasilianische Multiperkussionist Luis Ribeiro und der Wiener Jazzkontrabassist Sascha Lackner. Abermals ist das Wiener Rathaus auch Schauplatz für den Eurovisionswettbewerb junger Musiker. Kandidaten aus ganz Europa, alle nicht älter als 19 Jahre, haben sich für diesen traditionellen Wettbewerb angemeldet. Die jüngste der Finalistinnen ist die erst 13-jährige Cellistin Anastasia Kobekina aus Russland. Es spielen die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Aleksandar Markovic.
3sat überträgt das Ereignis live vom Wiener Rathausplatz.
(ORF)


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23:00
Dolby-Digital Audio16:9 Format

Subway

Spielfilm, Frankreich 1985

Darsteller:
FredChristopher Lambert
HelenaIsabelle Adjani
Kommissar GesbergMichel Galabru
BlumenverkäuferRichard Bohringer
Roller-SkaterJean-Hugues Anglade
BatmanJean-Pierre Bacri
RobinJean-Claude Lecas
StationsvorsteherJean Bouise
u.a.
Länge: 96 Minuten
Regie: Luc Besson

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Edel-Punker Fred, ein draufgängerischer Lebenskünstler, will eine Musik-Band auf die Beine stellen und groß herausbringen. Doch dazu braucht man eine Stange Geld. Während einer Szene-Party bei Helena, der gelangweilten Gattin eines reichen Geschäftsmanns, sprengt der ...
(ARD)

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Edel-Punker Fred, ein draufgängerischer Lebenskünstler, will eine Musik-Band auf die Beine stellen und groß herausbringen. Doch dazu braucht man eine Stange Geld. Während einer Szene-Party bei Helena, der gelangweilten Gattin eines reichen Geschäftsmanns, sprengt der Desperado kurzerhand den Safe. Mit einem Bündel von Dokumenten, in denen Helenas Mafioso-Gatte seine "Geschäfte" verzeichnet hat, flüchtet Fred in die Pariser Metro. Im verzweigten unterirdischen Labyrinth aus Versorgungs- und Luftschächten trifft er eine Reihe skurriler Outlaws: Dazu gehören ein wieselflinker Rollschuhfahrer, ein grimmiger Bodybuilder - Experte im Handschellen-Entfernen -, ein wortkarger Wunderschlagzeuger und ein schlitzohriger Florist, der nicht nur mit Blumen handelt. Während Fred hauptsächlich damit beschäftigt ist, mit seinen neuen Freunden eine Band zu gründen, versucht er nebenher, die Dokumente zu Geld zu machen. Bei dem Versuch einer Übergabe verliebt Fred sich in Helena und behält die Papiere, denn nur so kann er sie wiedersehen. Doch mit der Mafia ist nicht zu spaßen, und so setzt Helenas Ehemann einen Killer auf Fred an. Auch Kommissar Gesberg und seine beiden tollpatschigen Gehilfen "Batman" und "Robin" sind dem blonden Punker auf den Fersen ...
"Subway" ist eine ästhetisch eindrucksvolle, moderne Version des klassischen "Film noir", mit Christopher Lambert ("Highlander - Es kann nur einen geben") und Isabelle Adjani ("Die Bartholomäusnacht") in den Hauptrollen. Mit sicherem Blick für stilvolle Dekors fängt Luc Besson ("Im Rausch der Tiefe", "Leon, der Profi") in seinem zweiten Spielfilm die besondere Stimmung in der Pariser U-Bahn ein.
(ARD)


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0:35
Stereo-Ton

Marlena

Kurzfilm von Ilka Schulz, Deutschland 2003

Länge: 12 Minuten
Erstausstrahlung

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Marlenas Vater kümmert sich liebevoll um das chronisch kranke Mädchen, bringt sie zur Schule und holt sie ab, spielt mit ihr, bringt sie ins Bett und gibt ihr ihre Medizin. Ihre Mutter, die morgens zur Arbeit und abends ausgeht, erlebt Marlena in erster Linie durch ...
(ARD/WDR/3sat)

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Marlenas Vater kümmert sich liebevoll um das chronisch kranke Mädchen, bringt sie zur Schule und holt sie ab, spielt mit ihr, bringt sie ins Bett und gibt ihr ihre Medizin. Ihre Mutter, die morgens zur Arbeit und abends ausgeht, erlebt Marlena in erster Linie durch Abschiede, die so sind, als würden sie sich niemals wiedersehen. Sie sieht die ungewohnte Distanz zwischen Vater und Mutter und nimmt am betretenen Schweigen teil. Alle tun auf schwerfällig erscheinende Weise so, als ob der Alltag normal weiterginge. Im Traum hat Marlena schlechte Vorahnungen: Ihr Vater will ihr etwas Schlimmes mitteilen. Schließlich tritt dieses Ereignis ein. Auf dem Weg zur Schule bleibt der Vater stehen und sagt: "Marlena? Ich muss dir was sagen." Marlena dreht sich zu ihm herum und schlägt die Hände vors Gesicht: "Sag es nicht."
Ein Kurzfilm über schwierige Beziehungen von Ilka Schulz.
(ARD/WDR/3sat)


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0:50
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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1:20
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


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1:50
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung von 19.20 Uhr)


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2:25
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:35
Stereo-Ton

Blind Date

Sechsteilige Reihe von und mit Olli Dittrich

und Anke Engelke

Teil 1

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Olli Dittrich und Anke Engelke hatten schon länger den Wunsch, einmal gemeinsam zu arbeiten. So entstand die Idee zu der Improvisationsreihe "Blind Date". Ohne Drehbuch und vorherige Absprachen schlüpfen Dittrich und Engelke in verschiedene Rollen und führen spontane ...

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Olli Dittrich und Anke Engelke hatten schon länger den Wunsch, einmal gemeinsam zu arbeiten. So entstand die Idee zu der Improvisationsreihe "Blind Date". Ohne Drehbuch und vorherige Absprachen schlüpfen Dittrich und Engelke in verschiedene Rollen und führen spontane Dialoge.
In der ersten Folge begegnen sich zwei Menschen, ein Mann und eine Frau, in einem Restaurant. Sie haben sich über eine Chiffre-Anzeige kennengelernt und sitzen nun zum ersten Mal gemeinsam an einem Tisch. Um die Situation so authentisch wie möglich zu gestalten, wurden beim Dreh die gleichen Verhältnisse wie bei einem wirklichen "Blind Date" geschaffen: Die gesamte Begegnung wurde improvisiert. Die Kameras liefen, Olli Dittrich saß als Rainer König schon unruhig wartend am Tisch, Anke Engelke kam als Yvonne Herze hinzu. Entstanden ist eine Begegnung voller peinlicher, verklemmter Annäherungen, voller Unbeholfenheit, armseliger Angeberei und schlechter Tischmanieren. Eine tragikomische Milieustudie, die, je näher sich die beiden kommen, immer größere Abgründe zweier Menschen zeigt, die einsam sind.

Zwei weitere Folgen der sechsteiligen Improvisationsreihe "Blind Date" zeigt 3sat im Anschluss, ab 3.55 Uhr.


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3:55
Stereo-Ton

Blind Date

Sechsteilige Reihe von und mit Olli Dittrich

und Anke Engelke

2. Taxi nach Schweinau

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Olli Dittrich und Anke Engelke hatten schon länger den Wunsch, einmal gemeinsam zu arbeiten. So entstand die Idee zu der Improvisationsreihe "Blind Date". Ohne Drehbuch und vorherige Absprachen schlüpfen Dittrich und Engelke in verschiedene Rollen und führen spontane ...

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Olli Dittrich und Anke Engelke hatten schon länger den Wunsch, einmal gemeinsam zu arbeiten. So entstand die Idee zu der Improvisationsreihe "Blind Date". Ohne Drehbuch und vorherige Absprachen schlüpfen Dittrich und Engelke in verschiedene Rollen und führen spontane Dialoge.
In der zweiten Folge findet das Zusammentreffen in einem Auto statt. Fahrgast Uwe hat am Kölner Hauptbahnhof seinen Zug verpasst und muss nun mit dem Taxi weiter nach Engelskirchen. Seine große Sorge: Was, wenn die lieben Verwandten mit der Testamentsvollstreckung seines unlängst verstorbenen Vaters nicht warten? Taxifahrerin Ruth beruhigt ihn. Man werde schon rechtzeitig ankommen. Noch hat sie keine Ahnung, was auf dieser Tour nach Engelskirchen noch alles auf sie zukommen wird. Ohne Drehbuch und ohne jede Verabredung zeigen die beiden beliebten Comedians Olli Dittrich und Anke Engelke einmal mehr die hohe Kunst der Improvisation und bieten in dieser kleinen Geschichte über zwei Fremde, die einander für kurze Zeit ihr Innerstes offenbaren, ebenso komische wie tragische Momente. Ihr Blick auf ihre Figuren ist immer wieder neu, immer wieder überraschend - vor allem aber von derselben, zutiefst wahrhaftigen Menschlichkeit, die bereits das erste "Blind Date" ausgezeichnet hatte.


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5:00
Stereo-Ton

Blind Date

Sechsteilige Reihe von und mit Olli Dittrich

und Anke Engelke

3. Der fünfbeinige Elefant

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Olli Dittrich und Anke Engelke hatten schon länger den Wunsch, einmal gemeinsam zu arbeiten. So entstand die Idee zu der Improvisationsreihe "Blind Date". Ohne Drehbuch und vorherige Absprachen schlüpfen Dittrich und Engelke in verschiedene Rollen und führen spontane ...

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Olli Dittrich und Anke Engelke hatten schon länger den Wunsch, einmal gemeinsam zu arbeiten. So entstand die Idee zu der Improvisationsreihe "Blind Date". Ohne Drehbuch und vorherige Absprachen schlüpfen Dittrich und Engelke in verschiedene Rollen und führen spontane Dialoge.
In der dritten Folge treffen sich ein Mann und eine Frau zwischen Weihnachten und Neujahr im Fahrstuhl. Er ist der Comic-Illustrator und Filmemacher Sascha von Kramm, ein ziemlich unergründlicher junger Mann, der seiner Liebsten den Verlobungsring hinterher trägt. Sie ist die vermeintlich robuste Sportpädagogin Constanze Pillmann, die nach dem Sex nur mal schnell nach unten gehen und Zigaretten holen will. Eine Zufallsbekanntschaft von einigen Sekunden Dauer höchstens - würde an diesem verrückten 27. Dezember der Aufzug nicht plötzlich stecken bleiben. Eine kleine verspätete Weihnachtsgeschichte von zwei Menschen im Fahrstuhl - zwei Fremden, auf ein paar Quadratmetern eingeschlossen mit ihren Sehnsüchten und Ängsten und dem heimlichen Wunsch, sich endlich einmal auszusprechen. Und wenn es sein muss, dann eben so: Zwischen den Jahren, zwischen den Etagen, wo sich beim Warten auf den Aufzugsnotdienst die alltäglichen Dinge des Lebens allmählich gegeneinander verschieben. Am Ende wissen Sascha und Constanze: Vorwärtskommen im Leben kann auch, wer sich nicht bewegt. Mitunter genügt es, richtig stecken zu bleiben - und plötzlich erscheint alles in einem anderen Licht, alles ganz klar. Auch, dass richtige Elefanten fünf Beine haben.

Die drei letzten Folgen der sechsteiligen Improvisationsreihe "Blind Date" zeigt 3sat am Samstag, 10. Mai, ab 2.50 Uhr.

Sendeende: 6:00 Uhr