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November 2017
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Samstag, 2. April
Programmwoche 14/2016
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:21
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Shakespeare Memory: täglich in Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Ernst A. Grandits

Ganzen Text anzeigenDokumentation über Lee Scratch Perry
Der Film "Lee Scratch Perry's Vision of Paradise" über den Salvador Dalì des jamaikanischen Dub

Zum Tod von Hans-Dietrich Genscher
In seinem Buch "Meine Sicht der Dinge" berichtet der ehemalige Außenminister von vier ...

Text zuklappenDokumentation über Lee Scratch Perry
Der Film "Lee Scratch Perry's Vision of Paradise" über den Salvador Dalì des jamaikanischen Dub

Zum Tod von Hans-Dietrich Genscher
In seinem Buch "Meine Sicht der Dinge" berichtet der ehemalige Außenminister von vier Jahrzehnten in der Politik

Heinz Strunk: "Der goldene Handschuh"
Ein Gespräch mit dem Schriftsteller

Türkischer Journalist von Gericht
Can Dündar, Chefredakteur der "Cumhuriyet", saß 92 Tage in U-Haft

Shakespeare Memory (7/8)
Ein Gespräch mit Lars Eidinger

Kinderbuchtipps im April
Sehnsuchtsgeschichten von Que Du Luu,
Josef H. Reichholf und Toon Tellegen/ Annemarie van Haeringenund


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenEinsatz von Blutdrucksenkern
Studie hält derzeitige Blutdruck-Richtwerte für deutlich zu hoch

Lawinenforschung in der Schweiz
Wie eine Lawine entsteht und was sie auslöst

Mehr Geld fürs deutsche Heer
Der Verteidigungsetat soll steigen, Kritiker ...

Text zuklappenEinsatz von Blutdrucksenkern
Studie hält derzeitige Blutdruck-Richtwerte für deutlich zu hoch

Lawinenforschung in der Schweiz
Wie eine Lawine entsteht und was sie auslöst

Mehr Geld fürs deutsche Heer
Der Verteidigungsetat soll steigen, Kritiker fordern dennoch mehr Geld

Neuer Trend "Erde essen"
Nährstoffe aus dem Boden futtern?

Das Grab von Tutanchamun
Weiter keine Gewissheit über möglicherweise bisher unentdeckte Kammern

Wie bleibt die Soße an der Nudel?
Wie Forscher die Oberflächenstruktur handgemachter Pasta nachbilden wollen

Das Rätsel


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturplatz

Die Kunst des Alters

Das Kulturmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen

Moderation: Eva Wannenmacher

Ganzen Text anzeigenDie Kunst, stilvoll älter zu werden
Susanne Mayer, Autorin und Redakteurin der "ZEIT", plädiert in ihrem Buch dafür, dem Alter mit Trotz und Heiterkeit zu begegnen.

Dancing Grandmothers
Eine ansteckende Ode ans Leben

Greis als Baby
Charles ...

Text zuklappenDie Kunst, stilvoll älter zu werden
Susanne Mayer, Autorin und Redakteurin der "ZEIT", plädiert in ihrem Buch dafür, dem Alter mit Trotz und Heiterkeit zu begegnen.

Dancing Grandmothers
Eine ansteckende Ode ans Leben

Greis als Baby
Charles Lewinskys Gedankenexperiment

Die Kraft der Poesie
Gedichte in der Demenztherapie


9:35

Von Hexenhügeln und heiligen Quellen -

Kraftplätze im Burgenland

Film von Nicole Aigner

Ganzen Text anzeigenHexenhügel und heilige Quellen sind Kraftplätze, die Menschen schon seit Jahrhunderten aufsuchen, zum Beispiel das Ulrichsbründl in der südburgenländischen Gemeinde Heiligenbrunn.

Das etwas eigentümlich schmeckende Wasser ist laut Untersuchungen "rechtsdrehend". ...
(ORF)

Text zuklappenHexenhügel und heilige Quellen sind Kraftplätze, die Menschen schon seit Jahrhunderten aufsuchen, zum Beispiel das Ulrichsbründl in der südburgenländischen Gemeinde Heiligenbrunn.

Das etwas eigentümlich schmeckende Wasser ist laut Untersuchungen "rechtsdrehend". Der Legende nach soll es Augenerkrankungen heilen. Spür- und messbare Kräfte werden auch den Kastanienbäumen in Liebing an der mittelburgenländisch-ungarischen Grenze nachgesagt.

Die Baumriesen stammen aus der Zeit von Maria Theresia. Spaziergänger fühlen sich hier schon nach kurzer Zeit erholt und erfrischt. Phänomene wie diese beschäftigen Einheimische ebenso wie Mediziner, Strahlenexperten, Historiker und Künstler. Letzteren wird ja eine besondere Sensibilität nachgesagt. Das "Gespür" für die Ausstrahlung eines Ortes ist unserer hoch technisierten Gesellschaft zum Teil verloren gegangen. Eine Ahnung davon ist jedoch geblieben.


(ORF)


10:09
VPS 10:10

Lust auf die Lust

Von Zaubertränken und Aphrodisiaka

Film von Gustav W. Trampitsch

Ganzen Text anzeigenDie Suche nach einem wirksamen Aphrodisiakum ist vermutlich so alt wie die Menschheit selbst. Als Göttin der Liebe musste Aphrodite sozusagen beruflich eine Kräuterexpertin sein.

Liebestränke und Speisen zur Anregung der Lust oder zur Vertiefung der sexuellen ...
(ORF)

Text zuklappenDie Suche nach einem wirksamen Aphrodisiakum ist vermutlich so alt wie die Menschheit selbst. Als Göttin der Liebe musste Aphrodite sozusagen beruflich eine Kräuterexpertin sein.

Liebestränke und Speisen zur Anregung der Lust oder zur Vertiefung der sexuellen Erfahrung waren schon immer begehrt und geistern seit jeher durch Geschichte und Geschichten.

Für die Dokumentation "Lust auf die Lust" beobachtet Gustav W. Trampitsch die Herstellung eines volkstümlichen "potente activador sexual" auf einem Markt in Mexiko, sieht dem verbotenen Handel mit toten Kolibris zu, die, unterm Hemd getragen, gut für Lendenkraft und Ausdauer sein sollen, und entdeckt das Originalrezept für das Lustgetränk des Montezuma. In Tainan, der alten Hauptstadt von Taiwan, findet er in einer uralten chinesischen Apotheke ein seltsames, harzartiges Präparat, auf das schon Chinas Kaiser ihre lustvollen Hoffnungen setzten.


(ORF)


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11:01
VPS 11:00

Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Die Heilerin (1/2)

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland 2004

Darsteller:
Halfried SeeligRuth Drexel
Dr. Marion FischerGeno Lechner
LauraLea Kurka
Dr. Rudi SeeligBranko Samarovski
Kino-LeniElisabeth Orth
u.a.
Buch: Felix Mitterer
Regie: Holger Barthel
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenLange Zeit zwang sich Halfried Seelig dazu, nicht von ihrer besonderen Heilbegabung Gebrauch zu machen. Als sie dann doch einem kranken Mann hilft, verbreitet sich rasch die Nachricht.

Währenddessen kriselt es in der Ehe von Halfrieds Tochter Marion. An ihrem ...
(ORF)

Text zuklappenLange Zeit zwang sich Halfried Seelig dazu, nicht von ihrer besonderen Heilbegabung Gebrauch zu machen. Als sie dann doch einem kranken Mann hilft, verbreitet sich rasch die Nachricht.

Währenddessen kriselt es in der Ehe von Halfrieds Tochter Marion. An ihrem Hochzeitstag verlässt Marion ihren Mann und zieht mit ihrer Tochter Lara nach Tirol zu ihren Eltern. Dort will sie die Ordination ihres Vaters übernehmen und endlich wieder als Ärztin arbeiten.

Sie wird zunächst von der Bevölkerung nicht akzeptiert, Laura findet sich in der neuen Umgebung ebenfalls nicht zurecht. Außerdem bereitet es Marion große Sorge, dass ihre Tochter allem Anschein nach die Fähigkeiten Halfrieds geerbt hat.

Den zweiten Teil von "Die Heilerin" zeigt 3sat am Samstag, 9. April, ebenfalls ab 11.00 Uhr.


(ORF)


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12:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Bilder aus Südtirol

Moderation: David Runer

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenSüdtirols Apfelwirtschaft
Obstgenossenschaften stehen im globalen Absatz unter Druck

Anstrengender Alltag
Alleinerziehende Mutter mit behinderten Zwillingen

Kardinal Francesco Montenegro
"Wir dürfen nicht beim Sterben zusehen"

Der beste ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenSüdtirols Apfelwirtschaft
Obstgenossenschaften stehen im globalen Absatz unter Druck

Anstrengender Alltag
Alleinerziehende Mutter mit behinderten Zwillingen

Kardinal Francesco Montenegro
"Wir dürfen nicht beim Sterben zusehen"

Der beste Start ins Leben
"Stillfreundliche Krankenhäuser" in Südtirol von der UNICEF ausgezeichnet

Jungbergbauer Martin Schweigl
Innovatives Unternehmen im Passeiertal

"Body Art": Nackte Revolution
Ausstellung in Kunst Meran

An einem magischen Ort
Sankt Helena-Kirchlein in Deutschnofen

Gartenzwerge-Ausstellung in Bozen
Kitsch oder Kunst?


(ORF/3sat)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Notizen aus dem Ausland


"Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat.

Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


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13:17
VPS 13:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

quer

... durch die Woche mit Christoph Süß

Ganzen Text anzeigenAnwohner zahlen
Kommune schont Haushalt

Haushaltsgeräte brauchen mehr Strom

Kommt Coburg bald zu Thüringen?
"quer" hat sich diesseits und jenseits der Landesgrenze umgehört

Ein Nager entzweit Bayern
Biberfeindlich oder ...
(ARD/BR)

Text zuklappenAnwohner zahlen
Kommune schont Haushalt

Haushaltsgeräte brauchen mehr Strom

Kommt Coburg bald zu Thüringen?
"quer" hat sich diesseits und jenseits der Landesgrenze umgehört

Ein Nager entzweit Bayern
Biberfeindlich oder biberfreundlich

"Reichsbürger" ignorieren Rechtsstaat
Eine neue Qualität krimineller Energie


(ARD/BR)


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14:02
VPS 14:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kunst & Krempel

Familienschätze unter der Lupe

Ganzen Text anzeigenMuse Polymnia:
In Neapel um 1870/1880 geschnittene Kamee

Abendmahlskelch:
Ein echter Römer gefertigt 1754 in der Vatikanstadt Rom

Brillantbrosche: Funkelnder Vogel
Gefertigt zwischen 1870 und 1890 in Ungarn

Nie in Serie: ...
(ARD/BR)

Text zuklappenMuse Polymnia:
In Neapel um 1870/1880 geschnittene Kamee

Abendmahlskelch:
Ein echter Römer gefertigt 1754 in der Vatikanstadt Rom

Brillantbrosche: Funkelnder Vogel
Gefertigt zwischen 1870 und 1890 in Ungarn

Nie in Serie: Keulenvase
Diese weiße Keulenvase aus der Zeit um 1900 war ein Modellversuch der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin

Bürgerlicher Prinzessinnenteller
Die üppigen Zierobjekte der italienischen Porzellanmanufaktur Capo di Monte waren beliebte Souvenirs und wurden noch bis in die Dreißigerjahre hinein variiert

Tukan oder "Der Pfefferbeißer"
Warum diesem von Julius Feldtmann 1912 entworfenen Tukan der letzte Glasurbrand fehlt, blieb bisher ungeklärt


(ARD/BR)


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14:34
VPS 14:35

Reisewege: Land der edlen Pferde

Ermland und Masuren

Film von Vera Meyer-Matheis

Ganzen Text anzeigenSatte Weiden unter endlosem Himmel, eine von der Landwirtschaft geprägte Gegend - das Ermland und die Masuren galten immer als ideal für die Pferdezucht.

Heute werden in privaten Gestüten vor allem Holsteiner, Westfalen, Oldenburger und Hannoveraner gezüchtet. ...
(ARD/SR)

Text zuklappenSatte Weiden unter endlosem Himmel, eine von der Landwirtschaft geprägte Gegend - das Ermland und die Masuren galten immer als ideal für die Pferdezucht.

Heute werden in privaten Gestüten vor allem Holsteiner, Westfalen, Oldenburger und Hannoveraner gezüchtet. Pferde, die im Sport international gefragt sind. Doch auch eine Rasse, die einst der Inbegriff edler Pferde war, spielt eine Rolle: die Trakehner.

Im Ermland und Masuren werden einige der alten preußischen Gestüte als polnische Staatsbetriebe weitergeführt, für die es unumstößliches Gesetz ist, weiter nur reinrassige Trakehner zu züchten, sie aber den Anforderungen an heutige Sportpferde anzupassen. Allen voran das Gestüt Liski, wo nach dem Zweiten Weltkrieg alle Trakehner mit Abstammungspapieren zusammengeführt wurden, die sich in Polen noch auffinden ließen.

Zur Zeit des alten Preußens und des Deutschen Reiches galten West- und Ostpreußen als das größte zusammenhängende Pferdezuchtgebiet der Welt. Hier deckte das Militär den größten Teil seines riesigen Bedarfs an Pferden. Um den staatlichen Einfluss auf die Pferdezucht im ganzen Land zu garantieren, entstand 1732 das Hauptgestüt Trakehnen, das nach Friedrich dem Großen in Staatsbesitz überging. Hier wurden die Zuchtziele festgesetzt, Hengste gezogen, die in die im Land verstreuten Hengstdepots eingestellt wurden. Die Bauern konnten sich die Zuchthengste pachten, um ihre Stuten decken zu lassen. Zahlreiche Remontenämter kauften die "Remonten", die jungen Pferde, von den großen Gütern und den Bauern an und ritten sie ein für ihren Einsatz beim Militär.

Den größten Teil ihrer Funktionen für den Menschen haben Pferde heute verloren. In Polen züchten Bauern sie auch noch für die Arbeit in der Landwirtschaft. Meistens sind sie aber der Begleiter des Menschen in der Freizeit und im Sport, und dafür werden sie immer edler.


(ARD/SR)


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15:18
VPS 15:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Unterwegs auf dem polnischen Jakobsweg

Film von Griet von Petersdorff

Ganzen Text anzeigenWer dem Massenpilgern in Spanien oder Frankreich entkommen will, ist auf dem "Droga Jakuba" genau richtig. Rund 1.000 Kilometer lang ist der polnische Jakobsweg.

Er führt von Ogrodniki an der Grenze zu Litauen bis nach Zgorzelec vis-à-vis von Görlitz an der Grenze ...
(ARD/RBB)

Text zuklappenWer dem Massenpilgern in Spanien oder Frankreich entkommen will, ist auf dem "Droga Jakuba" genau richtig. Rund 1.000 Kilometer lang ist der polnische Jakobsweg.

Er führt von Ogrodniki an der Grenze zu Litauen bis nach Zgorzelec vis-à-vis von Görlitz an der Grenze zu Deutschland. Also einmal quer durch Polen und durch weitgehend unberührte Landschaften.

Das Fernsehteam erwandert den Weg etappenweise und lernt unterwegs Bogdan, den Muschelmaler kennen, einen jungen Gnesener, der seine Stadt liebt, Reggae und Orgelmusik macht. In der kleinen Gemeinde Jakobow, die sich selbstbewusst das polnische Santiago de Compostella nennt, besucht das Team das Jakobsfest.

Die Dokumentation nimmt die Zuschauer mit auf ein rauschendes Fest in der griechischen Gemeinde in Zgorzelec und stellt überzeugte Pilger vor, die offen erzählen, was sie persönlich mit dem Jakobsweg verbindet. Weiter führt der Weg über interessante Orte wie Posen oder Olsztyn/Allenstein. Wegmarkierungen fehlen häufig und der Wanderer ist oft allein unterwegs, aber das wird wahrscheinlich nicht so bleiben: zu schön sind Weg und Landschaften.


(ARD/RBB)


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15:48
VPS 15:45

Format 4:3

Zu Gast im Baltikum

Film von Harald Zander

Ganzen Text anzeigenDie drei baltischen Republiken Litauen, Lettland und Estland bieten Reisenden eine gute Kombination aus spannenden Städten und weiten Landschaften.

Gezeigt wird Litauens Hauptstadt Vilnius mit ihrem Kulturreichtum, die Millionenstadt Riga in Lettland, der ebenfalls ...
(ARD/HR)

Text zuklappenDie drei baltischen Republiken Litauen, Lettland und Estland bieten Reisenden eine gute Kombination aus spannenden Städten und weiten Landschaften.

Gezeigt wird Litauens Hauptstadt Vilnius mit ihrem Kulturreichtum, die Millionenstadt Riga in Lettland, der ebenfalls lettische Badeort Jurmala und Estland mit seinen vielen Facetten, von denen Tallinn und die Ostseeinsel Saarema nur Ausschnitte sind.

Litauens Hauptstadt Vilnius entfaltet mit mehr als 40 Kirchen ein reiches Panorama historischer Architekturstile und lockt abends ihre Besucher mit einer Fülle von Restaurants und Bars. In die Kurische Nehrung mit ihren einmaligen Dünenlandschaften verliebte sich der Schriftsteller Thomas Mann schon in den 1930er Jahren.

Das lettische Riga gilt mit rund einer Million Einwohner als heimliche Hauptstadt des Baltikums, seine malerische Altstadt ist geprägt von einem gewaltigen Dom und einem der bedeutendsten Jugendstilensembles in Europa.
Nur eine halbe Autostunde entfernt liegt der Badeort Jurmala. Ein 30 Kilometer langer, weißer Sandstrand, luxuriöse Holzhäuser und eine Kneipenmeile sorgen für Vergnügen, Ruhesuchende erholen sich in der sanften Hügellandschaft, die den Fluss Gauja im gleichnamigen Nationalpark säumt.

Estland ist zwar der nördlichste und kleinste Staat des Baltikums, aber wegen seiner engen Nachbarschaft zu Finnland der wirtschaftlich dynamischste. Tallinns alter Stadtkern, die Sangeslust der Esten und das ländliche Idyll auf der Ostseeinsel Saarema sind nur einige der Attraktionen, die Estland-Besucher erwarten.


(ARD/HR)


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16:32
VPS 16:30

Videotext Untertitel

Kurhotel Alpenglück

Spielfilm, Deutschland 2006

Darsteller:
Richard SteinerFritz Wepper
Christina SteinerMichaela May
Hannes LochbrunnerFranz Buchrieser
Elisabeth LochbrunnerSusanna Kraus
SusiJenny-Marie Muck
u.a.
Regie: Peter Sämann
Länge: 88 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer erfolgreiche Anwalt Steiner erbt ein Hotel in seinem alten Heimatdorf. Er will es teuer verkaufen, doch die Probleme lassen nicht lange auf sich warten.

Jahrzehnte ist es her, seit Richard Steiner dem Dorf am Tegernsee den Rücken gekehrt hat, um in Berlin Karriere ...
(ARD)

Text zuklappenDer erfolgreiche Anwalt Steiner erbt ein Hotel in seinem alten Heimatdorf. Er will es teuer verkaufen, doch die Probleme lassen nicht lange auf sich warten.

Jahrzehnte ist es her, seit Richard Steiner dem Dorf am Tegernsee den Rücken gekehrt hat, um in Berlin Karriere zu machen. Jetzt ist er Inhaber einer erfolgreichen Kanzlei, hat eine charmante Ehefrau, eine luxuriöse Wohnung - und eine attraktiven Geliebte.

Das Hotelerbe seines Onkels kommt völlig überraschend. Widerwillig fährt Richard mit seiner naturverbundenen Gattin Christina an den Tegernsee. Während Christina von dem traditionsreichen Haus und seinen charmanten Angestellten auf den ersten Blick begeistert ist, würde Richard am liebsten sofort wieder nach Berlin zurück. Erst als ihm ein Bauspekulant, der das Hotel abreißen und eine brandneue Golfanlage errichten will, drei Millionen Euro bietet, schnellt sein Interesse an der Erbschaft von null auf hundert. Es gibt nur einen Haken: Sein Onkel hat verfügt, dass Richard das Hotel vier Wochen lang höchstpersönlich als Manager leiten muss, bevor es in seinen Besitz übergeht. Also wechselt Richard notgedrungen Maßanzug gegen Trachtenjacke und versucht sich als charmanter Gastgeber.

Was er nicht ahnt: Der alte Hannes, Rezeptionist und "gute Seele" des Hauses, hat gemeinsam mit Christina einen Plan ausgeheckt und heimlich die Dorfbewohner als Urlaubsgäste mobilisiert, um dem unmotivierten Richard einen florierenden Hotelbetrieb vorzugaukeln. Und siehe da, schon bald findet Richard immer größeren Gefallen an seinem neuen Job. Schöne Kindheitserinnerungen werden wach, der Kanzleistress fällt von ihm ab, und auch die Ehe mit Christina scheint in der idyllischen Bergwelt einen zweiten Frühling zu erleben. Das Verkaufsvorhaben rückt indes in immer weitere Ferne.

Dann aber taucht überraschend Richards zickige Geliebte Annett am Tegernsee auf. Als Christina die beiden in flagranti erwischt, spitzt sich die Situation zu - es droht sowohl das Aus für die Ehe zwischen Richard und Christina als auch für die Zukunft des Hotels. Aber so leicht gibt Richard nicht auf.


(ARD)


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18:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mein Kairo

Film von Karim El-Gawhary

Ganzen Text anzeigenKairo ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Ägyptens und der Arabischen Welt - und mit 18 Millionen Einwohnern eine der größten Städte weltweit.

Seit dem Arabischen Frühling und den Umbrüchen in Ägypten ist Kairo zudem fast täglich in den ...
(ORF)

Text zuklappenKairo ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Ägyptens und der Arabischen Welt - und mit 18 Millionen Einwohnern eine der größten Städte weltweit.

Seit dem Arabischen Frühling und den Umbrüchen in Ägypten ist Kairo zudem fast täglich in den Schlagzeilen. ORF-Nahost-Korrespondent Karim El-Gawhary, Journalist des Jahres 2013 und 2014, stellt "sein" Kairo vor.

Karim El-Gawhary hat selbst ägyptische Wurzeln, lebt seit mehr als zwei Jahrzehnten in Kairo und berichtet seit Jahren über die dramatischen Entwicklungen im arabischen Raum.


(ORF)


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Best of "Gesichter Asiens aus Singapur"

Unterwegs mit Robert Hetkämper

Ganzen Text anzeigenRobert Hetkämper blickt auf 20 Jahre "Gesichter Asiens" zurück. Für seine Reportagen reiste er quer durch Asien: durch Dschungelgebiete, über große Flüsse, in quirlige Megastädte.

Er lässt Geschichten und Menschen aus seinem geliebten Asien Revue passieren. ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenRobert Hetkämper blickt auf 20 Jahre "Gesichter Asiens" zurück. Für seine Reportagen reiste er quer durch Asien: durch Dschungelgebiete, über große Flüsse, in quirlige Megastädte.

Er lässt Geschichten und Menschen aus seinem geliebten Asien Revue passieren. Hetkämper war immer nah dran am Geschehen, immer auf Tuchfühlung mit dem Persönlichen, immer neugierig auf fremde Kulturen, Essgewohnheiten und Traditionen.

In den vielen Jahren, in denen er in Asien als Korrespondent lebte und arbeitete, gab es wenig, was er nicht gesehen und nicht gegessen hat: Ob Schlange in Vietnam, Ochsenfrosch in Singapur, Heuschrecken in Bangkok, Ratte in Kambodscha - einen Ekelfaktor gab es bei Robert Hetkämper nie.

Die besten und schönsten Geschichten und Begegnungen werden in diesem "Best of"-Film neu verpackt, vom japanischen Sushi-Meister über den thailändischen Penis-Talisman-Sammler bis zu den beiden klugen Andenkenverkäuferinnen, die Robert Hetkämper zunächst als Kleinkinder an den berühmten Pagoden von Bagan traf. Heute sind sie längst erwachsen.


(ARD/NDR)


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

William Shakespeare

Kulturpalast

Shakespeare lebt (5/5)

Fachmagazin für E- und U-Kultur

Moderation: Nina Fiva Sonnenberg

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenEr ist jetzt genau 400 Jahre nicht tot: William Shakespeare, der "Grödraz". Wie kommt es, dass ein Handschuhmachersohn aus einer Zeit, in der Männer Strumpfhosen trugen, noch heute berührt?

Dieser Frage geht Nina "Fiva" Sonnenberg in einer Extra-Ausgabe von ...

Text zuklappenEr ist jetzt genau 400 Jahre nicht tot: William Shakespeare, der "Grödraz". Wie kommt es, dass ein Handschuhmachersohn aus einer Zeit, in der Männer Strumpfhosen trugen, noch heute berührt?

Dieser Frage geht Nina "Fiva" Sonnenberg in einer Extra-Ausgabe von "Kulturpalast" nach. Ihr Gast: der Mann, den man getrost als legitimen Urenkel des wüsten William bezeichnen kann, Schauspiel-Irrwisch Lars Eidinger.

Wenn Lars Eidinger "Richard III" an der Berliner Schaubühne gibt, ist das Reinkommen schwieriger als im legendären Club Berghain. Und als "Hamlet" gleicht er weniger einem Theaterschauspieler als dem Frontmann einer international tourenden Rockband – inklusive Groupies, die behaupten, das Stück schon zehnmal gesehen zu haben. Und sogar als "Lady Capulet" ist er eingesprungen, als die in seiner "Romeo und Julia"-Inszenierung krank war. Nach all den Jahren mit Shakespeare-Stoffen ist er immer noch fasziniert von dem Dichter.

Und er ist nicht der einzige: Jeden Tag erscheint - statistisch gesehen - irgendwo auf der Welt ein Buch über den "größten Dramatiker aller Zeiten". Seine Werke sind die mit Abstand meistgespielten, und nur die Bibel wird häufiger zitiert. Shakespeare hat es offenbar geschafft, derart archetypische Charaktere zu schaffen, dass sich jeder, zu allen Zeiten, mit ihnen identifizieren kann.
Kevin Spacey behauptet, dass sein fieser Politiker Frank Underwood in der Serie "House of Cards" ohne "Richard III" nicht denkbar wäre. Und natürlich ist die Erfolgsserie "Game of Thrones" ein einziges Shakespeare-Remake: Macht, Magie, Hass, Mord, Sex und ziemlich komplizierte Familienstrukturen. Der unangefochtene Rekordhalter unter den deutschen Shakespeare-Übersetzern, Frank Günther, zeigt im "Kulturpalast" die Parallelen und Unterschiede zwischen US-Serien und dem Werk Shakespeares auf.

Weitere Themen in dieser Ausgabe von "Kulturpalast": "Drunken Shakespeare" – was passiert, wenn man Macbeth mit fünf Whisky intus spielt. "Globe to Globe" – wie die Truppe des "Globe Theatres" versucht, ihren Hamlet in allen 196 Ländern der Welt zu spielen. Und: Die Wiener Beisl-Poetin Stefanie Sargnagel verrät ihre Lieblingsschimpfwörter aus dem Oeuvre des Meisters - ganz vorne: der "bangbüchsige, milchherzige, memmischwinkelzügige Sohn und Erbe einer Hundsbastardhure!"

Redaktionshinweis: Zum 400. Todestag erinnert 3sat am Samstag, 2., und Sonntag, 3. April, mit mehreren Sendungen an den großen Dramatiker William Shakespeare. Nach "Kulturpalast - Shakespeare lebt" folgt um 20.15 Uhr eine Aufzeichnung des Liebesdramas "Die Tragödie von Romeo und Julia" aus dem Thalia Theater in Hamburg. Um 23.10 Uhr sendet 3sat die Dokumentation "Das Shakespeare-Rätsel". Am Sonntag, 3. April, geht es morgens ab 11.00 Uhr weiter mit zwei Sendungen zu Thomas Hengelbrocks musikalischer Interpretation von "Romeo und Julia". Um 12.30 Uhr heißt es abschließend "Looking for the real Shakespeare".

Außerdem ehrt "Kulturzeit" (werktags um 19.20 Uhr) das Genie ab Montag, 21. März, zwei Wochen lang mit Zitaten, Beiträgen und Gesprächen.


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

William Shakespeare

Die Tragödie von Romeo und Julia

von William Shakespeare

In der Neuübersetzung von Frank-Patrick Steckel

Darsteller:
Pater LorenzStephan Bissmeier
MercutioJulian Greis
BenvolioPascal Houdus
RomeoMirco Kreibich
CapuletMatthias Leja
AmmeKarin Neuhäuser
ParisSven Schelker
JuliaBirte Schnöink
TybaltRafael Stachowiak
Lady CapuletOda Thormeyer
u.a.
Thalia Theater, Hamburg 2014
Live-Musik:
Anja Plaschg (Julia), Anton Spielmann (Romeo)
Bühnenbild: Florian Lösche
Kostüme: Pauline Hüners
Choreografie: Dorothea Ratzel
Inszenierung: Jette Steckel
Fernsehregie: Peter Schönhofer

Ganzen Text anzeigenZwei Liebende, die aus verfeindeten Familien stammen und durch unglückliche Umstände und schicksalhafte Wendungen in den Selbstmord getrieben werden: die tragischste aller Liebesgeschichten.

Shakespeares Tragödie von Romeo und Julia ist universell und zeitlos, ...

Text zuklappenZwei Liebende, die aus verfeindeten Familien stammen und durch unglückliche Umstände und schicksalhafte Wendungen in den Selbstmord getrieben werden: die tragischste aller Liebesgeschichten.

Shakespeares Tragödie von Romeo und Julia ist universell und zeitlos, schön und traurig. Jette Steckel inszeniert den Klassiker in einer neuen, frischen Übersetzung. Auf drei Ebenen wird die Geschichte von Liebe, Leid, Familienfehde und Tod dargestellt.

Romeo und Julia werden von den Schauspielern Mirco Kreibich und Birte Schnöink, aber auch von den Musikern Anton Spielmann und Anja Plaschg und ebenso von 20 männlichen und 20 weiblichen Hamburger Jugendlichen verkörpert. Auf einer sinister-kargen Bühne entfaltet sich über Vorhänge aus Lichterketten die ganze Welt der Liebenden. Mal funkelnd wildes Party-Ambiente, mal melancholisch zweisames Liebesnest, mal düsteres Verlies, einzig illuminiert durch Julias leuchtendes Kleid. Das Lichtkonzept erschafft Räume und Atmosphäre, ein großer Abend für eine unbedingte, aber chancenlose Liebe, voller starker, dröhnender Live-Musik, Pantomime, Slapstick, Party und Melancholie.

3sat zeigt eine Aufzeichnung von "Die Tragödie von Romeo und Julia" aus dem Thalia Theater, Hamburg 2014.


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23:10
VPS 23:09

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

William Shakespeare

Das Shakespeare-Rätsel

Film von Eike Schmitz

Ganzen Text anzeigenEr ist einer der bekanntesten Dichter der Welt, doch die Spuren, die von der Existenz William Shakespeares als Schriftsteller zeugen, sind dürftig. Eine biografische Spurensuche.

Es gibt nur wenige zeitgenössische Quellen, in denen sein Name auftaucht - keine ...

Text zuklappenEr ist einer der bekanntesten Dichter der Welt, doch die Spuren, die von der Existenz William Shakespeares als Schriftsteller zeugen, sind dürftig. Eine biografische Spurensuche.

Es gibt nur wenige zeitgenössische Quellen, in denen sein Name auftaucht - keine biografischen Notizen, Manuskripte oder Briefe. Umso empfänglicher wurde die Nachwelt für Gerüchte und Spekulationen. Man weiß: Shakespeare war der Sohn eines Handschuhmachers.

Er tauchte im Alter von 30 Jahren plötzlich in London als Autor und Schauspieler auf. Nur - schrieb dieser historisch fassbare Shakespeare tatsächlich "Hamlet", "König Lear", "Romeo und Julia"? Seit Jahrhunderten hält die sogenannte "Urheberschaftsdebatte" an. Viele Forscher behaupten, der Verfasser der Shakespeareschen Werke sei ein anderer gewesen: Christopher Marlowe, der Star des elisabethanischen Theaters. Weil ihm wegen Ketzerei die Hinrichtung drohte, soll er seinen eigenen Mord fingiert und unter Shakespeares Namen im Exil weitergeschrieben haben. Eine provokante These, die durch jüngste Veröffentlichungen neue Brisanz gewonnen hat.


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23:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Zimmer frei

Prominente suchen ein Zuhause

Ganzen Text anzeigenZu Gast bei Christine Westermann und Götz Alsmann: Schauspieler Bjarne Mädel. Er schlüpft gerne in ungewöhnliche Rollen, spielt mit großem Erfolg immer wieder schräge und skurrile Typen.

Seinen Durchbruch feierte der gebürtige Hamburger in der Comedyserie ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenZu Gast bei Christine Westermann und Götz Alsmann: Schauspieler Bjarne Mädel. Er schlüpft gerne in ungewöhnliche Rollen, spielt mit großem Erfolg immer wieder schräge und skurrile Typen.

Seinen Durchbruch feierte der gebürtige Hamburger in der Comedyserie "Stromberg". In der Krimiserie "Mord mit Aussicht" spielt er den treudoofen Dorfpolizisten Schäffer. "Der Tatortreiniger", Schotty, brachte ihm gleich zweimal den Grimme-Preis ein.

Der Schauspieler kann auf eine bewegte Jugendzeit zurückblicken. Als 14-Jähriger folgte er seinem Vater, einem Bauingenieur, für ein Jahr nach Afrika. Nach dem Abitur studierte Bjarne Mädel in den USA "Creative Writing", denn er wollte Schriftsteller werden. Als das Geld knapp wurde, arbeitete er in den Staaten auf dem Bau und jobbte als Haustürverkäufer für Putzmittel. "Die Jobs, die ich da ausgeübt habe, waren auf Dauer äußerst unbefriedigend", meint er mit seinem typisch trockenen norddeutschen Humor.

Zurück in Deutschland studierte Bjarne Mädel Germanistik und Theaterwissenschaft, besuchte die Potsdamer Hochschule für Film und Fernsehen und erhielt 1996 sein erstes Schauspielengagement am Volkstheater Rostock: "Ich war ja ein absoluter Spätzünder, was die Schauspielerei angeht." Ein Engagement am Hamburger Schauspielhaus folgte, bevor er Anfang der 2000er Jahre seine erfolgreiche Film- und TV-Karriere startete.


(ARD/WDR)


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das aktuelle sportstudio

Moderation: Katrin Müller-Hohenstein

Ganzen Text anzeigenGast: Martin Schmidt
Trainer 1. FSV Mainz 05

Fußball-Bundesliga, 28. Spieltag
Topspiel:
Bor. Dortmund - Werder Bremen

Bayern München - Eintr. Frankfurt
Hannover 96 - Hamburger SV
1. FSV Mainz 05 - FC Augsburg
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Text zuklappenGast: Martin Schmidt
Trainer 1. FSV Mainz 05

Fußball-Bundesliga, 28. Spieltag
Topspiel:
Bor. Dortmund - Werder Bremen

Bayern München - Eintr. Frankfurt
Hannover 96 - Hamburger SV
1. FSV Mainz 05 - FC Augsburg
FC Ingolstadt - FC Schalke 04
Darmstadt 98 - VfB Stuttgart
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Fußball: Zweite Liga, 28. Spieltag
RB Leipzig - VfL Bochum
Bielefeld - Fortuna Düsseldorf

Fußball: Primera Division
FC Barcelona - Real Madrid


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2:21
VPS 02:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in mono

Der Schakal

(The Day of the Jackal)

Spielfilm, Großbritannien 1973

Darsteller:
Der SchakalEdward Fox
Claude LebelMichael Lonsdale
ColetteDelphine Seyrig
MinisterAlan Badel
Colonel RodinEric Porter
u.a.
Regie: Fred Zinnemann
Länge: 138 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin von einer rechtsextremen Untergrundorganisation engagierter Berufskiller bereitet ein Attentat auf Präsident de Gaulle vor, während die Pariser Polizei versucht, den Täter zu fassen.

Akribisch bereitet der Killer seine Tat vor, lässt seine Waffe in Genua ...

Text zuklappenEin von einer rechtsextremen Untergrundorganisation engagierter Berufskiller bereitet ein Attentat auf Präsident de Gaulle vor, während die Pariser Polizei versucht, den Täter zu fassen.

Akribisch bereitet der Killer seine Tat vor, lässt seine Waffe in Genua anfertigen, die Pässe bestellt er bei einem berühmten Fälscher, Unterschlupf findet er bei einer adligen Dame, die ihre Neugier mit dem Leben bezahlen muss.

Frankreich 1963: Nach mehreren gescheiterten Anschlägen auf den Staatspräsidenten Charles de Gaulle entschließt sich die französische Terror-Organisation OAS, einen Profikiller auf den Präsidenten anzusetzen. Da die Organisation von Spitzeln unterwandert ist, entscheidet man sich für einen britischen Auftragsmörder mit dem Decknamen "Der Schakal" (Edward Fox). Dieser nimmt Kontakt zu den Mittelsmännern auf, und Colonel Rodin (Eric Porter) muss zähneknirschend seinen Forderungen zustimmen: eine halbe Million Dollar und absolut freie Hand bei der Durchführung des Auftrags. Durch Banküberfälle wollen die Terroristen das Honorar beschaffen, doch dem französischen Abschirmdienst gelingt es, die OAS mit den Überfällen in Verbindung zu bringen, und man ist gewarnt.

Es wird ein Krisenstab unter der Leitung von Inspektor Lebel (Michael Lonsdale) zusammengestellt, der zunächst ein Phantom jagt, das aber mehr und mehr Konturen erhält. Doch auch die andere Seite schläft nicht: Die schöne Denise (Olga Georges-Picot) wird auf einen hohen Beamten im Umkreis des Geheimdienstes angesetzt und kann so den Schakal über den Wissensstand und die neuesten Aktivitäten der Polizei informieren.

Inzwischen beginnt der Schakal mit seinen akribischen Vorbereitungen. Als Paul Oliver Duggan macht er sich auf den Weg nach Genua, um sich dort ein Spezialgewehr anfertigen zu lassen. Auch besorgt er mehrere Pässe und alle Mittel, um sich bei Bedarf in die jeweilige Person zu verwandeln. Wer ihm im Weg steht oder ein möglicher Zeuge werden könnte, wird kurzerhand liquidiert. So ergeht es dem Passfälscher und auch der adligen Colette de Montpelier (Delphine Seyrig), die ihrer Zufallsbekanntschaft Unterschlupf in ihrem Schloss gewährt. Schließlich entscheidet sich der Schakal für die öffentliche Feier zur Befreiung von Paris am 25. August 1963 als Tag des Anschlags, doch Inspektor Lebel ist ihm dicht auf den Fersen.

Nüchtern und beinahe ohne musikalische Untermalung inszeniert Regielegende Fred Zinnemann ("12 Uhr mittags", 1952) in einer seiner letzten Regiearbeiten den aufwändigen, packenden Polit-Thriller "Der Schakal". Obwohl der Zuschauer von Anfang an weiß, dass de Gaulle dieses wie andere Attentate überlebt hat und 1970 eines natürlichen Todes gestorben ist, versteht es Zinnemann meisterhaft, eine suggestive Spannung aufzubauen, der man sich kaum entziehen kann und die selbst in der langen wortlosen Passage am Ende nicht nachlässt. Trotz seines politischen Sujets wahrt der Film eine kühle Distanz und enthält sich einer Bewertung des Konflikts zwischen der OAS und der französischen Regierung. "Der Schakal" erhielt den britischen Filmpreis und eine Oscar-Nominierung für den besten Schnitt (Ralph Kemplen).

Auf die britischen Melde- und Passämter hatte der Film einen nachhaltigen Einfluss, denn von nun war es nicht mehr möglich, ohne weiteres Einblick in Geburtsdaten fremder Personen zu erhalten und sich damit Informationen über eine andere Identität zu beschaffen.

1997 drehte Michael Caton-Jones ein recht freies Remake mit Bruce Willis und Richard Gere in den Hauptrollen.


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4:38
VPS 04:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Härte, Herz und Dosenbier - von Sydney ins Outback

Film von Christoph Röckerath

Ganzen Text anzeigenAustralien ist voller Gegensätze. Die raue, oftmals gefährliche Natur verlangt den Bewohnern Härte und Überlebenswillen ab - gleichzeitig erlebt man hier die "Leichtigkeit des Seins".

Menschen, die sich Fremden sonst selten offenbaren, gewähren Autor Christoph ...

Text zuklappenAustralien ist voller Gegensätze. Die raue, oftmals gefährliche Natur verlangt den Bewohnern Härte und Überlebenswillen ab - gleichzeitig erlebt man hier die "Leichtigkeit des Seins".

Menschen, die sich Fremden sonst selten offenbaren, gewähren Autor Christoph Röckerath und seinem Team Einblicke in ihr Leben. Dabei begegnen sie Herzlichkeit und Offenheit, manchmal gepaart mit einer verwirrenden Sorglosigkeit.

"Die Natur ist so erbarmungslos, dass wir Menschen hier einerseits hart sein müssen, aber mehr noch zählt, dass wir zusammenhalten und einander helfen", erklärt Fred Brophy, ein australisches Original. Seit 40 Jahren tingelt er mit seinem Boxzelt durchs Outback. Fred schnitt sich einst einen Finger ab, um seiner Frau seine Liebe zu beweisen. Sein rechter Haken hat darunter nicht gelitten. Auf Jahrmärkten in den abgelegenen Minenstädten sind er und seine "Boxing Troupe" stets die größte Attraktion. Fäuste fliegen, das Zelt johlt, und am Ende trinken Sieger und Besiegter das obligatorische Outback-Beer.

Das ZDF-Team begegnet Naomi und Chantalle, zwei modebewussten Schwestern, die ihr großstädtisches Leben hinter sich gelassen haben, um mit ihren Familien auf einer abgelegenen Ranch im Outback den Neuanfang zu wagen. Die Designer-Stiefel voller Dreck, schlagen sie sich jetzt mit Stromausfällen, vertrockneten Brunnen und anderen Ärgernissen des Landlebens herum und sind dabei glücklich.

Coober Pedy wirkt wie der verstaubte Außenposten eines wüsten Science-Fiction-Planeten. Nicht zufällig wurden hier zahlreiche Hollywood-Filme, so auch "Mad Max", gedreht. Der Ort steht wie kein anderer dafür, wie nah Erfolg und Scheitern beieinander liegen. Fast eine Million senkrechter Minenschächte umgeben das Städtchen. In vielen dieser Löcher graben Glücksritter nach wertvollen Opalen. Einer von ihnen ist Marty, der vor 40 Jahren auf der Durchreise hinabstieg, auf der Suche nach dem schnellen Geld - und es nie wieder nach oben geschafft hat. "Ich bin zu alt, um noch etwas anderes zu machen", sagt er resigniert und schürft weiter. Tagein, tagaus auf der Suche nach dem einen Stein, der sein ganzes Leben verändern wird.

Auch junge Deutsche werden angelockt von dem australischen Traum, sich in der Weite des Kontinents neu zu erfinden. Sabrina und Jonas haben sich nach dem Abitur ein "Work and Travel"-Visum verschafft, das ihnen ermöglicht, als Backpacker ein Jahr lang in Australien zu arbeiten und herumzureisen. Sie suchen das kontrollierbare Abenteuer, weit weg von besorgten Eltern und hoffen so, nicht nur Australien, sondern auch sich selbst besser kennenzulernen. Auf einer Ranch absolvieren sie einen einwöchigen Crashkurs, der sie auf die Arbeit im Outback vorbereiten soll. Ausbilder Clint - ein erfahrener Cowboy - erklärt ihnen, worauf es ankommt: Man muss improvisieren können und darauf verzichten, immer nach dem "Warum" zu fragen.

Ebenfalls typisch für den fünften Kontinent, dessen heutige Bewohner zum größeren Teil die Nachfahren ehemaliger Sträflinge des britischen Empire sind: Die Leichtigkeit des Seins, das unbelastet sein von familiären und historischen Vermächtnissen. Im sonnigen Sydney präsentiert Richard Graham eine besondere Stadtrundfahrt. In seinem täglich frisch polierten Oldtimer fährt er Touristen zu den Bilderbuchstränden und durch glamouröse Villenviertel. Dabei erzählt er von seinen eigenen Globetrotter-Erlebnissen. Doch am Ende vergisst er nie, seine Heimatstadt Sydney als besten Ort der Welt zu preisen.

Eine dunkle Seite der australischen Geschichte ist bis heute der Umgang mit den Aborigines, den australischen Ureinwohnern. Der Kampf um das kulturelle Erbe und um Wiedergutmachung ist nicht abgeschlossen. Vor kurzem haben Aborigines im Norden Australiens das Land ihrer Ahnen zurückbekommen. Doch immer noch leben die meisten Aborigines in Armut. Dass sie jetzt in der Verfassung als "gleichberechtigt" anerkannt werden sollen, sehen deren Wortführer mit Argwohn: "Indem sie uns gleich machen wollen, verneinen sie weiterhin unsere eigene Kultur. Unseren Status als die ersten und echten Australier", sagt einer der Ältesten, Pat Dodson.

Für die einen ein Sehnsuchtsort, für die anderen eine fremdartige Ödnis am Ende der Welt - was Australien und seine Menschen so einzigartig macht, das erkunden Autor Christoph Röckerath und sein Team in diesem "Road-Movie".


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5:23
VPS 05:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Andalusien - Promis, Piratendörfer, alte Pracht

Film von Hilde Buder-Monath und Natalie Steger

Ganzen Text anzeigenAndalusien: malerische Dörfer, schneebedeckte Gipfel, maurische Prachtbauten und sonnenverwöhnte Küsten. Die Reisereportage führt durch eine der attraktivsten Urlaubsregionen Europas.

Von Marbella, dem Eldorado der Schönen und Reichen, geht es über das ...

Text zuklappenAndalusien: malerische Dörfer, schneebedeckte Gipfel, maurische Prachtbauten und sonnenverwöhnte Küsten. Die Reisereportage führt durch eine der attraktivsten Urlaubsregionen Europas.

Von Marbella, dem Eldorado der Schönen und Reichen, geht es über das Surferparadies Tarifa nach Sevilla, Granada und Cordoba. Bauten wie Alhambra und Mezquita bezeugen das jahrhundertelange Miteinander der großen Weltreligionen Islam und Christentum.

Einheimische und Zugezogene gewähren Einblicke in ihr Leben, aber auch in ihre Ängste und Träume. Mit einer jungen Deutschen blicken die Autorinnen hinter die Kulissen der berühmten königlichen Hofreitschule in Jerez de la Frontera. Sie begleiten einen Kolumbianer, der mit seiner Flamenco-Gitarre die Herzen der Menschen in der Altstadt von Sevilla erobert. In Tarifa treffen sie die Nigerianerin Favour, die vor vielen Jahren als Flüchtling an der Küste gelandet ist. Mit einem Stand auf dem lokalen Markt hält sie ihre Familie über Wasser.

Einst trieben vor der Küste Tarifas Piraten ihr Unwesen, heute ist der Ort Treffpunkt für Wind- und Kitesurfer aus aller Welt. Alex P. lässt sich mit seinem Kiteboard durch die Lüfte tragen und berichtet, wie er mit Beharrlichkeit und Disziplin an die Weltspitze gelangte. Spitze in seinem Fach ist auch der bayerische Starkoch Thomas S., der die verwöhnte Kundschaft Marbellas mit immer neuen Leckerbissen erfreut.

Doch Marbella ist nicht mehr, was es einst war. Im Gefolge gefeierter Schönheiten und alten europäischen Adels fluten Touristenströme und B-Promis die noblen Boulevards und Diskotheken. Zum Leidwesen einer der wichtigsten Persönlichkeiten der High Society von Marbella: Conde Rudi, Rudolf Graf von Schönburg, Gründer des berühmten Marbella Club, in dem heute noch der Glanz der guten alten Zeit hochgehalten wird.

In Cordoba erinnert vieles an die jahrhundertelange Ära muslimischer Herrscher. Von der damaligen "convivenza", dem friedlichen Miteinander der Religionen, ist jedoch wenig übrig geblieben. In Cordoba gibt es einen Streit um die frühere Moschee und jetzige Kathedrale. Die junge Lehrerin Natalia setzt sich dafür ein, dass die Mezquita von Cordoba wieder - wie früher - Angehörigen beider Religionen offensteht.

Trotz der kostbaren Kulturdenkmäler, weiter Strände und einer atemberaubenden Landschaft, ist der stolze Süden Spaniens wegen der hohen Arbeitslosigkeit und der herrschenden Korruption zu einem Sorgenkind Europas geworden.