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November 2017
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Montag, 21. November
Programmwoche 47/2016
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6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Ganzen Text anzeigenNeue Alfred-Kerr-Biografie
Gespräch mit der Autorin Deborah Vietor-Engländer

Das neue Museum der Moderne in Berlin
Entwurf des Architektenbüros von Herzog & de Meuron erregt die Gemüter

Berlins designierter Kultursenator
Was halten die ...

Text zuklappenNeue Alfred-Kerr-Biografie
Gespräch mit der Autorin Deborah Vietor-Engländer

Das neue Museum der Moderne in Berlin
Entwurf des Architektenbüros von Herzog & de Meuron erregt die Gemüter

Berlins designierter Kultursenator
Was halten die Kulturschaffenden von Klaus Lederer?

Florence Foster Jenkins
Die belächelte Diva

Fernsehfilmfestival Baden-Baden
Gehen Quote und Qualität zusammen?

Kulturzeit-Comic-Tipps im November


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Hoffnung für Schuppentiere
Kein Tier wird so oft gehandelt wie der Pangolin

Schöngespritzt
Ohne Pestizideinsatz finden Äpfel keine Abnehmer

Korallen unter dem Eis
Tauchroboter erkundete arktische Lebensräume

nano-Rätsel und -Auflösung


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Ganzen Text anzeigenNeue Alfred-Kerr-Biografie
Gespräch mit der Autorin Deborah Vietor-Engländer

Das neue Museum der Moderne in Berlin
Entwurf des Architektenbüros von Herzog & de Meuron erregt die Gemüter

Berlins designierter Kultursenator
Was halten die ...

Text zuklappenNeue Alfred-Kerr-Biografie
Gespräch mit der Autorin Deborah Vietor-Engländer

Das neue Museum der Moderne in Berlin
Entwurf des Architektenbüros von Herzog & de Meuron erregt die Gemüter

Berlins designierter Kultursenator
Was halten die Kulturschaffenden von Klaus Lederer?

Florence Foster Jenkins
Die belächelte Diva

Fernsehfilmfestival Baden-Baden
Gehen Quote und Qualität zusammen?

Kulturzeit-Comic-Tipps im November


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Hoffnung für Schuppentiere
Kein Tier wird so oft gehandelt wie der Pangolin

Schöngespritzt
Ohne Pestizideinsatz finden Äpfel keine Abnehmer

Korallen unter dem Eis
Tauchroboter erkundete arktische Lebensräume

nano-Rätsel und -Auflösung


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

III nach neun

Die Bremer Talkshow

Moderation: Judith Rakers, Giovanni di Lorenzo

Maria Furtwängler
Schauspielerin

Axel Milberg
Schauspieler

Howard Carpendale
Sänger

Georg Ringsgwandl
Kabarettist

Katja Kipping
Politikerin

Norbert Rosing
Fotograf

Dr. Oliver Gralla
Urologe


(ARD/RB)


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12:16
VPS 12:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

sonntags

Moderation: Andrea Ballschuh

Ganzen Text anzeigenEs gibt wenige Dinge, die unser Leben so massiv beeinflussen, wie das Wetter. Und es gibt wenige Dinge, die wir Menschen so wenig beeinflussen können, wie das Wetter. Es bestimmt unser Leben.

Wenn sich das Wetter – wie immer im November – komplett umstellt und es ...

Text zuklappenEs gibt wenige Dinge, die unser Leben so massiv beeinflussen, wie das Wetter. Und es gibt wenige Dinge, die wir Menschen so wenig beeinflussen können, wie das Wetter. Es bestimmt unser Leben.

Wenn sich das Wetter – wie immer im November – komplett umstellt und es immer dunkler wird, leiden viele unter schlechter Laune und bekommen den "Herbstblues". Schlechtes Wetter verdirbt Ernten, und es kann den Alltag in einem Industrieland lahmlegen.


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12:44
VPS 12:45

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Drakensberge, Südafrika

uKhahlamba - Drachen, Regenmacher und die Macht der Götter

Film von Rüdiger Lorenz und Faranak Djalali

Ganzen Text anzeigenDie Drakensberge haben viele Namen. Die Europäer dachten bei dem zackigen, alles überragenden Basaltmassiv wohl zuerst an Drachen. Seit 2000 gehören sie zum UNESCO-Weltnaturerbe.

"uKhahlamba", eine "Barriere aus Speeren", sahen die Zulu in der 250 Kilometer langen ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Drakensberge haben viele Namen. Die Europäer dachten bei dem zackigen, alles überragenden Basaltmassiv wohl zuerst an Drachen. Seit 2000 gehören sie zum UNESCO-Weltnaturerbe.

"uKhahlamba", eine "Barriere aus Speeren", sahen die Zulu in der 250 Kilometer langen Felsmauer. Das "Dach Südafrikas", zwischen Johannesburg und Durban gelegen, ist so hoch, dass Regenwolken an ihm hängen bleiben und eine fruchtbare Landschaft erblüht.

Im Kamberg Naturreservat 1000 Meter tiefer befindet sich ein heiliger Ort - eine Höhle, über die ein Wasserfall stürzt. 500 Meter höher öffnet sich ein mächtiger Bergüberhang in eine weite Landschaft. Dort findet man Felszeichnungen der Ureinwohner. Ihr wichtigstes Jagdtier war die Elenantilope, die heute fast ausgestorben ist. Im "Giants Castle"-Naturpark leben die letzten Exemplare. Heute ist das UNESCO-Naturerbe der Drakensberge nicht mehr bedroht. Die südafrikanische Regierung hat erkannt, dass eine intakte Natur mehr bringt als eine zerstörte.


(ARD/SWR)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Über Brücken in Wien

Film von Gerald Teufel

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

Ganzen Text anzeigen1716 Brücken und Stege gibt es in Wien - viermal so viel wie in Venedig: Brückenkonstruktionen mit vielfältigen Funktionen für Auto, Bahn und Fußgänger.

Von den ersten Holzbrücken über die Donauarme bis zu den High-Tech-Lösungen der Gegenwart - dieser Film ...
(ORF)

Text zuklappen1716 Brücken und Stege gibt es in Wien - viermal so viel wie in Venedig: Brückenkonstruktionen mit vielfältigen Funktionen für Auto, Bahn und Fußgänger.

Von den ersten Holzbrücken über die Donauarme bis zu den High-Tech-Lösungen der Gegenwart - dieser Film zeigt spektakuläre Ansichten und unbekannte Details dieser Verbindungen, die nicht immer sichtbar sind. Ein Beispiel ist der Wiener Naschmarkt.

Die 2,8 Kilometer lange Einwölbung des Wien-Flusses ist eigentlich die "breiteste" Brücke der Stadt.

Ein weiteres Beispiel ist der neue Wiener Hauptbahnhof, eine gewaltige Brückenkonstruktion über drei Etagen. Allein für das markante Rautendach wurden 7000 Tonnen Stahl verarbeitet - genauso viel wie für den Pariser Eiffelturm.


(ORF)


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13:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Spuren im Sand

Film von Waltraud Paschinger und Hubert Kretschmer

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenIn aufgelassenen Abbaugebieten wie Sandgruben oder Steinbrüchen entwickeln sich mit der Zeit hoch komplexe Biotope, die vielen Tierarten einen neuen Lebensraum bieten können.

In Steinbruchwänden brüten Uhus und in alten Sandgruben scharren Uferschwalben und ...
(ORF)

Text zuklappenIn aufgelassenen Abbaugebieten wie Sandgruben oder Steinbrüchen entwickeln sich mit der Zeit hoch komplexe Biotope, die vielen Tierarten einen neuen Lebensraum bieten können.

In Steinbruchwänden brüten Uhus und in alten Sandgruben scharren Uferschwalben und Bienenfresser ihre Bruthöhlen in die senkrechten Wände. Am Fuß der Sandgrubenwände siedeln sich Füchse und Dachse an und an den Tümpeln tummeln sich Frösche, Kröten und Libellen.

Die Dokumentation schildert Verhalten und Überlebenskampf der Tiere in einer ehemaligen Industrielandschaft sowie deren Rückeroberung.


(ORF)


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14:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Plitvice - Im Land der fallenden Seen

Film von Michael Schlamberger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigen16 kristallklare Seen, in spektakulären Terrassen angeordnet, durch Wasserfälle und Stromschnellen verbunden - das sind die fallenden Seen von Plitvice, Kroatien, der erste Nationalpark Europas.

Dieses einzigartige Naturjuwel erinnert an ein surreales Märchenland: ...
(ORF)

Text zuklappen16 kristallklare Seen, in spektakulären Terrassen angeordnet, durch Wasserfälle und Stromschnellen verbunden - das sind die fallenden Seen von Plitvice, Kroatien, der erste Nationalpark Europas.

Dieses einzigartige Naturjuwel erinnert an ein surreales Märchenland: Dichter Buchenwald umschließt die Wasserflächen, Bäume wachsen auf schmalen Überhängen, thronen über Wasserfällen, strecken ihre Äste in den Sprühnebel der Stromschnellen.

Hier scheinen die Grenzen zwischen den Elementen aufgehoben. Denn die fallenden Seen verdanken ihre Existenz einem faszinierenden biologischen Phänomen: Das stark mit Kalk angereicherte Karstwasser aus dem Dinarischen Gebirge lagert sich an Moosen an; Pflanzen und Kalk bilden gemeinsam ein spezielles Gestein - Travertin. In Plitvice verwandelt sich Wasser zu Stein, es wird daher auch "Das Land, wo die Steine wachsen" genannt.


(ORF)


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15:14
VPS 15:10

Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Menschen im Karst - Leben zwischen Himmel und Hölle

Film von Kurt Mayer

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDer Karst war lange der unwirtlichste Flecken Erde zwischen Wien und Triest. Regisseur Kurt Mayer hat die Karstlandschaft über zwei Jahre lang intensiv bereist.

Das Karstplateau ist durchlöchert wie ein Schwamm, saugt alles auf, was fließen kann. Seine Unterwelt, ...
(ORF/ARD/NDR)

Text zuklappenDer Karst war lange der unwirtlichste Flecken Erde zwischen Wien und Triest. Regisseur Kurt Mayer hat die Karstlandschaft über zwei Jahre lang intensiv bereist.

Das Karstplateau ist durchlöchert wie ein Schwamm, saugt alles auf, was fließen kann. Seine Unterwelt, riesige Höhlendome, von wilden Flüssen durchbraust, prägte schon Dantes Bild der Hölle.

Niko Luin und seine Frau Katarina sind - wie viele Bauern im Karst - in ihrer Freizeit begeisterte Höhlenforscher. Jeder Karstbewohner träumt von einer eigenen Grotte. Viele Bauern haben tatsächlich ihren eigenen Eingang zur Unterwelt. Dort keltern sie Wein, lagern den Karstschinken oder lassen Käse reifen. In der Höhle von Skocjan, einer der größten Höhlen Europas, verschwindet ein reißender Fluss, die Reka, um knapp 50 Kilometer weiter südlich bei Duino als Timavo ins Meer zu münden. Mehr als 9000 Höhlen sind im Karst inzwischen vermessen, aber es gibt auch Bereiche, die noch niemand dokumentiert hat.


(ORF/ARD/NDR)


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16:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mit Volldampf an die k.u.k. Riviera

Film von Björn Kölz und Gernot Stadler

Ganzen Text anzeigenBereits Ende des 19. Jahrhunderts reisten Adel und wohlhabendes Bürgertum an die österreichische Riviera, um ihr Feriendomizil in den mondänen Seebädern der Donaumonarchie aufzuschlagen.

In luxuriösen Eisenbahncoupés strömte das noble Reisepublikum ans Meer und ...
(ORF)

Text zuklappenBereits Ende des 19. Jahrhunderts reisten Adel und wohlhabendes Bürgertum an die österreichische Riviera, um ihr Feriendomizil in den mondänen Seebädern der Donaumonarchie aufzuschlagen.

In luxuriösen Eisenbahncoupés strömte das noble Reisepublikum ans Meer und gab sich in idyllisch gelegenen Seebädern seinen Vergnügungen hin. Der Quarnero, wie die Kroaten ihre Adriaküste heute nennen, galt als Synonym für den Begriff "österreichische Riviera".

Besonders das Seebad Opatija (früher Abbazia) bürgte für Exklusivität und Eleganz. Wer es sich halbwegs leisten konnte, fuhr einmal im Jahr an die Adria. Mit dem einsetzenden Siegeszug der Eisenbahn um die Mitte des 19. Jahrhunderts erhielt das Reisen eine neue Qualität. Die Entfernungen, räumliche und zeitliche Distanzen schrumpften. Natürliche Hindernisse, die bis dahin die Verbindungen erschwert hatten, wurden nun durch kühne bautechnische Lösungen überwunden; der "Fahrplan" wurde zum Garant einer exakt kalkulierbaren Reise. Mit dem fortschreitenden Bahnbau erlebte besonders Abbazia einen beispiellosen Bau- und Tourismusboom und mutierte in Windeseile zu einem der attraktivsten Seebäder Europas.


(ORF)


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16:44
VPS 16:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Sommerfrische - Reisen wie zu Kaisers Zeiten

Film von Björn Kölz und Gernot Stadler

Ganzen Text anzeigenIn der Habsburg-Monarchie machte man nicht einfach Urlaub, man fuhr zur Sommerfrische. Eine oft wochenlange Erholung auf dem Land, am See oder am Meer war damals keine Seltenheit.

Adelige und wohlhabende Großbürger reisten mit den Annehmlichkeiten der Stadt aufs Land ...
(ORF)

Text zuklappenIn der Habsburg-Monarchie machte man nicht einfach Urlaub, man fuhr zur Sommerfrische. Eine oft wochenlange Erholung auf dem Land, am See oder am Meer war damals keine Seltenheit.

Adelige und wohlhabende Großbürger reisten mit den Annehmlichkeiten der Stadt aufs Land und verbanden die Vorzüge idyllischer Natur mit urbaner Geselligkeit. Das Salzkammergut, der Wörthersee, Triest und Abbazia sind nur einige der damaligen Traumziele.

Das Vielvölkerreich der Habsburger stellte einen kulturell wie gesellschaftlich einzigartigen Kosmos dar. Die nostalgische Verklärung dieser Ära begann noch vor dem Ende des Habsburgerreichs und hält bis heute an, vor allem in Orten, die mit einer der schönsten Errungenschaften der Donaumonarchie verbunden sind - der Sommerfrische. Das vornehmlich adelige und großbürgerliche Sommervergnügen, dessen Wurzeln in der Biedermeierzeit liegen und dem - wenn auch in bescheidenerem Rahmen - bis in die Zwischenkriegszeit gefrönt wurde, wird in dieser Dokumentation in all seinen Facetten gezeigt: von den populärsten Reisezielen vergangener Tage über die spezielle Reisekultur bis zu Transportmitteln und -wegen.

Das "Fin de siècle" wurde zum Höhepunkt der Sommerfrische. Man reiste aufs Land, um dort wie in einem Freiluftsalon eine gesellige Zeit miteinander zu verbringen. Man schwärmte von Triest, von der Riva in Pola und vom milden Klima Abbazias. Damals entdeckte man den Lago di Garda, den Wörthersee und eroberte die Gipfel der Alpen. Das Reisen im alten Österreich war untrennbar mit der verkehrstechnischen Erschließung des Großreichs verbunden.

Das Salzkammergut gilt als Wiege der Sommerfrische. Der Kurbetrieb am Traunsee war zutiefst verbunden mit dem österreichischen Kaiserhaus und der Nähe zu Ischl, wo Kaiser Franz Joseph seine Sommer verbrachte. Bis heute konnten Orte wie Gmunden viel vom Flair vergangener Tage bewahren. Während am Traunsee überwiegend Mitglieder der nationalen und internationalen Aristokratie dominierten, wurde das restliche Salzkammergut bald durch das gehobene Bürgertum erschlossen. Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckte man den Attersee, und die ersten Sommervillen der Bourgeoisie entstanden. Fasziniert vom Türkisblau des Wassers mischten sich Fotografen, Maler, Komponisten und Dichter - von Gustav Mahler bis Gustav Klimt - unter das reiche Großbürgertum. In der 1890 erbauten Villa Langer in Steinbach am Attersee wird die Sommerfrische wiederbelebt, wie sie Adelige, Großbürger und berühmte Künstler genossen haben. Der 1886 gegründete "Union Yacht Club Attersee" zählt zu den ältesten und heute dem größten Segelclubs Österreichs.

Wenn Komponisten Urlaub machten, suchten sie meist nach Inspiration und Ruhe. Als kreative Refugien dienten ihnen gerne Seebäder, Komponier-Häuschen oder ein abgelegenes Waldhaus. Gerne bedienten sie dabei das Klischee des genialen Eremiten, auch wenn so mancher von ihnen den Freuden des Lebens nicht abgeneigt war. Johannes Brahms war einer jener Komponisten, die ihre produktivsten Zeiten während ihres Urlaubs hatten. Sommerfrische war für ihn niemals nur Amüsement. Einige seiner berühmtesten Werke komponierte er in Pörtschach am Wörthersee. Mit dem Anschluss der Bahnstrecke Wien-Klagenfurt an die "k.u.k. Südbahn" wurde der Aufenthalt am Wörthersee zu einer gut erreichbaren Attraktion und Pörtschach zu einem der edelsten Sommerfrische-Orte in der Donau-Monarchie. Die "Johannes-Brahms-Gesellschaft Pörtschach" rief 1993 den "Brahms Musiksommer" ins Leben - mit Konzerten bekannter Interpreten, Festwochen und internationalem Wettbewerb. Das musikalische Programm dieser niveauvollen Veranstaltung, das Musikliebhaber aus ganz Europa anzieht, weist jährlich wechselnde Schwerpunkte auf.

Mit dem Entstehen eines neuen Naturgefühls im 18. Jahrhundert wurden die Alpen zum Ausgangspunkt einer neuen Naturbewegung. Die bisher nur Angst erweckenden Berge wurden zu einer Art irdischem Paradies stilisiert. Auch hier fokussierte sich die Aufmerksamkeit rasch auf das Salzkammergut. Es war in der Nähe von Gößl, wo der bis heute als "Steirischer Prinz" hochverehrte Erzherzog Johann beim Klettern im Toten Gebirge das Ausseerland entdeckte. Johann, der "Grüne Rebell aus dem Hause Habsburg", lebte seine Philosophie vom Bewahren und Erneuern. Der volksnahe Erzherzog vertrat das Motto "zurück zur Natur", lange bevor es zum Modetrend verkam. Mit den gesellschaftlichen Umbrüchen am Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Bergsteigen schließlich zur Massenbewegung.

Es gibt sie noch, die Orte und Landschaften, wo trotz zeitgemäßer Technik versucht wird, das Flair vergangener Tage zu erhalten. Dieses Flair gilt es zu erspüren und zu ergründen, um den Mythos der Sommerfrische erfahrbar zu machen.


(ORF)


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17:36
VPS 17:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Sehnsucht nach dem Küstenland

Film von Gernot Stadler

Ganzen Text anzeigenJahrhundertelang gehörte die obere Adria zur Habsburgermonarchie und wurde zum Symbol des Vielvölkerreiches. Im Küstenland haben Deutsche, Italiener und Slawen friedlich zusammengelebt.

1918 ging mit dem Zerfall der Habsburgermonarchie auch die etwa ein halbes ...
(ORF)

Text zuklappenJahrhundertelang gehörte die obere Adria zur Habsburgermonarchie und wurde zum Symbol des Vielvölkerreiches. Im Küstenland haben Deutsche, Italiener und Slawen friedlich zusammengelebt.

1918 ging mit dem Zerfall der Habsburgermonarchie auch die etwa ein halbes Jahrtausend währende Herrschaft Österreichs an der oberen Adria zu Ende. Geblieben ist ein umfangreiches kulturelles Erbe.

Prunkvolle Verwaltungsgebäude und Grandhotels, Straßen- und Eisenbahnverbindungen, die Triest oder Görz mit Wien und Budapest verbanden - und Erinnerungen an eine Zeit, die heute hier wieder positiv beurteilt wird.

Die Dokumentation "Sehnsucht nach dem Küstenland" nimmt die Zuschauer mit auf eine (Zeit)-Reise entlang der heutigen italienischen, slowenischen und kroatischen Küsten, die einst ein illustres adeliges und bürgerliches Publikum aus allen Teilen der Donaumonarchie angelockt haben. Sie porträtiert Menschen, die diese gemeinsame Geschichte gewissermaßen in sich tragen, wie zum Bespiel Gräfin Carolina Lantieri aus Görz, in deren Stadtpalast einst Maria Theresia, Napoleon, Goethe, Kant oder die letzten französischen Könige zu Gast waren.

Erika Auchentaller, die Enkelin des großen Wiener Sezessionisten Josef Maria Auchentaller, führt durch den beliebten Badeort Grado, den ihr Großvater in zahlreichen Gemälden festgehalten hat und der überhaupt erst durch ihn zu einem der mondänsten Seebäder der Monarchie wurde.

Hans Kitzmüller, ein großer Kenner der Geschichte von Görz und des gesamten Küstenlandes und zugleich leidenschaftlicher Segler, stellt das malerische Inselstädtchen Mali Losinj vor. Einst wurde es Lussinpiccolo genannt und war ein beliebter Aufenthaltsort vieler Mitglieder des österreichischen Kaiserhauses. Die Bauten aus der Monarchie prägen heute noch das Stadtbild des Kurortes.

Außerdem begleitet der Film die österreichische Autorin Christine Casapicola bei ihren Recherchen über das Küstenland unter anderem zu den einst österreichischen Salinen von Piran oder zur Weinlese nach Cormons, der früheren österreichischen Grenzstadt. Von Cormons aus wurden jedes Frühjahr Kirschen für die Obstmärkte nach Wien geliefert.


(ORF)


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18:28
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenSpielball Klima
Geoengineering gegen Treibhauseffekte

Gestickt eingefädelt
Stickereien für Elektroprodukte

Start-Up mit Pflanzendrohnen
Flugdrohnen sollen Bäume pflanzen

Streckenradar "Section Control"
Datenerfassung aller ...

Text zuklappenSpielball Klima
Geoengineering gegen Treibhauseffekte

Gestickt eingefädelt
Stickereien für Elektroprodukte

Start-Up mit Pflanzendrohnen
Flugdrohnen sollen Bäume pflanzen

Streckenradar "Section Control"
Datenerfassung aller Autofahrer

Zeitreise: Autosicherheit
Autofahren vor dem Wirtschaftswunder


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Reaktionen auf Merkels Kandidatur
SPD jetzt unter Zugzwang

Sarkozy zieht sich aus Politik zurück
Fillon Favorit bei Konservativen

Müllproblem durch Kaffee-Becher
Modellversuch mit Pfandbechern


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Ernst A. Grandits

Ganzen Text anzeigenHart, härter, Metallica
Rückkehr zu den Ursprüngen

Lyrischer Zwischenruf
Nora Gomringer zum Thema "Sterben"

Codename "Caesar"
Bericht aus syrischen Folterkellern

"Was das Leben sich erlaubt"
Hardy Krüger: neues Buch mit ...

Text zuklappenHart, härter, Metallica
Rückkehr zu den Ursprüngen

Lyrischer Zwischenruf
Nora Gomringer zum Thema "Sterben"

Codename "Caesar"
Bericht aus syrischen Folterkellern

"Was das Leben sich erlaubt"
Hardy Krüger: neues Buch mit 88

Shootingstar der Schauspielszene
Die Österreicherin Valerie Pachner


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit Audiodeskription

3sat-Zuschauerpreis

Der verlorene Bruder

Fernsehfilm, Deutschland 2015

Darsteller:
MaxNoah Kraus
Mutter ElisabethKatharina Lorenz
Vater LudwigCharly Hübner
Polizist Frank RudolfMatthias Matschke
MilliFlora Li Thiemann
Tante JosephaJohanna Gastdorf
RolandAlbrecht Felsmann
u.a.
Buch: Ruth Toma
Regie: Matti Geschonneck
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenAls Flüchtlinge haben sich die Blaschkes Anfang der 1960er-Jahre erneut eine solide Existenz aufgebaut. Doch der Verlust ihres ersten Sohnes Arnold wiegt schwer auf ihren Schultern.

Bei der Flucht aus den deutschen Ostgebieten ging Arnold als Baby verloren. Als ...
(ARD/WDR/BR/DEG/MDR)

Text zuklappenAls Flüchtlinge haben sich die Blaschkes Anfang der 1960er-Jahre erneut eine solide Existenz aufgebaut. Doch der Verlust ihres ersten Sohnes Arnold wiegt schwer auf ihren Schultern.

Bei der Flucht aus den deutschen Ostgebieten ging Arnold als Baby verloren. Als Elisabeth Blaschke erfährt, dass am selben Tag, an dem Arnold verschwand, ein Findelkind aus dem Flüchtlingstreck abgegeben wurde, steht für sie fest: Das muss ihr Sohn sein.

Ab sofort lässt sie nichts unversucht, um zu beweisen, dass sie und Ludwig die Eltern von Findelkind 2307 sind. Am meisten leidet der nachgeborene Sohn Max unter der Situation. Gebeutelt von Pubertät und Ausschlag, ein Außenseiter in der Schule und hoffnungslos in die schöne Nachbarstochter Milli verliebt, drängt ihn der trotz physischer Abwesenheit allgegenwärtige Arnold in die Rolle des Statisten. Für Max wird der größte Wunsch der Eltern zum Alptraum: Er möchte keinesfalls, dass der große Bruder zurückkehrt, und er ergreift entschlossen die Initiative.

Redaktionshinweis: 3sat zeigt vom Samstag, 19., bis zum Donnerstag, 24. November, jeweils ab 20.15 Uhr, alle zwölf für das "FernsehfilmFestival Baden-Baden" nominierten Fernsehfilme. Zuschauer können durchgehend vom 19. November, 20.00 Uhr, bis zum 25. November, 14.00 Uhr, ihren Lieblingsfilm im Internet unter www.3sat.de wählen oder telefonisch abstimmen. Für "Der verlorene Bruder" lautet die Telefonnummer 0137 4141 - 05.


(ARD/WDR/BR/DEG/MDR)


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21:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

3sat-Zuschauerpreis

Ein Geheimnis im Dorf - Schwester und Bruder

Fernsehfilm, Österreich 2015

Darsteller:
IreneFranziska Weisz
FranzMax von Thun
AntonAugust Schmölzer
ErnaFranziska Walser
Matti KemmerHarald Schrott
Amalie KemmerSissy Höfferer
Paul BergerMichael Menzel
Georg KemmerDavid Christopher Roth
LillyNathalie Köbli
u.a.
Buch: Konstanze Breitebner
Regie: Peter Keglevic
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie junge Irene wurde soeben zur Vizebürgermeisterin dreier zusammengelegter steirischer Gemeinden gewählt. Kurz danach kommt der amtierende Bürgermeister bei einem Autounfall ums Leben.

Irene übernimmt übergangsweise dessen Amt, sehr zum Unmut einiger ...
(ORF/ZDF)

Text zuklappenDie junge Irene wurde soeben zur Vizebürgermeisterin dreier zusammengelegter steirischer Gemeinden gewählt. Kurz danach kommt der amtierende Bürgermeister bei einem Autounfall ums Leben.

Irene übernimmt übergangsweise dessen Amt, sehr zum Unmut einiger Dorfbewohner, denen Irenes äußerst eigenwillige Amtsführung gegen den Strich geht. Offenbar hat jeder etwas zu verbergen, und keiner sagt die ganze Wahrheit.

Anton Wolf, nach verjährtem Totschlag an seiner Frau aus dem Gefängnis entlassen, wittert in der geplanten Umfahrungsstraße über seine Grundstücke die Chance auf das große Geld. Doch Irene vereitelt die Umwidmung zu teurem Bauland.

Als der prominente Koch Paul Berger ein altes Dorfgasthaus neu eröffnen und Irenes Bruder Georg dort arbeiten möchte, stellt sich Irene auch noch vehement gegen das Gasthausprojekt. Alte Wunden der Vergangenheit brechen auf, und ein düsteres Geheimnis kommt langsam ans Licht.

Redaktionshinweis: 3sat zeigt vom Samstag, 19., bis zum Donnerstag, 24. November, jeweils ab 20.15 Uhr, alle zwölf für das "FernsehfilmFestival Baden-Baden" nominierten Fernsehfilme. Zuschauer können durchgehend vom 19. November, 20.00 Uhr, bis zum 25. November, 14.00 Uhr, ihren Lieblingsfilm im Internet unter www.3sat.de wählen oder telefonisch abstimmen. Für "Ein Geheimnis im Dorf - Schwester und Bruder" lautet die Telefonnummer 0137 4141 - 06.


(ORF/ZDF)


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23:15
Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Die Mutprobe

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland 2010

Darsteller:
SabineElisabeth Lanz
LeonhardHeio von Stetten
FerdinandSimon Schwarz
MeierCornelius Obonya
Dr. KörblerPeter Weck
u.a.
Literarische Vorlage: Lisa Lercher
Buch: Ivo Schneider
Regie: Holger Barthel
Länge: 88 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie Familienrichterin Sabine kehrt anlässlich eines Klassentreffens in ihr Heimatdorf zurück. Sie will eigentlich noch am selben Abend wieder zurück nach Wien.

Doch da verschwindet die Tochter ihrer Jugendliebe Leonhard spurlos. Leonhard bittet sie, zu bleiben - ...
(ORF)

Text zuklappenDie Familienrichterin Sabine kehrt anlässlich eines Klassentreffens in ihr Heimatdorf zurück. Sie will eigentlich noch am selben Abend wieder zurück nach Wien.

Doch da verschwindet die Tochter ihrer Jugendliebe Leonhard spurlos. Leonhard bittet sie, zu bleiben - wenn schon nicht ihm zuliebe, so doch wenigstens, um seine Frau moralisch zu unterstützen. Sabine willigt ein.

Der Fernsehfilm schildert einen unverhofft langen Aufenthalt in der alten Heimat, der zu einer Reise in die eigene Vergangenheit wird, auf der sich die Richterin ihrem schlimmsten Alptraum stellen muss.


(ORF)


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0:44
VPS 00:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

37 Grad: Fremde in meinem Haus

Flüchtlinge mit Familienanschluss

Film von Ulrike Baur

Ganzen Text anzeigenWenn die 19-jährige Franzi nach Hause fährt, freut sie sich nicht nur auf das Wiedersehen mit ihren Eltern, sondern neuerdings auch auf Basel (23) und Omar (22), ihre "neuen syrischen Brüder".

Die beiden sind im vergangenen Herbst bei Susanne und Ulrich eingezogen, ...

Text zuklappenWenn die 19-jährige Franzi nach Hause fährt, freut sie sich nicht nur auf das Wiedersehen mit ihren Eltern, sondern neuerdings auch auf Basel (23) und Omar (22), ihre "neuen syrischen Brüder".

Die beiden sind im vergangenen Herbst bei Susanne und Ulrich eingezogen, gerade als Franzi, jüngstes ihrer vier Kinder, zum Studium fortging. "Wir hatten Platz, wir waren neugierig, wir wollten helfen." Rasch hat sich das engagierte Paar entschieden.

Zwei junge Männer aus einem benachbarten Flüchtlingsheim zogen kurz darauf in die leerstehenden Kinderzimmer. "Wir kannten sie über die Kirchengemeinde. Sie hatten schon ihre Anerkennung, waren auf der Suche nach einer neuen Bleibe, aber bezahlbare Zimmer sind hier nicht leicht zu finden, und viele scheuen sich auch, an Flüchtlinge zu vermieten", erzählt Susanne. In ihrer gutbürgerlichen Siedlung sind Omar und Basel inzwischen bekannt und akzeptiert. "Wir haben gleich bei allen Nachbarn geklingelt, unsere beiden Jungs vorgestellt, zu einem kleinen Willkommensfest eingeladen."

Mit fremden Menschen dauerhaft den Alltag teilen? Kann das gut gehen? Wie muss es laufen, damit es gut geht?

Andrea hat sich darüber anfangs kaum Gedanken gemacht. Als ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuerin wurde die Göttingerin von einer Ärztin angesprochen. Es gäbe da die junge Burtugala aus dem Sudan, die ihr Kind möglichst nicht in einer Massenunterkunft gebären sollte. Und deren Freundin Aliaa, die Mann und fünf Kinder in Syrien zurücklassen musste und ganz allein über die Balkanroute nach Deutschland kam.

Beide Frauen leben nun schon seit Monaten bei Andrea und ihrem Mann in einer kleinen Dachwohnung. Für Burtugalas Baby ist sie Ersatzoma, für beide Frauen Begleiterin bei sämtlichen Behördengängen, Trösterin in dunklen Stunden, immer ansprechbar. "Unsere Mutter Teresa", sagt Aliaa, die den Tag herbeisehnt, an dem ihre Familie nachkommen darf.

"Ich habe kaum mehr Zeit für mich, im Haushalt bleibt viel liegen, im Garten auch", sagt Andrea. Ihr Leben hat sich komplett verändert. Früher war es geordnet, jetzt ist jeder Tag ein Abenteuer.

Trotzdem kann sich die 55-jährige ehemalige Jugendleiterin gar nicht vorstellen, dass ihre beiden "Quasi-Töchter" irgendwann einmal wieder ausziehen. Was, wenn Aliaas Antrag auf Familiennachzug positiv beschieden wird? Was, wenn Burtugala vielleicht doch kein Asyl bekommt? "Darüber denke ich nach, wenn es soweit ist", sagt Andrea, die Pragmatikerin.

Auch Susanne (55) und Ulrich (60) verschwenden nicht viele Gedanken an die Zukunft. "Wenn unsere beiden syrischen Jungs irgendwann aus dem Haus gehen, dann wird es so sein wie bei unseren eigenen Kindern auch, als sie flügge wurden."

Basel möchte nach dem Deutschkurs vielleicht ein Studium beginnen, Omar sucht eine Lehrstelle als Automechaniker. Franzis "neue Brüder" mögen Rap, die gleiche Musik wie sie selbst. Sie haben kein Problem damit, dass ihre bayerischen Zweiteltern gelegentlich ein Glas Bier trinken und einen guten Schweinebraten zu schätzen wissen.

Wie funktioniert das Zusammenleben unter einem Dach? "Viel unproblematischer, als wir anfangs dachten", so Ulrichs Bilanz nach dem ersten halben Jahr. Wie aus Fremden Familienmitglieder werden – "37°" hat das spannende Experiment begleitet.


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1:14
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:43
VPS 01:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Willkommen Österreich

Late Night Satire Talkshow mit Stermann & Grissemann

Ganzen Text anzeigenDie YouTuberin Bianca Heinicke alias Bibi und der promovierte Jurist und Fernsehjournalist Peter Resetarits setzen sich zu Stermann & Grissemann an den Schreibtisch.

TV-Studio versus Jugendzimmer, Fernsehkamera versus Webcam: In dieser Ausgabe von "Willkommen ...
(ORF)

Text zuklappenDie YouTuberin Bianca Heinicke alias Bibi und der promovierte Jurist und Fernsehjournalist Peter Resetarits setzen sich zu Stermann & Grissemann an den Schreibtisch.

TV-Studio versus Jugendzimmer, Fernsehkamera versus Webcam: In dieser Ausgabe von "Willkommen Österreich" treffen zwei Welten des audiovisuellen Entertainments aufeinander.


(ORF)


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2:34
VPS 02:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Panorama

Spiele der Kindheit

Sendung von Ulrike Kreißl

Moderation: Nina Horowitz

Ganzen Text anzeigenEine spannende Zeitreise in die Vergangenheit: "Panorama" zeigt, wie Themen, die uns heute beschäftigen, einst im Fernsehen behandelt worden sind. Diesmal geht es um "Spiele der Kindheit".

Wer erinnert sich nicht gerne an eine Zeit, in der Spiele noch richtige Spiele ...
(ORF)

Text zuklappenEine spannende Zeitreise in die Vergangenheit: "Panorama" zeigt, wie Themen, die uns heute beschäftigen, einst im Fernsehen behandelt worden sind. Diesmal geht es um "Spiele der Kindheit".

Wer erinnert sich nicht gerne an eine Zeit, in der Spiele noch richtige Spiele waren und von Generation zu Generation weitergegeben wurden? So erinnern sich auch Prominente in der Sendereihe "Wir" von 1979 an ihre Kindheitsspiele zurück.

So zum Beispiel Elfriede Ott, die ihre Freizeit spielend im Volksgarten verbrachte oder Otto Schenk, der sich mit "Räuber und Gendarm" im Stadtpark vergnügte. Allen gemeinsam war jedoch der "Kampf" gegen die Parkwächter, die das kindliche Treiben oft störten. Erinnern Sie sich noch an den Zauberwürfel des ungarischen Architekten Ernö Rubik? Ursprünglich als Training für das räumliche Denkvermögen für Studenten gedacht, erfuhr das zur Verzweiflung treibende, dreidimensionale Geduldspiel in den 1980er-Jahren einen sensationellen Erfolg. Auch das Tamagotchi prägte sich in den 1990er Jahren in das kollektive Gedächtnis einer Generation ein. Das piepsende Cyberbaby musste vom Besitzer gehegt und gepflegt werden.

"Treffpunkt Kultur" fragte Prominente, wofür das überhaupt gut war.


(ORF)


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3:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Crossroads (1/8)

Who Killed Bruce Lee

Mit Wassim Bou Malham (Gitarre, Gesang), Hassib Dergham
(Keyboards, Gesang), Malek Rizkallah (Schlagzeug, Gesang)
und Pascal Sarkis (Bass, Gesang)

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDas erste von acht "Crossroads"-Konzerten präsentiert die Band Who Killed Bruce Lee. Die Musiker stammen aus Beirut und liefern eine alternative Rock-'n'-Roll-Achterbahnfahrt.

An dieser Band ist vieles außergewöhnlich, sei es ihr Name, sei es ihr Herkunftsland - der ...
(ARD/WDR/3sat)

Text zuklappenDas erste von acht "Crossroads"-Konzerten präsentiert die Band Who Killed Bruce Lee. Die Musiker stammen aus Beirut und liefern eine alternative Rock-'n'-Roll-Achterbahnfahrt.

An dieser Band ist vieles außergewöhnlich, sei es ihr Name, sei es ihr Herkunftsland - der Libanon - oder ihre Musik, die sich aus den unterschiedlichsten Quellen speist. Darunter Acts wie Led Zeppelin oder orientalische Künstler wie Abdel Halim Hafiz.

Zwei Mal pro Jahr präsentiert der WDR-"Rockpalast" in der "Harmonie" in Bonn-Endenich das Crossroads-Festival. Vom 26. bis 29. Oktober 2016 ist es wieder so weit: In angenehmer Club-Atmosphäre werden vier Tage lang internationale Acts präsentiert. Eine spannende Mischung aus verlässlichen Größen und interessanten Newcomern, die das weite Feld der Rockmusik in all ihren Facetten abbildet.


(ARD/WDR/3sat)


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3:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Crossroads (2/8)

Felin

Mit Elin Blom (Gesang, Gitarre), Erik Moberg (Gitarre, Gesang),
Oskar Södermann (Bass, Gesang) und Jacki Löfmark (Schlagzeug,
Backing Tracks)

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenFelin ist ein schwedisches Duo - eigentlich. Die Sängerin Elin Blom tat sich mit dem in seiner Heimat bekannten Fotografen Fredrik Etoall für ein multimediales Kunstprojekt zusammen.

Auf der Bühne tritt Etoall allerdings nicht in Erscheinung. Musikalisch sind Felin ...
(ARD/WDR/3sat)

Text zuklappenFelin ist ein schwedisches Duo - eigentlich. Die Sängerin Elin Blom tat sich mit dem in seiner Heimat bekannten Fotografen Fredrik Etoall für ein multimediales Kunstprojekt zusammen.

Auf der Bühne tritt Etoall allerdings nicht in Erscheinung. Musikalisch sind Felin beeinflusst von Patti Smith, Joan Jett, Garbage oder Blondie, ihre Auftritte sind geprägt von selbstbewusster Rotzigkeit und dem Willen zum großen künstlerischen Pop-Wurf.

Zwei Mal pro Jahr präsentiert der WDR-"Rockpalast" in der "Harmonie" in Bonn-Endenich das Crossroads-Festival. Vom 26. bis 29. Oktober 2016 ist es wieder so weit: In angenehmer Club-Atmosphäre werden vier Tage lang internationale Acts präsentiert. Eine spannende Mischung aus verlässlichen Größen und interessanten Newcomern, die das weite Feld der Rockmusik in all ihren Facetten abbildet.


(ARD/WDR/3sat)


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4:31
VPS 04:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Crossroads (3/8)

Xixa

Mit Brian Lopez (Gesang, Gitarre), Gabriel Sullivan (Gesang,
Gitarre), Jason Urman (Keyboards), Winston Watson (Schlagzeug),
Efren Cruz Chavez (Percussion) und Hikit Corbel (Bass)

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenXixa sind psychedelisch, aber vor allem Rock'n'Roll. Die Cumbia-Rock-Band aus Tucson, Arizona wird angeführt von den Giant Sand-Mitgliedern Brian Lopez und Gabriel Sullivan.

Ihre Musik ist in einer südamerikanischen Vergangenheit verwurzelt, aber auch in der ...

Text zuklappenXixa sind psychedelisch, aber vor allem Rock'n'Roll. Die Cumbia-Rock-Band aus Tucson, Arizona wird angeführt von den Giant Sand-Mitgliedern Brian Lopez und Gabriel Sullivan.

Ihre Musik ist in einer südamerikanischen Vergangenheit verwurzelt, aber auch in der lebhaft-legendären Indie Szene ihrer Heimatstadt. So entstehen scharfe, kantige Gitarrensounds mit besonderem Geschmack: Rock gewürzt mit Latin-Einflüssen.

Zwei Mal pro Jahr präsentiert der WDR-"Rockpalast" in der "Harmonie" in Bonn-Endenich das Crossroads-Festival. Vom 26. bis 29. Oktober 2016 ist es wieder so weit: In angenehmer Club-Atmosphäre werden vier Tage lang internationale Acts präsentiert. Eine spannende Mischung aus verlässlichen Größen und interessanten Newcomern, die das weite Feld der Rockmusik in all ihren Facetten abbildet.

Redaktionshinweis: Die Teile vier bis acht zeigt 3sat am Montag, 28. November, ab 2.10 Uhr.


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5:17
VPS 05:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mit dem Zug von Chicago nach New Orleans

Film von Andreas Stirl und Frank Rinnelt

Ganzen Text anzeigenJeden Abend verlässt ein ganz bestimmter Zug Chicago, die Dreimillionenstadt am Michigansee: Er hört auf den klangvollen Namen "City of New Orleans".

Er bringt seine Gäste in 18 Stunden in Amerikas Süden. Diesen Zug gibt es schon seit den 1920er-Jahren. Weltweit ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenJeden Abend verlässt ein ganz bestimmter Zug Chicago, die Dreimillionenstadt am Michigansee: Er hört auf den klangvollen Namen "City of New Orleans".

Er bringt seine Gäste in 18 Stunden in Amerikas Süden. Diesen Zug gibt es schon seit den 1920er-Jahren. Weltweit bekannt wurde er durch den gleichnamigen Song von Arlo Guthrie. 1500 Kilometer ist die Reise lang. Insgesamt gibt es 21 Haltepunkte.

Wenn der Zug Memphis Tennessee erreicht, ist es noch dunkel. In Memphis, der größten Stadt Tennessees mit 725 000 Einwohnern, ist der Blues zuhause. Und viele andere Musikrichtungen, wie die Besuche im Rock-'n'-Soul-Museum und in der legendären Beale Street zeigen.

"Leben auf dem Mississippi" heißt das Werk der amerikanischen Schriftstellerlegende Mark Twain. Er hat auf dem Fluss gearbeitet, war Steuermann auf einem Dampfschiff. Mark Twain wuchs entlang des Mississippi auf und schrieb darüber. Auch über das typische Südstaatenflair, das man hier noch erleben kann. Aus Villen der Baumwollbarone sind Museen geworden. In Jackson, Mississippi, erfährt man, dass die Menschen hier immer arm waren und dass Mississippi bis heute der ärmste Staat in den USA ist.

Einer der großen Söhne von New Orleans begrüßt uns lachend mit einer Trompete in der Hand, Onkel Satchmo, Louis Armstrong. Trompetenklänge erschallen überall in der Stadt, deren Herzstück das French Quarter ist, die historische Altstadt von New Orleans. Hier in der Bourbon Street steht die Wiege des Jazz.


(ARD/SWR)