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November 2017
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Sonntag, 28. Mai
Programmwoche 22/2017
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6:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: Bye-bye Bargeld

Film von Michael Wech

Ganzen Text anzeigenDer totale bargeldlose Zahlungsverkehr ist technisch sehr bald möglich. Schafft Deutschland Scheine und Münzen ab? Die 3sat-Wirtschaftssendung "makro" wiegt das Pro und Contra ab.

Noch ist Bargeld nach wie vor das beliebteste Zahlungsmittel der Deutschen – die ...

Text zuklappenDer totale bargeldlose Zahlungsverkehr ist technisch sehr bald möglich. Schafft Deutschland Scheine und Münzen ab? Die 3sat-Wirtschaftssendung "makro" wiegt das Pro und Contra ab.

Noch ist Bargeld nach wie vor das beliebteste Zahlungsmittel der Deutschen – die Mehrzahl aller Einkäufe wird bar bezahlt. Aber auch in Deutschland wird diskutiert, ob der Bargeldverkehr noch zeitgemäß ist.

Datenschützer warnen allerdings, es entstehe ein "gläserner Zahler". Profitieren würden von dieser Entwicklung insbesondere der Staat und Banken, die auf sensible Daten der Geldtransaktionen Zugriff hätten. Aber auch für die Abschaffung gibt es Argumente: So könnte Schwarzarbeit, Geldwäsche, Drogenhandel und Banküberfälle leichter verfolgt werden. Außerdem ist die Herstellung und Verteilung von Scheinen und Münzen teuer.


6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Prof. Dr. Dieter S. Lutz: Friede ist das Meisterwerk

der Vernunft - Eine neue politische (Un)Ordnung der Welt?

Ganzen Text anzeigenMit dem Ende des Ost-West-Konflikts verschwanden das Sowjetreich, der Warschauer Pakt und die Gefahr eines Atomkriegs, doch nicht die Verwundbarkeit der westlichen Demokratien.

Basierend darauf ist es ein dramatischer Irrglaube, dass auf eine Kultur des Dialogs ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenMit dem Ende des Ost-West-Konflikts verschwanden das Sowjetreich, der Warschauer Pakt und die Gefahr eines Atomkriegs, doch nicht die Verwundbarkeit der westlichen Demokratien.

Basierend darauf ist es ein dramatischer Irrglaube, dass auf eine Kultur des Dialogs weitgehend verzichtet werden könne. Hochentwickelte Gesellschaften bleiben auch künftig anfällig. Ihre Verwundbarkeit nimmt mit dem Grad ihrer Entwicklung sogar beständig zu.

Die politische Ordnung und die Erhaltung des Friedens unter diesen Voraussetzungen stehen im Mittelpunkt des Vortrages von Professor Dr. Dieter S. Lutz. Lutz war Direktor des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik in Hamburg und Vorsitzender des Stiftungsrats der Deutschen Stiftung Friedensforschung. Er starb im Jahr 2003.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Philosophischer Stammtisch: Das Ende der

Political Correctness?

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigenAm philosophischen Stammtisch streiten sich vier Philosophen über die brennenden Themen unserer Zeit. Diesmal geht es um das Thema "Political Correctness".

Es diskutieren Konrad Paul Liessmann, Philosophieprofessor an der Universität Wien, Catherine Newmark, ...

Text zuklappenAm philosophischen Stammtisch streiten sich vier Philosophen über die brennenden Themen unserer Zeit. Diesmal geht es um das Thema "Political Correctness".

Es diskutieren Konrad Paul Liessmann, Philosophieprofessor an der Universität Wien, Catherine Newmark, Philosophin und Kulturjournalistin aus Berlin, zusammen mit Norbert Bolz, Professor für Medienwissenschaften in Berlin unter der Leitung von Barbara Bleisch.

Befördert politische Korrektheit den gegenseitigen Respekt oder behindert es das freie Denken und die freie Meinungsäußerung? Und welche Rolle spielt sie für den politischen Diskurs und die Medien?

Alle zwei Monate zeigt der philosophische Stammtisch die heutige Zeit durch die denkerische Brille, weitsichtig, tiefschürfend, mit streitbaren Thesen. Diesmal geht es um das Thema "Political Correctness". Die einen sehen in ihr ein Zeichen des Respekts, die anderen eine hinderliche Zwangsjacke fürs freie Denken. Fakt ist: Im Wahlkampf in den USA und in Frankreich wurde die "Political Correctness" gewollt verletzt. Haben Anstand und Fairness in der Politik ausgedient? Oder haben die politischen Leitkulturen zu lange zu nett agiert und eine Diktatur der Toleranz erreichtet, sodass das Pendel nun zurückschlägt?


10:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

lesArt

Moderation: Christian Ankowitsch

Ganzen Text anzeigenZu Gast sind der Schriftsteller Christoph Ransmayr und der Quantenphysiker Anton Zeilinger - eine Begegnung zweier Denker, die in ihrem Fach jeweils zu den renommiertesten zählen.

In der neuen Rubrik "Kleinverlage im Portrait" wird der Passagenverlag in Wien ...
(ORF)

Text zuklappenZu Gast sind der Schriftsteller Christoph Ransmayr und der Quantenphysiker Anton Zeilinger - eine Begegnung zweier Denker, die in ihrem Fach jeweils zu den renommiertesten zählen.

In der neuen Rubrik "Kleinverlage im Portrait" wird der Passagenverlag in Wien vorgestellt. Was eint Literatur und Physik? Was trennt sie? Wo liegen die Berührungspunkte von Kunst, Geistes- und Naturwissenschaften in Fragen der Welterfassung und Weltgestaltung?

Christoph Ransmayr, einer der großen österreichischen Gegenwartsautoren, hat im Jahr 2016 mit "Cox oder Der Lauf der Zeit" einen viel beachteten Roman vorgelegt.

Für den Physiker Anton Zeilinger ist Zeit hingegen ein fixer Parameter. Mit Forschungen im Bereich der Quantenphysik gelangt auch er immer wieder an die Grenzen des Verstehbaren. Seine bahnbrechenden Beiträge zur Teleportation von Luftteilchen, vergleichbar mit "Beamen", brachten ihm internationale Bekanntheit ein und für den Nobelpreis ins Gespräch.

Christian Ankowitsch begrüßt seine Gäste im Hotel Sacher in Wien.


(ORF)


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10:45
VPS 10:44

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

lesenswert quartett

Denis Scheck im Gespräch mit

Ijoma Mangold, Insa Wilke und Mara Delius

Ganzen Text anzeigenSpannende Bücher für spannende Zeiten. Was soll man lesen in diesem Frühjahr? Das "lesenswert"-Quartett trifft sich erstmals im Palais Biron in Baden-Baden und bespricht Bücher des Frühjahrs:

Karl Heinz Bohrer: "Jetzt", Martin Suter: "Elefant", Andrej Platonow: ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenSpannende Bücher für spannende Zeiten. Was soll man lesen in diesem Frühjahr? Das "lesenswert"-Quartett trifft sich erstmals im Palais Biron in Baden-Baden und bespricht Bücher des Frühjahrs:

Karl Heinz Bohrer: "Jetzt", Martin Suter: "Elefant", Andrej Platonow: "Die Baugrube", Hanya Yanagihira: "Ein wenig Leben".

Karl Heinz Bohrer ist über 80, einer der großen und streitbaren Intellektuellen des Landes. Er leitete die Literaturredaktion der FAZ und war Herausgeber des renommierten "Merkur". Und er war mit Gudrun Ensslin befreundet und blieb für linke Intellektuelle trotzdem zeitlebens ein Feindbild. Dass jeder Moment etwas Besonderes haben kann - das hat es ihm in seinen Büchern zeitlebens angetan. Kein schlechter Ansatz für ein Buch, das sich mit seinen Erlebnissen und Weggefährten beschäftigt.

Ein kleiner, leuchtender, rosafarbener Elefant - sowas kann die Gentechnik heutzutage herstellen. Martin Suter hat einen Thriller geschrieben, in dessen Mittelpunkt ein Tier steckt, das einfach nur niedlich ist. Es geht um Gier und Tierliebe und um unser Verhältnis zur Welt, in der wir leben. Der Schweizer Autor ist ein Phänomen auf dem Buchmarkt.

Vor genau 100 Jahren gelangten in Russland die Sowjets an die Macht. Eines der ersten Bücher dazu im Revolutions-Jubiläum: das Sprachkunstwerk "Die Baugrube" von Andrej Platonow, neu übersetzt von Gabriele Leupold. Ein Buch, das den Neusprech der Revolutionsjahre in eine beklemmende Handlung einfließen lässt: "Ein Buch, das wie ein Schlachthieb auf den Leser niederfährt", meint Sibylle Lewitscharoff im Nachwort.

Vier Freunde, die erfolgreich ihre Karrieren in New York verfolgen. Einer ist Schauspieler, einer Architekt, ein Künstler ist dabei und ein Rechtsanwalt. Doch der, Jude mit Namen, lebt mit einer schrecklichen Vergangenheit. Selbstverletzungen und seelische wie körperliche Qualen bestimmen sein Leben. Die Wunden heilen einfach nicht. Hanya Yanagihiras Roman "Ein wenig Leben" wurde in Amerika beim Erscheinen als "Denkmal der Freundschaft" gefeiert.

Im "lesenswert"-Quartett trifft Moderator Denis Scheck auf den Literaturchef der "ZEIT" Ijoma Mangold und die freie Literaturkritikerin Insa Wilke. Dieses Mal als Gast dabei: Mara Delius, Kulturredakteurin der WELT.


(ARD/SWR)


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11:45

Portugals Pracht

Azulejos, Quintas und Paläste

Film von Kerstin Woldt

Ganzen Text anzeigenWer durch Portugal reist, entdeckt sie überall: Azulejos, dekorative Fliesen in allen Variationen und Farben. Sie schmücken nicht nur Kirchen, Klöster und Paläste.

Sie finden sich auch auf ganz normalen Hausfassaden, Bahnhöfen, Parkbänken, Straßenschildern, ...
(ARD/SR)

Text zuklappenWer durch Portugal reist, entdeckt sie überall: Azulejos, dekorative Fliesen in allen Variationen und Farben. Sie schmücken nicht nur Kirchen, Klöster und Paläste.

Sie finden sich auch auf ganz normalen Hausfassaden, Bahnhöfen, Parkbänken, Straßenschildern, Markt- und Sporthallen, Kneipen und Geschäften. Das ist auf der Welt einzigartig.

Die spektakulärsten Azulejo-Kunstwerke in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon sind der Palacio dos Marqueses de Fronteira, der einzigartige Barockgarten Quinta dos Azulejos, heute ein Schulhof, und der Palacio Belmonte in der Altstadt Alfama, in dem Wim Wenders einen Teil von "Lisbon Story" gedreht hat und der heute als exklusives Hotel genutzt wird.


(ARD/SR)


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12:06
VPS 12:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kunst sammeln mit ... (3/4)

Reinhold Würth

Film von Nicola Graef

Ganzen Text anzeigenDie Sammlung Würth ist die größte Privatsammlung Europas. Sie umfasst mehr als 16 000 Kunstwerke, darunter die wichtigsten Vertreter der klassischen Moderne von Picasso, Chagall bis Munch.

Aber auch Meisterwerke aus dem Mittelalter und Klassiker der ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Sammlung Würth ist die größte Privatsammlung Europas. Sie umfasst mehr als 16 000 Kunstwerke, darunter die wichtigsten Vertreter der klassischen Moderne von Picasso, Chagall bis Munch.

Aber auch Meisterwerke aus dem Mittelalter und Klassiker der zeitgenössischen Kunst zählen dazu. Reinhold Würth, der einen Weltkonzern mit Milliardenumsatz führt, ist ein leidenschaftlicher Sammler und engagierter Mäzen.

"Die Beschäftigung mit der Kunst war für mich immer ein Kontrapunkt zum beruflichen Tun. Es hat unglaublich bereichert, weil man einen Blick hatte in eine ganz andere Welt", sagt der 80-jährige Reinhold Würth und denkt noch lange nicht ans Aufhören. Er hält Vorträge, kümmert sich ums Unternehmen, fliegt seinen eigenen Jet von Termin zu Termin - und sammelt weiter. Und das bereits seit den 1960er-Jahren.

Viele Künstler kennt Reinhold Würth persönlich, er begleitet sie und ihre Werke ihn. Der Verpackungskünstler Christo und der englische Bildhauer Anthony Caro gehören dazu. Er kaufte schon früh die Skulpturen der Bildhauerin Niki de Saint Phalle. "Vor 20 Jahren war das noch gar keine Kunst. Da wurde das noch als Tinnef, als handwerklicher Spaß bezeichnet." Reinhold Würth folgt bei der Wahl für ein Werk meist seinem Bauchgefühl: "Die Passion fängt an, wenn Sie ein Kunstwerk sehen. Dann macht es Klick - das gefällt mir besonders gut." Aber die Intuition wird bei Würth auch immer von Strategie flankiert - mit Blick auf die Investitionen, lässt er sich mittlerweile von einem international und hochkarätig besetzten Kunstbeirat beraten.

Die Autorinnen Nicola Graef und Julia Zinke begleiten den Sammler zu Ausstellungseröffnungen in seine Kunstdependancen - 16 sind es mittlerweile. Sie sind dabei, wenn er sich mit dem Illustrator Tomi Ungerer trifft oder mit der Witwe des Künstlers Rudolf Hausner. Sie zeigen, wie eine Region von kulturellem Engagement profitiert. Mit dem spektakulären Kauf der "Schutzmantelmadonna" von Hans Holbein hat Würth Weltkunst nach Schwäbisch Hall geholt. Würth sagt es im Film so: "Die Sammlung ist lebendig, die Sammlung ist bunt. Kunst muss nicht nur schön sein, sondern für mich ist es eben auch ein Teil des menschlichen Panoptikums."


(ARD/SWR)


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12:32
VPS 12:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kunst sammeln mit ... (4/4)

Artur Walther

Film von Sabine Willkop

Ganzen Text anzeigenDie international bedeutende Fotokunst-Sammlung aus Deutschland - die "Walther Collection" - ist ausgerechnet in dem kleinen schwäbischen Dorf Burlafingen bei Neu-Ulm beheimatet.

Dieses Museum besteht aus gleich drei Häusern, wie sie unterschiedlicher nicht sein ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie international bedeutende Fotokunst-Sammlung aus Deutschland - die "Walther Collection" - ist ausgerechnet in dem kleinen schwäbischen Dorf Burlafingen bei Neu-Ulm beheimatet.

Dieses Museum besteht aus gleich drei Häusern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: ein moderner "Weißer Kubus", ein mit Efeu umranktes "Grünes Haus" und ein minimalistischer "Schwarzer Bungalow" - ein Museums-Ensemble für eine einzigartige Sammlung.

Schwerpunkt ist Fotografie aus Afrika, eine fotografische Welt, die Artur Walther für sich entdeckt hat. Über 2500 Fotos besitzt er inzwischen. Verkauft hat er noch kein einziges Bild, denn für ihn ist jedes einzelne Foto ein Kunst- und kein Wert-Objekt. Neben Afrika hat er auch Europa, Amerika und Asien gesammelt, etwa die berühmten Typologien des Fotografen-Paares Bernd und Hilla Becher, Arbeiten von Ai Weiwei, dokumentarische Porträtreihen von August Sander. Artur Walther bespielt mit seiner Foto-Sammlung nicht nur das eigene Museumsareal in Burlafingen mit Wechselausstellungen, sondern auch internationale Fotofestivals wie das renommierte "Rencontres d'Arles".

Als gebürtiger Burlafinger ist Artur Walther in den 1970er-Jahren nach Amerika ausgewandert und hat als Investmentbanker an der Wall Street ein Vermögen verdient. 1994 kam der Ausstieg, das Foto-Sammeln wurde seine wahre Leidenschaft. Seitdem trägt der 66-Jährige ganze Werkzyklen zusammen, umfangreiche Serien. Dutzende, manchmal auch Hunderte Werke eines einzelnen Künstlers beziehungsweise einer Künstlerin.

Der Film ist mit Artur Walter in seinem Burlafinger Museum unterwegs, begleitet ihn nach Arles, wo er auf Fotokünstler trifft, und bei der Begegnung mit dem Göttinger Verleger Gerhard Steidl, den er für seine Fotobuchkunst bewundert. Wenn Artur Walther voller Enthusiasmus Geschichten über das Sammeln und über seine Fotoschätze erzählt, dann wird es lebendig und persönlich: Ein Leben ohne Sammeln ist denkbar, aber nicht sinnvoll. Nicht für Artur Walther.


(ARD/SWR)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:12
VPS 13:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Eine Reise ins Paradies - Auf der steirischen Apfelstraße

Film von Robert Sturmer

(aus der ORF-Reihe  Erlebnis Österreich )

Ganzen Text anzeigenRund um den Apfel gibt es viel zu erzählen. Die "Paradiesfrucht" sichert die Existenz vieler steirischer Obstbauern. Welcher Aufwand steckt hinter einem wohlschmeckenden Apfel?

Für Adam und Eva war er einst die Vertreibung aus dem Paradies, den Bauern entlang der ...
(ORF)

Text zuklappenRund um den Apfel gibt es viel zu erzählen. Die "Paradiesfrucht" sichert die Existenz vieler steirischer Obstbauern. Welcher Aufwand steckt hinter einem wohlschmeckenden Apfel?

Für Adam und Eva war er einst die Vertreibung aus dem Paradies, den Bauern entlang der steirischen Apfelstraße hingegen bringt er wahren Segen. Die Apfelbauern leben von ihm. Dabei kämpfen sie aber auch mit dem Wetter, dem Hagel und dem Schädling "Apfelwickler".

35 Millionen Kilogramm Äpfel werden alljährlich auf der steirischen Apfelstraße in einem kleinen, nur knapp über 1000 Hektar großen Gebiet geerntet.

Über ein Jahr lang wurde die Arbeit der Obstbauern dokumentiert. Beleuchtet werden darüber hinaus die kulinarische Seite des steirischen Apfels und die Bräuche, die sich um ihn ranken. So stellen die steirischen Apfelmänner in geheimnisvollen Ritualen den Abakus her - den edelsten der Brände der Apfelstraße.


(ORF)


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13:37
VPS 13:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Mit der Tram durch Jerusalem

Eine Fahrt von Ost nach West

Film von Richard C. Schneider

Ganzen Text anzeigenKorrespondent Richard Schneider steigt in die erste und einzige Straßenbahn Jerusalems und trifft Menschen, die dort leben - mitten in einem Alltag, der alles andere ist als alltäglich.

Die Bahn startet am Herzlberg, führt durch das Zentrum von Westjerusalem weiter ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenKorrespondent Richard Schneider steigt in die erste und einzige Straßenbahn Jerusalems und trifft Menschen, die dort leben - mitten in einem Alltag, der alles andere ist als alltäglich.

Die Bahn startet am Herzlberg, führt durch das Zentrum von Westjerusalem weiter ins ultraorthodoxe Viertel Mea Sharim, von dort in den palästinensischen Stadtteil Beth. Endstation ist Pisgat Zeev, eine jüdische "Siedlung" im Osten Jerusalems.

Die Straßenbahn rollt erst seit ein paar Jahren durch die "heilige Stadt" und verbindet West- und Ostjerusalem. Anfangs sorgte die Tram für Chaos, denn die Autofahrer wussten nicht, wie sie mit einer Stadt-Eisenbahn umgehen sollten. Zudem, kritisieren Gegner, schaffe die Bahn politische Fakten, indem sie die Stadt unteilbar mache.

Im palästinensischen Stadtteil, Haltestelle Damaskustor, wohnt eine alte Dame der Familie Khalidi direkt bei der Klagemauer und dem Felsendom. Schon seit über 1000 Jahren lebt ihre Familie in Jerusalem. Und mitten in der Stadt befindet sich das Flüchtlingslager Shuafat.


(ARD/WDR)


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14:07
VPS 14:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

So isst Israel (1/3)

Von der Wüste nach Jerusalem

Film von Mica Stobwasser und Louis Saul

Ganzen Text anzeigenDer Rheinländer Tom Franz kochte sich im Fernsehen in die Herzen der Israelis und bescherte der Koch-Show "Masterchef" die höchste Einschaltquote der israelischen Fernsehgeschichte.

Auf seiner dreiteiligen Dokumentations-Reise zeigt er ein Israel der Sinnesfreuden ...
(ARD/SWR/BR)

Text zuklappenDer Rheinländer Tom Franz kochte sich im Fernsehen in die Herzen der Israelis und bescherte der Koch-Show "Masterchef" die höchste Einschaltquote der israelischen Fernsehgeschichte.

Auf seiner dreiteiligen Dokumentations-Reise zeigt er ein Israel der Sinnesfreuden und Geschmacksexplosionen, der kulturellen Vielfalt und religiösen Unterschiede. In der ersten Folge reist Tom Franz von der Wüste Negev nach Jerusalem.

Die kulinarische Tour beginnt in einer Wüstenoase an der Südspitze des Landes: der Dattelplantage des Kibbuz Samar. Die Kibbuz-Bewegung war einst die Keimzelle Israels, und Tom Franz ist neugierig: Wie leben die Kibbuzniks heute?

Über das Essen öffnet Tom Franz auch das Tor zur Heiligen Stadt: Ist Humus, dieses ur-orientalische Street Food, eigentlich ein israelisches Essen oder ein arabisches? Und wer macht den besten Humus in Jerusalem?

Überall ragen die Glaubenssymbole der drei Weltreligionen in den Himmel: Minarette, Kreuze, Kuppeln soweit das Auge reicht: 1200 Synagogen, 158 Kirchen und 73 Moscheen geben ein Gefühl dafür, warum Jerusalem die Heilige Stadt heißt. Der Benediktinerpater Nikodemus lädt Tom Franz zum Besuch seines Klosters, der Dormitio Abtei, ein.

Das Stammkloster der Mönche liegt auf dem Berg Zion, im Nebengebäude soll Jesus sein letztes Abendmahl eingenommen haben. Nikodemus erläutert Tom Franz die religiöse Dimension von Essen. Schließlich trifft Tom Franz die "Chefs for Peace", eine Gruppe jüdischer, christlicher und muslimischer Köche, die sich für den Frieden im Land engagieren. Die renommierten Chefs nutzen ihre Kochkunst, um Menschen unterschiedlichen Glaubens zusammenzubringen.

Das kulinarische Abenteuer endet vor den Toren der Heiligen Stadt: Nur ein paar Kilometer entfernt landet Tom Franz in einer einzigartigen Naturlandschaft, den Judäischen Hügeln. Mittendrin Israels ältestes Gourmetrestaurant: "Rama's kitchen". Rama Ben Zvi war Tänzerin in Jerusalem, bevor sie vor 20 Jahren in ihrem Garten ein ganz spezielles Restaurant eröffnete. Rama geht es um Harmonie im Leben: Die köstlichen Gerichte haben ihre Wurzeln in der palästinensischen Küche. Kann Essen kulturelle Gräben überbrücken? Produkte kennen keine nationalen Grenzen, und das Team in "Rama's kitchen" auch nicht: Muslime und Juden kochen hier friedlich am selben Herd und schaffen in ihrer Küche das, wovon die Weltpolitik seit Jahrzehnten träumt: ein Stückchen Frieden in Nahost.


(ARD/SWR/BR)


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14:51
VPS 14:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

So isst Israel (2/3)

Von den Judäischen Hügeln zum See Genezareth

Film von Mica Stobwasser und Louis Saul

Ganzen Text anzeigenDer Rheinländer Tom Franz kochte sich im Fernsehen in die Herzen der Israelis. In dieser Folge reist er von den Judäischen Hügeln über das Westjordanland hoch in den Norden nach Galiläa.

Er zeigt ein Israel der Geschmacksexplosionen, der kulturellen Vielfalt und ...
(ARD/SWR/BR)

Text zuklappenDer Rheinländer Tom Franz kochte sich im Fernsehen in die Herzen der Israelis. In dieser Folge reist er von den Judäischen Hügeln über das Westjordanland hoch in den Norden nach Galiläa.

Er zeigt ein Israel der Geschmacksexplosionen, der kulturellen Vielfalt und religiösen Unterschiede. In wunderbaren Bildern zeigt der Film ein Israel, wie es kaum jemand kennt. Auch erzählt er eine völkerversöhnende Liebesgeschichte zwischen eines Arabers und einer Jüdin.

Die Reise beginnt in der Judäischen Bergwelt westlich von Jerusalem mit einem der interessantesten Käsemacher in Israel: Shai Seltzer. Seit 6000 Jahren wird in der malerischen Hügellandschaft Landwirtschaft betrieben. In einer Kalksteinhöhle zeigt Shai Seltzer Tom seine Schätze: Ziegenkäse in allen Reifestadien.

Der Film lässt die Konflikte der Region nicht unerwähnt, erzählt aber auch die völkerversöhnende Liebesgeschichte des Arabers Yakub Barhum, der unbedingt die jüdische Köchin Michal Baranes heiraten wollte. Tom besucht das ungewöhnliche Paar in dem arabischen Dorf Ein Rafa abseits von Jerusalem. In der Küche lernt er, wie man Lebensphilosophie in Gourmet-Essen packt. Michal Baranes kocht "Shrimps-Falafel", und dieser "Signature Dish" sprengt nicht nur kulinarisch alle Grenzen: Shrimps sind nicht koscher, der Rote-Beete-Meerrettich ist urjüdisch. Die Chefin vermischt alles und umhüllt es arabisch: in einer Falafel.

Die kulinarische Reise geht weiter nach Galiläa, das Land, wo Milch und Honig fließen. Galiläa gilt heute als eines der besten Weinanbaugebiete in Israel. An der Grenze zum Libanon hilft Tom Franz bei der Weinlese der Tulip Winery. Der junge Besitzer Roy Itzhaki hat mit Tulip eine Vision verwirklicht: Er produziert Spitzenwein mit Mitarbeitern, die geistig behindert sind.

Letzte Station dieser Folge ist der See Genezareth, das größte Süßwasserreservoir Israels. Zu Zeiten Christi war das "Galiläische Meer" fischreich wie kaum ein anderes Gewässer. Viele der Jünger Jesu waren Fischer wie Menachem, mit dem Tom Franz die Netze auswirft, auf der Jagd nach der Spezialität der Region, dem St. Peters Fisch. Menachem erzählt von der besonderen Magie des Sees, die sich für gläubige Christen vor allem am Nordostufer entfaltet. Im Kloster Tabgha zeigt Pater Nikodemus Tom Franz die berühmten Mosaike und den Stein, auf dem Jesus das Wunder der Brotvermehrung vollbracht haben soll: Mit fünf Broten und zwei Fischen speiste er 5000 Menschen. Heute kümmern sich die Benediktinermönche darum, dass benachteiligte Familien aller Glaubensrichtungen in Tabgha ein wenig Erholung finden.


(ARD/SWR/BR)


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15:36
VPS 15:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

So isst Israel (3/3)

Von Galiläa nach Tel Aviv

Film von Mica Stobwasser und Louis Saul

Ganzen Text anzeigenIn dieser Folge reist Tom Franz von Galiläa ins moderne Tel Aviv und trifft auf einen spannenden Gegenpol zum religiös geprägten Jerusalem.

In der antiken Hafenstadt Jaffa im Süden von Tel Aviv begleitet Tom Franz Haim Cohen, den Vater der Spitzenköche in Israel, ...
(ARD/SWR/BR)

Text zuklappenIn dieser Folge reist Tom Franz von Galiläa ins moderne Tel Aviv und trifft auf einen spannenden Gegenpol zum religiös geprägten Jerusalem.

In der antiken Hafenstadt Jaffa im Süden von Tel Aviv begleitet Tom Franz Haim Cohen, den Vater der Spitzenköche in Israel, auf den Spuren seiner Kindheit, die geprägt war vom Miteinander von Juden und Arabern.

Das Jahrtausende alte Akko, einstige Hafenstadt der Kreuzfahrer, ist die Heimat von Uri Buri. Er gilt als einer der besten Fischköche im Nahen Osten und ist ein absolutes Original. Er hat in einer Kommune gelebt und als Bomben-Entschärfer gearbeitet, bevor er als Autodidakt zu kochen begann. Heute gibt er sein Wissen weiter: An junge arabische Israelis, die in der orientalischsten Stadt Israels keine Arbeit finden.

40 Kilometer weiter, im grünen Norden des Landes, besucht Tom Franz einen der Väter der Food-Revolution in Israel: Nur wenige haben die neue Küche Israels so beeinflusst wie Erez Kamorovsky. Sein kulinarischer Horizont reicht von Japan über Frankreich bis nach Kalifornien. Heute lebt er in einem kleinen Dorf, nur 700 Meter entfernt von der libanesischen Grenze. Umgeben von wilden Gärten mit Blick auf Olivenhaine ist er mit all seinem Wissen an der Basis des Kochens angekommen: der Liebe zu einfachen Produkten aus seinem Garten und der Region.

Weiter geht es nach Bnei Brak, der Vorstadt von Tel Aviv, wo 180 000 ultraorthodoxe Juden leben. In Hillels Restaurant soll es die besten Shabbat-Gerichte der Stadt geben. Gläubige Juden dürfen am Samstag nicht arbeiten, keine Elektrizität nutzen. Gleichzeitig wollen sie gerade am Shabbat gut essen. Aus diesem Dilemma hat Hillel ein Geschäft gemacht: Er kocht koschere "Shabbat-Gerichte to go", die zu Hause warmgehalten werden.

Das säkulare Tel Aviv ist für viele fromme Juden dagegen ein Sündenpflaster.
Dort trifft Tom Franz auf Meir Adoni, ein kreatives Genie der Metropole. Adoni nennt sich spaßhaft den "bösen Jungen unter den Juden", denn in seinem Gourmet-Restaurant bricht er alle Regeln der koscheren Speisegesetze und befördert Tradition in die Gegenwart.

Die Stadt, in der die Party angeblich niemals endet, macht sich ausgehbereit, und Tom taucht ein in das exzessive Nachtleben von Tel Aviv. Einer der angesagtesten Geheimtipps des Landes ist das "HaSalon" von Eyal Shani. Essen wird dort zur Performance. Eyal Shani ist der Philosoph unter den Kochstars Israels und inszeniert mit seinem Tanz auf dem Vulkan das Finale der Doku-Reihe "So isst Israel".


(ARD/SWR/BR)


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16:21
VPS 16:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Laurel & Hardy - Die lieben Verwandten

(Our Relations)

Spielfilm, USA 1936

Darsteller:
StanStan Laurel
OllieOliver Hardy
FinnJames Finlayson
u.a.
Regie: Harry Lachman
Länge: 71 Minuten

Ganzen Text anzeigenWährend Stan und Oliver gutbürgerlich leben und verheiratet sind, erhalten ihre tot geglaubten Zwillingsbrüder, beide Matrosen und schwarze Schafe ihrer Familien, Landurlaub.

Durch Verwechslungen schlittern die einen in Ehekrisen, die anderen durch einen kostbaren ...

Text zuklappenWährend Stan und Oliver gutbürgerlich leben und verheiratet sind, erhalten ihre tot geglaubten Zwillingsbrüder, beide Matrosen und schwarze Schafe ihrer Familien, Landurlaub.

Durch Verwechslungen schlittern die einen in Ehekrisen, die anderen durch einen kostbaren Ring in Schwierigkeiten. - Eine verzwickte Doppelgänger-Groteske mit Laurel und Hardy, die mit ungewöhnlichem Aufwand produziert wurde.


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17:32
VPS 17:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Laurel & Hardy - In Oxford

(A Chump at Oxford)

Spielfilm, USA 1940

Darsteller:
StanStan Laurel
OllieOliver Hardy
MeredithForrester Harvey
Dean WilliamsWilfred Lucas
u.a.
Regie: Alfred Goulding
Länge: 61 Minuten

Ganzen Text anzeigenStan und Ollie vereiteln einen Bankraub und erhalten zur Belohnung ein Stipendium für die Universität von Oxford. Dort werden sie zu Opfern gemeiner Streiche ihrer Kommilitonen.

Dann fällt Stan auch noch ein Fensterrahmen auf den Kopf. Infolge dieses kleinen Unfalls ...

Text zuklappenStan und Ollie vereiteln einen Bankraub und erhalten zur Belohnung ein Stipendium für die Universität von Oxford. Dort werden sie zu Opfern gemeiner Streiche ihrer Kommilitonen.

Dann fällt Stan auch noch ein Fensterrahmen auf den Kopf. Infolge dieses kleinen Unfalls denkt er plötzlich, er sei der verschollene Lord Paddington. Als er Ollie als seinen Diener einstellt, platzt diesem der Kragen ...

1940 schrieb der britische Schriftsteller Graham Greene im Spectator: "Laurel und Hardy sind wieder da! Das ist eine erfreulichere Nachricht, als jede frohe Botschaft, die die Zeitungen sonst verkünden. 'A Chump at Oxford' gehört zu ihren besten Filmen, die nach Urteil mancher Lästermäuler erfreulicher sind als die von Chaplin. Ihre Clownerien sind pure. Sie geben nicht vor, eine unverbesserliche Welt verbessern zu wollen, und sie hatten nie den Ehrgeiz, auch noch den Hamlet zu spielen."


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18:32
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

SCHWEIZWEIT: Schlemmen mit Catherine

Feines aus der Natur

Film von Dominique Clément

Ganzen Text anzeigenDie Lust auf neue Geschmacksvarianten lässt Catherine Fattebert nicht los. Suchen, erfinden und vor allem neue Rezepte wagen, das fasziniert die Feinschmeckerin und Gastro-Autorin.

Ihre Rezepte sind schmackhaft, amüsant und kreativ – sie sind alles außer ...

Text zuklappenDie Lust auf neue Geschmacksvarianten lässt Catherine Fattebert nicht los. Suchen, erfinden und vor allem neue Rezepte wagen, das fasziniert die Feinschmeckerin und Gastro-Autorin.

Ihre Rezepte sind schmackhaft, amüsant und kreativ – sie sind alles außer kompliziert und sie sind vor allem großzügig. So großzügig, dass sie ihre mit Liebe gekochten Gerichte zusammen mit Nachbarn und Freunden genießen kann.

Aufgewachsen in einer Familie von Genießern, lernte Catherine Fattebert früh, die Qualität guten Essens zu schätzen. Sie war vier Jahre alt, als sie ihr erstes Gericht ganz allein kreierte – Crêpes mit Zucker. Die Zutaten ihrer Küche findet sie in der Natur rund um ihren Wohnort Vevey.


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Merkel: Ist auf die USA noch Verlass?
Kanzlerin setzt auf Einheit Europas

Abschluss des Kirchentages
In Wittenberg feiern 120.000 Besucher

Formel-1 Spektakel in Monaco
Sebastian Vettel Erster im Fürstentum


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19:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Heilen mit Pflanzen - Phytotherapie

Film von Annette Frei Berthoud

(aus der Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigenGegen alles ist ein Kraut gewachsen: Weißdorn gegen Herzbeschwerden, Johanniskraut gegen Depressionen. Ein Film über die Geschichte, Anwendung, Wirkung und den Erfolg von Heilpflanzen.

Das Heilen mit Pflanzen ist für viele Menschen eine Alternative: Allergiegeplagte ...

Text zuklappenGegen alles ist ein Kraut gewachsen: Weißdorn gegen Herzbeschwerden, Johanniskraut gegen Depressionen. Ein Film über die Geschichte, Anwendung, Wirkung und den Erfolg von Heilpflanzen.

Das Heilen mit Pflanzen ist für viele Menschen eine Alternative: Allergiegeplagte profitieren von sanften pflanzlichen Medikamenten, und auch bei Burn-outs ist Phytotherapie eine gute Ergänzung zu Antidepressiva.

Heilpflanzen kommen seit jeher als Tees und Tinkturen zum Zug, aber immer mehr auch als standardisierte Medikamente.

Frauen setzten schon immer Kräuter ein. In der Gruppe Herbadonna tauschen Ärztinnen und Apothekerinnen ihr Wissen aus. Auch ältere Menschen kennen noch vieles, und Kinder lernen altes Wissen über Heilpflanzen in einem generationenübergreifenden Projekt in Maienfeld.


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19:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Crespi d'Adda, Italien

Vom Verfall einer Kultur

Film von Christian Romanowski

Ganzen Text anzeigen"Crespi d'Adda" war einst eine Fabrik, die sich ihre eigene kleine Welt leistete. Ende des 19. Jahrhunderts hatte die Familie Crespi diese Fabrik und Wohnhäuser am Fluss Adda bauen lassen.

Heute stehen die Turbinen des bankrotten Unternehmens still, und keiner hat ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen"Crespi d'Adda" war einst eine Fabrik, die sich ihre eigene kleine Welt leistete. Ende des 19. Jahrhunderts hatte die Familie Crespi diese Fabrik und Wohnhäuser am Fluss Adda bauen lassen.

Heute stehen die Turbinen des bankrotten Unternehmens still, und keiner hat mehr Zugang zu den Räumen. Doch die Fabrik mit ihren Fliesen, ihrem Parkett und ihren Wandmalereien, die in jedem Detail ästhetisch anspruchsvoll sind,
hat ihre Faszination bewahrt.

Am Ufer des Flusses Adda wurde die Fabrik einst errichtet, und entlang der Hallen entstand der Ort Crespi mit Wohnhäusern, einer Kirche, einem Kinderhort und einer Schule. Am Ende des Weges steht ein Monument, wie Pharaonen es sich bauen ließen, nur im Geschmack der Zeit um die Jahrhundertwende: Das Denkmal über der Familiengruft ist fast so hoch wie die Fabrikschornsteine.

Davor befindet sich ein Feld, reihenweise bestellt mit kleinen Kreuzen. Auf dem Friedhof der Crespi durfte jeder aus ihrer Arbeiterschar seine letzte Ruhestätte finden. Eine reiche Saat zu Füßen des Fabrikanten, des Wohltäters und Nutznießers seiner Wohltaten. Das Haus, das er und seine Nachkommen zu Lebzeiten bewohnten ist ein Schloss mit Turm und Zinnen, direkt neben der Fabrik. Aber auch die Häuser seiner Arbeiter waren großzügig geplant und eingerichtet, die der höheren Angestellten noch großzügiger - zufriedene Arbeiter arbeiten besser.

Das Werk blieb nicht im Familienbesitz. Mehrfach wechselte die Leitung im Laufe des 20. Jahrhunderts. 1995 wurden die Fabrik und der ganze Ort als Beispiel einer Industriekultur, die schmuckvolle Architektur mit Funktionalität in Einklang brachte in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen. Damals allerdings war die heute sinnlose Weitläufigkeit der riesigen Hallen vom Maschinenlärm gefüllt. 2003 musste die Fabrik Insolvenz anmelden. Heute haben Verfall und Zerstörung ihre eigene Schönheit entwickelt.


(ARD/SWR)


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19:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in mono

Legenden der Straße

Lotus Eleven


(ORF)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Pufpaffs Happy Hour

Die Kabarett-Show mit Sebastian Pufpaff und Gästen

Berliner Kulturbrauerei, Mai 2017

Regie: Axel Ludewig

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenBissige Satire und gehobener Unfug mit Sebastian Pufpaff und Gästen: Florian Schroeder, Doro Breuer, Hennes Bender, Nektarios Vlachopoulos sowie die selbst ernannten Weltstars Bert & Roy.

Pufpaffs "Happy Hour" in der Berliner Kulturbrauerei ist eine geballte ...

Text zuklappenBissige Satire und gehobener Unfug mit Sebastian Pufpaff und Gästen: Florian Schroeder, Doro Breuer, Hennes Bender, Nektarios Vlachopoulos sowie die selbst ernannten Weltstars Bert & Roy.

Pufpaffs "Happy Hour" in der Berliner Kulturbrauerei ist eine geballte Ladung Kabarett und Comedy, Musik und Poetry Slam. Sicher ist nur die Überraschung. Satire ohne Risiko ist schließlich wie abgestandenes Bier: braucht kein Mensch.

Für feinen Humor und gehobenen Unfug sorgen in dieser Folge neben dem Gastgeber selbst:

Florian Schroeder erklärt heute endlich und ein für alle Mal, wer Schuld ist. Woran? An allem! Die Lösung für sämtliche Probleme der Welt liefert er gleich mit.

Doro Breuer fragt sich, wann Vitamine eigentlich in Drogeriemärkte ausgelagert wurden und gibt sich als leidenschaftliche Anwältin der Aprikose.

Hennes Bender: Was haben Donald Trump, Martin Schulz und Berliner Blumenverkäufer gemeinsam? Sie alle sind Opfer von Herrn Benders rasend komischen Wortspitzen!

Nektarios Vlachopoulos: Kennen Sie den schon? Der junge Poetry Slammer erzählt den möglicherweise längsten Witz der Welt.

Bert & Roy: Showtime! Der selbst ernannte Weltstar Roy Sanders, "King of Superparty", bringt seine Ein-Mann-Band Bert "Bert" Kortheim mit. Zusammen garantieren sie einen, nun ja, unvergesslichen Auftritt.


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das große Kleinkunstfestival 2016 (3/4)

Berlin-Preis

Moderation: Dieter Nuhr

Ganzen Text anzeigenAuch im Jahr 2016 war das legendäre Berliner Kabarett-Theater "Die Wühlmäuse" Heimat für "Das große Kleinkunstfestival". Der Berlin-Preis ging an Mundstuhl.

Dieter Hallervorden lädt die Besten aus Kabarett, Comedy und auch Varieté zu einem abwechslungsreichen ...
(ARD/RBB)

Text zuklappenAuch im Jahr 2016 war das legendäre Berliner Kabarett-Theater "Die Wühlmäuse" Heimat für "Das große Kleinkunstfestival". Der Berlin-Preis ging an Mundstuhl.

Dieter Hallervorden lädt die Besten aus Kabarett, Comedy und auch Varieté zu einem abwechslungsreichen Abend ein. Dieter Nuhr führt als Moderator durch das Programm. Der Abend verspricht Unterhaltung und Lachen pur.


(ARD/RBB)


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21:44
VPS 21:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Hamster

Spielfilm, Schweiz 2014

Darsteller:
Toni FallerRoeland Wiesnekker
EhefrauStephanie Japp
TochterSteffi Fries
RenéNicola Perot
u.a.
Regie: Tom Gerber
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenFitnesstraining, Diät, Extremsportarten: Toni Faller kämpft gegen das Hamsterrad des Alltags und die Midlife-Crisis.

Seine Frau Marianne und Tochter Daniela beobachten die Veränderungen mit Misstrauen. Sie haben bald das Gefühl, ihn nicht mehr zu kennen, während ...

Text zuklappenFitnesstraining, Diät, Extremsportarten: Toni Faller kämpft gegen das Hamsterrad des Alltags und die Midlife-Crisis.

Seine Frau Marianne und Tochter Daniela beobachten die Veränderungen mit Misstrauen. Sie haben bald das Gefühl, ihn nicht mehr zu kennen, während Toni immer selbstsicherer wird. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es knallt.

Toni Faller geht es gut. Er hat eine wunderbare Frau, eine entzückende Tochter, ein eigenes Haus und bekommt als Leiter der Elektronikabteilung eines Kaufhauses viel Anerkennung von seinen Arbeitskollegen. Warum also ist er plötzlich so unzufrieden? Ganz einfach: Toni bekommt die Midlife-Crisis.

Es beginnt bei der Arbeit. Weil Toni bald 50 ist, wird ihm ein junger Verkäufer zur Seite gestellt. René ist 21 und fit wie ein Turnschuh - die pure Provokation. Zu Hause findet Toni den Vibrator von Marianne: eine Bestätigung für seine Angst, dass sie ihn nicht mehr attraktiv findet. Und schließlich fällt es ihm wie Schuppen von den Augen: Er ist - wie sein Hamster Harry Potter - gefangen in seinem immer älter und immer dicker werdenden Körper. Um das zu ändern, beginnt Toni zu trainieren.


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23:15
Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Im Tal

Fernsehfilm, DDR 1982

Darsteller:
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
Oberleutnant SchlenkerLutz Riemann
Leutnant LauferHans Klima
Erika WesemannKarin Düwel
Siegfried KuglerJohannes Achtelik
u.a.
Buch: Walter Flegel
Regie: Hans-Joachim Hildebrandt
Länge: 77 Minuten

Ganzen Text anzeigenBei einem Einbruch in ein Juweliergeschäft wird die Frau des Inhabers, die in der Wohnung über dem Laden ist, brutal zusammengeschlagen. Bei der Befragung durch die Polizei schweigt sie.

Oberleutnant Hübner spürt, dass ihm Jutta Wendler etwas verschweigt. Noch ahnt ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenBei einem Einbruch in ein Juweliergeschäft wird die Frau des Inhabers, die in der Wohnung über dem Laden ist, brutal zusammengeschlagen. Bei der Befragung durch die Polizei schweigt sie.

Oberleutnant Hübner spürt, dass ihm Jutta Wendler etwas verschweigt. Noch ahnt er nicht, was. Doch Klaus Wendler, der Goldschmied, vermutet, dass Siegfried Kugler, der "Ex" seiner Frau, der Täter war, was Jutta ihm tags darauf bestätigt.

Kugler und Baum haben sich inzwischen mit ihrer Beute von fast 100 000 D-Mark in einem leeren Haus im Harz verkrochen. Doch misstrauische Nachbarn informieren den Abschnittsbevollmächtigten Schlenker, der den gestohlenen Fluchtwagen sicherstellt. Im Auto findet er einen goldenen Ring und informiert die Berliner Polizei, die nach den Dieben fahndet.

In Thale finden Kugler und Baum Unterschlupf bei Werner Ludwig und seiner Freundin Erika Wesemann. Die beiden sind dabei, einen alten Gasthof wieder flott zu machen. Da das Geld dafür knapp ist, will Kugler seinem alten Kumpel damit aushelfen und für sich und Baum ein Alibi erkaufen. Doch dabei macht Erika nicht mit. Und wieder rastet Kugler aus. Doch die Kripo ist bereits auf dem Weg zum Gasthof.


(ARD/MDR)


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0:32
VPS 00:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoVideotext Untertitel

Angst über der Stadt

(Peur sur la Ville)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1975

Darsteller:
Jean LetellierJean-Paul Belmondo
MoissacCharles Denner
MinosAdalberto Maria Merli
Germaine DoizonRosy Varte
Hélène GrammontCatherine Morin
u.a.
Regie: Henri Verneuil
Länge: 115 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin psychopathischer Frauenmörder hält Paris in Atem. In Briefen an die Polizei und die Presse erklärt "Minos", wie der Mann sich nennt, dass er die Stadt von der "Sünde" befreien will.

Er töte Frauen, die in seinen Augen ein verwerfliches Leben führen. Obwohl ...
(ARD)

Text zuklappenEin psychopathischer Frauenmörder hält Paris in Atem. In Briefen an die Polizei und die Presse erklärt "Minos", wie der Mann sich nennt, dass er die Stadt von der "Sünde" befreien will.

Er töte Frauen, die in seinen Augen ein verwerfliches Leben führen. Obwohl Kommissar Letellier noch mit dem Fall des Bankräubers Marcucci beschäftigt ist, der ihm nach einer spektakulären Verfolgungsjagd entkam, betraut man ihn mit der Fahndung nach Minos.

Trotz fieberhafter Ermittlungen gelingt es dem Polizisten nicht, dem Killer auf die Spur zu kommen. Dieser wiederum genießt seine Überlegenheit und beginnt ein perfides Spiel: Nach jeder neuen Bluttat schickt er dem Kommissar ein Stück eines Fotos von sich selbst. Weitere Frauen sterben, aber ausgerechnet als Letellier Minos nach frischer Tat dicht auf den Fersen ist, taucht auch sein Erzfeind Marcucci wieder auf. Zwar kann er den Gangster nach einer wilden Jagd durch Paris unschädlich machen - aber der Preis für diesen Erfolg ist hoch: Minos geht ihm durch die Lappen. Letelliers Vorgesetzte sind außer sich, die Presse überzieht ihn mit Schuldzuweisungen. Der Druck auf den Kommissar wächst. Noch ahnt er nicht, dass er dem Killer bereits näher ist, als es auf den ersten Blick scheint.


(ARD)


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2:27
VPS 02:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

So isst Israel (1/3)

Von der Wüste nach Jerusalem

Film von Mica Stobwasser und Louis Saul

Ganzen Text anzeigenDer Rheinländer Tom Franz kochte sich im Fernsehen in die Herzen der Israelis und bescherte der Koch-Show "Masterchef" die höchste Einschaltquote der israelischen Fernsehgeschichte.

Auf seiner dreiteiligen Dokumentations-Reise zeigt er ein Israel der Sinnesfreuden ...
(ARD/SWR/BR)

Text zuklappenDer Rheinländer Tom Franz kochte sich im Fernsehen in die Herzen der Israelis und bescherte der Koch-Show "Masterchef" die höchste Einschaltquote der israelischen Fernsehgeschichte.

Auf seiner dreiteiligen Dokumentations-Reise zeigt er ein Israel der Sinnesfreuden und Geschmacksexplosionen, der kulturellen Vielfalt und religiösen Unterschiede. In der ersten Folge reist Tom Franz von der Wüste Negev nach Jerusalem.

Die kulinarische Tour beginnt in einer Wüstenoase an der Südspitze des Landes: der Dattelplantage des Kibbuz Samar. Die Kibbuz-Bewegung war einst die Keimzelle Israels, und Tom Franz ist neugierig: Wie leben die Kibbuzniks heute?

Über das Essen öffnet Tom Franz auch das Tor zur Heiligen Stadt: Ist Humus, dieses ur-orientalische Street Food, eigentlich ein israelisches Essen oder ein arabisches? Und wer macht den besten Humus in Jerusalem?

Überall ragen die Glaubenssymbole der drei Weltreligionen in den Himmel: Minarette, Kreuze, Kuppeln soweit das Auge reicht: 1200 Synagogen, 158 Kirchen und 73 Moscheen geben ein Gefühl dafür, warum Jerusalem die Heilige Stadt heißt. Der Benediktinerpater Nikodemus lädt Tom Franz zum Besuch seines Klosters, der Dormitio Abtei, ein.

Das Stammkloster der Mönche liegt auf dem Berg Zion, im Nebengebäude soll Jesus sein letztes Abendmahl eingenommen haben. Nikodemus erläutert Tom Franz die religiöse Dimension von Essen. Schließlich trifft Tom Franz die "Chefs for Peace", eine Gruppe jüdischer, christlicher und muslimischer Köche, die sich für den Frieden im Land engagieren. Die renommierten Chefs nutzen ihre Kochkunst, um Menschen unterschiedlichen Glaubens zusammenzubringen.

Das kulinarische Abenteuer endet vor den Toren der Heiligen Stadt: Nur ein paar Kilometer entfernt landet Tom Franz in einer einzigartigen Naturlandschaft, den Judäischen Hügeln. Mittendrin Israels ältestes Gourmetrestaurant: "Rama's kitchen". Rama Ben Zvi war Tänzerin in Jerusalem, bevor sie vor 20 Jahren in ihrem Garten ein ganz spezielles Restaurant eröffnete. Rama geht es um Harmonie im Leben: Die köstlichen Gerichte haben ihre Wurzeln in der palästinensischen Küche. Kann Essen kulturelle Gräben überbrücken? Produkte kennen keine nationalen Grenzen, und das Team in "Rama's kitchen" auch nicht: Muslime und Juden kochen hier friedlich am selben Herd und schaffen in ihrer Küche das, wovon die Weltpolitik seit Jahrzehnten träumt: ein Stückchen Frieden in Nahost.


(ARD/SWR/BR)


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3:11
VPS 03:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

So isst Israel (2/3)

Von den Judäischen Hügeln zum See Genezareth

Film von Mica Stobwasser und Louis Saul

Ganzen Text anzeigenDer Rheinländer Tom Franz kochte sich im Fernsehen in die Herzen der Israelis. In dieser Folge reist er von den Judäischen Hügeln über das Westjordanland hoch in den Norden nach Galiläa.

Er zeigt ein Israel der Geschmacksexplosionen, der kulturellen Vielfalt und ...
(ARD/SWR/BR)

Text zuklappenDer Rheinländer Tom Franz kochte sich im Fernsehen in die Herzen der Israelis. In dieser Folge reist er von den Judäischen Hügeln über das Westjordanland hoch in den Norden nach Galiläa.

Er zeigt ein Israel der Geschmacksexplosionen, der kulturellen Vielfalt und religiösen Unterschiede. In wunderbaren Bildern zeigt der Film ein Israel, wie es kaum jemand kennt. Auch erzählt er eine völkerversöhnende Liebesgeschichte zwischen eines Arabers und einer Jüdin.

Die Reise beginnt in der Judäischen Bergwelt westlich von Jerusalem mit einem der interessantesten Käsemacher in Israel: Shai Seltzer. Seit 6000 Jahren wird in der malerischen Hügellandschaft Landwirtschaft betrieben. In einer Kalksteinhöhle zeigt Shai Seltzer Tom seine Schätze: Ziegenkäse in allen Reifestadien.

Der Film lässt die Konflikte der Region nicht unerwähnt, erzählt aber auch die völkerversöhnende Liebesgeschichte des Arabers Yakub Barhum, der unbedingt die jüdische Köchin Michal Baranes heiraten wollte. Tom besucht das ungewöhnliche Paar in dem arabischen Dorf Ein Rafa abseits von Jerusalem. In der Küche lernt er, wie man Lebensphilosophie in Gourmet-Essen packt. Michal Baranes kocht "Shrimps-Falafel", und dieser "Signature Dish" sprengt nicht nur kulinarisch alle Grenzen: Shrimps sind nicht koscher, der Rote-Beete-Meerrettich ist urjüdisch. Die Chefin vermischt alles und umhüllt es arabisch: in einer Falafel.

Die kulinarische Reise geht weiter nach Galiläa, das Land, wo Milch und Honig fließen. Galiläa gilt heute als eines der besten Weinanbaugebiete in Israel. An der Grenze zum Libanon hilft Tom Franz bei der Weinlese der Tulip Winery. Der junge Besitzer Roy Itzhaki hat mit Tulip eine Vision verwirklicht: Er produziert Spitzenwein mit Mitarbeitern, die geistig behindert sind.

Letzte Station dieser Folge ist der See Genezareth, das größte Süßwasserreservoir Israels. Zu Zeiten Christi war das "Galiläische Meer" fischreich wie kaum ein anderes Gewässer. Viele der Jünger Jesu waren Fischer wie Menachem, mit dem Tom Franz die Netze auswirft, auf der Jagd nach der Spezialität der Region, dem St. Peters Fisch. Menachem erzählt von der besonderen Magie des Sees, die sich für gläubige Christen vor allem am Nordostufer entfaltet. Im Kloster Tabgha zeigt Pater Nikodemus Tom Franz die berühmten Mosaike und den Stein, auf dem Jesus das Wunder der Brotvermehrung vollbracht haben soll: Mit fünf Broten und zwei Fischen speiste er 5000 Menschen. Heute kümmern sich die Benediktinermönche darum, dass benachteiligte Familien aller Glaubensrichtungen in Tabgha ein wenig Erholung finden.


(ARD/SWR/BR)


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3:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

So isst Israel (3/3)

Von Galiläa nach Tel Aviv

Film von Mica Stobwasser und Louis Saul

Ganzen Text anzeigenIn dieser Folge reist Tom Franz von Galiläa ins moderne Tel Aviv und trifft auf einen spannenden Gegenpol zum religiös geprägten Jerusalem.

In der antiken Hafenstadt Jaffa im Süden von Tel Aviv begleitet Tom Franz Haim Cohen, den Vater der Spitzenköche in Israel, ...
(ARD/SWR/BR)

Text zuklappenIn dieser Folge reist Tom Franz von Galiläa ins moderne Tel Aviv und trifft auf einen spannenden Gegenpol zum religiös geprägten Jerusalem.

In der antiken Hafenstadt Jaffa im Süden von Tel Aviv begleitet Tom Franz Haim Cohen, den Vater der Spitzenköche in Israel, auf den Spuren seiner Kindheit, die geprägt war vom Miteinander von Juden und Arabern.

Das Jahrtausende alte Akko, einstige Hafenstadt der Kreuzfahrer, ist die Heimat von Uri Buri. Er gilt als einer der besten Fischköche im Nahen Osten und ist ein absolutes Original. Er hat in einer Kommune gelebt und als Bomben-Entschärfer gearbeitet, bevor er als Autodidakt zu kochen begann. Heute gibt er sein Wissen weiter: An junge arabische Israelis, die in der orientalischsten Stadt Israels keine Arbeit finden.

40 Kilometer weiter, im grünen Norden des Landes, besucht Tom Franz einen der Väter der Food-Revolution in Israel: Nur wenige haben die neue Küche Israels so beeinflusst wie Erez Kamorovsky. Sein kulinarischer Horizont reicht von Japan über Frankreich bis nach Kalifornien. Heute lebt er in einem kleinen Dorf, nur 700 Meter entfernt von der libanesischen Grenze. Umgeben von wilden Gärten mit Blick auf Olivenhaine ist er mit all seinem Wissen an der Basis des Kochens angekommen: der Liebe zu einfachen Produkten aus seinem Garten und der Region.

Weiter geht es nach Bnei Brak, der Vorstadt von Tel Aviv, wo 180 000 ultraorthodoxe Juden leben. In Hillels Restaurant soll es die besten Shabbat-Gerichte der Stadt geben. Gläubige Juden dürfen am Samstag nicht arbeiten, keine Elektrizität nutzen. Gleichzeitig wollen sie gerade am Shabbat gut essen. Aus diesem Dilemma hat Hillel ein Geschäft gemacht: Er kocht koschere "Shabbat-Gerichte to go", die zu Hause warmgehalten werden.

Das säkulare Tel Aviv ist für viele fromme Juden dagegen ein Sündenpflaster.
Dort trifft Tom Franz auf Meir Adoni, ein kreatives Genie der Metropole. Adoni nennt sich spaßhaft den "bösen Jungen unter den Juden", denn in seinem Gourmet-Restaurant bricht er alle Regeln der koscheren Speisegesetze und befördert Tradition in die Gegenwart.

Die Stadt, in der die Party angeblich niemals endet, macht sich ausgehbereit, und Tom taucht ein in das exzessive Nachtleben von Tel Aviv. Einer der angesagtesten Geheimtipps des Landes ist das "HaSalon" von Eyal Shani. Essen wird dort zur Performance. Eyal Shani ist der Philosoph unter den Kochstars Israels und inszeniert mit seinem Tanz auf dem Vulkan das Finale der Doku-Reihe "So isst Israel".


(ARD/SWR/BR)


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4:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das bisschen Haushalt

Spielfilm, Deutschland 2003

Darsteller:
IrinaValerie Niehaus
ReinhardGedeon Burkhard
FrankTim Bergmann
BertramPeter Sodann
JassnaBillie Zöckler
u.a.
Regie: Sharon von Wietersheim
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenNachdem Irina ihrem Mann jahrelang als Hausfrau den Rücken freigehalten hat, zwingen Schulden sie, mit ihren Erfahrungen im Haushalt Geld zu verdienen – mit sehr viel Erfolg.

Auch privat tut sich einiges - gegen ihren Willen verliebt Irina sich in ihren alten ...
(ARD)

Text zuklappenNachdem Irina ihrem Mann jahrelang als Hausfrau den Rücken freigehalten hat, zwingen Schulden sie, mit ihren Erfahrungen im Haushalt Geld zu verdienen – mit sehr viel Erfolg.

Auch privat tut sich einiges - gegen ihren Willen verliebt Irina sich in ihren alten Schulfreund Frank. Als ihr Mann Reinhard früher als erwartet aus den USA zurückkehrt und seine Wohnung in ein Großraumbüro verwandelt vorfindet, gibt es einigen Erklärungsbedarf.

In Sharon von Wietersheims romantischer Komödie spielt Valerie Niehaus die Hausfrau, die aus ihrer Not eine geschäftliche Tugend macht. Ihren Ehemann, der mit seiner Arbeit verheiratet ist, gibt Gedeon Burkhard. Tim Bergmann ist der richtige Mann zur richtigen Zeit.


(ARD)