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November 2018
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Dienstag, 13. November
Programmwoche 46/2018
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

bauhausfrauen: Die vergessenen Pionierinnen einer

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Kunstbewegung (1/3)

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenDas Bauhaus ist die berühmteste Kunstschule der Welt und der erfolgreichste deutsche Kultur-Export. 2019 feiert die berühmte Künstlerschmiede ihren 100. Geburtstag.

Im Vorfeld wirft "Kulturzeit" einen ganz besonderen Blick auf die Vision des Bauhauses. Im Fokus ...

Text zuklappenDas Bauhaus ist die berühmteste Kunstschule der Welt und der erfolgreichste deutsche Kultur-Export. 2019 feiert die berühmte Künstlerschmiede ihren 100. Geburtstag.

Im Vorfeld wirft "Kulturzeit" einen ganz besonderen Blick auf die Vision des Bauhauses. Im Fokus stehen die "bauhausfrauen". Denn am 12. November 2018 jährt sich noch ein weiteres wichtiges Ereignis: 100 Jahre Frauenwahlrecht.

Lange nicht beachtet und später in Vergessenheit geraten, haben Frauen maßgeblich zur Erfolgsgeschichte des Bauhauses beigetragen.

Die "Kulturzeit"-Reihe "bauhausfrauen: Die vergessenen Pionierinnen einer Kunstbewegung" kratzt am Lack des Bauhauses. Sie nimmt Parallelentwicklungen und weibliche Biografien unter die Lupe und schlägt in zahlreichen Gesprächen - unter anderem mit der Schriftstellerin Theresia Enzensberger, der Direktorin des Bauhaus-Archives Berlin, Annemarie Jaeggi, der Kultur- und Designhistorikerin Anja Baumhoff, der Architektin Jana Revedin sowie der Kulturpolitikerin Monika Grütters - den Bogen bis zu den aktuellen Debatten über Sexismus, Feminismus und Gleichberechtigung.


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenDas 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von ...

Text zuklappenDas 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.

"nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

bauhausfrauen: Die vergessenen Pionierinnen einer

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Kunstbewegung (1/3)

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenDas Bauhaus ist die berühmteste Kunstschule der Welt und der erfolgreichste deutsche Kultur-Export. 2019 feiert die berühmte Künstlerschmiede ihren 100. Geburtstag.

Im Vorfeld wirft "Kulturzeit" einen ganz besonderen Blick auf die Vision des Bauhauses. Im Fokus ...

Text zuklappenDas Bauhaus ist die berühmteste Kunstschule der Welt und der erfolgreichste deutsche Kultur-Export. 2019 feiert die berühmte Künstlerschmiede ihren 100. Geburtstag.

Im Vorfeld wirft "Kulturzeit" einen ganz besonderen Blick auf die Vision des Bauhauses. Im Fokus stehen die "bauhausfrauen". Denn am 12. November 2018 jährt sich noch ein weiteres wichtiges Ereignis: 100 Jahre Frauenwahlrecht.

Lange nicht beachtet und später in Vergessenheit geraten, haben Frauen maßgeblich zur Erfolgsgeschichte des Bauhauses beigetragen.

Die "Kulturzeit"-Reihe "bauhausfrauen: Die vergessenen Pionierinnen einer Kunstbewegung" kratzt am Lack des Bauhauses. Sie nimmt Parallelentwicklungen und weibliche Biografien unter die Lupe und schlägt in zahlreichen Gesprächen - unter anderem mit der Schriftstellerin Theresia Enzensberger, der Direktorin des Bauhaus-Archives Berlin, Annemarie Jaeggi, der Kultur- und Designhistorikerin Anja Baumhoff, der Architektin Jana Revedin sowie der Kulturpolitikerin Monika Grütters - den Bogen bis zu den aktuellen Debatten über Sexismus, Feminismus und Gleichberechtigung.


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenDas 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von ...

Text zuklappenDas 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.

"nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Hart aber fair

Moderation: Frank Plasberg

Ganzen Text anzeigenModerator Frank Plasberg lädt Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu einem aktuellen Thema ein – Zuschauer können per Mail, Telefon und über die sozialen Medien mitdiskutieren.

Fragen ohne vorzuführen, nachhaken ohne zu verletzen - Talk auf Augenhöhe ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenModerator Frank Plasberg lädt Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu einem aktuellen Thema ein – Zuschauer können per Mail, Telefon und über die sozialen Medien mitdiskutieren.

Fragen ohne vorzuführen, nachhaken ohne zu verletzen - Talk auf Augenhöhe - so sieht Frank Plasberg seine Aufgabe bei "Hart aber fair". Jeder seiner Gäste muss so lange Auskunft geben, bis die Frage wirklich beantwortet ist.


(ARD/WDR)


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11:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Dienstag 13. November

Natur im Garten (5/10)

Essbare Landschaft

Moderation: Karl Ploberger

Ganzen Text anzeigenEssbare Landschaft - das bietet der Alchemistenpark in Kirchberg am Wagram. Siegfried Tatschl hat den Park, der ein Projekt zur Förderung von Obstvielfalt in Europa ist, mitgestaltet.

Die Pracht der Herbstfärbung befindet sich am Höhepunkt, im phänologischen ...
(ORF)

Text zuklappenEssbare Landschaft - das bietet der Alchemistenpark in Kirchberg am Wagram. Siegfried Tatschl hat den Park, der ein Projekt zur Förderung von Obstvielfalt in Europa ist, mitgestaltet.

Die Pracht der Herbstfärbung befindet sich am Höhepunkt, im phänologischen Kalender befinden wir uns im Übergang zwischen Vollherbst und Spätherbst. Der beste Zeitpunkt, um Obstgehölze zu pflanzen und den Boden mit der Grabgabel zu lockern.

Damit wir kunterbunt ins kommende Frühjahr starten, pflanzt Biogärtner Karl Ploberger in der Gartenpraxis Blumenzwiebeln, von Traubenhyazinthen, Krokussen bis zu Tulpen und Narzissen.

"Natur im Garten"-Deko-Expertin Elisabeth Sophie Palme bastelt ein herbstliches Mobile fürs Fenster mit Fundstücken aus der Natur und selbstgemachten Filzkugeln.


(ORF)


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12:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wo kein Gras mehr wächst

Reportage von Robert Gordon

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

Moderation: Peter Resetarits

Ganzen Text anzeigenDrei Milliarden Quadratmeter an landwirtschaftlich nutzbaren Flächen hat Österreich in den vergangenen 50 Jahren verloren, und täglich werden es um
20 000 Quadratmeter mehr.

Was mit dem Boden passiert, fällt auf uns alle zurück. Betonierte Flächen können ...
(ORF)

Text zuklappenDrei Milliarden Quadratmeter an landwirtschaftlich nutzbaren Flächen hat Österreich in den vergangenen 50 Jahren verloren, und täglich werden es um
20 000 Quadratmeter mehr.

Was mit dem Boden passiert, fällt auf uns alle zurück. Betonierte Flächen können kein Wasser aufnehmen, es führt zu Überschwemmungen einerseits und zu Trockenheit andererseits. Dazu kommt der Klimawandel, dem ein kluger Umgang mit dem Boden entgegenwirken könnte.

Stattdessen schädigt auch die industrielle Landwirtschaft die Böden oft zusätzlich. Schwere Maschinen machen die Äcker wasserundurchlässig, und Pestizide wie Kunstdünger schädigen das Bodenleben. Das alles ist bekannt, aber alle Warnungen von Experten sind bisher weitgehend ungehört geblieben. Ein Landwirt hat die Situation mit einem bitteren Witz beschrieben: "Es kommt Wind auf, wir sollten Segel setzen", sagt der Wikinger-Kapitän. "Keine Zeit, wir müssen rudern", entgegnet die Mannschaft.

"Schauen Sie sich diese Erde an, was das für eine feine Erde ist! So etwas kann man doch nicht zubetonieren!", sagt Gerti Achleitner, eine der letzten Gemüsegärtnerinnen vom Donaufeld. Die Arbeit von Generationen steckt im Boden, auf dem alles fast wie von alleine wächst. "Ohne künstlichen Dünger", versichert Frau Achleitner. Aber gegen das große Geld der Immobilienfirmen hat der gute Boden keine Chance. In Wien nicht und auch auf dem Land nicht, wo nach wie vor ein Supermarkt nach dem anderen auf der grünen Wiese entsteht.

Robert Gordon war bei begeisterten Gärtnerinnen, Bauern und Bodenkundlern, die von einer faszinierenden Welt unter unseren Füßen zu berichten wissen. Und er hat sich von Experten erklären lassen, woran es liegt, dass der Boden in Österreich - so wie die Umstände momentan sind - nicht zu retten sein wird.


(ORF)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Inseln der Queen (1/5)

Die Shetlandinseln

Film von Friederike Schlumbom

Ganzen Text anzeigenOb türkisblaues Wasser an weißen Stränden oder schroffe Klippen und tosende Wellen, ob Steinhütten im Hochmoor oder tropische Gärten auf Tresco: Die Britischen Inseln bieten das ganze Spektrum.

Die fünfteilige Reihe stellt "Die Inseln der Queen" vor, deren ...

Text zuklappenOb türkisblaues Wasser an weißen Stränden oder schroffe Klippen und tosende Wellen, ob Steinhütten im Hochmoor oder tropische Gärten auf Tresco: Die Britischen Inseln bieten das ganze Spektrum.

Die fünfteilige Reihe stellt "Die Inseln der Queen" vor, deren Landschaften oft unerwartet und einzigartig sind in Europa. Teil eins führt zu den nördlichsten Inseln unter der britischen Krone, den Shetlands. Bewohner erzählen, wie sie mit dem rauen Klima leben.

Hinter dicken Steinmauern, zwischen farbenfrohen Blumen und Büschen, malt James B. Thomason die Welt vor 100 Jahren, als die Inselbewohner noch vom Fischhandel lebten. Jackie Murray trainiert bei Wind und Wetter die Rugby-Frauenmannschaft in Lerwick und springt ein, wenn das Rettungsboot der königlichen Küstenwache zu einem Noteinsatz gerufen wird. Die Melodien seiner Band sind für den Instrumentenbauer Kenny Johnson eine Aufmunterung in den langen Wintermonaten. Und Raymond Henderson sorgt beim königlichen Postdienst dafür, dass auch bis in die nördlichste Region Briefe und Pakete verteilt werden.

Die Natur der Shetlands ist beinahe unberührt, die Felsen der baumlosen Landschaft gehören zu den ältesten Gesteinsschichten der Erde. In den Sommermonaten nisten Tausende Papageientaucher in den Klippen, und Orcas jagen Seerobben. Die Naturfotografen Richard Shucksmith und Brydon Thomason haben das Leben der Fischotter studiert, die hier besonders gut zu beobachten sind. Aus dem dicken Pelz der Shetland-Schafe spinnt Elizabeth Johnston feine Wolle für die berühmten Pullis mit Fair-Isle-Mustern, die auch von der königlichen Familie getragen werden. Und nicht zuletzt kommt auch das Maskottchen der königlichen Garde von hier - das Shetlandpony.

Die Landschaft der Britischen Inseln ist oft unerwartet und einzigartig in Europa. Das weiß auch die Queen: Früher ging sie mindestens einmal im Jahr mit der königlichen Familie auf einen "Island Cruise" um die britische Westküste herum. Die meisten der Inseln sind unbewohnt oder dünn besiedelt. Im Norden leben die Inselbewohner in Abgeschiedenheit und von dem, was die karge Natur ihnen bietet und was ihre Vorfahren den Inseln mühsam abgetrotzt haben. Im Süden sind die Inseln zwar erschlossener, gelten aber unter Touristen immer noch als Geheimtipp. In der Dokumentationsreihe bildet die Entdeckung aus der Luft das Gerüst der Erzählung, die das Leben in einer einmaligen Landschaft aus einer völlig neuen Perspektive zeigt. Ob auf Schatzsuche auf Jersey oder zur Teatime auf den Shetlands - diese Reise ist "very British".


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14:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Inseln der Queen (2/5)

Isle of Man

Film von Marvin Entholt

Ganzen Text anzeigenMitten in der Irischen See zwischen England und Irland liegt die Isle of Man. Sie ist Kronbesitz der Queen, aber ein Land mit eigener Sprache und Regierung.

Die UNESCO hat die Insel als erstes Land der Welt zur Biosphärenregion erklärt. Ihre Abgeschiedenheit bietet ...

Text zuklappenMitten in der Irischen See zwischen England und Irland liegt die Isle of Man. Sie ist Kronbesitz der Queen, aber ein Land mit eigener Sprache und Regierung.

Die UNESCO hat die Insel als erstes Land der Welt zur Biosphärenregion erklärt. Ihre Abgeschiedenheit bietet vielen Tieren einen geschützten Lebensraum: Für Zugvögel ist sie ein wichtiger Rastplatz, und eine einzigartige Schafrasse lebt nur hier.

Die Menschen achten und schätzen ihre Insel, sie pflegen ihre Eigenarten und eine Kultur, die bis in die Zeit der einst hier siedelnden Wikinger zurückreicht. Auf der Isle of Man haben Berufe und Traditionen überlebt, die anderswo längst ausgestorben sind: Die älteste Pferdetrambahn der Welt fährt durch die Hauptstadt, eine Dampfeisenbahn verbindet seit 150 Jahren die Städte der Insel. Auch das Parlament ist das älteste der Welt, es wird am Nationalfeiertag mit Rosshaarperücken und Blasmusik gefeiert. Zugleich ist die Insel ein Ort, der jungen Leuten Raum bietet, Neues zu entwickeln.

Der Film stellt Menschen vor, die die Isle of Man nie verlassen haben oder zurückgekehrt sind, weil das Inselleben ihnen Zufriedenheit schenkt und ein Leben in Einklang mit der Natur ermöglicht. Hier ticken die Uhren anders, die Bewohner haben in ihrer ursprünglichen Sprache Manx einen Ausdruck dafür: "Traa-dy-Liooar", time enough: Es gibt Zeit genug. Die Isle of Man ist ein Ort, der Tradition und Wandel vereint und sich genau deshalb treu bleibt.

Die Landschaft der Britischen Inseln ist oft unerwartet und einzigartig in Europa. Das weiß auch die Queen: Früher ging sie mindestens einmal im Jahr mit der königlichen Familie auf einen "Island Cruise" um die britische Westküste herum. Die meisten der Inseln sind unbewohnt oder dünn besiedelt. Im Norden leben die Inselbewohner in Abgeschiedenheit und von dem, was die karge Natur ihnen bietet und was ihre Vorfahren den Inseln mühsam abgetrotzt haben. Im Süden sind die Inseln zwar erschlossener, gelten aber unter Touristen immer noch als Geheimtipp. In der Dokumentationsreihe bildet die Entdeckung aus der Luft das Gerüst der Erzählung, die das Leben in einer einmaligen Landschaft aus einer völlig neuen Perspektive zeigt. Ob auf Schatzsuche auf Jersey oder zur Teatime auf den Shetlands - diese Reise ist "very British".


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14:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Inseln der Queen (3/5)

Die Äußeren Hebriden

Film von Martin Koddenberg und Kristian Kähler

Ganzen Text anzeigenDie Äußeren Hebriden liegen im Nordwesten des Vereinten Königreichs. Vor dem schottischen Festland befinden sich die Inseln Lewis und Harris, South und North Uist sowie die Insel Barra.

Die Inseln bieten Extreme: sturmumtoste Felsküsten und Strände mit ...

Text zuklappenDie Äußeren Hebriden liegen im Nordwesten des Vereinten Königreichs. Vor dem schottischen Festland befinden sich die Inseln Lewis und Harris, South und North Uist sowie die Insel Barra.

Die Inseln bieten Extreme: sturmumtoste Felsküsten und Strände mit türkisblauem Wasser. Wegen der Natur ist die junge Familie MacKay zurückgekehrt: Nach 15 Jahren in Glasgow leben Norman und Leona mit ihren Kindern heute am Strand von Luskentyre.

Er gilt als einer der schönsten Strände der Welt. Ihr Nachbar ist der Weber Donald John MacKay. In seiner Scheune webt er den weltbekannten Harris-Tweed. Dank eines Großauftrags konnte er der heimischen Tweed-Industrie neues Leben einhauchen und sie vor dem Verfall bewahren. Die Queen zeichnete ihn dafür als "Member of the British Empire" aus.

Wer die Äußeren Hebriden Richtung Westen per Boot verlässt, stößt auf die Inselgruppe St. Kilda. Die Inseln waren bis in die 1930er-Jahre besiedelt. Jeden Sommer kommen Freiwillige, um die Ruinen des verlassenen Dorfs wieder aufzubauen. St. Kilda hat einen seltenen Doppelstatus als UNESCO-Weltnatur- und Weltkulturerbe und beheimatet über eine Million Zugvögel, die auf gewaltigen Klippen nisten.

Die Landschaft der Äußeren Hebriden ist karg und baumlos. Steve Liddle arbeitet daran, die Inseln wieder zu bewalden. Zwischen Traumstränden und Mondlandschaften begibt sich der Fotograf John Maher auf die Suche nach verlassenen Häusern und Anwesen. Hier wird sogar noch Torf per Hand gestochen. Auch die Queen schätzt die Ursprünglichkeit: Die Äußeren Hebriden sind ein beliebtes Urlaubsziel der königlichen Familie.

Die Landschaft der Britischen Inseln ist oft unerwartet und einzigartig in Europa. Die meisten der Inseln sind unbewohnt oder dünn besiedelt. Im Norden leben die Inselbewohner in Abgeschiedenheit und von dem, was die karge Natur ihnen bietet und was ihre Vorfahren den Inseln mühsam abgetrotzt haben. Im Süden sind die Inseln zwar erschlossener, gelten aber unter Touristen immer noch als Geheimtipp. In der Dokumentationsreihe bildet die Entdeckung aus der Luft das Gerüst der Erzählung, die das Leben in einer einmaligen Landschaft aus einer völlig neuen Perspektive zeigt. Ob auf Schatzsuche auf Jersey oder zur Teatime auf den Shetlands - diese Reise ist "very British".


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15:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Inseln der Queen (4/5)

Die Scilly-Inseln

Film von Caroline Haertel

Ganzen Text anzeigenDie Scilly-Inseln liegen mitten im Golfstrom, fast 50 Kilometer südwestlich von Land's End, dem südlichsten Ort Großbritanniens: 140 teils winzige Inseln, nur fünf davon bewohnt.

Türkisblaues Meer, traumhafte Naturlandschaften und subtropische Temperaturen machen ...

Text zuklappenDie Scilly-Inseln liegen mitten im Golfstrom, fast 50 Kilometer südwestlich von Land's End, dem südlichsten Ort Großbritanniens: 140 teils winzige Inseln, nur fünf davon bewohnt.

Türkisblaues Meer, traumhafte Naturlandschaften und subtropische Temperaturen machen sie zum sonnigen Paradies. Als Teil des Herzogtums Cornwall gehören die wunderschönen Inseln dem jeweiligen Thronfolger Großbritanniens.

Prinz Charles und die Mitglieder der königlichen Familie besuchen sie gern. Die rund 2200 Bewohner der Isles of Scilly möchten nirgendwo anders leben - trotz höherer Lebenshaltungskosten und niedrigerer Löhne als auf dem Festland. Über die Jahrhunderte haben die Scillonians erstaunlichen Erfindungsreichtum darin entwickelt, sich auf den abgeschiedenen Inseln ein Einkommen zu sichern. Viele haben mehrere Beschäftigungen, sind Musiker und Koch, Winzer und Hummerfischer, Tischler und Schiffswrackjäger.

Die Riffe und Strömungen vor den Scilly-Inseln galten als die gefährlichsten der Welt und wurden vielen Schiffen zum Verhängnis. Mehr als 800 sind hier gesunken, einige wurden bis heute nicht gefunden - ein Eldorado für Taucher und Abenteurer. Die größte Berühmtheit der Inselgruppe ist eine Polizeistation auf der Hauptinsel St. Mary's. Sergeant Colin Taylor hat sie mit seinen lustigen Facebook-Posts und einem höchst unterhaltsamen Buch auf der ganzen Welt bekannt gemacht.

Ein weiteres Highlight ist der exotische Abbey Garden auf der Insel Tresco. Er gilt als einer der schönsten Gärten Englands mit über 20 000 Blumen und Palmen aus den entlegensten Gebieten der Erde.

Die Landschaft der Britischen Inseln ist oft unerwartet und einzigartig in Europa. Das weiß auch die Queen: Früher ging sie mindestens einmal im Jahr mit der königlichen Familie auf einen "Island Cruise" um die britische Westküste herum. Die meisten der Inseln sind unbewohnt oder dünn besiedelt. Im Norden leben die Inselbewohner in Abgeschiedenheit und von dem, was die karge Natur ihnen bietet und was ihre Vorfahren den Inseln mühsam abgetrotzt haben. Im Süden sind die Inseln zwar erschlossener, gelten aber unter Touristen immer noch als Geheimtipp. In der Dokumentationsreihe bildet die Entdeckung aus der Luft das Gerüst der Erzählung, die das Leben in einer einmaligen Landschaft aus einer völlig neuen Perspektive zeigt. Ob auf Schatzsuche auf Jersey oder zur Teatime auf den Shetlands - diese Reise ist "very British".


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16:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Inseln der Queen (5/5)

Jersey

Film von Julia Zantl

Ganzen Text anzeigenKennzeichen von Jersey, der größten und mit gut 100 000 Einwohnern zugleich bevölkerungsreichsten Kanalinsel, sind schöne Sandstrände, die Macht der Gezeiten und großer kultureller Reichtum.

Nur 25 Kilometer Luftlinie trennen Jersey vom französischen Festland. ...

Text zuklappenKennzeichen von Jersey, der größten und mit gut 100 000 Einwohnern zugleich bevölkerungsreichsten Kanalinsel, sind schöne Sandstrände, die Macht der Gezeiten und großer kultureller Reichtum.

Nur 25 Kilometer Luftlinie trennen Jersey vom französischen Festland. Elizabeth II. ist zwar Staatsoberhaupt der sonnigen Kanalinsel, allerdings nicht als Königin von England und Nordirland, sondern als Duke of Normandy.

Normannisches Erbe findet sich auf Jersey an vielen Stellen: in der Architektur, in Ortsnamen wie Saint Helier oder in dem selten gewordenen Inseldialekt, dem Jèrriais oder Jersey-French.

Im Gegensatz zu anderen Inseln der Queen steigen die Einwohnerzahlen auf Jersey beständig an. Viele junge Leute gehen zwar zum Studieren aufs Festland, kehren aber im Laufe ihres Lebens wieder zurück. Das könnte am milden Klima, den bekannten Surfspots oder einem Höchststeuersatz von 20 Prozent liegen. "Englands Monaco", wie Jersey auch genannt wird, ist auf jeden Fall eine Insel der Gegensätze und gilt als Steueroase. Mindestens jeder fünfte Einwohner arbeitet im Finanzsektor. Jersey ist übersät von Anwaltskanzleien und Banken.

Einwanderung und Bebauung müssen gesetzlich eingeschränkt werden. Dennoch prägt nach wie vor die Landwirtschaft das Erscheinungsbild der Insel. Bei Ebbe scheinen die sozialen Unterschiede wie weggespült zu sein. Dann kommt eine endlos wirkende Wattlandschaft zum Vorschein. Fast nirgendwo sonst auf der Welt ist der Tidenhub so gewaltig. Bis zu zwölf Meter kann der Wasserstand variieren. Das heißt, die Insel vergrößert ihre Fläche um rund ein Drittel bei jedem Niedrigwasserstand. Und das ist nur eine der Besonderheiten der Insel.

Die Landschaft der Britischen Inseln ist oft unerwartet und einzigartig in Europa. Das weiß auch die Queen: Früher ging sie mindestens einmal im Jahr mit der königlichen Familie auf einen "Island Cruise" um die britische Westküste herum. Die meisten der Inseln sind unbewohnt oder dünn besiedelt. Im Norden leben die Inselbewohner in Abgeschiedenheit und von dem, was die karge Natur ihnen bietet und was ihre Vorfahren den Inseln mühsam abgetrotzt haben. Im Süden sind die Inseln zwar erschlossener, gelten aber unter Touristen immer noch als Geheimtipp. In der Dokumentationsreihe bildet die Entdeckung aus der Luft das Gerüst der Erzählung, die das Leben in einer einmaligen Landschaft aus einer völlig neuen Perspektive zeigt. Ob auf Schatzsuche auf Jersey oder zur Teatime auf den Shetlands - diese Reise ist "very British".


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17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Island - Weltspitze

Film von Reinhard Kungel

Ganzen Text anzeigenIsland ist voller Naturgewalten. Doch wie lebt es sich damit? Spätestens seit der Fußball-EM 2016 ist klar: fröhlich! Die Isländer stehen in vielen Rankings ganz oben, sogar im Glücklichsein.

Majestätische Vulkane, brodelnde Geysire, reißende Wasserfälle, lange ...

Text zuklappenIsland ist voller Naturgewalten. Doch wie lebt es sich damit? Spätestens seit der Fußball-EM 2016 ist klar: fröhlich! Die Isländer stehen in vielen Rankings ganz oben, sogar im Glücklichsein.

Majestätische Vulkane, brodelnde Geysire, reißende Wasserfälle, lange Fjorde, schier endlose Lavalandschaften: Der Film verbindet faszinierende Bilder von den Naturschönheiten Islands mit dem optimistischen Lebensgefühl seiner Bewohner.


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17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Rhythmus des Eises

Ein Jahr bei den Inuit

Film von Jérôme Espla, Nathalie und Alain Antognelli

Ganzen Text anzeigenDie Sonne zeigt sich in Grönland Anfang Februar nach über drei Monaten zum ersten Mal. Etwas für uns so selbstverständliches wie ein Sonnenaufgang wird dort zu einem gefeierten Naturwunder.

Die Kinder basteln Papiersonnen, um das Erscheinen der Sonne nach der ...

Text zuklappenDie Sonne zeigt sich in Grönland Anfang Februar nach über drei Monaten zum ersten Mal. Etwas für uns so selbstverständliches wie ein Sonnenaufgang wird dort zu einem gefeierten Naturwunder.

Die Kinder basteln Papiersonnen, um das Erscheinen der Sonne nach der langen Dunkelheit zu begrüßen, die Erwachsenen veranstalten Schlittenrennen: zwei der vielen Traditionen, die Nathalie und Alain Antognelli während ihres Aufenthalts in Savissivik kennenlernen.

Die beiden französischen Fotografen verbringen neun Monate bei einer Inuit-Familie, gehen mit ihr auf Eisbärjagd und Robbenfang, lernen das Fahren von Schlittenhundegespannen und das Herstellen von Kleidung. Sie erkennen, dass das Leben auf dem Eis seinem eigenen Rhythmus folgt und dass das Leben des Naturvolks bedroht ist. Die Welt der Inuit schrumpft, und ihre traditionelle Lebensweise gerät in Gefahr. Durch die Erderwärmung wird das Packeis immer dünner. Es ist nicht mehr tragfähig genug, das offene Meer rückt immer näher, und die Inuit können ihre Jagdgebiete nicht mehr mit dem Schlitten erreichen. Die jungen Inuit haben eine ungewisse Zukunft.


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenDas 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von ...

Text zuklappenDas 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.

"nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

bauhausfrauen: Die vergessenen Pionierinnen einer

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Kunstbewegung (2/3)

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenDas Bauhaus ist die berühmteste Kunstschule der Welt und der erfolgreichste deutsche Kultur-Export. 2019 feiert die berühmte Künstlerschmiede ihren 100. Geburtstag. Im Vorfeld wirft

"Kulturzeit" einen ganz besonderen Blick auf die Vision des Bauhauses. Im Fokus ...

Text zuklappenDas Bauhaus ist die berühmteste Kunstschule der Welt und der erfolgreichste deutsche Kultur-Export. 2019 feiert die berühmte Künstlerschmiede ihren 100. Geburtstag. Im Vorfeld wirft

"Kulturzeit" einen ganz besonderen Blick auf die Vision des Bauhauses. Im Fokus stehen die "bauhausfrauen". Denn am 12. November 2018 jährt sich noch ein weiteres wichtiges Ereignis: 100 Jahre Frauenwahlrecht.

Lange nicht beachtet und später in Vergessenheit geraten, haben Frauen maßgeblich zur Erfolgsgeschichte des Bauhauses beigetragen.

Die "Kulturzeit"-Reihe "bauhausfrauen: Die vergessenen Pionierinnen einer Kunstbewegung" kratzt am Lack des Bauhauses. Sie nimmt Parallelentwicklungen und weibliche Biografien unter die Lupe und schlägt in zahlreichen Gesprächen - unter anderem mit der Schriftstellerin Theresia Enzensberger, der Direktorin des Bauhaus-Archives Berlin, Annemarie Jaeggi, der Kultur- und Designhistorikerin Anja Baumhoff, der Architektin Jana Revedin sowie der Kulturpolitikerin Monika Grütters - den Bogen bis zu den aktuellen Debatten über Sexismus, Feminismus und Gleichberechtigung.


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Mord in Ludwigslust

Thriller, Deutschland 2011

Darsteller:
Sophia EichstättAnja Kling
Mark CondorMark Waschke
Lulu SchusterLea Mornar
Rebecca SchusterIna Weisse
Ben MartinClemens Schick
Hilmar HopfPeter Prager
Sebastian BenjaminiFlorian Bartholomäi
Udo SchusterMichael A. Grimm
Kostja LukinVolkmar Kleinert
Ruth OpernAntje Westermann
u.a.
Buch: Thomas Kirchner
Regie: Kai Wessel
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenIm Schlosspark von Ludwigslust liegt eine tote Frau. Die Ermittler stoßen auf eine Mauer des Schweigens. Jeder kannte die tote "Lulu", viele haben ein Motiv, alle haben Angst. Doch wovor?

Sophia Eichstätt, Analytikerin beim LKA Kiel, ermittelt in dem Fall, der immer ...

Text zuklappenIm Schlosspark von Ludwigslust liegt eine tote Frau. Die Ermittler stoßen auf eine Mauer des Schweigens. Jeder kannte die tote "Lulu", viele haben ein Motiv, alle haben Angst. Doch wovor?

Sophia Eichstätt, Analytikerin beim LKA Kiel, ermittelt in dem Fall, der immer größere Dimensionen annimmt. Wer ist Täter, wer Opfer? Sophia gerät zwischen die Fronten und muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht. Gefährlich ist es auf beiden Seiten.

Als Sophia von dem Mordfall in Ludwigslust erfährt, glaubt sie, auf eine bisher ungeklärte Mordserie gestoßen zu sein. Vor Ort trifft Sophia auf den Partner vom LKA Schwerin, der ihr zugeteilt wurde. Ausgerechnet Mark Condor, der Mann, mit dem sie vor zwei Jahren eine Affäre hatte und für den sie beinahe ihre Ehe aufs Spiel gesetzt hat. Auch Mark stockt der Atem: Die Ermordete ist seine Geliebte Lulu Schuster. Beide lassen sich wenig anmerken und ermitteln routiniert.

Im Laufe der Ermittlungen erfährt Sophia Dinge, die sie eigentlich gar nicht wissen wollte. Alles hängt miteinander zusammen, und auch die deutsch-deutsche Nachkriegsgeschichte wirft lange Schatten bis in die Gegenwart. Sophia muss sich eingestehen, dass ihre Mordserien-Theorie nicht aufzugehen scheint. Immer tiefer taucht sie in die Vergangenheit, Marks Jugend und in das Geheimnis um Lulu ein.

Allmählich gelingt es Sophia, hinter die Kulissen zu sehen. Sie glaubt nicht, was sie sieht: Mark hatte ein Verhältnis mit Lulu, und er weiß nicht, dass Sophia es weiß. Für sie ein doppeltes Dilemma, denn Mark ist der Mann, den sie noch immer liebt. Auch die anderen Verdächtigen erhöhen den Druck auf die Kommissarin.


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21:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

kinokino

Das Filmmagazin

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDer Ensembleheld
Auf der Couch mit August Zirner

Das Seriencamp 2018
Fans, Macher und deutsche Produktionen

"Loro"
Italienischer Staatsmann aufs Korn genommen

Außerdem:
Die Neuinterpretation des Horror-Klassikers "Suspiria" – und ...
(ARD/BR/3sat)

Text zuklappenDer Ensembleheld
Auf der Couch mit August Zirner

Das Seriencamp 2018
Fans, Macher und deutsche Produktionen

"Loro"
Italienischer Staatsmann aufs Korn genommen

Außerdem:
Die Neuinterpretation des Horror-Klassikers "Suspiria" – und die Shortcuts/Kurz-Kritiken zu den Filmen "Fantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen" und "Juliet, Naked"


(ARD/BR/3sat)


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Dienstag 13. November

Duisburger Filmwoche

Homo Sapiens

Dokumentarfilm von Nikolaus Geyrhalter,

Deutschland/Österreich 2016

Länge: 89 Minuten

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenWie wäre die Welt ohne uns? Nikolaus Geyrhalter entwirft in seinem Dokumentarfilm ein postapokalyptisches Szenario, in dem die Natur sich den menschenfreien Raum zurückerobert.

Ein Film mit dem Titel "Homo Sapiens", in dem das titelgebende Wesen, der moderne Mensch, ...

Text zuklappenWie wäre die Welt ohne uns? Nikolaus Geyrhalter entwirft in seinem Dokumentarfilm ein postapokalyptisches Szenario, in dem die Natur sich den menschenfreien Raum zurückerobert.

Ein Film mit dem Titel "Homo Sapiens", in dem das titelgebende Wesen, der moderne Mensch, nicht auftaucht? Stattdessen Bilder, die aus einer präapokalyptischen Zeit zu stammen scheinen und zeigen, was der Mensch hinterlässt: eine verfallende Zivilisation.

Ruinen, in denen der Mensch früher Gott angebetet oder sich gefeiert hat, verlassene Siedlungen, verwüstete Büroräume, in denen noch Dokumente umherflattern, trostlose Bars mit zerbrochenen Gläsern, ausgeräumte Kinosäle mit zerrissenen Vorhängen, eingetrocknete Spaßbäder. Aber auch: Vögel, die im stillgelegten Reaktor leben, Pflanzen, die Dächer und Straßen durchbrechen, und immer wieder Wasser, das die ehemals technisierte Welt durchflutet. Wenn der Mensch von der Erde verschwunden ist, erobert sich die Natur den Raum zurück, aus dem sie verdrängt oder wo sie zerstört wurde. Oft hat der Mensch Ödnis hinterlassen, verseuchtes Gebiet oder Beton- und Stahlruinen.

Dokumentarfilmer Nikolaus Geyrhalter entwirft in fantastischen Bildern und mittels eines hypnotischen Sounddesigns das Panorama einer Welt, die den Menschen nicht braucht, und macht vorstellbar, wie es sich anfühlt und anhört, wenn die Zivilisation sich überlebt hat. Dabei verzichtet er auf Kommentare und wirft den Zuschauer damit auf sich selbst zurück. Das führt zu der Erkenntnis, wie drastisch der Eingriff des Menschen in die Natur ist und welche Konsequenzen unsere Lebensweise für die Umwelt hat. Es führt aber auch zu der Frage: Wäre die Welt ohne den Menschen eine bessere?

"Homo Sapiens" ist der 13. Film des 1972 in Wien geborenen Dokumentarfilmers Nikolaus Geyrhalter. Wie bei allen seinen vorherigen Filmen (darunter "Unser täglich Brot", 2005; "Abendland", 2011) fungiert Geyrhalter auch hier als Produzent, Regisseur und Kameramann. Geyrhalter dringt gern in sonst unbeachtete Bereiche vor und schafft Bilder von großer Intensität, die er kommentarlos für sich selbst sprechen lässt. Dabei dokumentiert er komplexe Themen, indem er durch die Montage der Bilder und eindringlichen Porträts seiner Protagonisten einen größeren Zusammenhang entwirft, ohne immer die Situation der einzelnen Orte zu erklären oder Lösungen für die aufgeworfenen Fragen anzubieten. Er lässt dem Zuschauer den Raum, sich seine eigenen Gedanken zu machen. Diese konsequente Haltung und seine einzigartige Bildsprache machen Geyrhalters Filme zu Kinoerlebnissen. Er ist auf zahlreichen internationalen Festivals präsent und wurde mehrfach für seine Filme ausgezeichnet. "Homo Sapiens" hatte auf der Berlinale 2016 Premiere.


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23:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Dienstag 13. November

Duisburger Filmwoche

SUPER FRIEDE LIEBE LOVE

Dokumentarfilm von Till Cöster, Deutschland 2017

Länge: 91 Minuten

Ganzen Text anzeigenIm "Haus an der Kyreinstraße", mitten in München, leben unterschiedlichste Männer zusammen. Sie eint der Verlust einer Wohnung, eines festen Platzes in der Mitte der Gesellschaft.

Hier ringen sie gemeinsam um Selbstachtung und stellen sich den Launen ihrer ...

Text zuklappenIm "Haus an der Kyreinstraße", mitten in München, leben unterschiedlichste Männer zusammen. Sie eint der Verlust einer Wohnung, eines festen Platzes in der Mitte der Gesellschaft.

Hier ringen sie gemeinsam um Selbstachtung und stellen sich den Launen ihrer Zimmernachbarn. Sie verpflegen sich selbst, helfen einander aus und teilen auch Momente unbeschwerten Daseins. Die Menschen dürfen hier so sein, wie ihr bewegtes Leben sie geformt hat.

Trotz aller Widrigkeiten bewahren sie hier ihre Würde. Denn die Einrichtung bietet den Bewohnern weit mehr als nur ein Dach über dem Kopf und ist bemüht, Regeln und Anforderungen auf ein erträgliches Mindestmaß zu beschränken.

Und so wird auch der utopischen Wortreihung "Super, Friede, Liebe, Love" eines Bewohners mit Toleranz begegnet. Sein Mantra zur Beruhigung innerer Stimmen, seine Friedensbotschaft ertönt durch die Flure und Stockwerke und wird Teil einer vielstimmigen Geräuschkulisse.

Der Dokumentarfilm begleitet die Gemeinschaft durch das Jahr. Obwohl die Zeit über weite Strecken stillzustehen scheint, finden im Leben jedes Einzelnen tiefgreifende Umbrüche statt. Jeder ist auf der Suche. Jeder hat seinen Traum.


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1:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Dienstag 13. November

Herr Fazliji wird Millionär

Chronologie eines steilen Aufstiegs

Reportage von Simon Christen

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenEnver Fazliji hat mit 32 Jahren beruflich schon mehr erreicht als viele in einem ganzen Leben. "Reporter" hat Fazliji fünf Jahre lang begleitet und seinen steilen Aufstieg dokumentiert.

Ein bisschen Glück brauche man schon, sagt er, aber vor allem unternehmerisches ...

Text zuklappenEnver Fazliji hat mit 32 Jahren beruflich schon mehr erreicht als viele in einem ganzen Leben. "Reporter" hat Fazliji fünf Jahre lang begleitet und seinen steilen Aufstieg dokumentiert.

Ein bisschen Glück brauche man schon, sagt er, aber vor allem unternehmerisches Talent, Mut und Fleiß. Damit gelang dem Sohn eines albanischen Saisonarbeiters ein steiler Aufstieg - zunächst als Bestattungsunternehmer, später im Immobiliengeschäft.

Enver Fazliji wurde im Presevo-Tal geboren. Das ist eine albanische Enklave auf serbischem Gebiet. Dort verbrachte er seine ersten sechs Lebensjahre. Dann holte sein Vater, der als Saisonnier in die Schweiz gekommen war, ihn und seine zwei Brüder nach. Fazliji machte eine Lehre als Sachbearbeiter und gründete mit 19 seine erste Firma: ein muslimisches Bestattungsunternehmen. Das war der Anfang eines steilen Aufstiegs.

Er arbeitet und arbeitet - als ob ihm die Armut dicht auf den Fersen bliebe. Er baute sein Bestattungsunternehmen auf und arbeitete parallel noch 60 Prozent als Sachbearbeiter. Bis er den Eindruck hatte, es wäre noch mehr drin. Also stieg er zusätzlich ins Immobiliengeschäft ein. Er begann, Grundstücke zu kaufen und die Planung eines Projektes bis zur Baugenehmigung voranzutreiben, um dann alles an einen Generalunternehmer zu verkaufen - selbstverständlich mit gutem Gewinn.

Man müsse risikofreudig sein, sagt Fazliji, und bereit, auf vieles zu verzichten. Er ordnet dem Erfolg nicht alles, aber vieles unter. Sein Fazit: "Vielleicht braucht man auch ein bisschen Glück im Leben, aber es geht eigentlich mehr um Fleiß und harte Arbeit."


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1:45
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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2:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Inseln der Queen (1/5)

Die Shetlandinseln

Film von Friederike Schlumbom

Ganzen Text anzeigenOb türkisblaues Wasser an weißen Stränden oder schroffe Klippen und tosende Wellen, ob Steinhütten im Hochmoor oder tropische Gärten auf Tresco: Die Britischen Inseln bieten das ganze Spektrum.

Die fünfteilige Reihe stellt "Die Inseln der Queen" vor, deren ...

Text zuklappenOb türkisblaues Wasser an weißen Stränden oder schroffe Klippen und tosende Wellen, ob Steinhütten im Hochmoor oder tropische Gärten auf Tresco: Die Britischen Inseln bieten das ganze Spektrum.

Die fünfteilige Reihe stellt "Die Inseln der Queen" vor, deren Landschaften oft unerwartet und einzigartig sind in Europa. Teil eins führt zu den nördlichsten Inseln unter der britischen Krone, den Shetlands. Bewohner erzählen, wie sie mit dem rauen Klima leben.

Hinter dicken Steinmauern, zwischen farbenfrohen Blumen und Büschen, malt James B. Thomason die Welt vor 100 Jahren, als die Inselbewohner noch vom Fischhandel lebten. Jackie Murray trainiert bei Wind und Wetter die Rugby-Frauenmannschaft in Lerwick und springt ein, wenn das Rettungsboot der königlichen Küstenwache zu einem Noteinsatz gerufen wird. Die Melodien seiner Band sind für den Instrumentenbauer Kenny Johnson eine Aufmunterung in den langen Wintermonaten. Und Raymond Henderson sorgt beim königlichen Postdienst dafür, dass auch bis in die nördlichste Region Briefe und Pakete verteilt werden.

Die Natur der Shetlands ist beinahe unberührt, die Felsen der baumlosen Landschaft gehören zu den ältesten Gesteinsschichten der Erde. In den Sommermonaten nisten Tausende Papageientaucher in den Klippen, und Orcas jagen Seerobben. Die Naturfotografen Richard Shucksmith und Brydon Thomason haben das Leben der Fischotter studiert, die hier besonders gut zu beobachten sind. Aus dem dicken Pelz der Shetland-Schafe spinnt Elizabeth Johnston feine Wolle für die berühmten Pullis mit Fair-Isle-Mustern, die auch von der königlichen Familie getragen werden. Und nicht zuletzt kommt auch das Maskottchen der königlichen Garde von hier - das Shetlandpony.

Die Landschaft der Britischen Inseln ist oft unerwartet und einzigartig in Europa. Das weiß auch die Queen: Früher ging sie mindestens einmal im Jahr mit der königlichen Familie auf einen "Island Cruise" um die britische Westküste herum. Die meisten der Inseln sind unbewohnt oder dünn besiedelt. Im Norden leben die Inselbewohner in Abgeschiedenheit und von dem, was die karge Natur ihnen bietet und was ihre Vorfahren den Inseln mühsam abgetrotzt haben. Im Süden sind die Inseln zwar erschlossener, gelten aber unter Touristen immer noch als Geheimtipp. In der Dokumentationsreihe bildet die Entdeckung aus der Luft das Gerüst der Erzählung, die das Leben in einer einmaligen Landschaft aus einer völlig neuen Perspektive zeigt. Ob auf Schatzsuche auf Jersey oder zur Teatime auf den Shetlands - diese Reise ist "very British".


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3:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Inseln der Queen (2/5)

Isle of Man

Film von Marvin Entholt

Ganzen Text anzeigenMitten in der Irischen See zwischen England und Irland liegt die Isle of Man. Sie ist Kronbesitz der Queen, aber ein Land mit eigener Sprache und Regierung.

Die UNESCO hat die Insel als erstes Land der Welt zur Biosphärenregion erklärt. Ihre Abgeschiedenheit bietet ...

Text zuklappenMitten in der Irischen See zwischen England und Irland liegt die Isle of Man. Sie ist Kronbesitz der Queen, aber ein Land mit eigener Sprache und Regierung.

Die UNESCO hat die Insel als erstes Land der Welt zur Biosphärenregion erklärt. Ihre Abgeschiedenheit bietet vielen Tieren einen geschützten Lebensraum: Für Zugvögel ist sie ein wichtiger Rastplatz, und eine einzigartige Schafrasse lebt nur hier.

Die Menschen achten und schätzen ihre Insel, sie pflegen ihre Eigenarten und eine Kultur, die bis in die Zeit der einst hier siedelnden Wikinger zurückreicht. Auf der Isle of Man haben Berufe und Traditionen überlebt, die anderswo längst ausgestorben sind: Die älteste Pferdetrambahn der Welt fährt durch die Hauptstadt, eine Dampfeisenbahn verbindet seit 150 Jahren die Städte der Insel. Auch das Parlament ist das älteste der Welt, es wird am Nationalfeiertag mit Rosshaarperücken und Blasmusik gefeiert. Zugleich ist die Insel ein Ort, der jungen Leuten Raum bietet, Neues zu entwickeln.

Der Film stellt Menschen vor, die die Isle of Man nie verlassen haben oder zurückgekehrt sind, weil das Inselleben ihnen Zufriedenheit schenkt und ein Leben in Einklang mit der Natur ermöglicht. Hier ticken die Uhren anders, die Bewohner haben in ihrer ursprünglichen Sprache Manx einen Ausdruck dafür: "Traa-dy-Liooar", time enough: Es gibt Zeit genug. Die Isle of Man ist ein Ort, der Tradition und Wandel vereint und sich genau deshalb treu bleibt.

Die Landschaft der Britischen Inseln ist oft unerwartet und einzigartig in Europa. Das weiß auch die Queen: Früher ging sie mindestens einmal im Jahr mit der königlichen Familie auf einen "Island Cruise" um die britische Westküste herum. Die meisten der Inseln sind unbewohnt oder dünn besiedelt. Im Norden leben die Inselbewohner in Abgeschiedenheit und von dem, was die karge Natur ihnen bietet und was ihre Vorfahren den Inseln mühsam abgetrotzt haben. Im Süden sind die Inseln zwar erschlossener, gelten aber unter Touristen immer noch als Geheimtipp. In der Dokumentationsreihe bildet die Entdeckung aus der Luft das Gerüst der Erzählung, die das Leben in einer einmaligen Landschaft aus einer völlig neuen Perspektive zeigt. Ob auf Schatzsuche auf Jersey oder zur Teatime auf den Shetlands - diese Reise ist "very British".


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3:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Inseln der Queen (3/5)

Die Äußeren Hebriden

Film von Martin Koddenberg und Kristian Kähler

Ganzen Text anzeigenDie Äußeren Hebriden liegen im Nordwesten des Vereinten Königreichs. Vor dem schottischen Festland befinden sich die Inseln Lewis und Harris, South und North Uist sowie die Insel Barra.

Die Inseln bieten Extreme: sturmumtoste Felsküsten und Strände mit ...

Text zuklappenDie Äußeren Hebriden liegen im Nordwesten des Vereinten Königreichs. Vor dem schottischen Festland befinden sich die Inseln Lewis und Harris, South und North Uist sowie die Insel Barra.

Die Inseln bieten Extreme: sturmumtoste Felsküsten und Strände mit türkisblauem Wasser. Wegen der Natur ist die junge Familie MacKay zurückgekehrt: Nach 15 Jahren in Glasgow leben Norman und Leona mit ihren Kindern heute am Strand von Luskentyre.

Er gilt als einer der schönsten Strände der Welt. Ihr Nachbar ist der Weber Donald John MacKay. In seiner Scheune webt er den weltbekannten Harris-Tweed. Dank eines Großauftrags konnte er der heimischen Tweed-Industrie neues Leben einhauchen und sie vor dem Verfall bewahren. Die Queen zeichnete ihn dafür als "Member of the British Empire" aus.

Wer die Äußeren Hebriden Richtung Westen per Boot verlässt, stößt auf die Inselgruppe St. Kilda. Die Inseln waren bis in die 1930er-Jahre besiedelt. Jeden Sommer kommen Freiwillige, um die Ruinen des verlassenen Dorfs wieder aufzubauen. St. Kilda hat einen seltenen Doppelstatus als UNESCO-Weltnatur- und Weltkulturerbe und beheimatet über eine Million Zugvögel, die auf gewaltigen Klippen nisten.

Die Landschaft der Äußeren Hebriden ist karg und baumlos. Steve Liddle arbeitet daran, die Inseln wieder zu bewalden. Zwischen Traumstränden und Mondlandschaften begibt sich der Fotograf John Maher auf die Suche nach verlassenen Häusern und Anwesen. Hier wird sogar noch Torf per Hand gestochen. Auch die Queen schätzt die Ursprünglichkeit: Die Äußeren Hebriden sind ein beliebtes Urlaubsziel der königlichen Familie.

Die Landschaft der Britischen Inseln ist oft unerwartet und einzigartig in Europa. Die meisten der Inseln sind unbewohnt oder dünn besiedelt. Im Norden leben die Inselbewohner in Abgeschiedenheit und von dem, was die karge Natur ihnen bietet und was ihre Vorfahren den Inseln mühsam abgetrotzt haben. Im Süden sind die Inseln zwar erschlossener, gelten aber unter Touristen immer noch als Geheimtipp. In der Dokumentationsreihe bildet die Entdeckung aus der Luft das Gerüst der Erzählung, die das Leben in einer einmaligen Landschaft aus einer völlig neuen Perspektive zeigt. Ob auf Schatzsuche auf Jersey oder zur Teatime auf den Shetlands - diese Reise ist "very British".


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4:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Inseln der Queen (4/5)

Die Scilly-Inseln

Film von Caroline Haertel

Ganzen Text anzeigenDie Scilly-Inseln liegen mitten im Golfstrom, fast 50 Kilometer südwestlich von Land's End, dem südlichsten Ort Großbritanniens: 140 teils winzige Inseln, nur fünf davon bewohnt.

Türkisblaues Meer, traumhafte Naturlandschaften und subtropische Temperaturen machen ...

Text zuklappenDie Scilly-Inseln liegen mitten im Golfstrom, fast 50 Kilometer südwestlich von Land's End, dem südlichsten Ort Großbritanniens: 140 teils winzige Inseln, nur fünf davon bewohnt.

Türkisblaues Meer, traumhafte Naturlandschaften und subtropische Temperaturen machen sie zum sonnigen Paradies. Als Teil des Herzogtums Cornwall gehören die wunderschönen Inseln dem jeweiligen Thronfolger Großbritanniens.

Prinz Charles und die Mitglieder der königlichen Familie besuchen sie gern. Die rund 2200 Bewohner der Isles of Scilly möchten nirgendwo anders leben - trotz höherer Lebenshaltungskosten und niedrigerer Löhne als auf dem Festland. Über die Jahrhunderte haben die Scillonians erstaunlichen Erfindungsreichtum darin entwickelt, sich auf den abgeschiedenen Inseln ein Einkommen zu sichern. Viele haben mehrere Beschäftigungen, sind Musiker und Koch, Winzer und Hummerfischer, Tischler und Schiffswrackjäger.

Die Riffe und Strömungen vor den Scilly-Inseln galten als die gefährlichsten der Welt und wurden vielen Schiffen zum Verhängnis. Mehr als 800 sind hier gesunken, einige wurden bis heute nicht gefunden - ein Eldorado für Taucher und Abenteurer. Die größte Berühmtheit der Inselgruppe ist eine Polizeistation auf der Hauptinsel St. Mary's. Sergeant Colin Taylor hat sie mit seinen lustigen Facebook-Posts und einem höchst unterhaltsamen Buch auf der ganzen Welt bekannt gemacht.

Ein weiteres Highlight ist der exotische Abbey Garden auf der Insel Tresco. Er gilt als einer der schönsten Gärten Englands mit über 20 000 Blumen und Palmen aus den entlegensten Gebieten der Erde.

Die Landschaft der Britischen Inseln ist oft unerwartet und einzigartig in Europa. Das weiß auch die Queen: Früher ging sie mindestens einmal im Jahr mit der königlichen Familie auf einen "Island Cruise" um die britische Westküste herum. Die meisten der Inseln sind unbewohnt oder dünn besiedelt. Im Norden leben die Inselbewohner in Abgeschiedenheit und von dem, was die karge Natur ihnen bietet und was ihre Vorfahren den Inseln mühsam abgetrotzt haben. Im Süden sind die Inseln zwar erschlossener, gelten aber unter Touristen immer noch als Geheimtipp. In der Dokumentationsreihe bildet die Entdeckung aus der Luft das Gerüst der Erzählung, die das Leben in einer einmaligen Landschaft aus einer völlig neuen Perspektive zeigt. Ob auf Schatzsuche auf Jersey oder zur Teatime auf den Shetlands - diese Reise ist "very British".


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5:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Inseln der Queen (5/5)

Jersey

Film von Julia Zantl

Ganzen Text anzeigenKennzeichen von Jersey, der größten und mit gut 100 000 Einwohnern zugleich bevölkerungsreichsten Kanalinsel, sind schöne Sandstrände, die Macht der Gezeiten und großer kultureller Reichtum.

Nur 25 Kilometer Luftlinie trennen Jersey vom französischen Festland. ...

Text zuklappenKennzeichen von Jersey, der größten und mit gut 100 000 Einwohnern zugleich bevölkerungsreichsten Kanalinsel, sind schöne Sandstrände, die Macht der Gezeiten und großer kultureller Reichtum.

Nur 25 Kilometer Luftlinie trennen Jersey vom französischen Festland. Elizabeth II. ist zwar Staatsoberhaupt der sonnigen Kanalinsel, allerdings nicht als Königin von England und Nordirland, sondern als Duke of Normandy.

Normannisches Erbe findet sich auf Jersey an vielen Stellen: in der Architektur, in Ortsnamen wie Saint Helier oder in dem selten gewordenen Inseldialekt, dem Jèrriais oder Jersey-French.

Im Gegensatz zu anderen Inseln der Queen steigen die Einwohnerzahlen auf Jersey beständig an. Viele junge Leute gehen zwar zum Studieren aufs Festland, kehren aber im Laufe ihres Lebens wieder zurück. Das könnte am milden Klima, den bekannten Surfspots oder einem Höchststeuersatz von 20 Prozent liegen. "Englands Monaco", wie Jersey auch genannt wird, ist auf jeden Fall eine Insel der Gegensätze und gilt als Steueroase. Mindestens jeder fünfte Einwohner arbeitet im Finanzsektor. Jersey ist übersät von Anwaltskanzleien und Banken.

Einwanderung und Bebauung müssen gesetzlich eingeschränkt werden. Dennoch prägt nach wie vor die Landwirtschaft das Erscheinungsbild der Insel. Bei Ebbe scheinen die sozialen Unterschiede wie weggespült zu sein. Dann kommt eine endlos wirkende Wattlandschaft zum Vorschein. Fast nirgendwo sonst auf der Welt ist der Tidenhub so gewaltig. Bis zu zwölf Meter kann der Wasserstand variieren. Das heißt, die Insel vergrößert ihre Fläche um rund ein Drittel bei jedem Niedrigwasserstand. Und das ist nur eine der Besonderheiten der Insel.

Die Landschaft der Britischen Inseln ist oft unerwartet und einzigartig in Europa. Das weiß auch die Queen: Früher ging sie mindestens einmal im Jahr mit der königlichen Familie auf einen "Island Cruise" um die britische Westküste herum. Die meisten der Inseln sind unbewohnt oder dünn besiedelt. Im Norden leben die Inselbewohner in Abgeschiedenheit und von dem, was die karge Natur ihnen bietet und was ihre Vorfahren den Inseln mühsam abgetrotzt haben. Im Süden sind die Inseln zwar erschlossener, gelten aber unter Touristen immer noch als Geheimtipp. In der Dokumentationsreihe bildet die Entdeckung aus der Luft das Gerüst der Erzählung, die das Leben in einer einmaligen Landschaft aus einer völlig neuen Perspektive zeigt. Ob auf Schatzsuche auf Jersey oder zur Teatime auf den Shetlands - diese Reise ist "very British".