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November 2017
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Sonntag, 3. September
Programmwoche 36/2017
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6:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Baron Münchhausen (1/2)

Fernsehfilm, Deutschland 2012

Darsteller:
Baron MünchhausenJan Josef Liefers
Zarin KatharinaKatja Riemann
GrigorijTonio Arango
ConstanzeJessica Schwarz
FriedaHelen/Isabelle Ottmann
u.a.
Buch: Andreas Linke
Regie: Marc O. Seng
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenHieronymus Carl Friedrich von Münchhausen hat schon bessere Tage erlebt, da lockt ein neues Abenteuer: Die Mutter des Zirkuskinds Frieda zu suchen, die behauptet, seine Tochter zu sein.

Mit ihr und der schönen Landadligen Constanze von Hellberg macht der Baron sich ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenHieronymus Carl Friedrich von Münchhausen hat schon bessere Tage erlebt, da lockt ein neues Abenteuer: Die Mutter des Zirkuskinds Frieda zu suchen, die behauptet, seine Tochter zu sein.

Mit ihr und der schönen Landadligen Constanze von Hellberg macht der Baron sich auf den weiten Weg nach Sankt Petersburg. Gemeinsam sucht das Trio nach einem Schiff zur Überfahrt nach Russland und erlebt neue "Münchhausen"-Abenteuer.

Erzählte der alternde Baron eben noch abgerissen und mittellos vom Ritt auf der Kanonenkugel, mit dem er die Osmanen vertrieb, und von der Eroberung der mächtigen und schönen Zarin Katharina der Großen in Petersburg, so befindet er sich nun in einer Welt von Piraten, Soldaten, einer Wahrsagerin, eingebildeter und realer Magie. Und dann findet sich Münchhausen auch auf einer Kanonenkugel wieder - sie katapultiert ihn und die kleine Frieda auf den Mond. Mit einem Seil müssen sich die beiden zur Erde hinabhangeln - mitten in den tiefsten, russischen Winter. In der klirrenden Kälte frieren selbst die russischen Posthörner fest. Doch Frieda scheint es nicht eilig zu haben, zu ihrer Mutter zurückzukehren.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Baron Münchhausen (2/2)

Fernsehfilm, Deutschland 2012

Darsteller:
Baron MünchhausenJan Josef Liefers
Zarin KatharinaKatja Riemann
GrigorijTonio Arango
ConstanzeJessica Schwarz
FriedaHelen/Isabelle Ottmann
u.a.
Buch: Andreas Linke
Regie: Marc O. Seng
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenIn der zweiten Folge der Neuverfilmung der Abenteuer des Baron Münchhausen mit Jan Josef Liefers finden der Baron und Frieda eine glanzvolle Zuflucht im märchenhaften Palast der Zarin Katharina.

Doch diese entpuppt sich als intrigantes Biest. Sie will Münchhausen ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIn der zweiten Folge der Neuverfilmung der Abenteuer des Baron Münchhausen mit Jan Josef Liefers finden der Baron und Frieda eine glanzvolle Zuflucht im märchenhaften Palast der Zarin Katharina.

Doch diese entpuppt sich als intrigantes Biest. Sie will Münchhausen für sich und ist eifersüchtig auf das kleine Mädchen, das ihrem Baron so ähnlich sieht. Als sie hinter Friedas Geheimnis kommt, ist diese ihres Lebens nicht mehr sicher.

Sie wird in den Palast des Sultans, des Todfeinds von Münchhausen, entführt. Mit Constanze von Hellberg und seinen Freunden Vladimor, dem stärksten, und Hermes, dem schnellsten Mann der Welt, macht der Baron sich auf, Frieda zu befreien. Aus dem Treibsand kann Münchhausen sich am eigenen Schopf herausziehen; doch wie gelangen er und seine Kumpane in den Sultanspalast? Sie verkleiden sich als Frauen - mit Schleiern und in feinster Seide. Prompt verliebt sich der Sultan in Fatima alias Münchhausen. Als die Scharade auffliegt und die Helden kurz vor der Hinrichtung stehen, provoziert Münchhausen den Sultan zu einer halsbrecherischen Wette. Doch selbst wenn Münchhausen die Wette gewinnen sollte: Wird der Sultan sich an sein Versprechen halten und die Helden ziehen lassen?


(ARD/SWR)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoFormat 4:3

Der Salzprinz

(Sol Nad Zlatom)

Slowakisches Märchen, BRD 1982

Darsteller:
König PravoslavKarol Machata
HofnarrJozef Kroner
Prinzessin WandaLuzena Kocurikova
Prinzessin BarbaraDietlinde Turban
Prinzessin MaruschkaLibuse Safránková
König NorbertJuraj Kukura
u.a.
Regie: Martin Holly
Länge: 85 Minuten

Ganzen Text anzeigenDas Märchen vom Salzprinzen erzählt die alte Sage von König Pravoslav, der seine drei Töchter auf eine schwierige Probe stellt. Er will wissen, welche ihn am meisten liebt.

Die jüngste Tochter - heimlich verlobt mit dem Salzprinzen, dem Sohn des Königs der ...

Text zuklappenDas Märchen vom Salzprinzen erzählt die alte Sage von König Pravoslav, der seine drei Töchter auf eine schwierige Probe stellt. Er will wissen, welche ihn am meisten liebt.

Die jüngste Tochter - heimlich verlobt mit dem Salzprinzen, dem Sohn des Königs der Unterwelt - antwortet, sie liebe ihren Vater so sehr wie die Menschen das Salz. Daraufhin verstößt König Pravoslav die jüngste Tochter.

Auch der König der Unterwelt ist verärgert, weil sein Sohn, der Salzprinz, eine Sterbliche liebt. Zur Strafe verwandelt er seinen Sohn in eine Salzsäule. Über das Königreich Pravoslavs verhängt er einen Fluch: Alles Salz verwandelt sich in Gold. Bald herrscht dort große Not, denn die Menschen können ihre Speisen nicht mehr würzen.


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10:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionFormat 4:3Videotext Untertitel

Der Froschkönig

(Zabi Kral)

Frei nach dem Märchen der Brüder Grimm, Deutschland 1991

Darsteller:
KöniginIris Berben
KönigMichael Degen
HeinrichKarel Greif
RoseTherese Herz
HippolytusJirí Sovák
u.a.
Regie: Juray Herz
Länge: 91 Minuten

Ganzen Text anzeigenLaut einer Prophezeiung droht dem Königreich Unheil, wenn die Prinzessin nicht innerhalb eines Jahres heiratet. Die hat anderes im Kopf und spielt dem verliebten Prinzen lieber Streiche.

Als der sein Versprechen bricht, der Prinzessin ewig treu zu sein, verwandelt ihn ...

Text zuklappenLaut einer Prophezeiung droht dem Königreich Unheil, wenn die Prinzessin nicht innerhalb eines Jahres heiratet. Die hat anderes im Kopf und spielt dem verliebten Prinzen lieber Streiche.

Als der sein Versprechen bricht, der Prinzessin ewig treu zu sein, verwandelt ihn die Fee in einen Frosch. Das Jahr geht dem Ende zu, und das Volk wird unruhig. Da verliert die Prinzessin ihren goldenen Ball, und ein seltsamer Frosch bietet ihr seine Hilfe an.

Als Gegenleistung muss die Prinzessin ihm erlauben, mit ihr zu spielen, mit ihr zu essen und in ihrem Bett zu schlafen. Aber als die Prinzessin ihre goldene Kugel hat, bricht sie ihr Versprechen und läuft davon.


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11:55
Videotext Untertitel

Rumpelstilzchen

Frei nach dem Märchen der Brüder Grimm, Österreich 2006

Darsteller:
RumpelstilzchenKatharina Thalbach
MarieMarie-Christine Friedrich
König MichaelSebastian Fischer
Heinrich von SchotterErich Schleyer
MüllerFritz Egger
u.a.
Regie: Andi Niessner
Länge: 82 Minuten

Ganzen Text anzeigenWer kennt es nicht, das Rumpelstilzchen, das der schönen Müllerstochter im Schlossturm dreimal hilft, Stroh zu Gold zu spinnen. Und jedes Mal verlangt es ein wertvolles Pfand.

Erst ihren Ring, dann ihre Kette und dann ihr erstes Kind, wenn sie Königin ist. Doch als ...

Text zuklappenWer kennt es nicht, das Rumpelstilzchen, das der schönen Müllerstochter im Schlossturm dreimal hilft, Stroh zu Gold zu spinnen. Und jedes Mal verlangt es ein wertvolles Pfand.

Erst ihren Ring, dann ihre Kette und dann ihr erstes Kind, wenn sie Königin ist. Doch als das Rumpelstilzchen das Kind holen will, verteidigt es die Königin mit ihrer ganzen Liebe. Gemeinsam mit dem König und ihren guten Freunden schlägt sie das Böse in die Flucht.


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13:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 Audio

Prinz Himmelblau und Fee Lupine

Märchenfilm, Deutschland 2016

Darsteller:
Fee LupineRuby O. Fee
Prinz HimmelblauJonathan Berlin
ConfidanteFriederike Kempter
KöniginMechthild Grossmann
Schwester ElliSarina Radomski
u.a.
Regie: Markus Dietrich
Länge: 59 Minuten

Ganzen Text anzeigenNach dem Wunsch seiner Mutter soll Prinz Himmelblau eine Prinzessin heiraten. Auf keinen Fall darf diese magische Kräfte besitzen. Doch dann trifft Prinz Himmelblau die Fee Lupine.

Die entzückende Fee lebt mit ihrem Pony Alfonse und ihrer Schwester Elli bei den Feen ...
(ARD/RB/MDR)

Text zuklappenNach dem Wunsch seiner Mutter soll Prinz Himmelblau eine Prinzessin heiraten. Auf keinen Fall darf diese magische Kräfte besitzen. Doch dann trifft Prinz Himmelblau die Fee Lupine.

Die entzückende Fee lebt mit ihrem Pony Alfonse und ihrer Schwester Elli bei den Feen mitten im Königreich. Als die Königin sie mit ihrem magischen Fernglas entdeckt, ist sie entsetzt und greift ein.

Da die Zeit drängt und sie sich keinen besseren Rat weiß, lässt sie die Hexe Confidante aus dem Turmverlies holen. Confidante sitzt dort seit zwei Jahren, weil sie versucht hatte, die Königin mit Hexenkunst vom Thron zu befördern. Sie soll nun verhindern, dass sich Himmelblau und Lupine verlieben.

Confidante, verkleidet als Krämerin, sucht Himmelblau und Lupine auf - und belegt sie mit einem doppelten Fluch: Ist der eine wunderschön, hat er einen schlechten Charakter. Der andere dagegen ist an dem Tag hässlich, aber von reinem Herzen. Und so soll es wechseln, Tag für Tag. Was niemand weiß: Confidante plant insgeheim, selbst Himmelblaus Frau zu werden und die Macht im Königreich an sich zu reißen.

Zunächst scheint Confidantes finsterer Plan aufzugehen. Himmelblau und Lupine haben mit dem Fluch schwer zu kämpfen. Sie erkennen sich in ihrer jeweils verfluchten Form nicht wieder. Sie können sich nicht leiden, werden besorgt beäugt von Elli und Fred. Doch am Ende kann ihre Liebe den Fluch besiegen - mit ein wenig Hilfe von Pony Alfonse und der geballten guten Macht aller Feen beim nächtlichen Showdown mit der Hexe im Feenwald.


(ARD/RB/MDR)


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14:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Vom Fischer und seiner Frau

Märchenfilm, Deutschland 2013

Darsteller:
Fischer HeinFabian Busch
IlsebillKatharina Schüttler
Fischer KlaasPeter-Heinrich Brix
Bischof BenediktRudolf Kowalski
Graf LausenburgPatrick Heyn
u.a.
Regie: Christian Theede
Länge: 59 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin Fischer lebt mit seiner Frau Ilsebill in einem alten Pott am Meer. Eines Tages fängt er einen Butt, der ein verwunschener Prinz ist und um sein Leben bittet. Der Fischer lässt ihn frei.

Als Ilsebill das hört, fragt sie ihren Mann, ob er sich im Tausch gegen die ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenEin Fischer lebt mit seiner Frau Ilsebill in einem alten Pott am Meer. Eines Tages fängt er einen Butt, der ein verwunschener Prinz ist und um sein Leben bittet. Der Fischer lässt ihn frei.

Als Ilsebill das hört, fragt sie ihren Mann, ob er sich im Tausch gegen die Freiheit des Fisches nichts von ihm gewünscht habe. Als er verneint, drängt sie ihn, den Butt noch einmal zu rufen, um sich eine schöne Hütte zu wünschen. Den Wunsch erfüllt der Fisch prompt.

Aber schon bald ist Ilsebill wieder unzufrieden. Immer wieder verlangt sie von ihrem Mann, den Butt um mehr zu bitten. Der Fischer teilt die Wünsche seiner Frau nicht, beugt sich aber trotz wachsender Angst ihrem Willen. Je maßloser Ilsebills Wünsche werden, desto bedrohlicher verschlechtert sich das Wetter. Doch der Fischer geht immer wieder zum Meer und ruft das berühmte "Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje in der See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will". Bald bricht Unheil über das Paar herein.


(ARD/NDR)


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15:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

König Drosselbart

(Kral Drozida Brada)

Frei nach dem Märchen der Brüder Grimm, CSSR 1984

Darsteller:
König DrosselbartLukás Vaculík
Prinzessin AnnaAdriana Tarábková
Prinzipal/Kerkermeister /König OttoMarián Labuda
König MatthäusGerhard Olschewski
Fürstin MariaMaria Schell
u.a.
Regie: Miroslav Luther
Länge: 93 Minuten

Ganzen Text anzeigenAn seinem Geburtstag führt eine Gauklertruppe Prinz Michael ein groteskes Schauspiel vor, in dem jeder noch so ehrenhafte Freier von einer hochmütigen Prinzessin verspottet wird.

Die schöne Prinzessin Anna soll als Vorbild für das Stück gedient haben. Prinz ...

Text zuklappenAn seinem Geburtstag führt eine Gauklertruppe Prinz Michael ein groteskes Schauspiel vor, in dem jeder noch so ehrenhafte Freier von einer hochmütigen Prinzessin verspottet wird.

Die schöne Prinzessin Anna soll als Vorbild für das Stück gedient haben. Prinz Michael will kaum glauben, dass es eine derart hochnäsige Prinzessin tatsächlich geben soll. Er wird neugierig und schleicht sich heimlich ins Schloss von Annas Vater.

Um unerkannt zu bleiben, klebt sich Prinz Michael einen Schnurrbart an. Als er Anna entdeckt, ist er überwältigt von ihrer Schönheit. Er hält um ihre Hand an, doch Anna verhöhnt Michael. Eher werde sie einen Bettler heiraten, bevor sie ihn, den sie spöttisch "König Drosselbart" nennt, zum Mann nehme.

Der über die Unverschämtheit seiner Tochter erboste Vater befiehlt daraufhin, dass Anna den ersten Bettler, der am Morgen vor dem Burgtor erscheint, heiraten muss. Verkleidet erscheint Prinz Michael. Anna muss dem Bettler folgen und von nun an in Armut mit ihm leben. Mit Hilfe der Schauspielertruppe lässt Michael sie allerlei Prüfungen bestehen. Zuletzt spielt er ihr vor, im Verließ sterben zu müssen.

Anna hat längst ihren Hochmut abgelegt, der Bettler ist ihr mittlerweile wichtiger als alles andere. Der vielen Rollen wegen, die ihr der "König Drosselbart" vorgespielt hat, zögert Anna, als sie erfährt, dass alles nur ein Spiel war. Ihre Liebe gilt dem Bettler und nicht dem König.


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16:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Die goldene Gans

Märchenkomödie nach den Brüdern Grimm, Deutschland 2013

Darsteller:
Till (Dummling)Jeremy Mockridge
Prinzessin LuiseJella Haase
König EduardIngo Naujoks
Prinz AmandusArndt Schwering-Sohnrey
EdeltraudUlrike Krumbiegel
u.a.
Regie: Carsten Fiebeler
Länge: 88 Minuten

Ganzen Text anzeigenNiemand im Dorf schätzt den Dummling, den kleinen Bruder der beiden verschlagenen und eigennützigen Tischlerbrüder. Doch der Dummling sieht mehr als die anderen.

Allein der Dummling erkennt, dass es nicht Arroganz ist, die Prinzessin Luise nicht lächeln lässt, ...

Text zuklappenNiemand im Dorf schätzt den Dummling, den kleinen Bruder der beiden verschlagenen und eigennützigen Tischlerbrüder. Doch der Dummling sieht mehr als die anderen.

Allein der Dummling erkennt, dass es nicht Arroganz ist, die Prinzessin Luise nicht lächeln lässt, sondern Traurigkeit. Er ist auch der einzige, der einem geheimnisvollen Bettler etwas zu essen gibt. Dafür wird er mit einer goldenen Gans belohnt.

Die Gans will der Dummling nun der traurigen Prinzessin schenken. Doch er hat nicht mit der Habgier der Dörfler gerechnet: Ein paar goldene Federn wenigstens will jeder haben. Doch alle, die nach der Gans greifen, bleiben kleben. Und so zieht der Dummling bald eine kuriose Menschenschlange hinter sich her auf seinem Weg ins Schloss.

Dort ist das Lachen seit dem Tod der Königin verstummt. Der König ist in Melancholie versunken. Die strenge Tante Edeltraut lässt Prinzessin Luise von einem Lächelmeister unterrichten, denn Luise soll mit Prinz Amandus verlobt werden, und dafür muss sie lächeln können. Als das misslingt, bleibt nur noch ein Ausweg: Der König verspricht Luises Hand dem Ersten, der sie zum Lachen bringt.


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18:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel
Sonntag 03. September

Das singende, klingende Bäumchen

Märchenfilm, Deutschland 2016

Darsteller:
PrinzessinJytte-Merle Böhrnsen
PrinzLucas Prisor
WaldgeistOli Bigalke
KönigHeinz Hoenig
KnechtDenis Schmidt
u.a.
Regie: Wolfgang Eißler
Länge: 60 Minuten

Ganzen Text anzeigenUm die Liebe der hochmütigen Prinzessin Tausendschön zu erringen, macht sich ein Prinz auf die Suche nach dem singenden, klingenden Bäumchen und findet es bei einem bösen Zwerg.

Dieser hat eine Bedingung: Bis zum Abend muss das Bäumchen singen, was nur glückt, ...
(ARD/RBB)

Text zuklappenUm die Liebe der hochmütigen Prinzessin Tausendschön zu erringen, macht sich ein Prinz auf die Suche nach dem singenden, klingenden Bäumchen und findet es bei einem bösen Zwerg.

Dieser hat eine Bedingung: Bis zum Abend muss das Bäumchen singen, was nur glückt, wenn die Königstochter ihn wirklich liebt. Da sie aber hartherzig ist, wird der Prinz in einen Bären verwandelt.

Er entführt die gefühllose Schöne in den Zaubergarten, wo sie zur Strafe für ihre stets unsinnigen und boshaften Befehle ihrer Schönheit beraubt wird. Nun endlich kann sie ihr Herz öffnen und verliebt sich sogar in den Bären. Der Zwerg allerdings sieht seine Pläne durchkreuzt und lockt die Prinzessin aus dem Zauberwald. Bald durchschaut sie das böse Spiel und scheut keine Gefahr, um zu dem Bären zurückzukehren. Und nun kann sie auf die Hilfe ihrer neuen Freunde, der Tiere, vertrauen.


(ARD/RBB)


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19:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Das Märchen vom Schlaraffenland

Märchenfilm, Deutschland 2016

Darsteller:
Paul BjörnBjörn Ingmar Böske
PralinaKlara Deutschmann
MutterJudith Engel
VaterHeikko Deutschmann
MagdaMaria Matschke
u.a.
Regie: Carsten Fiebler
Länge: 60 Minuten

Ganzen Text anzeigenPauls Leben ist geprägt von Hunger und harter Arbeit. Seine Schwester ist krank und bräuchte dringend Medizin. Da naht unverhofft Hilfe ...

Uwe Ochsenknecht, Heikko Deutschmann und Issak Dentler gehören zum Ensemble der Darsteller in dem Märchen, dass die ...
(ARD/HR)

Text zuklappenPauls Leben ist geprägt von Hunger und harter Arbeit. Seine Schwester ist krank und bräuchte dringend Medizin. Da naht unverhofft Hilfe ...

Uwe Ochsenknecht, Heikko Deutschmann und Issak Dentler gehören zum Ensemble der Darsteller in dem Märchen, dass die Geschichte von der Suche nach dem Schlaraffenland erzählt und die Frage stellt, ob hier wirklich das Paradies ist.

Als Paul und seine Schwester in die Stadt gehen, um Reisig zu verkaufen, treffen sie auf den fahrenden Gaukler "Meister Feuerstein". Für ein paar Taler will der Gaukler die Wegbeschreibung ins Schlaraffenland verkaufen. Um an die Wegbeschreibung zu gelangen, gibt Paul das Einzige, was die Familie noch hat: die Ziege Berta. Als Paul schließlich vor einer Felswand steht und der Weg zu enden scheint, muss er erkennen, dass er einem Betrüger aufgesessen ist.

Von einem Holzfäller erfährt er schließlich, dass den Weg ins Schlaraffenland nur ein "sehender Blinder" kenne. Tagelang irrt er durch den Wald. Da erscheint tatsächlich der sehende Blinde und will ihn prüfen. Paul besteht die Prüfung, frisst sich durch die Grießbreimauer und landet im Schlaraffenland. Dort trifft er Pralina. Sie zeigt ihm ihre Heimat, in der es alles im Überfluss gibt: Würste wachsen an den Bäumen, und wer sich zu alt fühlt, steigt einfach in den Jungbrunnen. Paul und Pralina verlieben sich ineinander. Sie erkennt, wie langweilig ihr bisheriges Leben war. Sofort würde sie mit Paul in die "Drübenwelt" gehen.


(ARD/HR)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Die sechs Schwäne

Frei nach dem Märchen der Brüder Grimm, Österreich 2012

Darsteller:
ConstanzeSinja Dieks
Königin SieglindeJulia Jäger
Prinz MarkusAndré Kaczmarczyk
HeinrichAnton Algrang
OttoHenning Peker
u.a.
Regie: Karola Hattop
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie Müllerstochter Constanze scheut kein Opfer, um den schrecklichen Fluch des Vaters von ihren sechs Brüdern zu lösen: Die nämlich fristen als Schwäne ein hoffnungsloses Dasein.

Zu Menschen werden sie nur dann wieder, wenn die Schwester sechs Jahre schweigt und ...

Text zuklappenDie Müllerstochter Constanze scheut kein Opfer, um den schrecklichen Fluch des Vaters von ihren sechs Brüdern zu lösen: Die nämlich fristen als Schwäne ein hoffnungsloses Dasein.

Zu Menschen werden sie nur dann wieder, wenn die Schwester sechs Jahre schweigt und ihnen Hemden aus Brennnesseln webt. Constanze zögert keine Sekunde. Als sich allerdings Prinz Markus in sie verliebt, steht plötzlich das Gelingen ihres Planes auf dem Spiel.

Gerade feiert Constanze ihren 18. Geburtstag, als sie unversehens auf ein streng gehütetes Geheimnis stößt. Ein Leben lang hatte ihr niemand einen Hinweis auf Geschwister gegeben. Nun aber entdeckt sie staunend, dass es sechs Brüder geben muss, die durch ein unbedachtes Wort des Vaters am Tage der Geburt ihrer Schwester in schneeweiße Schwäne verwandelt worden sind. Constanze ist fassungslos.

Sie ist es umso mehr, als plötzlich und wie von Zauberhand geführt, die sechs Schwäne erscheinen. Sie beichten ihrer Schwester, dass nur sie alleine den Fluch bezwingen kann: Sechs Jahre lang dürfe Constanze kein einziges Wort sprechen und müsse dabei Hemden aus Brennnesseln nähen. Die Hemden vermögen es endlich, die Schwäne wieder in Brüder zu verwandeln.

Die Schwester überlegt keine Sekunde. Augenblicklich verlässt sie den Hof und den reumütigen Vater, begibt sich mutig in die dunklen Wälder und beginnt, einsam und stumm, ihr schmerzhaftes Tagwerk. Als sie eines Tages auf den Prinzen des Landes trifft, wandelt sich ihr Leben erneut. Der Prinz verliebt sich so unsterblich in die rätselhafte Fremde, dass er trotz aller mütterlichen Widerstände Constanze heiratet.

Während das Mädchen versucht, ihre Liebe zu schützen und doch gleichzeitig ihrem Versprechen nachzukommen, das Garn für die Hemden zu spinnen, wächst sich die Missgunst der alten Königin mehr und mehr aus. Die nämlich legt ein Gespinst aus Intrigen und Verleumdungen um das unschuldige Mädchen und nennt sie, kaum hat Constanze ihr erstes Kind geboren, unverhohlen eine Hexe. Hexen aber müssten auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden.

Vor Kulissen in Thüringen (die Neuenburg an der Unstrut, Burg Querfurt und Kloster Memleben) spielen Sinja Dieks (Constanze), André Kaczmarczyk (Prinz Markus), Julia Jäger (Königin Sieglinde) an der Spitze eines vielköpfigen Ensembles, das diesem Märchen gleichermaßen Charme, Dramatik und Unverwechsel-barkeit verleiht.


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21:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen

Märchenfilm, Deutschland 2014

Darsteller:
MichelTim Oliver Schultz
Prinzessin ElisabethIsolda Dychauk
KönigHeiner Lauterbach
WirtMilan Peschel
VaterJochen Nickel
u.a.
Regie: Mario Giordano
Länge: 59 Minuten

Ganzen Text anzeigenTöpfersohn Michel hat ein Problem: Er kann sich einfach nicht fürchten, nicht einmal ein kleines bisschen. Also zieht er hinaus in die Welt, um das Fürchten zu lernen.

Mitten im Moor trifft er auf Irrlichter und zwei zu allem entschlossene Moorleichen. Prinzessin ...
(ARD/RB)

Text zuklappenTöpfersohn Michel hat ein Problem: Er kann sich einfach nicht fürchten, nicht einmal ein kleines bisschen. Also zieht er hinaus in die Welt, um das Fürchten zu lernen.

Mitten im Moor trifft er auf Irrlichter und zwei zu allem entschlossene Moorleichen. Prinzessin Elisabeth lebt währenddessen mit ihrem Vater, dem König, in einer Zeltstadt. Des Königs Schloss ist von Geistern besetzt. Es ist verflucht und unbewohnbar.

Die Prinzessin genießt das Abenteuerleben, aber der König findet: Eine Prinzessin soll wie eine Prinzessin leben! Er will nur eins - sein Schloss zurück. Deshalb verspricht er demjenigen, der es schafft, dem Spuk im Schloss ein Ende zu bereiten, die Hand seiner Tochter. Doch bislang sind alle Anwärter gescheitert. Die Schlossgeister haben schon Legionen von Prinzen das Fürchten gelehrt - allen voran das riesige, blaue Monster, das in der Eingangshalle lauert, und Tiamat, die furchterregende Geisterfrau.

Doch da gibt es ja einen, der sich vor gar nichts fürchtet, vor Geistern nicht, und auch nicht vor einer widerspenstigen Prinzessin.


(ARD/RB)


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22:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der Eisenhans

Frei nach dem Märchen der Brüder Grimm, Deutschland 2011

Darsteller:
JohannesLaurence Rupp
PrinzessinPaula Schramm
EisenhansMichael Mendl
Schwarzer RitterAndré M. Hennicke
KöniginMarion Mitterhammer
u.a.
Regie: Manuel Siebenmann
Länge: 84 Minuten

Ganzen Text anzeigenIm wilden Wald eines Königreiches haust ein geheimnisvoller Naturgeist - der Eisenhans (Michael Mendl). Weil schon viele Jäger im Wald verschwunden sind, darf niemand den Wald betreten.

Doch als der kleine Prinz Johannes (Laurence Rupp) acht Jahre alt wird, erscheint ...

Text zuklappenIm wilden Wald eines Königreiches haust ein geheimnisvoller Naturgeist - der Eisenhans (Michael Mendl). Weil schon viele Jäger im Wald verschwunden sind, darf niemand den Wald betreten.

Doch als der kleine Prinz Johannes (Laurence Rupp) acht Jahre alt wird, erscheint am Königshof ein Schwarzer Ritter (André M. Hennicke), der den Eisenhans fängt. In einen Käfig gesperrt, soll der Eisenhans sterben, doch der kleine Prinz lässt ihn frei.

Der Eisenhans entführt den Prinzen in den Wald, wo er lernt, aus eigener Kraft zu überleben. Doch seine Lehrzeit endet nicht dort. Denn als es Johannes nicht gelingt, den Goldbrunnen zu bewachen, muss er weiterziehen, sich als Küchenjunge und Gärtner bewähren und schließlich für seine geliebte Prinzessin in den Kampf gegen den Schwarzen Ritter ziehen. Erst als Retter des Königreiches fühlt Johannes sich stark genug, wieder der Prinz zu sein, als der er geboren wurde.

Die österreichischen Burgen Rapottenstein, Finstergrün und das wilde Rauris bilden den romantischen Hintergrund für das Märchen.


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0:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

Frei nach dem Märchen der Brüder Grimm, Deutschland 2009

Darsteller:
HansBéla Baptiste
KönigLeonard Lansink
KöniginBeate Furcht
Prinzessin IsabellaIna-Alice Kopp
TeufelFritz Karl
u.a.
Regie: Hans-Günther Bücking
Länge: 76 Minuten

Ganzen Text anzeigenUm die Prinzessin heiraten zu können, muss der Müllerbursche Hans den Weg zur Hölle finden. Wenn es ihm nicht gelingt, dem Teufel drei goldene Haare zu stehlen, ist alles verloren.

Dann wird der Landesherr seine Tochter keinem Hungerleider, wie es Hans nun einmal ...

Text zuklappenUm die Prinzessin heiraten zu können, muss der Müllerbursche Hans den Weg zur Hölle finden. Wenn es ihm nicht gelingt, dem Teufel drei goldene Haare zu stehlen, ist alles verloren.

Dann wird der Landesherr seine Tochter keinem Hungerleider, wie es Hans nun einmal ist, zur Frau geben. Doch Hans ist ein Glückskind - schon seine Geburt stand unter einem guten Stern. Kein Wunder also, dass er in der Hölle eine überraschende Verbündete findet.

Dem Müllerburschen Hans wird schon an der Wiege prophezeit, dass er eines Tages die Tochter des Königs heiraten werde. Doch immer und immer wieder will sich die Weissagung, die der raffgierige König früh und mit Entsetzen in Erfahrung bringt, nicht erfüllen. Dem Landesherrn graut es vor einem Hungerleider als Schwiegersohn, und so trachtet er Hans nach dem Leben.

Zwei Anschläge scheitern, mit dem dritten aber erhofft sich der König einen durchschlagenden Erfolg. Die Hand der Prinzessin, so befiehlt er, gewinne Hans nur, wenn es ihm gelänge, die drei goldenen Haare des Teufels herbeizuschaffen. Hans nimmt die Aufgabe an. Ein Falke, der ihm seit Kindesbeinen zur Seite steht, begleitet und lenkt die Reise ins Unbekannte. Tief im Herzen der Unterwelt gewinnt Hans im Sturm des Teufels Großmutter für seine Zwecke und steht schließlich vor dem alles entscheidenden Duell mit dem feuerroten Fürsten der Hölle.

Was klingt wie ein Aufmarsch dunkler Bösewichter, entpuppt sich schnell als wendungsreiche Liebesgeschichte. Der gewitzte Müllersohn und die nicht minder scharfsichtige Prinzessin, die beide füreinander bestimmt sind und doch lange nicht zueinander kommen können, tragen ebenso witzig durch die wendungsreiche Handlung, wie sie entschlossen sind, die ihnen gestellten Hindernisse zu überwinden.

Hans läuft den Räubern des Düsterwaldes ins Netz und profitiert doch letztlich von ihrer Wut auf den böswilligen König. Der Müllersohn blamiert sich bei Hofe und hinterlässt bei seiner Prinzessin doch einen unsterblichen Eindruck. Er erlebt auf seinem Marsch zur Hölle Hunger und Elend und kehrt doch als einer zurück, der allenthalben die Not ins Glück wandelt. Und er steht am Ende wieder selig seiner Prinzessin gegenüber, die allem Zwang durch den herzlosen Vater und der ihm treu ergebenen Schwiegermutter getrotzt hat.

Das Drehbuch von Bettina Janis lässt den Kern der Geschichte und damit den Kern all jener Szenen, die sich den Lesern des Grimmschen Märchens unvergesslich eingeprägt haben, unverändert. Janis spinnt die Geschichte aber gleichwohl in ihren Charakteren, Auftritten und Verstrickungen aus und gibt ihr damit einen Anstrich, der Groß und Klein spannende Unterhaltung bietet.


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1:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Die sechs Schwäne

Frei nach dem Märchen der Brüder Grimm, Österreich 2012

Darsteller:
ConstanzeSinja Dieks
Königin SieglindeJulia Jäger
Prinz MarkusAndré Kaczmarczyk
HeinrichAnton Algrang
OttoHenning Peker
u.a.
Regie: Karola Hattop
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie Müllerstochter Constanze scheut kein Opfer, um den schrecklichen Fluch des Vaters von ihren sechs Brüdern zu lösen: Die nämlich fristen als Schwäne ein hoffnungsloses Dasein.

Zu Menschen werden sie nur dann wieder, wenn die Schwester sechs Jahre schweigt und ...

Text zuklappenDie Müllerstochter Constanze scheut kein Opfer, um den schrecklichen Fluch des Vaters von ihren sechs Brüdern zu lösen: Die nämlich fristen als Schwäne ein hoffnungsloses Dasein.

Zu Menschen werden sie nur dann wieder, wenn die Schwester sechs Jahre schweigt und ihnen Hemden aus Brennnesseln webt. Constanze zögert keine Sekunde. Als sich allerdings Prinz Markus in sie verliebt, steht plötzlich das Gelingen ihres Planes auf dem Spiel.

Gerade feiert Constanze ihren 18. Geburtstag, als sie unversehens auf ein streng gehütetes Geheimnis stößt. Ein Leben lang hatte ihr niemand einen Hinweis auf Geschwister gegeben. Nun aber entdeckt sie staunend, dass es sechs Brüder geben muss, die durch ein unbedachtes Wort des Vaters am Tage der Geburt ihrer Schwester in schneeweiße Schwäne verwandelt worden sind. Constanze ist fassungslos.

Sie ist es umso mehr, als plötzlich und wie von Zauberhand geführt, die sechs Schwäne erscheinen. Sie beichten ihrer Schwester, dass nur sie alleine den Fluch bezwingen kann: Sechs Jahre lang dürfe Constanze kein einziges Wort sprechen und müsse dabei Hemden aus Brennnesseln nähen. Die Hemden vermögen es endlich, die Schwäne wieder in Brüder zu verwandeln.

Die Schwester überlegt keine Sekunde. Augenblicklich verlässt sie den Hof und den reumütigen Vater, begibt sich mutig in die dunklen Wälder und beginnt, einsam und stumm, ihr schmerzhaftes Tagwerk. Als sie eines Tages auf den Prinzen des Landes trifft, wandelt sich ihr Leben erneut. Der Prinz verliebt sich so unsterblich in die rätselhafte Fremde, dass er trotz aller mütterlichen Widerstände Constanze heiratet.

Während das Mädchen versucht, ihre Liebe zu schützen und doch gleichzeitig ihrem Versprechen nachzukommen, das Garn für die Hemden zu spinnen, wächst sich die Missgunst der alten Königin mehr und mehr aus. Die nämlich legt ein Gespinst aus Intrigen und Verleumdungen um das unschuldige Mädchen und nennt sie, kaum hat Constanze ihr erstes Kind geboren, unverhohlen eine Hexe. Hexen aber müssten auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden.

Vor Kulissen in Thüringen (die Neuenburg an der Unstrut, Burg Querfurt und Kloster Memleben) spielen Sinja Dieks (Constanze), André Kaczmarczyk (Prinz Markus), Julia Jäger (Königin Sieglinde) an der Spitze eines vielköpfigen Ensembles, das diesem Märchen gleichermaßen Charme, Dramatik und Unverwechsel-barkeit verleiht.


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2:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Die goldene Gans

Märchenkomödie nach den Brüdern Grimm, Deutschland 2013

Darsteller:
Till (Dummling)Jeremy Mockridge
Prinzessin LuiseJella Haase
König EduardIngo Naujoks
Prinz AmandusArndt Schwering-Sohnrey
EdeltraudUlrike Krumbiegel
u.a.
Regie: Carsten Fiebeler
Länge: 88 Minuten

Ganzen Text anzeigenNiemand im Dorf schätzt den Dummling, den kleinen Bruder der beiden verschlagenen und eigennützigen Tischlerbrüder. Doch der Dummling sieht mehr als die anderen.

Allein der Dummling erkennt, dass es nicht Arroganz ist, die Prinzessin Luise nicht lächeln lässt, ...

Text zuklappenNiemand im Dorf schätzt den Dummling, den kleinen Bruder der beiden verschlagenen und eigennützigen Tischlerbrüder. Doch der Dummling sieht mehr als die anderen.

Allein der Dummling erkennt, dass es nicht Arroganz ist, die Prinzessin Luise nicht lächeln lässt, sondern Traurigkeit. Er ist auch der einzige, der einem geheimnisvollen Bettler etwas zu essen gibt. Dafür wird er mit einer goldenen Gans belohnt.

Die Gans will der Dummling nun der traurigen Prinzessin schenken. Doch er hat nicht mit der Habgier der Dörfler gerechnet: Ein paar goldene Federn wenigstens will jeder haben. Doch alle, die nach der Gans greifen, bleiben kleben. Und so zieht der Dummling bald eine kuriose Menschenschlange hinter sich her auf seinem Weg ins Schloss.

Dort ist das Lachen seit dem Tod der Königin verstummt. Der König ist in Melancholie versunken. Die strenge Tante Edeltraut lässt Prinzessin Luise von einem Lächelmeister unterrichten, denn Luise soll mit Prinz Amandus verlobt werden, und dafür muss sie lächeln können. Als das misslingt, bleibt nur noch ein Ausweg: Der König verspricht Luises Hand dem Ersten, der sie zum Lachen bringt.


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4:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

König Drosselbart

(Kral Drozida Brada)

Frei nach dem Märchen der Brüder Grimm, CSSR 1984

Darsteller:
König DrosselbartLukas Vaculik
Prinzessin AnnaAdriana Tarabkova
Prinzipal / Kerkermeister /Marian Labuda
König OttoGerhard Olschewski
König MatthäusMaria Schell
Fürstin Maria
u.a.
Regie: Miroslav Luther
Länge: 93 Minuten

Ganzen Text anzeigenAn seinem Geburtstag führt eine Gauklertruppe Prinz Michael ein groteskes Schauspiel vor, in dem jeder noch so ehrenhafte Freier von einer hochmütigen Prinzessin verspottet wird.

Die schöne Prinzessin Anna soll als Vorbild für das Stück gedient haben. Prinz ...

Text zuklappenAn seinem Geburtstag führt eine Gauklertruppe Prinz Michael ein groteskes Schauspiel vor, in dem jeder noch so ehrenhafte Freier von einer hochmütigen Prinzessin verspottet wird.

Die schöne Prinzessin Anna soll als Vorbild für das Stück gedient haben. Prinz Michael will kaum glauben, dass es eine derart hochnäsige Prinzessin tatsächlich geben soll. Er wird neugierig und schleicht sich heimlich ins Schloss von Annas Vater.

Um unerkannt zu bleiben, klebt sich Prinz Michael einen Schnurrbart an. Als er Anna entdeckt, ist er überwältigt von ihrer Schönheit. Er hält um ihre Hand an, doch Anna verhöhnt Michael. Eher werde sie einen Bettler heiraten, bevor sie ihn, den sie spöttisch "König Drosselbart" nennt, zum Mann nehme.

Der über die Unverschämtheit seiner Tochter erboste Vater befiehlt daraufhin, dass Anna den ersten Bettler, der am Morgen vor dem Burgtor erscheint, heiraten muss. Verkleidet erscheint Prinz Michael. Anna muss dem Bettler folgen und von nun an in Armut mit ihm leben. Mit Hilfe der Schauspielertruppe lässt Michael sie allerlei Prüfungen bestehen. Zuletzt spielt er ihr vor, im Verließ sterben zu müssen.

Anna hat längst ihren Hochmut abgelegt, der Bettler ist ihr mittlerweile wichtiger als alles andere. Der vielen Rollen wegen, die ihr der "König Drosselbart" vorgespielt hat, zögert Anna, als sie erfährt, dass alles nur ein Spiel war. Ihre Liebe gilt dem Bettler und nicht dem König.