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November 2017
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Allerheiligen - Dienstag, 1. November
Programmwoche 44/2016
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6:20

Wunderwelt der Habsburger - Die neue

Kunstkammer Wien

Film von Markus Greussing

Ganzen Text anzeigenDie weltweit einzigartige Sammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien, die über zehn Jahre hinweg aus baulichen und konservatorischen Gründen geschlossen war, wurde 2013 wiedereröffnet.

2200 Kunstobjekte finden sich auf einer Ausstellungsfläche von 2700 ...
(ORF)

Text zuklappenDie weltweit einzigartige Sammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien, die über zehn Jahre hinweg aus baulichen und konservatorischen Gründen geschlossen war, wurde 2013 wiedereröffnet.

2200 Kunstobjekte finden sich auf einer Ausstellungsfläche von 2700 Quadratmetern. Das älteste Objekt ist über 1100 Jahre alt, das jüngste gerade einmal 120 Jahre. Wie präsentiert man eine so einzigartige Sammlung für ein Publikum von heute?

Und wie kamen die Schätze aus Gold, Elfenbein, Bronze und Edelsteinen eigentlich nach Wien? Wer waren die findigen Kunstsammler und wer gab die Sammlung in Auftrag?

Die Dokumentation beantwortet diese und andere Fragen, zeigt die Highlights der Sammlung, blickt in die Depots, zeigt die aufwendige Arbeit in den Restaurierungswerkstätten und spricht mit den kreativen Köpfen der neuen Kunstkammer.


(ORF)


6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoFormat 4:3

Flucht in die Größe - 700 Jahre Habsburg

Film von Brigitte Vacha

Ganzen Text anzeigenAls Kaiser und Könige regierten die Habsburger rund sieben Jahrhunderte: länger als alle anderen Dynastien Europas. In dieser Zeit entstand ein Mythos, der heute noch nachwirkt.

Ein Abriss der Geschichte des Hauses Habsburg von den mittelalterlichen Ursprüngen in ...
(ORF)

Text zuklappenAls Kaiser und Könige regierten die Habsburger rund sieben Jahrhunderte: länger als alle anderen Dynastien Europas. In dieser Zeit entstand ein Mythos, der heute noch nachwirkt.

Ein Abriss der Geschichte des Hauses Habsburg von den mittelalterlichen Ursprüngen in der Schweiz, über die spanische Linie, bis hin zur ungarisch-österreichischen Doppelmonarchie und deren Ende.


(ORF)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kaiserhymne - Eine musikalische Lebensreise

Film von Frederick Baker

Ganzen Text anzeigenJoseph Haydn komponierte die Kaiserhymne "Gott erhalte, Gott beschütze" für Kaiser Franz I. und schuf eine Melodie, die wie ein Leitmotiv über den letzten zwei Jahrhunderten stand.

Denn das imperiale Musikwerk wurde nach dem Ende der Habsburger-Monarchie mit dem ...
(ORF)

Text zuklappenJoseph Haydn komponierte die Kaiserhymne "Gott erhalte, Gott beschütze" für Kaiser Franz I. und schuf eine Melodie, die wie ein Leitmotiv über den letzten zwei Jahrhunderten stand.

Denn das imperiale Musikwerk wurde nach dem Ende der Habsburger-Monarchie mit dem neuen Text "Deutschland, Deutschland über alles" zur Nationalhymne der Weimarer Republik und ging auch in das Liedgut der Deutschnationalen ein.

Bis zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland war das Deutschlandlied verboten, 1952 wurde es zur Nationalhymne der BRD.

Regisseur Frederick Baker, der sich vor drei Jahren auf eine Spurensuche nach dem berühmten Weihnachtslied "Stille Nacht - Heilige Nacht" gemacht hat, widmet sich in seiner jüngsten Dokumentation der Geschichte der Kaiserhymne.


(ORF)


8:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Format 4:3

Zur Weltherrschaft berufen - Kaiser Karl V.

Film von Franz Wagner und Otto Schwarz

Ganzen Text anzeigenKaiser Karl V. kann wegen der Ausdehnung seines Reiches als der mächtigste Herrscher der Geschichte bezeichnet werden. - Der Film rekonstruiert das Leben des Herrschers.

Auf die Epoche Karls V. geht mehr zurück, als gemeinhin bekannt ist: Die Versklavung von ...
(ORF)

Text zuklappenKaiser Karl V. kann wegen der Ausdehnung seines Reiches als der mächtigste Herrscher der Geschichte bezeichnet werden. - Der Film rekonstruiert das Leben des Herrschers.

Auf die Epoche Karls V. geht mehr zurück, als gemeinhin bekannt ist: Die Versklavung von Schwarzen aus Afrika und ihre Verschiffung nach Amerika setzte unter Karl V. ein.

Auch die christliche Glaubensspaltung in Katholiken und Protestanten sowie der deutsch-französische Konflikt gehen auf seine Regierungszeit zurück.

Der Film "Zur Weltherrschaft berufen" führt zu den wichtigsten Stationen im Leben Karls V.: unter anderem an seinen Geburtsort, in die burgundische Handelsstadt Gent im heutigen Belgien, in die Metropole Toledo, wo der Kaiser residierte, wenn er sich in Spanien aufhielt, und zu seinen Alterssitz San Hieronymo de Yuste in der spanischen Estremadura, wo er seine letzten Lebensjahre in Zurückgezogenheit verbrachte - als einziger Kaiser der europäischen Geschichte, der von seinem Amt zurückgetreten war.

In Interviews erläutern der Wiener Frühneuzeit-Historiker Alfred Kohler und der Münchner Mediävist Ferdinand Seibt das Leben des Herrschers. Außerdem nimmt der Generaldirektor des Kunsthistorischen Museums, Wilfried Seipel, zu kunsthistorischen Fragen Stellung.


(ORF)


9:00

Kinderjahre in der Monarchie

Film von Robert Gokl

Sprecher: Cornelius Obonya

Ganzen Text anzeigenSchwarz-Weiß-Grau sind sie meistens, die Fotos von der vorletzten Jahrhundertwende - von der Zeit, als das heutige Österreich Teil einer Großmacht war und in Wien ein Kaiser regierte.

Doch wenn seltene Farbfotografien den Erinnerungen von Zeitzeugen auf die Sprünge ...
(ORF)

Text zuklappenSchwarz-Weiß-Grau sind sie meistens, die Fotos von der vorletzten Jahrhundertwende - von der Zeit, als das heutige Österreich Teil einer Großmacht war und in Wien ein Kaiser regierte.

Doch wenn seltene Farbfotografien den Erinnerungen von Zeitzeugen auf die Sprünge helfen, entsteht ein beeindruckend buntes Bild vom Alltag in der Monarchie. Heute leben nur noch wenige, die erzählen können, wie es war, damals aufzuwachsen.

Für seine Dokumentation "Kinderjahre in der Monarchie" sprach Filmemacher Robert Gokl mit vier der letzten noch lebenden Zeitzeugen und fand in österreichischen Archiven seltene Farbfotografien. Zusammen mit Filmdokumenten und Tonaufnahmen geben sie einen Einblick in den Alltag der Menschen der Jahrhundertwende und lassen in einer filmischen Collage noch einmal die Stimmung dieser Zeit erstehen.


(ORF)


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Habsburger

Film von Klaus Dutzler

Ganzen Text anzeigenDie Habsburger haben 600 Jahre lang die Geschichte Europas einzigartig geprägt. Nach dem ersten Weltkrieg folgte der Niedergang: Enteignet und vertrieben, wurden sie in Österreich zum Feindbild.

100 Jahre danach gibt es in der ganzen Welt etwa 600 Menschen mit dem ...
(ORF)

Text zuklappenDie Habsburger haben 600 Jahre lang die Geschichte Europas einzigartig geprägt. Nach dem ersten Weltkrieg folgte der Niedergang: Enteignet und vertrieben, wurden sie in Österreich zum Feindbild.

100 Jahre danach gibt es in der ganzen Welt etwa 600 Menschen mit dem Familiennamen Habsburg. Die Macht ist weg, der Mythos aber ungebrochen. Der einstige Glanz des Hauses Habsburg lockt noch immer unzählige Touristen nach Österreich.

Die Hofburg, Kaiser Franz Josef und vor allem Kaiserin Sisi sind die Herzstücke von Werbekampagnen aller Art und so quasi sinnstiftende Nationalidentität.
Die echten Habsburger spielen in dieser Operette nur eine Nebenrolle und führen heute ein Leben abseits von Glamour und Macht. Ab und zu ein paar Statements über die Vergangenheit, sonst weitgehend ein Alltag ohne Öffentlichkeit.

Reporter Klaus Dutzler hat sich angeschaut, wie unterschiedlich die Nachkommen des einst so mächtigen Herrscherhauses heute leben. Familienoberhaupt Karl Habsburg berät Radiosender. Sein Sohn Ferdinand Zvonimir möchte gerne Autorennfahrer werden. Eduard Habsburg moderiert eine Sendung im Privatfernsehen. Der Kärntner Ulrich Habsburg wiederum sitzt für die Grünen im Gemeinderat der Kärntner Stadt Wolfsberg. Ganz weit weg hat es Ferdinand Habsburg verschlagen. Der UR-UR-UR Enkel von Kaiserin Sisi hat mit seiner kenianischen Ehefrau in Nairobi die afrikanische Linie des Hauses begründet. Klaus Dutzler hat auch ihn besucht.


(ORF)


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10:33
VPS 10:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kaiserstadt Bad Ischl

Film von Günther Madlberger

Ganzen Text anzeigenBad Ischl war einst so etwas wie das Monte Carlo von Alt-Österreich. Der Kaiser zog im Sommer in seine Ischler Villa, mit ihm reisten der Hofstaat und alle, die ihm nahe sein wollten.

Franz Lehar und Richard Tauber hatten hier ihre Villen. Für mehrere Wochen im Jahr ...
(ORF)

Text zuklappenBad Ischl war einst so etwas wie das Monte Carlo von Alt-Österreich. Der Kaiser zog im Sommer in seine Ischler Villa, mit ihm reisten der Hofstaat und alle, die ihm nahe sein wollten.

Franz Lehar und Richard Tauber hatten hier ihre Villen. Für mehrere Wochen im Jahr war Ischl der Mittelpunkt des Kaiserreiches. Heute wendet sich Bad Ischl vor allem an einem Tag im Jahr der Vergangenheit zu: am 18. August, dem Geburtstag von Franz Joseph I.

Regisseur Günther Madlberger zeigt in seinem Film die ganze historische Größe und die Schönheit von Bad Ischl.


(ORF)


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11:17
VPS 11:15

Videotext Untertitel

Schönbrunn - Quelle der Schönheit

Film von Georg Riha

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Moderation: Sir Peter Ustinov

Ganzen Text anzeigenSchloss Schönbrunn mit seinen Nebengebäuden und dem weitläufigen Park mit Tiergarten zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Österreichs.

Kein anderes Bauwerk repräsentiert so eindrucksvoll die wechselhafte österreichische Geschichte.
Sir Peter Ustinov ...
(ORF)

Text zuklappenSchloss Schönbrunn mit seinen Nebengebäuden und dem weitläufigen Park mit Tiergarten zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Österreichs.

Kein anderes Bauwerk repräsentiert so eindrucksvoll die wechselhafte österreichische Geschichte.
Sir Peter Ustinov unternimmt einen Spaziergang durch Gebäude, Park und Tiergarten.

Es ist feudales Spiegelbild seiner einstigen Bewohner, ein Zaubergarten mit botanischen Schätzen und zugleich gezähmter Wildnis, die dem Herrschaftsanspruch der Habsburger über Mensch und Natur entsprach. Die kühne Vision der Architekten geriet zum glanzvollen Zeugnis eines glanzlosen Niedergangs des habsburgischen Weltreichs.


(ORF)


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12:08
VPS 12:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Prinz Eugen und das Osmanische Reich - Mehr als nur Feinde

Film von Heinz Leger

(aus der ORF-Reihe "Universum History")

Ganzen Text anzeigenEs war eine der faszinierendsten und gleichzeitig brutalsten Epochen unserer Geschichte: die Zeit des Barock. Die Geschichte von Prinz Eugen spiegelt einen unvergleichlichen Aufstieg wider.

1683 kommt der junge Prinz buchstäblich in Lumpen nach Wien. Verschmäht vom ...
(ORF)

Text zuklappenEs war eine der faszinierendsten und gleichzeitig brutalsten Epochen unserer Geschichte: die Zeit des Barock. Die Geschichte von Prinz Eugen spiegelt einen unvergleichlichen Aufstieg wider.

1683 kommt der junge Prinz buchstäblich in Lumpen nach Wien. Verschmäht vom französischen König, ist er Hals über Kopf aus Frankreich geflohen. Dort hat man den kleinwüchsigen, in seiner Jugend vernachlässigten Prinzen für geistlichen Stand vorgesehen.

Doch bereits bei der Befreiung Wiens von den Türken beweist der junge Savoyer Mut und wird kurz darauf mit einem Regiment belohnt. Die Türken werden in den Jahren darauf Prinz Eugens "liebster Feind". In zahlreichen Schlachten in Ungarn und auf dem Balkan zeichnet er sich aus. Als es im Jahr 1697 bei Zenta, im heutigen Serbien, zu einer Entscheidungsschlacht zwischen kaiserlichem und osmanischem Heer kommt, nutzt Prinz Eugen die Gunst der Stunde für einen Überraschungsangriff - und schlägt den zahlenmäßig übermächtigen Gegner vernichtend. Dies ist der Beginn der beispiellosen Karriere des Prinzen, der ferner drei Kaisern als Oberbefehlshaber dient.

Doch Prinz Eugen ist nicht nur ein glänzender Militärstratege, er ist auch ein Kosmopolit, der stets auf der Suche nach den Errungenschaften seiner Zeit, insbesondere in fremden Kulturen, ist. So wird er zum prägenden Kunstmäzen, zum mächtigsten Diplomaten Europas und zum reichsten Privatmann seiner Zeit. Neben Cornelius Obonya als Ludwig XIV. sind in "Prinz Eugen und das Osmanische Reich" Simon Morzé als junger und Stefan Puntigam als erwachsener Prinz Eugen sowie in weiteren Rollen Maya Henselek, Mercedes Echerer, Lucia Siposová, Simon Hatzl und Max Mayer zu sehen. Als Drehorte der Produktion dienten österreichische Originalschauplätze wie das Schloss Belvedere oder das Schloss Hof, in der Türkei wurden Gemächer des Topkapi-Palastes nachgebaut.

Die Türkei beziehungsweise das Osmanische Reich ist jener Schauplatz, der bei einer Annäherung an den österreichischen Mythos Prinz Eugen nicht fehlen darf. Die Osmanen gehören im ausgehenden 17. Jahrhundert - wie die Habsburger-Monarchie - zu den Supermächten ihrer Zeit. Die Sultane versuchen ihren Einfluss in Südost- und Mitteleuropa auszuweiten, werden aber im Inneren des Reiches von aufkeimenden Unruhen heimgesucht.

Die Sultans-Mutter Gülnus bildet dabei den ruhenden Pol. Als Kind auf Kreta ihren Eltern entrissen und in den Harem des Sultans verkauft, entwickelt Gülnus Wissensdrang und soziale Verantwortung. Sie ist die Mutter zweier Sultane, Mustafa II. und Ahmed III., sie fördert kulturelle Vorhaben und stiftet wohltätige Einrichtungen. In ihren späten Jahren stellt sie die Weichen für die Einführung des Buchdrucks im Osmanischen Reich. Nach Jahrzehnten grausamer Kriege beginnen Habsburger und Osmanen schließlich, einander zu respektieren und einander in Kultur, Literatur, Mode, Technik und Wissenschaft zu beeinflussen.


(ORF)


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13:40

Marie Antoinette

Spieldokumentation, Kanada/Großbritannien 2005

Darsteller:
Marie AntoinetteCaroline Bernard
Louis XVI., Cardinal de RohanPhillippe Altier
Marie-ThérèseMarie-Agnès Brigot
Le cavalier au balClément Pelletier
Tochter von Marie AntoinetteIris Vinson
Sohn von Marie AntoinetteThomas Levasseur
u.a.
Regie: David Grubin

Ganzen Text anzeigenMarie Antoinette, das 15. Kind von Kaiserin Maria Theresia von Österreich, wird mit 14 Jahren nach Frankreich gesandt, um dort Ludwig XVI., den späteren König von Frankreich, zu heiraten.

Die Spieldokumentation zeichnet den tragischen Lebensweg der Regentin nach und ...
(ORF)

Text zuklappenMarie Antoinette, das 15. Kind von Kaiserin Maria Theresia von Österreich, wird mit 14 Jahren nach Frankreich gesandt, um dort Ludwig XVI., den späteren König von Frankreich, zu heiraten.

Die Spieldokumentation zeichnet den tragischen Lebensweg der Regentin nach und schildert die Entwicklung eines unbedarften und lebensfrohen Mädchens bis zum gewaltvollen Tod.

Die Ehe mit Ludwig XVI. soll die angespannte Beziehung zwischen Österreich und Frankreich beruhigen und den Frieden festigen. Ihrer Familie, ihrem Land und ihrer Kultur entrissen, sucht Marie Antoinette, die mit 19 Jahren Königin wird, nach Zerstreuung. Sie verspielt riesige Summen und verschuldet sich bei Vergnügungen, ungeachtet der politischen Lage im Land. Während Marie Antoinette ein Leben im Müßiggang führt, gärt es längst im Volk. Auf die Ratschläge ihrer Mutter, sich zu mäßigen, reagiert Marie Antoinette nicht. Erst, als die ersten Aufstände wahrnehmbar werden und die Lage ernst wird, erkennt sie die Lage, in der sie und der König sich befinden. Der Sturm auf die Bastille, ihre Inhaftierung, die Schreckensherrschaft der Jakobiner, ihre in Varènnes vereitelte Flucht, der Krieg gegen Österreich und die Hinrichtung des Königs sind nur weitere Etappen ihres Schicksals. "Erst im Leid erfährt man sein wahres Ich", schreibt Marie Antoinette, die sich erst im Angesicht des Todes ihrer eigentlichen Existenz bewusst wird. Die letzte Königin Frankreichs wird 1793 im Alter von 38 Jahren enthauptet.


(ORF)


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15:17
VPS 15:15

Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Kaiserball

Spielfilm, Österreich 1956

Darsteller:
FranziSonja Ziemann
Reichsgraf Georg von HoheneggRudolf Prack
Prinzessin ChristineHannelore Bollmann
Nicolaus Graf von GörtzenBully Buhlan
Portier RienösslHans Moser
Gräfin ReichenbachJane Tilden
Fürstin zu SchenckenbergMaria Andergast
u .a.
Regie: Franz Antel
Länge: 96 Minuten

Ganzen Text anzeigenÖsterreich, Bad Ischl: Die junge Prinzessin Christine und der Reichsgraf auf Hohenegg sollen sich vor ihrer geplanten Verlobung erst einmal kennenlernen. Doch alles kommt anders als erwartet.

Christine verliebt sich in Graf Baranyi, und ihr zukünftiger Gatte in die ...
(ORF)

Text zuklappenÖsterreich, Bad Ischl: Die junge Prinzessin Christine und der Reichsgraf auf Hohenegg sollen sich vor ihrer geplanten Verlobung erst einmal kennenlernen. Doch alles kommt anders als erwartet.

Christine verliebt sich in Graf Baranyi, und ihr zukünftiger Gatte in die Näherin Franzi, da diese just im falschen Moment mit Christine verwechselt wird. Die wirkliche Prinzessin gerät dadurch umgekehrt in den Verdacht, eine Hochstaplerin zu sein.

Obwohl Chefportier Rienössl die Missverständnisse noch steigert, findet alles ein gutes Ende. In "Kaiserball", dem 1956 entstandenen Lustspiel von Star-Regisseur Franz Antel gibt es ein Wiedersehen mit Publikumslieblingen wie Rudolf Prack, Sonja Ziemann und Hans Moser.


(ORF)


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16:53
VPS 16:50

Videotext Untertitel

Geliebter Johann, Geliebte Anna

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland 2009

Darsteller:
Erzherzog JohannTobias Moretti
Mutter PlochlPetra Morzé
Anna PlochlAnna Maria Mühe
Vater PlochlPeter Simonischek
ZahlbrucknerMax von Thun
Aloisia StrenbergerGerti Drassl
Kaiser FranzFranz Morak
MetternichRoland Koch
Bauer Paul AdlerHubert von Goisern
u.a.
Drehbuch: Knut Boeser, Julian Roman Pölsler
Regie: Julian Roman Pölsler
Länge: 98 Minuten

Ganzen Text anzeigenIhre Liebesgeschichte wurde zur Legende: Erzherzog Johann, der Bruder von Kaiser Franz, und Anna Plochl, das lebenslustige Mädchen aus dem Volk.

Als der Kaiser die bereits erteilte Heiratserlaubnis für ungültig erklärt, holt Johann seine "Hausfrau" auf seine ...
(ORF)

Text zuklappenIhre Liebesgeschichte wurde zur Legende: Erzherzog Johann, der Bruder von Kaiser Franz, und Anna Plochl, das lebenslustige Mädchen aus dem Volk.

Als der Kaiser die bereits erteilte Heiratserlaubnis für ungültig erklärt, holt Johann seine "Hausfrau" auf seine Ländereien und in sein Unternehmen, um der ganzen Welt vor Augen zu führen, wie ungerecht und unbarmherzig der Kaiser ist.

Gleichzeitig engagiert er sich politisch für sein Land, die Steiermark. Es sind die damit verbundenen langen Trennungen, die dem Liebespaar fast zum Verhängnis werden. Erst als Johann seinem kaiserlichen Bruder ein Ultimatum stellt und Fürst von Metternich die Zeichen der Zeit für die Heirat mit einer Bürgerlichen für günstig erachtet, dürfen sich Anna und Johann heimlich, zu nächtlicher Stunde, das Jawort geben.


(ORF)


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18:31
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der wilde Wald der Kaiserin

Film von Thomas Rilk

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenEin malerisches Schloss in einem weitläufigen Waldpark: Die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten ist Schauplatz der Dokumentation "Der wilde Wald der Kaiserin".

Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Elisabeth errichten. ...
(ORF/ARD/BR)

Text zuklappenEin malerisches Schloss in einem weitläufigen Waldpark: Die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten ist Schauplatz der Dokumentation "Der wilde Wald der Kaiserin".

Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Elisabeth errichten. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt dieser Film: die atemberaubende Tierwelt.

"Der wilde Wald der Kaiserin" zeigt die Geschichte jener Tiere, die den 25 Quadratkilometer großen Lainzer Tiergarten am Stadtrand Wiens zum Lebensraum haben. Der Film porträtiert Wildschweine, Mufflons, Damwild und viele weitere Arten.

Daneben erzählt Thomas Rilks Film von einer Vielzahl an Tieren, die wohl weder der Kaiserin gut bekannt waren noch von den heutigen Besuchern des Tiergartens wahrgenommen werden: Er erzählt von Eichenprozessionsspinnern, Schusterkäfern, Feuersalamandern oder vom Aussterben bedrohten Flusskrebsen.

Im Lauf der Zeit hat sich der Gütenbach in den Untergrund eingeschnitten. Tiefe Gräben, sogenannte Tobel, sind entstanden. Sie sind der Lebensraum unterschiedlicher Mikroorganismen, beispielsweise von Libellenlarven, die jahrelang im Bachbett eingegraben auf Beute lauern, um dann mit ihrer Fangmaske blitzschnell nach Beute zu schnappen. Erst in Superzeitlupe wird diese perfekte Fangtechnik für das Auge sichtbar. In unmittelbarer Nähe zu den Larven findet die Geburt von Feuersalamandern statt. Ein Weibchen setzt ihre Jungen in den Gütenbach. Die Kleinen kommen mit Kiemen zur Welt und verbringen ihre ersten Monate unter Wasser.

Der "wilde Wald der Kaiserin" bietet auch perfekten Lebensraum für eine besonders schöne Eulenart. Vor etwa 60 Jahren in Österreich ausgestorben, wird der Habichtskauz in einem ambitionierten Wiederansiedelungsprojekt heute in seine alte Heimat zurückgeführt. Erster Nachwuchs in freier Wildbahn hat sich bereits eingestellt.

Weitere vergleichsweise winzige Vertreter der Fauna im Lainzer Tiergarten sind die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Diese Schmetterlingsraupen formieren sich in der Abenddämmerung zu bizarren Karawanen und kriechen Eichenstämme aufwärts auf der Suche nach Futterplätzen in der Baumkrone. "Der wilde Wald der Kaiserin" enthüllt zudem das Liebesleben der bekannten knallroten Feuerwanzen an der ca. 22 Kilometer langen Tiergartenmauer.

Wenn Sisi in ihrem Märchenschloss stimmungsvolle Gedichte verfasste, war sie dort auch von den Bildern der Natur umgeben. Zeitgenössische Malerfürsten wie Makart und die Brüder Klimt hatten auf Initiative des Kaisers das Schlafzimmer von Elisabeth in einen opulenten Naturraum verwandelt. All diese Motive wurden von Regisseur Thomas Rilk ("Wiener G'stettn") in aufwendigen Dreharbeiten mit Krankameras, Heißluftballon und Hubschrauber eingefangen.


(ORF/ARD/BR)


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19:23
VPS 19:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der letzte große Kaiser - Franz Joseph I. zwischen Macht

und Ohnmacht

Film von Ronald und Roswitha Vaughan

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenMit 18 Jahren hat er den Thron bestiegen und 68 Jahre lang regiert: Franz Joseph I. war der längst dienende Herrscher der Habsburger-Dynastie und bereits zu Lebzeiten eine Legende.

In die Ära Franz Joseph fallen militärische Konflikte und persönliche ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenMit 18 Jahren hat er den Thron bestiegen und 68 Jahre lang regiert: Franz Joseph I. war der längst dienende Herrscher der Habsburger-Dynastie und bereits zu Lebzeiten eine Legende.

In die Ära Franz Joseph fallen militärische Konflikte und persönliche Schicksalsschläge wie die Ermordung seiner Frau Sisi. Andererseits erlebte die Donaumonarchie einen wirtschaftlichen Aufschwung und eine kulturelle Hochblüte.

Im Herbst 1848 tobte in Wien die Revolution und der amtierende Kaiser "Ferdinand der Gütige" war gesundheitlich angeschlagen. Am 2. Dezember übergab der kinderlose Monarch seinem 18-jährigen Neffen Krone und Amtsgeschäfte. Ohne bombastische Krönung in einer Kathedrale, sondern in einer vergleichsweise schlichten, familiären Zeremonie wurde aus dem blutjungen Erzherzog ein Kaiser von Gottes Gnaden. Franz erhielt den Beinamen Joseph, um an den beliebten Joseph II. zu erinnern. Doch ganz im Gegensatz zu seinem reformfreudigen Vorfahren, verstand sich der neue Kaiser von Österreich und König von Ungarn nicht als Neugestalter, sondern als Bewahrer, als oberster Beamter. Zu seinen ersten Amtshandlungen zählten auch die Unterschriften unter den Todesurteilen von Aufständischen der 1848er-Revolution und ungarischen Unabhängigkeitskämpfern.

In seine lange Regierungszeit fallen Kriege und militärische Niederlagen sowie persönliche Schicksalsschläge wie die Hinrichtung seines Bruders Maximilian in Mexiko, der Selbstmord seines Sohnes, Kronprinz Rudolf, sowie die Ermordung seiner Frau und später die des Thronfolgers Franz Ferdinand. Andererseits erlebte die Donaumonarchie in der Ära Franz Joseph einen wirtschaftlichen Aufschwung und eine kulturelle Hochblüte. Die Prachtbauten der Wiener Ringstraße sind Zeugen dieser Epoche. Schon zu Lebzeiten wurde der Kaiser nostalgisch verklärt, nicht zuletzt wegen der Beziehung zu seiner Frau, der ebenfalls sagenumwobenen und äußerst beliebten Kaiserin Sisi. Die offensichtlich problematische Ehe tat der Glorifizierung des Kaiserpaares durch das Volk keinen Abbruch. Im Winter 1916 starb Franz Joseph an einer Lungenerkrankung.

Roswitha und Ronald P. Vaughan suchen in ihrer Dokumentation den Menschen hinter der würdigen Fassade des Kaisers. Briefe des Monarchen an seine Frau und seine Kinder zeigen einen sensiblen, liebevollen Menschen, der unter seiner Macht leidet und darauf mit Ohnmacht reagiert und diesen Umstand mit amtlicher Würde überdeckt. Gegen Ende seines Lebens entwickelt sich der gestrenge Kaiser zu einem liebevollen, verspielten Opa für seine Enkelkinder im Schloss Wallsee an der Donau in Niederösterreich.


(ORF/3sat)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Sisi (1/2)

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland/Italien 2009

Darsteller:
SisiCristiana Capotondi
Kaiser Franz JosephDavid Rott
Erzherzogin SophieMartina Gedeck
Maximilian von ÖsterreichXaver Hutter
Herzogin LudovikaLicia Maglietta
Gräfin EsterhazyFanny Stavjanik
u.a.
Buch: Ivan Cotroneo, Monica Rametta, Christiane Sadlo, Giuseppe Badalucco, u. a.
Regie: Xaver Schwarzenberger
Länge: 99 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie Aufregung im bayerischen Schloss Possenhofen ist groß: Der österreichische Kaiser Franz Joseph lädt Nené von Bayern nach Wien ein, um sie näher kennenzulernen.

Alle erwarten, dass Nené die Frau des jungen Kaisers wird. Doch als sich auch die Wege der ...
(ORF)

Text zuklappenDie Aufregung im bayerischen Schloss Possenhofen ist groß: Der österreichische Kaiser Franz Joseph lädt Nené von Bayern nach Wien ein, um sie näher kennenzulernen.

Alle erwarten, dass Nené die Frau des jungen Kaisers wird. Doch als sich auch die Wege der lebenslustigen jüngeren Schwester Sisi und des streng erzogenen Franz Joseph kreuzen, kommt alles anders. Der Kaiser entscheidet sich für Sisi.

Nach der traumhaften Hochzeit wird das junge Paar schnell vom Alltag eingeholt. Während Franz nur das Leben als Kaiser kennt, fühlt sich die freiheitsliebende Sisi von den Traditionen am Wiener Hof erdrückt. Sie beginnt, gegen die Etikette aufzubegehren. Damit erntet sie Bewunderung, stößt aber auch auf Ablehnung, insbesondere beim konservativen Adel.

Für den Kaiser ungewohnt sind das politische Interesse und die Einflussnahme seiner liberalen Frau, die große Sympathien im Volk genießt. Immer wieder führt dies zu Meinungsverschiedenheiten, die den kaiserlichen Führungsstil in der Vergangenheit, aber auch die aktuelle Innen- und Außenpolitik betreffen. Tatsächlich sind die Probleme im Kaiserreich nicht zu übersehen: Sowohl in Italien als auch in Ungarn, Provinzen des österreichischen Kaiserreiches, keimt revolutionäres Gedankengut auf, und die Rufe nach Mitbestimmung oder Unabhängigkeit und Abspaltung werden lauter.

Die Konflikte zwischen Sisi und Franz verschärfen sich noch, als der charismatische ungarische Revolutionär Graf Andrassy auf der Bildfläche erscheint und Sisi für seine Sache gewinnen will. Franz entschließt sich, Sisi stärker in die Regierungsgeschäfte einzubinden. Um die große Beliebtheit der Kaiserin zu nutzen, begleitet Sisi ihren Mann zunehmend bei politischen Auftritten, so auch bei Besuchen in Italien und Ungarn. Gegen den Willen der Schwiegermutter nimmt Sisi ihre beiden Kinder Sophie und Gisela mit auf eine Mission nach Budapest, wo sie und Franz Joseph einen harten Schicksalsschlag erleiden: Die kleine Sophie stirbt an einer Lungenentzündung.


(ORF)


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21:54
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Sisi (2/2)

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland/Italien 2009

Darsteller:
SisiCristiana Capotondi
Kaiser Franz JosephDavid Rott
Erzherzogin SophieMartina Gedeck
Graf AndrassyFritz Karl
Herzogin LudovikaLicia Maglietta
u.a.
Buch: Ivan Cotroneo, Monica Rametta, Christiane Sadlo, Giuseppe Badalucco, u. a.
Regie: Xaver Schwarzenberger
Länge: 100 Minuten

Ganzen Text anzeigenEs dauert, bis Sisi sich vom Tod ihrer Tochter Sophie erholt. Doch die Liebe zu ihrem Mann und ihrer verbliebenen Tochter Gisela geben ihr die Kraft, sich erneut ihren Aufgaben zu stellen.

Und es wird höchste Zeit, denn dem Kaiserreich droht Krieg. Während Franz ...
(ORF)

Text zuklappenEs dauert, bis Sisi sich vom Tod ihrer Tochter Sophie erholt. Doch die Liebe zu ihrem Mann und ihrer verbliebenen Tochter Gisela geben ihr die Kraft, sich erneut ihren Aufgaben zu stellen.

Und es wird höchste Zeit, denn dem Kaiserreich droht Krieg. Während Franz Joseph sich gegen die abtrünnigen Provinzen in Italien die Unterstützung Napoleons erhofft, hat Sisi ihre Zweifel an der Aufrichtigkeit des französischen Kaisers - und sie soll Recht behalten.

Napoleon verrät Österreich, und Franz kehrt geschlagen aus der Schlacht zurück. Zu Hause kommt es in der Frage um die Erziehung der Kinder, insbesondere des Thronfolgers Rudolf, zum Eklat. Erzherzogin Sophie bestimmt, dass sich dessen Erziehung nach den strikten Prinzipen der Habsburger Traditionen für den Thronerben zu richten hat. Sie erhält Rückendeckung von Franz Joseph und Sisi sieht sich in die Ecke gedrängt.

Der Kampf für Veränderungen bringt sie ans Ende ihrer Kräfte. Nur eine Flucht in letzter Sekunde verschafft ihr eine Pause zum Luftholen. Sie verlässt Wien und versucht, in Venedig seelisch sowie körperlich wieder gesund zu werden. Doch eine Lösung für ihr Dilemma ist kaum zu finden: Sie liebt ihre Kinder, ihren Mann und ihr Volk. Aber dort, wo ihre Familie ist, wird Sisi von den starren Strukturen erdrückt.

In Venedig wiederum quält sie sich mit ihrer Sehnsucht. Ihr Lebenswille hängt nur noch an einem seidenen Faden. Im letzten Moment gelingt es Franz Joseph, sich gegen seine dominante Mutter durchzusetzen. Er hört einzig und allein auf sein Herz, kommt Sisi entgegen und nimmt den kleinen Rudolf von der Militärschule. Durch diese Geste gestärkt, kehrt Sisi selbstbewusst an den Hof zurück. Sie hat nun die Kraft, die Geschicke des zweitgrößten europäischen Reiches entscheidend mit zu lenken und schaltet sich in letzter Minute in den Konflikt zwischen Österreich und Ungarn ein. Um das Kaiserreich zu retten, muss sie allein nach Ungarn reisen.


(ORF)


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23:32
VPS 23:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Das Attentat - Sarajevo 1914

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland 2014

Darsteller:
Leo PfefferFlorian Teichtmeister
Marija JeftanovicMelika Foroutan
Dr. Herbert SattlerHeino Ferch
Sektionsrat WiesnerFriedrich von Thun
Nedeljko CabrinovicMateusz Dopieralski
Justizchef FiedlerJürgen Maurer
Oskar PotiorekErwin Steinhauer
u.a.
Drehbuch: Martin Ambrosch
Regie: Andreas Prochaska
Länge: 99 Minuten

Ganzen Text anzeigenSarajevo, 28. Juni 1914: Viele Schaulustige stehen auf der Straße in Erwartung des Konvois des österreichischen Thronfolgers, doch plötzlich fallen Schüsse.

Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie werden Opfer eines Attentats - mit schweren politischen ...
(ORF)

Text zuklappenSarajevo, 28. Juni 1914: Viele Schaulustige stehen auf der Straße in Erwartung des Konvois des österreichischen Thronfolgers, doch plötzlich fallen Schüsse.

Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie werden Opfer eines Attentats - mit schweren politischen Folgen. Untersuchungsrichter Leo Pfeffer soll die verdächtigen serbischen Revolutionäre vernehmen und die Anklage vorbereiten.

Entschlossenes Handeln ist gefordert, denn Kaiser Franz Joseph will einen raschen Bericht. Doch Leo stößt auf Widersprüche. Irgendetwas stimmt nicht an der offiziellen Polizei-Version des Attentats. Das rasche Geständnis eines Täters wurde unter Folter erzwungen, Beweise verschwinden und Zeugen verstummen. Mitten in den bereits anlaufenden Kriegsvorbereitungen kämpft der junge, engagierte Ermittler gegen zunehmenden Widerstand, Hintergründe herauszufinden. Dabei nimmt er Warnungen seines Freundes Dr. Sattler nicht ernst und bringt damit sich sowie seine Geliebte, die Serbin Marija Jeftanovic, in große Gefahr.

Ohne Kitsch oder k.-u.-k.-Nostalgie erzählt der Fernsehfilm "Das Attentat - Sarajevo 1914" die historischen Ereignisse. Modern und dennoch authentisch werden die Schicksale der Mächtigen und Handlanger, der Bürger und Beamten vorgestellt, die durch dieses Ereignis mit einem Schlag ins Rampenlicht der Weltpolitik gezerrt wurden.


(ORF)


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1:11
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Videotext Untertitel

Geliebter Johann, Geliebte Anna

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland 2009

Darsteller:
Erzherzog JohannTobias Moretti
Mutter PlochlPetra Morzé
Anna PlochlAnna Maria Mühe
Vater PlochlPeter Simonischek
ZahlbrucknerMax von Thun
Aloisia StrenbergerGerti Drassl
Kaiser FranzFranz Morak
MetternichRoland Koch
Bauer Paul AdlerHubert von Goisern
u.a.
Drehbuch: Knut Boeser, Julian Roman Pölsler
Regie: Julian Roman Pölsler
Länge: 98 Minuten

Ganzen Text anzeigenIhre Liebesgeschichte wurde zur Legende: Erzherzog Johann, der Bruder von Kaiser Franz, und Anna Plochl, das lebenslustige Mädchen aus dem Volk.

Als der Kaiser die bereits erteilte Heiratserlaubnis für ungültig erklärt, holt Johann seine "Hausfrau" auf seine ...
(ORF)

Text zuklappenIhre Liebesgeschichte wurde zur Legende: Erzherzog Johann, der Bruder von Kaiser Franz, und Anna Plochl, das lebenslustige Mädchen aus dem Volk.

Als der Kaiser die bereits erteilte Heiratserlaubnis für ungültig erklärt, holt Johann seine "Hausfrau" auf seine Ländereien und in sein Unternehmen, um der ganzen Welt vor Augen zu führen, wie ungerecht und unbarmherzig der Kaiser ist.

Gleichzeitig engagiert er sich politisch für sein Land, die Steiermark. Es sind die damit verbundenen langen Trennungen, die dem Liebespaar fast zum Verhängnis werden. Erst als Johann seinem kaiserlichen Bruder ein Ultimatum stellt und Fürst von Metternich die Zeichen der Zeit für die Heirat mit einer Bürgerlichen für günstig erachtet, dürfen sich Anna und Johann heimlich, zu nächtlicher Stunde, das Jawort geben.


(ORF)


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2:49
VPS 02:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der letzte große Kaiser - Franz Joseph I. zwischen Macht

und Ohnmacht

Film von Ronald und Roswitha Vaughan

Ganzen Text anzeigenMit 18 Jahren hat er den Thron bestiegen und 68 Jahre lang regiert: Franz Joseph I. war der längst dienende Herrscher der Habsburger-Dynastie und bereits zu Lebzeiten eine Legende.

In die Ära Franz Joseph fallen militärische Konflikte und persönliche ...
(ORF)

Text zuklappenMit 18 Jahren hat er den Thron bestiegen und 68 Jahre lang regiert: Franz Joseph I. war der längst dienende Herrscher der Habsburger-Dynastie und bereits zu Lebzeiten eine Legende.

In die Ära Franz Joseph fallen militärische Konflikte und persönliche Schicksalsschläge wie die Ermordung seiner Frau Sisi. Andererseits erlebte die Donaumonarchie einen wirtschaftlichen Aufschwung und eine kulturelle Hochblüte.

Im Herbst 1848 tobte in Wien die Revolution und der amtierende Kaiser "Ferdinand der Gütige" war gesundheitlich angeschlagen. Am 2. Dezember übergab der kinderlose Monarch seinem 18-jährigen Neffen Krone und Amtsgeschäfte. Ohne bombastische Krönung in einer Kathedrale, sondern in einer vergleichsweise schlichten, familiären Zeremonie wurde aus dem blutjungen Erzherzog ein Kaiser von Gottes Gnaden. Franz erhielt den Beinamen Joseph, um an den beliebten Joseph II. zu erinnern. Doch ganz im Gegensatz zu seinem reformfreudigen Vorfahren, verstand sich der neue Kaiser von Österreich und König von Ungarn nicht als Neugestalter, sondern als Bewahrer, als oberster Beamter. Zu seinen ersten Amtshandlungen zählten auch die Unterschriften unter den Todesurteilen von Aufständischen der 1848er-Revolution und ungarischen Unabhängigkeitskämpfern.

In seine lange Regierungszeit fallen Kriege und militärische Niederlagen sowie persönliche Schicksalsschläge wie die Hinrichtung seines Bruders Maximilian in Mexiko, der Selbstmord seines Sohnes, Kronprinz Rudolf, sowie die Ermordung seiner Frau und später die des Thronfolgers Franz Ferdinand. Andererseits erlebte die Donaumonarchie in der Ära Franz Joseph einen wirtschaftlichen Aufschwung und eine kulturelle Hochblüte. Die Prachtbauten der Wiener Ringstraße sind Zeugen dieser Epoche. Schon zu Lebzeiten wurde der Kaiser nostalgisch verklärt, nicht zuletzt wegen der Beziehung zu seiner Frau, der ebenfalls sagenumwobenen und äußerst beliebten Kaiserin Sisi. Die offensichtlich problematische Ehe tat der Glorifizierung des Kaiserpaares durch das Volk keinen Abbruch. Im Winter 1916 starb Franz Joseph an einer Lungenerkrankung.

Roswitha und Ronald P. Vaughan suchen in ihrer Dokumentation den Menschen hinter der würdigen Fassade des Kaisers. Briefe des Monarchen an seine Frau und seine Kinder zeigen einen sensiblen, liebevollen Menschen, der unter seiner Macht leidet und darauf mit Ohnmacht reagiert und diesen Umstand mit amtlicher Würde überdeckt. Gegen Ende seines Lebens entwickelt sich der gestrenge Kaiser zu einem liebevollen, verspielten Opa für seine Enkelkinder im Schloss Wallsee an der Donau in Niederösterreich.


(ORF)


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3:41
VPS 03:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der wilde Wald der Kaiserin

Film von Thomas Rilk

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenEin malerisches Schloss in einem weitläufigen Waldpark: Die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten ist Schauplatz der Dokumentation "Der wilde Wald der Kaiserin".

Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Elisabeth errichten. ...
(ORF/ARD/BR)

Text zuklappenEin malerisches Schloss in einem weitläufigen Waldpark: Die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten ist Schauplatz der Dokumentation "Der wilde Wald der Kaiserin".

Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Elisabeth errichten. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt dieser Film: die atemberaubende Tierwelt.

"Der wilde Wald der Kaiserin" zeigt die Geschichte jener Tiere, die den 25 Quadratkilometer großen Lainzer Tiergarten am Stadtrand Wiens zum Lebensraum haben. Der Film porträtiert Wildschweine, Mufflons, Damwild und viele weitere Arten.

Daneben erzählt Thomas Rilks Film von einer Vielzahl an Tieren, die wohl weder der Kaiserin gut bekannt waren noch von den heutigen Besuchern des Tiergartens wahrgenommen werden: Er erzählt von Eichenprozessionsspinnern, Schusterkäfern, Feuersalamandern oder vom Aussterben bedrohten Flusskrebsen.

Im Lauf der Zeit hat sich der Gütenbach in den Untergrund eingeschnitten. Tiefe Gräben, sogenannte Tobel, sind entstanden. Sie sind der Lebensraum unterschiedlicher Mikroorganismen, beispielsweise von Libellenlarven, die jahrelang im Bachbett eingegraben auf Beute lauern, um dann mit ihrer Fangmaske blitzschnell nach Beute zu schnappen. Erst in Superzeitlupe wird diese perfekte Fangtechnik für das Auge sichtbar. In unmittelbarer Nähe zu den Larven findet die Geburt von Feuersalamandern statt. Ein Weibchen setzt ihre Jungen in den Gütenbach. Die Kleinen kommen mit Kiemen zur Welt und verbringen ihre ersten Monate unter Wasser.

Der "wilde Wald der Kaiserin" bietet auch perfekten Lebensraum für eine besonders schöne Eulenart. Vor etwa 60 Jahren in Österreich ausgestorben, wird der Habichtskauz in einem ambitionierten Wiederansiedelungsprojekt heute in seine alte Heimat zurückgeführt. Erster Nachwuchs in freier Wildbahn hat sich bereits eingestellt.

Weitere vergleichsweise winzige Vertreter der Fauna im Lainzer Tiergarten sind die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Diese Schmetterlingsraupen formieren sich in der Abenddämmerung zu bizarren Karawanen und kriechen Eichenstämme aufwärts auf der Suche nach Futterplätzen in der Baumkrone. "Der wilde Wald der Kaiserin" enthüllt zudem das Liebesleben der bekannten knallroten Feuerwanzen an der ca. 22 Kilometer langen Tiergartenmauer.

Wenn Sisi in ihrem Märchenschloss stimmungsvolle Gedichte verfasste, war sie dort auch von den Bildern der Natur umgeben. Zeitgenössische Malerfürsten wie Makart und die Brüder Klimt hatten auf Initiative des Kaisers das Schlafzimmer von Elisabeth in einen opulenten Naturraum verwandelt. All diese Motive wurden von Regisseur Thomas Rilk ("Wiener G'stettn") in aufwendigen Dreharbeiten mit Krankameras, Heißluftballon und Hubschrauber eingefangen.


(ORF/ARD/BR)


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4:33
VPS 04:30

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Schönbrunn - Quelle der Schönheit

Film von Georg Riha

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Moderation: Sir Peter Ustinov

Ganzen Text anzeigenSchloss Schönbrunn mit seinen Nebengebäuden und dem weitläufigen Park mit Tiergarten zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Österreichs.

Kein anderes Bauwerk repräsentiert so eindrucksvoll die wechselhafte österreichische Geschichte.
Sir Peter Ustinov ...
(ORF)

Text zuklappenSchloss Schönbrunn mit seinen Nebengebäuden und dem weitläufigen Park mit Tiergarten zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Österreichs.

Kein anderes Bauwerk repräsentiert so eindrucksvoll die wechselhafte österreichische Geschichte.
Sir Peter Ustinov unternimmt einen Spaziergang durch Gebäude, Park und Tiergarten.

Es ist feudales Spiegelbild seiner einstigen Bewohner, ein Zaubergarten mit botanischen Schätzen und zugleich gezähmter Wildnis, die dem Herrschaftsanspruch der Habsburger über Mensch und Natur entsprach. Die kühne Vision der Architekten geriet zum glanzvollen Zeugnis eines glanzlosen Niedergangs des habsburgischen Weltreichs.


(ORF)


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5:23
VPS 05:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kaiserstadt Bad Ischl

Film von Günther Madlberger

Ganzen Text anzeigenBad Ischl war einst so etwas wie das Monte Carlo von Alt-Österreich. Der Kaiser zog im Sommer in seine Ischler Villa, mit ihm reisten der Hofstaat und alle, die ihm nahe sein wollten.

Franz Lehar und Richard Tauber hatten hier ihre Villen. Für mehrere Wochen im Jahr ...
(ORF)

Text zuklappenBad Ischl war einst so etwas wie das Monte Carlo von Alt-Österreich. Der Kaiser zog im Sommer in seine Ischler Villa, mit ihm reisten der Hofstaat und alle, die ihm nahe sein wollten.

Franz Lehar und Richard Tauber hatten hier ihre Villen. Für mehrere Wochen im Jahr war Ischl der Mittelpunkt des Kaiserreiches. Heute wendet sich Bad Ischl vor allem an einem Tag im Jahr der Vergangenheit zu: am 18. August, dem Geburtstag von Franz Joseph I.

Regisseur Günther Madlberger zeigt in seinem Film die ganze historische Größe und die Schönheit von Bad Ischl.


(ORF)