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Christi Himmelfahrt - Donnerstag, 5. Mai
Programmwoche 18/2016
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7:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wo Könige Ferien machen: Jütland

Film von Rolf Seelmann-Eggebert

Ganzen Text anzeigenDie beliebteste dänische Ferienregion der königlichen Familie ist zweifelsohne Jütland. Dort steht das Schloss Gråsten, das schon die Eltern der Königin als Sommerresidenz bewohnten.

Traditionell entstehen hier jedes Jahr einige offizielle Familienfotos der ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDie beliebteste dänische Ferienregion der königlichen Familie ist zweifelsohne Jütland. Dort steht das Schloss Gråsten, das schon die Eltern der Königin als Sommerresidenz bewohnten.

Traditionell entstehen hier jedes Jahr einige offizielle Familienfotos der dänischen Monarchin samt Prinzgemahl, den Kindern, Enkeln sowie der Familie ihrer Schwester Benedikte.

Die dänische Königin Margrethe II. ist äußerst beliebt bei ihrem Volk. Das liegt unter anderem daran, dass sie Wert auf ihr persönliches Erscheinen an möglichst vielen Orten ihres Landes legt. In der Sommerzeit besucht sie daher auch die dazugehörigen Inseln. Diese Reisen mit ihrem Prinzgemahl Henrik auf der geliebten Jacht "Dannebrog" haben durchaus Feriencharakter für die dänische Königin. Rolf Seelmann-Eggebert begleitet Margrethe II. auf einigen Stationen dieser Reise. Dabei kann sie auch ihren Interessen an Kunstgeschichte und Archäologie nachgehen.

Mitglieder der dänischen königlichen Familie trifft man auch regelmäßig im der kleinen Stadt Skagen am Nordzipfel von Jütland. Sie beherbergte Ende des 19. Jahrhunderts eine Künstlerkolonie, die sich von dem besonderen Licht dort inspirieren ließ.

In den vergangenen Jahren hat sich Skagen zu einem Treffpunkt für die Schönen und Reichen entwickelt, ein bisschen wie die Insel Sylt. Die Restaurants sind berühmt für ihren frischen Fisch, der in der Auktionshalle von Skagen aus in ganz Dänemark verkauft wird. Prinz Frederik isst am liebsten in Ruth`s Hotel, wo ein französischer Chefkoch für die exquisite Zubereitung der Meerestiere sorgt. Prinzgemahl Henrik ist gebürtiger Franzose. Daher vergeht kein Sommer bei den dänischen Royals ohne einen Besuch auf dem Weingut seiner Familie bei Cahors in Südfrankreich. Dort keltert sein Bruder einen passablen Rotwein, und Königin Margrethe II. genießt es, dort eine Zeit ohne Hofetikette und Verpflichtungen zu verbringen.


(ARD/NDR)


8:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wo Könige Ferien machen: Schottland

Film von Rolf Seelmann-Eggebert

Ganzen Text anzeigenDie Berge und Täler Schottlands sind das bevorzugte Ferienziel der britischen Königsfamilie, seit Queen Victoria im 19. Jahrhundert ihr Herz für das schottische Hochland entdeckte.

Bevor sich Königin Elizabeth II. alljährlich mit ihrem Hofstaat auf das kleine ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDie Berge und Täler Schottlands sind das bevorzugte Ferienziel der britischen Königsfamilie, seit Queen Victoria im 19. Jahrhundert ihr Herz für das schottische Hochland entdeckte.

Bevor sich Königin Elizabeth II. alljährlich mit ihrem Hofstaat auf das kleine Schloss Balmoral begibt, verbringt sie eine Woche mit Prinz Philip in Edinburgh, wo sie gern den Gottesdienst der Ritter des Thistle-Ordens in der St Giles' Kathedrale besuchen.

Auch die Ceremony of the Keys in Holyroodhouse ist ein Favorit des Königspaars.

Die Königsfamilie besitzt, wie alle schottischen Clans, einen Tartan, ein Kilt mit einem speziell für sie gewebten Schottenmuster. Dessen Herstellung hat die Webereien des Landes berühmt gemacht. Es gibt zirka 600 verschiedene Muster. Die zahlreichen Whisky-Destillerien sorgen dafür, dass man die zuweilen kühle Witterung des Landes gut übersteht. Prinz William hat in Schottland an der Universität von St. Andrews studiert und dort seine Catherine kennen und lieben gelernt.

Die Queen ist, wie ihre Mutter es war, eine begeisterte Gartenfreundin. Daher geben sich die Gärtner in Balmoral alle Mühe, dass die königliche Familie im August und September in den Gartenanlagen von Blumen geradezu überwältigt wird. In den von der Gutsverwaltung vermieteten Cottages kann man heutzutage auch als Tourist Urlaub in Balmoral machen. Man kann spazieren gehen, ausreiten, angeln, Landrover-Safaris machen. Nur wenn sich die königliche Familie selber in Balmoral aufhält, sind das Schloss und seine unmittelbare Umgebung für Besucher unzugänglich.

Der Höhepunkt der Ferienzeit der Royals in Schottland ist der Besuch der Hochlandspiele in Braemar. Dort amüsiert sich Königin Elizabeth II. alljährlich über die Wettkämpfe in außergewöhnlichen Disziplinen.


(ARD/NDR)


8:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wo Könige Ferien machen: Mallorca

Film von Rolf Seelmann-Eggebert

Ganzen Text anzeigenGleich unterhalb der königlichen Residenz "Marivent" befinden sich auf Mallorca ein kleiner Yachthafen und eine Segelschule, wo auch die Königskinder in den Ferien unterrichtet werden.

Die liebste Urlaubsbeschäftigung der Königsfamilie ist das Segeln, und so trifft ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenGleich unterhalb der königlichen Residenz "Marivent" befinden sich auf Mallorca ein kleiner Yachthafen und eine Segelschule, wo auch die Königskinder in den Ferien unterrichtet werden.

Die liebste Urlaubsbeschäftigung der Königsfamilie ist das Segeln, und so trifft man die Royals oft im königlichen Yachtclub von Palma. Der König sowie Kronprinz Felipe und die Infantin Cristina nehmen regelmäßig an der Regatta "Copa del Rey de Vela" teil.

Sie ist der Höhepunkt der Saison. Die Preise überreicht alljährlich König Juan Carlos, der selber mit einem Vorgängermodell der "Bribon" 1984 Regattasieger wurde. Im Jahre 2010 konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht mit segeln, aber Mallorca und seinem Segelrevier wird Juan Carlos auch im Alter treu bleiben.

Dass abgesehen von den Millionen deutscher Touristen ausgerechnet das spanische Königshaus Mallorca zu seiner Ferieninsel machte, hat einen relativ einfachen Grund: Anfang der 1920er Jahre hat ein Ingenieur, der gleichzeitig ein begeisterter Kunstsammler war, auf Mallorca eine sehr schöne Villa für sich errichten lassen. "Marivent" liegt in einem großen Park, umgeben von einer hohen Mauer. Als er starb, fiel das ganze Objekt an die öffentliche Verwaltung Mallorcas, und die hatte die gute Idee, es dem spanischen Königshaus 1972 zur Nutzung anzubieten.

An der Bucht von Cala Major liegt der kleine Yachthafen mit der Segelschule, wo Filmautor Rolf Seelmann-Eggebert den Segellehrer der Königskinder interviewt. Bei einem Bummel durch Palma de Mallorca erfahren wir, in welchem Schuhladen Sofia und Letizia ihre Sommerschuhe kaufen und besichtigen den Almudaina Palast, in dem Juan Carlos auch während der Ferien offizielle Termine wahrnimmt.


(ARD/NDR)


9:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wo Könige Ferien machen: Öland

Film von Rolf Seelmann-Eggebert

Ganzen Text anzeigenVon 1903 bis 1906 ließ die Urgroßmutter des heutigen Königs von Schweden auf Öland das Schloss Solliden, eine Sommerresidenz im italienischen Stil, errichten.

Dort verbringt die schwedische Königsfamilie in schöner Regelmäßigkeit ihre Sommerferien. ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenVon 1903 bis 1906 ließ die Urgroßmutter des heutigen Königs von Schweden auf Öland das Schloss Solliden, eine Sommerresidenz im italienischen Stil, errichten.

Dort verbringt die schwedische Königsfamilie in schöner Regelmäßigkeit ihre Sommerferien. Kronprinzessin Victoria feiert hier am 14. Juli, dem "Victoriatag" immer ihren Geburtstag.

Von Kalmar an Schwedens Ostküste spannt sich eine über sechs Kilometer lange, sehr elegante Straßenbrücke über den Sund. Wenn man auf der anderen Seite angekommen ist, ist man auf Öland, einer der schönsten Ferieninseln des schwedischen Königreichs. Sie erstreckt sich parallel zur Festlandküste über eine Länge von 140 Kilometern und ist dabei ganz schmal. Die Insel darf sich rühmen, mehr Stunden Sonnenschein bieten zu können als jede andere Region Schwedens. Die Zahl der Touristen, die Öland besuchen, steigt stetig an, sie kommen vor allem aus dem eigenen Land, aber auch aus Dänemark, Norwegen und Deutschland.

Filmautor Rolf Seelmann-Eggebert zeigt die Schönheiten dieser Insel, die für jeden etwas bietet: lange Strände, geschichtsträchtige Plätze wie das Fort Eketorp, das Hafenstädtchen Borgholm mit seinem Schloss, einen der schönsten Campingplätze Schwedens, die Vogelwarte, eine Keramikwerkstatt, originelle Restaurants und den geheimnisvollen Trollwald. Er führt ein langes Interview mit Königin Silvia, die über ihre Ferienerlebnisse auf Öland erzählt und ihre Liebe zu "Kroppkaka", einer Art Kartoffelknödel, gesteht. Er begleitet das Königspaar auf einer Oldtimer-Ralley und verfolgt das alljährliche Geburtstagsritual sowie das abendliche Open-Air-Konzert für Kronprinzessin Victoria.


(ARD/NDR)


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der junge Graf und seine Schwestern

Die Bernadottes auf der Insel Mainau

Film von Andrea Pfalzgraf

Ganzen Text anzeigen"Adel verpflichtet": Weshalb nur beruft sich ein 36-jähriger Sozialpädagoge, der zusammen mit seiner Schwester ein Unternehmen mit rund 300 Mitarbeitern führt, auf eine derartige Aussage?

Björn Bernadotte ist Graf von Geburt und Nachkomme von schwedischen Königen ...

Text zuklappen"Adel verpflichtet": Weshalb nur beruft sich ein 36-jähriger Sozialpädagoge, der zusammen mit seiner Schwester ein Unternehmen mit rund 300 Mitarbeitern führt, auf eine derartige Aussage?

Björn Bernadotte ist Graf von Geburt und Nachkomme von schwedischen Königen und dem russischen Zarenhaus. Heute ist er Schlossherr auf der Blumeninsel Mainau. Sein Vater Lennart Bernadotte war Kronprinz von Schweden.

Weil dieser sich nicht standesgemäß verliebte, wurde er 1932 aus dem königlichen Schloss vertrieben. Ein verwildertes Eiland war die Bodenseeinsel, als der mit Schimpf und Schande verjagte und all seiner Titel enthobene Lennart beschloss, aus der 45 Hektar großen Bodenseeinsel Mainau ein attraktives Tourismusziel zu gestalten.

Die Dokumentation zeigt, was die Geschwister Graf Björn, Gräfin Bettina und Gräfin Diana aus ihrem Erbe machen. Gräfin Sandra, die junge, ursprünglich bürgerliche Frau von Graf Björn zeigt, wie es ist, in einem Schloss mit 100 Zimmern zu leben und dort mit sozial schwierigen Jugendlichen zu arbeiten. Die Dokumentation verfolgt auch die Familiengeschichte zurück nach Schweden, beispielsweise zu den königlichen Verwandten König Carl Gustav und Kronprinzessin Viktoria.


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11:06
VPS 11:05

Der "Kini" der Herzen

Film von Toni Schmid und Boris Tomschiczek

Ganzen Text anzeigenKönig Ludwig II., der "Kini", ist als der "Märchenkönig" in die Geschichte eingegangen, und das, obwohl er ein zeitlebens kreuzunglücklicher Mensch war und voller Widersprüche steckte.

Politisch auf der ganzen Linie gescheitert, zog er sich schon früh aus der ...
(ARD/BR)

Text zuklappenKönig Ludwig II., der "Kini", ist als der "Märchenkönig" in die Geschichte eingegangen, und das, obwohl er ein zeitlebens kreuzunglücklicher Mensch war und voller Widersprüche steckte.

Politisch auf der ganzen Linie gescheitert, zog er sich schon früh aus der Öffentlichkeit zurück und vermied bis zu seinem mysteriösen Tod den Umgang mit Menschen. Trotzdem wurde er posthum zum bekanntesten und populärsten Herrscher Bayerns, ja Deutschlands.

Offenbar bringt er eine besondere Seite in den Menschen zum Klingen. Seine Schlösser - meist abgelegen und abseits der großen Touristenrouten - sind Attraktionen, die alljährlich Millionen von Touristen aus aller Welt in ihren Bann ziehen. Ludwigs Bild ist zur Ikone geworden und ziert Lederhosenträger und Maßkrüge ebenso wie Rheumadecken. Als "Kini" der Herzen ist er zum Objekt der Kitschindustrie geworden. Seit mehr als 100 Jahren bewährt sich Ludwig als perfekter Werbeträger, als Marke mit großer Haltbarkeit.

Für die Werbeleute steht er als Synonym für Bayern, aber auch für die Sehnsucht nach einer Zeit, die es so vermutlich nie gegeben hat: die "gute alte". Vor allem aber ist Ludwig die perfekte Projektionsfläche für Träume aller Art: strahlend schön, einsam, eine romantische Metapher in einer Zeit, in der sich das Königtum generell dem Ende zuneigte. Anders als sein Großvater Ludwig I. baute der Märchenkönig nicht für die glanzvolle Repräsentation von Königreich und Land, sondern ausschließlich zu seinem Privatvergnügen. Mit Schloss Neuschwanstein ließ er die Welt der mittelalterlichen Ritter wieder erstehen. Auf der Herreninsel im Chiemsee baute er dem absoluten Königtum Ludwigs XIV. ein Denkmal. Und während er politisch längst gegen seine Beamten in München wie gegen das übermächtige Preußen den Kürzeren gezogen hatte, kümmerte er sich bei seinen Bauten um kleinste Details und überließ nichts dem Zufall.

Für den heutigen Freistaat Bayern, seinen Finanzminister und die Tourismusindustrie, ist Ludwig eine (Geld-)Quelle steter Freude. Und auch seine Familie, die sich lange schwertat mit ihm, hat ihren Frieden geschlossen mit dem einstigen "schwarzen Schaf". Was bleibt: Ludwig als Ikone des bayerischen Selbstbewusstseins, als ewig junger internationaler Star, der neben ähnlich früh verstorbenen Idolen wie James Dean oder Marilyn Monroe steht. Auch ohne jährlich neue Filme, Musicals, Fernsehberichte und Zeitungsserien würde er für seine Bayern das bleiben, was er seit über 100 Jahren ist: der "Kini" der Herzen.


(ARD/BR)


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11:52
VPS 11:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Ludwig II.

Spielfilm. Deutschland 2012

Darsteller:
Ludwig II.Sabin Tambra
Ludwig II. (alt)Sebastin Schipper
Elisabeth von ÖsterreichHannah Herzsprung
Richard WagnerEdgar Selge
Richard HornigFriedrich Mücke
Johann von LutzJustus von Dohnányi
Sophie in BayernPaula Beer
Lorenz MayrSamuel Finzi
u.a.
Regie: Peter Sehr, Marie Noëlle
Länge: 133 Minuten

Ganzen Text anzeigenVoller Idealismus besteigt Ludwig im Alter von 18 Jahren den bayerischen Thron. In einer Zeit, in der Krieg und Armut allgegenwärtig sind, träumt er von einer besseren Welt.

Peter Sehrs und Marie Noëlles Historienverfilmung von 2012 bietet eine deutsche ...
(ARD/BR/WDR/SWR/DEG)

Text zuklappenVoller Idealismus besteigt Ludwig im Alter von 18 Jahren den bayerischen Thron. In einer Zeit, in der Krieg und Armut allgegenwärtig sind, träumt er von einer besseren Welt.

Peter Sehrs und Marie Noëlles Historienverfilmung von 2012 bietet eine deutsche Starbesetzung auf - mit Sabin Tambra, Hannah Herzsprung, Edgar Selge, Tom Schilling, Uwe Ochsenknecht, Katharina Thalbach und vielen mehr.

Ludwig II. möchte seine Macht dafür einsetzen, dass sein Volk in Frieden und Glück leben kann. Sein Reich soll zum Mittelpunkt der Schönheit werden, Kunst und Kultur sollen aufblühen, statt in Waffen möchte Ludwig die Staatsgelder in Theater, Musik und Bildung investieren. Er liebt die Opern Richard Wagners, seine Leidenschaft und Bewunderung für seine Werke und deren Sagenwelten sind so groß, dass er den umstrittenen Komponisten an seinen Hof holt.

Er stürzt sich mit anfänglich großem Interesse ins politische Geschäft, besetzt mit den Jahren wichtige Posten des Hofstaats mit Vertrauten und schmiedet Allianzen. Doch die Umstände seiner Zeit sind gegen ihn. Und den Frieden, den er sich für sein Volk wünscht, findet er für sich selbst nicht, zu tief sind die Abgründe seiner Seele, die ihn quälen und verzweifeln lassen. So wird sein geliebtes Reich in Kriege mit Preußen und Frankreich gedrängt und erleidet bittere Niederlagen.

Seine Minister versagen ihm die kostspielige Förderung Wagners. Seine schon fest geplante, vom Volk ersehnte Hochzeit sagt er wieder ab, weil er sich eingestehen muss, dass seine Liebe dafür nicht die richtige ist. Desillusioniert flüchtet Ludwig aus einer Welt, die nicht die seine ist, erbaut sich mit seinen Schlössern ein Traumreich der Fantasie, und zieht sich immer weiter zurück - bis zu seinem tragischen Tod, der wie Ludwig selbst bis heute "ein ewig Rätsel" bleibt.


(ARD/BR/WDR/SWR/DEG)


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14:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Die Royals - Ihre geheimen Codes

Film von Lisbeth Bischoff

Moderation: Lisbeth Bischoff, Alfons Haider

Ganzen Text anzeigenDie Welt des Adels - Familien, die im "Gotha", dem "Who is Who" der Adelsklasse, keine Erwähnung finden, gehören einfach nicht dazu. Die blaublütige Stammtafel ist Voraussetzung.

Alte Geschlechter mit Namen, die noch heute etwas gelten, haben ihre ganz geheimen ...
(ORF)

Text zuklappenDie Welt des Adels - Familien, die im "Gotha", dem "Who is Who" der Adelsklasse, keine Erwähnung finden, gehören einfach nicht dazu. Die blaublütige Stammtafel ist Voraussetzung.

Alte Geschlechter mit Namen, die noch heute etwas gelten, haben ihre ganz geheimen Codes: Zeichen, damit sie sich untereinander erkennen - auch wenn der Thron schon längst verwaist im Museum steht.

Doch wer zum Adelskreis gehört, für den gelten auch bestimmte Rechte, Privilegien, Pflichten und ein bestimmter Verhaltenskodex. Wer durch Hochzeit in den Adelsstand erhoben wird, erfährt eine Einweisung in die höfischen Regeln. Die bürgerlichen Ehekandidaten werden durch spezielle Lernprogramme hoftauglich gemacht. Da heißt es Ahnenkunde, Benimmregeln und Smalltalk pauken, damit man auf dem glatten königlichen Parkett nicht zu Fall kommt. Ob steinreich oder stilvoll verarmt - der Adel bleibt sich und seinem Stand treu.

Lisbeth Bischoff und Alfons Haider tauchen ein in die Welt der Adeligen. Mit dabei sind Helena Karmasin (Motivforscherin), Martina Winkelhofer (Historikerin), Thomas Druyen (Vermögensforscher), Georg Markus (Bestsellerautor), Karl Vocelka (Historiker), Martin Richard Escher und die Adeligen dieser Welt.


(ORF)


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14:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Harry und Co. - Die Windsors aus der zweiten Reihe

(aus der Reihe "ZDF-History")

Ganzen Text anzeigenSchon als Kind rebelliert Prinz Harry gegen die Regeln von Sitte und Anstand im Hause Windsor. Die Briten sehen es gelassen, schließlich ist Harry nicht der Thronfolger.

Ähnlich erging es Harrys Urahnen Albert, Prinzgemahl von Queen Victoria.
"ZDF-History" ...

Text zuklappenSchon als Kind rebelliert Prinz Harry gegen die Regeln von Sitte und Anstand im Hause Windsor. Die Briten sehen es gelassen, schließlich ist Harry nicht der Thronfolger.

Ähnlich erging es Harrys Urahnen Albert, Prinzgemahl von Queen Victoria.
"ZDF-History" blickt auf die hinteren Ränge der britischen Thronfolge und zeigt anhand zeitgenössischer und historischer Beispiele, mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben.


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15:34
VPS 15:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Lucky George

Hannovers Kurfürst auf Englands Thorn

Film von Rolf Seelmann-Eggebert

Ganzen Text anzeigenKurfürst Georg Ludwig fielen tatsächlich das Kurfürstentum Hannover und der dazu gehörige Fürstenhut praktisch als Erbe in den Schoß.

Seine Freunde nannten ihn "Lucky George", einen "Hans im Glück" unter den Fürsten Europas. 1701 wuchs in der Residenzstadt an ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenKurfürst Georg Ludwig fielen tatsächlich das Kurfürstentum Hannover und der dazu gehörige Fürstenhut praktisch als Erbe in den Schoß.

Seine Freunde nannten ihn "Lucky George", einen "Hans im Glück" unter den Fürsten Europas. 1701 wuchs in der Residenzstadt an der Leine die Hoffnung, dass noch größere Würden in seiner Person harrten: der englische Thron.

Im "Act of Settlement" hatte das britische Parlament nämlich bestimmt, dass im Erbfall ein Angehöriger des Hauses Stuart, protestantische Linie, die Nachfolge der in London herrschenden Queen antreten sollte. Queen Anne starb 1714. Kurfürst Georg Ludwig von Hannover war über seine Mutter aus dem Stuart-Geschlecht unumstrittener Thronfolger.

Indessen: Das Glück war Georg I. König von Großbritannien und Irland nicht immer hold. Er heiratete seine bildhübsche Cousine, Tochter des in Celle regierenden Welfenherzogs. Sie gebar ihrem Gemahl einen Sohn und eine Tochter und hatte damit ihre Schuldigkeit offenbar getan. Georg I. zog es vor, sich fürderhin mit ansehnlichen Mätressen zu amüsieren. Seine Gattin Sophie Dorothea schenkte ihr Herz einem eigenen Liebhaber, dem schwedischen Grafen Königsmarck. Und so kam, was kommen musste: der Graf wurde ermordet, die Ehefrau in das niedersächsische Ahlden verbannt, sodass man sie fortan in der Geschichte als die "Prinzessin von Ahlden" kennt.

300 Jahre nach der Krönung von Georg I. im Jahr 1714, unternehmen Hannover, das Land Niedersachsen, aber auch London mit einer großen Zahl von Veranstaltungen den Versuch, die 123 Jahre der Personalunion, in der insgesamt fünf Könige aus dem Haus Hannover sowohl über Großbritannien als auch über das damalige Kurfürstentum Hannover herrschten, ein wenig von den Spinnweben der Geschichte zu befreien.

Diesem Zweck dient auch diese Dokumentation des Adelsexperten der ARD Rolf Seelmann-Eggebert, der in Hannover aufgewachsen ist und lange Jahre Fernsehkorrespondent in London war.


(ARD/NDR)


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16:33
VPS 16:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der deutsche Adel (1/2)

Das Erbe des Kaisers

Film von Annette von der Heyde und Friedrich Scherer

Ganzen Text anzeigenSie leben mitten unter uns. Ihre Zahl wird auf 80.000 geschätzt. Sie pflegen uralte Traditionen und werden von vielen bewundert: die deutschen Adeligen.

Doch was weiß man wirklich über den Alltag von Prinzen, Fürsten und Baronen? Wie groß ist ihr politischer und ...

Text zuklappenSie leben mitten unter uns. Ihre Zahl wird auf 80.000 geschätzt. Sie pflegen uralte Traditionen und werden von vielen bewundert: die deutschen Adeligen.

Doch was weiß man wirklich über den Alltag von Prinzen, Fürsten und Baronen? Wie groß ist ihr politischer und wirtschaftlicher Einfluss? Wie leben die Erben des letzten deutschen Kaisers - und was halten sie von einer Wiedereinführung der Monarchie?

Prominente "Von und Zus" öffnen die Tore ihrer Schlösser und lassen die Zuschauer an Pflichten und Privilegien teilhaben. Im ersten Teil der zweiteiligen Dokumentation geht es um Georg Friedrich Prinz von Preußen, Ururenkel des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II, und seine Frau Sophie, eine geborene Prinzessin von Isenburg. Sie sind das junge Paar, das derzeit das "Haus Preußen" repräsentiert. In exklusiven Interviews beschreiben die beiden, was es heißt, in Zeiten der Demokratie ein einstiges Herrscherhaus zu vertreten - und gleichzeitig zu versuchen, ein ganz normales Familienleben zu führen.


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17:18
VPS 17:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der deutsche Adel (2/2)

Von Fürsten, Schlössern und Manieren

Film von Ursula Nellessen und Ricarda Schlosshan

Ganzen Text anzeigenProminente "Von und Zus" öffnen die Tore ihrer Schlösser und lassen die Zuschauer teilhaben. Diesmal geht es um opulente Bälle und Feste des Adels und einen Blick hinter die Schlossmauern.

Wie geht es zu in der Welt der "Blaublütigen"? Vorgestellt wird unter ...

Text zuklappenProminente "Von und Zus" öffnen die Tore ihrer Schlösser und lassen die Zuschauer teilhaben. Diesmal geht es um opulente Bälle und Feste des Adels und einen Blick hinter die Schlossmauern.

Wie geht es zu in der Welt der "Blaublütigen"? Vorgestellt wird unter anderen die Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, geborene Gräfin von Schönburg-Glauchau, von der die Zuschauer erfahren, welchen Stellenwert Umgangsformen heute noch haben.

Sie erklärt, wie es ist, in einem Schloss zu wohnen und was man sich einfallen lassen muss, um es zu erhalten. Das Fürstenhaus Bentheim-Tecklenburg auf Schloss Rheda und Schloss Hohenlimburg ist in 23. Generation der Tradition der Familie verpflichtet. Erbprinz Maximilian zu Bentheim-Tecklenburg ist mit Herrscherhäusern in ganz Europa verwandt, seine Gattin stammt aus dem britischen Königreich.


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18:02
VPS 18:00

Adel auf Abwegen - Die schönsten Fehltritte der Royals

mit Guido Knopp

(aus der Reihe "ZDF-History")

Ganzen Text anzeigenAmouröse Eskapaden, zweifelhafte Vaterschaften oder heimliche Clubbesuche: Gerade die schwarzen Schafe der königlichen Clans wecken oft die meisten Sympathien.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm - so sagt ein altes Sprichwort. Für die Royals dieser Welt ist das ...

Text zuklappenAmouröse Eskapaden, zweifelhafte Vaterschaften oder heimliche Clubbesuche: Gerade die schwarzen Schafe der königlichen Clans wecken oft die meisten Sympathien.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm - so sagt ein altes Sprichwort. Für die Royals dieser Welt ist das gleich doppelt schicksalhaft - denn wer aus der Reihe tanzt, macht nicht nur sich selbst zum Gespött, sondern im Ernstfall gleich die ganze Dynastie.

Eine Bürde, um die sich längst nicht alle Mitglieder des Adels scheren: So mancher Außenseiter tritt die Konvention mit Füßen - oder lässt sich einfach nur zu leicht erwischen.


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18:47
VPS 18:45

Die Grimaldis: Adel verpflichtet

Film von Jean-Christoph Caron

Ganzen Text anzeigenDie Fürstenfamilie von Monaco mit ihren Glamourauftritten, Schicksalsschlägen und Skandalen steht seit Jahrzehnten im Blitzlichtgewitter der Medien.

Wie keine andere Adelsdynastie in Europa umgibt sich das Haus Grimaldi mit Glanz und Glamour. Dabei war eine ...
(ARD/WDR/NDR)

Text zuklappenDie Fürstenfamilie von Monaco mit ihren Glamourauftritten, Schicksalsschlägen und Skandalen steht seit Jahrzehnten im Blitzlichtgewitter der Medien.

Wie keine andere Adelsdynastie in Europa umgibt sich das Haus Grimaldi mit Glanz und Glamour. Dabei war eine Erfolgsgeschichte der Grimaldi-Dynastie lange Zeit nicht absehbar.

Anfang des 20. Jahrhunderts machte sogar ein deutsches Herzogenhaus legitime Ansprüche auf den Thron von Monaco geltend. Wegen ihrer Herkunft aus dem niederen Adel, ihrer Affären und unehelichen Kinder hatte die Fürstenfamilie bis in die 1950er Jahre große Schwierigkeiten, im europäischen Hochadel Rang und Anerkennung zu finden.

Es war Fürst Rainier III., der Monaco in die erste Liga der Adelshäuser Europas katapultierte. Zunächst sanierte er seinen maroden Zwergstaat durch einen Millionendeal mit dem Reedermogul Aristoteles Onassis. Dann ging er auf Brautschau und gewann die Hand der Oscarpreisträgerin Grace Kelly. Die Medien feierten die pompöse Trauung 1956 als "Märchenhochzeit des Jahrhunderts". Dahinter steckte auch ein knallhartes Wirtschaftskalkül des Grimaldi-Fürsten: Seine Hollywood-Queen Grace Kelly sollte als Zugpferd Investoren aus Europa und Übersee anziehen. Der Coup gelang: Prominenz und Industrielle folgten dem Ruf nach Monaco - heute kostet hier ein Quadratmeter über 50.000 Euro.
Auf Geheiß des Fürsten hatte Grace Kelly zunächst ihre Filmkarriere aufgegeben, doch Ende der 1970er Jahre drängte es sie wieder, vor der Kamera zu stehen, wie Zeitzeugen berichten. Mit eigenem Geld finanzierte der einstige Hollywoodstar eine Fernsehkomödie, deren Ausstrahlung aber auf tragische Weise durch ihren Unfalltod 1982 verhindert wurde.

Das Verhältnis der Grimaldis zu den Medien ist seit jeher wechselhaft: Mal benutzt und mal bekriegt das Fürstenhaus die Presse. Für Kenner der Adelsszene war es Fürst Rainier, der seit den 1950er Jahren die Inszenierung der Fürstenfamilie in den Medien vorantrieb und damit die Geister rief, die seine Kinder später nicht mehr loswerden sollten. Insbesondere die Prinzessinnen Caroline und Stéphanie werden seit Jahrzehnten von Paparazzi umlagert.
Der neue Fürst Albert II. hatte es lange schwer, aus dem Schatten seiner medienträchtigen Schwestern und seines autoritären Vaters herauszutreten. Aber durch sein Engagement für die Armen der Dritten Welt und gegen den Klimawandel gelang es Albert, an Profil zu gewinnen. Doch Medien und Monegassen bewegt vor allem eine Frage: Gelingt es dem Fürsten den Glanz Monacos zu erhalten?
Die Dokumentation zeigt rare Filmaufnahmen der Fürstenfamilie, darunter erstmals einen Amateurfilm von den Vorbereitungen der Hochzeit von Fürst Rainier und Grace Kelly. Zu Wort kommen Vertreter des europäischen Hochadels, wie Prinz Eduard von Anhalt und Prinz Heinrich von Hannover - der Schwager von Prinzessin Caroline. Der Hollywood-Regisseur Robert Dornhelm berichtet erstmals im deutschen Fernsehen über das letzte Filmprojekt von Grace Kelly. Auch Interviews mit Biographen und alten Freunden des Hauses Grimaldi geben ungewöhnliche Einblicke in die Geschichte dieser schillernden Fürstenfamilie.


(ARD/WDR/NDR)


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19:31
VPS 19:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Elizabeth II. - Die Queen und die Deutschen

Film von Julia Melchior

Ganzen Text anzeigenKönigin Elizabeth II. gilt als dienstältestes Staatsoberhaupt Europas und bekannteste Frau der Welt. Seit 60 Jahren steht sie an der Spitze ihres Königreichs.

Sie ist der Inbegriff von Pflicht und Würde, der gefeierte Fels in der Brandung, kurz: der ganze Stolz der ...

Text zuklappenKönigin Elizabeth II. gilt als dienstältestes Staatsoberhaupt Europas und bekannteste Frau der Welt. Seit 60 Jahren steht sie an der Spitze ihres Königreichs.

Sie ist der Inbegriff von Pflicht und Würde, der gefeierte Fels in der Brandung, kurz: der ganze Stolz der Engländer. Dabei dürfte man dem Haus Mountbatten-Windsor, wie die königliche Familie mit bürgerlichem Namen heißt, das Prädikat "Made in Germany" verleihen.

Im Gezerre um Glaube und Macht kam im 18. Jahrhundert das Haus Hannover in England an die Macht. Mit der legendären Queen Victoria und ihrem geliebten Prinz Albert schrieb die Dynastie derer von Sachsen-Coburg und Gotha im Empire des 19. Jahrhunderts Geschichte. Doch der Erste Weltkrieg zerschlug die familiären Bande des britischen Königshauses zu Deutschland. Von der Verwandtschaft auf dem europäischen Kontinent wollte Elizabeths Großvater, König Georg V., nichts mehr wissen, als er 1917 für sich und seine Nachkommen auf seinen deutschen Namen verzichtete und das Haus Windsor proklamierte - benannt nach dem imposanten mittelalterlichen Schloss, das bis heute der Lebensmittelpunkt der königlichen Familie ist.

Die antideutsche Stimmung kannte nach dem Ersten Weltkrieg keine Grenzen. In dieser Zeit wuchs Elizabeth auf. Als "The Blitz" im Zweiten Weltkrieg die englische Metropole in Flammen legte, zeigten sich Elizabeths Eltern dem Feind gegenüber unerschütterlich. Sie verließen London auch dann nicht, als deutsche Bomben den Buckingham Palast trafen. Sie waren wenig amused, als sich ihre Tochter und Thronerbin Elizabeth dann ausgerechnet in einen Prinzen deutscher Abstammung verliebte: Prinz Philip von Griechenland und Dänemark. Prinz Philip stammt aus dem Haus Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg. Doch bei näherem Betrachten, so stellten die englischen Medien fest, war Philip ein Kriegsheld der Royal Navy: Nach dem Abschluss der Schule hatte er sich der britischen Marine angeschlossen, im Krieg als Lieutenant Mountbatten gegen die Deutschen gekämpft.

Den Kontakt zu seiner Familie hielt er stets aufrecht, arrangierte Treffen zwischen seiner deutschen Verwandtschaft und der britischen Königsfamilie. Zarte Bande wurden hinter den Palastmauern geknüpft, die das Deutschlandbild Elizabeths nachhaltig prägten. 1965 war die Zeit reif. Queen Elizabeth II. und Prinz Philip besuchten Deutschland erstmals in offizieller Mission. Es war der erste britische Staatsbesuch nach 52 Jahren und zwei Weltkriegen. Ein Staatsbesuch der Superlative. Der längste, teuerste und prächtigste in der Geschichte der jungen Bundesrepublik. "Die Queen ist die ultimative diplomatische Geheimwaffe des Königreichs", hörte man aus informierten Kreisen. Auch mit ihrem Besuch in Dresden 1992 setzte sie ein Zeichen der Versöhnung, um die Wogen zu glätten, die Premierministerin Margaret Thatcher mit ihrer unversöhnlichen Haltung in der Frage der deutschen Wiedervereinigung aufgewirbelt hatte.

Eingebettet in ein Porträt über Königin Elizabeth II. blickt der Film zurück auf die deutschen Wurzeln und Traditionen des britischen Königshauses, die Haltung der königlichen Familie während der Weltkriege und beleuchtet die Verdienste von Königin Elizabeth II. und Prinz Philip um die deutsch-britischen Beziehungen. Es geht um Geschichten von Macht und Politik, Liebe und Familie.


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

The King's Speech - Die Rede des Königs

Spielfilm, Großbritannien/Australien 2010

Darsteller:
Bertie / König George VI.Colin Firth
Lionel LogueGeoffrey Rush
Königin ElizabethHelena Bonham Carter
König Edward VIII.Guy Pearce
Winston ChurchillTimothy Spall
Erzbischof Cosmo LangDerek Jacobi
u.a.
Regie: Tom Hooper
Länge: 109 Minuten

Ganzen Text anzeigenÖffentliche Reden zählen zu den verhassten Pflichten von Prinz Albert, denn der Sohn des britischen Königs George V. leidet seit frühester Kindheit an einer Sprechstörung.

Weder Psychologen noch sonstige Spezialisten konnten sein schweres Stottern heilen - bis ...
(ARD)

Text zuklappenÖffentliche Reden zählen zu den verhassten Pflichten von Prinz Albert, denn der Sohn des britischen Königs George V. leidet seit frühester Kindheit an einer Sprechstörung.

Weder Psychologen noch sonstige Spezialisten konnten sein schweres Stottern heilen - bis seine besorgte Ehefrau Elizabeth die Kleinanzeige des skurrilen Sprachtherapeuten Lionel Logue entdeckt. - Oscar prämiertes Meisterwerk mit Colin Firth und Geoffrey Rush.

Der australische Einwanderer ist weder ein Doktor, noch hat er ein Diplom. Durch puren Zufall machte der verkrachte Shakespeare-Mime die Erfahrung, dass er die Sprechstörungen traumatisierter Soldaten lindern konnte. Doch mit seiner unkonventionellen Methode brüskiert er den introvertierten Aristokraten, der die Therapie zunächst abbricht. Dramatische Ereignisse zwingen Albert bald zum Umdenken: Nach dem Tod seines Vaters verzichtet sein älterer Bruder Edward VIII. aus Liebe zur geschiedenen Bürgerlichen Wallis Simpson auf den Thron. Unerwartet wird Albert unter dem Namen George VI. 1936 König und muss sich angesichts des drohenden Krieges gegen Hitler-Deutschland in einer Radioansprache ans britische Volk wenden. In diesem wichtigen Moment darf ein König nicht stottern, und so setzt Albert Lionels Therapie fort - mit ungeahntem Erfolg.

Tom Hoopers berührendes Meisterwerk "The King's Speech - Die Rede des Königs" wurde mit vier Oscars prämiert. Einen davon erhielt Colin Firth, der seine Darstellung des stotternden Monarchen perfekt zwischen Komik und Tragik ausbalanciert. Geoffrey Rush in der Rolle des kauzigen Sprachtrainers und Helena Bonham Carter als bodenständige Königin erhielten eine Nominierung für die begehrte Trophäe. Ausgezeichnet wurde auch David Seidler, dessen kongeniales Drehbuch die Alltäglichkeit einer Sprechstörung geschickt ins weltpolitische Rampenlicht rückt. Der schwerelos inszenierte Film entlarvt die Krönungszeremonie augenzwinkernd als Theaterstück und wirft einen humorvollen Blick auf die Frühphase des Rundfunks.


(ARD)


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22:03
VPS 22:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

...und ewig schleichen die Erben

(Splitting Heirs)

Spielfilm, USA/Großbritannien 1993

Darsteller:
ShadgrindJohn Cleese
Duchess LucindaBarbara Hershey
TommyEric Idle
HenryRick Moranis
KittyCatherine Zeta-Jones
AngelaSadie Frost
u.a.
Regie: Robert Young
Länge: 85 Minuten

Ganzen Text anzeigenIndischer Curry im Süd-Londoner Reihenhaus statt Kaviar und Champagner auf einem riesigen Landsitz: Tommy Patel wurde bei seiner Geburt vertauscht.

Er wuchs statt als Herzog von Bournemouth bei einer pakistanischen Großfamilie auf. Als er eines Tages den Betrug ...

Text zuklappenIndischer Curry im Süd-Londoner Reihenhaus statt Kaviar und Champagner auf einem riesigen Landsitz: Tommy Patel wurde bei seiner Geburt vertauscht.

Er wuchs statt als Herzog von Bournemouth bei einer pakistanischen Großfamilie auf. Als er eines Tages den Betrug entdeckt und seinen "Platz-Einnehmer" genau vor der Nase hat, wächst in ihm der Wunsch, sich zu rächen.

Die groteske Komödie stammt aus der Feder von "Monty Python"-Urgestein Eric Idle, der auch die Hauptrolle übernommen hat.


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23:28
VPS 00:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

The King's Speech - Die Rede des Königs

Spielfilm, Großbritannien/Australien 2010

Darsteller:
Bertie / König George VI.Colin Firth
Lionel LogueGeoffrey Rush
Königin ElizabethHelena Bonham Carter
König Edward VIII.Guy Pearce
Winston ChurchillTimothy Spall
Erzbischof Cosmo LangDerek Jacobi
u.a.
Regie: Tom Hooper
Länge: 109 Minuten

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Weder Psychologen noch sonstige Spezialisten konnten sein schweres Stottern heilen - bis ...
(ARD)

Text zuklappenÖffentliche Reden zählen zu den verhassten Pflichten von Prinz Albert, denn der Sohn des britischen Königs George V. leidet seit frühester Kindheit an einer Sprechstörung.

Weder Psychologen noch sonstige Spezialisten konnten sein schweres Stottern heilen - bis seine besorgte Ehefrau Elizabeth die Kleinanzeige des skurrilen Sprachtherapeuten Lionel Logue entdeckt. - Oscar prämiertes Meisterwerk mit Colin Firth und Geoffrey Rush.

Der australische Einwanderer ist weder ein Doktor, noch hat er ein Diplom. Durch puren Zufall machte der verkrachte Shakespeare-Mime die Erfahrung, dass er die Sprechstörungen traumatisierter Soldaten lindern konnte. Doch mit seiner unkonventionellen Methode brüskiert er den introvertierten Aristokraten, der die Therapie zunächst abbricht. Dramatische Ereignisse zwingen Albert bald zum Umdenken: Nach dem Tod seines Vaters verzichtet sein älterer Bruder Edward VIII. aus Liebe zur geschiedenen Bürgerlichen Wallis Simpson auf den Thron. Unerwartet wird Albert unter dem Namen George VI. 1936 König und muss sich angesichts des drohenden Krieges gegen Hitler-Deutschland in einer Radioansprache ans britische Volk wenden. In diesem wichtigen Moment darf ein König nicht stottern, und so setzt Albert Lionels Therapie fort - mit ungeahntem Erfolg.

Tom Hoopers berührendes Meisterwerk "The King's Speech - Die Rede des Königs" wurde mit vier Oscars prämiert. Einen davon erhielt Colin Firth, der seine Darstellung des stotternden Monarchen perfekt zwischen Komik und Tragik ausbalanciert. Geoffrey Rush in der Rolle des kauzigen Sprachtrainers und Helena Bonham Carter als bodenständige Königin erhielten eine Nominierung für die begehrte Trophäe. Ausgezeichnet wurde auch David Seidler, dessen kongeniales Drehbuch die Alltäglichkeit einer Sprechstörung geschickt ins weltpolitische Rampenlicht rückt. Der schwerelos inszenierte Film entlarvt die Krönungszeremonie augenzwinkernd als Theaterstück und wirft einen humorvollen Blick auf die Frühphase des Rundfunks.


(ARD)


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1:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

...und ewig schleichen die Erben

(Splitting Heirs)

Spielfilm, USA/Großbritannien 1993

Darsteller:
ShadgrindJohn Cleese
Duchess LucindaBarbara Hershey
TommyEric Idle
HenryRick Moranis
KittyCatherine Zeta-Jones
AngelaSadie Frost
u.a.
Regie: Robert Young
Länge: 85 Minuten

Ganzen Text anzeigenIndischer Curry im Süd-Londoner Reihenhaus statt Kaviar und Champagner auf einem riesigen Landsitz: Tommy Patel wurde bei seiner Geburt vertauscht.

Er wuchs statt als Herzog von Bournemouth bei einer pakistanischen Großfamilie auf. Als er eines Tages den Betrug ...

Text zuklappenIndischer Curry im Süd-Londoner Reihenhaus statt Kaviar und Champagner auf einem riesigen Landsitz: Tommy Patel wurde bei seiner Geburt vertauscht.

Er wuchs statt als Herzog von Bournemouth bei einer pakistanischen Großfamilie auf. Als er eines Tages den Betrug entdeckt und seinen "Platz-Einnehmer" genau vor der Nase hat, wächst in ihm der Wunsch, sich zu rächen.

Die groteske Komödie stammt aus der Feder von "Monty Python"-Urgestein Eric Idle, der auch die Hauptrolle übernommen hat.


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2:40
VPS 02:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Harry und Co. - Die Windsors aus der zweiten Reihe

(aus der Reihe "ZDF-History")

Ganzen Text anzeigenSchon als Kind rebelliert Prinz Harry gegen die Regeln von Sitte und Anstand im Hause Windsor. Die Briten sehen es gelassen, schließlich ist Harry nicht der Thronfolger.

Ähnlich erging es Harrys Urahnen Albert, Prinzgemahl von Queen Victoria.
"ZDF-History" ...

Text zuklappenSchon als Kind rebelliert Prinz Harry gegen die Regeln von Sitte und Anstand im Hause Windsor. Die Briten sehen es gelassen, schließlich ist Harry nicht der Thronfolger.

Ähnlich erging es Harrys Urahnen Albert, Prinzgemahl von Queen Victoria.
"ZDF-History" blickt auf die hinteren Ränge der britischen Thronfolge und zeigt anhand zeitgenössischer und historischer Beispiele, mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben.


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3:24
VPS 03:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Elizabeth II. - Die Queen und die Deutschen

Film von Julia Melchior

Ganzen Text anzeigenKönigin Elizabeth II. gilt als dienstältestes Staatsoberhaupt Europas und bekannteste Frau der Welt. Seit 60 Jahren steht sie an der Spitze ihres Königreichs.

Sie ist der Inbegriff von Pflicht und Würde, der gefeierte Fels in der Brandung, kurz: der ganze Stolz der ...

Text zuklappenKönigin Elizabeth II. gilt als dienstältestes Staatsoberhaupt Europas und bekannteste Frau der Welt. Seit 60 Jahren steht sie an der Spitze ihres Königreichs.

Sie ist der Inbegriff von Pflicht und Würde, der gefeierte Fels in der Brandung, kurz: der ganze Stolz der Engländer. Dabei dürfte man dem Haus Mountbatten-Windsor, wie die königliche Familie mit bürgerlichem Namen heißt, das Prädikat "Made in Germany" verleihen.

Im Gezerre um Glaube und Macht kam im 18. Jahrhundert das Haus Hannover in England an die Macht. Mit der legendären Queen Victoria und ihrem geliebten Prinz Albert schrieb die Dynastie derer von Sachsen-Coburg und Gotha im Empire des 19. Jahrhunderts Geschichte. Doch der Erste Weltkrieg zerschlug die familiären Bande des britischen Königshauses zu Deutschland. Von der Verwandtschaft auf dem europäischen Kontinent wollte Elizabeths Großvater, König Georg V., nichts mehr wissen, als er 1917 für sich und seine Nachkommen auf seinen deutschen Namen verzichtete und das Haus Windsor proklamierte - benannt nach dem imposanten mittelalterlichen Schloss, das bis heute der Lebensmittelpunkt der königlichen Familie ist.

Die antideutsche Stimmung kannte nach dem Ersten Weltkrieg keine Grenzen. In dieser Zeit wuchs Elizabeth auf. Als "The Blitz" im Zweiten Weltkrieg die englische Metropole in Flammen legte, zeigten sich Elizabeths Eltern dem Feind gegenüber unerschütterlich. Sie verließen London auch dann nicht, als deutsche Bomben den Buckingham Palast trafen. Sie waren wenig amused, als sich ihre Tochter und Thronerbin Elizabeth dann ausgerechnet in einen Prinzen deutscher Abstammung verliebte: Prinz Philip von Griechenland und Dänemark. Prinz Philip stammt aus dem Haus Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg. Doch bei näherem Betrachten, so stellten die englischen Medien fest, war Philip ein Kriegsheld der Royal Navy: Nach dem Abschluss der Schule hatte er sich der britischen Marine angeschlossen, im Krieg als Lieutenant Mountbatten gegen die Deutschen gekämpft.

Den Kontakt zu seiner Familie hielt er stets aufrecht, arrangierte Treffen zwischen seiner deutschen Verwandtschaft und der britischen Königsfamilie. Zarte Bande wurden hinter den Palastmauern geknüpft, die das Deutschlandbild Elizabeths nachhaltig prägten. 1965 war die Zeit reif. Queen Elizabeth II. und Prinz Philip besuchten Deutschland erstmals in offizieller Mission. Es war der erste britische Staatsbesuch nach 52 Jahren und zwei Weltkriegen. Ein Staatsbesuch der Superlative. Der längste, teuerste und prächtigste in der Geschichte der jungen Bundesrepublik. "Die Queen ist die ultimative diplomatische Geheimwaffe des Königreichs", hörte man aus informierten Kreisen. Auch mit ihrem Besuch in Dresden 1992 setzte sie ein Zeichen der Versöhnung, um die Wogen zu glätten, die Premierministerin Margaret Thatcher mit ihrer unversöhnlichen Haltung in der Frage der deutschen Wiedervereinigung aufgewirbelt hatte.

Eingebettet in ein Porträt über Königin Elizabeth II. blickt der Film zurück auf die deutschen Wurzeln und Traditionen des britischen Königshauses, die Haltung der königlichen Familie während der Weltkriege und beleuchtet die Verdienste von Königin Elizabeth II. und Prinz Philip um die deutsch-britischen Beziehungen. Es geht um Geschichten von Macht und Politik, Liebe und Familie.


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4:07
VPS 04:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Die Royals - Ihre geheimen Codes

Film von Lisbeth Bischoff

Moderation: Lisbeth Bischoff, Alfons Haider

Ganzen Text anzeigenDie Welt des Adels - Familien, die im "Gotha", dem "Who is Who" der Adelsklasse, keine Erwähnung finden, gehören einfach nicht dazu. Die blaublütige Stammtafel ist Voraussetzung.

Alte Geschlechter mit Namen, die noch heute etwas gelten, haben ihre ganz geheimen ...
(ORF)

Text zuklappenDie Welt des Adels - Familien, die im "Gotha", dem "Who is Who" der Adelsklasse, keine Erwähnung finden, gehören einfach nicht dazu. Die blaublütige Stammtafel ist Voraussetzung.

Alte Geschlechter mit Namen, die noch heute etwas gelten, haben ihre ganz geheimen Codes: Zeichen, damit sie sich untereinander erkennen - auch wenn der Thron schon längst verwaist im Museum steht.

Doch wer zum Adelskreis gehört, für den gelten auch bestimmte Rechte, Privilegien, Pflichten und ein bestimmter Verhaltenskodex. Wer durch Hochzeit in den Adelsstand erhoben wird, erfährt eine Einweisung in die höfischen Regeln. Die bürgerlichen Ehekandidaten werden durch spezielle Lernprogramme hoftauglich gemacht. Da heißt es Ahnenkunde, Benimmregeln und Smalltalk pauken, damit man auf dem glatten königlichen Parkett nicht zu Fall kommt. Ob steinreich oder stilvoll verarmt - der Adel bleibt sich und seinem Stand treu.

Lisbeth Bischoff und Alfons Haider tauchen ein in die Welt der Adeligen. Mit dabei sind Helena Karmasin (Motivforscherin), Martina Winkelhofer (Historikerin), Thomas Druyen (Vermögensforscher), Georg Markus (Bestsellerautor), Karl Vocelka (Historiker), Martin Richard Escher und die Adeligen dieser Welt.


(ORF)


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4:53
VPS 04:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Lucky George

Hannovers Kurfürst auf Englands Thron

Film von Rolf Seelmann-Eggebert

Ganzen Text anzeigenKurfürst Georg Ludwig fielen tatsächlich das Kurfürstentum Hannover und der dazu gehörige Fürstenhut praktisch als Erbe in den Schoß.

Seine Freunde nannten ihn "Lucky George", einen "Hans im Glück" unter den Fürsten Europas. 1701 wuchs in der Residenzstadt an ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenKurfürst Georg Ludwig fielen tatsächlich das Kurfürstentum Hannover und der dazu gehörige Fürstenhut praktisch als Erbe in den Schoß.

Seine Freunde nannten ihn "Lucky George", einen "Hans im Glück" unter den Fürsten Europas. 1701 wuchs in der Residenzstadt an der Leine die Hoffnung, dass noch größere Würden in seiner Person harrten: der englische Thron.

Im "Act of Settlement" hatte das britische Parlament nämlich bestimmt, dass im Erbfall ein Angehöriger des Hauses Stuart, protestantische Linie, die Nachfolge der in London herrschenden Queen antreten sollte. Queen Anne starb 1714. Kurfürst Georg Ludwig von Hannover war über seine Mutter aus dem Stuart-Geschlecht unumstrittener Thronfolger.

Indessen: Das Glück war Georg I. König von Großbritannien und Irland nicht immer hold. Er heiratete seine bildhübsche Cousine, Tochter des in Celle regierenden Welfenherzogs. Sie gebar ihrem Gemahl einen Sohn und eine Tochter und hatte damit ihre Schuldigkeit offenbar getan. Georg I. zog es vor, sich fürderhin mit ansehnlichen Mätressen zu amüsieren. Seine Gattin Sophie Dorothea schenkte ihr Herz einem eigenen Liebhaber, dem schwedischen Grafen Königsmarck. Und so kam, was kommen musste: der Graf wurde ermordet, die Ehefrau in das niedersächsische Ahlden verbannt, sodass man sie fortan in der Geschichte als die "Prinzessin von Ahlden" kennt.

300 Jahre nach der Krönung von Georg I. im Jahr 1714, unternehmen Hannover, das Land Niedersachsen, aber auch London mit einer großen Zahl von Veranstaltungen den Versuch, die 123 Jahre der Personalunion, in der insgesamt fünf Könige aus dem Haus Hannover sowohl über Großbritannien als auch über das damalige Kurfürstentum Hannover herrschten, ein wenig von den Spinnweben der Geschichte zu befreien.

Diesem Zweck dient auch diese Dokumentation des Adelsexperten der ARD Rolf Seelmann-Eggebert, der in Hannover aufgewachsen ist und lange Jahre Fernsehkorrespondent in London war.


(ARD/NDR)