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November 2014
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Samstag, 29. November
Programmwoche 49/2014
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6:05
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio
Samstag 29. November

Orpheus

Musikalische Fabel in einem Prolog und fünf Akten

Komische Oper Berlin, 2012

Darsteller:
OrpheusDominik Köninger
Eurydike/ApolloJulia Novikova
Amor/Die Hoffnung/Die MusikPeter Renz
Sylvia/ProserpinaTheresa Kronthaler
CharonStefan Sevenich
u.a.
Bühnenbild: Katrin Lea Tag
Kostüme: Katrin Lea Tag, Katharina Tasch
Choreographie: Otto Pichler
Musik: Claudio Monteverdi
Chor: Chorsolisten der Komischen, Oper Berlin
Orchester: Komische Oper Berlin
Musikalische Leitung: André de Ridder
Inszenierung: Barrie Kosky
Fernsehregie: Peter Schönhofer

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"Orpheus", 1607 uraufgeführt, gilt als eine der ersten beziehungsweise als erste Oper überhaupt und ist daher ein Markstein in der Musikgeschichte. Das Werk des Komponisten Claudio Monteverdi handelt von der jugendlich-leidenschaftlichen Liebe zwischen Orpheus und ...

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"Orpheus", 1607 uraufgeführt, gilt als eine der ersten beziehungsweise als erste Oper überhaupt und ist daher ein Markstein in der Musikgeschichte. Das Werk des Komponisten Claudio Monteverdi handelt von der jugendlich-leidenschaftlichen Liebe zwischen Orpheus und Eurydike. Zwei Akte lang werden in Tänzen und Liedern, Chören und Sologesängen Natur und Liebe gefeiert. Die Nachricht von Eurydikes Tod bringt die arkadische Ausgelassenheit zum Schweigen. Nur mit der Kraft der Musik wagt sich Orpheus in die Unterwelt, um seine Geliebte aus dem Totenreich zurück zu holen. Die Musik wird zum Klagegesang und zum letzten Trost.
3sat zeigt Claudio Monteverdis Oper "Orpheus" als Aufzeichnung aus der Komischen Oper Berlin, 2012. Ungewöhnlich in dieser Inszenierung ist auch die Neuinstrumentierung der usbekischen Komponistin Elena Kats-Chernin.

Vier Thementage zeigen zum 30. Geburtstag von 3sat das breite Spektrum und beste Programme aus drei Ländern von vier Sendern. Mit "Orpheus" startet der 3sat-Thementag "Bühnenwelten". Zum 30-jährigen Jubiläum zeigt 3sat Höhepunkte aus der Welt der Oper, des Theaters und des Balletts. Unter anderem um 20.15 Uhr "Die Tragödie von Romeo und Julia" von William Shakespeare aus dem Thalia Theater Hamburg und um 23.10 Uhr Johan Simons neue Inszenierung von Elfriede Jelineks Stück "Das schweigende Mädchen" - beide als Erstausstrahlung.


8:00

Samstag 29. November

Aida am Rhein

Das Opernerlebnis mitten aus Basel

Darsteller:
AidaAngeles Blancas
RadamesSergej Khomov
AmnerisMichelle de Young
RamfisDaniel Golossov
AmonasroAlfred Walker
u.a.
Musik: Giuseppe Verdi
Chor: Berufs- und Extrachor des, Theater Basel
Orchester: Sinfonieorchester Basel
Musikalische Leitung: Gabriel Feltz
Regie: Georges Delnon
Fernsehregie: Nadja Zonsarowa
Moderation: Sandra Studer

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Basel ist die Kulisse für ein einzigartiges Opernerlebnis: Der Rhein wird zum Nil und die Stadt Basel selbst zur Bühne, wenn "Aida am Rhein" unter freiem Himmel rund um die Mittlere Brücke und im Hotel "Les Trois Rois" vom Ensemble des Theaters Basel und dem ...

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Basel ist die Kulisse für ein einzigartiges Opernerlebnis: Der Rhein wird zum Nil und die Stadt Basel selbst zur Bühne, wenn "Aida am Rhein" unter freiem Himmel rund um die Mittlere Brücke und im Hotel "Les Trois Rois" vom Ensemble des Theaters Basel und dem Sinfonieorchester Basel aufgeführt wird. Die Titelrolle der Aida, dem wohl populärsten Werk Giuseppe Verdis, singt die spanische Sopranistin Angeles Blancas. Ihren Liebhaber Radames gibt der russische Tenor Sergej Khomov. Die Rolle der Gegenspielerin Amneris übernimmt die US-Amerikanerin Michelle de Young.
"Aida am Rhein" ist eine Adaption der "Aida"-Produktion, die 2010 am Theater Basel Premiere gefeiert hat. Das Kulturprojekt des Schweizer Fernsehens in Koproduktion mit RTS, RSI, 3sat und ZDFtheaterkanal wurde in Zusammenarbeit mit dem Theater Basel und dem Sinfonieorchester Basel realisiert.


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10:40
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)
Samstag 29. November

Forellenquintett

Ballett von Martin Schläpfer

Theater Duisburg, 2012

Tänzerinnen: Sachika Abe, Ann-Kathrin Adam, Marlúcia do
Amaral, Camille Andriot, Aisha L. Arechaga, Feline van
Dijken, Cristina García Fonseca, So-Yeon Kim, Louisa Rachedi,
Virginia Segarra Vidal, Anna Tsybina und Irene Vaqueiro
Tänzer: Christian Bloßfeld, Andriy Boyetskyy, Jackson Carroll,
Helge Freiberg, Philip Handschin, Antoine Jully, Marcos
Menha, Bogdan Nicula, Chidozie Nzerem, Sascha Pieper
und Alexandre Simões
Garçon: Gregor von Kerssenbrock-Krosigk

Bühnenbild: Keso Dekker
Kostüme: Keso Dekker
Musik: Franz Schubert
Fernsehregie: Roger Bisson

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Martin Schläpfer, der 2013 mit dem renommierten Schweizer Tanzpreis ausgezeichnet wurde, hat das Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg bereits in seiner ersten Spielzeit zu einer der interessantesten Tanzadressen in Deutschland gemacht. Sein Publikumserfolg ...

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Martin Schläpfer, der 2013 mit dem renommierten Schweizer Tanzpreis ausgezeichnet wurde, hat das Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg bereits in seiner ersten Spielzeit zu einer der interessantesten Tanzadressen in Deutschland gemacht. Sein Publikumserfolg "Forellenquintett" spielt in einem Wald, in einer Märchenwelt, die an Shakespeares "Sommernachtstraum" erinnert. Ein labyrinthischer Ort, der zu einem Treffpunkt unterschiedlichster Gestalten wird: Liebespaare begegnen sich und wechseln in rasendem Tempo die Partner. Sonderlinge, Kobolde und Elfen treten auf, und immer wieder blitzen auch Erinnerungen an Franz Schubert auf, liegt der Duft des Wiener Waldes im Raum oder die ausgelassene Fröhlichkeit eines Heurigen. Selten hat man Schläpfer mit einer solchen Leichtigkeit und mit so viel Humor choreografieren sehen.
3sat zeigt eine Aufzeichnung des Balletts "Forellenquintett" von Martin Schläpfer aus dem Theater Duisburg.


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11:30
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)
Samstag 29. November

Ein Deutsches Requiem

von Martin Schläpfer

Deutsche Oper am Rhein, Düsseldorf 2012

Mit Sylvia Hamvasi (Sopran) und Laimonas Pautienius (Bariton)
Tänzerinnen: Sachika Abe, Ann-Kathrin Adam, Marlúcia do
Amaral, Camille Andriot, Aisha L. Arechaga, Doris Becker,
Wun Sze Chan, Mariana Dias, Feline van Dijken, Cristina
Garcia Fonseca, Christine Jaroszewski, Yuko Kato, So-Yeon
Kim, Anne Marchand, Nicole Morel, Carly Morgan, Louisa
Rachedi, Claudine Schoch, Virginia Segarra Vidal, Julie
Thirault, Anna Tsybina und Irene Vaqueiro
Tänzer: Christian Bloßfeld, Andriy Boyetskyy, Paul Calderone,
Jackson Carroll, Martin Chaix, Florent Cheymol, Helge
Freiberg, Philip Handschin, Antoine Jully, Marquet K. Lee,
Sonny Locsin, Marcos Menha, Bruno Narnhammer, Bogdan Nicula,
Chidozie Nzerem, Sascha Pieper, Boris Randzio, Martin
Schirbel, Alexandre Simões, Remus Sucheana, Pontus Sundset
und Maksat Sydykov

Bühnenbild: Florian Etti
Kostüme: Catherine Voeffray
Musik: Johannes Brahms
Chor: Chor der Deutschen Oper
Chorleitung: Gerhard Michalski
Orchester: Duisburger Philharmoniker
Musikalische Leitung: Axel Kober
Fernsehregie: Roger Bisson

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Als 17-Jähriger kaufte sich Martin Schläpfer in London eine Schallplatte: "Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms. 36 Jahre später bringt der 1959 geborene Schweizer Choreograf zu eben jener Musik ein Tanzstück auf die Bühne. "Ich suche nach Kompositionen, von ...

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Als 17-Jähriger kaufte sich Martin Schläpfer in London eine Schallplatte: "Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms. 36 Jahre später bringt der 1959 geborene Schweizer Choreograf zu eben jener Musik ein Tanzstück auf die Bühne. "Ich suche nach Kompositionen, von denen ich nicht weiß, wie sie, ja ob sie überhaupt tänzerisch zu lösen sind. Es ist das scheinbar Unmögliche, das mich weiter gehen lässt, als ich es mir vorstellen kann." Martin Schläpfer schuf mit der Choreografie dieser Totenmesse ein abendfüllendes Werk, in dem sich die großen Themen Vergänglichkeit und Tod, Trauer, aber auch Trost und Zuversicht zu einem ebenso bewegenden wie groß besetzten Tanzstück verdichten. Die gesamte Deutsche Oper am Rhein wirkte an dieser Produktion unter der Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober mit: das Ballett, Solisten, Chor sowie die Duisburger Philharmoniker. In seiner Inszenierung des Requiems schickt Schläpfer das ganze Tänzerensemble barfuß auf die Bühne. Nur die Primaballerina Marlúcia do Amaral trägt am rechten Fuß einen Spitzenschuh.
3sat zeigt das Tanzstück "Ein Deutsches Requiem", das 2012 mit dem Theaterpreis "Der Faust" ausgezeichnet wurde, als Aufzeichnung aus der Deutschen Oper am Rhein vom September 2012.


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12:45
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio
Samstag 29. November

Jedermann

Salzburger Festspiele 2013

Darsteller:
JedermannCornelius Obonya
BuhlschaftBrigitte Hobmeier
TodPeter Lohmeyer
TeufelSimon Schwarz
Gute WerdeSarah Viktoria Frick
Der GlaubeHans Peter Hallwachs
GottFlorentina Rucker
MammonJürgen Tarrach
Jedermanns MutterJulia Gschnitzer
Jedermanns guter GesellPatrick Güldenberg
Dicker VetterHannes Flaschberger
Dünner VetterStephan Kreiss
Ein SchuldknechtFritz Egger
Des Schuldknechts WeibKatharina Stemberger
Armer NachbarJohannes Silberschneider
Der KochSigrid Maria Schnückel
u.a.
Bühnenbild: Julian Crouch
Kostüme: Olivera Gajic
Choreographie: Jesse J. Perez
Musikalische Leitung: Martin Lowe
Regie: Julian Crouch, Brian Mertes

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Seit 1920 wird der "Jedermann", "Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes" von Hugo von Hofmannsthal, bei den Salzburger Festspielen vor der mächtigen Fassade des Salzburger Doms aufgeführt. Regisseure wie Max Reinhardt, Heinz Hilpert, Ernst Lothar, Leopold Lindberg und ...
(ORF)

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Seit 1920 wird der "Jedermann", "Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes" von Hugo von Hofmannsthal, bei den Salzburger Festspielen vor der mächtigen Fassade des Salzburger Doms aufgeführt. Regisseure wie Max Reinhardt, Heinz Hilpert, Ernst Lothar, Leopold Lindberg und Gernot Friedel inszenierten dort das Stück. Von 2001 bis 2012 war die Inszenierung von Christian Stückl, dem Regisseur der Oberammergauer Passionsspiele, auf dem Domplatz zu sehen. 2013 haben Julian Crouch und Brian Mertes sich als Regie-Team der Herausforderung gestellt, eine Neuinszenierung zu wagen: "Wir werden mit einer Prozession vom Festspielhaus zum Domplatz feierlich beginnen und mit der Natur, den Elementen, der Stadt, miteinander - aber vor allem auch mit dem Publikum zusammenarbeiten, um die Geschichte des 'Jedermann', seine Lebensreise und Verwandlung zu erzählen. Es ist uns sehr wichtig, den Marktplatz-Charakter des Stücks nicht zu vergessen und uns davon inspirieren zu lassen. 'Jedermanns' Leben muss reich sein, freudvoll, überströmend - auch für das Publikum. Auf dem Weg zu seiner Bekehrung begegnen ihm eine Reihe von sehr kraftvollen theatralischen Figuren. Wir wollen - einer mittelalterlichen Schauspieltruppe gleich - unsere Zuseher mit Hilfe von Spektakel und Humor in den Bann ziehen, sie mitreißen und sie einladen, 'Jedermanns' Weg mitzugehen und ihn auch als den eigenen zu begreifen - zumindest für die Spieldauer von zwei Stunden."
3sat zeigt die Neuinszenierung des "Jedermann" von den Salzburger Festspielen 2013. Die Hauptrolle spielt Cornelius Obonya, der Enkel von Attila Hörbiger, die Buhlschaft wird von Brigitte Hobmeier ("Sommer in Orange", "Ende der Schonzeit") dargestellt. Als "Tod" ist Peter Lohmeyer zu sehen.
(ORF)


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14:50
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel
Samstag 29. November

Don Giovanni

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Oper Stuttgart, Juli 2012

Darsteller:
Don GiovanniShigeo Ishino
Donna AnnaSimone Schneider
Don OttavioAtalla Ayan
KomturMatthias Hölle
LeporelloAndré Morsch
Donna ElviraRebecca von Lipinski
ZerlinaPumeza Matshikiza
MasettoRonan Collett
Libretto: Lorenzo da Ponte
Bühnenbild: Christian Wiehle
Kostüme: Christian Wiehle
Chor: Staatsopernchor Stuttgart
Orchester: Staatsorchester Stuttgart
Musikalische Leitung: Antony Hermus
Regie: Andrea Moses
Fernsehregie: Nele Münchmeyer
(Italienisch mit deutschen Untertiteln)

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Auf der Bühne singt und spielt Don Giovanni den Inbegriff des Verführers, der unbeschwert von einer Eroberung zur nächsten eilt. Den Gegenpol bildet sein sympathischer Diener Leporello. Treibende Kraft sind jedoch die auf den Casanova Don Giovanni fixierten Frauen. Sie ...
(ARD/SWR)

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Auf der Bühne singt und spielt Don Giovanni den Inbegriff des Verführers, der unbeschwert von einer Eroberung zur nächsten eilt. Den Gegenpol bildet sein sympathischer Diener Leporello. Treibende Kraft sind jedoch die auf den Casanova Don Giovanni fixierten Frauen. Sie machen es dem Verführer zunächst leicht, doch durch ihre geballte Frauenpower entwickeln sich die Betrogenen zu einer Heerschar von Rache-Engeln.
3sat zeigt eine Aufzeichnung von Wolfgang Amadeus Mozarts Oper "Don Giovanni" aus der Stuttgarter Oper 2012 in der Inszenierung von Andrea Moses.
(ARD/SWR)


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17:45
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio
Samstag 29. November

Die Zauberflöte

Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart

Bregenzer Festspiele 2013

Darsteller:
SarastroAlfred Reiter, Bass
TaminoNorman Reinhardt, Tenor
Königin der NachtAna Durlovski, Sopran
Pamina, ihre TochterBernarda Bobro, Sopran
PapagenoDaniel Schmutzhard,
PapagenaBass-Bariton
u.a.
Libretto: Emanuel Schikaneder
Bühnenbild: Johan Engels
Chor: Wiener Symphoniker
Musikalische Leitung: Patrick Summers
Inszenierung: David Pountney
Bildregie: Felix Breisach

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Was wie ein Märchen beginnt, wird zum fantastischen Spiel zwischen Zauberposse und Freimaurer-Mystik: Wolfgang Amadeus Mozarts Oper "Die Zauberflöte", 1791 in Wien uraufgeführt, verbindet eine Liebesgeschichte mit den großen Fragen der Aufklärung. David Pountney ...
(ORF)

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Was wie ein Märchen beginnt, wird zum fantastischen Spiel zwischen Zauberposse und Freimaurer-Mystik: Wolfgang Amadeus Mozarts Oper "Die Zauberflöte", 1791 in Wien uraufgeführt, verbindet eine Liebesgeschichte mit den großen Fragen der Aufklärung. David Pountney übernahm 2013, in seinem letzten Jahr als Intendant in Bregenz, die Regie der Seebühnenpremiere. Er präsentiert die Geschichte um die Liebespaare Tamino und Pamina, Papagena und Papageno sowie die rachsüchtige Königin der Nacht als schillerndes Fantasyspektakel: "'Die Zauberflöte' ist ein wunderbar erzähltes Märchen! Sie ist charmant und unterhaltsam, bezaubernd und witzig, romantisch und geistreich - und transportiert nichtsdestotrotz eine große philosophische Botschaft", findet Pountney.
3sat zeigt eine Aufzeichnung von Wolfgang Amadeus Mozarts Oper "Die Zauberflöte" von den Bregenzer Festspielen 2013 in der Inszenierung des britischen Regisseurs David Pountney.
(ORF)


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20:15
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)
Samstag 29. November

Die Tragödie von Romeo und Julia

von William Shakespeare

In der Neuübersetzung von Frank-Patrick Steckel

Darsteller:
Pater LorenzStephan Bissmeier
MercutioJulian Greis
BenvolioPascal Houdus
RomeoMirco Kreibich
CapuletMatthias Leja
AmmeKarin Neuhäuser
ParisSven Schelker
JuliaBirte Schnöink
TybaltRafael Stachowiak
Lady CapuletOda Thormeyer
Thalia Theater, Hamburg 2014
Live-Musik:
Anja Plaschg (Julia), Anton Spielmann (Romeo)
Bühnenbild: Florian Lösche
Kostüme: Pauline Hüners
Choreographie: Dorothea Ratzel
Inszenierung: Jette Steckel
Fernsehregie: Peter Schönhofer
Erstausstrahlung

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Zwei Liebende, die aus verfeindeten Familien stammen und durch unglückliche Umstände und schicksalhafte Wendungen in den Selbstmord getrieben werden: Shakespeares tragischste aller Liebesgeschichten ist universell und zeitlos, schön und traurig. Jette Steckel inszeniert ...

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Zwei Liebende, die aus verfeindeten Familien stammen und durch unglückliche Umstände und schicksalhafte Wendungen in den Selbstmord getrieben werden: Shakespeares tragischste aller Liebesgeschichten ist universell und zeitlos, schön und traurig. Jette Steckel inszeniert die Tragödie von Romeo und Julia in einer neuen, frischen Übersetzung. Auf drei Ebenen wird die Geschichte von Liebe, Leid, Familienfehde und Tod dargestellt. Romeo und Julia werden von den Schauspielern Mirco Kreibich und Birte Schnöink, aber auch von den Musikern Anton Spielmann und Anja Plaschg und ebenso von 20 männlichen und 20 weiblichen Hamburger Jugendlichen verkörpert. Auf einer sinister-kargen Bühne entfaltet sich über Vorhänge aus Lichterketten die ganze Welt der Liebenden. Mal funkelnd wildes Party-Ambiente, mal melancholisch zweisames Liebesnest, mal düsteres Verlies, einzig illuminiert durch Julias leuchtendes Kleid. Das Lichtkonzept erschafft Räume und Atmosphäre, ein großer Abend für eine unbedingte, aber chancenlose Liebe, voller starker, dröhnender Live-Musik, Pantomime, Slapstick, Party und Melancholie.
3sat zeigt eine Aufzeichnung von "Die Tragödie von Romeo und Julia" aus dem Thalia Theater, Hamburg 2014.


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23:10
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)
Samstag 29. November

Das schweigende Mädchen

von Elfriede Jelinek

Münchner Kammerspiele, 2014

Mit Benny Claessens, Stefan Hunstein, Steven Scharf,
Hans Kremer, Risto Kübar, Wiebke Puls, Annette Paulmann
und Thomas Schmauser
Musiker: Gertrud Schilde, Salewski und Sachiko Hara

Bühnenbild: Muriel Gerstner
Kostüme: Klaus Bruns
Musik: Carl Oesterhelt
Inszenierung: Johan Simons
Fernsehregie: Hannes Rossacher
Erstausstrahlung

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Ein erboster Bürger springt aus seinem Sitz in der ersten Reihe und macht seinem Unmut Platz. Ein Mord am helllichten Tag, die Leiche ist noch frisch und niemand hat was gesehen, niemand hat was gehört, niemand weiß etwas. Prophezeiungen von schwarz vermummten ...

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Ein erboster Bürger springt aus seinem Sitz in der ersten Reihe und macht seinem Unmut Platz. Ein Mord am helllichten Tag, die Leiche ist noch frisch und niemand hat was gesehen, niemand hat was gehört, niemand weiß etwas. Prophezeiungen von schwarz vermummten Todesengeln und anderen Propheten, eine rätselhafte Jesusgestalt und im Zentrum ein cholerischer Richter, dem oft nicht mehr übrig bleibt als das Ende eines weiteren Prozesstages festzustellen und wenig hoffnungsvoll zu verkünden, dass ja immerhin morgen auch noch ein Tag sei. Was hier verhandelt wird ist episch, biblisch, deutsch und unangenehm. Der NSU-Prozess mit seiner prominentesten Angeklagten: Beate Zschäpe. Sie dient als Folie und sie ist das schweigende Mädchen, taucht aber als Figur im Stück nie auf. Die, die alles wissen sagen nichts, nicht nur Zschäpe, auch die mitangeklagten vermeintlichen Unterstützer, allen voran die Verfassungsschützer. Die anderen reden sich um Kopf und Kragen, mäandern durch Prozessakten, Medienberichte, die Bibel, Schlagzeilen, Slogans und kalauern sich im besten Jelinekschen Sinne zu erschütternden Wahrheiten über das deutsche Wesen und die Absurdität des NSU-Prozesses. Der Finale Schlussakt, der anscheinend nie zu einem Ende kommen wird, für zwölf Jahre des Mordens und zehn Tote: Alle reden, nur das Mädchen schweigt.
An den Münchner Kammerspielen verwandelt Johan Simons Elfriede Jelineks Textstück "Das schweigende Mädchen" in eine Mischung aus Gerichtsverhandlung und jüngstem Gericht. 3sat zeigt eine Aufzeichnung.


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1:05
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)
Samstag 29. November

Woyzeck

Theaterfilm nach dem Drama von Georg Büchner,

Deutschland 2012

Mit Tom Schilling, Nora von Waldstätten, Simon Kirsch,
Markus Tomczyk, Christoph Franken, Julischka Eichel
und Gunnar Teuber

Drehbuch: Nuran David Calis
Regie: Nuran David Calis
Länge: 90 Minuten

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Der junge mittellose Franz Woyzeck lebt mit seiner Freundin Marie und dem unehelichen Kind in einer kleinen Wohnung in Berlin-Wedding. Vor einiger Zeit verlor er sein Restaurant an den Hauptmann und tut momentan alles, um es sich zurück zu erarbeiten. In seiner ...

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Der junge mittellose Franz Woyzeck lebt mit seiner Freundin Marie und dem unehelichen Kind in einer kleinen Wohnung in Berlin-Wedding. Vor einiger Zeit verlor er sein Restaurant an den Hauptmann und tut momentan alles, um es sich zurück zu erarbeiten. In seiner Verzweiflung nimmt er an einer ominösen medizinischen Studie teil, bei der er undefinierbare Pillen schlucken muss, die ihm Wahnvorstellungen, Halluzinationen und vorübergehende Impotenz bescheren. Durch den Druck, schnell viel Geld verdienen zu müssen, vernachlässigt er Marie, die sich dadurch immer mehr zum Tambourmajor, einer Berliner Kiez-Größe, hingezogen fühlt.
Zu Georg Büchners 200. Geburtstag 2012 inszenierte Regisseur und Drehbuchautor Nuran David Calis eine zeitgemäße Adaption des Dramenfragments "Woyzeck". Es ist nach "Frühlings Erwachen" sein zweiter Theaterfilm mit herausragender Besetzung: Tom Schilling als Woyzeck, Nora von Waldstätten als Marie und Simon Kirsch als Tambourmajor.


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2:35
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)
Samstag 29. November

Die Frau von früher

Film von Andreas Kleinert nach einem Stück

von Roland Schimmelpfennig, Deutschland 2012

Darsteller:
FrankDevid Striesow
ClaudiaAnna Loos
RomyUrsina Lardi
AlexJonas Nay
NoraPaula Kroh
u.a.
Buch: Stefan Kolditz
Länge: 107 Minuten

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Eine verflossene Jugendliebe taucht eines Tages vor der Tür von Frank, Claudia und ihrem gemeinsamen 17-jährigen Sohn Andi auf und stört das bürgerliche Familienidyll: Romy fordert ihren Platz an Franks Seite zurück - schließlich hätte er ihr vor 24 Jahren ewige ...

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Eine verflossene Jugendliebe taucht eines Tages vor der Tür von Frank, Claudia und ihrem gemeinsamen 17-jährigen Sohn Andi auf und stört das bürgerliche Familienidyll: Romy fordert ihren Platz an Franks Seite zurück - schließlich hätte er ihr vor 24 Jahren ewige Liebe geschworen. Dass Frank seit 19 Jahren mit Claudia verheiratet ist, beeindruckt sie nicht. Sie ist der festen Überzeugung, dass Frank zu ihr gehört und fordert von ihm, die Zeit mit Claudia und Andi zu vergessen. Durch Romys Beharrlichkeit verliert die Gegenwart immer mehr Substanz, bis am Ende nicht nur die Vergangenheit ausgelöscht ist.
"Die Frau von Früher" ist eins der meistgespielten Stücke des deutschen
Gegenwartsdramatikers Roland Schimmelpfennig. Das Stück ist ein raffiniertes Spiel mit Wirklichkeits- und Möglichkeitsformen. In Wiederholungsschleifen, Vor- und Rückblenden bricht nicht nur die Zeit, sondern ein ganzes Familiengefüge auseinander. Die filmische Adaption von Andreas Kleinert nimmt die Dramaturgie des Vor- und Zurückspringens auf, setzt neu an, retardiert, zoomt, pointiert. Die Verfilmung ist ein mit Nadja Uhl und Nina Kunzendorf hochkarätig besetztes Familiendrama, das sich zu einem handfesten Thriller auswächst.


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4:25
Samstag 29. November

Der Klang der Hoffnung

Dokumentarfilm von Enrique Sánchez Lansch,

Deutschland 2008

Länge: 93 Minuten

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Venezuela ist einer der sozialen Brennpunkte Südamerikas. Kriminalität, Korruption und Brutalität bestimmen das Straßenbild, vor allem in der Hauptstadt Caracas. Dass das Leben für die Jüngeren der Gesellschaft in Venezuela mehr bereithält als Kriminalität und ...

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Venezuela ist einer der sozialen Brennpunkte Südamerikas. Kriminalität, Korruption und Brutalität bestimmen das Straßenbild, vor allem in der Hauptstadt Caracas. Dass das Leben für die Jüngeren der Gesellschaft in Venezuela mehr bereithält als Kriminalität und Hunger, ist dem venezolanischen Komponisten, Musiker und Juristen José Abreu zu verdanken. Vor 30 Jahren rief er ein staatlich gefördertes Netz von Musikschulen und kostenlosem Instrumentalunterricht ins Leben, um den in Armut lebenden Kindern eine Perspektive zu bieten. Sein Konzept ging auf: Heute gibt es in Venezuela 30 professionelle Orchester, 125 Jugendorchester und circa eine Viertel Million Schüler. Tatsächlich greifen die Kinder aus den Gettos lieber zu Geige und Schlagzeug als zum Revolver, ihre Helden sind Mozart und Bach. Das Musizieren bedeutet für die Kinder nicht nur Leben, sondern Überleben, die Auswahlkriterien sind hart. Das Simón Bolivar Youth Orchestra of Venezuela wird von einem außergewöhnlichen Dirigenten geleitet: Gustavo Dudamel.
Enrique Sánchez Lansch erzählt die Geschichte des vielfach ausgezeichneten Dirigenten und den Weg der Musiker vom Armenviertel aufs Konzertpodium. Das Konzert des Jugendorchesters unter Dudamels Leitung beim Beethovenfest in Bonn 2007 bildet den Höhepunkt des Dokumentarfilms "Der Klang der Hoffnung".

Sendeende: 6:00 Uhr