Programm-Übersicht
Kalender
November 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Sonntag, 9. Oktober
Programmwoche 41/2016
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:16
VPS 06:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: Die Zukunft des Autos

Wirtschaft in 3sat

Moderation: Eva Schmidt

Ganz weit vorne
Norweger stehen auf E-Mobile

Kulturwandel
VW setzt auf vernetztes Fahren

Lieferverkehr 2020
E-Visionen und Paket per Drohne


6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Prof. Dr. Heinz Bude:

Bildungspanik - Was unsere Gesellschaft spaltet

Ganzen Text anzeigenDie Ergebnisse der PISA-Studien haben eine Grundsatzdiskussion über das deutsche Bildungssystem ausgelöst. Professor Dr. Heinz Bude diskutiert Probleme und Lösungsmöglichkeiten.

Auch die Frage der Verteilung der Bildungschancen ist durch die Ergebnisse der ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Ergebnisse der PISA-Studien haben eine Grundsatzdiskussion über das deutsche Bildungssystem ausgelöst. Professor Dr. Heinz Bude diskutiert Probleme und Lösungsmöglichkeiten.

Auch die Frage der Verteilung der Bildungschancen ist durch die Ergebnisse der PISA-Studien wieder in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung geraten.
Das gegliederte Schulsystem will niemand aufgeben, auch wenn es bestimmte Schichten benachteiligt.

Gerade die Bildung ist ein Feld, in der die Angst vor dem gesellschaftlichen Abstieg präsent ist. Deshalb muss die Schuldebatte das Grundrecht auf Bildung ebenso ernst nehmen, wie das Bedürfnis, durch Bildung einen sozialen Status zu erreichen. Wie viel Gleichheit braucht eine Gesellschaft, wie viele Unterschiede erträgt sie, und was bedeutet das für das Schulsystem?

Heinz Bude war ab 1992 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung und ist seit 1997 dort Leiter des Arbeitsbereichs „Die Gesellschaft der Bundesrepublik". Seit 2000 lehrt er als Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Alberto Giacometti: Porträt Jean Genet

Dokumentarserie über berühmte Gemälde der Malerei.

In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:16
VPS 09:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Parag Khanna: Eine Welt ohne Grenzen

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigenParag Khanna entwirft im Gespräch mit Wolfram Eilenberger eine Weltkarte für das 21. Jahrhundert. Wie sähe die Welt aus, in der sich die Menschen frei bewegen könnten wie Güter und Geldflüsse?

Der in Indien geborene Experte für Geopolitik ist einer der ...

Text zuklappenParag Khanna entwirft im Gespräch mit Wolfram Eilenberger eine Weltkarte für das 21. Jahrhundert. Wie sähe die Welt aus, in der sich die Menschen frei bewegen könnten wie Güter und Geldflüsse?

Der in Indien geborene Experte für Geopolitik ist einer der führenden Globalisierungstheoretiker der Gegenwart. Er gehörte zum Beraterstab von Barack Obama und lehrt heute in New York und Singapur. Im Gespräch erzählt er von seiner Vision: einer Welt ohne Grenzen.


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

lesenswert sachbuch

mit Dr. Anton Hofreiter

Ganzen Text anzeigenZu Gast bei Walter Janson ist dieses Mal der Fraktionsvorsitzende der Grünen, der Biologe Dr. Anton Hofreiter. Diskutiert wird sein neues Buch "Fleischfabrik Deutschland".

Hofreiter zeigt darin auf, welche realistischen Stellschrauben gedreht werden müssten, um den ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenZu Gast bei Walter Janson ist dieses Mal der Fraktionsvorsitzende der Grünen, der Biologe Dr. Anton Hofreiter. Diskutiert wird sein neues Buch "Fleischfabrik Deutschland".

Hofreiter zeigt darin auf, welche realistischen Stellschrauben gedreht werden müssten, um den Tierschutz zu verbessern, die Artenvielfalt zu erhalten und gutes Essen für alle produzieren zu können.

Die industrielle Massentierhaltung macht Deutschland zur Fleischfabrik: Schweine und Legehennen leben auf engstem Raum, männliche Küken werden geschreddert, Puten derart gemästet, dass ihre Beine sie nicht mehr tragen. Auch Antibiotika-Resistenzen, eine immer schlechtere Wasserqualität und die Klimakrise werden durch das System der industriellen Landwirtschaft befördert.

Dr. Anton Hofreiter wurde 1986 - bereits als Schüler - Mitglied der Grünen. Er kämpft für eine gerechte Agrarwende und ist dafür bis nach Brasilien gereist. In Deutschland besucht er regelmäßig Höfe und ist im Gespräch mit Bäuerinnen und Bauern, Unternehmen, Verbraucherinnen und Verbrauchern. Er plädiert für eine Politik, die die Trends hin zu maßvollem, bewusstem Fleischkonsum und einer nachhaltigen Landwirtschaft unterstützt.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
10:45

Meisterklasse. Die Opernprofis von morgen (1/3)

Film von Olivia Hagemann

Ganzen Text anzeigenSieben junge Opernsänger haben es geschafft: Aus über 500 Talenten weltweit wurden sie für das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper ausgewählt.

Jetzt liegt ein Jahr harter Arbeit, Selbstzweifel und Lampenfieber vor ihnen. Was braucht es, um im Operngeschäft Fuß ...

Text zuklappenSieben junge Opernsänger haben es geschafft: Aus über 500 Talenten weltweit wurden sie für das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper ausgewählt.

Jetzt liegt ein Jahr harter Arbeit, Selbstzweifel und Lampenfieber vor ihnen. Was braucht es, um im Operngeschäft Fuß zu fassen? Die sieben Sänger, alle Mitte 20, durchlaufen das intensive Training von Maestro Laurent Pillot aus Frankreich.

Mit endlosem Enthusiasmus und unwiderstehlichem Charme will er das Beste aus seiner Klasse herausholen und bringt die sieben an ihre Grenzen. Seine Mission als Klassenleiter: "Ich möchte die Künstlerseele in jedem von ihnen zur Entfaltung bringen!" Denn auf der Opernbühne zählt letztlich nur eines: Der Funke muss überspringen. Dass es nicht leicht werden wird, ahnen die sieben Kandidaten schon vorher.

In München erleben Anaik aus Frankreich, Michael aus Kanada, Laura aus Puerto Rico, Elif aus der Türkei, Ho Chul aus Südkorea, Stephanie aus Deutschland und Adrian aus Rumänien, wie schwierig es tatsächlich ist, den Anforderungen eines der weltbesten Opernhäuser gerecht zu werden und gleichzeitig die persönlichen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Und während sie noch um ihre Eintrittskarte in die harte Opernwelt kämpfen, ist Monsieur Pillot bereits unterwegs in Italien, Litauen und Polen, um seine Talente für das nächste Jahr zu finden.


Seitenanfang
11:45

Meisterklasse. Die Opernprofis von morgen (2/3)

Film von Olivia Hagemann

Ganzen Text anzeigenSieben junge Opernsänger haben es geschafft: Aus über 500 Talenten weltweit wurden sie für das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper ausgewählt. Jetzt liegt harte Arbeit vor ihnen.

Die sieben Sänger, alle Mitte 20, durchlaufen das intensive Training von Maestro ...

Text zuklappenSieben junge Opernsänger haben es geschafft: Aus über 500 Talenten weltweit wurden sie für das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper ausgewählt. Jetzt liegt harte Arbeit vor ihnen.

Die sieben Sänger, alle Mitte 20, durchlaufen das intensive Training von Maestro Laurent Pillot aus Frankreich. Mit endlosem Enthusiasmus und unwiderstehlichem Charme will er das Beste aus seiner Klasse herausholen und bringt die sieben an ihre Grenzen.

Seine Mission als Klassenleiter: "Ich möchte die Künstlerseele in jedem von ihnen zur Entfaltung bringen!" Denn auf der Opernbühne zählt letztlich nur eines: Der Funke muss überspringen. Dass es nicht leicht werden wird, ahnen die sieben Kandidaten schon vorher.

In München erleben Anaik aus Frankreich, Michael aus Kanada, Laura aus Puerto Rico, Elif aus der Türkei, Ho Chul aus Südkorea, Stephanie aus Deutschland und Adrian aus Rumänien, wie schwierig es tatsächlich ist, den Anforderungen eines der weltbesten Opernhäuser gerecht zu werden und gleichzeitig die persönlichen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Und während sie noch um ihre Eintrittskarte in die harte Opernwelt kämpfen, ist Monsieur Pillot bereits unterwegs in Italien, Litauen und Polen, um seine Talente für das nächste Jahr zu finden.


Seitenanfang
12:45
VPS 21:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Leben unter Schweizer Palmen

Eine Reise durch das Tessin

Film von Michael Petsch

Ganzen Text anzeigenDas Tessin in der Schweiz ist eine Landschaft, die alles bietet: vom Hochalpenland bis zu einer fast subtropischen Landschaft. Und dazu einige der schönsten Seen Europas.

Dort liegen der Luganer See und der Lago Maggiore mit seinen Palmenhainen und südeuropäisch ...

Text zuklappenDas Tessin in der Schweiz ist eine Landschaft, die alles bietet: vom Hochalpenland bis zu einer fast subtropischen Landschaft. Und dazu einige der schönsten Seen Europas.

Dort liegen der Luganer See und der Lago Maggiore mit seinen Palmenhainen und südeuropäisch anmutenden Ortschaften. Bereits wenn man den Gotthardtunnel verlässt, wird es schlagartig wärmer, heller und strahlender. Eine Reise zu den Sehenswürdigkeiten des Tessins.


Seitenanfang
13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


Seitenanfang
13:05
Videotext Untertitel

Von Affe bis Zebra - Die Tierwelt Herberstein

Film von Renate Rosbaud

(aus der ORF-Reihe "Unterwegs in Österreich")

Ganzen Text anzeigenVon Affe bis Zebra - Renate Rosbaud begab sich mit ihrem Filmteam auf eine spannende Reise durch den Tierpark Herberstein.

Tiere aus allen Erdteilen haben dort ihr Zuhause - eine besondere Herausforderung für die Mitarbeiter der Tierwelt: Doris Wolkner-Steinberger, ...
(ORF)

Text zuklappenVon Affe bis Zebra - Renate Rosbaud begab sich mit ihrem Filmteam auf eine spannende Reise durch den Tierpark Herberstein.

Tiere aus allen Erdteilen haben dort ihr Zuhause - eine besondere Herausforderung für die Mitarbeiter der Tierwelt: Doris Wolkner-Steinberger, Leiterin des Tierparks, sowie Zoologen, Tierärzte und Tierpfleger berichten über ihre Tätigkeit.

Darüber hinaus erzählen Menschen aus der ganzen Welt - wie Mercy aus Kenia, Dave aus Australien, Pamir aus Indien, Bolor aus der Mongolei, Cyndi aus den USA und Martin aus der Weststeiermark - ihre ganz persönlichen Geschichten über die Tiere ihrer Heimatländer.

Die Kameramänner Klaus Ibitz und Gerd Zengerer haben Puma und Löwe hautnah bei der Fütterung gefilmt, sind auf Tuchfühlung mit Affen und Luchsen gegangen und blickten Bären, Bisons und Wölfen direkt ins Antlitz. Spezielle Kameratechnik macht es möglich, Geparden bei der Jagd zu beobachten - nur wenige Zentimeter von den schnellsten Raubkatzen der Welt entfernt.


(ORF)


Seitenanfang
13:31
VPS 13:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Schönbrunner Tiergeschichten - Leben im Zoo

Film von Lukas Beck

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDer Tiergarten Schönbrunn ist weit mehr als der älteste Zoo der Welt. Er vereint Natur aus allen Kontinenten auf 17 Hektar inmitten der Großstadt.

Er ist Drehscheibe der Arterhaltung, historisch gewachsenes Weltkulturerbe, Heimat von 8000 Tieren, Arbeitsplatz von ...
(ORF)

Text zuklappenDer Tiergarten Schönbrunn ist weit mehr als der älteste Zoo der Welt. Er vereint Natur aus allen Kontinenten auf 17 Hektar inmitten der Großstadt.

Er ist Drehscheibe der Arterhaltung, historisch gewachsenes Weltkulturerbe, Heimat von 8000 Tieren, Arbeitsplatz von 350 Menschen und eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Wiens. Kurz: Er ist Lebens- und Erlebensraum für Mensch und Tier zugleich.


(ORF)


Seitenanfang
14:16
VPS 14:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Genpool der Alpen - Alpenzoo Innsbruck

Film von Kurt Mündl

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDer Alpenzoo Innsbruck ist einzigartig: Auf einer Seehöhe von 750 Metern gilt er als der höchstgelegene Zoo Europas und bietet die weltweit vollständigste Sammlung an Alpentieren.

Sein Areal erstreckt sich über etwa vier Hektar, in denen der Zoo 150 verschiedene ...
(ORF)

Text zuklappenDer Alpenzoo Innsbruck ist einzigartig: Auf einer Seehöhe von 750 Metern gilt er als der höchstgelegene Zoo Europas und bietet die weltweit vollständigste Sammlung an Alpentieren.

Sein Areal erstreckt sich über etwa vier Hektar, in denen der Zoo 150 verschiedene Tierarten beherbergt. Dabei ist er ein reiner Themenzoo, wo nur Tiere des Alpenraumes gehalten und gezeigt werden - Löwe, Elefant und Giraffe wird man hier vermissen.

Die Dokumentation "Genpool der Alpen - Alpenzoo Innsbruck" führt durch alle Jahreszeiten und konzentriert sich vor allem auf die engagierten wie hochspezialisierten Zucht- und Wiederansiedelungsprojekte des Zoos. Präsentiert werden aber auch absolute Raritäten, die weltweit nur im Tiroler Alpenzoo gehalten werden. Auf kurzweilige Art wird gezeigt, wie spannend die Natur Österreichs, deren Erforschung und Bewahrung sind.

Eines der Highlights ist der Mauerläufer. Ein kleiner Vogel von etwa 15 Zentimetern Größe mit dünnem, gebogenem Schnabel und roten Flügelfedern. Dieses Tier ist den allermeisten Menschen fast völlig unbekannt, da es nur in extremen Hochgebirgslagen bis 3000 Metern Seehöhe lebt. Der Mauerläufer wird nur im Innsbrucker Alpenzoo gehalten, da er besonders hohe Ansprüche an seine Pflege stellt. Der Film bietet faszinierende Einblicke in das Dasein dieses ebenso heimlichen wie farbenprächtigen Hochgebirgsbewohners.

Wer glaubt, dass das Abenteuer, Wildtiere einzufangen und wieder auszusiedeln, nur in den Steppen Afrikas möglich ist, kennt den Alpenzoo nicht: Die mächtigen Alpensteinböcke werden mit Narkosegewehren "gejagt" und per Hubschrauber in großen Holzkisten in die entlegensten Regionen des Alpenraumes geflogen und wieder ausgesetzt.

Ein nicht minder spannendes Unterfangen mit Expeditionscharakter ist es, den größten Greifvogel der Alpen, den Bartgeier, der Natur zurückzugeben. Der Film zeigt die jahrzehntelangen, erfolgreichen Bemühungen des Alpenzoos zur Wiedereinbürgerung dieses phantastischen Greifvogels in den Alpenraum.

Einst waren auch Elch und der Wisent, der Europäische Bison, in den Alpen heimisch. Heute sind höchst aufwändige Zuchtprogramme notwendig, um diese Giganten für die freie Natur zu erhalten. Der Innsbrucker Alpenzoo und seine Artenschutz- und Zuchtprojekte sind von internationaler Bedeutung. Von besonderem Interesse ist auch das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für Luchs und Wildkatze. Der Innsbrucker Alpenzoo ist hierbei an vorderster Front dabei. Bei beiden Katzenarten gelang es, die Jungenaufzucht zu filmen und die entzückenden Katzenbabys zu zeigen.

Doch der Alpenzoo ist nicht nur über, sondern auch unter Wasser aktiv: Mit extrem großem Aufwand wird in Partnerschaft mit dem Tiroler Fischverband die sogenannte Inn-Äsche gezüchtet und wiederausgesetzt. Ein Fisch, der immer mehr vom Verschwinden bedroht ist. Und manche Projekte des Alpenzoos geschehen auch heimlich, und in aller Stille. Dennoch haben sie großen Tiefgang und schützen Tiere wie die Kreuzkröte, eine der seltensten Amphibienarten Österreichs, vor dem Verschwinden. Die Kreuzkröte kommt in ganz Österreich nur an zwei Orten vor. Einer davon liegt am Lech, wo dem Filmteam sensationelle Aufnahmen gelangen.


(ORF)


Seitenanfang
15:02
VPS 15:00

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Reichenau, Deutschland

Die Klosterinsel im Bodensee

Film von Rainer Kungel

Ganzen Text anzeigenDie kleine Insel Reichenau im Bodensee erhielt im Jahr 2000 den Status eines Weltkulturerbes von der UNESCO. Was macht diese Aue so besonders?

Zwar assoziieren besonders Anlieger häufig Gemüse, Segeln und Baden mit der vom Klima begünstigten Binneninsel, doch ist ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie kleine Insel Reichenau im Bodensee erhielt im Jahr 2000 den Status eines Weltkulturerbes von der UNESCO. Was macht diese Aue so besonders?

Zwar assoziieren besonders Anlieger häufig Gemüse, Segeln und Baden mit der vom Klima begünstigten Binneninsel, doch ist ihre Geschichte wesentlich interessanter: Auf der Reichenau befinden sich einige herausragende Kirchen mit besonderen Kunstschätzen.

So ist die Reichenauer Benediktinerabtei ein Musterbeispiel mittelalterlicher Klosterarchitektur in Zentraleuropa. Sie entwickelte sich im 10. und 11. Jahrhundert zu einem geistigen und kulturellen Zentrum des Heiligen Römischen Reiches. Ihre Malschule prägt die europäische Kunstgeschichte des 10. und 11. Jahrhunderts.

Das Marienmünster ist die größte der drei romanischen Kirchen. Als ehemalige Klosterkirche wurde sie im frühen 9. Jahrhundert erbaut. Zur gewaltigen dreischiffigen Basilika gehört eine reiche Schatzkammer mit Reliquien und Schreinen. Der Klostergarten geht auf Abt Walahfrid Strabo zurück, Verfasser des ersten deutschen Buches über den Gartenbau. Aus seiner Feder stammt auch die "Visio Wettini", die Vision des Mönches Wetti. Eingerahmt in die apokalyptische Vision des Mönches Wetti spiegelt diese göttliche Komödie das christliche Weltbild des frühen Mittelalters wieder.

Die Kirche St. Georg in Oberzell ist berühmt für die monumentalen ottonischen Wandmalereien aus dem 10. Jahrhundert. St. Peter und Paul liegt am Ende der Insel. Bischof Egino von Verona stiftete die Kirche 793. Sein Anliegen war eher profan: er wollte seinen wohlverdienten Lebensabend eben am Bodensee verbringen. Bedeutend ist die romanische Apsismalerei, das letzte große und bis heute erhaltene Werk der Reichenauer Malerschule. Zu den kunstgeschichtlichen Zeugnissen dieser Zeit gehören auch die einzigartigen Handschriften der Reichenau, die in Bilderzyklen des Neuen Testaments, das Leben Jesu und die Evangelien illustrieren.

Der Geist dieser Vergangenheit ist heute noch zu spüren: an drei zusätzlichen Feiertagen, die nur hier auf der Insel gefeiert werden, tragen die Insulaner im Rahmen einer feierlichen Prozession die Reliquienschreine aus der Schatzkammer über die Insel. An den restlichen 362 Tagen bestimmen dann doch die Salatköpfe den Alltag der Reichenauer. Rund 100 Familien leben ausschließlich vom Gemüseanbau. Vom Fischfang, jahrhundertelang vom Kloster überwacht, können sich nur noch 20 Berufsfischer über Wasser halten.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
15:17
VPS 15:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoFormat 4:3

Schwarzwaldmädel

Spielfilm, BRD 1950

Darsteller:
Römer, DomkapellmeisterPaul Hörbiger
BärbelSonja Ziemann
Jürgen, WirtFritz Kampers
Lorle, seine TochterLucie Englisch
Hans Hauser, MalerRudolf Prack
u.a.
Regie: Hans Deppe
Länge: 101 Minuten

Ganzen Text anzeigenUm seine kapriziöse Freundin zu provozieren, die mit anderen Männern flirtet, zeigt ein junger Maler Interesse für eine junge Schwarzwaldschönheit, der er auf einem Maskenball begegnet.

Der vor schöner Schwarzwaldkulisse gedrehte Film präsentiert eine opulente ...

Text zuklappenUm seine kapriziöse Freundin zu provozieren, die mit anderen Männern flirtet, zeigt ein junger Maler Interesse für eine junge Schwarzwaldschönheit, der er auf einem Maskenball begegnet.

Der vor schöner Schwarzwaldkulisse gedrehte Film präsentiert eine opulente Mischung aus Musik- und Heimatfilm, die im Kino Rekorde brach.

Der junge Maler Hans (Rudolf Prack) ist es leid, dass seine kapriziöse Freundin, Revuesängerin Malwine (Gretl Schörg), immer mit anderen Männern flirtet. Als sie sich auf einem Maskenball wieder nicht um ihn kümmert, entschließt er sich, sie zu verlassen, zumal er dort die als Schwarzwaldmädel verkleidete Sekretärin Bärbel (Sonja Ziemann) kennenlernt, die ihm sehr gefällt.

Um seinen Entschluss in die Tat umzusetzen, reist er am nächsten Tag in den Schwarzwald, ohne zu wissen, dass er Bärbel dort treffen wird, weil sie für kurze Zeit ihre Tante (Trude Wilke-Rosswog) als Haushälterin bei Domkapellmeister Römer (Paul Hörbiger) vertritt. Hans wird von seinem Freund Richard (Walter Müller) begleitet, der ihn mit Malwine versöhnen will. Doch Hans lässt sich nicht umstimmen.

Malwine tröstet sich schnell und findet schließlich mit ihrem langjährigen Gesangspartner Richard zusammen, der nun keine Bedenken mehr haben muss, seinem Freund die Frau wegzuschnappen. Hans hat dagegen nicht sofort Erfolg bei Bärbel. Er fühlt sich zunächst von ihr zurückgesetzt, zumal sie mit dem nicht mehr ganz jungen Domkapellmeister, der sie verehrt, den Tanz beim Cäcilien-Fest eröffnet. Doch als es zu einer Aussprache kommt, steht ihrem gemeinsamen Glück nichts mehr im Weg.

"Schwarzwaldmädel" entstand 1950 nach Motiven der gleichnamigen Operette von August Neidhart und Leon Jessel und war die erste deutsche Nachkriegsproduktion in Farbe. Mit diesem Film initiierte Regisseur Hans Deppe (1897-1969) den Heimatfilm der Nachkriegszeit. Nicht umsonst nannte man Deppe den "König des Heimatfilms", denn er drehte mit "Schwarzwaldmädel" und "Grün ist die Heide" (1951) die erfolgreichsten Filme der 1950er-Jahre. Zugleich war "Schwarzwaldmädel" das Debüt eines der beliebtesten Leinwandpaare der Nachkriegszeit: Sonja Ziemann und Rudolf Prack, die in den Jahren 1950 und 1951 noch in drei weiteren Filmen zu sehen waren.


Seitenanfang
16:58
VPS 16:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Italienreise - Liebe inbegriffen

Spielfilm, BRD 1957

Darsteller:
Robert FlorianPaul Hubschmied
Ilse KnopfSusanne Cramer
Fräulein HerzbergHannelore Schroth
Herr KümmelBum Brüger
Herbert KnopfWalter Koch
Hans FichteWalter Giller
u.a.
Regie: Wolfgang Becker
Länge: 94 Minuten

Ganzen Text anzeigenVom grauen Berlin in den sonnigen Süden: Unter der Leitung des Reiseführers und Kunsthistorikers Robert Florian tritt eine muntere Touristengruppe eine Rundreise durch Italien an.

Zu der illustren Busbesatzung gehören unter anderem der bodenständige Handwerker ...
(ARD)

Text zuklappenVom grauen Berlin in den sonnigen Süden: Unter der Leitung des Reiseführers und Kunsthistorikers Robert Florian tritt eine muntere Touristengruppe eine Rundreise durch Italien an.

Zu der illustren Busbesatzung gehören unter anderem der bodenständige Handwerker Kümmel, der scheue, von seinem Job frustrierte Buchhalter Primus, das einsame Fräulein Herzberg, das alte Ehepaar Karl und Kätchen - und ein alleinreisendes, attraktives Fotomodell.

Die hübsche Ilse ist sogar ohne Begleiter unterwegs - für Robert ist es da Ehrensache, sich ihrer anzunehmen. Ilse hat in dem Tierarzt Hans zwar einen Bräutigam, aber die Flirtversuche des weltgewandten Robert lässt sie sich trotzdem gerne gefallen.

Der eifersüchtige Hans hat indes einen Aufpasser bestellt: Ilses vorlauter jüngerer Bruder Herbert stößt überraschend zu der Gruppe, um sein Schwesterchen im Auge zu behalten. Auch Hans heftet sich in seinem Cabrio an die Fersen der Busreisenden. Deren straff geplante Route führt von Venedig über Rom und Neapel bis nach Sorrent - für geruhsame Stadtbummel bleibt da keine Zeit, bei den Führungen müssen sie mit anderen Reisegruppen um die beste Sicht kämpfen.

Doch Ilse hat sowieso keinen Kopf für die Sehenswürdigkeiten Italiens. Sie genießt vielmehr das kokette Spiel mit Roberts galanten Avancen und Hans' brennender Eifersucht. Bis eine reiche Amerikanerin auftaucht und ebenfalls Interesse an einem ihrer zwei Herren zeigt.


(ARD)


Seitenanfang
18:32
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

SCHWEIZWEIT: Der Ruf der Tiere

Film von Nicole Weyer

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenIm Tierpark Bois du Petit-Chateau geht es wild zu: Vom Esel bis zum Wildschwein, vom Fisch bis zum Reptil kreucht und fleucht es. Eine kleine Oase mitten in La Chaux-de-Fonds.

Die rund 250 Tiere wurden alle im Zoo Bois du Petit-Chateau geboren. Sie stammen überwiegend ...

Text zuklappenIm Tierpark Bois du Petit-Chateau geht es wild zu: Vom Esel bis zum Wildschwein, vom Fisch bis zum Reptil kreucht und fleucht es. Eine kleine Oase mitten in La Chaux-de-Fonds.

Die rund 250 Tiere wurden alle im Zoo Bois du Petit-Chateau geboren. Sie stammen überwiegend aus der einheimischen und europäischen Fauna. Ihre Unfreiheit dient einem guten Zweck - dem Schutz ihrer Artgenossen in freier Wildbahn.

Denn der Auftrag des Tierparks von Bois du Petit-Chateau erschöpft sich nicht im Bereitstellen eines Erholungsraumes für tierinteressierte Menschen inmitten der Stadt. Der Park soll vor allem dazu dienen, die Besucher für Umweltprobleme wie stetig schwindende natürliche Lebensräume und aussterbende Tierarten zu sensibilisieren. Der Zoo ist dem Naturhistorischen Museum angegliedert. Im Museum finden sich die ausgestopften - und teilweise - bereits ausgestorbenen Tiere wieder, im Zoo die lebenden Exemplare. Eine Kombination, die so einmalig ist in Europa.

Der Tierpark beherbergt auch eine von der Chef-Tierpflegerin Yasmine Ponnampalan initiierte Krankenstation für Wildtiere, die sich jährlich um mehr als 350 kranke oder verletzte Tiere kümmert. Yasmine Ponnampalan und ihre Kollegen betrachten die Parkbewohner als ihre Lebensgefährten und schließen auch die Bewohner des Vivariums, Schlangen und Amphibien, die sonst nicht unbedingt gern gesehen sind, mit ein.


Seitenanfang
19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Themen liegen noch nicht vor


Seitenanfang
19:11
VPS 19:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Streetfood für Gourmets

Film von Basil Gelpke

(aus der Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigen"Streetfood" erfreut sich immer größerer Beliebtheit und ist mittlerweile in fast jeder Großstadt rund um die Uhr erhältlich. Im Westen kennt man meistens nur Schnellimbissbuden.

In Asien hat die Verpflegung am Straßenrand jedoch eine lange Tradition. Die ...

Text zuklappen"Streetfood" erfreut sich immer größerer Beliebtheit und ist mittlerweile in fast jeder Großstadt rund um die Uhr erhältlich. Im Westen kennt man meistens nur Schnellimbissbuden.

In Asien hat die Verpflegung am Straßenrand jedoch eine lange Tradition. Die Straßenküche gilt dort selbst Gourmetköchen als Inspiration, Streetfood-Festivals und -Führer haben Hochkonjunktur. Ein Streifzug durch Asiens aufregendste Streetfood-Metropolen.


Seitenanfang
19:41
VPS 19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Das Kloster St. Gallen, Schweiz

Film von Raimund Ulbrich

Ganzen Text anzeigenAm Rande der Stadt gleichen Namens gelegen, zieht das Kloster St. Gallen seit über 1200 Jahren die Menschen in seinen Bann. Das UNESCO-Weltkulturerbe war einst eine geistige Hochstätte.

Wo heute die barocke Klosterkirche steht, baute der Mönch Gallus Anfang des 7. ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenAm Rande der Stadt gleichen Namens gelegen, zieht das Kloster St. Gallen seit über 1200 Jahren die Menschen in seinen Bann. Das UNESCO-Weltkulturerbe war einst eine geistige Hochstätte.

Wo heute die barocke Klosterkirche steht, baute der Mönch Gallus Anfang des 7. Jahrhunderts für sich eine Zelle. An seinem Grab gründete der alemannische Priester Otmar 100 Jahre später das erste Kloster nach der Regel des heiligen Benedikt.

Unter dem Schutz von Kaisern und Königen, geleitet von hochbegabten Äbten, entwickelte es sich zu einem der bedeutendsten geistigen Zentren des europäischen Abendlandes. Liturgie, Kunst und Wissenschaft waren die drei Säulen, auf denen sein Ruhm über Jahrhunderte hinweg gründete. Höhepunkt war das sogenannte Goldene Zeitalter vom 9. bis zum 10. Jahrhundert.

Die Stiftsbibliothek und das Stiftsarchiv hüten bis heute unschätzbare Zeugnisse aus dieser Zeit: Handschriften, Codices und Lehrbücher. In der Stiftsbibliothek sind es allein 2000 Handschriften, mehr als 400 davon über 1000 Jahre alt. Die berühmtesten unter ihnen sind der Folchart Psalter und das goldene Psalterium.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


Seitenanfang
20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Anstalt

Politsatire mit Max Uthoff und Claus von Wagner

Regie: Frank Hof

Ganzen Text anzeigenWortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe: Max Uthoff und Claus von Wagner klären über die Themen auf, die die Nation bewegen. Live aus der "Anstalt".

Gemeinsam mit ihren Gästen Özcan Cosar, Thilo Seibel und "Das Geld liegt auf der Fensterbank, ...

Text zuklappenWortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe: Max Uthoff und Claus von Wagner klären über die Themen auf, die die Nation bewegen. Live aus der "Anstalt".

Gemeinsam mit ihren Gästen Özcan Cosar, Thilo Seibel und "Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie" wollen sie "Stimme sein für Ungehörtes und Unerhörtes".


Seitenanfang
21:09
VPS 21:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Die Mathias Richling Show

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenMathias Richling, berühmt als "Mann der tausend Gesichter" und mit Recht gefürchtet von den Besitzern dieser nicht ganz unbekannten Gesichter, ist der Star dieser Sendung.

Sechs Mal im Jahr nimmt er sich nun auch in 3sat die aktuellen Promis aus Politik und ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappenMathias Richling, berühmt als "Mann der tausend Gesichter" und mit Recht gefürchtet von den Besitzern dieser nicht ganz unbekannten Gesichter, ist der Star dieser Sendung.

Sechs Mal im Jahr nimmt er sich nun auch in 3sat die aktuellen Promis aus Politik und Unterhaltung zur Brust - live vor Publikum, aufgezeichnet im Fernsehstudio A des SWR in Stuttgart.


(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
21:53
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Anleitung zum Unglücklichsein

Spielfilm, Deutschland 2012

Darsteller:
Tiffany BlechschmidJohanna Wokalek
Tiffanys MutterIris Berben
Hans LuboschinskiRichy Müller
RitaKatharina Marie Schubert
LuiseMargarita Broich
u.a.
Regie: Sherry Hormann
Länge: 81 Minuten

Ganzen Text anzeigenErfolg im Beruf, Pech in der Liebe? Tiffany ist überzeugt, dass dieser Spruch haargenau auf sie zutrifft. Ihr Berliner Feinkostgeschäft läuft bestens - mit Männern läuft aber nichts.

Ihnen begegnet die Endzwanzigerin nach dem Motto: "Wer mich liebt, mit dem stimmt ...
(ARD)

Text zuklappenErfolg im Beruf, Pech in der Liebe? Tiffany ist überzeugt, dass dieser Spruch haargenau auf sie zutrifft. Ihr Berliner Feinkostgeschäft läuft bestens - mit Männern läuft aber nichts.

Ihnen begegnet die Endzwanzigerin nach dem Motto: "Wer mich liebt, mit dem stimmt etwas nicht." Auch sonst ist die hübsche junge Frau scheinbar resistent gegen jeden Optimismus und außerdem ziemlich abergläubisch. Doch dann treten gleich drei Männer in ihr Leben.

Diese könnten kaum unterschiedlicher sein: der feinsinnige Hans, ihr Klavierlehrer aus Kindertagen, zieht in die Nachbarwohnung und weckt bei Tiffany alte Schwärmereien; der draufgängerische Kripo-Beamte Frank redet nicht lange um den heißen Brei herum und drückt ihr gleich beim ersten Date einen Kuss auf die Lippen.

Der Fotograf Thomas wiederum kommt regelmäßig zum Mittagessen in ihren Laden und wirkt durch seine Zurückhaltung umso interessanter. Aber wer von ihnen könnte der Richtige für sie sein? Bei der Suche nach einer Antwort auf diese Frage gelingt es Tiffany mit traumwandlerischer Sicherheit, von einem Fettnäpfchen ins nächste zu stapfen.

Und zu allem Überfluss erscheint in den unpassendsten Momenten auch noch ihre tote Mutter, um sie mit spöttischen Kommentaren und wenig hilfreichen Ratschlägen aus dem Konzept zu bringen. Keine Frage, der Weg zum großen Liebesglück ist für Tiffany mit jeder Menge Stolpersteinen gepflastert.


(ARD)


Seitenanfang
23:14
VPS 23:10

Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Die letzte Chance

Fernsehfilm, DDR 1978

Darsteller:
Hauptmann FuchsPeter Borgelt
Leutnant Vera ArndtSigrid Göhler
PaulusHenry Hübchen
ElfiSimone von Zglinicki
Dr. MauserOtto Mellies
u.a.
Buch: Helmut Krätzig
Regie: Helmut Krätzig
Länge: 76 Minuten

Ganzen Text anzeigenGerd sieht sich von der Polizei in die Enge getrieben. Nun steht er auf dem Dach eines Hochhauses und sieht den letzten Ausweg im Sprung in die Tiefe.

Während die Polizei fieberhaft das Schlimmste zu verhindern sucht, erinnert sich Gerd an seine Vergangenheit. ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenGerd sieht sich von der Polizei in die Enge getrieben. Nun steht er auf dem Dach eines Hochhauses und sieht den letzten Ausweg im Sprung in die Tiefe.

Während die Polizei fieberhaft das Schlimmste zu verhindern sucht, erinnert sich Gerd an seine Vergangenheit.
Sein Vater, Mediziner aus Berufung, hat seinen Sohn zum Medizinstudium gedrängt. Als er scheitert, verlegt er sich auf Trickdiebstähle


(ARD/MDR)


Seitenanfang
0:29
VPS 00:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Die amerikanische Angst

Unthinkable - Der Preis der Wahrheit

Spielfilm, USA 2010

Darsteller:
Henry Harold Humphries "H"Samuel L. Jackson
Agent Helen BrodyCarrie-Anne Moss
Steven Arthur YoungerMichael Sheen
Charles ThompsonStephen Root
Rina HumphriesLora Kojovic
u.a.
Regie: Gregor Jordan
Länge: 88 Minuten

Ganzen Text anzeigenIn einem Bekenner-Video nennt Steven Arthur Younger sich nun "Yusuf Atta Mohammed". Der zum Islam konvertierte Fanatiker erklärt, er habe drei atomare Sprengsätze in den USA deponiert.

Seine Forderung: Abzug aller amerikanischen Truppen aus arabischen Ländern. ...
(ARD)

Text zuklappenIn einem Bekenner-Video nennt Steven Arthur Younger sich nun "Yusuf Atta Mohammed". Der zum Islam konvertierte Fanatiker erklärt, er habe drei atomare Sprengsätze in den USA deponiert.

Seine Forderung: Abzug aller amerikanischen Truppen aus arabischen Ländern. Andernfalls würden Zeitzünder-Bomben ein Inferno auslösen. Da Younger als Nuklearexperte gilt und in Russland kürzlich spaltbares Material verschwunden ist, nimmt man seine Drohung ernst.

Eine Anti-Terror-Taskforce verhaftet Arthur Younger schon nach kurzer Zeit in einer Shopping Mall, doch damit ist das Problem noch lange nicht gelöst. Younger gibt die Verstecke der Sprengsätze nicht preis - um ein Märtyrer zu werden, ist er bereit, Höllenqualen zu erleiden. Die fügt ihm der zwielichtige Verhörspezialist Henry Harold "H" Humphries zu. Der Fachmann für verdeckte Operationen jenseits aller gesetzlicher Beschränkungen ist in seinen Methoden nicht zimperlich. Doch selbst er kann Younger nicht zum Reden bringen. Als er sich anschickt, Youngers Kindern Gewalt anzutun, protestiert die FBI-Agentin Helen Brody: Sollen die Grundsätze, für die ein freies Land wie Amerika steht, plötzlich über den Haufen geworfen werden?


(ARD)


Seitenanfang
1:57
VPS 01:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wir sind die Schweiz (1/5)

Ein Tag im Mai

Ganzen Text anzeigenDie Schweiz ist ein Land, in dem man gerne lebt, in dem eigentlich alles funktioniert. Viele Menschen tragen Tag für Tag dazu bei. Sie sind ein wichtiger Teil der Schweizer Identität.

Auch wenn sie keine Zeitungsartikel füllen und nur ihr privates Umfeld ihre Namen ...

Text zuklappenDie Schweiz ist ein Land, in dem man gerne lebt, in dem eigentlich alles funktioniert. Viele Menschen tragen Tag für Tag dazu bei. Sie sind ein wichtiger Teil der Schweizer Identität.

Auch wenn sie keine Zeitungsartikel füllen und nur ihr privates Umfeld ihre Namen kennt, sind sie von großer Bedeutung! Wie leben diese Menschen, wofür setzen sie sich ein und was beschäftigt sie? Vier Menschen und ihr Alltag - ein Tag im Leben der Schweiz.

Tatiana Lentze ist Tierärztin und da für alle Vierbeiner in Not. Die 44-jährige Bernerin ist ausgebildete Tierärztin und Singlefrau. Sie lebt zusammen mit ihren drei Hunden und Katzen in der Nähe von Bern und führt eine Kleintierpraxis. Doch das ist nur ein Teil ihres Lebens. Jeweils einen Vormittag pro Woche arbeitet sie in einem Tierheim und versorgt dort Tierwaisen, wenn diese medizinische Betreuung brauchen; rund 27.000 Tiere werden jedes Jahr in der Schweiz ausgesetzt. Zudem engagiert sie sich bei der humanitären Freiwilligenorganisation Redog, die für das Schweizerische Rote Kreuz Rettungshunde ausbildet. Als Leiterin der Ausbildung von Katastrophenspürhunden bereitet sie am Abend Mitglieder mit ihren Rettungshunden für den Ernstfall im Ausland vor. Ihr Singledasein ist nicht ganz selbstgewählt: Sie hätte gerne einen Partner, aber - sagt sie mit einem Lächeln - nicht um jeden Preis.

Reto Baumgartner ist Strahlemann bei der Kehrichtabfuhr. Der 29-jährige Innerschweizer ist gelernter Lastwagenfahrer und meist guter Laune. Seit drei Jahren arbeitet er für die Müllabfuhr der Zentralschweiz. Die Tour beginnt früh morgens und umfasst 128 Kilometer; dabei laden Reto und seine Kollegen den Kehricht von knapp 3000 Haushalten auf. Zwei Kilogramm Abfall produziert jeder Mensch in der Schweiz jeden Tag. Diesen müssen die Müllmänner in der großen, neuen Verbrennungsanlage Perlen außerhalb von Luzern entsorgen. Reto ging nicht gerne zur Schule und ist froh, diesen Beruf gewählt zu haben. Sein Traum wäre, einmal mit einem richtig großen Lastwagen durch Australien zu fahren. Aber dafür ist die Zeit noch nicht reif. Reto ist verheiratet und hat zwei kleine Kinder, die ihn noch brauchen.

Marianne Preiswerk ist Polizistin und FC-Basel-Fan. Die 39-jährige Baslerin wollte schon immer Polizistin werden. Sie wuchs in einem Kinderheim auf und hat ihre leiblichen Eltern nie kennen gelernt, ein schwerer Start ins Leben. Doch mit vier Jahren wurde sie adoptiert - das war ihr großes Glück. Schon als Kind war sie beeindruckt von Polizisten in ihren Uniformen. Aber in den Augen ihres Adoptiv-Vaters war dieser Beruf keine Option für eine Frau. Trotzdem hat sie sich durchgesetzt und arbeitet nun seit 18 Jahren bei der Basler Verkehrspolizei. Bei Großereignissen und Fußballmatches regelt Marianne den Verkehr - als Fan des FC Basel macht ihr das besonders Spaß. Ein Fünftel der ganzen Basler Polizei ist im Einsatz, wenn Basel Fußball spielt. Auch privat hat Marianne sich ihre Träume erfüllt. Mit ihren zwei Kindern und ihrem neuen Partner lebt sie als Patchwork-Familie mit diversen Haustieren, Pferden, Hunden und Katzen auf dem Land.

Melk Durrer ist Arzt für ein ganzes Dorf. Melk hat sein Leben lang eine Hausarztpraxis in Lungern im Kanton Obwalden geführt. Nun lässt er sich pensionieren. Sein Ziel ist, dass die Praxis erhalten bleibt, denn es ist die einzige im Dorf. Die Zeiten haben sich geändert. Melk hatte die Praxis seinerzeit von seinem Vater übernommen und war jahrzehntelang die gute Seele des Dorfes. Etwa 8.000 Hausärztinnen und Hausärzte gibt es in der Schweiz. Doch heutzutage ist es schwierig, Ärzte zu finden, die eine Landpraxis übernehmen wollen. Tochter Martina, ebenfalls Ärztin, hat sich eine Übernahme zwar überlegt, aber abgesagt. Ein neuer Interessent kommt aus dem Iran und ist in Österreich aufgewachsen. Melk arbeitet ihn ein und nimmt ihn auch auf Hausbesuche mit. Privat freut sich der 65-Jährige darauf, bald mehr Zeit für seine Enkel zu haben. Er war Vollblutarzt und jederzeit für seine Patientinnen und Patienten da. Deshalb habe er auch viel verpasst, als seine Kinder klein waren, sagt er. Nun will er die neu gewonnene Freizeit mit seinen Enkeln umso mehr genießen.


Seitenanfang
2:41
VPS 02:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wir sind die Schweiz (2/5)

Ein Tag im Juni

Ganzen Text anzeigenDie Schweiz ist ein Land, in dem man gerne lebt, in dem eigentlich alles funktioniert. Viele Menschen tragen Tag für Tag dazu bei. Sie sind ein wichtiger Teil der Schweizer Identität.

Riccardo Amorino sprengt Löcher in die Schweizer Alpen. Der 55-jährige Sizilianer ...

Text zuklappenDie Schweiz ist ein Land, in dem man gerne lebt, in dem eigentlich alles funktioniert. Viele Menschen tragen Tag für Tag dazu bei. Sie sind ein wichtiger Teil der Schweizer Identität.

Riccardo Amorino sprengt Löcher in die Schweizer Alpen. Der 55-jährige Sizilianer lebt in einer Arbeiterbaracke im Tessin und arbeitet da schon seit 13 Jahren. Er ist Sprengmeister mit Passion und lebt für diesen Job, auch wenn er selten Tageslicht sieht.

Ein Tag ohne Sprengung ist für ihn ein verlorener Tag. Im Ceneri-Basistunnel müssen im Sommer 2015 nur noch wenige hundert Meter gesprengt werden bis zum Durchbruch, dann ist die letzte Neat-Baustelle fertig, und Riccardo wird sich eine neue Arbeit suchen müssen. Sein bester Freund Moriano reist bereits ab, er hat in Norwegen einen Job bei einer neuen Baustelle gefunden. Riccardo quält das Heimweh, aber er musste sich damit abfinden, dass er nicht bei seiner Familie sein kann, wenn er genügend Geld verdienen will. Doch jeden Tag telefoniert er drei Mal mit seiner Frau, um zu wissen, wie es allen geht. So fühlt er sich ein bisschen zu Hause.

Bea Cadenazzi hütet Schafe im Gotthardgebiet. Die 43-Jährige aus dem Kanton Graubünden ist am liebsten in der Natur. Während der Sommermonate lebt sie mit ihrer fünfköpfige Familie in zwei Wohnwagen hinter der Kiesgrube von Hospental. Bea und ihr Mann Michi haben sich bewusst für ein einfaches Leben entschieden. Die beiden hüten im Sommer auf den Bergweiden im Gotthardgebiet 1330 Schafe. Sie sind zwei von etwa 220 Schafhirten in der Schweiz. Im Winter zieht Michi mit den Schafen allein als Wanderhirte herum, Bea bleibt mit den drei Kindern in Hospental. Nun wird die Schule hier geschlossen, weil es zu wenige Kinder gibt. Künftig werden Mena, Mauro und Nando darum in Andermatt zur Schule gehen müssen. Bea und Michi ist es wichtig, dass ihre Kinder die Natur schätzen lernen, Fernsehen und Computer gibt es nicht. Dafür sind sie draußen, wann immer es geht.

Feuerwehrmann Claude Perret lebt seinen Bubentraum. Für den 27-jährigen Basler war von klein auf klar, dass er Feuerwehrmann werden wollte. Nach einer Ausbildung als Automechaniker hatte er Glück und wurde ins Basler Feuerwehrcorps aufgenommen. Es ist ein begehrter Job, auch wenn die Schichten anstrengend sind. Es gibt nur wenige Berufsfeuerwehrleute in der Schweiz. Die meisten arbeiten ehrenamtlich. Claude beginnt um halb acht und muss 24 Stunden Dienst leisten, bevor er wieder nach Hause kann. Auch wenn es dort einiges zu tun gibt, seine Verlobte Barbara und er wollen nämlich bald heiraten. Gearbeitet und übernachtet wird in der Feuerwehrwache. An diesem Tag müssen die Feuerwehrleute 13 Mal ausrücken. Oft können sie helfen, sei es, dass sich ein Vogel in einem Kamin verfangen hat oder dass ein Baumstrunk in einem privaten Garten Feuer gefangen hat. Die Basler Feuerwehr ist auch zuständig für Wasserrettungen auf dem Rhein. Da kommt an heißen Sommertagen Hilfe manchmal zu spät.

Christine Fässler hilft Babys, zu Hause zur Welt zu kommen. Die 45-jährige Christine ist Kopräsidentin des Schweizer Hebammenverbandes und eine von rund 1170 frei praktizierenden Hebammen in der Schweiz. Sie betreut in der Zentralschweiz pro Jahr 20 bis 25 Frauen, die daheim gebären wollen oder geboren haben. Christine ist mit Josef verheiratet, die beiden haben zwei Teenager. An einen geregelten Arbeitsablauf ist in ihrem Haushalt nicht zu denken, denn die Babys halten sich nicht an einen Arbeitsplan. Damit hat sich Christines Familie arrangiert. Und Christine hat sich so an diesen Rhythmus gewöhnt, dass sie es sich nicht mehr anders vorstellen kann. Auch mitten in der Nacht aufzustehen um nach einer Frau zu sehen, die bald gebären wird, macht ihr nichts aus. Jede Geburt ist in ihren Augen ein großes Wunder und jedes Mal kommt sie ganz beglückt nach Hause. Pro Tag erblicken in der Schweiz durchschnittlich 233 Babys das Licht der Welt.


Seitenanfang
3:24
VPS 03:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wir sind die Schweiz (3/5)

Ein Tag im Juli

Ganzen Text anzeigenDie Schweiz ist ein Land, in dem man gern lebt, in dem eigentlich alles funktioniert. Viele Menschen tragen Tag für Tag dazu bei. Sie sind ein wichtiger Teil der Schweizer Identität.

Vreni Lenzi beispielsweise nimmt im Empfangszentrum Basel Asylsuchende auf. Die ...

Text zuklappenDie Schweiz ist ein Land, in dem man gern lebt, in dem eigentlich alles funktioniert. Viele Menschen tragen Tag für Tag dazu bei. Sie sind ein wichtiger Teil der Schweizer Identität.

Vreni Lenzi beispielsweise nimmt im Empfangszentrum Basel Asylsuchende auf. Die 64-Jährige stieg vor 20 Jahren wieder ins Berufsleben ein. Zuvor hatte sie als Hausfrau ihre zwei Kinder großgezogen. Nun leitet sie eines der fünf Asylempfangszentren der Schweiz.

Ihr Arbeitsalltag beginnt früh: Jeden Tag kommen mindestens 50 Asylsuchende aus Eritrea und Syrien an. Sie müssen medizinisch kontrolliert und vom Bundesamt für Migration erfasst werden. Die Bewältigung des Ansturms ist eine logistische Herausforderung. Beruf und Privatleben trennt Vreni strikt. Ihre Freizeit verbringt sie mit ihrer Familie und Freunden am liebsten in ihrem Schrebergarten, den sie von ihren Eltern übernommen hat.

Bauer Rolf Bischofberger sorgt für gute Laune am Sankt Galler Bauernmarkt.
Der 52-jährige Appenzeller hat seinen Bauernhof von den Eltern übernommen. Zusammen mit seiner Frau Judith hat er diesen auf Biolandwirtschaft und auf Schafmilchwirtschaft umgestellt. Im hügeligen Gelände von Appenzell Innerhoden muss man erfinderisch sein, wenn man kostendeckend Landwirtschaft betreiben will. Rolf saß auch elf Jahre lang für die Bauern im Großrat, der Legislative des Kantons Appenzell Innerhoden. Dass man sich als Bürger engagiert, ist ihm wichtig, deshalb hat er auch mitgeholfen, den Sankt Galler Bauernmarkt zu gründen. Dort verkauft er einmal in der Woche alles, was er und Judith auf dem Hof produzieren. Rolf und Judith leben seit 26 Jahren zusammen - sie sind ein eingespieltes Team und arbeiten ohne Personal. Die Kinder sind bereits ausgeflogen und studieren in Zürich und Kreuzlingen.

Claudia Imhof fährt für die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) Menschen durch die Schweiz. Mit 22 Jahren ist sie eine der jüngsten SBB-Lokführerinnen des Landes. Ihr Dienst beginnt oft, wenn andere noch schlafen, doch sie liebt die Stille um diese Zeit. Ihr Freund Silvio ist ebenfalls Lokführer. Claudia arbeitet oft im Großraum Zürich auf den typischen Pendlerstrecken. Sie schätzt, dass sie selbständig arbeiten kann und auch manchmal frei hat am Nachmittag. Dann besucht sie oft ihre behinderte Schwester Tanja. Diese lebt mit Down-Syndrom in einem Heim. Tanja habe sie gelehrt, wie wichtig Fröhlichkeit im Leben sei, sagt Claudia. Ihrer Meinung nach nehmen die Schweizerinnen und Schweizer das Leben manchmal zu ernst. Aus dem Bedürfnis heraus, Menschen wie Tanja etwas zurückzugeben, engagiert sie sich in einem Verein, der für Behinderte Freizeitaktivitäten organisiert.

Kasinathan Kethys hat sich vom Tellerwäscher zum Gastwirt hochgearbeitet. Der 46-Jährige ist einer von rund 50 000 Tamilinnen und Tamilen in der Schweiz. Er führt im Berner Schwarzenburgerland den Landgasthof Sternen. Nachdem zwei seiner Brüder ermordet worden waren, kam er vor 28 Jahren als Flüchtling in die Schweiz. Damals entschied er, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und hatte Glück. Er begann in einem Restaurant als Tellerwäscher und hat sich dort zum Koch und dann zum Wirt ausbilden lassen. Seine Frau Nantha und er kennen sich schon sehr lange, sie flüchtete mit ihrer Familie nach Deutschland, und vor 16 Jahren holte Kasinathan sie dann in die Schweiz. Mittlerweile haben die beiden zwei Kinder. Als vor vier Jahren der Landgasthof Sternen zur Pacht ausgeschrieben war, erhielt Kasinathan den Zuschlag. Aus eigener Kraft und ohne Schulden zu machen führt er seither das Restaurant. Trotzdem dauerte es lange, bis er akzeptiert wurde. Den Vorurteilen der bernischen Landbevölkerung ist er jedoch von Anfang an mit Gelassenheit begegnet. Heute sitzen der Jodler-Chor und Trachtenverein gemeinsam mit Kasinathan und seinen tamilischen Angestellten und dessen Familie am Tisch. Er könnte sich nicht vorstellen, nach Sri Lanka zurückzukehren.


Seitenanfang
4:08
VPS 04:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wir sind die Schweiz (4/5)

Ein Tag im August

Ganzen Text anzeigenDie Schweiz ist ein Land, in dem man gern lebt, in dem eigentlich alles funktioniert. Viele Menschen tragen Tag für Tag dazu bei. Sie sind ein wichtiger Teil der Schweizer Identität.

In dieser Folge kehrt Maria Cardoso die Straßen Zürichs, Touring Club ...

Text zuklappenDie Schweiz ist ein Land, in dem man gern lebt, in dem eigentlich alles funktioniert. Viele Menschen tragen Tag für Tag dazu bei. Sie sind ein wichtiger Teil der Schweizer Identität.

In dieser Folge kehrt Maria Cardoso die Straßen Zürichs, Touring Club Schweiz-Patrouilleur Marcel Blum hilft Menschen, die eine Autopanne haben, Regula Fankhauser arbeitet als Rettungssanitäterin in der Stadt Bern und Chasper Mischol fährt Postauto im Unterengadin.

47 Jahre alt ist Maria Cardoso und Straßenkehrerin in der Stadt Zürich. Um vier Uhr früh, wenn Zürich noch schläft, beginnt ihr Dienst. Sie kam mit ihrem Mann aus Portugal in die Schweiz, als sie 18 Jahre alt war. Die beiden sind ein unzertrennliches Team, beruflich und privat. Bis vor 14 Jahren arbeiteten sie zusammen in der Gastronomie in verschiedenen Tourismusregionen. Seither sind sie bei der Zürcher Stadtreinigung angestellt. Kinder haben Maria und Mario Cardoso nicht, denn als sie in die Schweiz kamen, durfte man als Saisonarbeiter keine Kinder mitbringen. Deshalb verzichteten sie damals auf Nachwuchs. Als sie endlich die nötige Bewilligung bekamen, um in der Schweiz zu bleiben, wurde Maria Cardoso krank und konnte nicht mehr schwanger werden. Heute ist sie wieder gesund und hat sich auch damit arrangiert, dass sie zwischen zwei Welten lebt und in Portugal mittlerweile auch "Ausländerin" ist.

Marcel Blum ist gelernter Mechaniker und Service-Patrouilleur beim Touring Club Schweiz (TCS) in der Region Innerschweiz. Der 40-Jährige hilft seit zwölf Jahren Menschen, die mit ihrem Auto stehen bleiben. Bei den meisten Pannen ist es die Batterie, die nicht mehr funktioniert. Er ist verheiratet und Vater von zwei Jungs, neustes Familienmitglied ist ein junger Hund. Marcel Blum selbst ist in einer kinderreichen Familie auf dem Land aufgewachsen. Sein größter Traum wäre es, nach Schweden auszuwandern, seine Frau und Kinder möchten allerdings nicht weg. Auch er ist im Grunde sehr verwurzelt hier und seit Kurzem Vereinspräsident der Älpler-Frönde Wärtischtei. Diese Freiwilligenorganisation hält Wanderwege und öffentliche Grillanlagen instand. Einmal im Monat treffen sich die Männer zum Arbeiten und feiern dann gerne bis in die Nacht hinein.

Die 40-jährige Bernerin Regula arbeitet Teilzeit im Notfallteam der Rettungspolizei in Bern. Zu dritt rücken sie zwischen sieben und zwölf Mal täglich aus. 18 Leute leisten hier insgesamt etwa 48 Einsätze pro Tag, sei es, dass ein Velofahrer stürzt, jemand falsche Tabletten einnimmt oder sich an einem Stück Fleisch verschluckt. Die allermeisten Fälle gehen glimpflich aus, aber die schwereren Fälle belasten Regula Fankhauser natürlich schon. Vor allem den Suizid junger Menschen findet sie schwierig zu verarbeiten. Leider würden solchen Fälle zunehmen, erklärt sie. Zudem ist die Rettungssanitäterin ausgebildete Bäuerin und bewirtschaftet mit ihrem Mann zusammen dessen elterlichen Bauernhof. Sie schätzt die Abwechslung zwischen ihren beiden Jobs, doch der Hof ist ihre Heimat und ihr Paradies. Sie findet die Landschaft großartig in der Schweiz und möchte nirgendwo anders leben.

Der 63-jährige Chasper Mischol ist Postautochauffeur im 70-Seelendorf Vnà im Unterengadin. Ursprünglich ist er gelernter Maurer, arbeitet aber seit 44 Jahren Teilzeit als Postautochauffeur. Früher wohnte er mit seiner Familie in Vnà, heute lebt er den Sommer über mit seiner Partnerin Doris auf einem Maiensäss. Für Chasper hat sich damit einen Traum erfüllt, er wollte schon immer auf dem Maiensäss eine Besenbeiz - ein Winzer Gastbetrieb - haben. Dank Doris kann er diesen Traum nun leben. Zudem liebt er Esel. Felix und Julia, seine beiden Esel, sind für ihn wie Kinder. Im Sommer hütet er noch acht andere Esel dazu. Chasper Mischol genießt sein gemütliches Leben und die Natur. Seine Frau würde gerne häufiger reisen, der 63-Jährige war dagegen bislang nur einmal im Ausland. Er ist sehr verwurzelt in den Bergen und fährt die 3,3 Kilometer lange Strecke zwischen Vnà und Ramosch mit dem kleinen Postauto fünf Mal am Tag. Langweilig findet er es nie. Ihm genügt es, dass die Fahrgäste und die Jahreszeiten wechseln.


Seitenanfang
4:51
VPS 04:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wir sind die Schweiz (5/5)

Ein Tag im September

Ganzen Text anzeigenDie Schweiz ist ein Land, in dem man gern lebt, in dem eigentlich alles funktioniert. Viele Menschen tragen Tag für Tag dazu bei. Sie sind ein wichtiger Teil der Schweizer Identität.

Der Film gibt einen Einblick ins Leben eines Staumauerwärters im Bergell, in den ...

Text zuklappenDie Schweiz ist ein Land, in dem man gern lebt, in dem eigentlich alles funktioniert. Viele Menschen tragen Tag für Tag dazu bei. Sie sind ein wichtiger Teil der Schweizer Identität.

Der Film gibt einen Einblick ins Leben eines Staumauerwärters im Bergell, in den Alltag einer Maître de Cabine bei der Swiss, ins turbulente Familienleben eines Lehrers mit drei Kindern und in die Welt einer reformierten Pfarrerin in der Bülacher Kirchengemeinde.

Sandra Dubach behält die Übersicht über den Wolken: Die 44-jährige Bernerin fand vor 21 Jahren ihren Traumjob bei der Swissair. Sie ist ein Flugzeugfan und liebt fremde Länder und Kulturen. Der Swiss ist sie durch alle Turbulenzen hindurch treu geblieben. Seit 17 Jahren ist die Singlefrau Maître de Cabine und für die Crew an Bord verantwortlich. Am liebsten würde Sandra selber noch den Flugschein machen. Neben der Fliegerei engagiert sie sich seit Langem für den Tierschutz und unterstützt verschiedene Tierschutzprojekte in aller Welt. Vor Kurzem hat sie sich zur Zoobegleiterin im Zürcher Zoo ausbilden lassen. Wenn es ihr Flugplan zulässt, arbeitet sie dort und erklärt den Zoobesuchern im Elefantenhaus, weshalb die Tiere von der Ausrottung bedroht sind. Sandra genießt ihre Freiheit und ihre Unabhängigkeit. Ihre zwei Schwestern und deren Kinder geben ihr die Kraft und den Halt, den sie braucht.

Reto Gubler ermuntert Schüler zu zeigen, was in ihnen steckt. Der 41-jährige Zürcher war Zimmermann, bevor er sich zum Lehrer ausbilden ließ. Als Snowboard-Lehrer hatte er gemerkt, wie viel Spaß es ihm machte, jungen Menschen etwas mitzugeben. Coaching ist ebenfalls ein Thema, das ihn sehr interessiert. Der dreifache Familienvater unterrichtet an der Oberstufe Wimmis im Berner Oberland die Fächer Werken und Sport. Neuerdings bietet er für die Schulabgänger auch Kurse in Selbstkompetenzförderung an. Es ist ihm ein Herzensanliegen, dass seine Schülerinnen und Schüler sich ihrer Fähigkeiten bewusst werden und merken, dass sie ihr Leben selbst gestalten können. Reto ist mit einer Lehrerin verheiratet. Mit seiner Frau Johanna teilt er die Kindererziehung hälftig. Deshalb arbeiten beide nicht zu 100 Prozent. Er nimmt die Erziehungsaufgabe ernst und hat sich bewusst dafür entschieden, nicht nur Wochenendvater zu sein.

Yvonne Waldboth bringt neuen Schwung in die Bülacher Kirchgemeinde. Sie war jahrelang Seelsorgerin bei der Polizei von Stadt und Kanton Zürich, bevor sie vor vier Jahren eine Pfarreistelle in der Kirchgemeinde Bülach übernahm. Bülach ist mit 10 500 Mitgliedern eine der größten reformierten Gemeinden in der Deutschschweiz. Yvonne findet es schön, Menschen aus verschiedenen Altersstufen in wichtigen Momenten ihres Lebens zu begleiten, sei es bei Taufen, Konfirmationen, aber auch bei Beerdigungen. Zudem versucht sie, neue Ideen in den Kirchenalltag hereinzutragen, sie möchte ein großes Bankett in der Kirche organisieren und hat kulturelle Veranstaltungen ins Leben gerufen. Yvonne lebt mit ihrer Partnerin und ihrem Hund in Bülach. Ihre Arbeitstage sind oft lang und voll mit Sitzungen und Gesprächen. Ruhe findet sie selbst im Zen-Buddhismus, einer Meditationsform, die sich - wie sie sagt - sehr gut mit christlichen Werten verbinden lässt.

Stefano Zarucchi ist Staumauerwärter fürs EWZ im Bergell. Der 41-Jährige lebt mit seiner Frau und seinen zwei kleinen Buben in Sankt Moritz, aber eigentlich kommt er aus dem Bergell. Und dorthin zieht es ihn auch wieder zurück. Der frühere Pöstler hat bei den Zürcher Elektrizitätswerken (EWZ) eine Anstellung gefunden. Das EWZ betreibt im Bergell den Albigna-Stausee mit großen Wasserkraftanlagen und versorgt damit die Stadt Zürich mit Strom. Damit ist das EWZ auch einer der größten Arbeitgeber im Tal. Etwa 30 Familien können so ihr Auskommen finden. Viele Junge allerdings ziehen weg. Zusammen mit seinen beiden Kollegen muss Stefano die Stauwerkanlage warten und kontrollieren. Stefano liebt die Arbeit im Freien, er ist ein Naturmensch. Sein liebster Platz ist das Maiensäss seiner Familie gleich unten im Tal. Dort werkelt er oder baut Wege oder frönt seiner großen Leidenschaft, der Jagd. Während 21 Tagen im Jahr geht er mit seinem Vater und seinem Bruder jagen. Diese Familientradition möchte er gerne an seine Söhne weitergeben.


Seitenanfang
5:35
VPS 05:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Dorfchronist

Bruno Käppeli lebt für Merenschwand

Reportage von Patrick Schellenberg

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenSeit über 50 Jahren dokumentiert Bruno Käppeli das Leben im kleinen Aargauer Dorf Merenschwand. Mit seinen Fotos und Filmen hat er für Generationen im Ort ein kollektives Gedächtnis geschaffen.

Bruno Käppeli dokumentiert nicht nur Dorffeste und folkloristische ...

Text zuklappenSeit über 50 Jahren dokumentiert Bruno Käppeli das Leben im kleinen Aargauer Dorf Merenschwand. Mit seinen Fotos und Filmen hat er für Generationen im Ort ein kollektives Gedächtnis geschaffen.

Bruno Käppeli dokumentiert nicht nur Dorffeste und folkloristische Ereignisse. Er hat auch einen erstaunlichen, ethnologischen Blick für das ganz Alltägliche. So filmte bereits in den 1960er Jahren Bauern beim Melken.

Die Leute im Dorf belächelten ihn. Was soll daran schon interessant sein? Ihm aber war bewusst, dass solche Bilder einst einen großen historischen und nostalgischen Wert haben würden. Heute sind seine Filme, die längst verschwundene Handwerke zeigen, ein Dauerbrenner im Dorfmuseum.

Als Jugendlicher träumte der 77-Jährige von einer Lehre als Fotograf. Doch in einer Familie mit neun Kindern musste der Beruf nicht persönliche Erfüllung, sondern ein solides Einkommen bringen. Er trat eine Lehre als Metalldrücker an. Während der monotonen Stunden der Serienarbeit plante er in seinen Gedanken unzählige Filme. 1962 kaufte er sich für viel Geld eine 8mm-Kamera. Seither sind rund 400 Filme entstanden. Bruno Käppeli ist Vater von fünf erwachsenen Kindern. Er lebt mit seiner Frau Susan immer noch in dem Haus, das er in den 1960er Jahren eigenhändig gebaut hat. Selbst heute ärgert es ihn, dass er im Baujahr sein ganzes Geld für Zementsäcke statt für Filmrollen ausgab - eine schmerzliche Lücke in seinem Archiv.

Reporter Patrick Schellenberg ist in Merenschwand aufgewachsen. Seine erste Begegnung mit Bruno Käppeli ist fast 40 Jahre her. Der Dorfchronist filmte ihn im Kindergarten. Heute sind die Rollen vertauscht. Der Reporter begleitet den Chronisten mit der Kamera auf seinen Streifzügen durch das Dorf.