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November 2017
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Dienstag, 6. Juni
Programmwoche 23/2017
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6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Peter Schneeberger

Ganzen Text anzeigenDemokratisches Weltparlament?
Über eine Utopie, die vielleicht bald Realität werden könnte - Gespräch mit Andreas Bummel

Sängerin Noga Erez aus Israel
Wir haben die Sängerin in Tel Aviv getroffen

Moderne Sklaverei
Syrische Arbeiter im ...

Text zuklappenDemokratisches Weltparlament?
Über eine Utopie, die vielleicht bald Realität werden könnte - Gespräch mit Andreas Bummel

Sängerin Noga Erez aus Israel
Wir haben die Sängerin in Tel Aviv getroffen

Moderne Sklaverei
Syrische Arbeiter im Libanon

Jazz-Legende
Treffen mit Pianist Joachim Kühn

Einheitsdenkmal
Bundestag mit klarer Mehrheit


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano: Organspende

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenAbsprung in den Tod
Wie Organe entnommen werden

Wie ein Sechser im Lotto
Wer bekommt ein neues Organ?

Herz vor Hirn
Organspende nach Kreislaufstillstand vergrößert den Pool der Spender

Ein neues Herz für Esma
Eine Transplantation ...

Text zuklappenAbsprung in den Tod
Wie Organe entnommen werden

Wie ein Sechser im Lotto
Wer bekommt ein neues Organ?

Herz vor Hirn
Organspende nach Kreislaufstillstand vergrößert den Pool der Spender

Ein neues Herz für Esma
Eine Transplantation ist für das Baby die einzige Chance

Zögerliche Deutsche
Zahl der Organspenden verharrt auf niedrigem Niveau

Vom Spender zum Empfänger
Wie eine Organspende abläuft


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:06
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Peter Schneeberger

Ganzen Text anzeigenDemokratisches Weltparlament?
Über eine Utopie, die vielleicht bald Realität werden könnte - Gespräch mit Andreas Bummel

Sängerin Noga Erez aus Israel
Wir haben die Sängerin in Tel Aviv getroffen

Moderne Sklaverei
Syrische Arbeiter im ...

Text zuklappenDemokratisches Weltparlament?
Über eine Utopie, die vielleicht bald Realität werden könnte - Gespräch mit Andreas Bummel

Sängerin Noga Erez aus Israel
Wir haben die Sängerin in Tel Aviv getroffen

Moderne Sklaverei
Syrische Arbeiter im Libanon

Jazz-Legende
Treffen mit Pianist Joachim Kühn

Einheitsdenkmal
Bundestag mit klarer Mehrheit


9:44
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano: Organspende

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenAbsprung in den Tod
Wie Organe entnommen werden

Wie ein Sechser im Lotto
Wer bekommt ein neues Organ?

Herz vor Hirn
Organspende nach Kreislaufstillstand vergrößert den Pool der Spender

Ein neues Herz für Esma
Eine Transplantation ...

Text zuklappenAbsprung in den Tod
Wie Organe entnommen werden

Wie ein Sechser im Lotto
Wer bekommt ein neues Organ?

Herz vor Hirn
Organspende nach Kreislaufstillstand vergrößert den Pool der Spender

Ein neues Herz für Esma
Eine Transplantation ist für das Baby die einzige Chance

Zögerliche Deutsche
Zahl der Organspenden verharrt auf niedrigem Niveau

Vom Spender zum Empfänger
Wie eine Organspende abläuft


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Putins leere Kassen

Krise und Korruption bedrohen den Kreml

Film von Udo Lielischkies

Ganzen Text anzeigenRusslands Eliten beuten die Rohstoff-Erlöse des Landes aus, während Investitionen in Industrie und Infrastruktur ausbleiben. Raubtierkapitalismus regiert, wo einst der Sozialismus war.

Vor allem in der Provinz versinkt Putins "Vertikale der Macht" oft in einem Sumpf ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenRusslands Eliten beuten die Rohstoff-Erlöse des Landes aus, während Investitionen in Industrie und Infrastruktur ausbleiben. Raubtierkapitalismus regiert, wo einst der Sozialismus war.

Vor allem in der Provinz versinkt Putins "Vertikale der Macht" oft in einem Sumpf von Banditentum, Beamtenwillkür und Korruption. Korrespondent Udo Lielischkies zeigt ein Land, dessen Führung der Regierung in Moskau in wichtigen Bereichen zu entgleiten droht.

Er macht deutlich, wie Putins Versuch einer zentral vom Kreml gelenkten Wirtschaft manchmal absurde Züge annimmt. Ein Jahr lang hat Lielischkies dafür gedreht, unter anderem im Süden bei Krasnodar, wo privatisierte Kolchosen in den Ruin getrieben werden, von Agrarkonzernen, die nur das Land wollen. Das Vieh der erbeuteten Betriebe wird geschlachtet, Molkereien, Fleischverarbeitung, Brotfabriken werden geschlossen und meist abgerissen. Ganze Orte verlieren ihre Kindergärten, Schulen und Feuerwehren, die bisher vom inzwischen aufgelösten Landwirtschafts-Betrieb finanziert wurden.

Ob im Ural, wo Misswirtschaft das Gesundheitssystem zusammenbrechen lässt, oder an der Wolga, wo ein kritischer schwedischer Automobil-Manager seinen Job verliert - Lielischkies und sein Team sind dabei, oft von lokalen Behörden und dem Geheimdienst beobachtet, abgehört und behindert.


(ARD/WDR)


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11:01
VPS 11:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Nordstadtkinder: Lutwi

Film von Jürgen Brügger und Jörg Haaßengier

Ganzen Text anzeigen"Ich bin immer auf der Straße. Egal, auch wenn es regnet oder schneit." Für Lutwi ist es das Größte, wenn er mit seinen Freunden zusammen ist. Aber dem Jungen droht die Abschiebung.

Straßenfußball, Wasserschlachten oder Hütten bauen: Seit vier Jahren nun ist die ...
(ARD/WDR)

Text zuklappen"Ich bin immer auf der Straße. Egal, auch wenn es regnet oder schneit." Für Lutwi ist es das Größte, wenn er mit seinen Freunden zusammen ist. Aber dem Jungen droht die Abschiebung.

Straßenfußball, Wasserschlachten oder Hütten bauen: Seit vier Jahren nun ist die Dortmunder Nordstadt Lutwis Zuhause. Der Zwölfjährige kommt bald auf die Gesamtschule - und er will auch Abitur machen. Seine Eltern, Roma aus dem Kosovo, sind sehr stolz auf ihn.

Lutwi ist ein aufgeweckter Junge, den das Leben aber mit großer Wucht trifft: Ihm und seiner Familie droht die Abschiebung zurück in den Kosovo. Lutwi ist es, der beim Rechtsanwalt übersetzen muss, er erklärt seinen Eltern, was in den Briefen der Ausländerbehörde steht. Viel Verantwortung für einen Zwölfjährigen.

Der Film erzählt konsequent aus Lutwis Perspektive. Was jedem Erwachsenen den Boden unter den Füßen wegziehen würde, versucht Lutwi auf seine Art und Weise zu meistern. Es ist die Geschichte eines Jungen, der hin- und hergerissen ist zwischen überbordendem Spiel und erdrückender Unsicherheit.


(ARD/WDR)


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11:41
VPS 11:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Natur im Garten (5/10)

Der Genussgarten

Moderation: Karl Ploberger

Ganzen Text anzeigenBiogärtner Karl Ploberger ist im niederösterreichischen Langenlebarn im Garten von Ursula und Helmut Weber zu Gast.

Im Gartenkalender ist Frühsommer, der Holunder blüht und jetzt werden die jungen Obstbaumtriebe auf Läuse kontrolliert. In der Gartenpraxis zeigt ...
(ORF)

Text zuklappenBiogärtner Karl Ploberger ist im niederösterreichischen Langenlebarn im Garten von Ursula und Helmut Weber zu Gast.

Im Gartenkalender ist Frühsommer, der Holunder blüht und jetzt werden die jungen Obstbaumtriebe auf Läuse kontrolliert. In der Gartenpraxis zeigt Karl Ploberger, wie man einen Miniaturgarten für heiße Standorte anlegt.

Dafür verwendet man am besten eine Schale, durch die Tiefe hat man mehr Gestaltungsmöglichkeiten und kann Steine, Flusskiesel, Schwemmholz, Wurzelstücke und die Pflanzen mit dem entsprechenden Substrat phantasievoll anordnen.

Die Fichte ist 2017 "Baum des Jahres" und ihr Holz zählt zu den wichtigsten genutzten Baumarten. Uschi fertigt mit den Maiwipferln, den jungen Trieben der Fichte, einen Aufstrich zu.


(ORF)


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12:11
VPS 12:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Viel zu heiß für diese Welt

Reportage von Alfred Schwarzenberger

(aus der ORF Reihe "Am Schauplatz")

Moderation: Peter Resetarits

Ganzen Text anzeigenKiwis ziehen, das will er in dieser Saison auch einmal probieren - aber dass seine 1000 Äpfel-, Kirsch- und Birnbäume prächtig gedeihen werden, davon ist Gerhard Gottsberger überzeugt.

Vor einer Generation wäre das noch undenkbar gewesen, erzählt der Biobauer. Zu ...
(ORF)

Text zuklappenKiwis ziehen, das will er in dieser Saison auch einmal probieren - aber dass seine 1000 Äpfel-, Kirsch- und Birnbäume prächtig gedeihen werden, davon ist Gerhard Gottsberger überzeugt.

Vor einer Generation wäre das noch undenkbar gewesen, erzählt der Biobauer. Zu kalt. Die Reportage zeigt Maßnahmen, die in ganz Österreich gesetzt werden, um sich auf unsere Klimazukunft vorzubereiten.

In Österreich werden Jahr für Jahr hunderte Hektar Ackerland zusätzlich bewässert. Die Sendung besucht den Biobauern Günter Breuer. Auch heuer hat er sich eine neue Bewässerungsanlage liefern lassen. "Ohne künstliche Bewässerung ist es nicht mehr möglich Gemüse im Marchfeld zu ziehen", sagt er. Dutzende Hektar bewirtschaftet er auf biologischer Basis. Um dann seine Produkte liefern zu können, wenn der Markt es verlangt, kann er sich nicht mehr alleine auf die Natur verlassen. Es habe sich einiges geändert, seit der Jahrtausend-Wende.

Davon berichten auch die österreichischen Bundesforste. Der Windwurf habe extrem zugenommen, erzählt man uns. Während man früher noch mit Fichten aufgeforstet hat, setzt man heute auf Ahorn, Buche oder Lärche. Denn auf 1000 Meter Seehöhe habe die Fichte de facto keine Zukunft, erzählt uns Försterin Marcella Ziesch. Die steigenden Temperaturen setzen den Fichten zu sehr zu. Als Schutzwald können sie in Zukunft nicht mehr dienen.

Auf der anderen Seite können die Dauercamper am Packer-Stausee in Kärnten viel öfter bei lauen Temperaturen vor ihren Wohnwägen sitzen. Gab es bis in die 80iger Jahre hinein gerade ein paar "Tropennächte" pro Jahr, so sind es zurzeit etwa 20 bis 30. Für seine Reportage "Viel zu heiß für diese Welt" hat Alfred Schwarzenberger eine Rundreise durch ganz Österreich angetreten. Von der Weststeiermark, über den Attersee zum Marchfeld und zum Großglockner - immer auf den Spuren der Auswirkungen eines unleugbaren Klimawandels. Überall versuchen die Menschen sich auf die neuen Bedingungen einzustellen.


(ORF)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:21
VPS 13:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Route 66

Straße des amerikanischen Traums

Film von Romain Guélat

Ganzen Text anzeigenDie Route 66 verbindet auf der 4000 Kilometer langen Strecke Chicago und Los Angeles. Atemberaubende Landschaften und ein Amerika voller Kontraste stehen für den American Way of Life.

In den 1920er-Jahren erbaut, hat die Route 66 Millionen von Menschen auf der Suche ...

Text zuklappenDie Route 66 verbindet auf der 4000 Kilometer langen Strecke Chicago und Los Angeles. Atemberaubende Landschaften und ein Amerika voller Kontraste stehen für den American Way of Life.

In den 1920er-Jahren erbaut, hat die Route 66 Millionen von Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben bis nach Kalifornien begleitet. Die Straße war wie ein Versprechen, der Weg ins Eldorado. Bis die neuen Autobahnen die legendäre Route ins Abseits drängte.

Sie waren schneller und sicherer. Eine Katastrophe für die kleinen Gemeinden entlang der Route 66. Motels und Tankstellen mussten schließen. Die einst stark frequentierten Dörfer und Städte wurden links liegengelassen. Das pralle Leben fand woanders statt.

Die Reisereportage begegnet auf der Strecke Männern und Frauen, die aus Leidenschaft mit der Route 66 verbunden sind. Die Route 66 ist für sie nach wie vor Symbol des amerikanischen Traums. Mehr und mehr finden Reisende der Nostalgie wegen wieder auf diese Strecke.


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14:13
VPS 14:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

12.378 km Australien - Sven Furrer auf Abwegen (1/6)

Moderation: Sven Furrer

Ganzen Text anzeigenDie Australier behaupten, auf ihrem Kontinent lebten die glücklichsten Menschen. Stimmt das? Sven Furrer will es wissen und reist 12 378 Kilometer durch den Staat.

Er startet in Alice Springs. In der Stadt im australischen Outback leben
25 000 Menschen und rund ...

Text zuklappenDie Australier behaupten, auf ihrem Kontinent lebten die glücklichsten Menschen. Stimmt das? Sven Furrer will es wissen und reist 12 378 Kilometer durch den Staat.

Er startet in Alice Springs. In der Stadt im australischen Outback leben
25 000 Menschen und rund 6000 Giftschlangen. Das zumindest behauptet Rex Neindorf, der Schlangenfänger von Alice Springs. Mit dem "Aboriginal" Dale Campbell erkundet Furrer das Outback.

Als Ranger betreut Campbell das Land, das traditionell seinem Stamm, den Arrernte, gehört. Der Gast aus der Schweiz lernt, dass man sich in Australien das Glück erkämpfen muss. Es herrscht eine Bruthitze, und aggressive Stechfliegen lassen selbst beim malerischen Sonnenuntergang keine Romantik zu.

Anschließend reist Sven Furrer auf dem legendären Oodnadatta-Track, einer alten Handelsroute, durch endloses Buschland. Er macht Halt in William Creek. Das Dorf hat fünf Einwohner, einen Pub, eine Tankstelle und ein Hotel. Beim Frühstück lernt Furrer den Wirt Trevor Wright kennen, dem nicht nur der Pub, sondern das ganze Dorf gehört.


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14:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

12.378 km Australien - Sven Furrer auf Abwegen (2/6)

Moderation: Sven Furrer

Ganzen Text anzeigenIn der zweiten Folge besucht Sven Furrer die Clayton Station, eine riesige Rinderfarm. Die typische australische Rinderfarm hat die Fläche des Kantons Tessin.

Früher bewirtschaftete Familie Oldfield ihre Farm fast ausschließlich auf dem Rücken von Pferden. Darum ...

Text zuklappenIn der zweiten Folge besucht Sven Furrer die Clayton Station, eine riesige Rinderfarm. Die typische australische Rinderfarm hat die Fläche des Kantons Tessin.

Früher bewirtschaftete Familie Oldfield ihre Farm fast ausschließlich auf dem Rücken von Pferden. Darum halten Vater Shane und Sohn Clayton noch eine Herde halbwilder Pferde, "aus Sentimentalität", wie Shane Oldfield sagt.

Als "Benzin-Cowboy" ist Sven Furrer auf dem Motorrad unterwegs - ein wildes Abenteuer mitten im Outback. Nach zehn Tagen in der Wildnis erreicht er die Südküste. Auf der Suche nach einem Surflehrer findet er zufällig Daniel "DJ" Skinner, einen sympathischen Kauz ohne festen Wohnsitz. Daniel lebt den Traum der großen Freiheit, übernachtet am Strand und zeigt Sven Furrer, wie er das Glück auf der perfekten Welle findet. In der Millionenstadt Melbourne lernt Furrer eine ganz andere Seite des roten Kontinents kennen, modern und urban: Er hat sich mit der Künstlerfamilie Nelson verabredet. Tochter Olympia spielt Geige im Jugendorchester. Ihre Mutter Polixeni Papapetrou ist eine berühmte Fotokünstlerin.


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15:38
VPS 15:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

12.378 km Australien - Sven Furrer auf Abwegen (3/6)

Moderation: Sven Furrer

Ganzen Text anzeigenIn der dritten Folge trifft Sven Furrer in der Nähe von Canberra auf Karreen Thomas. Sie opfert ihre gesamte Freizeit für die Australian Wildlife Rescue Organisation.

Sie kümmert sich um Känguru-Waisen, die meist bei Autounfällen ihre Mutter verloren haben. Urs ...

Text zuklappenIn der dritten Folge trifft Sven Furrer in der Nähe von Canberra auf Karreen Thomas. Sie opfert ihre gesamte Freizeit für die Australian Wildlife Rescue Organisation.

Sie kümmert sich um Känguru-Waisen, die meist bei Autounfällen ihre Mutter verloren haben. Urs Wälterlin, Australien-Korrespondent vom Schweizer Radio und Fernsehen, zeigt Sven die Hauptstadt Canberra. Gemeinsam besuchen sie das nationale Kriegsdenkmal.

Seit jeher zieht Australien an der Seite des Mutterlands England in Kriege und Schlachten.

Auf der Farm von Charlie Prell taucht Furrer in das Leben der Schaf-Farmer ein. Die Region um die Stadt Goulburn war früher das Zentrum der australischen Wollproduktion. Edle Merinowolle eroberte von hier aus die ganze Welt.

In den Blue Mountains trifft Sven Furrer Chris Darwin. Er ist der Ururenkel von Charles Darwin, dem Begründer der Evolutionstheorie. Der gebürtige Engländer führt das Erbe seines Ahnen fort und setzt sich für den Artenschutz ein.


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16:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

12.378 km Australien - Sven Furrer auf Abwegen (4/6)

Moderation: Sven Furrer

Ganzen Text anzeigenIn der vierten Folge besucht Sven Furrer Sydney. In der größten Stadt Australiens steuert er aber nicht das berühmte Opernhaus an, sondern trifft die Globetrotter Charis und George Schwarz.

Er ist Schweizer, sie Australierin. Sie lernten sich vor über 50 Jahren in ...

Text zuklappenIn der vierten Folge besucht Sven Furrer Sydney. In der größten Stadt Australiens steuert er aber nicht das berühmte Opernhaus an, sondern trifft die Globetrotter Charis und George Schwarz.

Er ist Schweizer, sie Australierin. Sie lernten sich vor über 50 Jahren in Spanien kennen und fuhren mit dem Motorrad durch die ganze Welt. Im Regenwald des "Daintree National Park" lebt rund ein Drittel aller Säugetiergattungen Australiens.

Auch 700 Pflanzen wachsen ausschließlich an diesem kleinen Fleck. Furrer trifft Alex Cheesman von der James Cook University. Der Biologe erforscht die Auswirkungen des Klimawandels auf den Regenwald. Mit einem Kran schwebt Alex Cheesman in die Baumkronen der Urwaldriesen. Im tropischen Norden Australiens gilt in vielen Gewässern ein striktes Badeverbot. Immer wieder kommt es zu tödlichen Angriffen von Salzwasserkrokodilen. Der Krokodil-Experte Charlie Manolis erklärt, warum die gefürchteten Reptilien trotzdem wertvoll für die Region sind. Furrer hilft mit, als der Chef-Wissenschaftler des "Crocodylus Park" mit seinen Mitarbeitern ein riesiges Salzwasserkrokodil fängt und umsiedelt. Auf der Gibb River Road lockt das Abenteuer: Die legendäre Offroad-Piste führt 660 Kilometer durch die wildromantische Region der Kimberley.


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17:03
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

12.378 km Australien - Sven Furrer auf Abwegen (5/6)

Moderation: Sven Furrer

Ganzen Text anzeigenIn der fünften Folge erkundet Furrer die wildromantischen Kimberleys. Dort, im Nordwesten Australiens, reist er ins unberührte Buschland und taucht ein in die Welt der Aborigines.

Er lebt drei Tage lang bei Neville Poelina vom Stamm der Nyikina und lernt, wie man mit ...

Text zuklappenIn der fünften Folge erkundet Furrer die wildromantischen Kimberleys. Dort, im Nordwesten Australiens, reist er ins unberührte Buschland und taucht ein in die Welt der Aborigines.

Er lebt drei Tage lang bei Neville Poelina vom Stamm der Nyikina und lernt, wie man mit den Blättern eines bestimmten Baums Schmerzen lindern kann. Weiter geht die Reise in die Minenstadt Newman. Das Durchschnittsalter der rund 5000 Einwohner beträgt nur 32 Jahre.

Wer in Newman lebt, arbeitet entweder in der Mine oder für ein Zulieferunternehmen. Im Tagebau werden fast 40 Millionen Tonnen Eisenerz pro Jahr abgebaut. Furrer besucht die riesige Eisenerzmine von Mount Whaleback. Nobby Clark arbeitet seit 20 Jahren als Kranführer dort und ist der Coach der Newman Saints, einer von vier Footballmannschaften in Newman. Furrer begleitet ihn zum Match der Saints gegen die ungeschlagenen Erzrivalen der Centrals. Weil viele seiner Spieler Schicht arbeiten, kann Nobby nie verlässlich planen. Auch heute fehlen ihm wichtige Spieler, und er muss selbst auf das Spielfeld.


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17:46
VPS 17:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

12.378 km Australien - Sven Furrer auf Abwegen (6/6)

Moderation: Sven Furrer

Ganzen Text anzeigenIn der letzten Folge reist Sven Furrer in die ehemalige Minenstadt Wittenoom. Zur Geisterstadt gibt es im Reiseatlas sogar einen Warnhinweis: Wer die Stadt besucht, riskiert seine Gesundheit.

Denn in Wittenoom wurde in den 1950er-Jahren Asbest abgebaut. Rund 2000 ...

Text zuklappenIn der letzten Folge reist Sven Furrer in die ehemalige Minenstadt Wittenoom. Zur Geisterstadt gibt es im Reiseatlas sogar einen Warnhinweis: Wer die Stadt besucht, riskiert seine Gesundheit.

Denn in Wittenoom wurde in den 1950er-Jahren Asbest abgebaut. Rund 2000 Menschen sollen an den Spätfolgen gestorben sein. Furrer wagt sich in die Sperrzone und macht überraschende Bekanntschaften. Dann geht es weiter zum Ningaloo Reef im Nordwesten.

Dort geht Furrer mit der Meeresbiologin Dani Rob und riesigen Walhaien schwimmen. Der glückliche Kontinent hat aber auch eine Schattenseite: In Australien gelten äußerst rigorose Gesetze für Flüchtlinge. Hinter Stacheldraht müssen sie oft bis zu drei Jahre lang ausharren und auf ihren Asylentscheid warten. Sven Furrer lernt einen afghanischen Flüchtling kennen, der endlich sein "lucky country" gefunden hat.


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenMeere in Atemnot
Sauerstoffmangel bedroht Fauna und Flora der Weltmeere

Lebensretter
Warum kaum jemand erste Hilfe leistet

Gib mir alles!
Beim "Studium individuale" geht es nicht nur um ein Fach

UN-Konferenz zum Schutz der Meere
Ein ...

Text zuklappenMeere in Atemnot
Sauerstoffmangel bedroht Fauna und Flora der Weltmeere

Lebensretter
Warum kaum jemand erste Hilfe leistet

Gib mir alles!
Beim "Studium individuale" geht es nicht nur um ein Fach

UN-Konferenz zum Schutz der Meere
Ein eindringlicher Appell

Retter gesucht
Die Nähe entscheidet, in wie viel Gefahr man sich begibt


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Ermittlungen in London
Namen aller Attentäter veröffentlicht

Debatte um Stützpunkt Incirlik
Bundesregierung will Abzug aus Türkei

Neuer Trainer für Borussia
Peter Bosz übernimmt in Dortmund


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigenMondparsifal
Der Kunstberserker Jonathan Meese und der Wagnermythos

Was gegen den Terror tun?
Gespräch mit Susanne Schröter, Islamwissenschaftlerin

Im Kollektiv zusammenleben
"Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft" - eine Ausstellung in ...

Text zuklappenMondparsifal
Der Kunstberserker Jonathan Meese und der Wagnermythos

Was gegen den Terror tun?
Gespräch mit Susanne Schröter, Islamwissenschaftlerin

Im Kollektiv zusammenleben
"Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft" - eine Ausstellung in Weil am Rhein

Bernie Sanders: "Unsere Revolution"
Ein Buch voller Wut - ein politisches Manifest

Trompeter und Sänger Chet Baker
Kinofilm über Glanz und Elend einer Legende


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Grenzgang

Fernsehfilm, Deutschland 2013

Darsteller:
Kerstin WernerClaudia Michelsen
Thomas WeidmannLars Eidinger
Liese WernerGertrud Roll
Jürgen BambergerHarald Schrott
Rektor GranitznyHans Zischler
Claudia PreissGesine Cukrowski
DanielSandro Lohmann
Daniel (als Kind)Bennet Meyer
Bürgermeister GrollmannReiner Wagner
Tante AnniRenate Becker
u.a.
Buch: Hannah Hollinger
Regie: Brigitte Maria Bertele
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenAlle sieben Jahre wird im oberhessischen Bergenstadt "Grenzgang" gefeiert. Kerstin und Thomas erleben hier einen intensiven Augenblick der Nähe, sieben Jahre später treffen sie sich wieder.

Vor der Kulisse eines jahrhundertealten Volksfestes zeigt Regisseurin ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenAlle sieben Jahre wird im oberhessischen Bergenstadt "Grenzgang" gefeiert. Kerstin und Thomas erleben hier einen intensiven Augenblick der Nähe, sieben Jahre später treffen sie sich wieder.

Vor der Kulisse eines jahrhundertealten Volksfestes zeigt Regisseurin Brigitte Maria Bertele das schleichende Scheitern zweier desillusionierter Singles in der Provinz auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück.

Wieder einmal wird der "Grenzgang" gefeiert, so wie alle sieben Jahre im oberhessischen Bergenstadt. Richtig turbulent geht es auf diesem Volksfest zu, wenn aus alter Tradition die Gemeindegrenzen bekräftigt werden und alles Kopf steht. Zu diesem Anlass verlässt Thomas Weidmann seine Freundin und flieht wegen seiner verpatzten Uni-Karriere aus der Großstadt Berlin zurück in sein Heimatdorf. Auf dem Fest begegnet er Kerstin Werner, deren Leben auch gerade aus den Fugen geraten ist - ihre Ehe ist zerbrochen und ihr Mann Jürgen auf dem Absprung zu einer anderen, jüngeren Frau. Frisch getrennt, teilen Thomas und Kerstin einen kurzen, aber intensiven Augenblick der Nähe. Erst sieben Jahre später sehen sich die beiden wieder.

Inzwischen hat sich die Aussicht auf eine vielversprechende Zukunft längst in das Gegenteil ihrer erträumten Lebensentwürfe gekehrt: Kerstins Vorstellungen von einst haben sich nicht erfüllt, als sie vor 21 Jahren der Liebe wegen aufs Land gezogen war. Mittlerweile geschieden, hält Kerstin mit hart erkämpfter, doch leicht ramponierter Würde an ihrem Leben in Bergenstadt fest - zusammen mit ihrer demenzkranken Mutter Liese und ihrem pubertätsgeschüttelten 16-jährigen Sohn Daniel. Die alleinerziehende Mutter leidet unter dem schwierigen Verhältnis zu ihrem Sohn, der sich seit der Trennung seiner Eltern immer mehr von ihr zurückgezogen hat und kaum noch mit ihr spricht. Dazu lässt die Rundumbetreuung ihrer Mutter Kerstin kaum Luft und Zeit zum Atmen.

Thomas ergeht es auch nicht viel besser. Als gescheiterter Historiker fühlt er sich in Bergenstadt wie ein gestrandeter Heimkehrer, der sich langsam, aber beständig in das lebende Klischee eines alleinstehenden Studienrates verwandelt. Doch sein Rektor Granitzny, der ihm wie ein väterlicher Freund ist, glaubt an ihn und bietet ihm mehrfach die Stelle des stellvertretenden Schulleiters an. Aber Thomas lehnt dieses wohlwollende Angebot ab. Er begnügt sich damit, weiterhin Klassenlehrer zu bleiben - ausgerechnet von Daniel, Kerstins Sohn. Als der Junge in der Schule Probleme bekommt, sucht Thomas das Gespräch mit dessen Mutter.

Kurz vor dem nächsten "Grenzgang"-Fest kommen sich Kerstin und Thomas abermals näher - auf Umwegen und sehr zögerlich, denn die beiden Mittvierziger tun sich schwer mit ihren zerplatzten privaten und beruflichen Träumen. Doch dieses Mal wollen sie ihre zweite Chance nicht vertun. Nicht mehr ganz jung, doch längst noch nicht zu alt, beginnen sie, ihr Leben neu zu ordnen und ihm eine andere Richtung zu geben. Mit dem Tod ihrer Mutter ist Kerstin endlich bereit, sich wieder zu öffnen. Und auch ihr Sohn Daniel ist soweit, wieder auf seine Mutter zuzugehen.


(ARD/WDR)


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21:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

kinokino

Das Filmmagazin

Ganzen Text anzeigen70. Filmfestspiele von Cannes
Höhepunkte, Gewinner und Verlierer

"Aus dem Nichts"
Fatih Akin im Wettbewerb

"The Square"
Eine famose Satire auf den Kunstmarkt

"Western"
Deutsche Cowboys in Cannes

Das Rennen um die Goldene ...
(ARD/BR)

Text zuklappen70. Filmfestspiele von Cannes
Höhepunkte, Gewinner und Verlierer

"Aus dem Nichts"
Fatih Akin im Wettbewerb

"The Square"
Eine famose Satire auf den Kunstmarkt

"Western"
Deutsche Cowboys in Cannes

Das Rennen um die Goldene Palme
"kinokino" stellt die Preisträger vor


(ARD/BR)


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:27
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Not am Mann - Männerbilder im Wandel

Film von Florian Gebauer und Edith Stohl

Ganzen Text anzeigenWo sind die Männer in jenen Berufen, die als traditionell weiblich gelten, wie zum Beispiel Krankenschwester oder Erzieherin? Dieser Frage geht die Dokumentation nach.

In den Führungsetagen heimischer Konzerne und Betriebe gibt es keine "Not am Mann", eher einen ...
(ORF)

Text zuklappenWo sind die Männer in jenen Berufen, die als traditionell weiblich gelten, wie zum Beispiel Krankenschwester oder Erzieherin? Dieser Frage geht die Dokumentation nach.

In den Führungsetagen heimischer Konzerne und Betriebe gibt es keine "Not am Mann", eher einen Überschuss an Männern. Auf der anderen Seite sind Frauen in den vergangenen Jahrzehnten in Berufe vorgedrungen, die als Männerdomänen galten.

So steuern sie heute Militär- und Passagierjets, Hubschrauber und Züge. Doch wie sieht es umgekehrt aus?

Frauen haben historisch gewachsene Erfahrung mit Pflege und Fürsorge. Es gibt Krankenschwestern, aber wenige Krankenbrüder, die nennt man dann Pfleger. Auch Kindergärten sind mehrheitlich Männer-frei. Eine Frau bekommt Anerkennung, wenn sie Ingenieurin, Polizistin oder Lokomotivführerin wird, ein Mann, der Kindergärtner oder Pfleger wird, weniger.

Psychologisch schwingt auch immer wieder die Frage mit: Was eigentlich ist ein "typischer Mann" oder eine "typische Frau"?


(ORF)


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23:15
VPS 23:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Papa hat sich erschossen

Film von Dagmar Knöpfel

Ganzen Text anzeigen2008 legt sich Erhard Jungnikl unter einen Nussbaum und erschießt sich. Journalistin Saskia Jungnikl bricht das Tabu Suizid und erzählt von ihrem Leben nach dem Selbstmord ihres Vaters.

Um ihre Erlebnisse aufzuarbeiten, schreibt Saskia Jungnikl einen Artikel, den die ...
(ORF)

Text zuklappen2008 legt sich Erhard Jungnikl unter einen Nussbaum und erschießt sich. Journalistin Saskia Jungnikl bricht das Tabu Suizid und erzählt von ihrem Leben nach dem Selbstmord ihres Vaters.

Um ihre Erlebnisse aufzuarbeiten, schreibt Saskia Jungnikl einen Artikel, den die Tageszeitung "Der Standard" 2013 veröffentlicht. Durch die unglaubliche Resonanz bestärkt, publiziert sie 2014 ein Buch zum Thema "Suizid" und den Umgang der Hinterbliebenen damit.

"Im Juli 2008 stehe ich in einem Coffeeshop, in der Hand einen Becher mit einem doppelten Espresso mit einem Schuss Milch. Mein Handy läutet. Meine Mama ruft an. 'Papa ist tot. Er hat sich erschossen.' Ihre Stimme klingt ein bisschen zittrig und unglaublich erschöpft. Für ein paar Minuten bleibt alles stehen, bis es mir den Hals zuschnürt. Ich muss tief einatmen. Fast schnappe ich nach Luft. Ich spüre, wie große Angst in mir aufsteigt. Der Becher wird schwer. Der Anruf an diesem sonnigen Vormittag im Juli 2008 zerstört nicht nur eine Lebensliebe. Der Suizid meines Vaters verändert meine Welt völlig. Sie wird ruiniert, und in den kommenden Jahren werde ich versuchen aufzubauen, was er eingerissen hat. Ich stelle meinen Kaffeebecher weg. Seit diesem Tag trinke ich schwarzen Tee mit Milch."

Sieben Jahre nach dem Suizid ihres Vaters ist Saskia Jungnikl bereit, vor der Kamera darüber zu sprechen. Nicht nur das, sie ist der Meinung, dass man die falschen Tabus unserer Gesellschaft brechen muss und unbedingt darüber reden soll. Selbsttot oder Suizid sind die Begriffe, die sie verwendet. Selbstmord lehnt sie ab wegen dem "Mord" darin, und Freitod deshalb, weil es zu heroisierend ist. Das Leben der Wiener "Standard"-Journalistin hat sich von einen auf den anderen Tag komplett geändert, seit dem Suizid ihres Vaters teilt sich ihr Leben in ein Vorher und Nachher. Aber Saskia ist nicht zynisch, nicht verhärmt, nicht gebrochen.

Dagmar Knöpfel begleitet Saskia Jungnikl zu Gesprächen mit ihrer Mutter, ihrem damaligen Freund, ihrer besten Freundin und lässt das Publikum damit teilhaben an sehr privaten Erinnerungen und Emotionen. Der Film kommt ohne Kommentartext aus. Die Betroffenen erzählen selbst die bewegende Geschichte von der Bewältigung des Traumas und der Rückkehr ins Leben.

Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO begeht eine Million Menschen jährlich Selbstmord. Für das Jahr 2008 vermerkte die österreichische Statistik einen historischen Tiefstand an Freitoden, 1280 Menschen haben sich das Leben genommen. Saskias Vater war einer davon.


(ORF)


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0:07
VPS 00:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Danièle Rod und die Polarforscher

Eine abenteuerliche Reise um den Südpol

Reportage von Mario Nottaris

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenDanièle Rod führt eine Schweizer Polarexpedition in die sturmreichsten Breitengrade unseres Planeten: das Südpolarmeer. "Reporter" hat die Expedition einen Monat lang begleitet.

Danièle Rod lebt mit ihrer Familie in Südafrika. Von dort aus hat sie diese Expedition ...

Text zuklappenDanièle Rod führt eine Schweizer Polarexpedition in die sturmreichsten Breitengrade unseres Planeten: das Südpolarmeer. "Reporter" hat die Expedition einen Monat lang begleitet.

Danièle Rod lebt mit ihrer Familie in Südafrika. Von dort aus hat sie diese Expedition für das Schweizer Polarinstitut vorbereitet. Die letzte wissenschaftliche Antarktisumrundung fand vor rund 250 Jahren statt. Der Expeditionsleiter war James Cook.

13 Meter hohe Wellen, Seekrankheit und verschollene Forscher inklusive: Dieses Mal dirigiert Danièle Rod von einem russischen Forschungsschiff aus unter widrigsten Bedingungen Helikopter und Schlauchboote - und muss dabei jederzeit die Sicherheit aller beteiligten Wissenschaftler garantieren können.


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VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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VPS 00:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Grenzgang

Fernsehfilm, Deutschland 2013

Darsteller:
Kerstin WernerClaudia Michelsen
Thomas WeidmannLars Eidinger
Liese WernerGertrud Roll
Jürgen BambergerHarald Schrott
Rektor GranitznyHans Zischler
Claudia PreissGesine Cukrowski
DanielSandro Lohmann
Daniel (als Kind)Bennet Meyer
Bürgermeister GrollmannReiner Wagner
u.a.
Buch: Hannah Hollinger
Regie: Brigitte Maria Bertele
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenAlle sieben Jahre wird im oberhessischen Bergenstadt "Grenzgang" gefeiert. Kerstin und Thomas erleben hier einen intensiven Augenblick der Nähe, sieben Jahre später treffen sie sich wieder.

Vor der Kulisse eines jahrhundertealten Volksfestes zeigt Regisseurin ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenAlle sieben Jahre wird im oberhessischen Bergenstadt "Grenzgang" gefeiert. Kerstin und Thomas erleben hier einen intensiven Augenblick der Nähe, sieben Jahre später treffen sie sich wieder.

Vor der Kulisse eines jahrhundertealten Volksfestes zeigt Regisseurin Brigitte Maria Bertele das schleichende Scheitern zweier desillusionierter Singles in der Provinz auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück.

Wieder einmal wird der "Grenzgang" gefeiert, so wie alle sieben Jahre im oberhessischen Bergenstadt. Richtig turbulent geht es auf diesem Volksfest zu, wenn aus alter Tradition die Gemeindegrenzen bekräftigt werden und alles Kopf steht. Zu diesem Anlass verlässt Thomas Weidmann seine Freundin und flieht wegen seiner verpatzten Uni-Karriere aus der Großstadt Berlin zurück in sein Heimatdorf. Auf dem Fest begegnet er Kerstin Werner, deren Leben auch gerade aus den Fugen geraten ist - ihre Ehe ist zerbrochen und ihr Mann Jürgen auf dem Absprung zu einer anderen, jüngeren Frau. Frisch getrennt, teilen Thomas und Kerstin einen kurzen, aber intensiven Augenblick der Nähe. Erst sieben Jahre später sehen sich die beiden wieder.

Inzwischen hat sich die Aussicht auf eine vielversprechende Zukunft längst in das Gegenteil ihrer erträumten Lebensentwürfe gekehrt: Kerstins Vorstellungen von einst haben sich nicht erfüllt, als sie vor 21 Jahren der Liebe wegen aufs Land gezogen war. Mittlerweile geschieden, hält Kerstin mit hart erkämpfter, doch leicht ramponierter Würde an ihrem Leben in Bergenstadt fest - zusammen mit ihrer demenzkranken Mutter Liese und ihrem pubertätsgeschüttelten 16-jährigen Sohn Daniel. Die alleinerziehende Mutter leidet unter dem schwierigen Verhältnis zu ihrem Sohn, der sich seit der Trennung seiner Eltern immer mehr von ihr zurückgezogen hat und kaum noch mit ihr spricht. Dazu lässt die Rundumbetreuung ihrer Mutter Kerstin kaum Luft und Zeit zum Atmen.

Thomas ergeht es auch nicht viel besser. Als gescheiterter Historiker fühlt er sich in Bergenstadt wie ein gestrandeter Heimkehrer, der sich langsam, aber beständig in das lebende Klischee eines alleinstehenden Studienrates verwandelt. Doch sein Rektor Granitzny, der ihm wie ein väterlicher Freund ist, glaubt an ihn und bietet ihm mehrfach die Stelle des stellvertretenden Schulleiters an. Aber Thomas lehnt dieses wohlwollende Angebot ab. Er begnügt sich damit, weiterhin Klassenlehrer zu bleiben - ausgerechnet von Daniel, Kerstins Sohn. Als der Junge in der Schule Probleme bekommt, sucht Thomas das Gespräch mit dessen Mutter.

Kurz vor dem nächsten "Grenzgang"-Fest kommen sich Kerstin und Thomas abermals näher - auf Umwegen und sehr zögerlich, denn die beiden Mittvierziger tun sich schwer mit ihren zerplatzten privaten und beruflichen Träumen. Doch dieses Mal wollen sie ihre zweite Chance nicht vertun. Nicht mehr ganz jung, doch längst noch nicht zu alt, beginnen sie, ihr Leben neu zu ordnen und ihm eine andere Richtung zu geben. Mit dem Tod ihrer Mutter ist Kerstin endlich bereit, sich wieder zu öffnen. Und auch ihr Sohn Daniel ist soweit, wieder auf seine Mutter zuzugehen.


(ARD/WDR)


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2:28
VPS 02:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromFormat 4:3Videotext Untertitel

Max, der Taschendieb

Spielfilm, Deutschland 1961

Darsteller:
Max SchillingHeinz Rühmann
Inspektor FriedrichArno Assmann
FredHans Clarin
PaulineElfie Pertramer
ArthurHans Hessling
DesireeRuth Stephan
u.a.
Regie: Imo Moszkowicz
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer Taschendieb Max Schilling zieht mit seiner Fingerfertigkeit anderen Menschen das Geld aus der Tasche. Als sein missratener Schwager umgebracht wird, wird er wider Willen zum Detektiv.

Während die Polizei noch vergeblich nach dem Mörder sucht, heftet sich Max an ...
(ARD)

Text zuklappenDer Taschendieb Max Schilling zieht mit seiner Fingerfertigkeit anderen Menschen das Geld aus der Tasche. Als sein missratener Schwager umgebracht wird, wird er wider Willen zum Detektiv.

Während die Polizei noch vergeblich nach dem Mörder sucht, heftet sich Max an dessen Fersen und schafft es, den skrupellosen Verbrecher der Polizei in die Hände zu spielen. Die fällige Belohnung ist zwar verlockend, aber Max möchte sie lieber doch nicht annehmen.

Inspektor Friedrich versteht das durchaus und sorgt zu guter Letzt schließlich dafür, dass Max fremdes Gut in Zukunft nicht mehr stiehlt, sondern behütet.

Regisseur Imo Moszkowicz verlor seine Mutter und sechs Geschwister im Konzentrationslager Auschwitz. Er selbst überlebte und kehrte 1945 nach Deutschland zurück, um am kulturellen Neubeginn mitzuarbeiten. Moszkowicz war Regieassistent bei Gustaf Gründgens, inszenierte später an vielen deutschen Theatern und wurde beim breiten Publikum seit Ende der 1950er-Jahre vor allem durch zahlreiche Fernsehinszenierungen bekannt.


(ARD)


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3:56
VPS 03:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Mission

(The Mission)

Spielfilm, Großbritannien 1986

Darsteller:
Rodrigo MendozaRobert de Niro
Pater GabrielJeremy Irons
AltamiranoRay McAnally
Felipe MendozaAidan Quinn
CarlottaCherie Lunghi
u.a.
Regie: Roland Joffé
Länge: 118 Minuten

Ganzen Text anzeigenSüdamerika im 18. Jahrhundert: Der Ex-Söldner Rodrigo Mendoza und der Jesuitenpater Gabriel wollen das Christentum nach Südamerika bringen, geraten aber in die Mühlen der Geschichte.

Mendoza hat aus Eifersucht seinen Bruder Felipe ermordet. Aus Reue will er sich in ...
(ARD)

Text zuklappenSüdamerika im 18. Jahrhundert: Der Ex-Söldner Rodrigo Mendoza und der Jesuitenpater Gabriel wollen das Christentum nach Südamerika bringen, geraten aber in die Mühlen der Geschichte.

Mendoza hat aus Eifersucht seinen Bruder Felipe ermordet. Aus Reue will er sich in die Hände derer begeben, die er zuvor brutal versklavte. Doch die Indios vergeben ihm. Tief bewegt tritt Mendoza in den Jesuiten-Orden ein und weiht sein Leben den Indios.

Gemeinsam mit dem frommen Pater Gabriel errichtet er eine prosperierende Mission, in der die Ureinwohner ein neues Zuhause finden.

Mit der Neuziehung der territorialen Grenzen zwischen den Kolonialgebieten wird das spanische Missionsgebiet an die Portugiesen übergeben, die nur danach trachten, die friedliebenden Indios gewinnbringend zu versklaven. Ein Abgesandter des Papstes soll überprüfen, ob dieses Opfer moralisch vertretbar ist. Kardinal Altamirano besichtigt die vorbildliche Mission, die ihm wie der Garten Eden erscheint. Aus machtpolitischen Gründen sind dem Kirchendiener jedoch die Hände gebunden. Mit seiner Duldung rücken die portugiesischen Söldner vor und richten unter den Indios, die sich unter Mendozas Führung tapfer zur Wehr setzen, ein Blutbad an.


(ARD)


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5:54
VPS 05:50

Format 4:3

Ecuador - Von den Anden an die Küste

Film von Julia Leiendecker

Ganzen Text anzeigenIm Andenstaat Ecuador sind alle Vegetationszonen vertreten: schneebedeckte Gipfel der Vulkane im Hochland, üppiger Regenwald im Amazonastiefland und Badestrände an der Pazifikküste.

Aber nicht nur die Landschaft ist beeindruckend, Ecuador ist auch reich an ...
(ARD/SR)

Text zuklappenIm Andenstaat Ecuador sind alle Vegetationszonen vertreten: schneebedeckte Gipfel der Vulkane im Hochland, üppiger Regenwald im Amazonastiefland und Badestrände an der Pazifikküste.

Aber nicht nur die Landschaft ist beeindruckend, Ecuador ist auch reich an kulturellen Schätzen. So sind in Ingapirca die größten Inka-Ruinen des Landes, und die Kolonialstädte Quito und Cuenca gelten als die schönsten in Lateinamerika.

Julia Leiendecker hat Ecuador bereist. Ihre Reise führt unter anderem auf bunte Indio-Märkte, in abgelegene Dörfer und zu den heißen Thermalquellen in Papallacta.


(ARD/SR)