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November 2017
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Donnerstag, 16. November
Programmwoche 46/2017
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6:21
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigenLiteratur "Die große Verblendung"
Gespräch mit Amitav Ghosh - wie können Mensch und Natur am besten interagieren

Weltklimakonferenz
Wie kann man noch die Welt retten?

Mediengesetz in Russland
Russlands Parlament stimmt Gesetz gegen ausländische ...

Text zuklappenLiteratur "Die große Verblendung"
Gespräch mit Amitav Ghosh - wie können Mensch und Natur am besten interagieren

Weltklimakonferenz
Wie kann man noch die Welt retten?

Mediengesetz in Russland
Russlands Parlament stimmt Gesetz gegen ausländische Medien zu

Im Porträt – Melanie de Biasio
Die Sängerin Melanie De Biasio verzaubert ihr Publikum


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano spezial: Klimagipfel

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigen"nano" berichtet live von der UN-Klimakonferenz, die vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn stattfindet. Yve Fehring meldet sich direkt aus der "Bula Zone", dort werden die Verhandlungen geführt.

Zusammen mit dem Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif wird Yve Fehring die ...

Text zuklappen"nano" berichtet live von der UN-Klimakonferenz, die vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn stattfindet. Yve Fehring meldet sich direkt aus der "Bula Zone", dort werden die Verhandlungen geführt.

Zusammen mit dem Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif wird Yve Fehring die Arbeit der Delegierten einordnen. Es geht um Details zur Anwendung des Pariser Abkommens von 2015. Gast dieser Sendung ist Sven Harmeling, CARE International.

Ein "Regelbuch" soll entstehen, das beim Klimagipfel Ende 2018 verabschiedet werden soll. Insbesondere die veränderte Rolle der USA verspricht viel Arbeit: In Paris schlossen sich die USA der "Koalition der Ambitionierten" an und drängten auf das Ziel, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Im Moment sind wohl keinerlei Ambitionen mehr für den Klimaschutz aus den USA zu erwarten.

Weiterhin sind "nano"-Reporter auf dem weitläufigen Gelände in den Bonner Rheinauen unterwegs. In der "Bula-Zone" werden Delegierte interviewt und das Tagesgeschehen beleuchtet.

Parallel zu den offiziellen Verhandlungen findet in der "Bonn-Zone" die Zusammenkunft von Klimaschützern aus aller Welt statt: Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Religionsgemeinschaften und Umweltverbänden finden sich dort ein. Sie alle kommen nach Bonn, um den offiziellen Klimagipfel kritisch zu begleiten und mit ihren Forderungen zu konfrontieren. "nano" berichtet aus der "Bonn-Zone" über Aktionen und Proteste.


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:07
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigenLiteratur "Die große Verblendung"
Gespräch mit Amitav Ghosh - wie können Mensch und Natur am besten interagieren

Weltklimakonferenz
Wie kann man noch die Welt retten?

Mediengesetz in Russland
Russlands Parlament stimmt Gesetz gegen ausländische ...

Text zuklappenLiteratur "Die große Verblendung"
Gespräch mit Amitav Ghosh - wie können Mensch und Natur am besten interagieren

Weltklimakonferenz
Wie kann man noch die Welt retten?

Mediengesetz in Russland
Russlands Parlament stimmt Gesetz gegen ausländische Medien zu

Im Porträt – Melanie de Biasio
Die Sängerin Melanie De Biasio verzaubert ihr Publikum


9:47
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano spezial: Klimagipfel

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigen"nano" berichtet live von der UN-Klimakonferenz, die vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn stattfindet. Yve Fehring meldet sich direkt aus der "Bula Zone", dort werden die Verhandlungen geführt.

Zusammen mit dem Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif wird Yve Fehring die ...

Text zuklappen"nano" berichtet live von der UN-Klimakonferenz, die vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn stattfindet. Yve Fehring meldet sich direkt aus der "Bula Zone", dort werden die Verhandlungen geführt.

Zusammen mit dem Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif wird Yve Fehring die Arbeit der Delegierten einordnen. Es geht um Details zur Anwendung des Pariser Abkommens von 2015. Gast dieser Sendung ist Sven Harmeling, CARE International.

Ein "Regelbuch" soll entstehen, das beim Klimagipfel Ende 2018 verabschiedet werden soll. Insbesondere die veränderte Rolle der USA verspricht viel Arbeit: In Paris schlossen sich die USA der "Koalition der Ambitionierten" an und drängten auf das Ziel, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Im Moment sind wohl keinerlei Ambitionen mehr für den Klimaschutz aus den USA zu erwarten.

Weiterhin sind "nano"-Reporter auf dem weitläufigen Gelände in den Bonner Rheinauen unterwegs. In der "Bula-Zone" werden Delegierte interviewt und das Tagesgeschehen beleuchtet.

Parallel zu den offiziellen Verhandlungen findet in der "Bonn-Zone" die Zusammenkunft von Klimaschützern aus aller Welt statt: Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Religionsgemeinschaften und Umweltverbänden finden sich dort ein. Sie alle kommen nach Bonn, um den offiziellen Klimagipfel kritisch zu begleiten und mit ihren Forderungen zu konfrontieren. "nano" berichtet aus der "Bonn-Zone" über Aktionen und Proteste.


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10:16
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kölner Treff

Moderation: Bettina Böttinger

Peter Wohlleben
Förster und Bestseller-Autor

Alfons Schuhbeck
Sternekoch

Jessy Wellmer
Sportmoderatorin

Claudia Michelsen
Schauspielerin

Peter Stöger & Ulrike Kriegler
Trainer des 1. FC Köln
und Partnerin


(ARD/WDR)


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11:46
VPS 11:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Thema

Moderation: Christoph Feurstein

Intersexualität
Die dritte Option

Stiwoll nach dem Doppelmord
Zwischen Angst und Alltag

#metoo
Macht und Sexismus in der Arbeitswelt

Burkabann und Schalverbot
Wie wirkt das Anti-Verhüllungsgesetz?


(ORF)


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12:25

Notizen aus dem Ausland

Roboteranzug - außendienst Japan


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12:33
VPS 12:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Postfinance muss sich neu erfinden
Was heißt das für die Zukunft?

Butternotstand in Frankreich
Grund ist der knallharte Preisstreit zwischen den Butterproduzenten

Russland will Silicon Valley kopieren
Innopolis - ein Technopark am Ende der Welt


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:23
VPS 13:25

Videotext Untertitel

Steffens entdeckt: Palau

Korallenparadies der Südsee

Ganzen Text anzeigenEin paar Hundert kleine dschungelgrüne Inseln, die meisten davon unbewohnt, und dazwischen türkisblaues Meer. Auf den Inseln von Palau leben kaum Menschen und es gibt keine Industrie.

Die Reihe "Steffens entdeckt" zeigt die letzten Paradiese der Erde. In dieser Folge ...

Text zuklappenEin paar Hundert kleine dschungelgrüne Inseln, die meisten davon unbewohnt, und dazwischen türkisblaues Meer. Auf den Inseln von Palau leben kaum Menschen und es gibt keine Industrie.

Die Reihe "Steffens entdeckt" zeigt die letzten Paradiese der Erde. In dieser Folge ist Moderator Dirk Steffens im Korallenparadies der Südsee unterwegs.

Zusammen mit Wissenschaftlern und Rangern taucht er in Korallenbänken, sucht und findet Riesenmuscheln, wildert Meeres-Schildkröten aus, taucht mit Riffhaien und beobachtet Mantarochen beim Hochzeitstanz. Auf seinen Exkursionen durch die bunte Unterwasserwelt wird deutlich, auch dieses Naturparadies ist gefährdet.


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14:07
VPS 14:05

Videotext Untertitel

Steffens entdeckt: Australien (1/2)

Der giftige Kontinent

Ganzen Text anzeigenIn der Reihe "Steffens entdeckt" ist Moderator Dirk Steffens in Australien unterwegs und begleitet den Giftexperten Bryan Fry und den Forscher Jamie Seymour bei der Arbeit.

Die meisten giftigen Tierarten der Welt leben in Australien. Vor allem im Norden des Kontinents, ...

Text zuklappenIn der Reihe "Steffens entdeckt" ist Moderator Dirk Steffens in Australien unterwegs und begleitet den Giftexperten Bryan Fry und den Forscher Jamie Seymour bei der Arbeit.

Die meisten giftigen Tierarten der Welt leben in Australien. Vor allem im Norden des Kontinents, auf der Cape York Halbinsel, wimmelt es förmlich von ihnen. Egal, ob Schlange, Fisch oder Spinne, viele dieser Tiere können dem Menschen gefährlich werden.

Deshalb hat man sie früher bekämpft, sogar versucht, sie auszurotten. Inzwischen weiß man, dass auch die giftigen Tiere eine wichtige Rolle spielen. Einige können sogar für die Menschen nützlich sein. Bryan Fry, der renommierteste Giftexperte des Kontinents, ist immer auf der Suche nach Giftschlangen zu Lande und zu Wasser. Er melkt die Tiere, damit ihr Gift später zu Medizin verarbeitet werden kann. Am Great Barrier Reef erforscht Jamie Seymour von der James Cook University seit fast 20 Jahren giftige Meeresbewohner. Dass es dort mehr von ihnen gibt als irgendwo sonst auf der Welt, führt er auf den einzigartigen Artenreichtum des Great Barrier Reef zurück. Viele Lebewesen können sich gegen ihre Feinde nicht anders als durch Gift wehren - so wie zum Beispiel Seeanemonen, die giftige Fangarme haben.


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14:50
Videotext Untertitel

Steffens entdeckt: Australien (2/2)

Eldorado der Natur

Ganzen Text anzeigenDas Great Barrier Reef, das größte Korallenriff der Erde, ist ein Weltwunder der Natur. Es ist auch eines der Ökosysteme, die weltweit am stärksten vom Klimawandel betroffen sind.

Dramatisch ist die Lage für die Koalas. Obwohl der Koala eine Symbolfigur des Landes ...

Text zuklappenDas Great Barrier Reef, das größte Korallenriff der Erde, ist ein Weltwunder der Natur. Es ist auch eines der Ökosysteme, die weltweit am stärksten vom Klimawandel betroffen sind.

Dramatisch ist die Lage für die Koalas. Obwohl der Koala eine Symbolfigur des Landes ist, wird sein Lebensraum mehr und mehr zerstört. Und was wäre Australien ohne Beuteltiere?

An der Küste vor dem Great Barrier Reef liegen die Wet Tropics, ein Regenwald, dessen Artenvielfalt noch größer ist als die des Riffs. Baumkängurus und Ringbeutler leben dort. Dirk Steffens trifft Ernie, einen gelehrten Aborigine, der ein Meister im Aufspüren der Tiere ist - sehr zur Verwunderung der Forscher.


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15:34
VPS 15:35

Videotext Untertitel

Steffens entdeckt: Amazonien

Grüne Lunge der Erde

Ganzen Text anzeigenNirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele und exotische Pflanzen- und Tierarten wie im Amazonasgebiet. Doch der Regenwald ist durch Wilderei bedroht.

Die Reihe "Steffens entdeckt" zeigt die letzten Paradiese der Erde. In dieser Folge ist Moderator Dirk Steffens im ...

Text zuklappenNirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele und exotische Pflanzen- und Tierarten wie im Amazonasgebiet. Doch der Regenwald ist durch Wilderei bedroht.

Die Reihe "Steffens entdeckt" zeigt die letzten Paradiese der Erde. In dieser Folge ist Moderator Dirk Steffens im Amazonas-Becken unterwegs und trifft Forscher, Umwelt- und Tierschützer, aber auch Holzfäller und Schmuggler.


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16:18
VPS 16:15

Videotext Untertitel

Steffens entdeckt: Rocky Mountains

Heimat der Bären

Ganzen Text anzeigenFantastische Landschaften, hohe Berge, riesige Seen und wilde Tiere, das sind die Kanadischen Rocky Mountains. Im Banff- und Jasper-Nationalpark leben nicht nur Schwarzbären.

Auch etwa 100 Grizzlies, Elche, Dickhornschafe, Wapities und Bergziegen sind dort heimisch. ...

Text zuklappenFantastische Landschaften, hohe Berge, riesige Seen und wilde Tiere, das sind die Kanadischen Rocky Mountains. Im Banff- und Jasper-Nationalpark leben nicht nur Schwarzbären.

Auch etwa 100 Grizzlies, Elche, Dickhornschafe, Wapities und Bergziegen sind dort heimisch. Der Tierreichtum lockt Touristen an - fünf Millionen jährlich. Ist ein Bär am Straßenrand zu sehen, bildet sich schnell ein kleiner Stau, sogenannte "Bear-Jams".

Was Touristen freut, wird von der Parkverwaltung allerdings kritisch bewertet: Die Bären gewöhnen sich an die Menschen und fliehen nicht mehr vor ihnen. Eine Frage der Zeit, bis es zu gefährlichen Übergriffen der Wildtiere auf die Besucher kommt.

Gemeinsam mit dem Bärenexperten Reno Sommerhalder, macht Dirk Steffens sich für seinen Film aus der Reihe "Steffens entdeckt" auf die Suche nach den beeindruckenden Tieren. Er lernt einiges über den Pflanzenschutz im Gebiet und über das empfindlichste Tier in den Rocky Mountains: die Banff Springs Snail, eine winzige, unscheinbare Schnecke, die in kleinen warmen Thermalquellen lebt und stärker vom Aussterben bedroht ist als Grizzly oder Puma. Der Grund: Menschen baden in den warmen Quellen und verunreinigen dabei das Wasser mit Creme oder Insektenschutzmittel.


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17:02
VPS 17:00

Videotext Untertitel

Steffens entdeckt: Patagonien

Raues Ende der Welt

Ganzen Text anzeigenAuch wenn Umweltprobleme vor der Küste Patagoniens nicht halt machen, ist eines deutlich zu erkennen: An Orten, wo die Tiere geschützt werden, haben auch Arten wie der Andenkondor eine Chance.

Dirk Steffens besucht diesmal Biologen und Zoologen, die in Südamerika ...

Text zuklappenAuch wenn Umweltprobleme vor der Küste Patagoniens nicht halt machen, ist eines deutlich zu erkennen: An Orten, wo die Tiere geschützt werden, haben auch Arten wie der Andenkondor eine Chance.

Dirk Steffens besucht diesmal Biologen und Zoologen, die in Südamerika auf unterschiedliche Weise für den Erhalt von Walen, Kondoren und Pinguinen kämpfen.

Vor der Halbinsel Valdès unterstützt der Journalist den Zoologie-Professor Mariano Sironi bei seinen Untersuchungen der Glattwale. Die intensive Jagd durch den Menschen hatte den südlichen Glattwal schon fast ausgerottet. Dank intensiver Schutzprogramme hat sich sein Bestand heute deutlich erholt. In der Sierra Paileman trifft Dirk Steffens auf ein Team von Forschern, die Kondore auswildern. 22 Vögel sind es bereits, die ihren Platz an der Küste Patagoniens zurückerobern sollen. Letzte Station der Reise ist Punta Tomba, wo Forscher der Universität Patagonien etwa eine halbe Million Magellanpinguine beobachten.


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17:45
Videotext Untertitel

Steffens entdeckt: Grönland

Eisige Wildnis

Ganzen Text anzeigenDer Nationalpark Nordost Grönland ist mit fast einer Million Quadratkilometern der größte der Welt. Kältespezialisten wie Eisbären, Moschusochsen und Walrosse sind hier zuhause.

Ihr Lebensraum ist akut gefährdet. Bedingt durch den Klimawandel droht ein Viertel ...

Text zuklappenDer Nationalpark Nordost Grönland ist mit fast einer Million Quadratkilometern der größte der Welt. Kältespezialisten wie Eisbären, Moschusochsen und Walrosse sind hier zuhause.

Ihr Lebensraum ist akut gefährdet. Bedingt durch den Klimawandel droht ein Viertel des Inlandeises abzuschmelzen.

Dirk Steffens besucht die dänische Forschungsstation Zackenberg. Von hier aus macht er sich gemeinsam mit dem Biologen Jannik Hansen auf den Weg zu einer Herde Moschusochsen. Weltweit gibt es nur noch 30 000 Exemplare, etwa die Hälfte lebt im Nationalpark Grönland. Der Weg zu den Weidegründen ist nicht ungefährlich, per Boot über den Zackenberg-Älv. Normalerweise ein dünnes Rinnsal ist er jetzt im Sommer durch die Gletscherschmelze zu beachtlicher Breite angeschwollen.

Gletscher, die sich bereits durch den Klimawandel zurückgezogen haben, demonstriert Kenny Madsen, Ranger auf Zackenberg. Vor ein paar Jahren noch reichte das Eis bis an den Fjord, jetzt müssen Dirk und Kenny sich über Geröllpisten mehrere Stunden lang auf den Weg machen, um den Gletscherrand zu erreichen. Wo vor Jahren noch tiefster Frost herrschte, wachsen heute Blumen.

Gase, die im Boden der Tundra über Jahrtausende eingefroren waren und jetzt bei steigenden Temperaturen wieder in die Luft entweichen, untersuchen Julie Falk und ihr schwedischer Kollege Torbern Tägesson. Die beiden Geowissenschaftler befürchten eine Katastrophe, sollte der Permafrostboden abtauen. Dann würden vermutlich große Mengen Methangase freigesetzt und den Treibhauseffekt noch weiter steigern.

Die Insel Sandoien ist Dirk Steffens letzte Station auf seiner Reise durch Grönland und einer der wenigen Plätze der Erde, wo Walrosse aus der Nähe beobachtet werden können. Nur 15 000 Exemplare haben die Jagd im vergangenen Jahrhundert überlebt. Mittlerweile stehen die Tiere unter Schutz - trotzdem hat sich der Bestand noch nicht wieder erholt.

Der Norden Grönlands ist eine der wenigen Regionen der Welt, die ausschließlich den Tieren und ein paar wenigen Forschern gehört. Beste Voraussetzungen für ein ungestörtes Dasein, wäre da nicht die Klimaerwärmung, die das Eis zum Schmelzen bringt.


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenTeure Gentherapie
Die Ursache behandeln, statt weiter nur Symptome zu lindern

Erste Therapie mit Gen-Schere
"Korrektur-Gen" soll Patient mit Morbus Hunter heilen

Geht, sagt es den Leuten
Forscher müssen mehr über ihre Erkenntnisse ...

Text zuklappenTeure Gentherapie
Die Ursache behandeln, statt weiter nur Symptome zu lindern

Erste Therapie mit Gen-Schere
"Korrektur-Gen" soll Patient mit Morbus Hunter heilen

Geht, sagt es den Leuten
Forscher müssen mehr über ihre Erkenntnisse reden

Arbeit 0.0
Homo digitalis: Der Mensch wird weniger arbeiten müssen


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Schlussrunde bei Jamaika-Sondierungen
Verhandler erwarten eine lange Nacht

Sturm und Regen in Griechenland
Milliardenschäden durch Unwetter

Teuerstes Gemälde der Welt
Da Vinci bringt 450 Millionen Dollar


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigenSchweiz: "No Billag"-Initiative
Gesprächsgast: Pedro Lenz, Schriftsteller

Father John Misty
Album "Pure Comedy" ist eines der wichtigsten dieses Jahres

Forensic Architecture
Architekten analysieren internationale Kriminalfälle

Deniz ...

Text zuklappenSchweiz: "No Billag"-Initiative
Gesprächsgast: Pedro Lenz, Schriftsteller

Father John Misty
Album "Pure Comedy" ist eines der wichtigsten dieses Jahres

Forensic Architecture
Architekten analysieren internationale Kriminalfälle

Deniz Yücel
Anwalt beklagt Vorverurteilung Yücels

Doku: "Wunder der Wirklichkeit"
Thomas Frickel spürt nach 25 Jahren dem Tod einer Rüsselsheimer Filmcrew nach


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Klimakrise

Das Erdzeitalter des Menschen

Film von Julien Goetz und Ismael Khelifa

Ganzen Text anzeigenEin Erdzeitalter geht zu Ende: das Holozän. An seine Stelle tritt etwas ganz Neues: das Anthropozän. Ein Zeitalter, in dem der Mensch die Erde stärker verändert als alle natürlichen Prozesse.

Die Wissenschaftsdokumentation "Das Erdzeitalter des Menschen" zeigt, ...

Text zuklappenEin Erdzeitalter geht zu Ende: das Holozän. An seine Stelle tritt etwas ganz Neues: das Anthropozän. Ein Zeitalter, in dem der Mensch die Erde stärker verändert als alle natürlichen Prozesse.

Die Wissenschaftsdokumentation "Das Erdzeitalter des Menschen" zeigt, wie wir die Erde verändern und dass wir es dennoch in der Hand haben, unser Handeln zu ändern.

Die von Menschenhand gemachte Emission von Treibhausgasen, die Übersäuerung der Ozeane, die Ausbeutung von Ressourcen sowie die Versiegelung von Flächen verändern das Aussehen der Erde für immer. Geologen mit dem Fachgebiet der Stratigraphie - Schichtenkunde - beobachten, dass die Kombination von Artensterben, weltweiter Artenwanderung und der verbreiteten Verdrängung natürlicher Vegetation durch landwirtschaftliche Monokulturen ein auch in der Zukunft unmissverständliches Merkmal unserer Zeit darstellt.

Eine von der Internationalen Stratigraphischen Kommission (ICS) eingesetzte Expertengruppe hat sich die klimatischen, biologischen und geochemischen Fußabdrücke des Menschen in Sediment- und Eis-Bohrkernen angesehen. Darin lässt sich das Anthropozän, das irgendwann Mitte des 20. Jahrhunderts begonnen hat, eindeutig unterscheiden von vorangegangenen Erdzeitaltern. Und die geologischen Spuren des Menschen werden noch in Jahrmillionen zu finden sein. Die führenden Geologen kamen am 29. August 2016 in Südafrika zum 35. Internationalen Geologischen Kongress (IGC) zusammen, um das Anthropozän offiziell auszurufen.

Wenn wir nicht länger leugnen, dass unser Handeln Einfluss auf zukünftiges Leben auf diesem Planeten hat, können wir uns endlich mit den Auswirkungen beschäftigen. Schon früher mussten sich menschliche Gesellschaften mit Klimawandel auseinandersetzen. Den hatten sie zwar nicht selbst verursacht, aber dennoch mussten sie darauf reagieren, sich anpassen oder untergehen. Wie sind die Mayas oder die Wikinger mit den sich verändernden Bedingungen umgegangen, und was können wir heute daraus lernen?

Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel über ein verwandtes Thema.


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Klimakrise

scobel - Klimafrust

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDer Klimawandel ist Fakt, Maßnahmen dagegen umstritten. Doch die Politik muss handeln. Selbst Deutschland, das sich gerne als Vorreiter in Sachen Klimaschutz geriert, verfehlt seine Ziele.

Anlässlich des Weltklimagipfels in Bonn diskutiert Gert Scobel mit seinen ...

Text zuklappenDer Klimawandel ist Fakt, Maßnahmen dagegen umstritten. Doch die Politik muss handeln. Selbst Deutschland, das sich gerne als Vorreiter in Sachen Klimaschutz geriert, verfehlt seine Ziele.

Anlässlich des Weltklimagipfels in Bonn diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen, dem Psychologen Immo Fritsche, Uni Leipzig, dem Klimaforscher Anders Levermann, Uni Potsdam und Sabine Minninger, Referentin für Klimapolitik bei "Brot für die Welt" über Klimafrust.

Steigen die USA wirklich aus dem Klimaschutzabkommen aus? Wie kann man den Klimawandel vor dem drohenden Stigma "Fake-News" bewahren? Welche Maßnahmen helfen würden, ist bekannt. Was hindert die Regierung an ihrer Umsetzung? Welche Interessengruppen agieren im Hintergrund?

Alle Jahre wieder kommen Delegierte aus aller Welt zusammen, um über die Rettung des Klimas zu debattieren. Vom 6. bis 17 November findet in Bonn die 23. Weltklimakonferenz statt. Diesmal soll ein sogenanntes Regelbuch zur Anwendung des Pariser Abkommens herauskommen. Doch nicht nur im Hintergrund rumort es. Lauthals verkündete Präsident Trump, die vom Menschen mitverursachte Klimaerwärmung sei eine "Falschmeldung". Er kündigte an, aus den komplexen, mühsam zusammengestrickten Vereinbarungen von Paris auszusteigen. Andere Länder könnten folgen.

International wird Deutschland bislang eine Führungsrolle im Klimaschutz zugeschrieben. Damit ist vielleicht bald Schluss. Denn Deutschland wird sein selbstgestecktes Klimaziel für 2020 verfehlen. Ohne zusätzliche CO2-Einsparungen gelingt es nicht, den Treibhausgas-Ausstoß - wie geplant - um 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Alle bisherigen Maßnahmen reichen nicht aus. Doch statt aktivem Handeln bleibt es bei Ankündigungen. Zu stark sind Machtinteressen und Einflussnahmen der Wirtschaftsverbände.

Und die Bevölkerung? Die Monsterhurrikane in den USA und vor allem der ungewöhnlich starke Monsun in Südasien kosteten über 1500 Menschen das Leben. Und sie verursachten immense ökonomische Schäden. Die Bilder schrecken auch in Deutschland manchen auf und hinterlassen Angst- und Ohnmachtsgefühle. Andere dagegen sind sich nicht einmal dessen bewusst, dass ihr eigenes Handeln globale Auswirkungen hat. Viele reagieren mit Überdruss auf Klima-Schreckensmeldungen.

Und so wird auch das politische Geschäft mit dem Klima zur Sisyphos-Aufgabe. Viel wurde erreicht, doch Frust macht sich breit. Denn wichtige Akteure ziehen sich vom weltpolitischen Parkett zurück. Klimawandel wird als Fake-News stigmatisiert. Konkrete Vereinbarungen - wie das Pariser Klimaschutzabkommen - möglicherweise bald aufgekündigt.


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:29
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Klimakrise

Verschollen am Kap (2/2)

Thriller, Deutschland 2011

Darsteller:
Judith LohmannBarbara Auer
Claas LohmannHeino Ferch
Karla LohmannNadja Bobyleva
Henk LeevenJesper Christensen
KoenigHans-Jörg Assmann
Jonah MadunaTony Kgoroge
u.a.
Buch: Christian Jeltsch
Regie: Andreas Senn

Ganzen Text anzeigenJudith und Claas Lohmann suchen gemeinsam in Südafrika nach ihrer entführten Tochter Karla. Judith stößt auf Belege für die Verwicklung von Karlas Vaters in den Giftunfall.

Karla wird von ihren Entführern gefoltert, damit sie das Versteck einer gestohlenen ...

Text zuklappenJudith und Claas Lohmann suchen gemeinsam in Südafrika nach ihrer entführten Tochter Karla. Judith stößt auf Belege für die Verwicklung von Karlas Vaters in den Giftunfall.

Karla wird von ihren Entführern gefoltert, damit sie das Versteck einer gestohlenen Wasserprobe vom vergifteten See verrät. Die Leiche ihrer Freundin Betty vom Kinderhilfsprojekt ist am Strand von Kapstadt gefunden worden.

Entgegen aller Warnungen und Hindernisse setzt Judith alles daran, ihre Tochter zu retten und sucht Claas' früheren Gegenspieler Maduna auf, in der Hoffnung, er könne Karla aufspüren. Dann wird die schwer verletzte Karla befreit. Die Ehe von Judith und Claas liegt in Scherben, Karla liegt im Koma - alles wegen eines größeren Profits?

Schließlich wird Claas vor eine Entscheidung gestellt, die weit über den klassischen Konflikt Familie oder Beruf hinausgeht.


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23:59
VPS 23:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Donnerstag 16. November

Klimakrise

Kiribati - Ein Südseeparadies versinkt im Meer

Film von Markus Henssler

Ganzen Text anzeigenDie Bewohner von Kiribati spüren den Klimawandel hautnah. Mit künstlichen Mauern, Mangroven und sogar Müll bauen sie Barrieren gegen den stetigen Anstieg des Meeresspiegels.

Nach Prognosen der Vereinten Nationen droht der Inselstaat im Pazifik, zwischen Australien ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Bewohner von Kiribati spüren den Klimawandel hautnah. Mit künstlichen Mauern, Mangroven und sogar Müll bauen sie Barrieren gegen den stetigen Anstieg des Meeresspiegels.

Nach Prognosen der Vereinten Nationen droht der Inselstaat im Pazifik, zwischen Australien und Hawaii gelegen, aufgrund des Klimawandels im Meer zu versinken - bereits in 30 oder 40 Jahren könnte dieses Paradies verschwunden sein.

Dabei ist das Inselreich an Schönheit und Faszination kaum zu überbieten. Auf einer Meeresfläche von 5,2 Millionen Quadratkilometern verteilen sich 32 kleine Atolle mit weißen Stränden und blauen Lagunen - sie bilden den weltweit größten, nur aus Atollen bestehenden Staat. Doch die Inseln erheben sich kaum mehr als zwei Meter über den Meeresspiegel. Viele Folgeprobleme des Klimawandels machen die Situation noch schwieriger.

Deshalb bauen Teatata und seine drei Söhne wie viele andere Bürger von Kiribati Mauern aus Steinen, abgestorbenen Korallen, Treibholz, Sand oder einfach Müll. Jeder baut vor sich hin und versucht, sein Haus zu schützen. Doch den immer häufigeren Sturmfluten sind diese Mauern nicht gewachsen. Mittlerweile gibt es Häuser, die bei Flut zu Inseln werden und nur über das Wasser erreichbar sind.

Ein weiterer verzweifelter Rettungsversuch ist das Anpflanzen von Mangroven. Sie sollen die Küsten Kiribatis gegen das steigende Wasser robuster und widerstandsfähiger machen. "Ich will nicht dabei zusehen, wie unser Land im Meer ertrinkt, deshalb helfe ich hier mit", sagt Vasiti Tebamare. Sie will sich vom drohenden Untergang nicht einschüchtern lassen. Aus diesem Grund engagiert sich Vasiti seit zwei Jahren bei "KiriCAN", dem Ableger einer internationalen Umweltschutzorganisation. Vasiti Tebamare denkt wie viele I-Kiribati, die stolz auf ihr Land und ihre farbenfrohe Kultur sind. Und sie macht auf die Ursachen des Klimawandels aufmerksam. "Die Industrieländer, die USA, China, Europa, verbrauchen fossile Brennstoffe für ihre eigenen Zwecke. Sie sorgen sich nur um sich selbst. Aber was ist mit uns?"

Die Regierung hat sogar schon Land auf den Fidschi-Inseln erworben, aber Vasiti und die meisten I-Kiribati können sich nicht vorstellen dort zu leben. "Wir wären nur Fremde ohne Heimat dort. So lange wir hier ein Dach über dem Kopf haben und einen Platz zum Schlafen und Kochen - sind wir glücklich." Längst ist der Klimawandel ein fester Bestandteil des Schulunterrichts. Schon die Zehnjährigen lernen bei Lehrerin Taontereke die Gründe für den Klimawandel kennen und wie die Landerosion vielleicht verhindert werden kann. Denn eines ist fast allen I-Kiribati gemein: Sie wollen ihr Land nicht freiwillig verlassen.

Weltbekannt wurde ein gescheiterter Versuch, eine neue Heimat zu finden: Ioane und seine Familie hatten als erste Klimaflüchtlinge offiziell Asyl in Neuseeland beantragt. Der Oberste Gerichtshof akzeptierte den Klimawandel nicht als Fluchtgrund und schob Ioane mit seiner Familie zurück in die Heimat ab.


(ARD/SWR)


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0:44
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:12
VPS 01:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rundschau

Das Schweizer Politmagazin

Moderation: Sandro Brotz

Verkehrte Welt:
Wenn Kantone um ein Asylzentrum buhlen

Sexismus:
Das Dilemma der Männer

Justiz-Krimi:
Die unglaubliche Geschichte des Ignaz Walker


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Donnerstag 16. November

Grenzerfahrung - Retten oder Abweisen?

Reportage von Philipp Zahn

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenPilot Fabio Zgraggen will als Luftaufklärer im Mittelmeer Flüchtlinge und Migranten vor dem Ertrinken retten. Dort aber sind private Retter nicht mehr gern gesehen.

Europa will mit Hilfe Libyens die Flüchtlingsroute im südlichen Mittelmeer schließen, damit immer ...

Text zuklappenPilot Fabio Zgraggen will als Luftaufklärer im Mittelmeer Flüchtlinge und Migranten vor dem Ertrinken retten. Dort aber sind private Retter nicht mehr gern gesehen.

Europa will mit Hilfe Libyens die Flüchtlingsroute im südlichen Mittelmeer schließen, damit immer weniger Menschen es bis nach Italien schaffen - immer weniger auch bis an die Schweizer Südgrenze.

Fabio Zgraggen kann nicht einfach zusehen, wie immer mehr Menschen bei ihrer gefährlichen Flucht übers Mittelmeer sterben - schätzungsweise 5000 Flüchtlinge und Migranten allein im letzten Jahr. Der erst 32-jährige Appenzeller hilft aus der Luft. Sechs Stunden am Tag fliegt er von Malta Richtung Libyen - auf der Suche nach seeuntauglichen Schlauchbooten mit oftmals mehr als 100 Menschen an Bord. Sie schaffen es nur mit Mühe ins offene Meer, geschweige denn, die Überfahrt nach Süditalien.

Korrespondent Philipp Zahn begleitet Anfang September die Arbeit des privaten Retters - denn sie wird immer schwieriger. Libysche Küstenwächter erhalten seit diesem Sommer Geld und Unterstützung aus Italien und sollen so schon in ihren Hoheitsgewässern die Migranten abfangen. Gleichzeitig kontrollieren aber auch libysche Milizen an Land das Geschäft der Schlepper.

Einfache Lösungen gibt es nicht, dass weiß der Autor, auch wenn alle in Europa den Rückgang von Flüchtlingen und Migranten begrüßen.

Ende August fährt Philipp Zahn zur italienisch-schweizerischen Grenze und trifft in Chiasso Patrick Benz. Er ist beim Grenzwachkorps für den Fachbereich "Migration" zuständig. Auch in Chiasso spürt man, dass immer weniger Migranten und Flüchtlinge den Weg über das Mittelmeer und über Italien bis in die Schweiz schaffen.

Wurden 2016 noch fast 34 000 rechtswidrige Aufenthalte an der Südgrenze registriert, sind es dieses Jahr in den ersten acht Monaten weniger als 12 000. Über 80 Prozent der Aufgegriffenen werden sofort an die Italiener zurücküberwiesen.

"Abweisen" ist für Patrick Benz das tägliche Geschäft. Nur wer glaubhaft einen Asylantrag in der Schweiz stellt, wird an das Sekretariat für Migration weiterüberwiesen. Das ist oft ein Dilemma und menschlich nicht immer einfach.


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Hessenreporter

Ein Flieger voller afrikanischer Rosen

Ganzen Text anzeigenFokko Doyen und sein Kollege müssen das Frachtflugzeug vorkühlen für eine sensible Fracht. Denn die Piloten aus Frankfurt nehmen in Nairobi Rosen an Bord.

Die meisten Rosen, die in Europa verkauft werden, kommen aus Kenia - rund acht Flugstunden und 6000 Kilometer ...
(ARD/HR)

Text zuklappenFokko Doyen und sein Kollege müssen das Frachtflugzeug vorkühlen für eine sensible Fracht. Denn die Piloten aus Frankfurt nehmen in Nairobi Rosen an Bord.

Die meisten Rosen, die in Europa verkauft werden, kommen aus Kenia - rund acht Flugstunden und 6000 Kilometer von Frankfurt entfernt, gezüchtet in Naivasha, auf riesigen Rosen-Plantagen.
"Hessenreporter" Andreas Graf durfte Pilot Fokko Doyen begleiten.

50 000 Menschen schneiden, sortieren und bündeln die Blumen im Schichtbetrieb. In LKW, auf drei Grad herunter gekühlt, werden die Rosen knapp hundert Kilometer nach Nairobi zum Flughafen transportiert. Beim Umladen darf die Crew keine Zeit verlieren. Die Kühlkette darf nicht unterbrochen werden, sonst sind die Blumen schnell kaputt. Sie sollen noch zwei Wochen halten.

40 Tonnen Rosen transportieren sie diesmal, allein im vergangenen Jahr haben sie mehr als 20 Millionen Rosen nach Deutschland geflogen. Fokko Doyen nutzt die Flüge nach Nairobi auch für sein privates Hilfsprojekt: Die Armut vor Ort hat ihn immer bewegt.

Gemeinsam mit seinem Arbeitgeber Lufthansa-Cargo gründete er vor zehn Jahren das Projekt Cargo Human Care. Mit Spenden konnten eine Schule, ein Kindergarten und ein Waisenhaus gebaut werden. Inzwischen gibt es sogar ein Medical Center, eine kleine medizinische Ambulanz, in der monatlich rund 2000 Patienten Hilfe finden.

Deshalb hat der 61-jährige Kapitän bei Flügen nach Nairobi oft Nahrung, Medikamente und einen Arzt mit an Bord. Zurück in Frankfurt kommen die Blumen gleich nach der Landung ins Perishable Center. Im deutschlandweit größten Frischezentrum wird die afrikanische Fracht begutachtet, sortiert und auf LKW und andere Flugzeuge verteilt.


(ARD/HR)


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Steffens entdeckt: Australien (1/2)

Der giftige Kontinent

Ganzen Text anzeigenIn der Reihe "Steffens entdeckt" ist Moderator Dirk Steffens in Australien unterwegs und begleitet den Giftexperten Bryan Fry und den Forscher Jamie Seymour bei der Arbeit.

Die meisten giftigen Tierarten der Welt leben in Australien. Vor allem im Norden des Kontinents, ...

Text zuklappenIn der Reihe "Steffens entdeckt" ist Moderator Dirk Steffens in Australien unterwegs und begleitet den Giftexperten Bryan Fry und den Forscher Jamie Seymour bei der Arbeit.

Die meisten giftigen Tierarten der Welt leben in Australien. Vor allem im Norden des Kontinents, auf der Cape York Halbinsel, wimmelt es förmlich von ihnen. Egal, ob Schlange, Fisch oder Spinne, viele dieser Tiere können dem Menschen gefährlich werden.

Deshalb hat man sie früher bekämpft, sogar versucht, sie auszurotten. Inzwischen weiß man, dass auch die giftigen Tiere eine wichtige Rolle spielen. Einige können sogar für die Menschen nützlich sein. Bryan Fry, der renommierteste Giftexperte des Kontinents, ist immer auf der Suche nach Giftschlangen zu Lande und zu Wasser. Er melkt die Tiere, damit ihr Gift später zu Medizin verarbeitet werden kann. Am Great Barrier Reef erforscht Jamie Seymour von der James Cook University seit fast 20 Jahren giftige Meeresbewohner. Dass es dort mehr von ihnen gibt als irgendwo sonst auf der Welt, führt er auf den einzigartigen Artenreichtum des Great Barrier Reef zurück. Viele Lebewesen können sich gegen ihre Feinde nicht anders als durch Gift wehren - so wie zum Beispiel Seeanemonen, die giftige Fangarme haben.


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Steffens entdeckt: Australien (2/2)

Eldorado der Natur

Ganzen Text anzeigenDas Great Barrier Reef, das größte Korallenriff der Erde, ist ein Weltwunder der Natur. Es ist auch eines der Ökosysteme, die weltweit am stärksten vom Klimawandel betroffen sind.

Dramatisch ist die Lage für die Koalas. Obwohl der Koala eine Symbolfigur des Landes ...

Text zuklappenDas Great Barrier Reef, das größte Korallenriff der Erde, ist ein Weltwunder der Natur. Es ist auch eines der Ökosysteme, die weltweit am stärksten vom Klimawandel betroffen sind.

Dramatisch ist die Lage für die Koalas. Obwohl der Koala eine Symbolfigur des Landes ist, wird sein Lebensraum mehr und mehr zerstört. Und was wäre Australien ohne Beuteltiere?

An der Küste vor dem Great Barrier Reef liegen die Wet Tropics, ein Regenwald, dessen Artenvielfalt noch größer ist als die des Riffs. Baumkängurus und Ringbeutler leben dort. Dirk Steffens trifft Ernie, einen gelehrten Aborigine, der ein Meister im Aufspüren der Tiere ist - sehr zur Verwunderung der Forscher.


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Steffens entdeckt: Amazonien

Grüne Lunge der Erde

Ganzen Text anzeigenNirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele und exotische Pflanzen- und Tierarten wie im Amazonasgebiet. Doch der Regenwald ist durch Wilderei bedroht.

Die Reihe "Steffens entdeckt" zeigt die letzten Paradiese der Erde. In dieser Folge ist Moderator Dirk Steffens im ...

Text zuklappenNirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele und exotische Pflanzen- und Tierarten wie im Amazonasgebiet. Doch der Regenwald ist durch Wilderei bedroht.

Die Reihe "Steffens entdeckt" zeigt die letzten Paradiese der Erde. In dieser Folge ist Moderator Dirk Steffens im Amazonas-Becken unterwegs und trifft Forscher, Umwelt- und Tierschützer, aber auch Holzfäller und Schmuggler.


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Steffens entdeckt: Grönland

Eisige Wildnis

Ganzen Text anzeigenDer Nationalpark Nordost Grönland ist mit fast einer Million Quadratkilometern der größte der Welt. Kältespezialisten wie Eisbären, Moschusochsen und Walrosse sind hier zuhause.

Ihr Lebensraum ist akut gefährdet. Bedingt durch den Klimawandel droht ein Viertel ...

Text zuklappenDer Nationalpark Nordost Grönland ist mit fast einer Million Quadratkilometern der größte der Welt. Kältespezialisten wie Eisbären, Moschusochsen und Walrosse sind hier zuhause.

Ihr Lebensraum ist akut gefährdet. Bedingt durch den Klimawandel droht ein Viertel des Inlandeises abzuschmelzen.

Dirk Steffens besucht die dänische Forschungsstation Zackenberg. Von hier aus macht er sich gemeinsam mit dem Biologen Jannik Hansen auf den Weg zu einer Herde Moschusochsen. Weltweit gibt es nur noch 30 000 Exemplare, etwa die Hälfte lebt im Nationalpark Grönland. Der Weg zu den Weidegründen ist nicht ungefährlich, per Boot über den Zackenberg-Älv. Normalerweise ein dünnes Rinnsal ist er jetzt im Sommer durch die Gletscherschmelze zu beachtlicher Breite angeschwollen.

Gletscher, die sich bereits durch den Klimawandel zurückgezogen haben, demonstriert Kenny Madsen, Ranger auf Zackenberg. Vor ein paar Jahren noch reichte das Eis bis an den Fjord, jetzt müssen Dirk und Kenny sich über Geröllpisten mehrere Stunden lang auf den Weg machen, um den Gletscherrand zu erreichen. Wo vor Jahren noch tiefster Frost herrschte, wachsen heute Blumen.

Gase, die im Boden der Tundra über Jahrtausende eingefroren waren und jetzt bei steigenden Temperaturen wieder in die Luft entweichen, untersuchen Julie Falk und ihr schwedischer Kollege Torbern Tägesson. Die beiden Geowissenschaftler befürchten eine Katastrophe, sollte der Permafrostboden abtauen. Dann würden vermutlich große Mengen Methangase freigesetzt und den Treibhauseffekt noch weiter steigern.

Die Insel Sandoien ist Dirk Steffens letzte Station auf seiner Reise durch Grönland und einer der wenigen Plätze der Erde, wo Walrosse aus der Nähe beobachtet werden können. Nur 15 000 Exemplare haben die Jagd im vergangenen Jahrhundert überlebt. Mittlerweile stehen die Tiere unter Schutz - trotzdem hat sich der Bestand noch nicht wieder erholt.

Der Norden Grönlands ist eine der wenigen Regionen der Welt, die ausschließlich den Tieren und ein paar wenigen Forschern gehört. Beste Voraussetzungen für ein ungestörtes Dasein, wäre da nicht die Klimaerwärmung, die das Eis zum Schmelzen bringt.


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5:40
VPS 05:35

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Newton

Hightech-Expedition in die Tiefsee

Neues aus der Welt der Wissenschaft

Sendung von Charles-Antoine de Rouvre und Jérôme Scemla
Deutsche Bearbeitung: Michaela Taleb

Moderation: Matthias Euba

Ganzen Text anzeigenDie Tiefsee ist Lebensraum verschiedener Meerestiere, die bisher auch den Forschern weitgehend verborgen geblieben sind. "Newton" zeigt einen Tauchgang in die Geschichte der Evolution.

Selbst zweitausend Meter unter der Meeresoberfläche konnte sich Leben in Dunkelheit ...
(ORF)

Text zuklappenDie Tiefsee ist Lebensraum verschiedener Meerestiere, die bisher auch den Forschern weitgehend verborgen geblieben sind. "Newton" zeigt einen Tauchgang in die Geschichte der Evolution.

Selbst zweitausend Meter unter der Meeresoberfläche konnte sich Leben in Dunkelheit entwickeln: Fische, Krebse und Nesseltiere, die Forscher zuvor noch nie gesehen haben und Arten, die bisher in ganz anderen Weltmeeren vermutet wurden.

Die unwirtlichen Lebensbedingungen in der Tiefsee, absolute Dunkelheit und gigantischer Wasserdruck, machen es den Meeresforschern sehr schwer, zu ihren Forschungsobjekten zu gelangen. Eine Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie ermöglicht nun einigen Meeresbiologen, das Hightech-Equipment von Bohrfirmen zu nutzen und mit Hilfe von hochentwickelten Robotern einen Blick auf den meist schlammig, grauen Meeresboden zu werfen: Ihre Reise führt sie zunächst auf Ölplattformen und Bohrinseln mitten im Ozean, vor die Küste Ostafrikas oder Australiens. Von dort aus werden Unterwasserfahrzeuge und Roboter in die Tiefe gelassen - alle im Dienst der Wissenschaft.

Vom sicheren und trockenen Kontrollraum aus können die Ozeanforscher so am Monitor an Bord der Bohrinseln und Expeditionsschiffe verfolgen, welche Lebensformen sich im Laufe von Millionen Jahren der Evolution am Meeresgrund gebildet haben.


(ORF)