"NETZ NATUR, der Ruf des Falken" - Wanderfalken haben manche Städte erobert und besetzen dort am liebsten immer wieder dieselben hohen Aussichtspunkte

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Der Ruf des Falken

Wanderfalken sind ein Sinnbild für Kraft und Schnelligkeit. Pestizide brachten sie an den Rand des Aussterbens. Heute sind die Wanderfalken wieder da.

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Wanderfalken sind ein Sinnbild für Kraft und Schnelligkeit. Pestizide brachten sie an den Rand des Aussterbens. Heute sind die Vögel wieder da. Doch ihr Überleben ist nicht gesichert.

Wanderfalken sind ein Sinnbild des erfolgreichen Naturschutzes in den letzten Jahrzehnten. Das Pestizid DDT brachte sie in den 1950er-Jahren zu trauriger Berühmtheit. Denn die Falken litten als Top-Jäger besonders unter der Wirkung von DDT.

Ihre Eierschalen wurden zu dünn und zerbrachen. Deshalb verschwanden sie vielerorts in Europa. Nach dem Verbot des berüchtigten Umweltgifts erholten sich die Bestände. Heute gibt es in der Schweiz wieder rund 300 Brutpaare. Sie dringen selbst in Städte vor, wo neue Gefahren lauern.

Der Tierfilmer Vincent Chabloz hat im Jura in freier Natur atemberaubende Aufnahmen von Wanderfalken gedreht. Die Kamera folgt den Jagdkünsten der potenten Flieger: Sie zeigt sie, wie sie wie ein Pfeil durch Finken- und Starenschwärme schießen, wie sie ihre weißen, tollpatschigen Jungen in steilen Felswänden in schwindelerregender Höhe großziehen und dann fliegen lehren: Bilder, wie man sie in der Schweiz bislang kaum gesehen hat. Der Filmemacher hat auch mehrere Brutpaare über Jahre hinweg begleitet und sie an automatische Kameras gewöhnt - diese erlauben ohne Störung eine außergewöhnliche Nähe.

Der Wanderfalke nistet aber nicht nur in abgelegener Natur, sondern auch mitten in den Städten. Stadttauben und andere Vögel in den Städten, die vom Futterangebot des Menschen profitieren, sicherten ihm ein bequemes Leben. An hohen Gebäuden fühlt er sich wie an Felswänden zu Hause - wenn da nicht militante Taubenzüchter wären, die es auf ihn abgesehen haben.

"NETZ NATUR" nähert sich dem Wanderfalken behutsam und versucht, seine Natur zu ergründen: Wie wurde er zum schnellsten Vogel der Welt? Wie schaffte er seine weltweite Verbreitung auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis? Und wie sieht seine Zukunft aus? Der Falke gibt viele Antworten gleich selbst.

Ihre Eierschalen wurden zu dünn und zerbrachen. Deshalb verschwanden sie vielerorts in Europa. Nach dem Verbot des berüchtigten Umweltgifts erholten sich die Bestände. Heute gibt es in der Schweiz wieder rund 300 Brutpaare. Sie dringen selbst in Städte vor, wo neue Gefahren lauern.

Der Tierfilmer Vincent Chabloz hat im Jura in freier Natur atemberaubende Aufnahmen von Wanderfalken gedreht. Die Kamera folgt den Jagdkünsten der potenten Flieger: Sie zeigt sie, wie sie wie ein Pfeil durch Finken- und Starenschwärme schießen, wie sie ihre weißen, tollpatschigen Jungen in steilen Felswänden in schwindelerregender Höhe großziehen und dann fliegen lehren: Bilder, wie man sie in der Schweiz bislang kaum gesehen hat. Der Filmemacher hat auch mehrere Brutpaare über Jahre hinweg begleitet und sie an automatische Kameras gewöhnt - diese erlauben ohne Störung eine außergewöhnliche Nähe.

Der Wanderfalke nistet aber nicht nur in abgelegener Natur, sondern auch mitten in den Städten. Stadttauben und andere Vögel in den Städten, die vom Futterangebot des Menschen profitieren, sicherten ihm ein bequemes Leben. An hohen Gebäuden fühlt er sich wie an Felswänden zu Hause - wenn da nicht militante Taubenzüchter wären, die es auf ihn abgesehen haben.

"NETZ NATUR" nähert sich dem Wanderfalken behutsam und versucht, seine Natur zu ergründen: Wie wurde er zum schnellsten Vogel der Welt? Wie schaffte er seine weltweite Verbreitung auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis? Und wie sieht seine Zukunft aus? Der Falke gibt viele Antworten gleich selbst.

Stab

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