Programm-Übersicht
Kalender
November 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Sonntag, 2. Oktober
Programmwoche 40/2016
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:16
VPS 06:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: Der Erdogan-Abschwung

Wirtschaft in 3sat

Moderation: Eva Schmidt

Wachstumsstau
Türkische Wirtschaft ausgebremst

Pressezensur
Türkische Zeitung druckt nicht mehr

Reisefrust
Terror vertreibt Urlauber


6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Prof. Dr. Gunter Dueck: Bildung der Zukunft oder Kopfreform?

Ganzen Text anzeigenImmer mehr Wissen und Kompetenz wandern in automatisierte Systeme. Damit ändern sich die Anforderungen in einer gleichzeitig immer komplexeren Arbeitswelt.

Reines Fachwissen verliert an Bedeutung, Anpassung an sich stetig wandelnde Prozesse, Offenheit und Neugier ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenImmer mehr Wissen und Kompetenz wandern in automatisierte Systeme. Damit ändern sich die Anforderungen in einer gleichzeitig immer komplexeren Arbeitswelt.

Reines Fachwissen verliert an Bedeutung, Anpassung an sich stetig wandelnde Prozesse, Offenheit und Neugier werden immer wichtiger. Professor Dr. Gunter Dueck beschreibt in diesem Vortrag, welche Kompetenzen in der Arbeitswelt von Morgen gefragt sind.

Gunter Dueck lehrte Mathematik an der Universität Bielefeld und war danach Cheftechnologe bei IBM. Nach seiner Pensionierung im Jahr 2011 ist er als Autor, Redner und Netzaktivist bekannt geworden.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:06
VPS 09:05

100(0) Meisterwerke

Jean Dubuffet: Glückliches Land

Dokumentarserie über berühmte Gemälde der Malerei.

In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:17
VPS 09:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Ist das Böse männlich?

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigenOb Krieg, Mord oder sexueller Missbrauch: Gewalt geht überwiegend von Männern aus. Warum? Wie werden Menschen zu Mördern?

Der Berliner Historiker und Gewaltforscher Jörg Baberowski sowie der Mediziner und "Tatort"-Star Joe Bausch, der seit 30 Jahren als ...

Text zuklappenOb Krieg, Mord oder sexueller Missbrauch: Gewalt geht überwiegend von Männern aus. Warum? Wie werden Menschen zu Mördern?

Der Berliner Historiker und Gewaltforscher Jörg Baberowski sowie der Mediziner und "Tatort"-Star Joe Bausch, der seit 30 Jahren als Anstaltsarzt in einem Hochsicherheitsgefängnis arbeitet, gehen diesen Fragen im Gespräch mit
Gastmoderator Wolfram Eilenberger nach.


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Sonate für zwei "Haydn"

Mit Lev Vinocour und Nina Mavis Brunner

Ganzen Text anzeigenMit seinen Klaviersonaten ist Joseph Haydn in neue Dimensionen der Musik vorgestoßen: In schnellen und überraschenden Wechseln spiegelt sie die ganze Palette der menschlichen Gefühle.

Der strenge Formen-Kanon des Barock tritt zurück. Musik und Leben gehen eine neue ...

Text zuklappenMit seinen Klaviersonaten ist Joseph Haydn in neue Dimensionen der Musik vorgestoßen: In schnellen und überraschenden Wechseln spiegelt sie die ganze Palette der menschlichen Gefühle.

Der strenge Formen-Kanon des Barock tritt zurück. Musik und Leben gehen eine neue Einheit ein. Was heute selbstverständlich ist, war zu Haydns Zeit gewagt. Moderatorin Nina Mavis Brunner und Pianist Lev Vinocour nehmen Haydns Sonaten Nr. 60 und 62 unter die Lupe.

Welche musikalischen Neuerungen haben sie gebracht? Was gehen sie uns heute noch an? Das Gespräch führen die beiden im Kloster Engelberg, das mit seiner barocken Architektur den perfekten Rahmen bietet. Zur Zeit des Hochbarock geboren, entwickelt Haydn aus den barocken Formen eine ganz neue Musiksprache. Am Klavier zeigt Lev Vinocour, wie Haydn mit diesen Formen spielt, sie zunehmend überwindet und dem musikalischen Ausdruck menschlicher Gefühle immer weiter Platz einräumt. Abschließend spielt er die Sonate Nr. 60.


Seitenanfang
10:59
VPS 11:00

Verbier Festival 2013

Gabor Takacs-Nagy dirigiert Haydn und Dvorák

Programm:
Franz Joseph Haydn: Symphonie Nr. 104
- 1. Satz: Adagio - Allegro
- 2. Satz: Andante
- 3. Satz: Menuetto - Trio: Allegro
Antonín Dvorák: Symphonie Nr. 8
- 1. Satz: Allegro con brio
- 2. Satz: Adagio
- 3. Satz: Allegretto grazioso
4. Satz: Finale - Allegro ma non troppo

Orchester: Verbier Festival Orchester

Ganzen Text anzeigenDas Verbier-Festival zählt zu den wichtigsten Klassik-Events in der Schweiz. Die Grundidee ist, renommierte Künstler und Nachwuchstalente zusammenzubringen.

Beim "Verbier Festival 2013" spielt unter der Leitung von Gabor Takacs-Nagy das Verbier Jugendorchester zwei ...

Text zuklappenDas Verbier-Festival zählt zu den wichtigsten Klassik-Events in der Schweiz. Die Grundidee ist, renommierte Künstler und Nachwuchstalente zusammenzubringen.

Beim "Verbier Festival 2013" spielt unter der Leitung von Gabor Takacs-Nagy das Verbier Jugendorchester zwei Blockbuster der Klassik: Franz Joseph Haydns "Symphonie 104" und Antonin Dvoráks "Symphonie No 8" - beides absolute Höhepunkte im Schaffen der Komponisten.

In Verbier treten regelmäßig Stars wie Martha Argerich, Lang Lang, Mischa Maisky, Jewgenin Kissin und viele andere auf. In Solokonzerten oder begleitet vom Festival Jugendorchester, in dem Musiker von 17 bis 29 Jahren spielen.


Seitenanfang
12:03
VPS 12:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Horst Janssen - "Ich bin die Gnade Gottes"

Film von Bernd Boehm und Hinrich Lührs

Ganzen Text anzeigenAusnahmekünstler, Lebemensch, Exzentriker und Egomane: Zu Lebzeiten wurde der Zeichner und Grafiker Horst Janssen als "Jahrhunderterscheinung" gefeiert.

Er gilt bis heute als einer der bedeutendsten Grafiker, Zeichner, Lithografen, Plakatkünstler und ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenAusnahmekünstler, Lebemensch, Exzentriker und Egomane: Zu Lebzeiten wurde der Zeichner und Grafiker Horst Janssen als "Jahrhunderterscheinung" gefeiert.

Er gilt bis heute als einer der bedeutendsten Grafiker, Zeichner, Lithografen, Plakatkünstler und Buchillustratoren der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im Film kommen Familienmitglieder, Freunde und Wegbegleiter Janssens zu Wort.

Verena Janssen war in den 1960er Jahren mit dem Künstler verheiratet. Sie schildert erste Erfolge dank improvisierter Ausstellungen in der eigenen Wohnung. Lamme Janssen, Tochter aus erster Ehe, wuchs in Kanada auf und lernte den Vater erst als junge Frau kennen. Heute verwaltet sie seinen Nachlass. Schwägerin Isabella von Bethmann-Hollweg, Janssens Mitschülerin an der Kunstschule, berichtet aus den Anfangsjahren. Dierk Lemcke, ein langjähriger Freund und Begleiter, ist Inhaber des St. Gertrude-Verlags: Er gab rund 200 Janssen-Bücher heraus und stellte dem Künstler im Verlagsgebäude ein Atelier zur Verfügung.

Pablo Picassos Tochter Maya freundete sich nach einer Ausstellung in der Pariser Galerie Berggruen mit Janssen an und zählt bis heute zu seinen leidenschaftlichsten Fans. Mit Hans-Ulrich Klose, dem ehemaligen Ersten Bürgermeister Hamburgs, verband Janssen eine künstlerische Freundschaft - die beiden zeichneten zusammen. Und Henning Voscherau engagierte sich als Erster Bürgermeister der Hansestadt in den späten achtziger Jahren für die Einrichtung eines Janssen-Museums. Sie alle zeichnen das Bild eines äußerst vielseitig kreativen Künstlers, großen Unterhalters und sensiblen, oftmals unberechenbaren Menschen.

Horst Janssen starb 1995. Er hinterließ ein riesiges Werk, das rund 14 000 Zeichnungen, 3000 Radierungen, Hunderte von Aquarellen, Holzschnitten, Lithografien, Flugblättern, Plakaten und etliche Bildbände umfasst, sowie zahlreiche Bücher.


(ARD/NDR)


Seitenanfang
12:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Druckfrisch

Neue Bücher mit Denis Scheck

Ganzen Text anzeigenDiesmal geht es in "Druckfrisch" um Liebe, Leidenschaft und die Abscheulichkeiten des Lebens.

Denis Scheck trifft Navid Kermani, der 2015 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhielt, und Schriftstellerin Katja Lange-Müller.
Und er empfiehlt Joost ...
(ARD/WDR/MDR/NDR/BR)

Text zuklappenDiesmal geht es in "Druckfrisch" um Liebe, Leidenschaft und die Abscheulichkeiten des Lebens.

Denis Scheck trifft Navid Kermani, der 2015 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhielt, und Schriftstellerin Katja Lange-Müller.
Und er empfiehlt Joost Zwagermans kleines Buch "Duell", einen Sensationsbestseller in den Niederlanden.


(ARD/WDR/MDR/NDR/BR)


Seitenanfang
13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


Seitenanfang
13:06
VPS 13:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Verborgene Schätze Tirols

Film von Katharina Kramer

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis-Österreich")

Ganzen Text anzeigenDie drei Schätze Tirols - das Gschlößtal am Fuße des Großvenedigers, der Natureispalast am Hintertuxer Gletscher und die Stuibenfällen im Außerfern - sind nicht leicht zu finden.

Das Gschlößtal in Osttirol etwa ist ein abgelegenes Tal. Im Winter ist es ...
(ORF)

Text zuklappenDie drei Schätze Tirols - das Gschlößtal am Fuße des Großvenedigers, der Natureispalast am Hintertuxer Gletscher und die Stuibenfällen im Außerfern - sind nicht leicht zu finden.

Das Gschlößtal in Osttirol etwa ist ein abgelegenes Tal. Im Winter ist es meistens wegen Lawinengefahr gesperrt. Zwischen Mai und Oktober ist es ein Paradies für Wanderer, Bergsteiger und Mountainbiker.

Der Natureispalast liegt gut versteckt am Hintertuxer Gletscher. Der Eingang zur Eishöhle ist nur mit einem Führer zu finden. Wenige Meter unterhalb der Skipisten eröffnet sich dem Besucher eine Wunderwelt aus Eis.

Auch um zur Schlucht mit den Stuibenfällen im Außerfern zu kommen, braucht man eine gute Wegbeschreibung. Nicht einmal bei der Bevölkerung ist dieses Naturjuwel wirklich bekannt. Dabei sind auch die Stuibenfälle jeden Umweg wert.


(ORF)


Seitenanfang
13:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Vis-à-vis: Wolfgang Bosbach

befragt von Frank A. Meyer

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenWolfgang Bosbach sitzt seit über 20 Jahren für die CDU im Bundestag. 2017 wird er von der politischen Bühne abtreten, aus politischen und gesundheitlichen Gründen.

Er liebt die Auseinandersetzung. Bei den einen gilt er deshalb als Quälgeist bei den anderen als ...

Text zuklappenWolfgang Bosbach sitzt seit über 20 Jahren für die CDU im Bundestag. 2017 wird er von der politischen Bühne abtreten, aus politischen und gesundheitlichen Gründen.

Er liebt die Auseinandersetzung. Bei den einen gilt er deshalb als Quälgeist bei den anderen als kritischer Freigeist. Was ihm indes niemand abspricht, ist seine ausgeprägte Kämpfernatur und seine Frohnatur.

Der seit Jahren unheilbar an Krebs erkrankte Wolfgang Bosbach gilt als einer der schärfsten Kritiker von Angela Merkel. Ob wegen der Rettungspakete für Griechenland oder in der Flüchtlingspolitik, Bosbach ist mit seiner Chefin nicht immer einer Meinung. So fordert er seit der Silvesternacht in Köln eine stärkere Begrenzung in der Zuwanderung.

Die Union liegt ihm zu links. Die Haltung seiner Partei deckt sich in wichtigen Punkten nicht mehr mit der seinen. Trotzdem bleibt er Mitglied der CDU auch nach seinem Rücktritt.

Der Jurist ist verheiratet und hat drei erwachsene Töchter.


Seitenanfang
14:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der Südwesten von oben

Unsere Städte

Film von Sebastian Lindemann

Ganzen Text anzeigenIn den Städten im deutschen Südwesten verdichtet sich die Vielfältigkeit der Regionen - die einen wurden auf Geheiß des römischen Kaisers angelegt, andere wuchsen mit der Industrialisierung.

Die Reise beginnt in Saarbrücken, dessen Architektur und Flair die Nähe ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIn den Städten im deutschen Südwesten verdichtet sich die Vielfältigkeit der Regionen - die einen wurden auf Geheiß des römischen Kaisers angelegt, andere wuchsen mit der Industrialisierung.

Die Reise beginnt in Saarbrücken, dessen Architektur und Flair die Nähe zu Frankreich spiegeln. Nico Stilz und seine Freunde toben in hart trainierten Choreografien über Mauern und Brunnen - die jungen Saarländer benutzen ihre Stadt für den Trendsport "Parkour".

Über Saar, Mosel und die ehemalige Weinhauptstadt Traben-Trarbach geht es an den Rhein nach Andernach, das auf die neue Landlust der Städter reagiert und seine Grünanlagen in öffentliche Obst- und Gemüseplantagen umgewandelt hat. Alle Bürger dürfen nach Lust und Laune mitgärtnern und ernten. Die Arbeit im Grünen schätzen Simone und Rainer Adams als Ausgleich zum Bürojob, und auch ihren Kindern schmecken die selbst gezogenen Tomaten.

In Mainz arbeitet Andreas Schnell am Image seiner Stadt: Mainzer Plätze und Gebäude inszeniert er zur nächtlichen Stunde mit Spots, Strahlern und Flutern, die Umwelt wie Stadtkasse schonen.

Weiter geht der Flug, vorbei an den Wormser Nibelungenfestspielen ins industrielle Zentrum der Metropolregion Rhein-Neckar. Hier leben 2,5 Millionen Menschen in so unterschiedlichen Städten wie Heidelberg und Mannheim. Industriekletterer Michael Grell sorgt dafür, dass Infrastruktur auch dort gegeben ist, wo die urbane Enge die Häuser in die Höhe trieb.

Über die badische Hauptstadt Karlsruhe mit ihrer Fächer-Struktur führt die Reise ins malerische Tübingen, das seit über 800 Jahren seine Markttradition pflegt. Nadja Schmid verkauft in fünfter Generation das vor den Toren der Stadt angebaute Gemüse.

Es geht nun in die Schwabenmetropole: In Stuttgart nahm die Erfolgsgeschichte des Automobils ihren Anfang, das Fahrrad hat es hier bis heute schwer. Das mag auch am Stuttgarter Kessel liegen. Nicole Jäckel lässt sich davon nicht abschrecken und schlängelt sich auf ihrem Kurierfahrrad durch Autokolonnen hindurch.

Ulm wird von seinem Münster überragt, das permanent Witterungs- und Umwelteinflüssen ausgesetzt ist. Am Erhalt und an der Rekonstruktion des größten Kirchturms der Welt arbeitet die Steinmetzin Nicole Held. Vorbei am Bodensee und Konstanz geht es nach Freiburg, wo der Winzer Andreas Dilger außergewöhnliche Trauben anbaut. Dank der Kreuzung besonders widerstandsfähiger Rebsorten braucht er kaum noch Pflanzenschutzmittel.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
15:15
Mit AudiodeskriptionTonsignal in monoFormat 4:3

Die Fastnachtsbeichte

Spielfilm, BRD 1960

Darsteller:
PanezzaHans Söhnker
ViolaGitty Daruga
ClemensGötz George
Dr. HenriciFriedrich Domin
Frau BäumlerBerta Drews
u.a.
Regie: William Dieterle
Länge: 98 Minuten

Ganzen Text anzeigenAm Fastnachtssamstag 1913 kommt ein junger Mann zur Beichte in den Mainzer Dom und sackt mit einem Messer im Rücken tot zusammen. - Verfilmung einer Erzählung von Carl Zuckmayer.

Regie führte der in Ludwigshafen geborene William (Wilhelm) Dieterle (1893 - 1972), der ...

Text zuklappenAm Fastnachtssamstag 1913 kommt ein junger Mann zur Beichte in den Mainzer Dom und sackt mit einem Messer im Rücken tot zusammen. - Verfilmung einer Erzählung von Carl Zuckmayer.

Regie führte der in Ludwigshafen geborene William (Wilhelm) Dieterle (1893 - 1972), der ab 1930 in Hollywood Karriere machte, bevor er Ende der 1950er Jahre nach Europa zurückkehrte. Neben Hans Söhnker und Berta Drews ist auch der junge Götz George zu sehen.

Der entsetzte Domkapitular findet in seinem Rücken einen Dolch. Er verständigt den Arzt sowie den Oberstaatsanwalt Dr. Classen und den Kommissar Merzbecher. Was bei dem Toten auffällt: Die Leiche trägt eine grobe einfache Uniform, aber sehr feine Unterwäsche. Das sonnenverbrannte Gesicht passt so gar nicht zu einem Soldaten aus dieser Gegend. Zur gleichen Zeit bereitet sich Adelbert Panezza auf seine Rolle als Fastnachtsprinz vor. Die Lage spitzt sich zu, als sich herausstellt, dass der Ermordete Panezzas unehelicher Sohn war.


Seitenanfang
16:54
VPS 16:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoFormat 4:3

Rosen für den Staatsanwalt

Spielfilm, BRD 1959

Darsteller:
Dr. Wilhelm SchrammMartin Held
Rudi KleinschmidtWalter Giller
Hildegard SchrammCamilla Spira
Werner SchrammRoland Kaiser
Manfred SchrammBurkhard Orthgies
u.a.
Regie: Wolfgang Staudte
Länge: 95 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin westdeutscher Staatsanwalt begegnet in den 1950er Jahren einem ehemaligen Soldaten wieder, den er wegen einer Lappalie kurz vor Kriegsende zum Tode verurteilte.

Mit "Rosen für den Staatsanwalt" ist Regisseurs Wolfgang Staudte ein weiterer zeitkritischer Film ...

Text zuklappenEin westdeutscher Staatsanwalt begegnet in den 1950er Jahren einem ehemaligen Soldaten wieder, den er wegen einer Lappalie kurz vor Kriegsende zum Tode verurteilte.

Mit "Rosen für den Staatsanwalt" ist Regisseurs Wolfgang Staudte ein weiterer zeitkritischer Film gelungen. Es ist die erste BRD-Produktion nach seinen in der DDR entstandenen Filmen "Die Mörder sind unter uns" (1946), "Rotation" (1949) und "Der Untertan" (1951).

In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges wird der Gefreite Rudi Kleinschmidt von einem Kriegsgericht zum Tode verurteilt, weil er auf dem Schwarzmarkt zwei Dosen Schokolade gekauft hat, die für die Armee bestimmt waren. Kriegsgerichtsrat Dr. Wilhelm Schramm glaubt, diese Höchststrafe verhängen zu müssen, damit Disziplin in der Truppe gewahrt bleibt. Aber Rudi hat Glück: Kurz vor der Exekution kann er bei einem Fliegerangriff fliehen. Es gelingt ihm sogar, sein Todesurteil mitzunehmen.

Mehr als zehn Jahre später kommt Rudi als Straßenhändler in eine Stadt, in der Schramm inzwischen als Oberstaatsanwalt tätig ist. Zufällig begegnen sich die beiden Männer auf der Straße, und in beiden macht sich Unbehagen breit. Rudi weiß, dass es für den hochgestellten Juristen eine Kleinigkeit ist, ihm die Konzession als Straßenhändler entziehen zu lassen. Schramm wiederum fürchtet, dass der ehemalige Gefreite den damaligen Fall zur Sprache bringt.

Rudi wird seine Konzession erwartungsgemäß bald los. Als Freund der hübschen Gastwirtin Lissy könnte er in der Stadt bleiben - er möchte jedoch auf eigenen Füßen stehen. So macht sich Rudi auf den Weg zum Bahnhof. Doch unterwegs packt ihn die Wut. Er schlägt die Scheibe einer Süßwarenhandlung ein und stiehlt zwei Dosen Schokolade. Auf diese Weise wird er im Amtsbereich seines Widersachers vor Gericht gestellt.

1956 in die Bundesrepublik übergesiedelt, wurde Wolfgang Staudte Ende der 1950er Jahre durch den Fall des Offenburger Studienrates Zind, der später wegen antisemitischer Äußerungen in Abwesenheit zu einem Jahr Gefängnis verurteilt wurde, zu "Rosen für den Staatsanwalt" angeregt.

Mit Walter Giller und Martin Held als Gegenspielern sowie Camilla Spira, Ingrid van Bergen und Paul Hartmann verfügt der Film über eine hervorragende Besetzung.


Seitenanfang
18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Museums-Check mit Markus Brock

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Ganzen Text anzeigenMarkus Brock erkundet eines der drei ältesten Museumsbauten Deutschlands, die Kunsthalle in Karlsruhe. Zum 300. Jubiläum der Stadt widmet sie ihre Landesausstellung starken Frauen.

Markgräfin Karoline Luise von Baden (1723 - 1783), die "Meister-Sammlerin", ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenMarkus Brock erkundet eines der drei ältesten Museumsbauten Deutschlands, die Kunsthalle in Karlsruhe. Zum 300. Jubiläum der Stadt widmet sie ihre Landesausstellung starken Frauen.

Markgräfin Karoline Luise von Baden (1723 - 1783), die "Meister-Sammlerin", begründete den internationalen Ruf der Kunsthalle und machte die Fächerstadt zu einem der kulturellen Zentren der Zeit. Schriftstellerin Angelika Overath begleitet Brock durch ihre Sammlung.

Wie werden Frauen in der Kunst dargestellt? Wie haben sie die Welt gesehen?
Ein berühmtes Gemälde aus der Sammlung der Kunsthalle kennt Angelika Overath besonders gut: Peter Paul Rubens Bildnis der Marchesa Veronica Spinola Doria (1606/07). Für eine Ausstellung schrieb die gebürtige Karlsruherin 2013 eigens einen fiktiven Dialog dazu. Die Zwiesprache mit der Kunst steht auch in ihrem neuesten Roman "Sie dreht sich um" (2014) im Mittelpunkt. Darin besucht die Protagonistin weltweit Museen, um geheimnisvolle Frauenbildnisse zu ergründen.

In der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe ist natürlich die Kunst von und mit Männern genauso vertreten. Gemälde und Skulpturen aus sieben Jahrhunderten umfasst die hochkarätige Sammlung mit Werken von Cranach, Chardin oder Kirchner. Karoline Luise von Badens "Mahlerey-Cabinet" - ihre Gemäldesammlung - ist nun fast vollständig in der aktuellen Sonderausstellung zu sehen, darunter ihre Lieblingsmaler Rembrandt und François Boucher.

Markus Brock wirft auch einen Blick hinter die Kulissen der Kunsthalle, in die Restaurierungswerkstatt. Dort wird seit einigen Jahren eines der Hauptwerke der Sammlung restauriert: Matthias Grünewalds "Kreuztragung Christi" (um 1523/25), eine der wenigen erhaltenen Arbeiten des großen Renaissancekünstlers. Wie geht so eine Restaurierung überhaupt von statten? Wie mühsam und aufwendig ist das?

Ein besonderes Augenmerk legt die Kunsthalle auf das jüngere Publikum. In der "Jungen Kunsthalle" werden die Ausstellungen altersgerecht gezeigt. Zu Karoline Luise erfahren die jungen Besucher elf Dinge, die von den Interessen und Leidenschaften der "Vielwisserin und Vielfragerin" erzählen.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

GB vor dem Brexit
Verhandlungen sollen bis März beginnen

Referendum in Ungarn
Abstimmung über die EU-Flüchtlingspolitik

Einheitsfeier in Dresden
Pöbeleien und Brandanschläge trotz Sicherheitsvorkehrungen


Seitenanfang
19:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Cannabis - Rausch und Medizin

Film von Katharina Deuber, Sibylle Tiessen und Kurt Widmer

(aus der Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigenDie USA vor dem großen Cannabis-Rausch und der Staat Colorado als Vorreiter: Die Legalisierung von Cannabis sowohl für medizinische und private Zwecke scheint in den USA unaufhaltsam.

Die Industrie boomt, es winkt ein Milliardenmarkt. Das niederländische Modell mit ...

Text zuklappenDie USA vor dem großen Cannabis-Rausch und der Staat Colorado als Vorreiter: Die Legalisierung von Cannabis sowohl für medizinische und private Zwecke scheint in den USA unaufhaltsam.

Die Industrie boomt, es winkt ein Milliardenmarkt. Das niederländische Modell mit den Coffee-Shops ist bald 40 Jahre alt. Marihuana und Haschisch dürfen verkauft und konsumiert werden. Der Konsumenten-Anteil ist trotzdem nicht höher als im europäischen Schnitt.

In Deutschland ist der Cannabiskonsum nur für einige schwerkranke Patienten mit einer Ausnahmegenehmigung erlaubt. Die wenigen Cannabismedikamente sind extrem teuer und werden meist nicht von den Kassen bezahlt. In der Verzweiflung bauen manche Patienten illegal Cannabis an.


Seitenanfang
19:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Plitvicer Seen, Kroatien

Wasserspiele der Natur

Film von Willy Meyer

Ganzen Text anzeigenInmitten von Karstbergen reihen sich in Kroatien 16 kleinere und größere Seen aneinander, verbunden durch zahllose Kaskaden und unterirdische Wasserläufe.

Die Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" besucht den Nationalpark Plitvicer ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenInmitten von Karstbergen reihen sich in Kroatien 16 kleinere und größere Seen aneinander, verbunden durch zahllose Kaskaden und unterirdische Wasserläufe.

Die Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" besucht den Nationalpark Plitvicer Seen, dessen Wälder drei Viertel seiner Fläche einnehmen und bedrohten Pflanzen Raum zum Überleben bieten.

Ein grandioses Schauspiel der Natur: Blaugrünes, kristallklares Wasser sucht seine Wege, fällt über Barrieren von einem Seebecken in das nächste und überwindet so einen Höhenunterschied von 133 Metern. "Am Anfang habe ich gar nicht verstanden, wie sehr alles in Bewegung ist", so Ranger Ante Bionda. "Aber dann habe ich ein Gefühl dafür entwickelt, wie sich die Plitvicer Seen verändern und dabei immer schöner werden."

Saubere Gewässer sowie das warme, feuchte Klima schaffen die Rahmenbedingungen für ein einzigartiges Zusammenspiel von Wasser, Luft, Gestein und Vegetation. Bakterien und Algen begünstigen die Ablagerung von Kalksinter, von dem Moose, Wasserpflanzen und in die Seen gestürzte Bäume überzogen werden. Sie versteinern und formen natürliche Barrieren, die jährlich bis zu drei Zentimeter wachsen. Starke Regenfälle bringen neue Veränderungen: Alte Dämme stürzen ein, neue entstehen. Höhepunkte innerhalb dieser wechselnden Szenarien sind mächtige Wasserfälle.

Im unteren Bereich der Plitvicer Seen hat sich das Wasser tief in das Kalkgestein gegraben und einen imposanten Canyon geschaffen. 78 Meter tief stürzt das Flüsschen Plitvica die Wände der Schlucht hinunter und vereinigt sich mit den über- und unterirdischen Wasserläufen des kroatischen Seengebiets. Dieses wurde schon 1949 zum Nationalpark erklärt. 30 Jahre später fanden die Plitvicer Seen Aufnahme in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes. Doch auch dieses Naturparadies ist bedroht. In den letzten 30 Jahren gab es nahezu ein Drittel weniger Niederschläge, berichtet Ranger Ante Bionda. Dafür sei der Klimawandel verantwortlich.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


Seitenanfang
20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

3satfestival 2016

Dr. Eckart von Hirschhausen: Wunder wirken Wunder

3sat-Zelt Mainz, September 2016

Regie: Volker Weicker

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenBevor er Medizin studierte, widmete sich Eckart von Hirschhausen der Zauberei. Er fand erstaunliche Parallelen, die auf Einbildung basieren: Willkommen zur Gruppentherapie im 3sat-Zelt!

Vom Geschäft mit der Gesundheit, von Ängsten und Hoffnungen, Quacksalbern und ...

Text zuklappenBevor er Medizin studierte, widmete sich Eckart von Hirschhausen der Zauberei. Er fand erstaunliche Parallelen, die auf Einbildung basieren: Willkommen zur Gruppentherapie im 3sat-Zelt!

Vom Geschäft mit der Gesundheit, von Ängsten und Hoffnungen, Quacksalbern und Wunderheilern erzählt er in einem Buch, das Anfang Oktober erscheint und aus dem er im 3sat-Zelt die ersten Geschichten erzählt: "Wunder wirken Wunder".

Was steckt eigentlich hinter den großen Weisheiten, die uns gesund machen sollen? Was ist fauler Zauber, was gesunde Selbsttäuschung? Es gibt viele Möglichkeiten, mit dem Geist den Körper zu beeinflussen – doch warum tun wir es so selten gezielt? Dr. Eckart von Hirschhausen erzählt davon auf unterhaltsame Weise und macht aus einer Lesung eine einzigartige Show.

Wie also lassen sich Schul- und Alternativmedizin versöhnen? Eine leichte Antwort gibt es darauf nicht. Doch Hirschhausen hat Vorschläge; er kritisiert obskure Methoden der Heiler-Szene ebenso wie den Unsinn einer seelenlosen medizinischen Überversorgung und die Operationswut der modernen Medizin.

Manchmal hilft schließlich auch schon reden, und das ist das Fachgebiet des Medizinkabarettisten. Ständig wechselt er die Perspektiven, unterhält mit Anekdoten, redet Klartext, glänzt mit Hintergrundwissen und erzählt von eigenen Erfahrungen. Dazu Hirschhausen: „‘Wunder wirken Wunder' ist mein persönlichstes Buch, denn ich erzähle von meiner eigenen Reise zwischen Krankenhaus und Kabarett, Fernheilungsseminar und Fernsehen und warum mein linkes Knie operiert wurde – und das rechte nicht, obwohl sie beide genau gleich alt sind!“


Seitenanfang
21:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

3satfestival 2016

Bodo Wartke: Was, wenn doch?

3sat-Zelt Mainz, September 2016

Regie: Volker Weicker

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDie Bühne ist sein Wohnzimmer, der Flügel seine „bessere Hälfte“. Dabei ist der Musik-Kabarettist Bodo Wartke durchweg Gentleman.

In seinem fünften Programm beweist Wartke, dass man seiner Bühnenkunst treu bleiben und zugleich offen sein kann für neue ...

Text zuklappenDie Bühne ist sein Wohnzimmer, der Flügel seine „bessere Hälfte“. Dabei ist der Musik-Kabarettist Bodo Wartke durchweg Gentleman.

In seinem fünften Programm beweist Wartke, dass man seiner Bühnenkunst treu bleiben und zugleich offen sein kann für neue Einflüsse. So kann es schon mal passieren, dass er beatboxt, aus der Zauberflöte vorliest oder auf Bachs Wohltemperiertes Klavier singt.

Wenn man Bodo Wartke auf der Bühne erlebt, hat man das Gefühl, dass das, was er singt und spielt einfach aus ihm raus muss. Er ist jemand, der sich von seiner gesamten Umwelt inspirieren lässt. Seine Augen, Ohren und Gedanken sind scheinbar stets empfänglich für neue Ideen und so ist Bodo Wartke vermutlich der einzige Mensch, der gerne lange im Wartezimmer seines Arztes sitzt. Denn küsst ihn erstmal die Muse, ist er nicht zu stoppen.

Gut gelaunt singt er von der Liebe, gerne auch von der unerfüllten, fehlgeleiteten, von Frauen oder von ganz alltäglichen Dingen wie…Knöpfen. Die zweite Hauptrolle spielt dabei der Flügel, dem der virtuose Pianist Wartke immer neue stilistische Facetten entlockt. Abwechslungsreich, musikalisch auf hohem Niveau und manchmal sogar ein bisschen ungestüm. Aber auch leise, ernste Töne schlägt Wartke an. Viele seiner Stücke sind melancholisch und nachdenklich, fast traurig. Doch gelingt ihm immer wieder spielerisch der Wechsel zu heiteren, sogar herrlichen albernen Stücken, denn er hat ein hervorragendes Gespür für sein Publikum.

Seine erste CD erscheint, als Bodo Wartke gerade mal Abiturient ist, ein Mitschnitt aus der Schul-Aula mit seinen ersten eigenen Stücken. Schon damals war klar: An Talent fehlt es diesem jungen Mann schon mal nicht, an Humor ebenso wenig. So macht Bodo Wartke dann auch konsequent weiter: Zwei Jahre später steht sein erstes Soloprogramm, er entscheidet sich gegen den seriösen Beruf des Musiklehrers, gründet sein eigenes Label. Heute ist er ein Multi-Talent in Sachen Unterhaltung und als Kabarettist, Pianist und Entertainer längst in der „Champions League“ angekommen.


Seitenanfang
21:59
VPS 21:58

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rick Kavanian: Offroad

3sat-Zelt Mainz, September 2016

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenAuf der Kinoleinwand und im Fernsehen hat er Millionen begeistert – ob als Grieche Dimitri im „Schuh des Manitu“ oder als Lord Jens Maul im „(T)Raumschiff Surprise“: Rick Kavanian.

Jetzt kehrt er zurück zu seinen Wurzeln als Standup-Comedian. Neben seinen ...

Text zuklappenAuf der Kinoleinwand und im Fernsehen hat er Millionen begeistert – ob als Grieche Dimitri im „Schuh des Manitu“ oder als Lord Jens Maul im „(T)Raumschiff Surprise“: Rick Kavanian.

Jetzt kehrt er zurück zu seinen Wurzeln als Standup-Comedian. Neben seinen zahlreichen Kultrollen hat er eine ganz besonders witzige Figur ins 3sat-Zelt mitgebracht, wo er sein Soloprogramm "Offroad" präsentiert: sich selbst, den einzigartigen Rick Kavanian.

Dass Rick Kavanian mit „Funny Bones“ zur Welt gekommen ist, war früh klar. Die ersten Gags schreibt er für die Radio-Gong-Sendung „Langemann und die Morgencrew“, da ist er gerade mal 18 Jahre alt. Kongenialer Autorenpartner ist ein gewisser Michael „Bully“ Herbig. Pflichtbewusst studiert Rick dann Politikwissenschaften, Nordamerikanische Kulturgeschichte und Psychologie – was allerdings fürs wahre Leben nicht allzu brauchbar scheint. Also macht er sich auf nach New York, um dort am berühmten Lee Strasberg Theater Institute eine Schauspielausbildung zu absolvieren.

Nach der Rückkehr entdeckt ihn endlich die Kamera: 1997 geht die legendäre „Bullyparade“ an den Start, für die er als Autor und Darsteller neben „Bully“ und Christian Tramitz arbeitet. Die Show imitiert, persifliert und verfremdet Filmgenres und deren Stilmittel bis ins Absurde, zögert keine Sekunde vor der totalen Übertreibung und sprüht dermaßen vor Spielwitz, dass sie schnell zur Kultserie wird.

Elemente der Sendung bekommen ein Eigenleben: Der Kinofilm „Der Schuh des Manitu“ wird zu einer der erfolgreichsten deutschen Filmproduktionen aller Zeiten. Ricks Rolle als Dimitri Stoupakis war übrigens eine Notgeburt aus Radiozeiten: Weil damals bei den so genannten „Call-Ins“ zu wenige Menschen anriefen, hatte Rick kurzerhand den Anrufer Dimitri aus Kaiserslautern erfunden, der später in der "Bullyparade" seinen eigenen „Übernachrichtenblick“ bekam.

Im Laufe der Jahre entwickelt sich Rick Kavanian immer mehr zur multiplen Persönlichkeit. In „(T)Raumschiff Surprise“, ursprünglich ebenfalls ein Sketch aus der "Bullyparade", spielt er gleich drei Rollen: „Schrotty“, den Schiffsarzt „Pulle“ und den Bösewicht „Lord Jens Maul“.

Millionen Kino- und Fernsehzuschauer säumen ebenso seinen Weg wie namhafte Preise: Zwei Bambis hat er im Regal stehen, den Deutschen Comedypreis und den Deutschen Animationssprecherpreis. Bliebe als größte Herausforderung also die Bühne, der unmittelbare Kontakt zum Publikum, der echte Applaus und die persönlichen Geschichten.

Diesen Traum erfüllt er sich erstmals 2006, als er mit seinem ersten Comedy-Soloprogramm „Kosmopilot“ auf Tour geht. Es folgen „Ipanema“ und „Egostrip“ und nun also „Offroad“. Rick Kavanian als Rick Kavanian – die Rolle seines Lebens. Doch keine Sorge – einige seiner Alter Egos hat er auch diesmal dabei …


Seitenanfang
22:29
VPS 22:00

Videotext Untertitel

Whisky mit Wodka

Spielfilm, Deutschland 2009

Darsteller:
Otto KullbergHenry Hübchen
Bettina MollCorinna Harfouch
Ottos VaterFritz Marquardt
Arno RungeMarkus Hering
Martin TelleckSylvester Groth
Heike MartenValery Tscheplanowa
u.a.
Regie: Andreas Dresen
Länge: 97 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer Schauspieler Otto Kullberg blickt auf eine 30-jährige Kinokarriere zurück. Er ist ein Mann, den die Frauen lieben und die Männer mögen. Manchmal trinkt er aber zu viel. Mit Folgen.

Ein Film ist bereits daran gescheitert und der, den er jetzt macht, "Tango für ...
(ARD/RBB/WDR/MDR/BR)

Text zuklappenDer Schauspieler Otto Kullberg blickt auf eine 30-jährige Kinokarriere zurück. Er ist ein Mann, den die Frauen lieben und die Männer mögen. Manchmal trinkt er aber zu viel. Mit Folgen.

Ein Film ist bereits daran gescheitert und der, den er jetzt macht, "Tango für Drei" - eine Affäre zu Dritt mit gutem Anfang und bösem Ende -, ist durch seinen Hang zum Hochprozentigen wieder in Gefahr.

Ein zweiter Schauspieler wird engagiert, um Otto zu ersetzen, falls er ausfällt. Regisseur Telleck wählt Arno Runge, einen Mann vom Theater, wenig bekannt und vor allem jünger als Otto. Die Szenen werden doppelt gedreht, zuerst mit Otto und dann mit Arno. Ein ernstes und komisches Duell findet statt. Noch dazu trifft Otto seine verflossene Liebe wieder: Bettina, Partnerin im Film und inzwischen die Frau des Regisseurs. Im Verlauf der Dreharbeiten merkt Otto, dass er Bettina verloren hat, und wirft einen unentschiedenen Blick auf die hübsche Heike, die mit diesem Projekt ihr Filmdebüt hat. Nicht, dass er sich alt fühlt, sie ist nur so jung.

Als gäbe es nicht schon genug Grund zur Verzweiflung, stirbt während des Drehs auch noch Ottos Vater. Der war Briefträger, ein Mann, der in der "wirklichen" Welt aktiv war. Otto betrinkt sich mit Arno, seinem Konkurrenten, für den der Abend schließlich unter dem Tisch endet und der Dreh somit gelaufen ist. Im Licht eines nüchternen Tages findet er sich in seinem eigenen Leben einsam und allein vor. Was er aber immer noch hat, ist das Gesicht, dem das Publikum glaubt.


(ARD/RBB/WDR/MDR/BR)


Seitenanfang
0:07
VPS 23:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in mono

Zur Sache, Schätzchen

Spielfilm, BRD 1967

Darsteller:
MartinWerner Enke
BarbaraUschi Glas
Henry van BuschHenry van Lyck
Wachhabender im PolizeirevierRainer Basedow
AnitaInge Marshall
u.a.
Regie: May Spils
Länge: 77 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer junge Martin lebt faul und zufrieden in seiner Münchner Bude. Als er auf der anderen Straßenseite einen Einbruch beobachtet, schreitet er nicht ein. Doch der Vorfall hat Folgen.

Am nächsten Tag hat Martin Geburtstag, und sein Freund Henry holt ihn ab. Sie ...

Text zuklappenDer junge Martin lebt faul und zufrieden in seiner Münchner Bude. Als er auf der anderen Straßenseite einen Einbruch beobachtet, schreitet er nicht ein. Doch der Vorfall hat Folgen.

Am nächsten Tag hat Martin Geburtstag, und sein Freund Henry holt ihn ab. Sie streifen durch die sommerliche Stadt, treiben ihre Späße mit den Passanten und gehen schließlich zur Polizei, um den Einbruch zu melden. Doch Martin verweigert sich den Protokollfragen.

Die beiden laufen davon. Martin lernt Barbara kennen und geht mit ihr in den Zoo, wo sie eine kleine Ziege entführen. Beim anschließenden Spaziergang erklärt Martin Barbara, was "Fummeln" bedeutet. Sie werden von der Polizei aufgegriffen, Martin soll erneut aussagen. Doch Barbara gelingt es, die Polizisten durch einen Striptease abzulenken, so dass beide fliehen können. In Martins Wohnung schlafen sie miteinander. Aber die Polizei lässt Martin keine Ruhe.


Seitenanfang
1:24
VPS 00:55

Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Trickbetrügerin gesucht

Fernsehfilm, DDR 1977

Darsteller:
Oberleutnant FuchsPeter Borgelt
Kriminalmeister SubrasAlfred Rücker
Carla SiegmannDoris Abeßer
Herta TuchPetra Kelling
KlausWolfgang Ostberg
Roland WagnerWolfgang Greese
u.a.
Buch: Hans-Jürgen Faschina
Regie: Hans Knötzsch
Länge: 68 Minuten

Ganzen Text anzeigenIhr attraktives Äußeres und die Leichtgläubigkeit mancher Zeitgenossen machen es Carla einfach, sich ihren gehobenen Lebensunterhalt zu ergaunern. Doch dann gerät sie unter Druck.

Nachdem man sie beim Einlösen eines gefälschten Schecks beinahe erwischt hätte, ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenIhr attraktives Äußeres und die Leichtgläubigkeit mancher Zeitgenossen machen es Carla einfach, sich ihren gehobenen Lebensunterhalt zu ergaunern. Doch dann gerät sie unter Druck.

Nachdem man sie beim Einlösen eines gefälschten Schecks beinahe erwischt hätte, sucht Carla Unterschlupf bei ihrer ehemaligen Zellennachbarin Herta, die gerade aus dem Knast entlassen worden ist.

Herta hat inzwischen keine Lust mehr auf krumme Touren, ihrem Freund Klaus zuliebe möchte sie ein anständiges Leben führen. Der beobachtet Carlas Treiben von Anfang an mit Misstrauen. Dann entdeckt Klaus in ihren Sachen Diebesgut. Die Unterlagen eines Dienstreisenden sollen ihr mit einem Schlag genügend Geld verschaffen, um unterzutauchen. Gerade noch rechtzeitig wittert sie die Falle der Polizei. Nun bleibt Carla keine andere Wahl, als eine antike Porzellanfigur so schnell wie möglich in klingende Münze zu verwandeln.


(ARD/MDR)


Seitenanfang
2:32
VPS 02:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoFormat 4:3

Rosen für den Staatsanwalt

Spielfilm, BRD 1959

Darsteller:
Dr. Wilhelm SchrammMartin Held
Rudi KleinschmidtWalter Giller
Hildegard SchrammCamilla Spira
Werner SchrammRoland Kaiser
Manfred SchrammBurkhard Orthgies
u.a.
Regie: Wolfgang Staudte
Länge: 95 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin westdeutscher Staatsanwalt begegnet in den 1950er Jahren einem ehemaligen Soldaten wieder, den er wegen einer Lappalie kurz vor Kriegsende zum Tode verurteilte.

Mit "Rosen für den Staatsanwalt" ist Regisseurs Wolfgang Staudte ein weiterer zeitkritischer Film ...

Text zuklappenEin westdeutscher Staatsanwalt begegnet in den 1950er Jahren einem ehemaligen Soldaten wieder, den er wegen einer Lappalie kurz vor Kriegsende zum Tode verurteilte.

Mit "Rosen für den Staatsanwalt" ist Regisseurs Wolfgang Staudte ein weiterer zeitkritischer Film gelungen. Es ist die erste BRD-Produktion nach seinen in der DDR entstandenen Filmen "Die Mörder sind unter uns" (1946), "Rotation" (1949) und "Der Untertan" (1951).

In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges wird der Gefreite Rudi Kleinschmidt von einem Kriegsgericht zum Tode verurteilt, weil er auf dem Schwarzmarkt zwei Dosen Schokolade gekauft hat, die für die Armee bestimmt waren. Kriegsgerichtsrat Dr. Wilhelm Schramm glaubt, diese Höchststrafe verhängen zu müssen, damit Disziplin in der Truppe gewahrt bleibt. Aber Rudi hat Glück: Kurz vor der Exekution kann er bei einem Fliegerangriff fliehen. Es gelingt ihm sogar, sein Todesurteil mitzunehmen.

Mehr als zehn Jahre später kommt Rudi als Straßenhändler in eine Stadt, in der Schramm inzwischen als Oberstaatsanwalt tätig ist. Zufällig begegnen sich die beiden Männer auf der Straße, und in beiden macht sich Unbehagen breit. Rudi weiß, dass es für den hochgestellten Juristen eine Kleinigkeit ist, ihm die Konzession als Straßenhändler entziehen zu lassen. Schramm wiederum fürchtet, dass der ehemalige Gefreite den damaligen Fall zur Sprache bringt.

Rudi wird seine Konzession erwartungsgemäß bald los. Als Freund der hübschen Gastwirtin Lissy könnte er in der Stadt bleiben - er möchte jedoch auf eigenen Füßen stehen. So macht sich Rudi auf den Weg zum Bahnhof. Doch unterwegs packt ihn die Wut. Er schlägt die Scheibe einer Süßwarenhandlung ein und stiehlt zwei Dosen Schokolade. Auf diese Weise wird er im Amtsbereich seines Widersachers vor Gericht gestellt.

1956 in die Bundesrepublik übergesiedelt, wurde Wolfgang Staudte Ende der 1950er Jahre durch den Fall des Offenburger Studienrates Zind, der später wegen antisemitischer Äußerungen in Abwesenheit zu einem Jahr Gefängnis verurteilt wurde, zu "Rosen für den Staatsanwalt" angeregt.

Mit Walter Giller und Martin Held als Gegenspielern sowie Camilla Spira, Ingrid van Bergen und Paul Hartmann verfügt der Film über eine hervorragende Besetzung.


Seitenanfang
4:07
VPS 03:35

Mit AudiodeskriptionTonsignal in monoFormat 4:3

Die Fastnachtsbeichte

Spielfilm, BRD 1960

Darsteller:
PanezzaHans Söhnker
ViolaGitty Daruga
ClemensGötz George
Dr. HenriciFriedrich Domin
Frau BäumlerBerta Drews
u.a.
Regie: William Dieterle
Länge: 98 Minuten

Ganzen Text anzeigenAm Fastnachtssamstag 1913 kommt ein junger Mann zur Beichte in den Mainzer Dom und sackt mit einem Messer im Rücken tot zusammen. - Verfilmung einer Erzählung von Carl Zuckmayer.

Regie führte der in Ludwigshafen geborene William (Wilhelm) Dieterle (1893 - 1972), der ...

Text zuklappenAm Fastnachtssamstag 1913 kommt ein junger Mann zur Beichte in den Mainzer Dom und sackt mit einem Messer im Rücken tot zusammen. - Verfilmung einer Erzählung von Carl Zuckmayer.

Regie führte der in Ludwigshafen geborene William (Wilhelm) Dieterle (1893 - 1972), der ab 1930 in Hollywood Karriere machte, bevor er Ende der 1950er Jahre nach Europa zurückkehrte. Neben Hans Söhnker und Berta Drews ist auch der junge Götz George zu sehen.

Der entsetzte Domkapitular findet in seinem Rücken einen Dolch. Er verständigt den Arzt sowie den Oberstaatsanwalt Dr. Classen und den Kommissar Merzbecher. Was bei dem Toten auffällt: Die Leiche trägt eine grobe einfache Uniform, aber sehr feine Unterwäsche. Das sonnenverbrannte Gesicht passt so gar nicht zu einem Soldaten aus dieser Gegend. Zur gleichen Zeit bereitet sich Adelbert Panezza auf seine Rolle als Fastnachtsprinz vor. Die Lage spitzt sich zu, als sich herausstellt, dass der Ermordete Panezzas unehelicher Sohn war.