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Donnerstag, 23. Mai
Programmwoche 21/2019
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6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano: Äthiopiens bedrohte Vielfalt

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenIst Naturschutz Luxus oder eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit? Dieser Frage geht "nano" am Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am Beispiel Äthiopiens nach.

Die Vielfalt des Lebens auf der Erde ist bedroht. Lebensräume verschwinden – und ...

Text zuklappenIst Naturschutz Luxus oder eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit? Dieser Frage geht "nano" am Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am Beispiel Äthiopiens nach.

Die Vielfalt des Lebens auf der Erde ist bedroht. Lebensräume verschwinden – und mit ihnen nicht nur bedrohte Tierarten: Auch sauberes Wasser, fruchtbare Böden und frische Luft sind regional längst Mangelware – all das, was auch
wir Menschen zum Überleben brauchen.

Eine spektakuläre Gebirgslandschaft, die seltenste Wildhundart der Erde und Pflanzen mit Riesenwuchs: Der Bale-Mountains-Nationalpark im Hochland Äthiopiens ist außerordentlich artenreich und vielfältig. Das Gebirge erhebt sich bis auf knapp 4400 Meter und ist der größte verbliebene alpine Lebensraum auf dem afrikanischen Kontinent. Bale ist ein Fenster in die Vergangenheit – so sahen die Hochgebirge Afrikas aus, bevor der Mensch auch diese Gebiete im großen Stil verändert hat. Aber noch jagen die extrem seltenen Äthiopischen Wölfe auf den weiten Hochplateaus. Nur rund 500 dieser Tiere existieren noch in freier Natur – alle in Äthiopien. Etwas häufiger sind die eleganten Bergnyalas, eine Antilopenart, die in den üppigen Nebelwäldern lebt. Viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten kommen nur noch im äthiopischen Hochland vor. Sie leben wie auf einer Insel inmitten eines Kontinents, der von Krisen und Problemen geplagt ist.

Der Nationalpark ist jedoch auch für die Bevölkerung wichtig, denn dort entspringen mehrere Flüsse. Die Bale-Berge versorgen ungefähr zwölf Millionen Menschen im südlichen äthiopischen Tiefland, in Somalia und Teilen Kenias ganzjährig mit Wasser. Das Gebirge kann seine Funktion als Wasserspeicher aber nur erfüllen, wenn der letzte Wald nicht auch noch abgeholzt wird. Doch immer mehr Menschen drängen in die Berge und zerstören für Vieh und Äcker die letzten Flächen mit natürlicher Vegetation. Und so ist um das Juwel der Bale-Berge ein heftiger Konflikt entbrannt. Wessen Rechte sind wichtiger: die der Landbevölkerung - oder die der wilden Tiere?

Dr. Christof Schenck, Direktor der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, und sein Team aus internationalen Wissenschaftlern und Naturschützern versuchen, gemeinsam Lösungen zu finden. So muss es eine strikte Kontrolle von Holzeinschlag geben. Haushunde, die Tollwut und Staupe auf die Äthiopischen Wölfe übertragen und deren Bestand dezimieren, werden in aufwendigen Aktionen geimpft. Immer mehr Menschen siedeln unerlaubt im Schutzgebiet und lassen dort auch ihr Vieh weiden, das die äthiopischen Behörden dann beschlagnahmen. Den Menschen werden jedoch auch alternative Einkommensquellen angeboten, bei denen die Umwelt nicht zerstört wird, wie etwa Honig sammeln.

Das Dilemma der Bale-Berge ist das Dilemma Afrikas. Wenn es nicht gelingt, Ökosysteme mit einer Schlüsselfunktion zu erhalten, werden nicht Tausende, sondern Millionen Menschen darunter leiden. Sollte sich die Lebenssituation im Äthiopischen Tiefland durch Wassermangel weiter verschlechtern, werden sich die Menschen zwangsläufig auf die Wanderschaft begeben müssen. Dorthin, wo ein Leben noch möglich ist und sie ihre Familien ernähren können. Der Weg nach Norden Richtung Europa wäre dann für sie eine der möglichen Routen.


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano: Äthiopiens bedrohte Vielfalt

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenIst Naturschutz Luxus oder eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit? Dieser Frage geht "nano" am Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am Beispiel Äthiopiens nach.

Die Vielfalt des Lebens auf der Erde ist bedroht. Lebensräume verschwinden – und ...

Text zuklappenIst Naturschutz Luxus oder eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit? Dieser Frage geht "nano" am Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am Beispiel Äthiopiens nach.

Die Vielfalt des Lebens auf der Erde ist bedroht. Lebensräume verschwinden – und mit ihnen nicht nur bedrohte Tierarten: Auch sauberes Wasser, fruchtbare Böden und frische Luft sind regional längst Mangelware – all das, was auch
wir Menschen zum Überleben brauchen.

Eine spektakuläre Gebirgslandschaft, die seltenste Wildhundart der Erde und Pflanzen mit Riesenwuchs: Der Bale-Mountains-Nationalpark im Hochland Äthiopiens ist außerordentlich artenreich und vielfältig. Das Gebirge erhebt sich bis auf knapp 4400 Meter und ist der größte verbliebene alpine Lebensraum auf dem afrikanischen Kontinent. Bale ist ein Fenster in die Vergangenheit – so sahen die Hochgebirge Afrikas aus, bevor der Mensch auch diese Gebiete im großen Stil verändert hat. Aber noch jagen die extrem seltenen Äthiopischen Wölfe auf den weiten Hochplateaus. Nur rund 500 dieser Tiere existieren noch in freier Natur – alle in Äthiopien. Etwas häufiger sind die eleganten Bergnyalas, eine Antilopenart, die in den üppigen Nebelwäldern lebt. Viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten kommen nur noch im äthiopischen Hochland vor. Sie leben wie auf einer Insel inmitten eines Kontinents, der von Krisen und Problemen geplagt ist.

Der Nationalpark ist jedoch auch für die Bevölkerung wichtig, denn dort entspringen mehrere Flüsse. Die Bale-Berge versorgen ungefähr zwölf Millionen Menschen im südlichen äthiopischen Tiefland, in Somalia und Teilen Kenias ganzjährig mit Wasser. Das Gebirge kann seine Funktion als Wasserspeicher aber nur erfüllen, wenn der letzte Wald nicht auch noch abgeholzt wird. Doch immer mehr Menschen drängen in die Berge und zerstören für Vieh und Äcker die letzten Flächen mit natürlicher Vegetation. Und so ist um das Juwel der Bale-Berge ein heftiger Konflikt entbrannt. Wessen Rechte sind wichtiger: die der Landbevölkerung - oder die der wilden Tiere?

Dr. Christof Schenck, Direktor der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, und sein Team aus internationalen Wissenschaftlern und Naturschützern versuchen, gemeinsam Lösungen zu finden. So muss es eine strikte Kontrolle von Holzeinschlag geben. Haushunde, die Tollwut und Staupe auf die Äthiopischen Wölfe übertragen und deren Bestand dezimieren, werden in aufwendigen Aktionen geimpft. Immer mehr Menschen siedeln unerlaubt im Schutzgebiet und lassen dort auch ihr Vieh weiden, das die äthiopischen Behörden dann beschlagnahmen. Den Menschen werden jedoch auch alternative Einkommensquellen angeboten, bei denen die Umwelt nicht zerstört wird, wie etwa Honig sammeln.

Das Dilemma der Bale-Berge ist das Dilemma Afrikas. Wenn es nicht gelingt, Ökosysteme mit einer Schlüsselfunktion zu erhalten, werden nicht Tausende, sondern Millionen Menschen darunter leiden. Sollte sich die Lebenssituation im Äthiopischen Tiefland durch Wassermangel weiter verschlechtern, werden sich die Menschen zwangsläufig auf die Wanderschaft begeben müssen. Dorthin, wo ein Leben noch möglich ist und sie ihre Familien ernähren können. Der Weg nach Norden Richtung Europa wäre dann für sie eine der möglichen Routen.


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kölner Treff

Moderation: Bettina Böttinger

Ganzen Text anzeigenMaite Kelly
Sängerin

Johann Lafer
Koch

Friedrich Nowottny
Früherer WDR-Intendant

Martin Reinl
Puppenspieler

Aminata Belli
Moderatorin und Influencerin

Saskia Frietsch
Stellt mit dem Fotoprojekt "grenzenlos" ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenMaite Kelly
Sängerin

Johann Lafer
Koch

Friedrich Nowottny
Früherer WDR-Intendant

Martin Reinl
Puppenspieler

Aminata Belli
Moderatorin und Influencerin

Saskia Frietsch
Stellt mit dem Fotoprojekt "grenzenlos" gängige Schönheitsideale in Frage


(ARD/WDR)


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11:45
VPS 11:44

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Hummeln - Bienen im Pelz

Film von Kurt Mündl

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenHummeln gehören neben Honigbienen und Fliegen zu den wichtigsten Bestäuber-Insekten. Ihre Temperatur-Unempfindlichkeit ermöglicht es ihnen, länger als Bienen auf Nahrungssuche zu sein.

Eine Hummel fliegt täglich in bis zu 18 Stunden nahezu 1000 Blüten an - selten ...
(ORF)

Text zuklappenHummeln gehören neben Honigbienen und Fliegen zu den wichtigsten Bestäuber-Insekten. Ihre Temperatur-Unempfindlichkeit ermöglicht es ihnen, länger als Bienen auf Nahrungssuche zu sein.

Eine Hummel fliegt täglich in bis zu 18 Stunden nahezu 1000 Blüten an - selten mehr als zwei verschiedene Blüten-Arten pro Flug. Einige Pflanzen-Arten, zum Beispiel Taubnesseln, werden ausschließlich von langrüsseligen Hummeln während der Nektar-Entnahme bestäubt.

Außerdem bestäuben Hummeln auch viele Obstsorten. Weltweit gibt es etwa 250 Hummel-Arten, die vor allem in den gemäßigteren und kühleren Regionen der Nordhalbkugel vorkommen. Besonders artenreich sind die Hummeln in Europa und Asien vertreten, sie besiedeln praktisch die gesamte eurasische Landfläche nördlich des Himalajas.


(ORF)


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12:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Ganzen Text anzeigenDas Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen.

"ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft ...

Text zuklappenDas Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen.

"ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe.

Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global - "ECO" lebt Wirtschaft.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die neue Seidenstraße - Chinas Griff nach Westen (1/2)

Von China nach Pakistan

Film von Normen Odenthal und Thomas Reichart

Ganzen Text anzeigenDer Name ist Legende, das Projekt gigantisch: Chinas "neue Seidenstraße" umfasst 65 Länder und fast zwei Drittel der Weltbevölkerung. Es geht um Infrastruktur, Absatzmärkte und – Macht.

Die Autoren Normen Odenthal und Thomas Reichart reisen auf dem See- und dem ...

Text zuklappenDer Name ist Legende, das Projekt gigantisch: Chinas "neue Seidenstraße" umfasst 65 Länder und fast zwei Drittel der Weltbevölkerung. Es geht um Infrastruktur, Absatzmärkte und – Macht.

Die Autoren Normen Odenthal und Thomas Reichart reisen auf dem See- und dem Landweg entlang der neuen Seidenstraße und zeigen, wie China mit dem größten Investitionsprogramm der Geschichte seinen Einfluss weltweit ausdehnt.

Bereits 900 Milliarden Dollar haben die Chinesen investiert. Sie versprechen den Menschen entlang der neuen Seidenstraße, die in Wirklichkeit ein ganzes Netzwerk über Asien und Teile Europas spannt, Arbeit und Wohlstand. Werden diese Versprechen eingelöst?

Antworten auf diese Frage suchen die Reporter auf ihrer Reise: ob an einem Güterzug-Terminal in der kasachischen Steppe, in einer Jurte in den kirgisischen Bergen, in Sri Lanka oder am Duisburger Hafen.

Die Autoren reisen auf zwei Wegen Richtung Westen: Normen Odenthal folgt der Seeroute, entlang derer China Stützpunkte ausbaut, während Thomas Reichart auf dem Landweg der alten Seidenstraße durch Zentralasien folgt. Auf ihrer Reise entdecken sie überwältigende Landschaften, magische Orte und uralte Karawansereien, an denen der Mythos der alten Seidenstraße nach wie vor weiterlebt.

Gleichzeitig begegnet ihnen auf Megabaustellen und riesigen Güterumschlagplätzen Chinas neuer, machtvoller Einfluss. Überall hoffen Menschen darauf, dass Handel und Austausch der Güter ihnen und ihren Kindern eine bessere Zukunft bringt. Genauso wie vor Hunderten von Jahren die alte Seidenstraße. Doch viele erleben bereits jetzt, dass für das, was China als Entwicklungshilfe verkauft, ein Preis zu zahlen ist.


Teil 1: Von China nach Pakistan

Die Reise beginnt in Shenzhen, am Perlflussdelta. Hier begann vor vierzig Jahren Chinas sagenhafter Aufstieg zur Wirtschaftssupermacht. Das Experiment mit den entfesselten Kräften privater Marktwirtschaft ließ Shenzhen zu einer Megametropole heranwachsen.

Normen Odenthals Team fährt von hier aus auf einem Containerschiff Richtung Südostasien. Erste Station: die Hafenstadt Sihanoukville in Kambodscha. In diesen Tagen macht ein Scherz die Runde: Man könne jetzt ohne Pass nach China reisen, ohne das eigene Land zu verlassen. Denn Sihanoukville sei jetzt quasi China! Galgenhumor gegenüber einer Entwicklung, die vielen Kambodschanern missfällt. Fast alles, was in jüngster Vergangenheit hier gebaut wurde, haben Chinesen finanziert: den Ausbau des Hafens, neue Straßen, Brücken und Fabriken. Und nicht zuletzt neue Casinos mit glitzernden Fassaden, in denen vor allem chinesische Gäste zocken bis zum Morgengrauen. Viele Kambodschaner fühlen sich als Verlierer des China-Booms. Steigende Preise und Mieten machen die Armen noch ärmer. Für Land- und Hausbesitzer dagegen sind goldene Zeiten angebrochen. Die Chinesen - so scheint es - zahlen jeden Preis.

Reporter Thomas Reichart reist auf dem Landweg Richtung Osten. Seine erste Station: Dunhuang. Für die chinesischen Touristen ist die ehemalige Handelsstadt an der Seidenstraße eine Zeitreise in eine glorreiche Vergangenheit, als China schon einmal Weltmacht und dem Westen in vielem weit überlegen war. Und ein Freizeitspaß: Auf Kamelen, Jeeps und Quads, im Helikopter oder Motorsegler erobern Zehntausende die gewaltigen Sanddünen und gleichen so einer endlosen Kamelkarawane.

China verkauft seine neue Seidenstraße als ein Projekt, von dem alle Seiten profitieren. Doch in Myanmar formiert sich bereits Widerstand. In Kachin haben Einheimische erfolgreich gegen ein Staudammprojekt protestiert: "Wie kann es sein, dass die Chinesen bei uns Energie für China produzieren, während wir selbst in unseren Hütten keinen Strom haben?", klagen sie im Gespräch mit Normen Odenthal.

Während Odenthals Team dem Seeweg Richtung Sri Lanka folgt, ist Reichart unterwegs auf dem Karakorum Highway. Er führt von Kashgar in China über das Dach der Welt bis nach Islamabad in Pakistan und ist eine der schwierigsten und gefährlichsten Straßen der Welt. Wie ein dünner Seidenfaden schlängelt er sich vorbei an schneeglitzernden Sieben- und Achttausendern. Ein Faden, der jederzeit reißen kann in dieser ebenso atemberaubenden wie bedrohlichen Bergwelt. Wo die Straße fertig gebaut ist, zerfällt sie oft schon wieder. Steinschlag und Erdrutsch verschütten den Weg, als wollte der Karakorum China den strategischen Zugang zum Arabischen Meer verweigern.

Am Khunjerab-Pass, der Grenze zwischen China und Pakistan, geht alles langsam. Muss es vielleicht auch. Denn auf 4800 Metern bleibt einem schnell die Luft weg. Chinas Grenzposten gleicht einem Nachbau der Chinesischen Mauer im Miniaturformat. Das Tor ist verschlossen, als das ZDF-Team ankommt. Einer der chinesischen Grenzsoldaten kommt an den Grenzzaun, man vergleicht die Uhrzeit. Pakistan - China, die Zeitdifferenz beträgt hier drei Stunden! Es ist eine der vielen Überraschungen, denen die Autoren auf ihrer Reise immer wieder begegnen.


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14:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die neue Seidenstraße - Chinas Griff nach Westen (2/2)

Von Kirgisistan nach Duisburg

Film von Normen Odenthal und Thomas Reichart

Ganzen Text anzeigenDer Name ist Legende, das Projekt gigantisch: Chinas "neue Seidenstraße" umfasst 65 Länder und fast zwei Drittel der Weltbevölkerung. Es geht um Infrastruktur, Absatzmärkte und – Macht.

Die Autoren Normen Odenthal und Thomas Reichart reisen auf dem See- und dem ...

Text zuklappenDer Name ist Legende, das Projekt gigantisch: Chinas "neue Seidenstraße" umfasst 65 Länder und fast zwei Drittel der Weltbevölkerung. Es geht um Infrastruktur, Absatzmärkte und – Macht.

Die Autoren Normen Odenthal und Thomas Reichart reisen auf dem See- und dem Landweg entlang der neuen Seidenstraße und zeigen, wie China mit dem größten Investitionsprogramm der Geschichte seinen Einfluss weltweit ausdehnt.

Bereits 900 Milliarden Dollar haben die Chinesen investiert. Sie versprechen den Menschen entlang der neuen Seidenstraße, die in Wirklichkeit ein ganzes Netzwerk über Asien und Teile Europas spannt, Arbeit und Wohlstand. Werden diese Versprechen eingelöst?

Antworten auf diese Fragen suchen die Reporter auf ihrer Reise: ob an einem Güterzug-Terminal in der kasachischen Steppe, in einer Jurte in den kirgisischen Bergen, in Sri Lanka oder am Duisburger Hafen.

Die Autoren reisen auf zwei Wegen Richtung Westen: Normen Odenthal folgt der Seeroute, entlang derer China Stützpunkte ausbaut, während Thomas Reichart auf dem Landweg der alten Seidenstraße durch Zentralasien folgt. Auf ihrer Reise entdecken sie überwältigende Landschaften, magische Orte und uralte Karawansereien, an denen der Mythos der alten Seidenstraße nach wie vor weiterlebt.

Gleichzeitig begegnet ihnen auf Megabaustellen und riesigen Güterumschlagplätzen Chinas neuer, machtvoller Einfluss. Überall hoffen Menschen darauf, dass Handel und Austausch der Güter ihnen und ihren Kindern eine bessere Zukunft bringt. Genauso wie vor Hunderten von Jahren die alte Seidenstraße. Doch viele erleben bereits jetzt, dass für das, was China als Entwicklungshilfe verkauft, ein Preis zu zahlen ist.


Teil 2: Von Kirgisistan nach Duisburg

Auch im zweiten Teil ihrer Reise entlang des alten und neuen Handelsweges begegnen den Autoren Normen Odenthal und Thomas Reichart Menschen, auf deren Rücken China seinen Kampf um Macht und Einfluss in den jeweiligen Gebieten austrägt.

"Sauberes Wasser, die Berge, die Natur sind viel wichtiger als alles Geld, was man uns gibt", das erfährt Reporter Thomas Reichart in Kirgisistan. Denn die chinesischen Investitionen bescherten dem Land nicht nur bessere Straßen, Hochspannungsleitungen und Eisenbahntrassen, sondern auch Umweltsünden, Korruption und jede Menge Schulden.

In Usbekistans uralter Handelsstadt Buchara, der nächsten Station von Thomas Reichart, ist die alte, magische Seidenstraße an jeder Ecke mit Händen zu greifen. Überall auf den Basaren verkaufen sie uralte Münzen oder wertvolle arabische Handschriften, geschrieben auf Seidenpapier, versehen mit persischen Kommentaren. Manche 300 Jahre alt, andere noch älter. Aber was heißt verkaufen? Verramschen würden seine Landsleute die kostbaren Stücke, klagt Oybek Ostanov, der sich ganz dem historischen Erbe seiner Heimat verschrieben hat.

Während Reicharts Team den Legenden der alten Seidenstraße nachspürt, geht es für Odenthal weiter nach Oman. Hier hat sich Peking ein beachtliches Stück einer neuen Sonderwirtschaftszone in der Wüstenstadt Duqm gesichert. Es ist vor allem heiß und staubig, von der versprochenen goldenen Zukunft ist noch wenig zu sehen. Auf einem großen Trockendock, das bereits fertiggestellt wurde, werden Schiffe repariert.

In der alten Hafenstadt Sur, auf der Werft von Khali Al-Erami, bauen sie ebenfalls Schiffe, jedoch auf traditionelle Weise. "Mein Vater hat mir alles gezeigt, der hat es von seinem Vater gelernt und der wiederum von seinem Vater. Es liegt uns im Blut", erklärt der Dau-Bauer dem ZDF-Team. Im internationalen Handel haben Daus keinen Platz mehr. Am Horizont sieht man große Containerschiffe, viele davon unter chinesischer Flagge.

In der französischen Hafenstadt Marseille träumt man davon, europäischer Brückenkopf der neuen Seidenstraße zu werden. Ein kleines Containerdorf in den Hügeln über der Großstadt macht den Anfang: "Marseille International Fashion Center" oder kurz: MIF 68. Die chinesische Glückszahl 68 soll dem neuen Umschlagzentrum für Produkte aus China fetten Umsatz bringen. Billige Textilien aus Fernost werden hier angeliefert, um später in ganz Europa vermarktet zu werden.

Duisburg ist Endstation der Reporterreise und Endpunkt der Landroute der chinesischen "neuen Seidenstraße". Die zweiteilige Dokumentation zeigt die Dimension dieses gigantischen Vorhabens, bei dem - so scheint es jedenfalls - kein Stein auf dem anderen bleibt.


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14:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer (1/5)

Epirus

Film von Johannes Backes

Ganzen Text anzeigenGriechenland liegt ganz im Süden Europas. Es ist die Wiege der westlichen Kultur und nach wie vor eines der beliebtesten Reiseziele von Touristen aus aller Welt.

Die Reihe widmet sich der Schönheit der Landschaft und stellt Menschen vor, die die Eigenheiten ihrer ...

Text zuklappenGriechenland liegt ganz im Süden Europas. Es ist die Wiege der westlichen Kultur und nach wie vor eines der beliebtesten Reiseziele von Touristen aus aller Welt.

Die Reihe widmet sich der Schönheit der Landschaft und stellt Menschen vor, die die Eigenheiten ihrer Heimat zu schätzen wissen. Der erste Teil führt in die Region Epirus im Nordwesten Griechenlands, wo sich pittoreske Bergdörfer finden.

Das Filmteam besucht einen Dachdecker, der mit dem für die Region typischen Naturstein eine Kirche deckt, und eine alte Frau, die für ihre Blätterteigpastete frische Kräuter in der Wildnis sammelt. Außerdem erkundet das Team das in einer Felswand errichtete Kloster von Kipina, erforscht einen unterirdischen Fluss und trifft auf einen Krabbenfischer im Ambrakischen Golf, einem Paradies für Anhänger des Kite-Surfens und anderer Wassersportarten.


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15:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer (2/5)

Thessalien

Film von Johannes Backes

Ganzen Text anzeigenDie Reise durch Thessalien führt von der Meeresenge bei Chalkida bis zum höchsten Berg Griechenlands, dem Olymp, dem Sitz der antiken Götter.

In der benachbarten Meteora-Region führt die Reise zu mittelalterlichen Klöstern, die auf spitzen Felsnadeln thronen. Der ...

Text zuklappenDie Reise durch Thessalien führt von der Meeresenge bei Chalkida bis zum höchsten Berg Griechenlands, dem Olymp, dem Sitz der antiken Götter.

In der benachbarten Meteora-Region führt die Reise zu mittelalterlichen Klöstern, die auf spitzen Felsnadeln thronen. Der Bergsteiger Christos erklimmt zum Namenstag des heiligen Georg eine Steilwand bis zur Höhle eines Einsiedlers.

Auf dem malerischen Pilion fährt der "Trenaki", die Pilion-Bahn, Richtung Küste durch eine Landschaft, die sich die Götter angeblich als Naherholungsziel von ihrem stressigen Alltag auf dem Olymp geschaffen haben, die Heimat der legendären Kentauren.

Die Reihe "Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer" widmet sich der Schönheit der Landschaft und stellt Menschen vor, die die Eigenheiten ihrer Heimat zu schätzen wissen.


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16:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer (3/5)

Thessaloniki und Chalkidiki

Film von Johannes Backes

Ganzen Text anzeigenThessaloniki, die zweitgrößte Stadt Griechenlands, hat viel Sehenswertes zu bieten. Zwei nach Athen ausgewanderte prominente Comedians schwärmen von ihrer geschichtsträchtigen Heimatstadt.

Außerdem erzählen ein Kupferschmied, eine Archäologin und ein ...

Text zuklappenThessaloniki, die zweitgrößte Stadt Griechenlands, hat viel Sehenswertes zu bieten. Zwei nach Athen ausgewanderte prominente Comedians schwärmen von ihrer geschichtsträchtigen Heimatstadt.

Außerdem erzählen ein Kupferschmied, eine Archäologin und ein Basketballcoach von ihrem Alltag in Thessaloniki. Am Ende der riesigen Bucht vor der Hafenstadt liegt die Halbinsel Chalkidiki mit ihren drei fingerartigen Landzungen.

Dort befindet sich das Refugium eines Künstlerpaares aus Thessaloniki und auch die Heimat eines Schiffsbauers, der in seiner Werkstatt immer noch auf traditionelle Weise sogenannte Kaikis, die für jeden griechischen Hafen typischen hölzernen Fischerboote, herstellt.

Die Reihe "Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer" widmet sich der Schönheit der Landschaft und stellt Menschen vor, die die Eigenheiten ihrer Heimat zu schätzen wissen.


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17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer (4/5)

Ostmazedonien und Thrakien

Film von Johannes Backes

Ganzen Text anzeigenDiese Etappe führt vom Kerkinisee zu Füßen der Bergmassive an der bulgarischen Grenze in eine Region, in der Gläubige während der Anastenaria-Feiern barfuß über glühende Kohlen laufen.

Über Amphipolis und Kavala geht es weiter nach Komotini. Dort bemüht sich ...

Text zuklappenDiese Etappe führt vom Kerkinisee zu Füßen der Bergmassive an der bulgarischen Grenze in eine Region, in der Gläubige während der Anastenaria-Feiern barfuß über glühende Kohlen laufen.

Über Amphipolis und Kavala geht es weiter nach Komotini. Dort bemüht sich die in ganz Griechenland bekannte Musikgruppe Balkanatolia um eine Synthese osteuropäischer, griechischer und türkischer Musiktraditionen, um eine musikalische Völkerverständigung.

Noch weiter Richtung Osten, dicht vor der Grenze zur Türkei, engagiert sich Yorgos im Evrosdelta, der Heimat des Rabengeiers, für die Modernisierung einer traditionsreichen Branche: der Herstellung von Seide.

Die Reihe "Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer" widmet sich der Schönheit der Landschaft und stellt Menschen vor, die die Eigenheiten ihrer Heimat zu schätzen wissen.


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17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer (5/5)

Südküste und Attika

Film von Johannes Backes

Ganzen Text anzeigenDie Reise entlang der Südküste und durch Attika beginnt beim Sicherheitsingenieur der Brücke von Rio. Er führt in den Bauch und auf die Spitze der Pfeiler dieses Jahrhundertbauwerks.

Weiter geht es zu einem Kaviar-Produzenten in die Lagunen von Mesolóngion, über ...

Text zuklappenDie Reise entlang der Südküste und durch Attika beginnt beim Sicherheitsingenieur der Brücke von Rio. Er führt in den Bauch und auf die Spitze der Pfeiler dieses Jahrhundertbauwerks.

Weiter geht es zu einem Kaviar-Produzenten in die Lagunen von Mesolóngion, über die malerische Hafenstadt Nafpaktos und den antiken Ort Delphi zu einem Harzsammler in den Hügeln bei Marathon, der in den Pinien "flüssiges Gold" für die Zubereitung von Retsina sammelt.

In Athen begleitet das Filmteam einen umtriebigen Graffiti-Künstler durch die "Plaka" genannte Altstadt direkt unterhalb der Akropolis und trifft in der Hafenstadt Piräus auf die Goldmedaillen-Seglerin Sofia, die dort ihr Training absolviert.

Die Reihe "Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer" widmet sich der Schönheit der Landschaft und stellt Menschen vor, die die Eigenheiten ihrer Heimat zu schätzen wissen.

Redaktionshinweis: Am Freitag, 24. Mai, ab 14.50 Uhr stellt 3sat in der fünfteiligen Reihe "Griechenland von Insel zu Insel" weitere Schauplätze der griechischen Kultur vor.


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenDas 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von ...

Text zuklappenDas 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.

"nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das manipulierte Bild

Film von Claus U. Eckert

Ganzen Text anzeigenNie war es einfacher, Bild- und Videoaufnahmen zu fälschen. Nie war die Öffentlichkeit mehr in Gefahr, sich durch manipulierte Bilder fehlleiten zu lassen.

Vor rund 25 Jahren wurde das elektronische Bildbearbeitungsprogramm "Photoshop" eingeführt. Seitdem hat es ...

Text zuklappenNie war es einfacher, Bild- und Videoaufnahmen zu fälschen. Nie war die Öffentlichkeit mehr in Gefahr, sich durch manipulierte Bilder fehlleiten zu lassen.

Vor rund 25 Jahren wurde das elektronische Bildbearbeitungsprogramm "Photoshop" eingeführt. Seitdem hat es nicht nur Prominente auf Fotos schlanker gemacht, sondern auch den Journalismus nachhaltig verändert.

Die digitale Manipulation macht auch vor Nachrichtenbildern nicht Halt: Dutzenden Fotoreportern wurde in den vergangenen Jahren nachgewiesen, ihre Bilder dramatischer und spektakulärer gestaltet zu haben. Redakteure und Zuschauer müssen sich mehr denn je fragen: Original oder Fake?

Mit Satellitenbildern wollte Russland der Ukraine die Schuld am Abschuss der Malaysia-Airlines-Maschine über der Ostukraine zuschieben. Doch eine forensische Untersuchung internationaler Experten ergab, dass die Aufnahmen gefälscht wurden. Die Raketensysteme wurden – so die Ansicht der Sachverständigen – nachträglich in das Bild montiert. Derartige Manipulationen sind vor allem in Krisensituationen und internationalen Konflikten an der Tagesordnung. Nachrichtenredaktionen wie das "heute journal" des ZDF beschäftigen mittlerweile eigens geschulte Mitarbeiter, die die TV-Bilder unbekannter Quellen verifizieren. Anhand von GPS-Daten, Wetterlage, Gebäuden oder Soldatenuniformen versuchen die Experten, den Wahrheitsgehalt der Quellen zu überprüfen.

Längst beschäftigt sich auch die Wissenschaft mit der Manipulation der Bilder – und ihrer Enttarnung. Am Dartmouth College in den USA haben Forscher eine Software entwickelt, die retuschierte Fotos erkennt. Das Programm kann sogar einschätzen, wie stark die Manipulation ausfiel.

Die Dokumentation "Das manipulierte Bild" lässt die Zuschauer eintauchen in die Welt der digitalen Manipulation und zeigt, welche Auswirkungen sie auf den Journalismus hat. Neueste Forschungsergebnisse machen deutlich, mit welchen Methoden die Fälschungen enttarnt werden können.

Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel über ein verwandtes Thema.


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

scobel - Medien, Macht und Manipulation

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenGoogle, Instagram, Amazon oder Airbnb bestimmen Leben und Alltag. Gert Scobel diskutiert mit Gästen auf den Medientagen Mitteldeutschland in Leipzig über "Medien, Macht und Manipulation".

Die digitalen Medien: anfangs die Verheißung einer transparenten ...

Text zuklappenGoogle, Instagram, Amazon oder Airbnb bestimmen Leben und Alltag. Gert Scobel diskutiert mit Gästen auf den Medientagen Mitteldeutschland in Leipzig über "Medien, Macht und Manipulation".

Die digitalen Medien: anfangs die Verheißung einer transparenten Wissensgesellschaft, heute Bedrohung für die Demokratie? Mit der Digitalisierung aller Lebensbereiche verbinden wir vermehrt die Befürchtung, dauerüberwacht, manipuliert und desinformiert zu werden.

Digitale Medien wälzen die Gesellschaft, die politischen und wirtschaftlichen Systeme und die Öffentlichkeit um, und sie verändern auch die Individuen, ihr Verhalten, ihre Wünsche und ihre Beziehungen.

Wie umgehen, mit diesem unkontrollierbaren, epochalen Technologieumbruch? Das Schlagwort für diese radikale Umwälzung stammt aus der Kommunikationsforschung und der Wirtschaft: "Disruption". Welche besondere und einzigartige Qualität zeichnet die digitalen Medien aus, sodass von einer disruptiven Technologie gesprochen werden könnte? Wie sind die Disruptionen, etwa durch Medienplattformen wie Google und Facebook, zu bewerten?

Auch Gutenbergs Buchdruck war eine disruptive Technik. Er brachte die Kirche massiv in Bedrängnis. Für den Klerus war das Buch als Massenmedium eine Bedrohung der Machtverhältnisse, ein Kontrollverlust über die Informationshoheit.

Heute machen sich Populisten in Europa und auf der ganzen Welt die sozialen Medien zunutze und erlangen dank ihrer Hilfe in atemberaubendem Tempo politische Macht. Alte Mächte in Wirtschaft und Politik weichen neuen Mächten, alte mediale Öffentlichkeit hat längst einer Vielzahl von digitalen Öffentlichkeiten Platz gemacht.

Welche Chancen bieten die "neuen Medien" – immer noch? Und mit welchen neuen Gefahren der Manipulation müssen wir in Zukunft rechnen?

Folgende Gäste kommen in Gert Scobels Gesprächsrunde zu Wort:

Ingrid Brodnig: Österreichische Publizistin und Journalistin mit dem Themenschwerpunkt digitale Medien.
2017 erschien ihr Buch "Lügen im Netz. Wie Fake News, Populisten und unkontrollierte Technik manipulieren", das mit dem Bruno-Kreisky-Preis ausgezeichnet wurde. Brodnig ist auch digitale Botschafterin der österreichischen Bundesregierung in der EU.

Dirk Baecker: Soziologe, Systemtheoretiker und Managementexperte und Inhaber des Lehrstuhls für Kulturtheorie und Management an der Universität Witten/Herdecke. 2018 veröffentlichte er " 4.0 oder Die Lücke, die der Rechner lässt", eine Analyse der digitalen Transformation der Gesellschaft.

Martin Emmer: Kommunikationswissenschaftler und Professor für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der FU Berlin. Er ist Gründungsdirektor des Weizenbaum-Instituts für die vernetzte Gesellschaft, das interdisziplinär zum Wandel der Gesellschaft durch Digitalisierung forscht.


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Donnerstag 23. Mai

Deutsch-Deutsches Kino

40 Jahre Filme in Ost und West

Theo gegen den Rest der Welt

Spielfilm, BRD 1980

Darsteller:
Theo GrombergMarius Müller-Westernhagen
Enno GoldiniGuido Gagliardi
Ines RöggeliClaudia Demarmels
Maurice Moreau - Doppel-DieterPeter Berling
PilotMarquard Bohm
KreditmannCarlheinz Heitmann
Vater CamperHorst Bergmann
Mutter CamperUrsula Strätz
u.a.
Regie: Peter F. Bringmann
Länge: 105 Minuten

Ganzen Text anzeigenLastwagenfahrer Theo hat zusammen mit einem Freund eine Spedition gegründet. Ihr einziges Kapital: ein neuer 38-Tonner. Als der Laster geklaut wird, jagen sie ihm durch halb Europa hinterher.

Die Produktion gilt heute als ein Kultfilm der 80er-Jahre der ...

Text zuklappenLastwagenfahrer Theo hat zusammen mit einem Freund eine Spedition gegründet. Ihr einziges Kapital: ein neuer 38-Tonner. Als der Laster geklaut wird, jagen sie ihm durch halb Europa hinterher.

Die Produktion gilt heute als ein Kultfilm der 80er-Jahre der Bundesrepublik, der nebenbei - absichtlich oder auch unfreiwillig - einiges über die Befindlichkeiten des Landes erzählt und bei manch einem Zuschauer nostalgische Gefühle aufkommen lässt.

4.00 Uhr früh. Autobahnraststätte Stuckenbusch im Ruhrgebiet. Wenn Theo nicht so müde gewesen wäre und nicht so fürchterlichen Druck auf der Blase gehabt hätte - vielleicht hätte er dann seinen Lastwagen noch. So aber wird es die verhängnisvollste Pause seines Lebens: Als Theo vom Klo kommt, ist sein Lastwagen weg. Geklaut. Dabei war er noch nicht einmal bezahlt, der nagelneue 38-Tonner, einziges "Kapital" der Spedition Theo Gromberg & Enno Goldini.

Theo will sofort hinterher. Egal, wie und was es kostet. Sein italienischer Kompagnon Enno ist da ganz anderer Ansicht. Und Ines, die hübsche Schweizer Medizinstudentin, mit einem verpatzten Physikum auf dem Weg nach Hause, auch. Nicht im Traum denken sie daran, mit Theo nach Aachen zu fahren, wo angeblich sein Lastwagen über die Grenze geschafft wird. Und schon gar nicht nach Lüttich, wo angeblich die Ladung verhökert wird. Und erst recht nicht nach Marseille. Oder Mailand. Aber alleinlassen können sie Theo auch nicht auf seiner Irrfahrt quer durch Europa.

"Theo gegen den Rest der Welt" war der Kinohit 1980/81, ausgezeichnet mit der Goldenen Leinwand für mehr als drei Millionen Zuschauer. Auch sonst hat es Preise gegeben: den Ernst-Lubitsch-Preis 1981 für die Beste Leistung in einer deutschsprachigen Komödie an Hauptdarsteller Marius Müller-Westernhagen; Peter F. Bringmann erhielt als Bester Nachwuchsregisseur des Jahres 1981 den Bayerischen Filmpreis.

"Theo gegen den Rest der Welt" wurde auf vielen internationalen Filmfestivals als eine der erfolgreichsten deutschen Filmkomödien der Nachkriegszeit gefeiert und unter anderem auch von der UdSSR gekauft.


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0:10
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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0:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rundschau

Das Schweizer Politmagazin

Moderation: Sandro Brotz

Das Politmagazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.

Die Reportagen und Magazinberichte sind nah am Geschehen, ohne je die kritisch-journalistische Distanz zu verlieren.


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1:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mao, Xifan und Opa Peng – Eine Familiengeschichte

zwischen China und Europa

Film von Pascal Nufer

Ganzen Text anzeigenMao hat ihn um seine Jugend betrogen, und seine Kinder musste er während der großen Hungersnot mit Ratten füttern. Doch Peng Fangcong hat den Glauben an die Kommunistische Partei nie verloren.

Seine Enkelin Xifan Yang ist in Deutschland aufgewachsen. Jetzt kommt die ...

Text zuklappenMao hat ihn um seine Jugend betrogen, und seine Kinder musste er während der großen Hungersnot mit Ratten füttern. Doch Peng Fangcong hat den Glauben an die Kommunistische Partei nie verloren.

Seine Enkelin Xifan Yang ist in Deutschland aufgewachsen. Jetzt kommt die junge Journalistin zurück. Der Schweizer China-Korrespondent Pascal Nufer begleitet sie auf ihrer Reise von Shanghai nach Pingxiang: eine Reise, die auch ihn China neu entdecken lässt.

Als ihre Eltern nach Deutschland zogen, kam Xifan Yang gerade in den Kindergarten. Zuvor verbrachte sie ihre ersten Lebensjahre im tiefen chinesischen Hinterland, in Pingxiang, einer Stadt, die außer ihren Kohlegruben nur noch ein Highlight zu bieten hatte: eine landesweit bekannte Statue des großen Vorsitzenden Mao Zedong. Über 20 Jahre später kommt Xifan zurück und sucht mit Peng Fangcong, den sie liebevoll "Opa Peng" nennt, nach den Wurzeln ihrer Familie. Sie stolpert dabei immer wieder über die Irrungen und Wirrungen von Chinas jüngster Geschichte.

Pingxiang ist jetzt eine moderne chinesische Kleinstadt. Hochhäuser ragen in den smoggrauen Himmel, Opa Peng hat sein ganzes Leben hier verbracht. Als junger Intellektueller wurde er von Maos Rotgardisten verfolgt. Über 20 Jahre lang musste er in der Verbannung auf dem Berg der Tausend Drachen Zwangsarbeit leisten, weil er als junger Journalist kritische Artikel über die Politik Maos geschrieben hatte.

Für Xifan ist der 84-jährige Großvater mit seinem unbeugsamen Willen bis heute ein Vorbild. Auch sie wurde Journalistin, und auch sie schreibt kritisch über China. Der große Unterschied zu ihrem Großvater ist jedoch, dass sie heute einen deutschen Pass besitzt und für eine deutsche Zeitung arbeitet.


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1:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Hessenreporter: Handwerker für Hessen - Gerüstbauer

Film von Daye di Simoni

Ganzen Text anzeigenDas Handwerk: teuer, unzuverlässig und ohne Nachwuchs? Die Konjunktur am Bau brummt. Doch viele Unternehmen können nicht alle Aufträge abarbeiten. Ein Film über Probleme im Bauhandwerk.

"Wir haben alle zu wenig Leute", sagt der Chef eines Sechzig-Mann-Unternehmens, ...
(ARD/HR)

Text zuklappenDas Handwerk: teuer, unzuverlässig und ohne Nachwuchs? Die Konjunktur am Bau brummt. Doch viele Unternehmen können nicht alle Aufträge abarbeiten. Ein Film über Probleme im Bauhandwerk.

"Wir haben alle zu wenig Leute", sagt der Chef eines Sechzig-Mann-Unternehmens, "und auf jeder Baustelle geht etwas schief". Folge sind Verzögerungen und Ärger mit den Bauherren. Die sind ohnehin von hohen Preisen gebeutelt.

"Es ist schwierig, einem Kunden zu erklären, dass wir Stundensätze brauchen, die über dem liegen, was er selbst verdient", sagt ein Handwerksmeister.

Bauen ist aufwendig: Material muss bestellt und geladen werden. Die Fahrt zur und von der Baustelle kann schon mal ein, zwei Stunden dauern. Vor Ort müssen sich Handwerker mit anderen Gewerken koordinieren und unvorhergesehene Probleme lösen. Wenn die Leute pro Tag fünf Stunden wirklich handwerken, ist das schon ein Erfolg.

"Hessenreporter" besucht Handwerksunternehmen, um festzustellen, wo es hakt. Die Reporter sind bei der Dachdeckerei Falter im südhessischen Trebur, beim Gerüstbauer Schimmer in Weiterstadt bei Darmstadt und der Tischlerei Pfarr im nordhessischen Edermünde. Alle klagen über Mangel an Nachwuchs. Nur der Tischler hat genug Auszubildende. Aber die verlassen das Unternehmen meist nach der Lehre - oft, weil sie Innenarchitektur studieren.

Fragt man die Handwerksmeister, berichten sie, dass auch die eigenen Kinder studieren oder ein Studium planen. Handwerksberufe am Bau sind unbeliebt. Frühes Aufstehen und harte Arbeit schrecken junge Leute ab. Immer mehr Unternehmen schrauben ihre Anforderungen herunter. Beim Dachdecker bekommen auch Jugendliche mit mäßigen Hauptschulabschlüssen und schwachen Deutschkenntnissen Ausbildungsverträge angeboten. Der Gerüstbauer beschäftigt Lehrlinge aus Eritrea. In Deutschland arbeiten zu können, ist in der Heimat der jungen Flüchtlinge hoch angesehen.


(ARD/HR)


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2:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die sprechenden Felsen der Aborigines

Film von Gernot Stadler

Ganzen Text anzeigenDem österreichischen Steinrestaurator Jürgen Steiner aus Klagenfurt ist es gelungen, 40 000 Jahre alte Felsmalereien der Aborigines in Nordwestaustralien zu restaurieren.

So konnte er sie vor der weiteren Zerstörung durch Umwelteinflüsse retten. Im November 2008 ...
(ORF)

Text zuklappenDem österreichischen Steinrestaurator Jürgen Steiner aus Klagenfurt ist es gelungen, 40 000 Jahre alte Felsmalereien der Aborigines in Nordwestaustralien zu restaurieren.

So konnte er sie vor der weiteren Zerstörung durch Umwelteinflüsse retten. Im November 2008 führten ihn Aborigines erstmals zu den tief im Urwald verborgenen Kultstätten und Felsmalereien, die sie wie ein Geheimnis hüten. Sie hatten Vertrauen zu ihm gefasst.

Im Oktober 2009 begann Steiner mit den Sanierungsarbeiten. Mit größter Sorgfalt gelang es ihm, den Schimmelbefall zu beheben und das Trägermaterial wieder zu festigen, sodass die Darstellungen heute klar und deutlich auf dem Felsen zu erkennen sind.

Die Dokumentation "Die sprechenden Felsen der Aborigines" begleitet den Steinrestaurator Jürgen Steiner auf seiner dritten Reise zu den Aborigines in Nordost-Australien. Sie zeigt den Alltag einiger sehr zurückgezogen lebender Stämme zwischen Tradition und Moderne und ihr von großer Spiritualität geprägtes Leben.


(ORF)


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2:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tasmanien - Insel am Ende der Welt

Film von Alfred Vendl und Steve Nicholls

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDie Insel Tasmanien, südlich von Australien gelegen, bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohlfühlen.

Der Kärntner Gustav Weindorfer schuf zu Beginn des 20. Jahrhunderts den ersten Naturpark ...
(ORF)

Text zuklappenDie Insel Tasmanien, südlich von Australien gelegen, bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohlfühlen.

Der Kärntner Gustav Weindorfer schuf zu Beginn des 20. Jahrhunderts den ersten Naturpark Tasmaniens. Dafür wird er noch immer als Held verehrt. Aber auch heute gibt es viele Menschen, die ihr Leben der Erhaltung der einmaligen Natur Tasmaniens gewidmet haben.

An der Nordwestküste etwa lebt Geoff King, ein Tasmanier der fünften Generation. Er hat die Schafzucht aufgegeben, um sich einer faszinierenden Kreatur widmen zu können: dem Tasmanischen Teufel. Auf seiner Farm stehen die Tiere unter absolutem Schutz. Auf dem benachbarten australischen Festland sind die Tasmanischen Teufel schon lange verschwunden, doch hier auf Geoff Kings Familienfarm haben sie eine neue Heimat gefunden.

Am Rande der großen Wildnis im Südwesten hat Ray Green ein Schutzgebiet für Tasmaniens bedrohte Wildtiere eingerichtet. Hier kümmert er sich vorwiegend um kranke und verletzte Tiere wie Wombats oder Tüpfelbeutelmarder. Seiner Station mitten in der Wildnis gab Ray Green den Namen "Something Wild". Sie ist nicht nur eine Auffangstation für kranke und verletzte Tiere: Mitten im Schutzgebiet, im Fluss Tyenna, lebt eine Familie wilder Schnabeltiere, die Ray Greens ganzer Stolz sind.

In den mächtigen Eukalyptuswäldern im Nordosten ist der Buschmann Craig Willis zu Hause. Ob Weißer Eukalyptus, Riesen- oder Königseukalyptus, der Wildhüter weiß genau, wo die Riesen dieser Baumarten stehen. Und an der Südostküste führt die Biologin Tonia Cochran ein Unternehmen, das sich auf sanften Tourismus spezialisiert hat. Die Biologin führt Naturliebhaber zu den seltensten Tieren Tasmaniens und an Plätze, die einiges über die erdgeschichtliche Entwicklung des Landes erzählen: Touren, die in die Vergangenheit des Kontinents führen - bis hin zu den seltenen Überresten des Urkontinents Gondwana.


(ORF)


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3:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Grüne Insel im Taifun - Taiwan

Film von Michael Schlamberger und Nick Upton

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDie Insel Taiwan liegt im West-Pazifik vor dem chinesischen Festland. Dank ihrer saftig grün bewachsenen Küstenregion wird sie gern die "Grüne Insel" genannt. Stürme sind an der Tagesordnung.

Taiwan ist ständig umtost vom Chinesischen Meer und regelmäßig ...
(ORF)

Text zuklappenDie Insel Taiwan liegt im West-Pazifik vor dem chinesischen Festland. Dank ihrer saftig grün bewachsenen Küstenregion wird sie gern die "Grüne Insel" genannt. Stürme sind an der Tagesordnung.

Taiwan ist ständig umtost vom Chinesischen Meer und regelmäßig erschüttert von einer hoch aktiven geologischen Nahtstelle. Die Kontinentalplatten haben sich dort zu Südostasiens höchsten Gipfeln überworfen. Über ihnen ergießen Tropenstürme unglaubliche Regenmengen.

Zu Erdbeben und Taifunen kam in den letzten Jahrzehnten noch eine starke Besiedlung und Industrialisierung hinzu. Doch in den schwer zugänglichen Bergregionen im Zentrum der Insel konnte sich eine vielfältige Tierwelt erhalten.


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4:30
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Kuba - Juwel der Karibik

Film von Paul Reddish

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDie Geschichte Kubas beginnt 1492 mit der Landung von Christoph Kolumbus. Sie läutete die spanische Kolonialzeit ein, die das Antlitz von Havanna bis heute prägt.

Jahr für Jahr locken Musik, Tabak und Tropensonne Tausende Touristen aus aller Welt auf die Insel. Doch ...
(ORF)

Text zuklappenDie Geschichte Kubas beginnt 1492 mit der Landung von Christoph Kolumbus. Sie läutete die spanische Kolonialzeit ein, die das Antlitz von Havanna bis heute prägt.

Jahr für Jahr locken Musik, Tabak und Tropensonne Tausende Touristen aus aller Welt auf die Insel. Doch kaum einem offenbart sich das Kuba jenseits der Strände: Die Korallenriffe vor der Insel sollen die besten Fischgründe in der Karibik sein.

Seit der Revolution im Jahr 1959 sind die Hoheitsgewässer Kubas für die internationalen Fischereiflotten gesperrt. In den glasklaren Gewässern tummeln sich bizarre Rifffische und Haie, die erahnen lassen, wie die gesamte Karibik noch vor relativ kurzer Zeit ausgesehen haben muss. Außerdem beherbergt die größte der Karibischen Inseln neben einer Reihe von Arten, die nur dort vorkommen, auch den kleinsten Vogel, den kleinsten Frosch und die aggressivsten Krokodile der Welt. Doch wie kamen diese Tiere auf die Insel?


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5:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mauritius - Schatzinsel im Indischen Ozean

Film von Harald Pokieser und Manfred Christ

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDer Indische Ozean - eine blaue Wüste, deren Oasen tropische Inseln sind, von Palmen bewachsen, gesäumt von weißen Stränden und Korallenriffen.

Auf Mauritius, Rodrigues und Réunion - den Maskarenen - sind Naturwunder und sagenhafte Erzählungen von ...
(ORF)

Text zuklappenDer Indische Ozean - eine blaue Wüste, deren Oasen tropische Inseln sind, von Palmen bewachsen, gesäumt von weißen Stränden und Korallenriffen.

Auf Mauritius, Rodrigues und Réunion - den Maskarenen - sind Naturwunder und sagenhafte Erzählungen von Piratenschätzen und Gespenstern auf fantastische Art und Weise miteinander verwoben.

Jenseits der palmenbewachsenen Traumstrände existiert eine unbekannte mystische Welt, die von Schatzsuchern, Geistersehern und Seeräuber-Anekdoten geprägt wird. Eine unvergleichliche Vielfalt an Sprachen und Kulturen sowie ein Fundus an geheimnisvollen Sagen.


(ORF)