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April 2014
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Mittwoch, 16. April
Programmwoche 16/2014
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20

7:00

nano

(Wh.)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

9:45

nano

(Wh.)


10:15

Markus Lanz

Mit den Gästen Rainer Brüderle (Politiker), Natascha
Ochsenknecht (Model), Horst Lichter (Moderator und TV-Koch)
und Giulia Enders (Autorin, Medizinstudentin)

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Markus Lanz begrüßt Persönlichkeiten aus Film, Fernsehen, Politik und Kultur. Dazu zählten unter anderem Bill Gates, Tony Blair, Bud Spencer, Karl Lagerfeld und viele andere mehr. Außerdem spricht Markus Lanz in seiner Talkshow mit Menschen, die eine ganz besondere ...

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Markus Lanz begrüßt Persönlichkeiten aus Film, Fernsehen, Politik und Kultur. Dazu zählten unter anderem Bill Gates, Tony Blair, Bud Spencer, Karl Lagerfeld und viele andere mehr. Außerdem spricht Markus Lanz in seiner Talkshow mit Menschen, die eine ganz besondere Lebens- und Schicksalsgeschichte erlebt haben.



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12:00
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)

Newton

Neues aus der Welt der Wissenschaft

Chefinspektor Ratte

Film von Karin Mackowski

Moderation: Matthias Euba


Das österreichische Wissenschaftsmagazin informiert aus Labors, Forschungsstätten und von anderen Schauplätzen der Wissenschaft über das Neueste aus Wissenschaft und Forschung.
(ORF)


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12:25
Videotext Untertitel

Die Faszination der Eisriesen

Film von Viola Wörter

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

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Die Eisriesenwelt im Salzburger Tennengebirge gilt als größte Eishöhle der Erde und lockt zahlreiche Besucher und auch Wissenschaftler an. Denn vieles in dieser einzigartigen Welt ist noch unerforscht: Wieso wächst das Eis ausgerechnet in Zeiten der Klimaerwärmung ...
(ORF)

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Die Eisriesenwelt im Salzburger Tennengebirge gilt als größte Eishöhle der Erde und lockt zahlreiche Besucher und auch Wissenschaftler an. Denn vieles in dieser einzigartigen Welt ist noch unerforscht: Wieso wächst das Eis ausgerechnet in Zeiten der Klimaerwärmung besonders stark? Wie groß ist die Höhle genau? Und was bedeutet der Fund von Bärenknochen im hintersten Winkel?
Die Dokumentation "Die Faszination der Eisriesen" begleitet Wissenschaftler bei ihrer Arbeit in der Eisriesenwelt - vom Messen der Eistemperatur bis zur Erforschung des weit verzweigten Höhlensystems.
(ORF)


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12:50
Bildformat 4:3

Unter den Schwingen des Adlers

Nationalpark Kalkalpen

Film von Klaus Huber

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Nach dem großen Flächenbrand im oberösterreichischen Nationalpark Kalkalpen im Jahr 2003 erwachte schnell wieder neues Leben. So kreisen zum Beispiel die Steinadler wieder über Oberösterreich.
Die Dokumentation "Unter den Schwingen des Adlers" stellt den ...
(ORF)

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Nach dem großen Flächenbrand im oberösterreichischen Nationalpark Kalkalpen im Jahr 2003 erwachte schnell wieder neues Leben. So kreisen zum Beispiel die Steinadler wieder über Oberösterreich.
Die Dokumentation "Unter den Schwingen des Adlers" stellt den Nationalpark Kalkalpen vor und porträtiert Menschen, die es dort hinzieht: eine Kräuterspezialistin, die jede medizinische und kulinarische Wirkung der unscheinbarsten Pflanzen kennt, einen Schnapsbrenner, einen Pilzforscher sowie Wanderreiter, die die Herbsttage zur mehrtätigen Erkundungstour hoch zu Ross nutzen. Außerdem erklären ein Waldökologe und ein Zoologe, warum die große Brandfläche im Nationalpark neue Chancen für Tiere und Pflanzen bietet.
(ORF)


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13:00
Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:20
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)

Wer MS heilt, hat recht?

Der Kampf um die beste Behandlung

Film von Leif Storm Kaldor und R. Leslea Mair

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2009 bemerkte ein italienischer Arzt einen Zusammenhang zwischen verengten Nackenvenen und der Krankheit Multiple Sklerose (MS). Eine Erweiterung der verengten Venen soll MS-Patienten eine Verbesserung ihres Zustandes bringen. Die medizinische Fachwelt nimmt die neue ...

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2009 bemerkte ein italienischer Arzt einen Zusammenhang zwischen verengten Nackenvenen und der Krankheit Multiple Sklerose (MS). Eine Erweiterung der verengten Venen soll MS-Patienten eine Verbesserung ihres Zustandes bringen. Die medizinische Fachwelt nimmt die neue Theorie und die darauf basierende Therapie nicht sonderlich gut auf, doch unter MS-Patienten verbreiten sich die Nachrichten dank sozialer Netzwerke rasend schnell. Woche für Woche tauchen neue Videos von Betroffenen im Internet auf, denen die sogenannte Liberation Therapy, die Erweiterung der Venen, deutlich sichtbar geholfen hatte. MS-Patienten wollen nicht auf den endgültigen wissenschaftlichen Beweis für die Wirksamkeit der Methode warten - sie wollen die Behandlung sofort, vor der offiziellen Anerkennung der Therapie. Damit die Krankenkassen bezahlen, müssen jedoch weitreichende Tests und Studien absolviert werden.
Die Dokumentation "Wer MS heilt, hat recht?" beschäftigt sich mit der schwierigen Krankheit Multiple Sklerose, mit dem Stand der Forschung und mit den kontroversen Auseinandersetzungen rund um die Liberation Therapy. Sie erzählt auch, wie sich durch das Internet und soziale Netze das Arzt-Patienten-Verhältnis verändert hat, und was es bedeutet, wenn Patienten Therapien einfordern, die nicht die Anerkennung der gesamten wissenschaftlichen Welt haben. Wie weit könnte das gehen - dürfen sich Patienten selbst zum Versuchsobjekt machen?


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14:00
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)

Impfen - nein danke?

Film von Carsten Binsack

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Impfungen gehören zu den größten Errungenschaften der Medizin. Sie haben dafür gesorgt, dass viele Krankheiten nahezu besiegt wurden und schützen Millionen Menschen vor Erkrankungen. Allerdings breitet sich in Deutschland eine immer stärkere Impf-Skepsis aus. ...

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Impfungen gehören zu den größten Errungenschaften der Medizin. Sie haben dafür gesorgt, dass viele Krankheiten nahezu besiegt wurden und schützen Millionen Menschen vor Erkrankungen. Allerdings breitet sich in Deutschland eine immer stärkere Impf-Skepsis aus. Kritiker sehen in Impfungen ein unnötiges Risiko und reine Geldmacherei. Derzeit empfiehlt die STIKO, die Ständige Impfkommission der Bundesrepublik Deutschland, bei Kleinkindern Impfungen gegen 13 verschiedene Krankheiten - darunter Mumps, Röteln und Masern. Gerade Masern sind eine ernst zu nehmende Krankheit, die in manchen Fällen zu einer unheilbaren, sogar tödlich endenden Form einer Gehirnentzündung führen kann: SSPE. Impf-Befürworter warnen unermüdlich vor den Gefahren, auch weil es in Deutschland immer wieder zu Masern-Ausbrüchen kommt. Allein in der ersten Jahreshälfte 2013 wurden über 1.000 Fälle gemeldet - wesentlich mehr als im Vorjahr. Impf-Kritiker wie der Kinderarzt Martin Hirte sind dennoch fest davon überzeugt, dass es vorteilhaft sein kann, im frühen Kindesalter verschiedene Krankheiten durchzumachen. Dies senke das Allergierisiko und wirke sich günstig auf die Reifung des Immunsystems aus. Außerdem betont er, dass Impfungen gefährliche Nebenwirkungen haben, die zu bleibenden Schäden führen können. Doch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es nach einer Impfung zu schlimmen Nebenwirkungen kommt, um das Tausendfache geringer als die Wahrscheinlichkeit einer schwerwiegenden Komplikation bei einer Erkrankung.
In der Dokumentation "Impfen - nein danke?" geht es um die zunehmende Impf-Skepsis in Deutschland, ihre Hintergründe und die möglichen Folgen - auch für die Gesellschaft. Zu Wort kommt unter anderen die Psychologin Dr. Cornelia Betsch.


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14:45
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)

Zurück ins Leben

Wie Mediziner den Tod überlisten

Film von Thomas Hies und Daniela Hoyer

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Es gibt eine Grauzone zwischen Leben und Tod. Neueste medizinische Erkenntnisse zeigen, dass der Grat dazwischen nicht so schmal ist, wie bislang geglaubt. Früher galt der Mensch als tot, wenn das Herz nicht mehr schlug und die Atmung stillstand. Heute, in Zeiten der ...

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Es gibt eine Grauzone zwischen Leben und Tod. Neueste medizinische Erkenntnisse zeigen, dass der Grat dazwischen nicht so schmal ist, wie bislang geglaubt. Früher galt der Mensch als tot, wenn das Herz nicht mehr schlug und die Atmung stillstand. Heute, in Zeiten der Herz-Lungen-Maschine, definiert der Hirntod das Ende einer menschlichen Existenz. Das weckt die uralte Angst des Menschen, fälschlicherweise zu früh für tot erklärt zu werden. Der Neurologe Hermann Deutschmann hat 230 Protokolle von Hirntod-Diagnosen ausgewertet und festgestellt: 30 Prozent der Totgeglaubten waren noch gar nicht hirntot. In Mainz wird an der Hirntod-Diagnostik geforscht. Apparative Zusatzverfahren sollen die Diagnose erheblich beschleunigen und zusätzliche Sicherheit geben. Führende Forscher der Notfallmedizin begreifen den Tod als Prozess, den sie mit neuen Methoden verlangsamen, ja sogar umkehren können. Sie sind im Begriff, Medizingeschichte zu schreiben. Die simple, aber geniale Idee: Hypothermie. Bereits während der Reanimation kühlen Ärzte den Patienten auf 34 bis 32 Grad Celsius herab. In Wien prüfen Uniklinik und Rettungsdienst ein neues Gerät, das den Körper über Schläuche in die Nase kühlt. Damit betreten die Wissenschaftler rettungsmedizinisches Neuland. An der Universitätsklinik Heidelberg erfolgt die Grundlagenforschung im Labor an Versuchstieren: An ihnen werden Medikamente getestet, mit denen sich die Kühlung verlängern lässt, um wertvolle Zeit im Kampf gegen den Tod zu gewinnen. Sie verlangsamen das Absterben von Zellen im Gehirn und anderen Organen.
Die 3sat-Wissenschaftsdokumentation "Zurück ins Leben" fragt: Der Tod nicht als fixer Zeitpunkt, sondern als umkehrbarer Prozess - was bedeutet dies für den Umgang mit Sterbenden, mit "todkranken" Menschen? Wann gibt es keine Hoffnung mehr auf eine Rückkehr ins Leben? Außerdem wird erläutert, wie sich der Todesbegriff über die Zeit gewandelt hat.


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15:30
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)

Neues aus dem Reich der Mitte - Der Darm

Film von Tim Förderer

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Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen lässt sich die Menschheit in unterschiedliche Darmgruppen unterteilen: in drei Enterotypen. Die sind, vergleichbar den Blutgruppen, nicht geschlechts- oder altersspezifisch und auch nicht an Ethnien gebunden. Warum die ...

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Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen lässt sich die Menschheit in unterschiedliche Darmgruppen unterteilen: in drei Enterotypen. Die sind, vergleichbar den Blutgruppen, nicht geschlechts- oder altersspezifisch und auch nicht an Ethnien gebunden. Warum die Evolution diese verschiedenen Darmgruppen hervorgebracht hat, ist noch weitgehend unbekannt. Bislang wissen die Forscher vor allem, dass die verschiedenen Darmtypen mit unterschiedlicher Effizienz Nahrung verarbeiten. Ist dies endlich der richtige Ansatzpunkt zur Behandlung von Fettleibigkeit? Ist der Darm nicht in Ordnung, fühlt sich der ganze Mensch schlecht. Die Ursache für diffuse Darmbeschwerden zu finden, war bis vor wenigen Jahren noch ein unangenehmes Unterfangen für Patienten. Das hat sich geändert, seitdem die Darm-Kamera auf dem Markt ist. Die Kapsel-Endoskopie mit der Kamera in Pillenform schließt die diagnostische Lücke im Dünndarm. Eine Gruppe von Forschern aus den Niederlanden führt eine weitere diagnostische Wunderwaffe ins Feld: einen Hund. Beagle Cliff kann bösartige Formen des Bakteriums Clostridium difficile erriechen, die sonst nur in einem aufwendigen diagnostischen Verfahren zu finden sind. Eine Therapieform gegen diese Erkrankung: die Stuhltransplantation. Klingt eklig, hilft aber in über 90 Prozent der Fälle. "Gute" Bakterien verdrängen die krank machenden Clostridien und sorgen so für Ruhe im Darm. Probleme im Darm haben nicht nur direkte Auswirkungen auf das Verdauungssystem. Ein Geflecht von Nerven zieht sich um den Darm, insgesamt über 100 Millionen Zellen. Nach Gehirn und Rückenmark stellt das enterische Nervensystem die größte Ansammlung von Nervenzellen im menschlichen Körper dar. Es arbeitet völlig autonom, ständig werden Informationen ans Großhirn gesendet. Umgekehrt sendet das Großhirn selbst aber nur wenige Informationen an den Bauch. Gibt es die berühmte Bauchentscheidung also wirklich?
Die Dokumentation "Neues aus dem Reich der Mitte - der Darm" berichtet über aktuelle Erkenntnisse aus der Gastroenterologie.


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16:15
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)

Homöopathie - Heilung oder Humbug?

Film von Carsten Binsack

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Sie ist die beliebteste alternative Heilmethode in Deutschland - und sie ist umstritten: Homöopathie. Jeder zweite Deutsche hat schon einmal homöopathische Mittel eingenommen, etwa jeder 40. Arzt in Deutschland hat bereits eine homöopathische Zusatzausbildung. Hinzu ...

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Sie ist die beliebteste alternative Heilmethode in Deutschland - und sie ist umstritten: Homöopathie. Jeder zweite Deutsche hat schon einmal homöopathische Mittel eingenommen, etwa jeder 40. Arzt in Deutschland hat bereits eine homöopathische Zusatzausbildung. Hinzu kommen unzählige Heilpraktiker. Die alternative Therapieform ist längst zu einem Riesengeschäft geworden. Nach Angaben des Bundesverbands der Arzneimittelhersteller liegt der Gesamtumsatz der Branche 2011 allein in Deutschland bei fast 400 Millionen Euro. Weltweit werden rund zwei Milliarden Euro umgesetzt. Doch evidenzbasierte Wissenschaftler - also Forscher, die sich auf empirisch nachweisbare Studien stützen - sind überzeugt: Es gibt bis heute keinen haltbaren Beweis dafür, dass Homöopathie besser wirkt als Placebos. Ein prominenter Fürsprecher evidenzbasierter Wissenschaft ist der Mediziner Edzard Ernst. Er hat selbst als Homöopath gearbeitet und wurde zum weltweit ersten Professor für Komplementärmedizin an der Peninsula Medical School im Südenglischen Exeter. Im Lauf seiner Forschung hat er die Homöopathie aber auch auf den Prüfstand gestellt. Für Ernst ist klar: Die Prinzipen der Homöopathie widersprechen allen gängigen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Prinzipien der Verdünnung und Verschüttelung sind nicht haltbar, ebenso wenig die Idee des "Wassergedächtnisses." Ernst sieht die Erfolge von homöopathischer Behandlung nicht in dem Mittel selbst. Hilfreich sei eher, dass die Patienten an die Wirksamkeit der Behandlung glauben, auch die fürsorgliche, intensive Beziehung zwischen Therapeuten und Patienten könne sich positiv auswirken. Die Kritik ficht die Homöopathie-Industrie nicht an. Sie investiert viel Geld in die Verbreitung und Erforschung der Homöopathie. Immer wieder gibt es Erfolgsmeldungen. Und immer wieder halten evidenzbasierte Wissenschaftler wie Edzard Ernst dagegen.
Die Dokumentation " Homöopathie" nimmt die alternative Heilmethode ins Visier und fragt: Heilung oder Humbug?


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17:00
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)

Außergewöhnlich kleine Menschen

Film von Douglas Brooks West

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Es gibt Miniaturausgaben des Menschen. Zurzeit sind mehr als 200 Formen von Kleinwuchs bekannt, und es werden immer noch neue Formen entdeckt. Sofern der Kleinwuchs genetisch bedingt ist, ist die Körpergröße ein Resultat der Gen-Lotterie. Durchschnittlich große Eltern ...

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Es gibt Miniaturausgaben des Menschen. Zurzeit sind mehr als 200 Formen von Kleinwuchs bekannt, und es werden immer noch neue Formen entdeckt. Sofern der Kleinwuchs genetisch bedingt ist, ist die Körpergröße ein Resultat der Gen-Lotterie. Durchschnittlich große Eltern bringen kleinwüchsige Kinder zur Welt, und kleinwüchsige Eltern normalgroße Kinder. Susan Campbell aus Maryland, USA, hat Achondroplasie - wie rund 70 Prozent aller Kleinwüchsigen. Dabei handelt es sich um eine Gen-Mutation, die das Wachstum des Skelettapparats beeinflusst. Diese Mutation kann vererbt sein, sich aber auch neu entwickeln. Auch Susans Ehemann Mark ist kleinwüchsig. Er hat Hypochondroplasie. Ihr Sohn Joshua hat den genetischen Defekt seiner Eltern nicht geerbt, er ist normal groß. Vor Kurzem haben Susan und Mark ein Mädchen aus Russland adoptiert. Die fünfjährige Suscha hat eine bisher noch unentdeckte Form des Kleinwuchses. Wissenschaftler versuchen das "Suscha-Syndrom" zu identifizieren. Danny White hat eine weitere Ausprägung der Kleinwüchsigkeit: "primordialen Zwergwuchs". Diese Form ist selten und ebenfalls genetisch bedingt. Mit nur 1,01 Metern Körpergröße und einem Gewicht von rund 18 Kilo gehört der junge Mann zu den kleinsten Menschen der Welt. Für primordialen Kleinwuchs sind verschiedene Gendefekte verantwortlich, doch lange war unbekannt, welche das sind. Im Jahr 2008 fanden Forscher der Universität Erlangen das Gen, das für eine extreme Form des Zwergwuchses verantwortlich ist, genannt MOPD2. Die Entdeckung des zugrunde liegenden Gendefekts erlaubt nun schon im frühen Kindesalter eine sichere Diagnose. An der Studie beteiligt war der Erlanger Humangenetiker Dr. Christian Thiel. Noch immer forscht er über die Ursachen von Kleinwuchs. Doch trotz großer Fortschritte haben etwa 80 Prozent der Kleinwüchsigen derzeit keine genaue Diagnose.
Die Dokumentation "Außergewöhnlich kleine Menschen" geht den genetischen und medizinischen Besonderheiten des Kleinwuchses auf den Grund.


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17:45
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)

Fettleibigkeit vorprogrammiert

Film von Bruce Mohun und Helen Slinger

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In den letzten drei Jahrzehnten sind die Menschen in den Industrienationen immer dicker geworden - obwohl das Problem rechtzeitig erkannt und benannt worden ist. Millionen Menschen hangeln sich von einer Diät zur nächsten, machen Sport, nehmen ab und wieder zu. ...

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In den letzten drei Jahrzehnten sind die Menschen in den Industrienationen immer dicker geworden - obwohl das Problem rechtzeitig erkannt und benannt worden ist. Millionen Menschen hangeln sich von einer Diät zur nächsten, machen Sport, nehmen ab und wieder zu. Wissenschaftler fragen sich, ob es mehr Ursachen für Fettleibigkeit gibt als den täglichen Kalorieninput. Als Nebeneffekt einiger Versuche mit Chemikalien trat eine ungewöhnliche Fettleibigkeit der Versuchstiere auf. Endokrin wirksame Substanzen, auch Umwelthormone genannt, gibt es reichlich: im Plastik, in Dosen, im Trinkwasser, im Essen. Einige davon stehen im Verdacht die Spermienbildung und Fortpflanzung von Tieren zu beeinflussen, andere könnten krebserregend sein. Der Zusammenhang mit Fettleibigkeit ist neu. Die These der Wissenschaftler: Gerade geringste Mengen endokrin wirksamer Substanzen über einen langen Zeitraum aufgenommen überlisten das körpereigene Abwehrsystem und programmieren uns auf Fettleibigkeit. Gelingt den Wissenschaftlern dieser Nachweis, hätte dies weitreichende Auswirkungen auf den globalen Kampf gegen Übergewicht.
Die Dokumentation "Fettleibigkeit vorprogrammiert?" verfolgt die wissenschaftliche Spur, nach der vom Menschen gemachte chemische Substanzen bereits im Mutterleib Veränderungen im Stoffwechsel bewirken, die zu einer lebenslänglichen Gewichtszunahme beziehungsweise dem Kampf dagegen führen.


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18:30

nano

Die Welt von morgen

- Alter Kanal
Der Nord-Ostseekanal bröckelt
- Neue Strategie
Mit Viren gegen Krebs
- Ungesunder Ehrgeiz
Wenn Sport zu Mord wird

Moderation: Ingolf Baur


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.



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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Front-Geschichten - Reisen zum Ersten Weltkrieg (3/4)

Französisch oder Englisch? Sprachenstreit an
Schweizer Schulen

Moderation: Andrea Meier

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Auch noch 2014 - hundert Jahre nach dem Ausbruch des ersten Weltkriegs - darf man in Verdun den Wald nicht betreten, man könnte einen der unzähligen Blindgänger auslösen. In Teilen Flanderns müssen die Traktoren an der Unterseite mit Metallplatten gepanzert werden, um ...

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Auch noch 2014 - hundert Jahre nach dem Ausbruch des ersten Weltkriegs - darf man in Verdun den Wald nicht betreten, man könnte einen der unzähligen Blindgänger auslösen. In Teilen Flanderns müssen die Traktoren an der Unterseite mit Metallplatten gepanzert werden, um sich vor der Vergangenheit zu schützen. In Tirol gehen die Gletscher zurück und geben die Vergangenheit preis: Man findet Schützenunterstände und aufgelassene Felsfestungen: Drei Orte, die drei von unzähligen Geschichten erzählen. Hat der erste Weltkrieg nicht nur Geschichte hinterlassen, sondern auch Relikte - hat er Orte geprägt? In Verdun trifft man auf Schlachtenbummler in Bundeswehrparkas - sie müssen fünf Euro Eintritt zahlen, um aufeinander gestapelte Knochen von Weltkriegsopfern zu sehen. Im nahe gelegenen, völlig zerschossenen Fort Vaux findet man eine unterirdische Tunnellandschaft, in der hinter einer Wand die Überreste von 700 Soldaten liegen, die bis heute nicht geborgen wurden.
Von Sarajevo bis Flandern: "Kulturzeit" begibt sich in einer vierteiligen Reihe auf eine Reportage-Reise an die Fronten des Ersten Weltkriegs.


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15

Der schmerzvolle Abschied

Wie der Schweiz das Bankgeheimnis abhanden kam

Film von Hansjürg Zumstein

Länge: 50 Minuten

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Jahrzehntelang verteidigte die Schweiz das Bankgeheimnis resolut gegen ausländische Angriffe - wohlwissend, dass Tausende von Ausländern dies nur nutzten, um Steuerzahlungen zu vermeiden. Die Schweizer Haltung Anfragen ausländischer Steuerbehörden gegenüber blieb ...

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Jahrzehntelang verteidigte die Schweiz das Bankgeheimnis resolut gegen ausländische Angriffe - wohlwissend, dass Tausende von Ausländern dies nur nutzten, um Steuerzahlungen zu vermeiden. Die Schweizer Haltung Anfragen ausländischer Steuerbehörden gegenüber blieb stets die gleiche: Bei Steuerhinterziehung gibt es keine Auskunft, das Bankgeheimnis geht vor. Nach dem Ausbruch der Wirtschaftskrise im Jahr 2007 kam die Schweiz jedoch unter Druck - und innerhalb weniger Monate geschah, was vorher kaum jemand für möglich hielt: Bei Steuerhinterziehung müssen Banken jetzt Auskunft geben. Das fiskalische Bankgeheimnis ist in der Schweiz Geschichte.
Im Dokumentarfilm "Der schmerzvolle Abschied" von Hansjürg Zumstein erzählen prominente Akteure, "wie der Schweiz das Bankgeheimnis abhandenkam". Interviewpartner sind beispielsweise der Bankier Oswald Grübel, der ehemalige Staatssekretär Michael Ambühl, Alt-Bundesrat Pascal Couchepin und Nationalrat Christoph Blocher. Neben diesen Interviewausschnitten nutzt der Autor auch das umfangreiche Videoarchiv des Schweizer Fernsehens. Unzählige Stunden von Videomaterial wurden ausgewertet: Von Wochenschauen - beispielsweise über die Verhandlungen des Sonderdiplomaten Walter Stucki kurz nach dem Zweiten Weltkrieg - bis hin zu den aktuellen Medienkonferenzen. Zudem werden einzelne Schlüsselereignisse mit Schauspielern nachgestellt: Die dokumentarische Ebene wird durch eine sogenannte "Reenactment"-Ebene ergänzt, welche ebenfalls auf sorgfältiger Recherche und ausführlichem Studium von Originaldokumenten beruht.


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21:05

Wir kaufen uns die Welt

Das diskrete Geschäft der Schweizer Rohstoffhändler

Film von Andreas Schaffner

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Zug und Genf gehören zu den bedeutendsten Rohstoffhandelsplätzen der Welt. Die Schweiz hat sich in den letzten Jahren zur wichtigsten Drehscheibe im internationalen Rohstoffgeschäft entwickelt. Über den Kanton Genf läuft rund ein Drittel des weltweiten Rohölhandels. ...

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Zug und Genf gehören zu den bedeutendsten Rohstoffhandelsplätzen der Welt. Die Schweiz hat sich in den letzten Jahren zur wichtigsten Drehscheibe im internationalen Rohstoffgeschäft entwickelt. Über den Kanton Genf läuft rund ein Drittel des weltweiten Rohölhandels. Bei Agrarrohstoffen ist es rund die Hälfte. Im Kanton Zug ist die Firma GlencoreXstrata angesiedelt, seit der Fusion im Mai 2013 das weltweit größte Rohstoffunternehmen.
Die Dokumentation "Wir kaufen uns die Welt" wirft einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der mächtigen und verschwiegenen Branche. Der Film zeigt, wie Rohstoffhändler vom Wirtschaftswachstum der letzten Jahre profitiert haben, wie sie global operieren und neuerdings in Entwicklungsländern Minengesellschaften und Ländereien kaufen. Brisante Geschäfte - mit politischen Fallstricken für die Schweiz. Der Film von Andreas Schaffner zeigt am Beispiel Kolumbiens, dass der steigende Hunger nach Rohstoffen - von Kohle, Erdöl, Metallen bis zu Weizen oder Soja - auch Verlierer produziert. Viele Rohstoffe werden in Entwicklungsländern gefördert, in denen es kaum demokratische Kontrollen gibt, und Korruption zum Alltag gehört. Die Forderung nach mehr Transparenz im Geschäft mit den Rohstoffen steht deshalb weit oben auf der Traktandenliste der Politik.


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22:00
Videotext Untertitel

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Happy-go-lucky: Gute Laune ist ansteckend!

Spielfilm, Großbritannien 2008

Darsteller:
PoppySally Hawkins
ZoeAlexis Zegerman
ScottEddie Marsan
TimSamuel Roukin
DawnAndrea Riseborough
u.a.
Regie: Mike Leigh
Länge: 114 Minuten

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London, nicht gerade als Schönwettermetropole bekannt, wäre noch eine Spur grauer, wenn es Pauline "Poppy" Cross nicht gäbe. Die 30-jährige, quietschbunt gekleidete Grundschullehrerin scheint durch ihr Leben zu tänzeln: immer ein Lächeln auf den Lippen, nie um einen ...
(ARD)

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London, nicht gerade als Schönwettermetropole bekannt, wäre noch eine Spur grauer, wenn es Pauline "Poppy" Cross nicht gäbe. Die 30-jährige, quietschbunt gekleidete Grundschullehrerin scheint durch ihr Leben zu tänzeln: immer ein Lächeln auf den Lippen, nie um einen Scherz verlegen, stets positiv. In der Wohngemeinschaft mit ihrer besten Freundin Zoe, die Poppys fröhliche Naivität mit verständnisvoller Abgeklärtheit kontert, klappt das Zusammenleben wunderbar. Doch draußen vor der Tür gestaltet sich die Sache schon schwieriger. So tun sich gleich mehrere Baustellen im scheinbar unbeschwerten Dasein der frech daherplappernden Gute-Laune-Aktivistin auf: Der richtige Mann ist ihr bislang noch nicht über den Weg gelaufen, aber das wird schon! Bei der Auseinandersetzung mit einem gewalttätigen Schüler ist dagegen mehr Ernsthaftigkeit gefordert - nur gut, dass die ebenso idealistische wie unkonventionelle Pädagogin hier auf die Hilfe des sympathischen Sozialarbeiters Tim zählen kann, mit dem sie sich prompt zum Abendessen verabredet. Als extremer Härtefall erweist sich allerdings ihr notorisch übelgelaunter Fahrlehrer Scott, dessen gebündelte Negativenergien selbst das sonnigste Gemüt mit düsteren Wolkenfeldern in den Schatten zu stellen drohen. Doch so schnell lässt sich Poppy den Spaß am Leben nicht verderben - auch wenn es manchmal schwer fällt.
Der Spielfilm "Happy-go-lucky: Gute Laune ist ansteckend!" zeigt den vitalen Charakter der quirligen Poppy, gespielt von Leighs Stammakteurin Sally Hawkins. Hawkins Auftritt erfreute auch die Zuschauer der 58. Internationalen Filmfestspiele Berlin 2008, wo sie mit dem Silbernen Bären als Beste Darstellerin ausgezeichnet wurde.
(ARD)


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0:20

Exclusiv - Die Reportage: Altenpflege im Akkord

Film von Thomas Karp


"Exclusiv - Die Reportage" bietet spannende Geschichten aus den Themenbereichen Gesellschaft, Wissenschaft, Medizin, Technologie, Kriminalität oder Auto und Verkehr. Die Reportagen geben neue Einblicke und behandeln ein Thema mit einem außergewöhnlichen Zugang.
(ARD)


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0:50
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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1:15

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp


Das Wirtschaftsmagazin aus der Schweiz wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben - mit Hintergründen, Analysen, Unternehmerporträts und Reportagen.


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1:45
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)

Impfen - nein danke?

(Wh.)


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2:30
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)

Zurück ins Leben

(Wh.)


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3:15
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)

Neues aus dem Reich der Mitte - Der Darm

(Wh.)


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4:00
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)

Homöopathie - Heilung oder Humbug?

(Wh.)


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4:45
Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)

Außergewöhnlich kleine Menschen

(Wh.)


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5:25

Ausstrahlung in HD (hochauflösendes Bildsignal)

Fettleibigkeit vorprogrammiert

(Wh.)

Sendeende: 6:10 Uhr