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November 2017
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Montag, 20. Juni
Programmwoche 25/2016
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6:17
VPS 06:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit extra: Making Heimat

Der Aufbruch der Architekten

Moderation: Tina Mendelsohn

Ganzen Text anzeigenBezahlbare Wohnungen sind rar, die Städte Europas platzen aus allen Nähten. Und das nicht erst, seit hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind.

Wir brauchen neue Lösungen für eine Welt, die rasant in Bewegung geraten ist. Die sucht jetzt auch die ...

Text zuklappenBezahlbare Wohnungen sind rar, die Städte Europas platzen aus allen Nähten. Und das nicht erst, seit hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind.

Wir brauchen neue Lösungen für eine Welt, die rasant in Bewegung geraten ist. Die sucht jetzt auch die Architekturbiennale in Venedig unter dem Titel "Reporting from the Front".

Seit der Bauhaus-Bewegung war sozialer Wohnungsbau selten wieder so im Fokus wie jetzt. Statt um Prestige-Bauten machen sich Star-Architekten jetzt auch Gedanken zur Unterkunft der Massen. Der Chefkurator der kommenden Architekturbiennale, Alejandro Aravena, hat die soziale Aufgabe der Architektur ins Zentrum gestellt.

Wie bezahlbare Architektur innovative Lösungen für die Elendsviertel weltweit bieten kann, hat Pritzker-Preisträger Alejandro Aravena schon eindrucksvoll gezeigt. Jetzt hat er die internationale Architektenwelt aufgerufen, Vorschläge für ein besseres und gerechteres Zusammenleben zu machen, dafür auch die Kreativität, die Energie und den Überlebenswillen von Migranten und Benachteiligten zu nutzen.

"Kulturzeit-Extra" stellt die neuen Ideen zum Leben in den Städten vor und spricht mit Architekten und Stadtplanern über die Zukunft des Wohnens. Es gibt einen Bericht von der Hauptausstellung "Reporting from the Front". Mehrere Länderpavillons haben dort Architektur für Flüchtlinge in den Mittelpunkt gestellt, auch der deutsche Pavillon, gestaltet vom Architekturmuseum Frankfurt. In "Kulturzeit extra: Making Heimat" werden konkrete Bauvorhaben zu ästhetisch gelungenen Lösungen für schnelle und kostengünstige Unterkünfte vorgestellt. Der österreichische Pavillon zeigt mit "Orte für Menschen" Projekte, die vorhandenen Leerstand für neue Wohnquartiere nutzen.

In "Kulturzeit-Extra" zur Zukunft des Wohnens soll es aber auch um neue Ideen zum Leben in unseren Städten gehen. Unser Alltag hat sich verändert, die Mobilität, die Technik, die Arbeitsbedingungen und die individuellen Lebensformen - nur der Wohnungsbau hat sich kaum verändert. Welche neuen Perspektiven gibt es für ein Zusammenleben unter den modernen Bedingungen? Ob Wohnflatrates, variable Räume oder gemeinschaftlich genutzter Raum in großen Wohnhäusern - die Immobilien werden mobil!

Tina Mendelsohn spricht im Studio live mit Gästen aus Architektur, Kunst und Baugeschichte


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenDoping-Skandal im russischen Sport
Gesprächsgast: Sportmediziner Perikles Simon

Wohnen auf dem Mars
In Spanien wird ein Wohncontainer getestet

Expedition "Uhrwerk Ozean"
Forschungszeppelin nimmt die Ostsee ins Visier

Das Gold der ...

Text zuklappenDoping-Skandal im russischen Sport
Gesprächsgast: Sportmediziner Perikles Simon

Wohnen auf dem Mars
In Spanien wird ein Wohncontainer getestet

Expedition "Uhrwerk Ozean"
Forschungszeppelin nimmt die Ostsee ins Visier

Das Gold der Wikinger
Hobby-Archäologen entdecken Goldringe in Jütland

nano-Rätsel und -Lösung


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:06
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit extra: Making Heimat

Der Aufbruch der Architekten

Moderation: Tina Mendelsohn

Ganzen Text anzeigenBezahlbare Wohnungen sind rar, die Städte Europas platzen aus allen Nähten. Und das nicht erst, seit hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind.

Wir brauchen neue Lösungen für eine Welt, die rasant in Bewegung geraten ist. Die sucht jetzt auch die ...

Text zuklappenBezahlbare Wohnungen sind rar, die Städte Europas platzen aus allen Nähten. Und das nicht erst, seit hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind.

Wir brauchen neue Lösungen für eine Welt, die rasant in Bewegung geraten ist. Die sucht jetzt auch die Architekturbiennale in Venedig unter dem Titel "Reporting from the Front".

Seit der Bauhaus-Bewegung war sozialer Wohnungsbau selten wieder so im Fokus wie jetzt. Statt um Prestige-Bauten machen sich Star-Architekten jetzt auch Gedanken zur Unterkunft der Massen. Der Chefkurator der kommenden Architekturbiennale, Alejandro Aravena, hat die soziale Aufgabe der Architektur ins Zentrum gestellt.

Wie bezahlbare Architektur innovative Lösungen für die Elendsviertel weltweit bieten kann, hat Pritzker-Preisträger Alejandro Aravena schon eindrucksvoll gezeigt. Jetzt hat er die internationale Architektenwelt aufgerufen, Vorschläge für ein besseres und gerechteres Zusammenleben zu machen, dafür auch die Kreativität, die Energie und den Überlebenswillen von Migranten und Benachteiligten zu nutzen.

"Kulturzeit-Extra" stellt die neuen Ideen zum Leben in den Städten vor und spricht mit Architekten und Stadtplanern über die Zukunft des Wohnens. Es gibt einen Bericht von der Hauptausstellung "Reporting from the Front". Mehrere Länderpavillons haben dort Architektur für Flüchtlinge in den Mittelpunkt gestellt, auch der deutsche Pavillon, gestaltet vom Architekturmuseum Frankfurt. In "Kulturzeit extra: Making Heimat" werden konkrete Bauvorhaben zu ästhetisch gelungenen Lösungen für schnelle und kostengünstige Unterkünfte vorgestellt. Der österreichische Pavillon zeigt mit "Orte für Menschen" Projekte, die vorhandenen Leerstand für neue Wohnquartiere nutzen.

In "Kulturzeit-Extra" zur Zukunft des Wohnens soll es aber auch um neue Ideen zum Leben in unseren Städten gehen. Unser Alltag hat sich verändert, die Mobilität, die Technik, die Arbeitsbedingungen und die individuellen Lebensformen - nur der Wohnungsbau hat sich kaum verändert. Welche neuen Perspektiven gibt es für ein Zusammenleben unter den modernen Bedingungen? Ob Wohnflatrates, variable Räume oder gemeinschaftlich genutzter Raum in großen Wohnhäusern - die Immobilien werden mobil!

Tina Mendelsohn spricht im Studio live mit Gästen aus Architektur, Kunst und Baugeschichte


9:49
VPS 09:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenDoping-Skandal im russischen Sport
Gesprächsgast: Sportmediziner Perikles Simon

Wohnen auf dem Mars
In Spanien wird ein Wohncontainer getestet

Expedition "Uhrwerk Ozean"
Forschungszeppelin nimmt die Ostsee ins Visier

Das Gold der ...

Text zuklappenDoping-Skandal im russischen Sport
Gesprächsgast: Sportmediziner Perikles Simon

Wohnen auf dem Mars
In Spanien wird ein Wohncontainer getestet

Expedition "Uhrwerk Ozean"
Forschungszeppelin nimmt die Ostsee ins Visier

Das Gold der Wikinger
Hobby-Archäologen entdecken Goldringe in Jütland

nano-Rätsel und -Lösung


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10:17
VPS 10:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Riverboat

Die MDR-Talkshow

Moderation: Kim Fisher, René Kindermann

Ganzen Text anzeigenUrsula Karusseit
Schauspielerin

Andreas Bourani
Sänger und Musiker

Andy Borg
Sänger, Entertainer, Moderator

Uwe Steimle
Schauspieler und Kabarettist

Jenny Jürgens
Schauspielerin, Tochter von Udo

Mirja ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenUrsula Karusseit
Schauspielerin

Andreas Bourani
Sänger und Musiker

Andy Borg
Sänger, Entertainer, Moderator

Uwe Steimle
Schauspieler und Kabarettist

Jenny Jürgens
Schauspielerin, Tochter von Udo

Mirja Boes
Star-Comedian

Marco Girnth
"SOKO-Leipzig"-Schauspieler

Holger Stromberg
Koch der Fußball-Nationalmannschaft


(ARD/MDR)


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12:21
VPS 12:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

sonntags

Pflege bis zum Umfallen

Moderation: Andrea Ballschuh

Ganzen Text anzeigenAngesichts des demografischen Wandels stellt sich die dringliche Frage: Wer kann die Pflege leisten und wer kann sie bezahlen?

Pflege hat ein negatives Image, dabei ist die Pflege, das heißt, das Kümmern umeinander, Grundlage unseres gesellschaftlichen Miteinanders. ...

Text zuklappenAngesichts des demografischen Wandels stellt sich die dringliche Frage: Wer kann die Pflege leisten und wer kann sie bezahlen?

Pflege hat ein negatives Image, dabei ist die Pflege, das heißt, das Kümmern umeinander, Grundlage unseres gesellschaftlichen Miteinanders. Die Sendung erzählt von Menschen, die pflegen und solchen, die gepflegt werden müssen -unter unterschiedlichen Bedingungen.


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12:49
VPS 12:50

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Grand Canyon, USA

Panorama der Erdgeschichte

Film von Goggo Gensch

Ganzen Text anzeigenEin Flug über den Rand des Grand Canyon, diesen gewaltigen Einschnitt in die Erdkruste, ist überwältigend, der Anblick der Schlucht dramatisch.

Es gibt tiefere und engere Schluchten, aber so grandios wie der Grand Canyon, so ehrfurchtgebietend, so faszinierend und ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenEin Flug über den Rand des Grand Canyon, diesen gewaltigen Einschnitt in die Erdkruste, ist überwältigend, der Anblick der Schlucht dramatisch.

Es gibt tiefere und engere Schluchten, aber so grandios wie der Grand Canyon, so ehrfurchtgebietend, so faszinierend und so berühmt ist keine zweite. Im Nordwesten Arizonas gelegen, ist er 1,8 Kilometer tief, 450 Kilometer lang und bis zu 30 Kilometer breit.

Geologen schätzen, dass sich das Gebiet in den vergangenen 40 bis 50 Millionen Jahren herausgebildet hat. Für die europäischen Eroberer war der Canyon jahrhundertelang unbezwingbares Niemandsland. Erst 1869 erforschte Major John Wesley Powell auf einer legendären Befahrung des Colorado das Innere der großen Schlucht. Er gab ihr auch den Namen "Grand Canyon". Heute ist der Grand Canyon zusammen mit dem Empire State Building der am meisten besuchte Ort der Vereinigten Staaten. Fünf Millionen Menschen kommen jedes Jahr.

"Treten Sie an den Rand des Grand Canyon, schauen Sie hinab, immer tiefer in seine erschreckenden Abgründe. Dann erfahren Sie ihre eigene, völlige Bedeutungslosigkeit." So die amerikanische Psychologin M.E. Hart über die Wirkung dieses Naturwunders. Für Simone de Beauvoir galt der Grand Canyon als "geheimnisvolles Inbild aller Landschaften".


(ARD/SWR)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:16
VPS 13:15

Notizen aus dem Ausland

Roboteranzug - außendienst Japan


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13:21
VPS 13:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Tier und wir

Einblicke in ein widersprüchliches Verhältnis

Film von Simon Christen

Ganzen Text anzeigenEs gibt Tiere, die Menschen lieben. Und es gibt Tiere, die sie essen. Mit anderen Worten: Die Beziehungen zwischen Mensch und Tier sind widersprüchlich.

Inwiefern offenbaren sich die Menschen durch ihren Umgang mit Tieren? Der forensische Psychiater Frank Urbaniok ...

Text zuklappenEs gibt Tiere, die Menschen lieben. Und es gibt Tiere, die sie essen. Mit anderen Worten: Die Beziehungen zwischen Mensch und Tier sind widersprüchlich.

Inwiefern offenbaren sich die Menschen durch ihren Umgang mit Tieren? Der forensische Psychiater Frank Urbaniok sagt, das menschliche Verhalten sei Ausdruck der Persönlichkeit, man müsse nur genau hinschauen. Filmemacher Simon Christen tat dies.

Immer mehr Menschen nehmen Tiere als Wesen wahr, die ein Bewusstsein haben, einen Willen und Gefühle. Sie sind davon überzeugt, dass Tiere den Menschen sehr ähnlich sind - und dass man sie entsprechend behandeln sollte. Anderseits hat die moderne Gesellschaft die Tötung von Tieren in einem gewaltigen Ausmaß perfektioniert. Und die meisten Menschen scheinen diesen Widerspruch problemlos auszuhalten. Wie ist dieses widersprüchliche Verhalten zu erklären? Und was verrät es über uns Menschen?

Simon Christen erzählt die Geschichten von drei Menschen, die täglich im Kontakt mit Tieren stehen. Landwirt Reto Weber hat eine enge Beziehung zu seinen Kühen. Wie kann er gleichzeitig davon leben, deren Nachwuchs zu mästen und dem Metzger ans Messer zu liefern? Helen Gerber fühlt sich Tieren seit Kindertagen sehr nahe. Daraus hat sie einen Beruf gemacht: Sie ist Tierkommunikatorin, unterhält sich also professionell mit Vierbeinern. Wenn Reden allerdings nicht mehr geholfen hat, hat sie auch schon Tiere getötet. Und Jäger Martin Bühlmann sagt von sich, er habe Tiere gerne - viele von ihnen sogar zum Fressen gerne, auch Katzen. Das war für ihn nie ein Widerspruch.


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14:11
VPS 14:10

unterwegs - Vancouver

Olympia, Großstadtindianer und Lebensqualität

Moderation: Andrea Jansen

Ganzen Text anzeigenIn Sachen Lebensqualität ist Vancouver in Nordamerika nicht zu schlagen. Bei allen Rankings belegt die drittgrößte Stadt Kanadas Spitzenplätze.

Tatsächlich sind die Lebensbedingungen in der Zwei-Millionen-Metropole hervorragend. In keiner anderen Großstadt ist ...

Text zuklappenIn Sachen Lebensqualität ist Vancouver in Nordamerika nicht zu schlagen. Bei allen Rankings belegt die drittgrößte Stadt Kanadas Spitzenplätze.

Tatsächlich sind die Lebensbedingungen in der Zwei-Millionen-Metropole hervorragend. In keiner anderen Großstadt ist die Natur so kurz von Downtown entfernt wie in Vancouver. So kommt es, dass man mitten in der Stadt auf Indianer und Park-Ranger trifft.

Auch kann man in der Mittagspause kurzerhand das Snowboard unter die Füße schnallen. Sportverrückte Menschen aus der ganzen Welt zieht es in die Stadt.

Vor den Olympischen Winterspielen 2010 begab sich Filmemacherin Andrea Jansen auf die Spurensuche nach der indianischen Kultur der First Nations. Sie traf auf einen Schweizer Landwirt, der sich in Kanada seinen großen Lebenstraum erfüllt hat, und wagte sich in voller Eishockey-Montur aufs Glatteis.


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14:53
VPS 14:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Paris, da will ich hin!

mit Michael Friemel

Film von Maria C. Schmitt

Ganzen Text anzeigenModerator Michael Friemel ist unterwegs in einer der aufregendsten Städte der Welt: Paris. Er entdeckt Orte, die so geheim sind, dass sie außer den Parisern niemand kennt.

Begleitet wird er dabei vom Stuttgarter Maler Thitz, der eigens für diese Sendung eins seiner ...
(ARD/SR)

Text zuklappenModerator Michael Friemel ist unterwegs in einer der aufregendsten Städte der Welt: Paris. Er entdeckt Orte, die so geheim sind, dass sie außer den Parisern niemand kennt.

Begleitet wird er dabei vom Stuttgarter Maler Thitz, der eigens für diese Sendung eins seiner vielschichtigen Tüten-Bilder gemalt hat.

Hippe Viertel im Wandel, wie die Straßen rund um den Canal St. Martin, oder der Park des Butte Chaumont mit Felsen, Grotten und einer Hängebrücke von Gustave Eiffel: Michael Friemel zeigt die französische Metropole jenseits von Hektik und Stress. Wie viele Pariser schwingt auch er sich aufs Rad und erlebt beim Ausleihen an einer der 1.200 Fahrradstationen einige Überraschungen. Er besucht das neueste und ausgefallenste Museum der Stadt - "eine Wolke aus Glas", erbaut von Stararchitekt Frank Gehry.

Zusammen mit Reiseführerin Marie Segura macht Michael Friemel eine kulinarische Tour durch exotische Märkte und Restaurants. Und in der berühmten Rue Daguerre findet er wahre Geschichten aus dem Französisch-Buch seiner Schulzeit.


(ARD/SR)


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15:24
VPS 15:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Inn - Der grüne Fluss aus den Alpen

Film von Franz Hafner

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenIn Mitteleuropa ist der Inn der längste Nebenfluss der Donau, er durchfließt auf 520 Kilometern Länge drei Länder: Schweiz, Österreich und Deutschland. Dabei zeigt er viele Gesichter.

Mal ist er ein glasklarer Gletscherbach, dann ein tosender Wasserfall, der ...
(ORF)

Text zuklappenIn Mitteleuropa ist der Inn der längste Nebenfluss der Donau, er durchfließt auf 520 Kilometern Länge drei Länder: Schweiz, Österreich und Deutschland. Dabei zeigt er viele Gesichter.

Mal ist er ein glasklarer Gletscherbach, dann ein tosender Wasserfall, der turmhoch zu Tal stürzt. Dann bildet er wieder eine idyllische Seenkette, die von zahlreichen Dreitausendern gesäumt wird.

Der Fluss hat im Laufe der Jahrtausende die Landschaft verändert. Er hat Felsschluchten, Sandinseln, Flussschlingen, Feuchtgebiete und Auwälder geschaffen. Ehe er in Passau in die Donau mündet, macht er viele Verwandlungen durch: Aus dem ungestümen, wilden Gebirgsbach wird über viele Flusskilometer ein gezähmter, industriell genutzter Fluss, der schließlich wieder zurück zur Natur findet, um artenreichen Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu bieten. Am Inn liegen Naturparadiese und Kulturregionen. Der Fluss wurde reguliert, sein Flusslauf hat sich verändert und an ihm wurden Kraftwerke gebaut, die Einfluss auf die Tier- und Pflanzenwelt nehmen.


(ORF)


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16:08
VPS 16:05

Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Wildnis am Strom - Nationalpark Donau-Auen

Film von Franz Hafner

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDer Nationalpark Donau-Auen ist einzigartig in vieler Hinsicht: Beginnend in Wien reicht er bis vor die Tore von Bratislava und verbindet die beiden Hauptstädte miteinander.

Auf über 36 Kilometern Länge schützt der Nationalpark eine der letzten freien ...
(ORF)

Text zuklappenDer Nationalpark Donau-Auen ist einzigartig in vieler Hinsicht: Beginnend in Wien reicht er bis vor die Tore von Bratislava und verbindet die beiden Hauptstädte miteinander.

Auf über 36 Kilometern Länge schützt der Nationalpark eine der letzten freien Fließstrecken der Donau und gleichzeitig die letzte große Auenlandschaft Mitteleuropas. Beeindruckend ist die Vielfalt der Lebensräume, die hier zu finden ist.

Außergewöhnlich ist die Zahl der Tiere und Pflanzen, die hier überleben können. Seit der Gründung des Nationalparks im Jahr 1996 wird versucht, die Au wieder stärker an die Donau anzubinden: Ufer wurden rückgebaut, Altarme miteinander verbunden und Treidelwege am Fluss gesenkt. Diese Maßnahmen zeigen Wirkung.

Der Film erzählt von der neuen, alten Aulandschaft, vom steten Wandel, der alleine das Überleben der Aubewohner ermöglicht und von den großen und kleinen Ereignissen, die das Jahr im Nationalpark bestimmen.


(ORF)


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16:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Donau - Lebensader Europas (1/2)

Vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer

Film von Rita und Michael Schlamberger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenWilde Natur und moderne Zivilisation, romantische Auen und hektische Großstädte - die Donau ist ein Fluss der Kontraste. Sie durchquert 19 Länder Europas.

Sie ist das internationalste Fluss-System der Welt. Die Donau bestimmt das Landschaftsbild und das Leben der ...
(ORF)

Text zuklappenWilde Natur und moderne Zivilisation, romantische Auen und hektische Großstädte - die Donau ist ein Fluss der Kontraste. Sie durchquert 19 Länder Europas.

Sie ist das internationalste Fluss-System der Welt. Die Donau bestimmt das Landschaftsbild und das Leben der Menschen und der Tiere. Berühmte Kulturlandschaften, wie die Wachau, werden von ihr ebenso geprägt wie große Städte - Wien, Budapest, Bratislava, Belgrad.

Dazwischen aber hat sich der große Strom seine Ursprünglichkeit bewahrt - in großen Naturlandschaften wie den Donauauen, der Puszta oder dem beeindruckenden Delta, das ins Schwarze Meer mündet.


(ORF)


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17:41
VPS 17:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Donau - Lebensader Europas (2/2)

Zwischen Flut und Frost

Film von Rita und Michael Schlamberger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenÜberschwemmungen im Sommer, Eisstöße im Winter - die Extreme der Jahreszeiten beeinflussen auch den Charakter der Donau, deren Wassermassen aus den Zuflüssen der Alpen gespeist werden.

Sie ist ein Fluss mit vielen Gesichtern, der aufgrund seiner Mächtigkeit Natur ...
(ORF)

Text zuklappenÜberschwemmungen im Sommer, Eisstöße im Winter - die Extreme der Jahreszeiten beeinflussen auch den Charakter der Donau, deren Wassermassen aus den Zuflüssen der Alpen gespeist werden.

Sie ist ein Fluss mit vielen Gesichtern, der aufgrund seiner Mächtigkeit Natur und Zivilisation nachhaltig beeinflusst. In den Aulandschaften und im Delta sorgt das Hochwasser für fruchtbares Leben, für Städte und Ansiedlungen ist es eine Bedrohung.

Nur selten noch lebt der Mensch so im Einklang mit dem Wechselspiel des Wassers wie im kroatischen Dorf Cigoc, inmitten eines Auwalds. Hier verliert der Fluss seine zerstörerische Kraft, weil er sich ausbreiten kann.


(ORF)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenEinfach Leben retten
"Sea Watch" trotzt auch rauer See

"Legal Highs"
Gefährliche Kräutermischungen

Weder Eiche noch Buche suchen ...
Kein Schutz vor Blitzschlag

Bionisches Auge
Erfahrungen mit der ...

Text zuklappenEinfach Leben retten
"Sea Watch" trotzt auch rauer See

"Legal Highs"
Gefährliche Kräutermischungen

Weder Eiche noch Buche suchen ...
Kein Schutz vor Blitzschlag

Bionisches Auge
Erfahrungen mit der Chip-Kamera

Hörenswürdigkeiten
Der blinde Klangforscher W. Fasser


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Koalition einig bei Erbschaftsteuer
Strengere Regeln für Firmenerben

Vorbereitungen auf den Brexit
EU vor der britischen Entscheidung

65 Millionen Flüchtlinge weltweit
Reportage aus dem Lager Dadaab


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19:21
VPS 19:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Das Flüchtlingslager Dadaab
Kenia droht mit der Schließung
Gespräch mit Ben Rawlence

Christo und die Floating Piers
Ansturm auf schwimmende Stege

Dinge, die es (so) nicht mehr gibt
Die Suche nach der vergangenen Zeit


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Old Burma Road (1/6)

Von Kumming nach Dali

Unterwegs mit Barbara Lüthi

Ganzen Text anzeigenBarbara Lüthi entdeckt, dass die Old Burma Road, die den Briten und Chinesen im Zweiten Weltkrieg als Versorgungsstraße diente, auch heute wieder eine wichtige geopolitische Rolle spielt.

Die sechsteilige Reise entlang der legendären Old Burma Road führt ...

Text zuklappenBarbara Lüthi entdeckt, dass die Old Burma Road, die den Briten und Chinesen im Zweiten Weltkrieg als Versorgungsstraße diente, auch heute wieder eine wichtige geopolitische Rolle spielt.

Die sechsteilige Reise entlang der legendären Old Burma Road führt Südostasienkorrespondentin Barbara Lüthi und ihr Team durch drei faszinierende und hochaktuelle Länder: China, Burma und Indien.

Die Reise beginnt in der südchinesischen Stadt Kunming, der Partnerstadt von Zürich. Kunming hat sich in den letzten Jahrzehnten von einer gemütlichen Kleinstadt zu einer großen Metropole gewandelt. Barbara Lüthi geht Traditionellem nach, besucht aber auch den gigantischen neuen Stadtteil Chenggong, der in wenigen Jahren aus dem Boden gestampft wurde.

Die Old Burma Road führt durch die kulturell vielfältigste Provinz Chinas, Yunnan. "Hier zeigt sich China von seiner schönsten und unbekanntesten Seite", sagt Barbara Lüthi. Mit ihrem Team trifft sie interessante Menschen, die sich mutig für ihre Überzeugungen einsetzen. In der Stadt Dali schafft die große Distanz zu Peking einen einzigartigen Freiraum für Kreative, die sich den Regeln des Zentralkomitees nicht unterordnen wollen. Ein Künstler, der in seinem einzigartigen Museum lebt und zwischen New York und Dali pendelt, erzählt ihr beim Atelierbesuch vom Spagat zwischen den beiden Welten.

Lüthi trifft beeindruckende Aussteiger, etwa das Journalistenpaar, das wegen seiner investigativen und mutigen Publikationen vor der Zensurbehörde Pekings geflohen ist und nun ein Gasthaus betreibt. Beim Treffen mit Brian Linden, der schon als einer der zehn einflussreichsten Ausländer in China bezeichnet wurde, erfährt sie, wieso dieser - trotz unzähliger Hürden - sich nicht davon abbringen lässt, seinen Traum in diesem Land zu verwirklichen, und mit sanfter Diplomatie zwischen Westen und Osten vermitteln will.


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20:58
VPS 20:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Old Burma Road (2/6)

Von Dali nach Ruili

Unterwegs mit Barbara Lüthi

Ganzen Text anzeigenIhre Reise entlang der Old Burma Road führt Barbara Lüthi in dieser Folge durch eine der vielfältigsten Provinzen Chinas, durch Yunnan.

In China leben 56 ethnische Minderheiten, die Naxi sind eine davon. Barbara Lüthi besucht eine solche Familie, deren Kultur ...

Text zuklappenIhre Reise entlang der Old Burma Road führt Barbara Lüthi in dieser Folge durch eine der vielfältigsten Provinzen Chinas, durch Yunnan.

In China leben 56 ethnische Minderheiten, die Naxi sind eine davon. Barbara Lüthi besucht eine solche Familie, deren Kultur bedroht ist. Diese setzt auf Ökotourismus, um die Abwanderung zu verhindern.

Sie trifft auch eine Orchideenschützerin, die sich für mehr Biodiversität und Nachhaltigkeit engagiert und sich dabei von einem Tao-Meister beraten lässt.
An der Old Burma Road besichtigt Barbara Lüthi auch ein unbekanntes Mahnmal, das an die Gräueltaten der japanischen Besetzer während des Zweiten Weltkriegs erinnert: ein Bordell, in dem Frauen zur Prostitution gezwungen wurden.

Auf dem Weg nach Burma, dem heutigen Myanmar, erreicht sie mit ihrem Team den chinesischen Grenzort Ruili. Hier boomt das Geschäft mit Jade aus dem Nachbarland Burma. Jade ist in China seit Jahrhunderten begehrt und wird als Symbol von Glück und Reichtum gehandelt. Ein Juwelier zeigt seine wertvollsten Stücke, die Millionen Franken kosten, und Jadeschmuggler erzählen von ihrer riskanten Arbeit.

In einem Flüchtlingslager der Kachin-Minderheit erfährt Barbara Lüthi zudem erschütternde Geschichten der Vertriebenen - und von deren Hoffnung, dass es ihren Kindern besser gehen soll.


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21:41
VPS 21:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Old Burma Road (3/6)

Von Hsipaw nach Mandalay

Unterwegs mit Barbara Lüthi

Ganzen Text anzeigenNach China erreicht Barbara Lüthi Burma, heute offiziell Myanmar genannt. Das Land hat sich erst vor wenigen Jahren von einer Militärdiktatur in eine zivile Übergangsregierung gewandelt.

Die Old Burma Road führt sie nach Hsipaw, einer beschaulichen Kleinstadt im ...

Text zuklappenNach China erreicht Barbara Lüthi Burma, heute offiziell Myanmar genannt. Das Land hat sich erst vor wenigen Jahren von einer Militärdiktatur in eine zivile Übergangsregierung gewandelt.

Die Old Burma Road führt sie nach Hsipaw, einer beschaulichen Kleinstadt im Osten. Hier folgt sie den Spuren des letzten Shan-Prinzen und dessen österreichischer Frau - eine dramatische Liebesgeschichte ohne Happy End.

Der Prinz, der sich für mehr Rechte für sein Volk einsetzte, war der autoritären Militärregierung ein Dorn im Auge. Anfangs der 1960er Jahre wurde er verschleppt und ist seitdem verschollen. Bis heute denken viele Shan mit Wehmut an ihn. Burma ist ein Zwerg zwischen den zwei Giganten China und Indien - aber beide Nationen sind begierig auf seine vielen Rohstoffe. Wie groß dieser Hunger nach Öl und Gas ist, zeigt sich Lüthi, als sie Menschen trifft, die ihr Land für den Bau einer Pipeline verkauft haben. Angesichts des kurzfristigen Gewinns vergessen diese aber, dass ihnen am Ende nichts bleibt, als wegzuziehen.

Eine spannende Zugreise führt die reisende Reporterin weiter nach Pyin Oo Lwin, der ehemaligen Sommerresidenz der britischen Kolonialherren. Ein Autor und Zeitzeuge zeigt ihr deren Erbe. Er ist bis heute überzeugt, dass Burma bis heute eine Kolonie sei, allerdings unter der Herrschaft der Chinesen.

Die nächste Station der Reise ist Mandalay, die ehemalige Königstadt. Hier begleitet Lüthi eine junge Frau, deren Eltern sie im Zug kennengelernt hat. Zusammen feiert man den Universitätsabschluss der Tochter - für alle ein großer Tag. Mandalay ist aber auch die Stadt der Goldschläger, die in mühseliger Arbeit von Hand hauchdünne Goldfolien herstellen. Diese werden für die Verehrung Buddhas verwendet. Ein Werkstattbesuch gibt Einblick in einen der ältesten Berufe der Welt.

Im berühmten Kloster Mahagandayon trifft Lüthi Mönch Ashin Kelasa. Er hat unter anderem ein Buch über Buddhismus und Demokratie verfasst und unterweist Europäerinnen und Europäer in Meditation und buddhistischer Lebensweise. Burma wird eines Tages eine Demokratie sein, davon ist er überzeugt. Allerdings habe es noch einen langen Weg vor sich.


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22:24
VPS 22:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Old Burma Road (4/6)

Von Bagan nach Yangon

Unterwegs mit Barbara Lüthi

Ganzen Text anzeigenDer wohl magischste Ort der ganzen Reise entlang der legendären Old Burma Road ist das Pagodenfeld der alten Königsstadt Bagan in Myanmar mitten in der Steppe.

Die sechsteilige Reise führt Südostasienkorrespondentin Barbara Lüthi und ihr Team durch drei ...

Text zuklappenDer wohl magischste Ort der ganzen Reise entlang der legendären Old Burma Road ist das Pagodenfeld der alten Königsstadt Bagan in Myanmar mitten in der Steppe.

Die sechsteilige Reise führt Südostasienkorrespondentin Barbara Lüthi und ihr Team durch drei faszinierende und hochaktuelle Länder: China, Burma und Indien.

Ein Ballonflug bei Sonnenaufgang über die Hauptstadt des ersten burmesischen Reiches ist ein Höhepunkt. Dass ein chinesischer Tourist dabei seiner Verlobten einen Heiratsantrag macht, ist für alle eine Überraschung.

Auch die nächste Station, der Inle-See, ist Pflichtprogramm für Burma-Reisende. Lüthi besucht hier die Familie eines Fischers, die noch immer so lebt wie ihre Vorfahren. Sie begleitet den Vater frühmorgens auf den See und wird von ihnen zum Essen eingeladen. Dabei erfährt sie, welche Folgen der Tourismusboom auf Mensch und Tier hat. Schließlich erreicht Barbara Lüthi mit dem Team die ehemalige Hauptstadt Yangon, die früher Rangun hieß. Sie lernt einen Dissidenten und dessen Frau kennen und erfährt, wieso er bis heute große Risiken eingeht, um sich für ein demokratisches Burma einzusetzen.

Auch Mo Hom, eine erfolgreiche Designerin, die jahrelang in New York gearbeitet hat, engagiert sich für ihre Vision eines besseren Landes. Als dieses sich 2011 öffnete, kehrte sie in ihre Heimat zurück. Die erfolgreiche Geschäftsfrau, die auch Uniformen für Fluggesellschaften herstellt, bildet Frauen aus, die ohne sie kaum eine Chance auf einen Arbeitsplatz hätten.

Eine für Barbara Lüthi unvergessliche Begegnung ist die mit dem Chefredaktor der Democratic Voice of Burma, einer Radio- und Fernsehstation mitten in Yangon. Zusammen mit seinem Team sorgte der mutige Journalist jahrzehntelang dafür, dass die Welt von den Gräueltaten des früheren Militärregimes erfuhr. Im Gespräch mit Lüthi erklärt er die heutige Situation im Land, kurz vor den Wahlen im November 2015.

Auf ein besonderes Abenteuer lässt sich Barbara Lüthi ein, als sie Lone Chaw besucht. Der ehemalige Champion in Lethwei-Kickboxen erzählt ihr mehr über den Nationalsport Burmas und fordert sie gleich selber auf, in den Ring zu steigen.


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23:06
VPS 23:05

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Old Burma Road (5/6)

Von Assam nach Darjeeling

Unterwegs mit Barbara Lüthi

Ganzen Text anzeigenNach China und Myanmar, dem früheren Burma, bereist Barbara Lüthi die größte Demokratie der Welt: Indien. Assam in Nordindien ist eine Gegend, wo kaum je ein Tourist hinkommt.

Nach einer Fahrt auf dem heiligen Fluss Brahmaputra besucht sie die größte Flussinsel ...

Text zuklappenNach China und Myanmar, dem früheren Burma, bereist Barbara Lüthi die größte Demokratie der Welt: Indien. Assam in Nordindien ist eine Gegend, wo kaum je ein Tourist hinkommt.

Nach einer Fahrt auf dem heiligen Fluss Brahmaputra besucht sie die größte Flussinsel der Welt, Majuli Island. Aber die Insel ist von der fortschreitenden Erosion bedroht, und die Bewohner wissen, dass ihr Zuhause bis in 20 Jahren vielleicht nicht mehr existiert.

Majuli Island ist für die Hindus in Assam auch ein bekannter Pilgerort. Die 20 Klöster, die sogenannten Satras, sind alle auch Hüter alter Tanztraditionen. Vorgeführt werden die Tänze von Knaben, die dem Kloster von den Eltern gespendet wurden. Auf ihrem Besuch erfährt Barbara Lüthi mehr über den Hintergrund dieser Tradition.

Der Name einer Bootklinik mit dem Namen Hoffnung ist Programm. Doktor Juganta Kumar Deori und sein Team helfen Menschen, die am Brahmaputra leben und medizinisch völlig unterversorgt sind. Vier Mal im Monat fährt er in abgelegene Gegenden und wird von den Kranken bereits sehnlichst erwartet.

Zurück auf dem Festland besucht die Reporterin in Jorhat eine Schule. Alle hier wissen, wie wichtig eine gute Ausbildung ist, um der Armut zu entkommen. Sie lernt Barnali, ein elfjähriges, aufgewecktes Mädchen, kennen, das einen großen Traum hat. Sie will Frauen vor gewalttätigen Männern schützen. Wie sie das machen will, erzählt sie Barbara Lüthi bei sich zu Hause.

Der Kaziranga-Nationalpark ist bekannt als Schutzgebiet zahlreicher Tierarten und steht auf der Liste des Unesco-Weltkulturerbes. Das vom Aussterben bedrohte Panzernashorn ist nur eine Attraktion. Tierschützer wie Bashkar Barua setzen sich ein für den Erhalt der Tiere und tun alles, um sie vor Wilderern zu schützen - allerdings nicht immer erfolgreich.

Eine Zugfahrt mit einer alten Dampflokomotive, die noch die Engländer ins Land gebracht haben, bringt Lüthi und ihr Team in das wohl bekannteste Teeanbaugebiet der Welt, Darjeeling. Hier folgt sie den Spuren des weltberühmten Sherpa Tenzin Norgay, der zusammen mit Sir Edmund Hillary den Mount Everest bezwang. Ein Besuch bei seinem Sohn, welcher den Nachlass des berühmten Sherpas bewahrt, ist eine weitere eindrückliche Begegnung auf dieser Reise.


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23:50
VPS 23:45

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Old Burma Road (6/6)

Von Darjeeling nach Kolkata

Unterwegs mit Barbara Lüthi

Ganzen Text anzeigenDie wohl berühmteste Teeplantage der Welt ist Darjeeling im Norden Indiens. Hier trifft Barbara Lüthi Ranjee Banarjee, dessen Familie seit vier Generationen eine Plantage besitzt.

Für den beliebten Tee werden Spitzenpreise bezahlt - davon haben die Teepflückerinnen ...

Text zuklappenDie wohl berühmteste Teeplantage der Welt ist Darjeeling im Norden Indiens. Hier trifft Barbara Lüthi Ranjee Banarjee, dessen Familie seit vier Generationen eine Plantage besitzt.

Für den beliebten Tee werden Spitzenpreise bezahlt - davon haben die Teepflückerinnen aber wenig. Darjeeling ist auch ein Anziehungspunkt für Immigranten aus Nepal, die auf der Suche nach Arbeit sind. Vor allem Frauen werden Opfer von Menschenhändlern.

Barbara Lüthi trifft eine furchtlose Frau, die sich den kriminellen Banden entgegenstellt.

Mit der legendären Indian Railways reist Lüthi nach Kolkata, dem früheren Kalkutta, Hauptstadt Westbengalens. Hier, wo arm und reich aufeinandertreffen, leben über 14 Millionen Menschen. Hier begleitet sie Rikschafahrer Manguar Jadhar, der an keinem Tag weiß, ob er einen Kunden und damit einen Verdienst haben wird oder nicht.

Es gibt aber auch Erfolgsgeschichten, wie diejenige des IT-Unternehmers Abishek Rungta, der 600 Angestellte beschäftigt und mit seinen Applikationen weltweit Geschäfte macht. Er ist überzeugt, dass im wirtschaftlichen Wettrennen der beiden Giganten China und Indien sein Land gewinnt. Dies erklärt er der reisenden Reporterin bei ihrem Besuch in seinem Imperium.

Mitten in Kolkata weht ein Hauch von Bollywood. In einem der zahlreichen Filmstudios wirft Lüthi einen Blick hinter die Kulissen der Erfolgssoap Koja Gori. Die weibliche Hauptrolle, die ein selbstbestimmtes, modernes Leben führen will, wurde zum Vorbild für hunderttausende junge Frauen. Lüthi trifft die Drehbuchautorin, die jeweils an vier Serien gleichzeitig arbeitet.

Gold hat in Indien schon immer eine wichtige Rolle gespielt, sowohl als Geldanlage wie auch als Schmuck- und Prestigeobjekt. Ein Goldhändler zeigt der Reporterin wertvolle Hochzeitscolliers und erklärt, wieso Frauen in der Vergangenheit der Mitgift wegen drangsaliert wurden und dass sich das nur langsam ändert.

Goldgeschmückt ist auch die Braut bei einer bengalischen Hochzeit. Rupsa und Anubhab haben sich ganz modern im Internet kennengelernt. Bei ihrer Vermählung aber müssen sie alten Traditionen folgen. Das Team begleitet das Hochzeitspaar beim Fest, das mehrere Tage dauert. Es bildet auch den Abschluss der sechsteiligen Serie durch drei Länder im Um- und Aufbruch.


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Der Bestatter (1/4)

Schweres Erbe

Darsteller:
Luc ConradMike Müller
Erika BürgisserSuly Röthlisberger
Anna-Maria GiovanoliBarbara Terpoorten-Maurer
Fabio TestiReto Stalder
Reto DörigSamuel Streiff
Paul OdermattChristoph Gaugler
Thomas SuterDominique Müller
Gertrud SuterCharlotte Schwab
Rolf LiechtiMarcus Signer
FeltschoniRahel Hubacher
Paul LarouxUeli Jäggi
Dr. Alois SemmelweisMartin Ostermeier
u.a.
Drehbuch: Dave Tucker
Regie: Markus Fischer

Ganzen Text anzeigenEine Tote auf dem Hühnerhof der Familie Suter bringt Kriminalbeamtin Anna-Maria Giovanoli und Bestatter Luc Conrad nach einem Jahr Funkstille wieder zusammen.

Die beiden waren einmal ein Paar – im richtigen Leben und im Beruf. Luc erkennt sofort, dass es beim Tod ...

Text zuklappenEine Tote auf dem Hühnerhof der Familie Suter bringt Kriminalbeamtin Anna-Maria Giovanoli und Bestatter Luc Conrad nach einem Jahr Funkstille wieder zusammen.

Die beiden waren einmal ein Paar – im richtigen Leben und im Beruf. Luc erkennt sofort, dass es beim Tod der schönen Celia Suter nicht mit rechten Dingen zugegangen ist, und mischt sich in die Polizeiarbeit ein – sehr zum Leidwesen von Anna-Maria.

Die schöne Celia Suter liegt tot mitten im Hühnerstall. Sie ist offenbar an einem Asthmaanfall erstickt, so der herbeigerufene Arzt. Bestatter Luc Conrad, bis vor einem Jahr Kommissar bei der Kantonspolizei, kann das nicht so recht glauben. Für ihn gibt es eindeutige Indizien, dass es sich beim Tod von Celia um Mord handelt. Die Polizei wird informiert und Luc staunt nicht schlecht, dass ausgerechnet seine frühere Partnerin – in Beruf und Bett – am Tatort auftaucht. Anna-Maria Giovanoli ist die Wiederbegegnung mit Luc unangenehm. Doch als Profi glaubt sie, private Dinge auf die Seite schieben zu können, und geht scheinbar unbeirrt den Spuren nach. Zu ihrem Leidwesen funkt ihr Luc aber immer wieder in die Ermittlungsarbeit hinein.

Während Anna-Maria und ihr Kollege Reto Dörig einen zwielichtigen Konkurrenten der Güggeli-Dynastie Suter ins Fadenkreuz bekommen, nimmt Luc die familiären Verhältnisse auf dem Suterhof genauer unter die Lupe. Dabei vernachlässigt er seine andere Kundschaft.

So droht das Bestattungsinstitut aufgrund der häufigen Abwesenheit des Chefs vor die Hunde zu gehen – das findet auf jeden Fall die rechte Hand von Luc, Erika Bürgisser. Sie arbeitet schon seit Jahrzehnten im Institut Conrad und vermisst den verstorbenen Seniorchef schmerzlich. Vor allem mit dem neuen Praktikanten kann sie sich nicht anfreunden. Fabio Testi ist spindeldürr, mit dunklen Augen, düster gekleidet – wie der leibhaftige Tod. Keine gute Werbung für das Institut Conrad, meint die treue Seele des Betriebes. Doch der junge Mann legt ungeahnte, bizarre Fähigkeiten an den Tag, Erika kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Der Mordfall, die damit verbundene Wiederbegegnung mit Anna-Maria, seinen alten Arbeitskollegen und Staatsanwalt Odermatt rufen das traumatische Erlebnis in Luc wach, das zu seinem Ausscheiden aus der Polizei führte. Der damalige Kommissar Luc Conrad war von seinem besten Freund Bernhard Mäder mitten in der Nacht zu einem Pontonier-Club am Ufer der Aare bestellt worden und hatte ihn dort mit einer tödlichen Schussverletzung vorgefunden. Der Mörder von Mäder wurde nie gefasst, die interne Untersuchung sprach Luc vom Tatverdacht frei. Der Zweifel an seiner Unschuld aber blieb. Bekommt der Bestatter endlich die Chance, sich zu rehabilitieren?

Redaktionshinweis: Die drei weiteren Folgen von "Der Bestatter" zeigt 3sat an den drei kommenden Abenden gegen 0.00 Uhr im Nachtprogramm.


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1:31
VPS 01:30

Videotext Untertitel

Gags, Gags, Gags - Highlights aus

"Willkommen Österreich 2014"

Mit Stermann & Grissemann

Ganzen Text anzeigenChristoph Grissemann hat seinen Kollegen Dirk Stermann in sein Tiroler Feriendomizil eingeladen um im gemütlichen Ambiente die Highlights ihrer Sendungen 2014 Revue passieren zu lassen.

Stargäste wie Herbert Grönemeyer, Larissa Marolt, Otto Schenk, Michael Niavarani ...
(ORF)

Text zuklappenChristoph Grissemann hat seinen Kollegen Dirk Stermann in sein Tiroler Feriendomizil eingeladen um im gemütlichen Ambiente die Highlights ihrer Sendungen 2014 Revue passieren zu lassen.

Stargäste wie Herbert Grönemeyer, Larissa Marolt, Otto Schenk, Michael Niavarani waren dabei. Die absurdesten österreichischen Kriminalfälle finden in dieser Rückblicks-Revue ebenso ihren Platz wie die unfreiwilligen Höhepunkte aus dem Nationalrat.

Auch dabei: die schönsten "Hoppalas" aus dem ORF-Programm und die Highlights aus den Rubriken von "maschek" und "Willkommen Österreich"-Außenreporter Hermes."

Willkommen Österreich" mit Dirk Stermann und Christoph Grissemann präsentiert mit dem sprühenden Charme der Abgeklärtheit provokante Themen und schwarzen Humor - fernab von Political Correctness.


(ORF)


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2:22
VPS 02:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Slowenien Magazin

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenLandschaftspark Kum
Vielfältige Tier- und Pflanzenwelt

Die Gebrüder Avsenik und Begunje
"Oberkrainer Sound" hat bis heute unzählige Anhänger

Bilderbuchautorin Lila Prap
Bücher in rund 35 Ländern weltweit

Karstplateau ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenLandschaftspark Kum
Vielfältige Tier- und Pflanzenwelt

Die Gebrüder Avsenik und Begunje
"Oberkrainer Sound" hat bis heute unzählige Anhänger

Bilderbuchautorin Lila Prap
Bücher in rund 35 Ländern weltweit

Karstplateau Snežnik
Mischung aus dinarischer und alpiner Pflanzenwelt

Handtaschenmuseum in Portorož
Das älteste der 500 Exemplare stammt aus dem 18. Jahrhundert


(ORF/3sat)


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2:47
VPS 02:45

Most Expensive Music Videos

Videomusik -  Musikvideos

Gestaltung: Anita Dollmanits

(aus der ORF/3sat-Reihe "clip")

Ganzen Text anzeigenSie dauern nur wenige Minuten und können so viel wie ein Kinofilm kosten: Musikvideos sind ein Multiplikator für den Erfolg einer Single, darum lohnen sich Aufwand und Investition zumeist.

Michael Jacksons Duett mit seiner Schwester Janet "Scream" kostete aufgrund ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenSie dauern nur wenige Minuten und können so viel wie ein Kinofilm kosten: Musikvideos sind ein Multiplikator für den Erfolg einer Single, darum lohnen sich Aufwand und Investition zumeist.

Michael Jacksons Duett mit seiner Schwester Janet "Scream" kostete aufgrund damals aufwendiger Spezialeffekte etwa sieben Millionen Dollar. Auf den nächsten Rängen folgen unter anderen Madonna, MC Hammer und Guns N' Roses. "clip" zeigt die teuersten Musikvideos.


(ORF/3sat)


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4:28
VPS 04:25

Superstars: U2

Videomusik - Musikvideos

(aus der ORF/3sat-Reihe "clip")

Gestaltung: Anita Dollmanits

Ganzen Text anzeigenMit Songs wie "Pride (In the Name of Love)", "With or Without You" und "I Still Haven't Found What I'm Looking For" ist die irische Band U2 bekannt geworden.

Immer wieder erheben U2 ihre Stimmen gegen Hungersnöte, Krieg, Aids und Armut in der Dritten Welt. Leadsänger ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenMit Songs wie "Pride (In the Name of Love)", "With or Without You" und "I Still Haven't Found What I'm Looking For" ist die irische Band U2 bekannt geworden.

Immer wieder erheben U2 ihre Stimmen gegen Hungersnöte, Krieg, Aids und Armut in der Dritten Welt. Leadsänger Bono transportiert in seinen Songs religiöse und politische Texte. Sowohl ihre Musik als auch das soziale Engagement der Band wurden mehrfach ausgezeichnet.

Die irische Rock-Band U2 wurde 1976 in Dublin gegründet und erhielt zwei Jahre später dank einer Talentshow den ersten Plattenvertrag. Ihr Erfolgsgeheimnis scheinen ihre Aufgeschlossenheit gegenüber neuen musikalischen Einflüssen, darunter Gospel, Industrial, Blues und Dance, sowie ihre Experimentierfreudigkeit bei Bühnenshows zu sein.

"Superstars: U2" aus der Reihe "clip" präsentiert unter anderen die U2-Songs "Pride (In the Name of Love)", "With or Without You" und "I Still Haven't Found What I'm Looking For", "Beautiful Day", "One", "Vertigo" und "Get on Your Boots".


(ORF/3sat)


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5:49
VPS 05:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Bonjour Bordeaux

Frankreichs neuer Geheimtipp

Film von Gert Anhalt

Ganzen Text anzeigenBordeaux – der Name steht für Weinkultur wie kein anderer. Doch lange galt die Metropole als schön, aber spießig. Jetzt ist sie Kult und wurde sogar zur beliebtesten Stadt Frankreichs gewählt.

Das alte Bordeaux glänzt mit seinen imposanten Bauten, von denen ...

Text zuklappenBordeaux – der Name steht für Weinkultur wie kein anderer. Doch lange galt die Metropole als schön, aber spießig. Jetzt ist sie Kult und wurde sogar zur beliebtesten Stadt Frankreichs gewählt.

Das alte Bordeaux glänzt mit seinen imposanten Bauten, von denen über 300 zum UNESCO Weltkulturerbe gehören. Daneben wurden in den letzten Jahren ganze Stadtviertel und der Hafen modernisiert. 70 000 Studenten sorgen für Leben in der Kneipenszene.

Die 250 000 Einwohner sind stolz auf ihre Geschichte und ihren historischen Stadtkern. Das Ufer der Garonne ist zu einer Trendmeile für Flaneure geworden. Das Aushängeschild aber ist und bleibt der Wein. Und ausgerechnet in der Branche, für die die Stadt weltberühmt ist, gibt es nun ein "Immigrationsproblem". Fast 130 Schlösser mit umliegenden Weinbergen sind inzwischen in chinesischer Hand. Nicht alle traditionsbewussten Winzer der Region sind darüber begeistert.

Zum Himmelfahrtstag lädt das ZDF seine Zuschauer zu einem Kurztrip in die alte Handelsmetropole - 600 Kilometer südwestlich von Paris - ein. Autor Gert Anhalt traf bei seinen Recherchen unter anderem einen jungen Koch, der im ältesten Lokal der Stadt kulinarische Klassiker neu interpretiert; einen wagemutigen Flusskapitän, der mit riesigen Bauteilen des Airbus A380 eine erschreckend niedrige antike Brücke passiert und einen Winzer aus Hongkong, der ein Chateau im Spitzenwein-Gebiet von Saint Emilion betreibt.