Programm-Übersicht
Kalender
Oktober 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Donnerstag, 3. Januar
Programmwoche 01/2008
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:15
Stereo-Ton16:9 Format

Klöster der Schweiz: Kloster Rapperswil

(Wiederholung vom Vortag)


6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Im Oberallgäu: Wo Milch und Wasser fließen

Film von Gabriele Dinsenbacher

(aus der ARD-Reihe "Bilder einer Landschaft")

Ganzen Text anzeigen
Strahlenförmig laufen die Gebirgsbäche Breitach, Trettach und Stillach auf das Oberstdorfer Tal zu und fließen hinter Oberstdorf zur Iller zusammen. Oberstdorf liegt im südlichsten Zipfel Deutschlands, im Oberallgäu. In dieser Region mitten in den Alpen erwarten den ...
(ARD/BR)

Text zuklappen
Strahlenförmig laufen die Gebirgsbäche Breitach, Trettach und Stillach auf das Oberstdorfer Tal zu und fließen hinter Oberstdorf zur Iller zusammen. Oberstdorf liegt im südlichsten Zipfel Deutschlands, im Oberallgäu. In dieser Region mitten in den Alpen erwarten den Besucher nicht nur hervorragende Wintersportmöglichkeiten, sondern auch eine wunderschöne Landschaften und historische Sehenswürdigkeiten.
Gabriele Dinsenbacher stellt in ihrem Film das Oberallgäu vor: Die Iller bietet im Allgäu selten gewordenen Vogelarten gute Bedingungen für Brutplätze, ein junger Ornithologe führt an Brutplätze und ins Hintersteiner Tal, wo er an einem Projekt zum Schutz des Steinadlers mitarbeitet. In Oberstdorf ist die Wallfahrtskirche Maria Loretto zu sehen und im Weiler Rohrmoos die älteste Holzkirche Deutschlands mit ihren farbenprächtigen Malereien aus dem 15. Jahrhundert. Außerdem gibt es eine Hammerschmiede, die seit mehr als 500 Jahren mit dem Wasser der Ostrach betrieben wird und der Gebirgsweiler Gerstruben, der mit seinen jahrhundertealten Höfen als Museumsdorf erhalten ist. Zum Schluss stellt Gabriele Dinsenbacher Menschen auf Alphütten und Sennereien vor, die trotz der schwierigen Bedingungen immer noch an der Milchwirtschaft festhalten: Während der Sommermonate ist das Oberallgäu eingehüllt in das allgegenwärtige Glockengeläut der Kühe. Wenn die Tiere wieder ins Tal geführt werden, nehmen die Senner Abschied vom Alpsommer.
(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten, vor allem aus dem Alpenraum, und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "ZIB 2" liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Impressionen am Mekong

Film von Norbert Wank


9:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Oman - Abenteuer in Arabien

Dreiteilige Doku-Serie von Iris Bettray

2. Drama in der Wüste

Ganzen Text anzeigen
In der Wüste herrscht Aufregung: Kameldame Shiny bekommt ein Baby. Karins Familie ist dabei. Für die Beduinen sind die Wüstenschiffe ihr größtes Kapital. Shiny erwartet Nachwuchs von einem berühmten Rennkamelhengst aus Dubai. Zuletzt hatte Scheich Hamid, Chef der ...

Text zuklappen
In der Wüste herrscht Aufregung: Kameldame Shiny bekommt ein Baby. Karins Familie ist dabei. Für die Beduinen sind die Wüstenschiffe ihr größtes Kapital. Shiny erwartet Nachwuchs von einem berühmten Rennkamelhengst aus Dubai. Zuletzt hatte Scheich Hamid, Chef der Region, mit einem Kamelbaby 40.000 Rial, umgerechnet 80.000 Euro verdient. Catharina und Max, die Kinder der deutschen Prinzessin Karin, schmerzt es, dass mit dem Tier Geschäfte gemacht werden. Gerade haben sie ihre eigenen kleinen Zicklein wieder einmal vor dem Kochtopf der Beduinen gerettet. Doch es kommt alles anders, als Familie und Scheich gedacht haben. Bei Stephan und Janette in den Bergen herrscht Katerstimmung. Die gewaltige Gebirgslandschaft schlägt ihnen aufs Gemüt. Nichts als Steine, Bergspitzen und Ziegen bestimmen den Tagesablauf des Ehepaars seit ihrer Ankunft. Stephan würde das weniger schwer fallen, wenn Janette stärker in die Welt der Frauen integriert wäre. Er ist ratlos, wie er ihr helfen kann. Benjamin hat als BVB-Fan über den Fußball Kontakt zu den Jugendlichen im Wadi aufgebaut. Sein erstes Mannschaftsspiel vor atemberaubender Kulisse wartet auf ihn. Als Janette in einem kleinen Garten bei einer geheimnisvollen alten Dame landet, ahnt sie noch nicht, dass dies der Beginn einer Freundschaft ist, die sie in die Tradition und Kultur der omanischen Frauen einführen wird. Zum Kulturschock für die ganze Familie wird die Umsiedlung in die Großstadt Maskat. Da Islam nicht gleich Islam und Oman nicht gleich Oman ist, muss die norddeutsche Familie noch einmal ganz von vorne anfangen: Janette muss sich in einem edlen omanischen Restaurant zurechtfinden. Benjamin lernt in einem College zusammen mit omanischen Jugendlichen den modernen Oman kennen. Und Stephan gefällt gar nicht, dass er von seiner Familie getrennt wird, aber ein neuer Job nimmt ihn auch nachts in Beschlag.
Die dreiteilige Doku-Serie "Oman - Abenteuer in Arabien" begleitet die beiden Familien bei ihrer Reise im Frühjahr 2007.

Den dritten Teil der dreiteiligen Doku-Serie zeigt 3sat am Freitag, 4. Januar, um 9.15 Uhr.


10:00

Wie Zar Peter seinen Mohren verheiratete

(Skas pro to, kak zar Peter arapa shenil)

Spielfilm, UdSSR 1976

Darsteller:
Ibrahim HannibalWladimir Wyssozki
Zar PeterAlexej Petrenko
Gawrilo AfanassjewitschIwan Ryshow
NataschaIrina Masurkewitsch
SergunkaMichail Kokschenow
u.a.
Länge: 96 Minuten
Regie: Alexander Mitta

Ganzen Text anzeigen
Der Mohr Ibrahim Petrowitsch Hannibal war ein Geschenk an den Zarenhof. Zar Peter I. liebt den Jungen wie sein eigenes Kind. Er lässt ihm Bildung zukommen und schickt ihn an den französischen Hof. Dort erweitert Ibrahim Hannibal nicht nur seine Seefahrtskenntnisse, Zar ...
(ARD/MDR)

Text zuklappen
Der Mohr Ibrahim Petrowitsch Hannibal war ein Geschenk an den Zarenhof. Zar Peter I. liebt den Jungen wie sein eigenes Kind. Er lässt ihm Bildung zukommen und schickt ihn an den französischen Hof. Dort erweitert Ibrahim Hannibal nicht nur seine Seefahrtskenntnisse, Zar Peter muss ihn nach einer Aufsehen erregenden Liebesaffäre nach Petersburg zurückholen. Um sein Patenkind, das inzwischen sein fähigster Berater ist, in Russland zu halten, will der Zar ihn mit Natascha, der Tochter des Bojaren Gawrilo Afanassjewitsch verheiraten - das Mädchen ist bezaubernd und Hannibal ist ihr zugeneigt. Doch als Natascha vor Schreck in Ohnmacht fällt, deutet Ibrahim Hannibal das als Abneigung. Er weigert sich, den Wunsch des Zaren zu erfüllen und fällt in Ungnade. Die Bojarenfamilie dagegen ist froh, der kränkenden Verbindung entkommen zu sein. Nun macht sich der nichtsnutzige Marineleutnant Michail Goworow Hoffnung. Als auch der Bojar Gawrilo wegen Faul- und Dummheit beim Zaren in Ungnade fällt und mit seiner Familie verbannt werden soll, bittet Gawrilo den Zögling des Zaren inständig, seine Tochter zu heiraten. Ibrahim Hannibal stellt ihm eine Bedingung: An der geheimen Hochzeit dürfen nur die Braut, der Bräutigam und ein Geistlicher anwesend sein. Dann schreibt er zwei Billets - eins an Natascha und eins an Michail Goworow. Wie wenig weiß Hannibal von Nataschas wahren Gefühlen.
Alexander Mittas tragikomisches Filmmärchen beruht auf historischen Fakten. Mitta, der mit dem Film "Leuchte, mein Stern leuchte" großen Erfolg hatte und international bekannt wurde, beschwört die bewegte Zeit des russischen Zaren Peter I. (1672 - 1725) herauf. Er erweist sich als experimentierfreudiger Filmemacher und verbindet verschiedene Genres und Stilmittel.
(ARD/MDR)


Seitenanfang
11:35
Stereo-TonVideotext Untertitel

Schätze aus dem Böhmerwald

Foto- und Filmraritäten aus 100 Jahren

Dokumentation von Gernot Ecker

(teilweise schwarzweiß)

Ganzen Text anzeigen
Sie wurden "Könige des Böhmerwaldes" genannt - jene Fotografen, die um 1900 zu den ersten überhaupt gehörten, die ihre Ateliers verlassen haben, um den Böhmerwald auf faszinierenden Bildern festzuhalten. Zu Fuß, mit dem Rad, auf den Vorläufern der Skier, mit den ...
(ORF)

Text zuklappen
Sie wurden "Könige des Böhmerwaldes" genannt - jene Fotografen, die um 1900 zu den ersten überhaupt gehörten, die ihre Ateliers verlassen haben, um den Böhmerwald auf faszinierenden Bildern festzuhalten. Zu Fuß, mit dem Rad, auf den Vorläufern der Skier, mit den ersten Motorrädern und später mit den ersten Autos durchkämmten sie das Gebiet zwischen Donau und Moldau und hielten heute längst untergegangene Orte, die Arbeit der Menschen, ihre Feste und Feiern, die unvergleichliche Naturlandschaft auf ihren Glasplatten fest. Die Fotografenfamilie Seidel gilt als Brückenbauer in die Vergangenheit. Rund 100.000 Glasplatten mit Fotos haben Vater und Sohn Seidel auf dem Dachboden ihres Ateliers der Nachwelt hinterlassen. Karl und Ludwig Hebsacker aus Bad Leonfelden gründeten einen Ansichtskartenverlag und schickten ihre Fotos aus dem Mühlviertel so in alle Welt. Sie waren mit ihren aufwändig gefertigten Holzkameras aber auch dabei, als 1892 ein Brandstifter einen ganzen Ort in Schutt und Asche legte, als der erste Postbus 1912 durch das Mühlviertel rollte, als die viel bestaunte Technik des Automobils Einzug im Leben der Menschen hielt. In Freistadt gründete der Fotograf Kaspar Obermayr 1913 eines der ersten Kinos Österreich. Der technikbegeisterte Mann, der in seinem Geschäft auch Grammophone und die ersten Radioapparate verkaufte, gilt als Pionier der "laufenden Bilder". Als neben der Fotografie auch der Film immer mehr an Bedeutung gewann und das Interesse der Menschen an den ersten Kinostreifen rasant stieg, gründete der Freistädter Walter Stadler das erste Wanderkino im Mühlviertel. Mit seinen schweren Apparaten zog er von Wirtshaus zu Wirtshaus und brachte den Menschen sowohl die Nachrichten in Form der Wochenschauen als auch Unterhaltung mit Spielfilmen.
Die Dokumentation stellt die außerordentliche Sammlung der Bilddokumente vor, die den Böhmerwald und den Alltag seiner Menschen aus einem persönlichen und historischen Blickwinkel zeigen.
(ORF)


Seitenanfang
12:00

Hamburg damals

Zeitgeist, Ereignisse, Erinnerungen

Eine sechsteilige Zeitreise von Christian Mangels

4. Die Jahre 1965 - 1969

Ganzen Text anzeigen
Hamburg in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre: Weitreichende gesellschaftliche Veränderungen prägen diese Zeit in der größten Stadt Westdeutschlands. Die Studentenbewegung stellt überkommene Strukturen in Frage. Nach Demonstrationen gegen den Schah-Besuch 1967 ...
(ARD/NDR)

Text zuklappen
Hamburg in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre: Weitreichende gesellschaftliche Veränderungen prägen diese Zeit in der größten Stadt Westdeutschlands. Die Studentenbewegung stellt überkommene Strukturen in Frage. Nach Demonstrationen gegen den Schah-Besuch 1967 erreichen die Proteste gegen die Staatsautorität 1968 einen Höhepunkt. Die Jugend ist im "Beatfieber" - populäre Bands setzen Akzente. 1965 spielen die "Rolling Stones" in der Stadt, 1966 kommen die "Beatles" zurück nach Hamburg. Während die Fans drinnen begeistert vor der Bühne jubeln, gibt es draußen auf den Straßen Krawalle. Auch die "sexuelle Revolution" verändert die Gesellschaft in diesen Jahren: althergebrachte Moralvorstellungen geraten in Bewegung. "Freie Liebe" und moderner Aufklärungsunterricht an Schulen verursachen Irritationen. Auf St. Pauli soll kontrollierter Bordellbetrieb an die Stelle der Straßenprostitution treten: Auf Wunsch der Politik entsteht das Eros-Center. Im Hafen wird 1968 das erste Vollcontainerschiff abgefertigt: Das beginnende Container-Zeitalter verändert Arbeitsabläufe und Arbeitsbedingungen an den Kais, aber Hamburg kann seinen Ruf als "schneller Hafen" behaupten.
In der vierten Folge der Dokumentation "Hamburg damals" von Christian Mangels spiegeln historische Filmdokumente den Zeitgeist von 1965 bis1969 wider. Es entsteht ein mitreißendes, facettenreiches Bild der Hansestadt. Dabei werden sowohl "große Ereignisse" als auch der Alltag in Hamburg gezeigt: Normalität und Gewohntes neben Skurrilität und Provokation: Während gelegentlich nackte Spazierer - erste "Flitzer" - für Aufsehen in der Stadt sorgen, bummeln Nachtschwärmer und Frühaufsteher auch damals schon Sonntag morgens über den Fischmarkt.
(ARD/NDR)


Seitenanfang
13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "ZIB 2" liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


Seitenanfang
13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Eisenbahn-Romantik

Ein Schweizer Wintermärchen

Film von Susanne Mayer-Hagmann
Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Der "Eisenbahn-Romantik"-Sonderzug war über Fastnacht im Schweizer Jura und in der Zentralschweiz zu Gast: Dabei haben zahlreiche Dampflokomotiven ihre Aufwartung gemacht. Die 23 058 zum Beispiel, eine DB-Lok, die seit vielen Jahren in unserem Nachbarland eine neue Heimat ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
Der "Eisenbahn-Romantik"-Sonderzug war über Fastnacht im Schweizer Jura und in der Zentralschweiz zu Gast: Dabei haben zahlreiche Dampflokomotiven ihre Aufwartung gemacht. Die 23 058 zum Beispiel, eine DB-Lok, die seit vielen Jahren in unserem Nachbarland eine neue Heimat gefunden hat. Der Dampfsonderzug der Ballenberg-Bahn mit der Zahnrad-Dampflok Hg 3/3 konnte vor mehr als 30 Jahren gerade noch vor dem Schneidbrenner gerettet werden konnte - und die passende historische Wagengarnitur dazu. Nun fährt die Bahn von Interlaken über den Brünigpass. Die Faszination im Schnee: die Foto-Fahrt mit den Dampfrössern A 3/5 und der C 5/6 ins Val de Travers. Ein Höhepunkt der Reise war eine Schweizer Dampf-Doppeltraktion ins tief verschneite Juragebirge.
(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Donau kulinarisch

13-teilige Reihe

7. Von Bratislava bis Budapest

Film von Dieter Zeppenfeld

Ganzen Text anzeigen
Auf der siebten Etappe der kulinarischen Reise geht es entlang der slowakisch-ungarischen Grenze, zum Donauknie bis nach Budapest. Über der slowakischen Hauptstadt Bratislava thront der Hrad, die markante Burg mit ihren vier Türmen, über der fast vollständig ...
(ARD/SWR/WDR/ORF)

Text zuklappen
Auf der siebten Etappe der kulinarischen Reise geht es entlang der slowakisch-ungarischen Grenze, zum Donauknie bis nach Budapest. Über der slowakischen Hauptstadt Bratislava thront der Hrad, die markante Burg mit ihren vier Türmen, über der fast vollständig restaurierten Altstadt. Im Norden der Stadt beginnen die Kleinen Karpaten. Schon seit der Römerzeit wird hier Wein angebaut. Nach der Wende haben sich die Winzer zur Karpatenweinstraße zusammengeschlossen. Die südliche Mosoni-Donau fließt durch die Kleine Ungarische Tiefebene und erreicht dort Györ. In Györ findet einmal im Jahr eine Barockhochzeit statt. Die Trauung ist kein Spiel, das Brautpaar heiratet tatsächlich. Kulinarischer Höhepunkt des Festes ist die riesige Hochzeitstorte. Bei Visegrad beginnt das Donauknie. Hier teilt sich die Donau. Am kleineren Donauarm liegt Szentendere, das "Montmartre" der Donau. Seit den 1920er Jahren gibt es dort eine Künstlerkolonie. Im Restaurant Aranysárkány holt Gastwirt und Koch Attila Mahr sich jedes Jahr ein Dutzend Künstler zum Kochen oder Backen. Immer wieder entsteht ein neues Gericht, das dann auf der Speisekarte auftaucht und das der mitkochende Künstler in einem Kunstwerk verewigt.
In 13 Folgen stellt die Reihe die kulinarischen Höhepunkte an den Ufern der Donau in zehn Ländern vor.
(ARD/SWR/WDR/ORF)


Seitenanfang
14:30
Stereo-Ton16:9 Format

Donau kulinarisch

13-teilige Reihe

8. Budapest

Film von Dieter Zeppenfeld

Ganzen Text anzeigen
In Budapest, Ungarns schöner Hauptstadt, hat der Fluss fast die Hälfte seines Wegs zum Schwarzen Meer zurückgelegt. Er teilt die Stadt in zwei Hälften. Auf der westlichen Seite das gemütliche Buda, auf der östlichen das geschäftige Pest. Das angeblich älteste ...
(ARD/SWR/WDR/ORF)

Text zuklappen
In Budapest, Ungarns schöner Hauptstadt, hat der Fluss fast die Hälfte seines Wegs zum Schwarzen Meer zurückgelegt. Er teilt die Stadt in zwei Hälften. Auf der westlichen Seite das gemütliche Buda, auf der östlichen das geschäftige Pest. Das angeblich älteste Café der Welt ist hier, das Café Ruszwurm. Spezialität ist der Tiroler Strudel, der übrigens aus Ungarn stammt. Sein Blätterteig besteht aus 144 Schichten und wird mit Äpfeln, Kirschen, Quark oder Mohn gefüllt. Die Fischerbastei auf dem Budaer Berg ist eine der größten Attraktionen Budapests. Die Anlage mit ihren Gängen und Türmchen wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut. Unter der Stadt befinden sich mehr als 100 heiße Quellen. Sie speisen über 40 Thermal- und Schwimmbäder. Das Gellertbad zählt zu den schönsten Bädern der Stadt. Die Elisabethstadt ist das jüdische Viertel auf der Pester Seite. Die Synagoge erstrahlt wieder in neuem Glanz. Sie ist eine der größten Europas. Hier liegt auch das Restaurant "fülemüle". Küchenchef Aron Grossmann bereitet ein Sólet vor. Für das traditionelle Bohnengericht werden Rinderzunge, Hühnerbrust und gefüllte Gänsehälse zusammen mit getrockneten Bohnen angebraten - ein deftiger Eintopf. Das Parlament ist das herausragende Monument der Stadt Budapest. Direkt an der Donau gelegen ist es mit seinem Kuppelbau das größte Gebäude Ungarns. Im Gundel, dem wohl berühmtesten Restaurant Ungarns, bereitet Chefkoch Kálmán Kalla ein Paprikahuhn nach einem traditionellen Rezept des Hauses zu. Wer noch nicht zu müde ist, genießt noch das in der Nacht grandios beleuchtete Panorama an den Ufern der Donau. Die achte Etappe der kulinarischen Donaureise widmet sich den Spezialitäten der ungarischen Hauptstadt.
In 13 Folgen stellt die Reihe die kulinarischen Höhepunkte an den Ufern der Donau in zehn Ländern vor.
(ARD/SWR/WDR/ORF)


Seitenanfang
15:00
Stereo-Ton

Zittern für den Eiswein

Edle Tropfen aus dem Rheingau

Film von Wolfgang Neumann-Bechstein

Ganzen Text anzeigen
Vier Uhr nachts, minus neun Grad: Im Stockdunkeln fallen die Trauben wie Eisklumpen in die Bütt'. Die Finger der Lesehelfer im Weingut von Norbert Barth sind fast genauso kalt wie die Trauben. Trotzdem freuen sich alle im Rheingauer Weingut "Prinz von Hessen" auf die ...
(ARD/HR)

Text zuklappen
Vier Uhr nachts, minus neun Grad: Im Stockdunkeln fallen die Trauben wie Eisklumpen in die Bütt'. Die Finger der Lesehelfer im Weingut von Norbert Barth sind fast genauso kalt wie die Trauben. Trotzdem freuen sich alle im Rheingauer Weingut "Prinz von Hessen" auf die Eisweinlese, denn die ist immer auch ein Fest. Aber zuvor heißt es warten. Und wenn es ganz schlimm kommt, die klirrende Kälte ausbleibt, dann landet die Frucht für den edlen Tropfen auf dem Kompost, dann war viel Vorbereitung umsonst. Aber daran denkt keiner der wenigen Rheingauwinzer, die in dieser Saison Trauben für die ersten eisigen Nächte hängen ließen. "Eiswein kann man nicht erzwingen, da hat immer die Natur das letzte Wort", meint Winzer Norbert Barth und hofft dennoch - wie jedes Jahr - auf gute Erträge aus der eisigen Ernte. Als Familienbetrieb haben es die Barths mit viel Können in die Spitzengruppe deutscher Weinbetriebe geschafft. Aber Können allein reicht heute nicht mehr aus. Gutes Marketing und ein Sortiment, das keine Wünsche offen lässt, sind genau so wichtig. Da gehört ein Eiswein einfach dazu, auch wenn das Warten ganz schön Nerven kostet.
Wolfgang Neumann-Bechstein hat die frostige Weinlese begleitet und den Rheingau von einer ganz neuen Seite kennen gelernt.
(ARD/HR)


Seitenanfang
15:30

Japan - ein Wintermärchen

Zweiteilige Dokumentation von Gert Anhalt

2. Zenmönche, Nackedeis und der perfekte Schneemann

Ganzen Text anzeigen
Nach dem Wecken um 4.30 Uhr und der Andacht vertiefen sich die Mönche des berühmten Zenklosters Eiheiji in der Präfektur Fukui ins Zazen, eine Sitzmeditation. Dem spartanischen Frühstück folgt die gründliche Säuberung des jahrhundertealten Klosters. Barfuß wirbeln ...

Text zuklappen
Nach dem Wecken um 4.30 Uhr und der Andacht vertiefen sich die Mönche des berühmten Zenklosters Eiheiji in der Präfektur Fukui ins Zazen, eine Sitzmeditation. Dem spartanischen Frühstück folgt die gründliche Säuberung des jahrhundertealten Klosters. Barfuß wirbeln die Mönche mit Putzlappen über die eiskalten Holzdielen. Das kleine Dörfchen Shiramine in der Präfektur Ishikawa hat sich etwas besonderes ausgedacht, um die langen Wintertage zu versüßen und vielleicht ein paar Touristen in die gottverlassene Gegend zu locken: Anfang Februar ist jeder Bürger verpflichtet, einen Schneemann zu bauen. Und in Okayama findet das berühmte Nackt-Fest "Hadaka-Matsuri" statt, ein religiöses Fest, bei dem sich Hunderte, nur mit Lendenschurz bekleidete junge Männer im eiskalten Wasser tummeln und versuchen, in den Besitz eines kleinen, heiligen Holzstabs zu kommen.
Zweiter Teil der Reportagereise von Gert Anhalt durch das Winterwunderland Japan.


Seitenanfang
16:00

Lederstrumpf

Vierteiliger Abenteuerfilm, BRD/Frankreich 1969

Frei nach den Romanen von James Fenimore Cooper

3. Das Fort am Biberfluss

Darsteller:
LederstrumpfHellmut Lange
ChingachgookPierre Massimi
MabelJuliette Villard
Major DunhamDaniel Crohem
JasperChristian Duroc
u.a.
Länge: 93 Minuten
Drehbuch: Walter Ulbrich
Drehbuch: Jacques Rémy
Regie: Jean Dréville
Fernsehbearbeitung: Walter Ulbrich
Fernsehbearbeitung: Jacques Rémy

Ganzen Text anzeigen
Nat Bumppo und sein Freund Chingachgook sind sesshaft geworden und leben von der Jagd. Dabei verstoßen sie gegen das Jagdgesetz. Der Sheriff hat Nat beobachtet und ihn gegen heftigen Widerstand verhaftet. Nat muss ins Gefängnis. Chingachgook befreit ihn nachts, und ...

Text zuklappen
Nat Bumppo und sein Freund Chingachgook sind sesshaft geworden und leben von der Jagd. Dabei verstoßen sie gegen das Jagdgesetz. Der Sheriff hat Nat beobachtet und ihn gegen heftigen Widerstand verhaftet. Nat muss ins Gefängnis. Chingachgook befreit ihn nachts, und zusammen ziehen sie weiter. Als sie unterwegs Rast machen, können sie ein Mädchen vor der Verfolgung durch die Sioux retten: Mabel Dunham, die Tochter des Kommandanten von Fort Henry. Als die Gruppe heil im Fort ankommt, stellt sich heraus, dass die vom Vater in der Stadt vermutete Mabel durch eine List, die nur einem Verräter im eigenen Lager möglich war, als Geisel in die Gewalt der Sioux gebracht werden sollte. Als ein Munitionsdepot explodiert, beschließt Major Dunham, das unsichere Fort Henry aufzugeben und sich nach Fort Oswald zurückzuziehen. Nat wird als Pfadfinder verpflichtet. Nat und Chingachgook brauchen nicht nur Erfahrung und Mut, sondern auch viel Glück. Nach einem ersten kurzen Angriff ziehen die Sioux sich zu aller Überraschung wieder zurück. In einem verlassenen Fort am Wege werden die verwundeten britischen Soldaten versorgt. Zwar umzingeln die Indianer zunächst dieses Fort und entführen Mabel, aber sie ziehen bald wieder ab. Diese Gelegenheit nutzt Major Dunham, um mit den einsatzfähigen Männern einen Durchbruch zu wagen. Genau das hat Häuptling Pfeilspitze gewollt: Verwundete und Frauen im Fort, die Soldaten draußen im Nebel auf dem vereisten See.
Frei nach den Romanen von James Fenimore Cooper erzählt der vierteilige Fernsehfilm aus dem Jahr 1969 die Abenteuer von "Lederstrumpf", gespielt von Hellmuth Lange. Der in Rumänien gedrehte Film beeindruckt durch seine schönen Naturaufnahmen.

Den letzten Teil der Reihe zeigt 3sat am kommenden Tag um 16.00 Uhr.


Seitenanfang
17:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Ur-Amazonas - Fluss aus der Wüste

Film von Sepp Friedhuber und Herbert Habersack

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigen
Sepp Friedhuber, Geologe aus Österreich, und Gero Hillmer, Doyen der deutschen Geologie, versuchen ihre revolutionäre These zu beweisen, wonach der Ur-Amazonas einst von seinem historischen Quellgebiet im Zentrum der heutigen Sahara nach Westen floss. Nach dem ...
(ORF)

Text zuklappen
Sepp Friedhuber, Geologe aus Österreich, und Gero Hillmer, Doyen der deutschen Geologie, versuchen ihre revolutionäre These zu beweisen, wonach der Ur-Amazonas einst von seinem historischen Quellgebiet im Zentrum der heutigen Sahara nach Westen floss. Nach dem Auseinanderbrechen dieses ehemals gemeinsamen Kontinents Gondwana und der Entstehung von Südamerika und Afrika zerriss das Stromband des Ur-Amazonas in einen afrikanischen und einen südamerikanischen Teil, der immer noch nach Westen floss. Aber die driftbedingte Auffaltung der Anden blockierte den Lauf des Stroms und ließ vor spätestens 30 Millionen Jahren den südamerikanischen Amazonas seine Richtung umkehren, so dass er heute in den Atlantik mündet. Aber nur wenn beweisbar ist, dass Südamerika und Afrika tatsächlich einen Kontinent zwischen Indischem und Atlantischem Ozean geformt haben, ist die Theorie vom 14.000 Kilometer langen Ur-Amazonas haltbar.
In der Dokumentation tasten sich die beiden Wissenschafter auf einer filmischen Reise in die Vergangenheit von Bekanntem zum Unbekannten vor - eine Reise in die Epoche, als Südamerika und Afrika noch einen gemeinsamen Kontinent bildeten: Sie reisen zum Amazonas im Zentrum Südamerikas und nach Afrika. Vom Tschadsee aus führt die Forschungsreise entlang des angenommenen Stromverlaufs Richtung Nordosten, der Quelle des Ur-Amazonas in der Mitte der Sahara. Doch so wie der Amazonas Südamerikas mehrere Ursprünge besitzt, so bezog auch der Ur-Amazonas aus verschiedenen Quellflüssen sein Wasser. Ein besonders auffälliges ausgetrocknetes Tal führt in das Ennedigebirge, einen Gebirgsstock an der Grenze zum Sudan. Die Schlucht führt auf mehrere 100 Meter Wasser. Hier entdeckten die Forscher zu ihrer größten Überraschung inmitten der Sahara einige Krokodile. Weiter fanden sie versteinerte Süßwasserfische, die ebenso zu ihrer Indizienkette gehören wie der sensationelle Fund eines 230 Millionen Jahre alten Mesosauriers.
(ORF)


Seitenanfang
18:15
Stereo-Ton

Reisen in ferne Welten

Ecuador - Von den Anden an die Küste

Film von Julia Leiendecker

Ganzen Text anzeigen
Ächzend schnaubt die Lokomotive bergan auf der steilsten Bahnstrecke der Welt. "Teufelsnase" wird dieser Abschnitt auch genannt und ganz Wagemutige genießen den Ausblick breitbeinig auf dem Dach stehend. Die Bahnstrecke liegt im Andenstaat Ecuador - einem Land, wo auf ...
(ARD/SR)

Text zuklappen
Ächzend schnaubt die Lokomotive bergan auf der steilsten Bahnstrecke der Welt. "Teufelsnase" wird dieser Abschnitt auch genannt und ganz Wagemutige genießen den Ausblick breitbeinig auf dem Dach stehend. Die Bahnstrecke liegt im Andenstaat Ecuador - einem Land, wo auf engstem Raum alle Vegetationszonen vertreten sind: Schneebedeckte Gipfel der Vulkane im Hochland, üppiger Regenwald im Amazonastiefland und lang gezogene Badestrände an der Pazifikküste. Aber nicht nur die Landschaft ist beeindruckend, Ecuador ist reich an kulturellen Schätzen. In Ingapirca erwarten den Besucher die größten Inkaruinen des Landes und die Kolonialstädte Quito und Cuenca gelten als die schönsten in Lateinamerika.
Julia Leiendecker hat Ecuador mit einem Kamerateam bereist. Ihre Reise führt unter anderem auf bunte Indiomärkte und in abgelegene Dörfer und zu Allerheiligen zu den heißen Thermalquellen in Papallacta.
(ARD/SR)


Seitenanfang
19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


Seitenanfang
19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Klöster der Schweiz: Kloster Engelberg

Neige das Ohr deines Herzens

Film von Norbert Bischofberger

Ganzen Text anzeigen
Die Klöster und Ordensgemeinschaften in der Schweiz sind im Wandel. Sie haben in den letzten Jahren ihr Erscheinungsbild stark verändert. Private Internate und Schulen wurden geschlossen, die Klöster mussten neue Tätigkeitsfelder erschließen. Der Umbruch hängt mit ...

Text zuklappen
Die Klöster und Ordensgemeinschaften in der Schweiz sind im Wandel. Sie haben in den letzten Jahren ihr Erscheinungsbild stark verändert. Private Internate und Schulen wurden geschlossen, die Klöster mussten neue Tätigkeitsfelder erschließen. Der Umbruch hängt mit dem fehlenden Nachwuchs an Schwestern und Patres zusammen, aber auch mit gesellschaftlichen Veränderungen und der Umstrukturierung der Bildungslandschaft Schweiz. Die Abtei Engelberg in der Zentralschweiz ist ein "klassisches" Benediktinerkloster mit Gymnasium, Internat und Pfarrei. Die weltoffene Haltung der Mönche äußert sich in der Arbeit und im Gebet.
Norbert Bischofberger porträtiert das Kloster.


Seitenanfang
20:00
16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In-und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


Seitenanfang
20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Rockies

Dreiteilige Reihe

3. Sommer am Colorado

Film von Gerd Ruge

Ganzen Text anzeigen
Die Rocky Mountains sind eine fantastische Landschaft mit alten Goldgräberstätten. Sie sind aber auch eine Region, in der Bohrtürme für Erdgas aus der Erde schießen und an deren Rand Städte mit einer eigenartigen Kultur entstehen wie die Universitätsstadt Boulder, ...
(ARD/WDR)

Text zuklappen
Die Rocky Mountains sind eine fantastische Landschaft mit alten Goldgräberstätten. Sie sind aber auch eine Region, in der Bohrtürme für Erdgas aus der Erde schießen und an deren Rand Städte mit einer eigenartigen Kultur entstehen wie die Universitätsstadt Boulder, Trainingszentrum der Mountainbiker und Wohnort wohlhabender Althippies.
Gerd Ruges Reise führt durch ein Gebirge voller Widersprüche, durch eine der abwechslungsreichsten Landschaften Amerikas. Sein Resümee: Das Land der Felsenberge kennt keinen Reiseführer für alle. Jeder muss sich die Welt suchen, die zu ihm passt. Die neue Zeit verändert die Rocky Mountains: Am Rande des Gebirges entstehen Städte mit eigenartiger Kultur: darunter die Universitätsstadt Boulder, Trainingszentrum der Mountainbiker, in der wohlhabende Althippies und politische Liberale den Lebensstil bestimmen. Biogemüse auf dem Markt und politischer Protest gegen Krieg und Atomkraft haben der Stadt bei den Nachbarn den Spitznamen "Volksrepublik Boulder" eingetragen. Ganz anders dagegen Colorado Springs, weiter südlich, die Hauptstadt des erzkonservativen Amerikas. 400 Kirchen haben die 420.000 Einwohner, und in manchen Vororten haben 90 Prozent der Einwohner George W. Bush gewählt. Große christliche Organisationen überziehen ganz Amerika von hier mit ihren Computernetzen, geben Ratschläge für ein christliches Familienleben, aber auch politische Hinweise, welche Politiker als "unamerikanisch und unchristlich" besser abzuwählen sind. In einer kleinen Kneipe an der Kreuzung zweier einsamer Fernstraßen begegnet Gerd Ruge Leuten, die zufrieden sind, "in der Mitte von Nirgendwo" zu leben, Rentner und Handwerker, die aus anderen Teilen Amerikas in die ruhige Einsamkeit einer fantastischen Landschaft umgezogen sind. In den Hochtälern liegen verwitterte Ruinen alter Goldbergwerke. Ihre Besitzer haben sie einfach verfallen lassen, als der Goldrausch verflog. Im Flusstal des Colorado wächst dagegen eine unromantische Landschaft auf: Bohrtürme schießen aus der Erde, denn Gas ist teuer geworden. Hier plant die Industrie, rund 30.000 Gasquellen zu erschließen.
(ARD/WDR)


Seitenanfang
21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Bertrand Piccard

Das Leben als Ballonfahrt

Film von Otto C. Honegger

Ganzen Text anzeigen
Großvater Auguste Piccard stieg 1931 als erster Mensch mit einem Ballon in die Stratosphäre auf und erreichte eine Höhe von über 16.000 Metern. Darauf stieß er auch in die Tiefsee vor. Vater Jacques Piccard tauchte im Jahr 1960 zum tiefsten Punkt der Erde auf 11.000 ...

Text zuklappen
Großvater Auguste Piccard stieg 1931 als erster Mensch mit einem Ballon in die Stratosphäre auf und erreichte eine Höhe von über 16.000 Metern. Darauf stieß er auch in die Tiefsee vor. Vater Jacques Piccard tauchte im Jahr 1960 zum tiefsten Punkt der Erde auf 11.000 Metern. Bertrand Piccard schaffte 1999 eines der letzten großen Abenteuer in der Luft, eine Nonstop-Fahrt im Ballon rund um die Welt in 20 Tagen.
Otto C. Honegger begleitet Bertrand Piccard nach Château-d'Oex, wo dieser den Grundstein für seinen Weltruhm legte. Drei Mal hob er von hier aus ab, bevor er zusammen mit Brian Jones schließlich die Weltumrundung schaffte. Nun starten Piccard und Jones mit einer Nachbildung des großen "Breitling Orbiter", einem sieben Mal kleineren Heißluftballon. Im Ballon und auf festem Boden erklärt Piccard dabei seine Philosophie des Abenteuers und des Lebens. Erstmals ließ Piccard auch ein Fernsehteam in seinen Privatbereich blicken. Zusammen mit seiner Frau und seinen drei Töchtern reist das Team ins National Air and Space Museum in die USA. Otto C. Honegger begleitete Piccard beim Fallschirmspringen und filmte ihn zu Hause und in seiner psychiatrischen Praxis. So wird ein interessanter Einblick in die Geisteshaltung eines Abenteurers möglich, der heute als Vortragsredner in der ganzen Welt auftritt, aber als Doktor der Psychiatrie noch immer ausgewählte Patientinnen und Patienten in Hypnose versetzt. Das Filmteam folgte ihm auch nach Niger in Westafrika, wo er sich mit seiner Stiftung "Winds of Hope" im Kampf gegen die Krankheit Noma engagiert. Diese befällt vor allem Kinder und kann zu furchtbaren Entstellungen im Gesicht führen. Piccard setzt auf Prävention und lässt Gesundheitsagentinnen ausbilden, um die Symptome der Krankheit frühzeitig zu erkennen. Bertrand Piccard entpuppt sich als Mensch mit unerschütterlichem Optimismus, der ständig neue Grenzen überschreiten will.


Seitenanfang
22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


Seitenanfang
22:25
Stereo-Ton

Die Macht des Wissens

Fünfteilige Reihe

Präsentiert von Armin Mueller-Stahl

2. Jan Hus in Prag

Film von Matthias Schmidt

Ganzen Text anzeigen
Am 14. März 1402 hält der Reformator und Nationalist Jan Hus in der Prager Bethlehemskirche eine leidenschaftliche, kämpferische Rede. Er übt Kritik am Ablasshandel der Kirche, an den fetten Mönchen und Pfaffen und an der deutschen Vorherrschaft in Prag wie überhaupt ...
(ARD/MDR)

Text zuklappen
Am 14. März 1402 hält der Reformator und Nationalist Jan Hus in der Prager Bethlehemskirche eine leidenschaftliche, kämpferische Rede. Er übt Kritik am Ablasshandel der Kirche, an den fetten Mönchen und Pfaffen und an der deutschen Vorherrschaft in Prag wie überhaupt in ganz Böhmen. Als Rektor der Karls-Universität Prag stachelte der überzeugte Tscheche wenig später König Wenzel dazu an, die ungerechtfertigten, maßlos überzogenen Rechte der Deutschen an dieser Universität zu beschneiden. Die 1348 von Kaiser Karl IV. gegründete Universität ist nicht nur die älteste Mitteleuropas, sie gilt auch als die erste deutsche Universität - die Mehrzahl der Dozenten und Studenten ist anfangs beinahe ausschließlich deutschsprachig. Als Folge von Hus' Aktivitäten entstehen Unruhen, und mehr als 2.000 Studenten und Professoren verlassen die Stadt, um in Leipzig eine neue Universität zu gründen. Der 1372 geborene Hus wird zum Volkstribun, der dem unterdrückten tschechischen Volk zu neuem Nationalbewusstsein verhilft. Doch die Mächtigen schlagen zurück: Nachdem er eine Bannbulle des Papstes missachtet, wird das so genannte Interdikt über die gesamte Stadt verhängt. Erst wenn Hus Prag verlässt, soll der Bann aufgehoben werden. Hus geht ins Exil. 1414 wird er zum Konstanzer Konzil einberufen. Trotz päpstlicher und königlicher Versprechungen des freien Geleits wird er eingekerkert und am 6. Juli 1415 verbrannt. Das Schicksal "seiner" Universität, der Karls-Universität, war nicht nur zu dieser Zeit eng verknüpft mit dem Schicksal des tschechischen Staates - bis hin zu den Repressionen, die Studenten und Professoren während des Prager Frühlings 1968 erleiden mussten. Erst die "Sanfte Revolution" von 1989 verhalf der Universität zu neuer Freiheit und Unabhängigkeit.
Armin Müller-Stahl stellt in fünf Folgen berühmte Universitäten Europas und ihre erfolgreichen Studenten und Wissenschaftler vor.
(ARD/MDR)


Seitenanfang
23:10
Dolby-Digital Audio16:9 Format

Eine fast perfekte Scheidung

Komödie, Österreich 1997

Darsteller:
SigiAndreas Vitásek
HennyElfi Eschke
MutterKitty Speiser
OpaHeinz Petters
GroßmutterHilde Sochor
u.a.
Länge: 100 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Sigi ist von zu Hause ausgezogen und lebt gemeinsam mit seiner Henny in Italien und verkauft am Strand Wiener Wurstspezialitäten an Touristen. Sigis verlassene Frau Renate reicht die Scheidung ein und zieht sämtliche Register einer zutiefst gekränkten, verlassenen und ...
(ORF)

Text zuklappen
Sigi ist von zu Hause ausgezogen und lebt gemeinsam mit seiner Henny in Italien und verkauft am Strand Wiener Wurstspezialitäten an Touristen. Sigis verlassene Frau Renate reicht die Scheidung ein und zieht sämtliche Register einer zutiefst gekränkten, verlassenen und rachsüchtigen Ehefrau. Julia, die zehnjährige Tochter von Sigi und Renate, reißt von zu Hause aus und besteht darauf, erst dann wieder aufzutauchen, wenn Mutter, Vater und Freundin bereit sind, im elterlichen Haus gemeinsam unter einem Dach zu wohnen. Selbstverständlich haben alle Angst und Sorge um Julia: die Eltern und Schwiegereltern mischen sich ein, Sigis Opa Felix, Renates Großmutter Rosemarie, Anwälte und sogar Hennys verlassener Verlobter Martin von Platt mit Mutter Siglinde und Hennys Eltern Karin und Uwe spielen vehement in dem immer turbulenter werdenden Familienreigen mit. Und schließlich verliebt sich auch noch Sigis Anwalt, Dr. Peter Sommer, in Henny. Das Chaos ist perfekt, die Verwirrung einem gordischen Knoten gleich, den Tochter Julia schließlich löst, da sie die Unmöglichkeit ihres Plans einsehen muss - Gefühle lassen sich nicht erzwingen. Es wird geschieden - glücklicherweise so, dass Julia dabei nicht auf der Strecke bleibt. Nur Henny weiß nicht mehr, wo sie steht: Liebt sie nun Sigi oder seinen Anwalt? Und zu allem Überfluss mischt ihr Verflossener auch wieder mit.
"Eine fast perfekte Scheidung" (1997) ist Reinhard Schwabenitzkys zweiter Teil seines dreiteiligen Liebesreigens mit Elfi Eschke und Andreas Vitásek in den Hauptrollen.

Den letzten Teil der Komödientrilogie von Reinhard Schwabenitzky, "Eine fast perfekte Hochzeit", zeigt 3sat morgen um 23.10 Uhr.
(ORF)


Seitenanfang
0:50
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


Seitenanfang
1:20
Stereo-Ton

Im Zentrum des rasenden Stillstands

Roadmovie von Jörg Sieper, Deutschland 2003

(englisches Original mit deutschen Untertiteln)
Länge: 86 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Amerika im Schnelldurchlauf: Die deutsche Punkband "Die Goldenen Zitronen" sind gemeinsam mit dem schizophrenen Rockstar Wesley Willis auf Tournee. Die monotone amerikanische Provinz, der Burgerfraß mit schlechtem Kaffee, die Kassette der Beatles im Loop, Begegnungen mit ...
(ARD/WDR)

Text zuklappen
Amerika im Schnelldurchlauf: Die deutsche Punkband "Die Goldenen Zitronen" sind gemeinsam mit dem schizophrenen Rockstar Wesley Willis auf Tournee. Die monotone amerikanische Provinz, der Burgerfraß mit schlechtem Kaffee, die Kassette der Beatles im Loop, Begegnungen mit Wanderpredigern und Girlie-Groupies werfen Fragen zum das eigenen Schaffen auf, die eigene Existenz abseits von bürgerlichen Karrieren und Bausparverträgen. Doch der Kampf um Anerkennung verbindet - auch in der Zweckgemeinschaft mit Wesley Willis, der Abend für Abend auf die Bühne muss, um die Dämonen in seinem Kopf zu beruhigen.
"Im Zentrum des rasenden Stillstands" ist ein dokumentarisches Roadmovie von Jörg Sieper - eine Bilanz, ein Trip zu den Dämonen.

Im Anschluss, um 2.45 Uhr, zeigt 3sat mit "Rockpalast - Bootleg: Die Goldenen Zitronen" ein Konzert der Goldenen Zitronen aus dem Jahr 2003.

(ARD/WDR)


Seitenanfang
2:45
Stereo-Ton

Rockpalast - Bootleg: Die Goldenen Zitronen

Mit Schorsch Kamerun (Gesang),
Julius Block (Keyboards, Bass, Gesang),
Mensereets (Keyboards, Bass, Gesang),
Ted Gaier (Keyboards, Bass, Gitarre, Gesang),
Stefan Rath (Schlagzeug, Percussion)und
Enno Palulla (Schlagzeug)
Aufzeichnung vom 29. August 2003 aus dem "Untergrund" in Köln

Regie: Christian Wagner

Ganzen Text anzeigen
Seit über zehn Jahren spielen die "Goldenen Zitronen" Fun-Punk und stehen politisch radikal nur auf ihrer Seite.
Die "Rockplast-Bootleg"-Sendung bietet die Möglichkeit, ein Live-Konzert der "Goldenen Zitronen" im Fernsehen zu sehen, aufgenommen am 29. August 2003 im ...
(ARD/WDR)

Text zuklappen
Seit über zehn Jahren spielen die "Goldenen Zitronen" Fun-Punk und stehen politisch radikal nur auf ihrer Seite.
Die "Rockplast-Bootleg"-Sendung bietet die Möglichkeit, ein Live-Konzert der "Goldenen Zitronen" im Fernsehen zu sehen, aufgenommen am 29. August 2003 im Kölner "Underground".
(ARD/WDR)


Seitenanfang
3:45
Stereo-Ton

Ein bisschen April

Spielfilm, Deutschland/Türkei 2002

Darsteller:
LukaThomas Gerber
VeraDagmar Gabler
TimChristian Wewerka
IsaAnja Ressmer
CemFatih Alas
u.a.
Länge: 99 Minuten
Regie: Asli Özge

Ganzen Text anzeigen
Berlin im April: Fünf Menschen begegnen sich auf der Straße vor einem Mietshaus, in dem sie eine Wohnung besichtigen wollen: der schlaflose Kneipenbesitzer Luka, der dringend eine Wohnung braucht, in der er seinen Frieden findet, die selbstbewusste Buchhändlerin Vera, ...

Text zuklappen
Berlin im April: Fünf Menschen begegnen sich auf der Straße vor einem Mietshaus, in dem sie eine Wohnung besichtigen wollen: der schlaflose Kneipenbesitzer Luka, der dringend eine Wohnung braucht, in der er seinen Frieden findet, die selbstbewusste Buchhändlerin Vera, die vor Jahren eine Affäre mit Luka hatte, der arbeitslose Autor Tim, der nicht nur eine Wohnung sucht, sondern auch einen Job, damit er sie bezahlen kann, der Musiker Cem, der bei Vera im Buchladen jobbt, und die Lehramtsabsolventin Isa aus Lübeck, die den Sprung in die Großstadt ohne ihren Verlobten gewagt hat. Während der Makler die Seriosität seiner Kunden checkt, "beschnüffeln" sich diese gegenseitig. Im Lauf weniger Tage kreuzen sich die Wege der fünf Wohnungssuchenden mehrmals. Alte Bekanntschaften werden aufgewärmt, neue Bande geknüpft. Ein lebhaftes Beziehungsgeflecht entwickelt sich. Allein Luka scheint am liebsten seine eigenen Wege zu gehen, und er ist es auch, der bei der letzten Wohnungsbesichtigung sofort weiß, was er will.
Wer schon einmal auf Wohnungssuche in der Großstadt war, weiß, welchen Überraschungen und emotionalen Wechselbädern man dabei ausgesetzt ist. In Asli Özges Debütspielfilm "Ein bisschen April" bildet diese Grundsituation den dramaturgischen Rahmen für einen sehr lebendigen, ausschließlich an Originalschauplätzen gedrehten Ensemble-Spielfilm, dem kein festes Drehbuch zu Grunde liegt. Die fünf wichtigsten Charaktere und eine vorläufige Handlungsabfolge wurden im Vorfeld festgelegt. Anschließend wurden die Szenen - mit viel Spielraum für Improvisationen - mit zwei DV-Kameras aufgenommen: Ein Schauspielerfilm par excellence entstand, über Großstadtmenschen, die sich mit Bindungsängsten, Egoismen und Eitelkeiten herumschlagen und für die die Wohnungssuche zum aktuellen Brennpunkt ihres Berufs- und Privatlebens wird.


Seitenanfang
5:25

Ost-Ansichten: In Dresden und Meißen

Film von Jeanne Wallrath

Ganzen Text anzeigen
Mit seiner eigenwilligen Kombination aus Tafelbergen, zerklüfteten Sandsteintürmen und bewaldeten Tälern lockt die Sächsische Schweiz seit dem 17. Jahrhundert Touristen in das Gebiet zwischen Erzgebirge, Lausitz und tschechischer Grenze. Volkssport Nummer eins im ...

Text zuklappen
Mit seiner eigenwilligen Kombination aus Tafelbergen, zerklüfteten Sandsteintürmen und bewaldeten Tälern lockt die Sächsische Schweiz seit dem 17. Jahrhundert Touristen in das Gebiet zwischen Erzgebirge, Lausitz und tschechischer Grenze. Volkssport Nummer eins im Elbsandsteingebirge ist Klettern. Bergsteiger aus aller Welt pilgern deswegen in den hintersten Winkel Sachsens.
"Ost-Ansichten" ist zwischen Dresden und Meißen unterwegs und stellt Land und Leute vor.


Seitenanfang
5:55
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



Das Informationsangebot "3satTextVision" umfasst aktuelle Nachrichten, Sport- und Wetterinformationen und das 3sat-Programm des kommenden Sendetages mit ausgewählten Tipps und wird jede Nacht mit Jazzmusik unterlegt.