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März 2015
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Sonntag, 29. März
Programmwoche 14/2015
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6:20
Sonntag 29. März

Rätsel, Mythen und Legenden

Moderation: Max Moor


(ARD/SWR)


7:05
Sonntag 29. März

Genie und Geometrie

Stonehenge und die Vermessung der Welt

Film von Roswitha und Ronald P. Vaughan

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Vorgeschichtliche Bauwerke, wie Stonehenge, Carnac, Gizeh und Chartres, weisen alle eine Verbindung zwischen Baukunst, Geometrie und Symbolik auf.

In Europa sind rund 50.000 Steinmonumente aus der Vorgeschichte registriert. Orte wie Stonehenge, Carnac, Gizeh und ...
(ORF/3sat)

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Vorgeschichtliche Bauwerke, wie Stonehenge, Carnac, Gizeh und Chartres, weisen alle eine Verbindung zwischen Baukunst, Geometrie und Symbolik auf.

In Europa sind rund 50.000 Steinmonumente aus der Vorgeschichte registriert. Orte wie Stonehenge, Carnac, Gizeh und Chartres stehen für geniale Bauwerke mit geheimnisvoller Symbolik und vielfältigen Verbindungen zur Erde und dem Kosmos.

Können neue Spuren aus der Frühgeschichte mit Landkarten, Kombinatorik und mit dem Computer entdeckt werden? Ronald P. Vaughan, Initiator des Projektes "Genie und Geometrie", ist der Überzeugung, dass in allen Anordnungen von sakralen Bauplätzen eine Systematik, Mathematik und nachvollziehbare Geometrie liegt. Auf der Suche nach bemerkenswerten Spuren aus der Frühzeit reist R.P. Vaughan mit der Kamera quer durch Mitteleuropa. Die Suche führt von den Kreisgrabenanlagen von Avebury, die rund 5.000 vor Christus errichtet wurden, über Stonehenge bis zur barocken Stadtplanung von Karlsruhe. In der Dokumentation kommen der englische Forscher und Bestsellerautor Paul Devereux, der Wiener Archäologieprofessor und Kreisgraben Pionier Wolfgang Neubauer und der Landvermesser und Entdecker der mittelalterlichen Kirchenausrichtungen Erwin Reidinger zu Wort.
(ORF/3sat)


7:50
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tatort Eulau - Das Rätsel der 13 Skelette

Film von Michael Gregor und Gerwin Dahm

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In der Kiesgrube von Eulau bei Naumburg wurden in einem gut erhaltenen Steinzeitgrab Frauen, Männer und Kinder in inniger Umarmung gefunden, die vor 4.500 Jahren bestattet wurden.

Weltweit zum ersten Mal konnte dort 2008 durch DNA-Analyse der früheste Nachweis ...

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In der Kiesgrube von Eulau bei Naumburg wurden in einem gut erhaltenen Steinzeitgrab Frauen, Männer und Kinder in inniger Umarmung gefunden, die vor 4.500 Jahren bestattet wurden.

Weltweit zum ersten Mal konnte dort 2008 durch DNA-Analyse der früheste Nachweis für die Existenz einer Kernfamilie erbracht werden. Aber warum
starben diese Menschen zur gleichen Zeit?

Wurden sie Opfer eines Gewaltverbrechens? Wer waren sie und warum konnte dieses schreckliche Drama geschehen? Kein Opfer ist je vergessen, schwören die Archäologen, die sich schon längst nicht mehr nur mit dem Datieren und Archivieren von Fundstücken begnügen. Neue naturwissenschaftliche Methoden haben die archäologische Forschung revolutioniert. Sie helfen auch dabei herauszufinden, woran die Familien aus Eulau in Sachsen-Anhalt vor 4.500 Jahren starben. Unter Einbeziehung eines BKA-Profilers und mit Hilfe modernster Analysemethoden ermitteln Archäologen und Anthropologen. Ein Kriminalfall aus der Steinzeit wird so auch zum Schlüssel für eine Epoche unserer Vorgeschichte in der bisher noch vieles im Dunkeln lag und in der ganz erstaunliche Erkenntnisse über die Zusammensetzung der Bevölkerung mitten in Deutschland zutage kommen. Im dritten Jahrtausend vor Christus kam es offensichtlich zu zwei wichtigen Einwanderungswellen aus Ost- und Westeuropa, die die Besiedlung des Landes mit bestimmten. Mitten in Deutschland trafen diese beiden Wanderungsbewegungen aufeinander. Aber ist das die Erklärung für das Drama von Eulau? Die Einwanderer aus dem Westen, nennt man die "Glockenbecher-Menschen", die aus dem Osten "Schnurkeramiker", nach der Form und Verzierung ihrer Keramik. Die Glockenbecher-Menschen" brachten die Fähigkeit mit, Metall zu verhütten und zu schmieden. Dies war die Grundlage für die daran anschließende Bronzezeit, die die weltberühmte Himmelsscheibe von Nebra, die älteste konkrete Darstellung des Kosmos, hervorbrachte. Die Himmelsscheibe befindet sich heute im Landesmuseum für Vorgeschichte Sachsen-Anhalt in Halle (Saale).


8:35
VPS 08:30

Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tod am Keltenhof

Der Fürst vom Glauberg

Film von Heike Nelsen-Minkenberg

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Am Ostrand der hessischen Wetterau befindet sich eine von Kelten vor 2.500 Jahren errichtete Grabanlage mit langer Prozessionsstraße und ausgetüfteltem Kalenderbauwerk.

Den Kelten diente die Anlage als Grabmal für ihren Herrscher, den sie wie einen Gottkönig ...

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Am Ostrand der hessischen Wetterau befindet sich eine von Kelten vor 2.500 Jahren errichtete Grabanlage mit langer Prozessionsstraße und ausgetüfteltem Kalenderbauwerk.

Den Kelten diente die Anlage als Grabmal für ihren Herrscher, den sie wie einen Gottkönig verehrten. Der Fürst vom Glauberg regierte einst über eine fruchtbare Region, durch die ein dichtes Netz von Handelsstraßen führte und Tausende von Siedlern anlockte.

Der Im- und Export von Waren aus aller Herren Länder bescherte ihm nicht nur großen Reichtum, sondern stärkte auch sein Ansehen. Schon seit langem vermuten Forscher, dass der hessische Regent zu den mächtigsten Machthabern im Keltenreich gehörte. Im Sommer 2006 alarmiert ein seltsamer Knochenfund die Archäologen vom Sonderforschungsprojekt "1171". Die Spezialeinheit der Deutschen Forschungsgemeinschaft holt über zwei Dutzend Skelette und Schädel aus einer Abfallgrube unweit des heiligen Bezirks. Die menschlichen Gebeine liegen zwischen Tonscherben, Holzkohleresten und Schmuckgegenständen verstreut. Für die mysteriöse Fundsituation haben die Experten zunächst keine plausible Erklärung. In der Regel bestatteten die Kelten ihre Verstorbenen in einem aufwendigen Totenritual. Selbst dann, wenn schwere Seuchen den Fortbestand der Gemeinschaft bedrohten. Erst als die Wissenschaftler an einem Skelett deutliche Anzeichen von Gewalt entdecken, sind sie dem Rätsel auf der Spur. Sie führt in die geheimnisvolle Welt der Druiden und zu fremdartigen Kulthandlungen. Die Kelten kannten viele Opferrituale. Immer ging es darum, ihre Gottheiten gnädig zu stimmen und die eigenen Sippen zu schützen. Schon Julius Caesar, Roms legendärer Imperator, berichtete über die seltsamen Methoden der Barbaren, die sein Volk in Angst und Schrecken versetzten: "Wer von Krankheit befallen oder im Krieg oder in großer Gefahr war, der opferte Menschen anstelle von Tieren. Die Kelten glaubten, die unsterblichen Götter könnten nur besänftigt werden, wenn man für das Leben eines Menschen ein anderes darbringe." Es ist nicht auszuschließen, dass auch der Glauberg Schauplatz blutiger Zeremonien war. Doch wer oder was bedrohte den Fürstensitz um 500 vor Christus? Welche Rolle spielte der Herrscher, und wer waren die Opfer?


9:15
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Jagd nach dem Goldenen Vlies

Film von Franz Leopold Schmelzer und Gerhard Rekel

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Auf der Jagd nach dem goldenen Vlies sticht der griechische Sagenheld Jason, Prinz von Jolkos, mit einer 50 Mann starken Besatzung in See.

Vor den griechischen Helden liegt eine gefahrvolle Reise ans Ende der damals bekannten Welt. Für den Trip ließ der junge ...

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Auf der Jagd nach dem goldenen Vlies sticht der griechische Sagenheld Jason, Prinz von Jolkos, mit einer 50 Mann starken Besatzung in See.

Vor den griechischen Helden liegt eine gefahrvolle Reise ans Ende der damals bekannten Welt. Für den Trip ließ der junge Heroe eine einzigartige Galeere bauen, die er "Argo" taufte.

Das gewaltige Ruderboot soll die eingeschworene Gemeinschaft in das sagenumwobene Land Kolchis jenseits der Dardanellen bringen. Die Legende berichtet, dass niemand zuvor bis in die fremden Gestade vorgedrungen sei. Jason, der Prinz von Jolkos, aber riskiert die abenteuerliche Fahrt, denn er ist auf der Jagd nach dem "Goldenen Vlies". Er weiß, wenn er das heilige Widderfell wohlbehalten in seine Heimatstadt zurück bringt, warten auf ihn nicht nur Ruhm und Ehre, sondern auch der Königsthron. Schon lange diskutieren Wissenschaftler über den Wahrheitsgehalt des antiken Mythos. Sie gehen davon aus, dass die Geschichte von Jason und den Argonauten die erste Entdeckungsreise der Menschheit ins Schwarze Meer beschreibt. Triebfeder für die Expedition war die Gier nach Gold, das seit jeher in den Flüssen und Bergwerken im heutigen Georgien vorkam. Die Herrscher wollten das Goldland am Fuß des Kaukasus zur eigenen Provinz machen. Nur so konnten sie das edle Metall in rauen Mengen importieren, ohne dafür gigantische Summen aufzubringen. Der Theorie zufolge berichtet die Sage auch von den gewaltsamen Übergriffen der Könige, um an den kostbaren Rohstoff zu gelangen. Die These stützen Schmuck und andere Preziosen aus dem 11. Jahrhundert vor Christus, die Archäologen in Jolkos aus einem untergegangenen Palast holten. Lange wussten die Gelehrten nicht, woher das Material für die Objekte stammte. Im Jahr 2004 schließlich brachten Dr. Andreas Hauptmann und seine Kollegen vom Deutschen Bergbaumuseum Bochum Licht ins Dunkel der Wissenschaft. Das Team entdeckte in Georgien das älteste Goldbergwerk der Welt. Die Sensation war perfekt, als die Forscher einige der Fundstücke aus Griechenland per Elementaranalyse mit den Golderzen aus der 5.000 Jahre alten Mine verglichen. Es fand eine spannende Beweisführung renommierter Forscher statt, um die historischen Fakten hinter dem Mythos aufzudecken. Zur Rekonstruktion der Zusammenhänge gehörte auch ein Nachbau der "Argo". In einem Experiment belegten die Wissenschaftler, dass das bronzezeitliche Schiff technisch in der Lage war, die Strecke vom griechischen Hafen Jolkos bis nach Georgien zurückzulegen.


10:00

Hannibals Elefanten

Film von Jörg Altekruse

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Hannibal, Heerführer der Karthager, war sowohl als Stratege, Geschäftsmann und Städtebauer erfolgreich.

Hannibal, der vor etwa 2.200 Jahren lebte, übt heute noch auf viele eine Faszination aus. Berühmt ist vor allem seine Alpenüberquerung mit den Elefanten. ...
(ARD/WDR)

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Hannibal, Heerführer der Karthager, war sowohl als Stratege, Geschäftsmann und Städtebauer erfolgreich.

Hannibal, der vor etwa 2.200 Jahren lebte, übt heute noch auf viele eine Faszination aus. Berühmt ist vor allem seine Alpenüberquerung mit den Elefanten. Rund um Funde aus Hannibals Zeit entsteht ein Bild der Welterfahrung und Weltordnung des damaligen Lebens.
(ARD/WDR)


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11:00
Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel
Sonntag 29. März

Das Voynich-Rätsel

Die geheimnisvollste Handschrift der Welt

Film von Klaus Steindl und Andreas Sulzer

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Das Voynich-Manuskript fesselt seit seiner Entdeckung vor 100 Jahren Wissenschaftler und Okkultisten gleichermaßen. Es ist die mysteriöseste Handschrift der Welt.

Ein Buch, verfasst von einem unbekannten Autor, illustriert mit ebenso skurrilen wie rätselhaften ...
(ORF)

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Das Voynich-Manuskript fesselt seit seiner Entdeckung vor 100 Jahren Wissenschaftler und Okkultisten gleichermaßen. Es ist die mysteriöseste Handschrift der Welt.

Ein Buch, verfasst von einem unbekannten Autor, illustriert mit ebenso skurrilen wie rätselhaften Darstellungen - und in einer Sprache geschrieben, die von den besten Kryptographen nicht entschlüsselt werden kann: Das Voynich-Manuskript beschäftigt die Wissenschaft.

Ob die Entzifferer des japanischen PURPLE-Codes, Physiker mit modernen Hochleistungscomputern oder universalgelehrte Historiker - sie alle versuchten ihr Glück. Aber bisher konnte niemand den Inhalt des Buches dechiffrieren.
(ORF)


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11:45
MonoBildformat 4:3

Die Nibelungen I - Siegfried von Xanten

Spielfilm, BRD 1966

Darsteller:
SiegfriedUwe Beyer
König GuntherRolf Henniger
Hagen von TronjeSiegfried Wischnewski
Brunhild, Königin von IslandKarin Dor
KriemhildMaria Marlow
GiselherMario Girotti
u.a.
Regie: Harald Reinl
Länge: 86 Minuten

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Mitte des 5. Jahrhunderts besiegt Siegfried von Xanten Alberich den König der Unterwelt und kommt so in den Besitz des Nibelungenschatzes, zu dem auch die sagenumwobene Tarnkappe gehört.

Durch das Bad im Blut eines getöteten Drachen wird Siegfried ...

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Mitte des 5. Jahrhunderts besiegt Siegfried von Xanten Alberich den König der Unterwelt und kommt so in den Besitz des Nibelungenschatzes, zu dem auch die sagenumwobene Tarnkappe gehört.

Durch das Bad im Blut eines getöteten Drachen wird Siegfried unverwundbar. Danach führt ihn sein Weg an den Hof des Burgunderkönigs Gunther. In Worms verliebt er sich in Kriemhild, die Schwester des Königs, den er auch im Kampf gegen die Dänen unterstützt.

Gunther verspricht Siegfried seine Schwester, falls dieser für ihn bei seiner Angebeteten Brunhild, der Königin von Island, vorspricht. Obwohl sie sich mehr zu Siegfried hingezogen fühlt, muss Brunhild in die Heirat mit Gunther einwilligen: In einem Zweikampf wurde die siegessichere Königin mit Hilfe der Tarnkappe von Siegfried bezwungen. Getrieben von krankhafter Eifersucht initiiert Brunhild eine Verschwörung, die in der Ermordung Siegfrieds gipfelt.
Das "Nibelungenlied", das große Heldenepos des Mittelalters, entstand vermutlich zwischen 1198 und 1204 und gliedert sich in 39 Abschnitte mit etwa 2.400 Strophen. Die erste Verfilmung dieser Heldensage inszenierte von 1922 bis 1923 der große Fritz Lang. Knapp 40 Jahre später wagten sich Produzent Artur Brauner (CCC Filmkunst) und Regisseur Harald Reinl mit dem Spielfilm "Die Nibelungen I - Siegfried von Xanten" erneut an den klassischen Stoff um Liebe, Verrat, Intrigen und Blutrache. 3sat zeigt die vom ZDF farbrestaurierte Fassung.

3sat zeigt im Anschluss, um 13.10 Uhr, den Spielfilm "Die Nibelungen II - Kriemhilds Rache".


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13:10
MonoBildformat 4:3

Die Nibelungen II - Kriemhilds Rache

Spielfilm, BRD 1966

Darsteller:
KriemhildMaria Marlow
König GuntherRolf Henniger
König EtzelHerbert Lom
Hagen von TronjeSiegfried Wischnewski
GiselherMario Girotti
GernotFred Williams
u.a.
Regie: Harald Reinl
Länge: 86 Minuten

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Nach der Ermordung Siegfrieds durch Hagen von Tronje sinnt Kriemhild auf blutige Rache an den Beteiligten der Verschwörung.

Um ihr Ziel zu erreichen, willigt sie in die Heirat mit Hunnenkönig Etzel ein. Zu den Hochzeitsfeierlichkeiten lädt Etzel die Burgunder ...

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Nach der Ermordung Siegfrieds durch Hagen von Tronje sinnt Kriemhild auf blutige Rache an den Beteiligten der Verschwörung.

Um ihr Ziel zu erreichen, willigt sie in die Heirat mit Hunnenkönig Etzel ein. Zu den Hochzeitsfeierlichkeiten lädt Etzel die Burgunder mit König Gunther und Hagen von Tronje an seinen Hof ein.

Als Kriemhild die Auslieferung Hagens fordert, diese aber von Gunther und seinen Mannen abgelehnt wird, nimmt die Tragödie ihren Lauf: Kriemhild animiert die Hunnen zu einem kriegerischen Angriff gegen die Burgunder, dem alle Burgunder, mit Ausnahme von Gunther und Hagen, zum Opfer fallen.

3sat zeigt "Die Nibelungen II - Kriemhilds Rache" in einer aufwendig farbrestaurierten Fassung.


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14:35
VPS 06:10

Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)
Sonntag 29. März

Das Steinzeiträtsel

Die Megalithkultur als Ursprung der Baukunst

Film von Roswitha und Ronald P. Vaughan

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Megalithen aus der Jungsteinzeit wurden aus riesigen Steinblöcken errichtet und gehören zu den größten Rätseln der Menschheit. Experten suchen nach möglichen Modellen für die Bautechnik.

Wie diese Monumente gebaut wurden und welchem Zweck sie dienten, kann ...
(ORF/3sat)

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Megalithen aus der Jungsteinzeit wurden aus riesigen Steinblöcken errichtet und gehören zu den größten Rätseln der Menschheit. Experten suchen nach möglichen Modellen für die Bautechnik.

Wie diese Monumente gebaut wurden und welchem Zweck sie dienten, kann bis heute nicht eindeutig beantwortet werden. Gewiss ist nur, dass die Anzahl dieser steinernen Rätsel allein in Europa auf über 40.000 beziffert wird.

Dazu gehören die älteste je ausgegrabene Tempelanlage der Welt im südtürkischen "Göbekli Tepe", die irische Steinzeitanlage "Newgrange" und die norddeutsche "Straße der Megalithkultur". Es befinden sich vergleichbare Bauwerke auch in Asien, Afrika und Amerika. Auffallend ist, dass die heutige Wissenschaft über die Motivation und die Methoden der Megalitherbauer kaum Arbeiten anzubieten hat. Experten unterschiedlicher Fachrichtungen versuchen die Frage zu beantworten, welche Rückschlüsse Megalith-Funde auf die Motive ihrer Erbauer zulassen. Haben überlieferte Volksbräuche einen Bezug zum ursprünglichen Sinn der Steinzeitbauten?

Mit der Dokumentation "Das Steinrätsel" startet 3sat den Thementag "Rätsel der Vergangenheit".
(ORF/3sat)


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15:25
Videotext Untertitel

Leonardo da Vinci - Der Genie-Code

Film von Matthias Unterburg

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Leonardo da Vinci, Universalgelehrter, Künstler und Erfinder, überschritt die Grenzen seiner Zeit.

Leonardo da Vinci ist der Inbegriff des Genies. Und doch liegt sein Leben bis heute in rätselhaftem Dunkel. Um die Wirklichkeit zu verstehen, überschritt er ...

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Leonardo da Vinci, Universalgelehrter, Künstler und Erfinder, überschritt die Grenzen seiner Zeit.

Leonardo da Vinci ist der Inbegriff des Genies. Und doch liegt sein Leben bis heute in rätselhaftem Dunkel. Um die Wirklichkeit zu verstehen, überschritt er alle Grenzen. Ist ihm das zum Verhängnis geworden?

Seine Geheimnisse zeichnet er auf, in rätselhafter Schrift, auf Tausenden von Seiten. Enthalten sie einen geheimen Code? Er schafft die berühmtesten Gemälde der Welt. Jeder kennt seine Mona Lisa und ihr geheimnisvolles Lächeln. Welche geheimen Botschaften hat er darin hinterlassen? In einer opulent gestalteten Dokumentation folgt "Terra X" diesen Fragen - und dem Leben Leonardo da Vincis, dem Inbegriff menschlicher Genialität. Ausgangspunkt der spannenden Erzählung sind dabei die vielen tausend Seiten der Aufzeichnungen von Leonardos eigener Hand - eine in der Geschichte einzigartige Überlieferung. Mit ihrer Hilfe folgt der Historiker Professor Bernd Roeck von der Universität Zürich an den Originalorten in Italien den großen Rätseln, die uns Leonardo da Vinci hinterlassen hat. Unterstützt von den erstaunlichen Erkenntnissen weiterer Wissenschaftler in Deutschland und Italien entsteht das Psychogramm eines durch und durch ungewöhnlichen Mannes, der alle Grenzen seiner Zeit sprengte - und dessen Träume und Visionen uns bis heute beschäftigen.


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16:10
Videotext Untertitel

Michelangelo - Der heimliche Ketzer

Film von Vania del Borgo und Fabrizio Rugirello

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Michelangelo ist der Schöpfer des David und der Pietà, der Maler der Sixtinischen Kapelle und der Baumeister des Petersdoms.

Er ist der berühmteste Künstler der Renaissance - ein Genie, das sein Talent in den Dienst der römisch-katholischen Kirche stellte. ...
(ARD/WDR)

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Michelangelo ist der Schöpfer des David und der Pietà, der Maler der Sixtinischen Kapelle und der Baumeister des Petersdoms.

Er ist der berühmteste Künstler der Renaissance - ein Genie, das sein Talent in den Dienst der römisch-katholischen Kirche stellte. Dessen sind sich alle, die sich mit ihm beschäftigen, gewiss.

So auch der italienische Kunstrestaurator Antonio Forcellino, der 1999 den Auftrag bekommt, das Grabmal, das Michelangelo für Papst Julius II. gestaltete, vom Staub der Jahrhunderte zu befreien. Es gilt als religiöses Meisterwerk Michelangelos - doch als Forcellino beginnt, die Skulptur zu bearbeiten, traut er seinen Augen nicht. Das Werk enthält irritierende Details, die laut Überlieferung dort nicht sein dürften, Symbole, die in der Fachliteratur stets anders beschrieben wurden, als sie in Wirklichkeit sind, weil sie Aussagen enthalten, die keinesfalls konform waren mit der Lehre der katholischen Kirche. Fünf Jahrhunderte lang fiel dieser Widerspruch niemandem auf - bis Antonio Forcellino kam und das Grabmal restaurieren sollte. Er kann nicht anders, als der Spur zu folgen, auf die er gestoßen ist - und wird das Bild, das wir von Michelangelo haben, auf den Kopf stellen. Stück für Stück führt er den Beweis, dass Michelangelo zu einem Kreis der Ketzerei verdächtiger Männer und Frauen gehörte, deren radikale Ideen im Grabmal Julius II. verewigt wurden. Forcellino enthüllt ein Geheimnis, das die Kirche - und Michelangelo selbst - fast 500 Jahre lang zu verschleiern versuchten.
(ARD/WDR)


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16:55
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Münchhausen - Die Geschichte einer Lüge

Film von Kai Christiansen

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Die Abenteuer des Baron Münchhausen sind bekannt: der Ritt auf der Kanonenkugel, der Ritt auf dem halben Pferd. Doch kaum einer kennt die wahre Geschichte hinter all den Lügenmärchen.

Hieronymus von Münchhausen lebt in der Mitte des 18. Jahrhunderts in der ...
(ARD/NDR)

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Die Abenteuer des Baron Münchhausen sind bekannt: der Ritt auf der Kanonenkugel, der Ritt auf dem halben Pferd. Doch kaum einer kennt die wahre Geschichte hinter all den Lügenmärchen.

Hieronymus von Münchhausen lebt in der Mitte des 18. Jahrhunderts in der norddeutschen Provinz. Seine Ehe mit Jakobine, einer Frau aus dem weit entfernten Lettland, ist glücklich, das geerbte Gut sorgt für ein Auskommen.

Im Kreise der blaublütigen Verwandtschaft prahlt Münchhausen gerne mit seiner Militärzeit in Russland, und er hat manch gute Pointe auf Lager.
Doch dann wird unter den Ladentheken ein Buch gehandelt, das sich wie ein Lauffeuer verbreitet: die Abenteuer des Baron Münchhausen. Angelehnt an die Wirklichkeit werden die tollsten Geschichten erfunden, der Landadelige aus Bodenwerder wird gehörig verspottet, und das Unglück nimmt seinen Lauf. Münchhausen sucht den Urheber dieser Schmähschrift und muss mit ansehen, wie sein Name zwar in der ganzen Welt bekannt, sein Ruf aber ruiniert und am Ende seine Existenz zerstört wird.

"Münchhausen - Die Geschichte einer Lüge" ist ein Doku-Drama über eine Zeitenwende, in der der Adel seine Macht verliert und Bücher eine Blütezeit erleben. Darunter ein Heftchen mit den besten Witzen und Geschichten, mit komischen Zeichnungen und mit Halbwahrheiten aus den neu aufkommenden Wissenschaften - und einem Helden, der gleichermaßen bewundert und belächelt wird. Mit Hilfe von Experten aus der ganzen Welt geht der Film den Spuren nach, die zu dem Urheber des Erfolges führen. Ein Nachfahre des Lügenbarons berichtet aus der Familienchronik, und Regisseur Terry Gilliam gibt Einblick in seine Münchhausenverfilmung. In aufwendigen Spielszenen werden die literarischen Überlieferungen mit der historischen Person verglichen. Ein faszinierendes Bild über den wahren Baron von Münchhausen entsteht. Die Lüge hinter der Lüge wird analytisch aufgedeckt und spannt den dramaturgischen Erzählbogen in diesem humorvollen und gleichsam erkenntnisreichen Film.
(ARD/NDR)


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17:45
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Expedition nach Atlantis

Film von Jens-Peter Behrend

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

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Die Naturkatastrophen in Indonesien 2004, Haiti 2010 und Japan 2011 haben die Welt alarmiert, doch schon vor Tausenden von Jahren waren die Menschen immer wieder betroffen von Tsunamis.

Den ältesten Katastrophenbericht schrieb der Grieche Platon über den ...

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Die Naturkatastrophen in Indonesien 2004, Haiti 2010 und Japan 2011 haben die Welt alarmiert, doch schon vor Tausenden von Jahren waren die Menschen immer wieder betroffen von Tsunamis.

Den ältesten Katastrophenbericht schrieb der Grieche Platon über den Untergang von Atlantis. Kein ungelöstes Problem aus der Frühgeschichte der Menschheit beschäftigt Wissenschaftler und Experten so sehr wie der Mythos von dem versunkenen Inselreich.


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18:30
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)

Auf den Spuren der Maya

Film von Lourdes Picareta

Erstausstrahlung

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Die Maya bauten Pyramiden, Paläste und große Städte. Doch vor tausend Jahren ging ihre Hochkultur innerhalb weniger Jahrzehnte unter. Das mysteriöse Volk fasziniert die Menschen bis heute.

Im Regenwald hinterließen sie Städte mit gigantischen Tempeln und ...
(ARD/SWR/3sat)

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Die Maya bauten Pyramiden, Paläste und große Städte. Doch vor tausend Jahren ging ihre Hochkultur innerhalb weniger Jahrzehnte unter. Das mysteriöse Volk fasziniert die Menschen bis heute.

Im Regenwald hinterließen sie Städte mit gigantischen Tempeln und Prachtbauten. Sie wurden nahezu zeitgleich unter ungeklärten Umständen verlassen, die Gottkönige verschwanden, der Wald überwucherte alles.

Auf der Suche durch drei Länder nach Spuren der alten und neuen Maya besucht die Autorin Picareta quirlige Städte, verschlossene Dörfer, verlassene Ruinen und abgeschiedene, schwer zugängliche Schutzzonen für die atemberaubende Natur Mexikos, Guatemalas und Belizes. Dabei kommen Forscher, Naturschützer, Händler und Glücksritter aller Art zu Wort.
(ARD/SWR/3sat)


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20:15
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel
Sonntag 29. März

Die Legende der Maske

Spielfilm, Deutschland 2014

Darsteller:
Katja BenneckeClaudia Michelsen
Kai WielandMichael Fitz
Maren BenneckePaula Schramm
GerdUlrich Gebauer
LeoPatrick Rapold
NayeliDalia Hernández
u.a.
Regie: Florian Froschmayer
Länge: 89 Minuten

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Die Archäologin Katja Bennecke leitet eine Grabungsstätte am Fuße einer Maya-Pyramide auf der mexikanischen Landzunge Yucatán.

Durch Zufall entdeckt sie die Maske des Gonzalo Guerrero, eines in Legenden beschriebenen spanischen Kriegers, der unter den Majas ...
(ARD)

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Die Archäologin Katja Bennecke leitet eine Grabungsstätte am Fuße einer Maya-Pyramide auf der mexikanischen Landzunge Yucatán.

Durch Zufall entdeckt sie die Maske des Gonzalo Guerrero, eines in Legenden beschriebenen spanischen Kriegers, der unter den Majas zum obersten Feldherren aufgestiegen war.

Ausgerechnet ihr Kollege Gerd, für den sie ihre Hand ins Feuer gelegt hätte, versucht das wertvolle Stück zu stehlen. Doch sie ertappt den Dieb, der sogleich verhaftet wird und kurz darauf unter mysteriösen Umständen in einem mexikanischen Gefängnis stirbt. In dieser angespannten Situation reist überraschend Katjas Tochter Maren an. Das Verhältnis zwischen beiden ist angespannt, es kommt zum Streit, bei dem Maren wütend davonläuft und auf offener Straße gekidnappt wird. Die Entführer stecken offenbar mit der Polizei unter einer Decke. Im Tausch gegen die Maske wollen sie Maren freilassen. Doch das kostbare Fundstück gehört Katja nicht. Um ihre Tochter zu retten, muss sie selbst zur Diebin werden. Ihre Assistentin Nayeli und der Ausgrabungsleiter Kai Wieland verhalten sich plötzlich sehr merkwürdig. Katja weiß nicht mehr, wem sie noch trauen kann.

Finstere Grabkammern und atemberaubende Verfolgungsjagden über verwinkelte Marktplätze: In diesem aufwendig inszenierten Abenteuerdrama glänzt Claudia Michelsen als Jägerin des verlorenen Schatzes. Die zweifache Adolf-Grimme-Preisträgerin und "Polizeiruf 110"-Ermittlerin verkörpert eine erfolgreiche Archäologin, die ihr Privatleben neu sortieren muss. An ihrer Seite sind Paula Schramm als leidgeprüfte Tochter, Ulrich Gebauer als Dieb wider Willen und Michael Fitz als Ausgrabungsleiter mit zwei Gesichtern zu sehen. Regisseur Florian Froschmayer, bekannt durch seine Borowski-"Tatorte", inszenierte im mexikanischen Mérida.
(ARD)


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21:45
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der geheime Azteken-Code

Film von Saskia Weisheit

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Die Azteken waren jahrhundertelang die unangefochtenen Herrscher über Mittelamerika, bis Anfang des 16. Jahrhunderts die spanischen Eroberer kamen.

Hernan Cortez führte 1519 die Konquistadoren an und unterwarf in nur zwei Jahren das mächtige Volk für Spanien. ...

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Die Azteken waren jahrhundertelang die unangefochtenen Herrscher über Mittelamerika, bis Anfang des 16. Jahrhunderts die spanischen Eroberer kamen.

Hernan Cortez führte 1519 die Konquistadoren an und unterwarf in nur zwei Jahren das mächtige Volk für Spanien. Ihr erbarmungsloses Vorgehen gegenüber den Azteken rechtfertigten die Spanier mit der angeblich großen Brutalität der Azteken gegen ihr eigenes Volk.

Spanische Chronisten berichten von blutigen Kulten und sprechen von Hun-derttausenden - Männern, Frauen und Kindern -, die die aztekischen Priester ihren Göttern opferten. Doch ist das wirklich wahr? Jahrhundertelang zweifelte so gut wie niemand daran. Bis ein Deutscher dieser Frage erstmals wissenschaftlich auf den Grund ging. Eduard Seler, ein Privatgelehrter aus Berlin, glaubte nicht, dass die spanischen Überlieferungen die Wahrheit sagen. In monatelanger Arbeit entschlüsselte er in Mexiko die aztekischen Kodizes: Bilderschriften - fast wie ein geheimer Code, den nur Eingeweihte lesen können. Nach und nach lernte auch Seler sie zu verstehen und legte damit den Grundstein für eine ganze Wissenschaft. Sein sehnlichster Wunsch, durch Feldforschung seine Erkenntnisse zu belegen, scheiterte jedoch an den Gegebenheiten vor Ort. Bis heute begräbt die Millionenmetropole Mexiko City das Zentrum des untergegangenen Reiches fast vollständig unter sich. Ausgrabungen sind nur während Sanierungsarbeiten zugelassen. Eine Sisyphusarbeit für die Archäologen. In der Nähe von Tlatelolco, mitten im einstigen Herzen des Aztekenreiches, wurde vor kurzem ein aufsehenerregender Fund gemacht. Die Archäologin Elsa Hernandez stieß auf einen Tempel und einen privaten Opferaltar, der Montezuma II., dem größten Herrscher der Azteken, gehörte. Weitere Funde und Ausgrabungen an anderen Orten belegen, dass es Menschenopfer zu Ehren der aztekischen Götter gab. "Doch die Zahl der Toten, die wir hier finden, deckt sich nicht mit den Zahlen, die die Spanier berichtet haben", sagt Dr. Salvador Guilliem, einer der renommiertesten Archäologen Mexikos. Und er erinnert an Eduard Seler, den Deutschen, der schon vor mehr als 100 Jahren den Grundstein für die moderne Mexikanistik legte und die angeblichen Opferzahlen in den spanischen Überlieferungen anzweifelte.
Bis heute geben die Ausgrabungen Seler recht.


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22:30

Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)
Sonntag 29. März

Das Rätsel der Osterinsel

Film von Andy Awes

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Die Osterinsel ist der isolierteste Ort der Erde, die nächstgelegene bewohnte Insel, Pitcairn, ist mehr als 2.000 km weit entfernt. Sie gehört politisch zu Chile, geografisch zu Polynesien.

2012 lebten auf Rapa Nui, wie die Osterinsel von ihren Einwohnern ...
(ORF)

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Die Osterinsel ist der isolierteste Ort der Erde, die nächstgelegene bewohnte Insel, Pitcairn, ist mehr als 2.000 km weit entfernt. Sie gehört politisch zu Chile, geografisch zu Polynesien.

2012 lebten auf Rapa Nui, wie die Osterinsel von ihren Einwohnern genannt wird, 5806 Menschen. Die Geschichte der Insel im Südostpazifik gibt der Wissenschaft bis heute Rätsel auf und beflügelt die Fantasie von Hobbyarchäologen und Abenteurern.

Bekannt ist die Insel vor allem als Paradebeispiel dafür, was passiert, wenn der Mensch massiv in das Ökosystem eingreift und die Natur ausbeutet. Einst war die Insel mit dichten Palmwäldern bewachsen, heute ist sie eine karge Einöde. Die untergegangene Kultur des Volkes Rapa Nui, die ihren Lebensraum und damit ihre Gesellschaft selbst zerstört haben, fasziniert auch wegen ihrer spektakulären Hinterlassenschaften: Die monumentalen Steinskulpturen, die sogenannten Moai. Der Archäologe Terry Hunt von der Universität von Hawaii und der Anthropologe Carl Lipo von der California State University erforschen die Geheimnisse der Osterinsel. Unter anderem suchen sie Antworten auf die Frage: Wie konnten die Rapa Nui die bis zu 82 Tonnen schweren Steinkolosse zu ihren Standorten bewegen? Ihre erstaunliche Theorie überprüfen die Forscher in empirischen Versuchen und nähern sich so der Lösung des Rätsels, die verblüffende neue Einsichten in die Welt der Osterinsel gewährt.
(ORF)


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Das Mysterium von Angkor

Film von Andreas Savall

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Im Dschungel von Kambodscha steht Angkor Wat geprägt von Hunderten Tempeln und meterlangen steinernen Reliefs.

Um das Jahr 1200 beginnt der Aufstieg Angkor Wats zur größten Stadt der Welt jener Zeit. Während London gerade einmal 40.000 Einwohner hatte, lebten ...

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Im Dschungel von Kambodscha steht Angkor Wat geprägt von Hunderten Tempeln und meterlangen steinernen Reliefs.

Um das Jahr 1200 beginnt der Aufstieg Angkor Wats zur größten Stadt der Welt jener Zeit. Während London gerade einmal 40.000 Einwohner hatte, lebten hier schätzungsweise bis zu einer Million Menschen. Auf einer Fläche, größer als das heutige New York.

Als sich im Jahre 1863 der deutsche Forscher Adolf Bastian auf den weiten Weg in den Dschungel Kambodschas machte, ahnte er nichts von den wirklichen Ausmaßen der Stadt. Bastian sah in ihr vor allem ein großes Heiligtum des Khmer-Volkes, die davon überzeugt waren, dass Riesen einst die Tempel errichtet hätten. Denn wer sonst hätte die großen Steine so zielsicher platzieren können, fragten sie den verdutzten Wissenschaftler?
Bastian erkannte bei genauer Ansicht der steinernen Reliefs schnell, dass die mythologischen Wurzeln Angkors nicht im Buddhismus, sondern im Hinduismus zu finden seien. Daher vermutete der Deutsche auch einen Zusammenhang zwischen dem Untergang Angkors und den Auseinandersetzungen um die religiöse Vormachtstellung zwischen Buddhisten und Hinduisten am Hof Angkors. War es möglich, dass ein Streit um den richtigen Glauben den Niedergang der Stadt eingeleitet hatte? Für die Hunderten Wasserkanäle und riesigen Wasserreservoirs interessierte sich Bastian kaum. Aus seiner Sicht folgerichtig, waren sie für ihn nur die Verkörperung des Ur-Ozeans in der hinduistischen Lehre von der Entstehung der Welt. Dass sie mit dem Untergang der Stadt zu tun haben könnten kam ihm nicht in den Sinn.
Diese These jedoch vertreten heutige Wissenschaftler, die auf den Spuren Bastians nach Angkor Wat zurückkehren. Dank neuartiger Hi-Tech-Forschungsmethoden, wozu auch wärmesensible Infrarot-Kameras gehören, die aus dem Space Shuttle der NASA Luftaufnahmen machen, ist es einem Team um den australischen Wissenschaftler Roland Fletcher gelungen, die wahren Ausmaße Angkors aufzuzeigen. Sie sind um ein Vielfaches größer, als frühere Forscher wie Bastian ahnen konnten. Eine atemberaubende Entdeckung, die unsere Sicht Angkors und die Frage nach seinem Untergang komplett verändert.
Die Luftaufnahmen zeigen eine Metropole, umrahmt von einem alles umspannenden Kanalsystem. Eine gigantische Infrastruktur für fast eine Million Menschen, in ihren Ausmaßen größer als alle Städte jener Zeit. "Es war diese stetig wachsende Infrastruktur, die Angkor irgendwann zum Verhängnis wurde", sagt Wissenschaftler Fletcher. 600 Jahre lang wuchs Angkor, bis das Reich an seiner eigenen Größe zugrunde ging. War sie Opfer eines Klimawandels - alle Zeichen deuten darauf hin. Der Wasserspiegel sank, das immer fragilere System brach zusammen. Fletcher und sein Team vermitteln die Erkenntnis, dass auch das ausgeklügeltste Versorgungssystem den Untergang nicht verhindert, wenn eine Zivilisation das Maß verliert.


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Die Legende der Maske

Spielfilm, Deutschland 2014

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Das Voynich-Rätsel

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Das Voynich-Manuskript fesselt seit seiner Entdeckung vor 100 Jahren Wissenschaftler und Okkultisten gleichermaßen. Es ist die mysteriöseste Handschrift der Welt.

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Das Voynich-Manuskript fesselt seit seiner Entdeckung vor 100 Jahren Wissenschaftler und Okkultisten gleichermaßen. Es ist die mysteriöseste Handschrift der Welt.

Ein Buch, verfasst von einem unbekannten Autor, illustriert mit ebenso skurrilen wie rätselhaften Darstellungen - und in einer Sprache geschrieben, die von den besten Kryptographen nicht entschlüsselt werden kann: Das Voynich-Manuskript beschäftigt die Wissenschaft.

Ob die Entzifferer des japanischen PURPLE-Codes, Physiker mit modernen Hochleistungscomputern oder universalgelehrte Historiker - sie alle versuchten ihr Glück. Aber bisher konnte niemand den Inhalt des Buches dechiffrieren.
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