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Dienstag, 8. Januar
Programmwoche 02/2008
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20
16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

(Wiederholung vom Vortag)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten vor allem aus dem Alpenraum und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "ZIB 2" liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

(Wiederholung vom Vortag)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Felix und die wilden Tiere

Zweiteiliger Film von Felix Heidinger

2. Der Tanz der Seepferdchen

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Es besteht kein Zweifel: Seepferdchen sind Fische. Sie atmen durch Kiemen und haben winzige, durchsichtige Flossen. Allerdings hört damit die Gemeinsamkeit mit den schnellen, wendigen Artgenossen auch schon auf. So gehen Männchen und Weibchen bei tropischen ...
(ARD/BR)

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Es besteht kein Zweifel: Seepferdchen sind Fische. Sie atmen durch Kiemen und haben winzige, durchsichtige Flossen. Allerdings hört damit die Gemeinsamkeit mit den schnellen, wendigen Artgenossen auch schon auf. So gehen Männchen und Weibchen bei tropischen Seepferdchenarten lebenslange Partnerschaften ein. Bei allen Seepferdchenarten wird nur das Männchen schwanger und bekommt einen runden, zum Platzen gefüllten Bauch. Zuvor haben die Seepferdchen tagelang ein wunderschönes Unterwasser-Paarungsballett getanzt, wobei das Weibchen seine Eier in die Bruttasche des Männchens legt. Damit ist seine Aufgabe als Mutter erledigt. Nach vier Wochen presst das Männchen unter heftigen Wehen Hunderte von Winzlingen aus seinem Bauch heraus. Die Neugeborenen schweben mit der Strömung davon. Seepferdchen sind sofort selbstständig. Die Seepferdchen des Atlantiks und der Nordsee galten lange Zeit als ausgestorben. Ihr Lebensraum, die ausgedehnten Seegraswiesen am Meeresgrund, waren durch extreme Wasserverschmutzung zugrunde gegangen. Doch einige Seepferdchen haben dennoch überlebt, man entdeckte sie 1995. Im Zuge des Nordseeschutzprogramms fassen auch die Seegräser allmählich wieder Fuß. Vielleicht haben die Seepferdchen dort eine Chance, sich wieder ausreichend zu vermehren.
Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutz-Aktionen hin. Der zweiteilige Film "Felix und die wilden Tiere" zeigt das Leben von Tieren in der Nordsee. In der zweiten Folge beobachtet Felix Heidinger das Leben von Seepferdchen.
(ARD/BR)


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10:45
VPS 10:44

Tibetisch heilen im Himalaya

Film von Waltraud Ehrhardt und Peter Obrist

(aus der ARD-Reihe "Länder - Menschen - Abenteuer")


(ARD/SWR)


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11:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Paläste der Macht

Fünfteilige Reihe

2. Der Buckingham-Palast

Film von Gero von Boehm

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Der Buckingham-Palast im Herzen Londons ist noch immer unumstrittener Mittelpunkt des British Empires und Residenz der amtierenden Königin und ihrer Familie. Allein durch seine enorme Größe demonstriert er eindrucksvoll, dass es sich bei den Windsors um eine der ...

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Der Buckingham-Palast im Herzen Londons ist noch immer unumstrittener Mittelpunkt des British Empires und Residenz der amtierenden Königin und ihrer Familie. Allein durch seine enorme Größe demonstriert er eindrucksvoll, dass es sich bei den Windsors um eine der mächtigsten Monarchien Europas handelt - und immer noch um die mächtigste. Davon, dass diese Macht einst weltumspannend sein sollte, zeugen die vielen goldenen Armadas und Symbole aus dem Commonwealth noch heute. Davon abgesehen gehören die Royals zu den reichsten Familien der Welt. Immer wieder haben sie aus ihrem Privatvermögen erkleckliche Summen in Renovierungen und Anbauten gesteckt. Der märchenhaft ausgestattete Palast ist streng nach Gesichtspunkten der Macht geordnet: Die schier unzähligen Guard Rooms, Drawing Rooms, State Rooms und verschwenderisch dekorierten Ball Rooms sind jeweils für bestimmte Anlässe vorgesehen, Gäste werden den Räumen je nach ihrem Status zugeordnet und eingeteilt. In den Privatgemächern des Palastes spielen sich nicht selten Höhenflüge und Dramen ab.
Gero von Boehm erzählt die bewegte Geschichte des Buckingham-Palasts und seiner Bewohner. Zu Wort kommen Menschen, die den Palast und seine Geheimnisse kennen.


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12:15
Stereo-Ton16:9 Format

Stromlinien der Geschichte

Vierteilige Reihe

2. Die Elbe

Film von Wolfgang Würker

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"Hier ist es hoch, sehr hoch!" Hans Christian Andersen kam aus dem Staunen nicht heraus, als er von den Felstürmen des Elbsandsteingebirges hinunter auf den Strom blickte. Bei Entstehung der engen Wolfsschluchten ringsum vermutete er eine mächtige Naturkraft, die ...

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"Hier ist es hoch, sehr hoch!" Hans Christian Andersen kam aus dem Staunen nicht heraus, als er von den Felstürmen des Elbsandsteingebirges hinunter auf den Strom blickte. Bei Entstehung der engen Wolfsschluchten ringsum vermutete er eine mächtige Naturkraft, die versucht hatte, unseren Erdball zu sprengen. Wir wissen heute, dass die bizarren Felsen von Wasser und Wind geformt wurden und dass die Vorläufer der heutigen Elbe an der Entstehung dieser spektakulären Erosionslandschaft schon beteiligt waren. Elbe, tschechisch Labe, weiß schäumend oder einfach: der Fluss des weißen Sandes. In Städten wie Dresden, Meißen, Magdeburg entstanden vor vielen Jahrhunderten symbolträchtige Gotteshäuser, die dem Lauf der Elbe nicht immer standhalten konnten. Sie alle sind aus Sandstein erbaut. Lange war den Menschen im westlichen Teil Europas der Blick auf bedeutende Orte entlang der Elbe verstellt. Noch vor kurzem gehörte der Strom zwei verschiedenen Welten an und war - auf rund 100 Kilometern Länge - die scharf bewachte Grenze zwischen zwei getrennten deutschen Staaten. Zugleich war er von Industrieabwassern extrem belastet, eine Kloake. Seit dem Wegfall des Eisernen Vorhangs hat sich nicht nur die Wasserqualität der Elbe erstaunlich rasch verbessert. Die düsteren Industrieanlagen an ihren Ufern sind weitgehend verschwunden. Die Elbe ist zum Zentrum vieler Natur- und Kulturlandschaften geworden. Ein schneller Bedeutungswandel. "Mit der Elbe leben und von ihr leben. Ihre Wunder bestaunen, ihre dramatischen Wechsel!" Friedrich Schorlemmer, der Freiheits- und Friedenskämpfer, ist nahe der Lutherstadt Wittenberg an der Elbe aufgewachsen. "Die Elbe gehört zu unseren Reichtümern", sagt Schorlemmer, "so lange wir sie nicht bloß als einen schiffbaren Kanal betrachten."
Die vierte Folge von "Stromlinien der Geschichte" folgt der Elbe und ihrer Geschichte.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "ZIB 2" liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Schätze des Islam am Mittelmeer: Sizilien

Paradiesgärten der Sarazenen

Film von Gaby Imhof-Weber

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Einst war Palermo eine der prächtigsten Metropolen des islamischen Reichs. Aus über 300 Moscheen erschallte der Ruf des Muezzins über die Bucht. Die arabischen Lustschlösser und Gärten, die orientalischen Paläste mit ihren üppigen Zitronen- und Orangengärten ...
(ARD/BR)

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Einst war Palermo eine der prächtigsten Metropolen des islamischen Reichs. Aus über 300 Moscheen erschallte der Ruf des Muezzins über die Bucht. Die arabischen Lustschlösser und Gärten, die orientalischen Paläste mit ihren üppigen Zitronen- und Orangengärten ließen die Weltreisenden der damaligen Zeit ins Schwärmen geraten. "Dies ist das irdische Paradies", vermerkte der arabische Geograf und Reiseschriftsteller Ibn Dschubair (1145 - 1217) in seinem Tagebuch. Die Araber waren im Jahr 827 auf Sizilien gelandet. Sie brachten Dattelpalmen, Orangen, Zitronen und Zuckerrohr mit und verwandelten die karge Insel dank einer raffinierten Bewässerungstechnik in ein blühendes Gartenland. Die sarazenische Herrschaft währte 250 Jahre, dann übernahmen die Nomannen die Herrschaft - und die orientalische Kultur. So beschäftigten die Norrmannenkönige islamische Kunsthandwerker zur Ausschmückung ihrer Palastkapellen und christlichen Gotteshäuser.
Der Film von Gaby Imhof-Weber dokumentiert das multikulturelle Erbe der Insel, auf der das friedliche Miteinander der unterschiedlichen Völker und Religionen eine unvergleichliche Kultur schuf. Die Capella Palatina, Palastkapelle König Rogers II., verkörpert die Toleranzpolitik der Normannen in ihrer schönsten Form: Kufische Inschriften finden sich neben biblischen Heilsgeschichten, arabische Ornamentik und byzantinische Mosaikkunst gehen eine unvergleichliche Synthese ein.
(ARD/BR)


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14:00

Schiff ohne Heimat

(Plymouth Adventure)

Spielfilm, USA 1952

Darsteller:
Kapitän Christopher JonesSpencer Tracy
Dorothy BradfordGene Tierney
John AldenVan Johnson
William BradfordLeo Genn
Priscilla MullinsDawn Addams
CoppinLloyd Bridges
u.a.
Länge: 100 Minuten
Regie: Clarence Brown

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Kapitän Christopher Jones erhält 1620 den Auftrag, eine Gruppe frommer puritanischer Pilgerväter von England nach Amerika zu schiffen. Die Siedler ahnen nicht, dass der herzlose und nur am Profit interessierte Kapitän bestochen wurde. Am Ende einer beschwerlichen und ...
(ARD)

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Kapitän Christopher Jones erhält 1620 den Auftrag, eine Gruppe frommer puritanischer Pilgerväter von England nach Amerika zu schiffen. Die Siedler ahnen nicht, dass der herzlose und nur am Profit interessierte Kapitän bestochen wurde. Am Ende einer beschwerlichen und entbehrungsreichen Reise, die kaum die Hälfte der Siedler überlebt, setzt der Kapitän die ausgezehrten und von Skorbut gezeichneten Siedler an Land ab - aber nicht an der vereinbarten Landestelle, sondern Hunderte von Meilen weiter nördlich in Neuengland. Die Besiedlung dieser bis dato wertlosen Landstriche bedeutet für den Besitzer, den skrupellosen Investor Mr. Weston, einen erheblichen Spekulationsgewinn. Doch in diesem unerschlossenen und menschenleeren Gebiet Neuenglands haben die ohne Proviant von Bord gehenden Siedler kaum Aussichten, den nahenden Winter zu überstehen. Ihre einzige Überlebenschance besteht darin, dass Kapitän Jones mit der Mayflower den Winter über vor Anker bleibt, um den Siedlern so lange Schutz zu gewähren, bis sie ihre Häuser errichtet haben. Bei Anbruch der Reise war Jones fest entschlossen, die Siedler im Stich zu lassen. Inzwischen hat der Geist, der unter den Pilgervätern herrscht, den Seemann jedoch beeindruckt und ihn den Menschen wieder näher gebracht. Außerdem schlägt sein Herz für die fromme Dorothy Bradford. Doch Dorothy ist die Frau des Anführers der Pilger, William Bradford.
"Schiff ohne Heimat" ist ein mitreißendes, aufwändig inszeniertes und von guten Darstellern getragenes Historiendrama über die Reise der Pilgerväter in die "Neue Welt".
(ARD)


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15:40
Stereo-Ton

Erlebnisreisen-Tipp: Schweiz - Die Bettmeralp

Film von Karl Waldhecker


(ARD/WDR)


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16:00
Stereo-Ton16:9 Format

Die Verbrechen des Professor Capellari

Kriminalreihe, Deutschland 2000

Milenas Bücher

Darsteller:
Prof. Viktor CapellariFriedrich von Thun
Dr. Johannes CapellariKarl Schönböck
MariaLiane Forestieri
Dr. Walter SchneiderRolf Hoppe
MilenaTatjana Blacher
u.a.
Buch: Jochen Greve
Regie: Thomas Jauch

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Capellari hält einen Vortrag an der Universität von Prag. Dort wird der Kriminologe in eine undurchsichtige Intrige verwickelt, als er in den Verdacht gerät, an dem Raub eines alten Buchs von unschätzbarem Wert aus der Waldsteinbibliothek verwickelt zu sein. Milena, ...

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Capellari hält einen Vortrag an der Universität von Prag. Dort wird der Kriminologe in eine undurchsichtige Intrige verwickelt, als er in den Verdacht gerät, an dem Raub eines alten Buchs von unschätzbarem Wert aus der Waldsteinbibliothek verwickelt zu sein. Milena, die Leiterin der Bibliothek, hilft Capellari, sich von dem Verdacht zu befreien. Alle Spuren weisen auf Hanka, einen dubiosen Antiquitätenhändler hin. Capellari setzt sich auf seine Spur und wird Zeuge, wie Hanka ermordet wird. Damit gerät er abermals ins Visier der Prager Polizei, die den eigenwilligen Detektiv möglichst schnell außer Landes sehen will. Capellari ermittelt heimlich und auf eigene Faust in Prag weiter. Er stößt auf Jana, eine junge Angestellte des ermordeten Hanka, und muss erfahren, dass die ihm sehr ans Herz gewachsene Milena vielleicht ein doppeltes Spiel treibt. Auch der joviale Dr. Schneider, der Capellari nach Prag eingeladen hatte, scheint bei dem mysteriösen Buchraub die Finger im Spiel zu haben. Capellari riskiert Kopf und Kragen, um das Rätsel des geheimnisvollen Buchraubs zu lösen.
Friedrich von Thun in seiner Paraderolle als Professor Capellari.


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17:30

Ost-Ansichten: In Leipzig und Halle

Film von Jeanne Wallrath

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Bereits vor der Wende galt Leipzig, die älteste deutsche Messestadt, als weltoffen und war ein Aushängeschild der DDR. Internationale Messebesucher sorgten für Abwechslung im sozialistischen Alltag. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist das Leipziger ...

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Bereits vor der Wende galt Leipzig, die älteste deutsche Messestadt, als weltoffen und war ein Aushängeschild der DDR. Internationale Messebesucher sorgten für Abwechslung im sozialistischen Alltag. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist das Leipziger Völkerschlachtdenkmal. Es erinnert an den Sieg der Verbündeten über die Armee Napoleons in der Völkerschlacht im Oktober 1813. Weitere Aushängeschilder der Stadt sind die Leipziger Messe, der berühmte Auerbachkeller und der Thomanerchor. In Halle kann man seit 2004 die "Himmelsscheibe von Nebra" bewundern. Die Bronzeplatte ist 3.600 Jahre alt und gilt als älteste Himmelsdarstellung der Welt. Der gebürtige Meißner Peter Sodann, auch bekannt als "Tatort"-Kommissar Ehrlicher, lebt seit 1980 in der Saalestadt. Inzwischen ist dort sein "Neues Theater" erweitert worden: um eine Kneipe, ein Café, eine Bibliothek und mehrere Theater.
Jeanne Wallrath hat sich in Leipzig und Halle umgesehen und stellt Sehenswürdigkeiten und Menschen der beiden ostdeutschen Städte vor.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Die Bergretter - Unterwegs mit der Air Zermatt

Siebenteilige Dokumentarserie von Frank Senn

2. Gerettet

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Das Wetter ist schlecht. Viele Bergsteigerinnen und Bergsteiger sind von Schnee und Wind überrascht worden. Am Obergabelhorn haben in der letzen Nacht drei Frauen Notsignale gesendet. Bevor wieder schlechtes Wetter hereinbricht, muss die Rettungsaktion abgeschlossen sein. ...

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Das Wetter ist schlecht. Viele Bergsteigerinnen und Bergsteiger sind von Schnee und Wind überrascht worden. Am Obergabelhorn haben in der letzen Nacht drei Frauen Notsignale gesendet. Bevor wieder schlechtes Wetter hereinbricht, muss die Rettungsaktion abgeschlossen sein.
Die siebenteilige Dokumentarserie "Die Bergretter - Unterwegs mit der Air Zermatt" begleitet die Bergretter während der Hochsaison.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Themen:
-Würmer als Arznei
Heilen sie in Zukunft Allergien?
-Stürme auf Malle
Es wird ungemütlich auf der Ferieninsel
-Holz auf dem Höhenflug
Mit dem ökologischen Baustoff
können nun sogar Hochhäuser gebaut werden


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Themen:
Der paschtunische Ghandi
Friedensbewegung im Kriegsland Pakistan


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Von Sibirien nach Japan

Zweiteiliger Film von Klaus Scherer

2. Im Bann der Inseln

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Wilde Natur, bizarre Vulkane und Bewohner, die der Abgeschiedenheit ebenso trotzen wie dem kalten Krieg, der dort nach wie vor herrscht: Die Regionen von Kamtschatka in Sibirien über die Kurileninseln bis zu Japans Nordinsel Hokkaido zählen zu den faszinierendsten ...
(ARD/NDR)

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Wilde Natur, bizarre Vulkane und Bewohner, die der Abgeschiedenheit ebenso trotzen wie dem kalten Krieg, der dort nach wie vor herrscht: Die Regionen von Kamtschatka in Sibirien über die Kurileninseln bis zu Japans Nordinsel Hokkaido zählen zu den faszinierendsten Gegenden der Erde.
Grimme-Preisträger Klaus Scherer hat die Region mit einem Kamerateam bereist. Der zweite Teil seiner Reise beginnt im Süden der bizarren Halbinsel Kamtschatka. Scherer besucht zusammen mit erfahrenen Rangern Bären auf Lachsfang. Danach folgt er japanischen Spuren auf den verlassenen Nordkurilen um den majestätisch aus dem Meer ragenden Alaid-Vulkan bis hin zum letzten Häuptling der Ainu-Ureinwohner auf Hokkaido. In der nebelverhangenen See der Inselkette gerät das Kamerateam in einen Taifun und beobachtet dann im umstrittenen Grenzgebiet, wie ein japanischer Krabbenfischer vom russischen Grenzschutz erschossen wird. "Auf keiner meiner Reisen ist mir so mulmig geworden wie auf dieser", sagt Scherer. "Wir fühlten uns wie im toten Winkel der Welt."
(ARD/NDR)


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21:15
Stereo-Ton16:9 Format

Japan - Der Marathonmönch von Kyoto

Film von Ingolf Baur

(aus der ARD-Reihe "Länder - Menschen - Abenteuer")

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Der japanische Mönch Hoshino Endo hat sich für eine ganz besondere Art zu beten entschieden: Nacht für Nacht läuft er auf schmalen, steilen Pfaden 30 Kilometer durch die Zedernwälder des Berges Hiei. Der 31-Jährige ist Marathonmönch, ein Gyogia, wie die Asketen des ...
(ARD/SWR)

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Der japanische Mönch Hoshino Endo hat sich für eine ganz besondere Art zu beten entschieden: Nacht für Nacht läuft er auf schmalen, steilen Pfaden 30 Kilometer durch die Zedernwälder des Berges Hiei. Der 31-Jährige ist Marathonmönch, ein Gyogia, wie die Asketen des buddhistischen Enryaku-ji-Ordens genannt werden. In den nächsten drei Jahren will er seine Laufstrecke auf 84 Kilometer pro Nacht steigern. Nach sieben Jahren wird er auf eine Gesamtstrecke von mehr als 38.000 Kilometer kommen. Selbst wenn er mit seiner Leistung jeden Athleten in den Schatten stellt, Hoshino Endo läuft nicht aus sportlichen Ambitionen. Was ihn antreibt, ist die Suche nach Erleuchtung. Über sich hinauszuwachsen, seine eigenen Begierden abzulegen, und irgendwann ganz für andere da sein zu können, das ist das Ziel seiner Strapazen. Umkehren kann Hoshino nicht mehr. Einmal begonnen, muss ein Gyogia den Weg bis zu Ende gehen. Ob Krankheit oder Verletzung, ob Taifune oder Schnee, Hoshino wird keinen Kilometer auslassen. Denn sonst bliebe ihm nur der Tod. Eine Waffe für den Suizid trägt er immer bei sich. Knapp sechs Stunden ist Hoshino jede Nacht unterwegs, mindestens eineinhalb Stunden davon betet er: an Tempeln, Schreinen, Bäumen, Steinen und Bächen. 255 heilige Orte auf dem Berg Hiei sind es insgesamt, und jeder hat seine eigenen Regeln. An manchen ist es nur eine kurze Handbewegung, ein dahin geworfenes Wort oder eine Segnung, an anderen eine ausgefeilte Choreografie. Hoshino ist zur Zeit im vierten Jahr seiner Askese. Wenn alles gut geht, wird er in wenigen Jahren ein Heiliger sein.
Ingolf Baur hat Hoshino Endo bei seinen Läufen und in seinem Alltag begleitet und dabei eine Ahnung davon bekommen, wie strapaziös die buddhistische Askese ist.
(ARD/SWR)


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton

Amour fou

Hotel Paradijs

Kurzfilm, Deutschland 2006

Mit Martin Kiefer, Terence Schreurs, Barry Atsma
und Hans Kemna
(deutsch-englisch-holländische Originalfassung
mit Untertiteln)
Länge: 31 Minuten

Regie: Jan Krüger

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Paul überquert jeden Tag den Kanal, der die Innenstadt Amsterdams von dem Industriegebiet trennt, in dem sein Liebhaber Christian auf ihn wartet. Er genießt es, begehrt zu werden und spielt mit der Macht, die er dadurch ausüben kann. Bis er eines Tages auf die ...

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Paul überquert jeden Tag den Kanal, der die Innenstadt Amsterdams von dem Industriegebiet trennt, in dem sein Liebhaber Christian auf ihn wartet. Er genießt es, begehrt zu werden und spielt mit der Macht, die er dadurch ausüben kann. Bis er eines Tages auf die zauberhafte Claire trifft, deren Ausstrahlung ihn wehrlos macht. Sie gehen zusammen ins Kino und verbringen die Nächte im Hotel Paradijs miteinander, in dem Claire ein Zimmer gemietet hat. Claire entführt Paul in ihre Welt und macht ihn zum Zuschauer ihrer Hingabe - ein Spiel mit vertauschten Rollen, dem Paul immer weniger gewachsen zu sein scheint.
Jan Krüger, Absolvent der Kunsthochschule für Medien Köln, erzählt mit Leichtigkeit und Eleganz vom Lebens- und Liebesgefühl eines bisexuellen jungen Manns, der von dem charismatischen Hauptdarsteller Martin Kiefer verkörpert wird. Nach dem internationalen Festivalerfolg seines Kurzfilms "Freunde - The Whiz Kids" (Silberner Löwe bei den Filmfestspielen Venedig 2001) realisierte Jan Krüger den Spielfilm "Unterwegs" (2003).


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22:55
Stereo-Ton16:9 Format

Amour fou

9 Songs

Spielfilm, Großbritannien 2004

Darsteller:
MattKieran O'Brien
LisaMargo Stilley
Länge: 67 Minuten
Erstausstrahlung
Regie: Michael Winterbottom

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London im Sommer 2003. Matt, ein Klimaforscher, und Lisa, eine amerikanische Austauschstudentin, lernen sich bei einem Konzert kennen. Sie verlieben sich augenblicklich. Sie gehen zusammen aus, besuchen Konzerte, diskutieren, lieben sich - und bauen dabei langsam eine ...

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London im Sommer 2003. Matt, ein Klimaforscher, und Lisa, eine amerikanische Austauschstudentin, lernen sich bei einem Konzert kennen. Sie verlieben sich augenblicklich. Sie gehen zusammen aus, besuchen Konzerte, diskutieren, lieben sich - und bauen dabei langsam eine ebenso zärtliche wie funkensprühend leidenschaftliche Beziehung auf. Diese geht aber wahrscheinlich für immer zu Ende, als Lisa Ende des Jahres in ihre Heimat zurückfliegt.
Ursprünglich wollte Regisseur Michael Winterbottom den provozierenden Roman "Plattform" des Bestseller-Autoren Michel Houellebecq verfilmen. Die visuelle Umsetzung der darin facettenreich geschilderten Sexszenen reizte ihn dabei besonders. Als Winterbottom erfuhr, dass Houellebecq selbst schon an einer Verfilmung arbeitete, entwarf er seine eigene Geschichte, die "9 Songs". Kaum ein anderer Film vor "9 Songs" ging so unverkrampft mit dem Thema Sex um, ohne zu Pornografie zu werden. "Ich habe mich einfach gefragt: Warum kann man nicht Sex im Kino zeigen? Was ist falsch daran? (...) Viele zeitgenössische Romane enthalten sehr freie Beschreibungen von Sex, die Zeitungen sind voll davon, das Fernsehen auch. Nur das Kino scheint all dem in anachronistischer Weise auszuweichen." Strukturiert ist der Film durch die Live-Aufnahmen der "Songs" von Black Rebel Motorcycle Club, The Von Bondies, Elbow, Primal Scream, The Dandy Warhols, Super Furry Animals, Franz Ferdinand, Michael Nyman. Michael Winterbottom ist kein bequemer Filmemacher. Der Brite konzentriert sich auf brisante Themen, die er auf provokative Weise umzusetzen weiß. Mit Erfolg: In Cannes und Berlin sorgten seine Filme regelmäßig für Aufsehen. Nachdem er bereits 2003 mit "In this World" einen Goldenen Bären gewonnen hatte, erhielt er 2006 für "The Road to Guantanamo" in Berlin einen Silbernen Bären.

Mit "9 Songs" startet 3sat seine Neuauflage der Filmreihe "Amour fou". Als nächsten Film der Reihe zeigt 3sat am Mittwoch, 9. Januar, um 22.25 Uhr "Der Liebhaber".


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0:05
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:35
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Zwischen Feuer und Eis

Islands wilde Winter

Film von Katrin Eigendorf

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Fünf Uhr morgens am Polarkreis: Schneeflocken tanzen über dem Meer, kreischende Möwen umkreisen die "Poleifur", das Schiff von Gylfi Gunnarson und seinen Söhnen. Auch im Winter werfen die Fischer ihre Netze aus, sie fangen Kabeljau und Seelachs in den reichen ...

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Fünf Uhr morgens am Polarkreis: Schneeflocken tanzen über dem Meer, kreischende Möwen umkreisen die "Poleifur", das Schiff von Gylfi Gunnarson und seinen Söhnen. Auch im Winter werfen die Fischer ihre Netze aus, sie fangen Kabeljau und Seelachs in den reichen Fischgründen zwischen Nordatlantik und Polarmeer. Wild sind die isländischen Winter, das Wetter ist unberechenbar. Doch die Isländer tragen es mit Humor. "Wenn dir das Wetter nicht gefällt, brauchst du nur fünf Minuten warten oder fünf Kilometer weiter fahren." Die Vulkaninsel, die auf halber Strecke zwischen Amerika und Europa liegt, ist gerade einmal so groß wie die ehemalige DDR. Dünn besiedelt, den größten Raum nimmt die wilde Natur ein. 150 Vulkane gibt es auf Island, ein Zehntel der Fläche sind von Gletschern bedeckt. Die Insel ist das am stärksten vergletscherte Land der nördlichen Erdhalbkugel. "Das Leben in dieser Umwelt hat uns schon hart gemacht", sagt Ragnar Axelsson, Islands bekanntester Fotograf. Der 47-Jährige ist seit 30 Jahren unterwegs auf den Gletschern, Vulkanen und in der wild romantischen Fjordlandschaft des Westens. "Wir kämpfen mit den Kräften der Natur, und das macht eine Menge Spaß." Abenteurer wie Ragnar Axelsson gibt es viele in Island, und besonders viele starke Frauen. Zum Beispiel Berklind, eine berufstätige Mutter mit drei kleinen Kindern. Sie arbeitet als Lehrerin und hält mit ihrem Mann in der Einöde Südislands 40 grönländische Schlittenhunde. Mit denen fährt sie im Sommer Touristen über die Gletscher. Modern und gleichzeitig mystisch ist Island. Ein Land mit nur 290.000 Einwohnern. Sie haben eines der sichersten Seerettungssysteme der Welt - und doch verlassen sie sich bei Gefahr auch auf die Kraft des Übersinnlichen: 50 Prozent aller Isländer glauben an Elfen und Trolle. Die Regierung hat sogar eine Elfenbeauftragte eingesetzt, die für die Rechte des unsichtbaren Volks eintritt.
Ein Film über das Leben auf Island.


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1:15
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


Seitenanfang
1:45
VPS 00:01

16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

(Wiederholung von 19.20 Uhr)


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2:25
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:30
Stereo-Ton16:9 Format

Japan - Der Marathonmönch von Kyoto

(Wiederholung von 21.15 Uhr)


(ARD/SWR)


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3:15

Den Göttern nah - Baden in Japan

Film von Gert Anhalt

(aus der Reihe "Badeparadiese")

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Onsen - das ist für die Japaner ein Zauberwort. Übersetzt heißt es nur "heiße Quelle", und als Zusatz in einem Ortsnamen kommt es vielleicht dem deutschen "Bad" am nächsten. Doch Japans Onsen sind keine Kurorte für Gebrechliche, sondern Spaß- und Freizeitfabriken ...

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Onsen - das ist für die Japaner ein Zauberwort. Übersetzt heißt es nur "heiße Quelle", und als Zusatz in einem Ortsnamen kommt es vielleicht dem deutschen "Bad" am nächsten. Doch Japans Onsen sind keine Kurorte für Gebrechliche, sondern Spaß- und Freizeitfabriken für das ganze Volk - 140 Millionen Übernachtungen zählten die Onsen im vergangenen Jahr. Der Glaube an die auch innerlich reinigende Wirkung des Wassers - sei es heißes Wasser aus Vulkanquellen oder aber eiskaltes Flusswasser - ist tief in der japanischen Kultur und Religion verankert. Neben den Onsen, den natürlichen Quellen, haben die Sento, die traditionellen Gemeinde-Badehäuser, einen festen Platz in der japanischen Sozialgeschichte. Früher waren die Badehäuser, deren Wände traditionell mit dem Motiv des Berges Fuji versehen sind, für die gesamte Nachbarschaft Treffpunkt, Nachrichtenbörse und Erholungszentrum in einem. Das Vorrücken der Dusche und des Privatbads hat die Kultur des Sento schwer angeschlagen. Zum japanischen Badevergnügen gehört auch das Essen, das nach oder zwischen dem Baden gereicht wird. In den Onsen-Ryokan, den traditionsreichen Gasthäusern und Herbergen, wird die feinste und raffinierteste Küche des Landes serviert.
Der Japan-Korrespondent Gert Anhalt, selbst ein begeisterter Onsen-Tourist, hat Japans Badekultur erforscht: Er besucht mit dem Tokioter Verein zur Bewahrung des Sento eines der altehrwürdigen öffentlichen Badehäuser, trifft einen Maler, der schon 10.000 Mal den Berg Fuji an Sento-Wände gemalt hat, einen Tierarzt, der Haustiere in heißem Sand vergräbt, und ein junges Paar aus der Großstadt, das bei seinen Ausflügen in die Berge die fast vergessenen Freuden des Konyoku, des gemeinsamen Bades, wieder entdeckt.


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4:00

Japan - ein Wintermärchen

Zweiteilige Dokumentation von Gert Anhalt

1. Von Berggeistern, Schneeaffen und der perfekten Nudel

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"Das Schneeland", nannte Nobelpreisträger und Romancier Yasunari Kawabata die Region am Japanmeer, die im Winter unter meterhohen Schneedecken versinkt. Die Japaner nennen sie heute weniger romantisch "Ura-Nihon", "Japans Rückseite". Die dem Kontinent zugewandte Küste ...

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"Das Schneeland", nannte Nobelpreisträger und Romancier Yasunari Kawabata die Region am Japanmeer, die im Winter unter meterhohen Schneedecken versinkt. Die Japaner nennen sie heute weniger romantisch "Ura-Nihon", "Japans Rückseite". Die dem Kontinent zugewandte Küste der Hauptinsel Honshu ist im Ausland noch weitgehend Terra incognita - strukturschwach und ohne große Industrie, dafür reich an Sagen und Legenden.
Gert Anhalt macht sich in der zweiteiligen Reportagereise "Japan - ein Wintermärchen" auf in das unbekannte, tief verschneite Gebiet. Die Reise beginnt im nördlichen Akita, wo es seit Jahrhunderten Brauch ist, die Kinder zu Jahresbeginn in Angst und Schrecken zu versetzen. Die Namahage, wilde Berggeister in Strohkostümen und mit schauerlichen Masken, treiben dann ihr Unwesen. Ungeheuer ganz anderer Art entstehen jedes Jahr im Skiort Zao in Yamagata. Dort liegt der Schnee so hoch, dass von den Tannen nur noch die Spitzen herausragen - aus den schneebedeckten Wipfeln formt der Wind unglaublich schöne und bizarre Skulpturen. In den Bergen von Nagano macht sich Gert Anhalt auf die Suche nach den berühmten badenden Affen, besucht eine traditionelle japanische Herberge und einen Nudelkoch, der über die alte Kunst der Buchweizennudeln, der "soba", wacht - eine japanische Leibspeise. In Niigata trifft er einen deutschen Architekten, der sich um die Pflege und den Erhalt alter japanischer Bauernhäuser kümmert, und begleitet in Gifu einen Medizinmann, der von Haus zu Haus zieht und Kräuter und Tinkturen verkauft.

Den zweiten Teil der Dokumentation "Japan - ein Wintermärchen" zeigt 3sat im Anschluss, um 4.30 Uhr.


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4:30

Japan - ein Wintermärchen

Zweiteilige Dokumentation von Gert Anhalt

2. Zenmönche, Nackedeis und der perfekte Schneemann

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Nach dem Wecken um 4.30 Uhr und der Andacht vertiefen sich die Mönche des berühmten Zenklosters Eiheiji in der Präfektur Fukui ins Zazen, einer Sitzmeditation. Dem spartanischen Frühstück folgt die gründliche Säuberung des jahrhundertealten Klosters. Barfuß wirbeln ...

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Nach dem Wecken um 4.30 Uhr und der Andacht vertiefen sich die Mönche des berühmten Zenklosters Eiheiji in der Präfektur Fukui ins Zazen, einer Sitzmeditation. Dem spartanischen Frühstück folgt die gründliche Säuberung des jahrhundertealten Klosters. Barfuß wirbeln die Mönche mit Putzlappen über die eiskalten Holzdielen. Das kleine Dörfchen Shiramine in der Präfektur Ishikawa hat sich etwas besonderes ausgedacht, um die langen Wintertage zu versüßen und vielleicht ein paar Touristen in die gottverlassene Gegend zu locken: Anfang Februar ist jeder Bürger verpflichtet, einen Schneemann zu bauen. Und in Okayama findet das berühmte Nackt-Fest "Hadaka-Matsuri" statt, ein religiöses Fest, bei dem sich Hunderte, nur mit Lendenschurz bekleidete junge Männer im eiskalten Wasser tummeln und versuchen, in den Besitz eines kleinen, heiligen Holzstabs zu kommen.
Gert Anhalt reist durch das Winterwunderland Japan.


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5:00

Die Feuerlady von Nippon

Wo die Blumen am Himmel blühen

Film von Gert Anhalt

(aus der Reihe "Die ZDF-reportage")

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Sie ist die Herrin über die Feuerblumen am nächtlichen Himmel von Tokio: Akiko Amano leitet Japans ältesten Betrieb für Feuerwerkskörper. Sie ist verantwortlich für eine der größten japanischen Kracher-Shows: das Edogawa-Feuerwerk. Mehr als 14.000 Feuerwerkskörper ...

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Sie ist die Herrin über die Feuerblumen am nächtlichen Himmel von Tokio: Akiko Amano leitet Japans ältesten Betrieb für Feuerwerkskörper. Sie ist verantwortlich für eine der größten japanischen Kracher-Shows: das Edogawa-Feuerwerk. Mehr als 14.000 Feuerwerkskörper lässt sie explodieren, vor einem Publikum von mehr als 1,5 Millionen Menschen. Die Feuerlady denkt sich die Farben und Formen aus und gibt sie Monate vor dem Spektakel bei sechs Feuerwerks-Fabriken in Japan in Auftrag. Sie weiß, was erforderlich ist, um am Himmel die Blumen blühen zu lassen. Auf ihr Kommando hören 120 Männer. Sie steuert die Kracher-Kreationen von ihrem Computer aus. Wenn sie sich nicht um ihre Feuerblumen kümmert, steht Akiko Amano auf der Judo-Matte. Sie ist in Tokio eine bekannte Judo-Sportlerin, trägt den schwarzen Gürtel und unterrichtet den Nachwuchs in diesem Kampfsport.
Japan-Korrespondent Gert Anhalt hat die Feuerwerk-Designerin bei den Vorbereitungen für das Edogawa-Feuerwerk begleitet. Die Kamera hielt auch das farbenfrohe Schauspiel am Himmel über Tokio fest. Danach waren sich Reporter und Zuschauer einig: Es war eine Supershow der Riesenkracher.


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5:30

Vor 30 Jahren - Japans besonderer Saft

Beobachtungen am Wasser

Film von Gerhard Dambmann

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Aus dem Pressetext von 1976: Stärker als Ideologien, Religion oder ausländischer Einfluss hat das Wasser den japanischen Nationalcharakter geprägt. Dem Wasser verdanken die Japaner ihre Hauptnahrung: Fische und Reis. Beim Bau der komplizierten und empfindlichen ...

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Aus dem Pressetext von 1976: Stärker als Ideologien, Religion oder ausländischer Einfluss hat das Wasser den japanischen Nationalcharakter geprägt. Dem Wasser verdanken die Japaner ihre Hauptnahrung: Fische und Reis. Beim Bau der komplizierten und empfindlichen Bewässerungskanäle für die Reisfelder haben sie über Jahrhunderte hinweg ihr einmaliges Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt. Aus dem Wasser schufen die Schinto-Götter Japan, und die fließende Vergänglichkeit des Wassers prägt ihr Naturgefühl und ihre Kunst. Nur wer die untergründigen Bindungen der Japaner ans Wasser begreift, kann die Zen-Gärten in Kyoto, die reinigenden Steinbecken vor den Schinto-Schreinen und die drall-bunten japanischen Volksfeste verstehen. Kein bedeutender Tempel ist ohne seinen Teich, in dem die Steine das Harte-Männliche und das Wasser das Fließende-Weibliche des taoistischen Yang-Yin symbolisieren. Jedes Frühjahr, wenn der Winter geht, stellen sich Gläubige, nur mit einem weißen Lendentuch bekleidet, unter mächtige, eisige Wasserfälle, die ihre Schuld wegspülen sollen. Da ist es kein Zufall, dass die Japaner ihr größtes Vergnügen im Wasser finden, im heißen Bad. Überall sprudeln aus Japans vulkanischem Untergrund die heißen Quellen ans Licht und überziehen so ganz Japan mit einem Netz von Badeorten. Von den heißen Quellen im tiefen Schnee in den Bergen bis zur Spielerei des heißen Bades in einer Zahnradbahn reicht das Angebot, vom heute meist getrennten Bad bis hin zu dem immer noch nicht ausgestorbenen "gemischten" Bad, wo Männer und Frauen, wie der liebe Gott sie schuf, in den Nebelschwaden der Badehäuser kaum zu unterscheiden sind.
Viele Möglichkeiten gibt es, sich einem fremden Volk zu nähern: historische Interpretationen, gesellschaftspolitische Deutungsversuche, geografische Betrachtungsweisen. ZDF-Korrespondent Gerhard Dambmann und Kameramann Hermann Engel haben Japan aus einem ungewohnten Blickwinkel heraus beobachtet, vom Wasser her.

Sendeende: 6:15 Uhr