Programm-Übersicht
Kalender
Dezember 2018
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Donnerstag, 11. Januar
Programmwoche 02/2018
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Ganzen Text anzeigenDebattenbuch zur Flüchtlingskrise
"Fremde in unserer Mitte: Politische Philosophie der Einwanderung" von David Miller

Kulturzeit-Gesprächsgast:
Parastou Forouhar, Künstlerin zu den Protesten in Iran

Europäisches Kulturerbejahr
2018 wurde von ...

Text zuklappenDebattenbuch zur Flüchtlingskrise
"Fremde in unserer Mitte: Politische Philosophie der Einwanderung" von David Miller

Kulturzeit-Gesprächsgast:
Parastou Forouhar, Künstlerin zu den Protesten in Iran

Europäisches Kulturerbejahr
2018 wurde von der Europäischen Union zum Europäischen Jahr des Kulturerbes erklärt

Die dramatischen 8er-Jahre in Europa
1618, 1848, 1918, 1938, 1968: 8 - die Ziffer des Umsturzes?



7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenTeller statt Trog
Wissenschaftler berechnen den globalen Nahrungsbedarf im Jahr 2050

Der Klang der Erle
Viele tropische Hölzer stehen auf der Roten Liste

Schwitzen oder schlucken?
Hormontherapien in der Menopause bleiben weiterhin ...

Text zuklappenTeller statt Trog
Wissenschaftler berechnen den globalen Nahrungsbedarf im Jahr 2050

Der Klang der Erle
Viele tropische Hölzer stehen auf der Roten Liste

Schwitzen oder schlucken?
Hormontherapien in der Menopause bleiben weiterhin umstritten

Fleisch ohne Leid
Muskelfasern können außerhalb eines Tierkörpers wachsen

Künstliche Intelligenz für Jedermann
Auf der Messe CES regiert der Fortschrittsoptimismus


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:07
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Ganzen Text anzeigenDebattenbuch zur Flüchtlingskrise
"Fremde in unserer Mitte: Politische Philosophie der Einwanderung" von David Miller

Kulturzeit-Gesprächsgast:
Parastou Forouhar, Künstlerin zu den Protesten in Iran

Europäisches Kulturerbejahr
2018 wurde von ...

Text zuklappenDebattenbuch zur Flüchtlingskrise
"Fremde in unserer Mitte: Politische Philosophie der Einwanderung" von David Miller

Kulturzeit-Gesprächsgast:
Parastou Forouhar, Künstlerin zu den Protesten in Iran

Europäisches Kulturerbejahr
2018 wurde von der Europäischen Union zum Europäischen Jahr des Kulturerbes erklärt

Die dramatischen 8er-Jahre in Europa
1618, 1848, 1918, 1938, 1968: 8 - die Ziffer des Umsturzes?



9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenTeller statt Trog
Wissenschaftler berechnen den globalen Nahrungsbedarf im Jahr 2050

Der Klang der Erle
Viele tropische Hölzer stehen auf der Roten Liste

Schwitzen oder schlucken?
Hormontherapien in der Menopause bleiben weiterhin ...

Text zuklappenTeller statt Trog
Wissenschaftler berechnen den globalen Nahrungsbedarf im Jahr 2050

Der Klang der Erle
Viele tropische Hölzer stehen auf der Roten Liste

Schwitzen oder schlucken?
Hormontherapien in der Menopause bleiben weiterhin umstritten

Fleisch ohne Leid
Muskelfasern können außerhalb eines Tierkörpers wachsen

Künstliche Intelligenz für Jedermann
Auf der Messe CES regiert der Fortschrittsoptimismus


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioDolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Nachtcafé

Die SWR Talkshow

Gäste bei Michael Steinbrecher

Glücklich ohne Partner?

Ganzen Text anzeigenEine unendliche Liebe bis in den Tod: Davon träumen noch immer viele. Doch die Zahlen sprechen eine andere Sprache: Jeder dritte Haushalt ist heute ein Single-Haushalt.

Und das betrifft nicht nur die jüngere Generation. Auch bei Älteren fällt immer häufiger die ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenEine unendliche Liebe bis in den Tod: Davon träumen noch immer viele. Doch die Zahlen sprechen eine andere Sprache: Jeder dritte Haushalt ist heute ein Single-Haushalt.

Und das betrifft nicht nur die jüngere Generation. Auch bei Älteren fällt immer häufiger die bewusste Entscheidung für eine Trennung und einen Neuanfang. Und so leben in Deutschland immer mehr Menschen alleine - freiwillig oder unfreiwillig.

Während die einen glücklich von Affäre zu Affäre leben, sind andere verzweifelt auf der Suche nach dem richtigen Partner und haben selbst in der Lebensmitte noch keine längerfristige Paarbeziehung erlebt. Da kann die Suche nach der Liebe schon mal zum Lebensinhalt werden, denn für viele Menschen ist eine glückliche Partnerschaft noch immer der zentrale Wunsch.

Doch nicht alle Töpfchen sehnen sich nach einem Deckelchen. Es gibt auch die freiwilligen, überzeugten Singles, die lieber ihre Eigenständigkeit genießen als in einer Beziehung Kompromisse einzugehen.

Mit ihrem ersten Mann war Cindy Berger als "Cindy & Bert" das Traumduo des deutschen Schlagers. Doch nicht nur die Beziehung zu Bert zerbrach, auch ihre zweite große Liebe hielt nicht ewig. Über 40 Jahre verbrachte sie an der Seite von festen Partnern. "Ich war nie frei", ist eine der Erkenntnisse, die das Leben als Single mit sich brachte, eine andere: "Es hat sehr viele Vorteile, jetzt etwas für mich allein zu haben."

Christine Wagner ist lesbisch, Single - und Mutter. Für das Familienglück braucht es für die junge Frau keinen festen Partner. Der Vater der kleinen Milla ist Gianni - ebenfalls Single und homosexuell. "Von außen gesehen fällt es ja überhaupt nicht auf. Wir werden gesehen wie ein normales Paar. Ein Vater, eine Mutter und ein Kind."

Ein Leben ohne einander? Für Lotti Krekel und Ernst Hilbich schwer vorstellbar. Seit über 40 Jahren sind die beiden Schauspieler ein Paar. "In erster Linie macht unsere Partnerschaft unsere Verlässlichkeit aus", sagt Lotti, und Ernst meint: "Wenn die Lotti weg wäre, wüsste ich wirklich nicht mehr weiter."

Alexander Teuber ist mit seinen 38 Jahren noch immer ein "absoluter Beginner" in Liebesdingen. Noch nie hatte er eine längere Beziehung, alle Versuche, sein Single-Dasein zu beenden, scheiterten. "Ich habe schon ein bisschen die Hoffnung aufgegeben. Mein Leben ist im Moment zwar nicht unglücklich, aber mit einer Partnerin könnte es viel glücklicher werden."

Für die Berliner Designerin Britt Kanja ist das ganz anders: "Wenn der richtige Partner nicht da ist, kann ich mein ganzes Leben glücklich mit mir selbst leben." Getreu diesem Motto hatte sie ihre letzte längere Beziehung vor rund 20 Jahren. Doch es fehlt ihr nichts: "Ich bin heute ein sehr glücklicher und erfüllter Mensch."

Die Psychologin Professor Dr. Astrid Schütz beschäftigt sich in ihren Forschungen unter anderem mit der Frage, wie Menschen ohne Partner von ihrer Umwelt wahrgenommen werden, und was es braucht, um ohne Partner glücklich sein zu können: "Ein glücklicher Single braucht andere stabile Beziehungen. Menschen, auf die man sich verlassen kann."


(ARD/SWR)


Seitenanfang
11:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Thema

Moderation: Christoph Feurstein

Die dunkle Seite des Internets
Immer mehr Straftaten im Darknet

Arbeitslos und über 50
Was kann die Aktion 20 000?

Angst um die alte Heimat
Iraner in Österreich


(ORF)


Seitenanfang
12:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Ganzen Text anzeigenChina überschwemmt die Märkte. Gigantische Projekte wie die neue Seidenstraße sollen den Warenfluss beschleunigen.

Mit dem Kauf von Industrieperlen wie Syngenta zieht China Knowhow ab. Als Monopolist verknappt es Güter weltweit. Der Ökonom Rudolf Strahm erklärt, ...

Text zuklappenChina überschwemmt die Märkte. Gigantische Projekte wie die neue Seidenstraße sollen den Warenfluss beschleunigen.

Mit dem Kauf von Industrieperlen wie Syngenta zieht China Knowhow ab. Als Monopolist verknappt es Güter weltweit. Der Ökonom Rudolf Strahm erklärt, weshalb die Schweiz handeln sollte.


Seitenanfang
13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


Seitenanfang
13:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Schätze des Südwestens (4/5)

Von Kaisern und Raubzügen

Film von Andreas Kölmel und Jürgen Vogt

Moderation: Dennis Wilms

Ganzen Text anzeigenIn der vierten Folge ist Moderator Dennis Wilms großen Schatzfunden auf der Spur. Der Schatz von Neupotz füllt ganze Regale im Museum der Pfalz in Speyer.

Er besteht aus der Beute, die Germanen im 3. Jahrhundert nach Christus bei Diebeszügen im Römischen Reich ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIn der vierten Folge ist Moderator Dennis Wilms großen Schatzfunden auf der Spur. Der Schatz von Neupotz füllt ganze Regale im Museum der Pfalz in Speyer.

Er besteht aus der Beute, die Germanen im 3. Jahrhundert nach Christus bei Diebeszügen im Römischen Reich machten. Ebenfalls in Speyer wurde bei Renovierungsarbeiten ein sehr alter Schatz gefunden: die sterblichen Überreste der Salierkaiser und ihre Gewänder.

Fast 1000 Jahre überdauerten sie in Bleisärgen. Noch älter ist das Grab des Fürsten von Hochheim mit seinen wertvollen Grabbeigaben. Nur Scherben hingegen fand man bei Herxheim. Hier wurden nicht nur Tontöpfe zerschlagen, sondern die Knochen von über 500 menschlichen Skeletten. Warum, ist bislang noch ein Rätsel. Ebenso wie der Ort, an dem der sagenumwobene Nibelungenschatz versenkt worden sein soll. Doch einer ist sich sicher, dass er ihn gefunden hat.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
14:04
VPS 14:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Schätze des Südwestens (5/5)

Von Fürsten und Barbaren

Film von Andreas Kölmel und Jürgen Vogt

Moderation: Dennis Wilms

Ganzen Text anzeigenAn einem ungewöhnlichen Ort startet die fünfte Folge mit Moderator Dennis Wilms. In Bliesbruck-Reinheim liegen keltische Hügelgräber und Überreste römischer Siedlungen nebeneinander.

Hier fand man auch das Grab einer bedeutenden keltischen Fürstin. In Trier ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenAn einem ungewöhnlichen Ort startet die fünfte Folge mit Moderator Dennis Wilms. In Bliesbruck-Reinheim liegen keltische Hügelgräber und Überreste römischer Siedlungen nebeneinander.

Hier fand man auch das Grab einer bedeutenden keltischen Fürstin. In Trier entdeckte man bei Bauarbeiten den größten Münzschatz aus der römischen Kaiserzeit. Aber nicht alle Münzen wurden geborgen: Auch Privatleute fingen an zu
graben.

Gelegentlich wurde ein Bier in "Kaisergold" bezahlt. Andere Raubgräber richten immer wieder große Schäden an: Im Internet prahlte ein Sondengänger mit seinem Fund. Die Polizei ermittelte, und der "Barbarenschatz von Rülzheim" konnte gerettet werden.

Ein Zufall rettete eine Orgel und ihren Erbauer vor dem Untergang: Beide kamen zu spät. Die "Titanic", für die die Orgel gebaut war, hatte den Hafen bereits verlassen. Vielleicht nur eine Legende - doch die Orgel steht heute im Museum.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
14:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Römer im Südwesten (1/2)

Die Eroberung Germaniens

Film von Peter Prestel

Ganzen Text anzeigenWie eroberten und prägten die Römer das heutige deutsche Gebiet? Lena Ganschow lädt ein zu einer Reise in die römische Vergangenheit. Im ersten Teil geht es um die Eroberung Germaniens.

Mithilfe von aufwendigen Reenactments und 3D-Rekonstruktionen lässt der Film ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenWie eroberten und prägten die Römer das heutige deutsche Gebiet? Lena Ganschow lädt ein zu einer Reise in die römische Vergangenheit. Im ersten Teil geht es um die Eroberung Germaniens.

Mithilfe von aufwendigen Reenactments und 3D-Rekonstruktionen lässt der Film die Welt von damals wieder auferstehen. Es entsteht ein faszinierendes Bild von der Kultur und dem Alltagsleben der Römer in den germanischen Provinzen.

Die Spurensuche von Lena Ganschow beginnt in den Alpen. Über den Fernpass waren die römischen Legionen nach Germanien vorgedrungen. Ihr Schuhwerk: Sandalen! Grund genug für ein ausführliches Experiment: Eine Truppe "Hobby-Römer" testet unter wissenschaftlicher Aufsicht die Ausrüstung der Legionäre - und nicht nur das Schuhwerk. Auch die Waffen - von Pilum und Schild bis zum Katapult - werden unter die Lupe genommen.

Die wissenschaftlichen Waffen-Experimente begleiten Naturwissenschaftler des Fraunhofer-Instituts in Kandern. Sie messen mit modernsten Methoden Durchschlagskraft, Geschwindigkeit und Reichweite der antiken Waffen. Diese Tests machen klar: Die Römer waren den "Barbaren", wie sie unsere Vorfahren nannten, waffentechnisch haushoch überlegen. Und sie bauten auf klare Organisationstrukturen innerhalb einer Berufsarmee. Nur einmal, in der sogenannten Varus-Schlacht, mussten sie eine herbe Niederlage gegen die Germanen hinnehmen.

Doch wie gelang es den Römern, die germanischen Provinzen über Jahrhunderte gegen Angreifer aus dem freien Germanien zu sichern? Mit einer schier unglaublichen Präzision errichteten sie den 550 Kilometer langen Grenzwall, den Limes, dessen Spuren noch heute sichtbar sind und der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Daneben waren es die Flüsse, Rhein und Donau, die als "nasse Grenze" Schutz boten. Aber nur, wenn sie gut bewacht wurden.

Zum Beispiel mit schnellen Patrouillenbooten wie dem "Navis Lusoria". Aus geborgenen römischen Schiffswracks erarbeitet ein Expertengremium Baupläne und rekonstruiert in aufwendiger Arbeit dieses historische Schiff. Der Film begleitet die Arbeit bis zu den ersten Testfahrten, an denen auch Lena Ganschow beteiligt ist und feststellt, dass das Rudern auf einem römischen Kriegsschiff ganz schön anstrengend gewesen sein muss.

Die Straßen erschlossen die römische Welt hinter den Flüssen, auch in den germanischen Provinzen - mit Rast-Stationen an den Hauptverbindungsstraßen. In Hechingen-Stein wird so eine Station seit etlichen Jahren ausgegraben. Sie war gleichzeitig Teil einer "villa rustica", eines römischen Landguts. So konnten die Reisenden mit Produkten vom eigenen Hof verwöhnt werden. Noch heute können Besucher hier erfahren, wie großzügig die Römer gebaut haben: Das Landgut in Hechingen-Stein verfügte nicht nur über ein prächtiges Verwaltungsgebäude, sondern auch über Werkstätten, Stallungen, einen Tempelbezirk und sogar eine eigene Brauerei.

Auf ihrer Spurensuche stehen Lena Ganschow als Experten unter anderem der rheinlandpfälzische Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht, Dr. Martin Kemkes vom Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg und Professor Dr. Christoph Schäfer von der Universität Trier zur Seite.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
15:33
VPS 15:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Römer im Südwesten (2/2)

Leben in Germanien

Film von Peter Prestel

Ganzen Text anzeigenDer zweite Teil von Lena Ganschows Reise in die Vergangenheit erzählt vom Alltag der Römer in Germanien, wie sie gelebt und sich vergnügt haben - und was bei ihnen auf den Tisch kam.

Wie entbehrungsreich und gefährlich war ein Gladiatoren-Leben? Wie schmeckte das ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDer zweite Teil von Lena Ganschows Reise in die Vergangenheit erzählt vom Alltag der Römer in Germanien, wie sie gelebt und sich vergnügt haben - und was bei ihnen auf den Tisch kam.

Wie entbehrungsreich und gefährlich war ein Gladiatoren-Leben? Wie schmeckte das Essen bei den Römern, und wie lebte es sich in einer römischen Provinzstadt? Das sind die zentralen Fragen, denen Lena Ganschow mit der Hilfe von Experten nachgeht.

Die Reise beginnt in der ältesten Stadt Deutschlands, in Trier, dem damaligen Augusta Treverorum. Bis heute ist das ehemalige römische Stadttor, die Porta Nigra, das Wahrzeichen Triers. Wie die Römer ihre Städte bauten, mit welcher Technik und welchen Materialien sie Häuser errichtet haben, rekonstruieren Archäologen und Historiker mit Nachbauten und wissenschaftlichen Experimenten. Und sie erkunden, wie es den Römern gelingen konnte, Wasserleitungen über viele Kilometer so zu bauen, dass in den Städten immer genügend frisches Wasser vorhanden war.

Dies verbrauchten sie reichlich: für ihre Thermen, für ihre Gewerke, aber zum Beispiel auch für die öffentlichen Bedürfnisanstalten. Frischwasserversorgung und Abwasserentsorgung war in ihren Städten auf einem Stand, der in Deutschland erst wieder im 19. Jahrhundert erreicht wurde. Und der Urin, der in den öffentlichen Toiletten gesammelt wurde, wurde weiterverwandt - für das Färben von Stoffen. Ein heutiger Versuch an der Fachhochschule Köln vollzieht die übel riechende, aber ausgereifte Färbetechnik von damals nach.

Lena Ganschow stellt im Laufe der Spurensuche viele weitere Aspekte der römischen "Lebenskunst" vor. Natürlich darf die römische Küche dabei nicht fehlen. Was die Römer in den germanischen Provinzen kultivierten, bereichert den deutschen Speiseplan noch heute: Kräuter, Wein und viele Obstsorten. Wie das römische Essen geschmeckt hat, erfährt die Journalistin und Moderatorin am eigenen Leib - in einer "kulinarischen Zeitreise" in der Villa Borg, wo nach damaligen Rezepturen gekocht wird.

Weniger köstlich wurden die Gladiatoren verköstigt. Ihre Ernährung bestand in erster Linie aus Hülsenfrüchten. Ein harter Test für junge Studenten der Universität Regensburg, die an einem Gladiatoren-Langzeitexperiment teilnehmen. Unter wissenschaftlicher Beobachtung trainieren und leben sie drei Monate lang wie ihre antiken Vorbilder. Auch wenn es aus heutiger Sicht ein karges Leben war - die Nahrung und besonders die medizinische Versorgung waren für die meisten Gladiatoren zunächst eine Verbesserung. Denn Gladiatoren waren Entrechtete: Kriegsgefangene, Sklaven, zum Tode Verurteilte. Zu den Spielen "begnadigt", hatten sie immerhin eine Überlebenschance.

Auf ihrer Spurensuche stehen Lena Ganschow auch in dieser Folge wieder eine Reihe von Experten zur Seite. Diesmal sind unter anderen dabei: Dr. Eckart Köhne vom Landesmuseum Trier, der Archäobotaniker Professor Dr. Manfred Rösch von der Universität Heidelberg und Ruth Heisel vom saarländischen Archäologiepark Römische Villa Borg.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
16:17
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Erbe des Römischen Reiches

Syrien/Deutschland/Libyen/Frankreich/Albanien/Libanon

Film von Goggo Gensch

Ganzen Text anzeigenDas Römische Reich fasziniert nach wie vor und prägt noch immer unser Leben. Vom Limesmuseum in Aalen ausgehend, stellt Max Moor das Erbe des Römischen Reiches vor.

Das Römische Reich war riesengroß und existierte länger als jedes andere Imperium - über 1000 ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDas Römische Reich fasziniert nach wie vor und prägt noch immer unser Leben. Vom Limesmuseum in Aalen ausgehend, stellt Max Moor das Erbe des Römischen Reiches vor.

Das Römische Reich war riesengroß und existierte länger als jedes andere Imperium - über 1000 Jahre. Doch die Römer haben mehr hinterlassen als Monumentalbauten und Statuen: Wir verdanken den Römern unser Alphabet und unser Justizsystem.

Unsere Hauptverkehrswege sind nach römischem Vorbild erbaut, und auch die moderne Architektur, Malerei und Bildhauerei fußen auf römischen Vorbildern. Im Grunde genommen ist unsere moderne westliche Lebensart nichts anderes als die Weiterentwicklung der römischen.

Vom Limes ausgehend, führt die Reise rund ums Mittelmeer. Das syrische Bosra mit seinem Freilichttheater war Hauptstadt der Provinz Arabia. Leptis Magna im heutigen Libyen war eine Art Steuerparadies der Antike, und im tunesischem El Djem erinnert das Kolosseum an die einstigen Gladiatorenkämpfe. Der Pont du Gard in Südfrankreich zählt mit seinen drei Etagen und den 64 Rundbögen zu den Meisterwerken der antiken Baukunst. Immer noch ist der monumentale Bau eine Pilgerstätte für Architekten und Touristen aus aller Welt. Tourismus war schon im Römischen Reich sehr beliebt. Die Lieblingsrouten der Reisenden führten zu den heute noch frequentierten Reisezielen, etwa an der Adria. Butrint war ein beliebter Ferienort - eine Kur- und Festspielstadt.

Eine der Stärken der römischem Mythologie war es, sich fremde Ideen einzuverleiben: Man übernahm nicht nur die Ökonomie eines unterworfenen Reiches, man übernahm sein ganzes Wissen und seinen Glauben. In der Stadt Baalbek im Libanon stand ein Tempel, der in Größe und Pracht einzigartig war im Römischen Reich: der Jupitertempel. Einst verehrten hier die Syrer ihren Gott Baal, später weihte Alexander der Große die Stätte dem Sonnengott Helios.

Moderne Archäologen befassen sich nicht nur mit Ausgrabungen. Ihre Untersuchungsmethoden gleichen eher denjenigen von kriminalistischen Spurensuchern. So hat man herausgefunden, dass es im Römischen Reich beträchtliche Gesundheitsunterschiede zwischen Armen und Reichen gab. Beispielsweise hatten die Armen bessere Zähne. Aufgrund der Stärke- und zuckerreicheren Ernährung der Wohlhabenden litten diese viel häufiger an Karies - ein echtes Wohlstandsleiden.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
17:01
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Jordanien - Im Felsenlabyrinth von Petra

Film von Mouhcine El Ghomri

Ganzen Text anzeigenVor über 2000 Jahren hat das arabische Nomadenvolk der Nabatäer die Felsenstadt Petra mitten in der jordanischen Wüste als die gewaltigste Totenstadt der Antike aus dem Felsen gehauen.

600 Jahre lang war sie vergessen, bis sie 1812 von dem Schweizer Archäologen und ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenVor über 2000 Jahren hat das arabische Nomadenvolk der Nabatäer die Felsenstadt Petra mitten in der jordanischen Wüste als die gewaltigste Totenstadt der Antike aus dem Felsen gehauen.

600 Jahre lang war sie vergessen, bis sie 1812 von dem Schweizer Archäologen und Orientalisten Johann Ludwig Burckhardt wiederentdeckt wurde. Die Ruinenstadt Petra ist Kultur- und Naturwunder zugleich - und sie ist das meistbesuchte Touristenziel Jordaniens.

In der Ruinenstadt verbrachte Mohammed, genannt Abu Ranin, seine Kindheit. Der junge Mann gehört zu einem der größten und ältesten Beduinenstämme im Süden Jordaniens, den Bedoul. Sie sind direkte Nachkommen der Nabatäer. Bis 1984 lebten sie in den Höhlen der antiken Stadt und führten ein traditionelles Nomadenleben. Heute verdient Abu Ranin seinen Lebensunterhalt als archäologischer Grabungshelfer und wohnt in einer Siedlung aus Stein und Beton.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Duft des Orient - Die Weihrauchstraße

Film von Goggo Gensch

Ganzen Text anzeigenWeihrauch stimmt die Götter gnädig und reinigt die Lebenden wie die Toten: Max Moor folgt den Spuren dieses mythischen und aromatischen Rauchs auf einer der ältesten Handelsstraßen der Welt.

Weihrauch wächst ausschließlich in Somalia, im Jemen und in der Provinz ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenWeihrauch stimmt die Götter gnädig und reinigt die Lebenden wie die Toten: Max Moor folgt den Spuren dieses mythischen und aromatischen Rauchs auf einer der ältesten Handelsstraßen der Welt.

Weihrauch wächst ausschließlich in Somalia, im Jemen und in der Provinz Dhofar im Sultanat Oman auf der südlichen arabischen Halbinsel. Ganzjährige Temperaturen um die 30 Grad und der karge Wüstenboden sind ideal für die Weihrauchbäume.

Weihrauch ist der Wundsaft eines knorrigen, in der Trockenzeit laublosen Baumes, des boswellia sacra. Er gehört zur Familie der Balsambaumgewächse und kann bis zu fünf Meter hoch wachsen. Der Baum ist nicht kultivierbar, man kann ihn nur schwer gezielt anpflanzen. Beduinen ernten den Weihrauch heute genauso wie vor 2.000 Jahren.

Das Wort Weihrauch entstammt dem Althochdeutschen "Wihrouch" und meint "heiliges Räucherwerk". Die genaue Herkunft des Weihrauchs wussten die damaligen Händler lange geheim zu halten. Sie wollten sich vor den Begehrlichkeiten anderer schützen und mit ihrem Exklusivwissen die Preise hoch halten. Das Geheimnis um die Herkunft des Gummiharzes hat wesentlich zu seinem Mythos beigetragen, der sich bis in die Gegenwart gehalten hat.

In Südarabien heißt Weihrauch "Liban", "weiß". Je heller seine Farbe, desto besser ist seine Qualität. Salalah im Oman ist berühmt für seine exotischen Räuchermischungen, die in Familienarbeit hergestellt werden. Nach alten, mündlich weitergegebenen Geheimrezepturen werden Sandelholz, Myrrhe, Moschus und natürlich Weihrauch gemischt. Weihrauch, der Duft, den die Heiligen Drei Könige in den Stall von Bethlehem gebracht haben sollen, narkotisiert und reinigt nicht nur die Seele: Im Oman weiß man auch um die medizinischen Vorzüge. Er desinfiziert Wunden und hilft bei Magenbeschwerden.

Heute sind die meisten der alten Karawanenwege der Weihrauchstraße verweht, ihre Städte im Sand versunken. Wie aus dem Nichts tauchen ab und an Oasen auf. 1984 wurde auf Satellitenaufnahmen eine Kreuzung von drei Handelswegen geortet. Man begann mit Ausgrabungen und fand die Ruinen einer Stadt, die manche für das sagenhafte Wubar halten. In den Märchen aus "Tausendundeiner Nacht" wurde der Ort ebenso erwähnt wie im Koran. Dort steht, dass die Stadt wegen des Hochmuts ihrer Bewohner von Allah vernichtet wurde. Für Lawrence von Arabien war Wubar das "Atlantis der Wüste". Er hatte den Ort vergeblich gesucht.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenDer Acker hilft mit
Landwirtschaftliche Flächen sind wichtig für den Hochwasserschutz

Ein Gewächshaus am Südpol
Endlich frisches Gemüse trotz Eis und Schnee

Frostige Erderwärmung
Lokale Kältewelle ist kein Widerspruch zum ...

Text zuklappenDer Acker hilft mit
Landwirtschaftliche Flächen sind wichtig für den Hochwasserschutz

Ein Gewächshaus am Südpol
Endlich frisches Gemüse trotz Eis und Schnee

Frostige Erderwärmung
Lokale Kältewelle ist kein Widerspruch zum Klimawandel

Todesprognose per Algorithmus
Faktoren wie der Überlebenswille werden nicht berücksichtigt


Seitenanfang
19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Sondierungen auf der Zielgeraden
Noch Hürden für Große Koalition

Studie: 2040 deutlich mehr Hochwasser
700 000 Betroffene in Deutschland

Biathlon-Weltcup in Ruhpolding
Deutsche Damen wollen aufs Podest


Seitenanfang
19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

Ganzen Text anzeigen"Wonder Wheel"
Im neuen Woody-Allen-Film verlieben und verstricken sich Kate Winslet und Justin Timberlake

Europäisches Kulturerbejahr
2018 wurde von der Europäischen Union zum Europäischen Jahr des Kulturerbes erklärt

Arno Geiger: "Unter der ...

Text zuklappen"Wonder Wheel"
Im neuen Woody-Allen-Film verlieben und verstricken sich Kate Winslet und Justin Timberlake

Europäisches Kulturerbejahr
2018 wurde von der Europäischen Union zum Europäischen Jahr des Kulturerbes erklärt

Arno Geiger: "Unter der Drachenwand"
Roman erzählt vom letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs in einer abgelegenen Ortschaft im Salzkammergut


Seitenanfang
20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


Seitenanfang
20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Ende des Zufalls

Film von Jakob Kneser und Pina Dietsche

Ganzen Text anzeigenDie Zukunft vorhersagen - geht das? Wann wird uns zum Beispiel die nächste Finanzkrise treffen? Computerexperten behaupten, dass sie solche Ereignisse immer besser berechnen können.

Schon heute kann Google den Höhepunkt einer Grippewelle vorhersagen, allein durch ...

Text zuklappenDie Zukunft vorhersagen - geht das? Wann wird uns zum Beispiel die nächste Finanzkrise treffen? Computerexperten behaupten, dass sie solche Ereignisse immer besser berechnen können.

Schon heute kann Google den Höhepunkt einer Grippewelle vorhersagen, allein durch die Analyse von Nutzeranfragen in Kombination mit Wetterdaten. Der Film zeigt Lebensbereiche, in denen tatsächlich schon Zukunft aus Big Data vorhergesagt wird.

"Predictive Analytics" nennt sich die Vorhersage der Zukunft durch clevere Datenanalyse der Vergangenheit. Weiß Google bereits, wer die nächste Fußballweltmeisterschaft gewinnen wird? Amazon legt bereits Produkte zur Auslieferung bereit, die wir noch gar nicht bestellt haben. Und dank vorausschauender Polizeiarbeit fährt die Polizei dort Streife, wo sie - aufgrund von Datenanalysen - die nächsten Straftaten erwartet.

Die Dokumentation zeigt, wie Mathematiker und IT-Spezialisten die Zukunft aus gigantischen Datenmengen lesen können. Aber sie geht auch der Frage nach, wie sich unser Leben, unsere Gesellschaft verändern werden, wenn die Zukunft kalkulierbar wird: Wie wird das Leben in einer Welt sein, in der Algorithmen abschätzen, wie gut ein Kind in der Schule sein wird? Wie geeignet es für einen bestimmten Job ist? Oder wie gefährdet es ist, straffällig zu werden? Der Traum einer vollständig berechenbaren Zukunft, in der es keine Katastrophen, Kriege und Epidemien gibt, könnte leicht umschlagen in den Alptraum eines allwissenden Überwachungsstaates.

Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss um 21.00 Uhr diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen über das Thema.


Seitenanfang
21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

scobel - Der Ego-Kult

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenWir optimieren unsere Körper, unsere Karrieren, unser Privatleben. Ist die Selbstoptimierungswelle die neue Sinnstiftung? Überholt das Ich-Prinzip das Wir-Prinzip?

Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen die Frage der Selbstoptimierung des um sich selbst kreisenden ...

Text zuklappenWir optimieren unsere Körper, unsere Karrieren, unser Privatleben. Ist die Selbstoptimierungswelle die neue Sinnstiftung? Überholt das Ich-Prinzip das Wir-Prinzip?

Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen die Frage der Selbstoptimierung des um sich selbst kreisenden Individuums.
Zu Gast sind die Soziologin Greta Wagner, der Neurobiologe Gerald Hüther und die Psychologin und Autorin Bärbel Wardetzki.

Den Beginn eines neuen Jahres nehmen viele Menschen zum Anlass für gute Vorsätze: mehr Sport treiben, abnehmen, sich mehr Zeit nehmen für sich selbst. Abgesehen davon, dass viele dieser Vorsätze nach einigen Wochen schon Makulatur sind, stellt sich die Frage, ob wir eine Gesellschaft der Selbst-Optimierer geworden sind. Werden - sich wandelnde - Schönheitsideale verwechselt mit dem Sinn des Lebens?

Die Selbstoptimierung ist ein Luxusproblem der Eliten, darin manifestiert sich die Zwei-Klassen-Gesellschaft. Die Frage ist, ob unter dem Optimierungswahn die Solidargemeinschaft leidet. Wir quantifizieren uns selbst in jeder Hinsicht - im Sport, bei der Ernährung, sogar im Schlaf oder gar in der Partnerwahl. Doch wir wissen nicht, ob wir dann wirklich mehr über uns selbst wissen. Oder was wir damit anfangen sollen.

Auch im Arbeitsleben wird gecoacht und optimiert, was das Zeug hält. Wozu ist das gut? Andererseits: Ist es wirklich so schlecht? Schließlich ist es ja ein löbliches Vorhaben, an den eigenen Fehlern zu arbeiten. Möglicherweise heiligt der Zweck die Mittel?


Seitenanfang
22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


Seitenanfang
22:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

The Book of Eli - Der letzte Kämpfer

Spielfilm, USA 2010

Darsteller:
EliDenzel Washington
CarnegieGary Oldman
SolaraMila Kunis
LombardiMalcolm McDowell
ClaudiaJennifer Beals
u.a.
Regie: Allen Hughes, Albert Hughes
Länge: 107 Minuten

Ganzen Text anzeigenNach einem apokalyptischen Krieg wurde die Erde in ein Ödland verwandelt. Der schweigsame Wanderer Eli ist einer der wenigen Überlebenden, die die Welt noch in ihrem früheren Zustand kannten.

Seit 30 Jahren zieht er durch verwüstete Landschaften und setzt sich ...
(ARD)

Text zuklappenNach einem apokalyptischen Krieg wurde die Erde in ein Ödland verwandelt. Der schweigsame Wanderer Eli ist einer der wenigen Überlebenden, die die Welt noch in ihrem früheren Zustand kannten.

Seit 30 Jahren zieht er durch verwüstete Landschaften und setzt sich gegen brutale Angreifer zur Wehr. Sein Ziel: In seinem Rucksack versteckt er eine Bibel, die er an einen sicheren Ort bringen will. Doch auch andere haben es auf das kostbare Buch abgesehen.

Der skrupellose Unternehmer Carnegie, der im Ödland eine diktatorisch geführte Stadt errichten ließ und sein neues Imperium weiter ausbauen will, ist wie versessen darauf, sich mithilfe eines raren Bibel-Exemplars die vom Glauben verlassenen Menschen gefügig zu machen.

Als Eli in der unwirtlichen Siedlung einen Zwischenstopp einlegt, gerät er schon nach kurzem Aufenthalt mit den örtlichen Kriminellen aneinander, die in Carnegies Auftrag regelmäßig plündernd und mordend durch die Gegend ziehen. Doch der schweigsame Fremde hat sich in den vielen Jahren seines Überlebenskampfes ein kaum zu überwindendes Selbstverteidigungsgeschick angeeignet - es gelingt ihm ohne Mühen, seine Angreifer unschädlich zu machen.

Beeindruckt davon, möchte ihn Carnegie als Gefolgsmann gewinnen, was bei seinem Gegenüber jedoch auf taube Ohren stößt. Als der kaltblütige Despot durch seine junge Ziehtochter Solara von der Bibel erfährt, die Eli mit sich trägt, will er das Buch unter allen Umständen in seinen Besitz bringen.

Aber Eli hat die Stadt bereits verlassen, und Solara ist geflüchtet, um sich ihm anzuschließen. Blind vor Verlangen, das begehrte Glaubensbuch endlich besitzen zu können, nehmen Carnegie und seine brutalen Häscher die Verfolgung auf.


(ARD)


Seitenanfang
0:11
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


Seitenanfang
0:39
VPS 00:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rundschau

Das Schweizer Politmagazin

Moderation: Sandro Brotz

Altersheim am Anschlag
Wenn Pflegerinnen den Aufstand proben

Vergesst Europa
Auf Lesbos sitzen tausende Flüchtlinge fest

Rauchen verboten
Jetzt auch unter freiem Himmel


Seitenanfang
1:25
VPS 01:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Bis dass der Tod uns scheidet

Eine Geschichte über das Altern der Liebe

Reportage von Vanessa Nikisch

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenDie Liebe schlug ein wie ein Blitz. Lotti Geel war 15, Rudolf 20 Jahre alt. Hinter den Eheleuten liegt ein gemeinsames Leben. Doch seit acht Jahren ist Rudolf Geel, 91, an Demenz erkrankt.

Seine Frau Lotti betreut ihn rund um die Uhr. Eine starke Belastung für die an ...

Text zuklappenDie Liebe schlug ein wie ein Blitz. Lotti Geel war 15, Rudolf 20 Jahre alt. Hinter den Eheleuten liegt ein gemeinsames Leben. Doch seit acht Jahren ist Rudolf Geel, 91, an Demenz erkrankt.

Seine Frau Lotti betreut ihn rund um die Uhr. Eine starke Belastung für die an sich lebenserprobte Liebe. So geht es auch anderen Paaren. Unsere Gesellschaft wird immer älter. Und mit uns altert die Liebe. Was heißt das? Der Film stellt zwei Ehepaare vor.

Werner Weiler, 93, hat eine Antwort: "Immerhin brauchen wir uns jetzt im Alter richtig." Wenn er und seine Frau Yvonne, 93, aus dem Haus gehen, halten sie Händchen. Sie, weil sie praktisch blind ist, er, weil er wacklig auf den Beinen ist. Es passt!

Reporterin Vanessa Nikisch hat die Ehepaare Weiler und Geel besucht und wollte wissen: Wenn sich Lotti Geels Liebe zu ihrem demenzkranken Mann gewandelt hat, vergleichbar mit der Liebe zu einem Kind: Ist die Liebe dann nur noch Pflicht? Und wenn Werner Weiler betont, dass er die Hilfeleistungen seiner Frau nicht missen möchte: Ist es dann nur noch eine Zweckgemeinschaft? Oder ist nicht genau das die eigentlich wahre Liebeserklärung an den Partner?


Seitenanfang
1:48
VPS 01:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Hessenreporter: LKW am Haken

Film von Andreas Graf

Ganzen Text anzeigenMit seinem 500 PS starken und riesigen Abschleppwagen kurvt Benny Richter durch Offenbach. Er arbeitet für einen der größten Bergungsunternehmer im Rhein-Main-Gebiet, am liebsten nachts.

Dort im Hof stehen riesige Abschlepptrucks. Mehr als 2000 Autos und 100 LKW ...
(ARD/HR)

Text zuklappenMit seinem 500 PS starken und riesigen Abschleppwagen kurvt Benny Richter durch Offenbach. Er arbeitet für einen der größten Bergungsunternehmer im Rhein-Main-Gebiet, am liebsten nachts.

Dort im Hof stehen riesige Abschlepptrucks. Mehr als 2000 Autos und 100 LKW transportieren Benny und seine Kollegen jeden Monat. 50 Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Fast nur Männer. "Hessenreporter" begleitet ihn auf seiner Schicht.


(ARD/HR)


Seitenanfang
2:19
VPS 02:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Schätze des Südwestens (4/5)

Von Kaisern und Raubzügen

Film von Andreas Kölmel und Jürgen Vogt

Moderation: Dennis Wilms

Ganzen Text anzeigenIn der vierten Folge ist Moderator Dennis Wilms großen Schatzfunden auf der Spur. Der Schatz von Neupotz füllt ganze Regale im Museum der Pfalz in Speyer.

Er besteht aus der Beute, die Germanen im 3. Jahrhundert nach Christus bei Diebeszügen im Römischen Reich ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIn der vierten Folge ist Moderator Dennis Wilms großen Schatzfunden auf der Spur. Der Schatz von Neupotz füllt ganze Regale im Museum der Pfalz in Speyer.

Er besteht aus der Beute, die Germanen im 3. Jahrhundert nach Christus bei Diebeszügen im Römischen Reich machten. Ebenfalls in Speyer wurde bei Renovierungsarbeiten ein sehr alter Schatz gefunden: die sterblichen Überreste der Salierkaiser und ihre Gewänder.

Fast 1000 Jahre überdauerten sie in Bleisärgen. Noch älter ist das Grab des Fürsten von Hochheim mit seinen wertvollen Grabbeigaben. Nur Scherben hingegen fand man bei Herxheim. Hier wurden nicht nur Tontöpfe zerschlagen, sondern die Knochen von über 500 menschlichen Skeletten. Warum, ist bislang noch ein Rätsel. Ebenso wie der Ort, an dem der sagenumwobene Nibelungenschatz versenkt worden sein soll. Doch einer ist sich sicher, dass er ihn gefunden hat.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
3:04
VPS 03:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Schätze des Südwestens (5/5)

Von Fürsten und Barbaren

Film von Andreas Kölmel und Jürgen Vogt

Moderation: Dennis Wilms

Ganzen Text anzeigenAn einem ungewöhnlichen Ort startet die fünfte Folge mit Moderator Dennis Wilms. In Bliesbruck-Reinheim liegen keltische Hügelgräber und Überreste römischer Siedlungen nebeneinander.

Hier fand man auch das Grab einer bedeutenden keltischen Fürstin. In Trier ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenAn einem ungewöhnlichen Ort startet die fünfte Folge mit Moderator Dennis Wilms. In Bliesbruck-Reinheim liegen keltische Hügelgräber und Überreste römischer Siedlungen nebeneinander.

Hier fand man auch das Grab einer bedeutenden keltischen Fürstin. In Trier entdeckte man bei Bauarbeiten den größten Münzschatz aus der römischen Kaiserzeit. Aber nicht alle Münzen wurden geborgen: Auch Privatleute fingen an zu
graben.

Gelegentlich wurde ein Bier in "Kaisergold" bezahlt. Andere Raubgräber richten immer wieder große Schäden an: Im Internet prahlte ein Sondengänger mit seinem Fund. Die Polizei ermittelte, und der "Barbarenschatz von Rülzheim" konnte gerettet werden.

Ein Zufall rettete eine Orgel und ihren Erbauer vor dem Untergang: Beide kamen zu spät. Die "Titanic", für die die Orgel gebaut war, hatte den Hafen bereits verlassen. Vielleicht nur eine Legende - doch die Orgel steht heute im Museum.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
3:49
VPS 03:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Römer im Südwesten (1/2)

Die Eroberung Germaniens

Film von Peter Prestel

Ganzen Text anzeigenWie eroberten und prägten die Römer das heutige deutsche Gebiet? Lena Ganschow lädt ein zu einer Reise in die römische Vergangenheit. Im ersten Teil geht es um die Eroberung Germaniens.

Mithilfe von aufwendigen Reenactments und 3D-Rekonstruktionen lässt der Film ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenWie eroberten und prägten die Römer das heutige deutsche Gebiet? Lena Ganschow lädt ein zu einer Reise in die römische Vergangenheit. Im ersten Teil geht es um die Eroberung Germaniens.

Mithilfe von aufwendigen Reenactments und 3D-Rekonstruktionen lässt der Film die Welt von damals wieder auferstehen. Es entsteht ein faszinierendes Bild von der Kultur und dem Alltagsleben der Römer in den germanischen Provinzen.

Die Spurensuche von Lena Ganschow beginnt in den Alpen. Über den Fernpass waren die römischen Legionen nach Germanien vorgedrungen. Ihr Schuhwerk: Sandalen! Grund genug für ein ausführliches Experiment: Eine Truppe "Hobby-Römer" testet unter wissenschaftlicher Aufsicht die Ausrüstung der Legionäre - und nicht nur das Schuhwerk. Auch die Waffen - von Pilum und Schild bis zum Katapult - werden unter die Lupe genommen.

Die wissenschaftlichen Waffen-Experimente begleiten Naturwissenschaftler des Fraunhofer-Instituts in Kandern. Sie messen mit modernsten Methoden Durchschlagskraft, Geschwindigkeit und Reichweite der antiken Waffen. Diese Tests machen klar: Die Römer waren den "Barbaren", wie sie unsere Vorfahren nannten, waffentechnisch haushoch überlegen. Und sie bauten auf klare Organisationstrukturen innerhalb einer Berufsarmee. Nur einmal, in der sogenannten Varus-Schlacht, mussten sie eine herbe Niederlage gegen die Germanen hinnehmen.

Doch wie gelang es den Römern, die germanischen Provinzen über Jahrhunderte gegen Angreifer aus dem freien Germanien zu sichern? Mit einer schier unglaublichen Präzision errichteten sie den 550 Kilometer langen Grenzwall, den Limes, dessen Spuren noch heute sichtbar sind und der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Daneben waren es die Flüsse, Rhein und Donau, die als "nasse Grenze" Schutz boten. Aber nur, wenn sie gut bewacht wurden.

Zum Beispiel mit schnellen Patrouillenbooten wie dem "Navis Lusoria". Aus geborgenen römischen Schiffswracks erarbeitet ein Expertengremium Baupläne und rekonstruiert in aufwendiger Arbeit dieses historische Schiff. Der Film begleitet die Arbeit bis zu den ersten Testfahrten, an denen auch Lena Ganschow beteiligt ist und feststellt, dass das Rudern auf einem römischen Kriegsschiff ganz schön anstrengend gewesen sein muss.

Die Straßen erschlossen die römische Welt hinter den Flüssen, auch in den germanischen Provinzen - mit Rast-Stationen an den Hauptverbindungsstraßen. In Hechingen-Stein wird so eine Station seit etlichen Jahren ausgegraben. Sie war gleichzeitig Teil einer "villa rustica", eines römischen Landguts. So konnten die Reisenden mit Produkten vom eigenen Hof verwöhnt werden. Noch heute können Besucher hier erfahren, wie großzügig die Römer gebaut haben: Das Landgut in Hechingen-Stein verfügte nicht nur über ein prächtiges Verwaltungsgebäude, sondern auch über Werkstätten, Stallungen, einen Tempelbezirk und sogar eine eigene Brauerei.

Auf ihrer Spurensuche stehen Lena Ganschow als Experten unter anderem der rheinlandpfälzische Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht, Dr. Martin Kemkes vom Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg und Professor Dr. Christoph Schäfer von der Universität Trier zur Seite.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
4:32
VPS 04:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Römer im Südwesten (2/2)

Leben in Germanien

Film von Peter Prestel

Ganzen Text anzeigenDer zweite Teil von Lena Ganschows Reise in die Vergangenheit erzählt vom Alltag der Römer in Germanien, wie sie gelebt und sich vergnügt haben - und was bei ihnen auf den Tisch kam.

Wie entbehrungsreich und gefährlich war ein Gladiatoren-Leben? Wie schmeckte das ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDer zweite Teil von Lena Ganschows Reise in die Vergangenheit erzählt vom Alltag der Römer in Germanien, wie sie gelebt und sich vergnügt haben - und was bei ihnen auf den Tisch kam.

Wie entbehrungsreich und gefährlich war ein Gladiatoren-Leben? Wie schmeckte das Essen bei den Römern, und wie lebte es sich in einer römischen Provinzstadt? Das sind die zentralen Fragen, denen Lena Ganschow mit der Hilfe von Experten nachgeht.

Die Reise beginnt in der ältesten Stadt Deutschlands, in Trier, dem damaligen Augusta Treverorum. Bis heute ist das ehemalige römische Stadttor, die Porta Nigra, das Wahrzeichen Triers. Wie die Römer ihre Städte bauten, mit welcher Technik und welchen Materialien sie Häuser errichtet haben, rekonstruieren Archäologen und Historiker mit Nachbauten und wissenschaftlichen Experimenten. Und sie erkunden, wie es den Römern gelingen konnte, Wasserleitungen über viele Kilometer so zu bauen, dass in den Städten immer genügend frisches Wasser vorhanden war.

Dies verbrauchten sie reichlich: für ihre Thermen, für ihre Gewerke, aber zum Beispiel auch für die öffentlichen Bedürfnisanstalten. Frischwasserversorgung und Abwasserentsorgung war in ihren Städten auf einem Stand, der in Deutschland erst wieder im 19. Jahrhundert erreicht wurde. Und der Urin, der in den öffentlichen Toiletten gesammelt wurde, wurde weiterverwandt - für das Färben von Stoffen. Ein heutiger Versuch an der Fachhochschule Köln vollzieht die übel riechende, aber ausgereifte Färbetechnik von damals nach.

Lena Ganschow stellt im Laufe der Spurensuche viele weitere Aspekte der römischen "Lebenskunst" vor. Natürlich darf die römische Küche dabei nicht fehlen. Was die Römer in den germanischen Provinzen kultivierten, bereichert den deutschen Speiseplan noch heute: Kräuter, Wein und viele Obstsorten. Wie das römische Essen geschmeckt hat, erfährt die Journalistin und Moderatorin am eigenen Leib - in einer "kulinarischen Zeitreise" in der Villa Borg, wo nach damaligen Rezepturen gekocht wird.

Weniger köstlich wurden die Gladiatoren verköstigt. Ihre Ernährung bestand in erster Linie aus Hülsenfrüchten. Ein harter Test für junge Studenten der Universität Regensburg, die an einem Gladiatoren-Langzeitexperiment teilnehmen. Unter wissenschaftlicher Beobachtung trainieren und leben sie drei Monate lang wie ihre antiken Vorbilder. Auch wenn es aus heutiger Sicht ein karges Leben war - die Nahrung und besonders die medizinische Versorgung waren für die meisten Gladiatoren zunächst eine Verbesserung. Denn Gladiatoren waren Entrechtete: Kriegsgefangene, Sklaven, zum Tode Verurteilte. Zu den Spielen "begnadigt", hatten sie immerhin eine Überlebenschance.

Auf ihrer Spurensuche stehen Lena Ganschow auch in dieser Folge wieder eine Reihe von Experten zur Seite. Diesmal sind unter anderen dabei: Dr. Eckart Köhne vom Landesmuseum Trier, der Archäobotaniker Professor Dr. Manfred Rösch von der Universität Heidelberg und Ruth Heisel vom saarländischen Archäologiepark Römische Villa Borg.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
5:16
VPS 05:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Erbe des Römischen Reiches

Syrien/Deutschland/Libyen/Frankreich/Albanien/Libanon

Film von Goggo Gensch

Moderation: Max Moor

Ganzen Text anzeigenDas Römische Reich fasziniert nach wie vor und prägt noch immer unser Leben. Vom Limesmuseum in Aalen ausgehend, stellt Max Moor das Erbe des Römischen Reiches vor.

Das Römische Reich war riesengroß und existierte länger als jedes andere Imperium - über 1000 ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDas Römische Reich fasziniert nach wie vor und prägt noch immer unser Leben. Vom Limesmuseum in Aalen ausgehend, stellt Max Moor das Erbe des Römischen Reiches vor.

Das Römische Reich war riesengroß und existierte länger als jedes andere Imperium - über 1000 Jahre. Doch die Römer haben mehr hinterlassen als Monumentalbauten und Statuen: Wir verdanken den Römern unser Alphabet und unser Justizsystem.

Unsere Hauptverkehrswege sind nach römischem Vorbild erbaut, und auch die moderne Architektur, Malerei und Bildhauerei fußen auf römischen Vorbildern. Im Grunde genommen ist unsere moderne westliche Lebensart nichts anderes als die Weiterentwicklung der römischen.

Vom Limes ausgehend, führt die Reise rund ums Mittelmeer. Das syrische Bosra mit seinem Freilichttheater war Hauptstadt der Provinz Arabia. Leptis Magna im heutigen Libyen war eine Art Steuerparadies der Antike, und im tunesischem El Djem erinnert das Kolosseum an die einstigen Gladiatorenkämpfe. Der Pont du Gard in Südfrankreich zählt mit seinen drei Etagen und den 64 Rundbögen zu den Meisterwerken der antiken Baukunst. Immer noch ist der monumentale Bau eine Pilgerstätte für Architekten und Touristen aus aller Welt. Tourismus war schon im Römischen Reich sehr beliebt. Die Lieblingsrouten der Reisenden führten zu den heute noch frequentierten Reisezielen, etwa an der Adria. Butrint war ein beliebter Ferienort - eine Kur- und Festspielstadt.

Eine der Stärken der römischem Mythologie war es, sich fremde Ideen einzuverleiben: Man übernahm nicht nur die Ökonomie eines unterworfenen Reiches, man übernahm sein ganzes Wissen und seinen Glauben. In der Stadt Baalbek im Libanon stand ein Tempel, der in Größe und Pracht einzigartig war im Römischen Reich: der Jupitertempel. Einst verehrten hier die Syrer ihren Gott Baal, später weihte Alexander der Große die Stätte dem Sonnengott Helios.

Moderne Archäologen befassen sich nicht nur mit Ausgrabungen. Ihre Untersuchungsmethoden gleichen eher denjenigen von kriminalistischen Spurensuchern. So hat man herausgefunden, dass es im Römischen Reich beträchtliche Gesundheitsunterschiede zwischen Armen und Reichen gab. Beispielsweise hatten die Armen bessere Zähne. Aufgrund der Stärke- und zuckerreicheren Ernährung der Wohlhabenden litten diese viel häufiger an Karies - ein echtes Wohlstandsleiden.


(ARD/SWR)