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November 2017
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Fronleichnam - Donnerstag, 26. Mai
Programmwoche 21/2016
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5:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

England - Im Königreich der Gärtner

Film von Frank Jahn

Ganzen Text anzeigenGärtnern ist für Engländer mehr als ein Hobby: Es ist Volkssport und eine Königsdisziplin. Der Film geht der grünen Obsession auf den Grund.

Englische Gärten sind weltberühmt. Englands Klima und Boden lassen die Blumen üppig blühen. Doch erst die Passion der ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenGärtnern ist für Engländer mehr als ein Hobby: Es ist Volkssport und eine Königsdisziplin. Der Film geht der grünen Obsession auf den Grund.

Englische Gärten sind weltberühmt. Englands Klima und Boden lassen die Blumen üppig blühen. Doch erst die Passion der englischen Gartenliebhaber macht das Land zum Königreich der Gärtner.


(ARD/NDR)


6:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Rückkehr des Wiedehopfs

Film von Stefan Polasek und Florian Berger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenUrsprünglich tief aus den Savannen Afrikas kommend, besucht jedes Jahr ein besonders auffälliger Gast die idyllische Weinbauregion am österreichischen Wagram: der Wiedehopf.

Er ist ein exotisch anmutender Vogel mit kuriosen Verhaltensweisen. Doch der ...
(ORF)

Text zuklappenUrsprünglich tief aus den Savannen Afrikas kommend, besucht jedes Jahr ein besonders auffälliger Gast die idyllische Weinbauregion am österreichischen Wagram: der Wiedehopf.

Er ist ein exotisch anmutender Vogel mit kuriosen Verhaltensweisen. Doch der unverwechselbare Vogel ist in ganz Europa zur bedrohten Art geworden, seine Population ist - außer in Spanien - stark rückläufig.

Dank engagierter Naturschutzmaßnahmen gibt es heute in der kleinen Region wieder stolze 88 Bruten mit 266 Jungvögeln. Was treibt den Wiedehopf an den Wagram? Bis vor circa zehn Jahren galt er in dieser Gegend praktisch als ausgestorben, bis sich der Tischler Manfred Eckenfellner eines kranken Wiedehopfjungvogels annahm und ihn wieder gesund pflegte. Dieser Tag markiert den Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft und einer bewundernswerten Erfolgsgeschichte.


(ORF)


7:26
VPS 07:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Murmeltiere: Zwerge mit Pfiff

Die Naturreportage aus der Schweiz

(aus der SRF-Reihe "NETZ NATUR")

Moderation: Andreas Moser

Ganzen Text anzeigenWer im Sommer in den Bergen wandert, kennt die drolligen Nager und ihre Pfiffe: Alpenmurmeltiere sind ein Wahrzeichen der alpinen Fauna. Trotzdem ist vieles über ihre Lebensweise unbekannt.

Tierfilmer Jost Schneider gewöhnte die Tiere durch seine geduldigen ...

Text zuklappenWer im Sommer in den Bergen wandert, kennt die drolligen Nager und ihre Pfiffe: Alpenmurmeltiere sind ein Wahrzeichen der alpinen Fauna. Trotzdem ist vieles über ihre Lebensweise unbekannt.

Tierfilmer Jost Schneider gewöhnte die Tiere durch seine geduldigen Dreharbeiten so gut an seine Nähe, dass er Szenen aus dem Leben einer Murmeltierfamilie in den Sankt Galler Alpen dokumentieren konnte.

Gerade geht die Sonne in der idyllischen Bergwelt auf der Potersalp auf. Kühe erheben sich, beginnen zu weiden. Frisch und munter verlassen auch die jungen Murmeltiere ihren Bau, schnuppern die kühle Bergluft und treffen sich zum grandiosen Spiel. Ihre Mutter "Dünnschwanz" ist wachsam - sie ist ein Tier mit einem besonderen Schicksal.

Doch die Heiterkeit in der Morgensonne hält nicht lange - schrille Pfiffserien des Vaters durchbrechen die friedliche Stimmung. Blitzschnell verschwindet die ganze Bande in ihrem Bau - diesmal ist noch alles gut gegangen. Der Fuchs zieht sich zurück.

Murmeltiere stammen ursprünglich aus Nordamerika und breiteten sich vor Jahrmillionen während der Eiszeit nach Asien und weiter nach Europa aus. Sie sind ursprünglich Bewohner arktischer Steppen und wurden mit der Klimaerwärmung nach der Eiszeit in Europa in die hohen, kühlen Lagen der Alpen abgedrängt. Seit je werden Murmeltiere in der Schweiz gejagt, wobei heute jährlich mehr als 10.000 Tiere erlegt werden. Nach wie vor wird das Murmeltierfleisch als Ragout zubereitet und das Murmeltieröl oder -fett als Heilmittel genutzt. Trotz vieler Verluste durch die Jagd und durch natürliche Feinde wie Steinadler, Fuchs oder Luchs gedeihen die Murmeltiere in den Alpen prächtig und bereiten vielen Wanderlustigen in den Bergen immer wieder Freude.


8:16
VPS 08:15

Wunderland: Das Schwarzbubenland

Eine Reise durch die Schweiz

Moderation: Nik Hartmann

Ganzen Text anzeigenCharakteristisch für das Schwarzbubenland sind die Hügelketten und Klusen des südlichen Faltenjuras. Imposante Kalksteinfelsen ragen aus den dichten Wäldern.

"Wunderland: Das Schwarzbubenland" besucht die einmalige Landschaft im Schweizer Kanton Solothurn. ...

Text zuklappenCharakteristisch für das Schwarzbubenland sind die Hügelketten und Klusen des südlichen Faltenjuras. Imposante Kalksteinfelsen ragen aus den dichten Wäldern.

"Wunderland: Das Schwarzbubenland" besucht die einmalige Landschaft im Schweizer Kanton Solothurn. Moderator Nik Hartmann geht mit dem Revierjäger Ueli Hänggi auf die Pirsch nach Wildschweinen, die sich tief im Gehölz verstecken.

Am Hausberg von Dornach, der Gempenfluh, zieht er den Klettergurt an, steigt die eindrucksvolle Felswand empor und erlebt einen einmaligen Sonnenuntergang über der Hügellandschaft. Das Schwarzbubenland ist auch ein Mekka der Heißluftballonfahrer. Nik Hartmann lässt sich die Chance nicht entgehen und fährt mit Dieter Iselin in die Lüfte, um sich die Gegend in aller Ruhe aus der Vogelperspektive anzuschauen.


9:00

Wunderland: Der Hohgant

Eine Reise durch die Schweiz

Moderation: Nik Hartmann

Ganzen Text anzeigenDer Hohgant im hinteren Emmental gilt als die Krone des Emmentals. Nördlich des Gebirgsstocks liegen der Schangnau, das Tal der Wasserbüffel, und der Eriz, das unbekannte Tal der Hochmoore.

Im Süden befindet sich Habkern mit der malerischen Lombachalp und den ...

Text zuklappenDer Hohgant im hinteren Emmental gilt als die Krone des Emmentals. Nördlich des Gebirgsstocks liegen der Schangnau, das Tal der Wasserbüffel, und der Eriz, das unbekannte Tal der Hochmoore.

Im Süden befindet sich Habkern mit der malerischen Lombachalp und den gewaltigen Höhlensystemen.

Moderator Nik Hartmann trifft dort Bauern, die wie ihre Väter und Großväter mit Pferden und Schlitten in den Wald fahren, um Holz zu schlagen. Im mystischen Hochmoor im Eriz erlebt er mitten in der Nacht mit einer Moorhexe die geheimnisvolle Moorlandschaft von ihrer schönsten Seite. Lange geheim waren auch die Bunker des Militärs im Hohgantgebiet. Tief im Berg entdeckt Nik verborgene Schätze in den alten Festungen. Noch faszinierender sind die riesigen natürlichen Höhlensysteme unter dem Hohgant. Den krönenden Abschluss bildet der Hohgant selbst mit seiner wunderschönen Aussicht ins Emmental, ins Mittelland und ins Berner Oberland mit Eiger, Mönch und Jungfrau.


9:45
Videotext Untertitel

Wiener Wälder - Grüne Juwele

Film von Georg Riha

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDie Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht. Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien.

Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der ...
(ORF)

Text zuklappenDie Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht. Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien.

Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet.

Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32.000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern, die vor allem im Dienst der Lebensqualität tätig sind.


(ORF)


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10:29
VPS 10:25

Format 4:3Videotext Untertitel

Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes

Film von Kurt Mündl

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDas Waldviertel, eine der ältesten Kultur- und Naturlandschaften Österreichs, besteht aus endlos scheinenden Wäldern, wilden Flüssen, sumpfigen Teichen und romantischen Hochmooren.

Sonne, Regen, Wind und Schnee haben Natur und Mensch besonders stark geprägt und ...
(ORF)

Text zuklappenDas Waldviertel, eine der ältesten Kultur- und Naturlandschaften Österreichs, besteht aus endlos scheinenden Wäldern, wilden Flüssen, sumpfigen Teichen und romantischen Hochmooren.

Sonne, Regen, Wind und Schnee haben Natur und Mensch besonders stark geprägt und dem niederösterreichischen Landesteil seinen Zauber verliehen. Ein geologisches Phänomen ist das uralte Riesengebirge.

Es ist älter als die Alpen und weist tonnenschwere Gneis- oder Granitblöcke in skurrilen Formen auf. Eines der weltweit bekanntesten archäologischen Fundstücke stammt aus dem Waldviertel - die 1908 gefundene, elf Zentimeter hohe Statuette einer Frau, der "Venus von Willendorf".

Der Naturfilmer Kurt Mündl porträtiert über vier Jahreszeiten die Wälder, Hügel, Hochmoore und Täler des nördlichen Waldviertels.


(ORF)


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11:14
VPS 11:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Alleenstraße

Film von Franziska Boeing und Dominic Egizzi

Ganzen Text anzeigenEichen, Kastanien, Buchen und Linden sollten einst die fürstlichen Reisewege verschönern. Heute prägen sie entlang der Deutschen Alleenstraße viele Landstriche.

Die Dokumentation folgt der Route vom Ostseestrand Rügens über die Müritz-Region bis in die ...

Text zuklappenEichen, Kastanien, Buchen und Linden sollten einst die fürstlichen Reisewege verschönern. Heute prägen sie entlang der Deutschen Alleenstraße viele Landstriche.

Die Dokumentation folgt der Route vom Ostseestrand Rügens über die Müritz-Region bis in die brandenburgische Lutherstadt Wittenberg. Es ist eine Reise durch die Bundesländer mit dem höchsten Alleen-Bestand: Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Entlang der Strecke arbeitet ein Baumkundler an einer der ältesten Alleen Deutschlands. Der Forstwirt Oliver Thassler bringt den Menschen hoch oben auf einem Baumwipfelpfad die Natur näher - mit fantastischer Perspektive auf Bäume und Landschaft.

Die Dokumentation begleitet Archäologen, die erstaunliche Funde im vermutlich größten bronzezeitlichen Schlachtfeld Europas zutage fördern. Im Tollensetal haben die Experten über hundert bronzezeitliche Skelettreste gefunden, zudem Überreste von Waffen, Schmuck und Alltagsgegenständen. Die Funde weisen darauf hin, dass es in der Gegend vor rund 3.300 Jahren eine erbitterte Schlacht gegeben haben könnte. Grabungen und Experimente mit altertümlichen Waffen liefern den Archäologen erstaunliche Einblicke in die Vergangenheit.

Die Alleenstraße führt vorbei an Burgen, Landhäusern und Kulturdenkmälern und hin zu einem Landschaftsarchitekten, der seit 30 Jahren historische Gärten restauriert, einem innovativen Bootsbauer, der solarbetriebene Hausboote ertüftelt, einem Kleinunternehmer, der mit seinen Säften die Früchte von Obstalleen wieder nutzbar macht, und zum Berufsfeuerwehrmann Karl-Heinz Voigt, der Haus und Garten zu einer Krokodilstation umgebaut hat - mitten in einem Wohngebiet.


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11:58
VPS 11:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Wiese

Entdeckungsreise durch eine Wunderwelt

Film von Jan Haft

Ganzen Text anzeigenEine Zeitreise mit überraschenden Geschichten zeigt eine Blumenwiese von ihrer Entstehung nach der Eiszeit bis zur Gegenwart: ein Meer aus leuchtenden Farben und filigranen Formen.

Ähnlich den tropischen Korallenriffen bietet sie ein Paradies für unzählige Tiere. ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenEine Zeitreise mit überraschenden Geschichten zeigt eine Blumenwiese von ihrer Entstehung nach der Eiszeit bis zur Gegenwart: ein Meer aus leuchtenden Farben und filigranen Formen.

Ähnlich den tropischen Korallenriffen bietet sie ein Paradies für unzählige Tiere. Manche leben unterirdisch, andere im Dickicht der Halme und einige in der bunten "Wipfelregion". Doch die Wiese ist alles andere als ein friedlicher Ort.

Ein ständiger Kampf tobt um den farbenprächtigsten Lebensraum der Welt. Der Wald versucht immer wieder aufs Neue, die offenen Flächen zu erobern, setzt der Wiese mit einem Bombardement Hunderttausender Baumsamen zu. Sie landen auf fruchtbarem Boden und beginnen zu keimen. Der Schatten der kleinen Sprösslinge ist das Todesurteil für die bunten Wiesenblumen.

Doch die Wiese hatte in der Vergangenheit starke Verbündete - so hielten große Pflanzenfresser wie Wisent und Auerochse, Tarpan und Nashorn über Jahrhunderte die kleinen Bäume kurz. Blumen, Gräsern und Kräutern macht die rabiate Behandlung nichts aus, sie brauchen sogar die regelmäßige "Verstümmelung". Wiesenpflanzen können im Gegensatz zu Baumsamen aus der Basis neu austreiben.

Seit die Großtierherden Europas weitestgehend verschwunden sind, hängt der Lebensraum Wiese ganz vom Menschen ab. Weidevieh und regelmäßiges Mähen sorgen dafür, dass die bunte Blumenwiese noch bis Mitte des letzten Jahrhunderts weit verbreitet war. Erst mit Einzug der industrialisierten Landwirtschaft wurden aus den farbenprächtigen aber nährstoffarmen Bauernwiesen durch Gülledüngung intensiv bewirtschaftete, monochrome Grasäcker. Hochleistungssorten überwucherten die Blütenpflanzen, allenfalls der Stickstoff liebende Löwenzahn taucht die "grünen Wüsten" in ein sattes Dottergelb.

Gehört die Blütenpracht der Bauernwiese von einst endgültig der Vergangenheit an? Extensive Beweidung und Bewirtschaftung zeigen, dass es auch in der Zukunft noch eine Chance für die Wiese gibt - einen der buntesten Lebensräume der Welt.


(ARD/NDR)


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12:41
VPS 12:40

Unser Wald (1/2)

Frühling und Sommer

Film von Heikko Böhm

Ganzen Text anzeigenEinst gezähmt und geplündert, bedeckt der Wald heute wieder ein Drittel der Schweiz. Ein Film über die Wälder der Schweiz und über Menschen mit einer besonderen Leidenschaft für den Wald.

Der Zürcher Michel Brunner spürt besondere Bäume auf und fotografiert ...

Text zuklappenEinst gezähmt und geplündert, bedeckt der Wald heute wieder ein Drittel der Schweiz. Ein Film über die Wälder der Schweiz und über Menschen mit einer besonderen Leidenschaft für den Wald.

Der Zürcher Michel Brunner spürt besondere Bäume auf und fotografiert sie. Albert Mächler aus St. Moritz ist ein leidenschaftlicher Jäger, aber auch ein renommierter Tierfotograf: Mal pirscht er sich mit Gewehr und Kugel, mal mit Fotoapparat an die Wildtiere heran.

Christof Hagen lernte bei den Indianern Nordamerikas, wie man im Wald überlebt. Mittlerweile nimmt er auch andere Menschen mit und bietet Kurse an. Luigi Frigerio ist Forstarbeiter im Engadin. Für ihn muss ein Wald "schön" sein. Das geht seiner Ansicht nach nur mithilfe des Menschen.


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13:31
VPS 13:30

Unser Wald (2/2)

Herbst und Winter

Film von Heikko Böhm

Ganzen Text anzeigenMit einem alten Doppeldecker besucht der Geigenbauer Kuno Schaub den Grand Risoux im Jura. Es ist sein Lieblingswald und gleichzeitig die Quelle des Holzes, aus dem er Instrumente baut.

Der Fotograf Albert Mächler wartet im Wald manchmal tagelang, bis er ein Tier vor ...

Text zuklappenMit einem alten Doppeldecker besucht der Geigenbauer Kuno Schaub den Grand Risoux im Jura. Es ist sein Lieblingswald und gleichzeitig die Quelle des Holzes, aus dem er Instrumente baut.

Der Fotograf Albert Mächler wartet im Wald manchmal tagelang, bis er ein Tier vor die Linse bekommt. Und Bauer Fridolin Saladin liebt seinen Wald, selbst wenn der ihm mehr Arbeit macht als Geld bringt.

Auch in einem kleinen Dorf im Wallis haben die Bewohner ihren Kastanienwald ins Herz geschlossen - seit er sie vor einer Schlammlawine rettete.


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14:21
VPS 14:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die geheimnisvolle Welt der Bäume

Film von Alfred Ninaus

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenBäume sind nicht einfach Bäume, sie waren schon vor Jahrhunderten da und werden oft noch Jahrhunderte überleben; sie haben sozusagen Geschichte erlebt.

Den Menschen war das immer bewusst, nicht zuletzt werden viele Bäume als Heiligtümer verehrt. Sie sind aber auch ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenBäume sind nicht einfach Bäume, sie waren schon vor Jahrhunderten da und werden oft noch Jahrhunderte überleben; sie haben sozusagen Geschichte erlebt.

Den Menschen war das immer bewusst, nicht zuletzt werden viele Bäume als Heiligtümer verehrt. Sie sind aber auch Lebensraum für viele Tiere und sie liefern wertvollste Rohstoffe vom Holz über heilsame Lindenblüten bis zum antibakteriell wirkenden Harz.

Linden und Eichen, uralte Edelkastanien, hochwüchsige Tannen, Lärchen, Urzirben. Einfach Bäume - sie umgeben uns und wir nehmen sie als selbstverständlich, aber sie sind mehr: Bäume erzählen Geschichten, sie waren da, als wir noch lange nicht am Leben waren und werden da sein, wenn wir alle nicht mehr existieren.

Sie öffnen das Tor in eine längst vergangene Zeit, in der man sie wegen ihrer Heilkraft schätzte und sie sogar als heilig verehrte. Bäume sind voller Kraft und Zauber. So wurde beispielsweise entdeckt, dass das Baumharz eine antibakterielle Wirkung hat.

Neben dem Harz, ist es vorwiegend das wertvolle Holz, das uns Menschen seit jeher in den Bann zieht und unser Überleben bis heute sichert. Bäume sind geniale Überlebenskünstler und statische Meisterwerke. Sie zählen zu den ältesten und größten Lebewesen der Erde.

Einige der imposantesten Exemplare Europas stehen übrigens in der Steiermark: eine 2000 Jahre alte Linde in Übelbach, eine 1000-jährige Eiche in Bierbaum.

Die Dokumentation zeigt diese gefährdeten Naturdenkmale und beleuchtet den Lebensraum Baum: In den Jahrhunderte alten Bäumen des Tierparks Herberstein leben seltene Käferarten, wie Eichenbock, Juchtenkäfer und Bockkäfer. Aber auch Eichkätzchen, Fledermäuse, Siebenschläfer und Baummarder nützen Bäume als Wohnung und Jagdrevier, ebenso wie die verschiedensten, zum Teil sehr seltenen Vogelarten.


(ORF/3sat)


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15:12
VPS 15:10

Videotext Untertitel

Spreewald - Labyrinth des Wassermanns

Film von Herbert Ostwald

Ganzen Text anzeigenDer Spreewald, im Osten Deutschlands gelegen, ist ein geschütztes Biosphärenreservat und ein in Europa einzigartiges Binnendelta. Die Dokumentation führt in die historische Landschaft.

In dem Labyrinth von stillen Wasserläufen und Seen sind manche Ortschaften dort ...

Text zuklappenDer Spreewald, im Osten Deutschlands gelegen, ist ein geschütztes Biosphärenreservat und ein in Europa einzigartiges Binnendelta. Die Dokumentation führt in die historische Landschaft.

In dem Labyrinth von stillen Wasserläufen und Seen sind manche Ortschaften dort bis heute nur mit dem Kahn erreichbar. Ein Kahnfahrer stellt mit seinem Holzboot das Flussgebiet vor und treibt durch die "Fließe" genannten Kanäle.

Dabei trifft er auf die dort lebenden Sorben, eine slawische Minderheit. Sie haben eine lebendige, eigene Kultur mit farbenfrohen Festen und Bräuchen.


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15:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Das Leben ist ein Bauernhof

Spielfilm, Deutschland 2012

Darsteller:
Bernhard StolzDominic Raacke
Hannes StolzHeio von Stetten
Katharina StolzKatharina Leonore Goebel
JohannaCarin C. Tietze
CarolaFlorentine Lahme
u.a.
Regie: Thomas Kronthaler
Länge: 88 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie Brüder Bernhard, erfolgreicher Gewürzhändler, und Hannes, katholischer Mönch, müssen sich zusammenraufen als ihre Schwester stirbt und ihnen Tochter und Bauernhof hinterlässt.

Eine Familienzusammenführung der besonderen Art: Mit Gefühl und behutsamem Humor ...
(ARD)

Text zuklappenDie Brüder Bernhard, erfolgreicher Gewürzhändler, und Hannes, katholischer Mönch, müssen sich zusammenraufen als ihre Schwester stirbt und ihnen Tochter und Bauernhof hinterlässt.

Eine Familienzusammenführung der besonderen Art: Mit Gefühl und behutsamem Humor zeichnet Regisseur Thomas Kronthaler das Porträt einst verbundener Menschen, die sich entfremdet haben und den Sinn für Gemeinschaft erst wieder finden müssen.

Villa, Segelboot, guter Job, hübsche junge Freundin – der Gewürzhändler Bernhard Stolz führt ein Leben, über das er sich eigentlich nicht beklagen kann. Gerade kommt er von einer Geschäftsreise aus Übersee zurück, da reißt ihn ein Anruf aus der Selbstzufriedenheit: Seine Schwester Marlies, die er seit zwölf Jahren nicht gesehen hat, ist verstorben. Die Bestattung findet in der bayerischen Heimat statt.

Bernhard macht sich sofort auf den Weg von Hamburg nach Süddeutschland. Unterwegs holt er seinen Bruder Hannes ab, der einst seinem tiefen christlichen Glauben folgte und nun als Mönch in einem Kloster lebt. Seit damals ist der Kontakt zwischen den beiden Männern abgebrochen, und schnell wird klar, dass ihre persönlichen Weltsichten völlig verschieden sind. Doch schon bald werden Bernhard und Hannes gezwungen, sich zusammenzuraufen: Auf der Beerdigung lernen sie ihre gemeinsame Nichte Katharina kennen, die nun ohne Mutter, aber mit einem großen Bauernhof dasteht: dem ländlichen Anwesen, auf dem auch ihre Onkel die Kindheit verbrachten.

So keimen bereits bei der Ankunft in Bernhard und Hannes längst vergessen geglaubte Gefühle auf, aber die Vernunft siegt über die Nostalgie: Bernhard legt Katharina nahe, das Gut zu verkaufen. Mit dem Geschäftsmann Alois Hirsegger, dessen Sohn Franz ein Auge auf Katharina geworfen hat, wäre bereits ein Interessent gefunden. Die trotzige 17-Jährige weiß selbst, dass sie mit der Hofarbeit und gleichzeitiger Vorbereitung auf das Abitur überfordert ist, will aber von einem Verkauf nichts wissen. So scheint für Bernhard und Hannes an dieser Stelle alles erledigt zu sein, doch in beiden regt sich das Verantwortungsgefühl. Erst recht, als sie feststellen müssen, dass der elterliche Bauernhof bei der Bank mit 300.000 Euro hoffnungslos überschuldet ist und Katharina niemals in der Lage wäre, dieses Geld alleine aufzutreiben. Die Zwangsversteigerung droht. Es muss schnell etwas getan werden – und die beiden heimgekehrten Brüder machen sich ans Werk.


(ARD)


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17:23
VPS 17:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit Audiodeskription

Wilder Rhein (1/2)

Von der Nordsee zur Loreley

Film von Jan Haft

Ganzen Text anzeigenBis heute verbindet man mit ihm stolze Ritterburgen, steile Weinberge, fröhliche Geselligkeit und malerische Orte. Aber der Rhein ist weit mehr als nur ein romantischer Fluss.

Eine Reise von der Mündung bis zur Quelle führt durch Landschaften, in denen sogar echte ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenBis heute verbindet man mit ihm stolze Ritterburgen, steile Weinberge, fröhliche Geselligkeit und malerische Orte. Aber der Rhein ist weit mehr als nur ein romantischer Fluss.

Eine Reise von der Mündung bis zur Quelle führt durch Landschaften, in denen sogar echte Wildnis zu finden ist. Es sind Landschaften, in denen so viele Tiere und Pflanzen zu Hause sind wie an keinem anderen Fluss Europas.

Obwohl der Rhein seit Jahrtausenden dicht besiedelt ist und ununterbrochen als Wasserstraße genutzt wird, existieren noch die typischen Lebensräume an seinen Ufern: Sonnendurchflutete Auwälder und tosende Wasserfälle, saftige Auwiesen und schattige Schluchten, sonnenverbrannte Steilhänge und kühle Altwasser. Diese Vielfalt ist der Grund dafür, dass die Uferbereiche des Rheins so vielen Lebewesen Lebensraum bieten – trotz Flussbegradigung, Chemieunfällen, Wasserverschmutzung und Fischsterben vergangener Jahrzehnte.

Die zweiteilige Dokumentation begleitet den Rhein stromaufwärts von der Mündung ins niederländische Wattenmeer durch sechs Länder hinauf zu den Rheinquellen in den Schweizer Alpen und zeigt die Tiere die am oder im Rhein leben. Alteingesessene wie den Hecht, Heimkehrer wie den Biber und Neuankömmlinge wie den Halsbandsittich. Im Mündungsdelta tummeln sich Seehunde und im Oberlauf blicken Steinböcke auf seine Fluten hinab. Smaragdeidechsen, Uhus, Wildschweine und Weinhähnchen gehören zu den tierischen Stars der Sendung wie auch Wasseramsel, Siebenschläfer, Mausohrfledermaus und hunderttausende Wasservögel, die in der kalten Jahreszeit am Rhein rasten und hier überwintern.


(ARD/WDR)


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18:07
VPS 18:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit Audiodeskription

Wilder Rhein (2/2)

Von den Burgen in die Berge

Film von Jan Haft

Ganzen Text anzeigenDer zweite Teil der Flussreise beginnt am Loreley-Felsen, führt an sonnigen Hängen samt ihrer mediterranen Tierwelt vorbei und zeigt die üppigen Auwälder am Oberrhein.

Über den Rheinfall von Schaffhausen, den Bodensee und das Rheindelta bei Fußach geht es weiter ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenDer zweite Teil der Flussreise beginnt am Loreley-Felsen, führt an sonnigen Hängen samt ihrer mediterranen Tierwelt vorbei und zeigt die üppigen Auwälder am Oberrhein.

Über den Rheinfall von Schaffhausen, den Bodensee und das Rheindelta bei Fußach geht es weiter bis in die Alpen zur Quelle des Flusses. Spektakuläre Bilder geben Einblicke in die Natur eines der berühmtesten Flüsse der Welt.


(ARD/WDR)


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18:52
VPS 18:50

Videotext Untertitel

Deutschlands älteste Bäume (1/2)

Hundert Jahre und viel mehr

Film von Jan Haft

Ganzen Text anzeigenJan Haft lädt ein zu einer Reise zu den ältesten und größten Bäumen Deutschlands und zeigt, welche Artenvielfalt auf einem einzelnen, großen Baum existieren kann.

Auf manchen der meist solitär stehenden Veteranen horsten seltene Vögel, andere beherbergen in ...
(ARD/BR)

Text zuklappenJan Haft lädt ein zu einer Reise zu den ältesten und größten Bäumen Deutschlands und zeigt, welche Artenvielfalt auf einem einzelnen, großen Baum existieren kann.

Auf manchen der meist solitär stehenden Veteranen horsten seltene Vögel, andere beherbergen in ihrem ausgehöhlten Leib Fledermaus-Wochenstuben und erhalten als Gegenleistung von ihren Untermietern Guano als lebensverlängernden Dünger.

Mancher Baum ernährt die Tiere des Waldes im Herbst, ist Biotop für Preziosen aus der Insektenwelt wie Hirschkäfer und Schillerfalter oder dient als Brutrevier für Eule und Eichhörnchen.

Die Reise zu den ältesten und größten Bäumen Deutschlands führt unter anderen zu der Riesenlinde zu Heede, der Süntelbuche von Gremsheim, der Tanzlinde in Limmersdorf, der Schwarzwälder Großvatertanne und der Balderschwanger Eibe: allesamt Veteranen mit einem Alter von oft vielen Hundert Jahren. Aufnahmen im hochauflösenden HD-Format und aufwendige Kameratechniken lassen die stillen Baumgebilde lebendig werden und zeigen sie bei besonderen Wetterstimmungen.


(ARD/BR)


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19:35

Deutschlands älteste Bäume (2/2)

Die "Tausendjährigen"

Film von Jan Haft

Ganzen Text anzeigenZum "Klub der Superalten" gehört erwartungsgemäß die Eiche. Sie belegt den dritten Platz auf unserer Rangliste der ältesten Baumarten. Für die Tierwelt ist sie der Baum der Bäume.

Kein anderes Gehölz bietet so vielen Lebewesen Heimstatt und Nahrung. Früher ...
(ARD/BR)

Text zuklappenZum "Klub der Superalten" gehört erwartungsgemäß die Eiche. Sie belegt den dritten Platz auf unserer Rangliste der ältesten Baumarten. Für die Tierwelt ist sie der Baum der Bäume.

Kein anderes Gehölz bietet so vielen Lebewesen Heimstatt und Nahrung. Früher trieb man die Hausschweine sogar speziell zur Eichelmast in den Wald. Eine alte Eiche ist ein Universum für sich. Allein über 350 unterschiedliche Insekten leben auf und von dieser Baumart.

Kein anderer Baum ist so sehr von Mythen umgeben wie die Eiche. Die skurrilen Details alter Exemplare regen die Fantasie an. Heilige Eiche bei Marburg, Sankt-Wolfgangs-Eiche bei Schloss Haus, Storcheneiche in Stremlow, Kreuzeiche bei Hürbel – das sind nur einige der vielen gewaltigen Eichen, die wir auf unserer Reise besuchen.


(ARD/BR)


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20:18
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mythos Wald (1/2)

Tierparadies und Schattenreich

Film von Jan Haft

Ganzen Text anzeigenEinst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt, doch diese Zeiten sind vorbei, nur wenige grüne Inseln haben überdauert. "Mythos Wald" erzählt die Geschichte dieser letzten Oasen.

Für den neuen Film von den Machern der weltweit ausgezeichneten ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenEinst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt, doch diese Zeiten sind vorbei, nur wenige grüne Inseln haben überdauert. "Mythos Wald" erzählt die Geschichte dieser letzten Oasen.

Für den neuen Film von den Machern der weltweit ausgezeichneten Produktion "Die Wiese" wurden Teile der Ausrüstung sogar eigens angefertigt, um mit sehr langen Zeitraffern, extremen Zeitlupen und neuen Makrooptiken Phänomene zu zeigen, die das Auge nicht sieht.

So sieht man den "Tanz der Lebermoose" oder wie der Blütenstaub der Haselnuss durch den Wald weht. "Mythos Wald" ist eine opulente Reise in eine Welt, die wir zu kennen glaubten und nun nie wieder mit denselben Augen sehen werden.

Der römische Autor Tacitus schrieb einst über den mitteleuropäischen Wald: "Die Bäume waren so gewaltig, dass die Legionäre unter ihren Wurzeln hindurch reiten konnten". Doch diese Wälder sind lange verschwunden.

Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass selbst die Wälder in einem Nationalpark fern von echten Urwäldern sind. Nachdem die großen Pflanzenfresser wie Bison und Auerochse ausgerottet waren, haben wir ein Biotop verloren, das artenreicher war als jedes andere in Mitteleuropa. Die Sendung zeigt auf, wie dieses Paradies, das wir einst verloren haben, zurück gewonnen werden kann.

Noch immer ist der Wald der Lebensraum für eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten, die Bühne für die großen und kleinen Dramen der Natur: Der Film zeigt Füchse, die im Frühjahr unter der Erde ihre Jungen bekommen, und wie die verspielten Welpen noch tapsig ihren Bau verlassen. Auch die Erlebnisse einer Wildschweinrotte werden dokumentiert.


(ARD/NDR)


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21:03
VPS 21:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mythos Wald (2/2)

Der Kampf ums Licht

Film von Jan Haft

Ganzen Text anzeigenDie Macher der weltweit ausgezeichneten Produktion "Die Wiese" schaffen mit neuester Kameratechnik ein völlig neues Bild des Waldes und erklären das enge Netzwerk zwischen unzähligen von Arten.

Eindrucksvolle Bilder halten fest, wie ein Hirschkalb aufwächst, wie ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDie Macher der weltweit ausgezeichneten Produktion "Die Wiese" schaffen mit neuester Kameratechnik ein völlig neues Bild des Waldes und erklären das enge Netzwerk zwischen unzähligen von Arten.

Eindrucksvolle Bilder halten fest, wie ein Hirschkalb aufwächst, wie sich eine Fuchsfamilie durchschlägt und wie sich der Wald nach vermeintlicher Zerstörung durch einen Waldbrand oder den Borkenkäfer wieder regeneriert und artenreicher als je zuvor empor wächst.

Im Herbst beginnt dann das Buhlen um die Weibchen: Krachend stoßen die Geweihkronen der Hirsche aufeinander und auch die Wildschweinkeiler kämpfen aggressiv. Aber es gibt auch die "kleinen Kämpfe", die genauso erbittert geführt werden: so etwa zwischen zwei Hirschkäfern.


(ARD/NDR)


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21:49
VPS 21:45

Dolby-Digital 5.1 Audio

Festivalsommer

Sommernachtskonzert Schönbrunn 2016

Programm:
- Georges Bizet: Farandole aus L'Arlésienne, Suite Nr. 2
- Hector Berlioz: Rakoczy-Marsch aus "La damnation de Faust"
- Francis Poulenc: Konzert für zwei Klaviere in d-Moll, FP 61
- Maurice Ravel: Daphnis et Chloé, Suite Nr. 2
Boléro, Ballett für Orchester
Mit den Solistinnen Katia Labèque und Marielle Labèque (Klavier)

Orchester: Wiener Philharmoniker

Musikalische Leitung: Semyon Bychkov

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenEin ganz besonderes Open-Air-Konzert findet an diesem Abend im barocken Ambiente des Schönbrunner Schlossparks statt: das Sommernachtskonzert Schönbrunn 2016.

Die Wiener Philharmoniker bieten bei freiem Eintritt stimmungsvolle Musik unter der Leitung des ...

Text zuklappenEin ganz besonderes Open-Air-Konzert findet an diesem Abend im barocken Ambiente des Schönbrunner Schlossparks statt: das Sommernachtskonzert Schönbrunn 2016.

Die Wiener Philharmoniker bieten bei freiem Eintritt stimmungsvolle Musik unter der Leitung des weltberühmten Dirigenten Semyon Bychkov. Der hoch geschätzte Leningrader ist ständig Gastdirigent großer Orchester und Opernhäuser.

Ein weiteres Highlight des Schönbrunn-Konzertes sind die Pianistinnen Katia und Marielle Labèque. Die Schwestern sind vor allem für ihre Synchronität und Energie bekannt. Musik war für Marielle und Katia schon in ihrer Kindheit ein wichtiger Bestandteil. Als anerkannte Pianistinnen treten sie in den berühmtesten Konzerthäusern und bei Festivals weltweit auf. Beide sind in einer Vielzahl von Projekten eingebunden und riefen die Stiftung KML ins Leben, die nicht nur das Bewusstsein gegenüber dem Repertoire für zwei Klaviere erwecken, sondern auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Künstlern unterschiedlicher Genre anregen soll, ungeachtet ob Musiker, Tänzer, Filmemacher oder Schriftsteller.

Die Wiener Philharmoniker gelten zu Recht als prominenter Exportartikel Österreichs im Kulturbereich. Das Orchester möchte allen Gästen der Stadt genauso wie den Wienern ein musikalisches Live-Erlebnis bieten und knüpft damit an die letzten Jahre an, denn seit 2004 ist dieses Event sehr erfolgreich. Etwa 100.000 Besucher waren es allein letztes Jahr, die dieses besondere Highlight im Schlosspark genossen. Einen stimmungsvolleren Rahmen als die prächtige Kulisse des Schönbrunner Schlosses und seiner barocken Parkanlage, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, könnte man sich wohl kaum vorstellen.

Das Besondere an diesem Konzert ist die weltweite Fernseh-Übertragung in über 70 Länder - wenn auch nicht überall live.

Redaktionshinweis: Mit dem "Sommernachtskonzert Schönbrunn 2016" beginnt der diesjährige "Festivalsommer" in 3sat. Bis zum September reist 3sat zu den großen Festivals in den 3sat-Ländern und zeigt herausragende Konzerte, Opern-Highlights und auch rockige Musik-Events.
Als nächster Beitrag des Festivalsommers folgt am Samstag, 4. Juni, um 20.15 Uhr "Giacomo Puccini: Manon Lescaut".


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23:23
VPS 23:20

Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Dialog mit meinem Gärtner

(Dialogue avec mon jardinier)

Spielfilm, Frankreich 2007

Darsteller:
MalerDaniel Auteuil
GärtnerJean-Pierre Darroussin
HélèneFanny Cottencon
MagdaAlexia Barlier
FrauHiam Abbass
CaroleElodie Navarre
u.a.
Regie: Jean Becker
Länge: 102 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin renommierter Kunstmaler zieht sich in sein Elternhaus in der Weinbaugegend Beaujolais zurück. Dort öffnet ihm sein Gärtner und Kinderfreund die Augen für die wesentlichen Dinge des Lebens.

Der Film des Regisseurs Jean Becker ist ein anrührend inszeniertes ...
(ARD)

Text zuklappenEin renommierter Kunstmaler zieht sich in sein Elternhaus in der Weinbaugegend Beaujolais zurück. Dort öffnet ihm sein Gärtner und Kinderfreund die Augen für die wesentlichen Dinge des Lebens.

Der Film des Regisseurs Jean Becker ist ein anrührend inszeniertes Alterswerk über eine Männerfreundschaft, die soziale Schranken überwindet. Die großartigen Schauspieler Daniel Auteuil und Jean-Pierre Darroussin umgehen gekonnt stereotype Gefühlsduseleien.

Als seine Frau sich nach 25 Ehejahren scheiden lassen will, gerät ein renommierter Kunstmaler in eine Lebens- und Schaffenskrise. Angeödet von der hohlen Pariser Kulturszene, kehrt er in sein leerstehendes Elternhaus in der Weinbaugegend des Beaujolais zurück. Als er einen Gärtner sucht, um die verwilderten Gemüsebeete seiner Mutter neu anzulegen, meldet sich auf seine Anzeige hin zufällig ein Freund aus seiner Kindheit, nun frühpensionierter Eisenbahner. Bildung und Herkunft der beiden Männer Mitte 50 könnten nicht unterschiedlicher sein. Während der weltgewandte Künstler ein Genussmensch und Lebemann ist, der in seinem Haus auch von einem jungen Modell besucht wird, führt der Gärtner ein unaufgeregtes, aber zufriedenes Leben an der Seite seiner Gattin, von der er stets schlicht als „der Frau“ spricht.

Der ausgebrannte Maler erkennt in dem stillen, ehemaligen Gleisarbeiter nach und nach einen handfesten Alltagsphilosophen, der ihm, dem weltgewandten, zynischen Städter, die Augen für die wesentlichen Dinge des Lebens öffnet. Als der Gärtner erkrankt, bringt ihn der Maler zu einem Spezialisten nach Paris. Dort erfahren sie jedoch, dass es für eine medizinische Behandlung zu spät ist. Auch diesen Schicksalsschlag trägt der Gärtner mit bewundernswerter Abgeklärtheit. Und nach dem Tod des „Gartenbauers“ zieht der „Pinselhuber“ noch so viel Inspiration aus ihrer Freundschaft, dass sein Werk aufblüht wie ein Garten im Frühling.


(ARD)


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1:04
VPS 01:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Die Stunde des Wolfes

Mystery-Thriller, Deutschland 2011

Darsteller:
Rebecca ThalbergSilke Bodenbender
Henry ThalbergJürgen Vogel
Tom FallerRonald Zehrfeld
Eleanor ThalbergChristine Schorn
Berta OtthBarbara Schnitzler
Frank LippensTorsten Michaelis
Herr RieseRoland Florstedt
HähnelAndreas Döhler
MatthesThomas Lawinky
Frau RieseHeidrun Bartholomäus
u.a.
Buch: Mathias Glasner, Sascha Arango
Regie: Mathias Glasner
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin Paar auf der Suche nach dem dunklen Familiengeheimnis, in das ein ganzes Dorf verwickelt ist: "Die Stunde des Wolfes" ist ein spannungsreicher und packender Mysterythriller.

Die schöne Rebecca flieht aus einer psychiatrischen Klinik und flüchtet mit dem Zug ins ...

Text zuklappenEin Paar auf der Suche nach dem dunklen Familiengeheimnis, in das ein ganzes Dorf verwickelt ist: "Die Stunde des Wolfes" ist ein spannungsreicher und packender Mysterythriller.

Die schöne Rebecca flieht aus einer psychiatrischen Klinik und flüchtet mit dem Zug ins Erzgebirge. Auf der Fahrt kommt es zum Wiedersehen mit ihrem Ehemann Henry, doch in die Wiedersehensfreude des Paares mischen sich bald schon erste Schatten.

Der Schlüssel zu der tiefen Trauer ihres Mannes, das ahnt Rebecca, liegt in seiner Vergangenheit, aus der Henry bisher ein wohl gehütetes Geheimnis gemacht hat.

Ihr Weg führt sie ins Erzgebirge, nach Dippoldisberg, ein kleines, heruntergekommenes Kaff. Auf der Suche nach einer Bleibe trifft die junge Frau auf den Förster Tom Faller, der sie als Einziger in dem unwirtlichen Ort willkommen heißt und ihr zu einem Pensionszimmer bei der raubeinigen Berta Otth verhilft. Dass Herrenbesuch unerwünscht ist, betont die unfreundliche Gastgeberin ausdrücklich. Und so muss sich Ehemann Henry heimlich nachts ins Haus stehlen, um Rebecca treffen zu können. Eifersüchtig verfolgt er auch die Avancen von Tom. Rebecca ist von den Vorwürfen ihres Mannes getroffen, noch mehr, als sie begreift, dass er sein Versprechen, endlich sein Schweigen über seine Vergangenheit zu brechen, nicht mehr einlösen will.

Doch Rebecca will nicht mehr umkehren und begibt sich tiefer und tiefer in Henrys Vergangenheit. Dabei erfährt sie, dass die Produktion in der traditionsreichen Glashütte der Thalbergs mittlerweile brach liegt. Rebecca bringt Tom dazu, ihr von dem Fluch zu erzählen, der seit dem Tod des alten Besitzers, Henrys Vater, über der Glashütte und über dem Ort liegt. Henrys Mutter Eleanor hat seither nur noch selten ihr Haus verlassen.

Das Haus kündet vom vergangenen Glanz und Reichtum der Familie, ist mittlerweile aber von Vernachlässigung gezeichnet. Mutig sucht Rebecca die alte Eleanor Thalberg auf, die ihr unmissverständlich klar macht, was sie von der vermeintlichen Erbschleicherin hält. Doch Rebecca will nichts anderes als die Wahrheit über ein düsteres Familiengeheimnis, das ihrem Mann das Leben zur Hölle gemacht hat. Und was hat Tom Faller, der sie auf sanfte Art umgarnt,
mit den dunklen Geschehnissen von damals zu tun?


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2:34
VPS 02:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit Audiodeskription

Wilder Rhein (1/2)

Von der Nordsee zur Loreley

Film von Jan Haft

Ganzen Text anzeigenBis heute verbindet man mit ihm stolze Ritterburgen, steile Weinberge, fröhliche Geselligkeit und malerische Orte. Aber der Rhein ist weit mehr als nur ein romantischer Fluss.

Eine Reise von der Mündung bis zur Quelle führt durch Landschaften, in denen sogar echte ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenBis heute verbindet man mit ihm stolze Ritterburgen, steile Weinberge, fröhliche Geselligkeit und malerische Orte. Aber der Rhein ist weit mehr als nur ein romantischer Fluss.

Eine Reise von der Mündung bis zur Quelle führt durch Landschaften, in denen sogar echte Wildnis zu finden ist. Es sind Landschaften, in denen so viele Tiere und Pflanzen zu Hause sind wie an keinem anderen Fluss Europas.

Obwohl der Rhein seit Jahrtausenden dicht besiedelt ist und ununterbrochen als Wasserstraße genutzt wird, existieren noch die typischen Lebensräume an seinen Ufern: Sonnendurchflutete Auwälder und tosende Wasserfälle, saftige Auwiesen und schattige Schluchten, sonnenverbrannte Steilhänge und kühle Altwasser. Diese Vielfalt ist der Grund dafür, dass die Uferbereiche des Rheins so vielen Lebewesen Lebensraum bieten – trotz Flussbegradigung, Chemieunfällen, Wasserverschmutzung und Fischsterben vergangener Jahrzehnte.

Die zweiteilige Dokumentation begleitet den Rhein stromaufwärts von der Mündung ins niederländische Wattenmeer durch sechs Länder hinauf zu den Rheinquellen in den Schweizer Alpen und zeigt die Tiere die am oder im Rhein leben. Alteingesessene wie den Hecht, Heimkehrer wie den Biber und Neuankömmlinge wie den Halsbandsittich. Im Mündungsdelta tummeln sich Seehunde und im Oberlauf blicken Steinböcke auf seine Fluten hinab. Smaragdeidechsen, Uhus, Wildschweine und Weinhähnchen gehören zu den tierischen Stars der Sendung wie auch Wasseramsel, Siebenschläfer, Mausohrfledermaus und hunderttausende Wasservögel, die in der kalten Jahreszeit am Rhein rasten und hier überwintern.


(ARD/WDR)


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3:18
VPS 03:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit Audiodeskription

Wilder Rhein (2/2)

Von den Burgen in die Berge

Film von Jan Haft

Ganzen Text anzeigenDer zweite Teil der Flussreise beginnt am Loreley-Felsen, führt an sonnigen Hängen samt ihrer mediterranen Tierwelt vorbei und zeigt die üppigen Auwälder am Oberrhein.

Über den Rheinfall von Schaffhausen, den Bodensee und das Rheindelta bei Fußach geht es weiter ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenDer zweite Teil der Flussreise beginnt am Loreley-Felsen, führt an sonnigen Hängen samt ihrer mediterranen Tierwelt vorbei und zeigt die üppigen Auwälder am Oberrhein.

Über den Rheinfall von Schaffhausen, den Bodensee und das Rheindelta bei Fußach geht es weiter bis in die Alpen zur Quelle des Flusses. Spektakuläre Bilder geben Einblicke in die Natur eines der berühmtesten Flüsse der Welt.


(ARD/WDR)


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4:01
VPS 03:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mythos Wald (1/2)

Tierparadies und Schattenreich

Film von Jan Haft

Ganzen Text anzeigenEinst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt, doch diese Zeiten sind vorbei, nur wenige grüne Inseln haben überdauert. "Mythos Wald" erzählt die Geschichte dieser letzten Oasen.

Für den neuen Film von den Machern der weltweit ausgezeichneten ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenEinst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt, doch diese Zeiten sind vorbei, nur wenige grüne Inseln haben überdauert. "Mythos Wald" erzählt die Geschichte dieser letzten Oasen.

Für den neuen Film von den Machern der weltweit ausgezeichneten Produktion "Die Wiese" wurden Teile der Ausrüstung sogar eigens angefertigt, um mit sehr langen Zeitraffern, extremen Zeitlupen und neuen Makrooptiken Phänomene zu zeigen, die das Auge nicht sieht.

So sieht man den "Tanz der Lebermoose" oder wie der Blütenstaub der Haselnuss durch den Wald weht. "Mythos Wald" ist eine opulente Reise in eine Welt, die wir zu kennen glaubten und nun nie wieder mit denselben Augen sehen werden.

Der römische Autor Tacitus schrieb einst über den mitteleuropäischen Wald: "Die Bäume waren so gewaltig, dass die Legionäre unter ihren Wurzeln hindurch reiten konnten". Doch diese Wälder sind lange verschwunden.

Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass selbst die Wälder in einem Nationalpark fern von echten Urwäldern sind. Nachdem die großen Pflanzenfresser wie Bison und Auerochse ausgerottet waren, haben wir ein Biotop verloren, das artenreicher war als jedes andere in Mitteleuropa. Die Sendung zeigt auf, wie dieses Paradies, das wir einst verloren haben, zurück gewonnen werden kann.

Noch immer ist der Wald der Lebensraum für eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten, die Bühne für die großen und kleinen Dramen der Natur: Der Film zeigt Füchse, die im Frühjahr unter der Erde ihre Jungen bekommen, und wie die verspielten Welpen noch tapsig ihren Bau verlassen. Auch die Erlebnisse einer Wildschweinrotte werden dokumentiert.


(ARD/NDR)


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4:46
VPS 04:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mythos Wald (2/2)

Der Kampf ums Licht

Film von Jan Haft

Ganzen Text anzeigenDie Macher der weltweit ausgezeichneten Produktion "Die Wiese" schaffen mit neuester Kameratechnik ein völlig neues Bild des Waldes und erklären das enge Netzwerk zwischen unzähligen von Arten.

Eindrucksvolle Bilder halten fest, wie ein Hirschkalb aufwächst, wie ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDie Macher der weltweit ausgezeichneten Produktion "Die Wiese" schaffen mit neuester Kameratechnik ein völlig neues Bild des Waldes und erklären das enge Netzwerk zwischen unzähligen von Arten.

Eindrucksvolle Bilder halten fest, wie ein Hirschkalb aufwächst, wie sich eine Fuchsfamilie durchschlägt und wie sich der Wald nach vermeintlicher Zerstörung durch einen Waldbrand oder den Borkenkäfer wieder regeneriert und artenreicher als je zuvor empor wächst.

Im Herbst beginnt dann das Buhlen um die Weibchen: Krachend stoßen die Geweihkronen der Hirsche aufeinander und auch die Wildschweinkeiler kämpfen aggressiv. Aber es gibt auch die "kleinen Kämpfe", die genauso erbittert geführt werden: so etwa zwischen zwei Hirschkäfern.


(ARD/NDR)


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5:31
VPS 05:25

Videotext Untertitel

Spreewald - Labyrinth des Wassermanns

Film von Herbert Ostwald

Ganzen Text anzeigenDer Spreewald, im Osten Deutschlands gelegen, ist ein geschütztes Biosphärenreservat und ein in Europa einzigartiges Binnendelta. Die Dokumentation führt in die historische Landschaft.

In dem Labyrinth von stillen Wasserläufen und Seen sind manche Ortschaften dort ...

Text zuklappenDer Spreewald, im Osten Deutschlands gelegen, ist ein geschütztes Biosphärenreservat und ein in Europa einzigartiges Binnendelta. Die Dokumentation führt in die historische Landschaft.

In dem Labyrinth von stillen Wasserläufen und Seen sind manche Ortschaften dort bis heute nur mit dem Kahn erreichbar. Ein Kahnfahrer stellt mit seinem Holzboot das Flussgebiet vor und treibt durch die "Fließe" genannten Kanäle.

Dabei trifft er auf die dort lebenden Sorben, eine slawische Minderheit. Sie haben eine lebendige, eigene Kultur mit farbenfrohen Festen und Bräuchen.