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Wissen

Deutschland von oben 4 (2/3) - Land

Aus der Vogelperspektive präsentieren sich die Naturschönheiten Deutschlands von ihrer spektakulärsten Seite. Die zweite Folge "Deutschland von oben 4" führt übers Land.

Datum:
Verfügbar in
D / CH / A
Verfügbar bis:
bis 08.06.2020

Unberührte Natur ist eine Seltenheit, die meisten Naturräume sind von uns geformt. Der "Monte Kali" etwa, der höchste künstliche Berg Deutschlands, oder die strenge Symmetrie der Hopfenfelder in der Holledau - von oben entfalten diese "Werke" eine eigene Magie.

2014 lockte ein 75 Meter großer Kornkreis direkt neben der Erdfunkstelle Raisting Neugierige aus aller Welt an den Ammersee. Der Film zeigt die Science-Fiction-artigen Muster - und ihre Besucher - aus der angemessenen Perspektive: von oben.

Doch so "intergalaktisch" ein umgestaltetes Feld auch sein mag, es bleibt etwas ganz Besonderes, die fast unsichtbaren Bewohner unserer Wiesen und Wälder zu treffen. In der Nähe des Mains in Franken begegnen die Filmemacher Flugkünstlern auf Augenhöhe, die nur kommen, wenn der Wald gesund und viel unbelastetes Wasser in der Nähe ist: Schwarzstörche. Sie begleiten eine dreiköpfige Schwarzstorch-Familie bei ihren "Flug-Unterrichtsstunden" für den Nachwuchs und visualisieren die realen GPS-Daten solcher Revierflüge in einer Animation. Genau wie die Wanderrouten einer Wölfin, die auf einem Truppenübungsplatz bei Magdeburg geboren wurde und bis kurz vor Hamburg wanderte.

Die Waldrappe waren in Deutschland bereits im 17. Jahrhundert ausgerottet. Nun werden sie aus Nachzucht-Projekten wieder ausgewildert. Die drollig aussehenden Ibis-Vögel müssen allerdings per Leichtflieger von ihren menschlichen "Eltern" lernen, wie man nach Italien fliegt, denn junge Waldrappen kennen die Flugroute nicht. Die Filmemacher haben die Jugendgruppe bei ihren ersten Trainingsflügen im Berchtesgadener Land begleitet - einem der großen Naturräume in Deutschland.

Aber auch die ganz kleinen Flug- und Orientierungskünstler kommen nicht zu kurz: Der Film zeigt, dass Bienen eine Art "Karten-Gedächtnis" der Landschaft haben, in der sie sich bewegen. Außerdem haben die Filmemacher die fliegenden Honigsammler mit Highspeed-Kameras gedreht - und ihren Flug mit einer Drohne simuliert. Die Bilder wurden so bearbeitet, dass man erahnen kann, wie Bienen die Welt sehen - ganz anders als wir.

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