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November 2017
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Donnerstag, 18. Februar
Programmwoche 07/2016
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6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Andrea Meier

Ganzen Text anzeigenBerlinale-Bericht (4/6)

Norbert Gstrein:
"In der freien Welt"

Kamel Daoud: "Der Fall Meursault"
Literaturgespräch mit Iris Radisch

Wenn Erwachsene mit Lego spielen

Querelen am Rostocker Volkstheater

Eagles of Death Metal ...

Text zuklappenBerlinale-Bericht (4/6)

Norbert Gstrein:
"In der freien Welt"

Kamel Daoud: "Der Fall Meursault"
Literaturgespräch mit Iris Radisch

Wenn Erwachsene mit Lego spielen

Querelen am Rostocker Volkstheater

Eagles of Death Metal zurück in Paris


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenDer nächste Wächter
"Sentinel 3A" beobachtet Erde und Ozean

Illegales Abholzen
Immer wieder findet sich Tropenholz in Papier

Billige Integration
Deutschlehrer bekommen zu wenig Geld

Erfolg per Mausklick
Semesterarbeit oder ...

Text zuklappenDer nächste Wächter
"Sentinel 3A" beobachtet Erde und Ozean

Illegales Abholzen
Immer wieder findet sich Tropenholz in Papier

Billige Integration
Deutschlehrer bekommen zu wenig Geld

Erfolg per Mausklick
Semesterarbeit oder Doktortitel leicht gemacht


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:06
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Andrea Meier

Ganzen Text anzeigenBerlinale-Bericht (4/6)

Norbert Gstrein:
"In der freien Welt"

Kamel Daoud: "Der Fall Meursault"
Literaturgespräch mit Iris Radisch

Wenn Erwachsene mit Lego spielen

Querelen am Rostocker Volkstheater

Eagles of Death Metal ...

Text zuklappenBerlinale-Bericht (4/6)

Norbert Gstrein:
"In der freien Welt"

Kamel Daoud: "Der Fall Meursault"
Literaturgespräch mit Iris Radisch

Wenn Erwachsene mit Lego spielen

Querelen am Rostocker Volkstheater

Eagles of Death Metal zurück in Paris


9:47
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenDer nächste Wächter
"Sentinel 3A" beobachtet Erde und Ozean

Illegales Abholzen
Immer wieder findet sich Tropenholz in Papier

Billige Integration
Deutschlehrer bekommen zu wenig Geld

Erfolg per Mausklick
Semesterarbeit oder ...

Text zuklappenDer nächste Wächter
"Sentinel 3A" beobachtet Erde und Ozean

Illegales Abholzen
Immer wieder findet sich Tropenholz in Papier

Billige Integration
Deutschlehrer bekommen zu wenig Geld

Erfolg per Mausklick
Semesterarbeit oder Doktortitel leicht gemacht


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10:16
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kölner Treff

Moderation: Bettina Böttinger

Ganzen Text anzeigenFlorian David Fitz
Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur

Ildiko von Kürthy
Bestsellerautorin

Dirk Martens
Schauspieler und Betreiber eines Waschsalons

Kolja Kleeberg
Sternekoch und Buchautor

Amin Ballouz
Landarzt in der ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenFlorian David Fitz
Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur

Ildiko von Kürthy
Bestsellerautorin

Dirk Martens
Schauspieler und Betreiber eines Waschsalons

Kolja Kleeberg
Sternekoch und Buchautor

Amin Ballouz
Landarzt in der Uckermark

Susan Link
Moderatorin


(ARD/WDR)


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11:50
VPS 11:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Thema

Moderation: Christoph Feurstein

Ganzen Text anzeigenZugunglück in Bayern
Am frühen Morgen des Faschingsdienstags krachen in Bad Aibling zwei Regionalzüge in einer Kurve ungebremst aufeinander. 11 Menschen sterben, 80 werden zum Teil schwer verletzt. Wie kam es dazu?

Bürgerwehren und Waffen-Boom
Seit Beginn ...
(ORF)

Text zuklappenZugunglück in Bayern
Am frühen Morgen des Faschingsdienstags krachen in Bad Aibling zwei Regionalzüge in einer Kurve ungebremst aufeinander. 11 Menschen sterben, 80 werden zum Teil schwer verletzt. Wie kam es dazu?

Bürgerwehren und Waffen-Boom
Seit Beginn der Flüchtlingskrise fühlen sich immer mehr Menschen nicht mehr sicher. Man setzt vermehrt auf Selbstschutz und will Bürgerwehren bilden.

Wenn das Baby zur Belastung wird
Seit neustem bietet das Gesundheitsministerium in Österreich kostenlos das Programm "Frühe Hilfen" an. Familienbegleiterinnen helfen im Umgang mit dem Baby und unterstützen die Familie.


(ORF)


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12:31
VPS 12:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Ganzen Text anzeigenSubventionierte Landwirtschaft
Bauern produzieren am Markt vorbei
Im Gepräch:
Markus Ritter, Präsident des Schweizer Bauernverbandes

Amerikaner lieben Toggenburger Käse
Der Exportschlager "Chällerhocker"

Die Wiedergeburt der ...

Text zuklappenSubventionierte Landwirtschaft
Bauern produzieren am Markt vorbei
Im Gepräch:
Markus Ritter, Präsident des Schweizer Bauernverbandes

Amerikaner lieben Toggenburger Käse
Der Exportschlager "Chällerhocker"

Die Wiedergeburt der Flachsindustrie
Freiburger Start-up Bcomp im Aufwind


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:19
VPS 13:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

New York - Stadt am Wasser

Film von Claudia Müller und Claudia Steinberg

Ganzen Text anzeigenNew York liegt am Meer und verfügt über eine Fülle von Stränden und Wassergrundstücken. Eine Reise in unbekannte und unentdeckte Küstenregionen und zu Häfen rund um Manhattan.

Abseits der touristischen Pfade liegen verfallene Industriegegenden, Kanäle, ...

Text zuklappenNew York liegt am Meer und verfügt über eine Fülle von Stränden und Wassergrundstücken. Eine Reise in unbekannte und unentdeckte Küstenregionen und zu Häfen rund um Manhattan.

Abseits der touristischen Pfade liegen verfallene Industriegegenden, Kanäle, Wasserstraßen und Strände, die auf ihre Wiedererweckung warten. Rund um die Insel Manhattan hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Die Gegenden ziehen immer mehr junge Leute an.

Auf Initiative des bis 2013 amtierenden New Yorker Bürgermeisters Michael Bloomberg entstanden an Ufern und Piers, die jahrzehntelang brach gelegen hatten, neue Parkanlagen und Grünflächen. "Vision 2020" nennt sich der Plan, nach dem New York bis zum Jahr 2020 in eine grüne Oase verwandelt werden soll.

Auch vernachlässigte Strände wie jene auf der Rockaway-Halbinsel, einem Teil von Queens, rücken wieder in den Fokus. Lange galten sie als unattraktiv wegen ihrer unmittelbaren Nähe zum Flughafen John F. Kennedy (JFK) sowie zahlreicher Bausünden, welche die Halbinsel in den 1960er und 1970er Jahren zu einem Ghetto werden ließen. Zuletzt hat diese Gegend, die nur eine Stunde von Manhattan entfernt liegt, immer mehr junge Leute angezogen. Endlos weite und teils menschenleere Strände wecken die Abenteuerlust junger Hipster.

Die Filmemacher begegnen Menschen wie der Schwimmerin Erica Howe, die ein Bad im East River wagt, der Hafen-Aktivistin Carolina Salguero, die auf einem alten Öltanker im Hafen von Red Hook in Brooklyn lebt, und dem Landschaftsarchitekten George Trakas, der mitten in einer verfallenen Industriegegend einen Landschaftspark mit Duftgarten angelegt hat, direkt gegenüber einer Kläranlage.


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14:02
VPS 14:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Supersturm New York

Film von Andrew Barron

Ganzen Text anzeigenWirbelsturm Sandy hat sich als Katastrophensturm von gewaltigen Dimensionen erwiesen. Mit ungeheurer Größe und einer beängstigenden Zerstörungswut zog er 2012 durch Manhattan.

Der Film erklärt die Naturkräfte, die Sandy über eine riesige Landfläche jagten, auf ...

Text zuklappenWirbelsturm Sandy hat sich als Katastrophensturm von gewaltigen Dimensionen erwiesen. Mit ungeheurer Größe und einer beängstigenden Zerstörungswut zog er 2012 durch Manhattan.

Der Film erklärt die Naturkräfte, die Sandy über eine riesige Landfläche jagten, auf der Millionen von Menschen leben, und verheerende Schäden anrichteten - ergänzt durch Computer-Animationen, Nachrichtenaufzeichnungen, Privatvideos und Interviews mit Betroffenen.

Der Hurrikan hatte die Kraft, eine ganze Stadtlandschaft vollständig umzugestalten. Autos trieben in den Straßen von Manhattan, ganze Stadtviertel standen unter Wasser.


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14:48
VPS 14:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Goldrausch am Yukon

Film von Andreas Sawall

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenVor über 100 Jahren lösten Goldfunde im Yukon-Territorium im Norden Kanadas den größten Goldrausch der Geschichte aus. 100.000 Glücksritter landeten im Nordwesten Amerikas und zogen gen Norden.

Aber nur ein Drittel erreichte das Ziel: Dawson-City, das Eldorado des ...

Text zuklappenVor über 100 Jahren lösten Goldfunde im Yukon-Territorium im Norden Kanadas den größten Goldrausch der Geschichte aus. 100.000 Glücksritter landeten im Nordwesten Amerikas und zogen gen Norden.

Aber nur ein Drittel erreichte das Ziel: Dawson-City, das Eldorado des 19. Jahrhunderts. Zwei Drittel scheiterten am Marsch durch die Berge Kanadas. Der Film folgt den Spuren des österreichischen Goldgräbers Anton Stander, der durch seine Funde zum Millionär wurde.


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15:32
VPS 15:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Macht der Elemente - mit Dirk Steffens (1/4)

Feuer

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenFeuer ist das Element, das die Menschen am meisten fürchten. Kein Verbot wird so häufig ausgesprochen wie: "Du sollst nicht mit dem Feuer spielen!". Feuer bedroht und ermöglicht Leben zugleich.

Die vierteilige Dokumentationsreihe stellt die vier Urkräfte der Erde ...

Text zuklappenFeuer ist das Element, das die Menschen am meisten fürchten. Kein Verbot wird so häufig ausgesprochen wie: "Du sollst nicht mit dem Feuer spielen!". Feuer bedroht und ermöglicht Leben zugleich.

Die vierteilige Dokumentationsreihe stellt die vier Urkräfte der Erde vor: Feuer, Wasser, Erde, Luft. Kein Entwicklungsschritt des Menschen war nicht von mindestens einem dieser Elemente beeinflusst. Dirk Steffens macht sich auf die Suche - als erstes nach Feuer.

Ganz gleich, ob die Feuerwehr ausrückt, um Keller auszupumpen oder Türen zu öffnen - beim Klang der Sirenen hat jeder zunächst das Bild eines brennenden Hauses im Kopf. Berichte von Flächenbränden in Kalifornien, Australien oder rund ums Mittelmeer verstärken die Angst vor dem Feuer als zerstörerische Kraft.

Feuer ist aber auch das Element, das der Menschheit immer wieder Impulse für neue Entwicklungen gab. Schon unseren frühesten Vorfahren schenkte es Wärme, Schutz vor Tieren und die Möglichkeit, Nahrung zu kochen. Brennmaterialien wie Holz, Holzkohle, Steinkohle und Öl sorgten dafür, dass immer neue Technologien erfunden werden konnten. Heute hängt unsere gesamte Zivilisation letztlich von der Verbrennung von Materialien ab, also vom Feuer.

Das Verhältnis der Menschen zum Feuer ist vielschichtig. Wie viel verdanken wir diesem Element tatsächlich? Dirk Steffens Suche führt ihn sogar mitten durchs Feuer.


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16:16
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Macht der Elemente - mit Dirk Steffens (2/4)

Wasser

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenDas Vorhandensein von Wasser legt selbst heute noch fest, wo Menschen leben können und wo nicht. Betrachtet man die Erde vom Weltall aus, so scheint es reichlich Wasser zu geben.

Dirk Steffens' zweiter Teil der Reise beginnt dort, wo man den Wert des Wassers am ...

Text zuklappenDas Vorhandensein von Wasser legt selbst heute noch fest, wo Menschen leben können und wo nicht. Betrachtet man die Erde vom Weltall aus, so scheint es reichlich Wasser zu geben.

Dirk Steffens' zweiter Teil der Reise beginnt dort, wo man den Wert des Wassers am höchsten zu schätzen weiß: mitten in der Wüste. Nirgendwo sonst wird die Abhängigkeit von diesem besonderen Element so deutlich wie dort.

Drei Viertel der Erdoberfläche sind von dem Element Wasser bedeckt, es verleiht dem Planeten seine charakteristische blaue Farbe. Die größte Menge ist für den Menschen bislang jedoch völlig nutzlos. Mehr als 97 Prozent der Wasservorkommen sind salziges Meerwasser. Meerwasser kann weder als Trinkwasser noch zum Bewässern von Nutzpflanzen verwendet werden. Von dem winzigen Rest Süßwasser hängt auch heute noch das Überleben der Menschheit ab.


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17:01
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Macht der Elemente - mit Dirk Steffens (3/4)

Erde

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenUm dem Element Erde wirklich nah zu kommen, begibt sich Dirk Steffens unter die Erdoberfläche in die dunklen Tiefen unseres Planeten.

Nicht nur Wasser und die Entdeckung des Feuers waren nötig, um Hochkulturen entstehen zu lassen und die Entwicklung des Menschen ...

Text zuklappenUm dem Element Erde wirklich nah zu kommen, begibt sich Dirk Steffens unter die Erdoberfläche in die dunklen Tiefen unseres Planeten.

Nicht nur Wasser und die Entdeckung des Feuers waren nötig, um Hochkulturen entstehen zu lassen und die Entwicklung des Menschen entscheidend voranzubringen, sondern auch die Geschenke des Elementes Erde.

Gemeint sind damit außer dem fruchtbaren Ackerboden, der es bereits frühen Zivilisationen erlaubte, sesshaft zu werden und Landwirtschaft zu betreiben, auch Gesteine und Metalle aus dem Erdinneren.

In Ghana beispielsweise lässt sich Dirk Steffens in eine traditionelle Goldmine hinab, in der das edle Metall noch wie vor Jahrtausenden in schweißtreibender Handarbeit abgebaut wird. Das Risiko, in den schmalen, nur durch Bambus-streben gesicherten Schächten verschüttet zu werden, ist groß. Trotzdem dringen Menschen seit Jahrtausenden in immer größere Tiefen vor. Kein Metall regt die Fantasie des Menschen so an wie Gold, trotzdem beeinflusste ein anderes Geschenk der Erde die Entstehung von frühen Hochkulturen viel stärker: Kupfer. Aus Kupfer und Zinn stellten unsere Vorfahren Bronze her. Und mit energiereicheren Brennmaterialien gelang es vor 3.000 Jahren schließlich, Eisen zu schmelzen. Die Nutzung dieser Metalle erlaubte es den Menschen, vielfältige Werkzeuge für immer komplexere Arbeitsbereiche herzustellen und ihre Siedlungen mit immer effektiveren Waffen zu verteidigen. Die Bedeutung der Metallherstellung für die Entwicklung des Menschen ist vielfältig und viel umfassender als man bisher angenommen hat.

Metalle fanden die frühen Bergleute überall dort, wo die Ränder der Kontinente aufeinandertreffen. Dort steigen heiße Materialien aus dem Erdinneren an die Oberfläche, zum Beispiel metallhaltige Gesteine. Sie lagern sich in geringen Tiefen ab und können vom Menschen abgebaut werden. Metallfunde wurden zum weiteren wichtigen Faktor bei der Entstehung früher Zivilisationen. Es könnte sogar sein, dass bereits die Bronzeproduktion den internationalen Seehandel nötig machte. Als vor rund 3.000 Jahren die Bronzeherstellung so richtig in Schwung kam, stieg der Bedarf an Kupfer und Zinn in den großen Städten immer weiter an. Viele dieser Metallzentren lagen im Mittelmeerraum, wo man zwar über ausreichend Kupfer, aber viel zu wenig Zinn verfügte. Bergbaufachleute suchten überall in der damals bekannten Welt nach neuen Zinnfundorten und reisten auf wackeligen Holzbooten bis nach Großbritannien und Skandinavien, um den begehrten Rohstoff zu finden.

Ein Volk, das damals offenbar zu den "Global Playern" im Zinnhandel gehörte, waren die Minoer. Von ihren Stamminseln Kreta und Santorini aus beherrschten sie ein gewaltiges Handelsimperium. Siedlungsorte in der Nähe von Plattengrenzen bergen allerdings auch Gefahren. Vor rund 3.500 Jahren brach der Vulkan auf Santorini aus und zerstörte die herausragende Händlergesellschaft, die zuvor von den Schätzen der Erde enorm profitiert hatte. Neben Vulkanausbrüchen gehören auch Erdbeben zu den Risiken, die Gesellschaften eingehen, wenn sie nahe an Plattengrenzen siedeln. Die jüngsten Ereignisse in Fukushima zeigen, wie verheerend starke Beben auch für heutige Zivilisationen sein können.

Ein Blick auf die 20 bevölkerungsreichsten Metropolen der Welt zeigt jedoch, dass die Hälfte von ihnen auf seismisch aktiven Plattengrenzen errichtet wurden. Offenbar überwiegen selbst im 21. Jahrhundert die Vorteile des Standortes. Wasser, Bodenschätze und mineralreiche Böden für die Landwirtschaft sorgen für Wohlstand. Selbst dort, wo Wissenschaftler schwere Beben für die unmittelbare Zukunft vorhersagen, wachsen die Städte ungehindert weiter. Dirk Steffens besucht unter anderem eines der modernsten Bauwerke der Türkei, den neuen U-Bahntunnel in Istanbul, der unter dem Bosporus hindurchführen soll. Er gilt als erdbebensicher und wird parallel zu einer der gefährlichsten seismischen Zonen der Welt verlaufen.


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17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Macht der Elemente - mit Dirk Steffens (4/4)

Luft

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenDie Luft ist das Element, dem wir normalerweise am wenigsten Beachtung schenken. Obwohl wir kaum etwas so dringend benötigen wie die Luft zum Atmen, denken wir kaum über sie nach.

Dass die Bewegungen der Luftmassen rund um den Planeten für den Aufstieg und Fall ...

Text zuklappenDie Luft ist das Element, dem wir normalerweise am wenigsten Beachtung schenken. Obwohl wir kaum etwas so dringend benötigen wie die Luft zum Atmen, denken wir kaum über sie nach.

Dass die Bewegungen der Luftmassen rund um den Planeten für den Aufstieg und Fall großer Reiche verantwortlich sein könnten, ist eine These, die Wissenschaftler erst seit kurzem diskutieren. Dirk Steffens geht ihr auf dem schnellsten Segelschiff der Welt nach.

Schon gleich zu Beginn der Sendung saust er mit über 100 Stundenkilometern über die Wellen des Ozeans und spürt die Macht dieses Elements.

Wind scheint etwas völlig Chaotisches zu sein. Betrachtet man seine Bewegungen jedoch aus einer globalen Perspektive über einen längeren Zeitraum, erkennt man, dass bestimmte Windsysteme konstanten Routen rund um den Globus folgen. Und diese regelmäßigen Luftbewegungen sind für zahlreiche klimatische Besonderheiten unseres Planeten verantwortlich. Beispielsweise lassen bestimmte Windsysteme Wüsten entstehen, indem sie die Feuchtigkeit einer Region kontinuierlich in eine andere Weltgegend transportieren. Über Jahrtausende stellten Wüsten für den Menschen unüberwindbare Barrieren dar. Weder Hitze noch Wassermangel schränkten das Reisen so stark ein wie der Einfluss des Windes. Die Luftmassen verändern die Dünen einer Wüstenlandschaft ohne Pause, so dass eine Orientierung in dem wogenden, sich ständig neu formenden Sandmeer ohne moderne technische Hilfsmittel fast unmöglich ist. Zivilisationen konnten sich in der Wüste nur dort entwickeln, wo neben Wasser auch Orientierungspunkte zur Verfügung standen - entlang der Karawanenwege. Solche Siedlungen profitierten davon, dass jeder Reisende gezwungen war, einen ganz bestimmten Weg durch das Meer aus Sand zu nehmen.

Meist kamen die Ressourcen großer Wüsten jedoch anderen Regionen zugute. Beispielsweise verdankt Zentralchina seine erfolgreiche Landwirtschaft ganz und gar dem Wind, der mineralreichen Sand aus den Wüsten Gobi und Taklamakan bringt. Dieses luftige Sand-Förderband ermöglichte es China schon früh, Millionen von Menschen zu ernähren. Die Voraussetzung für die Entstehung einer großen Zivilisation war geschaffen. Für viele Hochkulturen stand am Anfang ihrer Existenz der Wind als Zulieferer von Regen oder fruchtbarem Boden. In anderen Regionen der Welt verhinderte der Wind allerdings Ackerbau und Viehzucht. Beispielsweise in Australien verbinden sich alle vorherrschenden Winde zu einer riesigen Spirale, die sich gegen den Uhrzeigersinn rund um den gesamten Kontinent dreht. Feuchtigkeit und Sand werden dem Boden hier fast völlig entzogen und erst im umliegenden Meer wieder freigesetzt. Eine landwirtschaftliche Nutzung war unter diesen Umständen unmöglich, die Ureinwohner Australiens blieben Jäger und Sammler.

Mit der Erfindung des Segelschiffes änderte sich die Rolle des Windes für die Entwicklung des Menschen. Nun schufen die um die Erde strömenden Luftmassen nicht länger Barrieren, die den Lebensraum früherer Kulturen eingrenzten, vielmehr ermöglichten die Winde nun die Eroberung des gesamten Planeten.


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenWissenschaftsdoku "Ausgeschlachtet"
Organe auf Bestellung

Klage gegen Pharmariesen Bayer
Junge Frau kämpft wegen Antibabypille gegen den Pharmakonzern

Aggro-Detektor misst Frust
Assistenzsystem für aggressive Autofahrer

Gurte und ...

Text zuklappenWissenschaftsdoku "Ausgeschlachtet"
Organe auf Bestellung

Klage gegen Pharmariesen Bayer
Junge Frau kämpft wegen Antibabypille gegen den Pharmakonzern

Aggro-Detektor misst Frust
Assistenzsystem für aggressive Autofahrer

Gurte und Airbags: Gefahr für Frauen
Größe und Gewicht von Crash-Test-Dummies sind auf Männer ausgelegt


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:21
VPS 19:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Andrea Meier

Ganzen Text anzeigenBerlinale-Bericht (5/6)

Berlinale ehrt Michael Ballhaus
Ehrenbär für den Meister der 360°- Kamera

Flüchtlinge für die entleerte Provinz
Verwaiste Dörfer neu beleben

Brexit?
Der Historiker Timothy Garton Ash zu den Konsequenzen für ...

Text zuklappenBerlinale-Bericht (5/6)

Berlinale ehrt Michael Ballhaus
Ehrenbär für den Meister der 360°- Kamera

Flüchtlinge für die entleerte Provinz
Verwaiste Dörfer neu beleben

Brexit?
Der Historiker Timothy Garton Ash zu den Konsequenzen für Europa und Großbritannien

Janadriyah
Saudi-arabisches Kulturfestival

Toni Morrison zum 85. Geburtstag
Die Chronistin der Schwarzen

Grimes tourt durch Deutschland
Experimental-Popstar aus Kanada


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Ausgeschlachtet

Organe auf Bestellung

Film von Leon Lee

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenVieles deutet darauf hin, dass in China zehntausende unschuldige Menschen auf Bedarf für einen illegalen Handel mit Transplantations-Organen ermordet wurden.

Die Dokumentation "Ausgeschlachtet – Organe auf Bestellung" präsentiert Augenzeugenberichte und ...

Text zuklappenVieles deutet darauf hin, dass in China zehntausende unschuldige Menschen auf Bedarf für einen illegalen Handel mit Transplantations-Organen ermordet wurden.

Die Dokumentation "Ausgeschlachtet – Organe auf Bestellung" präsentiert Augenzeugenberichte und medizinische Fakten, mit deren Hilfe sich ausrechnen lässt, dass beim Organhandel in China viel mehr im Argen liegt, als man im Westen vielleicht wissen möchte.

Als 2006 die ersten Informationen aus China drangen, dass staatliche Krankenhäuser politische Gefangenen gezielt und zeitnah töteten, um deren Organe zu verkaufen, schien dies zu unmenschlich, um wahr zu sein. Insbesondere Mitglieder der buddhistischen Religionsgemeinschaft Falun Gong sollen zu Tausenden unter zweifelhaften Vorwänden in Lagern gefangen gehalten, typisiert und regelmäßig medizinisch untersucht werden, um dann, wenn sie als Spender geeignet sind, auf Bedarf ermordet zu werden. Die Beweislage ist schwierig, da objektive, unabhängige Untersuchungen in China nicht möglich sind. Doch Augenzeugenberichte von aus China geflohenen Gefangenen und harte medizinische Fakten sprechen für sich: Nirgendwo sonst in der Welt ist es möglich, ein Spenderorgan wie beispielsweise eine Leber innerhalb weniger Tage zu erhalten. Um dies zu gewährleisten, muss ein riesiger Pool von potentiellen Spendern zur Verfügung stehen, doch es gibt kein Organ-Spendesystem auf freiwilliger Basis in China, das eine solch große Menge an Spenderorganen zur Verfügung stellen könnte.

China hatte zwar angekündigt, ab 2015 keine Organe hingerichteter Gefangener mehr zu entnehmen. Doch die Zahl der Transplantationen ist bislang nicht gesunken. Und selbst die Zahl der Hinrichtungen - Menschenrechtsorganisationen schätzen sie auf bis zu 10.000 pro Jahr - ist nicht hinreichend groß, um zu erklären, woher all die transplantierten Organe stammen. Das Eingeständnis, dass über Jahre hinweg Organe Gefangener entnommen wurden, ist schlimm genug. Und solange China nicht erklären kann, woher die vielen Organe stammen – China steht in der weltweiten Transplantationsstatistik hinter den USA auf Platz 2 –, die in China vor allem an zahlende Kunden aus dem Ausland vergeben werden, muss man vom Schlimmsten ausgehen.

Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen über weitere Aspekte.


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

scobel: Organhandel - Der Wert des Menschen

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenHuige Li, Mediziner und Pharmakologe
Stellvertretender Direktor des Instituts für Pharmakologie der Universitätsmedizin Mainz und Mitglied bei DAFOH, der Organisation Ärzte gegen erzwungene Organspende

Johann Pratschke, Chirurg
Leiter der Klinik für ...

Text zuklappenHuige Li, Mediziner und Pharmakologe
Stellvertretender Direktor des Instituts für Pharmakologie der Universitätsmedizin Mainz und Mitglied bei DAFOH, der Organisation Ärzte gegen erzwungene Organspende

Johann Pratschke, Chirurg
Leiter der Klinik für Allgemein-, Visceral und Transplantationschirurgie der Charité - Universitätsmedizin Berlin. Seit 2014 ist er Lehrstuhlinhaber am Klinikum Charité in Berlin.

Urban Wiesing, Medizinethiker
Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin der Eberhard Karls Universität Tübingen. Seit 2009 Mitglied des Medical Ethics Commitee des Weltärztebundes.


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:29
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in mono

Bärenstarkes Kino

Die Katze

(Le Chat)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1971

Darsteller:
Julien BouinJean Gabin
Clémence BouinSimone Signoret
NellyAnnie Cordy
MedizinerJacques Rispal
KrankenschwesterNicole Desailly
u.a.
Regie: Pierre Granier-Deferre
Länge: 84 Minuten

Ganzen Text anzeigenEs ist rund 20 Jahre her, dass die Akrobatin Clémence die Zirkuswelt aufgab, um den Buchdrucker Julien zu heiraten. Es war die große Liebe. Doch das ist lange vorbei.

Inzwischen ist Julien 60 geworden, Clémence 50. Nicht nur das Viertel, in dem sie leben, hat sich ...
(ARD)

Text zuklappenEs ist rund 20 Jahre her, dass die Akrobatin Clémence die Zirkuswelt aufgab, um den Buchdrucker Julien zu heiraten. Es war die große Liebe. Doch das ist lange vorbei.

Inzwischen ist Julien 60 geworden, Clémence 50. Nicht nur das Viertel, in dem sie leben, hat sich in dieser Zeit verändert. So hässlich, wie es um sie herum aussieht, geht es auch in ihrer Ehe zu.

Clémence, die nach einem Sturz ein steifes Bein zurückbehalten hat, sucht Trost im Alkohol. Julien spricht kaum noch mit seiner Frau, geht seine eigenen Wege und widmet alle Zuneigung und Fürsorge seiner Katze. Clémence hasst das Tier dafür, denn sie liebt Julien noch immer, auch wenn es sie Überwindung kostet, ihm das zu sagen. Er jedoch lässt sie fühlen, dass sie ihm nichts mehr bedeutet. Nach einer der üblichen hässlichen Streitereien wegen der Katze erschießt die verzweifelte Clémence das Tier. Julien verlässt daraufhin das Haus und zieht zu der Prostituierten Nelly. Es soll der endgültige Bruch sein, aber Julien hält nicht lange durch. Selbst sein Hass bindet ihn irgendwie an Clémence, und so kehrt er zu ihr zurück. Sprechen will er allerdings nie wieder auch nur ein Wort mit ihr. Als der alte Mann dann doch von diesem grausamen Vorsatz abrücken will, ist es zu spät: Clémence ist an einem Herzanfall gestorben. Nun sieht auch Julien keinen Grund mehr weiterzuleben.


(ARD)


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23:52
VPS 23:50

Berlinale

Berlinale-Studio (6/7)

Moderation: Bettina Rust

An sechs Tagen der Filmfestspiele 2016 berichtet das Berlinale-Studio über das Geschehen am Potsdamer Platz. Welche Filme sind die Favoriten? Worüber wird gesprochen?

Bettina Rust moderiert das "Berlinale-Studio" und hat prominente Schauspieler und Regisseure zu Gast.


(ARD/RBB)


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0:26
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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0:54
VPS 00:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rundschau

Das Schweizer Politmagazin

Moderation: Susanne Wille

Entlassungswelle:
Die Ohnmacht der Politik

Mission Impossible:
Türkei kann Flüchtlinge nicht stoppen

Auffällige Autoabgase:
Neuer Verdacht nach dem VW-Skandal


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1:37
VPS 01:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Magdalena - von einer, die auszog, das Fürchten zu lernen

Reportage von Adrian Zschokke

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenMagdalena Zschokke, die Schwester von Reporter Adrian Zschokke, stammt aus dem Aargau und wurde Amerikanerin. Sie heiratete einen Mann, liebt heute eine Frau und ist Lehrerin von 30 Mördern.

Nun wird sie 65, pensioniert also. Zeit, über ihr wildes Leben ein Porträt ...

Text zuklappenMagdalena Zschokke, die Schwester von Reporter Adrian Zschokke, stammt aus dem Aargau und wurde Amerikanerin. Sie heiratete einen Mann, liebt heute eine Frau und ist Lehrerin von 30 Mördern.

Nun wird sie 65, pensioniert also. Zeit, über ihr wildes Leben ein Porträt zu drehen.

Nach ihrer Kindheit im Aargau begann Magdalena in den 1970er Jahren Englisch zu studieren. Für das obligatorische Auslandsjahr in einem englischsprachigen Land wählte Magdalena Neuseeland. In Christchurch faszinierten sie allerdings nicht die Universität, sondern die Segelboote. Sie bewunderte sie so intensiv, dass ein Amerikaner, der vor Ort ankerte, auf sie aufmerksam wurde und Magdalena auf die Probe stellte: Wenn sie ihm sein Boot bemale, dürfe sie ihn über den Pazifik begleiten. Magdalena nahm die Herausforderung an. Es wurden zwölf Jahre daraus, während derer die beiden die Weltmeere befuhren. Magdalena bestand die Kapitänsprüfung und heiratete Charles.

Die Ehe hielt nicht. Magdalena, die sich schon länger zu Frauen hingezogen fühlte, trennte sich von Charles und schloss an der University in Santa Cruz ihr Studium mit einem Doktor ab. Sie begann zu schreiben. Aber das Geld reichte nicht zum Leben, also unterrichtete sie "Kreatives Schreiben". Dabei traf sie auf ihre heutige Lebenspartnerin Connie, mit der sie nun seit 15 Jahren zusammen ist. Magdalena schläft in einem selbstgebauten Gartenhaus und schreibt im selbstgebauten Büro. Daneben gibt sie nach wie vor Schreibkurse: zweimal wöchentlich im Hochsicherheitsgefängnis für 30 Mörder, die sie verehren.


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1:59
VPS 01:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Hessenreporter: Mittendrin - Bei der Bundeswehr

Film von Antonella Berta

Ganzen Text anzeigenIn der größten Heereskaserne Hessens in Schwarzenborn mischt sich die Reporterin Antonella Berta eine Woche unter die Rekruten und macht bei der Grundausbildung mit.

Die Begegnungen mit Rekruten, Soldaten und Offizieren bringen sie zum Nachdenken. Das Zusammenleben ...
(ARD/HR)

Text zuklappenIn der größten Heereskaserne Hessens in Schwarzenborn mischt sich die Reporterin Antonella Berta eine Woche unter die Rekruten und macht bei der Grundausbildung mit.

Die Begegnungen mit Rekruten, Soldaten und Offizieren bringen sie zum Nachdenken. Das Zusammenleben in der Kaserne, Ordnung, Gehorsam und Kameradschaft, der Umgang mit der Waffe und die Regeln des Militärs bringen die überzeugte Pazifistin an ihre Grenzen.


(ARD/HR)


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2:30
VPS 02:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Macht der Elemente - mit Dirk Steffens (1/4)

Feuer

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenFeuer ist das Element, das die Menschen am meisten fürchten. Kein Verbot wird so häufig ausgesprochen wie: "Du sollst nicht mit dem Feuer spielen!". Feuer bedroht und ermöglicht Leben zugleich.

Die vierteilige Dokumentationsreihe stellt die vier Urkräfte der Erde ...

Text zuklappenFeuer ist das Element, das die Menschen am meisten fürchten. Kein Verbot wird so häufig ausgesprochen wie: "Du sollst nicht mit dem Feuer spielen!". Feuer bedroht und ermöglicht Leben zugleich.

Die vierteilige Dokumentationsreihe stellt die vier Urkräfte der Erde vor: Feuer, Wasser, Erde, Luft. Kein Entwicklungsschritt des Menschen war nicht von mindestens einem dieser Elemente beeinflusst. Dirk Steffens macht sich auf die Suche - als erstes nach Feuer.

Ganz gleich, ob die Feuerwehr ausrückt, um Keller auszupumpen oder Türen zu öffnen - beim Klang der Sirenen hat jeder zunächst das Bild eines brennenden Hauses im Kopf. Berichte von Flächenbränden in Kalifornien, Australien oder rund ums Mittelmeer verstärken die Angst vor dem Feuer als zerstörerische Kraft.

Feuer ist aber auch das Element, das der Menschheit immer wieder Impulse für neue Entwicklungen gab. Schon unseren frühesten Vorfahren schenkte es Wärme, Schutz vor Tieren und die Möglichkeit, Nahrung zu kochen. Brennmaterialien wie Holz, Holzkohle, Steinkohle und Öl sorgten dafür, dass immer neue Technologien erfunden werden konnten. Heute hängt unsere gesamte Zivilisation letztlich von der Verbrennung von Materialien ab, also vom Feuer.

Das Verhältnis der Menschen zum Feuer ist vielschichtig. Wie viel verdanken wir diesem Element tatsächlich? Dirk Steffens Suche führt ihn sogar mitten durchs Feuer.


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3:13
VPS 03:05

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Die Macht der Elemente - mit Dirk Steffens (2/4)

Wasser

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenDas Vorhandensein von Wasser legt selbst heute noch fest, wo Menschen leben können und wo nicht. Betrachtet man die Erde vom Weltall aus, so scheint es reichlich Wasser zu geben.

Dirk Steffens' zweiter Teil der Reise beginnt dort, wo man den Wert des Wassers am ...

Text zuklappenDas Vorhandensein von Wasser legt selbst heute noch fest, wo Menschen leben können und wo nicht. Betrachtet man die Erde vom Weltall aus, so scheint es reichlich Wasser zu geben.

Dirk Steffens' zweiter Teil der Reise beginnt dort, wo man den Wert des Wassers am höchsten zu schätzen weiß: mitten in der Wüste. Nirgendwo sonst wird die Abhängigkeit von diesem besonderen Element so deutlich wie dort.

Drei Viertel der Erdoberfläche sind von dem Element Wasser bedeckt, es verleiht dem Planeten seine charakteristische blaue Farbe. Die größte Menge ist für den Menschen bislang jedoch völlig nutzlos. Mehr als 97 Prozent der Wasservorkommen sind salziges Meerwasser. Meerwasser kann weder als Trinkwasser noch zum Bewässern von Nutzpflanzen verwendet werden. Von dem winzigen Rest Süßwasser hängt auch heute noch das Überleben der Menschheit ab.


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3:57
VPS 03:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Macht der Elemente - mit Dirk Steffens (3/4)

Erde

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenUm dem Element Erde wirklich nah zu kommen, begibt sich Dirk Steffens unter die Erdoberfläche in die dunklen Tiefen unseres Planeten.

Nicht nur Wasser und die Entdeckung des Feuers waren nötig, um Hochkulturen entstehen zu lassen und die Entwicklung des Menschen ...

Text zuklappenUm dem Element Erde wirklich nah zu kommen, begibt sich Dirk Steffens unter die Erdoberfläche in die dunklen Tiefen unseres Planeten.

Nicht nur Wasser und die Entdeckung des Feuers waren nötig, um Hochkulturen entstehen zu lassen und die Entwicklung des Menschen entscheidend voranzubringen, sondern auch die Geschenke des Elementes Erde.

Gemeint sind damit außer dem fruchtbaren Ackerboden, der es bereits frühen Zivilisationen erlaubte, sesshaft zu werden und Landwirtschaft zu betreiben, auch Gesteine und Metalle aus dem Erdinneren.

In Ghana beispielsweise lässt sich Dirk Steffens in eine traditionelle Goldmine hinab, in der das edle Metall noch wie vor Jahrtausenden in schweißtreibender Handarbeit abgebaut wird. Das Risiko, in den schmalen, nur durch Bambus-streben gesicherten Schächten verschüttet zu werden, ist groß. Trotzdem dringen Menschen seit Jahrtausenden in immer größere Tiefen vor. Kein Metall regt die Fantasie des Menschen so an wie Gold, trotzdem beeinflusste ein anderes Geschenk der Erde die Entstehung von frühen Hochkulturen viel stärker: Kupfer. Aus Kupfer und Zinn stellten unsere Vorfahren Bronze her. Und mit energiereicheren Brennmaterialien gelang es vor 3.000 Jahren schließlich, Eisen zu schmelzen. Die Nutzung dieser Metalle erlaubte es den Menschen, vielfältige Werkzeuge für immer komplexere Arbeitsbereiche herzustellen und ihre Siedlungen mit immer effektiveren Waffen zu verteidigen. Die Bedeutung der Metallherstellung für die Entwicklung des Menschen ist vielfältig und viel umfassender als man bisher angenommen hat.

Metalle fanden die frühen Bergleute überall dort, wo die Ränder der Kontinente aufeinandertreffen. Dort steigen heiße Materialien aus dem Erdinneren an die Oberfläche, zum Beispiel metallhaltige Gesteine. Sie lagern sich in geringen Tiefen ab und können vom Menschen abgebaut werden. Metallfunde wurden zum weiteren wichtigen Faktor bei der Entstehung früher Zivilisationen. Es könnte sogar sein, dass bereits die Bronzeproduktion den internationalen Seehandel nötig machte. Als vor rund 3.000 Jahren die Bronzeherstellung so richtig in Schwung kam, stieg der Bedarf an Kupfer und Zinn in den großen Städten immer weiter an. Viele dieser Metallzentren lagen im Mittelmeerraum, wo man zwar über ausreichend Kupfer, aber viel zu wenig Zinn verfügte. Bergbaufachleute suchten überall in der damals bekannten Welt nach neuen Zinnfundorten und reisten auf wackeligen Holzbooten bis nach Großbritannien und Skandinavien, um den begehrten Rohstoff zu finden.

Ein Volk, das damals offenbar zu den "Global Playern" im Zinnhandel gehörte, waren die Minoer. Von ihren Stamminseln Kreta und Santorini aus beherrschten sie ein gewaltiges Handelsimperium. Siedlungsorte in der Nähe von Plattengrenzen bergen allerdings auch Gefahren. Vor rund 3.500 Jahren brach der Vulkan auf Santorini aus und zerstörte die herausragende Händlergesellschaft, die zuvor von den Schätzen der Erde enorm profitiert hatte. Neben Vulkanausbrüchen gehören auch Erdbeben zu den Risiken, die Gesellschaften eingehen, wenn sie nahe an Plattengrenzen siedeln. Die jüngsten Ereignisse in Fukushima zeigen, wie verheerend starke Beben auch für heutige Zivilisationen sein können.

Ein Blick auf die 20 bevölkerungsreichsten Metropolen der Welt zeigt jedoch, dass die Hälfte von ihnen auf seismisch aktiven Plattengrenzen errichtet wurden. Offenbar überwiegen selbst im 21. Jahrhundert die Vorteile des Standortes. Wasser, Bodenschätze und mineralreiche Böden für die Landwirtschaft sorgen für Wohlstand. Selbst dort, wo Wissenschaftler schwere Beben für die unmittelbare Zukunft vorhersagen, wachsen die Städte ungehindert weiter. Dirk Steffens besucht unter anderem eines der modernsten Bauwerke der Türkei, den neuen U-Bahntunnel in Istanbul, der unter dem Bosporus hindurchführen soll. Er gilt als erdbebensicher und wird parallel zu einer der gefährlichsten seismischen Zonen der Welt verlaufen.


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4:40
VPS 04:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Macht der Elemente - mit Dirk Steffens (4/4)

Luft

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenDie Luft ist das Element, dem wir normalerweise am wenigsten Beachtung schenken. Obwohl wir kaum etwas so dringend benötigen wie die Luft zum Atmen, denken wir kaum über sie nach.

Dass die Bewegungen der Luftmassen rund um den Planeten für den Aufstieg und Fall ...

Text zuklappenDie Luft ist das Element, dem wir normalerweise am wenigsten Beachtung schenken. Obwohl wir kaum etwas so dringend benötigen wie die Luft zum Atmen, denken wir kaum über sie nach.

Dass die Bewegungen der Luftmassen rund um den Planeten für den Aufstieg und Fall großer Reiche verantwortlich sein könnten, ist eine These, die Wissenschaftler erst seit kurzem diskutieren. Dirk Steffens geht ihr auf dem schnellsten Segelschiff der Welt nach.

Schon gleich zu Beginn der Sendung saust er mit über 100 Stundenkilometern über die Wellen des Ozeans und spürt die Macht dieses Elements.

Wind scheint etwas völlig Chaotisches zu sein. Betrachtet man seine Bewegungen jedoch aus einer globalen Perspektive über einen längeren Zeitraum, erkennt man, dass bestimmte Windsysteme konstanten Routen rund um den Globus folgen. Und diese regelmäßigen Luftbewegungen sind für zahlreiche klimatische Besonderheiten unseres Planeten verantwortlich. Beispielsweise lassen bestimmte Windsysteme Wüsten entstehen, indem sie die Feuchtigkeit einer Region kontinuierlich in eine andere Weltgegend transportieren. Über Jahrtausende stellten Wüsten für den Menschen unüberwindbare Barrieren dar. Weder Hitze noch Wassermangel schränkten das Reisen so stark ein wie der Einfluss des Windes. Die Luftmassen verändern die Dünen einer Wüstenlandschaft ohne Pause, so dass eine Orientierung in dem wogenden, sich ständig neu formenden Sandmeer ohne moderne technische Hilfsmittel fast unmöglich ist. Zivilisationen konnten sich in der Wüste nur dort entwickeln, wo neben Wasser auch Orientierungspunkte zur Verfügung standen - entlang der Karawanenwege. Solche Siedlungen profitierten davon, dass jeder Reisende gezwungen war, einen ganz bestimmten Weg durch das Meer aus Sand zu nehmen.

Meist kamen die Ressourcen großer Wüsten jedoch anderen Regionen zugute. Beispielsweise verdankt Zentralchina seine erfolgreiche Landwirtschaft ganz und gar dem Wind, der mineralreichen Sand aus den Wüsten Gobi und Taklamakan bringt. Dieses luftige Sand-Förderband ermöglichte es China schon früh, Millionen von Menschen zu ernähren. Die Voraussetzung für die Entstehung einer großen Zivilisation war geschaffen. Für viele Hochkulturen stand am Anfang ihrer Existenz der Wind als Zulieferer von Regen oder fruchtbarem Boden. In anderen Regionen der Welt verhinderte der Wind allerdings Ackerbau und Viehzucht. Beispielsweise in Australien verbinden sich alle vorherrschenden Winde zu einer riesigen Spirale, die sich gegen den Uhrzeigersinn rund um den gesamten Kontinent dreht. Feuchtigkeit und Sand werden dem Boden hier fast völlig entzogen und erst im umliegenden Meer wieder freigesetzt. Eine landwirtschaftliche Nutzung war unter diesen Umständen unmöglich, die Ureinwohner Australiens blieben Jäger und Sammler.

Mit der Erfindung des Segelschiffes änderte sich die Rolle des Windes für die Entwicklung des Menschen. Nun schufen die um die Erde strömenden Luftmassen nicht länger Barrieren, die den Lebensraum früherer Kulturen eingrenzten, vielmehr ermöglichten die Winde nun die Eroberung des gesamten Planeten.


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5:25
VPS 05:20

Der Charme Andalusiens

Ein Film von Natalie Steger

Ganzen Text anzeigenAndalusien – eine Region Spaniens, in der Traditionen noch gelebt werden. Hier ist alles vereint, andalusische Küche, Kultur, aber auch Glanz und Glamour.

Die südlichste Provinz Spaniens gibt sich selbstbewusst: Tanz und Musik sind ein fester Bestandteil der ...

Text zuklappenAndalusien – eine Region Spaniens, in der Traditionen noch gelebt werden. Hier ist alles vereint, andalusische Küche, Kultur, aber auch Glanz und Glamour.

Die südlichste Provinz Spaniens gibt sich selbstbewusst: Tanz und Musik sind ein fester Bestandteil der Kultur. Flamenco-Schulen haben einen großen Zulauf und gerade auch junge Leute fühlen sich vom traditionellen Stierkampf angezogen – Torero-Ausbildung inbegriffen.

Die ehemalige Prominenten-Stadt Marbella ist in die Jahre gekommen. Promis kommen kaum mehr, dafür Neureiche – der Massentourismus hat Einzug gehalten. Er ist die Haupteinnahmequelle Andalusiens, einer Provinz, die trotzdem ihre Schattenseiten hat: eine hohe Arbeitslosenquote.


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5:45
VPS 05:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Newton

Die mit den Wölfen tanzen

Neues aus der Welt der Wissenschaft

Film von Susanne Kainberger

Moderation: Matthias Euba

Ganzen Text anzeigenKein anderes Tier kommt in Fabeln und Märchen so schlecht weg wie der "böse Wolf". Aber wie aggressiv und gefährlich sind die Vorfahren unserer Haushunde wirklich?

In einem weltweit einzigartigen Forschungsprojekt wird im niederösterreichischen Ernstbrunn, das ...
(ORF)

Text zuklappenKein anderes Tier kommt in Fabeln und Märchen so schlecht weg wie der "böse Wolf". Aber wie aggressiv und gefährlich sind die Vorfahren unserer Haushunde wirklich?

In einem weltweit einzigartigen Forschungsprojekt wird im niederösterreichischen Ernstbrunn, das Verhalten von Wölfen erforscht. In Freilandgroßgehegen des "Wolf Science Centers" werden sowohl Wolfs- als auch Hunderudel identisch aufgezogen und getestet.

Die Wissenschaftler wollen herausfinden, wie sich das Verhalten von Wolf und Hund unterscheidet, und was man daraus für den besseren Umgang mit dem Menschen lernen kann.
Welche Fähigkeiten sind im Zuge der Domestikation verloren gegangen und welche wurden dazugewonnen? Inwieweit sind auch Wölfe bereit, mit Menschen zu kooperieren und wie intelligent sind diese Tiere?
Dabei konnten die Verhaltensforscher den Mythos vom aggressiven Wolf und dem toleranten Hund widerlegen.


(ORF)